Tag Archives: Arzneimittel

Allgemein

Pflege und Altenheim

Wie Apotheken die Arzneimitteleinnahme begleiten

Pflege und Altenheim

Apotheken versorgen Altenheime mit Arznei (Bildquelle: © geralt/pixabay)

Mainz – Apotheken versorgen auch solche Menschen mit Arzneimitteln, die in Pflege- und Seniorenheimen leben und selbst nicht mehr mobil sind. In der Regel werden dabei Heime von einer oder mehreren Apotheken beliefert. Diese bringen die verordneten Arzneimittelpackungen, Verbandstoffe und andere benötigte Hilfsmittel aus der Apotheke in die Heime, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV.
Die Apothekerin und der Apotheker sorgen mit Ihrer fachlichen Kompetenz für Arzneimittelsicherheit. „Jede Lieferung wird personenbezogen beschriftet und durch Personal der Apotheke auf den Pflegebereich gebracht. So wird die Verwechslungsgefahr minimiert.“ Engel-Djabarian weiter: „Mit ihrem pharmazeutischen Fachwissen können Apothekerinnen und Apotheker über eventuelle Wechsel- und Nebenwirkungen aufklären. Ebenso werden spezielle Fragen, wie zum Beispiel ob ein Arzneimittel sondengängig ist, mit dem Pflegepersonal geklärt. Außerdem überwachen wir beratend die Arzneimittelvorräte im Heim und geben Tipps zur Lagerung.“
Wer Heime versorgt, bietet den Pflegeteams auch Schulungen zur Arzneimittelversorgung an.“ Dabei geht es um heimtypische Krankheitsbilder oder um den Umgang mit verschiedenen Arzneiformen und -mitteln, erklärt Apothekerin Engel-Djabarian. „Wir erläutern, warum manche Arzneimittel vor oder nach dem Essen gegeben werden müssen. Und wir zeigen auch ganz praktisch, wie spezielle Arzneimittelformen wie Schmerzpflaster korrekt angewendet werden müssen. Denn jedes Arzneimittel kann seine volle Wirkung nur entfalten, wenn es richtig eingesetzt wird.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

Allgemein

Blitz im Kopf

Schlaganfallpatienten in der Apotheke

Blitz im Kopf

Schlaganfallpatienten müssen bei grünem Gemüse vorsichtig sein (Bildquelle: © SeanPrior/Clipdealer)

Mainz – Wer einen Schlaganfall erlitten hat, ist in der Regel hinterher regelmäßig auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente angewiesen, um einer Wiederholung eines Schlaganfalls entgegenzuwirken. Denn dieses Risiko ist bei Betroffenen deutlich erhöht. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV informiert im Vorfeld des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai worauf Schlaganfallpatienten unter anderem bei ihrer Medikamenteneinnahme achten müssen und klärt über mögliche Wechselwirkungen auf.

„Wichtig ist, dass die Medikamente regelmäßig zur gleichen Zeit eingenommen werden“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, „nur so können sie dauerhaft und konstant wirken.“ Außerdem müssen betroffene Patienten beachten, dass sich gerade die klassischen Blutverdünner mit einigen gebräuchlichen Schmerzmitteln nicht vertragen und es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen kann, so die Apothekerin: „Wer solche Blutverdünner nimmt, sollte keine Schmerzmittel mit Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac einnehmen. All diese Medikamente verdünnen das Blut zusätzlich, was gefährlich sein kann. Bei einmaligen Schmerzen kann in der Selbstmedikation zu Paracetamol gegriffen werden. Wenn Schlaganfallpatienten häufiger Schmerzen haben, sollten sie aber mit dem Arzt besprechen, welche Schmerzmedi-kation geeignet ist.“ Schlaganfallpatienten sollten außerdem bei Ihrer Ernährung darauf achten, dass nicht zu viel grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder Spinat in Folge gegessen wird. Das enthaltene Vitamin K verträgt sich nicht mit diesen Blutgerinnungshemmern und setzt deren Wirkung zum Teil außer Kraft.

