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„Termine: Absagen erlaubt?“ – Expertengespräch des D.A.S. Leistungsservice

Wann Kosten für Stornierungen anfallen

Ärgerlich: Lange schon war der Wochenend-Trip geplant und dann wird das Kind krank. Auch ein spontanes Meeting oder ein kurzfristiger Notfall können Planungen über den Haufen werfen. Mit welchen Folgen Verbraucher rechnen müssen, wenn sie ein Hotelzimmer, eine Tischreservierung im Restaurant oder einen Arzttermin kurzfristig absagen, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice). Sie erklärt, unter welchen Umständen eine Absage teuer werden kann.

Wer ein reserviertes Hotelzimmer wieder stornieren möchte, kann unangenehme Überraschungen erleben. Welche Kosten fallen an, wenn der Reisende seine Buchung wieder rückgängig machen will?

Viele Reisende wissen nicht, dass sie bereits mit der Reservierung eines Hotelzimmers einen rechtsverbindlichen Vertrag eingehen, den sogenannten Hotelaufnahmevertrag. Dieser verpflichtet den Gast dazu, einen Großteil der Übernachtungskosten zu übernehmen – auch wenn er das Hotelzimmer dann doch nicht benötigt. Dabei spielen der Zeitpunkt und die Form der Stornierung keine Rolle. Allerdings muss er nicht für den vollen Zimmerpreis aufkommen. Denn durch den Nichtantritt spart der Hotelier unter anderem Reinigung, Strom und Verpflegung, sodass der Gast nur einen Anteil des Gesamtpreises erstatten muss. Die Höhe dieses Anteils hängt von der gebuchten Verpflegung ab. Kann der Wirt das Zimmer in derselben Preiskategorie anderweitig vergeben, fallen gar keine Kosten für die Stornierung an. Den Nachweis dafür muss jedoch der stornierende Gast erbringen – das ist in der Realität eher schwierig. Zudem ist der Hotelbesitzer nicht zu besonderen Anstrengungen verpflichtet, um das reservierte Zimmer weiter zu vermieten. Eine Ausnahme sind einige Hotelketten, die explizit mit kurzfristigen, kostenlosen Stornierungen werben, teilweise sogar bis zum Anreisetag. Diese Regelungen basieren auf reiner Kulanz und unterscheiden sich von Hotel zu Hotel.

Kann der Wirt im Restaurant Schadenersatz fordern, wenn ein Gast seine Tischreservierung nicht wahrnimmt?

Entgegen der gängigen Meinung sind auch Tischreservierungen im Restaurant grundsätzlich verbindlich. Zwar kommt ein Bewirtungsvertrag zwischen Gast und Wirt erst dann zustande, wenn der Gast etwas Bestimmtes bestellt und der Wirt diese Bestellung akzeptiert. Aber auch aus vorvertraglichen Absprachen können sich Pflichten und Schadenersatzansprüche ergeben. Eine einfache Reservierung mit Personenzahl und Uhrzeit sehen manche Gerichte noch als reine Gefälligkeit an. Andere sehen den Wirt jedoch in der Pflicht, dem Gast innerhalb einer angemessenen Wartezeit von 15 – 30 Minuten einen Tisch bereitzustellen. Ansonsten kann der Gast Schadenersatz geltend machen, wie beispielsweise seine Anfahrtskosten. Umgekehrt ist der Gast dazu verpflichtet, seine Reservierung wahrzunehmen. Erscheint er nicht oder sagt kurzfristig ab, hat auch der Wirt Anspruch auf Schadenersatz. Allerdings nur dann, wenn er beweisen kann, dass ihm durch das Nichterscheinen ein Schaden entstanden ist. Doch meistens kann er lediglich den Vertrauensschaden geltend machen. Das bedeutet, der Gast muss nur für besondere Auslagen wie Tischdekoration oder zusätzliches Personal aufkommen. Anders liegt der Fall, wenn der Gast bereits bei der Reservierung ein bestimmtes Menü für eine feste Personenzahl bestellt hat und dann nicht erscheint. Hier kann der Wirt auf Bezahlung der bestellten Menüs bestehen. Ebenso muss der Gast für spezielle Sonderleistungen aufkommen, die er zu einem Fixpreis bestellt hat – wie etwa ein aufwendiges Blumengesteck.

Welche Folgen kommen auf Patienten zu, wenn sie einen vereinbarten Arzttermin kurzfristig absagen?

