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Pollenflug verursacht saisonales Asthma

Blütezeiten sind für Betroffene wichtige Information

Pollenflug verursacht saisonales Asthma

Grafik: Supress (No. 6015)

sup.- Blütenpollen bereiten dem Immunsystem der meisten Menschen keine großen Probleme. Anders verhält es sich, wenn eine Allergie gegenüber bestimmten Pflanzen vorliegt. Dann wehrt sich der Körper unter teilweise heftigen Symptomen, obwohl es um eigentlich harmlose Substanzen geht. Nicht nur Augen und Nasenschleimhäute können auf diese saisonalen Allergene reagieren, sondern auch die Schleimhäute in den Bronchien. Aus diesem Grund zählen beispielsweise die Pollen von Gräsern und Roggen bzw. von Hasel, Erle oder Birke auch zu den Auslösern von allergischem Asthma. Belastungen der Lunge wie körperliche Anstrengung oder Rauchen können die Empfindlichkeit der Bronchialschleimhäute in diesen Phasen noch zusätzlich verstärken. Für saisonale Asthmatiker ist deshalb der regelmäßige Blick auf den Pollenflug-Kalender eine wichtige Hilfe. Hier sind die Zeiträume mit starken, mäßigen und sporadischen Belastungen durch Allergene übersichtlich für die einzelnen Pflanzenarten dargestellt. Insbesondere in der jeweiligen Hauptblütezeit sowie während der Vor- und Nachblüte sollte jeder Kontakt mit den Pollen nach Möglichkeit vermieden werden.

Für Menschen, die ohnehin ganzjährig an Asthma leiden, bedeutet die Phase des Pollenflugs eine zusätzliche Belastung. Für sie ist die Beachtung des Pollenkalenders natürlich nur eine Vorsichtsmaßnahme, die eine medikamentöse Behandlung nicht überflüssig macht. In den belastenden Blütemonaten können die Standard-Erhaltungstherapien zur Entzündungshemmung und Bronchienerweiterung das Ziel einer wirksamen Symptomkontrolle sogar verfehlen. In diesen Fällen sollte eine Umstellung der Dauermedikation erwogen werden. Dafür gibt es heute Inhalatoren mit einer fixen Hochdosis-Wirkstoffkombination, die vor allem auf die Entzündungssymptomatik in den Bronchien zielt (Foster 200/6). Bei dieser Therapieoption bleibt der Anteil der bronchienerweiternden Substanzen unverändert. Dagegen erhöht ein verdoppelter Anteil anti-entzündlicher Kortikosteroide die Asthmakontrolle und damit den Schutz vor Atemnot-Beschwerden. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, so Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Der Einsatz von inhalativen Kortikosteroiden vermeidet so genannte systemische Reaktionen, also die Wirkung auf den gesamten Organismus, und wirkt stattdessen nur am Ort des Entzündungsgeschehens. Asthmatiker, die in den Zeiten hoher Pollenbelastung besonders unter Beschwerden leiden, sollten ihren Arzt auf diese Hochdosis-Therapie ansprechen.

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Kinderspielzeug – Krank durch Ausdünstungen im Kinderzimmer

Kinderspielzeug - Krank durch Ausdünstungen im Kinderzimmer

Umweltschadstoffe in Spielzeugen sind teils stark gesundheitsschädlich (Bildquelle: © fotolia/georgerudy)

Kinderspielzeug – Krank durch Ausdünstungen im Kinderzimmer

Im Spielzeuggeschäft ist die Auswahl schier unermesslich – Spielzeuge aus unterschiedlichsten Materialien lachen die Kinderaugen an. Doch was passiert, wenn im Kinderzimmer genau diese Spielsachen giftige Ausdünstungen absondern?

Nur das Beste für unsere Kinder

Sie sind das Beste und Wertvollste was wir haben: unsere Kinder. Eine genaue Betrachtung im Kinderzimmer zeigt jedoch, dass dort häufig die Grenzwerte für Luftschadstoffe überschritten werden. Ausdünstungen aus Kindermöbeln und Spielzeug, Milben und Hausstaub in Kuscheltieren, Zigarettenrauch oder Schimmelpilzsporen schwirren in der Luft herum und werden von den Kleinsten eingeatmet.

Im Test auf Schadstoffbelastungen schneiden viele Kuscheltiere schlecht ab. Teils krebserregende Stoffe, verschluckbare Kleinteile und Weichmacher, die sich auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken können, werden immer wieder festgestellt. Kinder reagieren besonders empfindlich auf Schadstoffe, nehmen im Verhältnis mehr Umweltgifte als Erwachsene auf. Die Gesundheit der Kinder hängt stark von der Qualität der Innenraumluft ab, daher sollte man besonders im Kinderzimmer auf eine schadstoffarme Umgebung achten.

Gesundheit aus dem Luftreiniger.

Die Raumluftreinheit kann durch Luftreiniger und Luftwäscher erreicht werden. So ist jederzeit eine Verminderung von z.B. chemisch-irritativen Luftschadstoffen gewährleistet. Mit geringem Aufwand wird eine gesunde Atmosphäre geschaffen, die den Vormarsch von Asthma und Allergien bei den Kindern eindämpft und die Wohnbedingung positiv beeinflusst.

