Tag Archives: Autismus

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Mit Menschlichkeit zum Erfolg

Die Industrie und Handelskammer nominiert die velian GmbH für den niedersächsischen „Wirtschaftspreis Mittelstand und Handwerk“

Mit Menschlichkeit zum Erfolg

Braunschweig, 28.08.2015. Nicht zum ersten mal bekommt die velian GmbH aus Braunschweig wegen ihres prosozialen Engagements öffentliches Interesse in Form von Pressemeldungen und einer Vielzahl von Initiativbewerbungen. Die Softwareschmiede zählt zu den erlesenen niedersächsischen Arbeitgebern, die sich berufen fühlen, aus „Außenseitern“ Insider zu machen. Und das mit nachweislichem Erfolg. Was nicht zuletzt dazu führt, dass die Industrie und Handelskammer die velian GmbH für den niedersächsischen „Wirtschaftspreis Mittelstand und Handwerk“ vorschlägt.

Hintergrund der Nominierung ist die Integration von zwei autistischen jungen Menschen in das Software Entwicklungsteam der Firma, welches unter Anderem hochwertige Dienstleistungen für global Player wie Volkswagen, Audi oder Siemens erbringt. Die zwei jungen Männer konnten ihre Ausbildung zum „Fachinformatiker für Anwendungstechnik“, nach einem einjährigen Betriebspraktikum, im August 2012 beginnen.

„Potential steckt in jedem Menschen.“, so Geschäftsführer Christian Nolte. „Hierbei gilt es, den Blick auf die bereits vorhandene Begabung des Mitarbeitern zu fokussieren, nicht auf seine Defizite. Unsere Philosophie diesbezüglich heißt Stärken erkennen und einsetzen.“ fügt er hinzu. Herr Nolte ist ein Befürworter von offenen und integralen Arbeitsstrukturen, welche zu großartigen Entfaltungsmöglichkeiten führen, auch bei autistischen Kollegen. Und der Erfolg der velian GmbH gibt ihm recht. Die engagierten Mitarbeiter bringen ihre vielfältigen Talente zum Wohle der zufriedenen Kunden voll zum Einsatz.

Die velian GmbH ist ein in Braunschweig ansässiges IT-Unternehmen, dass sich auf die Entwicklung kundenspezifischer Softwareanwendungen und agilem Projektmanagement fokussiert hat. Die Firma ist hauptsächlich für Klientel aus der Industrie und Mittelstandsunternehmen tätig.

Kontakt
velian GmbH
Andre Fedorow
Frankfurter Strasse 4
38122 Braunschweig
+49 531 22 43 489 0
info@velian.de
http://www.velian.de

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Zehnjähriges Jubiläum unterstreicht positive Erfahrungen mit SALO & PARTNER

Zehnjähriges Jubiläum unterstreicht positive Erfahrungen mit SALO & PARTNER

10jähriges Jubiläum und positive Erfahrungen mit SALO & PARTNER

Über das zehnjährige Jubiläum der Autismus-Maßnahme AuReA@SALO von SALO & PARTNER berichtete die Zeitschrift des Bundesverbandes Autismus Deutschland e.V. in ihrer aktuellen Ausgabe. „Das besondere Thema – Autismus-Therapie“ hat thematisch die Teilhabe von Menschen mit Autismus auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Fokus.

Erfahrungen mit SALO & PARTNER haben seit 2004 im Rahmen der Maßnahme Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene mit den Diagnosen Asperger-Syndrom, „High functioning“-Autismus und Atypischer Autismus gesammelt.

„Unsere Rehabilitationsmaßnahme AuReA@SALO (Autismus-Rehabilitation-Arbeit) hat das Ziel, über ein autismusspezifisches Förderprogramm individuelle Integrationsprozesse zu erstellen und somit den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende von SALO & PARTNER, Rolf Salo. Das Konzept umfasst die berufliche Erst- und Wiedereingliederung mit dem Ziel der Integration unserer Rehabilitanden in den ersten Arbeitsmarkt.
Die Kompetenzen und Erfahrungen bei SALO & PARTNER sind autismusspezifisch ausgerichtet und umfassen die Vermittlung beruflicher Grundfähigkeiten mit entsprechend persönlicher Orientierung und Förderung des Einzelnen. Das Unternehmen arbeitet zielorientiert auf die Vermittlung in eine betriebliche Ausbildung oder einen Arbeitsplatz am jeweiligen Heimatort hin. Unverzichtbar, so die Erfahrungen von SALO & PARTNER, ist hierbei die enge Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld der Kunden (Familie, betreuende Einrichtungen etc.), so dass alle Beteiligten realistische Zukunftsperspektiven mittragen und unterstützen.

Oberstes Ziel von SALO und PARTNER ist es, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder eine Teilhabe am beruflichen Leben und damit am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Durch das nationales und internationales Netz von handlungsstarken Niederlassungen und Mitarbeitern sichern wir den Kompetenzvorsprung und die Innovationsfähigkeit im Wettbewerb für die Teilnehmer.

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SALO Holding
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20097 Hamburg
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Jubiläum bei SALO und PARTNER

: „Autismus Deutschland“ veröffentlicht Erfolgs-Bilanz zum Programm AuReA@SALO

Jubiläum bei SALO und PARTNER

10 Jahre AuReA@SALO bei SALO und PARTNER

Über das zehnjährige Jubiläum der Autismus-Maßnahme AuReA@SALO von SALO und PARTNER berichtete die Zeitschrift des Bundesverbandes Autismus Deutschland e.V. in ihrer aktuellen Ausgabe. „Das besondere Thema – Autismus-Therapie“ hat thematisch die Teilhabe von Menschen mit Autismus auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Fokus.