Durch die Blutverdünnung sind Menschen nach einem Schlaganfall anfälliger für blaue Flecken. Außerdem wird die Haut dünner und empfindlicher, fasst Engel-Djabarian zusammen. „Gegen die blauen Flecke kann man wenig machen, außer aufzupassen, dass man sich nicht an Ecken und Kanten stößt. Für die dünne, pergamentene Haut kann es hilfreich sein, wenn die Haut an den Händen oder auch am Schienbein mit einer speziellen Hautpflege behandelt wird. Durch reichhaltigere Pflege kann die Haut etwas elastischer und widerstandsfähiger gehalten werden.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

Allgemein

Sonnenschein richtig genießen

Sonnenschutz ist schon im Frühling wichtig

Sonnenschein richtig genießen

Gleich cremen, wenn die Sonne kommt! (Bildquelle: © purple Queue/Clipdealer GmbH)

Mainz – Helle Haut ist besonders sonnenempfindlich. Umso wichtiger ist es im Frühling, wenn die Haut noch ungebräunt ist, auf ausreichenden Schutz zu achten. Auch die richtige Menge an Sonnenschutz und das Nachcremen im Laufe des Tages sind entscheidend, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV. Denn durch intensives und ungeschütztes Sonnen können irreparable Schäden der Haut entstehen, was im extremsten Fall bis hin zum gefährlichen Hautkrebs führen kann.

„Im Frühling zieht es uns alle raus. Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, verbringen wir mehr Zeit im Freien, so Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „Doch die Haut ist noch nicht an die UV-Strahlen gewöhnt und schnell entstehen kleinere Sonnenbrände. Darum ist ein guter Sonnenschutz nicht nur ich Hochsommer wichtig, sondern auch im Frühjahr.“ Bei der Sonnencreme muss darauf geachtet werden, dass sie einen ausreichenden UVA- und UVB-Schutz mit einem Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 aufweist. Doch nicht nur die Höhe des Schutzes spielt eine Rolle. Engel-Djabarian: „Wichtig ist auch, dass man die richtige Menge an Sonnencreme verwendet. Ein guter Anhaltspunkt ist die Elf-Hände-voll-Regel.“ Von der Mittelfinger-Spitze bis zur Handwurzel wird dabei eine Bahn mit Sonnenschutz gezogen. Diese sollte dann elf Mal auf dem Körper verteilt werden. Je eine auf jeden Arm, zwei auf Bauch, Rücken und jedes Bein und die elfte Hand ist für Gesicht, Hals und Dekollete, erklärt die Apothekerin. „Gerade diese letzten Stellen sind besonders wichtig. Auf diesen sogenannten Sonnenterrassen, dazu gehören vor allem Nase und Ohren, verbrennt die Haut schnell. Insgesamt gilt, dass man im Laufe des Tages das Eincremen wiederholen muss. Denn die Sonnencreme wird auch beim Schwitzen oder durch Kleidung vom Körper entfernt und ist dann nicht mehr wirksam.“ Wichtig zu wissen: Das erneute Eincremen verlängert nicht die Schutzzeit!

Besonders empfindlich ist Kinderhaut, diese benötigt einen speziellen Schutz. Babys und Kleinkinder sollten mit Kleidung geschützt werden und überhaupt nicht der direkten Sonne ausgesetzt sein.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

Allgemein

Richtige Anwendung von Arzneimitteln!

Ein paar Tröpfchen mehr oder weniger, kann das schaden?

