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Die Sache mit dem Impfpass

Nicht vergessen: Impfstatus regelmäßig checken

Die Sache mit dem Impfpass

Impfpass-Check auch in der Apotheke (Bildquelle: © dstaerk/clipdealer.com)

Stuttgart – Impfungen gehören zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin, um eine Ansteckung mit Infektionskrankheiten zu verhindern. Wichtige Impfungen gibt es beispielsweise gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln oder Kinderlähmung. Eine Impfung schützt dabei nicht nur den Geimpften, sondern man spricht auch von einem Herdenschutz. Das bedeutet, dass eine große Anzahl geimpfter Menschen verhindern kann, dass Nicht-Geimpfte erkranken. Darum sind Impfungen nicht nur für Kinder und Jugendliche wichtig, sondern auch im Erwachsenenalter muss der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) rät darum, den eigenen Impfstatus regelmäßig überprüfen zu lassen. Auch Apotheken können dies anhand des Impfpasses tun.

Der am weitesten verbreitete Impfpass oder Impfausweis ist ein gelbes Heftchen. Er wurde nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt und ist ein international anerkanntes Dokument, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Alle Informationen werden darum mehrsprachig auf Deutsch, Englisch und Französisch aufgeführt. In dem Dokument werden alle Impfungen und die verwendeten Impfstoffe notiert. Auch bei Reisen in exotische Länder können spezielle Reise-Impfungen nötig sein – auch die werden dann darin festgehalten.“

Neben Ärzten können auch Apothekerinnen und Apotheker den Impfstatus anhand des Impfpasses überprüfen, so Gulde: „Apotheken beraten leitliniengerecht und wissenschaftlich fundiert zu allen Impfungen. Es werden dafür immer die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts, die Empfehlungen der WHO, die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DtG) zugrunde gelegt. Anhand des Impfpasses kann die Apotheke den Patienten daran erinnern, welche Impfung als nächste auf dem Programm steht. Und sie kann auch darüber informieren, ob es Gründe gibt, eine Impfung zu verschieben. Eine Grippeimpfung sollten sie beispielsweise nicht bekommen, wenn sie gerade eine andere Infektionskrankheit oder Fieber haben.“

Weiter können Patienten sich in dem Gespräch darüber informieren, welche Impfungen von der Krankenkasse übernommen werden und welche selbst zu bezahlen sind, beschreibt Christoph Gulde das Dienstleistungsangebot. Gerade weil die Durchimpfungsrate und die Impfbereitschaft verbessert werden soll, können Apotheken als niedrigschwellig erreichbare Gesundheitsdienstleister hier eine wichtige Aufgabe übernehmen. „Jeder Patient mehr, der eine Schutzimpfung erhält oder auffrischen lässt, ist ein Gewinn für uns alle.“ Patientinnen und Patienten empfiehlt Gulde deshalb, regelmäßig in der Apotheke oder beim Arzt nach einem Impfpass-Check zu fragen.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Was hilft bei Schuppenflechte

Die Krankheit gut im Griff haben

Was hilft bei Schuppenflechte

Apotheker beraten: Hautpflege bei Schuppenflechte (Bildquelle: © chezbeate/pixabay)

Mainz – Deutschlandweit sind rund zwei Millionen Menschen von der Schuppenflechte betroffen. Der Fachbegriff lautet Psoriasis. Es handelt sich um eine nicht-ansteckende entzündliche Hautkrankheit, die in der Regel vererbt wird. Doch nicht immer bricht die Krankheit dann auch aus. Erst wenn Faktoren wie Stress, hormonelle Umstellungen wie beispielsweise während Schwangerschaften oder entsprechende Infektionen zum Beispiel mit Streptokokken dazu kommen, wird der Hautausschlag aktiv. Zum Welt-Psoriasis-Tag am 29. Oktober klärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV darüber auf, wie man die Schuppenflechte erkennt und die angegriffene Haut am besten behandelt und pflegt.

