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Amtsgericht weist Klage von Canada Gold Trust I KG zurück

Amtsgericht (AG) Berlin Mitte: Canada Gold Trust I steht keine Rückzahlung zu – Anleger darf Auszahlungen behalten

Amtsgericht weist Klage von Canada Gold Trust I KG zurück

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke – Amtsgericht: Canada Gold Trust I steht keine Rückzahlung zu

Amtsgericht (AG) Berlin Mitte: Canada Gold Trust I steht keine Rückzahlung zu – Anleger darf Auszahlungen behalten

„Die Canada Gold Trust Fonds haben auf dem deutschen Markt ca. 60 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt, von denen ca. 40 von den Fondgesellschaften darlehensweise an kanadische Goldsuchgesellschaften verliehen werden sollten. Diese sollten die Gelder in drei bis vier Jahren mit hohen Zinsen zurückzahlen. Das Konzept scheiterte, weil die auszubeutenden Suchgebiete nicht genügend Gold aufwiesen und auch das Geld der Anleger zu einem großen Teil nicht in Kanada ankam“, erklärt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Betroffene CGT-Anleger sind erschüttert über die Entwicklung und fühlen sich mit Klagen zur Rückzahlung zusätzlich gestraft

Mit Urteil des Amtsgerichts Berlin Mitte vom 09.11.2017 (nicht rechtskräftig) wurde eine Klage der Canada Gold Trust I KG zurückgewiesen, mit der diese die Rückzahlung der geleisteten Ausschüttungen des beklagten Anlegers verlangte. Dass Amtsgericht schloss sich in seiner Argumentation dem Amtsgericht Reinbeck und dem Oberlandesgericht Köln an, welche in vergleichbaren Verfahren keine vertraglich wirksam vereinbarte Grundlage für das Rückforderungsverlangen gesehen haben.

Rettungskonzept kostet – gewährte Ausschüttungen sollen das Rettungskonzept finanzieren?

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin, der den beklagten Anleger vertreten hatte, ordnet die Bedeutung des Urteils ein: „Um das aus unserer Sicht intransparente Rettungskonzept für die Fonds in Kanada durchzuführen, benötigen die deutschen Fondgesellschaften Canada Gold Trust I bis IV KG Geld. Dies soll nun durch eine Rückzahlung der bisher gewährten Ausschüttungen an die Anleger verfügbar gemacht werden. Entsprechend haben die Fondgesellschaften flächendeckend Klagen gegen Anleger eingereicht. Nach einem aktuell kursierenden Rundbrief sind bisher ca. 75 Prozent der Klagen des Fonds erfolgreich gewesen, während ein Dutzend Klagen zugunsten der Anleger ergingen. Wichtig dabei ist, dass eines der Urteile zugunsten der Anleger von einem Oberlandesgericht erging, dem Oberlandesgericht (OLG) Köln. Die Klage der Canada Gold Trust I KG wurde mit der Begründung abgewiesen, dass die vertragliche Grundlage für die Rückforderung nicht hinreichend klar und deutlich ist. Der entsprechende Passus des Gesellschaftsvertrags sieht eine Rückzahlung vor, wenn ein unvorhergesehener Liquiditätsengpass entsteht. Die Gerichte können aber ebenso wenig wie die betroffenen Anleger erkennen, für wen dieser Liquiditätsbedarf unvorhergesehen sein muss, welche Form dieser Liquiditätsbedarf haben soll und an wen sich die Klausel konkret richtet – die Treuhandkommanditistin Xolaris Service GmbH oder die Anleger selbst, die ja keine direkten Kommanditisten sind. Unklarheiten gehen in diesem Bereich zulasten des Verwenders, so dass auch das Amtsgericht Mitte die entsprechende Vertragsklausel für unwirksam angesehen hat. Erfreulich für die Anleger“, meint der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin.

Die Canada Gold Trust I GmbH & Co. KG war in dem Prozess vertreten durch ihre vor einigen Jahren neu gewählte geschäftsführende Gesellschafterin, die Xolaris Verwaltungs GmbH, die sich nunmehr Alasco GmbH unbenannt hat und von Herrn Rudolf Döring geleitet wird.
Döring ist kein Unbekannter im Zusammenhang mit fehlgeschlagenen Kapitalanlagen. Er war bereits tätig für die Würzburger Frankonia-Gruppe, deren Zusammenbruch Millionenschäden für die Anleger und Haftstrafen für verantwortliche Manager verursachte. Döring war auch als „Sanierungsexperte“ für die BAC-Gruppe tätig und ist aktuell Verwaltungsrat der SWM AG in Vaduz, Liechtenstein, die Edelmetall-Rohstoffdepots anbietet.

Fazit: Röhlke Rechtsanwälte raten allen betroffenen Anlegern, bei anfallenden Problemen kompetenten anwaltlichen Rat aufzusuchen, um weiteren Schaden abzuwenden.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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EGRR: positiver Jahresabschluss und zehn Prozent Dividende für Mitglieder

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem Plus von 392.500 Euro abgeschlossen. Von dem guten Ergebnis profitieren auch die 4.000 Mitglieder. Laut Beschluss der diesjährigen Vertreterversammlung wird ihnen die EGRR eine Dividende von zehn Prozent ausschütten.

„Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt, dass wir uns als Genossenschaft gerade in Zeiten wirtschaftspolitischer Wirrungen, die voll zu Lasten der Verbraucher gehen, als stabilisierende und ausgleichende Gemeinschaft für unsere Mitglieder und Kunden auf dem richtigen Weg befinden. Wir fühlen uns bestärkt, zum Schutz des Klimas und der Umwelt die Energiewende weiter voranzutreiben und freuen uns über jeden, der in unserer Gemeinschaft mit dazu beiträgt“, sagt der EGRR-Vorstandsvorsitzende Gerfried I. Bohlen. Jedes Mitglied der Dinslakener Energiegenossenschaft kann bis zu 50 Anteile im Wert von je 100 Euro zeichnen. Damit ergibt sich in diesem Jahr eine maximale Ausschüttung von 500 Euro pro Anteilseigner.

