PrintoLUX-Kennzeichnungsverfahren versus Lasergravur

Im Leistungsvergleich zeigt sich PrintoLUX überlegen

PrintoLUX-Kennzeichnungsverfahren versus Lasergravur

Die mit dem PrintoLUX-Verfahren erzielbaren Einsparungen werden deutlich sichtbar.

Die zeitgemäße Herstellung von Kennzeichnungen für den industriellen Einsatz wendet sich immer häufiger vom konventionellen Verfahren der mechanischen Gravur ab, um wirtschaftlich effizientere Verfahren einzusetzen. Dabei zählen die Lasergravur und das PrintoLUX-Verfahren zu den bevorzugten Optionen. Beispielhaft für diesen Wandel ist die 2013 erlassene Kennzeichnungsvorschrift von BMW. Sie besagt, dass für den Karosserie-Rohbau bei BMW weltweit lediglich zwei Kennzeichnungsverfahren eingesetzt werden dürfen, um Kabelschilder, Betriebsmittelschilder, Schilder für Schaltschränke, Verteilerkästen etc. zu bedrucken: die Lasergravur und das PrintoLUX-Kennzeichnungsverfahren. Erstmals wird dabei in der Automobilbranche das traditionelle Verfahren der mechanischen Gravur ausgeschlossen.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders für industrielle Kennzeichnungs-nutzer interessant, durch einen direkten Praxisvergleichs zu erfahren, wie die Leistungen der Lasergravur und des PrintoLUX-Verfahrens zu bewerten sind. Der Vergleich wurde im August 2014 von PrintoLUX vorgenommen.

Diese Systeme wurden gestestet
Folgende zur Herstellung von industrietauglichen Kennzeichnungen angebotenen Systeme wurden einem ausführlichen Leistungsvergleich unterzogen:
Das System Östling LasOnAll XS10 Lasebox 10 W gilt als ein Einstiegssystem der Lasergravur. Es repräsentiert mit einem Neupreis von ca. 31.000 EUR netto, zuzüglich Abluftfilteranlage (mindestens 1.000 Euro netto) die niedrigste Investitionssumme für die Anwendung der Lasergravur.
Das System wurde hinsichtlich seiner Leistungskraft den PrintoLUX-Systemen Basic-go-1.5, FB-10-plus sowie FB-10/2000 gegenübergestellt. Die Systeme kosten inklusive Wärmeeinheit und Software 4.990 EUR netto, 15.900 EUR netto und 16.900 EUR netto.

Qualitätskriterien für die Herstellung industriell eingesetzter Kennzeichnungen
Beide Verfahren erweisen sich in der Praxis gegenüber den Anforderungen des industriellen Einsatzes als sehr beständig. Auf einen Vergleichstest hinsichtlich dieser Anforderungen wurde deshalb verzichtet.
Unterschiedliche Leistungen waren hingegen in Bezug auf folgende Kriterien erwartbar, weshalb der Vergleich sein Augenmerk darauf richtete:
– Wirtschaftlichkeit (Investitionskosten, Effizienz, Arbeitskosten)
– Vielseitigkeit (bearbeitbares Material)
– Formate (Maximalgrößen bearbeitbarer Formate)
– Data-Matrix-Code (Lesbarkeit)
– Druckbild (Auflösung, Farbdarstellungen)
– Einbindung in Produktionsabläufe (Transportfähigkeit, Raumsituation, Software, Netzwerkfähigkeit)