„Betroffene haben gerötete, inselförmige, silbrig-schuppende Hautstellen. Diese entzündlichen Herde treten meist an Kopfhaut, Ellbogen und Kniescheiben, aber auch oberhalb des Steißbeins, unter den Ohrläppchen und unter dem Gürtel auf“, beschreibt Petra Engel-Djabarian, als Vorstand des Apothekerverbandes die Symptome. Außerdem kann es auch zu Veränderungen der Nägel an Fingern und Füßen oder bei Sonderformen können auch Gelenke betroffen sein, erklärt die Apothekerin weiter. Allen gemein ist der teils sehr starke Juckreiz. „Hier ist immer der wichtigste Ratschlag, auf jeden Fall nicht zu kratzen. Sonst können Keime in die entstandenen Wunden eintreten und die Entzündung verschlimmern.“ Besser ist es, mit der flachen Hand über die juckende Haut streichen und auch Umschläge mit kaltem Schwarztee können den Reiz stillen, so Engel-Djabarian weiter. Gute Hautpflege ist für Psoriasis-Patienten sehr wichtig und beginnt schon beim Duschen. Hier sollten keine austrocknenden Duschgele sondern feuchtigkeitsspendende Duschlotionen verwendet werden. Danach muss die Haut gut gepflegt werden. Die betroffenen Hautstellen können mit juckreizstillenden Salben und Lotionen gepflegt werden. Aber auch die nicht betroffene Haut sollte mit einer passenden Körperpflege versorgt werden. Diese sollte keine Duftstoffe enthalten und am besten an erkrankter Haut getestet sein.

„Sollte der Juckreiz trotzdem anhalten und sich die betroffenen Stellen ausbreiten oder entzünden, empfehle ich einen Besuch beim Hautarzt. Dieser kann stärkere antientzündliche Salben und Lotionen oder aber auch Tabletten verordnen. Unter anderem kommen hier Wirkstoffe wie Salizylsäure, Milchsäure oder Kortison zum Einsatz. Diese können die Symptome weiter lindern“, so Engel-Djabarian weiter. „Da es sich aber um eine genetisch bedingte Erkrankung handelt, gibt es leider keine Heilung.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Wenn das Baby zahnt

Tipps aus der Apotheke helfen den Milchzähnen ans Licht

Wenn das Baby zahnt

Tipps für den ersten Zahn (Bildquelle: © cookelma/clipdealer.com)

Stuttgart – Der erste Baby-Zahn ist oft für Eltern und Baby ein Abenteuer, denn nicht jeder Zahn kommt ohne Beschwerden ans Licht. Der erste Durchbruch eines Milchzahns passiert häufig rund um den sechsten Lebensmonat. Die anderen Zähne folgen danach – die Backenzähne ungefähr mit zwei Jahren. Rund um den Tag der Zahngesundheit am 25. September zeigt der Landesapothekerverband Baden-Württemberg, welche Tipps aus der Apotheke den Babys helfen können, die kleinen Zähne ohne große Beschwerden zu bekommen.

Säuglinge zeigen ganz unterschiedliche Symptome, wenn die ersten Milchzähne kommen. Sie sabbern vermehrt, ihre Wangen sind rot und heiß, sie stecken die Hände oder andere Gegenstände in den Mund und beißen darauf herum. Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, beschreibt weitere Anzeichen: „Manche Kinder leiden unter Fieber und einem sehr roten, wunden Windelbereich, es kann zu Durchfällen oder auch zu Verstopfung kommen. Da das Zahnen aber auch generell das Immunsystem schwächt, fallen Infekte oft mit dem Zahnen zusammen.“ Treten diese Beschwerden über eine längere Zeit auf, dann sollten die Eltern mit ihrem Baby unbedingt zum Kinderarzt, so Gulde weiter. Um das Zahnen zu erleichtern gibt man dem Baby erst einmal einen gekühlten Beißring, dieser lässt sich leicht reinigen und hat es besteht keine Verletzungsgefahr. Wichtig ist, dass der Beißring nicht in das Gefrierfach gelegt wird. Dadurch würde er zu kalt und es besteht die Gefahr von Erfrierungen am Zahnfleisch. Von harten Lebensmitteln und dem Beißen auf Veilchenwurzeln rät der Apotheker ab: „Dauerhaftes Kauen auf Lebensmitteln fördert Karies und Veilchenwurzeln können bakteriell verunreinigt sein. Hier eignen sich industriell hergestellte Beißringe viel besser.“ Gegen stärkere Beschwerden beim Zahnen helfen schmerzlindernde Gels zum Auftragen auf das Zahnfleisch. Sie können leicht betäubende oder auch pflanzliche Wirkstoffe wie Kamille und Nelkenöl enthalten. Bei starken Schmerzen kann man auch ein Schmerzzäpfchen für Kinder geben.

