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Arbeitsplatzabbau bei Opel (PSA)? Tipps zum Thema Aufhebungsvertrag

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Arbeitsplatzabbau bei Opel (PSA)? Tipps zum Thema Aufhebungsvertrag

Fachanwalt Bredereck

Am Standort von Opel (PSA) in Eisenach soll die Belegschaft schrumpfen, von 1800 auf rund 1000 Mitarbeiter. Das berichtet die dpa unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. Wie kann Opel die Stellen abbauen? Eine Möglichkeit: mit Aufhebungsverträgen. Was Arbeitnehmer bei Aufhebungsverträgen beachten müssen, erklärt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck.

Erstens, keine Sperrzeit riskieren! Jeder Arbeitnehmer, der einen Aufhebungsvertrag unterschreibt, muss wissen, dass er sich dadurch eine Sperrzeit auf den Bezug seines Arbeitslosengeldes einhandeln kann. Schließlich hat er mit dem Aufhebungsvertrag an seiner Arbeitslosigkeit „mitgewirkt“, was Grundlage ist für eine Sperre des Arbeitslosengeldes, die bis zu 12 Wochen andauern kann, in Einzelfällen sogar länger. Wer sichergehen will, dass er sein volles Arbeitslosengeld erhält, darf seinen Arbeitsplatz regelmäßig nicht freiwillig aufgeben.

Wie sichert man sich Abfindung und Arbeitslosengeld? Grundsätzlich gilt: Nur, wer sich gegen seine Kündigung wehrt vor dem Arbeitsgericht mit einer Kündigungsschutzklage, und: Nur, wer dann vor dem Arbeitsgericht mit seinem alten Arbeitgeber einen gerichtlich protokollierten Abfindungsvergleich schließt, der regelmäßig ausschließt, dass die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit verhängt. Angewiesen hat das die Bundesagentur für Arbeit in einer internen Weisung an ihre Sachbearbeiter. Bei einem Aufhebungsvertrag hat der Sachbearbeiter regelmäßig einen gewissen Spielraum, je nach Fall unterschiedlich zu entscheiden. Bei einem Aufhebungsvertrag kann der Arbeitnehmer die Sperrzeit nie mit Sicherheit ausschließen.

Was kann man Opel-Mitarbeitern jetzt raten? Überprüfen Sie den Aufhebungsvertrag, falls er Ihnen angeboten wird, zuerst mit einem Experten. Überzeugen Sie sich davon, dass Sie mit dem Aufhebungsvertrag gut fahren. Vielleicht lohnt sich der Aufhebungsvertrag trotz der Sperrzeit, die drohen könnte. Gehen Sie sicher, dass arbeitsvertragliche Nebenansprüche ausreichend berücksichtigt werden und dass man keine Ansprüche, die Ihnen aufgrund Ihres Arbeitsverhältnisses zustehen, auslässt. Vergessen Sie das Zeugnis nicht! Das Zeugnis sollte mindestens die Note „gut“, besser noch ein „sehr gut“ widerspiegeln.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

15.05.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Aufhebungsvertrag: Die 8 wichtigsten Fragen und Antworten!

Aufhebungsvertrag: Die 8 wichtigsten Fragen und Antworten!

Haben Sie Fragen zum Thema Aufhebungsvertrag? Dann rufen Sie uns an unter 0201 / 68 51 840. (Bildquelle: © Stockfotos-MG – fotolia.com)

Darf“s auch mal ein Aufhebungsvertrag sein?

Soll ein Arbeitsverhältnis beendet werden, denkt jeder sofort an Kündigung. Es gibt aber eine gute Alternative: Den Aufhebungsvertrag.

Egal ob der Arbeitgeber drängelt oder die Zahlung einer Abfindung lockt: leichtfertig sollte man den Aufhebungsvertrag nicht unterzeichnen! Ist er erstmal in der Welt, lässt sich davon kaum wieder Abstand nehmen.

1. Was ist ein Aufhebungsvertrag?

Ein Aufhebungsvertrag ist eine Vereinbarung, in der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses einigen. In dem Aufhebungsvertrag können ganz unterschiedliche Bedingungen des Austritts geregelt werden.

Für den Aufhebungsvertrag ist zwingend die Schriftform einzuhalten. Das bedeutet, der gesamte Vertrag muss schriftlich abgefasst und von beiden Parteien unterzeichnet werden.

Ein Vertragsschluss per SMS, E-Mail oder Fax ist nicht möglich.

2. Was ist der Unterschied zwischen einem Aufhebungsvertrag und einer Kündigung?

Ein Aufhebungsvertrag ist eine zweiseitige Erklärung. Er ist nur wirksam, wenn beide Vertragsparteien dem Inhalt zustimmen. Der Aufhebungsvertrag lebt von seiner Einvernehmlichkeit.

Eine Kündigung hingegen ist eine einseitige Erklärung. Derjenige, der Kündigung erhält, muss damit nicht einverstanden sein.

