Tag Archives: Airbus

Allgemein

Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt – die Sieger 2018

Airbus Operations, edm aerotec, Premium AEROTEC und Rolls-Royce überzeugten die Jury mit innovativen Konzepten.

Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt - die Sieger 2018

Die Gewinner des IDL 2018 mit den Laudatoren und einigen Jurymitgliedern.

Berlin, 25. April 2018 – Heute wurde in Berlin zum dritten Mal der Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt (IDL) verliehen. Die Gewinner sind Airbus Operations in der Kategorie „Emissionsreduktion“, edm aerotec in Zusammenarbeit mit Dreiling Maschinenbau in der Kategorie „Customer Journey“, Premium AEROTEC in der Kategorie „Industrie 4.0“ und Rolls-Royce in Zusammenarbeit mit Schölly Fiberoptic und Frauenhofer IPK in der Kategorie „Cross Innovation“. Zu den über 100 Gästen, die der Einladung der IDL-Ausrichter und Unterstützer BDLI, BDL, Bitkom, DLR, ZAL und P3 gefolgt waren, zählten hochkarätige Vertreter aus Politik, Forschung, Luftfahrtindustrie und Luftverkehrswirtschaft. Die Sieger, die erst vor Ort von ihrer Prämierung erfuhren, wurden im ILA Future Lab feierlich gekürt.
Nach der Eröffnungsrede des Koordinators der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek (MdB), folgten die Laudationen. Es gratulierten Dieter Janecek (MdB), Mitglied Ausschuss für Wirtschaft und Energie und Ric Parker, Vorstandsvorsitzender Clean Sky den Vertretern von Airbus Operations. edm aerotec nahm seine Auszeichnung von Thomas Jarzombek (MdB), und Lars Wagner, CTO MTU Aero Engines, entgegen. Premium AEROTEC erhielt die Trophäe von Kirsten Lühmann (MdB) Sprecherin der Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur der SPD-Bundestagsfraktion und Manfred Hader, Senior Partner Roland Berger. Manuel Höferlin (MdB), Mitglied Innenausschuss und Johannes Klenke, Managing Director Accenture, beglückwünschten Rolls-Royce als Sieger.

Die Experten-Jury unter Vorsitz von Prof. Rolf Henke, DLR-Luftfahrtvorstand, hatte in einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger in den vier Kategorien „Emissionsreduktion“, „Customer Journey“, „Industrie 4.0“ und „Cross Innovation“ aus zahlreichen Einsendungen ausgewählt. Die Gewinner-Konzepte überzeugen neben ihrer Innovationskraft durch ihre Umsetzbarkeit.

Prof. Rolf Henke, DLR-Luftfahrtvorstand: „Ich freue mich, zu sehen, wie sich der IDL als Innovationsplattform der Luftfahrtbranche etabliert hat. Die diesjährigen Einreichungen sind beeindruckend und wir sind überzeugt, dass die Siegerkonzepte auch im Markt erfolgreich sein werden.“

Die Sieger
Der koaxiale Ultraleicht-Hubschrauber CoAX 2D von edm aerotec überzeugt durch besonders ruhige Schwebeflugeigenschaften, eine volle Motorleistung, die in den Auftrieb umgesetzt werden kann sowie durch 30 Prozent Mehrleistung und 80 Prozent weniger Geräuschentwicklung dank seiner zwei sich gegenläufig drehenden Rotorebenen. Die Rotorblätter bestehen aus einer aufwendigen Lagentechnik aus CFK Verbundmaterial. Die Kohlefasern liefern bei geringem Gewicht eine außerordentlich hohe Steifigkeit und Festigkeit und werden bevorzugt in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Er ist weltweit der einzige seiner Art.

Für das elektrische Fliegen hat Airbus Operations ein revolutionäres Antriebskonzept entwickelt, das im Wesentlichen eine Integration aus Elektromotor, Brennstoffzellen und flüssigem Wasserstoff als Treibstoff darstellt. Dieses neue Prinzip ermöglicht grünes Fliegen bei vergleichbaren Geschwindigkeiten und Reichweiten wie heutige CS23- und CS25-Flugzeuge. Alle nötigen Technologiebausteine sind realistisch darstellbar und erste Demonstratoren sind bei Airbus vorhanden.

Die von Rolls-Royce vorgestellte Lösung zur Langlebigkeit von Turbinenschaufeln beruht auf einer präzisen Reinigung der Kühlluftkanäle und Kühllöcher, mit der die Betriebsdauer der Schaufeln vor einem Ausbau um 20 bis 30 Prozent verlängert wird. Dafür werden die Fortschritte der medizinischen Endoskopie auf die technische Methode übertragen. Das Verfahren beruht u.a. auf Erfahrungen in der medizinischen Endoskopie.

Mit der neuen Türrahmen-Montagelinie (Door Surround Center) lässt Premium AEROTEC das Konzept der stationären Montage der Türrahmen hinter sich und verfolgt nun das Konzept der Taktfertigung. Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand mit digitalen Elementen in der Montage von Flugzeugtürrahmen.

Weiterführende Informationen
Die Jury des IDL setzt sich zusammen aus: Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung und -technologie (Vorsitz), Niklas Veltkamp, Mitglied der Geschäftsleitung Bitkom e.V., Dr. Karlheinz Haag, Leiter Umweltkonzepte- Lufthansa AG, Volker Thum, Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, Uta-Maria Pfeiffer, Leiterin Nachhaltigkeit, Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V., Roland Bähr, Leiter Geschäftsentwicklung Forschung & Technologie, Airbus Operation GmbH, Roland Gerhards, Geschäftsführer ZAL GmbH und Dr. Frank Anton, Head of eAircraft, Siemens AG.
Starke Partner des IDL 2018 sind Roland Berger, Flughafen Berlin Brandenburg, Accenture, MTU Aero Engines, Lufthansa Technik, Airbus und Fraport.

