Tag Archives: Adipositas

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„Süßes Blut“ tut den Nieren nicht gut

Kieler NierenWoche 2018 vom 19.9. – 22.9.2018 – Diabetes mellitus und Übergewicht im Fokus

"Süßes Blut" tut den Nieren nicht gut

Adipositas und Diabetes greifen immer weiter um sich. Rund 6 Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt und mehr als die Hälfte der Deutschen ist übergewichtig. Besonders erschreckend: schon jedes siebte Kind in Deutschland wiegt zu viel. Ursachen sind insbesondere eine oft ungesunde Ernährung – zu fett und zu zuckerreich – sowie mangelnde Bewegung. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Adipositas und hohem Zuckerkonsum auf. Fettleibigkeit ist zudem der stärkste Treiber für Diabetes Typ 2, der wiederum auf Dauer zu schweren Nierenerkrankungen führen kann.

8 Stück Würfelzucker am Tag sind genug! Umgerechnet 33 Stück Würfelzucker (je drei Gramm), das entspricht fast 100 Gramm Zucker, isst durchschnittlich jeder Deutsche täglich. Viele davon unbewusst, denn Zucker ist häufig auch in Produkten enthalten, in denen man eigentlich keinen Zucker erwarten würde. Eine durchschnittliche 0,5 l Flasche Apfelschorle enthält beispielsweise zwischen 24 und 33 Gramm Zucker, umgerechnet sind das zwischen 8 und 11 Stück Würfelzucker. Oder – wer rechnet schon damit, dass der Nordseekrabben-Salat am Sonntag reichlich Zucker enthält?

Verglichen mit der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überschreiten wir den Tagesbedarf eines Erwachsenen von etwa 8 Zuckerwürfeln regelmäßig.

>>Was passiert mit dem Zucker aus der Nahrung?
Aus Kohlehydraten – dazu gehört Zucker – sowie Eiweiß und Fett in der Nahrung gewinnt der Körper Energie für Grundfunktionen der Lebenserhaltung wie Herzschlag, Atmung, Verdauung oder Gehirntätigkeit. Kohlenhydrate werden im Magen-Darm-Trakt gespalten und ins Blut abgegeben. Die Bauchspeicheldrüse steuert den Blutzuckerspiegel. Ist der Blutzucker hoch, schüttet sie Insulin aus, das erst die Aufnahme des Zuckers in die Körperzellen ermöglicht. Zucker wird in den Nieren zwar gefiltert, dann aber wieder vollständig zurück ins Blut aufgenommen.

>>Diabetes Typ 2 und Fettleber stehen im engen Zusammenhang:
Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines Diabetes Typ 2 und die Entstehung einer Fettleber ist starkes Übergewicht. Als Ursache gelten zu wenig körperliche Bewegung, zu viel und zu energiereiche Nahrung sowie die Aufnahme einer großen Menge an Kohlenhydraten, insbesondere Glukose, Saccharose und Fruktose, die schnell zu einem hohen Blutzuckeranstieg führen. Dazu gehören beispielsweise Softdrinks wie Limonaden oder Cola sowie Weißbrot, weißer Reis oder Cornflakes und natürlich Eis oder Vollmich-Schokolade. Überdies begünstigt die hohe Insulinausschüttung eine vermehrte Einlagerung von Fett in die Leberzellen und damit die Entstehung einer Fettleber.

In der Leber laufen entscheidende Prozesse des Zucker- und des Fettsäurestoffwechsels ab. Eine dauerhafte Überernährung kann die Zellen insulinempfindlicher Organe wie z.B. Skelettmuskulatur, Fettgewebe, Leber und Gehirn gegenüber Insulin unempfindlich machen, man spricht dann von einer Insulinresistenz. Sie bewirkt, dass weniger Zucker vom Muskel- und Fettgewebe aufgenommen wird oder als Glukagon in der Leber gespeichert werden kann.

Es beginnt ein zerstörerischer Kreislauf: Der Blutzuckerspiegel steigt weiter an, daraufhin schüttet die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin aus, bis die Insulin-produzierenden Zellen durch die andauernde Überforderung zugrunde gehen. Der daraus resultierende Insulinmangel führt zur Zuckerkrankheit.

Mehr erfahren: www.kieler-nierenwoche.de

Die Kieler NierenWoche ist eine Präventionsveranstaltung, die von der Interessengemeinschaft Niere – Region Kiel e.V., Ärzten und Mitarbeitern aus dem Pflegebereich der nephrologischen und diabetologischen Praxen und Kliniken in Kiel organisiert und durchgeführt wird. Sie informiert bereits im 19. Jahr über die Niere und ihre Krankheiten.

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Übergewicht in Deutschland auf dem Höchststand

Alarmierende Resultate des 13. Ernährungsberichts der DGE

Übergewicht in Deutschland auf dem Höchststand

Die Zahlen sind alarmierend. Übergewicht stellt keine Ausnahme mehr dar, sondern ist der reguläre Alltagszustand. Die Tendenz ist dabei steigend, vor allem bei der männlichen Bevölkerung. Energiereiche Lebensmittel sind jederzeit und überall verfügbar. Hinzu kommt ein zunehmendes Bewegungsdefizit, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Drastisches Übergewicht

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Ernährungsgewohnheiten der Menschen in Deutschland untersucht. Das Ergebnis des aktuellen 13. Berichtes von 2017 zeigt auf, dass die Bevölkerung so dick ist, wie nie zuvor. Die Nahrungsmittel setzen sich aus einem erheblichen Anteil an hochkalorischen Produkten zusammen. Sie sind jederzeit und ohne großen Zubereitungsaufwand verfügbar. Gleichzeitig nimmt die individuelle Bewegung im Alltag immer mehr ab. Das Ergebnis ist eine hohe Anzahl an übergewichtigen Menschen. 59 Prozent der Männer sind davon betroffen. Bei den Frauen sind es 37 Prozent. Ein für die Gesundheit zuträgliches Normalgewicht wird immer seltener. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass ein Aufhalten dieser Entwicklung nur mit großem Einsatz möglich sein wird.

