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Welche Mittel haben wir, unsere geistigen Leistungsfähigkeiten in jedem Alter zu verbessern?

Das Gedächtnis ist kurz und das Leben so lang. Honoré de Balzac (1799 – 1850)

Welche Mittel haben wir, unsere geistigen Leistungsfähigkeiten in jedem Alter zu verbessern?

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. begrüßt als Referenten am 20.10.2018 von 16:27 – 18:00 Uhr, im Albert-Schweitzer-Saal, paulus-gemeindehaus, Jagdhausstr. 18, 76530 Baden-Baden: Prof. Dr. med. Bernd Fischer, Hirnforscher und Begründer des Brainjoggings® und Mitbegründer des Gehirnjoggings. Autor/Koautor von mehr als 60 Büchern und ca. 400 Veröffentlichungen. Chefarzt a. D. der ersten deutschen Memoryklinik. Träger des Hirt-Preises. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der WissIOMed® Akademie. Präsident des Verbandes der Gehirntrainer Deutschlands VGD® und der Memory-Liga.

Wie ein deutsches Sprichwort trefflich zu sagen pflegt, das Alter kommt ungeladen und bedeutet, das nicht mehr umkehrbare Ende eines hoffentlich fröhlichen und erfolgreichen Lebens. Der biologische Prozess, der diesem Ereignis in den meisten Fällen vorausgeht, ist der Alterungsprozess, ein physiologischer Vorgang, der bei mehrzelligen Organismen früher oder später zum Organverlust führt. Allgemein gibt es in der Gerontologie verschiedene Ansätze diesen Vorgang zu beschreiben und wird im Kern als eine zeitgebundene Veränderung des Organismus im Laufe seines Lebens betrachtet. Die positive Veränderung des Organismus, das Erwachsenwerden (Adoleszenz) wird dabei einer negativen Veränderung, der Vergreisung (Seneszenz), gegenübergestellt. Diese irreversible zeitliche Abhängigkeit geistiger und körperlicher Veränderungen kann anhand einer Vitalitätskurve dargestellt werden und obliegt laut einigen Autoren den Bedingungen der Universalität, der Systemimmanenz und der Irreversibilität. Allgemein kann genetische Disposition sowie das äußere Umfeld, das heißt die Wechselwirkung des Menschen mit seiner Umwelt den Alterungsprozess beschleunigen oder verlangsamen. Den negativen Veränderungen der sensorischen und körperlichen Fähigkeiten, dem physiologischen Altern, wird so ein sekundäres: durch Bewegungsmangel, äußeren Einflüssen, Krankheiten und Fehlernährung hervorgerufenes Altern gegenübergestellt.

Um die geistige Leistungsfähigkeit zu verstehen, muss man das Gedächtnis verstehen

Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. befasst sich bewusst mit dem Schwerpunkt des Selbstmanagements und den damit einhergehenden Managementtechniken, Planungsmethoden, Führungslehren und der Psychologie. Die Leistungsfähigkeit und die damit verbundene körperliche sowie geistige Fitness zur Nutzung von Fähigkeiten und Fertigkeiten spielen dabei eine gewichtige Rolle. Das menschliche Gedächtnis als solches arbeitet, wie viele andere Nervensysteme unterschiedlicher Lebewesen, mit der Informationsverarbeitung und Speicherung von Informationen (Gedächtnis) sowie des Erinnerns und Vergessens. Die im Gedächtnis abgelegten Informationen werden bewusst oder unbewusst im Lernprozess verarbeitet, der somit mit der Aufnahme der Informationen betraut ist. Als Erinnerung wird der Abruf dieser Informationen verstanden. Das Gedächtnis ist stufenförmig angeordnet und in verschiedene Arbeitsbereiche gegliedert, die hinsichtlich der Speicherdauer sowie der Art des Gedächtnisinhaltes voneinander unterschieden werden. Einem sehr kurzweiligen und nur bis zu ein paar Sekunden andauernden sensorischen Ultrakurzzeitgedächtnis kann so ein über mehrere Minuten andauerndes Kurzzeitgedächtnis und ein über Tage bis zum Lebensende andauerndes Langzeitgedächtnis entgegengestellt werden. Diese Gedächtnisformen können auch hinsichtlich ihrer Speicherkapazität voneinander unterschieden werden. Die vom Arbeitsgedächtnis durch Wiederholung zugeführten Gedächtnisinhalte werden entweder dem deklarativen Langzeitgedächtnis, zur Speicherung von bewusst zugänglichen Gedächtnisinformationen wie Fakten, Ereignisse und Weltwissen zugeordnet oder dem prozeduralen Langzeitgedächtnis in Form von unbewusst abrufbaren Fertigkeiten und Fähigkeiten der Motorik. Sowohl der Abruf von Gedächtnisinhalten als auch das Lernen sind konzentrationsabhängig, wobei sich beide Prozesse ebenfalls von der Aufmerksamkeit beeinflussen lassen.

Die geistige Fitness im Alter – physiologische und psychologische Unterschiede zwischen Jung und Alt

Die Altersabhängigkeit des Körpers macht auch vor den Gehirnzellen keinen Halt und betrifft die Zellkörper der Nervenzellen gleichermaßen wie die Synapsen zwischen den Zellen. Da das Gedächtnis auf die Plastizität der Nervenenden beim Lernen neuer Gedächtnisinhalte angewiesen ist, wäre ein Verlust dieser Eigenschaft theoretisch fatal. Leider macht das Alter den grauen Zellen recht schnell schwer zu schaffen und die geistige Leistungsfähigkeit im Alter nimmt ab, da Synapsen nur bis zu einem Alter von 12 Jahren im Überschuss produziert werden. Danach geht die Synapsenbildung zurück und betrifft unterschiedliche Gehirnregionen mehr oder weniger stark. In der grauen Substanz vermindert sich die Dichte an Synapsen mit dem Alter vor allem durch einen Verlust dendritischer Dornen. In der weißen Substanz hingegen verringert sich die Dichte an Myelin umhüllten Nervenfasern. Mit zunehmendem Alter schwindet die Gehirnmasse in manchen Gehirnregionen somit regelrecht. Einer Hypothese zufolge sind demnach gerade die Gehirnregionen als Erstes vom Alter betroffen, deren Entwicklung am längsten dauerte. Dazu gehört der präfrontale Cortex, dem Areal, welches die Aufmerksamkeit steuert. Des Weiteren nimmt im Alter die Bildung von Neurofibrillen zu, die verklumpt für das Absterben von Nervenzellen gerade bei Alzheimer-Patienten verantwortlich sind. Die Demenz, die oft mit Alzheimer einhergeht, ist die häufigste Demenzerkrankung bei Personen über 65 Jahren. Die Konzentration des Botenstoffes Dopamin und anderer Neurotransmitter verringert sich im Alter zunehmend und stört die Bewegungskontrolle sowie die Motivation, geistige Konzentration und Aufmerksamkeit, die für Lernvorgänge unabdingbar sind. Bei einer neurodegenerativen Erkrankung wie zum Beispiel Demenz kann jedoch schon sehr früh durch Methoden des Gehirntrainings und Brainjoggings eine Demenzvorbeugung betrieben sowie durch eine gesunde Lebensweise der Organismus nachhaltig gestärkt werden.