Der Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt (IDL) wurde 2016 erstmalig verliehen. Er bündelt die Innovationskraft von Unternehmen und Start-Ups im Kontext Luftfahrt, Industrie 4.0 und digitaler Wirtschaft. Es soll ein neues gemeinsames Verständnis entwickelt und gefördert werden, wo und wie Innovationen in der Luftfahrt in Zukunft entstehen. Hinter dem Preis stehen bedeutende Vertreter der Luftfahrt in Deutschland: der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL), der Digitalverband Bitkom, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) sowie der führende Anbieter von Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen P3 group GmbH.

Firmenkontakt
Geschäftsstelle Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt c/o P3 group GmbH
Vasco Steltenkamp
Berliner Straße 53
10713 Berlin
+49 30 8639 7367
info@luftfahrtistinnovation.de
https://www.luftfahrtistinnovation.de/

Pressekontakt
CREAM COMMUNICATION
Anne Bettina Leutner
Schauenburgerstrasse 37
20095 Hamburg
T +49 40 401 131 010
idl@cream-communication.com
http://www.cream-communication.com

Allgemein

„Als ein im Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie tätiges Beratungsunternehmen erleben wir diese Messe als Pflichtveranstaltung“

Ingenics macht beste Erfahrungen auf der Aircraft Interiors Expo 2018 in Hamburg

"Als ein im Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie tätiges Beratungsunternehmen erleben wir diese Messe als Pflichtveranstaltung"

Stephan Großfuss auf der Aircraft Interiors Expo 2018 in München (Bildquelle: Ulrike Schacht/Ingenics)

(Ulm/Hamburg/München) – Drei Tage lang präsentierten über 500 internationale Aussteller der „Aircraft Interiors Expo“ in Hamburg ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Flugzeuginnenausstattung. Angesichts der Vielzahl der Innovationen war Manager Industry Stephan Großfuss, der als Aviation-Experte der Ingenics AG die Messe besuchte, von der positiven Stimmung beeindruckt. Er erlebte eine globale Plattform für luftfahrtspezifische Herausforderungen nicht nur im Bereich der Kabinenausstattung, sondern auch im Bereich der strategischen und operativen Herausforderungen, die z. B. der von Airbus avisierte Ratenhochlauf mit sich bringen wird.

„Als ein im Segment der Luft- und Raumfahrtindustrie tätiges Beratungsunternehmen erleben wir die Aircraft Interiors Expo als eine absolute Pflichtveranstaltung“, erklärt Stephan Großfuss. „Neben den mehr als 500 internationalen Ausstellern, die ihre aktuellen Ideen und Innovationen präsentieren, sind aus meiner Sicht die zahlreichen Fachvorträge und Keynotes von namhaften Vertretern aus der Industrie, die über die gesamten drei Tage sehr positiv zum Austausch über neue Trends und Fortschritte der digitalen Innovation und Transformation in der Luft- und Raumfahrt beitrugen, von größtem Wert.“

Wie zu erwarten, war das Interesse der rund 20.000 Besucher an den auf 24.000 qm in sieben Hallen präsentierten Innovationen, Services, Materialien und Trends enorm. „Sehr interessant für mich war, zu beobachten, wie hellhörig die Gesprächspartner reagierten, wenn das Gespräch auf das Ingenics Modell der integralen Unternehmensentwicklung kam, das einen vielbeachteten Ansatz liefert, um starken Veränderungen, z. B. durch die Digitale Transformation oder durch größere organisatorische Änderungen in einem Unternehmen im ganzheitlichen Kontext zu begegnen“, so Stephan Großfuss.

Der von Airbus avisierte Ratenhochlauf fordert Lieferanten teilweise erheblich – bringt aber auch enorme Chancen. Lieferantenqualifizierung und Supply-Chain-Absicherung bekommen eine ganz neue Bedeutung.

Wie groß in der Luft- und Raumfahrtindustrie der Bedarf an kosten- und prozessoptimierenden Lösungen ist, weiß man bei Ingenics aus der Erfahrung vieler Beratungsprojekte. „Der bei Airbus geplante Ratenhochlauf vor allem der A320-Familie, aber auch die zunehmende Bedeutung neuer Technologien für den Passagierkomfort, werden einigen neuen Lieferanten die Chance bieten, sich in der Lieferkette zu etablieren“, sagt Stephan Großfuss. Deshalb spiele die Lieferantenqualifizierung und Supply-Chain-Absicherung neben der Fertigungsoptimierung eine immer wichtigere Rolle.

