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Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung

Es erwartet Sie ein spannender Vortrag zum Thema “ Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung“, eine Diskussionsrunde mit Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Buffet.
Nutzen Sie diese Veranstaltung zum Austausch v

MSL Dr. Silcher in  Stuttgart am 23. Oktober 2018Thema: Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und SanierungDie Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung stellen die Automobilhersteller- und -Zulieferindustrie vor nie dagewesene Herausforderungen.
Trotz sorgfältiger Unternehmensplanung können in diesem volatilen Umfeld kritische Situationen für Unternehmen entstehen, die aus eigener Kraft nicht mehr aufgelöst werden können.
Wir geben Ihnen einen Einblick zu möglichen Krisenursachen von Unternehmen, den typischen Fehlern und den notwendigen Weichenstellungen im Krisenmanagement und bei der Restrukturierung.
Es erwartet Sie ein spannender Vortrag zum Thema “ Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung“, eine Diskussionsrunde mit Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Buffet.
Nutzen Sie diese Veranstaltung zum Austausch von Ideen und Lösungsansätzen und diskutieren Sie diese mit unseren Experten.Referenten:
· Herr Dr. Erik Silcher, MSL Dr. Silcher
· Herr Dr. Stefan Knirsch, thinkFF Strategy Consulting
· Herr Helmuth Rauscher, acta Management GmbH
· Herr Holger Langer, acta Management GmbHDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.Anmeldung: event@silcher.comMehr Info: automotive.silcher.com

MSL Dr. Silcher Rechtsanwälte Steuerberater bieten umfassende Rechtsberatung mit dem Schwerpunkt der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen.
Wir gehören zu den ersten Kanzleien in Deutschland, die Eigenverwaltungsverfahren beantragt sowie erfolgreich durchgeführt haben und verfügen somit über langjährige Erfahrung. Die Kanzlei hat zwischenzeitlich mehr als 100 Eigensanierungen betreut.Wir bieten Sanierungsberatung und wirtschaftsrechtliche Beratung auf höchstem Niveau.

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M\S\L Dr. Silcher
Aleksandra Loock
Gymnasiumstraße 39
74072 Heilbronn
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Lange Nacht der Industrie bei Huf

Huf gab spannende Einblick in die Produktion

Lange Nacht der Industrie bei Huf

Lange Nacht der Industrie: Huf gewährte spannende Einblick in seiner Produktion.

Zum sechsten Mal hat Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG am 11. Oktober 2018 die Werkstore zur „Lange Nacht der Industrie“ geöffnet. An diesem Abend begrüßte der Automobilzulieferer in seinem Mutterhaus in Velbert rund 100 Besucher und gewährte auf seinen Führungen durch die Produktionshallen einen spannenden Blick in die Fertigung von Autoschlüsseln, Türgriffen, Lenkschlössern und Schließsystemen für Automarken aus aller Welt.

Wussten Sie schon, dass bei Huf täglich rund 160.000 Türgriffe für die Automobilindustrie gefertigt werden? Fast jeder hat heute ein Auto, aber die wenigsten wissen, dass ihr Autoschlüssel oder der Türgriff an ihrem Auto direkt bei Huf in der Nachbarschaft produziert wird. Zum Produktportfolio von Huf gehören ID-Geber, Schlüssel, Schließgarnituren, Türgriffe, Start- und Stop-Taster, Heckschlösser, Emblemverschlüsse, Rückfahrkameras, Kick-Sensoren, Reifendrucksensoren und vieles mehr.

Die „Lange Nacht der Industrie“ dient insbesondere dazu den Besuchergruppen, die sich aus Schülern, Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden, Berufstätigen oder interessierten Bürgern aus allen Altersklassen zusammensetzen, Industrie näher zu bringen. Bei Huf erhielten die Gäste Einblick in die Welt der Automobilindustrie und sahen zum Beispiel wie und wo ein Teil der Türaußengriffe, Autoschlüssel und Schließgarnituren in der Huf Group produziert werden. Dabei greift Huf auf sein umfangreiches technologisches Know-how in den Bereichen Elektronikfertigung, Druckguss und Kunststoffspritzguss, Lackieren, Montage sowie Formen- und Maschinenbau zurück. Zwei Konzeptfahrzeuge gaben einen kleinen Ausblick auf die Zugangssysteme von morgen, dazu gehören das Öffnen des Fahrzeugs über ein Smartphone oder einen Fingerprintsensor sowie den Motorstart über eine Handvenenerkennung im Fahrzeuginneren. Auch der Fahrzeugzugang und -start mit einer Schlüssel-App ist möglich.

1908 in Velbert gegründet besteht die Huf Group heute aus 24 Gesellschaften in Europa, Amerika und Asien. Bei einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro beschäftigt Huf weltweit über 7.800 Mitarbeiter. Davon arbeiten rund 720 in den Huf-Entwicklungszentren in Deutschland, Rumänien, China, USA, Korea und Indien. Im Mutterhaus in Velbert arbeiten über 1.400 Mitarbeiter.

1908 in Velbert gegründet besteht die Huf Group heute aus 24 Gesellschaften in Europa, Amerika und Asien. Bei einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro beschäftigt Huf weltweit über 7.800 Mitarbeiter. Davon arbeiten rund 720 in den Huf-Entwicklungszentren in Deutschland, Rumänien, China, USA, Korea und Indien. Im Mutterhaus in Velbert arbeiten über 1.400 Mitarbeiter.

