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Sodexo zählt zu Deutschlands besten Arbeitgebern 2018

Sodexo vom Magazin FOCUS als Top Nationaler Arbeitgeber 2018 ausgezeichnet

Sodexo zählt zu Deutschlands besten Arbeitgebern 2018

(NL/5635556597) Arbeitnehmer stufen Sodexo bei den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland ein. Dies bestätigt das aktuelle Ranking des Nachrichtenmagazins Focus Business in Zusammenarbeit mit dem beruflichen Netzwerk Xing, Europas größtem Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu und dem Marktforschungsunternehmen Statista.

Rüsselsheim, 21. Februar 2018. Sodexo wurde als FOCUS TOP Nationaler Arbeitgeber 2018 ausgezeichnet und platziert sich damit unter den beliebtesten Arbeitgebern des Landes. Das Nachrichtenmagazin Focus Business veröffentlichte das Ranking zum sechsten Mal und zeichnete dabei neben dem Gesamt- und Branchenranking weitere Top-Arbeitgeber in acht Kategorien aus. Sodexo punktete zudem in der Kategorie Internationalität und platzierte sich dort unter den 40 besten Arbeitgebern neben Unternehmen wie Lufthansa, Daimler, Amazon, BMW und SAP.

Als einer der zwanzig größten Arbeitgeber weltweit und führender Dienstleister für Services der Lebensqualität möchten wir auch und insbesondere für unsere Mitarbeitenden ein motivierendes Arbeitsumfeld bieten, das aktiv zu ihrer Zufriedenheit beiträgt, so Birger Meier, Leitung Talent Acquisition & HR Marketing D|A|CH. An der Auszeichnung FOCUS TOP Nationaler Arbeitgeber 2018 freut uns besonders, dass wir in diesem Anspruch von jenen bestätigt werden, die uns am besten kennen und den wertvollsten Beitrag zu unserem Unternehmenserfolg leisten: unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Um die Top-1.000 Arbeitgeber Deutschlands aus 22 Branchen zu ermitteln, wertete das Marktforschungsinstitut Statista mehr als 127.000 Beurteilungen von Arbeitnehmern aus. Diese stammen aus einer unabhängigen Online-Befragung, einer Umfrage unter Xing-Mitgliedern sowie aktuellen Kununu-Daten. Die Teilnehmer beurteilten unter anderem Betriebsklima, Gehalt und Karriere sowie Image und Führungsstil und auch die Weiterempfehlungsbereitschaft an Freunde und Verwandte wurde mitgewichtet.

Über Sodexo
Sodexo beschäftigt heute in der D|A|CH-Region rund 16.100 Mitarbeiter, die mit ihrer Servicementalität täglich 435.000 Verbraucher in über 2.000 Betrieben begeistern, darunter Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Schulen, Kindergärten, Kliniken und Senioreneinrichtungen.

Von Pierre Bellon 1966 gegründet, ist Sodexo weltweit führend bei Services für mehr Lebensqualität, die eine wichtige Rolle für den Erfolg des Einzelnen und von Organisationen spielt. Dank einer einzigartigen Kombination aus On-site Services, Benefits and Rewards Services und Personal and Home Services stellt Sodexo täglich für 100 Mio. Menschen in 80 Ländern seine Dienste bereit. Aus dem Leistungsspektrum mit über 100 verschiedenen Angeboten stellt Sodexo auf Grundlage von mehr als 50 Jahren Erfahrung integrierte Kundenlösungen zusammen. Dieses Angebot umfasst etwa Empfangs-, Sicherheits-, Wartungs- und Reinigungsdienste, Catering, Facility Management, Restaurant- und Geschenkgutscheine sowie Tankpässe für Mitarbeiter, Unterstützungsleistungen in den eigenen vier Wänden und Concierge-Services. Der Erfolg und die Leistungsfähigkeit von Sodexo beruhen auf der Unabhängigkeit, dem nachhaltigen Geschäftsmodell und der Fähigkeit des Unternehmens, seine weltweit 427.000 Mitarbeiter kontinuierlich weiterzuentwickeln und an sich zu binden. Sodexo ist in den Indizes CAC 40 und DJSI enthalten.

