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LEONARDO® DUAL 45: Moderne Diodenlaser-Technologie für innovatives Schmerz-Management bei Bandscheibenvorfällen

Mit dem LEONARDO® DUAL 45 und dem speziellen Laser-Behandlungs-Kit der biolitec® sichere und exakte minimal-invasive Behandlung bei Bandscheibenvorfällen – Exzellente Reduzierung des intra-diskalischen Drucks ohne Weichteilverletzung

LEONARDO® DUAL 45: Moderne Diodenlaser-Technologie für innovatives Schmerz-Management bei Bandscheibenvorfällen

Bandscheiben-Behandlung mit dem PLDD-Kit der biolitec® (Bildquelle: biolitec®)

Jena, 1. November 2018 – Bandscheiben können starke Schmerzen verursachen, wenn ihre Stoßdämpferfunktion verloren geht. PLDD – perkutane Laser-Diskusdekompression – heißt das Verfahren, bei dem Bandscheibengewebe mit gezielt applizierter Wärme geschrumpft wird. Schon während der Laserbehandlung kann es zum Abklingen der „ausstrahlenden“ Schmerzen kommen.

Der Pionier in der Entwicklung und Herstellung von medizinischen, minimal-invasiven Lasersystemen biolitec® hat den LEONARDO® DUAL 45 in Kombination mit einem speziellen Laser-Behandlungs-Kit für die perkutane Laser Diskus Dekompression (PLDD) und für das Schmerz-Management bei Bandscheibenbeschwerden entwickelt.

Intra-diskale Ablationen bei Bandscheibenvorfällen mit intaktem Faserring sind indiziert für die Bereiche der Lenden- als auch der Halswirbelsäule. Während der Behandlung wird ein kleines Raumvolumen im Gallertkern der Bandscheibe verdampft, um eine Reduzierung des intra-diskalischen Drucks zu erreichen. Die Volumen- und Druckreduktion der Bandscheibe bewirkt die Reduktion des Bandscheibenvorfalls und damit eine Verminderung der Nervenwurzelkompression. Darüber hinaus kann eine Trennung der Schmerzrezeptoren vom Rückgrat zum Bandscheibengewebe erreicht werden. Auch schmerzhafte Facettengelenke können in derselben Sitzung behandelt werden. Ein besonderer Aspekt ist, dass die geschädigte Bandscheibe zusätzlich durch die laserstimulierte Narbenbildung gestärkt wird.

Die Operationen werden in der Regel ambulant mit lokaler Anästhesie unter MRT/CT-Kontrolle mikrochirurgisch durchgeführt, wenn konservative Behandlungsmethoden nicht zum gewünschten Heilungsverlauf führen. Die LEONARDO® DUAL Lasersysteme der biolitec® basieren auf den hervorragenden Absorptionscharakteristika der Wellenlängen 980 nm und 1470 nm. Für die PLDD-Behandlung hat sich die Wellenlänge 1470 nm mit ihrer außerordentlich hohen Absorptionsfähigkeit in Wasser als nahezu optimal etabliert. Zusammen mit der moderaten Eindringtiefe in das Bandscheibengewebe wird so eine minimal-invasive, sichere und exakte Behandlung in schwierigen anatomischen Strukturen garantiert.
Der Einsatz der flexiblen, sehr dünnen Lasersonden mit 360 µm Durchmesser erlauben zudem sehr taktile und präzise Operationen in sensitiven Strukturen.

Die Vorteile des minimal-invasiven PLDD-Verfahrens sind: keine Weichteilverletzung, kein Risiko von Epiduralfibrose oder Narbenbildung, kurze Liegezeiten, keine Vollnarkose, minimale Erholungszeit und reduzierte Kosten.

