Tag Archives: 3D-Modelle

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3D-Scans als digitaler Zwilling kultureller Güter – Fraunhofer IGD auf The Arts+

10.-14. Oktober 2018, Frankfurt am Main – Halle 4.1, Stand Q90

3D-Scans als digitaler Zwilling kultureller Güter - Fraunhofer IGD auf The Arts+

Der CultArm3D-P ist eine flexible Lösung für hochauflösende Scans kultureller Güter. (Bildquelle: @Fraunhofer IGD)

Auch im Kunst- und Kulturbereich ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Der Anspruch: Unser Kulturgut digital für die Nachwelt zu bewahren und schon heute durch exakte 3D-Scans der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wie unser kulturelles Erbe für die Zukunft nachhaltig gesichert werden kann, ist eines der wichtigsten Themen des Europäischen Kulturerbejahres. Welche wichtige Rolle die Digitalisierung dabei spielt, ist längst unbestritten. Von 10. bis 14. Oktober findet parallel zur Frankfurter Buchmesse die Messe The Arts+ statt, die sich durch die Vernetzung zwischen Industrie und Kulturszene auf kulturelle Inhalte und geistiges Eigentum im digitalen Zeitalter konzentriert. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD präsentiert auf der Messe seine 3D-Scantechnologien, die speziell für die Digitalisierung von Kulturgütern entwickelt wurden.

Der Begriff des digitalen Zwillings ist bei Industrieanwendungen längst etabliert. Von allen prägenden kulturellen Gütern ein digitales Replikat anzufertigen, sollte erklärtes Ziel sein. Bedeutsame Kunstwerke, die durch Umwelteinflüsse und Katastrophen gefährdet sind, können durch eine digitale 3D-Konservierung in ihrem aktuellen Erhaltungszustand gesichert und gleichzeitig für die weltweite Forschung erschlossen werden. Nur ein Bruchteil kulturhistorischer Sammlungsobjekte kann in Museen besichtigt werden. Eine flächendeckende Digitalisierung kann bisher unveröffentlichte Artefakte über Online-Kataloge der Öffentlichkeit zugänglich machen. Auch für die Restaurierung können 3D-Modelle wertvolle Daten liefern und Schadensbilder präziser sichtbar machen. Dafür ist eine realitätsgetreue Erfassung aller Eigenschaften wie Geometrie, Textur und physikalisch-optischer Materialeigenschaften notwendig.

Die Abteilung Digitalisierung von Kulturerbe am Darmstädter Fraunhofer IGD präsentiert auf The Arts+ ihre neu entwickelte 3D-Scantechnologie CultArm3D-P. Der Roboterarm scannt vollautomatisch Geometrie und Textur ihm bisher unbekannter Objekte mit einer Größe von bis zu 50 cm. Das geschieht auf der Basis der Photogrammetrie, also durch Methoden, die Abmessungen und Ent-fernung eines Objektes anhand von Bildaufnahmen bestimmen. Die Ergebnisse in 3D sind hochauflösend und bedürfen in aller Regel keiner Nachbearbeitung. Intelligente Algorithmen ermitteln anhand eines ersten Scans, welche weiteren im Anschluss nötig sind. Damit kann der Scanarm selbstständig die benötigten Ansichten planen und jedes Objekt mit der optimalen Anzahl an Scans erfassen, ohne dass dem Scanner die CAD-Modelle vorliegen. Ergebnis ist eine deutlich reduzierte Scanzeit von maximal 15 Minuten. Dieses Alleinstellungsmerkmal macht CultArm3D-P zur optimalen und flexibel einsetzbaren Lösung, beliebige Objekte in 3D zu digitalisieren. Im Rahmen des Projektes Digitale Weltansichten online: 3D-Modelle historischer Globen wird der Roboterarm-Scanner die 3D-Erfassung historischer Erd- und Himmelsgloben aus den Archiven der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Anna Amalia Bibliothek übernehmen. Nur durch die farbechte und detailgetreue Digitalisierung werden die teilweise 800 Jahre alten Weltenmodelle Interessierten virtuell frei zugänglich sein.

Messebesucher können sich am Fraunhofer IGD-Stand in Halle 4.1 am Stand Q90 von den Leistungen der neuen Scantechnologie überzeugen und vor Ort von den Experten mehr über die technologischen Hintergründe und mögliche Anwendungsfelder erfahren. Am Mittwoch, 10. Oktober 2018, wird der Leiter des Fraunhofer IGD, Prof. Dieter Fellner, im Rahmen einer Mikro-Konferenz zum Thema „Wie neue Technologien die Rolle der Kultur verändern“ auf dem Podium mitdiskutieren.

