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Hahn Fertigungstechnik: Das Prinzip der Arbeitsteilung

Rationalisierung mit dem Wunsch nach Wohlstand, Arbeitserleichterung und Befreiung zur Freiheit – Zwischenruf von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg

Hahn Fertigungstechnik: Das Prinzip der Arbeitsteilung

Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg/Niedersachsen

1776 feierte der schottische Moralphilosoph und Ökonom Adam Smith das Prinzip der Arbeitsteilung und des technischen Fortschritts als Grundbedingung für gesellschaftlichen Reichtum. In seinem grundlegenden Werk „Untersuchungen über das Wesen und die Ursachen des Nationalreichtums“ wurden durch Smith die sozialen Konsequenzen der Arbeitsteilung dargestellt.

Arbeitszerlegung schafft Monotonie und belastet die Arbeiter – Angst vor Fremdbestimmung, Dequalifizierung, Überentwicklung der Technik?

Im Diskussionsbeitrag der Hahn Fertigungstechnik GmbH verdeutlicht Norbert Hahn, Geschäftsführer, aus Papenburg in Niedersachsen das Motiv für die Entwicklung zur Rationalisierung.

Der Ökonom Adam Smith gestand ein, dass durch die Arbeitszerlegung verursachte Monotonie der Arbeit das physische und geistige Leben der arbeitenden Armen zerstört würde. Wissenschaftliche und politische Diskussionen um die sozialen Konsequenzen der Rationalisierung sind seit der Industrialisierung allgegenwärtig. Die Rationalisierung versprach die Hoffnung, dass es zu Wohlstand, Arbeitserleichterung und teilweiser Befreiung des Menschen von monotonen Tätigkeiten kommen könnte. Gleichzeitig bestand die Furcht vor einer Dequalifizierung der Arbeit, der Fremdbestimmung des Menschen durch eine übermächtige Maschine, und vor Arbeitslosigkeit, die durch Überentwicklung der Technik hervorgerufen werden könnte. Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass damals sich niemand vorstellen konnte, wie Mensch und Technik sich gemeinsam weiterentwickeln werden.

Der Gedanke der Rationalität: Vermehrung, Verbilligung und Verbesserung

Der Gedanke der Rationalität geht auf die Aufklärungsphilosophie des 17. und 18. Jahrhunderts zurück. Norbert Hahn verdeutlicht, dass dabei die rationale und empirische Ausrichtung des naturwissenschaftlichen Denkens auf gesellschaftliche Prozesse übertragen wurde.

Die Bedürfnisse des reich werdenden Bürgertums entsprachen der Lehre von Adam Smith. Im Fokus lag der Wunsch, dass die rücksichtslose Verfolgung individueller Interessen gleichzeitig die Wohlfahrt aller bewirken könnte. Norbert Hahn erläutert, dass das Ziel für die Unternehmer dahin definiert war, dass sie die Rationalisierungsmaßnahmen stets an höchstmöglicher Produktion mit maximalem Profit zu orientieren versuchten. Auf der Strecke blieben die Belange der Arbeiter. Die physische, psychische und soziale Unversehrtheit der im Produktionsprozess stehenden Arbeiter fand geringe Beachtung.

„Eine wesentliche Unterscheidung bestand darin, dass Rationalisierungsmaßnahmen sowohl der Verbilligung und Vermehrung als auch der Verbesserung von Gütern dienten. „Das bedeutete“, so Norbert Hahn, „die Rationalisierung könnte nicht nur kosten-, sondern auch qualitätsorientiert sein. Schon damals kristallisierte sich heraus, dass wirkungsvolle Rationalisierung notwendigerweise den Produktionsprozess beeinflussen muss, diesen einfacher, sinnvoller, effektiver zu machen. Die Rationalisierung beeinflusste die Grundprozesse der technischen und sozialen Organisation.“

Wandlung Maschinen und Arbeitskraft – Produktionsmethoden – soziale Organisation

Zur Diskussion stand, ob sich ein Rationalisierungseffekt durch Änderung in der industriellen Arbeitsteilung durch Vervollkommnung der Produktionsmethoden und durch bessere soziale Organisationen erreichen ließ. „Festzuhalten ist, dass im historischen Ablauf bestimmte Stadien der Rationalisierung der technischen und organisatorischen Entwicklung entsprachen. Phasen des technischen Fortschritts beeinflussten maßgeblich bestimmte Formen der sozialen Organisation der industriellen Arbeit“, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Die heutigen Diskussionen um intelligente Roboter, Industrie 4.0, Internet der Dinge, etc. sind Bestandteil aktueller Fragen, auf die Ökonomen Antworten suchen. Die zentrale Frage ist: Machen die schlauen Maschinen den Arbeiter überflüssig? Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass diese Frage die Menschheit wohl schon seit der Erfindung von Werkzeug, Maschinen und im Besonderen während der verschiedenen industriellen Revolutionen beschäftigt hat.

