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Fraunhofer IGD Fachkonferenz: Go-Visual – In die Zukunft sehen ganz ohne Glaskugel

Fraunhofer IGD Fachkonferenz: Go-Visual - In die Zukunft sehen ganz ohne Glaskugel

Die Anwendungen des Fraunhofer IGD visualisieren Big Data-Analysen. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Am 28. September 2018 veranstaltet das Fraunhofer IGD in Berlin mit der Go-Visual eine Fachkonferenz zur visuellen Assistenz in der Produktion. Thema in diesem Jahr: die visuelle Analyse smarter Daten und wie uns Big Data die Entscheidungsfindung erleichtern.

Die Science-meets-Business-Konferenz Go-Visual diskutiert jährlich die Möglichkeiten und neuesten Entwicklungen zu Themen der visuellen Assistenz in der Produktion. Fachleute aus Wirtschaft und Forschung sind eingeladen, sich am 28. September 2018 in Berlin auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu erörtern.

„Industrie 4.0“ ist das Schlagwort, das in aller Munde liegt und die aktuellen technologischen Entwicklungen prägt. Immer mehr und mehr Daten werden im Zuge der Digitalisierung gesammelt und stehen zur Nutzung und Auswertung bereit. Wie aber kann diese digitale Datenvielfalt, Big Data, nun genutzt werden, um durch die Integration von IT in die moderne Produktion eine höhere Flexibilität und Effizienz zu erreichen? Antworten dazu gibt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD und diskutiert in Berlin die Ansätze mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung.

Prädiktion: mit Big Data die Zukunft smart steuern

Ganz ohne Glaskugel arbeitet das Team der Abteilung „Visual Assistance Technologies“ an der visuellen Analyse großer sowie komplexer Datenmengen, um damit einen Blick in die Zukunft zu wagen. „Unser Ziel ist es, die zur Verfügung stehenden Daten nutzen zu können, um zukünftige Prozesse durch präzise datenbasierte Vorhersagen optimal zu steuern,“ erläutert Abteilungsleiter Dr. Mario Aehnelt. Die Chance von Big Data in der Produktionssteuerung liegt in der Möglichkeit, durch den automatisierten Abgleich mit zurückliegenden Fällen eine Aussage über zukünftige Ereignisse treffen zu können, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit tatsächlich eintreten. Ein Beispiel: Der bei der Wartung festgestellte Verschleißgrad eines Maschinenteils gibt zunächst keinen Anlass zum Handeln. Der Abgleich mit unzähligen anderen Daten ergibt allerdings, dass in Vergangenheit Teile mit vergleichbarem Verschleißgrad vor der nächsten Wartung repariert werden mussten und einen Anlagenausfall verursachten. Dieser Prozess geschieht dank der Fraunhofer-IGD-Anwendungen in Echtzeit, dessen Ergebnis als visuelle Darstellung dem Nutzer intuitiv präsentiert wird. Mit der Prädiktion werden also Ursachen ermittelt und auf die Zukunft übertragen, um die Anwender in Anlagenbau und -wartung bei einer smarten Entscheidungsfindung zu unterstützen. Auf der Go-Visual präsentieren Vertreter des Fraunhofer IGD ihre neuesten Forschungsergebnisse und konkreten Anwendungen zur Visualisierung der Big Data-Analysen, so dass diese allen Prozessverantwortlichen – vom Produktionsleiter bis zum Montagearbeiter – zur Verfügung stehen.

Intelligente Datenlogger als neue Analyse- und Steuerungseinheit

Welche Chancen die Nutzung der digitalen Daten in Produktion und Prozesssteuerung heute und in Zukunft bietet, führen Wirtschaftsvertreter in ihren Vorträgen aus. So präsentiert beispielsweise der Rostocker Mittelständler pironex GmbH ein neues Kooperationsprojekt mit dem Fraunhofer IGD. Datenlogger, also flexibel einsetzbare Datenaufzeichnungsgeräte, sollen nicht wie bisher nur Betriebsdaten erfassen und zur Auswertung zur Verfügung stellen, sondern selbst intelligenter gemacht werden. Mit eigenen Sensoren und Dateninterface ausgestattet, werden neue Parameter erfasst, unbekannte Betriebszustände erkannt und Anomalien frühzeitig identifiziert. Die Datenlogger übernehmen mittels künstlicher Intelligenz künftig auch die Analyse der gesammelten Daten und kommunizieren mit der verbundenen Anlage, die ihrerseits selbstständig Einstellungsanpassungen vornehmen kann. Die Wirtschaftlichkeit kann dadurch enorm verbessert, die Lebensdauer von Maschinen und Anlagen erhöht und die Fehlerausfallsicherheit deutlich optimiert werden. In dem neuen Forschungsprojekt geht es um die Erarbeitung neuer Kommunikationskonzepte bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und neuer Visualisierungsansätze der durch die Datenlogger bereitgestellten Informationen.

Die Go-Visual bietet am Rande der Vorträge die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und möchte aktiv die Vernetzung verschiedenster Akteure fördern. Wer in Sachen visueller Analyse und Aufbereitung der digitalen Daten im Unternehmen einen Einblick in den neuesten Stand der Forschung und Entwicklung und die künftigen Möglichkeiten erhalten möchte, kann sich auf www.igd-r.de/govisual anmelden.