Ziel der EGRR ist es nicht gewinnbringend zu handeln, sondern ihren Mitgliedern durch das Handeln mit Energieleistungen wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. Deshalb sind Fairness und Transparenz die wichtigsten Grundbausteine für das Handeln der EGRR. Dem hart umkämpften Markt stellt sich die EGRR als ein Anbieter mit den Kernprodukten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service. In jährlich wiederkehrenden Vertreterversammlungen werden alle Zahlen zur Diskussion gestellt und Mitglieder können durch demokratische Abstimmung das Agieren der Genossenschaft aktiv bestimmen. Außerdem erhalten Mitglieder besondere Vorteile wie zum Beispiel Thermografie-Untersuchungen, Energieausweise, -beratungen und -audits zu besonders günstigen Konditionen.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Dax-30-Unternehmen knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke

Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Naspa.

Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit: Dieses Jahr bringt den Aktionären Rekordausschüttungen. Allein für die im DAX 30 enthaltenen Unternehmen wird mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 32,2 Milliarden Euro gerechnet, verglichen mit 26,3 Milliarden Euro vor fünf Jahren. „Seit dem Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Ausschüttungshöhe um mehr als 60 Prozent steigern“, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Montabaur. Auf der anderen Seite stellen viele hochwertige Unternehmensanleihen ihren Besitzern derzeit einen Zinskupon von nicht einmal einem Prozent in Aussicht.

„Anleger sollten jedoch nicht nur auf die Ausschüttungshöhe achten“, gibt Bloch zu bedenken. „Wichtig ist vor allem die Dividendenqualität“. Dabei spiele die Marke und die Marktposition des Unternehmens eine wichtige Rolle. „Gesellschaften, die eine bessere Marktposition als ihre Wettbewerber einnehmen, können mit ihren Produkten und Dienstleistungen tendenziell bessere Preise im Markt realisieren“, erläutert Bloch. Allerdings reiche eine Momentaufnahme nicht aus. Vielmehr sei es wichtig, dass die Unternehmen ihre Dividende nicht nur heute, sondern dauerhaft verdienen und sie potenziell sogar steigern können. Deswegen rät Bloch, die Dividendenkontinuität eines Unternehmens stets im Blick zu haben.

Ein großer Unterschied zwischen Zins- und Dividendenpapieren liegt darin, dass Aktien ein höheres Kursrisiko beinhalten. Dieses kann durch eine breite Streuung der Aktienanlagen reduziert werden. Mit einem Aktienfonds investieren Anleger auf einem Schlag direkt in mehrere Unternehmen. „Dennoch müssen Anleger bei Aktien deutliche Kursschwankungen sowie Schwankungen der Dividendenzahlungen berücksichtigen und aushalten können, das ist der Preis für eine langfristig höhere Renditechance“, so Bloch.

Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit einer Bilanzsumme von 11,2 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus und Limburg-Weilburg) sowie zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz (Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd zwei Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter; mit 123 Auszubildenden, Studenten und Trainees ist sie einer der größten Ausbilder der Region. In ihrem Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 142 Finanz-, Service- und SB-Center, 15 Private Banking-Center und drei Firmenkunden-Center. Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und Leistung“ hat die Naspa mit 15,7 Millionen Euro insbesondere Projekte aus Kunst, Kultur und Jugendförderung in ihrer Region unterstützt.

Weitere Informationen über die Naspa auch unter www.naspa.de und www.naspa.de/csr; Informationen über die Stiftung „Initiative und Leistung“ und Förderantrag unter www.naspa.de/stiftung

Kontakt
Nassauische Sparkasse
Daniela Gramlich
Rheinstraße 42-46
65185 Wiesbaden
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Aktuell: Canada Gold Trust Anleger sollten zügig ihre Ansprüche sichern

Canada-Gold-Trust Skandal: Fondsgeschäftsführung geht von Scheitern der Sanierungsmaßnahmen aus

Aktuell: Canada Gold Trust Anleger sollten zügig ihre Ansprüche sichern

Aktuell: Canada Gold Trust Anleger sollten zügig ihre Ansprüche sichern

Keine beruhigenden Nachrichten für Canada Gold Trust Anleger. Die neuen Entwicklungen rund um die Skandalfonds der „Canada Gold Trust“-Fondgruppe geben Anlass zur Beunruhigung: In einem aktuellen Schreiben fordert die Geschäftsführung rund um Herrn Dr. hc Rudolf Döring die Anleger erneut auf, die erhaltenen Ausschüttungen zurück zu zahlen. Der Hintergrund ist unter anderem, dass offensichtlich die Sanierungsmaßnahmen über die Henning Gold Mines Inc. fehlgeschlagen sind und die Fondgeschäftsführung nunmehr darüber nachdenkt, ein Insolvenzverfahren in Canada zu beantragen. Die Geschäftsführung der Henning Gold Mines Inc. (HGM) soll sich danach geweigert haben, die für eine Überprüfung der Verkaufsmöglichkeiten erforderlichen Unterlagen an die potenziellen Käufer herauszugeben und Informationen zu erteilen, was mit dem Geld der Anleger denn nun tatsächlich geschehen ist. Trotzdem sollen die Anleger weiterhin zahlen, da nach Ansicht Dörings der aktuelle Liquiditätsbedarf der Fondgesellschaften auf angeblich unvorhergesehenen Umständen beruht. Dies ist nach dem Gesellschaftsvertrag Voraussetzung dafür, die Entnahmen zurück zu fordern.