Bei einem Aufhebungsvertrag ist die gütliche Einigung der Parteien ein großer Vorteil gegenüber der Kündigung: Das Verhältnis zueinander wird geschont und man kann mindesten „im Besseren“ auseinandergehen.

3. Warum werden Aufhebungsverträge abgeschlossen?

Aufhebungsvertrag und Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis gleichermaßen. Aufhebungsverträge können aber für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Gegensatz zur Kündigung vorteilhaft sein. Denn in einem Aufhebungsvertrag lässt sich das „Drumherum“ der Beendigung des Arbeitsverhältnisses individuell gestalten. Persönliche oder betriebliche Bedürfnisse nach einer Beendigung können so flexibler umgesetzt werden. Man ist nicht an die gesetzlichen Vorgaben gebunden, die eine Kündigung mit sich bringt.

Vielleicht möchte der Arbeitnehmer eine neue Stelle antreten und den alten Arbeitsplatz deshalb so schnell wie möglich verlassen. Würde er kündigen, wäre er an eine Kündigungsfrist gebunden. Will er die Kündigungsfrist umgehen, gelingt das zB. durch einen Aufhebungsvertrag.

Vielleicht möchte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer betriebs- oder verhaltensbedingt kündigen, aber keinen langwierigen Kündigungsschutzprozess in Kauf nehmen. Ein Aufhebungsvertrag ist hierfür eine gute Möglichkeit – bietet man dem Arbeitnehmer eine Abfindung an, wird er sich u.U. noch schneller mit dem Gedanken an eine Aufhebung anfreunden.

In einem Aufhebungsvertrag werden viele wichtige Einzelheiten der Beendigung geregelt. Daher ist es in jedem Fall sinnvoll, hier einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen.

4. Was kann in einem Aufhebungsvertrag geregelt werden?

Die Bedingungen, die im Aufhebungsvertrag festgelegt werden sollten, sind je nach Arbeitsverhältnis sehr unterschiedlich.

Am wichtigsten ist natürlich der Beendigungszeitpunkt.

Weitere relevante Punkte sind zB:

– Freistellung sofort oder später
– Abfindungszahlung
– Lohnfortzahlung während der Freistellung
– Wettbewerbsverbot
– Zeugnis
– Kompensation des Verlusts von Bonuszahlungen
– Ausgleichsklausel

(Beide Seiten erklären damit, dass sie nur die Ansprüche aus dem Aufhebungsvertrag gegeneinander haben. Alle weiteren Ansprüche sind abgegolten).

Die Ansprüche des Arbeitnehmers können vielfältig sein. Möglicherweise hat der Arbeitnehmer noch nicht seinen gesamten Urlaub genommen oder Überstunden angesammelt.

Ein Fachanwalt kann am besten übersehen, ob sie zB ausbezahlt oder Freistellung abgegolten werden sollten.

5. Was sind die Vorteile und Nachteile eines Aufhebungsvertrags?

Drei Dinge werden durch einen Aufhebungsvertrag umgangen, die sonst bei einer Kündigung eingehalten werden müssen:

– Kündigungsfrist
– Kündigungsschutz
– Ggf. Anhörung des Betriebsrats

Die sonst im Arbeitsrecht übliche Kündigungsfrist muss nicht eingehalten werden.

Das kann für beide Seiten ein Vorteil sein:

Es ist nicht immer der Arbeitgeber, der seine Beschäftigten „schnell loswerden“ möchte. Auch ein Arbeitnehmer kann großes Interesse daran haben, den Betrieb so schnell wie möglich zu verlassen. Für denjenigen, der am Arbeitsverhältnis festhalten will, ist die verkürzte Kündigungsfrist natürlich nachteilig.

Vorteile für Arbeitnehmer:

– Für den Arbeitnehmer kann es also positiv sein, dass er die Kündigungsfrist nicht einhalten muss. ZB, wenn er so schnell wie möglich seinen Traumjob in einer anderen Firma antreten möchte.
– Er kann eine Abfindung aushandeln, auch wenn ihm keine zusteht.
– Er kann sich mit dem Arbeitgeber darauf einigen, dass ihm ein gutes qualifiziertes Zeugnis ausgestellt wird
– Er kann einer verhaltensbedingten oder außerordentlichen Kündigung zuvorkommen. Denn die Kündigungsgründe müssen nicht angegeben werden.

Nachteile für den Arbeitnehmer:

Die Nachteile für den Arbeitnehmer ergeben sich insbesondere aus den Punkten Kündigungsschutz und Anhörung des Betriebsrats.

– Der gesetzliche Kündigungsschutz entfällt.
– Der möglicherweise für den betreffenden Arbeitnehmer bestehende besondere Schutz vor Kündigungen wird ausgehebelt.
– Soweit in einer Firma der Betriebsrat bei einer Kündigung angehört werden muss, muss diesen Erfordernis nicht eingehalten werden. Der Betriebsrat würde im „Normalfall“ prüfen, ob und welche Gründe einer Kündigung entgegenstehen.
– Der Arbeitnehmer riskiert eine Sperrung des Arbeitslosengeldes. Die Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags kann so gewertet werden, als ob er selbst gekündigt hat.