GO-VISUAL:
Visuelle Analyse von Smart Data
28. September 2018, 9.30-16.30 Uhr
Fraunhofer-Forum, Anna-Louisa-Karsch-Straße 2, 10178 Berlin

Weiterführende Informationen: www.igd-r.de/govisual

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

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VSB bietet Data Warehouse Automation mit AnalyticsCreator

VSB bietet Data Warehouse Automation mit AnalyticsCreator

Grafische ETL-Modellierung mit AnalyticsCreator

Der Aufbau eines Data Warehouse macht 60-80% des Gesamtaufwandes in einem BI-Projekt aus, bei einem Planungsprojekt etwas weniger. Dies schließt die Anbindung der Datenquellen, Definition der Staging-Ebenen und den kompletten ETL-Prozess ein, bis zur Definition der Dimensionen und Fakten als Ergebnis und Grundlage für die Implementierung der Auswertungen.

Ein professionell modelliertes und nach anerkannten Methoden aufgebautes Data Warehouse ist die Grundlage für eine verlässliche und solide Datenbasis (Single Point of Truth). Bei der manuellen Entwicklung eines Data Warehouse werden unzählige Zeilen an SQL-Codes geschrieben und Datenflüsse über die SQL Server Integration Services (SSIS) definiert. Nur sehr erfahrene und damit teure Spezialisten schaffen dies in einer akzeptablen Zeit und Qualität. Schleichen sich hier Fehler ein, dann droht Akzeptanzverlust bei den Anwendern, wenn z.B. die Zahlen nicht stimmen oder die Performance schlecht ist.

Unterstützung des kompletten Data Warehouse Life Cycles:
Mit AnalyticsCreator bietet VSB ein Tool an, welches den kompletten Entwicklungsprozess des Data Warehouse von der Definition der Datenquellen, über die verschiedenen Staging-Ebenen inkl. der ETL-Prozesse komplett grafisch unterstützt. Als Ergebnis wird ein Data Warehouse Modell wahlweise nach Kimball oder Data Vault generiert, welches robust, performant und konsistent ist.

Weitere wichtige Vorteile sind:
+ Historisierung beliebiger Dimensionen und Kennzahlen per Mausklick
+ Das generierte Data Warehouse basiert auf Standards
+ Vordefinierte Metadaten-Konnektoren und SQL-Makros erhöhen die Produktivität und die Wartbarkeit enorm
uvm.

VSB ist erster Partner in Bayern:
VSB kann als erster Partner für AnalyticsCreator in Bayern ihren Kunden die Leistungen für Data Warehouse Aufbau oder Redesign zu einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit anbieten, und das auf einem garantiert hohen Qualitätsniveau nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden.

VSB ist ein inhabergeführtes IT Unternehmen, das flexibel und schnell auf die Veränderungen im IT-Markt reagiert. Als Spezialist für smarte und innovative IT-Lösungen sind wir seit 1988 mit Lösungen für CRM, Business Analytics, Cloud Collaboration, Qualitätsmanagement und Digitalisierung von Prozessen bundesweit erfolgreich.

Wir unterstützen unsere Kunden bereits in der Vorbereitungsphase mit Ist-Analysen und Lastenhefterstellung sowie von der Implementierung über den Echtbetrieb bis zur dauerhaften Betreuung. Wir kooperieren mit namhaften Herstellern der IT-Branche (z.B. IBM, Lenovo und Microsoft) und kombinieren Technologie mit unserem eigenen Know-how zu leistungsstarken Lösungen.

Kontakt
VSB IT Services GmbH
Andreas Schmidt
Bamberger Str. 10
96215 Lichtenfels
09571/95010
andreas.schmidt@vsb.de
http://www.vsb.de

Maschinenbau

Milling machine for aluminium plates sets new standard

Highly automated system cuts machining time by more than 30 percent.

Milling machine for aluminium plates sets new standard

The new machine mills the surfaces of up to 3,000-mm-wide aluminium plates.

At the Aluminium 2018 show in Düsseldorf, GEORG is going to introduce its new portal-type milling machine – GEORG ultramill – for high-precision aluminium plates. With an accuracy of surface parallelism of +/- 0.05 mm achieved by this machine, GEORG is setting a new standard. At the same time, production throughput increases significantly as GEORG has doubled the machining speed and implemented a high degree of automation compared to machines generally in use so far.

The new machine mills the surfaces of up to 3,000-mm-wide aluminium plates with a unique precision of surface parallelism. While +/- 0.1 mm used to be the industry standard, the new machine achieves an accuracy of 0.05 mm. In a single run – without rough and finish machining – it provides a surface roughness Ra between 0.28 and 0.4 µm.

With milling speeds of up to 4,000 mm/min and feed rates of up to 60 m/min, machining times are more than 30 percent shorter than those of conventional machines. This is enabled, among others, by the extraordinarily high milling unit drive power of 200 kW.

Also the high degree of machine automation has contributed to the marked increase in throughput: The plates are automatically fed into the machine, held firmly down by a vacuum clamping table, automatically turned over when the top side has been milled and again held down automatically by the vacuum clamping table while the other side is being milled.

Dr. Wieland Klein, Head of GEORG“s machine tools division, has already received feedback from users of the new machine. „First users of the machines have been reporting dramatic reductions in machining and non-productive times. And the product quality has become much better. Our preloaded and backlash-free, guideways guarantee highest precision and long-time accuracy of the machine.“

GEORG measures the plate thickness in three tracks by means of laser triangulation. The integrated GEORG Maintenance System (GMS) continuously monitors the complete machine, among others also the tool wear. The machine data is transferred to the host computer, linking the machine with the plant-wide process network.

At the trade fair, GEORG will also showcase a new portal-type milling machine that machines all sides of aluminium slabs with the slabs having to be turned only once during the process. Also this machine excels in terms of precision and provides very short machining times.