Altersstruktur und Geschlechtervergleich

Der Gewichtsanstieg entwickelt sich proportional zum Lebensalter. Vor allem bei den Männern ist im Zeitraum zwischen 18 und 40 Jahren ein Gewichtsanstieg von durchschnittlich elf Kilogramm zu verzeichnen. Übergewichtige Männer sind im Alter von 30 bis 35 Jahren deutlich in der Mehrheit. Bei den Frauen beginnt diese Entwicklung erst in einem höheren Lebensalter. Eine Dominanz des Übergewichts beginnt hier mit etwa 55 Jahren. Grundsätzlich sind in jedem Alter mehr Männer als Frauen übergewichtig.

Vor allem eine starkes Übergewicht im Sinne der sogenannten Fettleibigkeit (Adipositas) nimmt nennenswert zu. Im Zeitraum von 1999 bis 2013 erhöhte sich der Anteil adipöser Frauen um 24,2 Prozent. Bei den Männern lag der Anstieg bei 40 Prozent.

Senioren und Kinder

Die Zahlen zum Übergewicht von Senioren geben besonderen Anlass zur Besorgnis. Hier besteht ein hoher Zuwachs an Menschen mit starker Adipositas. Im Bereich des extremen Übergewichts ist die Anzahl bei den Frauen im Zeitraum von 1999 bis 2013 um 175 Prozent gestiegen. Bei den Männern liegt der Zuwachs sogar bei 300 Prozent.

Positive Nachrichten gibt es hingegen bei den schulpflichtigen Kindern zum Zeitpunkt ihrer Einschulung. Hier ist ein leichter Rückgang beim bestehenden Übergewicht zu registrieren. In den Jahren 1990 bis 2004 gab es eine stete Steigerung übergewichtiger und selbst adipöser Kinder. Diese Tendenz verlangsamt sich deutlich und ist teilweise bereits stagniert. Je nach Bundesland liegt die Anzahl der übergewichtigen Kinder zwischen 8,2 und 12 Prozent. Der Anteil adipöser Kinder macht hiervon 2,8 bis 3,5 Prozent aus.

Prävention im Fokus

Die Experten benennen präventive Maßnahmen als wesentlichen Faktor bei der Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas. Die Strategien zur Problemwahrnehmung der letzten Jahren auf allen Ebenen (landesweit, kommunal und regional) zeigen sich bei den Kindern als wirksam. Gleichzeitig ist das bestehende Übergewicht auch im Kindes- und Jugendalter nach wie vor deutlich zu viel und zu hoch. Prävention muss entsprechend bereits vorgeburtlich ansetzen, beim Gewicht der werdenden Mutter. Ernährungspolitische Programme sollten sich darüber hinaus für jedes Alter eignen und an alle Gesellschaftsschichten wenden.

Der Online-Ratgeber für eine gesunde Ernährung stellt aufgrund von wissenschaftlichen Daten der Universität Hohenheim gesunde Lebensmittel vor. Ein weiterer Schwerpunkt sind topaktuelle Informationen rund um die Themen Ernährung und Gesundheit.

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Mainz / Wiesbaden: Adipositas mit vielen Ursachen

Endokrinologe informiert über mögliche Hintergründe von Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt

Mainz / Wiesbaden: Adipositas mit vielen Ursachen

Nicht immer sind die Ernährung und der nicht getätigte Sport an starkem Übergewicht schuld. (Bildquelle: © cutimage – Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN / FRANKFURT AM MAIN. Adipositas ist längst zu einer weltweiten Volkskrankheit geworden. Man geht davon aus, dass allein in Deutschland rund ein Viertel der Bevölkerung krankhaft übergewichtig ist. Diabetes, Krebs, Herzerkrankungen können die unmittelbare Folge von Adipositas sein. „Längst weiß man, dass Adipositas mehrere Ursachen haben kann. Eine reine Ernährungsfrage ist Fettleibigkeit nicht. Immer häufiger stellt sich im Einzelfall die Frage, welche Rolle Gene und Hormone spielen und ob auch die persönlichen Lebensumstände und das soziokulturelle Umfeld ursächlich für Adipositas sein können“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster, der in seinem Hormon- und Stoffwechselzentrum in der Landeshauptstadt Mainz insbesondere Patienten aus der Rhein-Main Region um die Städte Wiesbaden und Frankfurt am Main betreut.

Endokrinologe betreut Patienten aus der Rhein-Main Region um die Städte Wiesbaden und Frankfurt

Sport und gesunde Ernährung sind nicht immer die richtigen Antworten auf Adipositas. Auch liefert der Body-Mass-Index (BMI) keine Hinweise darauf, ob ein Mensch gesund oder ungesund ist. „Es gibt gesund adipöse Menschen. Die Fähigkeit, Fett abzuspeichern, ist zunächst einmal eine sinnvolle Einrichtung von Mutter Natur. Bedauerlicherweise speichern viele Menschen zu viel Fettreserven ab. Adipositas hat viele Gesichter. Es gibt Faktoren, die Betroffene durch ihr Verhalten nicht beeinflussen können. Auch sollten Endokrinologen bei der Ursachenfindung einbezogen werden. Tatsächlich ist die Gewichtsregulation stark von Hormonen abhängig. Vereinfacht gesagt sind Hormone in unserem Körper für die Kommunikation zuständig. Ein Beispiel: Jedes Mal, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, wird durch die Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster.

Adipositas: Sport und gesunde Ernährung sind nicht für jeden Patienten ein Allheilmittel

Das Hormon, so Professor Wüster, sorge dafür, dass die gewonnene Energie ins Innere unserer Zellen transportiert werde. „Überschüssige Energie wird abgespeichert. Dafür zuständig ist das Mobilisierungshormon Glucagon. Hinzu kommt das Hormon Leptin, das vornehmlich das Gehirn über den aktuellen Ernährungszustand informiert“, klärt der Mainzer Endokrinologe auf.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Zukunftsorientiertes Naturheilkunde-Symposium in Leipzig

Im Fokus: Moderne heilpraktische Anwendungen und Therapieverfahren sowie aktuelle Gesetzgebung

Zukunftsorientiertes Naturheilkunde-Symposium in Leipzig

Am Samstag, den 10. März 2018, findet das Naturheilkunde-Symposium in Leipzig statt. Diese Fachveranstaltung des Verband Deutscher Heilpraktiker e. V. wird um 9.00 Uhr offiziell durch VDH-Präsident Heinz Kropmanns im H4 Hotel, Schongauerstrasse 39, 04329 Leipzig eröffnet und endet gegen 18:00 Uhr. Der Eintritt für das gesamte Vortragsprogramm, den Besuch der begleitenden Industrieausstellung inklusive eines Mittagsimbisses beträgt 5,00 € pro Teilnehmer oder Besucher. Angesprochen sind alle Heilpraktiker/innen, naturkundlich arbeitende Therapeuten sowie Berufsanwärter/innen.