SALO und PARTNER arbeitet seit 2004 mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen mit den Diagnosen Asperger-Syndrom, „High functioning“-Autismus und Atypischer Autismus.

„Unsere Rehabilitationsmaßnahme AuReA@SALO (Autismus-Rehabilitation-Arbeit) hat das Ziel, über ein autismusspezifisches Förderprogramm individuelle Integrationsprozesse zu erstellen und somit den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende von SALO und PARTNER, Rolf Salo. Das Konzept umfasst die berufliche Erst- und Wiedereingliederung mit dem Ziel der Integration unserer Rehabilitanden in den ersten Arbeitsmarkt.

Die Maßnahme bei SALO und PARTNER ist autismusspezifisch ausgerichtet und umfasst die Vermittlung beruflicher Grundfähigkeiten mit entsprechend persönlicher Orientierung und Förderung des Einzelnen und arbeitet zielorientiert auf die Vermittlung in eine betriebliche Ausbildung oder einen Arbeitsplatz am jeweiligen Heimatort hin. Unverzichtbar ist hierbei die enge Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld der Kunden (Familie, betreuende Einrichtungen etc.), so dass alle Beteiligten realistische Zukunftsperspektiven mittragen und unterstützen.

Oberstes Ziel von SALO und PARTNER ist es, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder eine Teilhabe am beruflichen Leben und damit am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Durch das nationales und internationales Netz von handlungsstarken Niederlassungen und Mitarbeitern sichern wir den Kompetenzvorsprung und die Innovationsfähigkeit im Wettbewerb für die Teilnehmer.

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Autismus und das Sonnenschein-Vitamin

Autismus und das Sonnenschein-Vitamin

Unbenannt

Viele Studien konnten bereits nachweisen, dass eine reibungslose Funktion des menschlichen Gehirns an einen ausgeglichenen Vitamin D-Spiegel gekoppelt ist.
Daher ist es kaum eine Überraschung, dass amerikanische Wissenschaftler jetzt in einer ökologischen Studie einen Zusammenhang zwischen UV-gestützten Vitamin D-Dosen und Autismus feststellten.

Die von den weltweit führenden Vitamin D-Wissenschaftlern Willam B. Grant und John J. Cannel durchgeführte, amerikanische Studie zeigt einen Zusammenhang von Vitamin D-Mangel im Kindes- und Jungendalter und der möglichen Entstehung von Autismus.
Getestet wurden für die Studie im Jahre 2010 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren hinsichtlich ihres durch UV-Strahlung entstandenen Vitamin D-Gehaltes im Blut. Die Forscher errechneten aus den Ergebnissen eine Autismus Prävalenz abhängig von der Abstammung und dem bewohnten Bundesstaat der USA.

Die Ergebnisse zeigten, dass ein Vitamin D-Mangel ein möglicher Risikofaktor bei der Entstehung von Autismus sein kann, ebenso wie dies bereits für die Entstehung verschiedener Krebsarten aufgezeigt werden konnte. Aus diesem Grund empfehlen die Forscher schwangeren Frauen und autistischen Menschen vermehrt Vitamin D zu sich zu nehmen oder sich regelmäßig in vernünftigen Dosen einer UV-Bestrahlung auszusetzen.

Quelle:
Dermato-Endocrinology 2013; 5: 159-164; http://dx.doi.org/10.4161/derm.22942

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der kommerziellen Anbieter von Besonnungs- und verwandten Dienstleistungen.
Die Mitglieder des Verbandes stehen in Ihrem Angebot an Ihre Kunden für ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Sicherheit.
Der BfB
– fördert die Verbreitung von Informationen über Sonne und Besonnung in Presse und
Öffentlichkeit,
– unterstützt technische und wissenschaftliche Forschung in diesen Feldern,
– wirkt mit an staatlichen und privaten Initiativen für eine optimale Markt- und
Berufsordnung,
– unterstützt die Mitglieder beim Erwerb von Fachqualifikationen und fördert
Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.

Weitere Infos zum Bundesfachverband Besonnung e. V. und dessen Leitlinien, erhalten sie unter https://www.bundesfachverband-besonnung.de

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77960 Seelbach
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Überfällig!!! Autist als Protagonist eines Familienromans!

„Johnny Baumhaus – Mama, ich kann dich nicht liebhaben!“ von Michael Gerhardsen

Überfällig!!! Autist als Protagonist eines Familienromans!

Der Autor Michael Gerhardsen zeigt den Mut, einen Autisten als eine der Figuren in seinem Familienroman „Johnny Baumhaus – Mama, ich kann dich nicht liebhaben!“ zu beschreiben. Endlich geht in diesem Themenbereich ein Autor über die Grenzen einer Biografie und wissenschaftlicher Sachbücher und Abhandlungen hinaus.
Ein Autist als Protagonist, der unterhalten soll.

