Mrz 12
DAUERHOLZ (www.dauerholz.de), das ist heimisches Holz, umweltfreundlich mit Wachs imprägniert – bestens geeignet für Terrassendielen & Co. Produziert wird die deutsche Tropenholzalternative in Dabel, Mecklenburg-Vorpommern auf einem ehemaligen Kasernengelände. Dort ist in den letzten Jahren einer der modernsten holzverarbeitenden Betriebe entstanden – und Ende Februar wurde dort die DAUERHOLZ Akademie eröffnet. Die Idee: Handwerker, Architekten und Händler können das wachsimprägnierte Holz aus nächster Nähe kennenlernen.
Alles über DAUERHOLZ lernen: Neue Fortbildung für Handwerker, Architekten und Händler
Genug Zeit für Fachgespräche – auch das bietet die DAUERHOLZ Akademie

Vor Ort kann nicht nur das Werk mit allen Produktionsschritten und High Tech-Anlagen besichtigt werden, die Schulungsteilnehmer arbeiten auch intensiv mit dem Werkstoff und lernen seine Besonderheiten zu schätzen. “Unsere Händler haben sich diesen Service schon länger gewünscht. Wir hatten reichlich Anfragen zu Werksbesichtigungen und bei Vorträgen fehlte oft der praktische Bezug. Da lag die Idee einer eigenen Akademie nah”, erklärt Vertriebsleiter Maurice Berg. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat als “DAUERHOLZ-Experte” und können somit belegen, dass sie sich mit dem Verarbeiten des hochwertigen Holzes besonders gut auskennen.

Anmeldung: Interessierte Holzverarbeiter können sich
über die DAUERHOLZ-Händler (http://www.dauerholz.de/kaufen/haendlerliste/) anmelden.

In nur zwei Monaten wurden Akademieraum, Ablauf und Schulungsunterlagen vorbereitet. “Für dieses Projekt waren alle sofort zu begeistern”, erinnert sich Marketingleiterin Ines Iwersen, “endlich können wir das, was DAUERHOLZ so besonders macht, live vermitteln. Und auch die Händler haben das Angebot gut angenommen und erste Gruppen von Verarbeitern nach Mecklenburg-Vorpommern geschickt.” Der Tag in der DAUERHOLZ-Akademie ist eng getaktet. Nach einem gemeinsamen Frühstücksimbiss folgt eine Einführung in die Entstehungsgeschichte der DAUERHOLZ AG und danach beginnt die Werksführung. Dabei dürfen alle Anlagen besichtigt werden und in der Regel können die Schulungsteilnehmer auch eine Kesselöffnung mit verfolgen – der Moment, in dem sich die großen Autoklaven nach der Wachsimprägnierung öffnen und das noch warme, dunkle Kiefernholz wieder ausgefahren wird. Auch die Ende 2011 komplett modernisierte Keilzinkanlage beeindruckt mit High Tech und zeigt die deutschlandweit modernste Maschinenzusammenstellung für Keilzinkprodukte. Hier wird unter anderem der extrem schnelle Scanner gezeigt, der Holzfehler in Sekundenbruchteilen erkennt und z. B. den Befehl zum Kappen von Ästen gibt. Schulungsleiter Sebastian von Borstel betont: “Dieser Blick hinter die Kulissen macht den Teilnehmern am meisten Spaß und klärt auch viele Fragen rund um das Produkt und seine Eigenschaften”. Nach der Führung beginnt der praktische Teil, in dem die Verarbeitung von DAUERHOLZ im Vordergrund steht – bohren, schrauben, pflegen. Bisher haben über 40 Teilnehmer die Akademie durchlaufen und das via Feedbackbögen abgefragte Resümee war einhellig: “Gut organisierte, sehr informative Schulung – mit einem hochmotivierten und nettem Team”.

DAUERHOLZ AG
2009 hat die DAUERHOLZ AG die Produktion aufgenommen. Der Erfolg beruht vor allem auf der zunehmenden Verdrängung des Tropenholzes aus dem Alltag: Freiwilliger Verzicht und ein ab 2013 geltendes EU-weites Verkaufsverbot für illegales Tropenholz lassen viele nach hochwertigen Alternativen suchen. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Produktion auf Gartenprodukten wie z. B. Terrassendielen und Pfosten. Auch Fassadenlatten und Beläge für Parkbänke u. ä. werden hergestellt.

Nach zehn Jahren Entwicklungs- und Aufbauzeit hat die Dauerholz AG in Dabel 2009 die Produktion aufgenommen. Auf dem 58 ha großen Gelände der ehemaligen Moltke-Kaserne produziert sie DAUERHOLZ, den deutschen Tropenholz-Ersatz. Nach einem patentierten Verfahren wird einheimisches Holz bis in den Kern hinein mit Wachs getränkt, so dass es – wie Tropenholz – dauerhaft gegen Parasiten und Feuchtigkeit gewappnet ist. DAUERHOLZ wird nicht, wie bei konventionellen Verfahren (z. B. chemische Kesseldruckimprägnierung, Lackierungen) üblich, lediglich mit einem oberflächlichen Schutz von wenigen Millimetern versehen. Daher braucht das Holz zum Erhalt der Dauerhaftigkeit keine Nachbehandlung mehr.

www.dauerholz.de

Dauerholz AG
Ines Iwersen
Frankenstraße 18-20
20251 Hamburg
ines.iwersen@dauerholz.de
040-23644899-13
http://www.dauerholz.de

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