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Immobilienwirtschaft: Mikro-Apartment „mehr ist mehr“

Immobilienwirtschaft – Investment: Mikro Apartments boomen – Mobilität erfordert zweite Heimat – Eingerichtete Apartments ohne Verzicht, Natürlichkeit durch helle Töne, Naturmaterialien gepaart mit Opulentem

Immobilienwirtschaft: Mikro-Apartment "mehr ist mehr"

Berlin Mitte – Eric Mozanowski zu Mikro-Apartments

Ein Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart / Berlin / Oldenburg

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in deutschen Großstädten. Der Ein-Personen-Haushalt verbreitet sich deutschlandweit aus. Die Zahl der Single-Haushalte steigt laut einer Prognose des Statistischen Bundesamtes auf etwa 44 Prozent der Haushalte bis 2030 an. Der Trend geht zu Wohnkomplexen mit möblierten Mini-Apartments von 20 bis 35 Quadratmetern Wohnfläche in den Metropolen.

Entwicklung Immobilienpreise

Die Immobilienpreise steigen in den Metropolregionen und Ballungsräumen Deutschlands weiter. Die Nachfrage nach Wohneigentum ist ungebrochen. Eric Mozanowski nennt zwei Gründe:

Die Erneuerung und der Neubau laufen zu langsam.

Eine Million Wohnungen fehlen in Deutschland.

Mehr Investoren drängen in den Immobilienmarkt, die Zinsen sind niedrig und andere attraktive Geldanlagen sind Mangelware. Die Preisentwicklung scheint nach oben keine Grenzen zu kennen. Immobilienexperten sehen keine neuen Rekorden bei der prozentualen Preissteigerung und befürchten keinen Absturz. Die Zukunft liegt in der Digitalisierung der Immobilienbranche, Block Chain, Smart Contracts, Smart Buildings und die virtuellen Möglichkeiten werden Realität, meint Eric Mozanowski. Die Digitalisierung und der Weiterentwicklung macht den Mikro-Apartmentmarkt so attraktiv. Die Mobilisierung der Bevölkerung wächst, die Digitalisierung ermöglicht Ortsungebundenheit, Digitalisierung macht die Verwaltung und Vermietung von Mikro-Apartments einfach und kostengünstig, dank Smart Building und Smart Contracts.

Lifestyle-Apartments – Mobilität – Gesellschaftswandel

Entwickler der Konzepte sprechen von modernen Lifestyle-Apartments. Für Investoren sind diese Lifestyle-Apartments interessant, sie schießen wie Pilze aus der Erde, sie sind nicht günstig, aber gefragt. Die Zielgruppen sind Studenten, Berufsanfänger und Fernpendler mit entsprechendem Einkommen oder Unterstützung aus dem Elternhaus, meint Eric Mozanowski in Bezug auf die Mieten. Der Mikro-Apartmentmarkt boomt. Zum einen profitieren die Investoren von den niedrigen Zinsen, zum anderen spiegelt dieser Trend die gesellschaftliche Darstellung. Die Gesellschaft ist im Wandel, viele Studenten prägen Städte und Metropolen und die Mobilität von Berufstätigen wächst. Laut Studien legen mehr als eine Million Beschäftigte in Deutschland einen Arbeitsweg von mehr als 150 Kilometern täglich zurück. Ein Miro-Apartment am Arbeitsplatz als Zweitwohnung liegt auf der Hand, die Immobilienwirtschaft hat viel zu bauen und sanieren, erläutert Eric Mozanowski.

Mikro-Apartments Wohnkomplex: Möbliert – Style – Trend

Weniger ist mehr in Bezug auf die Größe der Wohneinheiten. Mikro-Apartments fangen durchschnittlich mit 20-35 Quadratmetern Wohnfläche an, liegen zentral mit bester Infrastruktur, schnellem Internet und bester Ausstattung. „Mikro-Apartments leben von der Fluktuation. Gerade das macht den Markt der Mikro-Apartments interessant. Für eine temporäre Zeit in einer fremden Stadt studieren oder arbeiten, ein Projekt aufbauen oder begleiten, diese Zielgruppe ist für die Mikro-Apartments interessant“, erläutert Eric Mozanowski. Wohnen und leben mit dem Gefühl von Heimat ist ein Wunsch, der durch die weitverbreitete Mobilität in den Fokus rückt. Die Mikro-Apartments ermöglichen Heimatgefühl, sie sind möbliert und mit dem wichtigsten Komfort ausgestattet, nicht anonym. Heimat auf Zeit für den jeweiligen Bewohner. Vergleichbar ist dieses Konzept mit dem Hotelzimmer. Das Hotelzimmer behält aber den temporären Besuch- und Nutzungsstatus, weil die Gäste wechseln. Zahlreiche Dienstleistungen können mit der Mietung des Mikro-Apartments angeboten werden: Wäsche-, Putz-, Hausmeister- oder Conciergeservice, beispielsweise.

Bei der Ausstattung der Apartments lautet das Motto „mehr ist mehr“ – Ausstattung und Wohnaccessoires ohne Verzicht, aber mit Natürlichkeit, Zweckmäßigkeit und Nachhaltigkeit. Im Trend liegen Naturmaterialien und Helligkeit, Opulentes wie Messing, Goldverzierungen und edle Stoffe setzen Kontraste zur Schlichtheit. Es gilt das Wohngefühl zu erleben. Helles Holz sorgt für Behaglichkeit, schmeichelnde Texturen sorgen für Gemütlichkeit, warmes Licht für die Wohlfühlatmosphäre. Die hohe Fluktuation erfordert besonderen Fokus bei der Möblierung und Ausstattung der Mikro-Apartments. Auf eine gute Verarbeitung und Stabilität, gängige Größen bei Betten und Bettwaren, Küchengeräten, Lampen und Leuchtmitteln ist besonders wert zu legen, damit die regelmäßigen Erneuerungen nicht mit Sondermaßen die Rendite auffrisst, erklärt Eric Mozanowski. Gemeinschaftlich genutzte Räumlichkeiten, Garagen, Flure, Treppenhäuser, Fitness- und Trainingsraum, Wellnessoase, Empfang- und Konferenzräume bieten einen weiteren Charme für den Boom für Wohnkomplexen mit Mikro-Apartments.

Fazit: Zweite Heimat – Alles unter einem Dach, gepflegt und mit Style, ein Mehrwert

Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht, der Mini-Wohnungsmarkt mit Wohnkonzepten ist attraktiv und bleibt es, meint Eric Mozanowski. Die Digitalisierung verändert das Leben, erfordert Mobilität und Wandel – neue gesellschaftliche Rollen entstehen, es bleibt spannend. Die Immobilienwirtschaft erfährt durch die Digitalisierung in der Erstellung, Vermarktung, Vermittlung und Vermietung Erleichterung.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Prima gelaufen: Auto-Praxistest Hyundai Kona T-GDI

Presseweller nahm das Kompakt-SUV in der Version Style unter die Lupe

Prima gelaufen: Auto-Praxistest Hyundai Kona T-GDI

Der Hyundai Kona sieht schick aus und fährt sich gut. (Foto: presseweller)

Siegen. 26. September 2018 (DiaPrw). Gut proportioniert, mit ansehnlichem Gesamtdesign und einer augenfälligen Farbe präsentierte sich uns der Testwagen, das kompakte SUV Hyundai Kona. Im August 2018 nahm Presseweller das Modell 1,0 T-GDI in der Ausstattungsversion Style unter die 18-Zoll-Räder. Die schöne Farbe fand auch bei Passanten Aufmerksamkeit: „Das Auto sieht gut aus. Was für eine tolle Farbe!“ Konnten wir bestätigen. Die Farbe heißt übrigens „Acid Yellow Metal“. Aber natürlich lag das Augenmerk beim Test nicht nur im äußeren Erscheinungsbild. Uns interessierten vor allem die „inneren Werte“.