Heinrich GEORG at ALUMINIUM 2018 in Düsseldorf, Germany, 9 – 11 October 2018
Hall 9, Stand D40

About Heinrich GEORG Maschinenfabrik

GEORG is a worldwide well-reputed partner for reliable and powerful high-tech engineering solutions. The company“s cutting-edge finishing lines and machine tools as well as production lines, machines and equipment for the transformer industry are in operation in numerous renowned companies around the world.

The various product areas of the family-owned company, which employs more than 480 people and is now in its third generation, cater to most diverse markets and companies throughout the world.

The divisions GEORG Finishing Lines, GEORG Transformer Lines and GEORG Machine Tools are supported by the company“s own manufacturing facilities at the headquarters in Kreuztal, Germany. The company maintains a worldwide network of sales and service branches to be within easy reach for its international customers.

GEORG machine tools

The GEORG machine tools division develops and manufactures advanced value-adding machine tools for turning, drilling, milling and grinding in close cooperation with its customers and optimally tailored to their individual requirements.

Company-Contact
Heinrich Georg GmbH Maschinenfabrik
Thomas Kleb
Langenauer Straße 12
57223 Kreuztal / Germany
Phone: +49.2732.779-539
Fax: +49.2732.779-39171
E-Mail: thomas.kleb@georg.com
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Press
VIP-Kommunikation
Regina Reinhardt
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52068 Aachen / Germany
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SoftProject meldet deutliches Umsatz- und Mitarbeiterwachstum

Unternehmen setzen branchenübergreifend auf digitalisierte und automatisierte Geschäftsprozesse

SoftProject meldet deutliches Umsatz- und Mitarbeiterwachstum

SoftProject-Geschäftsführung: Joachim Beese (GF), Dirk Detmer (Gründer und GF), Oliver Kölmel (GF)

Ettlingen, 06. September 2018 – Die SoftProject GmbH, ein führender Anbieter für Produkte und Services rund um die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen aus Ettlingen in der Technologieregion Karlsruhe, hat ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2018 beschleunigt und sowohl den Umsatz als auch die Mitarbeiteranzahl deutlich gesteigert.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 um 30 Prozent. Der Auftragseingang erreichte ein Plus von 32 Prozent und die Mitarbeiteranzahl erhöhte sich um mehr als 60 Prozent auf 85 Mitarbeiter. Den Umsatz für das gesamte Jahr 2018 sieht das Management in einer Bandbreite zwischen 9,5 und 10,5 Mio. Euro. Das starke Wachstum der SoftProject GmbH geht auf die zunehmenden Digitalisierungsvorhaben von Unternehmen aller Branchen zurück, wie beispielsweise die Versicherungs- und Versorgungswirtschaft oder die Industrie. In allen Segmenten gewann die SoftProject GmbH entscheidende Schlüssel- und Pilotaufträge.

Gute Aussichten auf Jahresgesamterfolg

„Die starke Dynamik unseres ersten Geschäftshalbjahres setzt sich auch zu Beginn des zweiten Halbjahres fort. Die große Anzahl an Auftragsgesprächen mit bestehenden und neuen Kunden, Pilotprojekten und realisierten Proof of Concepts bieten beste Voraussetzungen, um unsere Ziele auch für das gesamte Jahr wie vorgesehen zu erreichen“, sagt Dirk Detmer, Gründer und Geschäftsführer der SoftProject GmbH.

Auch der Entwicklungsstandort in Málaga/Spanien erreichte das angestrebte Ziel in vollem Umfang. Das verkündete die Geschäftsführung auf der Mitarbeiterversammlung am 13. Juli 2018 in Ettlingen. Einher mit dieser positiven Entwicklung geht eine räumliche Ausweitung, weshalb das Unternehmen kürzlich ein weiteres Gebäude, nur wenige Meter vom Stammsitz entfernt, bezog. Für das weitere geplante Wachstum stehen dort zusätzliche Flächen zur Verfügung.

Organisches Wachstum aufgrund von Branchenlösungen

Als besonders dynamisch entwickelte sich im Segment Versicherungswirtschaft sowohl das Geschäft mit der Anbindung von Vertriebspartnern (insbesondere BiPRO) als auch mit Prozessoptimierungen sowie mit Lösungen zur automatisierten Schadenbearbeitung. Wachstumstreiber in der Industrie waren insbesondere die auf X4 basierende Internet of Things-Plattform (IoT) und in der Versorgungswirtschaft intelligente Lösungen zum Smart Metering. Branchenübergreifend gewinnen Digitalisierungslösungen in der Cloud und Hybrid-Cloud an Bedeutung.

Die SoftProject GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Unternehmen bietet Produkte und Services rund um die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen. Die starke Nachfrage aus verschiedenen Branchen führt zu einem überdurchschnittlichen Wachstum. Aktuell zählt das Unternehmen über 300 Kunden. Firmensitz ist Ettlingen in der Technologieregion Karlsruhe.

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BMA: Tacton Design Automation und Lino beschleunigen Vertriebsprozesse

BMA: Tacton Design Automation und Lino beschleunigen Vertriebsprozesse

BMA-Maschinen müssen unterschiedliches Rohmaterial wie Zuckerrüben und Zuckerrohr verarbeiten (Bildquelle: BMA AG)

Die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG hat ihre Vertriebsprozesse erfolgreich weiter digitalisiert. Mithilfe von Tacton Design Automation und Lino GmbH kann sich das Traditionsunternehmen nun auf eine komfortable und fehlerfreie Konfiguration seiner Maschinen verlassen und den Kunden deutlich schneller Angebote liefern.