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Weniger Kosten- und Zeitdruck, mehr Rentabilität

bisoft MES ermöglicht Automobilzulieferern eine Null-Fehler-Produktion ab Losgröße 1

Weniger Kosten- und Zeitdruck, mehr Rentabilität

Produktionskette (Bildquelle: @ Hamik, shutterstock)

Augsburg, 04.10.2018 Keine andere Branche ist so präzise getaktet wie die Automobilindustrie. Die mehrstufigen Arbeitsprozesse der sequentiellen Fertigung sind exakt aufeinander abgestimmt und müssen dennoch flexibel für unterschiedliche Produktvarianten eingesetzt werden können. Auf den Zulieferern liegt ein enormer Kosten- und Zeitdruck. Sie benötigen für die Anforderungen von JIT- und JIS-Produktionen leistungsfähige Tools. Für die optimale Planung, Steuerung und Überwachung einer sequentiell strukturierten Fertigung ab Losgröße 1 hat gbo datacomp, einer der führenden Experten für umfassende MES-Lösungen, das Manufacturing Execution System bisoft MES entwickelt. bisoft MES bewältigt die steigende Komplexität in der Fertigung. Zulieferer können trotz des hohen Kosten- und Zeitdrucks wirtschaftlich produzieren.
Automobilhersteller sehen sich mit einer zunehmenden Individualisierung der Kundenwünsche konfrontiert, was dazu führt, dass die Einzelprodukte der Zulieferer immer variantenreicher werden. Als Folge steigt die Komplexität sowohl in der Fertigung als auch in der Planung, wenn zum Beispiel Montagelinien möglichst ohne Stillstände umgeplant werden müssen. bisoft MES unterstützt dabei die Planung, indem die innovative Software anhand der aktuellen Daten ein digitales Abbild der gesamten Produktion darstellt und damit die optimale Produktionsplanung ermöglicht, um eine möglichst hohe Auslastung zu erreichen.
An den Montagelinien erhalten die Werker über die MES-Lösung alle für sie relevanten Informationen zum Bauteil sowie detaillierte Anweisungen für die bevorstehenden Arbeitsschritte. Die digitale Auftragsmappe in bisoft MES enthält diese Daten. Selbst wenn im Netzwerk Störungen auftreten, stellt bisoft MES sicher, dass es nicht zu Stillständen in der Produktion kommt, indem die Werker auch bei Netzwerkausfällen weiterhin Informationen zum Fertigungsablauf direkt an ihrem Arbeitsplatz abrufen können. Selbst Qualitätsprüfungen sind mit der MES-Lösung möglich. Dabei kontrolliert eine intelligente Prozessverriegelung in Echtzeit, ob ein Bauteil die festgelegten Qualitätsmaßstäbe erfüllt, oder weist den Werker auf anstehende Prüfungen durch Ihn hin.
Da bisoft MES Produktionsdaten in Echtzeit verarbeitet, kann auf aktuelle Veränderungen, wenn zum Beispiel festgelegte Grenzwerte über- oder unterschritten werden, schnell und adäquat reagiert werden. Frei konfigurierbare Kennzahlen nach ISO 22400 erhöhen zudem die Transparenz über sämtliche Fertigungsprozesse, sodass Optimierungspotenziale genutzt werden können, um die Rentabilität in der Produktion zu erhöhen. Darüber hinaus erfüllt bisoft MES die hohen Anforderungen der Automobilhersteller an die Rückverfolgbarkeit über die gesamte Produktionskette.

Um mit Softwarelösungen Dritter optimal zu kommunizieren, verfügt bisoft MES nicht nur über die typischen Schnittstellen wie OPC oder OPC UA, sondern auch über das Kommunikationsprotokoll MTConnect. Damit ist ein reibungsloser Datenaustausch der Maschinen und Anlagen garantiert. Für ältere Maschinen steht das gbo Modul Virtcont zur Verfügung. Damit lassen sich alle Maschinen und Anlagen die nicht über OPC Schnittstellen verfügen in die Datenwelt integrieren
„Mit bisoft MES setzen Automobilzulieferer die Null-Fehler-Produktion in die Realität um“, erklärt Michael Möller, Geschäftsführer von gbo datacomp. „bisoft MES gewährleistet eine zukunftsfähige Planung, Steuerung und Überwachung komplexer Fertigungsabläufe, so dass Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit trotz des großen Kosten- und Zeitdrucks ausbauen können.“

Über gbo datacomp

gbo datacomp zählt zu den Pionieren umfassender MES-Lösungen für mittelständische Fertiger. Der Full-Service-Dienstleister verfügt über mehr als 30 Jahre Projekterfahrung im Produktionsumfeld. An sechs Standorten werden die Anforderungen der weltweit tätigen Kunden in passgenaue Lösungen umgesetzt. Neben seiner modularen MES-Lösung bisoft solutions bietet der MES-Experte kundenindividuelle Beratungsleistungen an. Von der Einführung, über die Anlagenintegration bis hin zur praktischen Umsetzung von MES-Lösungen realisiert das mittelständische Softwarehaus alles aus einer Hand. Derzeit betreut gbo datacomp weltweit mehr als 850 Systemlösungen mit rd. 14.500 Usern, 100.000 modernsten Terminals und mehr als 100 000 erfassten Maschinen.

