Lebensfreude verschenken: Heilsame Geschichten gegen kleine und großen Sorgen

Weihnachtszeit – Geschichtenzeit. Doch (Vor)Lesen und Geschichten erzählen verschwindet immer mehr aus dem Leben unserer Kinder. Leider geht dabei auch eine wichtige Botschaft verloren.

Lebensfreude verschenken: Heilsame Geschichten gegen kleine und großen Sorgen

(NL/7985090909) Jeder von uns ist ein Königskind und trägt eine unsichtbare Krone. Das Märchen sagt uns: Geh, mach dich auf den Weg, du wirst erwartet, so Sabine Lutkat, Pädagogin und Präsidentin der Europäischen Märchengesellschaft e.V. Ähnlich sieht es eine Autorin aus Süddeutschland und bietet für ihre jungen Klienten Heilsame Geschichten an.

Bastian Balthasar Bux ist pummelig, schüchtern und einsam. Auf der Flucht vor den hänselnden Schulkameraden landet er in einem Antiquariat. Dort entdeckt er ein Buch, in dessen Geschichte er immer mehr hineingesogen wird. Nach und nach wird ihm klar, dass dieses Buch genau für ihn gedacht ist. Alle Fantasiewesen warten nur darauf, von ihm, dem 10-jährigen, unsicheren und ängstlichen Bastian, gerettet zu werden. Er besteht ein Abenteuer nach dem anderen, gewinnt neue Freunde und rettet schließlich durch seinen beherzten Einsatz das Märchenreich Phantasien. Als er wieder in die reale Welt zurückkehrt, ist er nicht mehr derselbe. Die Identifikation mit seiner Heldenrolle hat ihn gelehrt, an sich selbst zu glauben, sich seinen Problemen zu stellen und aus eigener Kraft positive Veränderungen herbeizuführen.

Michaels Endes Meisterwerk Die unendliche Geschichte, in dem der kleine Bastian die Hauptrolle spielt, ist ein Paradebeispiel dafür, wie tiefgreifend erfundene Geschichten das Leben verändern können. Wer kennt es nicht, das erhebende Gefühl, wenn man sich nach dem Lesen eines spannenden Buches oder nach einem guten Film mit mutigen Helden und Happy End plötzlich wieder stark und zuversichtlich fühlt So plädierte auch Deutschlands bekanntester Neurobiologe, Prof. Gerald Hüther, in einer Rede auf dem Märchenkongress in Bad Karlshafen nachdrücklich für den Erhalt einer Märchenerzählkultur: Das Zaubermittel sind also nicht die Märchen per se, sondern die emotionale Beziehung zum Inhalt und den Personen des Märchens, auf die sich das Kind beim Hören des Märchens mit der einfühlsamen Hilfe des Erzählers oder Vorlesers einlässt. Märchen sind also Kraftfutter für Kindergehirne.

Je näher die Handlung der Geschichte an die Erlebniswelt des Lesers heranrückt, umso nachhaltiger wirkt auch die Botschaft. Und wenn die Geschichte sogar von genau der gleichen Problematik handelt, die das Kind aktuell plagt, ist es auch eher bereit, ähnliche Lösungswege auszuprobieren bzw. neue Sichtweisen gelten zu lassen. Diesen Zusammenhang hat sich die Autorin Barbara Forster für ihre Arbeit zu Nutze gemacht. In ihren Büchern gibt sie erwachsenen Lesern kreative Tipps für diverse Lebenslagen. Doch damit nicht genug. Sie absolvierte auch eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendcoach. Es lag mir schon immer am Herzen, mein schriftstellerisches Talent auch in den Dienst der Kinder- und Jugendarbeit zu stellen. Jetzt habe ich den richtigen Weg gefunden, freut sich die Autorin. Nun schreibt sie den kleinen Heldinnen und Helden, stets angepasst an die individuelle Persönlichkeit und aktuelle Problematik, ein Märchen auf den Leib. Mit lockerer und liebevoller Hand webt sie in die Fantasiegeschichten eine Hauptfigur ein, mit der sich das Kind aufgrund der äußeren und inneren Übereinstimmungen wie von selbst identifiziert. Mittels dieser Identifikation und Übertragung auf das persönliche Lebensumfeld entsteht die Bereitschaft, die Stärken der Hauptfigur zu erkennen und im eigenen Leben wahrzunehmen.