Der Photogrammetrie-basierte Scanarm ist eine Weiterentwicklung basierend auf der Digitalisierungsstraße CultLab3D, für deren Entwicklung das Team um Abteilungsleiter Pedro Santos im Juni 2018 den EU-Preis für das Kulturerbe / Europa Nostra Award 2018 entgegennehmen durfte. Die Notwendigkeit zur Digitalisierung wurde auf verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des Kulturerbejahres von allen Akteuren betont. Die Umsetzung in der Praxis gestaltet sich allerdings schwierig. Kultureinrichtungen haben häufig nur geringe Erfahrungswerte oder sogar Berührungsängste mit neuen Technologien wie dem 3D-Scan. Ganz davon abgesehen, dass die notwendigen finanziellen Mittel zur Anschaffung und Schulung neuer Programme sowie für die Bereitstellung notwendiger Speicherkapazitäten fehlen. Aktuell gibt es in Deutschland kein nationales Forschungsprogramm für Kulturerbe. Das macht die Entwicklung neuer Technologien mit hohen Bildstandards zu einem langwierigen Prozess und die Forschung gerät in den Rückstand – und mit ihr umso mehr die Kultureinrichtungen selbst. Es wäre ein wünschenswertes Ergebnis des Europäischen Kulturerbejahres, wenn es in konkreten Maßnahmen zum Ausbau der digitalen Infrastruktur im Kulturbereich mündet.

Fraunhofer IGD auf The Arts+

– 10.-14. Oktober 2018, Frankfurt am Main
– Halle 4.1, Stand Q90

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/arts
www.igd.fraunhofer.de/projekte/cultlab3d
www.cultlab3d.de/index.php/cultarm3d/

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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SMM 2018 – Maritim 4.0: das digitale Schiff als Informationsdrehscheibe

SMM 2018 - Maritim 4.0: das digitale Schiff als Informationsdrehscheibe

Komplexe 3D-Modelle als Informationsdrehscheibe für Planung, Einkauf, Qualitätssicherung o. Wartung (Bildquelle: Fraunhofer IGD/Flensburger Schiffbau-Gesellschaft)

Das Fraunhofer IGD präsentiert vom 4. bis zum 7. September auf der SMM 2018 in Hamburg die Möglichkeiten der effizienten 3D-Datennutzung mittels Augmented-Reality-Brille.

„Maritim 4.0“ ist das aktuelle Schlagwort in der Schiffbaubranche und steht für die Digitalisierung sämtlicher Prozesse von der Planung über die Konstruktion bis zur Wartung. CAD-Modelle enthalten alle Informationen über Geometrie, Materialien und Funktion – der Umfang der enthaltenen Daten macht sie aber auch häufig zu wahren „Datenmonstern“, die extrem große Speicherkapazität erfordern und lange Ladezeiten mit sich bringen. Diese Herausforderung meistert die vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung entwickelte Plattform instand3Dhub, die verschiedenste Datenformate vereinheitlicht und über den webVis-Viewer via Webbrowser in Echtzeit nur diejenigen Daten bereitstellt, die gerade betrachtet werden. 3D-Modelle können dadurch ohne Installation spezieller Programme auf nahezu jedem Endgerät problemlos ausgegeben werden. Dieser effiziente webbasierte Zugang ermöglicht deutlich mehr Mitarbeitern auf allen Ebenen der maritimen Industrie Zugriff auf Produktdaten. Durch die einfache Verknüpfung des 3D-Modells mit verschiedensten anderen Daten können Mitarbeiter aus Planung, Einkauf, Qualitätssicherung oder Wartung ortsunabhängig verschiedenste Szenarien visualisieren und damit ein zügiges Verständnis der Sachlage erhalten. Das digitale Schiff wird zur umfassenden Informationsdrehscheibe, welche die maritime Wirtschaft bei der Digitalisierung ihrer Prozesse optimal unterstützt.

Am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle B6, Stand 319 können Messebesucher mit der Augmented-Reality-Brille HoloLens selbst die Leistungsfähigkeit der Datenbereitstellung über instand3Dhub ausprobieren und virtuell in ein komplexes 3D-Modell eintauchen. Die Anbindung der HoloLens an instand3Dhub wird auf der SMM erstmals der maritimen Wirtschaft präsentiert. Die Vorteile gegenüber anderen Ansichtsformen wie z.B. dem Tablet liegen in der viel natürlicheren Interaktion via „optical see through“. Auch ist es selbst mit der HoloLens und ihrem begrenzten Speicher möglich, komplette Schiffs- oder Anlagenmodelle zu sehen und nicht nur einzelne Teilausschnitte. Mögliche Anwendungsszenarien für die Visualisierungslösung des Fraunhofer IGD können Montageanleitungen in Echtzeit oder die intuitive Darstellung zum Lieferstatus einzelner Elemente sein. Denkbar ist auch der Einsatz beim Refitting in Form virtueller Bauraumuntersuchungen vor notwendigen Nachrüstungen oder die Einbindung bei der Familiarization, also dem intensiven Training der Crew bereits vor Fertigstellung des Schiffes. Bei komplexen maritimen Anlagen kann die AR-Brille zu einem „Röntgenblick“ verhelfen, der verschiedenste Betriebszustände visualisiert und optimal eine vorausschauende Wartung fördert.

Bereits zum dritten Mal findet auf der SMM ein Karrieretag statt: auf der Plattform präsentiert sich auch das Fraunhofer IGD und informiert zu beruflichen Möglichkeiten. An vier Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur forschen, arbeiten oder promovieren rund 240 haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter, etliche Startups und Ausgründungen sind entstanden. Am Freitag, 7. September 2018, stehen Mitarbeiter auf dem „Maritime Career Market“ für Fragen zur Verfügung.