Demenzvorbeugung und hohe geistige Leistungsfähigkeit im Alter

Das Alter hört sich laut vorausgegangenen Aussagen wie ein Horrorstreifen an, aber so schlimm, wie es klingt, ist es erwiesenermaßen gar nicht. Wie Studien zeigen konnten, sinkt zwar die Verarbeitungsgeschwindigkeit mentaler Prozesse mit zunehmendem Alter, dies kann aber durch Wissen und Erfahrung im Arbeitsleben und im Alltag kompensiert werden. Das heißt, die Vermeidung von Fehlern beim Ausführen einer Tätigkeit gleicht die zunächst langsamere Reaktionsgeschwindigkeit bei älteren Menschen erfahrungsgemäß wieder aus. Wissen und Erfahrungen, die sich Kinder schon in jungen Jahren durch z. B. ein anregungsreiches Umfeld angelernt haben, entwickeln ein stärker strukturiertes Gehirn mit größeren Nervenzellen und mehr Synapsen. Wird der Mensch älter, wirken sich Gehirntraining in Form von Brainjogging positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit im Alter aus. Mittels Brainjogging lassen sich so gezielt bestimmte Hirnareale trainieren und die kognitive Leistung erhöhen. Mnemotechniken schärfen nachweislich die Konzentrationsfähigkeit und steigern die Gedächtnisleistung. Durch frühes Training wird so aktiv Demenzvorbeugung betrieben und das Gedächtnis bleibt auch im Alter fit und aktiv.
Vortrag:
Kostenbeitrag: Gäste 20 €, GfA-Mitglieder ebenso wie Gabal-Mitglieder und Strategieforumsmitglieder: frei

Die GfA widmet sich der Entwicklung und Verbreitung von Kenntnissen und Methoden für die berufliche Chancenmehrung und eine aktive Lebensgestaltung.
Wir vermitteln Know-how für den privaten und beruflichen Erfolg an unterschiedliche Berufs- und Altersgruppen.

Hauptthemen sind Arbeitsmethodik, Führung, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung.
Dazu führen wir regionale Gruppenabende in ca. fünfzehn Regionen, Falkenstein-Seminare und andere überregionale Veranstaltungen durch.
Wir veröffentlichen regelmäßig die Mitgliederzeitschrift „forum“ und den Newsletter „GfA Aktuell“.

Die GfA fördert somit ihre Interessenten, mehr noch ihre Mitglieder dabei, aktiv Grundsätze und Methoden zur erfolgreichen Gestaltung ihres Arbeits- und Privatlebens zu erlernen und anzuwenden. Die GfA versteht sich als neutrales Forum, sowohl in politischer, weltanschaulicher und religiöser Hinsicht.

„Nutzen bieten – Nutzen ernten“ ist unser Grundsatz. (nach Dr. Gustav Großmann, aus dem Leitbild 2008 der GfA)

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Interviewbuch „Die Weisheit der 100-Jährigen“ erschienen

Buch „Die Weisheit der 100-Jährigen. 7 Fragen an die ältesten Menschen Deutschlands.“ von Rei Gesing bei Solibro erschienen

Interviewbuch "Die Weisheit der 100-Jährigen" erschienen

Cover Rei Gesing: Die Weisheit der 100-Jährigen

Was haben Hundertjährige zu erzählen? Ganz viel. Ein so langes Leben bringt einen großen Schatz an Erfahrungen mit sich. Rei Gesing hat mit „Methusalems“ aus ganz Deutschland gesprochen und ihnen die großen Fragen des Lebens gestellt.

Entstanden sind einzigartige Gespräche über Glück, Träume und den Sinn des Lebens, die nachdenken lassen – über das, was im Leben wirklich wichtig ist. Denn wer etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens ergründen möchte, findet kaum bessere Gesprächspartner als Menschen, die selbst schon über mehr als 99 Jahre Lebenserfahrung verfügen. „ln unseren hektischen und angespannten Zeiten nehmen diese Menschen eine ganz besondere Rolle ein: Sie müssen niemandem mehr „etwas beweisen‘, sondern können schonungslos ehrlich auf ihr Leben zurückblicken“, sagt Autor Rei Gesing. Er ist daher durch ganz Deutschland gereist und hat 36 Hochbetagte von 99 bis 112 interviewt, darunter auch die kürzlich verstorbene älteste Deutsche Edelgard Huber von Gersdorff.
Von ihnen wollte der Autor wissen, was sie in ihren Augen richtiggemacht haben, was ihnen Gück bescherte, aber auch, wie sie Stress bewältigt haben und was ihnen Kraft gegeben hat.
Bebildert ist das Buch mit Zeichnungen des Grafikers Andre Kröker, der alle betagten Gesprächspartner Gesings porträtiert hat. Darüber hinaus entwarf die international bekannte Typografin Gudrun Zapf von Hesse, die auch als Interviewpartnerin im Buch zu Wort kommt, eigens zu ihrem 100. Geburtstag eine neue Schriftart („Hesse Antiqua“), die in den Kapitelüberschriften des Buchs verwendet wird.

BIBLIOGRAFISCHE DATEN:
Rei Gesing: Die Weisheit der 100-Jährigen. 7 Fragen an die ältesten Menschen Deutschlands. Mit einem Vorwort von Simone Rethel-Heesters
Solibro Verlag 1. Aufl. 2018 [MonoLit Bd. 1] ISBN 978-3-96079-061-7
Hardcover; 21 x 21 cm; mit 41 Zeichnungen von André Kröker und 36 Fotos, 160 Seiten, 30,00 Euro (D); 30,90 (A), 39,00 (CH); Originalausgabe

PRESSEMATERIAL

Der Solibro Verlag ist ein Publikumsverlag, der aufklärerischen und zugleich unterhaltsamen Lesestoff anbietet, der es leicht macht, die mediale Konkurrenz öfter mal zu ignorieren. Etablierte Autoren wie die Journalisten Helge Timmerberg und Bernd Zeller oder die Schauspielerin Yvonne de Bark sorgen mit Ihren Titeln für gleichsam subversive wie kurzweilige Leseerfahrungen. Aber auch neue Autoren Frank Jöricke oder Hans Hermann Sprado sowie regionale Titel tragen zum abwechslungsreichen Verlagsprogramm bei (populäres Sachbuch, Belletristik, Reiseliteratur, Humor, Regionalia).