Das Kompakt-SUV Kona ist attraktiv gestylt und lässt sich locker fahren. Die Platzverhältnisse im knapp 4,17 Meter langen und 1,80 breiten Hyundai sind ordentlich, was auch Familien zu schätzen wissen. Das Ladeabteil hat je nach Sitznutzung zwischen 361 und 1143 Liter Stauraum und lässt sich ohne Mühe bestücken. Der Kandidat gefiel ebenfalls vom Interieur her und zeigte auf Strecke angenehme Laufruhe. Cockpit und Beschalterung sind übersichtlich, das Sechsganggetriebe ist passend abgestuft. Den Kona nahmen wir auf Kurzstrecken, kurvenreichen Straßen und längeren Autobahnrouten unter die Lupe.

Ordentliche Basisausstattung
Bereits das Basismodell „Pure“ bietet eine ordentliche Ausstattung. So sind zum Beispiel sechs Airbags, ESC (elektronische Stabilitätskontrolle), Traktionskontrolle, ABS, Berganfahrhilfe- und abfahrtassistent, aktiver Spurhalteassistent und der Aufmerksamkeitsassistent an Bord. Bei längeren Fahrten fragte er per Schrifzug und mit Kaffeetassensymbol im Display an, ob wir eine Pause einlegen wollten. Neben anderen Einrichtungen gehören ebenfalls Multifunktionslenkrad, die Geschwindigkeitsregel- und Begrenzungsanlage, Start-Stopp-Automatik, Bordcomputer, RDS-Radio, Klimaanlage sowie diverse Ablagefächer und Getränkehalter dazu. Ordentlich.
Der Testwagen war außerdem mit Navi, inklusive großem Monitor, 18-Zoll-Leichtmetall-Felgen, beheizbarem Lenkrad und Smart-Key-Bedienung ausgestattet. Zum sicheren Fahren trugen Notbremsassistent, Totwinkelassistent, Einparkhilfe vorn, Rückfahrkamera und Querverkehrswarner hinten sowie viele weitere nützliche und komfortable Einrichtungen bei. Praktisch ist das Head-up-Display. Ist die „Scheibe“ aktiviert, hat der Fahrer die Geschwindigkeit und je nach Bedarf weitere Infos direkt im Blick. Prima!

Kurvenstark und flott
Der Kona hatte Frontantrieb, ringsum Einzelradaufhängung, vorne Mc-Pherson-System, hinten mit Verbundlenkerachse. Das Fahrwerk ist eher fest abgestimmt, aber komfortabel für die Insassen. Das SUV zeigt wenig Seitenneigung in Kurven. Beim schnellen Autobahnritt lag es sauber auf der Bahn. Flotte Kurvenfahrten auf unseren passartigen Standardstrecken absolvierte es souverän. Der Kona zog agil und locker durch. Wir empfanden die gesamte Straßenlage als sicher.

Den Antrieb besorgte ein Dreizylinder-Einliter-Motor mit Turbolader. Wie andere Hersteller verfolgt Hyundai damit das so genannte Downsizing, also geringere (Hubraum-) Größe. Das Motörchen bringt es auf stattliche 120 PS (88 kW) bei 6000 Touren. Das höchste Drehmoment von 172 Newtonmetern startet laut Papieren bereits bei 1500 Touren, wobei sich stärkerer Vortrieb ab rund 1800 bis 1900 Umdrehungen einstellte und den Kona zügig beschleunigen ließ. Im Durchschnitt unserer Messungen lagen wir beim 0-auf-100-Sprint mit rund elf Sekunden deutlich unter der Angabe (12 s). Von 60 auf 100 km/h im 3. Gang vergingen knapp sieben Sekunden, von 80 auf 120 km/h dauerte es dann knapp zwölf Sekunden. Alles im Rahmen. Das gilt auch für die gestoppte Spitze von gut 182 km/h.
Zum Verbrauch schreiben wir auch hier wieder: „Für uns in Ordnung“. Tests bringen eben auch einige Hochgeschwindigkeits- und Beschleunigungsfahrten unter Vollgas mit sich. Den Hyundai fuhren wir mit ab 7,0 l/ 100 km, im Testschnitt mit gut 7,5 (angegebener Kombiwert nach dem zur Testzeit relevantem Verfahren bei 18-Zoll-Bereifung 5,4 l/100 km).

Fazit: Der Hyundai Kona lässt sich angenehm fahren – ein handliches, kompaktes SUV: gut gelaufen. Von der Geräumigkeit her bietet sich der Kona für Familien und andere an, die ein kompaktes, handliches SUV zu schätzen wissen. Ein Pluspunkt ist ebenfalls die lange Garantie. Es stehen verschiedene Versionen zur Auswahl. Nähere Informationen, vielleicht mit Probefahrt, beim Hyundai-Händler vor Ort oder in der Region oder auf www.hyundai.de

Foto: Der Hyundai Kona sieht schick aus und fährt sich gut. (Foto: presseweller)

*Technische Daten
Ottomotor: 998 ccm, 120 PS (88 kW), höchstes Drehmoment 172 Nm 1500 – 4000 U
L x B x H (in m): 4,165 x 1,80 x 1,55; Laderaum: 361 – 1143 l
Fahrleistung: Spitze 181 m/h, 0 – 100 km/h: 12 s
Verbrauch und CO2-Ausst. komb.: 5,4 l/ 100 km; 125 g/km: Effizienklasse B, Euro 6
(für ab 1. September 2018 erstmals zugelassene Fahrzeuge kann der Wert anders sein)
*Alle Angaben nach Hyundai-Unterlagen/ Fahrzeugpapieren

Hinweis: Außer den angegebenen Daten und Ausstattungshinweisen laut Hyundai-Unterlagen geben alle anderen Angaben unsere eigenen Eindrücke wider! Verbrauchswerte sind ohnehin stets individuell. Irrtum bleibt stets vorbehalten.

Auto- und Verkehrsthemen auch immer auf „Auto“ bei www.presseweller.de

Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, führt seit rund 40 Jahren praxisnahe Autotests durch, vom Kleinstwagen bis zur Limousine und vom Kombi über SUV und Geländewagen bis zum Sportwagen – veröffentlicht in verschiedenen Printmedien wie seit vielen Jahren im SauerlandKurier und im SiegerlandKurier sowie seit mehreren Jahren im Web, unter anderem auch im Blog autodialog.blogspot. Herausgegeben wird der Praxis-Autotest-Report als Blättermagazin, alles ansteuerbar über die Zentralseite „Auto“ auf presseweller.de. Zum Portfolio gehören ebenfalls Tourenbeschreibungen und mehr für Fahrradfahrer und Motorbiker auf „Bike-Click“ sowie Reiseberichte und -themen, im PR-Bereich auch für Kunden.