Rees. Apothekeninhaberin Esther Beckmann freut sich über das Engagement ihrer approbierten Kollegin Eva Derksen.
Die junge Apothekerin hat vor einem Jahr Ihre Approbation erhalten und ist nun in der Apotheke am Stadtgarten in Rees tätig. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählen die Arzneimittelkontrolle, Herstellung von Rezepturen und die Beratung der Patienten. Notdienst, QMS, Datenschutz, Rezeptabrechnung und vieles mehr.
Doch damit nicht genug. Eva Derksen hat in diesem Jahr erfahren, wie wichtig die Aufklärung und Beratung der Patienten zum Thema Einnahmezeitpunkt, Dosierung von Tabletten, Kapseln und Tropfen ist. Auf Anregung ihrer Chefin hat sie jetzt einen Vortrag zu diesem Thema erarbeitet.
Am Donnerstag, den 19. April um 17.00 Uhr, vor dem Falltor 10 a (Seminarraum), in Rees lädt die Apotheke am Stadtgarten zu diesem hoch interessanten und wichtigen Vortrag ein.
„Es geht um die richtige Einnahme von festen und flüssigen Arzneiformen, das korrekte Teilen von Tabletten, richtiges Inhalieren, Wirkstoffpflaster und vieles mehr“, berichtet die engagierte Apothekerin. Auch das richtige Lagern und die Entsorgung von Arzneimittel werden behandelt.
In einem zweiten Teil, wird Esther Beckmann kurz die individuelle Verblisterung von Medikamenten vorstellen. Diese wichtige Dienstleistung für Patienten wird bereits seit längerer Zeit in Apotheke am Stadtgarten angeboten. „Das bedeutet mehr Sicherheit und bessere Wirksamkeit für die Medikamenteneinnahmen der Patienten“, informiert Esther Beckmann. Bei der Verblisterung werden Tabletten und Kapseln dosisgenau und nach Tageszeiten aufgeteilt in einzelne Tütchen verpackt. So erhalten die Patienten absolute Sicherheit bei ihrer Medikamenteneinnahme. „Denn Arzneimittelsicherheit – das ist unsere Aufgabe!“, kann Esther Beckmann mit Stolz sagen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei! Um Anmeldung unter Tel. 02851 58 93 80 wird gebeten. Weitere Informationen zur Apotheke gibt es unter www.apothekeamstadtgarten.de. www.apothekeamstadtgarten.de.

Die Apotheke am Stadtgarten steht als Experte der Pharmazie bei allen Fragen rund um das Thema Gesundheit, Kosmetik und Wohlbefinden ihren Patienten und Kunden zur Seite. Das vielseitige Leistungsangebot reicht von einer kompetenten Beratung und einer umfassenden Versorgung mit Medikamenten über zahlreiche ergänzende Gesundheitsangebote bis hin zu attraktiven und abwechlungsreichen Aktionen.

Firmenkontakt
Apotheke am Stadtgarten
Esther Beckmann
Vor dem Falltor 10
46459 Rees
0 28 51 / 58 93 80
service@apothekeamstadtgarten.de
http://www.apothekeamstadtgarten.de

Pressekontakt
Apotheke am Stadtgarten
Sigrid Heyl
Vor dem Falltor 10
46459 Rees
02064 48 200 92
info@heyl2hopp.de
http://www.apothekeamstadtgarten.de

Allgemein

Handgemachte Qualität

Individuelle Rezepturen statt Fertigarzneimittel

Handgemachte Qualität

Sorgfältig hergestellt: Individuelle Rezepturen für Schwerkranke (Bildquelle: © carmakoma/ClipDealer)

Stuttgart – Menschen, die an einer sogenannten seltenen Krankheit leiden, sind oftmals auf speziell für sie angefertigte Arzneimittel angewiesen. Apothekerinnen und Apotheker stellen solche Rezepturen her und tragen so zu einer besseren Versorgung dieser Patienten bei. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg im Vorfeld des Tages der seltenen Erkrankungen am 28. Februar hin.