Mehr saubere Luft, mehr Raumluftqualität durch den bewährten, energieeffizienten ZOOMlus„- Luftreiniger mit Bio-Filter. (erhältlich im Onlineshop www.greentronic.de). Er reduziert bei 11 Watt Verbrauch in Räumen bis 50 Quadratmetern in kürzester Zeit effektiv die Schadstoffbelastung in der Atemluft und sorgt so für ein gesünderes Klima in Innenräumen.

Über greentronic®
greentronic® GmbH mit Sitz in 24211 Preetz/Kiel hat sich auf den Internet-Vertrieb von hauptsächlich elektronischen Produkten des Luftreinigungs- und Hygiene-Sektors sowie Insektenschutz-Produkten spezialisiert. Leitmotiv des Unternehmens: Saubere und gesunde Luft zum Schutz des Menschen und zum Schutz der Umwelt. So fordert greentronic® optimale Funktionalität, ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit und höchstmögliche Energieeffizienz zum Wohle und der Gesundheit des Menschen und zum Schutz der Umwelt.

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Nahrungsmittelallergie: Lebensmittel und Allergietests meiden!

Zwei bis drei von 100 deutschen Erwachsenen leiden unter einer Nahrungsmittelallergie. Aber auf Allergie-Checks kann man sich nicht immer hundertprozentig verlassen.

Nahrungsmittelallergie: Lebensmittel und Allergietests meiden!

Allergie-Checks liefern nicht immer eine sichere Diagnose. (Bildquelle: @shutterstock.com)

Kuhmilch, Soja, Hühnerei, Weizen, Erdnüsse und Haselnüsse, rohe Gemüse- und Obstsorten, Nüsse, Fisch, Krebs- und Weichtiere: Auf diese Lebensmittel reagieren viele Betroffene. Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel sind individuell unterschiedlich: Am häufigsten sind jedoch Reaktionen an Haut und Schleimhaut. Hier können zum Beispiel Quaddeln, Nesselfieber, Rötungen und Juckreiz auftreten. Niesattacken, Fließschnupfen, Husten, Atemnot und Verschleimung der Atemwege gehören ebenfalls zu den allergischen Reaktionen. Ist der Magen-Darm-Bereich betroffen, entstehen Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit oder Verstopfung. Die schwerste allergische Reaktion ist der anaphylaktische Schock, der sich in Form eines lebensbedrohlichen Kreislaufzusammenbruchs äußert.

Eine Allergie bedeutet immer, dass fälschlicherweise eine Immunreaktion des Körpers angestoßen wird. Er reagiert auf normalerweise harmlose Stoffe, indem er vermehrt Antikörper gegen die vermeintliche Gefahrenquelle bildet.

Um Allergien auf die Spur zu kommen, empfehlen manche Heilpraktiker und auch Ärzte den IgG-Test. Dabei soll im Labor anhand einer Blutprobe nachgewiesen werden, welche Lebensmittel der Patient nicht verträgt beziehungsweise wogegen er Antikörper bildet. Allerdings weist der Test auch Antikörper bei Nahrungsmitteln nach, die häufig verzehrt werden – selbst wenn man darauf nicht allergisch reagiert. Dieser „Allergie-Check“ muss also auch kritisch betrachtet werden: Wir meiden ab sofort Lebensmittel, gegen die wir vielleicht gar keine allergische Reaktion zeigen und die uns eigentlich guttun würden.

Ein zusätzlich geführtes Ernährungstagebuch kann helfen, dem tatsächlichen Allergieauslöser auf die Spur zu kommen: Alle verzehrten Lebensmittel – auch kleinere Naschereien – und aufgetretene Symptome werden eingetragen und beobachtet. Die daraus erkennbaren Zusammenhänge können dann mit dem IgG-Testergebnis abgeglichen werden.

Diese Tipps können bei einer Lebensmittelallergie helfen:
– Verarbeitungsprozesse wie Erhitzen, Zerkleinern oder Säuern können einzelne Allergene zerstören. Besonders bei Obst und einigen Gemüsesorten ist das der Fall. So kann ein Allergiker eventuell Apfelkompott problemlos verzehren, während durch einen rohen Apfel eine allergische Reaktion ausgelöst wird.
– Allergene in Nüssen, Sellerie, Erdnüssen und den meisten tierischen Auslösern sind eher hitzestabil. Hier hilft es nur, die Lebensmittel komplett zu meiden.
– Getrocknete statt frische Kräuter, Beeren- statt Steinobst sind oft besser verträglich.
– Allergene können durch einen Blick auf die Zutatenliste vermieden werden. Diese Lebensmittel lieber im Regal stehen lassen. Bei Bäcker, Metzger & Co. hilft nur eines: Nachfragen!
– Trotz Allergie ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um genügend Nährstoffe aufzunehmen. Die Gesundheitsberatung der AOK Hessen kann individuell beraten und Tipps geben.

Bei Fragen rund um Nahrungsmittelallergien, Diäten, Nahrungsmittelintoleranzen oder auch Diabetes beraten die Experten der AOK Hessen.

