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Nicht jede Prämienerhöhung bei PKV ist wirksam

Anforderungen und Unabhängigkeit bei Prämienerhöhung der privaten Krankenversicherung

Nicht jede Prämienerhöhung bei PKV ist wirksam

Nicht jede Prämienerhöhung bei PKV ist wirksam – Dr. Sven Tintemann, AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Bereits im Oktober 2016 hat das Amtsgericht Potsdam in einer noch nicht rechtskräftigen Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Erhöhung von Versicherungsbeiträgen entschieden. Das Urteil datiert vom 18.10.2016 zum Az.: 29 C 122/16. Auch wenn es dem Urteil noch an Rechtskraft mangelt, kann dieses aber bereits als ein kleiner Meilenstein für private Krankenversicherte bezeichnet werden.

Hintergrund für den Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Potsdam

Der dortige Kläger ist privat bei einem großen Versicherungskonzern versichert. Er erhielt von seinem privaten Krankheitskostenversicherer – wie zahlreiche andere private Krankenversicherten auch – Prämienerhöhungen.

Im Jahr 2015 suchte der Kläger anwaltliche Beratung. Erst nach dieser Beratung wurde dem Kläger klar, dass die in den Jahren 2012 und 2013 erfolgten Prämienanpassungen unrechtmäßig gewesen sein könnten. Den Prämienanpassungen hatte ein inzwischen verstorbener Treuhänder, welcher über 15 Jahre auf der Gehaltsliste des Versicherungsunternehmens stand, zugestimmt.
Im Rechtsstreit vertrat der Kläger die Auffassung, dass die Prämienanpassung unrechtmäßig sei, weil der Treuhänder nicht unabhängig im Sinne der Vorschriften des Versicherungsvertragsgesetzes, dort § 203 Abs. 2 S. 1 VVG, gewesen wäre. Vielmehr habe es sich um ein großes Treuhandmandat gehandelt, so dass an der Unabhängigkeit des Treuhänders erhebliche Zweifel bestehen würden.

Das Versicherungsunternehmen verteidigt sich damit, dass allein der Umstand, dass der Treuhänder 15 Jahre für das Versicherungsunternehmen tätig gewesen sei und dabei ein erhebliches Einkommen erzielt habe, keinen Schluss auf seine Unabhängigkeit zulasse. Überdies sei der geltend gemachte Anspruch des Klägers verjährt.

Was hat das Amtsgericht Potsdam entschieden?

Das Amtsgericht Potsdam ist in dem noch nicht rechtskräftigen Urteil der Auffassung des Klägers gefolgt. Es hat den die Prämienanpassungen genehmigenden Treuhänder nicht für unabhängig gehalten. Die fehlende Unabhängigkeit des Treuhänders führt aber in der Konsequenz dazu, dass die Prämienanpassungen in der Vergangenheit unwirksam waren und somit diese an den Kläger zurückzuerstatten sind. Dies folgt aus der gesetzlichen Regelung des Versicherungsvertrages, wonach eine Prämienanpassung nur dann ordnungsgemäß erfolgt ist, wenn eine Zustimmungserklärung eines unabhängigen Treuhänders vorliegt.

Hervorzuheben ist, dass sich das Amtsgericht Potsdam mit der Frage der Unabhängigkeit des Treuhänders vorbildlich beschäftigt hat. In den Urteilsgründen hat das Amtsgericht sich mit der Unabhängigkeit auseinandergesetzt.

Nach der Auffassung der Rechtsanwälte der AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB hat das Amtsgericht Potsdam auch hier den richtigen Maßstab zur Anwendung gebracht. „Das Amtsgericht hat die Frage der Unabhängigkeit eines Treuhänders dahingehend bewertet, dass die Beeinflussbarkeit eines abhängigen Treuhänders mit dem Grad seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit steigt. Entscheidend war dabei für das Amtsgericht Potsdam, dass nicht nur ein Nachteil befürchtet werden muss, sondern dass dieser Nachteil nur schwer verkraftet werden kann“, meint Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann.

In dem hier zu entscheidenden Fall hat das Amtsgericht Potsdam entschieden, dass das beklagte Versicherungsunternehmen nicht hinreichend dargelegt und bewiesen hat, dass der Treuhänder nicht in einem schweren wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis gestanden hat. Es hat daher zunächst erstinstanzlich den die Prämienanpassungen genehmigenden Treuhänder für nicht unabhängig angesehen und das beklagte Versicherungsunternehmen entsprechend zur Rückzahlung eingezahlter Versicherungsbeiträge, die es aufgrund der Erhöhung erhalten hatte, verurteilt.

Es bleibt abzuwarten, ob das Urteil des Amtsgerichts Potsdam in zweiter Instanz halten wird. Hier wird das Landgericht Potsdam eine entsprechende Entscheidung fällen müssen. Ob eine dritte Instanz beim Bundesgerichtshof (BGH) eröffnet wird, muss das Berufungsgericht entscheiden.

