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Atemnot. Viele sind betroffen und wollen sich informieren

Atemnot. Viele sind betroffen und wollen sich informieren

Informationen zu Krankheitsbildern und Tipps der Fachärzte der Kreiskliniken Reutlingen.

Erfolgreicher Informationsabend des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde Eningen mit den Kreiskliniken Reutlingen und geplante nächste Schritte

Asthma bronchiale – im Volksmund einfach Asthma – betrifft mehr Menschen, als wir gemeinhin annehmen. Auch von COPD – vom Englischen: „Chronic obstructive pulmonary desease“, zu Deutsch eine chronische Atemwegserkrankung, die die Atmung behindert – sind viele Menschen betroffen. Etwa 7.5% der gesamten Bevölkerung leiden daran. Die gesunde Gemeinde Eningen hatte zu einem Informationsabend zum Thema Atemnot, mit Schwerpunkt COPD und Asthma bronchiale, eingeladen und circa 100 interessierte Zuhörer waren gekommen. Die Referenten Prof. Dr. Adrian Gillissen und Dr. med. Hans-Christoph Schneider – beides Ärzte an den Kreiskliniken Reutlingen – sowie Jenny Seemüller, Physiotherapeutin bei der PHYSIOEningen waren hervorragend vorbereitet und boten den Zuhörern hoch spannende und interessante Einblicke in das Krankheitsbild der Atemnot und in erfolgreiche interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten.

Die Stühle, die dank des großen Andrangs noch in den Raum gebracht werden mussten, taten der tollen Atmosphäre keinen Abbruch. Die aufmerksamen Zuhörer stellten sowohl schon während der Vorträge als auch danach viele Fragen an die Fachleute. Dass nicht nur ältere Menschen von dem besprochenen Krankheitsbild betroffen sind, zeigte sich auch in der Zusammensetzung des Publikums. Es war ein Querschnitt durch alle Altersgruppen. Und das Einzugsgebiet, das der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen mit seinen Veranstaltungen inzwischen hat, zog sich von Urach über Pfullingen bis Reutlingen – und vielleicht noch weiter. Der Bedarf an detailliertem Wissen ist groß.

Die unterschiedlichen Ursachen der Atemnot waren eines der Themen, denen sich Prof. Gillissen ausführlich widmete. Was kann man präventiv tun und was kann getan werden, wenn die Krankheit bereits da ist. Die Betroffenen sind da keineswegs auf verlorenem Posten. Prof. Dr. Gillissen zeigte auf, dass mit der neuesten Generation der Medikamente die Patienten stabilisiert und weitestgehend anfallsfrei sein können. Allerdings ist die Patientenmitarbeit – die sogenannte Compliance – oft nicht so gut, weil Medikamente wie Cortison im Asthmaspray ein schlechtes Image haben und die Behandlung oft schon nach einer Woche anfallsfreier Zeit wieder abgebrochen wird.

Die Situation von Kindern bearbeitete Dr. Schneider in seinen Ausführungen. Einer der Erkenntnisse war, dass übertriebene Hygiene Kindern gar nicht so gut tut, wie man gemeinhin glauben mag. Eine der möglichen Ursachen für allergisches Asthma bei Kindern. Auf den Punkt gebracht wäre das Aufwachsen auf dem Bauernhof mit der Exposition mit Tieren, Dreck und Gräsern und unter Nichtrauchern in der Familie das ideale Umfeld für Kinder, um einer möglichen Asthmaerkrankung vorzubeugen. Dr. Schneider erläuterte das Thema „Asthma im Kindesalter“ eingehend.

Doch auch die Unterstützung der medikamentösen Behandlung durch eine gezielte Physiotherapie kann zu erfreulich guten Ergebnissen führen, betonten die Ärzte. Physiotherapeutin Jenny Seemüller, die sich bei der PHYSIOEningen auf das Thema spezialisiert hat, stellte den Zuhörern einige kleine Mitmachübungen vor, mit denen schon einiges erreicht werden kann. Lippenbremse oder Wechselatmung waren beispielsweise im Angebot. Klingt seltsam? Die mitmachenden Zuhörer am Informationsabend waren begeistert.