Die PLDD-Laserbehandlung der biolitec® wird auf dem 13. Deutschen Wirbelsäulenkongress vom 6. – 8. Dezember 2018 in Wiesbaden sowie auf der Webseite www.biolitec.de vorgestellt. Außerdem sind auch für 2019 wieder Internationale Orthopädie Live Case Workshops im Kreuzschwestern Hospital Graz bei Dr. Gegor Kienbacher geplant.

Zum Unternehmen:
Die biolitec® ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen im Bereich Laseranwendungen und der einzige Anbieter, der über alle relevanten Kernkompetenzen – Photosensitizer, Laser und Lichtwellenleiter – im Bereich der Photodynamischen Therapie (PDT) verfügt. Neben der lasergestützten Behandlung von Krebserkrankungen mit dem Medikament Foscan® erforscht und vermarktet die biolitec® vor allem minimal-invasive, schonende Laserverfahren. ELVeS Radial (Endo Laser Vein System) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Lasersystem zur Behandlung der venösen Insuffizienz (Krampfadern). Der neue LEONARDO®-Diodenlaser von biolitec® ist der erste universell einsetzbare medizinische Laser, der über eine Kombination von zwei Wellenlängen, 980nm und 1470nm, verfügt und fachübergreifend verwendbar ist. Die innovative Kontaktfaser XCAVATOR® ermöglicht in Verbindung mit dem LEONARDO® Dual 200 Watt-Laser eine schonende Behandlung bei z.B. gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) in der Urologie. Speziell für die mobile Anwendung vor Ort wurde der nur 900 g leichte LEONARDO® Mini-Laser entwickelt. Schonende Laseranwendungen in den Bereichen Proktologie, HNO, Gynäkologie, Thorax-Chirurgie und Pneumologie sowie Orthopädie gehören ebenfalls zum Geschäftsfeld der biolitec®. Weitere Informationen unter www.biolitec.de

Kontakt
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Feldafing: Muskeln stärken – Schmerzen lindern

Wie Bewegung Rückenschmerzen lindert und der Rückengesundheit hilft

Feldafing: Muskeln stärken - Schmerzen lindern

Die meisten Menschen verbringen mehr als sieben Stunden täglich im Sitzen. Richtige Stubenhocker bringen es sogar auf 11 Stunden pro Tag, zeigt eine Gesundheits-Studie. „Das viele Sitzen ist ein eigenständiges Gesundheitsrisiko“, sagen Forscher dazu.

Der Rücken und die Wirbelsäule bilden das Zentrum aller Bewegungsabläufe. Die Rumpfmuskulatur – Rücken- und Bauchmuskeln – sorgt für die Stabilität und Beweglichkeit des Rückens. Wenn sie optimal arbeitet, schützt sie die Wirbelsäule mit ihren Knochen, Bändern und Sehnen vor Überlastung und Verschleiß – und sorgt zudem für eine gute Körperhaltung.

Rückenschmerzen sind häufig Ausdruck einer Störung der Balance im Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen, Gelenken sowie Wirbelknochen und Bandscheiben. Das beste Gegenmittel: regelmäßige und vielfältige Bewegung.

+ Bewegungsarmer Alltag und Stress fördern Rückenschmerzen +

Millionen Menschen in Deutschland haben nach eigener Aussage ständig oder oft Rückenschmerzen – zunehmend auch immer mehr jüngere Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Jede vierte Frau und etwa jeder sechste Mann leiden laut Robert Koch-Institut unter chronischen Rückenschmerzen.

Man unterscheidet zwischen spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen. Bei spezifischen Rückenschmerzen besteht ein struktureller körperlicher Auslöser, zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall, eine Einengung des Spinalkanals, eine Entzündung oder degenerative Veränderung. 85 % der Rückenschmerzen sind unspezifisch, das heißt, es liegt ihnen keine konkrete Erkrankung zugrunde – als häufigste Ursachen gelten ein Mangel an Bewegung und Fehlbelastungen der Muskulatur.