Nicht zuletzt, weil man weiß, welche Herausforderung ein solcher Ratenhochlauf für Zulieferer bedeutet, hat die Ingenics AG allen Grund, davon auszugehen, dass sie ihre Rolle als Partner mit überragender Expertise für die luftfahrtspezifischen Herausforderungen des strategischen Prozessdesigns sowie für alle Aspekte der Fabrikgestaltung und Fertigungsoptimierung, der Logistik und des E2E-Supply-Chain-Managements ausbauen können wird. „Wie plausibel und attraktiv unser Ansatz ist, wurde mir auf der Aircraft Interiors Expo vielfach bestätigt“, so Stephan Großfuss. „Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden die Analyse und Konzeption partnerschaftlich, geleiten sie mithilfe von Coaching, Change Management und bei Bedarf mit der integralen Unternehmensentwicklung durch das jeweilige Vorhaben, übernehmen die Projektimplementierung bis zum erfolgreichen Projektabschluss und sorgen für die nachhaltige Absicherung erreichter Optimierungsziele.“

Generell empfand Stephan Großfuss die Stimmung bei den Gesprächspartnern durchweg als positiv: „Viele bezeichneten die Aircraft Interior Expo tatsächlich als die beste Luftfahrtmesse.“

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

Firmenkontakt
Ingenics AG Headquarters
Helene Wilms, Department Manager Marketing
Schillerstraße 1/15
89077 Ulm
0731-93680-233
helene.wilms@ingenics.de
http://www.ingenics.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Hartmut Zeeb
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711-60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Allgemein

Airbus: Was sollten Mitarbeiter bei Stellenabbau beachten?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Airbus: Was sollten Mitarbeiter bei Stellenabbau beachten?

Fachanwalt Bredereck

Über das Ausmaß eines möglichen Stellenabbaus beim Bremer Airbus-Werk gibt es unterschiedliche Angaben. Der Betriebsrat spricht von 300 Arbeitsplätzen, die wegfallen könnten, „inoffiziellen Angaben“ zufolge sollen es noch mehr sein. Die Geschäftsführung äußert sich nicht direkt zum Arbeitsplatzabbau, kommentiert die Betriebsratsangaben allerdings als „Worst-case-Szenario“; betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. (Siehe: Online-Ausgabe des Merkur vom 28.03.2018.) Fachanwalt und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck hat Tipps für die betroffenen Mitarbeiter bei Airbus.

Wenn ein Unternehmen Stellen abbaut, müssen Arbeitnehmer einiges beachten. Man sollte seine Arbeit gut erledigen, immer auf dem Laufenden sein über Neuigkeiten im Unternehmen und sich im Klaren sein über die eigenen Rechte und Möglichkeiten im Fall einer Versetzung, Änderungskündigung oder betriebsbedingten Kündigung. Wenn einem der Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag anbietet, sollte man wissen, wie man darauf richtig reagiert. Der Reihe nach:

Wer in Zeiten eines Stellenabbaus durch Engagement, Zuverlässigkeit und gute Arbeitsqualität auffällt, verbessert seine Arbeitsplatz-Situation. Und auch umgekehrt gilt: Gerade jetzt wird der Arbeitgeber genau hinschauen und bei einer arbeitsvertraglichen Pflichtverletzung alle ihm zur Verfügung stehenden arbeitsrechtlichen Mittel ausschöpfen, beispielsweise Abmahnungen und Kündigungen aussprechen wegen fehlerhafter Arbeitszeitabrechnung, unangemessener Äußerungen in sozialen Medien, wegen Verstößen gegen Datenschutz-Bestimmungen und wegen anderen Fehlverhaltens, auf das in weniger angespannten Zeiten nicht so genau geschaut wird.

Jeder Arbeitnehmer sollte seine Rechte gut kennen, und wissen, wie man reagiert, wenn der Arbeitgeber eine Abfindung oder einen Aufhebungsvertrag anbietet. Am besten man hat einen erfahrenen Arbeitsrechtler, bei dem man sich erkundigen kann über seine Rechte bei einer betriebsbedingten Kündigung oder bei einer Änderungskündigung. Mein Tipp: Suchen Sie sich einen Experten im Kündigungsschutzrecht aus, der reichlich Erfahrung hat mit Abfindungs-Verhandlungen mit großen Industriekonzernen. Und zwei weitere Tipps sollte jeder Arbeitnehmer beachten:

Wer eine Kündigung erhält oder eine Änderungskündigung, kann dagegen nur innerhalb einer Frist von 3 Wochen beim Arbeitsgericht Klage einreichen. Und wer einen Aufhebungsvertrag oder einen Abwicklungsvertrag angeboten bekommt, sollte ihn nie ohne vorherigen anwaltlichen Rat unterschreiben! Gehen Sie mit einer Kündigung oder einem Aufhebungsvertrag innerhalb von 1-2 Tagen zum Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht!

Airbus-Mitarbeitern, die vom Arbeitsplatzabbau bedroht sind oder die ein Abfindungsangebot erhalten haben, biete ich folgendes an: Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht: 030.40004999. Mit mir, Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, ist die telefonische Ersteinschätzung zur Kündigung und zur Höhe der Abfindung kostenlos und unverbindlich. Gern spreche ich mit Ihnen über die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage und über die Aussichten auf eine Abfindung. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

Über 18 Jahre Erfahrung mit Kündigungsschutzklagen, Vertretung bundesweit:
Rechtsanwalt Alexander Bredereck
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
Tel: 030.4000 4999
Fax: 030.4000 4998
Kündigungshotline: 0176.21133283

Ruhrallee 185
45136 Essen
Telefon: 0201.4532 00 40
Kündigungshotline: 0176.21133283

Fachanwalt Bredereck im Web:

http://kuendigungen-anwalt.de: Website für Kündigung und Abfindung

www.fernsehanwalt.com: Videos zu Kündigung, Abfindung und Arbeitsrecht

www.arbeitsrechtler-in.de: Alles zum Arbeitsrecht

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Allgemein

Verlosung ARTS Motivkalender 2018 „expertise4innovations“

Verlosung ARTS Motivkalender 2018 "expertise4innovations"

ARTS Motivkalender entstand in Kooperation mit Wolfram Schroll und Airbus.

