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15. Oktober: Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten

Frauen sind entscheidend für die ländliche Entwicklung in Äthiopien

15. Oktober: Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten

Frauen im ländlichen Äthiopien tragen die Hauptlast in der Familie

München, 15. Oktober 2018. „Seit nahezu 37 Jahren richten wir unser besonderes Augenmerk auf die Stärkung der Frauen in einer männerdominierten Gesellschaft in Äthiopien. Denn die wenigsten Frauen verfügen über ein eigenes Einkommen und sind finanziell von ihren Männern abhängig“, sagt Peter Renner, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe anlässlich des Internationalen Tages der Frauen in ländlichen Gebieten (15. Oktober). Rund 80 Prozent der Bevölkerung Äthiopiens lebt im ländlichen Bereich.

Gleichzeitig hob Peter Renner auch die Bedeutung der Leistungen der Frauen für die Entwicklung der ländlichen Regionen hervor: „Frauen sind entscheidend für die ländliche Entwicklung. Ohne die Arbeit der Frauen würde es in Äthiopien keinen Fortschritt geben. Sie beweisen tagtäglich, was Stärke ist.“

Um die Rolle der Frau in der Familie zu festigen, bietet Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe beispielsweise Fortbildungsveranstaltungen und Handwerks-Trainings an und unterstützt aktiv die Vergabe von Mikrokrediten. „Gerade die Handwerkskurse und Mikrokredite eröffnen vielen Familien neue Chancen, ermöglichen ein zusätzliches Einkommen abseits der Landwirtschaft und stabilisieren so die Existenz der Menschen. Darüber hinaus erhalten die Frauen durch unsere Fördermaßnahmen mehr Selbstbewusstsein und ein besseres Selbstwertgefühl“, betont Äthiopien-Experte Renner.

Frauen im ländlichen Äthiopien tragen meist die Hauptlast in der Familie. Nicht selten arbeiten sie 18 Stunden am Tag. Schon früh werden die Mädchen in die tägliche Hausarbeit eingebunden: Wasser und Holz holen, das Feuer schüren, Essen vorbereiten, Tiere füttern oder sich um die Arbeit im Garten kümmern. Oft haben junge Frauen zwischen 20 und 25 Jahren bereits mehrere Kinder.

In Äthiopien leben über 105 Millionen Menschen. Das Land ist dreimal so groß wie Deutschland. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen liegt bei ca. 650 Euro.

15. Oktober: Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten

Der Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten wurde von den Vereinten Nationen als Weltgedenktag proklamiert und wurde erstmals am 15. Oktober 2008 begangen. Grundlage für den Tag war die am 18. Dezember 2007 von der UN-Generalversammlung verabschiedete Resolution 62/136, wonach „Frauen in ländlichen Gebieten, einschließlich indigener Frauen, eine entscheidende Rolle bei der Förderung der landwirtschaftlichen und ländlichen Entwicklung, der Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Bekämpfung der ländlichen Armut zukommt“.

Informationen über Menschen für Menschen: www.menschenfuermenschen.de oder bei Facebook, Twitter, YouTube und Instagram.

Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 36 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit rund 700 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Hilfe für Obdachlose und arme Kinder in der StädteRegion Aachen

Ein Verein hilft dort, wo der Staat versagt

Hilfe für Obdachlose und arme Kinder in der StädteRegion Aachen

Bannerwerbung an der Stadt Oase Stolberg. Gelände des gem. Verein Euregio-Aachen-hilft e.V. (Bildquelle: @copyright Euregio Aachen hilft)

Euregio-Aachen-hilft e.V. ist das größte Non-Profit-Netzwerk der StädteRegion Aachen. Täglich ist der eingetragene und gemeinnützige Verein auf den Straßen der Stadt Aachen und der StädteRegion unterwegs. Er lindert die schlimmste Not der von Armut betroffenen Obdachlosen.

Aachen und die StädteRegion gehören laut Armutsbericht 2017 zu den ärmsten Regionen Deutschlands. Noch hinter Mecklenburg-Vorpommern, gleich auf mit Gelsenkirchen.

Es fehlen rund 5.000 Wohnungen und 100 Notschlafstellen, um dien nötigsten Bedarf an bezahlbarem Wohnraum und Schutz für obdachlose Menschen zu entschärfen.

Auf Grund der Grenznähe stranden Menschen aus allen Regionen Europas in der StädteRegion, aber auch Flüchtlinge. Darunter auch unbegleitete Minderjährige.

Der Verein Euregio-Aachen-hilft e.V. versorgt jeden Bedürftigen, ohne Frage nach Herkunft, Religion und ohne Bewertung von psychischen Störungen oder Suchtkrankheit.

Täglich ist der Verein unterwegs und verteilt Mineralwasser, isotonische Getränke, kalten oder warmen Tee (wetterabhängig), Bröchten, Snacks und Süßigkeiten. Je nach Bedarf auch Hygieneartikel, Unterwäsche und Socken. Aber auch Jeans, Sneakers und natürlich Isomatten, Schlafsäcke und Wurfzelte. Das Team von Euregio-Aachen-hilft e.V. verteilt wöchentlich rund 80 Kästen Getränke. Hinzu kommen täglich 30-50 Brötchen. Wetterabhängig Eis oder Plätzchen bzw. Schokolade.

Im Februar 2018 hatte der Verein 40 Menschen in einer Notschlafstelle in Aachen vor dem Erfrieren gerettet. Dies wurde möglich durch die Unterstützung das Unternehmerehepaar Thüllen, die kostenlos eine Halle mit sanitären Einrichtungen zur Verfügung stellten, sowie den Firmen Porta, Wohnweltpallen und Matratzen Concord, die Matratzen für die Obdachlosen lieferten. Die Bundeswehr der Lützow-Kaserne in Aachen brachte noch 40 Feldbetten vorbei. Aachener Firmen sponserten Backwaren, Getränke, warme Mahlzeiten und Privatpersonen spendeten Kleidung, Hundefutter und Hygieneartikel, so dass eine optimale Versorgung der Leute garantiert war.

