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Deutschland: Medien, Wahrheit, Lüge und kriminelle Flüchtlinge

Deutschland: Medien, Wahrheit, Lüge und kriminelle Flüchtlinge

Deutschland: Medien, Wahrheit, Lüge und kriminelle Flüchtlinge

Eine neue Studie von Kriminologen um den Experten Pfeiffer legt nahe, dass der Anstieg von Gewaltstraftaten in Deutschland vor allem auf die zunehmende Zahl von Flüchtlingen zurückzuführen ist. Pfeiffers Team untersuchte Zahlen für Niedersachsen, die seinen Angaben zufolge aber bundesweit repräsentativ sind.

Zentrale Aussagen der Studie belegen folgendes:

Aufenthaltsperspektive – Vor allem Flüchtlinge aus Algerien, Tunesien und Marokko begehen häufig Straftaten. Sie haben selten Chance, in Deutschland zu bleiben. Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Irak werden seltener straffällig. Sie sind bemüht, ihre Chancen für einen Aufenthalt in Deutschland nicht zu gefährden.

Altersstruktur – Die Gruppe der 14- bis 30-Jährigen ist bei Gewalt- und Sexualdelikten weltweit überrepräsentiert. Viele Flüchtlinge sind junge Männer. Allein in Niedersachsen gehörten 2016 knapp 27 Prozent der registrierten Flüchtlinge dazu. Fast zwei Drittel der aufgeklärten Gewalttaten von Flüchtlingen gingen auf ihr Konto.

Verzerrungsfaktor – Die Anzeigebereitschaft ist den Forschern zufolge etwa doppelt so hoch, wenn Opfer und Täter sich vorher nicht kannten oder unterschiedlichen ethnischen Gruppen angehören. Sie gehen deshalb davon aus, dass Gewaltdelikte von Flüchtlingen entsprechend häufiger angezeigt werden.

Nun fragt sich der brave Bürger auf Deutschlands Straßen, ist das wirklich neu? In vielen Qualitätsmedien wurde doch dem Bürger doch vehement das Gegenteil erzählt. Die Wahrnehmung der Bundesbürger nur als „gefühlt“, „herbeigeredet“ und „rechtspopulistisch“ dargestellt, als plumpes Argument für Fremdenhass bezeichnet. Frei nach dem Motto, wer nicht das Geschwurbel der Mainstream-Medien glaubt, nun ganz klar, der muss ein Rechtspopulist sein und wurde fix – drei, vier – in die rechte Ecke gestellt und rücksichtslos angeprangert.

Ohne jede Polemik und völlig sachlich, steht nunmehr zumindest eines fest, die „Leitmedien“ und ihre gekauft-willigen Schreiberlinge, stehen mit Pfeiffers Studie als Individuen dar, welche die selbstgefällige Deutungshoheit ihrer „Gazetten- und Verlagsfürsten“ – als Wahrheit ausgeben. Damit versuchen sie tagtäglich ihre Sichtweise, als „Moral“ der „westlichen Wertegemeinschaft“ – dem eigenen Volk aufzuoktroyieren und mit den Mitteln einer allgegenwärtigen Mediendiktatur aufzwingen. Leider finden sich dafür viele willfährige unterbezahlte „Journalisten“, nicht nur genötigt durch eine Rezession der Printmedien, sondern vor allem einer geamten Branche…

Es bleibt zu hoffen, dass bald der Tag kommen mag, an dem damit Schluss ist und wieder die Wahrheit Einzug in die bundesdeutsche Medienlandschaft hält.

Webseite: BERLINER TAGESZEITUNG

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Der deutsche Michel – bluten für Steuern – zugunsten Asylbewerber

Der deutsche Michel - bluten für Steuern - zugunsten Asylbewerber

Der deutsche Michel – bluten für Steuern zugunsten Asylbewerber

Prof. Hans-Werner Sinn rechnet in einem Interview mit The European mit der Merkel-Politik ab und warnt vor hohen Kosten der Massenmigration. Die kommende Jamaika-Koalition sieht er kritisch. Vor allem die Migrationspolitik, deren Kosten von Experten mit 450 Milliarden Euro bei einer Million Flüchtlingen geschätzt werden, wird nur von den deutschen Steuerzahlern geschultert werden müssen, die für Asylbewerber täglich mit ihren Steuern „bitter bluten“ müssen!
Die nächste Bundesregierung kann für die Jahre 2018 bis 2021 mit einem zusätzlichen finanziellen Spielraum von 15,2 Milliarden Euro rechnen. Das geht aus der Herbstprognose des Arbeitskreises Steuerschätzung hervor, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. Der geschäftsführende Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) warnte allerdings davor, die vorhandenen Mittel zu überschätzen.

Für 2017 errechneten die Experten zudem ein Plus für den Bund von 4,3 Milliarden Euro, für den gesamten Zeitraum von 2017 bis 2021 also von zusammen 19,5 Milliarden Euro. Dabei geht es jeweils um die sogenannte Schätzabweichung im Vergleich zur Steuerschätzung vom Mai. Nicht berücksichtigt sind die Wirkungen von seither erfolgten Änderungen des Steuerrechts sowie Sondereffekte aufgrund der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen für die Jahre 2020 und 2021.

„Wir haben Spielräume, aber wir müssen in den Grenzen dieser Spielräume bleiben“, mahnte Altmaier bei der Vorstellung der Prognose in Berlin. Die Lage in Deutschland sei gut, „aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel“. Die künftigen Partner eines möglichen Jamaika-Bündnisses müssten daher bereit sein, „Prioritäten zu setzen“. Dass es einen Handlungsspielraum gebe, bedeute nicht, dass alle Wünsche erfüllt werden könnten.