Fazit: Anforderungen und Unabhängigkeit bei Prämienerhöhung – Anforderung an Treuhänder

An die ordnungsgemäße Prämienerhöhung sind strenge Anforderungen zu stellen. Ebenso an die Unabhängigkeit eines der Prämienerhöhung genehmigenden Treuhänders.
Grund dafür ist, dass der Treuhänder die Interessen der Versicherten schützen soll. Von einem Treuhänder der bereits seit langer Zeit in den Diensten der Versicherungsunternehmen steht und dessen daraus erzielter Verdienst seine Haupteinnahmequelle darstellt, ist dieser Schutz der Versicherten wohl kaum zu erwarten.

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Reservierungsgebühren – Durchsetzbarkeit Rückzahlungsanspruch

Reservierungsgebühren beim gescheiterten Immobilienkauf – Unwirksamkeit einer Vereinbarung über eine Reservierungsgebühr.

Reservierungsgebühren - Durchsetzbarkeit Rückzahlungsanspruch

Reservierungsgebühren beim gescheiterten Immobilienkauf – von Kim Oliver Klevenhagen, Rechtsanwalt

Die Verwirklichung des Traums von der eigenen Immobilie scheint zum Greifen nah für das junge Ehepaar T. aus Berlin. Sie haben sich sogar die Wunschimmobilie beim Makler gegen Gebühr reserviert. Weil die Finanzierung im letzten Moment doch nicht klappt, kann das junge Paar nicht kaufen. Verzweifelt bitten Sie den Makler um Rückzahlung der Reservierungsgebühr. Dieser weigert sich. Zu Recht?

Was ist eine Reservierungsgebühr?

Der Erwerb einer Eigentumswohnung oder eines Hauses stellt für die Allermeisten einen der größten und bedeutendsten Käufe, die sie in ihrem Leben tätigen, dar. Daher möchten viele Kaufinteressierte nach Besichtigung einer ihren Bedürfnissen entsprechenden Immobilie häufig eine gewisse Bedenkzeit haben, bevor sie dem Kauf endgültig zustimmen. Eine solche gestehen Immobilienmakler den Interessenten häufig gegen eine „Reservierungsgebühr“ zu. Diese wird im Falle, dass ein Kaufvertrag abgeschlossen wird, von der anfallenden Maklergebühr abgezogen, sodass sie praktisch entfällt. Sollten jedoch die Interessenten sich gegen den Kauf entscheiden, sieht die Vereinbarung vor, dass der Makler die Gebühr behält. Darf das sein?

Vertragsbedingungen: Ist eine solche Vereinbarung wirksam?

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshof (BGH) entschied am 23.11.2010 (Aktenzeichen: III ZR 21/10), dass Reservierungsgebühren unwirksam sind, wenn sie in vorformulierten Vertragsbedingungen, den sogenannten „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ (AGB), umgangssprachlich auch „das Kleingedruckte“ genannt, vereinbart sind. Da die AGB einseitig gestellt werden und die andere Vertragspartei keinen Einfluss auf ihren Inhalt nehmen kann, unterliegen sie der sogenannten „AGB-Kontrolle“ der §§ 305c ff. BGB. Bei dieser Kontrolle wird verhindert, dass die Vertragspartei, die die AGB stellt sich einen ungerechtfertigten Vorteil verschafft. Besteht eine Klausel der AGB diese Kontrolle nicht ist sie nichtig und wird nicht angewandt.

Unwirksamkeit Reservierungsgebühr?

Die Unwirksamkeit einer Vereinbarung über eine Reservierungsgebühr ergibt sich aus § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB. Dieser erkennt AGB-Klauseln für nichtig, wenn sie „den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen“. Dem Bundesgerichtshof (BGH) zufolge ist eine Vereinbarung über eine Reservierungsgebühr eine solche unangemessene Benachteiligung, da sich der Makler über die Vereinbarung eine erfolgsunabhängige Provision sichern will, ohne dem Käufer einen nennenswerten Gegenwert dafür zu bieten. Im Falle, dass der Interessent vom Kauf absieht hat er keinen tatsächlichen Nutzen aus der Vereinbarung. Außerdem ist ohnehin der Nutzen einer Reservierungsvereinbarung mit dem Makler gering, da sie kein Garant dafür ist, dass der Interessent das gewünschte Objekt auch tatsächlich kaufen kann. Der Eigentümer des Hauses kann dieses dennoch an einen Dritten verkaufen oder ganz von seiner Verkaufsabsicht Abstand nehmen.

Beeinflussung der Kaufentscheidung durch Reservierungsgebühr?

Die häufig recht hohe Gebühr kann den Interessenten in seiner Kaufentscheidung unangemessen beeinflussen, weil nur im Falle der Entscheidung zum Kauf die Gebühr faktisch entfällt. Des Weiteren ist es ebenfalls unzulässig eine Gebühr in den AGB für Dienstleistungen wie das Durchführen von Besichtigungen, das Vorbereiten des Kaufvertrags oder das Vereinbaren des Termins beim Notar zu erheben. Dies entschied das Amtsgericht Charlottenburg am 24.09.2014 (Aktenzeichen: 216 C 270/13) rechtskräftig. Der Makler selbst hat durch den Verzicht weiter um das Objekt zu werben gleichzeitig keinen Nennenswerten Nachteil oder Aufwand. Somit ist in allen Fällen, in denen die Vereinbarung über die Reservierungsgebühr den AGB entstammt, diese unwirksam.

