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In Asien investieren – einfach, transparent, fundiert

In Asien investieren - einfach, transparent, fundiert

Singapur ist wichtiger Finanzplatz in Asien. Hier sind zahlreiche Fonds angesiedelt

Asien bleibt der globale Wachstums-Champion. Zu dieser Einschätzung kam der Internationale Währungsfonds (IMF) im Mai 2017.

Das Team von AsiaFundManagers.com meint: Investoren können diese Wachstums-Region nicht länger ignorieren. Schon heute erwirtschaften die Länder in Asien ein Drittel des weltweiten Sozialproduktes und wachsen beständig. Wichtige Schlüsseltechnologien kommen heute aus Asien.

Dennoch spielen Asien-Investments eine untergeordnete Rolle in den Portfolios internationaler Investoren: Rund 9 Billionen US-Dollar zusätzlich müssten eigentlich in Asien investiert sein, um der ökonomischen Rolle der Region gerecht zu werden.

Viele Investoren werden noch immer von Intransparenz, Informationsdefiziten und schlechtem Marktzugang abgeschreckt. Allesamt Herausforderungen, die schon heute von vielen Investmentfondsmanagern gemeistert werden.

AsiaFundManagers setzt auf die Kompetenz von Fondsgesellschaften und bietet auf einer Plattform Informationen zu vielversprechenden Investment-Strategien, Asien-Fonds, Fondsgesellschaften, und Ländern in Asien. Wir kombinieren Marktkenntnis, Hintergrundinformationen, Investment-Ideen und eine umfassende Datenbank an Fondsmanagern und Fonds, die Anleger gemäß ihren Investitionskriterien durchsuchen können.

Neben unserem Fondsresearch und redaktionellen Inhalten finden Nutzer auf unserer Plattform Daten und Tools. In Kooperation mit dem Informationsanbieter vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH ist ein umfassendes Angebot zu Asien-Investments entstanden. Charts, Fondspreise, Portfolios, Factsheets und Dokumente ermöglichen unser einzigartiges Informationsangebot zu Asien-Investments.

Hinter der Plattform stehen Jan Altmann und Thomas Schalow. Ihre Mission: Mehr Aufmerksamkeit für Asien als Investmentregion unter europäischen Anlegern schaffen. Damit sind die beiden Gründer im März 2017 ins Techquartier in Frankfurt eingezogen und bauen die Plattform seither auf. Wir haben ein klares Ziel. AsiaFundManagers.com soll zur führenden Plattform für Asien-Investments in Europa werden. Ein digitaler Marktplatz für Investoren und Fondsmanager.

AsiaFundMangers.com ist die Plattform für europäische Investoren, die sich ein Bild über Investments in Asien verschaffen wollen. Wir bieten News und Profile zu den wichtigsten asiatischen Volkswirtschaften, anbieterübergreifendes und neutrales Fondsresearch, Investmentstrategien und -ideen zum Anlagen in Asien. AsiaFundManagers.com schafft mehr Transparenz und ermöglicht Investoren bessere Anlageentscheidungen in Asien.

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Rickmers Insolvenz: Kanzlei Andersen prüft Ansätze für Schadenersatzforderungen

Privatanlegern droht 250-Millionen-Euro-Schaden durch Kurssturz der Anleihe.

Rickmers Insolvenz: Kanzlei Andersen prüft Ansätze für Schadenersatzforderungen

Niels Andersen, Rechtsanwalt

Die Rickmers Holding AG – eine der großen und traditionsreichen Reedereien – hat am 1. Juni 2017 überraschend einen Insolvenzantrag gestellt. Zuvor hatte der Vorstand der HSH Nordbank AG (HSH) am 31. Mai 2017 das Sanierungskonzept des Unternehmens abgelehnt. Der Schaden für private Kapitalanleger, die 2013 Rickmers-Anleihen erworben hatten, wird immens sein. Befürchtet werden muss nahezu ein kompletter Verlust von insgesamt 250 Millionen Euro. Die Kanzlei Andersen prüft daher aussichtsreiche Ansätze für mögliche Schadensersatzforderungen für Mandanten.

Die HSH ist wohl die mit Abstand größte Gläubigerin, mit angeblich rund 1,5 Milliarden Euro, wobei die Rickmers-Gruppe Gesamtverbindlichkeiten über 2,3 Milliarden Euro aufwies (laut Konzernabschluss 2015). Das Problem für Anleger: Die Rickmers Holding hatte in 2013 eine Anleihe begeben, über die zunächst 175 Millionen Euro von Kapitalanlegern eingeworben wurden. Im Herbst 2013 wurde eine weitere Tranche über 75 Millionen Euro emittiert. Verkauft wurde die Anleihe im „breiten Markt“, also auch an private Kapitalanleger.

Die Erlöse aus dieser Emission sollten zu etwa gleichen Teilen dem Wachstum und der Refinanzierung der Rickmers-Gruppe dienen. Denn der Schifffahrtsmarkt, Reedereien und Besitzer von Containerschiffen sind seit 2008 in einer Dauerkrise. Schuld daran sind hohe Überkapazitäten und der Preisverfall für Schiffscharter. Die Schiffe stehen meist nicht im Eigentum der Reeder, sondern gehören Fondsgesellschaften, bei denen Kapitalanleger und Banken investiert haben und die Reederei die Geschäftesführung inne hat – so auch in diesem Fall. So verfügt die Rickmers-Gruppe sogar über ein eigenes Emissionshaus nebst Treuhandverwaltungsgesellschaft, und zwar die ATLANTIC Gesellschaft zur Vermittlung internationaler Investitionen mbH & Co. KG. Über sie wurde nach eigener Darstellung ein Investitionsvolumen von über 1 Milliarde Euro abgewickelt.