In Stolberg betreibt der Verein auf seinem Grundstück die sogenannte „Stadt Oase Stolberg“. Hier wird Kindern aus Armutsfamilien ein geschützer Bereich geboten, auf dem sie spielen können. Wo aber auch Werte vermittelt werden, wie das Anspflanzen von Gemüse und Obst, die Pflege davon, sowie das Ernten und Zubereiten. Gleichzeitig findet eine Begegnung zwischen Generationen und Kulturen statt, das Kinder jeglicher Herkunft und religion sowie politischer Orientierung der Eltern willkommen sind.

Das Kreativ-Haus ist Co-Working in seiner modernsten Form.

Kontakt
Das Escheiler Kreativ Haus
Brigitte Averdung
Neustraße 4
52249 Eschweiler
02403
35911
das-eschweiler-kreativ-haus@t-online.de
http://www.das-kreativ-haus.de

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Wegweiser für die Zukunft:

Anlässlich 100-jährigen Bestehens hat die Caritas Rottenburg-Stuttgart für sich eine „Charta 28“ für die nächsten zehn Jahre erarbeitet

Mit einer Fachwoche zu sozialen Fragen feiert die Caritas Rottenburg-Stuttgart seit Dienstag ihr 100-jähriges Jubiläum. Als Höhepunkt setzte die Delegiertenversammlung heute die „Charta 28“ in Kraft. Der Caritasverband fokussiert darin jene gesellschaftlichen Entwicklungen, die er als wertegebundener Verband und Teil der katholischen Kirche in den kommenden zehn Jahren aktiv mitgestalten will. Die Charta 28 greift fünf gesellschaftliche Entwicklungen auf. Diese sind: Vielfalt in der Gesellschaft, Abbau der Armut, ein Umbruch in der Wachstumsgesellschaft, Digitalisierung und deren Auswirkung für Mensch und Arbeitswelt sowie das Sorgen und Versorgen von Menschen in allen Lebensphasen. Die Ausgangsfrage der Charta lautete „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ „Dabei gilt es, die Lösungen in den kommenden Jahren zu entwickeln – auch und gerade mit den anderen Akteuren zusammen“, so Caritasdirektor Pfarrer Oliver Merkelbach.

Im Blick der Charta 28 stehen die Vielfalt der Menschen und ihre Unterschiedlichkeit hinsichtlich Geschlecht, ethnischer Herkunft, Weltanschauung und auch sexueller Identität. Der Verband will sich dafür einsetzen, dass Unterschiede vorurteilsfrei wertgeschätzt werden und die damit verbundenen Potenziale unsere Gesellschaft bereichern können. Auch will die Caritas Rottenburg-Stuttgart in den kommenden zehn Jahren daran mitwirken, dass die Armut in dieser Gesellschaft geringer wird. „Wir werden uns niemals damit abfinden, dass Menschen in Armut leben müssen“, so Merkelbach. Dabei betrachtet die Caritas Armut nicht als ein individuelles, sondern als ein gesellschaftliches Problem, das strukturell verursacht ist.

Wann ist die Grenze des Wirtschaftswachstums erreicht? Wie kann eine gute Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem gestaltet werden? Diese Fragen umkreisen den dritten Themenbereich. Antworten könnten im Upcycling oder auch im Gedanken des Teilens liegen.

Wie die Digitalisierung vor allem den Menschen in ihrer individuellen Lebensgestaltung und in ihrer Arbeit zugute kommt, daran will die Caritas ebenfalls mitwirken. „Den gesellschaftlichen Veränderungsprozess, den die Digitalisierung in Gang bringt, schätzen wir so grundsätzlich ein, wie die Erfindung des Buchdrucks. Hier wollen wir Mitgestalter und Begleiter der Prozesse sein“, so Merkelbach. Schließlich wird als fünftes Themenfeld unter dem Begriff „Sorgen“ in den Blick genommen, wie in einem solidarischen Miteinander, unter Einbeziehung aller vorhandenden familiären, nachbarschaftlichen und gesellschaftlichen Ressourcen im unmittelbaren Umfeld des Betroffenen, alte Menschen gepflegt, Kinder betreut und begleitet und Kranke versorgt werden können. Gute Rahmenbedingungen, die das Gelingen von guter Sorge und Fürsorge ermöglichen, will der Wohlfahrtsverband in den nächsten zehn Jahren unterstützen.

Der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart e.V. ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg engagiert er sich politisch für die Interessen von armen, benachteiligten und hilfebedürftigen Menschen und tritt gegen deren Ausgrenzung ein. Regional und landesweit vertritt er die Interessen von 1.740 katholischen Einrichtungen und Diensten in wichtigen Fragen pflegerischer und sozialer Arbeit. Insgesamt arbeiten unter seinem Dach 33.000 hauptamtliche und genauso viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In neun Caritasregionen bietet der Caritasverband soziale Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, alte und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung, Arbeitslose, Wohnungslose, Menschen mit Fluchterfahrung oder mit einer Suchterkrankung an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

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Erfolgreich im Kampf gegen Armut. Aachener Verein unterstütz Obdachlose und von Armut betroffene Menschen

Euregio-Aachen-hilft e.V. täglich in Aachen

Erfolgreich im Kampf gegen Armut. Aachener Verein unterstütz Obdachlose und von Armut betroffene Menschen

2017 wurde aus der Initiative für Obdachlose in Aachen der eingetragene und gemeinnützige Verein Euregio-Aachen-hilft e.V.