Gleich mit dem ersten Zahn sollte auch mit der Zahnpflege begonnen werden. Der Apotheker empfiehlt: „Ganz zu Beginn kann man den Zahn mit einem Tuch oder einem Wattestäbchen regelmäßig reinigen. Viele Eltern nutzen auch eine Fingerzahnbürste gegebenenfalls mit einer speziellen Zahncreme für Säuglinge. Das hat dann den positiven Nebeneffekt, dass die sanfte Massage des Zahnfleisches den restlichen Zähnchen den Durchbruch erleichtern kann.“

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Pflege und Altenheim

Wie Apotheken die Arzneimitteleinnahme begleiten

Pflege und Altenheim

Apotheken versorgen Altenheime mit Arznei (Bildquelle: © geralt/pixabay)

Mainz – Apotheken versorgen auch solche Menschen mit Arzneimitteln, die in Pflege- und Seniorenheimen leben und selbst nicht mehr mobil sind. In der Regel werden dabei Heime von einer oder mehreren Apotheken beliefert. Diese bringen die verordneten Arzneimittelpackungen, Verbandstoffe und andere benötigte Hilfsmittel aus der Apotheke in die Heime, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV.
Die Apothekerin und der Apotheker sorgen mit Ihrer fachlichen Kompetenz für Arzneimittelsicherheit. „Jede Lieferung wird personenbezogen beschriftet und durch Personal der Apotheke auf den Pflegebereich gebracht. So wird die Verwechslungsgefahr minimiert.“ Engel-Djabarian weiter: „Mit ihrem pharmazeutischen Fachwissen können Apothekerinnen und Apotheker über eventuelle Wechsel- und Nebenwirkungen aufklären. Ebenso werden spezielle Fragen, wie zum Beispiel ob ein Arzneimittel sondengängig ist, mit dem Pflegepersonal geklärt. Außerdem überwachen wir beratend die Arzneimittelvorräte im Heim und geben Tipps zur Lagerung.“
Wer Heime versorgt, bietet den Pflegeteams auch Schulungen zur Arzneimittelversorgung an.“ Dabei geht es um heimtypische Krankheitsbilder oder um den Umgang mit verschiedenen Arzneiformen und -mitteln, erklärt Apothekerin Engel-Djabarian. „Wir erläutern, warum manche Arzneimittel vor oder nach dem Essen gegeben werden müssen. Und wir zeigen auch ganz praktisch, wie spezielle Arzneimittelformen wie Schmerzpflaster korrekt angewendet werden müssen. Denn jedes Arzneimittel kann seine volle Wirkung nur entfalten, wenn es richtig eingesetzt wird.“

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Sport im Sommer

Damit Fitness nicht zum Krampf wird

Sport im Sommer

Tipps für Sport im Sommer (Bildquelle: © CandyBoxImages / Clipdeale)

Mainz – Im Sommer macht Bewegung im Freien besonders viel Spaß. Doch bei großer Hitze ist besondere Vorsicht geboten, denn auch beim Frei-zeitsport können Sonnenstich und ein Hitzschlag drohen. Bei hohen Temperaturen müssen Herz und Kreislauf deutliche Mehrarbeit leisten, um den Körper zu kühlen. In der Folge ist der Mensch schneller erschöpft und in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt.

Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV erklärt, worauf man achten muss, um einer Überlastung vorzubeugen: „Das Sportprogramm sollte in die kühlen Morgenstunden gelegt werden, die Luft ist dann noch frisch und die Ozonwerte sind dann am niedrigsten!“ Ozon ist ein Gas, das die Schleimhäute reizt und Kopfschmerzen verursachen kann. Wer nicht auf die frühen Morgenstunden oder auf schattige Wege zum Trainieren ausweichen könne, solle unbedingt an Sonnencreme, Sonnenbrille und eine helle Kappe denken um sich vor Sonnenbrand und Sonnenstich zu schützen, lauten weitere Tipps. Außerdem rät die Apothekerin, regelmäßig und ausreichend zu trinken: „Denn unser körpereigenes Kühlsystem braucht viel Flüssigkeit. Der Schweiß auf der Haut kühlt uns. Darum sollte man schon einige Zeit vor dem Training mit dem Trinken begin-nen, um die Wasserspeicher des Körpers zu füllen. Wer länger als eine halbe Stunde Sport treibt, sollte eine Wasserflasche dabei haben, um das durchs Schwitzen verlorene Wasser und Mineralien zu ersetzen.“

Wer sich schon vor dem Sport schlapp fühlt oder Kopfschmerzen hat, sollte auf das Training eher verzichten. Engel-Djabarian: „Unser Körper gibt uns die richtigen Signale, auf die man besser hört. Bei Hitze sollte man nicht an seine Grenzen gehen und stattdessen das Pensum reduzieren und öfter Pausen einlegen. Bei Warnsignalen wie Übelkeit, Kopfschmerz, Muskelkrämpfen oder gar Herzrasen sollte das Training sofort unterbrochen werden. Dann heißt es ab in den Schatten, sich dort setzen oder hinlegen und nach Möglichkeit kleine Schlucke Wasser trinken.“ Nach dem Sport rät die Apo-thekerin, sich nicht gleich eiskalt abzuduschen, sondern sich eine viertel Stunde Pause zum Nachschwitzen zu gönnen: „Das rasche Abkühlen durch eine kalte Brause kann im schlimmsten Fall zu Herzrhythmusstörungen führen.“

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Cyberversicherung für Apotheken

Apotheker sind gewappnet für die Herausforderungen der modernen Welt

Cyberversicherung für Apotheken

Karlsruhe – Spätestens seit der weltweiten Cyberattacke durch die Erpressersoftware „WannaCry“ ist es allen bewusst: Unternehmen jeglicher Art und Größe sind durch Hackerangriffe bedroht. Das Risiko ist nicht zu unterschätzen. Drei Viertel aller Unternehmen waren in der Vergangenheit schon einem solchen Angriff ausgesetzt. Cyber-Risiken zählen mittlerweile zu den größten Gefahren für Unternehmen. Die Cyber-Police setzt hier an und bietet ab dem 01. Mai 2018 kleinen oder großen Apothekenbetrieben eine geeignete Absicherung.

Über den bisher üblichen Versicherungsschutz sind die vielen neuen Risiken nicht gedeckt. Apothekerinnen und Apotheker können sich aber mit der Cyber-Police optimal gegen die Auswirkungen von Cyber-Vorfällen absichern. Das umfasst alle Vermögensschäden, die durch Verletzungen der Informationssicherheit entstanden sind. Betriebe erhalten umfassenden, bedarfsgerechten Versicherungsschutz in einer Police. Den passenden Support bietet eine Assistance-Hotline, die an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Die Cyber-Police bietet Absicherung von Folgekosten aus Cyber-Schadenfällen. Dies sind z.B. die Forensikkosten, die für die Ursachenermittlung entstehen, aber auch Kosten für Krisenkommunikation und PR-Maßnahmen.

Risiken auch bei Haftpflichtansprüchen berücksichtigen

Außerdem ist die Cyber-Drittschadendeckung (Haftpflicht) abgesichert. Dieser Schutz dient der Befriedigung oder der Abwehr von Schadenansprüchen Dritter bei Verletzung der Informationssicherheit. Hier sind einige Erweiterungen inklusive, z.B. E-Paymentkosten (Ansprüche der E-Payment-Serviceprovider) oder Rechtsverteidigungskosten bei Straf-, Ordnungswidrigkeits- oder sonstigen behördlichen Verfahren. Daneben umfasst das neue Produkt zusätzlich noch eine Cyber-Eigenschadendeckung. Dieser Teil sichert eine Betriebsunterbrechung ab sowie die Wiederherstellung von Daten und Programmen.