Unser besonderes Augenmerk als Spezialkanzlei für Kapitalmarktrecht gilt jetzt der Rickmers-Anleihe und deren Investoren. Geschädigte Anleger sollten sich dabei möglichst gemeinsam vertreten lassen. Bei einem Insolvenzverfahren wie diesem ist solch ein Vorgehen ausgesprochen sinnvoll. Vor allem aber sollten jetzt rasch Ansätze für Schadensersatzansprüche geprüft werden. Der Kurs der Anleihe notierte zuletzt bei sechs Prozent des Ausgabepreises. Befürchtet werden muss u.U. ein Totalverlust, also insgesamt durchaus 250 Millionen Euro.

Ansätze für Schadensersatzansprüche wären zunächst eine eingehende Überprüfung der Ausgangssituation zur Emission im Jahr 2013. Zudem sollte die Rolle der HSH untersucht werden. Sie hat, neben dem Geschäft der Rickmers-Gruppe, viele Schiffe in den dafür aufgelegten Fondsgesellschaften finanziert. Daneben müssen die damaligen Kapitalmarktinformationen (der Prospekt der Anleihe) unter die Lupe genommen werden, und zwar besonders in Hinblick auf die hohen, seinerzeit schon absehbaren Risiken und damals erfolgter einschlägiger Insolvenzen.

Schließlich gab es bereits kurz nach Ausbruch der Krise bei den Schiffsfondsgesellschaften zahlreiche Pleiten, ab 2010 am Gesamtmarkt. Mittlerweile sind mehrere hundert Fondsgesellschaften und deren Privatinvestoren betroffen. In solchen Fällen – wie auch bei dem oben genannten Emmissionshaus Atlantic der Rickmers-Gruppe – beraten und vertreten wir Investoren in der Begleitung von Insolvenzverfahren sowie der Prüfung und Durchsetzung von Schadensersatzforderungen wegen Fehlern von Verkaufsprospekten.

Eine Besonderheit kommt in diesem Fall hinzu: In zahlreichen von uns für Investoren geführten Verfahren im Zusammenhang mit Fonds des Rickmers-Emissionshauses haben wir es jüngst mit dem Phänomen zu tun, dass sowohl das Emissionshaus wie auch die Treuhandgesellschaft kürzlich über komplexe Umstrukturierungen des Gesellschaftsvertrags nach Luxemburg „verschoben“ wurden. Nach unserer Bewertung zum massiven Nachteil unserer Mandanten.

Über die vergangenen acht Jahre – seit den ersten Insolvenzfällen – haben wir uns ein hohes Maß an Know-How und detaillierten Kenntnissen der maritimen Wirtschaft erworben. Hierzu gehört auch die chronische Verzahnung der Banken mit den Marktakteuren. Allen diesen Aktivitäten gehen wir auf den Grund.

Weitere Informationen unter: www.andersenweyer.com

Wir sind eine im Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei mit langjährig gewachsenem Fokus auf den Schifffahrtsbereich. Eine enge Vernetzung zu Sanierungsexperten, Steuerberatern und Spezialisten der maritimen Wirtschaft können wir zum Nutzen unserer Mandanten einbringen. Unsere Expertise beinhaltet umfangreiche Erfahrungen sowohl in der Rechtsberatung als auch in der forensischen Tätigkeit, schwerpunktmäßig für Investoren bei „Sammelschäden“ mit den dort eigenen Anforderungen. Derzeit vertrauen rund 4.000 Mandanten allein im Bereich Schifffahrt und Maritime Assets auf unsere Expertise.

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AndersenWeyer Rechtsanwalts GmbH
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Fintech-Broker DEGIRO mit überzeugendem Wachstum in Q1

Rekordzahlen mit 3,6 Mio. Transaktionen

Fintech-Broker DEGIRO mit überzeugendem Wachstum in Q1

DEGIRO, der schnellstwachsende Onlinebroker Europas, verkündet ein weiteres starkes Quartal in Umsatz, Kundenzahl und Transaktionen. Im ersten Quartal 2017 erhöhte sich die Anzahl der Anlagekonten auf 173.281, ein Anstieg von 74 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der ausgeführten Transaktionen stieg um 64 % auf 3,6 Millionen und der Umsatz steigerte sich um 69% auf 9,6 Millionen. Im deutschsprachigen Raum stieg die Anzahl der ausgeführten Transaktionen im gleichen Zeitraum um 97% und die Anzahl der Anlagekonten erhöhte sich um mehr als 90%.

Starkes Wachstum außerhalb des Heimatmarktes

Beinahe 26.000 neue Anlagekonten wurden im ersten Quartal eröffnet, von denen 9.000 aus den Niederlanden stammen, wo DEGIRO Marktführer ist. Das bedeutet, dass 65% aller Anlagekonten außerhalb der Niederlande eröffnet wurden. Die verstärkten Marketingmaßnahmen trugen auch Ihren Teil zu diesem Wachstum bei.