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HNO Praxis im Citti-Park: Allergien weiter auf dem Vormarsch

Die HNO Praxis im Citti-Park Flensburg ist Allergie-Schwerpunktpraxis und setzt auf verschiedene Therapieoptionen für die erfolgreiche Behandlung.

HNO Praxis im Citti-Park: Allergien weiter auf dem Vormarsch

Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres. Leider wächst aber auch stetig die Zahl derer, die das Frühjahr und den Sommer mit ständigem Niesreiz, einer laufenden Nase und juckenden tränenden Augen in Verbindung bringen.

In Deutschland sind mittlerweile über 20 Millionen Menschen von einer Allergie betroffen. Die Tendenz ist steigend. Die starke Zunahme von Allergien lässt sich durchaus mit unseren veränderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten oder den Auswirkungen von Umwelteinflüssen, wie Luftschadstoffen, Tabakrauch und häuslichen Allergenen, auf unseren Körper erklären. Aber auch unseren hohen Hygienestandard und den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft machen Experten für die erhöhte Sensibilität gegenüber Allergenen verantwortlich.

Zu den häufigsten Allergenen zählen Blüten- und Gräserpollen, Nahrungsmittel, Milben, Latex, Medikamente und Nickel. Sie werden hauptsächlich über die Haut, Schleimhäute und Atemwege aufgenommen. Die Symptome sind vielfältig und können von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich sein.

> Aus heiterem Himmel …

Oft treten Allergien aus heiterem Himmel auf. Das Immunsystem reagiert dann außergewöhnlich stark auf ein oder mehrere Allergene. Bis heute sind über 20.000 unterschiedliche Auslöser von Allergien bekannt. Die Auslöser gelangen über den Magen-Darm-Trakt, das Blut, die Nase oder die Haut in unseren Körper, der bei dem ersten Kontakt die körpereigene Abwehr sensibilisiert. Das Immunsystem bildet allergenspezifische Antikörper (Immunglobuline). Der Körper merkt sich die betreffende Substanz, zeigt aber zu diesem Zeitpunkt noch keine allergischen Symptome.

Kommt der Körper allerdings erneut mit dem Allergen in Kontakt, schaltet er auf Abwehr und löst unterschiedliche Reaktionen aus. Das Immunsystem reagiert dieses Mal sofort mit den bereits vorhandenen, spezifischen Antikörpern.

Letztendlich ist eine Allergie eine Überempfindlichkeitsreaktion, bei der das körpereigene Immunsystem auf bestimmte Substanzen (Allergene) überreagiert.

Weitere Informationen rund um das Thema Allergie stehen in der Patienteninfo zur Verfügung.

> Allergologie in der HNO Praxis

Bei der Behandlung von Allergien werden häufig sogenannte Anti-Histaminika oder Cortison-Präparate eingesetzt. Diese Medikamente sorgen zwar für eine kurzfristige Linderung der typischen Symptome, ihre Anwendung über längere Zeit birgt jedoch die Gefahr vielfältiger Nebenwirkungen. In diesem Fall sollte u.a. die Methode der Hyposensibilisierung (Spezifische Immuntherapie) erwogen werden.

Die Fachärzte der HNO Praxis im CITTI-Park in Flensburg klären in einer sorgfältigen Erstuntersuchung ab, welche Symptome die Betroffenen beobachtet haben, wie sich die Allergie bemerkbar macht und ob tatsächlich eine Allergie vorliegt. Dafür stehen verschiedene Fragenkataloge, die klinische Untersuchung und informative Tests zur Verfügung, die auch schon einen Ausblick auf mögliche Ursachen erlauben.

So kann zum Beispiel festgestellt werden, wie die Haut auf bestimmte Allergene reagiert. Blutuntersuchungen verraten, ob die allergenspezifischen Antikörper im Blut erhöht sind und mittels eines nasalen Provokationstests, bei dem eine verdünnte Lösung eines verdächtigen Allergens auf die Nasenschleimhaut aufgebracht wird, können allergische Reaktionen beobachten werden.

In der Therapie gibt es ganz unterschiedliche Wege Allergien erfolgreich zu behandeln. Je nach Typ der Allergie stehen Verfahren aus der Naturheilkunde, der Homöopathie, der Akupunktur und aus der Schulmedizin zur Verfügung. Auch mit der Bioresonanz-Methode hat die HNO Praxis gute Erfahrungen gemacht.

Zusammen mit den Allergie-Patienten stimmen die HNO-Fachärzte Diagnose- und Therapieverfahren ab, spüren Belastungen auf und behandeln sie mit dem Ziel, die allergische Reaktion zu stoppen und das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

> Gut zu wissen …

HNO-Facharzt Sönke Asmuss führt die Zusatzbezeichnung Allergologie und besitzt eine Weiterbildungsbefugnis für Ärztinnen und Ärzte für die Zusatzweiterbildung Allergologie.

HNO-Facharzt Dr. Christoph Rehkamp wurde im Juni 2016 das Qualitätssiegel Allergologie des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. verliehen.

Auf der Website der HNO Praxis im CITTI-Park Flensburg stehen weitere Informationen über die Behandlung von Allergien bereit.