Von einer seltenen Erkrankung spricht man, wenn von 2000 Menschen weniger als eine Person betroffen ist. Diese seltenen Krankheiten sind meist sehr bedrohlich, oft chronisch und haben häufig ein sehr vielschichtiges Krankheitsbild. Oftmals dauert es für die Betroffenen sehr lange, bis eine korrekte Diagnose vorliegt. Neuere Studien sagen, dass es acht oder mehr Jahre dauern kann, bis Menschen wissen, woran sie erkrankt sind. Allein in Deutschland gibt es etwa vier Millionen Menschen, die an solch einer Krankheit leiden. Das heißt, jeder zwanzigste Deutsche ist betroffen. Die Patientenzahlen der einzelnen Erkrankungen sind dennoch so gering, dass es häufig kein spezielles Fertigarzneimittel dafür gibt, weiß Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. „Die Forschungskosten sind immens hoch und auch trotz eines vereinfachten Arzneimittelzulassungs-Verfahrens wird es für das Unternehmen zu teuer und rechnet sich nicht.“ Darum sei es so wichtig, dass die Apotheke vor Ort hier mit ihrer Kompetenz helfen kann, so Gulde weiter. „Wir können solche spezialisierten Medikamente für einzelne Betroffene herstellen. So können diese Patienten zum Beispiel Kapseln bekommen, in denen die verschiedensten Wirkstoffe vollkommen abgestimmt auf den einzelnen Patienten gemischt werden. Diese Kombination ist dann einzigartig und ist nicht als Fertigarzneimittel im Handel erhältlich.“

Genauso stellt die Apotheke auch individuelle Salben, Lösungen oder Zäpfchen her, je nachdem, was die Erkrankung des einzelnen Patienten erfordert. Da auch Säuglinge oder Kinder schon von solchen seltenen Erkrankungen betroffen sind, gibt es die individuellen Rezepturen auch mit angepasster, niedriger Dosierung. „Für eine Apotheke ist das Anfertigen von Rezepturen eine der grundlegenden Tätigkeiten, die sie im Rahmen ihres Versorgungsauftrages leistet. In der Ausbildung zum Apotheker oder zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin (PTA) werden die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt, sodass wir Patienten auch bei ganz spezifischen und besonderen Krankheiten helfen können.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

Allgemein

DIN58345.de – Medikamentenkühlschrank und Kühlgut

kühlpflichtige Medikamentenlagerung sachgerecht

DIN58345.de - Medikamentenkühlschrank und Kühlgut

CfM GmbH u. Co. KG Versicherungsmakler

Dresden, den 17.01.2018- Mit dem Internetportal www.DIN58345.de steht ab sofort jedem Arzt/ Mediziner und Apotheker ein Informationsangebot zum Thema kühlpflichtige Medikamente, Medikamenten- und Laborkühlschränke zur Verfügung.

Sachgerechte Lagerung von kühlpflichtigen Arzneimitteln und Impfstoffen

Die DIN 58345 definiert Leistungsmerkmale für Arzneimittelkühlschränke mit einer Betriebstemperatur von 2 °C bis 8 °C, wie sie das Deutsche Institut für Normung (DIN) vorsieht. Ziel der Normung ist es, sicherzustellen, dass kühl zu lagernde Medikamente nicht an Qualität verlieren. Ein Kühlschrank nach DIN-58345 zeichnet sich vor allem durch folgende Merkmale aus:
-verschließbare Tür,
-Betriebstemperaturen zwischen +2°C und +8°C,
-akustische und optische Warnung bei Stromausfall oder Temperaturabweichung,
-Sicherungen vor Minustemperaturen/ Gefrierschutz
-Automatische Dokumentation von Betriebstemperatur
-einen potentialfreien Kontakt für Fernwarnung.