Seit 2014 sind die Mitglieder des Vereins erfolgreich im Kampf gegen Armut aktiv und erhielten 2015 in Eschweiler für ihre Unterstützung und Förderung von Flüchtlingen den europäischen Sozialpreis.

Der Verein, der während der extremen Kältewelle mit Unterstützung des Ehepaars Maike und Theo Thülen, 41 Obdachlose vor dem Erfrierungstod rettete, hatte bereits im Sommer 2016 in der StädteRegion regelmäßig wohnungs- und obdachlose Menschen mit Getränken, Nahrung und Kleidung versorgt.

Seit der Vereinsgründung im November 2017 ist der Verein jedoch täglich auf der Straße.

Neben dem täglichen Verteilen von Getränken, Snacks und Süßigkeiten für die Ärmsten der Armen betreibt der Verein als einzige Organisation eine 24 stündige kostenlose Notfallhotline für Wohnungs- und Obdachlose.

Unter 0800 0930 0000 erhalten Menschen in akuter Notlage sofort Hilfe.

Euregio-Aachen-hilft e.V. ist sowohl bei der Staatskanzlei NRW als Hilfsorganisation im Projekt „NRW Hilft“ als auch im Projekt Mokli gelistet. Dieses wird vom Bundesfamilienministerium für obdachlose Jugendliche unterstützt. Über eine App können Hilfesuchenden in jeder Stadt Ansprechpartner für verschiedene Notfallsituationen finden.

Der Verein hat eines der größten Non-Profit-Netzwerke der Region aufgebaut und kooperiert mit anderen Vereinen und Organisationen von Übach-Palenberg bis Jülich, Düren, die Eifel und sogar bis in Ruhrgebiet.

Im Netzwerk befinden sich Rechtsanwälte, Ärzte, Psychologen, Immobilienmakler, Unternehmer, Sozialarbeiter, Erzieher sowie Menschen aus Kreativberufen, die mit verschiedenen Aktionen die Gesellschaft mit dem Thema Armut, Altersarmut, Kinderarmut und Obdachlosigkeit sensibilisieren.

Weitere Informationen zum Verein und dessen umfangreiche Hilfeangebot finden interessierte unter www.euregio-aachen-hilf.de und www.facebook.com/euregioaachen-hilft

Euregio-Aachen-hilft e.V. ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein mit Sitz in Aachen.
Der Verein betreibt die größte Obdachloseninitiative der Region.

Kontakt
Euregio-Aachen-hilft
Günter Kreutz
Schwalbenweg 9
52078 Aachen
024155709698
euregio-aachen-hilft@t-online.de
http://www.euregio-aachen-hilft.de

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Hilfe für Kinder in Panama: Oh, wie schön ist Hören!

Die Hear the World Foundation spendet Cochlea-Implantate und Sprachtherapie für bedürftige Kinder

(Mynewsdesk) Stäfa, Schweiz – Dank eines Cochlea-Implantats (CI) kann Isai aus Panama wieder hören – der dreijährige Junge lebt mit einem hochgradigen Hörverlust seit er ein Jahr alt ist. Das Hörimplantat, das er von der Hear the World Foundation erhielt, ermöglicht Isai zu hören, sprechen zu lernen und somit die Chance auf Bildung und auf ein Leben ohne Einschränkungen. Doch bis er sich richtig artikulieren kann, muss er noch viel üben – das geht nicht ohne professionelle Sprachtherapie sowie die Zeit und Hilfe seiner Eltern.

2017 ermöglichte die Hear the World Foundation erstmals in der zehnjährigen Geschichte der Stiftung drei bedürftigen Kindern mit hochgradigem Hörverlust in Panama mittels gespendeter Cochlea-Implantate das Hören. Im Januar 2018 konnte bei vier weiteren Kindern ein Implantat aktiviert werden. Isai ist eines dieser vier Kinder. Nun liegt der Fokus auf einer professionellen Nachversorgung: Sprachtherapie und regelmäßige audiometrische Kontrollen – ein wichtiger Teil des Engagements der Hear the World Foundation.

Raus aus der Stille – hinein in die Welt der Klänge

Konzentriert lauscht Isai in sich hinein – dann beginnt er plötzlich zu strahlen: Er hört einen Ton – endlich! Es ist der Moment, in dem sein sechs Wochen zuvor eingesetztes CI aktiviert wird. Die Hear the World Foundation ist zusammen mit CI-Experten der Sonova-Tochter Advanced Bionics nach Panama gereist, um die Aktivierung zu leiten. Für Isai und drei weitere bedürftige Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren beginnt an diesem Tag ein neuer Lebensabschnitt: Sie können nun hören und erhalten damit die Chance auf Spracherwerb, Schulbildung und auf ein eigenständiges Leben.

Isai wurde mit gesundem Hörvermögen geboren. Weil er ein Frühchen war, bekam er Medikamente. Diese schädigten jedoch sein Gehör so stark, dass er in der Folge einen schweren Hörverlust erlitt. Für die aus einfachen Verhältnissen stammende Familie ein Schock. Wie viele Familien in Panama konnte Isais Familie das Geld für ein Implantat nicht aufbringen, die staatliche Krankenversicherung ließ sie im Stich. Dank der Hilfe der Hear the World Foundation konnte der komplizierte Eingriff professionell und ohne Kosten für die Familie durchgeführt werden.