So vielfältig wie die Krankheitsbilder im HNO-Bereich sind auch unsere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg. Die hohen Standards in Beratung, Behandlung und Heilung begründen sich in einem internen HNO-Qualitätszirkel, in dem sich alle Praxispartner kontinuierlich weiterbilden. Für eine präzise Diagnostik und möglichst schonende minimalinvasive Therapien sind die Behandlungsräume auf 262m² in der medicum Gesundheitswelt nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet. Abgestimmt auf individuelle Beschwerden und Bedürfnisse werden bewährte schulmedizinische Verfahren mit naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten kombiniert und begleiten das Motto der HNO-Praxis: „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“.

Kontakt
HNO Praxis im Citti-Park Flensburg
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Knorr Veloute: Vereinfachte Allergen-Kennzeichnung

Knorr Veloute: Vereinfachte Allergen-Kennzeichnung

Allergenmanagement mit Produkten ohne deklarierungspflichtige Allergene leichtgemacht

Eine Veloute, das weiß jeder Koch, ist die Basis für cremige Saucen, die Gerichten mit Fisch, Geflügel, Kalb oder Gemüse das i-Tüpfelchen verleihen. Mit Gewürzen wie Curry oder frischen Kräutern lässt sich die helle Grundsauce geschmacklich leicht variieren, individuell verfeinern und optimal abrunden. Ohne Veloute geht es in der Küche also nicht.

Mit Mehl und Butter als Hauptbestandteile enthält eine selbstgemachte Veloute allerdings deklarierungspflichtige Allergene. Die Kennzeichnung ist für Köche und Gastronomen mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Damit es in der Küche auch bei Personal- und Zeitmangel effektiv zugeht, hat Unilever Food Solutions zusätzlich zur bewährten Veloute Weiße Grundsauce aus dem Knorr Sortiment eine Variante entwickelt, die ohne deklarierungspflichtige Allergene auskommt.

Zuverlässige Basis für Saucen-Kreationen

„Die Veloute ist eine Grundsauce, die in der Küche immer griffbereit sein sollte“, sagt Christoph Thomas aus der Culinary Fachberatung bei Unilever Food Solutions. „Die Knorr Veloute o.d.A. Weiße Grundsauce ist eine sorgfältig ausrezeptierte Basis für verschiedene cremige Saucen und Suppen, die nicht zuletzt mit ihrem natürlichen Geschmack und einer außergewöhnlichen Bain-Marie-Stabilität überzeugt. So ist auch die Zubereitung à la minute möglich.“

Die Knorr Veloute o.d.A. Weiße Grundsauce sorgt bei Saucen und Suppen für die klassische Roux-Bindung und verleiht ihnen einen besonders vollmundigen Geschmack. Unilever Food Solutions bietet die überarbeitete Knorr Veloute o.d.A. Weiße Grundsauce in zwei Gebinden als 0,835 Kilogramm Eurocontainer und zehn Kilogramm Eimer an.

Auch die Rezepturen der Knorr 1-2-3-Cremesuppen wurden überarbeitet und enthalten nun keine deklarierungspflichtigen Allergene mehr. Eine Kennzeichnung ist also weder bei der Verwendung der Knorr Veloute o.d.A. Weiße Grundsauce noch bei den
1-2-3-Cremesuppen erforderlich. Detaillierte Informationen zu den Produkten finden Interessierte unter www.ufs.com

Allergenmanagement für Küche und Service

Wer bestimmte Allergene ausschließen möchte, kann auf entsprechende Alternativprodukte wie die neue Knorr Veloute o.d.A. Weiße Grundsauce zurückgreifen. Für Köche, deren Gäste trotz Laktoseintoleranz nicht auf Sahne-Soßen oder -Desserts verzichten möchten, bietet Unilever Food Solutions zudem seit Kurzem die Rama Cremefine Schlagcreme als laktosefreie Variante an.

Für ein sicheres Allergenmanagement ist es wichtig, dass alle Kollegen und Mitarbeiter über entsprechendes Know-How zu Allergenen und zur geltenden LMIV verfügen. Unilever Food Solutions unterstützt hier mit einer umfangreichen Informationsbroschüre und entsprechenden Schulungsmaterialien, die ebenfalls auf der Website des Unternehmens zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen
unter www.unileverfoodsolutions.de , beim Unilever Food Solutions Serviceteam unter 08 00 / 8 32 46 36 (gebührenfrei), per Mail an serviceteam@unileverfoodsolutions.de oder direkt beim nächsten Außendienstmitarbeiter vor Ort.