Durch den heutigen bewegungsarmen Alltag wird die für den Bewegungsapparat so wichtige Muskulatur zu wenig beansprucht. Die Folge: Sie verkümmert auf Dauer und kann die Wirbelsäule nicht mehr optimal stützen und aufrechthalten. Und: Wer sich zu wenig bewegt, nimmt leicht zu – auch Übergewicht belastet den Rücken. Ebenso können psychische Ursachen Rückenschmerzen bedingen. Stress am Arbeitsplatz, Beziehungsprobleme oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass der Körper mit Anspannung reagiert. Dadurch verkrampfen und verhärten sich die Muskeln und üben Druck auf die Nervenbahnen aus.

+ In Bewegung und Balance bleiben – zum Beispiel mit der Physio-Aerial Yoga-Therapie +

Bewegung und ein aktiver Lebensstil sind die besten Voraussetzungen für einen gesunden Rücken. Wurden früher bei Verspannungen und Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich Schonung, Bettruhe, Spritzen und passive Behandlungen wie beispielsweise Massagen verordnet, steht in der modernen Therapie die Verbesserung der Beweglichkeit und Körperwahrnehmung im Vordergrund.

Als persönlicher und zertifizierter Gesundheitscoach möchte Elisabeth Dean, Physiotherapeutin (PT M. Sc) in Feldafing Ihren Patienten ganz individuell Strategien und Techniken vermitteln, die ihnen helfen können, auch bei außergewöhnlichen Belastungen immer wieder mit sich selbst in Einklang zu kommen und ihre (Rücken)Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu verbessern. Es ist ihr wichtig, dass man lernt, auf seinen eigenen Körper zu hören und ihn zu spüren.

Muskeln können auf vielerlei Weise trainiert werden. Abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse setzt die erfahrene Physiotherapeutin ganz unterschiedliche Methoden ein wie z.B. die Haltungsschulung, die Beschwerden lindert und die funktionellen Bewegungsabläufe wiederherstellt. Mit der Physio-Aerial Yoga-Therapie, einer ganz speziellen Behandlungsform, können Bewegung und Entspannung auf ganz neue Art und Weise mittels der eigenen Schwerkraft erlebt werden. Dadurch wird Stress abgebaut, Rückenbeschwerden durch Entlastung der Bandscheiben vorgebeugt, Blockaden sowie verspannungsbedingte Schulter- und Nackenbeschwerden gelöst und Kopfschmerzen gelindert.

Mit dem sanften Bewegungstraining lernt man einerseits, sich mehr zu bewegen, aber andererseits auch, sich anderes zu bewegen. Der ganze Körper wird aktiviert und gleichzeitig entspannt. Man schult seine Koordination und verbessert die Haltung.

Hier jetzt mehr erfahren zur Physio-Aerial Yoga-Therapie: http://blog.elisabeth-dean.de/schwerelos-mit-free-floating-aerial-yoga/#more-14.

+ Ein gesunder Rücken ist ein starker Rücken … +

… mit ausreichend trainierten Muskeln für Belastbarkeit und einer aufrechten Haltung. Gerne entwickelt Gesundheitscoach Elisabeth Dean Strategien für einen starken Rücken und zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden.

Mehr auf www.elisabeth-dean.de

Power durch Prävention: Wenn es darum geht, Schmerzen im Bewegungssystem zu lindern, Verletzungen und Erkrankungen zu heilen und möglichen Beschwerden vorzubeugen, der ist bei Elisabeth Dean in besten Händen. Als Master of Science für Physiotherapie (PT M.Sc.) und Gesundheitscoach erarbeitet sie mit dem Patienten gemeinsam optimale Voraussetzungen für mehr Beweglichkeit, Fitness und persönliches Wohlbefinden. Sie ist fortgebildet und zertifiziert in den unterschiedlichsten Bereichen, z.B.: Fascial Fitness Trainer, Pilates und Yoga Trainer, Stressmanagement, Ernährungsberatung, Autogenes Training, Atemtherapie, Nordic Walking Professional, Bobath, Akupressur, TCM, Thai Ji, Qigong und Shiatsu.