Nachhaltiges Engagement: Mit CI Hören und Sprechen lernen erfordert viel Training

„Die CI-Spende ist eine große Herausforderung, da sie neben dem operativen Eingriff auch eine besonders engmaschige Nachversorgung erfordert“, sagt Elena Torresani, Director Hear the World Initiative. Und ergänzt: „Wir sind froh, dass wir dabei auf das Know-how von Advanced Bionics zählen können“. Die Experten begleiten nicht nur das Projekt vor Ort und leiten die Aktivierungen, sie geben auch ihr umfangreiches Wissen an die Audiologen des lokalen Projektpartners FUNPROI in Panama weiter, so dass diese die CIs kontrollieren und Sprachtherapie durchführen können. Auch Isai absolviert nun dreimal wöchentlich ein Sprachtraining. Denn was hörende Kinder in ihren ersten Lebensjahren ganz selbstverständlich lernen, muss Isai sich erarbeiten. Wichtig für den Lernerfolg sind auch die Eltern: Sie werden im Umgang mit CIs geschult und erhalten Tipps wie sie ihre Kinder auf spielerische Art und Weise zu Hause unterstützen können. Mit all diesen Maßnahmen ermöglicht die Hear the World Foundation den Kindern nicht nur das Hören, sondern gewährleistet auch eine nachhaltige audiologische Rundumversorgung gemäß internationalen Standards.

Die hörmedizinische Versorgung in Panama reicht nicht für alle

Obwohl Panama als eines der reichsten Länder Lateinamerikas gilt, ist es von ökonomischen Ungerechtigkeiten geprägt: 26 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut. Zwar macht das staatliche Gesundheitssystem bei der hörmedizinischen Versorgung große Fortschritte, dennoch übernimmt es nur für einen Bruchteil der armen Bevölkerung die Kosten für Hörlösungen und Sprachtherapie. Deshalb setzen viele Menschen ihre Hoffnung auf die Hilfe von FUNPROI, eine der wenigen Institutionen im Land, die diese staatliche Versorgungslücke schließt und bedürftige Kinder und Jugendliche mit Hörverlust kostenlos professionell hörmedizinisch versorgt. Die Hear the World Foundation unterstützt FUNPROI seit 2013. Mit Hörlösungen, finanziellen Mitteln sowie Expertise konnte bisher bereits hunderten von Kindern geholfen werden.

Was ist ein Cochlea-Implantat (CI)?
Ein CI ist eine elektronische Hörprothese, die es Menschen mit hochgradigem Hörverlust ermöglicht, wieder oder auch erstmals zu hören. Cochlea-Implantate bestehen aus zwei Komponenten: dem Implantat, das bei einem operativen Eingriff unter die Kopfhaut gesetzt wird und dem Sprachprozessor mit Sendespule, der am Hinterkopf getragen wird.
Weitere Informationen zum Cochlea-Implantat

Weitere Informationen zum Projekt mit Video
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Sounds Good Blogbeitrag zu CI: Mama ist die beste Therapie

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=== Über die Hear the World Foundation ===

Im Jahr 2006 vom führenden Anbieter von Hörlösungen Sonova gegründet, engagiert sich die Hear the World Foundation weltweit für bedürftige Menschen mit Hörverlust und ist in der Prävention tätig. Sie fördert insbesondere Projekte zugunsten von Kindern, um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Seit ihrer Gründung unterstützte die gemeinnützige Schweizer Stiftung über 90 Hilfsprojekte in 39 Ländern mit finanziellen Mitteln, Hörtechnologie und Expertise aus dem eigenen Haus. Mehr als 100 prominente Botschafter, darunter Stars wie Bryan Adams, Cindy Crawford, Plácido Domingo, Annie Lennox und Sting unterstützen die Hear the World Foundation. www.hear-the-world.com/de

=== Über Fundación Pro Integración ===

Die Fundación Pro Integración (FUNPROI) ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für eine verbesserte Lebensqualität und gegen Isolation von Menschen mit Hörverlust und Gehbehinderungen in Panama einsetzt. Der Fokus liegt dabei auf jenen Menschen, die sehr beschränkte Mittel zur Verfügung haben oder in Armut leben. Als eine von wenigen Institutionen im Land spezialisiert auf die Förderung von Heranwachsenden mit Hörverlust bietet FUNPROI kostenlose Untersuchungen, eine professionelle audiologische Versorgung mit Hörgeräten sowie Sprachtherapie. Im Jahr 2014 wurde FUNPROI mit dem Richard-Seewald-Award der Hear the World Foundation für das aussergewöhnliche Engagement honoriert. www.funproi.org

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Laubisrütistrasse 28
8712 Stäfa
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PURE Study – Fakt oder Fiktion?

PURE Study - Fakt oder Fiktion?

Die PURE-Studie (Prospective Urban Rural Epidemiology) hat in 18 Ländern auf 5 Kontinenten den Einfluss von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß in der Ernährung auf das Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko von Menschen untersucht (Dehghan et al., 2017). Die Studie wurde in Ländern mit einem geringen, mittleren und hohen Durchschnittseinkommen durchgeführt. Teilnehmer dieser Studie waren 135.335 Probanden im Alter zwischen 35 und 70 Jahren.
Bereits bei der Auswahl der Studienteilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 50 und Maximalalter von 70 Jahren drängt sich die Frage auf: Kann man überhaupt sinnvolle Ergebnisse auf eine krankheitsbezogene Sterblichkeit erhalten?

Die PURE-Studie hat es geschafft, weltweit für Schlagzeilen zu sorgen. Die in den Medien präsentierten Schlussfolgerungen wie „Fette sind gesünder als Kohlenhydrate!“ sind schlichtweg falsch und dienen vor allem der Rationalisierung bestehender Vorlieben in Sachen Ernährung.

Die Ergebnisse der Studie:

Kohlenhydrate:
Die Forscher verglichen die Probanden-Gruppe, die sich am kohlenhydratreichsten (77,2 % der aufgenommenen Gesamtkalorien aus Kohlenhydraten) ernährte, mit der Gruppe, die sich am kohlenhydratärmsten (46,4 %) ernährte.

Ergebnis der Studie: Die Probanden, die die meisten Kohlenhydrate verzehrten, hatten ein um 28 % höheres Gesamt-Sterblichkeitsrisiko. Die Wahrscheinlichkeit, an einem kardiovaskulären Leiden zu sterben, war hingegen bei beiden Gruppen gleich. Kein Wunder: die Population war zu jung.