Lagerung und Versicherungslösung

Falsch gelagerte Arznei kann Apothekerinnen und Apotheker viel Geld kosten, da sich im Schnitt Werte von 20.000 Euro und mehr gekühlt werden (Stichwort Hochpreiser im Medi-Kühlschrank).
Bei der Lagerung kühlpflichtiger Medikamente sind einige Besonderheiten zu beachten, um das Risiko einer Falschlagerung zu minimieren.
-Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) verlangt in § 16, dass Apotheken die Qualität der gelagerten pharmazeutischen Waren sicherstellen. Die Art der Qualitätssicherung obliegt Apothekerinnen und Apothekern.
-Im Wareneingang hat Kühlgut Vorrang. Geschulte Mitarbeiter erkennen kühlpflichtige Medikamente, Zytostatika und Impfstoffe sofort und ziehen diese vor.
-Beim Transport von Lebendimpfstoffen ist eine lückenlose Kühlkette vorgeschrieben, Prüfen Sie, ob der Dienstleister eine Transportversicherung hat.
-für die pharmazeutische Kühllagerung sind Arzneimittelkühlschränke nach DIN 58345 am besten geeignet.
-Die Lagerung erfolgt selbstverständlich entsprechend den Herstellerangaben.
-Die Reinigung des Kühlschranks ist in einem Hygieneplan zu dokumentieren.
-Ungeeignet für die Lagerung ist die Kühlschranktür, da Medikamente deutlich höheren Temperaturen ausgesetzt werden können.
-Zudem sollten temperatursensible Arzneien und Impfstoffe nicht direkt an die Rückwand des Kühlschranks gestellt werden. Denn dort drohen Waren Gefrierschäden. Bei Impfstoffen führen solche Schäden in der Regel zum Verlust der Wirksamkeit und zu Unverträglichkeiten.
-Die Umgebungstemperatur des Kühlschranks sollte zwischen 10°C und 35°C liegen.
-Impfstoffe sollten – nachdem sie aus dem Kühlschrank genommen wurden – keinem Licht ausgesetzt und nicht in Heizungsnähe zwischengelagert werden.
-Totimpfstoffe können bei Zimmertemperatur bis zu 8 Stunden aufbewahrt werden.

Versicherungsmakler für Apotheken

Kontakt
CfM GmbH & Co. KG Versicherungsmakler
Christian Ring
Schnorrstraße 70
01069 Dresden
+ 49 351 6475147
Christian.Ring@IAP-Schutz.de
http://www.Apothkendaten-Schutz.de

Allgemein

Kleine Hautverletzungen schnell versorgen

Aufgeschürft, geschnitten, zerkratzt: Erste Hilfe bei kleinen Wun-den

Kleine Hautverletzungen schnell versorgen

Autsch: Kleine Verletzungen reinigen, desinfizieren, schützen! (Bildquelle: ElasticComputeFarm/ Pixabay)

Mainz – Das Malheur ist schnell passiert: Beim Weihnachtsbaum-Aufstellen schürft man sich am Stamm oder eine Glaskugel zerbricht, und eine kleine Schnittwunde klafft am Finger. Solche kleineren Hautverletzungen können meist schnell selbst versorgt werden, wenn man einige Tipps beherzigt. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV weist darauf hin, dass man die offene Wunde möglichst nicht berühren soll, um weitere Verschmutzungen zu vermeiden. Wer Einmalhandschuhe hat, sollte diese beim Versorgen der Wunde tragen.

Hintergrund ist, dass jede offene Hautwunde ein Infektionsrisiko darstellt. Die ersten Schritte nach einer solchen Verletzung beschreibt der Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV Andreas Hott so: „Die Wunde wird gereinigt, desinfiziert und geschützt. Schmutzpartikel wie Steinchen oder Splitter sollten zunächst unter lauwarmem Wasser abgespült werden. So können oberflächliche Anhaftungen entfernt werden. Wenn etwas tiefer in der Wunde steckt, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, der den Fremdkörper dann herausholt. Die Wunde kann mit einem Desinfektionsspray versorgt werden. Danach kommen Pflaster oder bei größeren Wunden auch eine sterile Wundauflage und eine elastische Mullbinde als Verband zum Einsatz.“ Darum gehören diese Verbandsmaterialien in die Hausapotheke und sollten regelmäßig auf Verfall überprüft werden. Bei großflächigen Schürfwunden haben sich auch Sprühpflaster bewährt. Sie bilden einen Schutzfilm und wirken gleichzeitig desinfizierend. Beim Duschen oder Baden sollte die Wunde mit einem geeigneten wasserdichten Pflaster abgedeckt werden.