Gijs Nagel, CCO – Mitgründer von DEGIRO: „2017 hat in mehreren Bereichen gut begonnen. Neben dem robusten Wachstum machen wir große Schritte in der Ausweitung unseres Serviceangebots und haben die Benutzerfreundlichkeit unserer Plattform verbessert. Unsere überarbeitete DEGIRO Trading App ist ein voller Erfolg. Die Anzahl der Trades über die App hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt.“

Besuchen Sie uns auf degiro.de.

DEGIRO ist ein Onlinebroker, der im September 2013 in den Niederlanden mit dem Ziel startete, Privatanlegern den Zugang zu seinen Dienstleistungen zu gewähren und ihnen die gleichen Gebühren zu ermöglichen wie institutionellen Anlegern. Im September 2014 folgte der Markteintritt in Deutschland. Mittlerweile ist DEGIRO in 18 Ländern aktiv und der größte Broker in den Niederlanden. In Europa gehört DEGIRO mittlerweile zu den Top 10 Onlinebrokern. Heute nutzen mehr als 170.000 Kunden die Plattform von DEGIRO und handeln ein Volumen von mehr als 40 Milliarden Euro im Jahr. Als Investmentgesellschaft unterliegt DEGIRO der Aufsicht der niederländischen Behörde für Finanzmärkte (Autoriteit Financiële Markten, AFM) und der Zentralbank der Niederlande (De Nederlandsche Bank, DNB).

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Sutor Bank zeigt Video „So funktioniert der Kapitalmarkt“

Was genau ist eigentlich der Kapitalmarkt? Viele reden darüber, doch was steht dahinter? Im Grunde nur zwei Begriffe: Aktien und Anleihen.

Sutor Bank zeigt Video "So funktioniert der Kapitalmarkt"

Aktien & Anleihen – so funktioniert der Kapitalmarkt

Die hamburgische Sutor Bank setzt ihre Videoserie Anlage-Wissen für Alle – Basiswissen für Anleger und alle, die sparen, Geld anlegen und für das Alter vorsorgen möchten mit einem zusätzlichen Video zum Thema Kapitalmarkt fort.

In dem Video wird auf erstaunlich verständliche Art die Funktionsweise des Kapitalmarktes und somit die Grundlage aller Finanzprodukte veranschaulicht.

Denn grundsätzlich basiert die Wirtschaft auf dem Zusammenspiel von zwei Beteiligten: demjenigen, der Geld benötigt und demjenigen, der Geld hat. Dieses Prinzip wird anhand eines gängigen Beispiels schnell erklärt:

Auf der anderen Seite möchte irgendjemand ein Haus kaufen, eine Praxis eröffnen oder eine Firma gründen, obwohl er das nötige Geld dafür gerade nicht hat. Also sucht er einen Geldgeber. Um diesen davon zu überzeugen, ihm sein Geld zu geben, muss der Suchende finanzielle Anreize bieten.
Von diesem Beispiel ausgehend wird das Prinzip der Anleihe, also dem verbrieftem Kredit, erklärt. Als alternative Form wird die Aktie veranschaulicht.

Zwischen Aktien und Anleihen gibt es eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten für die Geldanlage – mit unterschiedlichsten Bezeichnungen: von Hybridkapital bis Genussschein. Doch im Grunde ist jede Form letztendlich immer eine Mischung aus den beiden klassischen Varianten von Aktien und Anleihen, von Eigen- und Fremdkapital. Diese beiden können nicht isoliert betrachtet werden, da sie quasi im Wettbewerb zueinander stehen.

Durch das Video zum Thema „So funktioniert der Kapitalmarkt“ veranschaulicht die Sutor Bank schnell und einfach die Grundlage aller Finanzprodukte.

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist eine der wenigen unabhängigen Privatbanken Deutschlands. Sie bietet mit ihrer Vermögensverwaltung für alle den unkomplizierten Einstieg in den Kapitalmarkt, leistet individuelle Vermögensberatung und managt zahlreiche Stiftungen. Für Finanzdienstleister entwickelt die Sutor Bank Finanzprodukte und übernimmt das technische und administrative Depotmanagement. Mit der neuen Start-up-Plattform bündelt die Sutor Bank ihr technisches, administratives und kundenspezifisches Privatbank-Know-how und die notwendige Infrastruktur, um Next-Finance-Unternehmen einen schnellen Start zu ermöglichen.

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Über 13 Prozent Plus in 2015 bei überschaubarer Volatilität

TrendConcept Fund Multi Asset Allocator bester "Systematic Managed Futures Fund" des Jahres 2015

Über 13 Prozent Plus in 2015 bei überschaubarer Volatilität

Caspar von Zitzewitz, einer der fünf Geschäftsführer der TrendConcept Vermögensverwaltung GmbH Bild: TrendConcept, Veröffentlichung frei in Verbindung mit Berichterstattung über TrendConcept

Taktische Vermögenssteuerung und hohe Diversifikation über mehrere Vermögensklassen

Frankfurt am Main, 14. 1. 2016 (mpr) – Der Fonds „TrendConcept Fund Multi Asset Allocator“ (ISIN LU0227566055) ist für seinen Wertzuwachs von 13,11 Prozent netto vom britischen Fachblatt AI Acquisition International ( www.acquisition-intl.com ) als bester „Systematic Managed Futures Fund“ des Jahres 2015 ausgezeichnet worden. Details dazu auf www.trendconcept.com

Der Fonds sucht global nach nutzbaren Trends in Aktien, Renten und Devisen. Investitionen folgen technisch-quantitativen Analysen, mit denen kurz- und mittelfristige Trends identifiziert werden. Dabei werden nach Bedarf sowohl Long- als auch Shortpositionen eingegangen. Ziel ist eine absolute, von den Kapitalmärkten unabhängige Wertentwicklung.