Schlechtem Gutes hinterher werfen?

„In dem Schreiben behauptet die Geschäftsführung, diese unvorhergesehenen Umstände lägen in der nicht eingetretenen Zusage des früheren Geschäftsführers Prasch, dass ab Mitte März 2015 eine signifikante Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Fondgesellschaften eintreten würde. Im März 2015 war allerdings den Verantwortlichen seit mehreren Monaten bekannt, dass die Goldförderung in Canada, wenn sie denn überhaupt ernsthaft betrieben wurde, deutlich hinter den erforderlichen Mengen zurückbleiben würde und die Geschäftsziele des Fonds niemals erreicht würden. Wie weit zu diesem Zeitpunkt der Nichteintritt dieser positiveren Lage einen noch „unvorhergesehen Umstand“ darstellt, erläutert Döring nicht. Ohne diese Voraussetzung ist die Rückforderung der erhaltenen Ausschüttung von den Anlegern nicht haltbar. Den betroffenen Anlegern kann weiterhin nur geraten werden, dem schlechten Geld kein Gutes mehr hinterher zu werfen“, meint der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl geschädigter Anleger der Canada Gold Trust-Gruppe vertritt und für seine Mandanten Strafanzeige gestellt hat.

Gefahr für das Gold Bonus Programm – Zusammenhänge und Auswirkungen für Canada Gold Trust/HGM Gruppe

Die mögliche Insolvenz der HGM hat auch Auswirkungen für die Anleger des sogenannten „Gold Bonus Programmes“. Mit diesem Programm versuchte die Canada Gold Trust/HGM-Gruppe ab 2013, zusätzliche Liquidität zu beschaffen. Dies sollte durch den Verkauf von Gold an Anleger zu Vorzugspreisen geschehen. Während der Kaufpreis von den Anlegern entrichtet und wohl in die Kassen der HGM gespült wurde, haben die Anleger die ihnen versprochenen Gold Lieferungen ab Mai 2015 leider noch nicht gesehen. Alle verantwortlichen Ansprechpartner sind nach den persönlichen Erfahrungen von Mandanten der Rechtsanwaltskanzlei Röhlke abgetaucht. Da die Verkäufer des Goldes zur HGM-Gruppe gehören, werden auch sie durch die Insolvenz möglicherweise nicht mehr greifbar sein. Für betroffene Anleger haben Röhlke Rechtsanwälte in diesem Zusammenhang bereits Strafanzeigen gestellt. Das Volumen des Gold Bonus Programms soll sich auf 7 bis 8 Millionen Euro belaufen.

Fazit: Scheitern der Sanierungsmaßnahmen hat gravierende Auswirkungen für Anleger der Canada Gold Trust / Henning Gold Mines Inc. / Gold Bonus Programm

Der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke rät allen betroffenen Anlegern, zur Sicherung ihrer Ansprüche zügig rechtlichen Rat einzuholen, um weiteren Schaden abzuwenden. Betroffene Anleger sollten unbedingt erst prüfen bevor Sie Rückzahlungen veranlassen. Für weitere Informationen stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 gerne zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:

Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als „Immobilienrente“ schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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MIG Fonds zahlen rund 50 Millionen Euro Vorabausschüttung aus

Verschiedene MIG Fonds schütten an ihre Anleger die derzeit höchste Vorabausschüttung in der Historie der von der HMW Emissionshaus AG aufgelegten MIG Fonds aus. Der Gewinn stammt aus dem Verkauf der Beteiligungen an der SuppreMol GmbH an Baxter.

MIG Fonds zahlen rund 50 Millionen Euro Vorabausschüttung aus

Dr. Matthias Hallweger (HMW Gruppe)

MIG Fonds vervierfachten ihren Einsatz am MIG – Portfoliounternehmen SuppreMol

Das an der New York Stock Exchange gelistete Unternehmen Baxter International zahlte 200 Millionen Euro für die in Martinsried bei München ansässige SuppreMol. Bei dem Exit vervierfachten die beteiligten MIG Fonds 2, 4, 5, 8, 11, 12 und 13 ihre Investition.
Dr. Matthias Kromayer, im Vorstand der MIG Verwaltungs AG und zuständig für das Portfolio der Life-Science-Unternehmen, bezeichnet den Verkauf als „eine der bedeutendsten Transaktionen in der deutschen Biotechnologie der vergangenen fünf Jahre“. Mit der Akquisition übernimmt Baxter das gesamte Entwicklungsportfolio der SuppreMol, das mehrere neuartige Therapieansätze zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen umfasst.

Vertrauensbeweis für die MIG Fonds und ihre Anleger

Die HMW Gruppe, zuständig für die Konzeption und das Fundraising der MIG Fonds, steht unter Leitung von Herrn Dr. Matthias Hallweger, zugleich Vorstand der HMW Emissionshaus AG: „50 Millionen EURO als Vorabausschüttung für unsere Anleger sind nicht nur Beweis für unsere Vermögensanlage direkte Unternehmensbeteiligungen. Vielmehr sind sie auch ein Zurückzahlen des großen Vertrauens, das unsere Anleger in uns und unsere MIG Fonds setzen.“

Qualifizierte Anleger investieren in aktiv gemanagte Unternehmensbeteiligungen

Aktuell platziert die HMW Gruppe den MIG Fonds 15, der direkt und aktiv in deutsche Unternehmen mit Zukunftstechnologien aus den Bereichen Gesundheit, Medizintechnik, Umwelttechnologie, Neue Materialien, Robotik, Informationstechnologie und Neue Energien investiert. Das Portfoliomanagement liegt exklusiv bei der MIG Verwaltungs AG als voll lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Über HMW Gruppe, MIG Fonds und SuppreMol
Die HMW Gruppe ist für die Konzeption und das Fundraising der MIG Fonds verantwortlich, sowie für die Betreuung der circa 60.000 Anleger mit einem Zeichnungsvolumen von rund 1 Milliarde EURO.