Kontakt
Solibro Verlag
Wolfgang Neumann
Jüdefelderstr. 31
48143 Münster
0251-48449182
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CP GABA Symposium: Mundgesundheit im Alter

CP GABA Symposium: Mundgesundheit im Alter

CP GABA Symposium: Prof. Dr. Ina Nitschke (Bildquelle: CP GABA / A. Böhle)

Einer der vielfältigen Themenkomplexe des diesjährigen sechsten CP GABA Symposiums war die Mundgesundheit im Alter. Die Veranstaltung unter dem Motto „Zukunft der Zahnmedizin – Mundgesundheit im Fokus“ fand diesmal in Leipzig statt. Den mehr als 90 Teilnehmern wurde ein praxisnahes Vortrags-Konzept mit renommierten Referenten geboten, welches den aktuellen Wissensstand in der modernen Zahnmedizin widerspiegelte.

Durch das Programm führte Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs D-A-CH bei CP GABA. „Meet & Talk“ – der Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern wurde auch in diesem Jahr sehr positiv aufgenommen.

„Altern gilt für alle“

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird der Anteil von Patienten mit über 65 Lebensjahren in den zahnärztlichen Praxen deutlich ansteigen. Wie sich die Seniorenzahnmedizin gut in die zahnärztliche Praxis integrieren lässt, welche Präventionskonzepte bei älteren Patienten sinnvoll sind und welche Veränderungen in der BEMA-Abrechnung ab Juli 2018 gelten, erläuterte Professor Dr. Ina Nitschke, Universität Zürich, in ihrem Vortrag. „Altern gilt für uns alle. Wenn jeder in den Spiegel schaut, sieht keiner mehr aus wie vor zehn Jahren“, resümierte Nitschke zu Beginn und verdeutlichte, dass die Selbstverständlichkeit des Alltäglichen durch den natürlichen Alterungsprozess eines Menschen zunehmend beeinträchtigt wird. In der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2016 wurden erstmalig auch ältere Senioren in die Studie einbezogen. Dabei wurde aufgezeigt, dass sich der Mundgesundheitszustand beim Eintritt der Pflegebedürftigkeit rapide verschlechtert.

Als wichtigster Parameter zur zahnärztlichen Therapieplanung hat sich die Zahnmedizinische Funktionelle Kapazität (ZFK) bewährt. Diese beinhaltet eine Einteilung älterer Patienten in vier Belastbarkeitsstufen, um diese in Bezug auf ihre Therapie-, Mundhygienefähigkeit und Eigenverantwortlichkeit einordnen zu können. Die Einschätzung erfolgt nach dem Anamnesegespräch, wobei der am schlechtesten bewertete Parameter zur Festlegung der Belastbarkeitsstufe führt. In Anlehnung an diese Einstufung sollte die Therapieplanung und Nachsorge erfolgen [1]. Besondere Herausforderungen bei der Versorgung von älteren Patienten stellen insbesondere auch multimorbide Erkrankungen dar, die mit steigendem Lebensalter deutlich zunehmen. Daher sollte das gesamte Praxisteam in der Lage sein, altersspezifische, medizinische und psychosoziale Defizite zu erkennen. Alle diese Faktoren zusammen bestimmen den gerostomatologischen Wohlfühlfaktor. Fortbildungsmaßnahmen für Zahnärzte und Personal bieten z.B. die Landeszahnärztekammern.

Mit der mobile Zahnarztpraxis unterwegs

Ein Beispiel für eine gelungene Integration der Alterszahnmedizin in die zahnärztliche Praxis stellte Dr. Ilse Weinfurtner, Detmold, den Teilnehmern im „Meet & Talk“ vor.
Weinfurtner ist als Spezialistin für Alterszahnheilkunde tätig und besucht seit 1992 mit ihrer mobilen Zahnarztpraxis Patienten in Pflegeeinrichtungen oder im häuslichen Umfeld. „Die aufsuchende zahnärztliche Betreuung ist für viele Patienten notwendig, da sie nicht mehr in der Lage sind, selbst in die Praxis zu kommen können“, so Weinfurtner. Mehr als drei Millionen Pflegebedürftige haben einen festgeschriebenen Anspruch auf zahnmedizinische Prävention in Deutschland und eine gute Mundgesundheit ist essentiell für diese Patientengruppe. So zählt die mangelnde Mundhygiene immer noch zu den größten Problemen, da die Pflegekräfte kaum ausgebildet seien und chronischer Zeitmangel herrsche. Die Behandlung von Pflegebedürftigen sei sicher keine leichte Aufgabe – Dankbarkeit zu erfahren sei jedoch einer der schönsten Momente, resümierte Weinfurtner.

Basis für den Erhalt der Zahn- und Mundgesundheit ist ein gutes Plaque-Management, welches den motorischen Fähigkeiten dieser Patientengruppe angepasst ist. Zur mechanischen Reinigung empfehlen sich Zahnbürsten mit dickeren Griffen oder elektrische Zahnbürsten. Zusätzlich ist die ergänzende tägliche Anwendung einer Mundspülung, z.B. meridol® Mundspülung, sinnvoll. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Motorik steigt das Risiko für Parodontalerkrankungen, zudem haben sie ein erhöhtes Kariesrisiko. Die sorgfältige häusliche Mundhygiene fällt ihnen oft schwer. Es empfehlen sich daher Produkte mit einer erhöhten Fluoridkonzentration wie Duraphat® Fluorid 5mg/g Zahnpaste. Bei Spülungen mit Anti-Plaque-Wirkung – zur Kurzzeitanwendung – hat sich seit Jahren der Wirkstoff Chlorhexidin (CHX) in einer Konzentration von 0,2 Prozent (z.B. meridol® med CHX 0,2% Mundspülung) etabliert.

Alle Vorträge als Videoaufzeichnungen sowie die Präsentationsfolien stehen Ihnen im Dental Online College unter https://bit.ly/2MGpIqM zur Verfügung.

Quelle:
[1] Nitschke I, Hopfenmüller W, 1996.

Duraphat® Fluorid 5 mg/g Zahnpaste. Wirkstoff: Natriumfluorid. Zusammensetzung: 1 g Zahnpaste enthält 5 mg Fluorid (als Natriumfluorid), entsprechend 5.000 ppm Fluorid. Sonstige Bestandteile: Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Siliciumdioxid, gefälltes Siliciumdioxid, Macrogol 600, Kaliumdiphosphat, Xanthangummi, Natriumbenzoat (E 211), Natriumdodecylsulfat, Krauseminz-Aroma (bestehend aus Pfefferminzöl, (-)-Carvon, Krauseminzöl, Levomenthol, Anethol und Citronenöl), Saccharin-Natrium, Brillantblau FCF (E 133) und gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung von Zahnkaries bei Jugendlichen ab 16 Jahren und Erwachsenen, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko (Kronen- und/oder Wurzelkaries). Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Natriumfluorid oder einem der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Selten Überempfindlichkeitsreaktionen. Ein brennendes Gefühl im Mund wurde ebenfalls beobachtet. Warnhinweis: Enthält Natriumbenzoat. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Pharmazeutischer Unternehmer: CP GABA GmbH, Beim Strohhause 17, 20097 Hamburg. Verschreibungspflichtig. Stand: April 2014

