Chinas Netz der Hochgechwindigkeitszüge wird immer enger

– am 28. September 2012 wurde die Strecke Zhengzhou Wuhan in Betrieb genommen

Chinas Netz der Hochgechwindigkeitszüge wird immer enger

CRH2 Quelle Wikipedia

Chinas Netz der Hochgechwindigkeitszüge wird immer enger. Am 28. September 2012 wurde die Strecke Zhengzhou – Wuhan in Betrieb genommen.
Das Netz der Hochgeschwindigkeitszüge besteht aus vier Nord – Süd Linien und vier Ost – West Linien

Die Strecke Zhengzhou – Wuhan ist eine Teilstrecke der langen Nord – Südverbindung von Beijing über Shijiazhuang, Wuhan, Guangzhou, Shenzhen nach Hong Kong, die Ende des Jahres 2012 fertig gestellt sein soll.

Von Zhengzhou im Zentrum der Provinz Henan bis nach Wuhan in der Provinz Hubei sind es 536 km. Die Strecke führt bei Wuhan über die neue, Ende Dezember 2009, für den Verkehr freigegebene Tianxingzhou Brücke, eine kombinierte Strassen- und Eisenbahnbrücke, die den Yangtse überspannt.
Für die etwa fünfeinhalb Stunden, die ein Schnellzug bisher benötigte, brauchen die Hochgeschwindigkeitszüge mit ihren acht Stopps nur noch knapp 2 Stunden. Die Eisenbahnlinie ist für eine Spitzengeschwindigkeit von 350 km pro Stunde ausgelegt. Allerdings beträgt die Höchstgeschwindigkeit, die den Zügen erlaubt ist, nur 300 km pro Stunde.
Nach Angaben der Wuhaner Eisenbahnverwaltung wurden auf der Strecke Zhengzhou – Wuhan – Zhengzhou rund 536 000 Kilometer Testfahrten unternommen, ehe die Strecke für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde.

In Zhengzhou ist ein bequemer Umstieg auf die Züge der Zhengzhou – Xi'an Hochgeschwindigkeitsstrecke möglich. Außerdem gibt es nun auch einige vom Nordbahnhof in Xi’an über Zhengzhou, Wuhan, Guangzhou bis zum Bahnhof Shenzhen Nord durchgehende Hochgeschwindigkeitszüge.
Wenn Ende des Jahres 2012 die Zhengzhou-Shijiazhou Hochgeschwindigkeitsstrecke fertiggestellt sein wird, kann man dann in nur fünf Stunden von Wuhan auch nach Beijing mit dem Hochgeschwindigkeitszug reisen.

Die Eröffnung der Zhengzhou – Wuhan Hochgeschwindigkeitsstrecke befeuerte wieder einmal die Diskussion über die Preise für Bahntickets.
Zwar ist allen klar, daß die Tickets für die Hochgeschindigkeitszüge teurer sind als normale Tickets, daß sie aber bis zum Dreifachen des bisherigen Preises für ein Schnellzugticket betragen, wird von vielen, besonders den Geringverdienern, als zu hoch angesehen, besonders dann, wenn dafür der Betrieb einiger langsamerer Züge eingestellt werden soll.
Es gibt aber auch noch einen anderen Effekt. Die nationalen Fluggesellschaften passen ihre Preise, zumindestens teilweise, an die Bahntickets an.

Markus Bo
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