Neben dem Effekt der Steuerschätzung gibt es weitere knapp 15 Milliarden Euro, die bereits als finanzieller Spielraum in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes enthalten sind. Eine Summe rund von 30 Milliarden Euro wollte Altmaier allerdings auf Nachfragen nicht bestätigen. Dies könne man „nicht eins zu eins einfach so sagen“. Von „begrenzten Spielräumen“ sprach auch der Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler. Er forderte, nun „Investitionen in die Zukunft nach vorne zu stellen“. Auf Steuerentlastungen drängte dagegen der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach. Dies müssten „Vorrang vor allem anderen haben“. Linken-Chef Bernd Riexinger hob in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagsausgabe) hervor, trotz der Mehreinnahmen bleibe eine Vermögensteuer für Millionäre zur Finanzierung des Gemeinwohls unverzichtbar.

Der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs erklärte, auch mit den „nach wie vor kräftig sprudelnden Steuereinnahmen“ würden sich nicht alle Versprechen der Jamaika-Parteien finanzieren lassen. Wie BERLINER TAGESZEITUNG unter Berufung auf Sondierungskreise erfuhr, gibt es allein in den Gesprächen zwischen Union, FDP und Grünen bereits vereinbarte Maßnahmen von Zusatzkosten mit mehr als 40 Milliarden Euro.

Für den Gesamtstaat, also Bund, Länder und Kommunen zusammengenommen, fällt die Einnahmeprognose der Steuerschätzer für die Jahre 2017 bis 2021 um 40,4 Milliarden Euro höher aus als nach den Zahlen vom Mai erwartet. Davon entfallen allein 9,5 Milliarden Euro auf das laufende Jahr. Unter Berücksichtigung neuer Steuergesetze liegen die Steuereinnahmen 2017 der Prognose zufolge allerdings nur um 1,8 Milliarden Euro über dem Wert vom Mai.

Dem Arbeitskreis Steuerschätzung gehören neben Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen noch weitere Experten aus Wirtschaftsinstituten und Behörden an. Der Arbeitskreis schätzt jeweils im Mai und November jeden Jahres die künftigen Steuereinnahmen. Die Prognosen sind Grundlage der Haushaltsplanung von Bund, Ländern und Kommunen.

Da klingt es fast schon als Hohn und Spott für den dummen deutschen Michel, wenn der bundesdeutsche Steuerzahler täglich eine Steuer zu zahlen hat, welche der deutsche Kaiser zur Finanzierung der Reichskriegsflotte erfand, die jedoch bekanntlicher am 21. Juni 1919 im britischen Flottenstützpunkt Scapa Flow – „abgesoffen“ ist.
Es handelt sich hierbei um die Schaumweinsteuer (auch Sektsteuer genannt) ist eine Bundessteuer in Deutschland. Sie zählt nach § 1 Abs. 1 SchaumwZwStG zu den Verbrauchsteuern. Sie gilt allgemein für Schaumwein, aber auch für andere Spirituosen mit einem bestimmten Alkoholgehalt und ist abhängig von der Füllmenge.Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt, weil „bei einer so starken Steigerung der Ausgaben für die Wehrkraft des Landes auch der Schaumwein herangezogen werden muss“. Der Beschluss des Schaumweinsteuergesetzes durch den Reichstag erfolgte nach drei Beratungen in der Sitzung am 26. April 1902.

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AfD Berlin – Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal auf

AfD Berlin - Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal auf

AfD Berlin – Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal in Berlin auf

Die Partei AfD (Alternative für Deutschland) in Berlin-Lichtenberg schaut den Behörden verstärkt auf die Finger. Dabei deckt die AfD jetzt auf, dass das Tuberkulose-Zentrum in Lichtenberg der Tuberkulose-Seuchengefahr, wegen der aktuell massenhaften Einschleppung durch Asylbewerber, nicht annähernd gewachsen ist.

Die illegale Einwanderung bringt eine alte Seuche zurück nach Berlin: Tuberkulose, früher bekannt als Schwindsucht. Die Krankheit kann tödlich enden und ist hochansteckend. Diese hoch-gefährliche Lungenkrankheit wird als eine der weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten angesehen.
Im Jahr 2016 gab es 396 Tuberkulose-Fälle in Berlin: Tendenz steigend! Auch bundesweit sind die Tuberkulose-Zahlen auf Höchstständen. Und es werden immer mehr Fälle gemeldet.

Die größte Risikogruppe sind Einwanderer. Sie bringen die Krankheit aus Nordafrika und Asien nach Berlin. Tuberkulose kann geheilt werden, für alte Menschen oder kleine Kinder endet die Krankheit oft tödlich. Falk Rodig, Bezirksverordneter der AfD, sagte gegenüber Deutsche Tageszeitung: „Wir müssen unsere Bürger schützen. Die Verwaltung muss dem Seuchenschutz der Bevölkerung absolute Priorität einräumen.“

Die Berliner Behörde zur Bekämpfung der Tuberkulose in Berlin ist das sogenannte „Tuberkulose-Zentrum“ – im Gender-Amtsdeutsch etwas umständlich bezeichnet als „Zentrum für tuberkulosekranke und gefährdete Menschen“. Es befindet sich in der Deutschmeisterstraße 24 in Berlin-Lichtenberg. Die AfD Lichtenberg nahm die Besorgnis der Bürger auf und brachte das Thema im Bezirksparlament Lichtenberg zu Sprache. Die Anfrage der AfD-Fraktion brachte Erschreckendes zutage. Das Tuberkulose-Zentrum in Lichtenberg – das Einzige in Berlin – ist der Seuche nicht gewachsen. Die Krankenschwestern und Ärzte opfern sich auf, aber sie sind zu wenige. Dringend benötigte Stellen sind nicht besetzt, weil die Bezahlung schlecht ist und der Umgang mit den Patienten oft hohe Anforderungen an die Pflegekräfte stellt.