Seit über 160 Jahren entwickelt und fertigt die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG, BMA, Anlagen für die Zuckerindustrie. Weltweit plant BMA Zuckerraffinerien und -fabriken und sorgt für die Ausrüstung und Instandhaltung. Dabei ist selbst bei weitgehend standardisierten Produkten wie Zentrifugen oder Füllmassepumpen Flexibilität und Variantenvielfalt gefragt. Und gerade hier erwarten die Kunden des niedersächsischen Technologieführers eine schnelle und präzise Angebotsbearbeitung.

Um die Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig Fehler in der Variantenkonfiguration zu minimieren, suchte BMA nach einer durchgängigen digitalen Lösung. Gefordert war, dass die Vertriebsmitarbeiter unabhängiger von Konstrukteuren beraten, planen und konfigurieren können – idealerweise beim Kunden vor Ort. In dem von Lino angebotenen Konstruktions- und Vertriebskonfigurator Tacton wurde BMA schließlich fündig.

Ein starkes Argument für die Lino Softwarelösungen und Tacton Design Automation war dabei die vollständige Integration in das von BMA genutzte 3D-CAD-System Solidworks®. Damit lassen sich verschiedene Produktvarianten direkt durchspielen und der Kunde hat das angepasste Produkt vor Augen. Das hinterlegte Regelwerk kontrolliert die ausgewählten Merkmale automatisch und verhindert, dass inkompatible oder fehlerhafte Kombinationen ausgespielt werden. Ein großer Vorteil für BMA: Der Maschinenbauer kann das komplexe Regelwerk über den Editor selbstständig erstellen und pflegen.

Die Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG ist mit dem Einsatz von Tacton Design Automation höchst zufrieden. Das liegt auch an dem enormen Zeitgewinn: Während der Angebotsprozess früher vier Wochen dauern konnte, ist er heute in gut 24 Stunden möglich.

Lino GmbH ist Anbieter technologieführender Software-Lösungen und Beratungsleistungen für Design Automation, Vertriebs- und Produktkonfiguration, Systemkonfiguration, 3D-CAD und 3D-Visualisierung. Kunden verschiedener Industriebranchen realisieren mit dem Lino Team, sowie den Tacton Configurator- und Software Made by Lino®-Produkten durchgängige und effiziente Vertriebs- und Produktentwicklungsprozesse mit großem Einsparpotenzial.
Die Tacton-Technologie setzt völlig neue Maßstäbe in der Produktkonfiguration; sie revolutioniert das Entwerfen, Konfigurieren und Verkaufen komplexer Industrieprodukte. In Kombination mit Software Made by Lino®-Produkten lassen sich Applikationen aus CAD, PDM, PLM, ERP, CRM, Web, eCommerce oder für mobile Endgeräte unkompliziert mit der Tacton-Software integrieren.

Lino GmbH ist autorisierter Tacton Business Partner, Solidworks Solution Partner, Microsoft Partner Gold Application Development, KeyShot Gold Reseller und ANSYS SpaceClaim Partner. Der Konfigurationsspezialist und Softwareentwickler ist an sechs Standorten in Deutschland und Österreich vertreten, darunter Bremen, Mainz, Stuttgart, Nürnberg, Dresden und Raabs/Thaya.

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Die digitale industrielle Revolution vereint Innovationen aus Industrie 3.0 und Industrie 4.0

Seit den 70er Jahren ist die digitale industrielle Revolution im Gange. Erst seit 2011 spricht man von Industrie 4.0.

Die digitale industrielle Revolution vereint Innovationen aus Industrie 3.0 und Industrie 4.0

Industrielle Revolution (Bildquelle: © fotolia – Vectimus)

Während in der herkömmlichen digitalen Automation PC-basierte Technologien im Mittelpunkt jedweder technologischer Innovationskraft – schon seit Mitte der 70er Jahre – standen, steht heute die Vernetzung ungleicher Systeme, Maschinen, Geräte, dem Internet und mobiler Dienste im Mittelpunkt der digitalen industriellen Revolution, die heutzutage vielfach als Industrie 4.0 Revolution betitelt wird.

Die Grenzen zwischen beiden technologischen digitalen Revolutionen sind fließend, weil Innovationen stoßweise und unterschiedlich stark in unterschiedlichen Branchen voranschreiten und sich ebenfalls unterschiedlich stark regional verbreiten. Somit ist eines klar: Wir befinden uns immer noch in der digitalen industriellen Revolution, in denen Softwareprogramme, Schnittstellen und Steuerungen entwickelt werden, um Produktionsabläufe effizienter und somit auch automatisierter zu machen. Nur heute ist man in einigen Industriesegmenten technisch so fortschrittlich, dass diese Fortschrittlichkeit das Label „Industrie 4.0“ trägt. Um diesen technologischen Fortschritt zu verdeutlichen, wird heute zwischen Industrie 3.0 und Industrie 4.0 unterschieden.