Das Naturheilkunde-Symposium ist eine zukunftsorientierte und praxisnahe Veranstaltung mit Informationen zu berufspolitischen Neuigkeiten, hochqualifizierten Referenten und Vortragsthemen sowie praxisnahen Workshops, einer interessanten Industrieausstellung, wertvollen, berufsorientierten Preisen bei der abschließenden Tombola-Verlosung und einem gemeinsamen, entspannten Mittagsimbiss (auch vegetarisch). Jeder praktizierende Heilpraktiker oder naturheilkundliche tätige Therapeut weiß, was regelmäßige Fortbildung für den Praxisalltag bedeutet; niemand kann und will seine Patienten nach überholtem Wissensstand behandeln. Das Naturheilkunde-Symposium bietet dazu eine angenehme kollegiale Atmosphäre, um vorhandenes Wissen zu erweitern und zu vertiefen, praktische Behandlungsmethoden zu intensivieren und auch kollegiale Kontakte zu knüpfen oder aufzufrischen.

Das Syposiumsprogramm bietet über den Tag verteilt 21 Fachvorträge – von Autoimmunkrankheiten oder adjuvanter Tumorbehandlung, Adipositas oder Metabolischem Syndrom, von Allergie und positiver Wirkung von Pollen bis zum Einsatz der Akupunktur oder einer Eiweißernährung. Neben der Weiterentwicklung heilpraktischer Anwendungen und Therapieverfahren stehen die aktuelle Gesetzgebung und die öffentliche Wahrnehmung des freien Berufs des/der Heilpraktiker/in ebenso auf der Tagesordnung. Diverse Produkt-, Dienstleistungs- und Technikneuheiten der 50 ausstellenden Unternehmen runden das Naturheilkunde Symposiums in Leipzig ab.

Der Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. (VDH) wurde im Jahr 1963 gegründet und zählt mit seinen bundesweit über 3.000 Mitgliedern zu den großen überregionalen Berufsverbänden des Berufsstandes der Heilpraktiker und steht in engem und kollegialen Kontakt zu den anderen beruflichen Gruppierungen. Der VDH hat zur Aufgabe
– den freien Beruf des Heilpraktikers und dessen Nachwuchses in fachlicher und standespolitischer Hinsicht zu födern,
– die Verbandsmitglieder bei der Wahrnehmung ihrer Interessen gegenüber Behörden und gesetzgebenden Körperschaften, sowie gegenüber anderen Verbänden zu unterstützen,
– für ein gutes Verhältnis der Heilpraktiker untereinander und zu den übrigen Berufen des Gesundheitswesens zu sorgen und
– den Fortbestand der naturheilkundlichen Medizin und ihrer Entwicklung und Förderung eines zeitgemäßen Berufsbildes auf der Basis einer in der Tradition verwurzelten Heilkunde zu sichern.

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Welt-Adipositas-Tag: Globales Problem, globale Verantwortung

Rich Goudis, CEO von HERBALIFE, über das Ausmaß, die Risiken und die Folgen der Erkrankung

Welt-Adipositas-Tag: Globales Problem, globale Verantwortung

Fakten zum Ausmaß von Adipositas (Bildquelle: @ Herbalife)

Man weiß, dass eine Sache sehr groß ist, wenn sie ihren eigenen Tag bekommt – so wie der Unabhängigkeitstag, der Neujahrstag oder wie heute: der Welt-Adipositas-Tag. Ziel dieses Tages ist es, dass sich Regierungen, medizinische Experten, Hilfsorganisationen und große wie kleine Unternehmen erneut der Aufgabe annehmen, die Verbreitung von Fettleibigkeit durch Investitionen in Behandlung, Bildung, Prävention und frühzeitige Intervention zu minimieren.

Das Traurige daran ist, dass das Ausmaß der Erkrankung so allgegenwärtig ist, hunderte Millionen von Familien betroffen sind und wir dennoch einen Tag dafür benötigen, der uns dies vor Augen führt.

Den Tatsachen von Fettleibigkeit ins Auge sehen
Heute sind weltweit mehr als 600 Millionen Menschen übergewichtig oder fettleibig. Hält diese aktuelle Entwicklung an, prognostizieren Experten bis zum Jahr 2025 einen Anstieg auf weltweit 2,7 Milliarden Betroffene. Innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe werden etwa 177 Millionen von ihnen wegen krankhafter Adipositas medizinische Behandlung benötigen.

Wenn wir diesen Entwicklungen und Prognosen nicht entgegenwirken, erleben wir weitere Zunahmen an Herzkrankheiten, Diabetes, Lebererkrankungen und verschiedenen Krebsarten. Die weltweiten Kosten für die daraus resultierenden medizinischen Behandlungen könnten im nächsten Jahrzehnt auf jährlich mehr als eine Billion US-Dollar steigen und die bereits explodierenden Kosten im Gesundheitswesen noch weiter in die Höhe treiben.

Bei dieser Auflistung geht es nicht darum, Angst zu verbreiten. Stattdessen geht es am Welt-Adipositas-Tag darum, der Realität dieser Krise ins Auge zu sehen und Möglichkeiten zu nutzen, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und so Leben zu retten.

Der Unterschied mit HERBALIFE
Wir bei HERBALIFE glauben an unsere Verantwortung, diesen Trends aktiv entgegenzuwirken. Denn wir wissen, dass Menschen unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse haben und dafür sind unsere Ernährungsschulungen und Trainings von größter Bedeutung. Gewicht zu reduzieren, ist eine sehr persönliche Angelegenheit und Umfragen belegen, dass Menschen gerne von anderen lernen, die Ähnliches durchgemacht haben. Die Menschen wollen auf ihrem Weg unterstützt und gecoacht werden.