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Style-by-Weil entwickelt Menükartenhalter im Metallic-Look

Style-by-Weil entwickelt Menükartenhalter im Metallic-Look

Style-by-Weil entwickelt Menükartenhalter im Metallic-Look

Um sich im Großstadt-Jungle gegen die Konkurrenz unzähliger, hipper Bars durchsetzen zu können, gilt es vor allem aufzufallen. Das Konzept muss sich behaupten, das Personal sollte mit Coolness punkten und das Menü zu den Drinks darf dem in nichts nachstehen. Der Bar Botanic District aus Hamburg gelingt das ausgesprochen gut. Die Betreiber haben für das Konzept den aktuellen Tropical Trend aufgegriffen. Von der Deckenbeleuchtung ranken Schlingpflanzen, es wurde viel dunkles Holz verarbeitet und als Markenzeichen der Bar macht sich eine riesige Agave zwischen Gläsern und Spirituosen breit. In schummerigem Licht werden Cocktails mit dem gewissen Etwas serviert, dazu gibt es Bowls und Burger, das Barteam glänzt durch Internationalität. Was braucht es mehr, um Gäste aus aller Welt glücklich zu stimmen?

Glänzende Aussichten für Bars und Restaurants

Zum durchgestylten Bar-Konzept passen die Metallic-Menükartenhalter von Style-by-Weil perfekt. Holz-Designer Sven Weil bringt dafür Eichenfunier in Form und überzieht es in einem aufwendigen Verfahren mit einer Echtmetallpaste. Diese ist besonders widerstandsfähig und ihr metallischer Glanz hält auch unzähligen durchzechten Nächten stand.

Holz und Metall – eine gelungene Kombination

Die Idee, das Naturprodukt Holz mit zähflüssigem Metall auf diese Art zu veredeln, lag für Sven Weil nah. „Das Metall, das wir bewusst grob und nicht zu glatt auftragen, verleiht dem natürlichen Material etwas sehr Modernes, fast schon Industrielles, ohne dass das Holz etwas von seinem organischen Charakter einbüßt“, sagt der Holz-Designer. „Seit Jahren kombinieren wir die beiden Stoffe zum Beispiel für unsere Whiskeyflaschen-Menagen aus Altholz und Fassreifen. Es war also nur eine Frage der Zeit, Holz und Metall tatsächlich miteinander verschmelzen zu lassen.“

Jedes Stück ein Unikat

Bei Style-by-Weil entsteht von der Menage bis zum Messerbock alles in Handarbeit. Jedes Stück ist ein Unikat. So kann das Team um Sven Weil auch auf individuelle Wünsche, Maß- oder Formangaben eingehen. Handwerk macht es möglich.
„Im Botanic Distric werden vor allem Premium Burger mit verschiedenen Saucen bestellt. Daher haben wir für die Bar passend zu den Menükartenhalter im Matellic-Look auch Saucen-Menagen entwickelt“, sagt Sven Weil. „Damit wird das Designkonzept noch runder.“ Eigenes Porzellan des Restaurants kann dabei selbstverständlich auch integriert werden. „Wir sind da sehr flexibel“, betont der gelernte Tischler. Sogar eine Personalisierung mit dem eigenen Logo oder ein individueller Schriftzug sind möglich. „Ganz egal, wie ungewöhnlich die Ideen sind – alles, was ich mit meinen Händen umsetzen kann, ist machbar“, so Sven Weil.

Weitere Informationen unter www.style-by-weil.de

Schon beim Spielen mit der Holzeisenbahn war klar, was Sven Weil später machen wird. Denn statt für die Lokomotive interessierte er sich für den Werkstoff, aus dem sie gemacht wurde. Holz, so erklärt der mittlerweile groß gewordene Sven Weil, heute Tischler-Meister, ist etwas ganz Besonderes. Es ist warm, riecht außergewöhnlich und fühlt sich gut an. Damit zu arbeiten, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten – es ist immer wieder etwas anderes. Kein Werkstück ist gleich, jedes Teil ein Unikat. Als er dann bei einem Essen eine große, sehr schwere Speisekarte aus Holz in die Hand bekam, war für den Tischler die Idee geboren: Das ginge doch besser. Das war die Geburtsstunde der Holz-Speisekarte Made in Germany – eben Style-by-Weil.

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Asahi Kasei Corporation erwirbt Sage Automotive Interiors, Inc.

– Strategische Expansion in der Automobilindustrie –

Asahi Kasei Corporation (Tokyo) hat heute den Erwerb von Sage Automotive Interiors, Inc. (HQ South Carolina; CEO Dirk Pieper; nachfolgend „Sage“), einem US-amerikanischen Hersteller von automobilen Innenraummaterialien, für ca. 700 Millionen USD (ca. 79,1 Milliarden JPY*1) in bar verkündet. Die Vereinbarung wurde mit der Muttergesellschaft von Sage, Clearlake Sage Holdings, LLC (HQ Delaware), getroffen.
*1 1 USD = 113 JPY (am 18. Juli)

Im Rahmen des mittelfristigen Geschäftsplans „Cs for Tomorrow 2018“ legt Asahi Kasei in der Business Unit „Materials“ den Schwerpunkt auf die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in der Automobilindustrie. Daher beschleunigt das Unternehmen den Ausbau seiner Beziehungen zu Automobil- und Komponentenherstellern und die Verstärkung der globalen Präsenz.

Die durch „CASE“ (Connected, Autonomous, Shared, Electric) symbolisierten einschneidenden Veränderungen in der Automobilindustrie bieten Asahi Kasei große Möglichkeiten zum Wachstum in der Automobilindustrie. Zusammen mit diesen Trends wächst auch das Bedürfnis nach einer komfortablen und innovativen Fahrzeuginnenraumausstattung. Es wird daher ein mittel- bis langfristiges Wachstum im Markt für Innenraummaterialien erwartet.

Asahi Kasei beliefert Sage mit dem Kunstleder „LamousTM“ (Markenname in Europa: DINAMICATM), und beide Parteien unterhalten bereits langfristige Geschäftsbeziehungen. Sage ist ein führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Textilprodukten für Fahrzeuginnenraummaterialien sowie globaler Marktführer bei Textilien für Sitzbezüge (Autositzbezugstoffe aus Textilien, Natur- und Kunstleder nicht enthalten). Durch seine umfassenden Lösungen und Designmöglichkeiten sowie einer fortschrittlichen Verarbeitungstechnik für Innenraummaterialien hat Sage ein gutes Netzwerk zu Automobil- und Komponentenherstellern. Asahi Kasei wird Sage in die Asahi Kasei Gruppe eingliedern, um die Expansion der Gruppe in der Automobilindustrie zu beschleunigen. Beide Parteien haben im Oktober 2017 mit den Verhandlungen begonnen.