Unilever Food Solutions, der Foodservice Bereich von Unilever, ist eines der weltweit führenden Foodservice Unternehmen. Das Unternehmen bietet kundenorientierte Lösungen für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. In Deutschland ist der Foodservice-Bereich ein wichtiges Standbein von Unilever. Von Köchen inspiriert!
Unilever Foodsolutions steht für Know-How und Verständnis der Kochprozesse. Das Wissen und Können, Leckeres und Schmackhaftes zuzubereiten zeichnet unsere Mitarbeiter aus. Kundenvertrauen gewinnen und Respekt zollen sind wichtige Grundsätze unseres Unternehmens. Das Unternehmen versteht sich als Anbieter von pragmatischen Lösungen, die von Köchen inspiriert sind!
Unilever Foodsolutions hat im Convenience- und Außer-Haus-Markt eine herausragende Position in den Segmenten Saucen, Bouillons und Suppen. Weitere wichtige Produktgruppen des Sortiments sind Würzmittel, Salatkomponenten, Nahrungsfette und -öle, Beilagen sowie Desserts und Tiefkühlkost. Starke Marken wie Knorr, Lukull, Pfanni, Brunch, Bertolli, Carte D

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WHO: Luftverschmutzung nimmt weltweit zu

Die Situation in Deutschland ist ebenfalls besorgniserregend

WHO: Luftverschmutzung nimmt weltweit zu

Nur 13 deutsche Städte unterschreiten die WHO-Feinstaubgrenzwerte. (Bildquelle: © fotolia/euthymia)

Anfang Mai hat die Weltgesundheitsorganisation WHO erneut mit einer umfänglichen Analyse der Luftqualität von Städten in mehr als 90 Ländern auf die zunehmende Verschmutzung der Atemluft hingewiesen. Besonders dramatisch sei die Lage in Südostasien oder Afrika, wo so gut wie kein Ort mit mehr als 100.000 Einwohnern die WHO-Richtlinien für Luftqualität einhalte. Aber auch in der westlichen Welt verfehle mehr als jede zweite Großstadt die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation.

Folgen für die Bevölkerung

Die WHO schätzt, dass jährlich rund sieben Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben. Vor allem Feinstäube mit Größen von weniger als 2,5 tausendstel Millimetern können auch die tieferen Bereiche der Lunge erreichen und sogar in die Blutgefäße eindringen. In der Folge kann es zu Herzinfarkten, Schlaganfällen, asthmatischen Erkrankungen und Lungenkrebs kommen.

Feinstaubmessungen stellen auch Deutschland kein sauberes Zeugnis aus

Die Analyse der WHO dokumentiert, dass von den 161 gelisteten deutschen Städten gerade einmal 13 die empfohlene Grenze von 10 tausendstel Gramm Feinstaub in der Luft unterschreiten und deutschlandweit pro Jahr rund 32.000 Menschen frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz kritisieren in diesem Zusammenhang, dass die in der EU geltenden Grenzwerte von durchschnittlich 25 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter die Empfehlungen der WHO um das 2,5-fache übertreffen würden.

Schutz vor Feinstaub in den eigenen vier Wänden

Um sich wenigstens in den eigenen vier Wänden sicher vor Feinstaub zu schützen, sind moderne Luftreiniger, wie etwa der Blueair Sense+ (erhältlich im Onlineshop www.greentronic.de), eine gute Investition. Gerade für Menschen, die unter Allergien oder Asthma leiden, erzielen die Raumluftreiniger des schwedischen Herstellers Blueair eine schnelle und außerordentlich hohe Reinigungsleistung. Trotzdem sind sie sparsam im Energieverbrauch. Die Geräte in ansprechendem Design sind mit Ionisator und der neuen HEPA Silent Plus-Filtertechnologie, dem weltweit fortschrittlichsten und geräuschärmsten Filtersystem, ausgestattet. Die Steuerung erfolgt manuell, berührungslos oder per Smartphone, wobei sich die Qualität der Innenraumluft mit dem Mess- und Steuerungsgerät Aware oder via Handy-App überwachen, steuern und verbessern lässt. Je nach Gerätetyp kann die Raumluft bis zu fünfmal komplett umgewälzt werden, so dass die Luft nicht nur von Feinstaub, sondern auch von Hausstaubmilben, Schimmelsporen, Pollen, Allergenen und Tabakrauch zuverlässig gereinigt und die Lebensqualität damit spürbar verbessert wird.

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greentronic® GmbH mit Sitz in 24211 Preetz/Kiel hat sich auf den Internet-Vertrieb von hauptsächlich elektronischen Produkten des Luftreinigungs- und Hygiene-Sektors sowie Insektenschutz-Produkten spezialisiert. Leitmotiv des Unternehmens: Saubere und gesunde Luft zum Schutz des Menschen und zum Schutz der Umwelt. So fordert greentronic® optimale Funktionalität, ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit und höchstmögliche Energieeffizienz zum Wohle und der Gesundheit des Menschen und zum Schutz der Umwelt.

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Hausmittel gegen Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine der häufigsten Atemwegserkrankungen. Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion auf Pollen von Bäumen, Gräsern und Sträuchern.

Hausmittel gegen Heuschnupfen

Während der Heuschnupfenzeit leiden viele Allergiker unter einer laufenden Nase. (Bildquelle: @shutterstock.com)

Je nachdem, auf welche Pollen der Körper allergisch reagiert, treten die unangenehmen Symptome meist zwischen Frühjahr und Herbst auf.

Eine Pollenallergie äußert sich häufig durch gerötete, brennende und tränende Augen und sogenannten Fließschnupfen, eine juckende Nasenschleimhaut und starken, häufigen Niesreiz. Auch Husten, Ekzeme oder ein allgemeines Schwächegefühl können durch den Heuschnupfen ausgelöst werden.