Es ist jedoch dennoch für einen Makler möglich auch eine bindende Reservierungsgebühr auszuhandeln. Dies ist aber an hohe Anforderungen geknüpft. So darf sie erstens natürlich nicht in den AGB stehen, sondern muss in einer Individualabrede ausgehandelt werden. Außerdem muss der Eigentümer der Immobilie der Reservierung zustimmen. Beträgt die Gebühr mehr als 10% der Maklergebühr, so muss die Vereinbarung von einem Notar gemäß § 311b Abs. 1 Satz 1 BGB beurkundet werden. Dies soll einen Übereilungsschutz bewirken, da angenommen werden muss, dass eine solch hohe Gebühr den Käufer in seiner Kaufentscheidung beeinflussen kann.

Was bedeutet die Unwirksamkeit?

Aufgrund der Unwirksamkeit der AGB-Klausel wird diese nicht angewandt und das dispositive Recht, also das ansonsten vorgesehene Recht der Bürgerlichen Gesetzbuchs, tritt an ihre Stelle. Da dieses nach § 652 Abs. 1 Satz 1 BGB nur im Falle des Vertragsschlusses eine Entlohnung des Maklers vorsieht und keine erfolgsunabhängige Vergütung, hat der Makler keinen Anspruch auf das Geld und muss dem ehemaligen Kaufinteressenten dieses zurück erstatten.

Fazit: In den AGB der Makler vereinbarte Reservierungsgebühren sind nahezu immer unwirksam.

Auf diesem Wege erlangtes Geld muss auch im Falle des Nichtzustandekommen eines Kaufvertrages erstattet werden. Eine individuelle Vereinbarung zu einer solchen Reservierungsgebühr kann wirksam sein, ist jedoch an strenge Anforderungen gebunden, die im Einzelfall fachkundig zu prüfen sind. Die Eheleute T. aus Berlin haben also gute Chancen, die gezahlte Reservierungsgebühr erfolgreich zurückzufordern.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kim Oliver Klevenhagen von der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB sind Fälle wie jener der Eheleute T. vertraut: „Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus auf dem Kapitalmarkt ist der Immobilienerwerb In den letzten Jahren immer attraktiver geworden. Aufgrund der hohen Nachfrage verlangen Makler immer häufiger Reservierungsgebühren. Häufig erleben wir AdvoAdvice Rechtsanwälte, dass es beim Scheitern des Immobilienerwerbs zu Konflikten mit dem Makler kommt. Die Rechtslage ist seit dem Grundsatzurteil des BGH in den meisten Fällen eindeutig.“

Betroffenen ist also zu raten, sich im Zweifelsfall an eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei zu wenden um die Chancen einer Durchsetzbarkeit eines Rückzahlungsanspruches prüfen zu lassen.

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Wie man indoor Outdoor-Fotos in höchster Qualität schiessen kann

Foto-Webcam-Lösung für Spiegelreflexkameras

Wie man indoor Outdoor-Fotos in höchster Qualität schiessen kann

Foto Webcam, avisec ag

Die digitale Fotografie hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung erlebt. Soziale Medien sind voll von Bildern und manch ein Unfall oder Bauschaden wird kurzerhand per Smartphone verewigt. Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Doch genügt die Qualität dieser Bilder für Entertainment, Dokumentationen oder für Live-Werbung, zum Beispiel im Tourismusbereich? Oft fehlt der Masse schlichtweg die Klasse. Gesucht sind emotionale Bilder in einer hohen Auflösung. DSLR-Kameras, die rund um die Uhr und bei jedem Wetter präsent sind, mit Strom langfristig funktionieren und deren Bildqualität automatisch überwacht wird – wie ist das möglich?

Das hat sich auch die bisher auf klassische Videoüberwachung spezialisierte Avisec AG im aargauischen Remetschwil gefragt und sich gleich die Hilfe von kompetenten Partnern, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), gesichert. Entstanden ist die yellow.webcam, mit einem Resultat, das «seinesgleichen sucht». Die Webcam kommt bereits beim Bau der dritten Belchentunnelröhre im Aargau zum Einsatz.

http://yellow.webcam: Gesamtlösung für Outdoor-Fotografie
Yellow.webcam ist ein Outdoor-Foto-Webcam-System, das selbst bei geringen Bandbreiten zuverlässig Daten überträgt und speichert. Damit grosse Bilder problemlos übertragen werden können, werden diese in kleine Teile geschnitten und in der Cloud wieder verlustfrei zusammengesetzt. Selbst Baudokumente lassen mit der Webcam kaum Wünsche übrig. Dank der bahnbrechenden Cloud-Lösung der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) können Menschen auf Wunsch automatisch aus den Bildern «entfernt» werden. Ideal also für Datenschutz-relevante Live-Webcams.