Vorteile für Arbeitgeber:

– Kein gesetzlicher Kündigungsschutz
-Der Arbeitgeber kann Arbeitsverhältnisse von Arbeitnehmern aufheben, denen sonst nur schwer oder gar nicht gekündigt werden kann. Etwa Betriebsräten, Schwerbehinderten, Schwangeren oder langjährigen Mitarbeitern, die bei einer erforderlichen Sozialauswahl besonders geschützt wären.
– Kein Anhörungsrecht des Betriebsrats. Der Arbeitgeber muss keine Gründe für die Kündigung angeben und etwaige Vorbehalten des Betriebsrats nicht berücksichtigen.

Nachteile für den Arbeitgeber:

– Der Arbeitnehmer erklärt sich unter Umständen nur zur Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages bereit, wenn er eine (hohe) Abfindung erhält.

6. Führt ein Aufhebungsvertrag zu einer Sperrzeit?

In der Regel bekommen Arbeitnehmer, die ihr Arbeitsverhältnis ohne wichtigen Grund kündigen, eine Sperrzeit für ihr Arbeitslosengeld aufgebrummt. Einem Arbeitnehmer, der einen Aufhebungsvertrag unterschreibt, droht das gleiche Schicksal – schließlich hat er sein Arbeitsverhältnis „freiwillig“ beendet.

Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht weiß, wie man die Sperrzeit u.U. vermeidet.

Er weiß, was die Bundesagentur als wichtigen Grund geltend lässt. ZB, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer auch ohne den Aufhebungsvertrag zum gleichen Beendigungszeitpunkt sozial gerechtfertigt betriebsbedingt gekündigt hätte.

Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht weiß darüber hinaus, wie man ein Ruhen des Arbeitslosengeldes umgehen kann: Der Aufhebungsvertrag darf das Arbeitsverhältnisses nicht vor der ordentlichen Kündigungsfrist beenden.

Die Höhe einer Abfindung wirkt sich an sich nicht auf das Arbeitslosengeld aus.

7. Kann ein Aufhebungsvertrag widerrufen werden?

Ist der Aufhebungsvertrag unterzeichnet, kommt man davon kaum los. Ein gesetzliches Widerrufs- bzw. Rücktrittsrecht – wie zB für Haustürgeschäfte – gibt es nicht.

Manchmal sehen Tarifverträge ein Widerrufsrecht des Arbeitnehmers vor.

Der Aufhebungsvertrag kann wegen eines Irrtums, einer widerrechtlichen Drohung oder einer arglistigen Täuschung angefochten werden. Diese drei Gründe sind im Arbeitsalltag aber sehr selten.

So ist die Drohung mit einer Kündigung nicht per se widerrechtlich. Sie ist es nur dann, wenn der Arbeitgeber mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen muss, dass die angedrohte Kündigung rechtswidrig wäre. Wurde der Arbeitnehmer zur Unterschrift gedrängelt, ist dies auch das kein Grund zur Anfechtung.

Hier ist eine gute juristische Einschätzung gefragt. Ein Fachanwalt kann auch beurteilen, ob ein Rücktritt möglich ist, zB. weil der Arbeitgeber die Abfindung nicht zahlt.

8. Wie kann ein Fachanwalt im Falle eines Aufhebungsvertrages helfen?

Eine vorschnelle Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag kann mitunter einschneidenden Konsequenzen haben. Jeder Aufhebungsvertrag verdient daher eine ganz individuelle, sorgfältige juristische Prüfung.

Ein Fachanwalt

– berät im Hinblick auf den günstigsten Beendigungszeitpunkt
– weiß, wie sich eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld vermeiden lässt
– schätzt die Höhe einer angemessenen Abfindung ein
– klärt, ob Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch Forderungen gegeneinander haben
– behält alle zu regelnden Details im Blick, zB. die Zeugnisnote

9. Zusammenfassung

– In einem Aufhebungsvertrag einigen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber einvernehmlich auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses
– Die Bedingungen des Austritts werden individuell festgelegt, zB Freistellung sofort oder später, Abfindungszahlung oder Lohnfortzahlung während der Freistellung
– Die übliche Kündigungsfrist muss nicht eingehalten werden
– Es gilt kein Kündigungsschutz
– Der Betriebsrat muss nicht angehört werden
– Es droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld
– Ein Aufhebungsvertrag lässt sich kaum rückgängig machen

Quelle: https://www.kanzlei-asch.de/aufhebungsvertrag

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Aufhebungsvertrag: Wann lohnt es sich, einen Anwalt zu beauftragen?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Aufhebungsvertrag: Wann lohnt es sich, einen Anwalt zu beauftragen?

Fachanwalt Bredereck

Der Inhalt eines Aufhebungsvertrags ist Verhandlungssache: Der Arbeitgeber schlägt den Vertragstext vor, er muss so nicht stehen bleiben. Ein Arbeitnehmer, der geschickt verhandelt, holt regelmäßig deutlich mehr für sich heraus. Gut beraten ist, wer sich vor dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags Tipps holt bei einem erfahrenen Arbeitsrechts-Experten, oder sich bei den Verhandlungen vertreten lässt. In welchen Fällen sich die anwaltliche Vertretung lohnt, erklärt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck.