„In Zeiten großer Börsenbewegungen und niedriger Zinsen bewahrt der MAA nicht nur die Kapitalbasis des Anlegers, sondern kann auch mit Wertzuwächsen glänzen“, so Caspar von Zitzewitz, einer der fünf Gründer und Geschäftsführer von TrendConcept.

An verschiedenen Terminmärkten sucht das in Wiesbaden und Frankfurt am Main ansässige Unternehmen TrendConcept GmbH systematisch ständig nach eindeutigen Trends, steigenden oder fallenden Notierungen bei Aktien, Anleihen und Währungen. Erreicht hat TrendConcept die Fondsperformance mit einem selbst entwickelten und konsequent durchgehaltenen taktischen Vermögenssteuerungssystem, in dem Prognosen oder individuelle Einschätzungen keinerlei Rolle spielen.

Die fünf Gründer und Geschäftsführer von TrendConcept sind seit 26 Jahren ein Team. Der robuste Anlagestil der Firma ist im Kern seitdem unverändert und sorgt für Kapitalschutz und Vermögensaufbau gleichermaßen.
Deshalb sieht von Zitzewitz in Zukunft eine wachsende Nachfrage nach taktischen Anlagekonzepten wie denen von TrendConcept.

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Anlagenexperten erklären, welchen Einfluss der Depotmix auf die Rendite hat

Anlagenexperten erklären, welchen Einfluss der Depotmix auf die Rendite hat

Anlagenexperten empfehlen Mix unterschiedlicher Anlageformen für eine langfristig gute Rendite (Bildquelle: Musicman80 / Fotolia)

In einem Blogbeitrag für den Finanzblog Anlage-Wissen.de erklären die Anlagenexperten der Hamburger Sutor Bank, welchen Einfluss der Depotmix auf die Rendite hat.

Bei der Geldanlage ringen zwei Faktoren miteinander: Rendite (Gewinn aus der Geldanlage) und Risiko bzw. Sicherheit. Die Experten nennen das Stabilitäts- versus Renditevorteile. Anlagen mit hohem Risiko bringen eine hohe Rendite, Anlagen mit geringem Risiko bringen kaum Rendite.

Wie die meisten Finanzexperten empfehlen auch die Anlagenexperten der Hamburger Sutor Bank, einen Mix unterschiedlicher Anlageformen, die sogenannte Diversifikation oder auch Streuung, umzusetzen. Hinter der Idee der Wertpapiermischung steckt die Überlegung, dass innerhalb eines beliebigen Zeitraums eine Anlageklasse (Asset) an Wert verlieren kann, während eine andere an Wert gewinnt.

Werden die Anlageklassen so gewählt, dass sie möglichst wenig den gleichen Einflussfaktoren unterliegen, kann der Wertgewinn des einen Assets den Verlust des anderen ausgleichen. So kann das Risiko gesenkt und gleichzeitig die Renditechancen für die Gesamtanlage erhöht werden. Da niemand weiß, welche Anlageklasse in Zukunft gewinnen oder verlieren wird, muss ein Portfolio entsprechend breit diversifiziert werden. Eine sogenannte Asset-Allokation, also die spezifische Anlageaufteilung, schützt vor großen Verlusten in schlechten Börsenzeiten und wahrt gleichzeitig Renditechancen bei steigenden Märkten.

Grundsätzlich werden Anlageformen in Risikoklassen eingeteilt. Aktien beispielsweise haben ein deutlich höheres Risiko als Anleihen. Deshalb wird im Depot die Höhe des Risikos durch den Aktienanteil gesteuert. Je größer der Aktienanteil, desto höher das Risiko des Depots – aber auch die zu erwartende Rendite. Anleihen, die zu den festverzinslichen Wertpapieren gehören, sorgen für verlässliche Zuwächse und mindern Wertschwankungen. Bundesanleihen beispielsweise haben ein sehr geringes Ausfallrisiko, also eine hohe Sicherheit, aber leider auch eine geringe Verzinsung.

Welcher Depotmix der Beste ist, hängt von der Risikobereitschaft, dem Anlagehorizont, dem eigenen Alter sowie dem gesteckten Sparziel ab, sagen die Anlagenexperten. Junge Menschen können riskanter vorgehen als Ältere, weil sie noch viele Jahre Zeit haben. Börsenschwächen können sie besser überbrücken als Senioren. Ist der Anlagehorizont kürzer, sollten Risiken minimiert und der Fokus auf kalkulierbare Renditen und sichere Zahlungsströme gelegt werden. Wer völlig risikoscheu ist, sollte Aktien weitestgehend vermeiden.
Wichtig ist, die Kosten für die Depotstruktur im Auge zu halten. Wer zu viel und zu oft Wertpapiere kauft und verkauft, belastet seine Rendite durch hohe Transaktionskosten. Viel besser ist es, die Depotbestände regelmäßig, wenigstens einmal im Jahr, zu begutachten und nur bei Bedarf eine Nachjustierung vorzunehmen. Hektische und unüberlegte Handlungen sind nicht sinnvoll.