meridol® med CHX 0,2 % Lösung zur Anwendung in der Mundhöhle. Wirkstoff: Chlorhexidindigluconat-Lösung (Ph.Eur.). Zusammensetzung: 100 ml Lösung enthalten 1,0617 g Chlorhexidindigluconat-Lösung (Ph.Eur.), entsprechend 200 mg Chlorhexidinbis (D-gluconat), Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Glycerol, Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Pfefferminzöl, Patentblau V, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur zeitweiligen Keimzahlreduktion in der Mundhöhle, als temporäre adjuvante Therapie zur mechanischen Reinigung bei bakteriell bedingten Entzündungen der Gingiva und der Mundschleimhaut sowie nach parodontalchirurgischen Eingriffen, bei eingeschränkter Mundhygienefähigkeit. Gegenanzeigen: Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei schlecht durchblutetem Gewebe, am Trommelfell, am Auge und in der Augenumgebung. Nebenwirkungen: Reversible Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens, reversibles Taubheitsgefühl der Zunge, reversible Verfärbungen von Zahnhartgeweben, Restaurationen (Zahnfüllungen) und Zungenpapillen (Haarzunge). Selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen auf. In Einzelfällen wurden auch schwerwiegende allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock nach lokaler Anwendung von Chlorhexidin beschrieben. In Einzelfällen traten reversible desquamative Veränderungen der Mukosa und eine reversible Parotisschwellung auf. CP GABA GmbH, 20097 Hamburg. Stand: 04/2014

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Jeder zweite Deutsche fürchtet Pflegebedürftigkeit

R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“

Jeder zweite Deutsche fürchtet Pflegebedürftigkeit

Wiesbaden, 8. Mai 2018. Jeder zweite Deutsche hat Angst davor, im Alter auf Pflege angewiesen zu sein. Bei Frauen ist die Furcht vor Pflegebedürftigkeit jedoch deutlich ausgeprägter als bei Männern. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung zum „Tag der Pflege“ (12. Mai) aufmerksam.

Pflegethema ist „Dauerbrenner“
Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter jährlich rund 2.400 Menschen nach ihren größten Ängsten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit. Das Thema Pflegebedürftigkeit ist in der Studie „Die Ängste der Deutschen“ ein „Dauerbrenner“ unter den größten Sorgen. „Etwa jeder zweite Deutsche hat große Angst vor Pflegebedürftigkeit. Diese Angst lag in den vergangenen 26 Jahren nahezu konstant bei rund 50 Prozent“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Diese Befürchtung hat einen sehr realen Hintergrund angesichts der rund 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland – Tendenz steigend.“

Frauen haben mehr Angst
Dass diese Sorge bei Frauen deutlich ausgeprägter ist als bei Männern, verwundert dabei nicht: Während „nur“ 48 Prozent der Männer große Angst vor Pflegebedürftigkeit haben, sind es bei den Frauen 57 Prozent. „Pflege ist weiblich“, so Brigitte Römstedt. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“

Angst steigt mit dem Alter
Die R+V-Studie zeigt zudem deutlich, dass die Angst mit wachsendem Alter stetig steigt. Teenager bis 19 Jahre sind noch recht entspannt (23 Prozent). Ab 20 Jahre haben schon 40 Prozent große Angst, ab 40 Jahre sind es 57 Prozent. Den höchsten Wert erreicht die Angst bei den Menschen ab 60 Jahre: Fast zwei Drittel (64 Prozent) fürchten sich davor, im Alter zum Pflegefall zu werden.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Gesundheit – Schicksalhafte Gene? Werk des Lebensstils?

Gesundheit - Schicksalhafte Gene? Werk des Lebensstils?

Wer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im „Prostatakrebs-Kompass“ von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

„Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.“ (Hippokrates)

Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

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Zertifikat für Spaßmacher: Gesundheit!Clown®

21 Studenten bestanden die Herbst-Abschlussprüfung zum Gesundheit!Clown®.

Zertifikat für Spaßmacher: Gesundheit!Clown®

Tamala Center -Internationales Zentrum für Clown, Humor und Kommunikation

Die Tamala Clown Akademie feierte die Überreichung der Zertifikate zum Gesundheit!Clown® an 21 TeilnehmerInnen des 2-jährigen Lehrganges. Die erfolgreichen TeilnehmerInnen kommen aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und dem gesamten Bundesgebiet. 5 Teilnehmer sind zum Masterstudiengang „Diplom-Schauspieler für Clown & Comedy“ (Beginn Oktober 2017) zugelassen worden.

Nach zwei Jahren intensiven Trainierens und Lernens können nun die unter dem patentierten Begriff Gesundheit!Clown® zertifizierten und qualifizierten Clowns ihrer Aufgabe gewissenhaft nachgehen. Sie alle haben sich verpflichtet, nach den ethischen Grundsätzen ihrer Ausbildungsinhalte zu handeln. Ihr Ziel heißt: Mit Lebensfreude heilsame Impulse setzen. Interessierte Institutionen wie Einrichtungen für geistig und körperlich behinderte Kinder, Kinderspitäler sowie Senioreneinrichtungen können sich jederzeit bei Bedarf an das Tamala Center Konstanz wenden, um Gesundheit!Clowns-Empfehlungen für ihre Region zu erhalten.

Vom 14.-16.09. fanden die Prüfungen zum Gesundheit!Clown® statt. Mit dem Begriff "Gesundheit!Clown®" ist seit 10 eine Bezeichnung und Dienstleistung patentiert, die Institutionen und Vereinen zeigen soll, dass die Absolventen eine fundierte Ausbildung im Bereich Clownerie, verantwortungsvollem Umgang mit Patienten und Klienten und medizininsch-therapeutischem Wissen erlangt haben. Die bei Tamala ausgebildeten Clowns arbeiten nach ganz klaren ethischen Richtlinien.

Ein großer Teil der Absolventen hat nur paar Tage nach bestandener Prüfung ihre Arbeit aufgenommen. Institutionen können nach den Adressen der Absolventen fragen, um für Ihre Region gutes „Clown-Personal“ zu bekommen. Die nächste Ausbildung zum Gesundheit!Clown startet bereits im Dezember 2017. Auch die großen Klinik-Clown-Vereine, die sich zu einem Dachverband zusammengeschlossen haben, nehmen mitunter nur noch Schauspieler mit einer 2-jährigen Clown- Ausbildung auf. Bis Dezember finden noch verschiedene Casting-/Info-Seminare in Deutschland und in der Schweiz statt. Die Tamala Akademie bietet diese Ausbildung für Männer und Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren an.