Mit dem Erwerb verstärkt Asahi Kasei seine Position in der wachsenden Industrie für Fahrzeuginnenraummaterialien und erlangt gleichzeitig einen verbesserten Zugang zu den Automobilherstellern und deren Zulieferern, um Trends und Bedürfnisse in der Automobilindustrie schnell und präzise zu ermitteln. Das Unternehmen zielt mit dem Erwerb weiter darauf ab, OEMs und Tiers ein umfassendes Angebot für Fahrzeuginnenraummaterialien zu präsentieren. Die Stärken von Sage in den Bereichen Design und Marketing werden dabei mit Asahi Kaseis Produkten aus den Bereichen Fasern, Kunststoffe und Sensoren kombiniert. Des Weiteren werden Sages globale Produktions- und Vertriebsstandorte zur weltweiten Expansion von Asahi Kasei beitragen.

Der voraussichtliche Transaktionsbetrag ist ca. 700 Millionen USD, welcher sich zum Zeitpunkt des Abschlusses abhängig von der Fluktuation des Barguthabens sowie Verschuldung, Arbeitskapital, usw. ändern kann. Der Kaufpreis einschließlich Nettoschulden beträgt 1,06 Milliarden USD. Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung der zuständigen Behörden.

Überblick über Sage

(1)Name: Sage Automotive Interiors, Inc.
(2)Standort: Greenville, South Carolina, USA
(3)CEO: Dirk R. Pieper
(4)Operatives Geschäft: Forschung, Herstellung und Vertrieb von verschiedenen Textilprodukten für automobile Innenraummaterialien
(5)Kapital: 82,5 Millionen USD (konsolidiert zum 31. Dezember 2017)
(6)Gründung: Abspaltung vom amerikanischen Textil- und Chemikalienhersteller Milliken & Company im Jahr 2009
(7)Produktionsstandorte: USA, Italien, Polen, Rumänien, Brasilien, China
(8)Mitarbeiterzahl: ca. 2.200 (konsolidiert zum 31. März 2018)
(9)Hauptgesellschafter und Anteil: % Clearlake Sage Holdings, LLC 100,0%
(10)Konsolidiertes Gesamtvermögen: und Umsatz der letzten drei Jahre

Finanzjahr Dezember 2015
Gesamtvermögen (Millionen USD) 426,8
Umsatz (Millionen USD) 359,3

Finanzjahr Dezember 2016
Gesamtvermögen (Millionen USD) 474,0
Umsatz (Millionen USD) 415,6

Finanzjahr Dezember 2017
Gesamtvermögen (Millionen USD) 504,7
Umsatz (Millionen USD) 474,9

Zukunftsaussichten
Nach Abschluss der Transaktion wird Sage zu einer konsolidierten Tochtergesellschaft von Asahi Kasei. Asahi Kasei wird den Einfluss des Erwerbs auf die Geschäftsergebnisse, wie erforderlich, nach Abschluss der Transaktion veröffentlichen.

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
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Die Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit den drei Geschäftsbereichen Material, Homes und Health Care.
Mit mehr als 30.000 Beschäftigten in aller Welt betreut die Asahi Kasei Gruppe Kunden in mehr als 100 Ländern. Mit „Creating for Tomorrow“ verweist die Asahi Kasei Gruppe auf die gemeinsame Mission all ihrer Unternehmen, mit nachhaltigen Produkten und Technologien Menschen in aller Welt zu einem besseren Leben und Wohnen zu verhelfen.

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Taverna von Leonardo Proline: Biergläser für jeden Geschmack

Taverna von Leonardo Proline: Biergläser für jeden Geschmack

Taverna von Leonardo Proline: Biergläser für jeden Geschmack

Mit einem Pro-Kopf-Verzehr von mehr als 100 Litern Bier pro Jahr zählen sowohl die Deutschen als auch die Österreicher zu den Bier-Spitzenreitern. In den letzten Jahren hat sich nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Craft Beer einiges getan. Immer häufiger finden sich regionaltypische Sorten auf der Karte. Und diese laufen dem Wein als klassische Menübegleitung zunehmend den Rang ab. Das passende Glas zum Bier darf da natürlich nicht fehlen.

Gemeinsam mit dem Diplom-Braumeister und Biersommelier Friedrich Carl Richard Matthies von der Hamburger Craft Beer Brauerei Wildwuchs hat Leonardo eine ganze Reihe neuer Biergläser entwickelt. Das gesamte Sortiment überzeugt durch ein einheitliches Produktdesign. Gastronomen stehen mit den Taverna Gläsern zehn unterschiedliche Glasformen zur Verfügung, mit denen sie je nach Bierart die feinen Aromen des Bieres optimal zu unterstützen können.

Biergenuss – wie das Glas den Geschmack beeinflusst

So wie für den idealen Weingenuss auf verschiedene Glasformen zur optimalen Aromenentfaltung gesetzt wird, haben auch die unterschiedlichen Bierglasformen sowie die Glasbeschaffenheit einen Einfluss auf den Geschmack des beliebten Hopfengetränks. Welches Glas für welchen Biertyp am besten geeignet ist, richtet sich nach dem angewendeten Brauverfahren.

„Für den Trinkgenuss ist auch die Wandstärke des Glases entscheidend“, weiß Dirk Müller, Leiter Leonardo Proline. „Je feiner und dünner das Glas, desto differenzierter lassen sich die Aromen des Bieres wahrnehmen. Mit zunehmender Glasstärke wirkt das Bier schwerer und rustikaler im Geschmack.“

Für jeden Geschmack das richtige Glas

Untergärige Biere mit naturgemäß weniger Kohlsäure entwickeln sich beispielsweise in der klassischen Biertulpe am besten. Diese Glasform verjüngt sich nach oben zulaufend. Die Biertulpe der Taverna Serie von Leonardo mit ihrem gezogenen Stiel ist das typische Glas für elegante und vollmundige Biersorten. Die ausladende Form hält die Aromen und sorgt so für längeren Genuss. Klassisch wird die Biertulpe für den Ausschank von Pils und Lagerbier genutzt, da sie durch ihre Form die herben Aromen des Bieres noch verstärkt.

Deutliche mehr prickelt es beim Weißbier. Damit sich die Kohlensäure optimal verteilt, ist ein nach oben weiter werdendes Glas am besten geeignet. Die traditionelle Form des Taverna Weißbierglases erleichtert das Einschenken. Seine Form unterstützt die Geschmacksentwicklung und durch den langen Austrittsweg erscheint das Bier im Abgang sanfter und harmonischer.

Mit dem Craft Beer Glas der Taverna Serie verbindet Leonardo Design und Funktionalität in einem soliden Becherglas. Die Form eignet sich für eine Vielzahl von Bierstilen – vom amerikanischen India Pale Ale bis hin zum britischen Stout. Dabei liegt es perfekt in der Hand und bietet durch den verstärkten Boden eine hohe Standfestigkeit. Das Craft Beer Glas ist in zwei Größen als 0,3- und 0,5-Liter-Glas erhältlich.