Wer sich nicht selbst um sein Depot kümmern will, setzt auf börsengehandelte Indexfonds, mit denen man gleich einen ganzen Korb mit vielen Wertpapieren kauft. Weil Indexfonds auf aktives Management verzichten, sind ihre Kosten sehr gering. Indexfonds sind heute für praktisch alle Assets und Risikostufen verfügbar. Ist man unsicher, wie das eigene Portfolio konkret aussehen soll, empfiehlt sich eine Beratung bei der Bank oder dem Vermögensverwalter. Die Profis wissen, wie sie ein perfekt strukturiertes Portfolio zusammenstellen. Nach wissenschaftlichen Verfahren gestreute Portfolios gibt es inzwischen auch „von der Stange“, was entsprechend preiswerter ist. Wenn Anleger zuvor mit Hilfe von Webservices wie dem Sutor Anlage-Lotsen ihre Anlageziele und ihr Risikoprofil bestimmt haben, sind Standard-Portfolios eine gute und kostengünstige Alternative.

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist eine der wenigen unabhängigen Privatbanken Deutschlands. Sie bietet mit ihrer Vermögensverwaltung für alle den unkomplizierten Einstieg in den Kapitalmarkt, leistet individuelle Vermögensberatung und managt zahlreiche Stiftungen. Für Finanzdienstleister entwickelt die Sutor Bank Finanzprodukte und übernimmt das technische und administrative Depotmanagement. Mit der neuen Start-up-Plattform bündelt die Sutor Bank ihr technisches, administratives und kundenspezifisches Privatbank-Know-how und die notwendige Infrastruktur, um Next-Finance-Unternehmen einen schnellen Start zu ermöglichen.

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Walser Privatbank bietet Mischfonds-Konzept jetzt auch für US-Investments an

Startschuss für WALSER Portfolio USA Select

Riezlern, 23. März 2015 – Ab sofort können Anleger mit dem „WALSER Portfolio USA Select“ in US-Werte nach dem bewährten und mehrfach prämierten Best-Select-Konzept des „WALSER Portfolio German Select“ investieren. Wie sein deutsches Pendant basiert der „WALSER Portfolio USA Select“ auf einem prognosefreien Ansatz, der mithilfe eines finanzmathematischen Modells die Anlagevorteile von Aktien und Anleihen optimal kombiniert. Der neue „Best-Select“-Fonds der Walser Privatbank kann ab dem 23. März gezeichnet werden.

Ausbau der ausgezeichneten Walser Privatbank Select-Produktreihe

Top-Performance bei konsequenter Verlustminimierung in Krisenphasen : Der „WALSER Portfolio German Select“ gilt mit einer durchschnittlichen Wertentwicklung von 7,25 Prozent pro Jahr seit Auflage im Januar 2004 (Stand: 31.12.2014) als Qualitätsbaustein für jedes Portfolio. Das zeigen auch die positiven Beurteilungen durch internationale Rating-Agenturen und Fachpresse: So haben die Redaktionen von EURuro und EURuro am Sonntag den Fonds der Walser Privatbank gerade mit dem „FundAward 2015“ ausgezeichnet. Vom Analysehaus Lipper wurde er wiederholt zur Nummer eins gekürt (Sieger bei drei und fünf Jahren).

Mit dem neuen Fonds aus der Select-Produktreihe soll die Erfolgsgeschichte nun auf den Wachstumsmarkt der USA ausgedehnt werden. Die Niedrigzinspolitik der FED, die wiedererstarkte inländische Wirtschaft und die durchweg guten Unternehmensergebnisse sprechen für den US-Aktienmarkt. Gleichzeitig stellen amerikanische Staatsanleihen mit ihrer hohen Bonität einen sicheren Hafen dar. „In diesem Umfeld ist unser intelligentes Fondskonzept perfekt aufgestellt. Anleger können ihr Portfolio ohne größeren Börsenstress global stärken“, betont Stephan M. Modler, Leiter Capital Markets der Walser Privatbank.

Walser Privatbank : Höchster Wert auf Sicherheit und Rendite

Anleger sind mit dem Mischfonds „WALSER Portfolio USA Select“ für nahezu jede Börsensituation gerüstet. Der Fonds investiert am Jahresanfang zu jeweils 50 Prozent in Aktien und Renten. Dabei werden der US-Aktienindex S&P 500 und der US Treasury Bond Index abgebildet. Im Verlauf des Jahres wird dann jeweils zum Monatswechsel in diejenige Anlageklasse umgeschichtet, die im abgelaufenen Monat besser gelaufen ist. Am Jahresende erhalten Anleger annähernd den Ertrag des besseren Index abzüglich der Gebühren für das Fondsmanagement. Da Aktien und Anleihen kaum oder negativ miteinander korrelieren, ist der Fonds ein ideales Investment für Anleger, die auf Sicherheit und Rendite gleichermaßen Wert legen.

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Der US-Dollar lohnt sich

Thomas Hünicke und Andreas Wahlen von der WBS Hünicke Vermögensverwaltung in Düsseldorf setzen auf US-Dollar-Anleihen in der individuellen Portfolioverwaltung. Damit ließen sich gute Währungs- und Zinsgewinne realisieren.