Die MIG Fonds investieren Kapital der Anleger überwiegend aus Deutschland und Österreich in außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen. MIG Fonds zählen dabei zu den führenden deutschsprachigen VC-Investoren; sie beteiligen sich direkt an innovativen deutschen Unternehmen unter dem aktiven Portfoliomanagement der MIG Verwaltungs AG. Die MIG AG ist der exklusive Portfoliomanager der MIG Fonds und eine durch die BaFin voll lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaft reguliert nach dem Kapitalanlagegesetz.

SuppreMol wurde vom Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Robert Huber und Kollegen als Spin-off des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried gegründet. Das Unternehmen ist Pionier in der Entwicklung eines löslichen Fc-gamma Rezeptors IIB sowie in der Entwicklung zweier Antikörper-Entwicklungsprogramme, die den inhibitorischen Effekt des Fc-gamma Rezeptors IIB ausnutzen und alternative Behandlungsstrategien von Autoimmun- und Allergieerkrankungen erlauben.

Die HMW Innovations AG organisiert seit über 10 Jahren exklusiv den Finanzvertrieb zahlreicher Publikumsfonds im Bereich direkter Unternehmensbeteiligungen in Deutschland und Österreich. Dabei versteht sich die HMW Innovations AG als professioneller Partner und Dienstleister für die freien Finanzdienstleister, Vermögensberater, Vertriebe und Haftungsdächer, die MIG Fonds anbieten.
MIG Fonds sind direkt gemanagte Publikums-AIF mit dem Vermögensgegenstand direkter Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen mit hohem Innovationspotential und damit verbunden hohen Wertsteigerungsmöglichkeiten. Das Portfoliomanagement der MIG Fonds wird exklusiv von der MIG Verwaltungs AG nach dem KAGB betrieben.
Diese Anlageklasse ist aufgrund der erforderlichen Sach- und Marktkenntnis, der notwendigen Finanzmittel und des industriellen Netzwerkes nahezu ausschließlich institutionellen Investoren, corporate Venture Capital Gebern, staatlichen Förderinstrumenten und finanzstarken family offices vermögender Privatpersonen vorbehalten. MIG Fonds werden von der HMW Emissionshaus AG aus Pullach kapitalmarktrechlich konzipiert, um qualifizierten Privatanlegern diese Anlageklasse zu öffnen.

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HMW Innovations AG
Marco Hässler
Münchener Straße 52
82049 Pullach im Isartal
+49 (0)89 122 281 200
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Proven Oil Canada: Ist Winter in Kanada ein Schneeballsystem?

Bericht der „WirtschaftsWoche“ verunsichert betroffene Anleger – Derzeit melden sich viele geschädigte Anleger der in Berlin ansässigen Proven Oil Canada (POC) bei den Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte. Was sollen Anleger der Proven Oil Canada tun?

Proven Oil Canada: Ist Winter in Kanada ein Schneeballsystem?

Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte, Berlin

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Sven Tintemann erklärt: „Die Proven Oil Unternehmensgruppe sitzt mitten im Herzen von Berlin in der Uhlandstraße 175, 10719 Berlin. Direkt neben unserem ehemaligen Büro. Diese bietet Verbrauchern Investitionsmöglichkeiten in sogenannte „Energiefonds“ in Kanada an. Hierbei wird hauptsächlich in Öl- und Gasprojekte investiert. Dabei bot die Proven Oil Canada diverse geschlossene Fondsbeteiligungen an Objektgesellschaften in Kanada an. Bekannt sein dürften den Anlegern die Beteiligungen: POC Eins; POC Zwei; POC Growth; POC Growth 2; POC Growth 3 Plus, die POC Natural Gas und POC Growth 4.

Dabei versprach die Unternehmensgruppe „Proven Oil Canada“ den Anlegern Renditeprognosen mit einem Gesamtrückfluss von bis 206 % vor Steuern sowie jährliche Ausschüttungen von über 12 %. Die Mindestzeichnungssumme betrug üblicherweise 10.000,00 Euro zzgl. 5 % Agio. Nach den bei den Rechtsanwälten Dr. Schulte & Partner vorliegenden Unterlagen handelt es sich bei de Objektgesellschaften um GmbH & Co. KGs bei denen sich Anleger wahlweise über eine Treuhänderin oder als Direktkommanditisten beteiligen konnten. Regelmäßig betrug die Laufzeit einer Anlage vier bis 10 Jahre, was auch Kapitalbindungen in diesem Zeitraum bedeutet. Außerdem bedeutet die Stellung als Kommanditist oder als Kommanditist ähnlicher Investor, dass die Einlage mit dem Risiko des Totalverlustes behaftet ist und auch Rückzahlungsverpflichtungen von Ausschüttungen entstehen können, soweit sich die Gesellschaft in Liquidationsschwierigkeiten befindet. Derzeit haben wir die Informationen, dass es sich hierbei um 14.000 betroffene Anleger handelt.“

Realisiert sich jetzt das Totalverlustrisiko bei „Proven Oil Canada“?

Wie uns von betroffenen Anlegern berichtet wurde, ist in einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 18.07. und 19.07.2003 der Zusammenschluss von sechs Objektgesellschaften (POC Zwei; POC Zwei; POC Growth; POC Growth 2; Growth 3 Plus sowie POC Natural Gas) zu einer sogenannten Master Limited Partnership, die „Canadian Oil and Gas International Limited Partnership“ (COGI), beschlossen worden. Begründet wurde dies durch die Geschäftsführer zunächst damit, dass hier angeblich Kosten zu sparen seien. Wie nun auch die „WirtschaftsWoche“ berichtet, scheint dies jedoch nichts genützt zu haben, da nunmehr von mehreren Anlegern mitgeteilt wurde, dass die Gesellschaft nunmehr angekündigt habe, dass für 2014 keine Ausschüttungen mehr erfolgen werden.