Weiterführende Informationen:

https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/instant3dhub-maritim
https://www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/smm-2018

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fotorealistische Selfies aus dem 3D-Drucker

Fotorealistische Selfies aus dem 3D-Drucker

Natürliche Effekte: 3D-Drucken mit „CAPPS.IT driven by Cuttlefish technology“

Ob Selfie, das geliebte Haustier oder die favorisierte Fußballmannschaft – 3D-Drucke für den Privatgebrauch sind im Trend. Dass die 3D-Modelle nicht nur auf dem Bildschirm fotorealistisch aussehen, ermöglicht nun erstmals der Service „CAPPS.IT driven by Cuttlefish technology“. Im MediaMarkt Ingolstadt können sich die Kunden ab sofort mit Hilfe dieser neuen Technologie vor Ort scannen und ihr 3D-Selfie drucken lassen. Auch an weiteren Standorten des Elektronikhändlers soll dieser Service in Kürze verfügbar sein.

Bisher war es kaum möglich, 3D-Daten auch in der korrekten Farbe zu drucken. Mit „CAPPS.IT driven by Cuttlefish technology“, einem farbkalibrierten 3D-Kopierservice, kann erstmalig eine fotorealistische Reproduktion, also das Drucken in korrekter Farbe und Transluzenz, realisiert werden. Basis dieser Technologie ist der universelle 3D-Farbdruckertreiber Cuttlefish, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. „Unsere Drucker-Software ermöglicht es, mit vielen Druckmaterialien gleichzeitig zu arbeiten, die Geometrie, die Farben sowie die feinen Farbübergänge des Originals exakt wiederzugeben“, erklärt Dr. Philipp Urban, Leiter der Abteilung 3D-Druck-Technologie des Fraunhofer IGD.

Neben der Farb-Kalibrierung gestattet es Cuttlefish, transluzente Materialien in den Druck zu integrieren. „Wir haben es geschafft, Transluzenzen – also partielle Lichtdurchlässigkeit und Lichtstreuung eines Körpers – mit akkurater Farbgebung erstmalig gemeinsam druckbar zu machen“, so Urban. „Menschliche Haut oder das Bier in der Hand der Wiesn-Bedienung erscheinen bei den 3D-Drucken dadurch sehr natürlich.“ Einsatzmöglichkeiten für diese neuartige patentierte Verbindung von Farbe und Transluzenz im 3D-Druck gibt es auf zahlreichen Gebieten: von der Visualisierung von Prototypen in der Industrie bis hin zum Druck von Zahnimplantaten.

Erarbeitet wurde „CAPPS.IT driven by Cuttlefish technology“ in enger Zusammenarbeit des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, Stratasys, Alphacam und DIG:ED.

Weitere Informationen:

3D-Druckertreiber Cuttlefish: https://fh-igd.de/cuttlefish

www.cuttlefish.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

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glTF 2.0 standardisiert physikalisch basierte Materialbeschreibung von 3D-Modellen

glTF 2.0 standardisiert physikalisch basierte Materialbeschreibung von 3D-Modellen

glTF 2.0 standardisiert die physikalisch basierte Materialbeschreibung von 3D-Modellen. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Experten des Fraunhofer IGD in Darmstadt entwickelten in enger Zusammenarbeit mit dem Industriekonsortium Khronos-Group einen neuen Standard zur Materialdefinition bei der Übertragung von 3D-Modellen.

Schneller, kompakter, portabel, realistischer – die gITF 2.0-Spezifikation vereinfacht von nun an auch das Physically Based Rendering (PBR) für Entwickler. Die neue gITF 2.0-Spezifikation ist ein erweiterbares, Laufzeit-neutrales offenes Standardformat zur Übertragung von 3D-Modellen. Der Standard ermöglicht es Entwicklern, 3D-Modelle bei schnellerer Ladezeit kompakt zu übertragen, und beinhaltet nun auch eine Spezifikation zur Definition von Materialien auf Basis physikalischer Eigenschaften. Entscheidenden Anteil an der Entwicklung des neuen Standards hatten die Experten des Fraunhofer-Institutes für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt um Dr. Johannes Behr.

Vorteile der neuen Spezifikation
Die Vorgängerversion gITF 1.0 wurde um Standards zum Physically Based Rendering (PBR) erweitert. Dadurch können Entwickler Materialien portabel und durchgängig beschreiben. Die neue Spezifikation wird bereits von einer steigenden Anzahl von Grafik-APIs unterstützt. Davon profitieren auch Entwickler aus der Industrie, da sie durch die erhöhte Einheitlichkeit und API-Neutralität jetzt in der Lage sind, PBR-Material-Modelle zu verwenden. Auch die Fraunhofer-Mitarbeiter der Projekte InstantUV und instant3Dhub nutzen die Vorteile der Spezifikation bereits. Instant3Dhub ist eine zentrale Visualisation as a Service (VaaS) Lösung und stand die letzten Jahre bei den BOF-Präsentationen im Fokus. Dieses Jahr werden die Vorteile von instantUV aufgezeigt: „Mithilfe der ausdrucksstarken, portierbaren und PBR-einsatzfähigen Materialien, welche gITF 2.0 ermöglicht, können wir nun optimierte Modelle einfach von unserer InstantUV-Software für alle möglichen Renderer exportieren“, erklärt Max Limper, Leiter des InstantUV-Projekts am Fraunhofer IGD. Limper stellt den glTF 2.0 Export in InstantUV auf dem Khronos gITF-BOF der SIGGRAPH 2017 in Los Angeles vor.