Firmenkontakt
Sodexo Services GmbH
George Wyrwoll
Eisenstr. 9
65428 Rüsselsheim
06142 1625-265
george.wyrwoll@sodexo.com
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Arbeitsmotivation in deutschen Unternehmen

Arbeitsmotivation in deutschen Unternehmen

Dieter Trollmann

Motivationstraining bei Natur Events – Ihrer Eventagentur mit langjährigem Know-How u.a. im Bereich Motivationstraining
Arbeitsmotivation in deutschen Unternehmen

Studien der letzten Jahre ergaben, dass sich die Beschäftigten in deutschen Unternehmen tendenziell immer weniger mit ihrer Arbeit identifizieren.

Jeder fünfte Arbeitnehmer hatte überhaupt keine emotionale Bindung mehr zu seinem Arbeitsplatz – hatte also innerlich gekündigt. Seit dem Jahr 2001 ist der Anteil dieser Beschäftigten von 15 auf 23 Prozent gestiegen – hat sich also nahezu verdoppelt. Im europäischen Vergleich rangiert Deutschland damit hinsichtlich des Mitarbeiterengagements im unteren Mittelfeld.

Das geringe Mitarbeiterengagement hat in den Unternehmen erhebliche finanzielle Folgen durch….. erhöhte Fehlzeiten, eine hohe Personalfluktuation, geminderte Leistungsbereitschaft, schleichende Qualitätsverluste und nachlassendes Innovationspotenzial.

Schwindende Arbeitszufriedenheit ist meist hausgemacht und auf interne Managementfehler zurückzuführen.
Dabei spielen die persönlichen Vorgesetzten-Mitarbeiter-Beziehungen eine wichtige Rolle. Viele Mitarbeiter vermissen eine offene Kommunikation und ehrliches Interesse an ihren Belangen. Vor allem bemängeln sie, dass….

Sie zu wenig persönliche Wertschätzung erfahren,
ihre Leistungen nicht ausreichend anerkannt werden,
ihre Vorschläge und Ideen nicht gewürdigt werden sowie
ihre Sorgen und Wünsche nicht gebührend beachtet werden.

Frustration von Führungskräften schlägt sich meist in einem demotivierenden und konfliktfördernden Führungsverhalten nieder.

Vornehmliche Aufgabe der Führungskräfte eines Unternehmens ist, ein möglichst hohes Leistungsniveau der Mitarbeiter zu gewährleisten, wobei hier die Führungskräfte im ureigensten Sinn gemeint sind.

Also Vorgesetzte mit echten Menschenführungs-aufgaben. Nicht solche mit reinen Leitungsaufgaben, also vorrangig strategischen und organisatorischen Zuständigkeiten.

Natur Events – Ihrer Agentur mit langjährigem Know-How für Ihr Teamevent, Incentive, Managementtraining, Teamtraining, Motivationstraining, Kommunikationstraining und Vertriebstraining in Frankfurt, im Rhein-Main-Gebiet, in Hessen, Deutschland und Europa!
Mit unserer Leidenschaft für Mensch und Natur bieten wir von Natur Events für Unternehmen jeder Größe, deren Führungskräfte und Mitarbeiter individuell abgestimmte Events, Incentives im In- und Ausland sowie Trainings mit sichtbarem und langanhaltendem Erfolg. Wir sorgen für Abenteuer, die bewegen und Begegnungen, die prägen! Nichts bringt Menschen mehr zusammen als positive Emotionen, gemeinsam gemeisterte Herausforderungen und gelebtes Vertrauen!
Auf unserer Internetseite geben wir Ihnen einen Überblick über unsere Angebote und Leistungen.
Alle Vorschläge werden selbstverständlich in ihrer Art und Umfang komplett auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten : sie dienen in erster Linie dafür, Ihnen ein Gefühl für unsere Leistungen zu vermitteln.