Die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner haben bereits eine entsprechende Presseanfrage an die Pressestelle der Proven Oil Canada versandt.

Wie lösen sich betroffene Anleger von der Beteiligung? – Kündigung? – Außerordentlicher Widerruf? – Schadensersatz?

Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte und Partner hilft den Anlegern „Proven Oil Canada“, um Unterlagen und Informationen zu bündeln und zusammen mit Experten des Bank- und Kapitalmarktrechts prüfen. Hier wird insbesondere geprüft, ob Widerrufsmöglichkeiten bestehen oder ob z. B. der Zusammenschluss der Objektgesellschaften zu einer außerordentlichen Kündigung der Beteiligung berechtigt. Außerdem empfiehlt es sich, stets gegen den Vermittler oder die Vermittlungsgesellschaft vorzugehen und Schadensersatz zu fordern, soweit diese fehlerhaft, z. B. nicht über das Totalverlust- und Nachhaftungsrisiko, aufgeklärt haben.

Verjährung beachten in Sachen Proven Oil Canada

Gerade für Berliner Anleger sollte die Prüfung der Unterlagen durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zügig erfolgen. Die absolute Verjährungsfrist von Kapitalbeteiligungen beträgt zwar nach dem Gesetz zehn Jahre, allerdings haben Berliner Gerichte, insbesondere einige Senate des Berliner Kammergerichts, die Auffassung, dass Anleger grob fahrlässig handeln, wenn sie sich den Zeichnungsschein bzw. die Beitrittserklärung mit ihren Hinweisen nicht gründlich durchgelesen haben. Dann wäre eine Verjährung von drei Jahren ab Zeichnung eingetreten.

Dr. Tintemann weist darauf hin, dass diese Rechtsauffassung stark umstritten ist zumal bereits der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden hat, dass der Anleger, der sich auf die Aussagen eines Fachspezialisten verlässt, keinesfalls grob fahrlässig handelt, wenn er sich die Beitrittserklärung bzw. den Prospekt nicht vollständig prüft.

V.i.S.d.P.:

Jacqueline Buchmann
Rechtsanwältin (LLM)

Sofortkontakt Dr. Schulte und Partner unter 030-715 206 70
Bildquelle:kein externes Copyright

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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Verluste über 70 Prozent für Albis Anleger

Albis Finance AG wird von Albis Leasing Konzern veräußert – Was kommt auf die Anleger nun zu, wer kann sich wie schützen? – von Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann

Verluste über 70 Prozent für Albis Anleger

Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann, Dr. Schulte und Partner, Berlin

Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, hat die Albis Leasing AG die Beteiligung an der Albis Finance AG am 29.10.2013 an einen Konzernfremden Investor veräußert. Dies hatte der Albis Leasing Konzern bereits im Geschäftsbericht 2013 angekündigt.
Die 1996 gegründete Albis Finance AG (vormals Nord Lease AG) ist ein Fondshaus, welches ebenfalls von der Rothmann & Cie. AG (jetzt HFT) vertrieben wurde und sich im Kerngeschäft auf das Nutzfahrzeugleasing konzentrierte. Die Veräußerung steht allerdings momentan noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der zuständigen Aufsichtsbehörde – Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BAFin).

Verluste von über 70 %

Die Classic/Plus Beteiligungen an der Albis Finance AG lagen nach Angaben der Prozessbevollmächtigten der Albis Finance AG zuletzt bei einem Restwert von höchstens 22 %. Anleger müssen teilweise – wie bereits berichtet – mit Klagen auf Rückzahlung von Ausschüttungen seitens der Albis Finance AG rechnen. Auch die Ratenanleger (Sprint), welche die Zahlungen vor Ablauf der Laufzeit eingestellt haben, könnten von Klagen betroffen sein.

Widerruf prüfen lassen

Hinsichtlich eventueller Schadensersatzansprüche in Form der vollständigen Rückabwicklung wegen Prospekt- und Beratungsfehlern ist in den meisten Fällen die absolute Verjährung von 10 Jahren nach § 199 BGB eingetreten. Dennoch sollten geschädigte Anleger nicht verzagen und ihren Fall von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht prüfen lassen, erklärt Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner, die bereits zahlreiche geschädigte Anleger und ihre Familien vertreten. Nicht in jedem Fall ist Verjährung eingetreten – hier müssen insbesondere Hemmungstatbestände gemäß § 204 BGG berücksichtigt werden, welche beispielsweise durch Vergleichsverhandlungen herbeigeführt werden können. Außerdem haben Anleger mitunter bereits den Widerruf, die außerordentliche Kündigung oder Anfechtung der Beteiligung an der Albis Finance AG erklärt – dabei handelt es sich um Gestaltungsrechte, welche der Verjährung grundsätzlich nicht unterliegen.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und Partner haben die Widerrufsbelehrung geprüft und halten diese für formell und materiell fehlerhaft.

Vergleichsmöglichkeiten prüfen lassen

Die Ausübung eines solchen Gestaltungsrechts kann insbesondere bei jetzt zu empfehlenden Vergleichsverhandlungen eine wichtige Rolle spielen, denn je nachdem wann z.B. ein Widerruf wirksam geworden ist – kann auch der maßgebliche Auseinandersetzungsstichtag für die Berechnung des Abfindungsguthabens und die somit Auszahlungshöhe variieren.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und Partner empfiehlt verklagten, aber auch nicht verklagten Anlegern, ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen zu lassen. Rechtsanwältin Buchmann meint, dass dabei aber wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt werden sollten. Ob man auf Feststellung der Wirksamkeit eines Widerrufs klagt oder ob man versucht, sich außergerichtlich zu einigen, ist auch immer eine wirtschaftlich-soziale Frage, die der Rechtsanwalt mit seinem Mandanten im Einzelnen erörtern sollte.