Gerade in Betrieben mit angeschlossenem Biergarten oder für das Terrassengeschäft sind die massiven Bierseidel ideal. Der Seidel stellt die klassische Form des Bierkruges dar und ist dank des Griffs perfekt zum Anstoßen geeignet. Das dicke Glas sorgt dafür, dass das Bier länger seine Temperatur hält. „Durch das dickere Glas schmeckt das Bier besonders vollmundig und die Gäste trinken tendenziell mehr. Die Wirte wird das freuen“, sagt Braumeister Matthies.

Weitere Informationen unter www.leonardo-proline.de

Glaskoch ist ein Familienunternehmen und wurde 1859 gegründet. Heute wird es in der fünften Generation von Bianca und Oliver Kleine geführt.

Mit der Marke LEONARDO, die 1972 geboren wurde, hat glaskoch seitdem italienisches Lebensgefühl in die Haushalte gebracht.
Unter dem LEONARDO PROLINE Konzept werden seit 2011 Gläser für die Bedürfnisse der Hotellerie- und Gastronomiewelt entwickelt und vertrieben.

LEONARDO ist das Glas für jede Gelegenheit und spricht alle Sinne an. Durch permanente Innovationen und einen zeitlosen Look sind die Produkte treue Begleiter, die den Alltag und jeden Lebensbereich verschönern, kreative Lösungen bieten und ein modernes, italienisches Lebensgefühl aufkommen lassen.

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Wo und wie werden wir in Zukunft wohnen?

Bautrends auf der HAUS|HOLZ|ENERGIE in Stuttgart

Wo und wie werden wir in Zukunft wohnen?

Aufstockung, Ausbau und Anbau sind auf der HAUS|HOLZ|ENERGIE zentrale Zukunftsthemen. (Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

Ausbauen, anbauen, umbauen, aufstocken: Bauen im Bestand nennen Fachleute das. In der dicht besiedelten Region Stuttgart kommt solchen Bauaufgaben eine besondere Bedeutung zu. Auf der Messe HAUS|HOLZ|ENERGIE in Stuttgart setzen sich Baufachleute mit dem Thema auseinander, beraten (potenzielle) Bauherren und zeigen die neuesten Bautrends.

Die „Mobilisierung von Bauflächenpotenzialen im Bestand hat Vorrang“, schreibt die Stadt Stuttgart in ihrem Flächennutzungsplan. Auch viele Kommunen im Umland weisen neue Baugebiete nur sehr zögerlich aus. „In unseren Städten existieren in der Tat viele ’schlummernde‘ Areale, die sich gut und sozialverträglich bebauen ließen“, sagt Bärbel Falkenberg-Bahr, Inhaberin des Immobilien Service Bärbel Bahr aus Böblingen, die vom 5. bis 8. April auf der Messe HAUS|HOLZ|ENERGIE auf dem Stuttgarter Messegelände ausstellen wird. „In der Praxis ist die Nutzung dieser Freiflächen jedoch oft mühsam. Denn nicht selten laufen Anwohner gegen Neu-, Aus- oder Anbaupläne in ihrer Nachbarschaft Sturm“, erklärt die Expertin. „Die Verwaltungsbehörden halten sich daher mit den nötigen Baugenehmigungen oft sehr zurück. Wir benötigen jedoch eine schnelle, wohlwollende Bearbeitung der Bauanträge, wenn wir der Nachfrage nach Wohnraum gerecht werden möchten.“

Individuelle Lösungen für herausfordernde Bauaufgaben
Architekt Thomas Herrmann, Sprecher der fünf Stuttgarter Kammergruppen der Architektenkammer Baden-Württemberg, die ebenfalls auf der HAUS|HOLZ|ENERGIE vertreten ist, teilt die Kritik an einer restriktiven und langwierigen Genehmigungspraxis. Grundsätzlich freut er sich nämlich über Bauaufgaben im Bestand: „Die komplexen Rahmenbedingungen durch vorhandene Baukörper und die Gebäude im Umfeld fordern mich heraus. Es ist spannend dafür individuelle Lösungen zu finden. Städte entwickeln sich durch diese Art des Bauens sehr organisch.“ Im Neubau dagegen zähle nur eins: die Kosten. Der Grund dafür sind vor allem die steigenden Grundstückspreise. „In Neubaugebieten sind inzwischen fast ausschließlich institutionelle Anleger tätig. Die Architektur dort wird zunehmend gleichförmiger.“

Steigende Immobilienpreise treiben Hauskäufer aufs Land
Bärbel Falkenberg-Bahr sagt: „Ein Haus mit Garten ist für Normalverdiener quasi nur noch in den kleinen Kommunen der Region bezahlbar. Denn in Stuttgart sowie in den umgebenden Mittelzentren wie Böblingen, Esslingen oder Ludwigsburg haben die Immobilienpreise stark angezogen. Wer trotzdem zentrumsnah wohnen möchte, ist oft bereit, dafür Abstriche bei der Größe der Immobilie zu machen oder sich eher nach einer Eigentumswohnung umzuschauen.“

Ungewöhnliche Ideen aus Wien und München
Um dem Wohnraumengpass entgegenzuwirken, ließen sich andere Metropolen bereits Ungewöhnliches einfallen. Thomas Herrmann berichtet: „Die Stadt Wien gestattete es Inhabern von Schrebergärten, 20 Prozent der Gartenfläche für den Bau eines Wohnhauses zu nutzen. Es entstanden sehr individuelle Kreationen in Selbstbauweise. Die Stadt München schuf Wohnraum, indem sie den Parkplatz eines öffentlichen Freibads mit einem Wohngebäude überbaute.“

Eigenheimbesitzer bauen aus und an
Wer bereits eine Immobilie besitzt, kann sich selbst ums Nachverdichten kümmern. HAUS|HOLZ|ENERGIE-Aussteller Sebastian Nafz von Zimmerei & Holzbau Nafz aus Horb betreut solche Kunden. „Sie kommen zu mir, wenn sie sich mehr Platz wünschen, zum Beispiel weil sich Nachwuchs ankündigt. Manchmal ändern sich auch die Wohnbedürfnisse und die Hausbesitzer benötigen zum Beispiel ein barrierefreies Umfeld.“ Dass Eigenheimbesitzer ihr Gebäude erweitern oder ein zweites Haus im Garten errichten, um vermietbaren Wohnraum zu schaffen, käme eher selten vor.

Holz: idealer Werkstoff für Bauen im Bestand
Der Holzbau, sagt Sebastian Nafz, sei prädestiniert für das Bauen im Bestand: Aus statischen Gründen sei eine Aufstockung mit anderem, schwererem Material häufig gar nicht möglich. Anbauten oder ganze Häuser in Holzbauweise ließen sich – durch den hohen Vorfertigungsgrad – innerhalb weniger Tage errichten. In dicht bebauten Gegenden, in denen langwierige Bauarbeiten stören, sei das ein großer Vorteil.