Für Arbeitnehmer, die eine Rechtsschutzversicherung haben, lohnt sich die anwaltliche Beratung und Vertretung fast immer. Der Eigenanteil ist in aller Regel deutlich geringer, als der Vorteil, den die anwaltliche Beratung bringt. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, muss nur darauf achten, dass sie die Deckungszusage erteilt. Und hier gilt grundsätzlich: Rechtsschutzversicherungen erteilen die Deckungszusage im Fall eines Aufhebungsvertrages, wenn der Arbeitgeber den Aufhebungsvertrag vorgeschlagen hat.

Nicht ganz so einfach ist es, wenn der Arbeitnehmer die Anwaltskosten aus eigener Tasche bezahlen muss. In diesem Fall muss man in etwa voraussehen können, was man mit den Verhandlungen erreichen kann. Besonders wichtig ist die Frage: Welche Abfindungshöhe ist realistisch? Einschätzen kann das ein erfahrener Abfindungs-Spezialist in einem Vorabgespräch; in den meisten Fällen kann man es relativ verlässlich einschätzen, ob es sich lohnt, die Verhandlungen von einem Anwalt führen zu lassen. Worauf kommt es da an?

Fast immer gilt: Je besser der Kündigungsschutz, desto höher die Abfindung. Und: Arbeitgeber erhöhen das Abfindungsangebot meistens, wenn ein Anwalt eingeschaltet wird. Denn er weiß: Ein Kündigungsschutzverfahren, das womöglich mit einem Abfindungsvergleich endet oder mit einer Wiedereinstellung des Arbeitnehmers, wird für den Arbeitgeber fast immer deutlich teurer.

Klar muss man aber auch sagen: Für Arbeitnehmer, die sich nicht auf das Kündigungsschutzgesetz berufen können, lohnt sich die anwaltliche Vertretung nur in Ausnahmefällen. Wer beispielsweise noch in der Probezeit ist oder in einem Kleinbetrieb arbeitet, der hat regelmäßig kaum Aussichten auf eine hohe Abfindung, weil der Arbeitgeber nicht durch das Kündigungsschutzgesetz gebunden ist. Diesen Arbeitnehmern bietet man für gewöhnlich auch keinen Aufhebungsvertrag an, weil es selten vorkommt, dass das Gesetz solche Kündigungen einschränkt. Für diese Arbeitnehmer lohnt es sich meistens nur dann, zum Anwalt zu gehen, wenn beispielsweise gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen wurde oder ein Fall der sexuellen Belästigung durch den Arbeitgeber vorliegt.

Liegt Ihnen ein Aufhebungsvertrag vor? Rufen Sie mich gern an unter 030.40004999. Kostenlos und unverbindlich bespreche ich mit Ihnen, ob es sich für Sie lohnt, einen Anwalt zu beauftragen. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Aufhebungsvertrag: Der größte Fehler des Arbeitnehmers

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Aufhebungsvertrag: Der größte Fehler des Arbeitnehmers

Fachanwalt Bredereck

Personalgespräch: Der Chef legt einen Aufhebungsvertrag vor. Was ist der größte Fehler, den Arbeitnehmer jetzt machen können? Wie vermeidet man diesen Fehler? Antworten hat Anwalt Bredereck, Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte.

Ihn zu unterschreiben, ohne zu wissen, was das bedeutet, ist aus meiner Sicht der größte Fehler, den Arbeitnehmer machen können im Fall eines Aufhebungsvertrags. Auch wenn einem die Abfindung hoch vorkommt: Es gibt immer einen guten Grund, warum der Arbeitgeber diese Summe anbietet. Kein Arbeitgeber verschenkt freiwillig Geld. Wer beispielsweise 30.000 EUR anbietet, rechnet regelmäßig damit, den Vorstellungen des Arbeitnehmers mit einem höheren Verhandlungsangebot entgegenzukommen zu müssen. Bevor man unterschreibt, muss man immer zuerst mit einem Experten über das Abfindungsangebot reden!

Einer Drucksituation darf der Arbeitnehmer auch nicht nachgeben! Anwaltlichen Rat braucht immer auch der Arbeitnehmer, dem man mit einer Kündigung droht und gleichzeitig den Aufhebungsvertrag als „elegante Lösung“ vorschlägt. Wer in einer solchen Situation ohne Rat vom Anwalt oder Fachanwalt unterschreibt, der lässt sich regelmäßig deutlich unter Wert verkaufen. Zwar kann man solche unter Druck abgeschlossenen Aufhebungsverträge mitunter anfechten. Allerdings sind die Hürden dafür sehr hoch.

Deutlich bessere Karten hat man, wenn man um Bedenkzeit bittet und den Vorschlag des Arbeitgebers vom Fachmann prüfen lässt. Und wenn der Arbeitgeber keine Bedenkzeit gibt? Dann sollte man erst recht von der Unterschrift absehen und sich sofort anwaltlichen Rat holen. Jeder seriöse Arbeitgeber gibt einem die Möglichkeit, Aufhebungsverträge anwaltlich zu überprüfen.