Weiterentwicklung, Anpassung und Wandel ist nötig, damit Unternehmen und Produktionsprozesse funktionieren. In der Zerspanungstechnik müssen verschiedene Prozesse nahtlos ineinandergreifen, damit die Herstellung bzw. Wandlung des Werkstücks vom Rohzustand zum funktionsfähigen Fertigungszustand gelingt. Das bedeutet: Qualität und Hochwertigkeit bereits vor dem eigentlichen Handwerk – und bis hin zur pünktlichen Auslieferung. Deshalb sind bei der Hahn Fertigungstechnik GmbH leistungsfähige Qualitätskontrollen automatisch und durchgängig in den gesamten Fertigungsablauf integriert. Das Unternehmen darf sich dabei nicht nur auf den Erwerb von Zertifikaten verlassen, sondern baut auf die Qualität durch das Know-How und das Engagement der Mitarbeiter, durch gezielte Weiterbildungen beispielsweise, erläutert Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
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Norbert Hahn
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office@hahn-fertigungstechnik.de
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Maschinenbau

Ethische Regeln für die Beschaffung und Arbeitsteilung

Wirtschaft, Handwerk und Industrie: Herausforderungen für deutsche Unternehmen – Schutz und Sicherheit – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg in Niedersachsen.

Ethische Regeln für die Beschaffung und Arbeitsteilung

Ethische Regeln für die Beschaffung und Arbeitsteilung – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Arbeitsteilung ist ein internationales Prinzip der erfolgreichen Wirtschaft. Aber Geld und Erfolg um jeden Preis sind nicht alles, es geht um die „ethischen Regeln“ sagt in aller Deutlichkeit, Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg, Flachsmeer.

Arbeitsteilung mit klaren Regeln zum Schutz von Mitarbeitern und Umwelt

Die Vereinten Nationen haben Leitprinzipien mit wesentlichen Schritten definiert, um eine ethische Beschaffung bzw. Arbeitsteilung zu gewährleisten. Hintergrund ist, dass aufgrund der weltweiten arbeitsteiligen Produktion und des Handels für Hersteller nicht sichergestellt ist, dass Zulieferer oder andere, die an der Produktion beteiligt sind, die ethischen Standards für eine korrekte Beschaffung einhalten. Um ethische Risiken, wie schlechte Arbeitsbedingungen, Verstöße gegen Umweltschutz oder sklaverei-ähnliche Arbeitsverhältnisse abschätzen zu können und diese Risiken in der Versorgungskette zu minimieren, müssen die Unternehmen vorsorglich handeln und ständig die Risiken beobachten, bewerten und umsetzen. Die Reputationsschädigung, die mit der Nichteinhaltung von ethischen Standards verbunden ist, ist immens.

Smartphone als Beispiel

Dem Konsumenten wird dies z.B. an seinem Smartphone deutlich. Hier ist sicherzustellen, dass die produzierende Elektroindustrie als ein global agierender Wirtschaftsfaktor sicherstellt, dass die moderne Sklaverei vermieden wird. Die Produktion von diesen Elektrogeräten, wie Telefone oder Laptops, ist arbeitsintensiv und komplex. Die Produzenten sind bei der Herstellung auf fremde Komponenten, auf Rohstoffe und Dienstleistungen von externen Zulieferern abhängig. Aber jeder arbeitsteilig handelnde Marktteilnehmer muss seine Verantwortung wahrnehmen.

Situation bei des Unternehmens Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Im Bereich eines Mittelständlers wie der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist dieses einfacher, weil der Werkstoff Stahl und die Verarbeitung in weiten Teilen überblickt werden kann. Hier arbeitet das Unternehmen mit bekannten und bewährten anderen Unternehmen zusammen.

Zu komplexe Ketten

Gefährlich wird es bei zu komplexen Ketten, sagt Wolbert Hahn: Zulieferer beauftragen Drittanbieter, was zu komplexesten Versorgungsketten mit geografisch auseinandergezogenen Produktionsstandorten führen kann. Diese Komplexität erschwert die Überwachung der Einhaltung der ethischen Standards der Produktion. Weltweit sollen nach Schätzungen der UNO in 160 Ländern Formen der extrem schlechten Arbeitsbedingungen (Umweltschutzprobleme, schlechte Bezahlung, gesundheitsschädliche Arbeit) bestehen.

Fazit: Geld und Erfolg nicht als Maß aller Dinge – Ethische Regeln schaffen Sicherheit und Schutz

Die Maschinenbau Hahn geht bei ihrer Einschätzung davon aus, dass es Aufgabe des Unternehmens ist hier wachsam zu sein. Geld ist nicht das Maß aller Dinge, sondern es ist Aufgabe der unternehmerischen Tätigkeit diese schonend vorzunehmen.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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