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Mehr Drive durch Flexibilität – einzigartiger Fahrsimulator entwickelt

Projekt KoSi an der Hochschule Kaiserslautern entwickelt äußerst vielseitigen und flexiblen Fahrsimulator, der auf jeden Fahrzeugtyp anwendbar ist

Mehr Drive durch Flexibilität - einzigartiger Fahrsimulator entwickelt

Artur Barz benutzt den Fahrsimulator mit der VR-Brille, neben ihm sitzt Tobias Puderer. (Bildquelle: Foto: Susanne Lilischkis)

Wie benutzerfreundlich ist das neue Auto? Wie kommen die Menschen mit der Anordnung von Bedienelementen im Cockpit zurecht? Was bringen Fahrerassistenzsysteme wirklich? Diese Fragen nach der Human Computer Interaction (HCI) sind für die Autoindustrie existenziell – doch die HCI-Forschung an realen Autos ist teuer. Am Studienort Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern gehen die Forschenden jetzt einen neuen Weg. Mit einem Fahrsimulator wird unter anderem das perfekte Benutzererlebnis im Umgang mit Fahrzeugen erforscht. Das Besondere daran: Der Simulator ist auf jeden Fahrzeugtyp anwendbar. Und die Software ist äußerst flexibel.

„Wir untersuchen im Projekt KoSi die Mensch-Technik Interaktion“, erklärt Prodekan Prof. Dr.-Ing. Jan Conrad vom Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik. „Dabei ist es letztlich sogar unerheblich, ob es sich um ein Fahrzeug handelt oder um andere Cockpits oder Leitstände.
Informationen, die wir mit dem Simulator gewinnen, lassen sich gut übertragen.“ Ein Vorteil des hochschuleigenen Simulators, den das Team um Prof. Conrad und Prof. Dr. Dieter Wallach aufgebaut hat, ist die Herstellerneutralität. So erreichen die Forscher eine große Flexibilität. Sie sind noch nicht einmal an ihren Fahrsimulator im Labor gebunden – die Simulationsumgebung lässt sich in ein reales Auto mitnehmen.

Denn das Einzigartige dieses Fahrsimulators liegt in der Software. Die Kommunikation der einzelnen Komponenten mittels eines flexiblen und standardisierten Bussystems fur Telemetrie-Daten ermöglicht es, neue Software und Hardware einzubinden oder auszutauschen – die Grundlage fur Rapid Prototyping. Der eigens entwickelte Simulator Hub leitet die Telemetriedaten an den Kommunikationsbus weiter. Aufmerksamkeitsstudien, die ein standardisiertes Testszenario erfordern, können zum Beispiel mit Hilfe des ISO Lane Change Task unter Verwendung der Open Source Software OpenDS durchgefuhrt werden. Doch die Forscher gehen noch einen Schritt weiter. Gerade entwickeln sie die BSD-lizensierte, also frei verwendbare, Fahrsimulationssoftware OnSide. Damit lassen sich in schnellen Prozessschritten realistische Straßenzüge unter Verwendung von OpenStreetMap-Karten und SRTM-Höhendaten generieren.

Die dynamische Software lässt sich für alle erdenklichen Szenarien einsetzen. So kann man zum Beispiel die Übergabe vom autonomen Fahren zur Übernahme des Steuers durch einen Menschen simulieren, weite Strecken können abgefahren werden oder Tests mit ortskundigen Fahrern eines speziellen Gebietes gemacht werden. Ein weiterer Pluspunkt des Fahrsimulators ist der Beifahrersitz. So werden Tests mit zwei Personen im Auto ermöglicht. Fahren mit der integrierbaren Virtual-Reality-Brille ist ebenso Teil des Projektes. Rasch auf wechselnde Interessen und Fragestellungen aus der Branche eingehen, wir so möglich, zum Beispiel: Wie werden Bedienkonzepte vereinfacht und Fahrerlebnisse intensiviert?

„Gerade läuft eine Studie über ein Assistenzsystem, das dem Fahrer anzeigt, wo die Straße verläuft. Das kann im Nebel oder bei schlechten Witterungsbedingungen nützlich sein“, erklärt Prof. Conrad. „Wir untersuchen, wie sehr sich die Leute auf die Anzeige verlassen. Und wir haben den Verdacht, dass je besser das System funktioniert, die Folgen eines Systemausfalls dramatisch werden“. Die Arbeitsgruppe um Prof. Conrad ist Mitglied der Offensive für die Fahrzeugindustrie „We move it“ des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Standort in Zweibrücken ist man klar im Vorteil: Der ehemalige Militärflughafen in Zweibrücken ist in eine Teststrecke umgewandelt worden. Dort bieten sich hervorragende Möglichkeiten für die Automobilindustrie und damit für das KoSi-Team.

http://smart-machines.hs-kl.de/projekte/konzeptsimulator

Die Hochschule Kaiserslautern ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit fachlicher Fokussierung auf Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit sowie Informatik als integrierender Querschnittskompetenz. Rund 6200 Studierende aus mehr als 80 Nationen und etwa 150 Professorinnen und Professoren lernen, lehren und forschen in fünf Fachbereichen an den Studienorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken.

1996 aus einer Abteilung der ehemaligen Hochschule Rheinland-Pfalz hervorgegangen, nutzte die Hochschule, deren Wurzeln bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen, ihre Selbstständigkeit, um sich den Kernaufgaben der grundständigen Lehre, der akademischen Weiterbildung und der angewandten Forschung und Entwicklung mit dem damit verbundenen Technologietransfer zu widmen und ihre Wettbewerbsposition weiter auszubauen.

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Huf nimmt teil an Langer Nacht der Industrie 2018

Huf freut sich auf viele Besucher

Huf nimmt teil an Langer Nacht der Industrie 2018

Während der „Langen Nacht der Industrie“ zeigt Huf Konzeptfahrzeuge voller Innovationen.