Unterstützung von Entwicklern
Viele Entwickler von Graphik-Engines verwenden inzwischen gITF 2.0, um die Übertragbarkeit und visuelle Qualität zu erhöhen. Khronos, die gITF-Arbeitsgruppe und die Entwicklergemeinschaft entwickeln dazu ein Angebot an Werkzeugen und Beispielcodes, einschließlich vieler gITF 2.0-Modell- und Rendering-Beispiele. Speziell für neue Entwickler erleichtert dies den Einstieg und die Handhabung der neuen Spezifikation.

Weiterführende Informationen:

Fraunhofer-Projekte:
InstantUV: www.instantuv.org
Instant3DHUb: www.instant3dhub.org

Khronos-Group: Die Khronos-Group ist ein offenes Industriekonsortium von führenden Hardware- und Software-Unternehmen, welches offene Standards entwickelt, die die Erstellung und Beschleunigung von paralleler Datenverarbeitung, Grafiken sowie Visions- und neuronalen Netzen auf verschiedenen Plattformen und Geräten ermöglicht. www.khronos.org

SIGGRAPH 2017:
30. Juli bis 3. August, Los Angeles, CA
Los Angeles Convention Center
http://s2017.siggraph.org

Khronos BOF glTF
2. August 2017, 11:00 – 12:00 Uhr, JW Marriott LA Live, Platinum, Ballroom F-J
Vortrag „glTF 2.0 Export in InstantUV“, Max Limper
www.khronos.org/news/events/2017-siggraph

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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CeBIT 2017 – Fraunhofer IGD: Virtual Reality als neues Potential für Industrie 4.0

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 6 Stand B36

CeBIT 2017 - Fraunhofer IGD: Virtual Reality als neues Potential für Industrie 4.0

Fraunhofer Forscher bringen via Internettechnologie auch große CAD-Modelle in die Virtuelle Realität (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Virtual Reality ist einer der Schlüssel für Industrie 4.0. Das Fraunhofer IGD zeigt seine Lösungen auf der CeBIT 2017 in Hannover. Die Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, dass mit Internettechnologien auch große CAD-Modelle in die Virtuelle Realität bringt.

Noch bevor der erste Prototyp einer Maschine oder eines anderen Produkts gebaut wird, sind zahlreiche Arbeiten in der digitalen Welt notwendig. Die Ingenieure, Zulieferer und Entscheider müssen für die unterschiedlichsten Anwendungen die virtuellen 3D-Modellen nutzen können. 3D-Visualisierungen von CAD-Daten bergen aber Herausforderungen. Zum einen können sie sehr groß ausfallen und für ein normales oder gar mobiles Endgerät einfach nicht mehr zu bewältigen sein. Zum anderen sind gerade bei der Nutzung in Anwendungen der Virtuellen Realität viele Vorarbeiten und oft auch eine Spezialsoftware notwendig.

„Diese Herausforderungen bewältigen wir mit unserer instant3Dhub-Plattform, die Teil unserer hauseigenen Plattformstrategie „Visual Computing as a Service“ ist“, erklärt Dr. Johannes Behr, Abteilungsleiter „Visual Computing System Technologies“ am Fraunhofer IGD. „Aus dem CAD-Modell des industriellen Objekts errechnet unsere Lösung vollautomatisch ein optimiertes 3D-Modell. Über Internettechnologie werden dann nur die für den Anwender sichtbaren Teile an sein Endgerät weitergeleitet.“ Behr und sein Team ermöglichen so auch extrem große 3D-Modelle flüssig zu visualisieren. Dabei werden die eigentlichen CAD-Daten nicht an den Anwender weitergegeben, was in vielen industriellen Anwendungen explizit gewünscht ist. Selbst eine Übertragung auf VR-Brillen wird so unkompliziert möglich.

Die VR-Demonstration zur Industrie 4.0 erfolgt vom 20. bis 24. März 2017 auf der CeBIT 2017 in Hannover auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 6 Stand B36, direkt beim ausgestellten Porsche 911. In der Virtuellen Realität werden industrielle Modelle des Anlagenbaus und der Automobil- und Schiffbauindustrie erlebbar.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://fh-igd.de/cebit
https://fh-igd.de/VC-Podcast-1-17-DE

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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CeBIT 2017: Fraunhofer veröffentlicht AR-Technologie für Smartphone- und HoloLens-Anwendungen

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand auf der CeBIT: Halle 6, Stand B36

CeBIT 2017: Fraunhofer veröffentlicht AR-Technologie für Smartphone- und HoloLens-Anwendungen

Fraunhofer IGD stellt seine Tracking-Technologie „VisionLib“ als Basis für AR-Entwicklungen bereit.