Kontakt
Natur Events e.K.
Dieter Trollmann
Mörikestr. 1
65795 Hattersheim
06145 9329940
06145 9329960
trollmann@naturevents.eu
http://www.naturevents.eu

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Ein Konflikt am Arbeitsplatz ist kein Problem, wenn das Personal professionelle Konfliktmanagement-Fähigkeiten erworben hat

Mittelständische Geschäftsführungen und Personalabteilungen versäumen Führungskräfte mit dem notwendigen, professionellen Know-how auszurüsten

Während z.B. Hobby-Angler einen mehrtägigen Kurs absolvieren müssen, gilt dies nicht für Personen, die in einem Unternehmen Menschen führen.
Führungskräfte, die durch ihr Verhalten entscheidenden Einfluss auf die Arbeitsmotivation von mehreren Mitarbeitern haben, müssen keinen Kurs besuchen. Es gibt zahlreiche Personen, die in einer Vorgesetzten-Rolle tätig sind und nie zum Thema „Mitarbeiterführung" qualifiziert worden sind.

Viele Führungskräfte im Mittelstand haben gar nicht – oder noch nicht in ausreichendem Maße – an Führungskräfte-Trainings teilgenommen. Resultierend beherrschen viele Führungskräfte nicht das 1×1 des Führens. Dies zeigt exemplarisch die Studie des Instituts für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF): "Jeder 3. direkte Vorgesetzte besitzt nicht die Kompetenz, angemessen Feedback zu geben." (02.2013)

Eine weitere Umfrage („IKuF-Frage des Monats: Sommer 2014") ergab, dass 76 % der Angestellten antworteten: „Ich würde die Mitarbeiter/innen anders motivieren als mein Vorgesetzter".

„Professionelle Fähigkeiten erfordern professionelle Trainings – Eine gute Führung kann nur über das Training der Führungskräfte erreicht werden“

Manche Zeitschriften-Artikel zum Thema „Mitarbeiterführung“ suggerieren, dass Mitarbeiter erfolgreich geführt werden können, wenn einige, wenige Handlungstipps befolgt werden.
Die Mitarbeiterführung ist jedoch komplexer.

Zeitschriften-Artikel können gewiss hilfreiche Impulse liefern. Sie können aber ein professionelles Führungskräfte-Training nicht ersetzen. In einem solchen Training wird Führungsverhalten 1. eingeübt und weiterentwickelt und es werden 2. die Führungserfahrungen der Teilnehmer(innen) reflektiert und für die Zukunft nutzbar gemacht.

„Fehldeutung des Begriffs ‚Soft-Skills’ verursacht wirtschaftliche Schäden“

Der Begriff „Soft-Skill“ ist ungünstig gewählt. Denn er führt zu Fehldeutungen: nicht wenige mittelständische Geschäftsführungen und Leitungskräfte (auch in Personalabteilungen) stufen insbesondere zwischenmenschliche „Soft-Skills“ als weniger wichtig ein als die sogenannten „Hard-Skills“. In diesen Fällen wird übersehen, dass unzureichend entwickelte „Soft-Skills“ zu Stress-Situationen/Konflikten führen und auf Dauer erheblichen ökonomischen Schaden verursachen: verminderte Arbeitsmotivation, Fehlzeiten, Kündigungen, etc.

„Führungskräfte werden ‚im Regen stehen gelassen’“

Es gibt noch immer Geschäftsführungen und Personalleitungen, die ihre Führungskräfte nicht mit den Kompetenzen ausstatten, die für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung dringend erforderlich sind.
Den verantwortlichen Leitungskräften sind ihre Versäumnisse häufig nicht bewusst.

Seit 2013 ist es die Aufgabe des Arbeitgebers, seine Mitarbeiter(innen) auch vor „Gefährdungen (…) durch psychische Belastungen bei der Arbeit“ zu schützen (siehe §5 Arbeitsschutzgesetz).
Führungskräfte im professionellen Konfliktmanagement zu qualifizieren, leistet – in diesem Kontext – einen wichtigen Beitrag zu einer stressfreieren Arbeitsatmosphäre.

Den ausführlicheren Fach-Artikel zum Thema finden Sie auf der Internetseite des Instituts für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) (Konflikt kein Problem, wenn Personal Konfliktmanagement-Fähigkeiten – „Würden Sie einen Freund schlecht vorbereitet auf eine Wanderung ins Himalaya schicken?"):
siehe www.ikuf.de – Rubrik „Führungskräfte und Mitarbeiter im Fokus“

Zum Verfasser der Presseerklärung:
Dr. Timo Müller leitet das Institut für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) in Köln. Er ist promovierter Konfliktforscher und Experte für die Themen „Konfliktmanagement“ und „Feedback-Kommunikation“. Deutschlandweit engagiert er sich als Business-Trainer, Vortragsreferent und Konfliktmoderator.