Trend: ökologisch bauen
Ein Trend sei unübersehbar, sagt Sebastian Nafz: „Bauherren wünschen sich ökologische, nachhaltige und wohngesunde Häuser. Im „grünen“ Tübingen ist dieser Trend besonders ausgeprägt.“ Solchen Kunden bietet der Holzbauer ein sogenanntes Holz100-Haus. Es besteht zu 100 Prozent aus massivem Holz und verzichtet völlig auf Klebstoffe, Folien oder sonstige Bauchemie. Statt Gips kommt atmungsaktiver Lehm zum Einsatz. Das Ergebnis: „Das Gebäude ist nicht nur ökologisch vorbildlich, es überzeugt auch durch eine optimale Raumluftqualität.“

Wer mehr über das Bauen im Bestand sowie über aktuelle Bau- und Ausstattungstrends erfahren möchte, findet auf der Messe HAUS|HOLZ|ENERGIE kompetente Fachleute aus vielen unterschiedlichen Gewerken, die Interessierte gerne beraten. Die HAUS|HOLZ|ENERGIE findet vom 5. bis 8. April 2018 in Halle 8 auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Der Eintritt kostet 15 Euro (ermäßigt 12 Euro).
Weitere Informationen gibt es unter: www.hausholzenergie.de

Fakten im Überblick: HAUS|HOLZ|ENERGIE Stuttgart
Termin: 5.-8. April 2018
Öffnungszeiten: Donnerstag: 14 – 22 Uhr | ab 18 Uhr Nacht der Sinne, Freitag-Sonntag: 10 – 18 Uhr
Veranstaltungsort: Messe Stuttgart, Halle 8 – Alfred Kärcher Halle
Eintritt:15 Euro | ermäßigt 12 Euro (Rentner, Studenten, Schüler, Behinderte, Kinder von 6-15 Jahren).

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

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Schick und flott – Kia Sportage im Praxistest

Alles drin und dran im 1,7er CRDI in der Ausstattungsversion „Spirit“ – Fahrspaß inklusive

Schick und flott - Kia Sportage im Praxistest

Dynamisches Styling: Kia Sportage, hier in der Version „Spirit“. (Foto: presseweller)

21. Juli 2017. Siegen (DiaPrw). Mit seinem schick-sportlichen Design sieht der Kia Sportage attraktiv aus. Vor der Tür stand er in der Farbe Carraraweiß, was unseren Eindruck nochmals bestätigte. Im Laufe der Testzeit erkundigten sich manche nach diesem „schicken Wagen“. Im Juni 2017 fuhren wir das Kompakt-SUV in der Version 1,7 CRDI mit Siebengang-Automatik (DCT), Ausstattung Spirit.

Der Sportage gibt mit markanter Front sowie dynamischer Linienführung eine richtig gute Figur ab. Das wurde noch durch die 19-Zoll-Räder mit 245/ 45-er Reifen unterstrichen. Mit einer Länge und Breite von 4,48 mal knapp 1,86 Meter ist der Sportage noch überschaubar und glänzt gleichzeitig mit einem großzügigen Innenraum. Neben der SUV-typischen etwas höhereren Sitzposition stimmten auch im Fond die Platzverhältnisse. Angenehm war die zurückhaltende Akustik. In Verbindung mit der geschmackvollen Innenausstattung sind das gute Zutaten für komfortables Fahren und Langstreckentauglichkeit. Das Ladeabteil passt dazu. Dank des Unterflurfachs ließ sich das Testautos eben beladen. Praktisch. Ausgewiesen ist ein Ladevolumen von ab 491 und je nach Rücksitzumlage bis zu 1492 Litern.

Umfangreiche Ausstattung
Der Fahrer hat alle Instrumente im Blick, die Beschalterung ist eindeutig. In Sachen Sicherheit ist bereits in der Basisversion „Attract“ Wichtiges an Bord, vom elektronischen Stabilitätsprogramm (ESC) mit Traktionskontrolle und Gespannstabilisierung über sechs Airbags, aktives Bremslicht und sogar Gegenenlenkunterstützung bis zur Berganfahr- und Bergabfahrhilfe. Auch die sonstige Ausstattung im „Attract“ ist ordentlich und reicht beispielsweise von den elektrischen Fensterhebern über Bordcomputer und Radio bis zur Klimaanlage. Dazu gibt es verschiedene Ablagemöglichkeiten, Becherhalter und großes Handschuhfach.
Zur Ausstattung des Testwagens der Version „Spirit“ mit Technik-Paket gehörten beispielsweise Klimaautomatik, Parksensoren ringsum, Rückfahrkamera, Notbrems- und der gut funktionierende Spurhalteassistent. Ebenfalls inklusive waren die leicht bedienbare Geschwindigkeitsregelanlage, Kia-Kartennavigation und so vieles mehr. Mit Smart-Key in der Tasche klappen beim Vorbeigehen schon einmal die Spiegel auf. Die Laderaumklappe öffnete und schloss sanft auf Knopfdruck.

Kommt gut zur Sache
In „unserem“ Kia war der 1,7-Liter-CRDI-Motor, ein Turbo-Diesel, eingebaut. Er leistet 141 PS (104 kW) und entwickelt ab 1750 Umdrehungen das satte Drehmoment von 340 Newtonmetern. Das passte gut zur Siebengang-Automatik, die wie Sahne durch die Schaltstufen ging. Im Testmittel war der Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,8 Sekunden (angegeben 11,5 Sekunden) abgehakt, von 60 auf 100 km/h ging’s in 5,7 Sekunden und im nächsten Überholbereich von 80 auf 120 km/h in nur 8,4 Sekunden. Wer will, kann also zügig auf Tempo kommen, wobei wir den Sportage mit gelupftem Gas mit – nach Tacho – 180 km/h laufen lassen konnten. Bei Gastritt legte er noch eine Schippe drauf, angegebene Spitze 185 km/h.
Zum Kurventest geht es über Land- und Mittelgebirgsstraßen. Der Fronttriebler, vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen, Stabi und Co., hinten Mehrlenkerachse mit Stabilisator, zeigt nur geringe Seitenneigung. Wir geben ein bisschen Dampf. Flott und problemlos absolviert der Kia auch enge und kreisförmige Kurven, ohne dass Eingriffe erforderlich waren. Gegebenenfalls korrigierte das ESC leicht nach. Bei schneller Fahrt auf der Autobahn lag das SUV ruhig auf der Straße – ein insgesamt sicheres Fahrgefühl. Komfort, Laufruhe, Antritt und Kurvenfreudigkeit passten. Es machte Spaß, das Auto zu fahren. Kein Wunder, dass der Sportage im Europageschäft bei Kia ein Bestseller ist.
Der Testverbrauch bei gemischter Fahrweise mit Kurzstrecken-Ortsverkehr, Landstraßen und langen Autobahnrouten stellte sich im Mittel bei rund 6,8 Liter Diesel/ 100 Kilometer ein (Kombiwert-Angabe 4,9 l/100 km). Bei dem großzügigen Wagen, der um die 1,5 Tonnen auf die Waage bringt, ist das für uns vertretbar.