Mit der 2018er Kampagne expertise4innovations stellt ARTS jeden Monat in seinem Motivkalender eine von Wolfram Schroll fotografierte Airbus-Innovation aus der Luft- und Raumfahrt vor. Zur Kampagne gehört auch eine gleichnamige Blogartikelreihe, in der ARTS jeweils zum ersten des Monats nicht nur die fotografierte Innovation sondern auch das eigene Innovationstreiben von ARTS in einem Fachartikel näher vorstellt.

ARTS verlost noch in diesem Jahr fünf Kalender mit den Motiven des Fotografens Wolfram Schroll. Wolfram Schroll ist seit über 12 Jahren Industriefotograf und arbeitet für kleine aber auch große Unternehmen, wie Airbus, Siemens und Bosch. Er konzentriert sich hauptsächlich auf die Branchen Maschinenbau, Stahlindustrie, Medizintechnik, Chemie, Forschung und Luft- und Raumfahrt und reist für seine Fotosessions mitunter wochenlang durch die ganze Welt. Für die Airbus-Bildreihe bereiste der Fotograf neun Forschungs- und Entwicklungslabore in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Die Herausforderung bestand darin, Technologieinnovationen, wie weltraumähnliche Radar-Echo-Kammern, das technische Innere von Satelliten, Akustiklabore und vieles mehr, festzuhalten.

Interessenten, die an der Verlosung teilnehmen möchten, können eine Email mit dem Betreff „Verlosung ARTS“, ihren Namen und ihrer Adresse an marketing@arts.aero bis zum 31. Dezember 2017 schicken. Die Auslosung erfolgt in der darauffolgenden Woche und die Gewinner werden per Email von ARTS informiert. Es gelten die Datenschutzerklärung und Teilnahmebedingung von ARTS Holding SE.
https://arts.aero/downloads/teilnahmebedingung
https://arts.aero/de_DE/data-privacy-statement
http://expertise4innovations.com/

ARTS (Aircraft Related Technical Service) unterstützt weltweit die Luft- und Raumfahrtindustrie mit Expertise: Mit Menschen und ihrem Wissen oder schlüsselfertigen Lösungen. An 6 Niederlassungen und über 25 Projektstandorten sind mehr als 500 technische und kaufmännische Experten bei ARTS tätig. Mit seiner Expertise für die Branche verhilft ARTS seinen Kunden zu neuen Ideen sowie zusätzlichen Kapazitäten, damit diese Engpässe überbrücken und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Unter der Dachmarke ARTS vereinen sich drei Servicefelder Experts, Processes und Solutions. Jedes Servicefeld wird innerhalb der ARTS-Gruppe durch ein eigenständiges ARTS-Unternehmen verantwortet.

Kontakt
ARTS Holding SE
Melanie Wolf
Hermann-Reichelt-Str. 3
01109 Dresden
+4935179580842
melanie.wolf@arts.aero
http://www.arts.aero

Allgemein

P3 erhält Innovationsaward von Airbus

Halonfrei, extra klein, extra leicht und EASA-zertifiziert – P3 HAFEX ist der Feuerlöscher der nächsten Generation.

P3 erhält Innovationsaward von Airbus

P3 erhält Innovationsaward von Airbus

Hamburg/ Tianjin, 27. September 2017 – Keine Mission ist unmöglich – das hat P3 erneut eindrucksvoll bewiesen. Am 21. September wurde der Ingenieurdienstleister dafür von Airbus mit dem Innovationsaward ausgezeichnet. Es ist P3 engineering gelungen, den flexibelsten und kleinsten halonfreien Feuerlöscher für die Luftfahrt zu entwickeln – ein Produkt, das alle Flugzeughersteller dringend benötigten, aber von keinem Anbieter hergestellt werden konnte. Dabei hat P3 den flexibelsten seiner Art entwickelt: P3 HAFEX ist der einzige halonfreie Feuerlöscher im Markt, der das Montrealer Protokoll erfüllt und gleichzeitig in die aktuellen Einbauorte der alten Halon-Löscher passt. Damit hilft die umweltfreundliche P3-Lösung Airbus sowie Airlines, teure Umrüstungskosten für die obligatorische Einführung neuer Löscher einzusparen.

„Wir sind Querdenker. Unsere Ingenieure gehen unkonventionell und hoch-kreativ an Aufgabenstellungen heran. In vertrauensvollen Partnerschaften wie mit Airbus können wir unser Potenzial voll entfalten. Wir geben nicht auf, bis die beste Lösung für unseren Kunden gefunden ist. Das macht uns einzigartig und meist schneller und effizienter als andere im Markt. Mit P3 HAFEX haben wir eine brandheiße zukunftssichere Lösung entwickelt, die ihrer Zeit weit voraus ist. Für uns ist eben „no mission impossible“!“, sagt Dr. Lars Karstens, Geschäftsführer P3 engineering GmbH.

Der Innovationspreis wurde an P3 engineering auf der Airbus Global Supplier Conference in Tianjin in China in der Katgeorie „Systems & Equipment, Cabin and Propulsion“ für die Entwicklung des halonfreien Feuerlöschers P3 HAFEX verliehen. Die smarte Lösung reflektiert die Kundenorientierung von P3 und unterstreicht seine Positionierung als Ingenieurdienstleister mit dem „entscheidenden Extra“. Es ist nicht die erste Herausforderung, die P3 in der Luft- und Raumfahrt mit einer innovativen Lösung gemeistert hat. P3 engineering versteht sich als Partner der Luftfahrtunternehmen und arbeitet seit vielen Jahren mit Herstellern und Lieferanten eng zusammen.