In fast allen Fällen erzielt ein Arbeitsrechts-Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht deutlich bessere Verhandlungs-Ergebnisse. Wer sich anwaltlich beraten lässt: vermeidet regelmäßig eine Sperrzeit auf den Bezug des Arbeitslosengeldes, vermeidet die Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld, erhält in der Regel ein besseres Zeugnis, und bezieht mehr Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis ein.

Sich telefonisch zu erkundigen, lohnt sich immer! Von mir erhalten Sie eine kostenlose und unverbindliche telefonsicher Ersteinschätzung. Rufen Sie mich an unter 030.40004999: Gern spreche ich mit Ihnen über den Aufhebungsvertrag, den man Ihnen anbietet und darüber, ob es sich lohnt, einen Anwalt hinzuzuziehen für die Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber. Auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Airbus: Was sollten Mitarbeiter bei Stellenabbau beachten?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Airbus: Was sollten Mitarbeiter bei Stellenabbau beachten?

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Über das Ausmaß eines möglichen Stellenabbaus beim Bremer Airbus-Werk gibt es unterschiedliche Angaben. Der Betriebsrat spricht von 300 Arbeitsplätzen, die wegfallen könnten, „inoffiziellen Angaben“ zufolge sollen es noch mehr sein. Die Geschäftsführung äußert sich nicht direkt zum Arbeitsplatzabbau, kommentiert die Betriebsratsangaben allerdings als „Worst-case-Szenario“; betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. (Siehe: Online-Ausgabe des Merkur vom 28.03.2018.) Fachanwalt und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck hat Tipps für die betroffenen Mitarbeiter bei Airbus.

Wenn ein Unternehmen Stellen abbaut, müssen Arbeitnehmer einiges beachten. Man sollte seine Arbeit gut erledigen, immer auf dem Laufenden sein über Neuigkeiten im Unternehmen und sich im Klaren sein über die eigenen Rechte und Möglichkeiten im Fall einer Versetzung, Änderungskündigung oder betriebsbedingten Kündigung. Wenn einem der Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag anbietet, sollte man wissen, wie man darauf richtig reagiert. Der Reihe nach:

Wer in Zeiten eines Stellenabbaus durch Engagement, Zuverlässigkeit und gute Arbeitsqualität auffällt, verbessert seine Arbeitsplatz-Situation. Und auch umgekehrt gilt: Gerade jetzt wird der Arbeitgeber genau hinschauen und bei einer arbeitsvertraglichen Pflichtverletzung alle ihm zur Verfügung stehenden arbeitsrechtlichen Mittel ausschöpfen, beispielsweise Abmahnungen und Kündigungen aussprechen wegen fehlerhafter Arbeitszeitabrechnung, unangemessener Äußerungen in sozialen Medien, wegen Verstößen gegen Datenschutz-Bestimmungen und wegen anderen Fehlverhaltens, auf das in weniger angespannten Zeiten nicht so genau geschaut wird.

Jeder Arbeitnehmer sollte seine Rechte gut kennen, und wissen, wie man reagiert, wenn der Arbeitgeber eine Abfindung oder einen Aufhebungsvertrag anbietet. Am besten man hat einen erfahrenen Arbeitsrechtler, bei dem man sich erkundigen kann über seine Rechte bei einer betriebsbedingten Kündigung oder bei einer Änderungskündigung. Mein Tipp: Suchen Sie sich einen Experten im Kündigungsschutzrecht aus, der reichlich Erfahrung hat mit Abfindungs-Verhandlungen mit großen Industriekonzernen. Und zwei weitere Tipps sollte jeder Arbeitnehmer beachten:

Wer eine Kündigung erhält oder eine Änderungskündigung, kann dagegen nur innerhalb einer Frist von 3 Wochen beim Arbeitsgericht Klage einreichen. Und wer einen Aufhebungsvertrag oder einen Abwicklungsvertrag angeboten bekommt, sollte ihn nie ohne vorherigen anwaltlichen Rat unterschreiben! Gehen Sie mit einer Kündigung oder einem Aufhebungsvertrag innerhalb von 1-2 Tagen zum Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht!

Airbus-Mitarbeitern, die vom Arbeitsplatzabbau bedroht sind oder die ein Abfindungsangebot erhalten haben, biete ich folgendes an: Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht: 030.40004999. Mit mir, Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, ist die telefonische Ersteinschätzung zur Kündigung und zur Höhe der Abfindung kostenlos und unverbindlich. Gern spreche ich mit Ihnen über die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage und über die Aussichten auf eine Abfindung. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Abfindungen bei Opel: Tipps vom Arbeitsrechtler

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

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Opel will betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen vermeiden, stattdessen bietet Opel nach einem Bericht der WirtschaftsWoche vom 27.03.2018 Abfindungen an. Opel-Mitarbeiter, die freiwillig das Unternehmen verlassen, erhalten demnach eine Abfindung gemäß einer bestimmten Formel, die das Lebensalter, die Dauer der Betriebszugehörigkeit und das Bruttomonatsentgelt miteinbezieht.