V.i.S.d.P.:

Jacqueline Buchmann

Rechtsanwältin
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Lebensversicherungen sind nur mit Garantiezins sicher

Lebensversicherungen sind nur mit Garantiezins sicher

Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH, Magdeburg

Die Lebensversicherung galt lange als Königsweg, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen. Doch das ist Vergangenheit. Es gibt andere Produkte, die flexibler und renditestärker sind wie zum Beispiel Fondssparpläne oder Angebote der geförderten Altersvorsorge wie Riester-Verträge oder die Rürup-Rente. Sicher sind zudem nur „klassische“ Kapitallebens- oder Rentenversicherungen mit Garantiezins. Oliver Kirchner, Geschäftsführer der Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH führt im Rahmen einer Seminarveranstaltung am 27.09.2013 zum Thema „Vorsorge für Sicherheit in der Alterszeit“ . Interessierte Verbraucher, Steuerzahler, Unternehmer und weitere Interessierte wurden über Ziele mit der Umsetzung zu geeigneten Lösungsansätzen informiert.

Anlagerisiko abwägen

Bei Fondsvarianten trägt der Kunde das Anlagerisiko selbst. Hier hängt der Ertrag vor allem davon ab, wie gut oder wie schlecht die Fonds laufen. Kunden sollten also mehr als zweimal hinschauen, bevor sie sich auf einen langlaufenden Lebensversicherungsvertrag einlassen.

Entscheidend ist die Art der Kapitalanlage

Das Zauberwort für Sicherheit heißt bei Lebensversicherungen „Garantiezins“. Diesen Zins sagen die Unternehmen ihren Kunden für die gesamte Laufzeit zu, wenn sie sich für eine klassische Vertragsform entscheiden.
Die Höhe des Zinses wird vom Gesetzgeber vorgegeben. Im Amts-deutsch „Höchstrechnungszins“ genannt, orientiert sich der Garantiezins an der durchschnittlichen Umlaufrendite der öffentlichen Anleihen in den vergangenen zehn Jahren. Er soll bei rund 60 Prozent dieses Wertes liegen, wird also gelegentlich angepasst.

Garantie steigt Schritt für Schritt

Neben dem Garantiezins erhält ein Kunde bei klassischen Produkten Überschüsse. Sie entspringen drei Quellen.
Die größte Überschussquelle ist der „Überzins“. Versicherungs-gesellschaften investieren den Großteil des eingezahlten Kundengeldes am Kapitalmarkt. Erwirtschaften sie dabei mehr als den Garantiezins von 2,25 Prozent, entstehen Zinsüberschüsse. Dieser Überzins fließt dann als größter Posten in den Überschusstopf.

Weitere Überschüsse erzielen Versicherer durch Kosteneinsparungen und durch Risikogewinne. Risikogewinne fallen bei Rentenprodukten an, wenn die bei einem Unternehmen Versicherten im Durchschnitt früher sterben, als die Gesellschaft zunächst angenommen hat. Dann muss sie weniger Renten auszahlen. Bei Angeboten mit einem Todesfallschutz (Kapitallebensversicherung) gibt es Risikoüberschüsse, wenn weniger Kunden in der Vertragslaufzeit sterben als geplant. Dann muss der Versicherer weniger Todesfallleistungen gewähren.

Versicherungsunternehmen sind verpflichtet, Risikogewinne zu mindestens 75 Prozent an die Kunden weiterzureichen. Kostenüberschüsse müssen sie zu mindestens 50 Prozent und Zinsüberschüsse zu mindestens 90 Prozent weitergeben. Die Überschüsse werden Kunden jährlich gutgeschrieben. Sobald sie zugeteilt sind, sind sie garantiert. Sie erhöhen die Garantieleistung also nach und nach.

Kann ich meinem Lebensversicherer vertrauen?

Geschäftsführer Oliver Kirchner hierzu: „Vertrauen ist ein weit gedehnter Begriff, blindes Vertrauen ist bei diesen Entscheidungen nicht bestimmt nicht angebracht. Aus Erfahrung wissen wir, dass Vertrauen die beste Voraussetzung für Zufriedenheit und Sicherheit ist und auch Krisen überleben wird. Bei Vertragsabschlüssen kann so weit vertraut werden, wie zugesagte garantierte Leistungen eingehalten werden müssen. Überschüsse der Zukunft sind nicht garantiert.
Eine anfänglich gute Prognose über die Auszahlung einschließlich der Überschüsse muss sich nicht bewahrheiten. So gut wie keine Sicherheit bietet eine fondsgebundene Lebensversicherung.

Die Leistung aus Überschüssen wird bei Vertragsbeginn hochgerechnet. Diese Hochrechnung basiert auf aktuellen Annahmen. Erwirtschaftet der Versicherer aufgrund schlechter Kapitalmarkterträge, hoher Verwaltungskosten oder hoher Ausgaben für Risikoleistungen weniger als kalkuliert, gibt es weniger Überschüsse. Die Finanzkrise dürfte sich beispielsweise auf die Überschüsse für 2008 ausgewirkt haben. Es gilt die Entwicklung zu beobachten und je nachdem, wie sich die Kapitalmärkte entwickeln und welche Schwerpunkte ein Anbieter setzt, könnten die Überschüsse der kommenden Jahre bei vielen Versicherern schwankend sein.“
Wichtig: Die zugeteilten Überschüsse vergangener Jahre können einem Kunden nicht mehr genommen werden. Diese wurden dem Konto des Kunden schon gutgeschrieben. Läuft ein langlaufender klassischer Vertrag demnächst ab, kann sich die Finanzkrise nur wenig auswirken.