Fakt oder Lüge? Außer Acht gelassen wurde bei der Studie der Anteil raffinierter Kohlenhydrate und Vollkornprodukte in der Ernährung. Man weiß, dass Menschen in Ländern mit niedrigerem Durchschnittseinkommen hauptsächlich auf verarbeitete Kohlenhydrate (Weißbrot, weißer Reis, gesüßte Getränke, Süßigkeiten etc.) angewiesen sind.
Dies legt den Schluss nahe, dass diejenigen, die die meisten Kohlenhydrate zu sich nahmen, auch Lebensmittel niedrigerer Qualität konsumierten. Dies bringt wiederum eine Menge anderer Faktoren ins Spiel, die sich auf das Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko auswirken, wie zum Beispiel den Zugang zu medizinischer Versorgung, Folgen eines schlechten Immunsystems, gefährliche Arbeitsbedingungen, tödliche Gefahren im Verkehr sowie viele andere Auswirkungen eines niedrigeren Lebensstandards.

Schlussfolgerung: Diese Studie kann keinerlei Aussage darüber treffen, ob die beobachtete Sterblichkeit kausal auf die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate zurückzuführen ist oder im Zusammenhang mit anderen Krankheits- und Sterblichkeitsrisiken steht.

Fett:
In der Studie wurden Menschen mit dem höchsten Fettverzehr (35,3 %) verglichen mit Personen mit dem geringsten Fettverzehr (10,6 %).

Ergebnis der Studie: Die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit bei der Gruppe mit dem höchsten Fettverzehr lag 23 % unter der Gruppe, die am wenigsten Fett zu sich nahm. Das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für die Sterblichkeit aufgrund solcher Erkrankungen war bei beiden Gruppen gleich.

Fakt oder Lüge? Die Menge der besonders schädlichen Transfettsäuren fand in der Studie leider keinerlei Berücksichtigung.
Global kann man sagen, dass dort, wo Armut herrscht und die Lebensmittelversorgung knapp ist, die Ernährung einen besonders niedrigen Fettanteil aufweist.

Schlussfolgerung: Armut erhöht also die Sterblichkeit.

Das reine Fazit der PURE-Studie:
Der wichtigste Einflussfaktor auf bestimmte Ernährungsmuster ist Wohlstand.
Arme Menschen sterben viel früher als Wohlhabende.
Der Konsum großer Mengen an Kohlenhydraten und geringer Mengen an Fett und gesättigten Fettsäuren ist die typische Ernährungsform von Menschen ärmerer Regionen, während eine fettreiche Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten für Wohlstand steht.
Das zeigt sich klar darin, dass diese Ernährungsfaktoren in der Studie nur die Gesamtsterblichkeit beeinflussen, aber sich nicht auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine typische Erkrankung der Wohlstandsgesellschaft.

Die Ergebnisse dieser Studie sind für reichere Länder somit irrelevant. Vielmehr steht die PURE-Studie im Widerspruch zu älteren Studienergebnissen in diesen Ländern.

Nur selten erwähnt wird in den Medien ein anderes Ergebnis der PURE-Studie: Der Einfluss eines höheren Anteils von Gemüse und Obst in der Ernährung (Miller et al., 2017). Dieser wirkt sich positiv aus, denn er senkt das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und das Sterblichkeitsrisiko. Diesen Effekt zeigen schon Gemüse- und Obst-Portionen von insgesamt 375-500 Gramm pro Tag.
Auch hier sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich: In den Ländern, in denen diese Studie durchgeführt wurde, lässt sich feststellen, dass der Konsum von Obst und Gemüse mit einem höheren Einkommen einhergeht. Interessant ist dennoch, dass die Medien sich bei der Darstellung der PURE-Studie hauptsächlich auf die Faktoren Fett und Kohlenhydrate konzentrieren. Klar, dass das deutsche Publikum gerne liest, dass Schweinebraten doch gesund sei, auch wenn dies Unsinn ist.

Ergebnisse früherer Studien
Die Ergebnisse der erwähnten früheren Studien, wie die Framingham-Herz-Studie und die Sieben-Länder-Studie von Ancel Keys, waren so eindeutig, dass weltweit klare Ernährungsempfehlungen aufgestellt wurden:

– Gesättigte Fettsäuren erhöhen deutlich das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben und sollten in der Ernährung reduziert werden.
– Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und ein mediterranes Ernährungsmuster senken die Herz-Kreislauf-Mortalität und sollten bevorzugt werden.

Studien zu gesättigten Fettsäuren (SFA), die zu Zeiten durchgeführt wurden, als es noch keine Statine, Herzkatheter und Stents gab, zeigten durchweg negative Effekte.

Auch die American Heart Association (AHA) hat kürzlich ein Presidential Advisory veröffentlicht, in dem sie ihre bisherigen Empfehlungen bestätigt, gesättigte Fettsäuren (SFA) durch ungesättigte Fettsäuren im Rahmen einer gesunden Ernährung zu ersetzen. Denn die Auswertung nicht nur einer, sondern sehr vieler Studien zu diesem Thema ergab, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch das Ersetzen von SFAs durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs) um ca. 30 % reduziert wurden. Dieser Effekt ist vergleichbar mit der Wirkung von Statinen. Wurden SFAs durch PUFAs und MUFAs (einfach ungesättigte Fettsäuren) ersetzt, so hatte dies positive Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die allgemeine Sterblichkeit. SFAs durch überwiegend raffinierte Kohlenhydrate und Zucker zu ersetzen hat jedoch keinen Effekt. Ungesättigte Fettsäuren reduzieren LDL-Cholesterin, das einen Risikofaktor für Arterienverkalkung darstellt (Sacks et al., 2017).