Gegen die lästigen Symptome des Heuschnupfens helfen spezielle Medikamente, zum Beispiel Antihistaminika, antiallergische Nasensprays und Augentropfen. Aber auch Hausmittel können unterstützend eingesetzt werden.

Bewährte Hausmittel gegen Heuschnupfen:
– 10-Minuten-Dampfbad mit Kochsalzlösung: Der Dampf befeuchtet die Nasenschleimhaut und lindert so den Juckreiz. Die Kochsalzlösung kann einfach selbst hergestellt werden: ein bis zwei Teelöffel Salz in kochendem Wasser auflösen, Topf vom Herd nehmen und inhalieren.
– Öl-Inhalation: Statt Kochsalzlösung wirkt auch ein Dampfbad mit Eukalyptus-, Fenchel- oder Dillöl. Die ätherischen Öle beruhigen die Bronchien.
– Nasenspülung mit Kochsalz: Die Lösung spült die Pollen von der Nasenschleimhaut herunter. Die Nasenspülung kann selbst hergestellt werden (einen Teelöffel Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmem Wasser auflösen), gibt es aber auch im Handel.
– Feuchte Augenmaske: Ein feuchter, kalter Stofflappen auf den Augen hilft gegen quälenden Juckreiz.
– Aroma-Hilfe: Ein paar Tropfen Pfefferminzöl in einer Schüssel mit Wasser helfen beim Durchatmen und wirken schleimlösend. Neben dem Bett oder auf dem Schreibtisch im Büro duftet es außerdem.
– Abend-Duschen: Vor allem in den Haaren verfangen sich Pollen. Durch Duschen und Haarewaschen vor dem Zubettgehen werden die allergieauslösenden Pollen herausgewaschen.
– Brille: In der Allergiesaison ist eine Brille für die sowieso schon gereizten Augen angenehmer als Kontaktlinsen.
– Vitaminbombe: Vitaminreiche, frische und abwechslungsreiche Lebensmittel sind ein Muss, denn sie wirken sich positiv auf die Allergie aus. Achtung: Weißwein, Salami und Käse hingegen können die Beschwerden des Heuschnupfens eher verschlimmern, da sie allergiefördernde Histamine enthalten können.

Nasses Element: Viel Wasser oder ungesüßter Tee befeuchten die Schleimhäute und stärken die Pollenbarriere.

Noch mehr Gesundheitstipps gibt es auch auf aok-erleben.de .

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Multiparameterverfahren zum Nachweis von Allergenspuren

Neues LC-MS/MS basiertes Multiparameterverfahren zum Nachweis von Allergenspuren in Lebensmitteln

(NL/5116490131) Allergenen auf der Spur

Zum akkreditierten Leistungsspektrum des IGV Testlab gehören die etablierten Methoden zur Allergendetektion ELISA (Nachweis allergener Proteine über spezifische Antikörperbindung) und PCR (Speziesnachweis auf DNA-Ebene). Diese stehen als Dienstleistung für den Kunden zur Verfügung.

Im Rahmen eines durch das BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) geförderten Projektes wurde durch die Wissenschaftler der IGV GmbH Testlab eine LC-MS/MS basierte Methode entwickelt, die die simultane Detektion verschiedener Allergene ermöglicht. In diesem Multiparameterverfahren sind die für die Backwarenindustrie besonders bedeutsamen Allergene Soja, Milch, Ei, Sesam, Senf und Lupine enthalten. Die Methode wird stetig weiter entwickelt und soll zukünftig um weitere Allergene wie Erdnuss und Schalenfrüchte (Haselnuss, Mandel usw.) erweitert werden.

Die IGV GmbH entwickelt innovative Produkte, Anlagen und Verfahren für Getreideverarbeitung und Biotechnologie sowie für Lebensmittel und verwandte Erzeugnisse.
Das unabhängige, akkreditierte Prüflabor IGV Testlab der IGV GmbH in Nuthetal erbringt Dienstleistungen für Industrie und Forschung für Lebensmittel-, Futtermittel- und pflanzlichen Rohstoffuntersuchungen.
Im Vordergrund steht die Überprüfung der Verkehrsfähigkeit von Lebensmittelprodukten auf Getreidebasis und von Futtermitteln. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind Rohstoffprüfungen gemäß Arzneimittelgesetz sowie Untersuchungen zu den Verarbeitungseigenschaften von Rohstoffen für die Lebensmittelindustrie.