V.i.S.d.P.:

Oliver Kirchner
Geschäftsführer

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH mit Sitz in Magdeburg ist ein junges, innovatives Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf den Gebieten der Beratung der Unternehmensstruktur und Unternehmensgestaltung für mittelständische Unternehmen. Die Freebird schafft für persönliche Ziele die geeigneten Lösungsansätze zur Unternehmensgliederung, den Unternehmensausbau oder auch die Frage der Unternehmensnachfolge.
Das Unternehmen Freebird beschäftigt ausschließlich Wirtschafts- und Unternehmensberater, die neben ihrem theoretischen Fachwissen vor Allem über praktische Fähigkeiten und Erfahrungen für ein erfahrenes Krisenmanagement und Lösungen verfügen. Das Team der Freebird begleitet Unternehmen in der Umsetzung und schafft den erforderlichen Zugang zu Know How und praktischen Lösungen mit einem Maximum an Sicherheit und Seriosität zur Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenem und unverbindlichem Gesamtkonzeptes. Weitere Informationen unter: www.freebird-online.de

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Allgemein

Anleger der Degi Europa müssen auf Fristen achten

Anleger der Degi Europa müssen auf Fristen achten

Rechtsanwältin Helena Winker, Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte

Degi Europa – Anleger des krisenbehafteten Immobilienfonds sind verunsichert, bangen um ihre sicher geglaubte Anlage und suchen Rat – Interview mit Rechtsanwältin Helena Winker von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte

Die für Juli 2013 geplante Anleger-Ausschüttung des krisengeschüttelten Immobilienfonds Degi Europa (WKN: 980780, ISIN: DE0009807800 ) wird nach Angaben des Verwalters Aberdeen Asset Management auf September dieses Jahres verschoben. Als Grund nennt der Verwalter Verzögerungen von Kaufpreiszahlungen der in Veräußerung befindlichen Immobilien.

Degi Europa Anleger fragen nun: was tun?

Bei dem offenen Immobilienfonds Degi Europa handelt es sich um ein Immobilien- Sondervermögen. Dieses Sondervermögen wird durch die Kapitalanlagegesellschaft verwaltet. Die Anlageregelungen zum offenen Immobilienfonds befinden sich im Investmentgesetz (InvG). Die der Höhe nach unbegrenzten Anteile sind grundsätzlich frei übertragbar.

Die für Juli 2013 ursprünglich angekündigte Ausschüttung bleibt bisher aus.

Ende September 2013 endet die Verwaltung des Fonds unter der Fondsgesellschaft Aberdeen. Damit wird die insgesamt sechste Ausschüttung zugleich die letzte unter Aberdeen sein.

Tausende Kleinanleger fürchten jedoch weiterhin um ihr Erspartes. Degi Europa wurde bereits im Oktober 2008 geschlossen; zwei Jahre später wurde ihre Abwicklung angeordnet. Bei der Schließung wies der Fonds ein Investitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro auf. Zu dieser Zeit galt das Portfolio als „konservativ“. Rechtsanwalt und Verbraucherschützer Dr. Thomas Schulte erstritt vor dem Kammergericht in Berlin ein wegweisendes – vom Bundesgerichtshof nicht angefochtenes – Urteil, wonach ein „konservativer“ Anleger jedenfalls vor Substanzverlust geschützt werden muss. Die betroffenen Anleger sind nun verunsichert und suchen rechtlichen Rat. Investierten sie doch in eine vermeintlich sichere Altersvorsorge.

Rechtsanwältin Helena Winker von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner beantwortet in einem Interview für Degi-Anleger wichtige Fragen:

Warum befindet sich Degi Europa in der Abwicklung?

Die Manager der Fondsgesellschaft haben sich schlichtweg verspekuliert. Sie setzten auf steigende Preise europäischer Immobilien bei gleichbleibender Investitionsbereitschaft der Anleger. Doch im Zuge der Finanzkrise 2007/2008 zogen immer mehr Anleger ihr Geld ab. Im Oktober 2008 musste der Fonds schließlich erstmalig schließen. Die Hoffnung auf eine Wiedereröffnung platzte dann im Oktober 2010, als die Fondsgesellschaft Aberdeen die Abwicklung des Portfolios wegen fehlender Liquidationsaussichten anordnete.

Haben Anleger eine reelle Chance ihr Geld zurückzubekommen?

Ja, auf jeden Fall! Anleger sollten sich schnellstmöglich rechtlichen Rat suchen. Die langjährigen Erfahrungen unserer Kanzlei im Bereich Anlegerschutz haben gezeigt, dass in der Regel vor allem Anleger durch eine fehlerhafte Aufklärung ihrer Bank oder ihres Finanzvermittlers zu solchen hoch spekulativen Investitionen veranlasst wurden. Besonders traurig ist dabei, dass viele private Kapitalanleger bis zum Schluss dachten, dass ihre Investition eine sichere Altersvorsorge darstelle.

Von wem würde ich mein Geld erstattet bekommen?

Das hängt immer vom konkreten Fall ab. Sollte jedoch – wie häufig – eine fehlerhafte Aufklärung vorliegen, dann kommt in erster Linie der Anlageberater oder die beratende Bank in Betracht.

Wann liegt eine fehlerhafte Aufklärung vor?