Ohne IT-Innovationen gebe es weder Industrie 3.0 noch Industrie 4.0 – Von der „Digitalen Revolution“ wird gesprochen, wenn es um Industrie 3.0 geht, in der hauptsächlich Fortschritte in der Elektrotechnik und im IT für Innovationen in der Produktion, in der Automation und im Produktionsablauf sorgten. Von der „Industrie 4.0-Revolution“ wird gesprochen, wenn es um Industrie 4.0 geht, in der ehemals analoge Systeme schon beinahe vollständig mit digitalen Systemen ersetzt worden sind und man stark auf die Integration cyber-physischer Systeme setzt. Diese Entwicklung verdanken wir der Innovationskraft der Informationstechnologie (IT). Sie ist immer leistungsfähiger geworden. Man kann heute sehr hohe Datenmengen speichern und transferieren. Die Leistung moderner Server und Rechenzentren steht im starken Kontrast zu dem, was jeweils in den 70er, 80er, 90er oder um die Jahrtausendwende möglich war. Aber immer noch sind PCs, Elektrotechnik und Informationstechnologie (IT) sehr wichtige Bestandteile der Industrie 4.0-Revolution – genauso wie zuvor auch. Ohne leistungsstarke innovative Elektro- und Informationstechnologie wären systemübergreifende Vernetzungen nicht möglich. Es liegt in der Natur der digitalen industriellen Revolution: Ohne Strom, Elektrotechnik und IT geht gar nichts. So bietet z.B. der OPC Router systemübergreifende Vernetzung an, die auf innovativer Technologie und IT basiert.

Ohne einheitliche Datenprotokolle gebe es kein Industrie 4.0 – Immer häufiger wird Industrie 3.0 als herkömmliche Automation in der Produktion betitelt – als pauschale Aussage, um auf den weniger fortschrittlichen Stand der Technik zu verweisen, um dann auf Industrie 4.0 als die fortschrittlichere Alternative zu verweisen. Das kann unter Umständen irreführend sein, weil Systemverbindungen zwischen ungleichen Systemen auch schon vor der Prägung des Begriffs Industrie 4.0 bestanden haben. Es mangelte jedoch an einheitlichen Datenprotokollen, um unterschiedliche Schnittstellen mit unterschiedlicher Systemarchitektur miteinander sinnvoll, sicher und schnell koppeln zu können. Und es mangelt vielfach immer noch daran. In vielen Branchen ist man dabei, einheitliche Datenprotokolle zu entwickeln oder zu optimieren, damit sie zum Einsatz kommen können. So verfügt z.B. die Spritzgießindustrie über ein einheitliches Datenprotokoll – die EUROMAP 77, die auf OPC UA basiert – mit dem sie den gewünschten Industrie 4.0-Standard branchenspezifisch umsetzen kann.

Ohne Industrie 3.0 gebe es kein Industrie 4.0 – Letztlich gibt es die Kommunikation zwischen Maschine und IT-basierten Systemen schon seit den 70 Jahren. Aber erst im Laufe der letzten 15-20 Jahre hat sich die digitale Revolution zu einer entsprechend hohen Schlagkraft ausgewachsen, die in der Lage ist, diverse Systeme, Geräte, Maschinen und Plattformen sowie das Internet miteinander zu verbinden. Fertigungspotenziale können somit besser ausgeschöpft werden und die Effektivität kann erneut gesteigert werden. Mit anderen Worten könnten man auch sagen, dass Innovationen aus dem Zeitraum der „Digitalen Revolution“, die heute oft als „herkömmliche Methoden“ betitelt werden, auf den Innovationsgeist der Jahre von 1970 bis zur Jahrtausendwende verweisen. Im Gegensatz dazu sind Innovationen aus dem Zeitraum nach 2000 bis heute in vielen – aber nicht in allen – Fällen schon Industrie 4.0-basiert – auch wenn die BRD erst 2011 den Begriff „Industrie 4.0“ prägte. Der Trend geht in Richtung allumfassende Vernetzung. Wäre sie zu einem definitiven Zeitpunkt tatsächlich in allen Industrienationen erreicht, würde dieser Meilenstein das Industrie 4.0-Zeitalter vollends einläuten. Somit basiert alles, was Industrie 4.0 heute ausmacht auf dem Innovationsgeist der Innovationsphase, die man heute Industrie 3.0 nennt. Das Veränderungspotenzial ist immens, wie z.B. der Artikel „Industrie 4.0 und Internet of Things – die Arbeitswelt verändert sich“ überaus deutlich macht.

Wenn Sie sich fragen, wie Industrie 4.0 einfach und unkompliziert in Ihrem Unternehmen möglich wird, haben wir eine gute Antwort darauf: Fünf klare Fakten zu Industrie 4.0 (August 2018).

Als einer der führenden Spezialisten für Industriesoftware hat sich die inray Industriesoftware GmbH seit über 20 Jahren am Markt für MES/SCADA, LIMS und MDE/BDE-Systeme etabliert. Auf der Basis eigener Software-Produkte werden kundenspezifische Lösungen einschließlich Beratung, Planung, Umsetzung und Schulung angeboten. Seit zehn Jahren ist inray als „Preferred Distributor“ der bevorzugte Kepware-Vertriebspartner für Deutschland und bietet auch Inbetriebnahme und Schulungen, durchgeführt von zertifizierten Kepware-Trainern, als Dienstleistung an. Darauf aufbauend wurde inray 2017 ThingWorx-Partner von PTC (Parametric Technology GmbH) und realisiert nun auf dieser größten Plattform für das Internet der Dinge (IoT) ganzheitliche Lösungen in der Fertigungs- und Lebensmittelindustrie.

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IERA-Award für einzigartigen Gecko Gripper

OnRobot erhält renommierte Auszeichnung für den industriellen Einsatz innovativer NASA-Technologie

IERA-Award für einzigartigen Gecko Gripper

Odense, 31. Juli 2018 – Auf dem 50. International Symposium on Robotics in München gewann der selbstreinigende Gecko Gripper von OnRobot den begehrten Innovation and Entrepreneurship Award (IERA). Die Technologie bietet einen völlig neuartigen Ansatz für die kollaborative Industrierobotik und die Möglichkeit neuer Anwendungen, etwa in der Blechbearbeitung oder der Herstellung von Solarpanelen.