Hohe Anforderungen und doch ein einfaches Handling
Verschwommene Bilder, Datenschutz, Akkulaufzeit und Ausharren im kalten Wetter sind mit yellow.webcam Geschichte. Die Anforderung «outdoor» verlangt nach hoher Qualität, die sicher übertragen werden kann. Yellow.webcam muss 40 Grad minus und bis zu 200 km/h Sturmwind aushalten. Das Outdoor-Gehäuse ist so konzipiert, dass eine beliebige Spiegelreflexkamera darin untergebracht werden kann. So können die meisten Benutzer selbst damit starten, die eigene Kamera verwenden und müssen nur Gehäuse und Technik berappen. Auch die Installation von yellow.webcam wurde so entworfen, dass die Webcam mit guten technischen Kenntnissen installiert werden kann. Fotografen erwartet eine Lösung, die eine lange Betriebslaufzeit von mehreren Jahren anbieten kann. Selbst starke Witterungen haben dank dem Outdoorgehäuse keinen Einfluss auf die Technik.

Fotografiert wird quasi von zu Hause aus. Werden Fotos mit ungenügender Qualität geschossen, gibt es eine Fehlermeldung oder es werden nur die besten überliefert. Der Aufwand liegt neu nicht mehr im geduldigen Warten und nachträglichen Korrigieren der Bilder. Es geht nur noch um den idealen Ort für die Montage.

Kooperation von Wirtschaft, Fachhochschule und Forschungsfonds
Über mehr als zwei Jahre haben Daniel Bärtschi, Geschäftsführer der Avisec AG und sein Team, diese Gesamtlösung für Outdoor-Fotografie entwickelt. In dieser Zeit haben sie immer wieder bestehende Produkte und Anforderungen bezüglich Qualität, Handling und Resultat verglichen. Während das Team der Avisec AG den Lead in diesem Projekt übernahm, wurde das Outdoor-Gehäuse durch Studenten von Professor Georg Naef von der Fachhochschule in Basel entwickelt. Hergestellt wurde es von der Firma Emaform AG in Gontenschwil, die Elektronik stammt von der Firma Avisec AG, produziert bei der Canastra AG in Oberrohrdorf. Susanne Bleisch vom «Institut für Vermessung und Geoinformation» und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter, Erich Matti, haben die Cloud-Lösung entwickelt. Die Beteiligten sind sich bewusst: Ohne den Aargauer Forschungsfonds wäre dies alles nicht möglich gewesen. Überzeugende Innovation hat schliesslich ihren Preis.

Die Avisec AG mit Sitz in Remetschwil/Schweiz, wurde im 2009 gegründet und ist ein führendes Unternehmen im Bereich von Webcam Lösungen mit Kunden in mehr als 25 Länder. Bei avisec dreht sich alles um Kameras und deren Fernsteuerung, von Baustellen-Webcams, Staukameras, Tourismus Lösungen bis hin zu Foto Webcams. Avisec ist Anbieter von Spiegelreflexkamera Outdoor Gehäusen, Steuerelektronik und Webcam Cloud Lösungen.

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Lieber TTCTE als TTIP

Lieber TTCTE als TTIP: sagt Change Prozess Kommunikations- Entwickler Hajo Bentzien, Weltgrund AG. In der Change Prozess Kommunikation es nicht nur um das traditionelle „schneller, besser, kostengünstiger“, sondern heute auch um „ökologisch, nachhal

Lieber TTCTE als TTIP

Hajo Bentzien bewegt…

Während die TTIP, die transatlantische Handels- und Investitions- Partnerschaft noch verhandelt wird, hat Hajo Bentzien die TTCTE entwickelt, also „Time to change to ecology“, umschrieben mit dem neuen Slogan der WELTGRUND AG „Choice for Change“ .

Denn Mitarbeiter sind nur dann zu Bestleistung zu motivieren, wenn sie mit allen Ebenen ihres Seins agieren können: also rational, emotional und vital und Menschen kaufen nur noch was transparent und ökologisch ist.
Folglich sind Unternehmen langfristig nur dann erfolgreich, wenn alle am ganzheitlichen Sinn des Unternehmens mitarbeiten:
Dazu gehören die Themen aktive Personalentwicklung, verbesserte Produktivität, erhöhte Kreativität, klare Visionen, mehr Nachhaltigkeit, Ethik und Ökologie.
Und weil zwischen 40-60 % der Unternehmen an der Umsetzung von Veränderungsprozessen scheitern, brauchen Unternehmen für ihren Erfolg eine professionelle fachliche Begleitung und qualifizierte Kommunikation.
Es sind ja die Führungskräfte, die solch einen Veränderungsprozess durchsetzen müssen. Meist ist hier der zentrale Impuls von Außen hilfreich, um die Führungskräfte zu unterstützen beim richtigen Verhalten im Veränderungsprozess.
Genau aus dieser Erfahrung hat der langjährige Change Management Experte Hajo Bentzien sein neues Team geformt. Das Team http://www.weltgrund.com/#!das-team/c19pj umfaßt Profis aus verschiedenen relevanten Bereichen. Dabei sind unter anderem Hajo Bentzien (Führung und Kommunikation in Banken, Versicherungen, Automobilbranche und mehr), Armin Marks (Service-Trainer in Investitions- und Dienstleistungsindustrie), Marco Bentzien (Coach für Führungsnachwuchs in den Themen ökolog. Land- und Fortstwirtschaft), Max Bentzien (Trainer netzwerken: Politik und Partnernetzwerke), Dr. Lutz Ellermann ( Feng Shui), Dieter Große-Kreul (Experte für Veränderungen im Vertrieb), Dr. Frank Hohlfeld (Berater, Gutachter in Umfeld- Ökologie), Beate Knust-Bentzien (Kommunikationsberaterin und Organisationsaufstellung, Reitcoach) , Susanne Lührig (Volkswirtin mit Schwerpunkt Training und Kommunikation Neue Medien) Dr. Werner Ockels (Gesundheitscoach und Entwickler der Cura Cauta Strategie) Dr. Stefaniie Pohlhausen (Ernährungsberatung).

Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es eines Teams mit vielen Erfahrungen. Genau deshalb trifft im Team um Hajo Bentzien, dem Menschenbeweger, Kommunikationskompetenz auf Biologie, Physik, Chemie, Ökologie und Neue Medien. In der Zusammenarbeit wird die 30 jährige Erfahrung von Hajo Bentzien und Kollegen weitergegeben und von hoch motivierten Fachspezialisten umgesetzt. Mehr erfahren Sie durch Anforderung der Information
„ Menschen bewegen, aber wie?“ oder bei www.weltgrund.com

WELTGRUND AG wurde 2005 gegründet,
• um die erfolgreiche über 30jährige Arbeit der Agentur für Unternehmenskommunikation (Bentzien Kommunikation GmbH) sowie Coaching und Training (ERFOLGSGUT) fortzusetzen, jetzt mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Ökologie
= Change Communication
• um das nachhaltig-ökologische Projekt Fundo Laguna Blanca in Chile zu ermöglichen
= Eco Invest

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In welchem Arbeitsumfeld sind Sie erfolgreich?

Karrierecoach Markus Heinzinger über den richtigen Arbeitgeber für Ihren nächsten Karriereschritt

In welchem Arbeitsumfeld sind Sie erfolgreich?

Karriereberater Markus Heinzinger

Helmut Bauer* ist seit einem halben Jahr Teamleiter im Bereich Security-Consulting bei einem international tätigen IT-Konzern. Und immer öfter geht er unzufrieden nach Hause. „Keine meiner Fähigkeiten kann ich hier ausspielen“, erzählt er. „Meine Spezialität ist die pragmatische und schnelle Lösung von Kundenproblemen. Stattdessen muss ich mich hier mit Kompetenzstreitigkeiten innerhalb der Firma auseinander setzen.“ Eine direkte Kommunikation mit den Spezialisten des Nachbar-Bereichs ist nicht möglich. Sein Abteilungsleiter wies ihn sogar an, alle Anfragen ausschließlich über ihn laufen zu lassen.

In seiner letzten Stelle bei einem mittelständischen IT-Systemhaus war das ganz anders. Dort baute er den Bereich Internet-Security auf. Anfangs war er der einzige Spezialist auf diesem Gebiet und etablierte im Laufe von 3 Jahren eine Abteilung mit 7 Mitarbeitern. Er ist gewohnt anzupacken, wo Not am Mann ist. Besonders motivierte ihn an seiner Rolle, dass er den Überblick über alle Kundenprojekte hatte und bei Bedarf steuernd eingreifen konnte.

„Am Fall von Helmut Bauer wird klar, wie wichtig das passende Arbeitsumfeld für den individuellen beruflichen Erfolg ist“, erläutert Markus Heinzinger, Karriereberater und Coach aus München. „Oft sehen meine Klienten nicht, dass sich beispielsweise die Rolle und die Anforderungen an einen Abteilungsleiter in einem Großkonzern und in einem Startup-Unternehmen sehr stark unterscheiden. Mindestens genauso groß ist Differenz zwischen einer Behörde und einem Mittelständler.“ Es sind ganz verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen, die notwendig sind, um in den jeweiligen Organisationen und Rollen erfolgreich zu sein.

Was brauchen Sie, um sich entwickeln zu können?

Bei der Wahl des richtigen Arbeitgebers geht es deshalb um die Frage, in welchem Arbeitsumfeld Sie Ihre ganz persönlichen Stärken und Fähigkeiten optimal einsetzen können. Welches Umfeld hindert Sie nicht in Ihrer Entfaltung, sondern motiviert Sie und spornt Sie zu Höchstleistungen an? Bei der Ermittlung der notwendigen Rahmenbedingungen können Sie sich an folgenden Kategorien orientieren:

1. Unternehmensgröße
Gerade Absolventen schätzen die ausgezeichnete Reputation und Anziehungskraft großer Marken und der dahinter stehenden Konzerne. Ausgeklügelte Einarbeitungs- und Traineeprogramme stehen oftmals ausgeprägten Hierarchien und sehr speziellen und kleinteiligen Aufgabenstellungen im Arbeitsalltag gegenüber. Bei einem Mittelständler dagegen werden Sie oft ins kalte Wasser geworfen. Training-on-the-job ist dort übliche Praxis und oft sind eine schnelle Übernahme von Verantwortung und ein ganzheitlicher Blick auf die Prozesse möglich.

2. Stabilität vs. Entwicklung
Die Arbeit in einer Behörde bietet Ihnen maximale Sicherheit und geregelte, wenngleich auch sehr eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten. Demgegenüber sind Sie bei einem Start-Up vielfältigen Markt- und Wettbewerbseinflüssen ausgesetzt. Sie können in kürzester Zeit große Verantwortung übernehmen, aber genauso schnell kann es passieren, dass Sie wieder bei Null anfangen müssen.

