Ferratum Summer Barometer 2018: Mehr Geld für den Sommer

Deutschland in puncto Ausgaben Reiseweltmeister

Ferratum Summer Barometer 2018: Mehr Geld für den Sommer

(NL/4293114996) Wofür geben wir im Sommer das meiste Geld aus? Zum achten Mal in Folge liefert das Summer Barometer Einblicke in das Konsumverhalten von Menschen aus 18 Ländern. Fast 22.000 Haushalte nahmen an der halbjährlichen Umfrage teil und verrieten, für welche Aktivitäten sie in diesem Sommer wieviel Budget einplanen.

Die spendabelsten Nationen im Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und damit verbunden die Frage, wie hoch der Anteil vom monatlichen Gehalt ist, den Verbraucher während der Sommerzeit ausgeben. Die Ergebnisse des Summer Barometer zeigen im Ländervergleich, dass Norweger (69 Prozent), Letten (67 Prozent), Kroaten (61 Prozent) und Mexikaner (60 Prozent) anteilig am meisten Geld für sommerliche Aktivitäten ausgeben. Die Länder, deren Bevölkerung im Sommer am wenigsten ausgeben, sind Finnland (40 Prozent), Schweden (38 Prozent), Polen (14 Prozent) und Brasilien (13 Prozent).

Die Deutschen befinden sich bei den Sommerausgaben im Mittelfeld: Sie planen rund die Hälfte ihres monatlichen Gehalts für Sommeraktivitäten auszugeben.

Generell wachsen die Ausgaben im Sommer über alle Länder hinweg: Die Umfrageergebnisse des Summer Barometer zeigen, dass knapp ein Drittel der Befragten in diesem Sommer plant, mehr Geld als im Vorjahr auszugeben. Die Bereitschaft für Sommeraktivitäten tiefer in die Taschen zu greifen zeigte sich auch bereits 2016, womit sich dieser Trend fortsetzt.

Den ganzen Sommer on tour

Doch welche Posten stehen auf der sommerlichen Shoppingliste ganz oben? Für den Sommerurlaub in der Heimat werden rund 11 Prozent des Budgets eingeplant, 9 Prozent werden für Reisen ins Ausland aufgewendet.

Ist ein Urlaub erstmal beabsichtigt, werden für die schönsten Tage des Jahres auch einiges an Budget aufgewendet: Die Reisenden gehen davon aus, dass fast 40 Prozent ihres gesamten Sommerbudgets für die Reise ausgegeben wird das ist eine Steigerung von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Reisen haben für die Deutschen im internationalen Vergleich der Sommerausgaben besondere Priorität: Unter den Ländern mit dem größten Budget für Urlaub ist Deutschland absoluter Reiseweltmeister: Für den Urlaub legten die Deutschen prozentual von allen das meiste Geld auf die Seite. Auf Deutschland folgen Bulgarien (46 Prozent), Finnland (41 Prozent) und Polen (40 Prozent), die ebenfalls einen großen Teil ihres Sommerbudgets für Reisen aufwenden.


Unterwegs auf Reisen unterscheidet sich die Ausgabebereitschaft zwischen den verschiedenen Nationen, beispielsweise für Unterkünfte, deutlich: Fast alle Befragten aus Norwegen (99 Prozent) sind dazu bereit, mehr als 100 Euro pro Nacht für Hotels auszugeben. Die deutschen Reisenden bilden hierzu einen sparsamen Kontrast: Nur 6 Prozent würden für eine Hotelübernachtung so tief ins Portemonnaie greifen. Noch sparsamer sind die Übernachtungsgäste nur aus Rumänien, Lettland, Tschechien, Bulgaren, Brasilien und Polen.

Für die Wahl der Unterkunft werden private Alternativen immer beliebter: Über 70 Prozent der Befragten aus Deutschland entscheiden sich nicht mehr für ein traditionelles Hotel oder ein Ferienhaus. Online-Plattformen sind somit unter den Deutschen besonders beliebt. Tschechen (52 Prozent) und Bulgaren (49 Prozent) nutzen im internationalen Vergleich am zweit- und dritthäufigsten die Online-Community zur Vermietung von privaten Unterkünften.

Strandtage, Festivals oder Sport – Wofür wird am meisten Geld ausgegeben?