Seit dem Jahr 2005 ehren die IEEE Robotics and Automation Society (IEEE/RAS) sowie die International Federation of Robotics (IFR) Unternehmen für wegweisende Leistungen im Bereich der Automatisierungstechnologie. Der in diesem Jahr ausgezeichnete Gecko Gripper basiert auf einem Konzept des NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) und der Stanford University: Millionen mikroskopisch kleiner Kunsthärchen auf den vier Greiferoberflächen bleiben wegen der starken Van-der-Waals-Kräfte an einem angedrückten Werkstück haften. Die Adhäsion wirkt genau wie bei dem Fuß eines Geckos auch an glatten Oberflächen.

Das ehemalige Start-Up Perception Robotics lizenzierte und entwickelte die Technologie zur Marktreife und ist inzwischen Teil des dänischen Herstellers OnRobot. „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung“, freut sich Enrico Krog Iversen, CEO des Unternehmens. „Roboter an sich werden in den kommenden Jahren zunehmend zu einem gewöhnlichen industriellen Bedarfsartikel. Innovation und Mehrwert kommen dann vermehrt von den Applikationen selbst, ihrer Umgebung, von den Endeffektoren und der Sensorik. Die Auszeichnung spiegelt diesen Trend wieder.“

Neuartige Adhäsionstechnik in der Mensch-Roboter-Kollaboration

Der Gecko Gripper ist das weltweit erste marktreife adhäsive Greifsystem seiner Art. Im Gegensatz zu bisherigen Vakuum-Greifern kann das System auch Materialien mit löchrigen oder porösen Werkstücken, wie etwa Leiterplatten, problemlos anheben und wieder absetzen. Dies geschieht nahezu verzögerungsfrei und rückstandsfrei, was zu Durchsatzsteigerungen in der Produktion führt. Bereits leichter Druck genügt, damit ein Werkstück zuverlässig anhaftet.

Der Haftvorgang benötigt zwar etwas Strom zum Einrasten, die Haftungsleistung lässt dann aber nicht mehr nach, selbst bei Stromausfall. Gleichzeitig sind störungsanfällige Druckluft- und Schlauchsysteme überflüssig, was die Energie- und Instandhaltungskosten enorm senkt. Auch elektrostatischen Greifern ist der Gecko Gripper wegen der höheren Energieeffizienz überlegen. Seine Tragkraft beträgt bis zu acht Kilogramm, ist aber abhängig von der Oberflächenstruktur und Verschmutzung der anzuhebenden Objekte. Ein integrierter Sensor erkennt Werkstücke mit einer Dicke von bis zu 240 Millimetern automatisch, ebenso die notwendige Kraft für einen sicheren Haftvorgang.
Somit lassen sich Pick-and-Place Aufgaben im Umgang mit langen, flachen Werkstücken wie Solarpanelen, in der Glasherstellung oder Blechbearbeitung erstmals umfangreich automatisieren. Auch für das Handling von Keramikfliesen, Bildschirmen, Windschutzscheiben oder Deckeln von Kosmetika eignet sich der Greifer und gewährleistet somit ein breites Einsatzspektrum. Kompatibel ist der Greifer mit den Roboterarmen von Universal Robots, Kawasaki und Fanuc.

Selbstreinigende Technologie für Nachhaltigkeit in der Fertigung

Da die Funktionalität der Greifoberflächen bei zunehmender Verschmutzung ihrer feinen Mikrostrukturen abnimmt, hat OnRobot einen speziellen Selbstreinigungsmechanismus entwickelt. Er ist unter den vier Greifoberflächen integriert und sorgt für einen langlebigen Einsatz der Härchen. Zur Reinigung der Fasern kombiniert die Technologie piezoelektrischen Ultraschall mit einem elektrostatischen Verfahren. Innerhalb von 15 Sekunden kann sie einen schmutzbedingten Haftungsverlust von zehn Prozent kompensieren. Durch wiederholte Reinigungen und Kontaktreinigungen lassen sich so 99 Prozent der ursprünglichen Haftfähigkeit wiedererlangen.

OnRobot mit Sitz in Odense, Dänemark, bietet Technologien (Hardware und Software) an, die bei Greifsystemen für kollaborierende Roboter (Cobots) verwendet werden. OnRobot geht aus On Robot hervor, das 2015 von Bilge Jacob Christiansen und Ebbe Overgaard Fuglsang gegründet wurde. OnRobot integriert Greifer, Sensoren und andere Cobot-Ausrüstung, um den Einsatz der Technologie in Anwendungen wie Verpackung, Qualitätsprüfung, Materialhandhabung, Maschinenbeschickung, Montage und Schweißen zu erleichtern. Das Unternehmen plant die Anschaffung und Herstellung weiterer Technologien mit weltweitem Support. Neben seinem Hauptsitz in Dänemark besitzt OnRobot Vertriebsbüros in Deutschland, China, den USA, Malaysia und Ungarn. Weitere Informationen finden Sie unter www.onrobot.com

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Maschinenbau

Ein Vakuum-Riese zum Schwenken von Platten

Eurotech liefert Hebegerät zum Handling von 18 Meter langen Stahlplatten nach Frankreich

Ein Vakuum-Riese zum Schwenken von Platten

Unlängst hat ein 14 Meter langes Hebegerät die Hallen der Eurotech Vertriebs GmbH verlassen. Der Vakuumspezialist lieferte das Gerät an Firma Ziemex mit Sitz in Sarre-Union Cedex, Frankreich. Das große eT-Hover Hebegerät ist in der Lage, Platten mit einer Gesamtlänge von 16 bis 18 Metern zu heben und um 90° zu schwenken.