Fazit: Der Kia Sportage macht was her. Er überzeugte uns mit Platzangebot, Laufruhe und Leistung. Kia gibt eine siebenjährige – oder 150.000 Kilometer – Herstellergarantie aufs Fahrzeug, verbunden mit einer siebenjährigen Kia-Mobilitätsgarantie. Bei einem werksseitig eingebauten Navi sind von der Erstzulassung an innerhalb von sieben Jahren sechs kostenlose Karten-Updates eingeschlossen. Der Sportage ist mit verschiedenen Motorisierungen und Ausstattungsversionen zu haben. Zu Details für Versionen und Garantien sollte man sich bei Händlern vor Ort oder in der Region informieren. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor und Fahrwerte: Hubraum 1685 ccm, 141 PS (104 kW)/ 4000 U; höchstes Drehmoment: 340 Nm bei 1750 – 2500 U; 0 – 100 km/ h 11,5 Sek.; Spitze: 185 km/ h
Verbrauch, Diesel/ CO2-Austoß, komb.: 4,9 l/ 100 km, 129 g/ km; Effizienzklasse A, Euro 6
Maße und Kofferraum: Länge 4,48 m, Breite 1,885 m, Höhe 1,635; Laderaum 491 – 1492 l
*Alle Angaben laut Kfz-Papieren/ Kia-Unterlagen

Hinweis:Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattung usw. sind neben eigenen Anschauungen den Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeuers entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren in Deutschland zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich sämtliche Angaben auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere allgemeinen Angaben entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Kia-Händlern vor Ort oder in der Region informieren oder auf der Kia-Internetseite, www.kia.de

Unsere Auto-Praxistests in ausführlicherer Version sind über „Auto“ bei www.presseweller.de aufrufbar, unter anderem auch im Magazin Auto-Praxistest-Report.

Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, führt seit über 30 Jahren praxisnahe Autotests durch, vom Kleinstwagen bis zur Limousine und vom Kombi über SUV und Geländewagen bis zum Sportwagen – veröffentlicht in verschiedenen Printmedien wie seit vielen Jahren im SauerlandKurier und im SiegerlandKurier sowie seit mehren Jahren im Web, unter anderem auch im Blog autodialog.blogspot. Herausgegeben wird der Praxis-Autotest-Report als Blättermagazin, alles ansteuerbar über die Zentralseite „Auto-Medientexte“ auf presseweller.de. Zum Portfolio gehören ebenfalls Tourenbeschreibungen und mehr für Fahrradfahrer und Motorbiker sowie Reiseberichte und -themen, im PR-Bereich auch für Kunden.

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Tipps für Bauherren: Jeden Raum optimal planen

www.gfg24.de

Bei der Planung eines Raumes muss viel bedacht werden. Die Größe des Raumes und der Geschmack des Bauherrn spielen hier ebenso eine Rolle, wie die Materialien, Ausstattung, Fenster und mögliche Dachschrägen.

Egal ob Bade-, Wohn- oder Kinderzimmer, jeder Raum hat eine eigene Funktion und benötigt eine detaillierte Planung, um optimal genutzt werden zu können. Daher sollten Sie schon früh wissen, ob zum Beispiel Ihr Badezimmer auf eine oder mehrere Personen ausgelegt sein sollte. So können Sie direkt ein zweites Waschbecken, eine größere Badewanne oder auch einen separaten Toilettenbereich in Ihre Planung mit einbeziehen. Ebenso ist es beim Wohn- und Essbereich: Die klassische Lösung ist hier, das Wohnzimmer vom Esszimmer zu trennen. Aber auch offene Wohnkonzepte, bei denen die Zimmer ineinander übergehen werden immer beliebter. Die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft kann mit unterschiedlichsten Konzepten und Materialien auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Bauherrn eingehen, um ihm die optimale Planung des ganz persönlichen Eigenheims zu gewährleisten.

Als eines der führenden Bauunternehmen aus dem Bereich Hamburg und dank jahrelanger Erfahrung, kennt die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft die Anforderungen von Kunden in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und kann ihnen dank einer genauen Planung die beste Gestaltungslösung anbieten. Informationen zu individueller Raumplanung erhalten Sie bei der GfG-Hoch-Tief-Bau Gesellschafft GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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Komfortabler Wiegen an der Theke: METTLER TOLEDO erweitert FreshWay Vario um neue Ausstattungsoptionen

EuroShop 2017

Komfortabler Wiegen an der Theke: METTLER TOLEDO erweitert FreshWay Vario um neue Ausstattungsoptionen

Die FreshWay V Flat Edition bietet eine extra-flache Wägeplatte mit separater Recheneinheit.

Gießen, 6. März 2017 – Auf der EuroShop 2017 (Halle 6, Stand E61) zeigt METTLER TOLEDO erstmals neue Ausstattungsoptionen für die modulare Touchscreen-Thekenwaage FreshWay Vario (FreshWay V). Zu sehen ist unter anderem die FreshWay V Flat Edition mit extra-flacher Wägeplatte sowie der neue Linerless-Drucker für hygienisches Auszeichnen und Verpacken.

METTLER TOLEDO baut mit den neuen Ausstattungsvarianten das Konzept, Ergonomie und Prozessoptimierung in einer modularen Touchscreen-Thekenwaage zu vereinen, weiter aus. FreshWay V als Flat-Edition-Variante bietet Servicekräften an der Theke dank extra-flacher CWP-Wägeplatte noch mehr Bewegungsfreiheit und einfacheren Zugriff in die Warenauslage. Die separate Recheneinheit lässt sich unsichtbar im Thekenmöbel verstauen. Wie die Standardausführung erfordert FreshWay V in der Flat Edition keine baulich unveränderlichen Aussparungen im Thekenmöbel.

Technologie-Upgrade für die FreshWay Line
Parallel zu den neuen Ausstattungsoptionen für FreshWay V hebt METTLER TOLEDO die Hardware der gesamten FreshWay Line auf das nächste Level. FreshWay Vario und FreshWay Tower sind ab sofort mit robusten kapazitiven Touchscreens ausgestattet, die mit hoher Touch-Qualität und Langlebigkeit überzeugen. Dank des rahmenlosen Display-Designs sind die Bildschirme äußerst hygienisch und einfach zu reinigen. Die neuen leistungsstarken Prozessoren und der erweiterte RAM-Speicher öffnen Retailern die Tür für absatzsteigernde Digital Signage-Anwendungen am POS. Selbst rechenintensive Promotions und Branding-Kampagnen sind dank der neuen Hardware kein Problem. FreshWay Vario ist kompatibel mit Montage- und Halterungssystemen von Ergonomic Solutions.

Hintergrund: FreshWay V
FreshWay V wurde erstmals auf der EuroCIS 2016 vorgestellt. Die modular konzipierte Touchscreen-Waage bietet Lebensmitteleinzelhändlern erweiterten Spielraum für eine individuelle und serviceoptimierte Thekengestaltung. Touchscreen-Bedienerdisplay, Kundenbildschirm, Druckereinheit und Wägeplatte sind mit FreshWay V als Einzelmodule frei platzierbar. Dies macht es für Lebensmitteleinzelhändler besonders einfach, das Wiegen und Bedienen in ihren Theken- und Kassenanwendungen auf die jeweiligen Gegebenheiten am Arbeitsplatz abzustimmen und den freien Zugriff auf Thekenauslagen zu optimieren.