Kunden können Versicherungssummen pauschal von 50.000 Euro bis zu 10 Mio. Euro wählen – höhere Versicherungssummen auf Anfrage. Die Versicherungssumme gilt für alle Deckungsbausteine. Bei Bedarf können individuelle Sublimits vereinbart werden. Zudem bieten die ApoRisk Versicherungsmakler auf Wunsch kostengünstige Präventionsangebote an.

Rahmenverträge reduzieren die Kosten

Durch Rahmenverträge von ApoRisk mit Standesorganisationen sind die Kosten einer Cyberversicherung für den Apotheker überschaubar. Das Kernstück der Zusammenarbeit zwischen ApoRisk und verschiedensten Standesorganisationen sind die Versicherungskonzepte zur effizienten Absicherung der Apothekenbetriebe, wie z.B. PharmaRisk. Sie sollen den Apotheker im Business unterstützen und ihm die nötige Sicherheitskomponente geben. Dabei sind besondere Leistungsmerkmale eine Bestands- und Innovationsgarantie. Diese umfasst die Mitnahme aller Leistungen des Vorversicherers sowie den auf dem Markt stets besten Versicherungsschutz bei einer Schadensregulierung. Darüber hinaus bietet ApoRisk mit der besten Marktpreisgarantie immer den günstigsten Preis bei vergleichbaren Leistungen.

Weitere Absicherungs-Highlights sind
-Allgefahrenversicherung mit der Umkehr der Beweislast (d.h., die Beweislast liegt beim Versicherungsunternehmen)
-Retaxation (Aut-idem-Schadensdeckung)
-Für den Verderb von Waren bei Ausfall von Kühlschränken gibt es eine Deckungserweiterung für alle sonstigen Ereignisse, z.B. Verschleißschäden
-Beitragsfreie Mitversicherung von Kommissionierautomaten für alle Apothekenstandorte
-etc.

Die Zusammenarbeit mit Standesorganisationen lebt davon, dass günstige Konditionen vereinbart werden. Bei der Geschäftsversicherung wird ein Rahmenvertragsnachlass von 25 Prozent eingeräumt und bei Mehrbesitz zusätzlich 15 Prozent, also dann insgesamt 40 Prozent. Die Zusammenarbeit ist sehr umfassend, weil sie auch weitere Bereiche wie Rechtsschutz, KFZ-Flottenversicherung, etc. umfasst. Auch für die Bereiche Gesundheit und Vorsorge gibt es spezielle Gruppenversicherungen für z.B. die private Krankenversicherung, für Lebens- und Rentenversicherung sowie die betriebliche Altersvorsorge. Außerdem gibt es im Rahmenvertrag für den privaten Bereich besonders hohe Rabattvereinbarungen für Haus und Heim.

Über ApoRisk GmbH
Die ApoRisk® GmbH ist ein Versicherungsmakler, der sich auf die Bedürfnisse der Apotheker und ihrer Mitarbeiter spezialisiert hat. Das Maklerunternehmen arbeitet nach modernem Direktkonzept über ein aufwendig gestaltetes Internetportal
( www.aporisk.de / www.pharmarisk.de ), verbunden mit einen Beratungsservice unter kostenloser Infohotline (Tel.: 0800. 919 0000) und kostenlosem Fax (0800. 919 6666). Das Internetportal bietet nicht nur detaillierte Informationen zu Wirtschafts- und Versicherungsfragen, sondern unter „Aktuell“ auch eine Übersicht der wichtigsten Branchenmeldungen aus dem gesamten Gesundheitsbereich.