Es zeigte sich auf jeden Fall, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Medizinbetrieb bei den Ärzten und den Therapeuten in der Nachbehandlung intensiviert werden sollte. Das liegt natürlich auch an der Verweildauer der Patienten in den Krankenhäusern, die sich seit 1992 annähernd halbiert hat. Lag sie 1992 noch bei 13,3 Tagen im Durchschnitt waren es 2016 nur noch 7,3 Tage. Umso wichtiger ist die Möglichkeit der intensiven und kompetenten Nachbehandlung der Patienten außerhalb der Kliniken.

Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit möchte der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen fördern, um das Wissen über Gesundheit und Wohlbefinden voran zu bringen. In naher Zukunft soll es in Eningen neben der vorhandenen Atemtherapien und Bewegungsangeboten nun auch eine sogenannte Lungensportgruppe mit Jenny Seemüller geben. Eines der Ergebnisse der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Kreiskliniken Reutlingen und dem Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen, über das sich die Vorsitzenden Dr. Barbara Dürr und Volker Feyerabend freuen. Gibt es doch der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Player im Gesundheitssystem eine breitere Basis – zum Wohle der Menschen in Eningen und der Region.

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Das Unternehmen für Gesundheit
3 Kliniken im Verbund

Die Kreisklinken Reutlingen GmbH betreibt das Klinikum am Steinenberg in Reutlingen, die Ermstalklinik in Bad Urach und die Albklinik in Münsingen.
Größter kommunaler Arbeitgeber der Region

Mit insgesamt rund 770 Betten, rund 2.000 Beschäftigten, circa 36.000 stationären und 80.000 ambulanten Patienten pro Jahr ist die Kreisklinken Reutlingen GmbH der größte kommunale Arbeitgeber der Region.

Fast komplettes medizinisches Leistungsspektrum

Die Kliniken sind modern ausgestattet und verfügen über neueste diagnostische Verfahren. Sie sind in der Lage, bis auf wenige Ausnahmen (beispielsweise Herzchirurgie und Transplantationsmedizin) das komplette medizinische Leistungsspektrum abzudecken.
Hohe medizinische Kompetenz für den Landkreis und darüber hinaus

Den Einwohnern des Landkreises Reutlingen stehen mit diesen Kliniken wohnortnahe stationäre Behandlungseinrichtungen mit hoher medizinischer Kompetenz zur Verfügung.

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Kreiskliniken Reutlingen: Atemnot ist behandelbar

Informationsabend am 06. Februar 2018 der Gesunden Gemeinde mit den Kreiskliniken Reutlingen um 19:00 Uhr im Rathaus Eningen

Kreiskliniken Reutlingen: Atemnot ist behandelbar

Ein Lungenfunktionstest ist harmlos. Er gehört zu den zuverlässigen Diagnoseinstrumenten.

Asthma bronchiale – im Volksmund einfach Asthma – betrifft mehr Menschen, als wir gemeinhin annehmen. Auch von COPD – vom Englischen: „Chronic obstructive pulmonary desease“, zu Deutsch eine chronische Atemwegserkrankung, die die Atmung behindert – sind viele Menschen betroffen. Etwa 7.5% der gesamten Bevölkerung leiden daran. Oft, ohne es wirklich zu registrieren. Während Asthma meist auf eine allergische Veranlagung beim Patienten zurückgeführt werden kann, wird COPD durch äußere Einflüsse verursacht. Ganz vorn stehen Rauchen oder staubintensive Arbeitsplätze in der Statistik. Der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen veranstaltet gemeinsam mit den Kreiskliniken Reutlingen (KKRT) am 06. Februar 2018 im Rathaus in Eningen einen Informationsabend zu diesem wichtigen Thema. Redner werden Prof. Dr. Adrian Gillissen, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Sportmedizin und Notfallmedizin, Dr. med. Hans-Christoph Schneider, Facharzt für Kinderheilkunde am KKRT sowie Jenny Seemüller, Physiotherapeutin, Yogatherapeutin, Sport- und Fitnesskauffrau sowie Teilhaberin bei PHYSIOEningen – allesamt ausgewiesen Fachleute auf ihren Gebieten – sein.