Das Institut für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) hat das Ziel, Führungskräfte und Mitarbeiter zu neuen Handlungsalternativen zu befähigen:
(1) Handlungsalternativen, die Personen effizienter und wirtschaftlich erfolgreicher handeln lassen.
(2) Handlungsalternativen, die unternehmensintern Beziehungen von Wertschätzung und stabilem Vertrauen befördern.
(3) Handlungsalternativen, die zwischenmenschlichen Stress im Unternehmensalltag reduzieren.

Kontakt
IKuF – Institut für Konfliktmanagement und Führungskommunikation
Timo Müller, Dr.
Postfach 410614
50866 Köln
0221-96438354
kontakt@ikuf.de
www.ikuf.de

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4 Gründe, warum die Bedeutung von Konflikten am Arbeitsplatz häufig nicht erkannt wird – mit erheblichen Kosten für Unternehmen

4 Gründe, warum die Bedeutung von Konflikten am Arbeitsplatz häufig nicht erkannt wird – mit erheblichen Kosten für Unternehmen

Konflikte in Unternehmen wirken sich betriebs- und volkswirtschaftlich negativ aus.
Es gibt vier Gründe, warum viele Führungskräfte und Mitarbeiter dennoch nicht professionell im Konfliktmanagement trainiert werden.

1. Konflikte am Arbeitsplatz werden gar nicht erkannt

Viele Führungskräfte erfassen soziale Interaktionen innerhalb ihres Team bzw. ihrer Abteilung nur im „Wahrnehmungsraster“ ihres individuellen Alltagswissens. Ihnen fehlen professionelle Konfliktmanagement-Fähigkeiten. Resultierend ist die jeweilige Führungskraft nicht dazu in der Lage, Konflikte und Konfliktpotentiale frühzeitig zu erkennen und – als Folgeschritt – situationsadäquat zu handeln.

Zur schwach ausgeprägten Konflikt-Wahrnehmungsfähigkeit kommt negativ verstärkend hinzu, dass auch die Personen im Unternehmen, die letztendlich über Personalentwicklungs-maßnahmen entscheiden, nur ein unvollständiges Bild der Konfliktsituation im Unternehmen haben. – In diesem Kontext ist kritisch zu fragen: Welche Geschäftsführung möchte von ihren Abteilungsleitern hören, dass es Konflikte im Unternehmen gibt?

2. Konflikte werden als Ergebnis einer „Charakter-Schwäche“ des Konflikt-Gegenübers erlebt

Einige Personen, die Beteiligte eines Konfliktes sind, erleben die Konflikt-Situation grundsätzlich so, dass der Charakter des Gegenübers der Auslöser des Konflikts ist. Da Charakterzüge nur schwer veränderbar sind, habe ich – als Konflikbeteiligter – scheinbar keine Möglichkeit, konstruktiv auf die Konfliktsituation Einfluss zu nehmen.
Dass bei einem Konflikt am Arbeitsplatz dem Gegenüber die Schuld zugeschrieben wird, bestätigt auch eine IKuF-Studie zu Einschätzungen von Konfliktbeteiligten (2012).

Wenn ein Konfliktbeteiligter einen Konflikt durch eine Charakterschwäche des Gegenübers erklärt, werden konfliktspezifische Prozesse und Wechselwirkungen ausgeklammert.
Im Rahmen eines professionellen Konfliktmanagement-Trainings erlernen Führungskräfte bzw. Mitarbeiter, die Dynamiken eines Konfliktes zu verstehen und produktiv auf diese zu reagieren.

3. Konfliktmanagement-Trainings werden mit Grundlagen-Kommunikationskursen verwechselt

Für manche Führungskräfte und Entscheider wird das Konfliktmanagement nur als ein Teil eines Grundlagen-Kommunikationskurses wahrgenommen. Diesen Personen ist nicht
präsent, dass in einem Konfliktmanagement-Kurs spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten
vermittelt werden, die thematisch über die Grundlagenkenntnisse der Kommunikation weit hinausreichen. Nur mit den Kenntnissen aus einem Konfliktmanagement-Kurs können konkrete Problemkontexte erfolgreich gelöst werden.