Die nächsten Termine Info-Seminare, in denen es noch freie Plätze gibt:
05.–08.10.17, Konstanz: Emotionaler Humor – Einführung in die Tamala Methode
13.-15.10.2017 Konstanz: Der Clown und die Stille – Einführung in die Arbeit als Gesundheit!Clown
05.–11.11.17, Steckborn (CH): Der Narr und der Tod – Intensivtraining Humor & Sterben

Was lernt ein Gesundheit!Clown®
Gesundheit!Clowns erfüllen eine sehr herausfordernde Aufgabe. Sie verbinden zwei Welten: Die Welt der Krankheit, des Alters und die Welt der Freude. Die Ausbildung fördert den emotionalen Humor der Clowns, d.h. sie begegnen den kleinen und großen Patienten mit tiefen echten Gefühlen und das in Verbindung mit clownesken Schalk. Das ist manchmal nicht so einfach: Die Gesundheit!Clowns vermitteln Freude und Leichtigkeit, obwohl sie wissen, wie schwer krank manch ein Patient ist oder wie sehr manch ein dementer älterer Patient an innerer Isolation leidet. Gesundheit!Clowns müssen sehr achtsam und behutsam mit den Menschen umgehen. Das gilt auch für die Angehörigen und das Personal. Respekt, Intuition und Sensibilität wird groß geschrieben. Und doch soll der eigene Übermut alle ein wenig anstecken. Die Art des Spieles, der Provokation zielt immer dahin, einen Anstoß zu geben – zu mehr Freude und Unbeschwertheit, um das Gesunde in jedem Menschen zu aktivieren. Gesundheit!Clowns konzentrieren sich auf das Wesentliche: Den direkten, ehrlichen und spielerischen Kontakt zu den Menschen. Es geht nicht um das Vorspielen – auch wenn kleine Szenen gespielt werden. Es geht um die tiefe Berührung – sozusagen von Clown zu Mensch.

Fachkräftemangel
Die Agentur für Arbeit und das Bundeskultusministerium haben das Berufsbild Gesundheit!Clown anerkannt und ihm hervorragende Berufsaussichten in den nächsten Jahren attestiert. Gut ausgebildete Clowns werden dringend gesucht v.a. für Demenz Abteilungen, in der Sprachförderung sowie für die traumatisierten Familien in den Flüchtlingsunterkünften.

Ausbildung
Die Tamala Clown Akademie in Konstanz, älteste und bekannteste Clownschule im deutschsprachigen Raum, entlässt alle zwei Jahre 10 bis 20 ausgebildete Clowns. Die Schule bietet seit 1999 einen eigenen Studiengang zum Gesundheit!Clown an, der im deutschsprachigen Raum einmalig ist. Neben traditionellen Clownstechniken werden insbesondere der „emotionale Humor“ und der Umgang mit Patienten gelehrt. Innerhalb des zweijährigen Ausbildungsganges haben alle Clowns bereits ein Kurz-Praktikum als Gesundheit!Clown in entsprechenden Einrichtungen absolviert.
Seit 2005 ist die Dienstleistung Gesundheit!Clown® europaweit patentiert und hat sich zur Erfolgsgeschichte bundesweit und in der Schweiz entwickelt. Das Tamala Center Konstanz sendet fast 80% der Clowns in die entsprechenden Einrichtungen. Trotz großer gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Anerkennung gibt es aktuell noch einen großen Mangel an qualifizierten Gesundheit!Clowns. Das liegt zum einen an der schlechten Bezahlung der Clowns in vielen Institutionen, zum anderen wird die zweijährige Ausbildung derzeit noch nicht staatlich gefördert. Die Landesregierung in Baden-Württemberg und zahlreiche Institutionen in Österreich und der Schweiz sind dabei, diese Lücke zu schließen und dem Erfolgsprodukt dieser so angesehenen Dienstleistung in ganz Europa einen wichtigen Stellenwert im Gesundheits- und Bildungsbereich zu geben.
https://www.youtube.com/watch?v=oyGR1-7Nh44 http://www.senline.ch/der-clown-id1121

Ausführliche Informationen können auch dem Dokumentarfilm entnommen werden, der durch die Stadt Konstanz und zahlreichen Sponsoren gefördert wurde.

„Du wirst nicht der Gleiche sein“ – Ein Film über die Arbeit und Ausbildung zum Gesundheit!Clown®
Einen tiefen Einblick in die Arbeit und die schauspielerische Leistung der Absolventen der Tamala Clown Akademie verleiht der 90-minütige Dokumentarfilm von Michael Klinksik und Hubl Greiner. Die beiden Filmemacher aus München und Konstanz haben 3 Jahre lang die StudentInnen und DozentInnen begleitet.

Der Film kann als DVD erworben werden unter:
https://www.tamala-center.de/ausbildungen/dvd-zur-ausbildung.html

Deutschlands älteste Clownschule stellt sich vor
Der Clown und auch der Comedian bzw. Comedy-Schauspieler gehören zu einem der ältesten Berufe der Welt, denn schon immer mussten Clowns ihr Handwerk erlernen. Überall auf der Welt werden Clowns und Comedy-Schauspieler hochgeschätzt und es gibt professionelle Schulen, die sich um den Clown-Nachwuchs kümmern. Von Berufsfachschulen bis hin zum Hochschulstudium reicht die Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten weltweit. Eine Ausnahme bilden hier die deutschsprachigen Länder Deutschland, Schweiz und Österreich. Anfang der 80er Jahre war es nicht möglich, in Deutschland den "Beruf des Clowns" zu erlernen. So gründeten unsere Leiter Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker – beide selbst jahrelang als Clowns unterwegs – 1983 in Norddeutschland die erste Clownschule.
Wir arbeiten, wo andere Urlaub machen
1991 nach Konstanz am Bodensee gezogen, befindet sich die Tamala Clownschule im Konstanzer Industriegebiet nur 5 Geh-Minuten vom See entfernt. Sechs freie Trainer und zahlreiche Gastdozenten der internationalen Clown- und Comedy-Szene unterrichten auf einer 500qm großen Etage den Nachwuchs. Im Sommer erwacht die Akademie endgültig zu internationalem Leben: Die jährlich stattfindende Sommerakademie lockt seit nunmehr 30 Jahren Trainer und Teilnehmer aus der ganzen Welt in die Räume der Akademie.
Inzwischen besteht das Tamala Center aus drei Bereichen:
● Die Tamala Clown Akademie mit Ausbildungen zum Clown, Gesundheit!Clown®, Comedy-Theater-Künstler und einem umfassenden Seminar-Angebot zu allen Belangen von Clownerie und Comedy.
Webadresse: www.tamala-center.de
● Das internationale Trainingsinstitut HumorKom® bietet offene Seminare, Workshops und Inhouse-Trainings sowie Vorträge für die Bereiche Humor, Kommunikation und Körpersprache an. Außerdem besteht die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Berufsverband HumorCare (D/A) die anerkannte und patentierte Ausbildung zum HumorKom®-Trainer/-Coach und -Berater zu absolvieren.
Webadresse: www.humorkom.de
● Die Tamala Theater Comagnie ist ein Zusammenschluss professioneller Unterhaltungskünstler unterschiedlicher Stilrichtungen in Deutschland und der Schweiz.
Webadresse: www.clown-und-comedy.de
Ein Büroteam, bestehend aus drei Mitarbeitern, bilden gemeinsam mit der Leitung des Tamala Zentrums das Kernstück der Organisation. Jedes Jahr besuchen 800 bis 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa die älteste Clownschule im deutschsprachigen Raum.