Auf offene Wunden sollten keine Wund- und Heilsalben aufgetragen werden, so Hott weiter. „Umgangssprachlich gesprochen, soll die Wunde atmen können. Eine ruhige Wunde, die nicht pocht, nässt oder schmerzt, heilt unter einem Pflaster oder Verband besser. Wenn die Wunde nässt oder anhaltend pochend schmerzt, sollte sie nochmals ärztlich kontrolliert werden.“ Wichtig ist auch, den Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) regelmäßig zu checken und aufzufrischen. Denn der Wundstarrkrampf wird auch durch Bodenbakterien und nicht nur durch Tiere – wie beispielsweise einen tiefen Kratzer von der Katze – übertragen.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

Allgemein

Umsichtig mit Antibiotika umgehen

Wann wirken Penicillin und Co – und wann nicht

Umsichtig mit Antibiotika umgehen

Antibiotika genau nach Anweisung einnehmen (Bildquelle: ABDA)

Mainz – Antibiotika gelten mit als bedeutendste Entdeckung der Medizingeschichte. Sie helfen wirkungsvoll gegen schwere, bakterielle Erkrankungen wie Tuberkulose, Typhus, Wundbrand, Lungenentzündungen, die früher oft tödlich verlaufen sind. Als erstes Antibiotikum gilt das Penicillin, das aus einem Schimmelpilz gewonnen wurde, der die Ausbreitung von anderen Bakterien unterbindet. Antibiotika kommen seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz. Mittlerweile wird jedoch davor gewarnt, dass es zunehmend zu Antibiotikaresistenzen kommt, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV im Vorfeld des morgigen Europäischen Antibiotikatags (18.11). Das bedeutet, dass es immer wieder Bakterienstämme gibt, die immun gegen die eingesetzten Antibiotika sind. In der Europäischen Union fallen jedes Jahr schätzungsweise rund 25.000 Menschen multiresistenten Keimen zum Opfer, weil kein Antibiotikum mehr wirkt.

Die Entstehungsursachen für Antibiotikaresistenzen sind vielfältig, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Stark vereinfacht gesagt, wurde beispielsweise in der Tierzucht lange Jahre sehr großzügig mit Antibiotika umgegangen. Man setzte sie nicht nur zur Behandlung kranker Tiere ein, sondern auch vorbeugend, um Krankheiten zu verhindern. Auch in der Humanmedizin waren Antibiotika häufig als Allzweckwaffe gesehen worden und wurden manchmal bei Krankheiten eingesetzt, bei denen sie gar nicht wirken, wie bei grippalen Infekten oder virusbedingten Durchfallerkrankungen. Das war falsch und hat sicherlich die Resistenzen befördert, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben.“ Heute werden Antibiotika bewusster und gezielter eingesetzt, so Hott weiter: „Antibiotika sollten nur eingenommen werden, wenn es wirklich nötig ist. Und sie dürfen nur auf ärztliche Verordnung genommen werden. Eine Einnahme von Antibiotika, die noch in der Hausapotheke liegen, ist völlig fahrlässig. Ebenso sollten verordnete Antibiotika nicht eigenmächtig abgesetzt werden, sobald man sich besser fühlt. Das Medikament bitte immer nach Anweisung des Arztes einnehmen.“ Geschluckt werden die Antibiotika am besten mit reichlich Wasser. Milch, Kaffee oder auch Tee eignen sich nicht, da sie die Wirkung des Arzneimittels beeinträchtigen können.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

Allgemein

Aufgepasst: Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden

Apotheker haben Überblick über Arzneimittel

Aufgepasst: Gemeinsam Medikationsfehler vermeiden

Das Apothekenteam berät Sie zu Neben- und Wechselwirkungen. (Bildquelle: ABDA)