Die Testergebnisse
Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit zeigt sich das PrintoLUX-Verfahren der Lasergravur klar überlegen, was auf mehreren kostenrelevanten Ebenen deutlich wird: Investitionskosten, Betriebskosten (Raum), Effizienz des Druckvorgangs sowie Arbeitszeitkosten (siehe dazu Schaubild). Der Investi-tionskostenvorteil, den das PrintoLUX-Verfahren gegenüber der Lasergravur für sich verbuchen kann, beträgt bei industrietauglichen Einstiegssystemen 25.000 EUR (siehe dazu Abschnitt „Diese Systeme wurden getestet“).
Die größere Effizienz des PrintoLUX-Verfahrens, die sich unter anderem durch den Einsatz von Nutzenbogen ergibt, dokumentiert sich zum Beispiel bei der Herstellung von Metallschildern im Format 12x60x0,5 mm: Ein einziger Druckvorgang genügt für das System PrintoLUX-Basic-go-1.5, um durch den Einsatz eines Nutzenbogens 20 Schilder herzustellen; bei den größeren PrintoLUX-Systemen FB-10-plus und FB-10/2000 können sogar 4 Nutzenbogen eingebracht werden, was bei dem dargestellten Beispiel zu 80 Schildern pro Druckgang führt. Dagegen sind bei dem im Vergleich stehen-den System der Lasergravur maximal 16 Schilder des beschriebenen Formats im Rahmen eines Bearbeitungsvorganges herzustellen. Auch bei anderen in der Industrie häufig gebrauchten Formaten zeigt sich dieser deutli-che Effizienzvorsprung des PrintoLUX-Verfahrens.
Auch beim Vergleich der Arbeitszeitkosten schneidet PrintoLUX besser ab. Dabei wurde ein Stundensatz von 40,00 EUR zugrunde gelegt, um die Arbeits-zeit für die Herstellung eines Schildes zu messen. Für die Herstellung eines Schildes mit dem Format 40×100 mm fielen mit dem System PrintoLUX-FB-10/2000 genau 0,10 EUR Arbeitskosten an, während die Lasergravur für gleiches Schild mit grauer Schrift/Negativgravur Arbeitskosten in Höhe von 2,33 EUR beanspruchte (zu anderen Formaten siehe unten stehende Tabelle).

Bezüglich der Vielseitigkeit des bedruckbaren Materials ist die Lasergra-vur im Vorteil. Während das PrintoLUX-Verfahren mit zertifizierten Träger-materialien aus Metallen, Folien und Kunststoffen arbeitet, lassen sich mit der Lasergravur Acrylglas, Glas, Holz, Kunststoff, Leder, Metall, Papier, Pappe und andere Materialien bearbeiten. Ebenso kann die Lasergravur ge-bogene Flächen (z.B. Zylinder) bearbeiten, was mit dem PrintoLUX-Verfahren nicht möglich ist. Schließlich funktioniert die Lasergravur auch bei unebenen Flächen. Das ist mit dem PrintoLUX-Verfahren nur bis zu einem Höhenunterschied von bis zu 2 mm möglich.

Bei den Formaten hat wiederum das PrintoLUX-Verfahren mehr zu bieten:
Die aktive Druckfläche der Lasebox reicht bis maximal 120×120 mm. Eine Ausweitung ist nur über einen Umbau des Lasergravur-Systems zu erreichen, was etwa 3.000 EUR netto kostet. Das dann erzielbare Maximalformat beträgt 150 x 150 mm.
Mit den PrintoLUX-Systemen kann dieses Format weit überschritten werden. Die maximale Druckfläche des Systems PrintoLUX-FB-10/2000 beträgt 320 x 540 mm.

Viele Anwender versehen Kennzeichnungsschilder mit einem Data-Matrix-Code, der bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut lesbar und einfach zu scannen sein muss. Wird der Data-Matrix-Code mit PrintoLUX-Systemen gedruckt, dann ist er auch bei niedriger Auflösung einwandfrei mit einem Smartphone lesbar. Bei der Lasergravur kommt es hingegen zu Problemen: Die gute Lesbarkeit ist vom geeigneten Blickwinkel abhängig. Oft sind dann separate Scanner zum Ablesen nötig. Sie kosten mindestens 150 Euro net-to.