Auch in diesem Jahr öffnet Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG in Velbert (NRW) wieder die Tore zur „Langen Nacht der Industrie“. Am 11. Oktober 2018 erhalten die Besucher bei Huf einen hautnahen Einblick in die Welt der Automobilindustrie: von der Gießerei über die Montage bis hin zu vollautomatisierten Fertigungsanlagen, zeigt der Werksrundgang eindrucksvoll wie der Arbeitsalltag bei einem internationalen Automobilzulieferer aussieht. Huf präsentiert zwei Konzeptfahrzeuge, an denen Besucher die Produkte und Innovationen des Unternehmens in Augenschein nehmen können.

Wer möchte die Automobilindustrie live erleben? Anmeldungen für die „Lange Nacht“ bei Huf sind möglich unter:
www.langenachtderindustrie.de

1908 in Velbert gegründet, lieferte Huf Hülsbeck & Fürst erstmals 1920 Autoschlüssel an Mercedes-Benz (heute Daimler AG). Heute beschäftigt Huf weltweit rund 7200 Mitarbeiter an Standorten in 14 Ländern. Über 400 Entwickler und Konstrukteure arbeiten in den Büros in Deutschland, USA, Korea, Rumänien, Indien und China. Zu seinen Kunden zählt das Unternehmen alle namhaften Automobilhersteller. Huf hat sich als Entwickler und Produzent von mechanischen und elektronischen Schließsystemen, Fahrberechtigungssystemen, Passive-Entry-Systemen, Fahrzeugzugangssystemen, Türgriffsystemen sowie Systemen für Heckklappen und Hecktüren, Reifendruckkontrollsystemen und Telematik-Systemen weltweit bei den Automobilherstellern und im Reifenhandel einen Namen gemacht.

Die Huf Secure Mobile GmbH ist spezialisiert auf innovative Mobilitätslösungen. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft gehört sie zur Huf-Gruppe.

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Doppelte Standzeiten dank einmaliger Verschleißfestigkeit.

Walter AG präsentiert Cermet-Dreh-Wendeschneidplatte WEP10

Doppelte Standzeiten dank einmaliger Verschleißfestigkeit.

Die neue Walter Cermet-Sorte WEP10 für glänzende Oberflächen mit höchster Maßgenauigkeit. (Bildquelle: @Walter AG)

Tübingen, 28. August 2018 – Mit WEP10 präsentiert die Walter AG eine neue Cermet-Wendeschneidplatte speziell für das Drehen. Die Sorte besteht aus einem extrem feinkörnigen Substrat auf TiCN/CN-Basis mit Ni/Co-Binder. Gegenüber beschichteten Hartmetall-Wendeschneidplatten aus Wolframcarbid bietet das Cermet-Substrat in Verbindung mit der hoch verschleißfesten Mehrlagenbeschichtung zwei wesentliche Vorteile bei der Schlichtbearbeitung: zum einen sehr viel höhere Standzeiten, zum anderen so gut wie keine Maßschwankungen. Dank einer speziellen Kantenpräparation können Anwender mit der Cermet-Sorte zudem spiegelnde Oberflächen am Bauteil erzielen – sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Schnittgeschwindigkeiten. Diese optisch hochwertigen Oberflächen sind insbesondere bei sichtbaren Bauteilen gewünscht, wo ein guter Ra-/Rz-Wert alleine nicht ausreicht, zum Beispiel in Automobilinnenräumen.

Die WEP10 eignet sich für ISO P-Werkstoffe, aber auch für rostfreie Stähle und Guss. Ihre außergewöhnlich hohe Maßhaltigkeit minimiert den Nachstellaufwand, zum Beispiel bei Passungen am Bauteil. Anwender profitieren von einer hohen Qualität am Bauteil sowie steigender Produktivität durch weniger Ausschuss und geringere Wechselzeiten. Typische Anwendungsgebiete sind, laut Walter, der allgemeine Maschinenbau, aber auch die Energie- und Automobilindustrie. Hier vor allem das Schlichten, zum Beispiel von Getriebewellen und Zahnrädern, im kontinuierlichen oder leicht unterbrochenen Schnitt.

Weitere Informationen auf Video erhalten Sie unter folgendem Link:
Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=X39m6Ayw184
Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=py5D3GNKqZc

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
https://mediabase.walter-tools.com/Go/Iv2NPFMN

Das Unternehmen
Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

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Walter AG
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Personalexperte Michael Zondler kritisiert Studie von Ernst & Young

Die Automobilindustrie hat ihre „erotische Blütezeit“ erst noch vor sich

Personalexperte Michael Zondler kritisiert Studie von Ernst & Young

„Studenten wollen vor allem in den öffentlichen Dienst“ (1) und „Die Attraktivität der Autoindustrie bricht ein“ (2). So lauteten zwei Headlines, die in den letzten Tagen für ein gewisses Medienrauschen gesorgt haben. Der Personalexperte Michael Zondler äußert Zweifel an der Aussagekraft der zugrundeliegenden Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Er appelliert aber auch an die Autoindustrie und die Zuliefererindustrie, in Zukunft noch intensiver als bisher an die Schulen und Unis zu gehen, um Aufklärungsarbeit zu leisten.