3. Organisation
Können Sie gut arbeiten und fühlen Sie sich wohl, wenn Sie festgelegte Prozesse und klare Aufgabenzuordnungen und Hierarchien vorfinden? Oder brauchen Sie maximale Gestaltungsfreiheit um ausgezeichnete Leistungen zu bringen und verzichten dafür lieber auf vorgegebene Strukturen und unterstützende Formalitäten?

4. Erfolgsfaktoren der Aufgabe
Was sind die wichtigsten Aufgaben Ihrer Rolle? Das Optimieren bestehender Prozesse und Produkte oder das Aufbauen neuer Aufgabengebiete, Geschäftsfelder und Märkte? Auf welchem Gebiet können Sie Ihre Qualitäten besser ausspielen?

Weitere Informationen zur Ermittlung Ihres optimalen Arbeitsumfelds finden Sie in meiner Checkliste http://www.markus-heinzinger.de/s/Checkliste_Arbeitsumfeld.pdf

* Name geändert

Der Karriereberater und Coach Markus Heinzinger aus München begleitet Fach- und Führungskräfte, Selbständige und Berufseinsteiger bei der Entwicklung beruflicher Strategien und Alternativen. Darüber hinaus unterstützt er Unternehmen dabei, ihre Leistungsträger gezielt zu fördern und Mitarbeiter in Veränderungsprozessen individuell zu begleiten. Weitere Informationen unter http://www.markus-heinzinger.de

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Handwerk hat noch goldenen Boden

Wie neue Tätigkeitsfelder durch die Energiespaßnahmen entstehen – qualifizierte Handwerker gesucht! – von Heiko Brunzel, Velten

Handwerk hat noch goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden – Seminarveranstaltung Brunzel Bau GmbH

Geh auf Wanderschaft, lerne was! Wanderburschen begegnet man heute nur noch selten. Deutschland und Europaweit werden gute Handwerker gebraucht. Unternehmer aus verschiedenen Handwerksbranchen suchen händeringend Mitarbeiter. Bauunternehmer Heiko Brunzel, von der Velter Brunzel Bau GmbH , sieht akuten Handlungsbedarf für die gesamte Baubranche. In regelmäßigen Veranstaltungen informiert Heiko Brunzel branchenübergreifend, mit Hinzunahme von Wirtschafts- und Mittelstandexperten interessierte Unternehmer zur Problemerkennung mit Lösungsfindung.

Welche Zukunft zeichnet für die Handwerksbetriebe ab?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat geschätzt, dass durch eine steigende Ökosteuer auf Heizöl, Benzin, Erdgas und Strom bei Behörden, Unternehmen und privaten Haushalten ein Anreiz zu Energiesparmaßnahmen entstehen könnte, mit dem etwa 600 tausend neue Arbeitsplätze – vor allem auch im Handwerk geschaffen werden könnten. Ist dies heute schon Wirklichkeit? Die Teilnehmer diskutierten und tauschten Erfahrungen hierzu aus.

Wirtschaft – Gesellschaft – öffentliches Auftreten

Die öffentliche Hand stellt gegenwärtig wegen Geldmangels Renovierungs- und Erweiterungsinvestitionen bei Gebäuden, Straßen und Kanalisationssystemen immer wieder zurück, aber auch diese lassen sich nicht auf immer verschieben. Können sich die hohen Infrastrukturstandards bei uns halten? Chancen zur Erhaltung bestehen in der Privatisierung und privat Investments zur Verwirklichung von Projekten und Stärkung der Infrastruktur. Irgendwann werden die Sanierungen nicht aufzuhalten sein. Lösungen werden gefunden und Aufträge vergeben, sprechen dafür, dass die Handwerks- und Baubetriebe neuen Aufschwung erleben werden „goldenen Boden“, dafür werden sie aber einen Strukturwandel vornehmen müssen. Hierbei gilt es neue Aufgabengebiete, die fachlichen Fähigkeiten und in starkes qualifiziertes Mitarbeiterteam zu generieren, um die Projekte auszuführen und zu realisieren. Nur der, der fertigen, sanieren, erneuern kann, wird zu tun haben! Gute Ausbildung ist das A und O, darin sind sich alle Teilnehmer einig. Der Referent verdeutlicht den Stellenwert und die Stärken des deutschen Ausbildungssystems.

Veränderungen der Anforderungen für das Handwerk

Sind erst einmal die meisten Haushalte an die Datenautobahnen angeschlossen und hat jedes technische Gerät einen Diagnosestecker, werden im Elektrohandwerk und in den verwandten Branchen Millionen Arbeitsstunden für Vorortanalysen eines Fehlers überflüssig werden. Produkte, ob es sich um Autos oder Heizungsanlagen handelt, brauchen weniger Servicestunden als früher und viele Hersteller unterhalten heute eigene Hotlines zum Kunden am Handwerk vorbei. Zukünftig werden immer weniger Handwerker bei der Problembehandlung vor Ort benötigt, vielmehr wird es nicht mehr lange dauern, bis man beispielsweise seine Waschmaschine selbst auf den neuen Technikstand bringen kann, indem man einfach die neueste Steuerungssoftware einspielt.