Doch neben dem Urlaub gibt es zahlreiche andere Posten, die ins Geld gehen: Weltweit wird das Sommerbudget größtenteils für Sommermode (11 Prozent) und soziale Aktivitäten (10 Prozent) ausgegeben, gefolgt von Ausgaben für sportliche Freizeitaktivitäten mit 10 Prozent, sowie gesellschaftliche Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Familienfeiern mit 9 Prozent.

Für die befragten Deutschen sind im internationalen Vergleich Ausgaben für soziale Aktivitäten der größte Posten im Sommer-Budget. 19 Prozent werden für einen Tag am Strand, Partys oder Restaurant-Besuche verwendet. Auch Freizeit- oder Sportaktivitäten sind den Deutschen mit 13 Prozent im Sommer sehr wichtig. Weitere 9 Prozent des Budgets entfallen auf Reisen ins Ausland. Andere Ausgaben verteilen sich mit jeweils etwa 8 Prozent auf Wellness sowie Sommermode.

Bargeld ist nicht mehr König

Es überrascht nicht, dass 70 Prozent der online-affinen Befragten in Norwegen und Schweden die Karte dem Bargeld gegenüber bevorzugen. Allerdings verliert Bargeld als Zahlungsmittel nicht nur in Skandinavien an Bedeutung: Mehr als 50 Prozent der weltweiten Umfrageteilnehmer geben an, dass sie in diesem Sommer Kartenzahlung dem Bargeld vorziehen. Bei der Frage, ob auf Reisen Kartenzahlung gegenüber Bargeld bevorzugt wird, nimmt Deutschland (50 Prozent) einen Platz im Mittelfeld ein.

Über 60 Prozent aller Umfrageteilnehmer geben an, dass sie während ihrer Sommerferien vorhaben, Mobile Banking für ihre Bankgeschäfte zu nutzen. Auch unter den Deutschen wird dieser Trend sichtbar: Rund 45 Prozent der deutschen Befragten geben an, auch unter dem Sonnenschirm via Banking-App die Finanzen im Blick zu haben.

Online vs. Offline-Shopping

Ob Sonnenhut, neuer Bikini oder Taucherflossen ungefähr 30 Prozent der Befragten haben vor, diesen Sommer online einzukaufen. Am beliebtesten ist Online-Shopping für den Sommer bei den Befragten aus Großbritannien, Spanien und Deutschland. Finnen, Letten und Mexikaner hingegen shoppen lieber im traditionellen Einzelhandel.

Wie wurde das Summer Barometer 2018 der Ferratum-Gruppe durchgeführt?

Die Umfrage wurde von der Ferratum-Gruppe durchgeführt, die ihre aktiven Kunden in 18 internationalen Ländern in einer Onlineumfrage mit einem standardisierten Fragebogen befragte. Die Einkommen werden dabei in der jeweiligen Landeswährung angegeben und der relative Konsum im Sommer wird durch das Verhältnis des monatlich verfügbaren Einkommens einer Familie in jedem Land berechnet. Das verfügbare Einkommen wurde jedem Land angepasst, die individuelle Kaufkraftparität basiert auf den Zahlen der Weltbank für das Jahr 2014.

Fast 22.000 Haushalte nahmen an der Umfrage teil. Die Befragten waren zwischen 18 und über 61 Jahre alt. 54 Prozent der Teilnehmer waren Frauen. Das durchschnittlich verfügbare Nettoeinkommen der teilnehmenden Haushalte lag zwischen 603 und 2631 Euro. Die durchschnittliche Haushaltsgröße unter den Befragten lag bei 2,9 Personen.

Zusätzlich zu den demographischen Faktoren wurden die Befragten nach ihrem verfügbaren monatlichen Nettoeinkommen gefragt, wie viel sie für die Sommerferien ausgeben, für welche Aktivitäten sie ihr Geld ausgeben und ob sie Online-Portale zur Vermietung von privaten Unterkünften oder Online-Banking auf Reisen im Ausland nutzen werden.

Die Fragen der Erhebung beinhalteten die Angaben der jeweiligen Landeswährung. Die Antworten wurden gemittelt, um die jeweilige Kaufkraft der einzelnen Länder widerzuspiegeln. Alle Befragten waren anonym.

Mehr Informationen zum Ferratum Summer Barometer 2018 finden Sie unter: www.ferratumbarometer.com/de

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