Bezirksstadträtin für Die Linke, Katrin Framke, wiegelt wie von ihr nicht anders zu erwarten, die Anfrage der AfD ab: „Tuberkulose ist kein Problem in Lichtenberg. Wir wollen das Tuberkulose-Zentrum ausbauen, aber es gibt noch Schwierigkeiten.“ Die SPD reagierte auf die Anfrage der AfD empört. „Wie kommen Sie darauf, dass ein Zusammenhang zwischen Migration und Tuberkulose besteht!“, sagte der SPD-Abgeordnete Fritz Wolff erbost.
Falk Rodig, Bezirksverordneter der AfD, kämpft für die Bürger in seinem Stadtbezirk und sagte vor diesem Hintergrund gegenüber Deutsche Tageszeitung: „Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Quarantäne-Stationen müssen dringend und schnellstens ausgebaut werden. Wer eine Lungenklinik mit all dem bedauernswerten Elend darin gesehen hat, weiß, wie erschreckend die Zustände dort sind.“

Für Medizin, Bildung und Forschung standen im gesamten Jahr 2016 nur jämmerliche 12 Milliarden Euro zur Verfügung, aber für die Integration von Asylbewerbern wurden satte 6 Milliarden Euro heraus gepulvert (Anm. d. Red.). Der Bund nimmt von den hart erarbeiteten Steuergeldern des deutschen Volkes zur Versorgung der Asylbewerber – bis 2020 – insgesamt rund 93,6 Milliarden Euro. Schockierend ist, dass diese Zahl in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Aufwendungen von Bildung und Forschung für deutsche Bürger stehen. Wenn man sich diese Zahl von unvorstellbaren 93,6 Milliarden Euro, welche deutsche Steuerzahler für Asylbewerber erarbeiten müssen, auf der sprichwörtlichen Zunge zergehen lässt, dann entsprechen diese 93,6 Milliarden Euro, der genauen Hälfte des gesamten Staatshaushaltes von Belgien, was allgemein als Mutterland der Europäischen Union gilt.

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Politisches Kräftemessen um Abschiebepraxis darf nicht dem Populismus verfallen

Rückführung abgelehnter Asylbewerber: Solidarität und christliche Werte nicht über Bord werfen

Stuttgart/Freiburg, 16. Dezember – In der Debatte um eine schärfere Abschiebepraxis ruft die Caritas in Baden-Württemberg zum Internationalen Tag der Migranten (18.12.) dazu auf, auch bei Fragen zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber nicht die Leitplanken christlicher Werte über Bord zu werfen. „Anstatt Populismus zu bedienen und Besitzstände zu verteidigen brauchen wir eine Politik, die auch bei Fragen zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber menschlich bleibt“, so die Caritasdirektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Rottenburg-Stuttgart) und Monsignore Bernhard Appel (Freiburg). Von den politischen Akteuren im Land erwartet die Caritas angesichts vermehrter Anfeindungen gegen Geflüchtete, eine Vorbildfunktion einzunehmen. Das politische Kräftemessen dürfe nicht dem Populismus verfallen und zu einer Verrohung der Sprache führen.
Gefragt seien andere landespolitische Weichenstellungen als eine verschärfte Abschiebepraxis zu fordern, die auch vor kranken Menschen nicht Halt macht. Die Caritas im Land sieht dabei ein, dass Menschen, deren Asylverfahren negativ entschieden wurde und aufgrund humanitärer oder zwingend persönlicher Gründe keine Duldung erhalten, rückkehren müssen. „Abschiebung ist immer der letzte Lösungsweg und offenbart die Grenzen einer Flüchtlingspolitik, die wirklich diese Bezeichnung verdient“, so die Caritasdirektoren. „Dabei muss die freiwillige Rückkehr aber immer Vorrang vor einer Abschiebung haben.“
Gerade mit Blick auf Weihnachten sieht die Caritas im Südwesten es als ein Gebot solidarischen Handelns, Menschen nicht sehenden Auges in ein Leben ohne jede Perspektive oder gar in den Tod zu schicken, wie es derzeit mit Abschiebungen nach Afghanistan Praxis ist. Erst Mitte dieser Woche wurden abgelehnte Asylsuchende, die auch in Baden-Württemberg lebten, nach Afghanistan abgeschoben. „Dies ist aus Sicht der Caritas aufgrund der aktuellen Sicherheitslage nicht zu verantworten“, so Appel und Merkelbach. „Afghanistan ist ein Land mit extrem fragiler Sicherheitslage.“ Von Monat zu Monat steige die Zahl der toten und verletzten Zivilisten auf ein neues Rekordhoch.
Der katholische Wohlfahrtsverband sieht es als Aufgabe der Politik, der Kirchen und der Zivilgesellschaft an, die Debatten um Abschiebung und auch Integration der Geflüchteten auf eine Weise zu führen, die die Akzeptanz der Geflüchteten in unserer Gesellschaft fördert.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

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Flüchtlingsjobprojekt gewinnt Demografie Exzellenz Award

Der Initiator von Jobs-fuer-Fluechtlinge.de erhielt jetzt den Demografie Exzellenz Award in der Kategorie „innovativ und digital“.

Flüchtlingsjobprojekt gewinnt Demografie Exzellenz Award

(Bildquelle: Demografie Exzellenz Award 2016)

Als Initiator von www.Jobs-fuer-Fluechtlinge.de erhielt die Stuttgarter Internetfirma Freelance-Market.de dieses Jahr den Demografie Exzellenz Award in der Kategorie „innovativ und digital“.

Die Verleihung fand am 17.11.2016 im Rahmen einer feierlichen Gala im Hamburger Hafen statt. Insgesamt wurden Preise in sieben Kategorien vergeben. Zu den sieben Gewinnern gehörten dieses Jahr neben Freelance-Market auch Caritas, Daimler und Coca Cola.