Hinsichtlich des Druckbildes zeigen sich große Qualitätsunterschiede. Mit der Lasergravur (Lasebox) beträgt die bestmögliche Auflösung des Druck-bildes 635 dpi x 635 dpi. Mit dem PrintoLUX-Verfahren hingegen sind Auflösungen bis zu 5.720 dpi x 1.440 dpi zu erzielen.
Mit dem Laserverfahren kann allein Schwarz als Farbe erzeugt werden (die je nach Material auch in Grautönen erscheint). Schwarze Schrift auf silbernem Aluminium-Eloxal ist mit der Lasergravur verfahrensbedingt nicht zu erzielen. Wenn schwarze Schrift durch das Abtragen von schwarzem Aluminium-Eloxal bis auf die Schrift (Negativgravur) erzielt werden soll, dann erhöht sich die Gravierzeit um ein Vielfaches.
Mit dem PrintoLUX-Verfahren hingegen ist der Farbdruck (oft für Gefahrenschilder gefordert) bis hin zu fotorealistischem Drucken ohne zusätzliche Kosten möglich. Das Simulieren definierter Farbtöne (RAL, Pantone o.a) ge-hört ebenso zum Leistungsspektrum wie der Negativdruck.

Soweit die Herstellung von Kennzeichnungsschildern nicht von Lieferanten, sondern von den Anwendern selbst vorgenommen wird, ist ein reibungsloser Einbezug in Produktionsabläufe wichtig.
Das PrintoLUX-Verfahren zeichnet sich dabei in besonderer Weise aus. Zu-nächst genügt für die Anwendung des Verfahrens und das Aufstellen der Systeme ein ganz normales Büroumfeld, während die Lasergravur eine Werkstatt und das mit Zusatzkosten verbundene Einhalten von Sicherheits-vorschriften beansprucht (z.B. zwingend erforderliche Abluftfilteranlage). Zur Anwendung des PrintoLUX-Verfahrens ist kein Fachpersonal nötig; eine mehrstündige Einweisung (auch online möglich) genügt. Für die Lasergra-vur hingegen benötigen alle Anwender dafür eigens ausgebildetes Perso-nal.
Hinsichtlich des Einbezugs in Arbeitsumgebungen lässt sich für die Laser-gravur festhalten, dass dieses Verfahren gut in Fertigungsstraßen zur Pro-duktbeschriftung integriert werden kann.
Für das PrintoLUX-Verfahren stellen Printserver (ab 150,- bis 2.500,- EUR netto) die Netzwerkfähigkeit sicher.
Die PrintoLUX-Systeme arbeiten mit Schnittstelle, USB 2.0 und Ethernet.
Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Eignung der PrintoLUX-Systeme Basic-go für den mobilen Einsatz bei Montagen, Projek-ten und Baustellen. Sie wurden eigens für den einfachen Transport und wechselnde Einsatzorte konzipiert. Indem diese Systeme die Adhoc-Herstellung von Kennzeichnungen ermöglichen, lassen sich bei Projekt-übergaben alle Verzüge vermeiden, die sich üblicherweise durch Änderun-gen des Kennzeichnungsbedarfs „in letzter Minute“ herstellen. Viele Anwender bestätigen, durch den Einsatz des PrintoLUX-Verfahrens insbesondere bei Projektübergaben keinerlei Verzugskosten entstehen.

Resümee
Der Vergleich zwischen der Lasergravur und dem PrintoLUX-Verfahren erlaubt den Schluss, dass bei dem
üblichen Kennzeichnungsbedarf der Industrie deutlich mehr Nutzervorteile für den Einsatz des PrintoLUX-Verfahrens sprechen. Dies trifft insbesondere für Anwender aus den Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus zu. Dabei steht die klar größere Wirtschaftlichkeit, die sich mit PrintoLUX verbindet, bei den Vorteilen ganz oben.

PrintoLUX® hat ein Verfahren entwickelt und patentiert, mit dem PrintoLUX®-zertifizierte Materialien aus Metall und Kunststoff in industrietauglicher Beständigkeit digital bedruckt werden können.

Firmenkontakt
PrintoLUX GmbH
Hermann Oberhollenzer
Dürkheimer Straße 130
67227 Frankenthal (Pfalz)
06233 6000900
h.oberhollenzer@printolux.com
http://www.printolux.com

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