Katja und Jonas, sehr unterschiedlich aufgewachsen und sozialisiert, verlieben sich und gründen eine Familie. Als Sohn Max auf die Welt kommt, scheint ihr Glück perfekt. Alle drei sind zusammen eine zufriedene Familie. Nach einigen Versuchen wird Katja erneut schwanger und Sohn Hans wird geboren. Schnell stellt sich heraus, dass Hans an dem Kanner-Syndrom, dem frühkindlichen Autismus leidet. Die Familie entwickelt sich irgendwann komplett auseinander. Jeder geht in dieser Situation seinen eigenen Weg. Zu Beginn haben sie alle das gleiche Ziel, sie wollen Hans helfen, sein Leben leben zu können. Sie verändern und verlieren sich, zuerst die anderen Familienmitglieder und letztlich sich selbst. Ein Ziel erreichen sie jedoch unbewusst: Hans geht es bis zu seinem letzten Tag gut. Allerdings zahlen alle anderen Familienmitglieder einen sehr hohen Preis.

+++ ISBN: 1497578884, Taschenbuch 9,99 EUR, EBook 6,99 EUR bei amazon.de +++
dabei sein – hier bestellen

Rezension ***** von Helmut Ipser:
„Ein Familienroman der Grenzen sprengt. Zuerst irritiert die einfache aber klare Sprache. Dann fesselt aber genau diese Sprache. Man hat auch das Gefühl, der Autor weiß, wovon er schreibt. Aus einem Familienroman wird dann plötzlich ein Kriminalfall, der zum Schluss wieder zu einem Familienroman wird, mit einem doch überraschenden Ende. Kein Buch im herkömmlichen Sinn, sondern eine Geschichte auf die man sich einlassen muss.“
Rezension **** von Claudia Ernst:
„Sehr interessant geschrieben & wichtige Hinweise zum Thema Autismus!!! Man hat angefangen zu lesen & konnte nicht mehr aufhören!!! Eine tragische Geschichte mit vielen Emotionen!!!! Einfach zu lesen!!!“
Rezension ***** von Amazon Customer:
„Das Buch ist sehr zu empfehlen, es ist sehr realistisch und emotional geschrieben, endet aber leider ehr traurig. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen.“
Rezension ***** von Steffi:
„Ich fand das Buch sehr interessant und emotional. Das Ende hat mich ueberrascht, Aber wenn man darueber nachdenkt hat es so kommen muessen.“

>>> Das Buch ist bei amazon.de als EBook oder Druckversion erhältlich

Autor

Kontakt
Autor Michael Gerhardsen
Michael KNauft
Roßstraße 71
40476 Düsseldorf
0211/2003271
0211/2003271
michael.gerhardsen@gmx.info
www.autor-mischa.de

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Leipzig trifft Kinder mit Autismus

Großes Treffen autistischer Kinder im Schloss Schönefeld

Leipzig trifft Kinder mit Autismus

(NL/1098626983) Das Jahr fing für die Online Plattform Kinder mit Autismus sehr turbulent an.
Nicht nur die Umbenennung von Autistenkinder zu Kinder mit Autismus war ein Thema, sondern auch die Planung und Gründung der ersten SHG (Selbsthilfegruppen),
registriert und offiziell angemeldet bei dem paritätischen Wohlfahrtsverband unter der Schirmherrschaft von „Kinder mit Autismus“ gingen an den Start.

Yvonne Münch ging am 10 April erfolgreich mit ihrer SHG in Diepholz an den Start, viele Institutionen und Sponsoren unterstützen dieses intensiv.
Bianka Storks folgte mit der SHG in Duisburg am 10 Mai 2013 ebenfalls mit großem Erfolg und Unterstützung von Institutionen und Sponsoren.
Die Druckerei Ruhrpottprint aus Mülheim unterstützte die SHG mit 2000 hochwertigen Flyern die wir dankend im SPZ,
ATZ, Jugendämtern,Psychologen und Ärzten auslegen durften. Weitere Hilfe und Unterstützung kamen von der Volksbank Ehrenburg/Schmalförden! Sie helfen finanziell bei der Wegbeschilderung des SHG Gruppenraumes für den Standort Diepholz!
Marco Löhmann (Löhmanns Schriften Shop) hilft hierbei tatkräftig mit: Er unterstützt die SHG bei den Flyern, T-shirts und der Beschilderung ebenfals für den Standort Diepholz!
Zuzüglich hat die Allianz Versicherung Twistringen zugesichert der SHG auch finanzielle zu Unterstützen.
Ein absolutes Highlight möchten wir bekannt geben,Jens Hannekum, Norddeutschlands Kinderanimateur Nummer 1, unterstützt Die SHG in einer besonderen Weise:
Vor jeder Animation erzählt er etwas über Autismus und der Selbsthilfegruppe! In diesem Zusammenhang spielt er dann ein bekanntes Kinderlied,
welches bei jeder Kinderamimation als Anfangslied zukünftig gespielt werden soll.Weitere Standorte sind in Planung. Näheres zu den Selbsthilfegruppen findet ihr
hier sowie alle Aktuellen Termine wie auch Informationen zu den Standorten und Ansprechpartner sind dort zu finden.
Auf diesem Weg möchten wir Bianka Storks und Yvonne Münch uns herzlich für das Positive Feedback und besonders bei den Sponsoren bedanken.Ohne diese Sponsoren wäre vieles nicht möglich gewesen!
Wenn auch sie uns unterstützen möchten, schreiben sie uns einfach an, die Adresse finden sie auf der Hompage der SHG und dem jeweiligen Ansprechpartner.
Das erste Jahresevent von Kinder mit Autismus war das Treffen in Oberhausen für Eltern mit betroffen Kindern,dass Treffen musste aufgrund
von schlechtem Wetter in einem Indoor Spielplatz verlegt werden, wo schon ein voran gegangenes Treffen in 2010 stattgefunden hat.