Der bundesweite Demografie Exzellenz Award wurde ausgeschrieben, um nachahmenswerte demografieorientierte Projekte, Produkte und Dienstleistungen auszuzeichnen. Partner der Initiative sind unter anderem Ernst&Young, Kienbaum, die Bundesagentur für Arbeit, DGB, BDU und die Techniker Krankenkasse. Moderiert wurde die Preisverleihung von dem deutsch-iranischen Fernsehmoderator Michel Abdollahi. Die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks wies in ihrer Rede darauf hin, dass gerade die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen zu den brennenden demografischen Themen gehört.

Ausschlaggebend für die Vergabe war laut Jury, dass Freelance-Market einen dritten Weg bei der Arbeitsmarktintegration eingeschlagen hat, zusätzlich zur klassischen Arbeitsvermittlung und dem Arbeitsmarkteinstieg über Praktika. Freelance-Market ermöglicht den Flüchtlingen den Arbeitsmarkteinstieg als Selbstständiger und Freiberufler. Das hat für die Unternehmen viele Vorteile. So ist es leichter, Aufträge an Selbstständige abzugeben, im Gegensatz zu Praktika oder normalen Anstellungsverhältnissen, wo viele Formalitäten zu beachten sind. Deswegen fand die Jury, dass der Ansatz von Freelance-Market ein sehr guter Weg ist, um sehr schnell zu guten Ergebnissen zu kommen und um den Flüchtlingen, die oftmals sehr qualifiziert sind, sehr schnell eine Möglichkeit zu geben, sich in ihren jeweiligen Berufen beweisen zu können. So können Erfahrungen gesammelt werden, die Flüchtlinge können übernommen werden oder, falls die Flüchtlinge das wünschen, können diese gar Unternehmen gründen.

Bei der Kampagne Jobs-fuer-Fluechtlinge.de werden qualifizierte Flüchtlinge und Asylempfänger in Deutschland kostenlos an Unternehmen vermittelt. Zahlreiche Projekte konnten inzwischen an Flüchtlinge vermittelt werden, von der Softwareentwicklung, Neubauprojektierung, Datenbankauswertung, Kundenbindungskonzepten, Maschinenbau-Konstruktionserstellung bis hin zur Entwicklung von Datenübertragungswerkzeugen. „Der Preis ist natürlich auch als Anerkennung für die beiden anderen Kampagnenpartner zu sehen, dem Asienhaus Stuttgart e. V. und dem Junior Business Team von der Universität Hohenheim“ sagt Dr. Kurz, Geschäftsführer von Freelance-Market.

Die Flüchtlinge kommen überwiegend aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak, haben ein abgeschlossenes Studium und eine fundierte Berufserfahrung in ihrem Heimatland. Arbeitgeber waren unter anderem die Syrische Nationalbank, das Afghanische Fernsehen und BP.

Ein Beispiel für qualifizierte Flüchtlinge ist Hani Alfaval, der Anfang 2015 nach Deutschland kam. Den neunundzwanzigjährigen Syrer hat der Bürgerkrieg während seines Literatur- und Amerikanistikstudiums in Damaskus überrascht. Trotz seines hervorragenden Englisch ist es für Ihn sehr schwierig, in Deutschland Aufträge als Journalist zu finden. So hatte er 300 Bewerbungen versandt, aber bisher keine einzige Einladung zum Jobinterview erhalten. Dank eines Stipendiums kann der Syrer jetzt Vollzeit Deutsch lernen, hat sich aber gleichzeitig auch als Freelancer eingetragen. „Ich freue mich, schon bald die ersten Aufträge auf Deutsch zu machen.“

Auch der 47-jährige Syrer Samir Mkaled, der in Speyer Zuflucht gefunden hat, ist bei Freelance-Market.de registriert. „Ich bin Anfang des Jahres nach Deutschland gekommen, da ich in meiner Heimat keine Perspektive mehr sah, ein sicheres Leben zu führen. Es ist schwierig, Deutsch zu lernen und parallel einen Job zu finden, wenn man auf sich alleine gestellt ist.“ Samir Mkaled hat einen Master-Abschluss in Ingenieurwesen und ein Diplom in Controlling und Computertechnologie der Universität Damaskus. 13 Jahre war er in Syrien als Elektroingenieur selbstständig. Er spricht Arabisch, Russisch, Englisch und ist dabei Deutsch zu lernen. Wegen des Fachkräftemangels in Deutschland interessieren sich zahlreiche Firmen für derartig qualifizierte Akademiker. „Ich bin sehr dankbar für die Hilfe von Freelance-Market und sehe die freiberufliche Arbeit als guten Start ins Arbeitsleben, da das deutsche System sehr langsam arbeitet und eine Festanstellung für mich momentan fast unmöglich scheint.“, spricht der sichtlich motivierte Syrer.

Der 26-jährige Grafikdesigner Mashaan Samer aus Homs sagt: „Ich bin auf die Hilfe von Menschen angewiesen und hoffe, dass meine Qualifikationen dabei helfen, einen Job zu bekommen. Als Freelancer zu arbeiten sehe ich als echte Chance, um in Deutschland Fuß zu fassen.“.

Die Initiative stößt auf viel positive Resonanz. So befürwortet auch Ruth Ratter, Mitglied der Grünen und Abgeordnete des Landtags von Rheinland-Pfalz, das ehrenamtliche Projekt „Jobs für Flüchtlinge“. „Ich bin sehr erfreut über das Engagement des Projektteams“, lobt die bildungs- und kulturpolitische Sprecherin die Initiative.

Auch freie Träger, wie die Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt oder der Caritasverband Stuttgart, reagieren positiv. „Flüchtlinge, die den Anforderungen von Freelance-Market entsprechen, werden sofort über das Projekt informiert“, äußert sich ein Ehrenamtlicher des Caritasverbands.

Möglich war der Erfolg nicht zuletzt auch durch die intensive Mitarbeit von Studenten des Junior Business Teams, einer studentischen Unternehmensberatung der Universität Hohenheim. Verschiedene Sprachkurse, wie beispielsweise die Akademie Seehof und die Otto-Benecke-Stiftung verteilen inzwischen Flyer, um qualifizierte Flüchtlinge auf das Angebot aufmerksam zu machen.