Hinzu kommt, dass man eher in einem Kreis von Personen mit den gleichen Zielen erfolgreich ist, die Unterstützung und Ermutigung liefern und so die Motivation von allen aufrechterhalten. Bei HERBALIFE steht diese Philosophie im Zentrum unseres gesamten Geschäftsmodells. Seit 1980 arbeiten unsere leidenschaftlich engagierten Mitglieder Hand in Hand mit ihren Kunden an der Erstellung individueller Ernährungsprogramme und verhelfen ihnen durch Inspiration, Schulungen und Beratung zu einem gesunden, aktiven Lebensstil. Die Nutrition Clubs, Fit Camps und Weight Loss Challenges unserer Mitglieder sind nur einige wenige Beispiele dafür.

Der Welt-Adipositas-Tag ist kein Tag der Verzweiflung, sondern des Bewusstwerdens. Wir müssen alle gemeinsam daran arbeiten, die Verbreitung der Krankheit durch mehr Wissen, bessere Ernährung, gemeinschaftliches Handeln und einen gesunden, aktiven Lebensstil unter Kontrolle zu bringen. Wir alle tragen die Verantwortung, Teil der Lösung zu sein.

Über HERBALIFE
Unwiderstehliche Produkte | Soziale Verantwortung | Eine attraktive Geschäftsgelegenheit
Seit über 30 Jahren bietet HERBALIFE Ldt. (NYSE: HLF) all das. Mit HERBALIFE Produkten wurde 2013 ein konsolidierter Umsatz von über 4,8 Milliarden US-Dollar erzielt. Somit ist HERBALIFE Ldt. eine hochkarätige Marke im Ernährungs- und Beautysektor in mehr als 90 Märkten auf der ganzen Welt. Das Unternehmen unterstützt zudem die Herbalife Family Foundation und das Casa HERBALIFE Programm, durch das Kinder und Jugendliche mit gesunder Ernährung versorgt werden. Entdecken Sie, was Ihnen gut tut. Wenn Sie mehr über HERBALIFE erfahren möchten, besuchen Sie herbalife.de. Weitere Erfolgsgeschichten, Bewegungs- und Ernährungstipps von und rund um HERBALIFE finden Sie unter www.mein-bestes-ich.com

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Weltadipositastag: Gewichtsmanagement mit Süßstoffen erleichtern

Weltadipositastag: Gewichtsmanagement mit Süßstoffen erleichtern

(Mynewsdesk) Köln, 09.10.2017 – Wer sein Körpergewicht in den Griff bekommen möchte, für den sind Lebensstiländerungen, wie ausreichende Bewegung und eine insgesamt bedarfsangepasste Ernährung unabdingbar. Häufig bedeutet dies aber für die Betroffenen, unter anderem auf Süßes zu verzichten. Ein Umstand, der nicht selten im Beratungsalltag auf Gegenwehr stößt. Hinzu kommt, dass Verbote und extreme Diäten meist nur selten den gewünschten und vor allem dauerhaften Erfolg bringen. Dabei gibt es durch das Süßen mit Süßstoffen die Möglichkeit, auch ohne Kalorien auf den süßen Geschmack zu kommen und damit ein Stück Genuss und Lebensqualität zu erhalten. So konnte auch in Studien(1) nachgewiesen werden, dass Probanden, die statt gezuckerter Softdrinks Light-Getränke konsumierten, ihr Körpergewicht sogar besser reduzierten, als diejenigen, die Wasser trinken mussten.

Süßstoffe: ein Baustein gegen Adipositas

Wichtig ist, Süßstoffe in ein ausgewogenes Ernährungsmuster zu integrieren. Studien(2) (3), in denen Light-Trinker mit Verbrauchern verglichen wurden, die entweder zuckergesüßte oder keine Süßgetränke konsumieren, haben gezeigt, dass das möglich und wirksam ist. Bei Light-Trinkern und den Nicht-Süßgetränke-Trinkern zeigte sich ein höherer
Fisch-, Obst- und Gemüseverzehr. Gleichzeitig lag der Fleisch- und Zuckerkonsum niedriger als in der Gruppe der Zuckergetränke-Konsumenten. Bei der Energieaufnahme zeigte sich ein ähnliches Bild. Auch hier lagen die Light-Trinker mit einer Gesamtenergieaufnahme von 1.719 kcal/Tag fast identisch mit denjenigen, die keine Süßgetränke konsumierten. Die Energieaufnahme der Zuckergetränkegruppe lag mit 1.958 kcal/Tag hingegen deutlich höher. Die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Metaanalyse von Perez et al.(4) konnte darüber hinaus bestätigen, dass Süßstoffe den Appetit und Heißhunger auf Süßes nicht erhöhen. Zum gleichen Schluss kam Belissle(5) in ihrer Arbeit, die über einen Zeitraum von 30 Jahren wissenschaftliche Untersuchungen auswertet. Sie zeigt, dass bei vielen der vorhandenen Studien keine kausalen Zusammenhänge zwischen der Nutzung von Süßstoffen und dem Appetit auf Süßes besteht. Bei randomisierten Studien bei Kindern und Erwachsenen zeigte sich sogar, dass die Verwendung von Süßstoffen eher die Aufnahme von zuckerhaltigen Produkten reduziert als erhöht und die Gewichtsreduktion eher erleichtert als beeinträchtigt.

Zankapfel Süßstoff

Süßstoffe liefern keine Kalorien und haben auch keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, wie Wissenschaftler der University of Adelaid(6) schon 2013 zeigten. Sie untersuchten, wie Blutzucker-, Insulinspiegel, Gesamt- GLP-1 und Magenentleerung auf die Aufnahme von Süßstoffen im Vergleich zu Wasser und Zucker reagieren. Die Probanden bekamen entweder 240 ml pures oder mit Süßstoff gesüßtes Wasser. Zudem wurden zuckerhaltige Kontrollproben gegeben. Die Messungen zu Blutzucker, Plasmainsulin, Gesamt-GLP-1 und Magenentleerung zeigten, dass es nur nach der Einnahme der Zuckerlösung zu Anstiegen der Parameter kam, nicht aber nach Wasser- oder Süßstoffkonsum.

