Mainzer Augenarzt rät dringend von „Augapfel Tätowierung“ ab

Aus den USA kommt der neue und gleichsam gefährliche Tattoo Modetrend

Mainzer Augenarzt rät dringend von "Augapfel Tätowierung" ab

Augen Tattoo? Ihr Augenarzt in Mainz rät davon dringend ab.

Das kann sehr schnell ins Auge gehen: Augapfel Tattoos erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Der neue Trend aus den USA findet immer mehr Anhänger. Wer heute provozieren und auffallen will, muss sich schon mehr einfallen lassen als Tattoos auf dem Oberarm oder Piercings. Aufmerksamkeit ist nach einer Tätowierung des Augapfels jedenfalls garantiert. Der in Mainz / Rhein-Main niedergelassene Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann hält nichts von diesem neuen Trend. Er macht deutlich, dass Menschen mit einer Augapfel Tätowierung ihr Augenlicht riskieren.

Dr. Thomas Kauffmann von der Zeiss Referenzpraxis in Mainz / Rhein-Main warnt vor Augapfel-Tätowierung

Die neue Körpermanipulation reiht sich nahtlos ein in extreme Praktiken wie Implantate, Brandings oder Tongue Splittings. Insbesondere das Einbringen der Farbe birgt viele Gefahren. Um das Augenweiß in der gewünschten Farbe einzufärben, wird Tinte mit der Nadel eingespritzt. Dabei durchstößt die Nadel die Hornhaut. Nicht selten werden 40 Injektionen und mehr für einen starken Effekt benötigt. Nach dem Eingriff verteilt sich die Farbe. Tätowierte berichten von einem unangenehmen Gefühl nach dem Eingriff. So als hätte man einen Fremdkörper im hochsensiblen Auge. Wird die Tinte unter die Bindehaut gespritzt, kann sie gänzlich oder teilweise über das Lymphsystem abgeführt werden. Bei einer Tätowierung der Hornhaut ist der Effekt anhaltend.

Gefahren sind Blutungen oder Infektionen, die zur Erblindung führen können

Für Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann ist der neue Trend ein unverantwortlicher, grober Unfug. Er grenze an Selbstverstümmelung. Die Gefahr sei zu groß. Es könne zu Allergien und Entzündungen kommen. Die vielen Nadelstiche könnten Blutungen verursachen. Auch sei die Gefahr zu groß, dass die Nadel zu tief ins Augeninnere vorstoße. „Wer den Wunsch verspürt, sich das Auge tätowieren zu lassen, sollte sich nicht in ein Tattoo Studio begeben, sondern unbedingt psychologische Hilfe in Anspruch nehmen“, meint Dr. med. Thomas Kauffmann.

Farbige Kontaktlinsen bieten einen ähnlichen Effekt

Einen ähnlichen Effekt ohne die Risiken und Nebenwirkungen, die mit einer Tätowierung einher gehen, liefern farbige Kontaktlinsen. Hier kann auch der Augenarzt behilflich sein und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Farbige Kontaktlinsen gibt es zudem in verschiedenen Farben und Ausführungen. Öfter mal was Neues – aber auf eine ungefährliche Art und Weise.

Augenärzte in Mainz

Kontakt:
Augenärzte Mainz
Dr. med. Thomas Kauffmann
Göttelmannstr. 13a
55130 Mainz
06131 5 78 400
presse@primseo.de
http://www.augenaerzte-mainz.de

Teilen Sie diesen Beitrag