Aus der Zusammensetzung der Referenten zeigt sich schon, dass es eine enge Zusammenarbeit zwischen medizinischer Betreuung bei den Fachärzten und Fachleuten in der Therapie, bzw. ambulanter Nachbehandlung geben muss und gibt. Die enge Kooperation zwischen den KKRT und dem Arbeitskreis Gesunde Gemeinde basiert auf der Initiative von Dr. Barbara Dürr. Sie ist die Leiterin des Gesamtarbeitskreises und hat wie der gesamte Arbeitskreis großes Interesse daran, Informationen zur Gesundheit allen Menschen zugängig zu machen und zu verbreiten. In der Vergangenheit ist das bereits besten gelungen. Die Informationsabende zu Themen wie Adipositas, Gelenkersatz oder demenzsensibles Krankenhaus waren alle gut besucht.

Und sie zeigen das große Interesse, auf das solche Abende des AK Gesunde Gemeinde und des Gesundheitsforums in der Bevölkerung stoßen. Eningen sei laut Landrat Thomas Reumann Vorzeigegemeinde und steht mit dem Arbeitskreis Gesunde Gemeinde bundesweit als Beispiel für gute Aufklärungsarbeit und Informationsverbreitung zu Gesundheitsthemen. Das wird auch beim Thema Asthma und COPD nicht anders sein.

Für den Informationsabend zu diesem wichtigen Thema haben sich die Akteure des Arbeitskreises die Mitwirkung kompetenter Fachleute gesichert. Prof. Dr. Adrian Gillissen ist u.a. Facharzt für Pneumologie, Lungenheilkunde, und Allergologie. Er leitet die medizinische Klinik III in der Ermstalklinik in Bad Urach. Als Teil der KKRT betreut er auch Patienten in Reutlingen. Schwerpunkte seiner Arbeit in den Kliniken ist die Lungen- und Bronchialheilkunde oder die Allergologie. In seinem Vortrag wird er die Risikogruppen der unterschiedlichen Atemwegserkrankungen darstellen und Wege der Behandlung aufweisen.

Dr. med. Hans-Christoph Schneider ist Leitender Oberarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an den KKRT. Als Fachmann für Kinderkardiologie und Pulmologie, das heißt Lungenheilkunde, sowie Asthma bei Kindern hat er einen hervorragenden Ruf. Er wird in seinem Vortrag das Thema der asthmatischen Erkrankung näher beleuchten.

Die dritte im Bunde der Referenten wird Jenny Seemüller sein. Sie ist Teilhaberin bei PHYSIOEningen und mit der Therapie von Atemwegserkrankungen bestens vertraut. In ihrem Vortrag wird sie den Zuhörerinnen und Zuhörern weitere Anschlusstherapien vorstellen und mit Atemübungen zum Mitmachen animieren. Einfach, um das Publikum spüren zu lassen, wie wirkungsvoll Atemübungen, bzw. das richtige Atmen auf das eigene Körpergefühl haben können.

Die zuverlässige Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Therapeuten ist für den gesamten Behandlungsprozess und -erfolg enorm wichtig. Erst recht, da sich die Verweildauer der Patienten in den deutschen Krankenhäusern seit 1992 annähernd halbiert hat. Lag sie 1992 noch bei 13,3 Tagen im Durchschnitt waren es 2016 nur noch 7,3 Tage. Das liegt einerseits an den Fortschritten in der Medizin, andererseits ist es aber auch ein Ergebnis des enormen Kostendrucks, den das Gesundheitssystem auf seine Akteure macht. Umso wichtiger ist die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit und einer kompetenten Nachbehandlung der Patienten.