Genau 14 Meter misst das eT-Hover, das an Ziemex geliefert wurde. Ziemex konstruiert, fertigt und installiert hochwertige Behälter und Anlagen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium für verschiedenste Industriebereiche. Bei der Produktion müssen sehr große Metallplatten gehandhabt werden. Hier vertraute das Unternehmen aus Frankreich dem Erfahrungsschatz der Eurotech Vertriebs GmbH.

Um Platten mit einer maximalen Länge von 18 Metern zu heben, beträgt die Gesamtlänge des Gerätes 14 Meter. Damit das eT-Hover auch für weniger lange Platten einsetzbar ist, lassen sich die teleskopierbaren Traversen bis zu einer Gesamtlänge von 10 Metern verkürzen. Mit Hilfe seiner 52 Saugplatten des Typs BSP 200 RL trägt das Gerät bis zu zwei Tonnen Last. Der hydraulische Schwenkantrieb schwenkt die zu hebenden Platten um 90°. Somit können die Platten vertikal als auch horizontal transportiert werden. Auch Platten aus Glas, Kunststoff oder Holz können mit dem Gerät gehandhabt werden.

Die Bedienung des eT-Hover Hebegeräts erfolgt durch eine Kabelfernbedienung mit zehn Metern Kabellänge. In dieser sind alle wichtigen Funktionen wie Saugen, Belüften und Schwenken integriert. Zum schnellen Lösen der Last ist eine Abblaseinrichtung eingebaut. Das eT-Hover verfügt über zwei getrennte und überwachte Saugkreise und kann somit auch auf Baustellen zum Einsatz kommen.

Die Sauger lassen sich auf der Quertraverse verschieben und sind einzeln über einen Kugelhahn absperrbar. Die Quertraversen sind ebenfalls verstellbar. An den Quertraversen sind die Sauger mit Kreuzklemmstücken montiert und gefedert aufgehängt. Das Hebegerät verfügt wie alle Hebegeräte von Eurotech über mehrere Sicherheits- und Warneinrichtungen nach DIN EN 13155 zur Verhinderung von Fehlbedienung und Gefahren.

euroTECH bietet Handling- und Transportlösungen im Bereich der Vakuumtechnik. Das Unternehmen entwickelt kundenspezifische Vakuumsysteme und -komponenten für automatisierte Handhabungsaufgaben. Mit dem euroTECH-Baukastensystem ist eine flexible Anpassung der Komponenten an die jeweiligen Kundenwünsche sowie ein schnelles kostengünstiges Austauschen von Ersatzteilen möglich.

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Fraunhofer IGD – Simulation nahezu in Echtzeit

Fraunhofer IGD - Simulation nahezu in Echtzeit

Fraunhofer IGD (r)evolutioniert den Konstruktionsprozess mechanischer Bauteile. Schnelleres, intuitives Arbeiten, direktes Feedback. Erste Vorstellung der neuen Technologie auf ISC High Performance 2018.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der Konferenz ISC High Performance 2018 eine neue interaktive Simulationslösung vor. Die neue Rechentechnologie ermöglicht es, die computergestützte Konstruktion eines Bauteils und die Simulation seiner Stabilität parallel in einem Arbeitsgang durchzuführen. Bis dato benötigt der Konstrukteur für diesen iterativen Prozess aus geometrischer Modellierung, Simulation und Analyse der Ergebnisse unterschiedliche computergestützte Werkzeuge, oft auf verschiedenen Rechnern. Dazu müssen die Datenmodelle zwischen den Werkzeugen manuell konvertiert werden. Auch die Simulation selber ist bislang sehr zeitraubend. Das Testen und Optimieren verschiedener Formen in einem Arbeitsgang blieb bislang ein Wunschtraum.

Dr.-Ing. Daniel Weber, Gruppenleiter Interaktive Simulation am IGD, spricht von einer richtungsweisenden Evolution der Konstruktionsarbeit hin zu einem direkten, intuitiven Arbeitsstil. Dieser führt naturgemäß zu besseren Ergebnissen, nicht nur in Bezug auf die benötigte Entwicklungszeit, sondern auch auf die Qualität des Designs. Der Kern der neuen Technologie ist ein effizienter Gleichungslöser für Strukturmechanik. Die Software nutzt die massiv-parallelen Berechnungspotenziale handelsüblicher, kostengünstiger Grafikkarten. Da die Rechenzeit um Größenordnungen schneller als bei Standardsimulationen ist, sieht der Konstrukteur die Ergebnisse nahezu in Echtzeit auf seinem Bildschirm. Verbesserungspotenziale erkennt er so sofort und kann im gleichen Atemzug die Konstruktion optimieren.

„Ein Vergleich unserer interaktiven Simulationslösung mit einer schnellen kommerziellen Software ergab: für ein Modell mit mehr als 300.000 finiten Elementen benötigte die Standardsoftware 36 Sekunden. Unsere Lösung lieferte nach rund 0,5 Sekunden reiner Rechenzeit ein Ergebnis, wobei sich mit Initialisierung ein Gesamtzeitaufwand von 3,5 Sekunden ergibt. Damit ist unsere Simulationslösung – je nach Betrachtungsweise – um einen Faktor 10 bis 70-mal schneller als die Vergleichssoftware“, erläutert Weber. Als potentielle Lizenznehmer hat das Fraunhofer IGD die Konstruktionsingenieure großer Unternehmen und die Hersteller von einschlägiger Software im Blick.