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Fritz-Arnold-Str. 23,
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Orangensaft ein hilfreicher Bestandteil der Ernährung im Alter

Orangensaft ein hilfreicher Bestandteil der Ernährung im Alter

Orangensaft

Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Baustein, um Gesundheit und körperliches Wohlbefinden langfristig zu fördern. Das gilt umso mehr, je älter man wird. Mit zunehmendem Alter nimmt oft das Durstempfinden ab, oder es wird bewusst weniger getrunken, um beispielsweise den Gang zur Toilette zu vermeiden. Und dabei müssen gerade ältere Menschen bei ihrer Ernährung ganz besonders auf die Zufuhr von Nährstoffen und ausreichend Flüssigkeit achten, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Ein Glas Orangensaft kann hierbei mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C und Folat einen hilfreichen Beitrag leisten.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) muss die Ernährung von Senioren, also der über 65-Jährigen, besondere Anforderungen erfüllen, um die optimale Zufuhr an Nährstoffen sicherzustellen. Ricarda Holtorf, zuständig für das Thema Seniorenverpflegung bei der DGE, erklärt dazu: „Wir beobachten bis zum Alter von etwa 75 Jahren immer mehr Übergewicht. In hohem Alter über 85 Jahren liegt dagegen häufig eine Unterversorgung mit Energie vor. Als kritische Vitamine im Alter gelten unter anderem die Vitamine C, D, E, B12 und Folat.“

Im Alter besonders wichtig: Genügend trinken
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für die Gesundheit im Alter: „Faktoren wie ein geringeres Durstempfinden oder Angst vor Toilettengängen können unter anderem Einfluss auf das Trinken nehmen“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Holtorf. „Zudem können höhere Flüssigkeitsverluste auftreten, weil die Niere den Harn nicht mehr so gut konzentrieren kann.“ Abhängig von der individuellen Situation empfiehlt die Expertin daher eine Trinkmenge von mindestens 1,3 bis 1,5 Litern pro Tag. Dabei sollten energiearme Getränke wie Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees an erster Stelle stehen. Ist die Trinkmenge zu gering, können Lieblingsgetränke wie Säfte und Saftschorlen das Angebot bereichern. Ricarda Holtorf: „Menschen mit Demenz haben oft eine Präferenz für Süßes. Möchte man diesem Wunsch nachkommen und eine adäquate Versorgung gewährleisten, ist ein Saft oder eine Saftschorle eine gute Lösung.“

Orangensaft: Eine natürliche Quelle für Vitamin C
Auch die ausreichende Nährstoffversorgung ist für die über 65-Jährigen unerlässlich. Da mit zunehmendem Alter jedoch der Energiebedarf sinkt, ist es wichtig, vorrangig zu energiearmen und nährstoffreichen Lebensmitteln zu greifen. Laut DGE erfüllen pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse und Obst diese Anforderungen am besten. Im Sinne der „5 am Tag“-Kampagne sollten daher 400 g Gemüse sowie 250 g Obst auf dem täglichen Speiseplan stehen. Fruchtsaft wie beispielweise Orangensaft, kann hier eine gute Ergänzung sein: „Die Nährstoffzusammensetzung von Orangen ist im Vergleich zu Orangensaft etwas besser, aber nicht wesentlich anders“, erklärt die Expertin. „Deshalb kann im Rahmen der Empfehlung „5 am Tag“ gelegentlich eine Portion Gemüse oder Obst durch einen Frucht- und /oder Gemüsesaft ersetzt werden. Denn gerade, wenn das Kauen schwerfällt oder die Lust am Essen fehlt, ist es oft leichter ein Glas Orangensaft zu trinken, als die Obstportion zu essen.“ Zudem kann Orangensaft die Versorgung mit Vitamin C unterstützen, das unter anderem zur Verringerung von Müdigkeit und einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Ein kleines Glas Saft (150 ml) enthält rund 55 mg Vitamin C und deckt etwa 50 % der Referenzmenge für die Altersgruppe 65 Jahre und älter. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: „Besonders Frauen essen in hohem Alter weniger Fleisch als wichtige Eisen-Quelle“, erklärt Diplom-Oecotrophologin Holtorf. „Ein Vitamin-C-reicher Salat, Obst oder ein Glas Orangensaft tragen dazu bei, dass Eisen aus Lebensmitteln besser aufgenommen wird“.

Folatmangel rechtzeitig vorbeugen
Ein weiterer Nährstoff, der im Alter eine hohe Bedeutung hat, ist Folat: „Ältere Menschen essen oft zu wenig frisches Gemüse, Salat und Obst, was zu einer Unterversorgung mit Folat führen kann“, weiß Holtorf. „Das Vitamin ist unter anderem an der Zellteilung und Zellneubildung sowie an der Blutbildung beteiligt.“ Ist die Folatzufuhr zu gering, können Gefäßveränderungen und sogar Krebs entstehen. Zudem kann unter Folatmangel das Risiko für eine nachlassende Gedächtnisfunktion und Konzentrationsschwäche erhöht sein. Da bei älteren Menschen häufig ein Vitamin-B12-Mangel auftritt und dieser durch Nahrungsergänzungsmittel mit Folat schnell überdeckt werden kann, sind natürliche Folat-Quellen wie Orangen oder Orangensaft, grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte zu bevorzugen. So decken 150 ml Orangensaft rund 11 % der Referenzmenge für Senioren.

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Demenz und Alzheimer sind vermeidbar: Aktuelles Sachbuch von Roman Degen deckt neue Erkenntnisse über Demenz auf

Demenz und Alzheimer sind vermeidbar: Aktuelles Sachbuch von Roman Degen deckt neue Erkenntnisse über Demenz auf

(Mynewsdesk) Heilbronn, 30.08.2017 – In seinem neu erschienenen Buch „Demenz: Alzheimer Nicht mit mir! Den Gehirnfraß erkennen, Demenz verhindern“ beschreibt Roman Degen, wie die Erkrankung des Gehirns tatsächlich verhindert werden kann, wenn ihre Ursachen frühzeitig erkannt und gemieden werden.

Fast jeder kennt jemanden, der direkt oder indirekt betroffen ist: Alzheimer und Demenz sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Häufig im Bekanntenkreis oder gar der eigenen Familie.

Autor Roman Degen war selbst beinahe ein Betroffener, aber er schaffte es, die Erkrankung bei sich selbst abzuwenden. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Demenz: Alzheimer – Nicht mit mir!“ erzählt der gebürtige Mainzer auf unterhaltsame und anschauliche Weise, wie er die Symptome bemerkte, Ursachen analysierte und so schließlich die Krankheit verhindern konnte. „Wenn man die vermeidbaren Auslöser von Demenz und Alzheimer rechtzeitig erkennt und ausschaltet, kann man ihren Ausbruch stoppen“, so der Autor.