Augmented Reality ist eine Schlüsseltechnologie für die Industrie 4.0. Das Fraunhofer IGD stellt jetzt seine Tracking-Technologie „VisionLib“ als Basis für AR-Entwicklungen zur Verfügung. Deren Potential wird auf der Cebit 2017 an einem AR-Werkstattsystem demonstriert.

Bei der Augmented Reality werden in ein Kamerabild digitale Informationen, wie 3D-Modelle, Animationen oder Videos, in Überlagerung zur betrachteten Realität eingeblendet. So können etwa für einen KFZ-Mechaniker die Arbeitsschritte auf einem Tablet oder in einer AR-Brille erscheinen. Das erspart das Blättern in Handbüchern und ermöglicht es, die richtigen Informationen für einen Montageprozess abzurufen. So wird auch die große Variantenvielfalt unterschiedlicher Modellreihen für den Mechaniker effizient handhabbar. Das ist gerade für Industrie 4.0-Szenarien wichtig. Die technologische Herausforderung ist aber ein zuverlässiges und stabiles Tracking. Unter Tracking versteht man die Fähigkeit eines Computers, die genaue Position von Objekten in einem Kamerabild zu bestimmen.

Die Forscher des Fraunhofer IGD haben mit der VisionLib eine lizensierbare Softwarebibliothek geschaffen, die eine vielfach ausgezeichnete (www.tracking-challenge.de) Tracking-Lösung zur Verfügung stellt. Die VisionLib ist speziell für industrielle AR-Anwendungen ausgelegt. Die Tracking-Verfahren basieren auf CAD-Modellen der Objekte. Weil Entwickler von industriellen AR-Anwendungen ein stabiles Tracking auch bei wechselnden Beleuchtungssituationen brauchen, ist die Fraunhofer-Technologie so interessant. Das VisionLib SDK kann für die Betriebssysteme iOS, Android, Windows und zur Verwendung auf der HoloLens lizenziert werden. VisionLib ist Teil der Plattformstrategie „Visual Computing as a Service“ des Fraunhofer IGD.

Am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 6 Stand B36 erfolgt vom 20. bis 24. März 2017 auf der CeBIT 2017 in Hannover die AR-Demonstration der Darmstädter Forscher anhand eines vom Automobilbauer Porsche zur Verfügung gestellten Sportwagens vom Typ 911. „Wir demonstrieren in diesem Jahr, dass AR-Anwendungen reif für den Arbeitsalltag sind“, sagt Dr. Ulrich Bockholt, Abteilungsleiter „Virtual und Augmented Reality“ am Fraunhofer IGD. „Moderne AR-Brillen, wie die HoloLens, sind hier ein wichtiges Werkzeug.“

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://fh-igd.de/cebit
https://fh-igd.de/VC-Podcast-1-17-DE

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

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CeBIT 2016: Einfach und elegant zur Information gelangen

CeBIT 2016: Einfach und elegant zur Information gelangen

InfoLand: komplexe Sachverhalte interaktiv, spielerisch erleben, z.B. Energiewerte einer Universität (Bildquelle: Nutzungsrechte: Fraunhofer IGD)

Der Empfangsbereich von Unternehmen und Einrichtungen bietet sich an, um Gäste über die eigene Organisation und deren Angebote zu informieren. Mit InfoLand zeigen Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen CeBIT in Hannover, wie einfach spannende, visuelle Informationsreisen erzeugt werden können.

Im Geschäftsleben ist es nicht unüblich, einige Minuten im Empfangsbereich eines Bürogebäudes auf den Gesprächspartner zu warten. Für gewöhnlich greift man nach einer dort ausliegenden Broschüre und blättert etwas darin, um die Zeit zu überbrücken. Mit der Fraunhofer-Entwicklung InfoLand wird diese Wartezeit deutlich spannender und interaktiver gestaltet. Die Forscher des Fraunhofer IDM@NTU und von Fraunhofer Austria haben zusammen ein Präsentationstool entwickelt, das Besucher eines Unternehmens schon im Eingangsbereich mit auf eine Informationsreise nimmt, die Spaß macht und ihnen gleichzeitig die Firma mit ihren Produkten vorstellt. Installiert wurde InfoLand unter anderem schon als maßgeschneiderte Version an den Fraunhofer-Standorten Singapur, Graz und Jakarta.

InfoLand wurde entwickelt, um komplexe Informationen interaktiv und spielerisch erlebbar zu machen. Es verbindet Texte, Bilder, Videos und 3D-Modelle zu einem virtuellen Erlebnis. In der Deutschen Botschaft in Singapur läuft InfoLand auf einem großen Multitouch-Bildschirm, der ähnlich einem überdimensionierten Smartphone mit Fingerberührungen bedient wird. Die dort genutzte Anwendung „Discover Germany“ (Entdecke Deutschland) lädt den Botschaftsgast ein, Neues über Deutschland zu erfahren. Mit einem intuitiven Fingerstreich bewegt man sich durch die visuelle Welt, die in Form von animierten Informationsknoten intelligent zu den weiterführenden Details geleiten.