Der halonfreie Feuerlöscher P3 HAFEX wurde in Zusammenarbeit mit ANAF Group und Firemark Ltd entwickelt. Es ist das kleinste und leichteste Produkt im Markt und passt flexibel in die üblichen Haltevorrichtungen in der Flugzeugkabine. P3 HAFEX erfüllt die Bedingungen des Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen. Der Feuerlöscher konnte bereits Ende 2016 ausgeliefert werden – gemäß den Erstanforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) und der Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die ICAO hatte die Ausrüstung von neuen Flugzeugen mit halonfreien Feuerlöschern bis zum 31.12. 2016 vorgesehen. Im Nachhinein wurde diese Frist bis zum 31.12.2018 verlängert. Eine Nachrüstung der Flugzeuge im Betrieb ist bis 2025 gefordert.

P3 ist ein globales Netzwerk von Beratern und Ingenieuren mit über 40 Niederlassungen in 15 Ländern. Rund 3.500 hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie und Telekommunikation und in deren Segmenten aktiv sowie auch für Institutionen und Organisationen der Öffentlichen Hand. Seit 1996 entwickelt und begleitet P3 nachhaltige Lösungen, Innovationen und Transformationsprozesse für seine Kunden. Dabei zeichnen sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter durch eine außergewöhnliche Mischung aus Erfahrung, Wissen, Kreativität und Neugierde aus.

Firmenkontakt
P3 engineering GmbH
Fulya Celik
Blohmstraße 12
21079 Hamburg
+49 151 551 50 471
Fulya.Celik@p3-group.com
http://www.p3-group.com

Pressekontakt
CREAM COMMUNICATION
Anne Bettina Leutner
Schauenburgerstrasse 37
20095 Hamburg
+49 40 40 113 10 10
p3@cream-communication.com
http://www.cream-communication.com

Allgemein

ARTS wins Airbus Tool Management Project at Paris Air Show

ARTS wins Airbus Tool Management Project at Paris Air Show

Last week ARTS presented at the Paris Air Show and was able to announce a multi-year contract with the Airbus Group in France. From July the company will be responsible for Tool Shop Management for the German part of Airbus for the A350 and A380 FAL in Toulouse as well as in St. Nazaire.

For several years ARTS has been proving its expertise in the fields of Production & Industrial Support Services as well as Logistics & Supply Chain. Thus ARTS in Toulouse is responsible for, among other things, the Tool Shop Management of Airbus Bremen within the scope of final assembly (FAL) for the Airbus A350. At this year“s Paris Air Show ARTS could also announce the contract for the workshare of Airbus Hamburg.

From July, ARTS is thus responsible for, among other things, the tool handling, ordering, tracking and issuing of hazardous materials, the tool inspection, tool maintenance, as well as locations-wide logistics for the Tool Management in the sites of St. Martin, Lagardere, Gramont and St. Nazaire. Alongside the A350 FAL, the project for the Hamburg workshare comprises also the A380 FAL. It is initially contracted until 2020 and will be conducted by an international project-team on site.

„We are delighted that the Airbus Group recognises the quality of our previous work within the scope of Production Support for Airbus Bremen. With the commissioning of the Airbus Hamburg workshare, we can intensify our collaborative work and further build on our expertise in this field“, commented Christian Rost, Project Manager for ARTS.

Just this year ARTS strengthened its presence on site with its own French daughter-company. The daughter-company focuses on service and work contracts and offers its French clients turnkey solutions in the fields of Manufacturing & Engineering, Production & Industrial Support, Logistics & Supply Chain as well as Quality Management. It is therefore a direct equivalent to ARTS Solutions, which offers this expertise on the German market.

ARTS (Aircraft Related Technical Service) supports the aerospace industry Europe-wide with expertise: With people and their knowledge or turnkey solutions. With six branches and over 25 project sites, more than 500 technical and commercial experts are active in ARTS. With its expertise in the aerospace industry, ARTS provides customers with new ideas and additional capacity, enabling them to overcome bottlenecks and concentrate on their core business. Three fields of service are united under the umbrella brand ARTS: Experts, Processes and Solutions. Each service field is the responsibility of an independent ARTS company within the ARTS group.

Kontakt
ARTS Holding SE
Melanie Wolf
Hermann-Reichelt-Str. 3
01109 Dresden
+4935179580842
melanie.wolf@arts.aero
http://www.arts.aero

Allgemein

ARTS gewinnt auf der Paris Air Show mehrjähriges Projekt für Airbus

ARTS gewinnt auf der Paris Air Show mehrjähriges Projekt für Airbus

ARTS präsentierte sich vergangene Woche auf der Paris Air Show und konnte einen mehrjährigen Auftrag für die Airbus Group in Frankreich verkünden. Ab Juli verantwortet das Unternehmen das Tool Shop Management für den deutschen Bauanteil von Airbus für die A350 und A380 FAL in Toulouse sowie St. Nazaire.

Bereits seit mehreren Jahren beweist ARTS seine Expertise in den Bereichen Production & Industrial Support Services sowie Logistics & Supply Chain. So ist ARTS in Toulouse u.a. für das Tool Shop Management von Airbus Bremen im Rahmen der Endmontage (FAL) für den Airbus A350 verantwortlich. Auf der diesjährigen Paris Air Show konnte nun der Auftrag auch für den Bauanteil von Airbus Hamburg verkündet werden.