Die Initiative nutzt diverse Kanäle, um qualifizierte Flüchtlinge anzusprechen. Kontakte zu freien Trägern, Sprachkursen, Flüchtlingsunterkünften und Politikern wurden aufgenommen. Auch Social-Media-Plattformen und die Presse werden aktiv genutzt. So berichteten bereits zahlreiche Medien, wie die Stuttgarter Zeitung, Radio Antenne 1, die Stuttgarter Nachrichten und Le Dauphine Libere aus Grenoble von der Initiative.

So verwundert es nicht, dass immer mehr Unternehmen sich für die Flüchtlinge interessieren. Ein Diplominformatiker aus Damaskus wurde sogar zweimal innerhalb von zwei Wochen angefragt, sowohl von einer Rechnungsprüfungskanzlei als auch von einem Börsenhändler. Da die Beauftragung der Flüchtlinge projektbezogen erfolgt (kein Arbeitsvertrag), kann man die Flüchtlinge im Rahmen eines kurzen Projekts testen oder auf Wunsch des Unternehmens auch direkt einstellen.

Für die Auswahl und Beauftragung brauchen Unternehmen nur www.freelance-market.de/flüchtling (deutschsprachige Flüchtlinge) oder www.freelancer.international/refugee (englischsprachige Flüchtlinge) aufzurufen. Da völlig kostenlos vermittelt wird, kommen 100% des bezahlten Stundensatzes bei den Flüchtlingen an.

Im Rahmen der Jobs-für-Flüchtlinge-Initiative ist die Nutzung von Freelance-Market für die Neuankömmlinge völlig kostenlos. Voraussetzungen sind allerdings gute Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch, ein akademischer Abschluss und ein anerkannter Aufenthaltsstatus. So sind mittlerweile hochqualifizierte Flüchtlinge auf den Seiten Freelance-Market.de und auf dessen englischsprachiger Partnerplattform Freelancer.International registriert, beispielsweise als Architekt, Berater, Buchhalter, Elektroingenieur, Grafiker, Journalist, Programmierer oder Übersetzer.

Um die Nachfrage nach qualifizierten Flüchtlingen besser abzudecken, werden zahlreiche weitere Flüchtlinge gesucht. Flüchtlinge, die sich registrieren möchten schreiben bei der Eintragung „Kostenlose Nutzung von Freelance-Market, da ich anerkannter Flüchtling / Asylempfänger in Deutschland bin“. Bei den Kontoangaben kann „kein Bankkonto“ eingegeben werden, da das Unternehmen die Flüchtlinge direkt bezahlt.

Presseinformationen:

Jobs für Flüchtlinge, Plettenbergstr. 19, 70186 Stuttgart
Tel.: + 49 – 711 – 64 51 39 – 11, Fax: -10
Pressekontakt: Dr. Rainer Kurz, rainer.kurz@jobs-fuer-fluechtlinge.de, Mobil: +49-163-3873785.

Der Artikel ist zum Abdruck freigegeben. Sinngemäße Kürzungen und Anpassungen sind zulässig. Dr. Kurz steht für Interviews am Telefon zur Verfügung.

Verfügbares Bildmaterial:
o Porträtfotografie von Dr. Kurz, Screenshots der Internetseite, Dienstleister-Gruppenbild, Preiszeremonie (Fotos+Video). Das Bildmaterial ist frei von Copyright und für den Abdruck freigegeben.
o Download: drive.google.com/drive/folders/0BzQ1XYMA2zC9Wmk3ODRfV1ZLbVk
o Selbstverständlich können Sie auch eigene Screenshots von Freelance-Market.de anfertigen.

Die sieben Preise des Demografie-Exzellenz-Awards 2016 wurden wie folgt vergeben:
Kategorie fremd & heimisch: Caritasverband Scheinfeld und Landkreis Neustadt/Aisch
Kategorie alt & jung: Bäckerei K&U
Kategorie arbeiten & glücklich leben: Eifel DLG
Kategorie coachen & lernen: Daimler AG
Kategorie unternehmen & optimieren: Coca-Cola Deutschland
Kategorie innovativ & digital: Freelance-Market
Kategorie kommunal & vernetzt: Saarpfalz-Kreis

Freelance-Market wurde 2004 zusammen mit dem Wirtschafts-Nobelpreisträger Reinhard Selten entwickelt, um schnell und höchsteffizient Freelancer zu vermitteln. Freelance-Market bietet im Rahmen seiner Pro-Bono-Kampagne qualifizierten Flüchtlingen und Asylempfängern in Deutschland die Nutzung seiner Plattform vollkommen kostenlos an. Als Deutschlands transparentester Freelancer-Marktplatz nutzen uns Firmen aller Art, vom Kleinbetrieb bis zu Konzernen, wie Bosch, Lufthansa und Siemens.

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Gesetzliche Bauvorschriften bei der Errichtung von Flüchtlingsunterkünften

Gesetzliche Bauvorschriften bei der Errichtung von Flüchtlingsunterkünften

Gem. § 44 Asylverfahrensgesetz sind die Bundesländer verpflichtet, „für die Unterbringung Asylbegehrender die dazu erforderlichen Aufnahmeeinrichtungen zu schaffen und zu unterhalten (…).“
Obwohl die Erstaufnahme bundesrechtlich geregelt ist, fällt die Anschlussunterbringung und die damit verbundenen Bauverordnungen in das Landesrecht.

In Bayern bspw. legt die bayerische Landesbauordnung fest, welche Bestimmungen für die Errichtung von Unterkünften bzw. die Verwendung bereits bestehender Gebäude gelten.

