Marktanreizprogramm jetzt für alle Unternehmen

Antragstellung unabhängig von der Größe möglich

Marktanreizprogramm jetzt für alle Unternehmen

Grafik: wolf-heiztechnik.de

sup.- Das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundeswirtschaftsministeriums fördert mit einem Volumen von jährlich über 300 Mio. Euro klimaschonende Wärmekonzepte, die die Nutzung erneuerbarer Energien integrieren. Seit dem Jahr 2000 sind mit Hilfe dieser Fördermittel bereits mehr als 1,5 Mio. Solarthermie-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen errichtet worden. Das Programm hat so maßgeblich dazu beigetragen, den Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Wärmeerzeugung in Deutschland auf mittlerweile knapp zehn Prozent zu steigern. Das ehrgeizige Ziel der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung lautet jedoch: 14 Prozent bis zum Jahr 2020. Deshalb sind die Förderbereiche und -sätze jetzt noch einmal deutlich ausgeweitet worden. Auch für Unternehmen gibt es verbesserte Anreize zur Investition in entsprechende gebäudetechnische Maßnahmen. Zuständig für die Abwicklung sind das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de). Während das BAFA kleinere Anlagen im privaten und gewerblichen Rahmen mit Investitionszuschüssen unterstützt, fördert die KfW besonders aufwändige regenerative Lösungen mit zinsverbilligten Darlehen und Tilgungszuschüssen.

Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums muss sich die Energiewende im Wärmemarkt künftig wesentlich stärker als bisher in den Betrieben abspielen. Deshalb wurde die Antragsberechtigung in den veränderten Richtlinien auf alle Unternehmen ausgedehnt, unabhängig von ihrer Größe. Sie können beispielsweise für Wärmepumpen oder Biomassekessel einen Tilgungszuschuss von bis zu 50.000 Euro pro Einzelanlage beantragen. Bei Solarkollektoren beträgt der Zuschuss mindestens 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Um gerade den gewerblichen Bereich zusätzlich zu motivieren, erhalten kleine und mittlere Unternehmen einen Bonus in Höhe von zehn Prozent des Förderbetrags. Neu ist auch, dass Anlagen zur Prozesswärmeerzeugung nun über die gesamte Bandbreite der regenerativen Technologien förderfähig sind. Diese Ausweitung hilft Industrie- und Gewerbebetrieben, besonders wärmeintensive Arbeitsschritte zur Fertigung, Bearbeitung oder Veredelung von Produkten zeitgemäß zu sanieren. Hersteller wie z. B. der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) bieten für die innovativen Wärmekonzepte besonders effiziente, maßgeschneiderte Gesamtpakete mit aufeinander abgestimmten Hightech-Komponenten an. Eine zentrale Regelungseinheit koordiniert dabei regenerative sowie fossil erzeugte Wärmeerträge mit Speichern, Lüftungs- und Klimageräten (www.wolf-heiztechnik.de). Der Anteil der sparsamen Wärmeerzeugung durch erneuerbare Energien kann auf diese Weise permanent optimiert werden. Gefördert wird also nicht nur der Klimaschutz, sondern auch eine dauerhafte Reduzierung der Betriebskosten.

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