InfoLand ist so gestaltet, dass es auf quasi jedem System genutzt werden kann. Aktuelle 3D-Internettechnologien, die maßgeblich vom Fraunhofer IGD mitgestaltet wurden, ermöglichen dies. „Das Einpflegen der Daten für die virtuelle Reise geht schnell und einfach“, erklärt Professor Wolfgang Müller-Wittig vom Fraunhofer IDM@NTU. „Mit einem einfachen Drag-and-Drop können Medien eingefügt werden und stehen somit als neue Informationsknoten sofort zur Verfügung.“ Sollen gegenwärtige Ereignisse dargestellt werden, kann jeder Berechtigte die Inhalte schnell und einfach aktualisieren, und zwar selbst dann, wenn ein Kunde die Präsentation gerade nutzt. Programmierkenntnisse braucht man dazu nicht.

Müller-Wittig und sein Team präsentieren InfoLand auf der diesjährigen CeBIT vom 14. bis 18. März in Hannover am Fraunhofer-Stand, in Halle 6, Stand B36.

Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.

Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 20 Millionen Euro.

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Konrad Baier
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http://www.igd.fraunhofer.de

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Absicherung des 3D Master Prozesses mit Q-Checker und xCompare

Mit Sicherheit durchgängig saubere 3D Modelle

Absicherung des 3D Master Prozesses mit Q-Checker und xCompare

Absicherung_3DMasterprozess (Bildquelle: Dassault Systèmes)

3D CAD Systeme sind im Bereich der Konstruktion und Entwicklung nicht mehr wegzudenken und heute zweifelsohne Industriestandard. So wird 3D-Technologie in allen Branchen und über alle Geschäftsprozesse hinweg eingesetzt. 3D Master bietet durch die zeichnungslose Verwendung von Modelldaten in diesem Zusammenhang die optimale Grundlage für die Nutzung von abgeleiteten 3D Neutralformaten. Neutralformate wie JT oder STEP, kommen heute wegen ihrer vielseitigen Eigenschaften vom Einkauf über die Produktion bis zum Vertrieb zum Einsatz.

Um effizientes Arbeiten zu gewährleisten und allen Abteilungen 3D Daten zur Verfügung zu stellen, müssen anfallende Daten über den gesamten Prozess hinweg auf Vollständigkeit und Korrektheit geprüft und deren Konsistenz über sämtliche Modellrevisionen hinweg sichergestellt werden.
Zur Erreichung maximaler Datenqualität bietet Transcat PLM mit xCompare und Q-Checker zwei umfangreiche Lösungen an. Und auf Basis der Lite3D-Produkte werden JT Daten unternehmensweit nutzbar.

Die Zusammenführung der Informationen durch 3D Master stellt hohe Ansprüche an den Inhalt des Modells. Neben der Geometrie sind Materialangaben ebenso wie Fertigungs- und Toleranzinformationen enthalten. Sogar relevante Informationen zum Änderungsmanagement, zum Herstellungsprozess oder zur Montage können beinhaltet sein. Dabei muss in jeder Phase der Entwicklung die Zuverlässigkeit und Durchgängigkeit der Daten geprüft werden, damit sie im Folgeprozess entsprechend genutzt werden können. Diese Datenqualität ist in der Praxis ein springender Punkt. Gemäß des „State of 3D Collaboration and Interoperability Report“ von 2013 verbringen etwa 50% aller Ingenieure mehr als vier Stunden pro Woche mit Datenbereinigung. Rund ein Drittel der Unternehmen können aufgrund von unsauberen Konstruktionsdaten Projektpläne nicht einhalten oder bestellen falsche Teile.

Mit Q-Checker wird direkt in CATIA sichergestellt, dass die Anwender Modelle in hoher Qualität erstellen, die alle wichtigen Informationen enthalten. Die Einhaltung von Standards und Qualitätsnormen in der Produktentwicklung wird mit der Lösung ein automatisierter Teil des Prozesses, sodass potenzielle Fehlerquellen für nachgelagerte Schritte konsequent vermieden werden, denn Q-Checker erkennt und korrigiert Fehler im Bereich Geometrie, Struktur und Methodik. Mit weltweit 1.500 Kunden ist Q-Checker das führende System für die Qualitätssicherung innerhalb von CATIA und der virtuellen Produktentwicklung.

Die zweite Lösung aus dem Hause Transcat PLM stellt die Unterschiede zwischen zwei Modellständen dar. Mit xCompare kann mit wenigen Klicks ein Modellvergleich von 3D Master Daten durchgeführt werden. Dabei erkennt xCompare alle Abweichungen in geometrischen Elementen sowie Änderungen von Attributen, Farben, Skizzen, Bemaßungen oder Toleranzen und kennzeichnet sie deutlich. Der Vergleich wird live in CATIA durchgeführt oder automatisiert, beispielsweise im PDM-System. So bietet der systematische Abgleich von xCompare, gegenüber händischen Vergleichen ein Maximum an Sicherheit und eine signifikante Zeiteinsparung.