Der Wegfall aufwendiger Vertriebsstrukturen schont die Kosten und kommt den Policen zugute. Als Makler ist ApoRisk zudem unabhängig von bestimmten Versicherungsunternehmen und kann somit alle Versicherer auf den Prüfstand stellen. Mithilfe ausgefeilter Software wird dann aus allen am Markt verfügbaren Policen ein optimales, individuell auf die Bedürfnisse abgestimmtes Angebot erstellt. Das heißt, die Beratung beschränkt sich nicht nur auf Produkte, sondern hat die tatsächlichen Risiken im Blick.

Das individuelle Angebot kann bei Bedarf alle in der Apotheke auftretenden Geschäfts- und Privatrisiken sowohl für den Apotheker wie für seine Mitarbeiter einbeziehen. Die Allgefahren-Apothekenversicherung PharmaRisk ist zum Beispiel ein möglicher Ansatz zu einer umfassenden Geschäftsversicherung, die in einer Police die wichtigsten Risiken des Apothekenbetriebs abdeckt (Deckungsübersicht: http://www.pharmarisk.de/apothekenversicherung-checkliste.html), angefangen von der Betriebshaftpflicht und weiteren Haftungsansprüchen Dritter bis zu Sachsubstanzschäden und Ertragsausfälle infolge Betriebsunterbrechung. Diese Zusammenfassung der Apothekenrisiken in einem Vertrag spart ebenfalls Zeit und Kosten: eine Versicherung gegen viele Risiken, ein Ansprechpartner und eine einfache Berechnung des Beitrages. Genauso umfangreich ist eine Risikoabdeckung auf der privaten Seite möglich von Gesundheit über Vorsorge und Sicherheit bis zu den Finanzen. Für die Mitglieder namhafter Standesorganisationen bietet ApoRisk außerdem besondere Leistungen und Tarife an, die nur im Rahmen einer derartigen Solidargemeinschaft der Apotheker möglich sind.

Persönliche Beratung:
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Antioxidatives Vitamin C Serum mit Hyaluron für eine frische Haut

Antioxidatives Vitamin C Serum mit Hyaluron für eine frische Haut

Vitamin C Serum mit Hyaluron

Das Vitamin C Serum mit Hyaluronsäure von Casida ist ein innovatives Produkt zur Faltenbekämpfung. Neueste Studien haben gezeigt, dass Vitamin C in hochdosierter Form ein effektives Mittel zur Faltenbekämpfung sind ist.
Diese antioxidativen Eigenschaften des Vitamin C Serums werden mit bimolekularer Hyaluronsäure zusätzlich unterstützt. Das Serum wurde für die tägliche Pflege von Gesicht, Hals und Dekollete entwickelt und ist für alle Hauttypen geeignet.
Das hochwertige Anti-Aging Vitamin C Serum ist für einen optimalen Oxidationsschutz im praktischen Pumpspender erhältlich. Die Anwendung ist einfach und sparsam.
Das Serum ist frei von Polyethylenglycol (PEG“s), Silikonen, Farbstoffen, Parabenen und Mineralölen.
Das Vitamin C Serum von Casida enthält mit der Ascorbinsäure (Vitamin C) einen wirkungsvollen, antioxidativen Anti-Aging Wirkstoff. Vitamin C bekämpft freie Radikale, unterstützt die hauteigenen Abwehrkräfte und regt die Kollagenproduktion an. Mit dieser Kombination ist die Haut gegen vorzeitige Alterungserscheinungen geschützt. Erste Linien und Fältchen werden gemildert, Pigmentflecken werden aufgehellt. Die Haut fühlt sich glatt, gepflegt und gestrafft an.

Zusätzlich zum antioxidativen Vitamin C enthält das Serum Hyaluronsäure welche den Feuchtigkeitsgehalt der Haut spürbar erhöht und die Haut elastischer und widerstandsfähiger macht. Die Kombination aus hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure entfaltet ihre Wirkung optimal sowohl als feuchtigkeitsspendender und vitalisierender luftdurchlässiger Film auf der Hautoberfläche als auch aufpolsternd in tieferen Hautschichten. Der Haut wird gezielt Feuchtigkeit zugeführt. Die Haut wirkt deutlich strahlender und fühlt sich geschmeidiger an.
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Blitz im Kopf