Aus vielen Handwerksprodukten wie zum Beispiel, Treppen, Türen, Toren, Pforten, Möbel, Regale sind industriell gefertigte Massewaren geworden. Berufsgruppen und Betriebe wie Schreinerwerkstätten müssen sich komplett umstellen. Der Verkauf von Waren wandert vom handwerklichen Ladengeschäft in die Supermärkte. Dies ist die Zukunft: Weniger Reparaturen, weniger handwerkliche Herstellung, weniger Verkauf, mehr Technisierung, eine Renaissance der Eigenarbeit im privaten Haushalt.

Der Referent weist in der Diskussionsrunde nochmals darauf hin, warum und wie das Handwerk weiterhin Zukunft haben wird. Dazu gehört nicht Betriebsblind zu sein, sondern neue Wege gehen, durch die Integration von neuen Betätigungsfeldern, diese in den laufenden Betrieb einbinden, fachliche Kompetenz stetig schulen und verfeinern, ein aktives Netzwerk aufzubauen, um zielorientiert einen Lösungsmehrwert zu schaffen. Handwerkliches Können, Ausbildung und Geschick sind dabei das stärkste Fundament in der Handwerksbranche, die Deutschland als Vorreiterrolle auszeichnet.

V.i.S.d.P.:

Heiko Brunzel
Bauunternehmer Bildquelle:kein externes Copyright

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
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Heiko Brunzel
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Für jede Anforderung die passende Lösung. Remmert konzipiert Lager für Überlängen

Für jede Anforderung die passende Lösung. Remmert konzipiert Lager für Überlängen

Detailansicht: Remmert-Brückenlager

Mehr als 2.000 t Stahlprofile mit bis zu 12 m Länge auf gerade einmal 540 m² Grundfläche bevorraten – für Joskin wird das jetzt Wirklichkeit. Der Hersteller von landwirtschaftlichen Anhängern integriert in den nächsten Monaten ein Remmert-Brückenlager. Für das Unternehmen ein echter Gewinn: Die „Brücke“ ermöglicht auch bei Materialien mit Überlänge ein schnelles und zuverlässiges Handling. Joskin profitiert dadurch von einer beschleunigten Fertigung und einer erhöhten Prozesssicherheit. Das Unternehmen schafft außerdem neue Kapazitäten, um seine Produktion in den nächsten Jahren auszubauen.

Die Be- und Verarbeitung von Stahlprofilen mit bis zu 12 m Länge gehört für Joskin zum Arbeitsalltag. Die effiziente Bevorratung des Materials stellte den Hersteller von landwirtschaftlichen Anhängern aus dem belgischen Soumagne jedoch immer wieder vor Herausforderungen. Um mehr Werkstoffe auf minimaler Grundfläche zu lagern, entschied sich das Unternehmen für die Integration eines Brückenlagers von Remmert. „Neben Platzeinsparungen wollen wir trotz der Maße des Materials außerdem eine erhebliche Vereinfachung und Beschleunigung des bisher sehr komplizierten Handlings erreichen, um eine reibungslose Produktion sicherzustellen“, erklärt Didier Joskin, Geschäftsführer bei Joskin. „Remmert erschien uns als der perfekte Partner für dieses Projekt. Das Unternehmen hat bereits ein Lager mit ähnlichen Anforderungen realisiert, das seit 18 Jahren erfolgreich im Einsatz ist. Zudem hat uns das maßgeschneiderte Konzept sofort überzeugt.“ Dieses sieht nicht nur die Integration des neuen Automatiklagers, sondern auch die Umstrukturierung des gesamten Materialflusses vor: Dazu wird die Remmert-„Brücke“ in einer neuen Halle errichtet. Dank der kompakten Bauweise können auf 392 Lagerplätzen Profile mit einem Gesamtgewicht von über 2.000 t lagern. Um kurze Wege zu ermöglichen, wird auf einer Seite des Lagers eine Halle für den Wareneingang und auf der anderen Seite eine Halle für die Fertigung angebaut. Eine Ein- sowie drei Auslagerungsstationen verbinden die Hallen miteinander und ermöglichen so einen reibungslosen Materialfluss. Um eine schnelle Versorgung der fünf Sägen und zwei Rohrschneidlaser (max. 400 mm Durchmesser) zu gewährleisten, werden die Auslagerungsstationen in der neuen Fertigungshalle nahe den Bearbeitungsmaschinen positioniert. Die Entnahme der Stahlprofile aus den Kassetten erfolgt mittels Hallenkran. Durch die automatische Bevorratung sowie das effiziente Materialhandling rechnet Joskin nach der Inbetriebnahme des Lagers im Frühjahr 2014 mit einer deutlichen Steigerung der Produktivzeit der Maschinen. Das Lager ist außerdem so konzipiert, dass das Unternehmen künftig über ausreichend Platz und Ressourcen verfügt, um weiterzuwachsen.