Kontakt
IGV GmbH
Ines Gromes
Arthur-Scheunert-Allee 40
14558 Nuthetal
033200 89107
igv-transfer@igv-gmbh.de
www.igv-gmbh.de

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Hausputz: Nichts für Hausstaub-Allergiker

Dank Wassertechnologie können Allergiker beim Staubsaugen wieder frei durchatmen

Hausputz: Nichts für Hausstaub-Allergiker

Mit geballter Saugkraft sorgt der „perfect air“ für besondere Sauberkeit und für gereinigte Luft (Bildquelle: © THOMAS)

Nach Pollen ist der Kot der Hausstaubmilbe die zweithäufigste Ursache für allergische Atemwegserkrankungen. Doch anders als Pollenallergiker können Menschen, die überempfindlich auf den Kot der Hausstaubmilbe reagieren, „ihren“ Allergenen nie ganz entgehen – auch nicht durch regelmäßiges, gründliches Saugen und Wischen. Im Gegenteil: Der Hausputz macht es meistens noch schlimmer, denn

– viele Putzmittel können die ohnehin belasteten Atemwege weiter reizen und die Beschwerden verschlimmern.
– herkömmliche Staubsauger wirbeln beim Saugen eine nicht zu unterschätzende Menge an Feinstaub auf und geben einen Teil des Staubes über das Gebläse wieder an die Raumluft ab, so dass es anschließen zu einer merklich höheren Staubbelastung kommen kann.
– auch das Entleeren des Staubbehälters kann zu zusätzlichen Reizungen führen, wenn dabei bereits aufgesaugter Staub wieder an die Luft entweicht.

Aufatmen beim Hausputz

Dank modernster Wassertechnologie können Allergiker beim Hausputz mit einem neuen, beutellosen Bodenstaubsauger von Thomas jetzt endlich befreit durchatmen. So sorgt das Modell “ perfect air allergy pure “ (erhältlich im Onlineshop unter www.greentronic.de ) mit geballter Saugkraft nicht nur für besondere Sauberkeit, sondern auch für gereinigte Luft in Allergiker-Haushalten. Ausgestattet mit der innovativen Aqua-pure-Filterbox, bindet das Gerät alle Partikel – wie etwa Hausstaub, Milben, Pollen, Tierhaare oder Allergene – zu nahezu 100 Prozent im Wasser. Dadurch können aufgesaugte Staubpartikel nicht mehr in die Luft entweichen, denn sie werden nach dem Saugen einfach mit dem Schmutzwasser entsorgt. Außerdem ist der Sauger mit einem HEPA 13- und einem Pollenfilter ausgestattet, die die Luft effizient von Feinstaub, Allergenen und Bakterien befreien und so die Atemwege schonen. Besonderes Highlight: Alle Filter lassen sich kinderleicht reinigen, so dass der beutellose Staubsauger im Handumdrehen wieder einsatzbereit ist.

Einfach und bequem

Der 1.700 Watt starke Sauger punktet aber auch mit einer besonders komfortablen Bedienung. Die Saugkraft des Energiebündels lässt sich stufenlos per Funkfernbedienung im Handgriff elektronisch steuern – ganz ohne ermüdendes Bücken und mit einer auffallend, konstant hohen Saugleistung bei jedem Saugmanöver! Außerdem sorgen das acht Meter lange Kabel und das extralange Teleskop-Edelstahlsaugrohr für einen Aktionsradius von elf Metern. Dabei verhilft die 360° Easy-Drive Lenkrolle zu große Flexibilität und Beweglichkeit beim Saugen.

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„Was steckt in meinem Essen?“ – Verbraucherinformation der DKV

Neue EU-weit einheitliche Lebensmittel-Kennzeichnung soll für Klarheit sorgen

"Was steckt in meinem Essen?" - Verbraucherinformation der DKV

BSE-Krise, Umetikettierung bereits abgelaufener Ware, Analogkäse, Pferdefleisch in Tiefkühlprodukten: Zahlreiche Lebensmittelskandale haben das Vertrauen der Verbraucher in den letzten Jahren erschüttert. Viele fragen sich: Was steckt wirklich in meinem Essen? Für mehr Klarheit sorgt ab Dezember 2014 die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV), die einheitlich in allen Mitgliedstaaten der EU gilt. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen und erläutert, was sich für Verbraucher damit konkret ändert.

Ob an der Käsetheke im Supermarkt, im Restaurant, im bäuerlichen Hofladen oder sogar im Internethandel – überall gilt: Kunden sollen zukünftig genauer über die angebotenen Lebensmittel informiert werden. Für alle Lebensmittelhersteller, vom Großkonzern bis zum kleinen, regionalen Milchverarbeitungsbetrieb, bedeutet das: Ab 13. Dezember 2014 müssen sie sich verbindlich an die Vorschriften der LMIV, auch EU-Verordnung 1169/2011 genannt, halten. Was sich dadurch ändert, fasst DKV Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Reuter zusammen.

Mehr Informationen für Verbraucher

Bereits jetzt finden Verbraucher zahlreiche Angaben auf den Verpackungen von Lebensmitteln: Bezeichnung des Lebensmittels, Zutatenverzeichnis unter Angabe der jeweiligen Menge, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Alkoholgehalt und Angaben zum Hersteller. „Zukünftig gehören nun auch Angaben zum Ursprungsland auf die Verpackung – falls Teile der Produktion im Ausland stattfanden“, weiß der DKV Gesundheitsexperte. Auch Anweisungen zum Gebrauch eines Lebensmittels findet der Kunde in manchen Fällen. Ausnahmeregelungen von der Informationspflicht bei einigen Pflichtangaben betreffen etwa Produkte, deren Verpackungsoberfläche kleiner als 10 Quadratzentimeter ist, zum Beispiel bestimmte Kaugummis. Generell gilt: Alle verpflichtenden Angaben müssen an einer gut sichtbaren Stelle abgedruckt sein. Außerdem ist eine Mindestschriftgröße von 1,2 Millimeter vorgeschrieben.