Damit ist ARTS ab Juli diesen Jahres u.a. für das Tool Handling, die Bestellung, das Tracking und die Ausgabe von Gefahrstoffen, die Prüfmittelüberwachung sowie die Standortübergreifende Logistik für das Tool Management an den Einsatzorten St. Martin, Lagardere, Gramont und St. Nazaire verantwortlich. Das Projekt für den Hamburger Bauanteil beinhaltet neben der A350 auch die A380 FAL, ist zunächst bis 2020 beauftragt und wird von einem mehrköpfigen multinationalen Projektteam vor Ort durchgeführt.

„Wir freuen uns, dass die Airbus Group die Qualität unserer bisherigen Arbeit im Rahmen des Production Supports für Airbus Bremen anerkennt. Mit der Beauftragung für den Bauanteil von Airbus Hamburg können wir unsere gemeinsame Arbeit intensivieren und unsere Expertise in diesem Bereich weiter ausbauen.“, so Christian Rost, Projektmanager bei ARTS.

Erst in diesem Jahr stärkte ARTS seine Präsenz vor Ort mit einer eigenen französischen Tochtergesellschaft. Die Tochterfirma fokussiert sich auf Dienst- und Werkverträge und bietet in den Bereichen Manufacturing & Engineering, Production & Industrial Support, Logistics & Supply Chain sowie Quality Management schlüsselfertige Lösungen für ihre französischen Kunden. Sie ist damit direktes Pendant zur ARTS Solutions, die diese Expertise auf dem deutschen Markt anbietet.

ARTS (Aircraft Related Technical Service) supports the aerospace industry Europe-wide with expertise: With people and their knowledge or turnkey solutions. With six branches and over 25 project sites, more than 500 technical and commercial experts are active in ARTS. With its expertise in the aerospace industry, ARTS provides customers with new ideas and additional capacity, enabling them to overcome bottlenecks and concentrate on their core business. Three fields of service are united under the umbrella brand ARTS: Experts, Processes and Solutions. Each service field is the responsibility of an independent ARTS company within the ARTS group.

Kontakt
ARTS Holding SE
Melanie Wolf
Hermann-Reichelt-Str. 3
01109 Dresden
+4935179580842
melanie.wolf@arts.aero
http://www.arts.aero

Allgemein

Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt: Die Finalisten stehen fest

Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt: Die Finalisten stehen fest

Die Finalisten des diesjährigen Innovationspreises der Deutschen Luftfahrt (IDL 2017) stehen fest. Die hochkarätige Jury unter Vorsitz des DLR-Luftfahrtvorstands Prof. Rolf Henke hat es sich auch 2017 nicht einfach gemacht. Aus zahlreichen hochinteressanten Einsendungen wurden zwölf Finalisten ermittelt, deren innovative Konzepte am Abend des 29. Juni 2017 in Berlin vorgestellt werden. Der IDL wird in vier Kategorien verliehen: „Customer Journey“, „Emissionsreduktion“, „Fliegen neu denken“ und „Industrie 4.0“.

Bionisch inspirierte Bauteile, Drohnen der nächsten Generation, ein digitales Fundbüro oder gedruckte Schaltkreise sind nur einige Ideen, mit denen sich die Bewerber einen Platz unter den Top 12 sichern konnten. Unter den Finalisten sind Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen.

Prof. Rolf Henke: „Nach seiner erfolgreichen Premiere im Jahr 2016 hat der IDL 2017 weiter Fahrt aufgenommen. Die Fülle an hervorragenden Ideen zeigt, dass der IDL unserer Branche neue Impulse geben kann. Die Finalisten zu ermitteln war bereits herausfordernd, noch spannender wird es bei den Gewinnern.“

Die Bewertung und Auswahl der Finalisten erfolgte nach einem mehrstufigen Verfahren: Zunächst wurden die eingesendeten Unterlagen von den Jurymitgliedern anhand einer standardisierten Bewertungsmatrix nach den Kriterien Neuartigkeit, Konkretisierung, Glaubwürdigkeit, Nützlichkeit, Marktrelevanz, Organisation, Umsetzbarkeit und Einführungsaufwand bewertet. Daraus ergab sich ein Ranking der besten Einsendungen. Diese wurden in der Jurysitzung im Detail evaluiert. Anschließend wurden die Finalisten ausgewählt. Im nächsten Schritt werden die Gewinner per Votum bestimmt.

Am Abend des 29. Juni 2017 werden die Gewinner des IDL 2017 in der Kalkscheune in Berlin bekanntgegeben.

Finalisten des IDL 2017
Kategorie Customer Journey: jetlite GmbH, Lufthansa Technik AG/Diehl Stiftung & Co. KG, Neosulting GmbH (Zentrales Fundbüro)
Kategorie Emissionreduktion: Hybrid-Airplane Technologies GmbH, Universität zu Köln / Jettainer GmbH, Premium AEROTEC GmbH
Kategorie Fliegen neu denken: Cooper Copter GmbH, FlyNex GmbH, Wingcopter GbR
Kategorie Industrie 4.0: AeroEnterprise GmbH, Airbus Operations GmbH, InFactory Solutions GmbH

Download Shortlist

Download Pressemappe

Der Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt (IDL) wurde 2016 erstmalig verliehen. Er bündelt die Innovationskraft von Unternehmen und Start-ups im Kontext Luftfahrt, Industrie 4.0 und digitaler Wirtschaft. Es soll ein neues gemeinsames Verständnis entwickelt und gefördert werden, wo und wie Innovationen in der Luftfahrt in Zukunft entstehen.Hinter dem Preis stehen die wichtigsten Vertreter der Luftfahrt in Deutschland: der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL), der Digitalverband Bitkom, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der führende Anbieter von Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen P3 group GmbH.Schirmherrin istBrigitte Zypries, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.Der IDL 2017 wird in den vier Kategorien „Industrie 4.0“, „Emissionsreduktion“, „Customer Journey“ und – erstmalig – „Fliegen neu denken“ vergeben.