4. Der wirtschaftliche Nutzen von Konfliktmanagement-Kompetenzen ist nicht bekannt

Wie Studien belegen, liegen die durchschnittlichen Konfliktkosten eines Unternehmens bei über 10 % der Personalkosten. Dieser Zusammenhang ist in vielen Unternehmen nicht bekannt.
Entscheider in Unternehmen wissen teilweise auch nicht, welche positiven Effekte es hat, wenn Konflikte am Arbeitsplatz angemessen ausgetragen und gelöst werden. Erfolgreiches Konfliktmanagement von Führungskräften und Mitarbeitern führt z.B. zu weniger Demotivationen, zu weniger Fehlzeiten und einer niedrigeren Fluktuationsquote.
Damit hat ein erfolgreiches Konfliktmanagement – über die Arbeitsmotivation – auch Einfluss auf die Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen.

Dass der Nutzen von erworbenen Konfliktmanagement-Kompetenzen nicht bekannt ist, lässt sich wie folgt erklären: die betreffenden Entscheider haben entweder noch nie an einem expliziten Konfliktmanagement-Training teilgenommen; oder aber ein solches Training war zu praxisfern – und damit unprofessionell – gestaltet.

Der vollständige Artikel zum Thema findet sich auf Internetseite des IKuF-Instituts
(„Die 4 Irrtümer: Warum viele Führungskräfte und Mitarbeiter keine Konfliktmanagement-Kompetenzen erwerben – obgleich es sich für jedes Unternehmen rechnen würde“): siehe www.ikuf.de – Rubrik „Führungskräfte im Gespräch/ im Fokus“

Zum Verfasser der Presseerklärung:

Dr. Timo Müller leitet das Institut für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) in Köln. Er ist promovierter Konfliktforscher und Experte für die Themen „Konfliktmanagement“ und „Feedback-Kommunikation“. Deutschlandweit engagiert er sich als Business-Trainer, Vortragsreferent und Konfliktmoderator.

Das Institut für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF) hat das Ziel, Führungskräfte und Mitarbeiter zu neuen Handlungsalternativen zu befähigen:
(1) Handlungsalternativen, die Personen effizienter und wirtschaftlich erfolgreicher handeln lassen.
(2) Handlungsalternativen, die unternehmensintern Beziehungen von Wertschätzung und stabilem Vertrauen befördern.
(3) Handlungsalternativen, die zwischenmenschlichen Stress im Unternehmensalltag reduzieren.

Institut für Konfliktmanagement und Führungskommunikation (IKuF)
Dr. Timo Müller
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50866 Köln
0221 – 96 43 83 54
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Innere Kündigung verhindern

Innere Kündigung verhindern

Michael Fridrich

Bei 24 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ist die Arbeitszufriedenheit erschreckend gering, sie identifizieren sich nicht mit ihrem Arbeitgeber und haben meist die innere Kündigung vollzogen, so das Ergebnis von 2012 der jährlich durchgeführten Studie des Gallup-Instituts. Den Hauptgrund sieht das Institut darin, dass die Bedürfnisse und Erwartungen der betroffenen Mitarbeiter von ihren Chefs weitgehend ignoriert würden. Die finanziellen Folgen durch Fehltage, Fluktuation und schlechte Produktivität schätzt Gallup auf 122 Milliarden Euro jährlich und empfiehlt als Gegenrezept eine stärkere „Pflege der Humanressourcen“.

Betroffene Mitarbeiter verweigern gezielt ihr Engagement und distanzieren sich innerlich von ihrem Arbeitgeber, ihrem Vorgesetzten und dem allgemeinen Betriebsgeschehen. Meist können oder wollen diese Beschäftigten den endgültigen Schritt einer formalen Kündigung nicht gehen und das Unternehmen verlassen. Deshalb verhalten sie sich unauffällig und gehen den Weg des geringsten Widerstands. Arbeit wird oftmals nur vorgetäuscht und viel Zeit verbummelt. Damit dies nicht auffällt, passen sie sich an und leisten kaum Widerspruch. Offene Aggressionen und auffällige Meinungsäußerungen werden vermieden, denn das hieße, sie würden sich noch mit ihrer Arbeit aktiv auseinandersetzen – stattdessen haben sie innerlich resigniert.