Transcat PLM verbessert die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden durch den Einsatz und die Nutzung von innovativen IT Lösungen zur virtuellen Produktentwicklung. Die daran beteiligten Prozesse können vernetzt und abgesichert werden. Transcat PLM verfügt über eine hohe Kompetenz bei der Umsetzung dieser Projekte; ökologische Faktoren werden dabei immer berücksichtigt. So erreichen die Kunden ihre wirtschaftlichen Ziele schnell und effektiv. Über 25 Jahre Erfahrung und Kompetenz sind hierfür der Garant.

Transcat PLM ist seit 1987 im CAx/PLM-Geschäft tätig und bietet als einer der führenden Spezialisten das gesamte Product Lifecycle Management (PLM) Portfolio von Dassault Systèmes basierend auf CATIA, ENOVIA, DELMIA, SIMULIA, 3DVIA und EXALEAD an. Darüber hinaus verfügt Transcat PLM über ein breites Angebot an Dienstleistungen: von der Beratung, Projektkonzeption, Schulung bis hin zur Anwenderbetreuung vor Ort. Eigenentwicklungen von Standard- und Individualsoftware für CATIA, ENOVIA & JT sowie die Absicherung und der Betrieb der vorhandenen PLM-Anwendungen & Infrastruktur ergänzen das Portfolio.

Die regionalen – und weltweiten Projekte führt Transcat mit seinen rund 200 Mitarbeitern durch, die an zehn Standorten in Deutschland, Österreich und der Slowakei vertreten sind: Karlsruhe, Stuttgart, München, Dortmund, Saarbrücken, Hannover, Weissach/Flacht, Linz (A), Bratislava und Zilina (SK). Transcat PLM ist Teil der Addnode Gruppe, welche an der Nasdaq OMX Nordic List notiert ist. Finanz-Informationen finden Sie bei Addnode AB, www.addnode.com.

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Multec gewinnt zweiten Platz beim Gründerpreis der Schwäbischen 2014

Qualitativ hochwertige 3D-Drucker haben gute Zukunftsaussichten

Multec gewinnt zweiten Platz beim Gründerpreis der Schwäbischen 2014

Die Multec Gründer freuen sich über den zweiten Platz des Gründerpreises der Schwäbischen 2014

Riedhausen. Der zweite Platz des Gründerpreises der Schwäbischen 2014 ging an die Firma Multec mit Sitz in Riedhausen. 54 Unternehmen bewarben sich um die begehrte Auszeichnung von Schwäbisch Media, die regional die Bekanntheit steigert und überregional auf Kunden und Partner der Gewinner eine positive Signalwirkung hat. Auf der Galafeier am 16. Juli überreichte Andrea Hennig, Professorin für Mediendesign an der Dualen Hochschule in Ravensburg, die Urkunde an Petra Rapp und Manuel Tosche, die beiden Multec Gründer. Hennig sagte, dass es Multec noch sehr weit bringen könne, wenn das Unternehmen weiter an diesen Qualitätsstandards festhält. Multec entwickelt und produziert 3D-Drucker für Hobby und Beruf und legt Wert auf faire Produktion, nachhaltige Rohstoffe sowie hochwertige Bauteile. Die 24-köpfige Jury ehrt die ausgezeichneten Gründer für ihren Ideenreichtum, das ausgereifte Konzept, das Engagement und Durchhaltemögen. „Wir sind sehr stolz, den zweiten Platz gewonnen zu haben und werden an unserem Konzept festhalten, unsere Drucker innovativ und qualitätsbewusst weiterzuentwickeln“, freute sich Petra Rapp.

Neue Druckermodelle und Seminarangebot

Multec erweitert stetig die eigene 3D-Druckerserie um neue Modelle mit zusätzlichen Eigenschaften, wie beispielsweise die Bedienung über ein Tablet, Drucken mit zwei Farben und Materialien sowie ein größeres Druckvolumen. Für Multec geht die Kundenbeziehung auch nach dem Verkauf noch weiter: von der Hilfestellung zum Druckbetrieb bis hin zu Seminaren gewinnen Kunden und Interessenten aktuelle Kenntnisse hinzu. Am neuen Standort der Firma Multec in Riedhausen finden regelmäßig Produktvorführungen sowie Workshops statt. Bildquelle:Multec

Über Multec
Die Multec GmbH ist auf die Entwicklung und Herstellung von 3D-Druckern spezialisiert. 3D-Drucker von Multec zeichnen sich durch ihre dauerhafte Präzision und stabile Konstruktion aus. Das Gründungsteam Petra Rapp und Manuel Tosche, beide Maschinenbauingenieure, stellen höchste Ansprüche an ihre eigenen Entwicklungen und setzen Komponenten aus dem professionellen Maschinenbaubereich ein. Die Bauteile werden überwiegend in Deutschland, möglichst in der Region, hergestellt und gefertigt. In Bezug auf die Kunststoffe arbeitet Multec an der Entwicklung umweltfreundlicher Materialien. Die 3D-Drucker der Serie Multirap sind multifunktional und erweiterbar. Sie erschließen dem Anwender weitere Einsatzbereiche wie Gravieren und Fräsen. Der Vertrieb von Filament sowie Druckerzubehör ist ein weiterer Geschäftsbereich der Multec GmbH mit Sitz in Riedhausen. 2011 als Einzelunternehmen gegründet, firmiert Multec seit 2013 als GmbH.