„Laut der Studie von Ernst & Young wollen 41 Prozent der befragten Studenten Staatsdiener werden. Die Automobilindustrie – vor zwei Jahren mit 22 Prozent noch drittbeliebtester Arbeitgeber – sei nur noch für acht Prozent der Studenten attraktiv. Zum einen sind im öffentlichen Dienst gar nicht so viele Stellen verfügbar. In vielen Kommunen, die sich im Nothaushalt befinden, wird Personal abgebaut. Zum anderen leben wir in Deutschland beim Thema E-Government noch in der Steinzeit. Kleine Länder wie Estland sind uns da weit voraus. Dort lassen sich fast alle „Behördengänge“ digital erledigen. Wer also meint, er könne sich in einer Verwaltung vor den vermeintlichen Zumutungen der Digitalisierung verstecken, liegt falsch. Sie wird auch in unseren Rathäusern und Verwaltungen einziehen und die dortige Arbeitswelt revolutionieren“, sagt Zondler. Es gäbe keine Wärmestuben und Nischen mehr, wo man vom Berufseinstieg bis zur Rente in völliger Sicherheit arbeiten könne. Das würden auch Studenten merken, wenn sie erst mal in der Realität des Arbeitsmarktes angekommen seien.

Autoindustrie muss ran an die Schulen und Unis

Die Angaben zur nachlassenden Attraktivität der Autoindustrie will CENTOMO-Geschäftsführer Zondler nicht überbewerten. „Das Ergebnis überrascht mich nicht so sehr. In den letzten beiden Jahren ist sehr negativ über die Autoindustrie berichtet worden. Ein Schwerpunkt der Berichterstattung lag oft auf Skandalen und nicht auf technischen Innovationen. Keine Frage: Die Autoindustrie hat – Stichwort Abgasmanipulationen – eigene schwere Fehler gemacht. Wenn der Trendforscher Matthias Horx aber sagt, die Autoindustrie habe an Ansehen verloren, weil sie ihre „erotische Blütezeit“ hinter sich habe, zeigt dies, dass er von der Mobilitätsrevolution keine Ahnung hat. Ein Tesla soll weniger erotisch sein als ein Ford Orion oder ein Volkswagen? Das ist doch ziemlicher Unfug. Mit dem autonomen Fahren, der Digitalisierung der Branche, der Arbeit an umweltschonenderen Antrieben etc. stehen wir vor einem Big Bang. Die Unternehmen müssen noch stärker als bisher ran an die Schulen und die Universitäten, um jungen Menschen zu vermitteln, wie spannend und erfüllend eine Mitgestaltung dieses Mobilitätswandels sein kann. Eine Mitarbeit an immer sichereren, komfortableren und umweltschonenderen Fahrzeugen soll weniger spannend sein als eine Arbeit im Grundbuchamt? Das glaube ich nicht“, so Zondler.

IT und Automobilindustrie sind nicht mehr zu trennen

Doch auch die Autoren der Studie nimmt Zondler ins Visier. „Eine Überschrift lautet: „Ingenieure wollen in die IT – und nicht mehr in die Automobilindustrie“. Diese Aussage ist völlig sinnlos. Denn es gibt gar keine IT-freie Automobilindustrie mehr. Kaum eine andere Branche dürfte in den nächsten Jahren von der IT so geprägt werden wie die Autoindustrie. Und in kaum einer anderen Branche werden IT-Experten zurzeit so umworben wie in diesem Wirtschaftszweig.“

Insgesamt solle man der Studie cool begegnen, auch wenn ihre Aussagekraft fragwürdig sei. Die intensive Berichterstattung über die Ergebnisse könne aber den negativen Effekt haben, dass die Autoindustrie weiter schlecht geredet werde. Audi, BMW, Mercedes und Co. leisteten aber einen sehr wichtigen Beitrag zu unserer Wertschöpfung, nicht unsere Verwaltungen. Ein Staat mit einem Übermaß an Staatsdienern und zu wenigen Unternehmern und Leuten, die sich für die Wirtschaft begeistern, stagniere und falle zurück. Das Alter der Befragten der Studie von Ernst & Young sei relativ jung. Zudem strebten 41 Prozent der Befragten mit einem Bachelor nur einen vergleichsweise „geringen“ Abschluss an. „Meine Botschaft an begabte und ehrgeizige junge Leute lautet: In der Autoindustrie wartet eine gute Zukunft auf Sie. Die Aufgaben sind spannend, herausfordernd, international und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Jahrelang lief es in der Branche wie von selbst. Jetzt kommt Gegenwind. Dem muss sich die Branche selbstbewusst, aber auch mit Demut wegen eigener Fehler in der Vergangenheit stellen“, so Zondler.

(1) www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-07/oeffentlicher-dienst-berufswahl-studenten-studie
(2) www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-studentenstudie-2018/$FILE/ey-studentenstudie-2018.pdf

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

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Asahi Kasei Corporation erwirbt Sage Automotive Interiors, Inc.

– Strategische Expansion in der Automobilindustrie –

Asahi Kasei Corporation (Tokyo) hat heute den Erwerb von Sage Automotive Interiors, Inc. (HQ South Carolina; CEO Dirk Pieper; nachfolgend „Sage“), einem US-amerikanischen Hersteller von automobilen Innenraummaterialien, für ca. 700 Millionen USD (ca. 79,1 Milliarden JPY*1) in bar verkündet. Die Vereinbarung wurde mit der Muttergesellschaft von Sage, Clearlake Sage Holdings, LLC (HQ Delaware), getroffen.
*1 1 USD = 113 JPY (am 18. Juli)

Im Rahmen des mittelfristigen Geschäftsplans „Cs for Tomorrow 2018“ legt Asahi Kasei in der Business Unit „Materials“ den Schwerpunkt auf die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in der Automobilindustrie. Daher beschleunigt das Unternehmen den Ausbau seiner Beziehungen zu Automobil- und Komponentenherstellern und die Verstärkung der globalen Präsenz.