Spannend und unterhaltsam erklärt Roman Degen die verschiedenen Formen der Demenzerkrankung, deckt die Ursachen auf und erklärt die Gründe, die zur Erkrankung führen können. Wer die Krankheitsauslöser und ihre Auswirkungen kennt, kann dem gefürchteten Gehirnfraß effektiv entgegentreten.

Bei jedem Betroffenen liegen unterschiedliche Auslöser zugrunde und bei jedem verläuft die Erkrankung anders. Umso wichtiger ist es, die subjektiven Ursachen aufzuspüren, um sie anschließend vermeiden zu können. „Damit hat jeder die Chance, dieser Geißel älterer Menschen vorzubeugen, um sie abzuwenden“, so Roman Degen.

Der Autor recherchierte fünf Jahre lang zu diesem Thema, bevor er die Ergebnisse seiner Analysen nun in Buchform veröffentlichte. 30 Ursachen werden aufgeführt und die Gründe, weshalb sie zur Erkrankung führen können, ausführlich beschrieben. Die Erkrankung beginne häufig bereits 30 Jahre bevor der Erkrankte und sein nahes Umfeld erste Symptome bemerken. Die Message des Buches lautet: Je früher man sich damit auseinandersetzt, umso eher hat man eine Chance die Krankheit zu umgehen.

Demenz als unabwendbares Schicksal anzusehen ist weit verbreitet – auch in der Welt der Literatur. Bisherige Bücher haben mehr die Erkrankung, deren Verlauf und die Symptome der Erkrankung erläutert. Selbst Mediziner behaupten noch heute, dass die Erkrankung unheilbar sei. In den Augen des Autors ist dies falsch.Die Möglichkeiten dem Siechtum des Gehirns vorzubeugen und ihm zu begegnen würden dadurch leichtfertig vertan.

Das Buch beweist mit vielen Beispielen, Erzählungen, 60 Karikatur-Zeichnungen und 6 Grafiken, dass Menschen diese Krankheit besiegen können. Es richtet sich in erster Linie an Leser, die nicht neurologisch ausgebildet sind und dient somit als Einführung in die Materie.

Informationen zum Buch

„Demenz: Alzheimer Nicht mit mir! Den Gehirnfraß erkennen, Demenz verhindern“ | 248 Seiten | erschienen im FRIEDMÜLLER-Verlag |Heilbronn | ISBN 978-3-00-057186-2 | gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB). 15,99 € (D), 16,45 € (A).

Zu beziehen über den örtlichen Buchhandel, Ebay, Amazon und andere Internethändler.

Direkter Link zum Erwerb des Buches auf Ebay: http://ebay.eu/2w1ld4L

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Eine Leseprobe finden Sie unter: http://bit.ly/2uCdCd6

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Zum Autor

Roman Degen (geb. 1941) absolvierte eine Ausbildung als Techniker und als Industriekaufmann. Ebenso schloss er ein Studium zum Betriebswirt VWA ab. Nach 35 Jahren als erfolgreicher Geschäftsführer mit zahlreichen patentierten Entwicklungen verkaufte Roman Degen sein Unternehmen um sich ganz dem Schreiben hinzugeben. Seit seinem ersten Buch 1992 konzentriert sich der Autor darauf, mit Sachbüchern Menschen dabei zu helfen, sich ihren Problemen zu stellen und mit logischen Lösungen zu besiegen.

Weitere Informationen unter www.roman-degen.de: http://www.roman-degen.de/

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Praktische Alltagshilfen bei erwinmueller.de

Unbeschwert leben im Alter und bei Krankheit

Praktische Alltagshilfen bei erwinmueller.de

LED Leselupe mit Umhaengevorrichtung (Bildquelle: © erwinmueller.de)

Mit fortschreitendem Alter und bei Krankheiten wird der Alltag oft sehr beschwerlich. Da können kleine, praktische Alltagshilfen das Leben mit Einschränkungen komfortabler gestalten. Erwinmueller.de bietet Hilfsmittel für alle Lebensbereiche, für das Schlafzimmer, für Tisch & Küche, für das Bad und den Wohnbereich. Spezielle Unterwäsche und Bettausstattung erleichtern den Umgang mit Inkontinenz.

Für Gelenke und Wirbelsäule

Schmerzen in Füßen, Gelenken und Beinen können den Alltag sehr beschwerlich machen. Gelenkwärmer für Ellenbogen, Knie und Beine schützen die Gelenke vor Kälte und Zugluft, sind vielseitig einsetzbar und lassen sich modisch stilvoll kombinieren. Die praktischen Wärmer können bei Bedarf schnell übergestreift werden, unter Bluse oder Pulli oder auch als Verlängerung von 3/4-Ärmeln. Auch unter der Hose oder als Stulpenvariante sind sie nützlich. Durch eine spezielle Rippenstricktechnik sind optimale Passform und Flexibilität gewährleistet.

Speziell für Menschen mit kräftigen, geschwollenen oder eingebundenen Füßen/Beinen wurden FußGut Big-Sensitiv Socken entwickelt. Sie sorgen bei einem Beinumfang bis zu 36 cm für angenehmes, lockeres Tragegefühl. Ein Komfortbund ohne Gummi verhindert Einschneiden und Druckstellen, die Spitze hat eine spezielle Flachnaht. So sind diese Strümpfe auch für Diabetiker geeignet.

Nackenrollen, Kniehalbrollen und Kniekissen entlasten Gelenke und Wirbelsäule und sorgen für erholsamen Schlaf. Knierollen sind für Massagen und für Rückenschläfer geeignet, Kniekissen für Seitenschläfer.

Praktische Alltagshilfen

Wenn das Bücken zur Qual wird, ist ein langer, ausziehbarer Schuhlöffel mit integriertem Schuhhalter unentbehrlich. Besonders praktisch zum Lesen von Zeitungen, Verträgen oder Bedienungsanleitungen ist eine LED Leselupe, die bis zu 300 % vergrößert und den Text optimal beleuchtet. Sie besitzt eine Umhängevorrichtung und standfeste Füße, sodass die Hände frei bewegt werden können.

Auch die Körperpflege wird bei Krankheit oder abnehmender Beweglichkeit beschwerlich. Mit dem praktischen Hydas Körperpflege-Set kann der ganze Körper bequem und ohne fremde Hilfe gewaschen, eingecremt und massiert werden. Ein Sisal-Aufsatz befreit den Körper von abgestorbenen Hautzellen und der Schwamm-Aufsatz reinigt ihn mit Duschgel. Ein 7-Kammer-System ermöglicht eine feine, gleichmäßige Dosierung von Lotionen, Sonnenmilch oder Cremes. 17 bewegliche Kugeln massieren die Pflegemittel sanft ein.