Am Samstag den 24.August 2013 findet unser diesjähriges Leipzig Treffen statt.
Samstag von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Adresse: bbw Kindertagesstätte
„Im Schlosshof“ Zeumerstraße 1 04347 Leipzig

Kindergarten am Schloss Schönefeld
(bitte beachten auf der Zeumerstr. gibt es 2 Kitas, wir sind im Schlosshof)
Der Eingang erfolgt durch eine Tunnel Hofeinfahrt, es liegt etwas versteckt in einer kleinen Kurve.
Auch diese Jahr gilt das Treffen als Selbstversorger und jeder bringt etwas für die Allgemeinheit mit. Der Außenbereich ist sehr
weitläufig und vom Fussball Platz / Spielplatz / Schaukeln / Ruhezonen bis zum Babybereich ist alles dabei und kindgerecht eingezäunt.
Sanitäre Anlagen wie auch Wickelmöglichkeiten und Parkplätze sind vor Ort.
Wir freuen uns sehr auf diesem Treffen viele nette Eltern mit ihren Kindern kennen lernen zu können.

Kontakt:

Bianka Storks
Angerhauserstr. 47
47259 Duisburg

autistenkinder@googlemail.com
www.autistenkinder.de

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Bewerbungsstart für Kinderlachen-Stipendium

web-individualschule und Kinderlachen e.V. ermöglichen psychisch oder physisch kranken Kindern Schulabschluss über Internet-Unterricht

Bewerbungsstart für Kinderlachen-Stipendium

Den Startschuss für die Bewerbungsphase gaben Sarah Lichtenberger (li.) u. Marc Peine ( re.)

Bochum/Dortmund, im Mai 2013. Der Verein Kinderlachen hat gemeinsam mit dem Förderverein der web-individualschule das Kinderlachen-Stipendium ins Leben gerufen: „Wir möchten Kindern helfen, die aufgrund von psychischen oder physischen Krankheiten nicht die Regelschule besuchen können, trotzdem einen Schulabschluss zu erlangen. Dazu haben wir uns mit der web-individualschule zusammengetan, die diese Jungen und Mädchen über das Internet unterrichtet“, sagt Marc Peine, Gründer des Vereins Kinderlachen. Die Hilfsorganisation mit Sitz in Dortmund unterstützt bundesweit kranke und bedürftige Kinder und verteilt ausschließlich Sachspenden. „Wir freuen uns sehr, dank der Kooperation mit Kinderlachen, unser erstes Stipendium vergeben zu können“, betont Sarah Lichtenberger, Leiterin der Bochumer web-individualschule.

Um das Kinderlachen-Stipendium können sich ab sofort Jungen und Mädchen aus der gesamten Bundesrepublik bewerben, die zum einen unter 18 Jahre alt sind und zum anderen dauerhaft krankgeschrieben oder von der Schulpflicht befreit sind. Zudem muss eine Bescheinigung vorliegen, dass das Jugendamt die Kosten für eine Fernbeschulung nicht übernimmt. Das Stipendium ist auf ein Jahr begrenzt und deckt die Unterrichtskosten von 7.500 Euro ab.

Die web-individualschule beschult seit mittlerweile zehn Jahren erfolgreich Kinder und Jugendliche, die zum Beispiel unter Autismus oder Sozialphobien leiden oder durch einen Amoklauf traumatisiert sind. Das individuelle Konzept der in Deutschland einmaligen Einrichtung ermöglicht es, die Schüler in einer 1:1-Betreuung über Telefon, E-Mail oder Videotelefonie zu Hause zu unterrichten. Auf diesem Weg haben bereits mehr als 100 Schüler ihren Hauptschulabschluss oder ihre Fachoberschulreife erlangt. Die Kosten von monatlich rund 800 Euro werden häufig vom Jugendamt übernommen. „Fast täglich höre ich aber auch von verzweifelten Schülern, die keinen Kostenträger finden. Oft ist es jedoch ihre einzige Chance, einen Abschluss über eine individuelle Fernbeschulung zu erlangen. An diese Schüler richtet sich das Kinderlachen-Stipendium“, erläutert Sarah Lichtenberger die Hintergründe.

Die Bewerbungsunterlagen für das Kinderlachen-Stipendium sind über die Homepage des Fördervereins der web-individualschule www.die-unterstuetzer.de herunterzuladen und bis zum 15. Juni 2013 an stipendium@die-unterstuetzer.de zu schicken.

Kinderlachen e.V.
Als gemeinnütziger Verein unterstützt Kinderlachen e.V. bereits seit 2002 bedürftige Institutionen und Einzelschicksale in Deutschland ausschließlich mit Sachspenden. Gegründet wurde der Verein von Christian Vosseler und Marc Peine. Dabei werden neben der Finanzierung von dringend benötigten Materialien, Möbeln oder medizinischen Geräten, Träume und Wünsche von Kindern erfüllt, die man nicht kaufen kann. Dazu werden diverse Veranstaltungen mit Prominenten aus Unterhaltung, Wirtschaft und Sport initiiert oder Fördermitgliedschaften angeboten. Der Verein hat eine große Resonanz erreicht, das dokumentieren die zahlreichen bekannten Kinderlachen-Schirmherren wie Michael Rummenigge und Matze Knop, sowie die Botschafter Tom Lehel, Charlotte Engelhardt, Nika Krosny, Ingo Anderbrügge, Ayman, Marina Kielmannn, Neven Subotic, Madlen Kaniuth, Andrea Kiewel, Marc Marshall und der deutsche Ruder-Achter.
www.kinderlachen.de