In Frage kommende Objekte müssen u.a. folgenden Bestimmungen gerecht werden:

– Tragende Wände müssen, abhängig von der Gebäudeklasse, feuerbeständig (90 min. Feuerwiderstandsfähigkeit) in der Gebäudeklasse 5 sein, mindestens hochfeuerhemmend (60 min.) in der Gebäudeklasse 4 oder mindestens feuerhemmend (30 Minuten) in den Gebäudeklassen 2 und 3 sein

– In den Treppenraum mündende Zugangstüren müssen vollwandig dicht bzw. raumdicht und selbstschließend sein

Damit Betreiber von Gemeinschaftsunterkünften auf einen Blick wissen, welche rechtlichen Vorgaben für sie gelten und sie wichtige Informationen in den häufigsten Landessprachen weitergeben können, unterstützt die Vorlagenmappe „Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.“

Die Mappe der Forum Verlag Herkert GmbH enthält neben unentbehrlichem Grundwissen zu den Mindeststandards, den brandschutzrechtlichen sowie hygienerelevanten Vorschriften für Gemeinschaftsunterkünfte viele direkt einsetzbare Aushänge, die bebildert und auf acht Sprachen verfügbar sind. So können viele wichtige Informationen für alle Bewohner verständlich kommuniziert werden.

Mehr zur Publikation unter: Vorlagenmappe Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Über die FORUM VERLAG HERKERT GMBH

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist Spezialist für Fachmedien im B2B-Bereich. Der Verlag ist Herausgeber von Software-, Online- und Printprodukten sowie Veranstalter zahlreicher Seminare, Lehrgänge und Fachtagungen. Damit werden Themen aus Öffentliche Verwaltung, Personalwesen, Management, Arbeitsschutz, Produktion & Umwelt, Bau, Erwachsenen- und Jugendbildung sowie Außenwirtschaft & Logistik abgedeckt.

Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, Fach- und Führungskräfte aller Wirtschaftsbereiche mit Fachinformationen und praxisorientierten Lösungen für die tägliche Entscheidungsfindung zu versorgen.

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Asylbewerber: Überlassung der Wohnung durch Wohnungseigentümer zulässig

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Aus aktuellen Urteilen geht sehr deutlich hervor, dass die Wohnungseigentümergemeinschaft Wohnungseigentümern eine Überlassung der Wohnung an Asylbewerber in der Regel nicht untersagen kann. Das gilt selbst für den Fall, dass es zu einer zeitweisen Überbelegung kommen könnte.

Bei der Überlassung von Wohnungseigentum an Asylbewerber handelt es sich um eine zulässige Wohnungsnutzung. Die Wohnungseigentümergemeinschaft kann daher eine solche Überlassung auch nicht verhindern kann. Um die Vermietung und Überlassung von Wohnungseigentum an Asylbewerber zu untersagen, fehlt der Wohnungseigentümergemeinschaft die nötige Beschlusskompetenz (AG Laufen, Urteil vom 04. Februar 2016 – 2 C 565/15 WEG -, juris).

Zulässige Belegung

Oftmals gibt es auch Streitigkeiten im Falle einer tatsächlichen oder vermeintlichen Überbelegung der Räumlichkeiten. Dazu das Bayerische Oberste Landesgericht mit Beschluss vom 09.02.1994 (NJW 1994, 1662 – beck-online): Die Belegung einer Eigentumswohnung mit Aussiedlern halte sich im zulässigen Rahmen, wenn in etwa ein Richtwert von 2 Personen je Zimmer eingehalten werde und für jede mindestens 6 Jahre alte Person eine Wohnfläche von mindestens 10 m² hat.

Wohnungseigentümer müssen temporäre Überbelegung dulden

Angesichts der knappen Unterbringungsmöglichkeiten müssen Wohnungseigentümer laut dem Amtsgericht Traunstein auch eine vorübergehende Überbelegung dulden: Wenn ein Wohnungseigentümer seine Eigentumswohnung an den Landkreis zur Nutzung für die temporäre Unterbringung von Asylbewerbern vermietet, so ist eine vorübergehende Belegung von 80 m² Wohnfläche mit 11 Asylbewerbern von den Mitwohnungseigentümern zu dulden (AG Traunstein, Beschluss vom 18. September 2015 – 319 C 1083/15 -, juris).

13.4.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter www.fernsehanwalt.com

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

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Interkulturelle Integration von Geflüchteten in Unternehmen und Gesellschaft

Interkulturelle Integration von Geflüchteten in Unternehmen und Gesellschaft

(Mynewsdesk) Erfolgreiche Arbeitsmarkintegration von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten

Die Diversität der Bevölkerung Deutschlands nimmt zu, und damit die Relevanz interkultureller Fragestellungen. Die ICUnet.AG beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hocherfolgreich mit dem Thema Integration. Nur wenn diese gelingt, entstehen aus Vielfalt Innovation und damit echte Mehrwerte. Wie schaffen es Unternehmen, FAM in ihre Unternehmenskultur zu integrieren?

Internationales Talent Management

Kulturelle Unterschiede sind die zentralen Herausforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert werden, wenn Flüchtlinge, Asylbewerber oder Migranten (FAM) beschäftigt werden. Menschen aus verschiedenen Kulturen bringen unterschiedliche persönliche Präferenzen, etwa bezüglich Zeitmanagement oder Hierarchieverständnis, mit.

Lösungen, die von der ICUnet.AG zur zielgerichteten Integration umgesetzt werden, beinhalten unter anderem die Messung und Sensibilisierung für interkulturelle Präferenzen. Als Instrumente zum besseren Verständnis internationaler Zusammenarbeit, als Talent Management-, Personalentwicklungs- und Recruiting Tool sind sie aus den Personalabteilungen klein- und mittelständischer sowie Großunternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Ausstellung Integrationswelt der ICUnet.AG hingegen bietet einen erlebnisorientierten Ansatz, um Geflüchteten die spezifische Arbeitskultur eines Unternehmens zu vermitteln. Neben diesen Maßnahmen werden je nach Anforderungsprofil kundenspezifische Lösungen maßgeschneidert.