Der US-Dollar lohnt sich

Die WBS Hünicke Vermögensverwaltung aus Düsseldorf

In der aktuellen Situation befinden sich Investoren wie auch Berater auf der Suche nach sowohl risiko- als auch zinsoptimierten Anlagen. Immer häufiger rücken dabei Fremdwährungsanleihen als Alternative zu beispielsweise direkten Aktieninvestments in den Fokus. Das betont Thomas Hünicke, geschäftsführender Gesellschafter der WBS Hünicke Vermögensverwaltung aus Düsseldorf, einem unabhängigen Vermögensverwalter, der neben eigenen Fonds vor allem individuelle Kundenportfolios betreut. Doch auch dabei komme es auf strategisches Vorgehen an: Wichtig sei es, die Zukunft einzelner Währungen zu betrachten und Chancen und Risiken vor dem Hintergrund politischer und ökonomischer Nachrichten und Ereignisse gegeneinander abzuwägen.

Das haben Thomas Hünicke und sein Partner Andreas Wahlen mit dem US-Dollar getan. „Währungskurse wie auch Aktienkurse werden oft durch Übertreibungen und Spekulationen geprägt und weniger vom fairen Wert beziehungsweise der Kaufkraftparität. Das sollte aber im Mittelpunkt stehen, nämlich der Vergleich von zwei Währungen dahingehend, wie viel Waren man nach dem Währungsumtausch in dem anderen Land kaufen kann“, sagt Andreas Wahlen, der bei der WBS Hünicke Vermögensverwaltung für die charttechnische Analyse verantwortlich ist.

Der Kurs des US-Dollars sei nicht zuletzt durch die Programme der amerikanischen Notenbank (FED) schwach gewesen; schließlich hatte die FED in der Spitze monatlich US-Anleihen im Wert von bis zu 85 Milliarden US-Dollar angekauft und als entsprechenden Gegenwert US-Dollar an die Verkäufer gegeben. Damit wurde seit der Finanzkrise die Geldmenge in US-Dollar erheblich erhöht. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe diese Programme bei weitem nicht so umfangreich durchgeführt, was dann auch zu einem sehr schwachen Dollar geführt habe, sagt Thomas Hünicke. In den letzten Monaten sei die US-Wirtschaft jedoch wieder in Schwung gekommen, so dass die FED die Anleihekäufe zuletzt deutlich reduziert habe und im Oktober endgültig einstellen werde.

„Dazu kommen die Erwartungen der Kapitalmärkte, die von einer ersten Zinserhöhung ab dem zweiten Quartal 2015 ausgehen. In Europa werden im Gegensatz dazu weiterhin niedrige Zinsen erwartet mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass die EZB von den Banken Unternehmenskredite übernimmt, wodurch sich mittelfristig in Europa die Geldmenge erhöhen sollte“, erläutert Thomas Hünicke. „In dem Zusammenhang darf man auch das Statement des EZB-Präsidenten Draghi nicht vergessen, der den Euro nicht schwächer als 1,40 gegenüber dem US-Dollar sehen wollte.“

Und das sei schließlich der Stoff, der US-Dollar-Anleihen interessant werden lasse, sagt Andreas Wahlen. „Unserer Meinung nach sollte das dazu führen, dass internationale Investoren den Euro verkaufen und US-Dollar kaufen, da dieser zunehmend interessanter wird und entsprechend höhere Renditen erwarten lässt. Deshalb haben wir bereits im März US-Dollar-Anleihen für unsere Mandanten gekauft.“ Und die Wertentwicklung habe den Vermögensverwaltern Recht gegeben – eine Anheuser-Busch-Anleihe beispielsweise mit Fälligkeit am 1. August 2019 (ISIN: US035242AE65) erwirtschaftet 2,20 Prozent jährlich. Auf der Währungsseite hat die Anleihe gegenüber dem aktuellen Dollar-Kurs von rund 1,29 einen (sicherlich noch nicht realisierten) Währungsgewinn von mehr als fünf Prozent erwirtschaftet.
„Wir sind der Meinung, dass der USD für Anleger noch einige Zeit attraktiv bleiben wird. In der Eurokrise haben wir norwegische Kronen-Anleihen gekauft und später mit einem gesamten Währungs- und Zinsgewinn von rund zehn Prozent verkauft“, sagt Thomas Hünicke.

Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Verwaltung größerer Privatvermögen, eine besondere Kapitalmarktexpertise und die völlige Unabhängigkeit von Banken, anderen Finanzdienstleistern und Vertriebsprovisionen – diese und mehr Eigenschaften zeichnen die Düsseldorfer WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH aus. Die Vermögensverwaltung ist im Frühjahr 2013 durch den Zusammenschluss der Hünicke Vermögensverwaltung GmbH und der WB & S Vermögensbetreuung GmbH entstanden und wird von Thomas Hünicke und Andreas Wahlen geführt. Die Anlageexperten setzen in ihren individuell betreuten Kundenportfolios alle am Markt verfügbaren Instrumente ein, um das Vermögen ihrer Mandanten langfristig zu mehren, auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld: von der individuell ausgewählten Einzelaktie bis hin zu Mittelstandsanleihen, aber auch ausgewählte Investmentfonds und die eigenen Vermögensverwaltenden Fonds, die weltweit entweder defensiv oder offensiv investieren. Thomas Hünicke und Andreas Wahlen legen großen Wert auf einen engen, persönlichen Kontakt zu allen Mandanten und operieren sowohl mit fundamentalen als auch technische Analysen bei den Investments an den Aktienmärkten; zu den weiteren besonderen Leistungen für die privaten und institutionellen Anlegern der WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH gehören unter anderem Stillhaltergeschäfte. Die Gesellschaft wird ausschließlich auf Honorarbasis für ihre Mandanten tätig. Die WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener und beaufsichtigter Finanzdienstleister und Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV), dessen Ehrenkodex sie sich verpflichtet hat. Weitere Informationen unter: www.wbsh-vv.de