Trotzdem suggerieren Schlagzeilen immer wieder, dass Süßstoffe keinen positiven Effekt auf das Körpergewicht haben. Bei genauem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass es sich in den betreffenden Studien nicht um einen kausalen Zusammenhang handelt, sondern lediglich eine Korrelation aufgezeigt wurde. So ergeben zum Beispiel Beobachtungsstudien häufig, dass übergewichtige oder adipöse Menschen und Personen mit Diabetes oder kardiometabolischen Gesundheitsproblemen, die häufig mit Übergewicht einhergehen, häufiger Süßstoffe verwenden. Dies geschieht jedoch möglicherweise als Versuch und als eine Strategie, ihre Kalorienzufuhr und ihren Zuckerkonsum zu senken, was bei diesen Gesundheitszuständen eine gängige Ernährungsempfehlung ist. Sie sind jedoch nicht Ursache des Übergewichts.

Um einen Kausalzusammenhang zwischen Süßstoffkonsum und Übergewicht bzw. Gewichtsreduktion nachzuweisen, ist eine randomisierte kontrollierte Studie erforderlich. Im Fall der Wirkung von Süßstoffen auf das Körpergewicht weisen die Ergebnisse von RCTs eindeutig und konsistent auf einen Vorteil der Verwendung von Süßstoffen bei der Gewichtsreduktion und dem Halten des Gewichts hin(7),(8). Studien über einen längeren Zeitraum haben zudem einen höheren Gewichtsverlust und bessere Gewichtskontrolle durch die Verwendung von Süßstoffen belegt(1),(9).

Umfassende Informationen rund um Süßstoffe gibt es unter www.suessstoff-verband.de und in der Broschüre „Süßstoffe – modern, sinnvoll, süß“, die über die Website kostenfrei bestellt werden kann.

Literatur/Quellenangaben:

(1) Peters JC, Beck J, Cardel M, et al. The effects of water and non-nutritive sweetened beverages on weight loss and weight maintenance: a randomized clinical trial. Obesity (Silver Spring) 2016; 24: 297-304

(2) Adam DrewnowskiandColin D. Rehm ,Consumption of Low-Calorie Sweeteners among U.S. Adults Is Associated with Higher Healthy Eating Index (HEI 2005) Scores and More Physical ActivityNutrients2014,6(10), 4389-4403; doi:10.3390/nu6104389

(3) Sigrid A. Gibson,Graham W. Horgan, Lucy E. Francis, Amelia A. GibsonandAlison M. Stephen Low Calorie Beverage Consumption Is Associated with Energy and Nutrient Intakes and Diet Quality in British Adults, Nutrients2016,8(1), 9; doi:10.3390/nu8010009

(4) Miller PE, Perez V: Low-calorie sweeteners and body weight and composition: a meta-analysis of randomized controlled trials and prospective cohort studies. Am J Clin Nutr. 2014 Sep; 100(3): 765-777. doi: 10.3945/ajcn.113.082826. Epub 2014 Jun 18.

(5) Belissle F: Intense Sweeteners, Appetite for the Sweet Taste, and Relationship to Weight Management. Curr Obes Rep.2015; Mar;4(1): 106-110. doi: 10.1007/s13679-014-0133-8

(6) Wu T, Michelle J. Bound MJ et al.: Artificial Sweeteners Have No Effect on Gastric Emptying, Glucagon-Like Peptide-1, or Glycemia After Oral Glucose in Healthy Humans. Diabetes Care December 2013; 36( 12)e 202-e203

(7) P J Rogers, P S Hogenkamp, C de Graaf, S Higgs, A Lluch, A R Ness, C Penfold, R Perry, P Putz,M R Yeomansand D J Mela, Does low-energy sweetener consumption affect energy intake and body weight?A systematic review, including meta-analyses, of the evidence from human and animal studies, International Journal of Obesity(2016)40,381–394; doi:10.1038/ijo.2015.177; published online 10 November 2015

(8) Miller PE, Perez V. Low-calorie sweeteners and body weight and composition: a meta-analysis of randomized controlled trials and prospective cohort studies. Am J Clin Nutr 2014; 100: 765-77.

(9) Blackburn GL, Kanders BS, Lavin PT, et al. The effect of aspartame as part of a multidisciplinary weight-control program on short- and long-term control of body weight. Am J Clin Nutr 1997; 65: 409-18

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Endokrinologe aus Mainz zu Adipositas als Krankheitsbild

Falsche Ernährung, aber auch eine Stoffwechselerkrankung können Adipositas fördern

Endokrinologe aus Mainz zu Adipositas als Krankheitsbild

Hormonelle Ursachen werden bei Adipositas durch den Endokrinologen abgeklärt. (Bildquelle: © urbans78 – Fotolia.com)

Prof. Dr. med. Christian Wüster, leitender Endokrinologe am Hormon- und Stoffwechselzentrum in Mainz, behandelt in seiner Praxis Patienten, die an Adipositas leiden. Zu fett, zu süß, zu kohlehydrat-lastig – wer gerne Fertigprodukte konsumiert, zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt und bei Süßem nicht wiederstehen kann, dazu noch zu wenig Bewegung hat, läuft Gefahr, Adipositas, also Übergewicht zu entwickeln. Mediziner sprechen bei einem Body Mass Index von über 30 von Adipositas. Die krankhafte Fettleibigkeit hat sich zu einem Phänomen der Konsumgesellschaft entwickelt. Hintergrund dieser Erkrankung kann jedoch darüber hinaus eine Stoffwechselerkrankung sein. Diese zu diagnostizieren ist Aufgabe des Endokrinologen.