Grundsätzlich versteht man unter fehlerhafter Aufklärung alle schädigenden Handlungen und Umstände, die vor oder bei Vertragsabschluss vorlagen und damit letztlich zur genannten Investition führten. Das sind beispielsweise mangelhafte Formulierungen in den Verträgen oder Verkaufsprospekten, aber auch Falschberatungen über bestehende Risiken oder das Verschweigen von Provisionszahlungen – sog. „Kick-Backs“ . Das aktuelle Urteil des OLG Frankurt/M. vom 13.02.2013, 9 U 131/11, stützt einen Schadensersatzanspruch auf die mangelnde Aufklärung des Anlegers eines offenen Immobilienfonds über die Möglichkeit des Fonds der Aussetzung der Rücknahme gem. § 81 InvG. Dies bedeutet jedoch ein erhebliches Liquiditätsrisiko für den Anleger.

Es gibt also eine Vielzahl von „Schwachpunkten“, die ein Anwalt zugunsten des Mandanten ermitteln kann. Der Teufel steckt dabei wie immer im Detail. Wichtig ist nur, dass die Betroffenen schnell handeln.

Warum sollen die Anleger schnell handeln? Ist das nicht Panikmache?

Nein, auf keinen Fall! Was Freund Hein für den Arzt ist, ist für den Anwalt die Frist. Besonders die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren gilt es dabei zu beachten. Sie ist schneller erreicht, als manche denken. Es kommt hierbei auf die Kenntnis des Anlegers von der fehlerhaften Beratung an. Bei Investitionen im Falle der Degi Europa ist schnelles Handeln geboten, da die meisten Anleger ihre Anteile vor dem Jahr 2009 erwarben.

Wird es nicht zwangsläufig zu einem kostenintensiven Gerichtsverfahren kommen?

Nein. Erfahrene Anwälte werden zunächst versuchen, die Angelegenheit außergerichtlich durch einen Vergleich zu lösen. Das ist für den Mandanten meistens der schnellste und risikoärmste Weg – für mandantenorientierte Anwälte daher auch die erste Wahl.
Aber auch vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung zur Durchsetzung des vollen Anspruches sollte man nicht zurückschrecken – vor allem dann nicht, wenn gute Erfolgsaussichten bestehen.

V.i.S.d.P.:

Helena Winker
Rechtsanwältin bei Dr. Schulte und Partner
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Die Kanzlei verfügt über zwei Büros in Berlin und eine Zweigstelle in München.

Ergänzende Absenderangaben mit allen Kanzleistandorten finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

Kontakt:
Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte
Dr. Thomas Schulte
Malteserstrasse 170 / 172
12277 Berlin
+49 (0) 30 71520670
dr.schulte@dr-schulte.de
http://www.dr-schulte.de

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SHEDLIN Infrastructure 2 Wasser ist eine der interessantesten Formen der Erneuerbaren Energien

SHEDLIN Infrastructure 2 Wasser ist eine der interessantesten Formen der Erneuerbaren Energien

SHEDLIN Infrastructure 2  Wasser ist eine der interessantesten Formen der Erneuerbaren Energien

(NL/1283584544) Nürnberg, 14.03.2013. Seit dem vergangenen Jahr bietet die Nürnberger SHEDLIN Capital AG einen besonders interessanten Fonds an, der vor dem Hintergrund der Diskussion über Erneuerbare Energien in Europa etwas unberücksichtigt blieb. Dabei handelt es sich um eine echte Perle“ in diesem Segment. Denn die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft zählt in Europa zu den wichtigsten Quellen Erneuerbarer Energien und hat demgemäß entsprechend große Chancen.

Dass sich SHEDLIN dabei in der benachbarten Türkei umgeschaut hat, hängt nicht nur mit dem guten Netzwerk zusammen, das der Nürnberger Emittent hat, sondern auch mit den entsprechenden Chancen. So fördert die Türkei, die ihren stetig wachsenden wirtschaftlichen Erfolg von Stromimporten unabhängiger machen möchte, mit einer Abnahmeverpflichtung in Höhe von 7,3 US-Cent je kWh der tatsächliche Marktpreis liegt indes schon bei mehr als
13 US-Cent je kWh. Die konservative Kalkulation des Fonds basiert jedoch auf der garantierten Abnahmeverpflichtung, auf den ersten Blick wird dabei klar, wie hoch das
Upside-Potential ist.

Der SHEDLIN Infrastructure 2 European Hydropower Income, an dem sich Anleger ab
10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligen können und der ein Platzierungsvolumen von 16 Millionen Euro hat, ist dabei mit einer Laufzeit von neun Jahren und jährlichen
Ausschüttungen von acht Prozent zwar kein Kurzläufer mehr, dafür bietet er die Chance auf
ein Mehrertragspotential. Als Partner konnte Hidro Kontrol gewonnen werden, die nun unter dem Namen ODAS Enerji an der Börse gelistet ist. Einer der Gesellschafter ist der
ehemalige Landwirtschafts- und Innenminister Prof. Korkut Özal, der Bruder des früheren
Ministerpräsidenten der Türkei, Turgut Özal. ODAS Enerji ist eines der führenden Unternehmen in diesem Segment in der Türkei, die auch mit 15 Prozent eigenem Kapital in das Fondsprojekt eingestiegen sind. Alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor, der Baubeginn ist bereits erfolgt und die Investitionskosten sind für die Fondszeichner vertraglich fixiert.

Es steht damit außer Zweifel, dass das innovative Emissionshaus SHEDLIN Capital AG damit wieder einmal einen Trend und die nötigen internationalen Kontakte für sich zu nutzen wusste, ein interessantes Kapitalanlageprodukt zu generieren. Wasser ist nun einmal einer der Zukunftsmärkte schlechthin. SHEDLIN hat hier die Nase weit vorne.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Kontakt:
SHEDLIN Capital AG
Sebastian Meyer
Breslauer Straße 396
90471 Nürnberg
0911 519429 235
sebastian.meyer@shedlin.de
www.shedlin.de