Eine tiefe Badewanne ist oft ein unüberwindbares Hindernis. Mit einer Einstiegshilfe, die in den Badewannenrand eingehängt wird, kann Abhilfe geschaffen werden. Praktisch ist auch ein Badewannensitz, der für alle gängigen Badewannengrößen passt und zuverlässig hält.

Hilfe bei Inkontinenz

Inkontinenz von Blase oder Darm ist für die Betroffenen sehr unangenehm. Doch es gibt Hilfsmittel, die den Umgang damit wesentlich erleichtern. Hygiene Slips für Damen und Herren geben Sicherheit. Die eingearbeitete Saugeinlage ist nässeundurchlässig, atmungsaktiv und hygienisch.

Eine Inkontinenz Sitzauflage schützt Stuhl, Sofa, Autositz oder Bürostuhl und bietet gleichzeitig einen hohen Sitzkomfort. Sie ist mit einer Nässesperrschicht versehen, ist blut- und urinundurchlässig und kochfest.

Wasserundurchlässige Bettlaken, Matratzenschoner und Betteinlagen sorgen für ein trockenes Schlafklima. Sie können gewaschen werden und trocknen schnell, sodass das Bett immer hygienisch sauber ist.

Im Onlineshop www.erwinmueller.de/unbeschwert-leben sind eine Reihe von Artikeln zu finden, die den Alltag bei Krankheit oder fortgeschrittenem Alter wesentlich erleichtern.

Die Erwin Müller Versandhaus GmbH aus Buttenwiesen bei Augsburg wurde 1951 als Textilgroßhandel gegründet und ist bis heute ein Familienunternehmen. Seit Gründung wurde das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut und gehört mit rund 400 Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber in der Region.

Innovation und unternehmerisches Gespür waren und sind ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens. Bereits 1997 eröffnete Erwin Müller einen Onlineshop. Seit 2005 ist das Unternehmen in Österreich, seit 2008 in der Schweiz und seit 2009 international mit einem Onlineshop vertreten. Der Shop wird regelmäßig ausgezeichnet. 2017 und 2013 konnte Erwin Müller den 1. Platz des Deutschen Online-Handels-Awards gewinnen.

Um sich mit seinen Kernkompetenzen noch besser im Markt zu positionieren, erfolgte ab Herbst 2014 eine Umstrukturierung. Unter dem Motto „Ihr Versandhaus für die ganze Familie“ steht das Unternehmen auf vier Säulen: „Erwin Müller zu Hause“ mit dem bewährten Sortiment für Schlafen, Bad und Wohnen sowie Wäsche & Homewear. „Erwin Müller Tisch & Küche“ mit einer großen Auswahl rund um den gedeckten Tisch und die Küchenausstattung für Kochen und Backen. „Erwin Müller Baby & Kind“ mit allem rund um Schlafen, Bad und Wohnen sowie Bekleidung für Kinder von 0-10 Jahren. Die „manutextur“, in der im Online-Shop verschiedenste Produkte gewählt und nach Wunsch individuell bestickt oder gelasert werden können.

Firmenkontakt
Erwin Müller Versandhaus GmbH
Franziska Fries
Buttstr. 2
86647 Buttenwiesen
08274-52910
franziska.fries@erwinmueller.de
http://www.erwinmueller.de

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Hummel Public Relations
Sigrid Hummel
Oskar-Messter-Str. 33
85737 Ismaning
089-37416566
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Altersbilder im Wandel der Zeit. Das Anti-Aging Phänomen

Altersbilder im Wandel der Zeit. Das Anti-Aging Phänomen

Jugend ist in, alt sein ist out. Der Drang zur ewigen Jugend lässt das Anti-Aging-Geschäft boomen. Gibt es heute noch ein würdiges Altern? Der Titel “ Altersbilder im Wandel zwischen Würde und Bürde: Kultur oder Anti-Kultur humanen Alterns“ befasst sich mit diesem Phänomen und hinterfragt kritisch den modernen Jugendlichkeitsimperativ. Das Buch ist im Juli 2017 beim GRIN Verlag erschienen.

In Würde zu altern ist ein Wunsch, den wohl viele Menschen teilen. Das moderne Altersbild stets jugendlich aussehender und leistungsfähiger Senioren entspringt den Trugbildern der Anti-Aging-Bewegung, die über Presse, Film und Fernsehen den stetigen Drang zur ewigen Jugend vermitteln.
Trotz eines fest etablierten Lebenserwartungshorizontes von durchschnittlich 80 Jahren möchte die Mehrzahl der betagten Menschen nicht alt sein: Jugend und Leistungsfähigkeit statt Annahme eigener Endlichkeit.

Der Traum vom ewigen Jungbrunnen

Die Anti-Aging-Bewegung zielt auf selbstständige und leistungsfähige Mitglieder. Dieses auf Jugendlichkeit festgelegte Menschenbild mit seiner eingeengten Sichtweise ignoriert die Natur des alternden Lebens.
Wird ein gewisses Alter erlebt, tritt immer häufiger Hilfe- und Pflegebedürftigkeit ein. Hilfsbedürftigen alten Menschen beizustehen und sie nicht ihrer Würde zu berauben, steht im Mittelpunkt von “ Altersbilder im Wandel zwischen Würde und Bürde„. Der Arzt und Autor Norbert Bradtke gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Altersbilder seit der Antike. Er führt uns die Trugbilder der modernen Anti-Aging-Medizin in Anbetracht der Endlichkeit unseres eigenen Lebens vor Augen.
Bradtke endet mit der Forderung nach einer ethischen Wende, die den Sinn der späten Lebenszeit als wertvollen identitätsstiftenden Reifungsprozess erfasst und Hilfsbedürftigkeit im Alter als natürliche Fortsetzung einer lebensbegleitenden Angewiesenheit begreift.

Über den Autor

Dr. med. Norbert Bradtke ist promovierter Internist und Geriater mit klinischen Schwerpunkten u.a. im Bereich der klinischen Geriatrie, Gastroenterologie und Diabetologie. Im Verlauf seiner mittlerweile 30-jährigen Berufstätigkeit in verschiedenen Kliniken unterschiedlicher Trägerschaft, mit 15 Jahren in chefärztlicher Position, nahm er eine zunehmende Ökonomisierung der Medizin wahr. Das damit einhergehende Streben nach Effizienzsteigerung droht im Überbau von Leitlinien, Qualitätsstandards und ökonomisch strukturierten Dienstleistungen den krank gewordenen Menschen aus dem Mittelpunkt der menschlichen Begegnung von Arzt und Patient zu verdrängen.
Daher begann er, sich verstärkt mit medizinethischen und philosophischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Auch die vorliegende Arbeit lässt sein Grundanliegen erkennen, den Menschen im Mittelpunkt einer selbstbestimmten Lebensgestaltung und einer partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Beziehung wiederzufinden.

Das Buch ist im Juli 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-49102-1).

Direktlink zur Veröffentlichung: www.grin.com/de/e-book/369734/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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