Bei Adipositas: Vor gewichtsreduzierenden Maßnahmen Rat beim Endokrinologen in Mainz suchen

Prof. Wüster empfiehlt Patienten, die abnehmen wollen, medizinischen Rat einzuholen. Dazu gehört für ihn bei Adipositas der Besuch beim Endokrinologen. Denn liegt dem Übergewicht eine hormonelle Störung zugrunde bzw. spielt mit anderen Faktoren eine Rolle, brauchen diese Patienten eine besondere Unterstützung. Der Hintergrund: Stoffwechselerkrankungen können zu Übergewicht führen. Bei betroffenen Patienten hat die Fettleibigkeit dann weniger mit einer ungesunden Lebensweise oder undiszipliniertem Essen zu tun, sondern zum Beispiel mit einer Unterfunktion der Schilddrüse oder einer Überfunktion der Nebennierenrinde. Zudem kann ein Hirntumor Übergewicht auslösen. Wenn übergewichtige Patienten abnehmen wollen, gilt es also zwingend abzuklären, ob mit einer entsprechenden Therapie eine hormonelle Ursache von zu viel Körperfett ausgeschlossen werden kann. Neuerdings empfehlen die Fachgesellschaften als Therapie der ersten Wahl bei einem BMI > 40 sog. bariatrische Operationen, die an speziellen Adipositaszentren durchgeführt werden. Danach kommt es zu Gewichtsabnahmen von um die 50 kg.

Endokrinologe (Mainz): Adipositas kann hormonell bedingt sein

Nicht immer sind also eine zu hohe Energiezufuhr und ein zu geringer Energieverbrauch die klassischen Ursachen von Adipositas. Bevor über diätische oder gar chirurgische Maßnahmen zur Gewichtsreduktion nachgedacht wird, sollte also zwingend abgeklärt werden, ob die Adipositas eine hormonelle Ursache hat. Der Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster vom Hormon- und Stoffwechselzentrum in Mainz weiß: „Wenn Adipositas mit einer Stoffwechselerkrankung einhergeht, lässt sich mit der richtigen Hormontherapie viel erreichen. In Verbindung mit guter Ernährung, dem Verzicht auf Alkohol und Fett sind dann die Weichen so gestellt, dass das Übergewicht nachhaltig reduziert werden kann.“

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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kidKG: Adipositas und Uebergewicht bei Kindern – der Informationsbedarf ist enorm

Wie geht es weiter nach dem Gesundheitsvortrag des Eninger Gesundheitsforums?

kidKG: Adipositas und Uebergewicht bei Kindern - der Informationsbedarf ist enorm

Weitere Vorträge, der 6. Gesundheitstag und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind in Vorbereitung

Adipositas ist der der Vergangenheit immer wieder in den verschiedenen Medien präsent gewesen. Und so wird es wohl auch bleiben, denn das Thema ist brisant. Doch wie diffus der Wissensstand in der Bevölkerung zu diesem Thema trotzdem ist, lässt nur den Schluss zu, dass ein Informationsvortrag, wie der des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde Eningen im Jugendcafe „Kult 19“ in Eningen dringend notwendig ist. Es wird nicht der letzte zu diesem wichtigen Thema sein, wurde nun beschlossen – und die Beteiligten des Abends haben aufgrund des Vortragserfolges eine noch engere Kooperation in ihrer Aufklärungsarbeit und für Präventivangebote vereinbart.

Eine Kooperation des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde mit den Kreiskliniken Reutlingen (KKRT) zur nachhaltigen Information für die Bevölkerung gibt es schon, sie soll intensiviert werden. Der Vortrag von Prof. Dr. med. Peter Freisinger zu Adipositas, den Gefahren und Möglichkeiten zur Vermeidung, wird erneut aufgelegt – die Termine sind schon in Vorplanung. Er ist Chefarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an den Kreiskliniken in Reutlingen und sieht sich und seine Kollegen in ihrer Funktion als präventiv verpflichtet, schon junge Menschen und Eltern auf die Gefahren von Übergewicht hinzuweisen und Hilfen zu geben. Denn Übergewichtige haben im Erwachsenenalter meist mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen.

Der Sensibilisierung der Bürger für die Gefahren von Adipositas war der erste Abend gewidmet und darüber hinaus soll die weitere Ausweitung der Zusammenarbeit dazu dienen Hilfsangebote zu entwickeln und bekannt zu machen. Gertjan van Rossenberg ( kidKG ) und Dorothea Rauscher ( kidKG ) wollen mit der Physiotherapiepraxis für Kinder, der kidKG aus Eningen ein Angebot entwickeln, mit dem sich gezielt an betroffene Kinder und ihre Bedürfnisse gewendet werden kann. Natürlich fließen die Erfahrungen des Kangoo Clubs dere kidKG, dem speziellen Bewegungsangebot für Kinder, nun auch in das geplante Präventionsangebot gegen Adipositas ein. Man kennt die Gefahren und weiß um die große Mühe der Behandlung, wenn zu spät angesetzt wird. Und wenn es bereits Probleme gibt ist eine gute Betreuung nach der eigentlichen Akutbehandlung für den langfristigen Behandlungserfolg existenziell. Der Aufbau des richtigen Gesundheitsbewusstseins kann den jungen Menschen und Eltern helfen, sich viel Leid zu ersparen.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Initiative des Gesundheitsforums funktionierte hervorragend. So hervorragend, dass die Beteiligten für die Zukunft eine noch engere Zusammenarbeit vereinbarten. Volker Feyerabend wird sich als stellvertretender Leiter des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde und Beirat im Gesundheitsforum um die Intensivierung der Zusammenarbeit kümmern und ist „froh, dass über den von uns entwickelten Ansatz des Informationsabends und den Vorträgen, nun noch mehr entstehen wird.“ Der Informationsbedarf ist auf jeden Fall groß.

Informationsweitergabe und Aufklärung über Gesundheitsthemen haben sich das Gesundheitsforum und der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde ganz groß auf die Fahnen geschrieben. Im kommenden Oktober findet bereits der 6. Gesundheitstag des Gesundheitsforums statt. Die Schwerpunktthemen des Gesundheitsforums in diesem Jahr sind Demenz und Diabetes. In diesem Jahr wird der Gesundheitstag schwerpunktmäßig das Thema Diabetes beleuchten. Und Diabetes Typ II ist leider ein Thema, von dem auch adipöse Kinder häufig betroffen sind.

Informationen, Hilfsangebote, Beratung und Beratungsvermittlung und die Kooperation mit den unterschiedlichen Fachleuten in der Region tragen einen großartigen Teil zur gesundheitlichen Aufklärung der Menschen und damit zur persönlichen Verbesserung der Lebenssituation bei. Wie wichtig das ist, zeigt sich immer wieder aufs Neue. Die Arbeit auch an diesem Thema geht weiter!