web-individualschule
Die web-individualschule wurde 2002 von Gerd Lichtenberger gegründet. Seit 2005 leitet Pädagogin Sarah Lichtenberger die Einrichtung. Insgesamt unterrichten fünf Lehrkräfte maximal 65 Schüler. Unter ihnen sind sowohl traumatisierte und kranke Jugendliche als auch langjährige Schulverweigerer, angehende Profisportler und junge Künstler, die in Deutschland oder im Ausland leben. Drei Mal jährlich haben die Web-Schüler Gelegenheit, den Hauptschulabschluss oder die Fachoberschulreife zu erlangen. Das individuelle Konzept der web-individualschule ist in Deutschland einzigartig.
www.web-individualschule.de

Vereinskontakt:
Kinderlachen e.V.,
Christian Vosseler, Marc Peine,
Telefon: 01 805 – 88 555 15,
E-Mail: info@kinderlachen.de

Schulkontakt:
web-individualschule
Sarah Lichtenberger, Schulleiterin
Telefon: 02 34 / 29 87 99 62
E-Mail: s.lichtenberger@web-individualschule.de

Foto: Lutz Kampert.

Kinderlachen e.V.
Als gemeinnütziger Verein unterstützt Kinderlachen e.V. bereits seit 2002 bedürftige Institutionen und Einzelschicksale in Deutschland ausschließlich mit Sachspenden. Gegründet wurde der Verein von Christian Vosseler und Marc Peine. Dabei werden neben der Finanzierung von dringend benötigten Materialien, Möbeln oder medizinischen Geräten, Träume und Wünsche von Kindern erfüllt, die man nicht kaufen kann. Dazu werden diverse Veranstaltungen mit Prominenten aus Unterhaltung, Wirtschaft und Sport initiiert oder Fördermitgliedschaften angeboten. Der Verein hat eine große Resonanz erreicht, das dokumentieren die zahlreichen bekannten Kinderlachen-Schirmherren wie Michael Rummenigge und Matze Knop, sowie die Botschafter Tom Lehel, Charlotte Engelhardt, Nika Krosny, Ingo Anderbrügge, Ayman, Marina Kielmannn, Neven Subotic, Madlen Kaniuth, Andrea Kiewel, Marc Marshall und der deutsche Ruder-Achter.
www.kinderlachen.de

web-individualschule
Die web-individualschule wurde 2002 von Gerd Lichtenberger gegründet. Seit 2005 leitet Pädagogin Sarah Lichtenberger die Einrichtung. Insgesamt unterrichten fünf Lehrkräfte maximal 65 Schüler. Unter ihnen sind sowohl traumatisierte und kranke Jugendliche als auch langjährige Schulverweigerer, angehende Profisportler und junge Künstler, die in Deutschland oder im Ausland leben. Drei Mal jährlich haben die Web-Schüler Gelegenheit, den Hauptschulabschluss oder die Fachoberschulreife zu erlangen. Das individuelle Konzept der web-individualschule ist in Deutschland einzigartig.
www.web-individualschule.de

Kontakt
Kinderlachen e.V.
Marc Peine
Postfach 550 108
44209 Dortmund
01 805 – 88 555 15
info@kinderlachen.de
http://www.kinderlachen.de

Pressekontakt:
Zilla Medienagentur GmbH
Kathrin Schneider
Kronprinzenstraße 72
44135 Dortmund
02 31/22 24 46 0
info@zilla.de
http://www.zilla.de

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Eltern helfen Eltern

Kinder mit Autismus wird zur Selbsthilfegruppe!

Eltern helfen Eltern

(NL/2141392161) Autismus bei kindern ist schon lange kein Einzelfall mehr und deshalb gibt es eine erfolgreiche Elterninitiative.

„Kinder- mit- Autismus“ wird nun zur Selbsthilfegruppe und bietet Gruppentreffen für Betroffene zur Unterstützung an .

….. Autismus!
Was ist das?
So ratlos stehen viele auch mit dem Rücken zur Wand wenn die Diagnose fällt.
…… Und jetzt?
Wie geht es weiter?
Die gleichen Fragen, Sorgen, Nöte und Ängste wird viele Eltern begleiten.

Da ich aber niemanden hatte mit dem ich meine Sorgen und Fragen teilen konnte, wurde „Kinder mit Autismus“ gegründet.

Eine Internet-Plattform von Eltern für Eltern und es zeigte sich sehr schnell “ Ich bin nicht alleine“
So kam es, dass einige andere Elternteile mit mir zusammen, etwas wunderbares geschaffen haben und die Arbeit mit den betroffenen Eltern intensiv vertieft hatte.
Wir besuchten Seminare und Fachtagungen zur elterlichen Fortbildung, einige große Treffen wurden organisiert wo sich Eltern persönlich austauschen konnten. Uns immer bewusster, das reicht so nicht aus!
Das Team von kinder mit Autismus sprudelte nur so vor Ideen und so sind wir zu dem Endschluss gekommen zu unserem Forum eine Selbsthilfegruppe zu Gründen, die sich nach und nach, quer durch Deutschland, einen Platz sucht um Eltern vor Ort eine Hilfestellung geben zu können.
Die Gruppen werden den Namen“ Kinder mit Autismus“ tragen und es wird erst einmal 4 Anlaufstellen in Deutschland geben.
Diese Idee entstand, weil viele Eltern bei der Verdachtsdiagnose und bei der bestätigten Diagnose auf Hilfe angewiesen sind.
Auch können die betroffenen Eltern selten ihre ganz persönliche Geschichte erzählen und gerade das ist sehr wichtig.
Es dauert oft Jahre, bis die Diagnose gestellt wird und bis dahin haben die Eltern einen oft sehr schweren Weg hinter sich.