Die durch „CASE“ (Connected, Autonomous, Shared, Electric) symbolisierten einschneidenden Veränderungen in der Automobilindustrie bieten Asahi Kasei große Möglichkeiten zum Wachstum in der Automobilindustrie. Zusammen mit diesen Trends wächst auch das Bedürfnis nach einer komfortablen und innovativen Fahrzeuginnenraumausstattung. Es wird daher ein mittel- bis langfristiges Wachstum im Markt für Innenraummaterialien erwartet.

Asahi Kasei beliefert Sage mit dem Kunstleder „LamousTM“ (Markenname in Europa: DINAMICATM), und beide Parteien unterhalten bereits langfristige Geschäftsbeziehungen. Sage ist ein führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Textilprodukten für Fahrzeuginnenraummaterialien sowie globaler Marktführer bei Textilien für Sitzbezüge (Autositzbezugstoffe aus Textilien, Natur- und Kunstleder nicht enthalten). Durch seine umfassenden Lösungen und Designmöglichkeiten sowie einer fortschrittlichen Verarbeitungstechnik für Innenraummaterialien hat Sage ein gutes Netzwerk zu Automobil- und Komponentenherstellern. Asahi Kasei wird Sage in die Asahi Kasei Gruppe eingliedern, um die Expansion der Gruppe in der Automobilindustrie zu beschleunigen. Beide Parteien haben im Oktober 2017 mit den Verhandlungen begonnen.

Mit dem Erwerb verstärkt Asahi Kasei seine Position in der wachsenden Industrie für Fahrzeuginnenraummaterialien und erlangt gleichzeitig einen verbesserten Zugang zu den Automobilherstellern und deren Zulieferern, um Trends und Bedürfnisse in der Automobilindustrie schnell und präzise zu ermitteln. Das Unternehmen zielt mit dem Erwerb weiter darauf ab, OEMs und Tiers ein umfassendes Angebot für Fahrzeuginnenraummaterialien zu präsentieren. Die Stärken von Sage in den Bereichen Design und Marketing werden dabei mit Asahi Kaseis Produkten aus den Bereichen Fasern, Kunststoffe und Sensoren kombiniert. Des Weiteren werden Sages globale Produktions- und Vertriebsstandorte zur weltweiten Expansion von Asahi Kasei beitragen.

Der voraussichtliche Transaktionsbetrag ist ca. 700 Millionen USD, welcher sich zum Zeitpunkt des Abschlusses abhängig von der Fluktuation des Barguthabens sowie Verschuldung, Arbeitskapital, usw. ändern kann. Der Kaufpreis einschließlich Nettoschulden beträgt 1,06 Milliarden USD. Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung der zuständigen Behörden.

Überblick über Sage

(1)Name: Sage Automotive Interiors, Inc.
(2)Standort: Greenville, South Carolina, USA
(3)CEO: Dirk R. Pieper
(4)Operatives Geschäft: Forschung, Herstellung und Vertrieb von verschiedenen Textilprodukten für automobile Innenraummaterialien
(5)Kapital: 82,5 Millionen USD (konsolidiert zum 31. Dezember 2017)
(6)Gründung: Abspaltung vom amerikanischen Textil- und Chemikalienhersteller Milliken & Company im Jahr 2009
(7)Produktionsstandorte: USA, Italien, Polen, Rumänien, Brasilien, China
(8)Mitarbeiterzahl: ca. 2.200 (konsolidiert zum 31. März 2018)
(9)Hauptgesellschafter und Anteil: % Clearlake Sage Holdings, LLC 100,0%
(10)Konsolidiertes Gesamtvermögen: und Umsatz der letzten drei Jahre

Finanzjahr Dezember 2015
Gesamtvermögen (Millionen USD) 426,8
Umsatz (Millionen USD) 359,3

Finanzjahr Dezember 2016
Gesamtvermögen (Millionen USD) 474,0
Umsatz (Millionen USD) 415,6

Finanzjahr Dezember 2017
Gesamtvermögen (Millionen USD) 504,7
Umsatz (Millionen USD) 474,9

Zukunftsaussichten
Nach Abschluss der Transaktion wird Sage zu einer konsolidierten Tochtergesellschaft von Asahi Kasei. Asahi Kasei wird den Einfluss des Erwerbs auf die Geschäftsergebnisse, wie erforderlich, nach Abschluss der Transaktion veröffentlichen.

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung
Public Relations (Sekizuka, Katayama, Asomura)
TEL +81-(0)3-3296-3008
E-MAIL ak-houdou@om.asahi-kasei.co.jp

Die Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit den drei Geschäftsbereichen Material, Homes und Health Care.
Mit mehr als 30.000 Beschäftigten in aller Welt betreut die Asahi Kasei Gruppe Kunden in mehr als 100 Ländern. Mit „Creating for Tomorrow“ verweist die Asahi Kasei Gruppe auf die gemeinsame Mission all ihrer Unternehmen, mit nachhaltigen Produkten und Technologien Menschen in aller Welt zu einem besseren Leben und Wohnen zu verhelfen.