Die von Opel angebotene Formel kann mitunter durchaus attraktive Abfindungsbeträge ergeben. Die WirtschaftsWoche gibt die Formel so an: Alter des Arbeitnehmers mal Betriebszugehörigkeit mal Bruttomonatsentgelt. Diese Summe wird durch 32 geteilt. Das Ergebnis wäre die Abfindungssumme. Und die WirtschaftsWoche berichtet am 28.03.2018, dass Opel finanzielle Anreize für diejenigen Mitarbeiter bereit hält, die früher freiwillig aus dem Unternehmen ausscheiden.

Allerdings weiß ich aus langjähriger Verhandlungs-Erfahrung: Es lohnt sich immer, das Abfindungsangebot mit einem Arbeitsrechts-Experten zu besprechen. Bei betriebsbedingten Kündigungen oder bei Änderungskündigungen muss Opel genauso, wie jeder andere größere Arbeitgeber auch, die Vorgaben des Kündigungsschutzgesetzes beachten. Und das kann im Einzelfall bedeuten, dass der Arbeitnehmer wegen seines Kündigungsschutzes eine höhere Abfindungssumme verhandeln kann.

Falls eine Verhandlung über die Höhe der Abfindung in Frage kommt, sollte man sich vorher mit einem erfahrenen Experten für Kündigungsschutzrecht und Abfindungen besprechen, oder die Verhandlungen gegebenenfalls anwaltlich führen lassen. Ob das sich bei Ihnen lohnt, bespreche ich gern telefonisch mit Ihnen. Sie erreichen mich in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht unter 030.40004999. Meine Mitarbeiter vermitteln das Gespräch mit mir zeitnah. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Arbeitsplatzabbau bei Bombardier: Tipps vom Anwalt für Arbeitsrecht

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Bombardier nennt es „Transformation“ und spricht über die „langfristige und tragfähige Perspektive“ seiner Werke – mitsamt dem Abbau von bis zu 1.500 Arbeitsplätzen. Die Berliner Zeitung berichtet darüber in seiner Online-Ausgabe vom 28.03.2018. Schön klingt das nur für die Mitarbeiter, die an der Zukunft von Bombardier teilhaben dürfen. Den Arbeitnehmern, deren Stellen wohl wegfallen werden, dürfte das eher Angst machen. Worauf Mitarbeiter von Bombardier jetzt achten sollten, sagt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck.

Die Berliner Zeitung beruft sich in ihrem Online-Artikel auf einen Bombardier-Aufsichtsrat, der laut dem Zeitungsbericht andeutet, dass älteren Arbeitnehmern eine Abfindung gezahlt werden könne. Bei einem Stellenabbau bieten große Industriekonzerne häufig erst einmal Aufhebungsverträge an oder Abfindungszahlungen. Üblicherweise hofft man, sich mit diesen Angeboten von Arbeitnehmern zu trennen, ohne betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu müssen. Mitarbeiter in den vom Abbau betroffenen Abteilungen oder Werken müssen in einer solchen Lage einige Dinge unbedingt beachten.

1. Liefern Sie keinen Kündigungsgrund! Halten Sie Ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis ein, leisten Sie sich keine Ausrutscher. Wo mancherorts über eine Ungenauigkeit im Arbeitszeitnachweis hinweggesehen wird, oder bei der privaten Nutzung des Internets oder beim Datenschutz, werden solche Verstöße in Zeiten eines Arbeitsplatzabbaus mitunter auf die Goldwaage gelegt. Informieren Sie sich jetzt sehr genau über Ihre Pflichten, lesen Sie Ihren Arbeitsvertrag und alle wichtigen Betriebsvereinbarungen aufmerksam durch. Einen Arbeitsplatz bei Bombardier sollte man nicht leichtfertig auf Spiel setzten!

2. Überprüfen Sie ein Abfindungsangebot von Bombardier mit einem erfahrenen Experten für Kündigungsschutz und Abfindungen. Lassen Sie sich dafür Bedenkzeit geben. Beim Arbeitsrechtler erfahren Sie, ob es sich lohnt, das Angebot anzunehmen, oder ob eine andere Vorgehensweise für Sie besser wäre, beispielsweise abzuwarten und gegebenenfalls gegen eine betriebsbedingte Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht zu klagen.

3. Nehmen Sie die Anwaltssuche ernst und informieren Sie sich vorab über die Erfahrung und Spezialisierung des Anwalts. Es macht Sinn, sich für die Beratung einen Fachanwalt für Arbeitsrecht auszusuchen, der spezialisiert ist auf Kündigungsschutzklagen und Abfindungsverhandlungen.