Firmenkontakt
Geschäftsstelle Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt c/o P3 group GmbH
Vasco Steltenkamp
Berliner Straße 53
10713 Berlin
+49 30 8639 7367
info@luftfahrtistinnovation.de
https://www.luftfahrtistinnovation.de/

Pressekontakt
CREAM COMMUNICATION
Anne Bettina Leutner
Schauenburgerstrasse 37
20095 Hamburg
T +49 40 401 131 010
idl@cream-communication.com
http://www.cream-communication.com

Allgemein

RUAG setzt mit neuem Werk in Ungarn Zeichen für Wachstum und internationale Zusammenarbeit

Volle Auftragsbücher und steigende Nachfrage sorgen für Kapazitätssteigerung / Klares Bekenntnis zum Standort Europa

RUAG setzt mit neuem Werk in Ungarn Zeichen für Wachstum und internationale Zusammenarbeit

Dr. Alexander Toussaint, CEO der RUAG Division Aerostructures, bei der feierlichen Eröffnung

Der internationale Technologiekonzern RUAG baut seine Produktionskapazitäten im Bereich Flugzeugstrukturbau weiter aus und eröffnet am 1. März 2017 im ungarischen Eger einen neuen Fertigungsstandort. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage und gewachsene Verantwortung in der Lieferkette seines größten Kunden Airbus. Durch die neue, ideale Aufteilung der bestehenden und neuen Arbeitspakete zwischen den Werken ergeben sich deutliche Effektivitäts- und Produktivitätssteigerungen, wodurch auch die beiden anderen Standorte in Oberpfaffenhofen und Emmen (Schweiz) nachhaltig profitieren. Im letzten Jahr wurden hierfür in die drei Standorte insgesamt rund 13 Millionen Euro investiert, davon rund 6 Millionen in Ungarn.

Bei einer Pressekonferenz zur feierlichen Eröffnung des neuen 10.000-Quadratmeter-Werkes betonten Ungarns Außenminister Peter Szijjárto und der CEO von RUAG Urs Breitmeier die starke Partnerschaft und die Zukunftsperspektive durch die neue Produktionsstätte sowohl für das Land als auch das Unternehmen. „In Zeiten, in denen oft von Grenzen und Mauern gesprochen wird, freuen wir uns umso mehr, unsere internationale Aufstellung weiter auszubauen und die länderübergreifende Zusammenarbeit zu vertiefen“, erklärt Dr. Alexander Toussaint, CEO der RUAG Division Aerostructures.

Im neuen Werk werden zukünftig Untergruppen (Sub-Assemblies) für Airbus und Bombardier hergestellt, die dann in Oberpfaffenhofen weiterverarbeitet werden. Der Standort dient damit als „verlängerte Werkbank“ für das traditionsreiche Werk in Oberbayern, das sich immer mehr zum hochklassigen Entwicklungszentrum für Luftfahrtlösungen entwickelt. So konnte innerhalb der letzten Jahre durch verschiedene Initiativen die Produktivität gesteigert und das Qualitätsniveau nochmals angehoben werden.

Die nach wie vor weltweit steigende Nachfrage nach Flugzeugen – insbesondere bei Airbus – kann nur durch Produktivitätssteigerungen und erweiterte Produktionskapazitäten wie dem neuen Werk befriedigt werden. „Der Standort in Ungarn ist für unser Unternehmen auch eine wichtige strategische Entscheidung: Um uns als Top-Lieferant in der Luftfahrtbranche weiter zu etablieren, ist internationales Wachstum die Grundvoraussetzung“, erklärt Dr. Alexander Toussaint. „Aus dem Verbund der beiden existierenden Produktionsstätten in der Schweiz und Deutschland zusammen mit dem neuen Standort in Ungarn entsteht ein guter Kostenmix, der die RUAG Aerostructures am globalen Markt konkurrenzfähig und interessant für Neuaufträge macht.“ Die in Oberpfaffenhofen durch Verlagerung der Untergruppenmontage freiwerdenden Kapazitäten können für die gesteigerten Raten im Airbus Single Aisle Programm (Airbus A320) ideal genutzt werden.

„Für Ungarn als Standort spricht die hohe Qualifikation der Mitarbeiter sowie ein großes Know-how im Bereich Automatisierungstechnik und schlanke Prozesse. Nicht umsonst haben hier auch namhafte Automobilzulieferer wichtige Standorte“, sagt István Kaiser, Standortleiter in Eger. Er und sein Team haben in den letzten Monaten sukzessive die Produktions- und Logistikprozesse aufgebaut und so für einen reibungslosen Produktionsstart gesorgt. „Jetzt freuen wir uns, ein Teil der RUAG-Familie zu werden und unseren Beitrag zum unternehmensweiten Erfolg zu leisten.“ Bis Ende 2017 werden in Eger 160 Mitarbeiter beschäftigt werden, wobei die Mitarbeiterzahlen in den beiden Stammwerken hiervon nicht tangiert werden und konstant bleiben.

RUAG Aerospace Structures verfügt am Standort Oberpfaffenhofen über Entwicklungskompetenzen und modernste Fertigungstechniken zur Produktion von Rumpfsektionen für Verkehrsflugzeuge. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Know-how über den gesamten Produktionsprozess von der Entwicklung, über die Logistik bis hin zur Montage. Die Aus- und Weiterbildung der hochqualifizierten Fachkräfte steht stark im Fokus des 678 Mitarbeiter (Stand 1.2.14) starken Unternehmens. RUAG Aerospace Structures ist vom Luftfahrt-Bundesamt als Herstellungsbetrieb nach der Klassifikation DE.21G.0172 zugelassen. Das Qualitätsmanagementsystem ist gemäß dem Standard für Lieferanten der Luft- und Raumfahrtindustrie EN 9100:2009 zertifiziert. Die RUAG Aerospace Structures GmbH ist Teil der RUAG Holding AG mit Sitz in Bern, Schweiz.