Als Gegensatz zur Entwicklung der Verweiltage, oder als Grund dafür, ist zu sagen, dass die Zahl der Kliniken in Deutschland stetig abnimmt. 2016 hat man in Deutschland 9,2 Millionen Fälle in deutschen Krankenhäusern gezählt. Steigende Fallzahlen bei sinkender Zahl an Kliniken – weniger Akteure haben mehr Arbeit. In welche Richtung die Entwicklung gehen muss, ist klar.

Todesfälle aufgrund von Krankheiten des Atmungssystems belegten 2015 mit 7,4% den traurigen 3. Platz in der „Rangliste“ der Todesursachen in Deutschland. Insgesamt waren es 68.300 Todesfälle, die auf Krankheiten des Atmungssystems zurückzuführen waren. Alles Fakten, die die eminente Wichtigkeit des Themas unterstreichen.

Volker Feyerabend, Co-Vorstand des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde und Beirat im Gesundheitsforum Eningen, sieht sich und seine Mitstreiter auf dem richtigen Weg. Die Kooperation zwischen Arbeitskreis und KKRT liegt in seiner Verantwortung. „Ich bin sehr froh über die Kooperation mit den Kreiskliniken. Sie ist mit den Veranstaltungen immer stärker geworden und hat auch für die Betroffenen, zum Beispiel adipöse Kinder, zu neuen hilfreichen Angeboten geführt.“ So sieht Arbeit für die Praxis und zum Nutzen der Menschen aus.

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Verkleinerung der Trikuspidalklappe durch minimal-invasiven Eingriff am Herzen

Die Trikuspidalklappe ist eine der vier Herzklappen des Menschen. An dieser Klappe treten einerseits weniger Klappenfehler auf als etwa an der Mitral- oder der Aortenklappe. Andererseits sind Eingriffe an dieser Klappe technisch schwieriger. Eine undichte Trikuspidalklappe kann vielfältige Symptome verursachen – von starken Wasseransammlungen in den Beinen bis hin zu Atemnot und Herzrhythmusstörungen. In vielen Fällen ist die Klappe selbst noch ausreichend funktionstüchtig, aber die Halterung nicht mehr in Ordnung. In diesen Fällen muss die Trikuspidalklappe nicht ersetzt werden, sondern die Ärzte verkleinern die Klappe, in dem sie einen Klappenring einbauen und so die Undichtigkeit schließen.

„Bisher erfolgte eine solche Ringimplantation offen chirurgisch“, erläutern die Oberärzte Dr. Ralph Stephan von Bardeleben und PD Dr. Eberhard Schulz vom Herzzentrum Mainz, die den Eingriff vorgenommen haben. „Nun können wir unseren Patienten mit einem minimal-invasiven Eingriff mittels Katheter helfen. Eine Öffnung des Brustkorbs ist nicht erforderlich. Von dieser neuen schonenden Methode profitieren vor allem ältere Patienten mit zumeist zahlreichen Begleiterkrankungen, bei denen das Operationsrisiko eines offenen chirurgischen Eingriffs zu groß wäre.“

Im eJournal MEDIZIN ASPEKT E finden Sie im Artikel “ Weiterer Meilenstein erreicht: Erstmals Trikuspidalklappe des Herzens mittels Katheter repariert “ weitere Details über die Hintergründe.

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Gegen Atemnot hilft Bewegungstherapie

Schonung ist für Lungenkranke der falsche Weg

Gegen Atemnot hilft Bewegungstherapie

Foto: Fotolia (No. 5161)