Bombardier-Mitarbeitern, denen ein Abfindungsangebot vorliegt oder die kurz vor der Kündigung stehen, biete ich folgendes an: In einem kostenlosen und unverbindlichen Telefonat spreche ich mit Ihnen über das Abfindungsangebot von Bombardier und über die Chancen einer Kündigungsschutzklage, sowie über die Abfindungshöhe, die ich in Ihrem Fall für realistisch halte. Rufen Sie mich gern in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht in Berlin an: 030.40004999. Ich rufe Sie in der Regel am selben oder am folgenden Tag zurück. Auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Aufhebungsvertrag: Wenn der Chef nicht kündigen kann

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Aufhebungsvertrag: Wenn der Chef nicht kündigen kann

Im Personalgespräch nennt der Chef die Vorteile des Aufhebungsvertrags, legt dem Mitarbeiter nahe, das Abfindungsangebot anzunehmen. Das Angebot sei großzügig, heißt es, und man riskiere, leer auszugehen, wenn man sie verweigert, die Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag. Anwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck rät Arbeitnehmern hier zur Vorsicht.

Jeder Arbeitsplatzabbau kostet das Unternehmen erst einmal Geld. Gegen viele Kündigungen wehren sich die betroffenen Mitarbeiter mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Regelmäßig enden diese Verfahren mit einem gerichtlich protokollierten Abfindungsvergleich, in dem sich Arbeitgeber und Arbeitsnehmer auf eine Abfindungszahlung einigen. Wer dort gut verhandelt, kann mitunter überraschend hohe Beträge aushandeln. Oder das Unternehmen muss den Mitarbeiter nach dessen gewonnener Kündigungsschutzklage an seinem alten Arbeitsplatz weiterbeschäftigen. Neben der Lohn- und Gehaltsnachzahlung an den Arbeitnehmer müssen er auch Sozialversichersicherungsabgaben abführen.

Für den Arbeitgeber ist es da regelmäßig sehr viel günstiger, den Arbeitnehmer mit einem Aufhebungsvertrag schnell und kostensparend loszuwerden. Warum kostensparend? Weil die Abfindung in einem Aufhebungsvertrag üblicherweise niedriger ist, als die Abfindung, die der Arbeitgeber im Kontext eines Kündigungsschutzprozesses auszahlen würde.

Bei Massenentlassungen oder Umstrukturierungen kann man es beobachten: Ganze Abteilungen werden entlassen, nur der schwangeren Mitarbeiterin bietet man beispielsweise einen Aufhebungsvertrag an. Warum man nur ihr den Aufhebungsvertrag anbietet und ihren Kollegen nicht, ist klar: Sie genießt aufgrund ihrer Schwangerschaft einen besonders starken Kündigungsschutz! Der Arbeitgeber wäre vor dem Arbeitsgericht so gut wie chancenlos.

Was ist einem Arbeitnehmer zu raten, der vor die Wahl gestellt wird: Abfindungsvertrag, oder…? Zunächst: Prüfen Sie das Angebot zusammen mit einem Experten im Arbeitsrecht, am besten mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht, der sich auf das Kündigungsschutzrecht und Abfindungen spezialisiert hat. Überlegen Sie sich, ob es sich nicht lohnt, die Kündigung abzuwarten, um dann dagegen Kündigungsschutzklage zu erheben. Vor dem Arbeitsgericht haben Sie regelmäßig bessere Chancen auf eine Abfindungssumme, mit der Sie wirklich zufrieden sind.

Und Sie können vor Gericht vielleicht Ansprüche aus Ihrem Arbeitsverhältnis durchsetzen, die im Aufhebungsvertrag keine Rolle spielen. Und: Wer einen Aufhebungsvertrag unterschreibt, riskiert eine Sperrzeit auf den Bezug seinen Arbeitslosengeldes. Mit einer Kündigungsschutzklage kann man es regelmäßig ausschließen, dass die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit auferlegt. Es zahlt sich daher meistens doppelt aus, statt eines Aufhebungsvertrags gegen die Kündigung vor Gericht zu gehen.

Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck erreichen Sie unter seiner Hotline 030.40004999. Sprechen Sie mit Fachanwalt Bredereck über Ihren Aufhebungsvertrag, Ihre Kündigung oder Ihre Änderungskündigung: Die telefonische Erstberatung bei Anwalt Bredereck ist kostenlos und unverbindlich. Erfahren Sie, welche Strategie für Sie die beste ist. Fachanwalt Bredereck freut sich auf Ihren Anruf!

Über 18 Jahre Erfahrung mit Kündigungsschutzklagen, Vertretung bundesweit:
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Aufhebungsvertrag: was ist eine Turboklausel und wem nützt sie?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Aufhebungsvertrag: was ist eine Turboklausel und wem nützt sie?

Fachanwalt Bredereck

Am Abschluss eines Aufhebungsvertrages haben regelmäßig besonders Arbeitgeber ein Interesse, weil sie damit das Risiko einer ggf. unwirksamen Kündigung vermeiden, die in der Folge vom Arbeitnehmer mittels Kündigungsschutzklage angegriffen wird. Deshalb bieten Arbeitgeber dem Arbeitnehmer stattdessen vielfach den Abschluss eines Aufhebungsvertrages an, verbunden mit der Zahlung einer Abfindung. im Rahmen eines Aufhebungsvertrages findet sich dann mitunter auch eine sog. Turboklausel, auch Sprinterklausel genannt. Was hat es damit auf sich?