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Asahi Kasei Europe GmbH
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Neue Provisionssysteme in Autohäusern gefordert

Horváth-Studie identifiziert Veränderungsbedarf und Anforderungen an das Provisionssystem der Zukunft

Die Mehrheit der Geschäftsführer und Verkaufsleiter in Autohäusern spricht sich für eine Anpassung oder Weiterentwicklung ihrer Provisionsmodelle aus, so das Ergebnis einer aktuellen Expertenbefragung der Managementberatung Horváth & Partners. Nur ein Drittel der befragten Entscheider bewertet ihr Provisionsmodell als transparent genug. Weiterer Anpassungsbedarf besteht bei der Steuerung zur Zielerreichung und der Vereinfachung der Provisionssysteme. Durch die fortschreitenden Digitalisierung des Autohandels und die zunehmende Elektrifizierung von Fahrzeugen ändert sich auch die Rolle des klassischen Autoverkäufers hin zum Mobilitätsberater.

Die Befragung zeigt, dass die Bruttoertragsprovision nach wie vor die vorherrschende Grundlage der Leistungsprovision als wichtigster Einkommensbaustein darstellt. Andere Elemente sind ein Fixum in Höhe von 10 bis 25 Prozent der Gesamtvergütung sowie weitere Bonusbestandteile für Zusatzleistungen. „Im deutschen Automobilhandel gibt es kein Standard-Provisionsmodell. Selbst innerhalb einzelner Automobilmarken hat nahezu jedes Autohaus eine eigene, über Jahre entwickelte Vergütungsstruktur“, sagt Dr. Thomas Becker, Studienleiter und Automobilexperte bei Horváth & Partners. „Trotz der Unterschiede haben die meisten Autohäuser eines gemeinsam: Sie verhalten sich abwartend gegenüber neuen Entwicklungen wie Digitalisierung oder innovativen Mobilitätskonzepten und verharren in alten Strukturen“. Der Handlungsbedarf spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Befragung wider. Drei von vier Befragten geben an, dass sie die Notwendigkeit erkannt haben, ihre Provisionssysteme weiterzuentwickeln.

Bedarf für faire Entlohnung unterschiedlicher Funktionen im Autohaus

Nur drei von zehn der befragten Entscheider sind der Meinung, dass ihr Provisionssystem transparent ist und Leistungen vergleichbar macht. Entsprechend nennen sieben von zehn Befragten diese Aspekte als notwendige Anforderungen an ein neues Provisionssystem. Die Mehrheit nennt die Differenzierung der verschiedenen Verkaufs- und Beraterfunktionen als weitere zukünftige Anforderung. „Die Produkte und Services werden erklärungsbedürftiger, und die sogenannte Customer Experience verlagert sich zunehmend auf Onlinekanäle. Daher müssen Anreizsysteme den unterschiedlichen Rollen und Kompetenzanforderungen durch beeinflussbare quantitative, aber auch qualitative Einkommensbestandteile gerecht werden. Damit wird die Transparenz und Vergleichbarkeit der verkäuferischen Leistung hergestellt“, sagt Becker.

Gestaltungsansätze für das zukünftige Provisionssystem

Neben der Differenzierung der Leistungsanreize nach funktionalen Rollen nennen die befragten Geschäftsführer und Verkaufsleiter die individuelle Bonifizierung mit qualitativen sowie quantitativen Faktoren als einen Ansatz für das Provisionssystem der Zukunft. Zudem erachten sie eine baureihenbezogene Nachlass-Staffelung für den Neuwagenverkauf als sinnvoll. Auch der Faktor der Kundenorientierung sollte bei der Bonifizierung berücksichtigt werden. Als weitere Aspekte nennen die befragten Entscheider eine vom Nettoumsatz abhängige Provision bei Gebrauchtwagen und die cross-funktionale Verknüpfung der unterschiedlichen Bonifizierungsbestandteile für unterschiedliche Funktionen.

Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer Infografik veranschaulicht, die hier heruntergeladen werden kann: https://hrvth.com/2tONUzB

Über die Studie

Für die Studie „Anforderungen an das Provisionssystem der Zukunft im Automobilhandel“ wurden mehr als 30 Geschäftsführer und Verkaufsleiter von Autohäusern deutscher Automobilmarken in persönlichen Interviews befragt. Die Teilnehmer der Studie stammen aus Ein- oder Mehrmarken-Betrieben. Als Auswahlkriterien der Unternehmen wurden sowohl Umsatzgröße als auch die Regionalität berücksichtigt.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Allgemein

Die „Boxenstoppfertigung“ als wichtiger Teil der Lösung

Ingenics entwickelt die Zukunft des Karosseriebaus: maximal flexibel und unabhängig

Die "Boxenstoppfertigung" als wichtiger Teil der Lösung

Visualisierung der Ingenics Boxenstoppfertigung (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Als entscheidende Hemmnisse für die Flexibilisierung, Wandlungs- und Integrationsfähigkeit von Karosseriebauanlagen gelten die Aufbaulinien und die Logistik der Anlieferung von Bauteilen. Ingenics ist es nun gelungen, das Szenario eines zukunftsorientierten Karosseriebaus, der allen absehbaren Anforderungen gerecht wird, in einem Layout zu beschreiben. Dafür wurden Restriktionen und Hemmnisse analysiert, Alternativlösungen ermittelt und zu einem schlüssigen Gesamtbild entwickelt. Diese „Boxenstoppfertigung“ ermöglicht die Unabhängigkeit der Karosseriefertigung von spezifischen Produktanforderungen bei maximaler Flexibilität.