sup.- Es klingt logisch, ist aber nach neuen medizinischen Erkenntnissen genau der falsche Weg: Menschen, die an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden, meiden körperliche Anstrengung, weil sie dadurch schnell in Atemnot geraten. „Das führt dazu, dass sie sich weniger belasten und an Muskelkraft und Kondition verlieren“, warnt Prof. Heinrich Worth, Chefarzt der Klinik für Herz- und Lungenerkrankungen (Klinikum Fürth). Ein Teufelskreis: Je mehr sich die Betroffenen schonen, desto geringer wird ihre Leistungsfähigkeit. Genau die umgekehrte Verhaltensweise ist deshalb Studien zufolge erfolgversprechend. Moderate körperliche Aktivität verbessert die Lebensqualität von COPD-Patienten. Prof. Worth rät beispielsweise zur Teilnahme an Lungensportgruppen. Der Aufbau und Ablauf einer Übungseinheit folgt dort meistens einem bestimmten Schema, dazu gehören Ausdauer- und Krafttraining sowie Koordinations- und Dehnübungen. Die Übungsleiter achten darauf, dass die Teilnehmer sich nicht übernehmen und die Aufgaben ihrem Potenzial angepasst sind. Die Gruppenzugehörigkeit fördert außerdem die Motivation, regelmäßig aktiv zu werden.

Voraussetzung für die Teilnahme an Kursen zur Bewegungstherapie ist jedoch eine adäquate medikamentöse Behandlung der COPD-Symptome durch eine gleichmäßige Verteilung von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Wirkstoffen in der gesamten Lunge. Um dieses Ziel zu erreichen, sind nach Information des Lungenfacharztes Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) Inhalationsgeräte wie das Dosieraerosol Foster (Chiesi) besonders geeignet, da sie die Wirkstoffe in extrafeiner Formulierung enthalten. Sie gewährleisten, dass die großen wie auch die kleinen Atemwege gleichermaßen gut therapiert werden können. Informationen zu entsprechend qualifizierten Lungensportgruppen sind bei Krankenkassen erhältlich, die die Kosten für die Teilnahme an solchen Kursen meist anteilig oder komplett übernehmen.

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Häufiger Husten und Atemnot

Lassen Sie Ihre Lungenfunktion überprüfen!

Häufiger Husten und Atemnot

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sup.- Morgens erst einmal ordentlich abhusten und bei körperlicher Belastung zunehmende Atemnot verspüren – diese Symptome kennen viele Raucher wie auch Ex-Raucher, aber die meisten ignorieren sie. Das ist fatal: Denn hinter diesen Warnzeichen kann sich der Beginn einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verbergen, einer irreversiblen Erkrankung, bei der immer mehr Lungengewebe zerstört wird. Aktuelle Ergebnisse einer britischen Studie mit 38.859 Teilnehmern belegen, dass viele Patienten mit COPD nichts von ihrer Erkrankung wissen. Der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) geht davon aus, dass die Situation in Deutschland ähnlich ist. „Dabei lässt sich die Erkrankung durch eine einfache Lungenfunktionsprüfung eigentlich gut feststellen“, sagt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Er empfiehlt allen Menschen, die unter chronischem Husten leiden, mit oder ohne Auswurf sowie regelmäßiger Atemnot, einen Lungenfunktionstest machen zu lassen.

Bei der medikamentösen Therapie der COPD ist es neuesten Erkenntnissen zufolge von großer Bedeutung, dass auch die Lungenperipherie erreicht wird. „Es gibt keine COPD, die nicht auch eine entzündliche Erkrankung der kleinen Atemwege ist“, erläutert Dr. Voshaar. Deshalb sollten entzündungshemmende und bronchienerweiternde Substanzen in extrafeinen Wirkstoffpartikeln inhaliert werden, damit der gesamte Bronchialbaum mit allen Verästelungen therapiert wird, was auch bei Asthmatikern sehr wichtig ist. „Patienten individuell können wir mit dem modernen Foster Dosieraerosol oder dem innovativen Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler die großen und kleinen Atemwege behandeln“, sagt der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

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Asthma: Linderung durch Sonnenschein-Vitamin

Asthma: Linderung durch Sonnenschein-Vitamin

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der gesamten Besonnungsbranche in Deutschland

Asthmatiker kennen die Symptome nur zu gut: Atemnot, verschleimte Atemwege und ein Pfeifen beim Atmen. Das Gefühl einer tonnenschweren Last auf der Brust, die es kaum möglich macht, tief ein und auch durchzuatmen.