Turboklausel erlaubt schnelleres Ausscheiden des Arbeitnehmers: Im Rahmen einer solchen Turboklausel kann vereinbart werden, dass der Arbeitnehmer bereits vor dem vorgesehenen Ende des Arbeitsverhältnisses ausscheidet und dann die ausstehende Vergütung noch zusätzlich zur Abfindung erhält. Der Hintergrund: Der Aufhebungsvertrag sieht ein bestimmtes Datum vor, zu dem das Arbeitsverhältnis beendet werden soll. Bis dahin wird dann der Arbeitnehmer oftmals unwiderruflich freigestellt, erhält aber seine vereinbarte Vergütung für den Freistellungszeitraum weiter. Eine Turboklausel erlaubt es ihm dann, das Arbeitsverhältnis schon vor Ende dieses Zeitraums zu beenden und die Vergütung, die der Arbeitgeber dadurch erspart, zuzüglich zur Abfindung ausgezahlt zu erhalten.

Reizvolle Option für Arbeitnehmer: Diese Option ist für Arbeitnehmer natürlich sehr reizvoll. Zum einen werden dadurch weitere finanzielle Vorteile gesichert, zum anderen besteht die Möglichkeit das Arbeitsverhältnis flexibel, je nach Bedarf, vorzeitig zu beenden. Die Klausel kann in der Praxis regelmäßig mit einer Frist von zwei Wochen gezogen werden, teilweise wird sogar auf eine Frist gänzlich verzichtet.

Ausgleich für niedrigere Abfindung: Teilweise wollen Arbeitgeber bei der Höhe der Abfindungszahlung einen gewissen Spielraum nicht überschreiten, um keine Präzedenzfälle für andere Mitarbeiter zu schaffen. Durch Verlängern des bezahlten Freistellungszeitraums kann dann wiederum auf Arbeitnehmerseite geschickt eine entsprechend höhere Zahlung über die Turboklausel ausgehandelt werden.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen. Sie sollte unbedingt vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages oder eines Abwicklungsvertrages rechtliche Beratung einholen. Wenn Sie unterschrieben haben, ist regelmäßig kaum noch etwas auszurichten.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch die Möglichkeiten auf die jeweilige Situation zu reagieren. Möglicherweise sind Ihre Handlungsoptionen besser, als Sie zunächst annehmen.

13.03.2018

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Aufhebungsvertrag: warum ist ein gerichtlicher Vergleich für Arbeitnehmer sinnvoll?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Aufhebungsvertrag: warum ist ein gerichtlicher Vergleich für Arbeitnehmer sinnvoll?

Fachanwalt Arbeitsrecht

Der Aufhebungsvertrag ist ein beliebtes Mittel von Arbeitgebern zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Damit wird eine Kündigung vermieden, die stets das Risiko in sich birgt, dass sie vom Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage angegriffen wird. Für Arbeitnehmer ist der Abschluss eines Aufhebungsvertrages speziell aufgrund der drohenden Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld riskant. Dieses Risiko wird von Arbeitgebern oft kleingeredet, doch es besteht. Woraus ergibt es sich und wie lässt sich eine Sperrzeit vermeiden?

Sperrzeit bei Aufhebungsvertrag: Eine Sperrzeit durch die Bundesagentur für Arbeit droht immer dann, wenn der Arbeitnehmer die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses selbst mit herbeigeführt hat. Es besteht keine Verpflichtung, einen Aufhebungsvertrag mit dem Arbeitgeber abzuschließen. Dementsprechend werden Sperrzeiten immer wieder bei Aufhebungs- oder Abwicklungsverträgen verhängt, die mit einer Abfindungszahlung an den Arbeitnehmer verbunden sind.

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Gerichtlich protokollierter Aufhebungsvertrag: Dieses Risiko lässt sich aber vermeiden. Schließen Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag nämlich als protokollierten Vergleich vor Gericht, sind die entsprechenden Agenturen angewiesen, keine Sperrzeit zu verhängen. Um zu einem solchen Vertragsschluss zu kommen, muss der Arbeitgeber zunächst kündigen. Gegen diese Kündigung wehrt sich dann der Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage. Im Prozess kann dann bereits im schriftlichen Verfahren, ohne dass es eines Termins bedürfte, ein entsprechender Aufhebungsvertrag protokolliert werden. Der Aufwand hält sich also auch dann für die Parteien in Grenzen. Arbeitnehmern ist somit dringend zu dem beschriebenen Vorgehen zu raten, um das Risiko einer Sperrzeit auszuschließen.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen. Sie sollte unbedingt vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages oder eines Abwicklungsvertrages rechtliche Beratung einholen. Wenn Sie unterschrieben haben, ist regelmäßig kaum noch etwas auszurichten.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch die Möglichkeiten auf die jeweilige Situation zu reagieren. Möglicherweise sind Ihre Handlungsoptionen besser, als Sie zunächst annehmen.

27.02.2018

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