Die Selbsthilfegruppen „Kinder mit Autismus“ haben ein Motto

“ Hände geben-Hände nehmen!“

„Vom Verdacht zur Diagnose, den nötigen Anträgen und Widersprüchen“

Am Freitag, den 05.04., wird Yvonne Münch die SHG Kinder mit Autismus im ATZ Bassum vorstellen.
Das erste Gruppentreffen wird am 10.April 2013, um 20 Uhr, stattfinden.
Das Ziel der SHG soll die gegenseitige Unterstützung sein und auch das gemeinsame erarbeiten von Projekten.
Autismus ist in dieser Region für viele Menschen kein Begriff und
deshalb ist es auch das Ziel, durch Öffentlichkeitsarbeit die Mitmenschen über das Thema aufzuklären.
Jeden Donnerstag, von 15-17Uhr, bietet Frau Münch eine Sprechzeit für Fragen jeglicher Art an.
Denn bei Diagnosestellung stehen viele Eltern hilflos da und hier möchten wir helfen.

Kontakt:
Yvonne Münch
Wesenstedt 74
27248 Ehrenburg
0152 29126385
shg-autismus.yvonnemuench@web.de
Unter der Adresse finden Sie auch den Gruppenraum (Ausgeschildert)

Ich bin Bianka Storks, 36 Jahre, und werde die SHG in Duisburg ( NRW) führen.
Die SHG in Duisburg geht am 10.Mai.2013 an den Start.von 11-14 Uhr ( die Kids in der Kita & Schule sind)
Nach Absprache wird es auch Termine in den Abendstunden geben, wo sich eine Logopädin, eine Pflegefachkraft und ein Sozialpädagoge ehrenamtlich die Zeit zum Hospitieren nehmen werden um auch Ihre Fragen zu beantworten. Ebenso werden Ihnen viele wertvolle Tipps mit auf dem Weg gegeben.
Alle Eltern und Angehörigen mit autistischen Kindern sind herzlich eingeladen.

Wir Treffen uns in den Räumen der
ev. Kirchengemeinde
Duisburg Süd ( A 59 Ausfahrt Buchholz)
Angerhauserstr.91
47259 Duisburg
bianka.storks@shg.kinder-mit-autismus.de
Für Rückfragen sind wir unter : 0176/75819706 erreichbar
( nur Anrufe keine SMS)

2 weitere Anlaufstellen wird es im Sommer geben in Höxter/ Paderborn und im Herbst in Frechen/Hürth ( bei Köln)
Weitere Standorte sind schon in Planung!
Alle nötigen Informationen finden Sie >a href=“http://www.kinder-mit-autismus.de“/a< oder direkt bei Facebook unter facebook.com/pages/SHG-Kinder-mit-Autismus. >a href=“http://www.facebook.com/pages/SHG-Kinder-mit-Autismus/367573476695545?ref=ts&fref=ts“/a< Bei der Gelegenheit möchten wir bekannt geben, das am 18.Mai 2013 in Duisburg - Huckingen / NRW ein Treffen stattfindet von Eltern und Kindern die sich mit dem Thema Autismus auseinandersetzen müssen. Das Treffen findet in Form eines Picknicks statt wo jeder Besucher sich selber versorgt. Nähere Informationen dazu unter den genannten Rufnummern und Webseiten. Natürlich haben wir auch ein Spendenkonto, mit den Spenden können wir den Kindern zb. eine Hüpfburg zum Treffen Finanzieren wie auch das eine oder andere Event Kindgerechter gestalten zu können ( Kinder schminken, Feuerwehrauto usw) Email: info@shg.kinder-mit-autismus.de Spenden Konto Kinder mit Autismus Konto 889528700 Blz: 280 641 79 Kontakt:

Bianka Storks
Angerhauserstr. 47
47259 Duisburg

autistenkinder@googlemail.com
www.autistenkinder.de

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Erklärung von Aspies e.V. zum Welt-Autismustag am 2. April 2013

Gegen diskriminierende Darstellungen von Autisten in den Medien

Erklärung von Aspies e.V. zum Welt-Autismustag am 2. April 2013

Aspies e.V. versteht sich als Interessenvertretung autistischer Menschen in Deutschland und möchte den diesjährigen Welt-Autismustag am 2. April dazu nutzen, auf die vielfach auch heute noch verbreitete diskriminierende Darstellung des Themas Autismus in den Medien hinzuweisen und hiergegen zu protestieren. Wir von Aspies e.V. stehen dabei auch nicht alleine da, sondern sind Teil einer größeren Bewegung aus autistischen Menschen, Angehörigen und an Autismus interessierten Menschen, die sich gemeinsam dem Ziel verschrieben haben, für eine sachgerechte und aufklärende und gegen eine klischeebeladene, Autisten abwertende Darstellung von Autisten zu kämpfen. So hat Autismus Deutschland eine Pressemitteilung herausgegeben, in der diese Ziele unterstützt werden und viele Hundert Autisten haben sich auf Facebook unter der URL http://www.facebook.com/events/595019423849552/ zur Initiative „Protestaktion zum Weltautismustag gegen die Verwendung des Wortes „Autismus“ im Zusammenhang mit Politik, Wirtschaft und Amokläufen“ zusammengeschlossen. Aspies e.V. unterstützt diese und andere Initiativen ausdrücklich.