Um einen reibungslosen Ablauf zu organisieren und die Wartezeiten für die Patienten so gering wie möglich zu halten, legen die meisten Arztpraxen viel Wert darauf, dass Patienten ihre Termine einhalten. Viele verlangen daher für einen nicht eingehaltenen Termin eine Gebühr. Rechtlich ist dies nicht eindeutig geregelt. Wurde nichts weiter vereinbart, sehen die Gerichte Terminabsagen meist als kostenlos an. Denn Terminabsprachen dienen lediglich der organisatorischen Planung und stellen keinen rechtsverbindlichen Vertrag dar. Der Arzt hat aufgrund der Absage keine Leistung erbracht und somit auch keinen Anspruch auf eine Gegenleistung. Der Grund der Absage spielt hier keine Rolle. Dies geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Bremen (Az. 9 C 0566/11) aus dem Jahr 2012 hervor. Anders wird die Rechtslage aber bei sogenannten Bestellpraxen beurteilt, die ein Zeitfenster für einen bestimmten Patienten reservieren. Meist schließen diese dann mit dem Patienten einen schriftlichen Behandlungsvertrag ab oder lassen ihn zumindest ein Anmeldeformular unterzeichnen, das auf die Kostenerhebung für eine Terminabsage hinweist. Auch bei aufwendigen Behandlungen, wie komplizierten Untersuchungen oder Operationen, können sehr wohl Kosten für eine Stornierung anfallen. Allerdings muss der Arzt vor der Terminvereinbarung explizit darauf hinweisen. Das Amtsgericht Nettetal gestand einem Zahnarzt mit Bestellpraxis auf Basis eines entsprechenden Vertrages ein Ausfallhonorar von rund 1.300 Euro zu (Az. 17 C 71/03).

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Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?

Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?

Image Impulse Nicola Schmidt

Sie haben die Zusage für die neue Stellung erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Doch gerade in dieser Situation vor dem ersten Tag herrscht große Aufregung: Was ziehe ich an? Wie sind die neuen Kollegen – komme ich damit zurecht? Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Unternehmen zu positionieren?
Pünktlichkeit ist selbstverständlich, denn wer schon am ersten Tag zu spät kommt, verbaut sich nicht nur einen entspannten Start, sondern wird erst recht unter genauer Beobachtung der Kollegen genommen. Der erste Eindruck, der hinterlassen wird, hat eine hartnäckige Nachwirkung. Dazu zählt auch das Outfit. Besser am ersten Tag in einem offiziellen Look, zum Beispiel für die Herren im Anzug, Hemd und Krawatte und für die Damen im Hosenanzug oder Kostüm zu erscheinen. Wenn alle anderen Kollegen lässiger rumlaufen, kann man sich immer noch anpassen.
Am Anfang ist es besser, erst mal zu beobachten, welcher Ton im Unternehmen herrscht. Locker oder eher distanziert? Besserwisser-Kommentare und Lästereien sind fehl am Platz. Damit macht sich jeder Neuling unbeliebt. Interessanter sind die Strukturen am neuen Arbeitsplatz: Wann beginnt die Mittagspause und lange dauert sie? Gehen die Kollegen allein oder in Gruppen? Gibt es eine Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen?
Auch die Kommunikation am Telefon ist wichtig. Achten Sie als neuer Mitarbeiter auf den Tonfall, denn der Ton macht die Musik. Sie verstehen etwas nicht? Fragen Sie nach. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Wer fragt, der führt“. Das gilt auch, wenn Sie nach dem Namen des Kollegen fragen. Denn niemand erwartet, dass Sie direkt alle Mitarbeiter namentlich richtig ansprechen.
Wenn ein Kollege oder Vorgesetzter etwas erklärt und Sie verstehen zum Beispiel den Ablauf oder das Programm nicht, scheuen Sie sich nicht auch hier nachzufragen. Das gilt auch für Kleinigkeiten, denn so entstehen Wissenslücken und es ist dann nur peinlich, wenn Sie nach einem Jahr erst nachfragen. Hören Sie aktiv zu, in dem Sie das Gehörte nochmal mit eigenen Worten zusammenfassen.
Später zur Arbeit erscheinen und zehn Minuten früher gehen, dass wirkt nicht engagiert. Besser mal einige Minuten länger bleiben, was nicht heißen soll, übertriebenen Arbeitseifer an den Tag zu legen und Überstunden zu schieben, was das Zeug hält. Einfach ein gutes Mittelmaß halten, damit liegen Sie richtig.
Eingefahrene Arbeitsprozesse sind am Anfang so zu akzeptieren, wie sie sind. Wer seine Vorstellungen direkt durchboxen will, stößt eher auf Ablehnung und sorgt außerdem für schlechte Stimmung. Wenn Sie länger im Unternehmen tätig sind, gibt es bestimmt gute Möglichkeiten, Verbesserungen anzusprechen.
Am neuen Arbeitsplatz haben zu viele Privatgespräche nichts verloren. Das gilt auch nach Feierabend, wenn Sie mit Kollegen unterwegs sind. Statt Alkohol, besser auf andere Getränke ausweichen.