Mainz – Wer regelmäßig drei oder mehr verordnete Arzneimittel einnimmt, hat seit dem Herbst vergangenen Jahres einen Anspruch auf einen Medikationsplan seines Arztes. Wem Arzneimittel durch verschiedene Ärzte verordnet wurden und wer vielleicht noch in der Selbstmedikation Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel einnimmt, sollte wegen möglicher Wechsel- und Nebenwirkungen alles in einem ergänzten Medikationsplan zusammenfassen lassen. Darauf weist der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV zum Tag der Patientensicherheit am 17. September hin. In diesem Jahr geht es an diesem Tag thematisch darum, gemeinsam Medikationsfehler zu vermeiden.
Apotheker ergänzen auf Wunsch des Patienten den erstellten ärztlichen Medikationsplan, denn viele Apotheken haben durch ihr Patientenmanagement über Kundenkarten einen vollständigeren Überblick über alle eingenommenen Medikamente, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wir Apothekerinnen und Apotheker wollen an diesem Tag Sensibilität dafür schaffen, dass auch nicht verordnete Arzneimittel Neben- und Wechselwirkungen entfalten können. Sehr oft erlebe ich folgendes Beispiel: Kalzium wird als Nahrungsergänzung zur Stärkung der Knochen eingenommen und die Patientin nimmt aber gleichzeitig ein Schilddrüsenhormon ein. Diese Kombination kann dazu führen, dass das Schilddrüsenmedikament in seiner Wirkung aufgehoben wird. Auch das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS), das in der Wirkstärke 500 mg als Kopfschmerztablette genommen wird, verträgt sich nicht mit Marcumar oder Heparin, was zur Blutverdünnung gegeben wird. Der Patient kann innerliche Blutungen erleiden, was gefährlich werden kann. Aus unserer Sicht müssen darum die Apothekerinnen und Apotheker in die Erstellung des Medikationsplanes eingebunden sein – und sie müssen wie die Ärzte auch, für diese zusätzliche Dienstleistung honoriert werden.“
Außerdem könnten Apotheken auch dazu beitragen, dass Patienten ihre nötigen Medikamente mit größerer Einnahmetreue (Adhärenz) einnehmen. „Die teuerste Pille hilft dem Patienten nicht, wenn er sie nicht therapiegerecht einnimmt. Eine Über- oder Unterdosierung durch Einnahmefehler kann für den Patienten negative Folgen haben. Apotheken können durch eine Überwachung der Reichweite kontrollieren, ob Medikamente ordnungsgemäß und regelmäßig vom Patienten eingenommen werden, führt Hott weiter aus: „Wenn ein Patient zu früh oder zu spät mit einer Tablettenpackung fertig ist, dann habe ich Anhaltspunkte, dass er die Tabletten zu selten oder zu häufig einnimmt. Apotheker können anhand der Packungsgröße und der verordneten Menge ermitteln, welche Reichweite ein Medikament haben muss. Sie könnten den Patienten auch rechtzeitig erinnern, dass er wegen eines Folgerezeptes zu seinem Arzt muss. Mein Fazit lautet darum: Die Kompetenz der Apotheker muss besser in den Medikationsplan und ein sinnvolles Medikationsmanagement eingebunden werden.“

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Frank Eickmann
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131/2049116
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

Allgemein

Nur erprobte Medikamente bei Schwangerschaft

AOK Hessen empfiehlt stärkeren Rückgriff auf Hausmittel

Medikamente heilen Krankheiten, lindern sie oder beugen ihnen vor. Andererseits können Arzneimittel Nebenwirkungen haben und während der Schwangerschaft unter Umständen dem Embryo schaden. In der Stillzeit gehen viele Wirkstoffe in die Muttermilch über. „Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, bevor Sie in der Schwangerschaft oder Stillzeit ein Medikament einnehmen“, rät Dr. Christoph-Gerard Stein, Arzt und Experte der AOK Hessen.

Wer Kinder haben möchte, sollte bereits vor Feststellung einer Schwangerschaft den behandelnden Arzt über seine Pläne informieren. Dies empfiehlt sich besonders, wenn der Mediziner Medikamente verschreibt oder eine Röntgenuntersuchung machen will. „Fragen Sie nach eventuell bestehenden Risiken und möglichen Alternativen. So fühlen Sie sich sicher und können sich auf den Nachwuchs freuen“, sagt Stein. Ist eine Schwangerschaft festgestellt, empfiehlt sich eine Behandlung mit länger eingeführten und erprobten Mitteln. Neue Medikamente sollte der Arzt nur dann verschreiben, wenn bewährte Arzneimittel unverträglich oder erwiesenermaßen unwirksam sind.