Das PURE Fazit:
Die Welt erkrankt immer mehr am Verteilungsproblem. Die einen sind arm und unterernährt und sterben verfrüht, die anderen überernährt und leben etwas länger, aber viel kürzer als genetisch möglich wäre.

Die PURE-Studie ist für europäische Verhältnisse weitgehend irrelevant: Das junge Alter der Teilnehmer ermöglicht keine sinnvolle Aussage über die krankheitsbezogene Mortalität in reicheren Ländern.

Dazu wurden in der Studie weder der Gehalt an besonders schlechten Transfetten noch die Art der Kohlenhydrate erfasst. Dabei ist die Qualität der Makronährstoffe wichtiger als deren Quantität: Mehr Fett ist super – für Unterernährte. Hierzulande liegt allerdings eine Überversorgung vor und die Qualität der Kohlenhydrate lässt zu wünschen übrig – 50 % davon sind „schlechte“ einfache Zucker.

Mit unserem Wohlstand, der modernen Medizin UND einer gesunden Lebensweise könnten die meisten Menschen 100 Jahre alt werden. Dies geht nur auf Basis vollwertiger pflanzlicher Nahrungsmittel.
Denn wenn auch die Menschen in den aufstrebenden Entwicklungsländern dem westlichen Ernährungsmodell auf Basis tierischer Lebensmittel folgen, dann sind die Ressourcen unserer Erde schon lange vor unserem 100. Lebensjahr aufgebraucht.

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Literatur siehe ungekürzte Version.

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

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http://www.drjacobsinstitut.de

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Meine virtuelle Geliebte

Meine virtuelle Geliebte

Cover

Die Macht des Geldes entlarven

Was passiert, wenn ein Mann plötzlich vor dem existenziellen Nichts steht? Was hat die Situation mit seiner persönlichen Entwicklung zu tun? Für ihn selbst? Für die Beziehung, die er lebt?

Gunter Woelky legt in seinem Roman die Macht des Geldes offen, die keine Beziehung retten, aber jede Liebe zerstören kann. Er erzählt von der Liebe zwischen der Bildhauerin Dorothee Russo und dem PR-Unternehmer Niklas Still, der in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät.

Meine virtuelle Geliebte bewegt sich auf den Feldern Spiritualität, Natur, Psychologie und Kunst. Den Leserinnen und Lesern begegnen die Ideen von spirituellen Lehrern, Philosophen, Komponisten, Regisseuren und Künstlern. Sie alle erweisen sich als erhebliche Einflussfaktoren im Leben der Hauptfigur. Still geht einen Weg, der ihn aus den Fallstricken und Demütigungen unserer erfolgsgetriebenen Gesellschaft herausführt und der ihm neue Perspektiven für ein gutes Leben eröffnet.

Das Buch enthält außerdem den Entwurf eines Drehbuchs für einen Fernsehfilm.

Über den Autor

Gunter Woelky ist ehemaliger Geschäfts-führer in Unternehmensberatungs- und Marketingfirmen. Seit 2001 wirkt der diplomierte Designer, Sozialwissenschaftler und promovierte Wirtschaftspsychologe als Managementberater und Business-Coach.

Hardcover
978-3-96051-411-4
19,99 Euro

Paperback
978-3-96051-410-7
12,99 Euro

e-Book
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4,99 Euro

tao.de ist das Selfpublishing-Portal, das AutorInnen mit den Themengebieten Neues Bewusstsein, Ganzheitliche Gesundheit und Spiritualität bei allen Schritten von der Idee über die Produktion von Büchern und ebooks bis zu ihrer Vermarktung begleitet. tao.de ist ein Selfpublishing-Portal der J.Kamphausen Mediengruppe.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Bürgerstiftung Erlangen: noch vier Wochen bis zum Bürger-Brunch

Wieder für einen guten Zweck veranstaltet die Bürgerstiftung Erlangen im Juli ihren mittlerweile dritten Bürger-Brunch im Zentrum der Stadt

Bürgerstiftung Erlangen: noch vier Wochen bis zum Bürger-Brunch

(Foto: HJKrieg, hl-studios, Erlangen) – Erlanger Bürger-Brunch – Fantasievolle Tische werden prämier

(Erlangen) – Der Bürger-Brunch der Bürgerstiftung Erlangen findet diesmal am Sonntag, den 16. Juli, wieder im Stadtzentrum statt. Die Idee der Stiftung etabliert sich mehr und mehr zu einer festen Größe im Event-Kalender der mittelfränkischen Universitätsstadt. Von 11.00 bis 15.00 Uhr laden die Organisatoren alle Erlanger unter dem Motto „Gemeinsam feiern und nebenbei etwas Gutes“ auf den Neustädter Kirchenplatz ein.

Picknick für einen guten Zweck
Es ist schon ein Erfolgsmodell, denn bereits zum dritten Mal findet das Picknick der Bürgerstiftung unter freiem Himmel in der Erlanger Innenstadt statt. Egal ob Familie, Freunde, Nachbarn oder auch Arbeitskollegen, so entstanden schon interessante und lustige Tischgemeinschaften. Natürlich sind auch der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt, egal ob Süßes oder Saures, Sekt oder Selters, Bratwürste und ein deftiger Salat, ob edles Besteck und Kerzenständer oder originelle Tischdekorationen, alles ist erlaubt – ja sogar gewünscht.

Fantasievolle Tischgemeinschaften werden prämiert
Die Organisatoren der Bürgerstiftung freuen sich auch, wenn sich die Tischgemeinschaften lustig oder stilvoll einkleiden und vielleicht ihre Tische dazu thematisch passend dekorieren. Es lohnt sich in jedem Fall: die besten Tische und Gruppen werden von einen Jury am Ende prämiert.