Am 14. Dezember 2012 ereignete sich in Newtown, Connecticut, ein furchtbarer Amoklauf, der 28 Menschen das Leben kostete. In der Folge wurde in den Medien nicht nur spekuliert, dass der Täter Autist gewesen sein könnte (obwohl er nie entsprechend diagnostiziert worden war), sondern es wurde, u.a. auch in der Online-Version des SPIEGEL, von Journalisten spekuliert, dass hier der Autismus eines Menschen die Ursache für eine solche Gewalttat gewesen sein könnte oder dies doch dem Leser nahegelegt, in dem auf angebliche autistische Gewalttäter in der Vergangenheit hingewiesen wurde. Eine solche Darstellung ist geeignet, Vorurteile gegen eine ohnehin von Ausgrenzung und Diskriminierung gefährdete Minderheit zu schüren. Viele Autisten, die zum Teil wegen ihres Andersseins bereits jetzt Mobbing ausgesetzt sind, erklären nunmehr, sie seien angesichts einer solchen Berichterstattung noch vorsichtiger mit dem Outing geworden. Jeder Journalist und jede Journalistin, der oder die in irgendeiner Weise mit dem Thema Autismus in Berührung kommt, muss sich also auch der journalistischen Verantwortung und der Folgen bewusst sein, die seine oder ihre Worte für autistische Menschen haben.

Die langwierige und mühsame Arbeit, die mit der differenzierten Aufklärung über die Besonderheiten autistischer Menschen verbunden ist, kann durch gedankenlose, effekthascherische oder klischeebeladene Berichte schnell wieder konterkariert werden. Die Darstellung mancher Medien zum Newtown-Amoklauf steht dabei leider in einer traurigen Tradition des diskriminierenden Umgangs mit dem Thema Autismus in Funk und Fernsehen und Zeitungen. Autistische Menschen und ihre Angehörige haben viele Hunderte Einzelfälle dokumentiert, in denen Personen, die in der Öffentlichkeit als Meinungsbildner und Multiplikatoren wirken, die Begriffe „autistisch“ oder „Autist“ im Sinne von Schimpfwörtern zur Abqualifizierung anderer Menschen verwendet haben. Wer einen Politiker, der nicht auf die Ratschläge anderer hört, als „Autist“ bezeichnet, wer eine Gesellschaft, die fehlendes Einfühlungsvermögen gegenüber sozial Benachteiligten zeigt, „autistisch“ nennt, wer skrupellosen Unternehmern „autistisches Verhalten“ attestiert, der mag sich einreden, dass er mit der Verwendung eines schicken Fremdwortes seinen Beitrag intellektuell aufwertet, tatsächlich aber beweist derjenige damit nur, dass er den Begriff gedankenlos verwendet und auf Kosten der wirklich autistischen Menschen eine Pointe sucht. Dass man es in Wahrheit gar nicht so gemeint und den Begriff in einer ganz anderen Bedeutung gebraucht habe, ist dann im Grunde nur ein weiteres Zeugnis für eben diese Gedankenlosigkeit. Weist man die Autoren darauf hin, wie ein derart missbräuchlicher Umgang mit diesen Begriffen auf autistische Menschen wirkt und wie diese durch die derart geförderte verzerrte Wahrnehmung des Themas Autismus in der Öffentlichkeit zu leiden haben, so erlebt man mitunter, das muss man fairerweise sagen, auch Entschuldigungen seitens solcher Autoren.

Es ist aber eine konsequente Ächtung, ein fortwährender Kampf gegen diese Gedankenlosigkeit nötig, damit wir künftig solche Kränkungen und Demütigungen von Autisten nicht mehr erleben müssen. Es ist traurig, wenn sich autistische Menschen nunmehr genötigt sehen, öffentlich zu erklären: „Wir sind keine Monster“, „wir sind keine Freaks“, „behandelt uns als Menschen wie andere auch“. Autisten wollen nicht länger duldsame Opfer solcher Diskriminierung sein, sondern erheben ihre Stimme und wehren sich. Sie fordern, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Dass man sie anhört, dass man ihre Sicht der Dinge akzeptiert, dass man sie als Individuen betrachtet, die die Gesellschaft bereichern und bunter machen, dass sie sich keine Beleidigungen gefallen lassen müssen und sich nicht auf Klischees reduzieren lassen müssen, kurz: dass man ihnen Respekt entgegen bringt.

bundesweite Selbsthilfeorganisation von Menschen im Autismus-Spektrum

Kontakt:
Aspies e.V. – Menschen im Autismusspektrum
Andreas Danielyan
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
01796605734
andreas@aspies.de
http://aspies.de/

Allgemein

Tomaten gehören nicht auf die Augen – Autismus für Kinder zugänglich machen

Kristin Behrmann und Hajo Seng wagen sich an ein kompliziertes Thema

Tomaten gehören nicht auf die Augen - Autismus für Kinder zugänglich machen

Behrmann/Seng: \“Tomaten gehören nicht auf die Augen\“

Hajo mag keine Deos und will am liebsten, dass die Welt nicht hektisch ist. Kristin lässt ihre Mitschülerinnen gern alleine Vater, Mutter, Kind spielen und sieht indes den Windböen zu.
Autisten geben ihrer Umwelt meist große Rätsel auf, vor allem Kinder können mit der Krankheit nur sehr schwer umgehen. Das Bilderbuch „Tomaten gehören nicht auf die Augen“, betreibt genau hier Aufklärung und bringt sowohl Kindern wie Erwachsenen das Thema Autismus näher. Mit heiteren Geschichten in Versform und ausdrucksvollen Bildern geht das Buch einen völlig neuen Weg und schafft es so auch für die Jüngsten dem Autismus ein Gesicht zu geben.