Unter dem Druck neuer Rahmenbedingungen, gesetzlicher Vorgaben und des in Bewegung geratenen Konsumentenverhaltens ändert sich die Automobilindustrie rapide. E-Mobilität, Autonomes Fahren, kundenindividuelle Fahrzeuge, kürzer werdende Lebenszyklen bei weitgehend stabilen Preisen – Materialien, Prozesse und Kosten stehen im Zeitalter der Digitalisierung kontinuierlich auf dem Prüfstand. Da kann es nicht verwundern, dass auch die Fähigkeiten bezüglich des Karosseriebaus eine zunehmend große Rolle spielen.

Das Bild aktueller Karosseriebauanlagen wird durch vollautomatisierte, taktgebundene Routineabläufe bestimmt, die mit hoher Wiederholgenauigkeit Bauteilpositionierungen, Geometriebildung und Fügetechnologien beherrschen. Der herstellerübergreifende Konsens wurde für eine effiziente, qualitativ hochwertige und operativ beherrschbare Produktion entwickelt und weltweit etabliert – eine Quasi-Standardisierung, die der gesamten Supply Chain zugutekommt, da sich sämtliche Zulieferer auf gut planbare Anforderungen verlassen und entsprechend kalkulieren können. Allerdings hat dieser Konsens Einschränkungen zur Folge. „Einmal konzeptionell auf bestimmte Produktanforderungen ausgelegt, zeigen sich die Fertigungsanlagen unflexibel gegenüber produkt- oder prozessbedingten Änderungen bzw. Anpassungsbedarfen“, erklärt Martin Cüppers, Director Center of Competence bei Ingenics. „Deshalb können Karosseriebauanlagen häufig nur für einen Modellzyklus verwendet werden.“ Produktseitige Merkmale von Nachfolgerbaureihen, seien kaum wirtschaftlich integrierbar; doch durch die zunehmende Zahl von Karosserievarianten und die Elektromobilität sei ein neuer Bedarf an Produktionsflexibilität entstanden. „Gerade die Einführung der E-Mobilität auf dem hohen qualitativen und quantitativen Standard existierender Technologien ist noch eine Gleichung mit mehreren Unbekannten“, so Martin Cüppers. „Die Frage, ob heutige Fertigungssysteme auf diese Änderungen vorbereitet seien, muss im Interesse der Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie gestellt werden. Die entschiedene Antwort lautet: Nein, sie sind es nicht, denn es fehlt ihnen an mehreren Ausprägungen von Flexibilität – von der Produkt- und Nachfolgeflexibilität bis hin zur Wandlungs-, Integrations- und Anpassungsfähigkeit.“

Die Kombination mehrerer Innovationen ermöglicht die Boxenstoppfertigung

Unter Berücksichtigung sämtlicher Anforderungen hat Ingenics das Szenario eines zukünftigen Karosseriebaus in einem Layout beschrieben, das allen absehbaren Anforderungen gerecht zu werden verspricht. Um Flexibilität, Wandlungs- und Integrationsfähigkeit als Erfolgsfaktoren für die Fabrik der Zukunft zu berücksichtigen, wurden alle bekannten Hemmnisse analysiert, Alternativlösungen ermittelt und zu einem schlüssigen Gesamtbild entwickelt. Insbesondere Restriktionen in den Bereichen Intralogistik, Werkzeugwechsel und Aufbaulinien, die einer Flexibilisierung geradezu konzeptionell entgegenstehen, wurden detailliert untersucht.

Das Konzept der Boxenstoppfertigung geht konsequent neue Wege, ohne elementare Erfolgsfaktoren wie Durchlaufzeit, Wirtschaftlichkeit oder Qualität zu vernachlässigen. Ihr Prinzip beruht auf der Kombination von:
-der Abkehr von linearen Rollenbahnsystemen hin zu vollflexiblen fahrerlosem Transportsystemen
-der Beschreibung von standardisierten und modularen Fertigungszellen
-einer intelligenten, flächenoptimalen Anordnung und Ansteuerung der Modulzellen
-der Abkehr von taktzeitgebundenen, dezentral programmierten Programmabläufen zugunsten cloudbasierter Fügedatenbanken und einer selektiven Zuweisung von Informationen
-der mehrfachen Durchströmung der Modulzellengruppen zur Erhöhung des Nutzungsgrads
-der schrittweisen und vernetzten Erweiterungsmöglichkeiten.

Die zentrale Boxenstoppfertigung als Gesamtheit von Fertigungsmodulen kann jederzeit auch in Bestandsgebäuden realisiert werden, die vorher nicht für Karosseriebauanlagen ausgelegt waren. Und sie geht noch einen Schritt weiter, indem sie die Potenziale innovativer Industrie 4.0-Ansätze wie Predictive Maintenance, Vernetzung von Bauteil- und Produktionsinformationen zwischen Logistik und Produktion in Echtzeit, cloudbasierte Stammdatenhaltung, zentrale Anlagensteuerung durch künstliche Intelligenz und Big-Data-Anwendungen zu einem stimmigen Gesamtkonzept integriert. „In einer für die Zukunft der Automobilindustrie entscheidenden Phase streben die Hersteller an, die gesamte Wertschöpfungskette – Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service – selbstständig digital zu überblicken und den maximalen Nutzen aus dieser Transparenz zu ziehen“, sagt Martin Cüppers. „Während die etablierten Geschäftsmodelle überfordert sind, leistet die Boxenstoppfertigung einen wesentlichen Beitrag, um bisherigen wie zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.“

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

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