Werkstatt für Vielfalt: Multidisziplinärer, interkultureller Think Tank

Die ICUnet.AG als Interkulturelles Beratungshaus und Global Mobility-Experte mit Know-How für 75 Länder und mehr als 150 festen und 350 freien Mitarbeitern ist überzeugt: Gegenseitiges Verständnis zwischen den Kulturen ist Voraussetzung für erfolgreiche Integration und eine funktionierende Gesellschaft.

Die ICUnet.AG ist sich ihrer Verantwortung bewusst, hier Impulse für eine konstruktive Diskussion zu liefern und mit konkreten, interkulturellen Lösungen voranzugehen. Interdisziplinäre Lösungsvorschläge entstehen in der hausinternen „Werkstatt für Vielfalt“. Neben konkreten Aktionen und Konzepten rund um die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten (FAM) in den Arbeitsmarkt und in Unternehmen sieht sich die ICUnet.AG in der Verantwortung, bewusst gesamtgesellschaftlich zu denken: Im Strategiepapier der Gruppe werden vielfältige Aspekte erfolgreicher Integration diskutiert.

Strategiepapier: So schaffen wir das

Bereits im November 2015 veröffentlicht die ICUnet.AG ihr Strategiepapier „So schaffen wir das“. Darin wird sowohl eine gesamtgesellschaftliche Bestandsaufnahme durchgeführt sowie konkrete Handlungsempfehlungen aus der Sicht des führenden Interkulturellen Beratungshauses für Gesellschaft, Politik und Unternehmen ausgesprochen. Das von der ICUnet.AG entwickelte und derzeit erforschte Integrationsphasenmodell illustriert nachdrücklich die Herausforderungen und Chancen des Integrationsprozess für individuelle FAM sowie für die deutsche Bevölkerung. Aktuell entstehen in der Werkstatt Strategiepapiere für Verbände und Kommunen. 

Prof. Dr. Swetlana Franken, FH Bielefeld, bestätigt die Praxisrelevanz des Strategiepapiers: „Ich habe das Strategiepapier der ICUnet.AG gelesen, und bin von den Inhalten beeindruckt. Es wurde Aktionsplan mit allen Facetten entwickelt, der sowohl fundiert als auch praxisrelevant ist. Ich kann erkennen, dass die ICUnet.AG über erforderliche Kompetenzen verfügt, um die Integrationsarbeit anzupacken und erfolgreich zu bewältigen.“

Ausgezeichnete Arbeit: Mit Vielfalt zum Erfolg

„Als Jurymitglied und Laudator des Unternehmenspreises ‚Mit Vielfalt zum Erfolg‘ erhielt ich einen seriösen Einblick in die Aufstellung der ICUnet.AG und durfte feststellen, dass hier effektive, pragmatische Lösungen in allen Bereichen der interkulturellen Beratung und Qualifizierung bereitgestellt werden. Ich selbst konnte schon mit Gewinn die Kompetenz dieses Unternehmens erfahren, und auch meine Kolleginnen und Kollegen in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände greifen auf dessen Unterstützung bei Bedarf zurück. Deshalb kann ich Unternehmen und Organisationen, die im Rahmen der Integration von Flüchtlingen Chancen und Herausforderungen sehen, die innovativen Services der ICUnet.AG aus persönlicher Erfahrung empfehlen.“, so Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

Veranstaltungshinweis „So schaffen wir das“

Die ICUnet.AG lädt ein, sich über kulturelle und rechtliche Rahmenbedingungen sowie konkrete Kundenprojekte zu informieren: am 17. Februar 2016 ab 16 Uhr im Literaturhaus München. Diese Veranstaltung wird in Frankfurt, Stuttgart und Hamburg im Abstand weniger Wochen ebenfalls angeboten.

„Die ICUnet.AG macht sich auf unterschiedlichen Ebenen stark – ob für Institutionen, Unternehmen oder für die Flüchtlinge selbst. Und das – nach meiner Einschätzung – überaus erfolgreich. Was ich besonders schätze ist die effektive und innovative Herangehensweise bei den Projekten. Ich glaube: die ICUnet.AG ist ein echter Partner, um Chancen, die uns die Flüchtlinge bringen, wahrzunehmen und Herausforderungen gezielt aufzugreifen.“ , so Marcel Fenske, PG Flüchtlinge, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

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Die ICUnet.AG ist Service-, Innovations- und
Qualitätsführer für interkulturelle Beratung, Qualifizierung und Assignment
Management mit Büros in Berlin, Bremen, Dubai, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig,
München, Passau, Rio de Janeiro, Shanghai, Stuttgart, Wien und Zürich. Über 150 feste
Mitarbeiter bilden zusammen mit weit über 350 freien Mitarbeitern das
interdisziplinäre Ex­per­tenteam mit Kompetenz für mehr als 75 Länder und 25
Sprachen. Als inter­kulturelle Unternehmensberatung bietet die ICUnet.AG alle interkulturellen
Dienst­leistungen an, die mit dem Prozess des Assignment Managements verbun­den
sind. Dieser Synergieeffekt ist einzigartig.

Die ICUnet.AG zählt 24 DAX- und 16 Euro Stoxx-Unternehmen
und über 450 familiengeführte Hidden Champions der europäischen Wirtschaft zu
ihren Kunden. Um seinen Kunden innovative Dienstleistungen und Erfahrungen auf höchstem
Standard bieten zu können, investiert das Unternehmen kontinuierlich in
Forschung und Entwicklung. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das innovative
Konzept und den Erfolg der ICUnet.AG.