Weitere Informationen:
http://www.gesundheitsforum-eningen.de
http://www.kreiskliniken-reutlingen.de
http://www.kid-kg.de

Wir setzen uns mit all unserer Kraft, durch unsere Therapie- und Präventionsangeboten ein, damit Säuglinge, Kids und Teens sowohl motorisch als auch neurologisch eine optimale Entwicklung erleben.
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Unser Team, Kundenstamm und Erfahrung hat seine Wurzeln in der Physiotherapie van Rossenberg.

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Allgemein

Schlank werden ohne hungern

Intervallfasten, die Diät 5:2 und andere Diäten mit Rezepten.

Schlank werden ohne hungern

Schlank werden ohne hungern

Da in Deutschland auch, wie in vielen anderen Ländern der westlichen Welt, ein Übergewicht der Menschen gang und gäbe ist, weise ich hier einen Weg, um dieser Falle zu entrinnen.

Ein Ratgeber, um fettleibigen und unter Adipositas leidenden Menschen den Weg aus dieser Falle zu weisen.

In Folge „Schlank werden ohne hungern“, Ihre Problemlösung!
Und immer noch gilt: „Der nächste Sommer kommt bestimmt!“.
Diese Broschüre „Schlank werden ohne hungern“ habe ich erstellt, um all den übergewichtigen Menschen, die darunter eiden, eine Problemlösung an die Hand zu geben.
Es wird Ihnen nicht nur der Weg zur Lösung des Übergewichtsproblems (Adipositas) gewiesen, mit der Broschüre „Schlank werden ohne hungern“, werden auch die krankheitsbedingten Wege dorthin erläutert.
Die Broschüre „Schlank werden ohne hungern“. erläutert die unterschiedlichen „Essstörungen“, der Weg zum Übergewicht (Adipositas) bei vielen übergewichtigen Menschen, bietet Hilfen an und die Broschüre „Schlank werden ohne hungern“ weist den Weg, Ihr Übergewicht loszuwerden und das ohne die berüchtigten Jo-Jo-Effekte!
Diese Broschüre „Schlank werden ohne hungern“, deckt so gut wie möglich den ganzen Bereich der Übergewichtigkeit (Adipositas) ab.
Vom „angegessenem“ bis zum krankhaften Übergewicht (Adipositas).
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Meine Frau, die sich im 74. Lebensjahr befindet und auch ich, der im 83. Lebensjahr ist, bemühen uns, die beschriebenen Richtlinien der Broschüre „Schlank werden ohne hungern“ einzuhalten und können beide mit Stolz mitteilen, dass wir in den vergangenen paar Wochen jeweils knapp 5 Kg an Gewicht verloren haben!
Das verdanken wir der Broschüre „Schlank werden ohne hungern“.
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Adipositas und Uebergewicht bei Kindern – Ist mein Kind gefaehrdet?

Ein Kilo ist kein Kilo – Vortraege, Tipps und Infos ueber Möglichkeiten zur Vermeidung

Adipositas und Uebergewicht bei Kindern - Ist mein Kind gefaehrdet?

Veranstaltung am 16. Mai in Eningen mit Informationen für Verhaltens- und Ernährungsumstellung (Bildquelle: petunyia – Fotolia.com)

Adipositas, ein Begriff, den man immer häufiger hört. Nein, er hat nichts mit positiv oder, wegen der Namensähnlichkeit, mit einem bekannten Sportartikelhersteller zu tun. Eigentlich ganz im Gegenteil – Adipositas bezeichnet krankhaftes Übergewicht eines Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Adipositas inzwischen als eine der großen Volkskrankheiten, eine Stoffwechselerkrankung mit möglicherweise schlimmen Folgen für die Betroffenen, eingestuft. Immer mehr Menschen leiden unter krankhaftem Übergewicht, doch das Wissen darüber ist rar gesät. Um hier wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten bietet der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen in Kooperation mit den Kreiskliniken Reutlingen (KKRT) einen Informationsabend an. Am 16. Mai um 19.30 Uhr wird es im Jugendhaus in Eningen verschiedene kurze Vorträge rund um dieses komplexe Thema geben. So soll die fächerübergreifende Zusammenarbeit weiter verstärken werden.

Entstanden ist die enge Kooperation zwischen den Kreiskliniken Reutlingen (KKRT) und dem Arbeitskreis Gesunde Gemeinde auf Initiative von Dr. Barbara Dürr. Sie ist die Leiterin des Gesamtarbeitskreises und hat natürlich, wie all ihre Mitstreiter im Arbeitskreis, ein großes Interesse daran, Informationen zur Gesundheit allen Menschen zugängig zu machen. Mit dem Informationsabend zum Thema Adipositas soll die Zusammenarbeit mit den Fachleuten der KKRT und weiteren Gesundheitsanbietern intensiviert werden. Von Seiten der KKRT betreut Eckhard Zieker Leiter Marketing/ PR der Kreiskliniken die Kooperation. „Solche Kooperationen gehören für uns zum ganz wichtigen Teil der Aufklärungsarbeit über Gesundheitsthemen, um die nachhaltige Prävention und Zusammenarbeit voran zu treiben.“

Einer der Vortragenden wird Prof. Dr. med. Peter Freisinger sein. Er ist Chefarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an den Kreiskliniken in Reutlingen und sieht sich und seine Kollegen in ihrer Funktion als präventiv verpflichtet, schon junge Menschen auf die Gefahren hinzuweisen und Hilfen zu geben. „Schon ein paar Kilo weniger sind für die Betroffenen eine große Erleichterung.“ Er weiß aus seiner beruflichen Erfahrung, dass Übergewichtige im Erwachsenenalter meist mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen haben.

Professor Peter Freisinger stellt sich unter Anderem der Frage, ob eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Kinderklinik, der „Stoffwechselsprechstunde“ in der Klinik und den Nachfolgetherapien eine Chance sein kann. „Hier könnte Eningen und der Landkreis vielleicht sogar eine Vorreiterrolle mit der Gesunden Gemeinde einnehmen“, so Volker Feyerabend, stellvertretender Arbeitskreisleiter und Beirat des Gesundheitsforums. Ganz wichtig ist das frühe Eingreifen in Alltagsgewohnheiten, die eventuell später zur Ausprägung der Adipositas führen können. Wie kann ich durch die richtige Ernährung solch einer Entwicklung vorbeugen? Wieviel Bewegung brauche ich, braucht mein Kind, um gesund zu bleiben? Wie vermittele ich Spaß an der Bewegung und motiviere? Was sind einfach umzusetzende Alltagshilfen und Tipps?