Was sind die Ursachen des Phänomens innere Kündigung? Die Gründe sind vielfältig. Sie reichen von unerfüllten Bedürfnissen und zu geringer Beachtung der Mitarbeiter durch die Vorgesetzten über Diskriminierungen und ungerechte Kritik bis hin zu Mobbing oder auch eine zu langweilige Arbeit, die den Mitarbeiter unterfordert, dem sogenannten Bore-out. Neben den enormen Kosten, die die innere Kündigung jedes vierten Mitarbeiters verursacht, wirkt sie sich häufig auch negativ auf das Betriebsklima aus.

Um die Verbreitung der inneren Kündigung im Unternehmen zu verhindern, sollte man die typischen Anzeichen beobachten und frühzeitig gegensteuern. Dazu gehören widerspruchsloses Befolgen auch unsinniger Anweisungen, fehlendes Rückfragen bei unklaren Aufga-benstellungen oder unzureichenden Informationen, keine Beteiligung an betriebsinternen Diskussionen und der Verzicht auf eigene Vorschläge, selbst wenn das eigene Arbeitsfeld betroffen ist. Ebenso misstrauisch sollte man werden, wenn punktuelle Mehrarbeit oder Überstunden regelmäßig abgelehnt werden und keinerlei Ehrgeiz festzustellen ist, sich weiterzuentwickeln und zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.

Wenn nur einige dieser Anzeichen erkennbar sind, muss der betreffende Mitarbeiter nicht zwangsläufig innerlich gekündigt haben. Dennoch sollte er die verstärkte Aufmerksamkeit des Vorgesetzten erhalten und auch von Zeit zu Zeit mit neuen Aufgaben betraut werden, um sein Interesse und Engagement herauszufordern. Ein geeignetes Instrument sind z.B. regelmäßige Mitarbeitergespräche, in denen man dem Beschäftigten Unterstützung und Förderung anbietet. Wichtig ist es, solche Gespräche in einem wertschätzenden Klima zu führen, damit bereits vorhandene Frustrationen nicht befeuert sondern das notwendige Vertrauen gestärkt werden. Vorwürfe dagegen führen eher dazu, dass sich der Mitarbeiter noch mehr in sich zurückzieht und nach außen gute Miene zum vermeintlich bösen Spiel macht.

Wichtige und von Führungskräften gestaltbare Voraussetzungen für eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen sind die Einbindung der Mitarbeiter in innerbetriebliche Meinungsbildungsprozesse, die Berücksichtigung ihrer legitimen Wünsche und Bedürfnisse und ihrer Talente und Stärken bei der Zuweisung von Arbeitsaufgaben. Ein wertschätzendes Führungsverhalten und das Aussprechen von Anerkennung wirken sich unmittelbar und sehr positiv auf die Arbeitsmotivation der Beschäftigten aus.

Bildrechte: Hannah Gatzweiler

Jahrgang 1965, Businesstrainer, Berater und Coach, Diplom-Betriebswirt, Dozent an der FH Aachen für Unternehmensgründung und Persönlichkeitsentwicklung, Reiss Profile Master, geprüfter Trainer und Berater nach BDVT und BaTB, zertifizierter Verkaufsleiter Deutsche Verkaufsleiter-Schule.

Er schöpft aus über 20 Jahren erfolgreicher Berufserfahrung in Marketing und Vertrieb, davon allein 15 Jahre in diversen Managementfunktionen, zuletzt als Geschäftsführer.

Als Spezialist für die Bereiche Führung und Vertrieb bietet er mittelständischen Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung drei Schwerpunkte an: Business-Coaching, Firmentrainings sowie Offene Abendtrainings.

Michael Fridrich erhielt 2009 einen Trainerpreis in der Kategorie „Bestes Seminarkonzept“, 2012 einen Unternehmerpreis und ist darüber hinaus ein gefragter Redner und Autor verschiedener Fachbeiträge, u.a. in der Zeitschrift Spitzenkompetenz, Spiegel Online, Zentrada, Außendienst Informationen. Der Experte für Führung und Vertrieb redet und handelt einfach Klartext.

Jeden Monat präsentiert Michael Fridrich in seinem Newsletter ein fachliches Thema, aktuelle Termine und weitere Informationen rund um Businesstraining & Beratung.

Kontakt:
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Michael Fridrich
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