Woher kommt das Fleisch?

Seit dem Jahr 2000 besteht für Rindfleisch eine Herkunfts-Kennzeichnungspflicht. Ab Dezember 2014 gilt sie auch für frisches Schaf-, Ziegen-, Schweine- und Geflügelfleisch. Wie lange ein bestimmtes Fleisch- oder Fischprodukt schon in der Tiefkühlung liegt, können Verbraucher ebenfalls nachvollziehen: „Hinweise zum Einfrierdatum finden Kunden künftig bei jedem eingefrorenen Fleischprodukt, bei tiefgekühlten Fleischzubereitungen, wie Lasagne, sowie bei unverarbeiteten Fischereierzeugnissen“, weiß der DKV Experte. Und: Bestimmte koffeinhaltige Lebensmittel, wie etwa Energiedrinks, müssen ab sofort mit speziellen Warnhinweisen für Schwangere, Stillende und Kinder ausgestattet sein.

Hinweise für Allergiker verpflichtend

Auch Allergiker können aufatmen: Hilfsstoffe und Zutaten, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen nun bei verpackten Lebensmitteln im Zutatenverzeichnis optisch gesondert hervorgehoben werden – durch eine andere Schriftart oder Hintergrundfarbe. Das betrifft die 14 Hauptallergene wie Milch, Eier, Schalenfrüchte, glutenhaltiges Getreide, Fisch oder Sellerie. Und: „Auch bei sogenannter „loser Ware“ ist die genaue Kennzeichnung dieser Stoffe verpflichtend“, ergänzt der Gesundheitsexperte der DKV. Wie diese Kennzeichnung erfolgen soll, dürfen die Mitgliedstaaten national regeln. Übrigens: Auch Restaurants müssen künftig auf Allergene hinweisen!

Schutz vor Irreführung: Lebensmittelimitate sind kennzeichnungspflichtig

Kochschinken, der aus zusammengeklebten Stücken besteht, oder Pizzakäse, der gar kein Käse ist: Viele Mogeleien der Lebensmittelbranche waren bislang aus rechtlicher Sicht zwar zulässig, führten Verbraucher jedoch in die Irre. Deshalb soll der unwissentliche Verzehr von Lebensmittelimitaten nun bald der Vergangenheit angehören: „Für Lebensmittelimitate gelten zukünftig spezielle Kennzeichnungsvorschriften. Der Ersatzstoff muss in unmittelbarer Nähe zum Produktnamen stehen und mindestens 75 Prozent der Größe der Produktbezeichnung haben“, erläutert Dr. Wolfgang Reuter. So erkennen Verbraucher etwa Analogkäse an der Aufschrift „hergestellt aus Pflanzenfett“. „Klebeschinken“ oder anderes zusammengefügtes Fleisch, das als solches für den Verbraucher nicht zu erkennen ist, muss nun mit dem Zusatz „aus Fleischstücken zusammengefügt“ versehen werden. Das gilt übrigens auch für Fisch.

Nährwertangaben ab 2016 verpflichtend

Bisher war es den Herstellern überlassen, ob sie Nährwertangaben auf die Verpackung druckten oder nicht. Diese Wahl lässt ihnen der Gesetzgeber ab 13. Dezember 2016 nicht mehr. „Dann ist die Angabe von Brennwert (Energiegehalt), Fett, Kohlenhydraten, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Eiweiß und Salz in Form einer Nährwerttabelle vorgeschrieben“, so Dr. Wolfgang Reuter.

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Kurzfassung:

Welche Angaben auf Lebensmitteln sind ab 13. Dezember 2014 Pflicht?

Checkliste zur neuen, EU-weit einheitlichen Kennzeichnung von Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung

– Angaben zum Ursprungsland (falls Teile der Produktion im Ausland stattfanden)
– Einfrierdatum bei eingefrorenen Fleischprodukten und unverarbeiteten Fischereierzeugnissen
– Seit dem Jahr 2000 besteht für Rindfleisch eine Herkunfts-Kennzeichnungspflicht. Ab Dezember 2014 gilt sie auch für frisches Schaf-, Ziegen, Schweine- und Geflügelfleisch
– Warnhinweise für Schwangere, Stillende und Kinder bei koffeinhaltigen Lebensmitteln
– Angabe und Hervorhebung von Zutaten, die Allergien auslösen können bei verpackten Lebensmitteln (zum Beispiel Milch, Eier, Schalenfrüchte, glutenhaltiges Getreide, Fisch, Sellerie)
– Spezielle Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittelimitate: Ersatzstoff muss in unmittelbarer Nähe zum Produktnamen angegeben werden (zum Beispiel „hergestellt aus Pflanzenfett“ für Analogkäse)
– Ab Dezember 2016: Nährwertangaben auf Verpackungen. Das heißt: Angabe von Brennwert (Energiegehalt), Fett, Kohlenhydraten, gesättigten Fettsäuren, Zucker, Eiweiß und Salz in Form einer Nährwerttabelle

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