Die neue Software wurde für handelsübliche Grafikkarten mit CUDA Architektur entwickelt. Auch das Fraunhofer IGD nutzt durch die Verlagerung der Simulationsberechnung von der CPU auf den Grafikprozessor die enormen Ressourcen dieser Baugruppen. Weber klärt auf: „Während eine CPU vier bis acht Kerne aufweist, stehen uns auf der Grafikkarte bis zu 5.000 Kerne zur Verfügung.“

Die Fraunhofer IGD-Lösung unterstützt die folgenden strukturmechanischen Konzepte: geometrisch lineare Elastizität, linear isotrope und anisotrope Materialien sowie lineare, quadratische und kubische Ansatzfunktionen auf Tetraedern. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Fraunhofer IGD arbeitet an einer weiteren Beschleunigung der Rechenzeiten und erweitert die Lösung hin zu geometrisch nichtlinearer Elastizität und nichtlinearen Materialien.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/interaktive-simulation

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
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DUALIS präsentiert neue Planungssoftware AREAPLAN auf der automatica 2018

Mit intelligenter Planungslösung knappe Flächen besser nutzen und große Produkte produktiver fertigen

DUALIS präsentiert neue Planungssoftware AREAPLAN auf der automatica 2018

Mit neuer Planungssoftware AREAPLAN Flächen in Fabriken optimal ausnutzen

Dresden, 5. Juni 2018 – Die DUALIS GmbH IT Solution ( www.dualis-it.de) zeigt vom 19. bis 22. Juli auf der Messe automatica 2018 in München Lösungen für automatisierte Planungs- und Produktionsprozesse in vernetzten Fabriken. Analog zum Messeleitmotiv „Optimize your production“ stellt DUALIS am Gemeinschaftsstand von VISUAL COMPONENTS (B5.402) unter anderem die neue eigens entwickelte Planungssoftware AREAPLAN vor. Diese ermöglicht die bessere Ausnutzung von knappen Flächen in Werkshallen und damit die effiziente Fertigung großer Produkte. Des Weiteren demonstriert DUALIS die 3D-Simulationsplattform von Visual Components zur Robotersimulation, Materialfluss- und Anlagenplanung.

Die automatica ist die führende internationale Fachmesse im Bereich der automatisierten Produktion. Sie präsentiert das weltweit größte Angebot an Lösungen der intelligenten Automation, Mechatronik und Robotik. Erklärtes Ziel der Messe ist, im Sinne der Digitalisierung Lösungen zu zeigen, mit denen Unternehmen Produkte schneller, günstiger und zeitgemäß fertigen können.

Industrie 4.0-Planungs- und Simulationslösungen
DUALIS legt als Gründungsmitglied des SEF Smart Electronic Factory e.V. großen Wert auf die Umsetzbarkeit digitaler Strategien. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN und ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) sowie die 3D-Simulationsplattform Visual Components. Jüngst wurde das Portfolio um die eigens entwickelte Planungssoftware AREAPLAN erweitert.

Effektive Flächennutzung durch Planungssoftware AREAPLAN
Mit der neuen Software AREAPLAN können knappe Flächen effizienter genutzt und große Produkte produktiver gefertigt werden. Die Lösung eignet sich ideal im Bereich der Einzel- und Kleinserienmontage komplexer Erzeugnisse, deren Montage nach dem Baustellenprinzip ausgerichtet ist.

„Bei der Termin- und Kapazitätsplanung in der Baustellenmontage von großvolumigen Produkten stellt die verfügbare Montagefläche häufig einen nicht zu vernachlässigenden Engpass dar. Die primäre Aufgabe der Flächenplanung ist die zeitliche Anordnung der Montageprojekte in das Hallenlayout unter Berücksichtigung etwaiger Restriktionen wie Bauhöhe, Tragfähigkeit und vieles mehr“, erklärt Heike Wilson, Geschäftsführerin bei DUALIS.

DUALIS zeigt auf der Messe unter anderem, wie sich mittels AREAPLAN räumliche und zeitliche Dimensionen simultan berücksichtigen und Freiheitsgrade effektiv nutzen lassen. Projekte können durch die intelligente Planung kollisionsfrei auf den verfügbaren Betriebsflächen positioniert werden. Dabei ist die gleichzeitige Ablauf- und Layoutplanung möglich. Anhand des Zeit- und Projekt-Filters erhalten die Verantwortlichen stets den Überblick zu abgeschlossenen, aktuellen und geplanten Projekten. Der entstandene Montageplan ist als Excel-Tabelle exportierbar. Die Planung des Flächebedarfs ist komfortabel im dynamischen Fabriklayout in 3D möglich. Über eine exportierte 3D-Ansicht mit Projektinformationen ergibt sich eine abteilungsübergreifende Übersicht über die aktuelle Flächenbelegung.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.dualis-it.de/aktuelles/messen/anmeldung/?messe=5011&date=5011

Die 1990 gegründete DUALIS GmbH IT Solution – eine Tochtergesellschaft der iTAC Software AG – hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN sowie ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) und die 3D-Produksuite Visual Components. Die DUALIS-Produkte sind in zahlreichen namhaften Anwendungen in der Großindustrie und in mittelständischen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungssektor integriert. Consulting und Services zur strategischen und operativen Planung runden das Leistungsspektrum von DUALIS ab.

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