Reinerlös für den „Sonderfonds für Kinder“
Die Reservierungsgebühr für einen festlich weiß eingedeckten Tisch, an dem 8 bis 10 Personen Platz haben, beträgt 45 Euro. Neben einem bunten Blumengesteck, stimmungsvoller Hintergrundmusik von Live-Musikern und kleinem Kinderprogramm auf der Bühne gibt es vom „Der Beck“ noch einen Korb frischer knuspriger Brötchen dazu.

Tischreservierungen unter: http://www.projekte-buergerstiftung-erlangen.de/

Die Bürgerstiftung ist ein großer Erfolg für die Stadt
Der Reinerlös der rund 80 Tische des 3. Erlanger Bürger-Brunch kommt Projekten des „Sonderfonds für Kinder“ zugute. Die Bürgerstiftung Erlangen wurde im Jahr 2003 gegründet und hat mittlerweile rund 150 Stifter in ihren Reihen. Seit 2007 existiert der „Sonderfonds für Kinder“ unter dem Dach der Bürgerstiftung mit dem Ziel benachteiligte Kinder in Erlangen zu unterstützen. Der Sonderfonds setzt sich ein gegen materielle Armut, gegen emotionale Verarmung und gegen Bildungsarmut.

Weitere Informationen: http://www.buergerstiftung-erlangen.de

https://www.hl-studios.de ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Rund 100 Mitarbeiter engagieren sich seit über 25 Jahren in Erlangen und Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Public Relations, Interactive online und offline, interaktive Messemodelle, AR-/VR-Techniken, Apps, OLED Displays, Touch-Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

Kontakt
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Hans-Jürgen Krieg
Reutleser Weg 6
91058 Erlangen
09131 – 75780
hans-juergen.krieg@hl-studios.de
https://www.hl-studios.de

Allgemein

„Euregio-Aachen hilft“ bei „Mokli-App“ aufgenommen

„Euregio-Aachen hilft“ bei der vom Bundesfamilienministerium ausgezeichneten Hilfe-App „Mokli“ für Straßenkinder aufgenommen

"Euregio-Aachen hilft" bei "Mokli-App" aufgenommen

„Euregio-Aachen hilft“ – das Non-Profit-Netzwerk in der Euregio.

„Euregio-Aachen hilft“ bei der vom Bundesfamilienministerium ausgezeichneten Hilfe-App „Mokli“ für Straßenkinder gelistet.
Erst vor wenigen Tagen haben sich im brandenburgischen Jamlitz 100 auf der Straße lebenden Kinder und Jugendliche zur „Konferenz der Straßenkinder“ getroffen. (Euregio-Aachen berichtete) http://euregio-aachen.de/tapp/index/91958?M=59213663
Da rund 37.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland auf der Straße leben. Sie sind obdachlos und durch das soziale System gefallen. Eine Lobby in Politik, Verwaltung und Wirtschaft haben sie nicht.
Die Kinder und Jugendlichen erarbeiteten auf der „Konferenz der Straßenkinder“ Forderungen an die Bundesregierung, um Hürden bei Behörden für Straßenkinder zu verringern bzw. abzuschaffen.
Es muss für Kinder und Jugendliche die obdachlos sind, weil sie daheim vor Drogensucht, physische und psychische Gewalt geflohen sind, einfacher sein ein eigenes Appartement/Wohnung zu erhalten. Auch die Unterbringung für psychisch geschädigte Kinder und Jugendliche in Betreuungseinrichtungen muss dringend erhöht werden.
Es muss aber auch Alternativen geben. Denn nicht jedes Kind, jeder Heranwachsende traut den Behörden noch. Da diese häufig dafür sorgten, dass anstatt Hilfe eine Odyssee durch Pflegefamilien und Heimen begann. In denen es den Kids und Jugendlichen auch häufig nicht gut ergangen ist.
Krankheiten, wie AHDH, werden auf Grund fehlender Qualifikation häufig von Erziehern, Pädagogen und Sozialarbeitern nicht erkannt. Obwohl die Krankheit durch die WHO und GKV anerkannt und Therapien zertifiziert sind und durch die Krankenkassen übernommen werden, behaupten viele Mitarbeiter von Behörden, dass es diese Krankheit nicht gibt. Und erwarten von den Kindern und Jugendlichen eine Anpassung, die diese auf Grund der Störung im synaptischen Spalt im Gehirn, wo die Botenstoffe gebildet werden, überhaupt nicht leisten können.
Schulverweigerung, Gewaltausbrüche und Drogensucht sind häufig nur die Folgen von unbehandeltem ADHS. Viele Jugendliche in Jugendhaftanstalten leiden ebenfalls an dieser neuro-biologischen Störung und erhalten nicht die notwendige Therapie. Stattdessen werden sie eingesperrt „verwahrt“ und kommen in den Jugendhaftanstalten erst recht mit Kriminellen in Kontakt.
Wichtige Jahre, in denen eine Therapie erfolgreich hätte stattfinden können, sind verloren und es haben sich dafür Verhaltensmuster eingeprägt, die für die Kids erstmal keinen positiven weiteren Lebensverlauf versprechen.
Aber auch andere Gründe führen dazu, dass Kinder- und Jugendliche den Weg auf die Straße wählen.
Mit Unterstützung des Berliner Jugendhilfevereins KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not International e.V. sowie der KARUNA Sozialgenossenschaft mit Familiensinn eG in Kooperation mit Google Germany GmbH, Ashoka Deutschland gGmbH und ubilabs GmbH, gefördert vom Familienministerium wurde für obdachlose und gefährdete Kids die Plattform Mokli geschaffen.
Namensgeber ist die Waltdisney-Figur „Mokli“, der alleine im Dschungel überleben muss. Unter www.mokli-help.de und auch als App für IOS und Android unter Mokli Help finden betroffene Kinder und Jugendliche eine App die Telefonnummern von Anlaufstellen nennt, unter denen die Kids schnell und unbürokratisch Hilfe erhalten.
„Euregio-Aachen hilft“ gehört seit dem „Kongress der Straßenkids“ auch dazu und ist in der Euregio eine von insgesamt 2 offiziellen, von der Landesregierung NRW anerkannten Non-Profit-Netzwerken, die obdachlosen Kinder- und Jungendlichen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Mit wenigen Klicks finden die Kids von Schlafplätzen bis hin zu Essensausgaben und Ärzten, die auch nicht versicherte Straßenkinder behandeln. „Euregio-Aachen hilft“ ist jetzt als Erstberatungs- und mobile Anlaufstelle“ gelistet. Telefonisch können die Kids sich melden und es wird mit ihnen ein Termin dort gemacht, wo sie sich aufhalten. Nach einem Erstgespräch werden die primären Bedürfnisse gedeckt, heißt Schlafplatz und Essen. In weiteren Gesprächen wird gesehen, ob die Kinder ärztliche Hilfe bedürfen und bereit sind in Begleitung Behörden zur Hilfe aufzusuchen. Es werden Rechtsanwälte zur Seite gestellt, wie auch die gesetzliche Betreuung geregelt, damit diese nicht zwingend ans Jugendamt fällt.
„Euregio-Aachen hilft“ ist ein Netzwerk von Ehrenamtlern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen in Not unbürokratisch und zeitnah zu helfen.
„Euregio-Aachen hilft“ hat großen Respekt vor Organisationen die sich weltweit für Menschen in Not einsetzen. Doch die Zielgruppe von „Euregio-Aachen hilft“ sind Menschen in der Region. Da auch hier Menschen hungern, von Obdachlosigkeit bedroht, in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand sind, dringend ärztliche Behandlung, Therapien und sogar Operationen benötigen, nicht krankenversichert sind, am gesellschaftlichen Leben nicht teilnehmen können, sich keine Bildung leisten können und traumatisiert sind.
Zukünftig finden Straßenkinder durch „Euregio-Aachen hilft“ auch in der StädteRegion Aachen unbürokratisch und unmittelbar Hilfe.
Weite Infos zur Straßenkinder-App gibt es hier:
https://mokli-help.de