Zunächst bewährte Hausmittel ausprobieren
Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen und leichteren Erkrankungen ist es sinnvoll, zunächst bewährte Hausmittel auszuprobieren und auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Erst wenn dies nicht hilft, sollten schwangere und stillende Frauen in Absprache mit ihrem Arzt Medikamente einnehmen. Bei Übelkeit während der Schwangerschaft genügt es manchmal bereits, die Ernährung umzustellen und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Ein wirksames Mittel ist auch Ingwer, den Schwangere als selbst gepressten Saft, als Aufguss, im Tee oder in Form von Tabletten zu sich nehmen können. Gegen Sodbrennen können ebenfalls mehrere kleine Mahlzeiten am Tag helfen. Um den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre zu reduzieren, empfiehlt es sich, mit erhöhtem Kopf und Oberkörper zu schlafen. Akutes Sodbrennen kann ein Glas Milch lindern. Leidet eine schwangere Frau unter einer Blasenentzündung, kann sie die Beschwerden mit einer Wärmflasche und warmen Tees lindern.

Vor der Einnahme von Medikamenten den Arzt fragen
Gegen bakterielle Infektionen können auch schwangere und stillende Frauen ein Antibiotikum einnehmen. Es gibt allerdings kein Antibiotikum, das für die Schwangerschaft und Stillzeit als vollständig unbedenklich deklariert ist. Allerdings gibt es mehrere Wirkstoffe, die werdenden Müttern und Stillenden empfohlen werden können. Penicilline, Cephalosporine, Makrolide und manche anderen Antibiotika werden vom Kind nach Angaben des Zentrums für Embryonaltoxikologie in der Regel gut vertragen. Grundsätzlich muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt stattfinden. Er wird nur dann ein Antibiotikum verschreiben, wenn es die Erkrankung erforderlich macht und keine natürliche oder homöopathische Behandlung greift. Gleiches gilt für Glukokortikoide (Kortison), die zum Beispiel bei Asthma, aber auch bei Rheuma und der chronisch entzündlichen Darmerkrankung eingesetzt werden. Doch nicht nur bei synthetisch hergestellten Medikamenten ist Vorsicht geboten: Pflanzliche Heilmittel können ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen für Mutter, Embryo oder Baby haben. Deshalb sollten schwangere und stillende Frauen solche Mittel nur bei Bedarf und möglichst über einen kurzen Zeitraum anwenden. Auf die Herkunft der Heilmittel und Tees sollten werdende Mütter und stillende Frauen ebenfalls achten. Produkte aus unseriösen Quellen können Pestizide oder sogar Schwermetalle enthalten.

Röntgenuntersuchungen möglichst vermeiden
Röntgenuntersuchungen sollten während der Schwangerschaft nur wenn unbedingt erforderlich durchgeführt werden. Bei Aufnahmen außerhalb des Bauchraumes ist die Streustrahlung zwar sehr gering, etwa beim Röntgen von Zähnen, Armen oder Beinen. Ist eine Untersuchung erforderlich, bei der Röntgenstrahlen auf die Gebärmutter treffen, muss die Strahlendosis für das Kind genau berechnet werden.

Weit gefährlicher als die meisten Medikamente sind für das ungeborene Leben allerdings Nikotin und Alkohol. Wenn die werdende Mutter raucht, kann dies zu einer Frühgeburt, Totgeburt, Komplikationen in der Schwangerschaft und Entwicklungsverzögerungen beim Kind führen. „Schwangere sollten deshalb ihre Wohnung zur Nichtraucherzone erklären“, empfiehlt Stein. Auf Alkohol sollten schwangere und stillende Frauen ebenfalls verzichten. Alkoholkonsum der Mutter kann beim Kind angeborene Fehlbildungen von Organen und geistige Entwicklungsstörungen verursachen.

Viele nützliche Informationen für die Schwangerschaft und Stillzeit gibt die AOK Hessen auf ihrer Seite “ AOK erleben„.

Krankenkasse

Kontakt
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
06172 / 272 – 143
0 61 72 / 2 72 – 1 39
Riyad.Salhi@he.aok.de
https://hessen.aok.de/