Behalten Sie Geduld, denn die ersten Monate im neuen Job sind eine Herausforderung.
Ich rate davon ab, in der Anfangszeit Arzttermine zu vereinbaren. Wer wirklich akut krank ist, kann natürlich jederzeit zum Arzt gehen. Aber Kontrolltermine beispielsweise sollten neue Kollegen – wenn überhaupt – eher auf den Morgen oder Abend legen als mitten in die Kernarbeitszeit. Das gleiche gilt für die Präsenz am Arbeitsplatz: Wer sich direkt frei nimmt und eher zehn Minuten früher als später nach Hause geht, wirkt wenig engagiert. Andererseits sollte auch kein übertriebener Arbeitseifer an den Tag gelegt werden. Es gibt Kandidaten, die schon nach ein paar Tagen komplette Arbeitsprozesse umzukrempeln versuchen. Das sorgt für schlechte Stimmung in der Belegschaft. Neulinge sollten außerdem darauf verzichten, ihre eigenen Vorstellungen kompromisslos durchzuboxen. Am Anfang heißt die Devise: Zuhören! Ein weiteres Tabu: Mit den Kollegen überschwänglich Alkohol trinken und private Geschichten erzählen ist keine gute Idee, in aller Regel hat das negative Folgen.
Einen guten Start in den neuen Job!

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Motto: Stimmiger Auftritt für Ihren Erfolg!
Nicola Schmidt ist Stilexpertin, Imagetrainerin und Vortragsrednerin. Sie schult und coacht Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kommunikation auf allen Ebenen. Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei Nicola Schmidt schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man Fettnäpfchen gekonnt umschifft, eine gute Performance zeigt, damit die nächste Präsentation ein voller Erfolg wird und dabei optisch gut aussieht. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Kleidung stecken.
Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung mit optimaler Wirkungspräsenz.
Ihre Kenntnisse gibt sie auch an Lernende für einen optimalen Start ins Berufsleben weiter.

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Online Arzttermine buchen auf jameda.de

München, 30.10.2012 – auf jameda (http://www.jameda.de), Deutschlands größter Arztempfehlung, können Patienten ab sofort online Termine bei ihrem Arzt anfragen. So haben sie die Möglichkeit, sich genau dann um anstehende Arzttermine zu kümmern, wenn es für sie günstig ist – ganz unabhängig von den Öffnungszeiten der Praxis. „Die meisten Menschen haben am Feierabend, in der Mittagspause oder am Wochenende Zeit und Muße, sich um ihre Arzttermine zu kümmern. Doch genau dann ist in der Praxis niemand zu erreichen“, sagt Dr. Philipp Goos, Geschäftsführer von jameda. „Mit dem Angebot der Online-Terminanfrage kann man sich nun um seine Arzttermine kümmern, wann immer es passt.“

Patienten finden den Button zur Online-Terminanfrage direkt auf dem jameda-Profil des ausgewählten Arztes. Dort suchen sie unter den vom Arzt freigegebenen Zeiten bis zu drei Wunschtermine aus. Die angefragten Termine werden dann von der Praxis noch einmal endgültig via E-Mail bestätigt.

Die Funktion der Online-Terminanfrage muss von den Ärzten aktiv freigeschaltet werden und steht daher nicht auf allen Profilen zur Verfügung. Bereits mehrere hundert Ärzte haben die Funktion aktiviert.

Über die jameda GmbH:
jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Mehr als 2 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 250.000 Ärzte und 230.000 Institute und Heilberufler. jameda ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Tomorrow Focus AG mit Hubert Burda Media als Hauptaktionär.

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