Das Kreativ-Haus ist ein Zusammenschluss von Menschen aus dem Bereich Text, Gestaltung, Fotografie, Marketing, Vertrieb.

Das Kreativ-Haus bietet auch Co-Working-Arbeitsplätze an.

Es können Schreibtische, Büros, Besprechungsräume, Studio, Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche tage, woche- und monatsweise angemietet werden.

Kontakt
Das Kreativ Haus
Brigitte Averdung
Neustraße 4
52249 Eschweiler
02403
35911
daskreativhaus@t-online.de
http://www.das-kreativ-haus.de

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?SOS-Kinderdörfer: Zahl der Kinderarbeiter droht rapide zu steigen (Stellungnahme zum Tag der Kinderarbeit am 12.6.17)

(Mynewsdesk) München – Die SOS-Kinderdörfer haben zum Welttag der Kinderarbeit (12.6.) dazu aufgerufen, Kinderarbeit effektiver zu bekämpfen. Weltweit arbeiten rund 168 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 bis 17 Jahren unter Bedingungen, die sie ihrer elementaren Rechte und Chancen berauben. „Dabei sind all die Flüchtlingskinder noch nicht gezählt, die vor allem in der Türkei oder im Libanon arbeiten müssen, statt zur Schule zu gehen, um ihre Familie durchzubringen“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit, in München. „Die Zahl der arbeitenden Kinder war seit 2000 zwar langsam, aber stetig um etwa ein Drittel gesunken. Wir befürchten nun, dass die Kinderarbeit durch die miserable Lebenssituation vieler Flüchtlingsfamilien wieder deutlich zunimmt.“

Von den 168 Millionen arbeitenden Kindern muss rund die Hälfte (85 Millionen) sogar unter schwersten oder gefährlichen Bedingungen schuften. Sie arbeiten in Kohle- oder Goldminen in Afrika, auf Kakaoplantagen in Südamerika oder in Industrieanlagen in Asien. Oftmals werden die Kinder wie Sklaven gehalten oder zur Prostitution gezwungen. „Das ist nicht nur entsetzlich für die Kinder, sondern auch langfristig schlecht für die jeweilige Gesellschaft“, erklärte Yassin. „Kinder, die arbeiten und nicht zur Schule gehen, werden später so arm sein wie ihre Eltern und wieder Kinder bekommen, die arbeiten gehen müssen. Dieser Teufelskreis der Armut kann nur durch Bildung durchbrochen werden.“

Fast alle Staaten der Welt haben sich dazu verpflichtet, jegliche Form der Kinderarbeit, bis zum Jahr 2025 vollständig abzuschaffen. „Wenn die Staaten dieses Ziel ernst nehmen, muss man Kinderarbeit effektiver bekämpfen“, sagte Yassin. Die Hilfsorganisation fordert, Kinderarbeit die Basis zu entziehen: „Armut ist Ursache Nummer eins für Kinderarbeit. Wenn wir extreme Armut verhindern, werden die Kinder zumeist zur Schule gehen können und in Zukunft eine bessere Ausgangslage haben.“ Die SOS-Kinderdörfer betreiben weltweit Programme gegen Armut und sorgen dafür, dass Kinder Schulunterricht erhalten.

Hörfunk: Ein Interview mit SOS-Pressesprecher Louay Yassin zum Thema Kinderarbeit können Radiosender auf der Website von Medienkontor kostenfrei unter http://www.medienkontor-audio.de/beitraege/sos-kinderdoerfer herunterladen.

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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089 17914 259
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