Remmert ist in der Metall verarbeitenden Industrie sowie im Stahl- und Metallhandel der anerkannte Experte für intelligente Langgut- und Blechlagersysteme. Der Material- und Informationsfluss wird von der Materialanlieferung über die Kommissionierung bis zur Bereitstellung an den Bearbeitungsmaschinen perfekt an die Prozesse der Kunden angepasst. Die modular aufgebauten Softwarelösungen und automatischen Handling- und Kommissioniersysteme von Remmert garantieren ein hocheffizientes Lagern. Um die notwendige Produktivität auch für ältere Lagersysteme zu ermöglichen, bietet Remmert Erweiterungen, Modernisierungen, Automatisierungen und Material- sowie Informationsflussoptimierungen für Langgut- und Blechlagersysteme aller Hersteller.

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Allgemein

Kunden-Feedback erwünscht: Implico lud zum White Paper Meeting

Konstruktiver Austausch über OpenTAS / Positives Feedback zur Veranstaltung

Kunden-Feedback erwünscht: Implico lud zum White Paper Meeting

Auftakt des White Paper Meetings 2012 am Vorabend, © Implico

Die Möglichkeit, die Zukunft von OpenTAS mitzugestalten, ließ sich kaum einer der deutschen OpenTAS-Kunden entgehen: Ende Oktober trafen sie sich bei Implico in Hamburg, um beim White Paper Meeting 2012 Ideen und Vorschläge für OpenTAS einzubringen, aber auch kritisches Feedback zu geben. In einer anschließenden Online-Befragung bescheinigten sie dem Beratungs- und Softwarehaus eine rundum gelungene Veranstaltung.

Es war das „Who ist Who“ der deutschen Mineralölindustrie, das bei Implico zusammen gekommen war. Unter den insgesamt 25 Teilnehmern waren Mitarbeiter der folgenden zehn OpenTAS-Kunden: Gunvor (ehemals Petroplus), Holborn, OMV Deutschland, Tanklager Simon, TanQuid, Total Deutschland, Total Raffinerie Mitteldeutschland, Unitank, Vopak und Wilhelmshavener Raffineriegesellschaft. Sie haben wie gewünscht das Motto der Veranstaltung – „Butter bei die Fische“ – beherzigt und offen ihre Kritik und Wünsche geäußert. Vielfach angesprochene Themen waren die Benutzerfreundlichkeit, die Möglichkeit für Auswertungen und Reports, aber auch die Kommunikation bei Supportfällen.

Die Offenheit, mit der sich Implico den Anwendern gegenüber präsentierte, und die Bereitschaft auch Kritik entgegen zu nehmen, haben die Teilnehmer sehr geschätzt. So wurde positiv angemerkt, „dass auch kritische Themen angesprochen wurden und man offen Verbesserungsvorschläge einbringen konnte.“ Auch die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern auszutauschen, wurde vielfach gelobt. So heißt es in einem weiteren Feedback der Online-Befragung: „Man konnte sich gut in die Gespräche und Diskussionen einbringen, die lockere Atmosphäre und die zahlreichen Ansprechpartner ermöglichten einen angenehmen Meinungsaustausch.“ Ein anderer Teilnehmer fasst es so zusammen: „Ich fand die Veranstaltung rundherum gelungen.“

Auftakt der Veranstaltung war bereits am Abend zuvor. Das gemeinsame Zubereiten von Zwiebelbraten, Ravioli und Mascarpone-Crepe „hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch zu guten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre geführt.“

Als sich am späten Nachmittag des zweiten Tages 25 zufriedene Teilnehmer auf den Weg nach Hause gemacht haben, hatte Implico zahlreiche Impulse aufgenommen und dokumentiert. Das Solution Management prüft nun, in welcher Form der Input in die Entwicklung von OpenTAS fließen wird, so dass künftige Releases von OpenTAS noch besser auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten werden können.

Über Implico
Als internationales Beratungs- und Softwareunternehmen unterstützt Implico weltweit Öl- und Gasunternehmen bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Das Unternehmen wurde 1983 gegründet. Die Implico Gruppe (www.implico.com) mit Hauptsitz in Hamburg, Deutschland, verfügt über Niederlassungen in Großbritannien, Malaysia, Rumänien, der Schweiz und den USA.
Fünf der zehn größten Ölunternehmen der Welt setzen auf die Branchenerfahrung, Beratungskompetenz und die leistungsstarken Produkte von Implico. Hierzu zählen OpenTAS, SAP OGSD (Oil & Gas Secondary Distribution) und IDM (Integrated Dispatch Management). OpenTAS mit den beiden Hauptmodulen TMS (Terminal Management System) und RDM (Replenishment and Distribution Management) richtet sich an Tanklager und Raffinerien und bietet umfangreiche Funktionalitäten zur Administration, Automation und Prozessoptimierung. SAP OGSD, entwickelt von Implico und weltweit von der SAP vertrieben, optimiert den Vertrieb von Mineralölprodukten. IDM unterstützt Disponenten bei der Planung von optimalen Touren: Kundenaufträge und verfügbare Ressourcen lassen sich so koordinieren, dass Fahrzeugflotte und Personal bestmöglich ausgelastet sind.
Die dynamisch wachsende Implico Gruppe beschäftigt derzeit rund 250 Mitarbeiter.

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