Die Autoren Kristin Behrmann und Hajo Seng betreten mit ihrem Bilderbuch ein in Deutschland bis dahin völlig unbestelltes Feld. Das Thema Autismus ist nicht nur für Kinder schwer zu verstehen und zugänglich zu machen. Umso mehr war es den beiden ein Anliegen, diese Lücke zu füllen und ein Projekt zu gestalten, das auf spielerische Art und Weise die Problematik allen Generationen näher bringt. So sprechen sie nicht nur die Jüngsten an, vielmehr ist das Werk auch dazu gedacht bei Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen Verständnis hervorzurufen.

Das Buch bietet einen hohen Grad an Authentizität, da beide Autoren selbst Autisten sind. Bereits in der Kindheit am Asperger-Syndrom erkrankt, spiegeln sich in den Geschichten die Erinnerungen und Erfahrungen der eigenen Jugendzeit wider. Durch verschiedene Maltechniken und die unterschiedlichen Perspektiven entstand so nicht nur ein sehr vielschichtiges Werk, sondern vor allem ein Buch, das eine besondere persönliche Note enthält.

„Tomaten gehören nicht auf die Augen“ zeigt die Welt wie autistische Kinder sie sehen. Dabei wird deutlich herausgestellt, dass jeder Autist anders ist und es keine einheitliche Ausprägung der Beeinträchtigung gibt. Damit durch ein größeres Verständnis eine höhere Akzeptanz erreicht werden kann, kam Behrmann und Seng schon früh die Idee Aufklärungsarbeit zu betreiben. Mit ihrem Bilderbuch und den Texten in Versform haben sie das ideale Ausdrucksmittel gefunden, um sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen für Akzeptanz und Toleranz zu werben. Nicht zuletzt hilft das Buch auch von der Schwäche selbst betroffenen Kindern ihre Umwelt besser zu verstehen und zu erfahren, dass es anderen genau so geht.

Das Buch ist Ende Oktober in Erstauflage erschienen und sofort auf eine enorme Resonanz gestoßen, Verbände, Schulen und andere Einrichtungen sprechen ausdrückliche Empfehlungen aus. So ist die zweite Auflage bereits in Arbeit, die Nachfrage ist nach wie vor groß.

Das Buch ist beim Verlag bestellbar, über den Shop auf der Homepage: www.papierfresserchen.de

Über die Autoren:
Kristin Behrmann, geboren 1972, erfuhr erst im Erwachsenenalter von ihrer Diagnose. Seitdem beschäftigt sich die Autorin intensiv mit dem Thema Autismus. Ihre besondere Fähigkeit im kreativen Bereich tätig zu sein, ist ein positives Merkmal des Asperger-Syndroms. Kristin Behrmann ist sowohl Malerin als auch Grafikerin und lebt in der nordischen Stadt Husum. „Tomaten gehören nicht auf die Augen“ ist ihr erstes Buchprojekt.

Hajo Seng, geboren 1963, ist schon seit der Schulzeit künstlerisch als Maler und Autor tätig. Nachdem er mit behinderten Kindern gearbeitet hatte, studierte er Mathematik, Astronomie und Geschichte der Naturwissenschaften. Seit einigen Jahren arbeitet er für verschiedene Autismus Selbsthilfe Gruppen. Er hat sich bereits in mehreren Veröffentlichungen mit dem Thema Autismus auseinandergesetzt.

Kristin Behrmann, Hajo Seng
Tomaten gehören nicht auf die Augen
Papierfresserchens MTM-Verlag
ISBN: 978-3-86196-167-3
Hardcover, 44 Seiten, farbig illustriert
18,90 Euro

Hinweis für Redaktionen: Gerne übersenden wir ein Rezensionsexemplar

Über Papierfresserchens MTM-Verlag:
Der Kinder- und Jugendbuchverlag mit Sitz am Bodensee gibt in erster Linie Bücher für, von und mit Kinder(n) und Jugendliche(n) heraus. Er wurde 2007 gegründet und hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, jungen Autorinnen und Autoren unter die Arme zu greifen und ihr Schreiben zu fördern. Zwar ist der jüngste Autor des Verlags gerade einmal 10 Jahre alt, dennoch sollte „jung“ nicht zu eng gesehen werden. Jeder, der noch nicht oder kaum veröffentlicht hat, ist beim Papierfresserchen herzlich willkommen.

Papierfresserchens MTM-Verlag ist ein Kinder- und Jugendbuchverlag mit Sitz am Bodensee, der in erster Linie Bücher für, von und mit Kinder(n) und Jugendliche(n) herausgibt. Er wurde 2007 gegründet und hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, jungen Autorinnen und Autoren unter die Arme zu greifen und ihr Schreiben zu fördern. Zwar ist der jüngste Autor des Verlags gerade einmal 10 Jahre alt, dennoch sollte „jung“ nicht zu eng gesehen werden. Jeder, der noch nicht oder kaum veröffentlicht hat, ist beim Papierfresserchen herzlich willkommen.

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