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…sag mir, wo die Millionen sind. Wo sind sie geblieben…

Ein Kommentar von Claudia Lunderstedt-Georgi vom Deutschen Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

...sag mir, wo die Millionen sind. Wo sind sie geblieben...

Der DVS hilft geschädigten Anlegern

8. Juli 2014 Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass sich viele unserer Schlagzeilen ähneln? „Anleger fürchten um ihr Geld“, „300 Millionen Euro sind verschwunden“, „Anlegermillionen verschleudert“, „Erfolgskonzept entpuppt sich als erfolgreicher Betrug“. Die Fälle ähneln sich ebenso wie die Opfer. Was bleibt ist die Frage, wie es die Finanzhaie schaffen, dass ihnen immer wieder geglaubt wird. Aber: Wenn Menschen Geld in der Hoffnung auf schnellen Reichtum investieren, frisst die Gier den Verstand und sie werden leichte Beute für Kapitalmarkt-Hyänen.

Die selbsternannten Experten sind die bunten Paradiesvögel in der Tristesse des Grauen Kapitalmarkts. Sie stechen durch ihre schillernde Persönlichkeit, ihr charismatisches Auftreten und ihre beinahe spirituelle Aura aus der Masse der Rendite-Propheten hervor. Möglich, dass manche von ihnen zu Beginn ihrer Karriere hehre Absichten hegen; wenn aber der Euro lawinenartig ins Rollen kommt, sind es niedere Beweggründe, die sie zum skrupellosen weiteren Geld einsammeln zwingen. Und ja – für den, der sich traut, ist es relativ leicht an Millionen zu kommen, wenn seine Parole stimmt.

„Nehme Geld, biete Traumzins!“

Die „Gentlemen“ von heute bitten nicht mehr auf britischen Schienen zur Kasse. Sie konstruieren undurchsichtige Unternehmenskonglomerate und gründen Firmen mit wichtig klingenden Namen im In- und Ausland, besonders gern in der Schweiz oder in Luxemburg. Hinter dem Firmenlogo verbirgt sich in der Realität meist nur eine gemietete Wohnung oder ein virtuelles Büro. Neben dem Briefkasten gibt es dort lediglich ein Faxgerät und ein Telefon, das eingehende Anrufe umleitet.

Die Firmen, deren enge Verwandtschaft äußerlich nicht erkennbar ist, bestätigen sich im Internet gegenseitig überdurchschnittliche Kompetenz und außergewöhnlichen Erfolg. Ist die künstliche Reputation perfektioniert und mit virtuellen Referenzen belegt, geht es ans Eingemachte. Dann werden Fonds mit unwiderstehlichen Zinsversprechen initiiert und emittiert. Die Zinspropheten predigen von Investitionen in umweltfreundliche Technik, in innovative Konzepte, in neue Produkte und die Jünger der Zahlungswilligen zücken verblendet ihre Scheine in der Hoffnung auf schnelle Vermehrung derselben. Mit der ständig wachsenden Schar der „Gläubigen“ wächst auch die Investitionssumme. Nun kommen die gekauften Medien ins Spiel. Schnell werden die selbst geschaffenen positiven Meldungen verbreitet. Kurz: die Erfolgsstory geht ihren Gang.

Die schnell wachsende Zahl der Anleger vermehrt das eingesammelte Geld erneut. Das macht es für die Betrüger leicht, anfallende Zinsen zu bedienen oder Auszahlungen an die „Alt-Anleger“ zu berappen. Werden anfangs die Zahlungen geleistet, gibt es erneut Lob von der Presse und die Zahl derer, die die Anlage wegen der eigenen Provision vermitteln, vermehrt sich schneeballsystemartig. Ob die Unternehmen, in die der Fonds – zumindest auf dem Papier – investiert, tatsächlich existieren, bzw. Umsätze machen, wird kaum hinterfragt.