Schlaganfallpatienten in der Apotheke

Blitz im Kopf

Schlaganfallpatienten müssen bei grünem Gemüse vorsichtig sein (Bildquelle: © SeanPrior/Clipdealer)

Mainz – Wer einen Schlaganfall erlitten hat, ist in der Regel hinterher regelmäßig auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente angewiesen, um einer Wiederholung eines Schlaganfalls entgegenzuwirken. Denn dieses Risiko ist bei Betroffenen deutlich erhöht. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV informiert im Vorfeld des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai worauf Schlaganfallpatienten unter anderem bei ihrer Medikamenteneinnahme achten müssen und klärt über mögliche Wechselwirkungen auf.

„Wichtig ist, dass die Medikamente regelmäßig zur gleichen Zeit eingenommen werden“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, „nur so können sie dauerhaft und konstant wirken.“ Außerdem müssen betroffene Patienten beachten, dass sich gerade die klassischen Blutverdünner mit einigen gebräuchlichen Schmerzmitteln nicht vertragen und es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen kann, so die Apothekerin: „Wer solche Blutverdünner nimmt, sollte keine Schmerzmittel mit Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac einnehmen. All diese Medikamente verdünnen das Blut zusätzlich, was gefährlich sein kann. Bei einmaligen Schmerzen kann in der Selbstmedikation zu Paracetamol gegriffen werden. Wenn Schlaganfallpatienten häufiger Schmerzen haben, sollten sie aber mit dem Arzt besprechen, welche Schmerzmedi-kation geeignet ist.“ Schlaganfallpatienten sollten außerdem bei Ihrer Ernährung darauf achten, dass nicht zu viel grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat in Folge gegessen wird. Das enthaltene Vitamin K verträgt sich nicht mit diesen Blutgerinnungshemmern und setzt deren Wirkung zum Teil außer Kraft.

Durch die Blutverdünnung sind Menschen nach einem Schlaganfall anfälliger für blaue Flecken. Außerdem wird die Haut dünner und empfindlicher, fasst Engel-Djabarian zusammen. „Gegen die blauen Flecke kann man wenig machen, außer aufzupassen, dass man sich nicht an Ecken und Kanten stößt. Für die dünne, pergamentene Haut kann es hilfreich sein, wenn die Haut an den Händen oder auch am Schienbein mit einer speziellen Hautpflege behandelt wird. Durch reichhaltigere Pflege kann die Haut etwas elastischer und widerstandsfähiger gehalten werden.“

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Sonnenschein richtig genießen

Sonnenschutz ist schon im Frühling wichtig

Sonnenschein richtig genießen

Gleich cremen, wenn die Sonne kommt! (Bildquelle: © purple Queue/Clipdealer GmbH)

Mainz – Helle Haut ist besonders sonnenempfindlich. Umso wichtiger ist es im Frühling, wenn die Haut noch ungebräunt ist, auf ausreichenden Schutz zu achten. Auch die richtige Menge an Sonnenschutz und das Nachcremen im Laufe des Tages sind entscheidend, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV. Denn durch intensives und ungeschütztes Sonnen können irreparable Schäden der Haut entstehen, was im extremsten Fall bis hin zum gefährlichen Hautkrebs führen kann.

„Im Frühling zieht es uns alle raus. Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, verbringen wir mehr Zeit im Freien, so Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „Doch die Haut ist noch nicht an die UV-Strahlen gewöhnt und schnell entstehen kleinere Sonnenbrände. Darum ist ein guter Sonnenschutz nicht nur ich Hochsommer wichtig, sondern auch im Frühjahr.“ Bei der Sonnencreme muss darauf geachtet werden, dass sie einen ausreichenden UVA- und UVB-Schutz mit einem Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 aufweist. Doch nicht nur die Höhe des Schutzes spielt eine Rolle. Engel-Djabarian: „Wichtig ist auch, dass man die richtige Menge an Sonnencreme verwendet. Ein guter Anhaltspunkt ist die Elf-Hände-voll-Regel.“ Von der Mittelfinger-Spitze bis zur Handwurzel wird dabei eine Bahn mit Sonnenschutz gezogen. Diese sollte dann elf Mal auf dem Körper verteilt werden. Je eine auf jeden Arm, zwei auf Bauch, Rücken und jedes Bein und die elfte Hand ist für Gesicht, Hals und Dekollete, erklärt die Apothekerin. „Gerade diese letzten Stellen sind besonders wichtig. Auf diesen sogenannten Sonnenterrassen, dazu gehören vor allem Nase und Ohren, verbrennt die Haut schnell. Insgesamt gilt, dass man im Laufe des Tages das Eincremen wiederholen muss. Denn die Sonnencreme wird auch beim Schwitzen oder durch Kleidung vom Körper entfernt und ist dann nicht mehr wirksam.“ Wichtig zu wissen: Das erneute Eincremen verlängert nicht die Schutzzeit!