Wie rasch hierdurch Veränderungen eintreten können, hat Barbara Forster selbst überrascht: Meine erste Heilsame Geschichte schrieb ich für die elfjähriges Tochter einer Freundin. Die Kleine war von einem Hund mitten ins Gesicht gebissen worden. Neben einem Riesenschreck blieben auch ein paar Narben zurück. Die waren zwar nicht weiter schlimm, aber das Mädchen war nun fest davon überzeugt, furchtbar hässlich zu ein und unbedingt eine Nasenoperation zu brauchen. Mehr denn je wurde sie von Selbstzweifeln und ihrer schüchternen, defensiven Art eingeholt. Ich wollte ihr helfen und schrieb für sie eine kleine Heldengeschichte, die ich ihr zum Geburtstag schenkte. Was dann passierte, war erstaunlich: Das Mädchen verzog sich sofort auf sein Zimmer und las die Geschichte. Als sie später wieder herauskam, verlor sie kein Wort darüber. Doch noch am selben Abend zeigte sich das Kind völlig verwandelt, war wieder fröhlich und zuversichtlich und trat plötzlich selbstbewusst für die eigene Meinung ein. Seit diesem Tag war auch das Thema Nasen-OP komplett vom Tisch.

Die Geschichten werden für Kinder ab dem 6. Lebensjahr angeboten. Sie sind sowohl zum Vorlesen als auch zum selber Lesen geeignet. Barbara Forster betrachtet ihre Märchen als Gabe fürs Leben, die im Gedächtnis bleibt. Der Fokus meiner Arbeit liegt darin, Kinder und Jugendliche in ihrem natürlichen Potenzial zu stärken. Um dies zu vertiefen, binde ich in die Handlung immer ein kleines Symbol ein, z. B. eine Feder, einen Stein oder einen Spiegel. Dieses Symbol bekommt das Kind zur Geschichte geschenkt und kann es eine Zeitlang bei sich tragen, erklärt Forster weiter. Damit hole ich die Geschichte in die Wirklichkeit. Das Kind kann die Botschaften dann leichter als real akzeptieren und die positiven Aussagen werden schon beim Betrachten bzw. Berühren des Symbols aktiviert.

Idee und Konzept klingen schlüssig und vielversprechend. Sollte es den jungen Lesern auch nicht gelingen, ganz Phantasien zu retten, dafür aber ihr eigenes kleines Reich, wäre schon viel erreicht. Da lohnt sich die Überlegung, statt Computerspiele und Co. heuer mal ein Päckchen Lebensfreude und Selbstbewusstsein unter den Weihnachtsbaum zu legen
Weitere Infos unter www.barbara-forster.de
*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Kurzportrait:
Barbara Forster arbeitet als freie Autorin und PR-Texterin sowie als Kinder- und Jugendcoach nach den Methoden des IPE (Institut für Potenzialentfaltung).

Ihre literarische Laufbahn begann sie mit dem Schreiben von Beiträgen für Kindersendungen im Bayerischen Rundfunk. Bisher sind von Barbara Forster die Bücher Rezepte für Keiner-liebt-mich-Tage und Rezepte gegen Liebeskummer beim Kösel Verlag sowie Rezepte für den tollsten Job der Welt beim Kamphausen Verlag erschienen.

Voraussetzungen, Termine und Preise für eine Heilsame Geschichte werden telefonisch bzw. persönlich abgesprochen. Eine Beispielsgeschichte findet sich unter http://www.barbara-forster.de/downloads/prinzessin_zaubernaeschen.pdf

Sie erreichen die Autorin telefonisch unter der Nummer 0160 919 22 920 sowie per E-Mail: info@barbara-forster.de oder schauen Sie einfach auf die Homepage: http://www.barbara-forster.de

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