Warum Münzen lauter klimpern als Sirenen heulen

Die Liste derer, die das Handwerk der wirtschaftlich unbegründeten Umsatzgenerierung verstehen, ist lang, ihre Namen unscheinbar. Bernie, Helmut, Jürgen, Frank, Florian, Ulrich, Christof, Jonas, Michael – sie heißen wie Jedermann. Sie alle verfahren nach dem schon genannten Muster. Sie bieten hohe Zinsen, da sie mit dem Geld der Anleger „Sensationelles“ produzieren, unterstützen oder umsetzen. Von der Goldsuche in Kanada über die Bergung verschollener antiker Schiffsschätze und riesigen Riesen-Riesenrädern bis hin zur rauchfreien Zigarette. Bei manchen Versprechungen kann man sich das Lachen nicht verkneifen. Beispiel: Eine garantierte Kapitalrückzahlung nach 30 Jahren in Höhe von 2.691,08 %. Institutionellen Investoren vorbehalten, ließe sich damit in 30 Jahren aus 100.000 Euro Einlage ein stattliches Vermögen von knapp 270 Millionen Euro generieren!!! Egal wie lächerlich die Konzepte sind, das Klimpern barer Münze scheint stets alle Alarmsirenen zu übertönen. Und so werden wir auch in Zukunft oben genannte Schlagzeilen schreiben müssen.

Ein Kommentar von Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. ( www.dvs-ev.net )

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

Der DVS bündelt unter anderem die Interessen geschädigter Kapitalanleger und setzt diese gegen die schädigenden Unternehmen durch. Als eingetragener Verein arbeitet er mit spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten zusammen.

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Allgemein

MIFA: Anleihegläubiger in Entscheidungsnot

Eine Information des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS)

MIFA: Anleihegläubiger in Entscheidungsnot

Der DVS hilft geschädigten Anlegern

27. Mai 2014. Die Anleihegläubiger der MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Sangerhausen) sind verunsichert. Ein indischer Investor soll für ein 15 Millionen Euro tiefes Finanz-Loch, das durch falsche Buchungen entstanden ist, bereit stehen; allerdings wollen die Inder das Loch nur „flicken“, wenn die Anleihegläubiger zunächst auf Kündigungen und anstehende Zinszahlungen verzichten. Eine schwierige und möglicherweise folgenreiche Entscheidung für Anleger, so der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS).

Schwere Zeiten sowohl für Deutschlands größten Fahrradhersteller MIFA als auch für die Gläubiger einer Mittelstandsanleihe, die erst im August 2013 vom Unternehmen emittiert wurde. Der neue Vorstand hat die Hoffnung auf ein ausgeglichenes Ergebnis für 2014 aufgegeben. Nach einem Verlust von 15 Millionen Euro im vergangenen Jahr, stellte man – angeblich – vor wenigen Tagen fest, dass die Jahresabschlüsse der vergangenen Jahre falsche Angaben enthalten. Nun wurde der Verlust auf 28 Millionen Euro korrigiert. Sowohl die Produktion als auch die Beschäftigtenzahl der MIFA befinden sich seit Jahren im Sinkflug. Auch der Einstieg des Investors Carsten Maschmeyer im Jahr 2011 konnte daran ebenso wenig ändern wie der Aufkauf der Marke Steppenwolf (Elektrofahrräder) ein Jahr später.

Die Rettung soll aus Indien kommen, ist aber an Bedingungen geknüpft

Über eine erst im Februar gegründete Tochtergesellschaft in Holland (OPM Global B. V.), will der indische Fahrradhersteller HERO nun Geld in die MIFA pumpen. Allerdings nur dann, wenn die Anleihegläubiger einer Stundung der am 12. August 2014 fälligen Zinszahlungen zustimmen und den vorübergehenden Ausschluss von Kündigungsrechten bis Ende Oktober beschließen. Die Abstimmung der Gläubiger wird ohne Versammlung durchgeführt; sie beginnt am 10. Juni 2014 und endet am 13. Juni 2014 um 8.00 Uhr. Claudia Lunderstedt-Georgi, die Geschäftsführerin des DVS betrachtet das Szenario kritisch: „Die Finanzspritze von HERO wird der MIFA zunächst einmal das Überleben sichern. Langfristig aber glaube ich, läuft es auf eine Übernahme hinaus. Schließlich sollen auch Anteilscheine auf HERO Cycles übertragen werden. Der Anteil des indischen Unternehmens läge dann bei 47 Prozent. Aktien- und Anleihebesitzer könnten hier sehr schnell zur Strecke gebracht werden.“ Die 25 Millionen Euro schwere MIFA-Anleihe, die 2018 fällig wird, notiert momentan nur noch bei rund 25 Prozent. Guter Ra(d)t ist nun teuer. Die DVS-Geschäftsführerin: „Die Anleger müssen sich nun schnell entscheiden. Entweder sie vertrauen dem Sanierungsplan und stimmen für den Verzicht, oder sie stimmen dagegen und versuchen zu retten, was zu retten ist. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass zum Zeitpunkt der Anleihe-Emission schon falsche Zahlen in den Bilanzen des Unternehmens standen.“ Anleger sollten deshalb umgehend eine rechtliche Überprüfung der Unterlagen veranlassen. Auch wenn es bislang noch niemand ausgesprochen hat. Aber die MIFA-Story mieft seltsam.

Geschädigte Anleger können sich an den Deutschen Verbraucherschutzring e.V. (DVS) wenden

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (Erfurt) hat für die Anleger eine Arbeitsgemeinschaft „MIFA“ gegründet. Geschädigte Anleger können sich der DVS-Arbeitsgemeinschaft anschließen.

Die Mitglieder einer DVS-Arbeitsgruppe erhalten eine kostenfreie professionelle Einschätzung (Erstbewertung) ihres Falles bzw. ihrer Unterlagen durch einen vermittelten DVS-Vertrauensanwalt.

Weitere Informationen unter www.dvs-ev.net

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

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Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

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