Bewegungsmangel ist ein Teufelskreis, der Betroffene und Gefährdete gefangen hält. Durch Bewegungsmangel kann Adipositas entstehen – und bin ich erst einmal stark übergewichtig, habe ich keine Energie und Motivation mehr, mich ausreichend zu bewegen. Genügend Bewegung ist eine Empfehlung, die immer wieder genannt wird. Sie muss nur umgesetzt werden. In den meisten Fällen funktioniert es nur über ständige Anleitung oder Begleitung von Fachleuten und der Eltern.

Prof. Dr. Peter Freisinger wird den medizinisch fachlichen Teil des Abends übernehmen und neben dem Thema Vorbeugung auch etwas über Kuren, Behandlungsmöglichkeiten und Ansprechpartner in der Region erläutern. Für die Umsetzung in die Praxis, in den Alltag, werden Dorothea Rauscher und Annette Rilling- Merkel von der Physiotherapie Praxis für Kinder, der kidKG in Eningen, und Michaela Frech von der Praxis für Ernährungsberatung Daniela Homoth & Team aus Reutlingen den Anwesenden Tipps mit auf den Weg geben.

„Physiotherapie und Bewegungsangebote für Kinder, die Spaß machen“ ist das Hauptthema des Vortrages von Dorothea Rauscher und Annette Rilling- Merkel. Wie kann Kindern der Spaß an Bewegung vermittelt werden? Notwendig um den Leidensweg eines von Adipositas gefährdeten Menschen zu vermeiden. Mangelnde Bewegungsfähigkeit führt zu sportlichen Misserfolg, führt zu Rückschlägen für das Selbstbewusstsein, führt zu Gegenreaktionen der Menschen im Frust. Der Teufelskreis läuft immer im Hintergrund mit. Deshalb ist die Anregung der Menschen zur Bewegung und die Stärkung des Selbstbewusstseins ein entscheidender Teil des Ansatzes. Individuell muss natürlich von Fall zu Fall entschieden werden: Welche Sportart und Therapie passt zu mir, woran habe ich Spaß, wo kann ich mich im Alltag bewegen und wie bleibe ich dran?

Weiterführen und ergänzen wird Michaela Frech dieses vielschichtige Thema. Was in der Freizeit mit dem Sport angefangen wurde, sollte im Alltag fortgesetzt werden. „Ernährungsberatung ist eine therapeutisch und medizinisch anspruchsvolle Arbeit.“ Michaela Frech sieht sich und ihre Kolleginnen und Kollegen als wichtigen Teil der Präventionsarbeit und Therapie. Das haben übrigens auch die Krankenkassen erkannt. Die Praxis für Ernährungsberatung, in der Michaela Frech arbeitet bekommt für die Ernährungsberatung bis zu 100% Kostenersatz von den Kassen. Die Patienten kommen in der Regel per Überweisung aus der Klinik oder von Ärzten in die Beratung.

Wichtig ist es immer, früh mit der Prävention zu beginnen. Die Zusammenarbeit zwischen den KKRT und dem Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen geht mit ihrem Weg bei den Kooperationen voran. „Mit unserer Kooperation und unseren Netzwerken stehen wir als Beispiel im Kreis Reutlingen und sogar bundesweit. Unsere Arbeit ist eine wichtige Schnittstelle zwischen den Kliniken, den Gesundheitsanbietern und den niedergelassenen Ärzten und trägt stark zur Aufklärung bei.“ Volker Feyerabend, stellvertretender Leiter des Arbeitskreises, betont die Wichtigkeit der Arbeit an solchen Kooperationen, die jetzt mit gemeinsamen Ansätzen, den Informationsveranstaltungen und übergreifenden Netzwerken eine neue Stufe erreicht hat. Mit dem Abend wird der Startschuss in der Gesunden Gemeinde für Veranstaltungen im neuen Themenkomplex gesetzt. Am 15. Oktober wird es in Eningen einen Gesundheitstag zum Thema Diabetes geben und ab Herbst sind Kochkurse zur gesunden Ernährung an der VHS Eningen geplant.

Der aktuelle Vortragsabend am 16. Mai um Uhr 19:30 im Jugendhaus in Eningen soll dazu dienen, wichtige Informationen zu sammeln und einfache Tipps für das richtige Verhalten zu bekommen, um Übergewicht bei Kindern zu vermeiden oder zu reduzieren. Alle Interessierten – ErzieherInnen, LehrerInnen, Eltern, etc. – sind bei dem angebotenen Informationsabend ganz bestimmt richtig und herzlich willkommen.

Weitere Informationen:
http://www.gesundheitsforum-eningen.de
http://www.kreiskliniken-reutlingen.de
http://kidKG.de
http://ernaehrungsberatung-reutlingen.de

Gesundheitsforum Eningen e.V. – Wer wir sind und was wir wollen:

Zum Verein: Gegründet im November 1997 hat der Verein ungefähr 50 Mitglieder des Gesundheitswesens aus, in und um Eningen unter Achalm.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Gesundheitswesens, indem das Gesundheitsbewusstsein der Menschen gestärkt, der Umgang mit bestehenden Krankheiten erleichtert und erkrankten Menschen mit fachlicher Unterstützung geholfen werden soll.

Aktivitäten des Vereins: Regelmäßige Vorträge und Informationsveranstaltungen, kompetente Beratung in der Geschäftsstelle und durch die Mitglieder.

Mit-Organisation der Eninger Gesundheitstage, Patenschaft Sturzpräventionsgarten Calner Platz. Kooperation, gegenseitige Anerkennung und intensive Zusammenarbeit im Sinne der Patienten.

Wir wünschen uns weiterhin viel Interesse und Anregungen aus der Bevölkerung
zu allen Gesundheits-Themen! Gerne ihre Mitgliedschaft, Mitarbeit oder finanzielle Unterstützung!

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Veronika Bittner-Wysk
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