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SpaceClaim Engineer 2014: Neues Werkzeug für die Fertigung, 3D-Drucken und die Simulationsvorbereitung

SpaceClaim, führender Anbieter von flexibler und erschwinglicher 3D-CAD-Software für Ingenieure, gibt die Verfügbarkeit der neuen Version SpaceClaim Engineer 2014 bekannt. In nahezu allen Bereichen der Software wurden Fortschritte erreicht: Anwender profitieren von neuen Tools, erweiterter Interoperabilität und deutlich schnellerer Performance.

SpaceClaim Engineer 2014: Neues Werkzeug für die Fertigung, 3D-Drucken und die Simulationsvorbereitung

SpaceClaim Engineer 2014 unterstützt nun auch webbasierte Modelle und neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit

SpaceClaim Engineer 2014 gibt Konstrukteuren, CAE-Analysten und Fertigungsingenieuren die Möglichkeit, Aufgaben mit 3D-Modellen zu erfüllen, die sonst CAD-Experten vorbehalten bleiben. Die neue Version 2014 von SpaceClaim Engineer arbeitet schneller, flexibler und leistungsfähiger und bringt die Vorteile der 3D-Technologie mit neuen Möglichkeiten zur Modellierung und erstaunlichen Funktionen zur Zusammenarbeit noch stärker zur Geltung. Die Ladezeiten von Modellen wurden um 30 Prozent verkürzt – in vielen Anwendungsbereichen, wie im Datenimport, wird Multithreading unterstützt.

SpaceClaim Engineer gilt als wertvolles Instrument zur Vorbereitung von Modellen für die Fertigung und die Simulation. Viele der Funktionen der Software tragen dazu bei, wiederkehrende Arbeitsschritte zu beschleunigen und zu automatisieren. Die neue Version bietet weitere Konvertierungsmöglichkeiten und Schnittstellenkompatibilität zu Solid Edge, AMF und AutoCAD.

Der kürzlich von der American Society of Mechanical Engineers anerkannte Standard ASME 14.5 zur Bezeichnung und Erfassung von Toleranzdaten von 3D-Geometrien wird vollständig unterstützt. Funktionen zur Analyse von Form- und Lage-Toleranzen sind fester Bestandteil des SpaceClaim Engineers 2014. Neue Funktionen, die beispielsweise den direkten Datenimport aus Outlook per Drag & Drop ermöglichen, oder die Funktionalität gegenüber teilparametrischen Modellen erhöhen, vereinfachen die Arbeit mit der Software erheblich. SpaceClaim Engineer 2014 unterstützt nun auch webbasierte Modelle, die man in einem Browser betrachten und damit an PC, Smartphones oder Tablets bearbeiten kann.

Das Add-in Dynamics for SpaceClaim von Algoryx Simulation wurde nun vollständig integriert. Es bietet Bewegungsanalysen für Mehrkörper-Systeme mit Anschlussstücken unter Berücksichtigung des Reibungskontaktes an. Dies ermöglicht die marktführende Berechnungssoftware AgX Dynamics von Algoryx. Die Funktionen mechanische Modellierung, interaktive Bewegungssimulation, Auswertung und Analyse stehen über eine zusätzliche Registerkarte zur Verfügung. Eine Integration von Luxion Keyshot sorgt für fotorealistische Simulations-Videos.

Interessenten haben die Möglichkeit, über die SpaceClaim Homepage eine Probeversion anzufordern. Neben einer Liste mit allen Produktmerkmalen stellen ergänzende Videos die neuen Funktionen vor.

SpaceClaim, der führende Anbieter von 3D-Direktmodellierungs-Software, entwickelt die leistungsfähigste Konstruktionslösung für Maschinenbau und Fertigung. SpaceClaims mehrfach ausgezeichnete Software ist einfach zu erlernen und zu bedienen und komplett CAD-neutral. Sie ermöglicht Ingenieuren und anderen Maschinenbaufachleuten, neue Designs rasch zu erstellen oder vorhandene 2D- und 3D-Geometrie zu ändern und zu bearbeiten, und dies ohne die Komplexität traditioneller CAD-Systeme. Zu den Kunden zählen Toyota Motor Corporation, Samsung Electronics, Nokia Siemens Networks, Bosch, TE Connectivity, BorgWarner, Medtronic, Lotus Cars, Sharp, Ford Motor Company, LG Electronics, Eaton, K2 Medical Systems, Emhart Glass, GE Aviation, Carl Zeiss, General Dynamics, und die U.S. Navy. SpaceClaim ist in privater Hand und wird unterstützt von Borealis Ventures, Kodiak Venture Partners, North Bridge Venture Partners und Needham Capital. Um mehr über SpaceClaim zu erfahren, besuchen Sie bitte www.spaceclaim.com/de

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