Ein Forscherteam des King’s College in London, England ist nun auf Ergebnisse gestoßen, die Asthmatiker durchatmen lassen könnten.
Sie fanden einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Symptom-Linderung von Asthma. Regelmäßige Aufenthalte an der Sonne, könnten die Krankheit möglicherweise positiv beeinflussen.

Die neuesten Ergebnisse des King’s College zeigen, dass Vitamin D beruhigend auf das Immunsystem wirken kann, welches bei einem Asthmaanfall überreagiert.
Leider wurde die Behandlung mit Vitamin D an Patienten bisher nicht getestet.
Die gängigste Behandlungsmethode sei weiterhin die Gabe von Steroiden, welche allerdings nicht bei jedem Asthmatiker anschlagen.

Die Forscherin Prof. Catherine Hawrylowicz des King’s College in England, spricht von einem stark auffälligen Zusammenhang zwischen einem ausgeglichenen Vitamin D-Spiegel im Blut und der Besserung der Asthma-Symptome. Die Forscherin ist der Meinung, dass Asthmatiker, welche sich ausreichend in der Sonne aufhalten und deren Vitamin D-Spiegel im Blut dementsprechend ausglichen ist, ihre Krankheit besser im Griff hätten, als jene, die einen Mangel aufweisen.

Aufmerksam auf die Symptomlinderung durch Vitamin D wurde die Forschergruppe um Hawrylowicz bei der Untersuchung der Wirkung von Vitamin D auf eine chemische Substanz des Körpers, Interleukin-17.
Interleukin-17 ist ein wichtiger Teil des Immunsystems, welches zur Bekämpfung von Infektionen im menschlichen Körper beiträgt. Ist der Anteil an Interleukin-17 im Körper allerdings zu hoch, kann es zu Asthma führen.

Die Studie, welche im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurde, war in der Lage nachzuweisen, dass Vitamin D den Anteil an Interleukin-17 senken kann. Hierzu wurden Blutproben von 28 Patienten analysiert.
Klinische Studien des Forscherteams sollen nun zeigen, ob die Gabe des „Sonnenschein-Vitamin D“ die Symptome der Patienten lindern kann. Im Fokus der Forschung stehen vor allem an Asthma erkrankte Patienten, welche nicht auf Steroide zur Linderung der Symptome ansprechen und deren Interleukin-17 Level um das siebenfache höher ist, als der anderer Asthmatiker.

Studienleiterin Prof. Catherin Hawrylowicz zu BBC: „Wir denken, dass die Behandlung mit Vitamin D bei Steroid-resistenten Menschen dazu beitragen könnte auf Steroide zu reagieren oder jenen, welche auf Steroide reagieren, könnte Vitamin D helfen, weniger Steroide nehmen zu müssen.“
In einer Kultur, in welcher man der Sonne mit Sonnencreme begegnet, merkt die Studienleiterin an, verzeichne man dauerhaft steigende Asthma-Raten.

Malayka Rahman, von der Charity Asthma UK freut sich über die Studie und deren mögliche Ergebnisse: „Wir wissen auch, dass viele Menschen mit Asthma Bedenken über die Nebenwirkungen ihrer Medikamente haben. Sollten die Studienergebnisse zeigen, dass Vitamin D die Menge an Medikamente für Asthmatiker senken kann, hätte dies einen enormen Einfluss auf die Lebensqualität an Asthma erkrankter Menschen.“

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der kommerziellen Anbieter von Besonnungs- und verwandten Dienstleistungen.
Die Mitglieder des Verbandes stehen in Ihrem Angebot an Ihre Kunden für ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Sicherheit.
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– fördert die Verbreitung von Informationen über Sonne und Besonnung in Presse und
Öffentlichkeit,
– unterstützt technische und wissenschaftliche Forschung in diesen Feldern,
– wirkt mit an staatlichen und privaten Initiativen für eine optimale Markt- und
Berufsordnung,
– unterstützt die Mitglieder beim Erwerb von Fachqualifikationen und fördert
Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.

Weitere Infos zum Bundesfachverband Besonnung e. V. und dessen Leitlinien, erhalten sie unter https://www.bundesfachverband-besonnung.de

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