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Fritz-Schäffer-Promenade 1
94032 Passau
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Allgemein

Jugendliche Flüchtlinge auf dem Weg zum Azubi

Die Schul- und Berufsausbildung ist ein wesentliches Instrument zur Integration von jugendlichen Flüchtlingen und Asylbewerbern. Dazu benötigen sie intensive Deutsch und Mathematik Förderung

Jugendliche Flüchtlinge auf dem Weg zum Azubi

Lernsoftware für den Förderunterricht Deutsch und Mathematik für junge Erwachsene und Flüchtlinge

Schlüssel zur schnellen Integration jugendlicher Flüchtlinge ist neben der Beherrschung der Deutschen Sprache das Fach Mathematik, um sich erfolgreich auf eine Schulausbildung oder Berufsausbildung vorzubereiten.
Helfer/-innen stehen bundesweit täglich vor immensen Herausforderungen, wie sie beginnend mit Deutschkursen, schnelle und wirkungsvolle Unterstützung auf dem Weg der schulischen und beruflichen Integration geben können.
Es kommen Jugendliche zu uns, die gar keine oder nur wenige Jahre eine Schule besucht haben. Viele sind Analphabeten, auf dem Weg zum funktionalen Analphabeten und es fehlen fundamentale Grundlagen im Fach Mathematik.
Die individuelle Deutsch und Mathematik Förderung von jungen Flüchtlingen und Asylbewerbern, aber auch von deutschen Schülerinnen und Schülern ist und bleibt hier der Schlüssel zum schulischen und beruflichen Erfolg. Sie bildet das Kernstück von Förder- und Nachhilfeunterricht.
Der ADMOVI Verlag hat mit dem Lernprogramm „Schaff-Ich“ für Deutsch und dem Lernprogramm „Schaff-Ich“ für Mathematik umfangreiche Übungsmaterialien und Lernsoftware für den Förderunterricht entwickelt. Lehrende und Lernende bekommen hier ein einheitliches, auf einander abgestimmtes und interaktives Lernsystem zur individuellen Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik.
Mehr als 400 interaktive Deutsch Übungen und Übungen zum Mathe lernen stehen in jeweils 4 einheitlichen Kursen (Lernsoftware, Online-Teste, Arbeitsblätter und Tests) für die beide Fächer zur Verfügung.
Diese vielfältigen interaktiven Deutsch Übungen und Übungen zum Mathe lernen können die jugendlichen Lernenden nutzen, um mit alltags-, schul-, und berufsvorbereitenden Inhalten altersgerecht Grundlagenwissen aus den Fächern Deutsch und Mathematik individuell zu wiederholen oder zu vertiefen.
Durch eine gezielte Auswahl der unterschiedlichen Schaff-Ich Angebote zum Absolvieren von Deutsch Übungen und Aufgaben zum Mathe lernen wird die individuelle Förderung der jugendlichen Flüchtlinge und Asylbewerber, sowie Schülerinnen und Schüler in unseren Schulen erleichtert.
Der Spaß am Lernen wird befördert und schnelle individuelle Lernerfolge heben das Selbstvertrauen der Lernenden. So können Schulnoten schnell und nachhaltig verbessert werden.
Das Programm gibt es auf CD oder Download als Einzelplatzlizenz auf der Webseite des Admovi Verlages www.prosonsoft.com . Hier kann man auch Schullizenzen und weiteres Material für Deutsch als Fremdsprache und für Alphabetisierungskurse bestellen.

Der Admovi Verlag entwickelt unter dem Label „Prosonsoft“ Lernsoftware und Lehrmaterialien für Deutsch als Fremdsprache sowie Grundbildung Deutsch und Mathematik für Erwachsene und Jugendliche. Mit iSayHello Communicator gibt es eine Reise – und Übersetzer App für iOS und Android in mehr als 100 Sprachkombinationen. Die Lern App für Kinder EduMonkey Geschichten und Märchen ist für Vorschulkinder und vermittelt nebenbei in spannend erzählten Geschichten Kenntnisse in Mathematik und Deutsch.

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Bayerische Wohnungswirtschaft sieht dringenden Handlungsbedarf für mehr bezahlbare Wohnungen

Politische Rahmenbedingungen müssen verbessert werden

München (07.09.2015) – Der Zustrom von Menschen nach Deutschland hält unvermindert an. Bis Ende Juli 2015 sind 47.767 neue Asylbewerber nach Bayern gekommen. Die Wohnungswirtschaft engagiert sich auf Grundlage ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung mit großem Nachdruck für eine menschenwürdige und integrationsfördernde Unterbringung dieser Menschen. „Die Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern stellen sich ihrer Verantwortung und wollen den Betroffenen, aber auch den Kommunen bei der Wohnraumversorgung helfen“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner. Dafür brauchen die Unternehmen politische Unterstützung und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen.

Der Verbandsdirektor nennt drei zentrale Punkte: Ein befristetes Absenken der Baustandards und die Beschleunigung von Verfahren, die Sicherstellung von sozialer Betreuung und deutlich kostengünstigeres Bauen. „Wir brauchen Konzepte zur geordneten Aufnahme, schnellen Unterbringung und dauerhaften Betreuung der zu uns kommenden Menschen“, fordert Kroner. Die Maßnahmen müssten geeignet sein, um schnell in die Breite des Marktes zu wirken.

Wohnungsversorgung ist Chefsache

Die Wohnungswirtschaft hält es für erforderlich, dass die Wohnversorgung von den Bürgermeistern in den Städten und Gemeinden zur Chefsache erklärt wird.

Resolution der deutschen Wohnungswirtschaft

Die Spitzengremien des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. haben in ihrer Sitzung am 3. September ein umfangreiches Forderungspapier verabschiedet, das den politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern zugeleitet wird.

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Zeichen (inkl. Leerzeichen): 1.719

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Diese und weitere Pressemitteilungen sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter http://www.vdwbayern.de/presse.

Im VdW Bayern sind 456 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 332 Wohnungsgenossenschaften und 89 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 530.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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