Kontakt
RUAG Aerospace Structures GmbH
Clemens Friedl
Friedrichshafener Straße 6A
82205 Gilching-Oberpfaffenhofen
+49 8153 30-2025
Clemens.Friedl@ruag.com
http://www.ruag.com

Allgemein

Bayrisches Erfolgsduo: Timon Beschler und Josef Ettenhuber gewinnen Bundeswettbewerb Mobile Robotik

* Spannender Wettbewerb und großes Publikumsinteresse in der BBS Goslar-Baßgeige bei den Deutschen Meisterschaften der Mobilen Robotik
* Sieger aus Bayern fliegen als Teil vom Team Germany zu den Weltmeisterschaften der Berufe 2017 nach Abu Dhabi

Bayrisches Erfolgsduo: Timon Beschler und Josef Ettenhuber gewinnen Bundeswettbewerb Mobile Robotik

Neue Deutsche Meister beim WorldSkills Germany-Berufswettbewerb Mobile Robotik (Bildquelle: @BBS Goslar-Baßgeige)

Goslar/Fellbach b. Stuttgart, im September 2016. – Simon Beschler (19) und Josef Ettenhuber (18), die an der Berufsschule in Pfaffenhofen und der dortigen Airbus AG ihre Ausbildung absolvieren, sind die neuen Deutschen Meister im WorldSkills-Berufswettbewerb Mobile Robotik. Die Schützlinge von Berufsschullehrer Frank Motz qualifizierten sich damit als Teil des Teams Germany für die nächste WM der Berufe, die 44. WorldSkills im Oktober 2017 in Abu Dhabi. Die Silbermedaille gewann das Team Benedikt Damböck (20) und Tom Ziller (19), ebenfalls von der Berufsschule/Airbus AG Pfaffenhofen. Dritter wurden Nico Kaatz (20) und Dominik Giseler (22) von der Berufsschule in Eisenhüttenstadt/der Firma CEMEX.

WorldSkills Germany führte gemeinsam mit der Festo Didactic SE und dem Kompetenzzentrum Mobile Robotik der Berufsbildenden Schulen Goslar-Baßgeige/Seesen den Bundeswettbewerb 2016 in Goslar durch, hervorragend organisiert durch den für das Kompetenzzentrum verantwortlichen Lehrer Roman Saß. Sieben Teams aus Pfaffenhofen, Saarburg, Goslar und Eisenhüttenstadt zeigten drei Tage lang bei großem Publikumsinteresse ihr Können in puncto Mechatronik, Elektrotechnik, Elektronik, Steuerungstechnik und technischer Informatik.

„Mobile Robotik in einer Smart Factory“ war das Thema der Deutschen Meisterschaften in diesem Skill. Dabei mussten die Teilnehmer zunächst ein Greifersystem an ein mobiles Robotersystem – Robotino 3 der Firma Festo – montieren, damit der Roboter auf der gleichen Arbeitshöhe wie die Produktionsmaschinen agieren kann. In der Folge galt es, das Gerät so zu programmieren, dass es Werkstücke von einer Station abholen und auf einer anderen ausliefern kann, dabei die Maschinen lokalisiert und eine sehr genaue Übernahme und Abgabe realisiert.

Die Jury unter Leitung von Dr. Ulrich Karras, der seit 2007 das Thema Mobile Robotik als deutscher WorldSkills-Experte international vertritt, bewertete nach strengen WM-Kriterien. Punkte gab es für die Organisation am Arbeitsplatz und die Kommunikationsfähigkeit der Zweierteams, aber insbesondere für das Design des Greifersystems, die Inbetriebnahme und den Test des Robotersystems sowie die mündliche Präsentation der Lösungskonzepte. Mit Blick auf die Berufe-WM in Abu Dhabi kommt es für die Sieger darauf an, einen eigenen Roboter zu konzipieren und zu bauen sowie sich intensiv in die Steuerungssoftware Labview einzuarbeiten. Dies erfordert eine sehr aufwändige Trainingsvorbereitung, die das Goldteam im Coaching durch Ausbilder der Airbus AG und WorldSkills-Experte Dr. Karras in den kommenden Monaten angehen wird.

Über WorldSkills Germany
WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht- akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich die Samsung Electronics GmbH für die Exzellenz in der Berufsbildung ein und fördert die digitale Weiterentwicklung nicht-akademischer Berufe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

Web: www.worldskillsgermany.com
facebook: www.facebook.com/WorldSkillsGermany
youtube: http://www.youtube.com/worldskillsgermany
Twitter: @WorldSkillsGER
Instagram: https://instagram.com/worldskills_germany

Firmenkontakt
WorldSkills Germany e.V.
Hubert Romer
Friedrichstr. 8
70736 Fellbach bei Stuttgart
+49 (0)711 9065996-0
romer@worldskillsgermany.com
http://www.worldskillsgermany.de

Pressekontakt
WorldSkills Germany e.V.
Jörg Wehrmann
Köpenicker Str. 325/Haus11
12555 Berlin
+49(0)177-8896889
wehrmann@worldskillsgermany.com
www.worldskillsgermany.com