Besonders empfindlich ist Kinderhaut, diese benötigt einen speziellen Schutz. Babys und Kleinkinder sollten mit Kleidung geschützt werden und überhaupt nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein.

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Ernährung bei schweren Erkrankungen

Wenn der Hunger fehlt

Ernährung bei schweren Erkrankungen

(Bildquelle: SeanPrior/clipdealer)

Mainz – Schwerkranke Menschen wie beispielsweise Krebs-, Schlaganfall- oder Parkinsonpatienten leiden nicht nur körperlich unter ihrer Erkrankung. Eine häufige Folgeerscheinung kann sein, dass Betroffene unter Appetitlosigkeit oder großen Schluckbeschwerden leiden, wodurch die Gefahr einer Mangelernährung droht. Rund um den Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2018 macht der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV darauf aufmerksam, dass gerade für diese Erkrankten die Versorgung mit geeigneten Nahrungsmitteln sehr wichtig ist, da Mangelsituationen den belasteten Organismus weiter schwächen. Mit einfachen Methoden und Hilfestellungen kann Betroffenen bei Appetitlosigkeit oder Schluckbeschwerden geholfen werden.

Die Ursache für die mangelhafte Nahrungsaufnahme können körperliche Beschwerden sein wie reduzierte Speichelproduktion, was das Schlucken erschwert. Ebenso häufig ist eine krankheits- oder behandlungsbedingte Beeinträchtigung im Mund, Rachen oder Speiseröhrenbereich beispielsweise nach Bestrahlungen oder Eingriffen, erläutert Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Bei derart gelagerten Problemen können Apotheken Betroffene oder pflegende Angehörige unterstützen. Bei Schluckbeschwerden kann eine pürierte Kost oder gegebenenfalls breiige Fertignahrung, die alle nötigen Nährstoffe enthält, hilfreich sein. Auch hochkalorische Trinknahrung kann den Erkrankten helfen, trotz der Schluckbeschwerden bei Kräften zu bleiben.“

Engel-Djabarian führt weiter aus, dass manchmal nicht nur die Nahrungsaufnahme erschwert ist. Bei Schluckbeschwerden können auch Arzneimittel wie große Kapseln oder Tabletten schwierig verabreicht werden. „Manchmal klappt es, dass Tabletten zerkleinert und beispielsweise mit Apfelmus eingenommen werden können. Doch das geht nicht bei allen Arzneimitteln. In Apotheken gibt es auch eine Art Gel, mit dem Medikamente zum Erleichtern des Schluckens überzogen werden können.“ Wichtig, so der apothekerliche Rat, ist auch die Schlucktechnik: „Viele Menschen neigen den Kopf automatisch nach hinten, wenn sie eine Tablette schlucken. Dabei wird die Speiseröhre jedoch eher eingeengt. Besser ist es, den Kopf leicht nach vorne zu beugen und das Kinn nach unten zu ziehen und so zu schlucken.“ Weiter ist zu bedenken, dass es von vielen Medikamenten auch andere Darreichungsformen wie Säfte, Pulver oder auch Wirkstoffpflaster gibt, die die Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Schluckfunktion erleichtern. Darum ist es wichtig, in solchen Fällen Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker zu nehmen, damit geeignete Arzneiformen gefunden werden können.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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