Weitere Informationen unter: www.mt.com/freshway

METTLER TOLEDO ist ein führender weltweiter Hersteller von Präzisionsinstrumenten. Das Unternehmen ist der weltgrößte Hersteller und Anbieter von Wägesystemen für Labors, die Industrie und den Lebensmittelhandel. METTLER TOLEDO gehört zudem zu den drei führenden Anbietern verschiedener komplementärer Messtechnologien und ist ein führender Anbieter von Systemen für die automatisierte Arzneimittelforschung und Wirkstoffentwicklung. Im Weiteren ist das Unternehmen der weltgrößte Hersteller und Anbieter von Metallerkennungssystemen für die Produktion und Verpackungsindustrie. Weitere Informationen über METTLER TOLEDO Lösungen für den Lebensmitteleinzelhandel sind unter www.mt.com/retail verfügbar.

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„Ausstattung des Betriebsrats“ – Stichwort November des D.A.S. Leistungsservice

Welche Arbeitsmittel muss der Arbeitgeber zur Verfügung stellen?

Der Betriebsrat ist die Vertretung der Arbeitnehmer im Betrieb und ein zentrales Standbein der Mitbestimmung. Er hat darauf zu achten, dass das Unternehmen arbeitnehmerschützende Gesetze, aber auch Unfallverhütungsvorschriften, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen beachtet. § 78 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) enthält Schutzbestimmungen zugunsten von Betriebsratsmitgliedern. Dazu gehört, dass der Arbeitgeber sie nicht in ihrer Arbeit behindern darf. Ein häufiger Streitpunkt ist dabei die Frage, inwieweit der Arbeitgeber die Arbeit des Betriebsrates durch das Zurverfügungstellen von Arbeitsmitteln unterstützen muss. Die D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) hat drei Gerichtsurteile zum Thema „Ausstattung des Betriebsrats“ zusammengestellt.

Fall 1: Laptop zusätzlich zum PC?

Ein Betriebsrat mit neun Mitgliedern hatte in seinem Büro einen stationären PC. Zusätzlich beantragten die Arbeitnehmervertreter einen Laptop. Der Arbeitgeber empfand dies als überflüssig und weigerte sich. Immerhin sei ein Betriebsratsmitglied freigestellt, könne sich in Vollzeit der Betriebsratsarbeit widmen und diese im Betriebsratsbüro am PC durchführen. Bei Terminen außerhalb, etwa Ausschusssitzungen, könnten die Computer anderer Büros benutzt werden. Der Betriebsrat hielt dagegen: Der Laptop sei für den Betriebsratsvorsitzenden bestimmt, der wegen seiner arbeitsvertraglichen Pflichten nicht ständig im Betriebsratsbüro sitze. Er müsse oft auch geschäftliche Außentermine wahrnehmen. Der Vorsitzende sei der Hauptansprechpartner für die Mitarbeiter. Er müsse zeitnah auf E-Mails antworten können. Auch spare es Arbeitszeit, wenn er per Laptop Organigramme und andere Übersichten mit den jeweiligen Kollegen an deren Arbeitsplatz durchsprechen könne. Das Landesarbeitsgericht Köln gestand dem Betriebsrat den Laptop zu und verwies zur Begründung auf § 40 Abs. 2 des Betriebsverfassungsgesetzes. Danach müsse der Arbeitgeber dem Betriebsrat für die Sitzungen, die Sprechstunden und die laufende Geschäftsführung in erforderlichem Umfang Räume, sachliche Mittel, Büropersonal sowie Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung stellen. Die Technik stünde gleichrangig neben Räumen, sachlichen Mitteln und Büropersonal. Der Laptop schaffe viele Arbeitsmöglichkeiten, die durch den stationären PC nicht abgedeckt seien. Ein einziger Laptop für einen Betriebsrat in einem Betrieb mit 200 Mitarbeitern sei nicht übertrieben.
(Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 13. Dezember 2011, Az. 11 TaBV 59/11)

Fall 2: Büroräume und Mobiliar

Der Betriebsrat eines Hausmeisterdienstes mit 155 Mitarbeitern hatte sieben Mitglieder. Ein Betriebsratsbüro gab es nicht. Die meisten Mitarbeiter waren extern in Wohnanlagen eingesetzt, in denen sie auch Büros hatten. Der Betriebsrat forderte den Arbeitgeber auf, ihm ein Büro zur alleinigen Nutzung für Besprechungen und Sprechstunden zur Verfügung zu stellen. Dieses sollte mit einem Schreibtisch, einem Telefonanschluss, einem PC, einem Aktenschrank und mindestens sieben Stühlen ausgestattet sein. Der Arbeitgeber lehnte dies als nicht erforderlich ab. Die Betriebsratsmitglieder könnten Computer und Telefon an ihren Arbeitsplätzen nutzen und Sprechstunden mit Arbeitnehmern in ihren Büros abhalten. Auch hier gestand das Landesarbeitsgericht Köln den Arbeitnehmervertretern den geltend gemachten Anspruch zu. Grundsätzlich obliege dem Betriebsrat die Prüfung, ob ein von ihm verlangtes Sachmittel zur Erledigung von Betriebsratsaufgaben erforderlich und vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen sei. Diese Entscheidung erfordere aber eine Abwägung auch unter Berücksichtigung der Interessen des Arbeitgebers sowie der betrieblichen Gegebenheiten und sei gerichtlich überprüfbar. Gerade bei Büroräumen sei auch die Betriebsgröße wichtig. Hier sei die Abwägung korrekt erfolgt. Es könne nicht verlangt werden, dass sich der Betriebsrat in einem der Hausmeisterbüros treffe. Der Betriebsrat habe einen Anspruch auf ein Büro, in dem er jederzeit ohne Absprache mit dem Arbeitgeber zusammenkommen könne. Dieses Büro sei in der verlangten Weise zweckmäßig auszustatten. Dazu gehörten auch Telefonanschluss und PC.
(Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 23. Januar 2013, Az. 5 TaBV 7/12)

Fall 3: Abhörsicherer Telefon- und Internetanschluss?

Der Betriebsrat eines Unternehmens befürchtete, dass der Arbeitgeber bei einem Telefon- und Internetanschluss über das betriebseigene Netz die Kommunikation des Betriebsrates kontrollieren oder gar abhören könne. Daher verlangte er einen vom Telefonnetz des Unternehmens unabhängigen Telefonanschluss und einen Internetzugang, der nicht über den betriebseigenen Proxy-Server lief. Beides lehnte das Bundesarbeitsgericht ab. § 40 Abs. 2 BetrVG gewähre dem Betriebsrat lediglich einen Anspruch auf Kommunikationstechnik im erforderlichen Umfang. Auch die Einrichtung eigener E-Mail-Adressen sei unproblematisch. Einen vom Netzwerk des Arbeitgebers unabhängigen Telefon- oder Internetzugang könne der Betriebsrat dagegen nicht verlangen – schon gar nicht aufgrund einer rein abstrakt bestehenden Gefahr der missbräuchlichen Nutzung technischer Möglichkeiten durch den Arbeitgeber.
(Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 20. April 2016, Az. 7 ABR 50/14)
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