Mit klassischer Physiotherapie, einem individuell abgestimmten Bewegungsprogramm und aktiven Entspannungstechniken berät und begleitet Elisabeth Dean Menschen in ihrer Praxis in Feldafing am Starnberger See Sie auf ihrem Weg zu einem bewussteren Lebensstil und einem völlig neuen Körpergefühl.

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Aus Stammzellen gezüchtete Bandscheiben

Biologisches Implantat statt künstlicher Prothese

Aus Stammzellen gezüchtete Bandscheiben

Foto: Fotolia / Matthias Stolt (No. 5846)

sup.- Einen biologischen Ersatz zu implantieren, der aus körpereigenen Stammzellen gezüchtet wurde, statt beschädigte Bandscheiben durch eine Prothese aus Metall zu reparieren: Diese Zielsetzung verfolgt ein Team unter Leitung der Biologin und Orthopädin Dr. Claudia Eder im Wirbelsäulen-Zelllabor am Orthopädischen Spital Speising (Österreich). Bandscheiben bestehen aus elastischem Knorpelgewebe und wirken wie ein Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln. Mit zunehmendem Verschleiß der Bandscheiben verliert das Knorpelgewebe an Elastizität, weil nicht mehr genügend Flüssigkeit gespeichert werden kann. Bildlich gesprochen gleicht eine abgenutzte Bandscheibe einer Rosine. Im Vergleich zur prallen Weintraube ist sie trocken und spröde. Als direkte Folge kommt es zur Instabilität und Deformation der Wirbelsäule.

Dem Team von Dr. Eder ist es im Labor gelungen, körpereigenes Fettgewebe von Erwachsenen in Bandscheibengewebe umzuwandeln. Fettgewebe enthält, ebenso wie Knochenmark, so genannte mesenchymale Stammzellen (MSC). Aus diesen Zellen lassen sich Knorpelzellen züchten, die dann im Rahmen der Regenerativen Medizin als Basis zur Entwicklung von komplettem Gewebe genutzt werden können. Zwischenergebnisse aus dem Speisinger Labor stimmen die Forscher optimistisch, dass sie ihr hohes Ziel erreichen werden. Im Gegensatz zu künstlichen Prothesen würde ein „lebendiger“ Knorpelgewebe-Ersatz aus Stammzellen einfacher in die benachbarten Knochen einwachsen und am Stoffwechsel teilnehmen.

„Was nach der Geburt schon gängige Praxis ist, nämlich Stammzellen vorsorglich einfrieren zu lassen, ist auch im Erwachsenenalter noch möglich“, fasst Dr. Eder die Ergebnisse zusammen. Auch Stammzellen von Erwachsenen können über Jahre hinweg in flüssigem Stickstoff bei minus 180 Grad eingefroren und nahezu ohne Qualitätsverlust aufgetaut werden. Im Vorteil werden künftig aber ohne Zweifel Patienten sein, bei denen die Eltern vorsorglich schon bei deren Geburt dafür gesorgt haben, dass die Stammzellen aus der Nabelschnur für spätere therapeutische Zwecke gesichert werden. Die größte Erfahrung im Bereich der langfristigen Einlagerung von Nabelschnurblut wie auch Nabelschnurgewebe hat im deutschsprachigen Raum nachweislich die Stammzellbank Vita 34 ( www.vita34.de). „Stammzellen aus der Nabelschnur sind vital sowie unbelastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen des Menschen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial“, erläutert der Experte für Stammzellmedizin Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin).

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joimax® präsentiert das EndoLIF® System

Karlsruhe – Als neueste Entwicklung präsentiert joimax® das EndoLIF®

Karlsruhe – Als neueste Entwicklung präsentiert joimax® das EndoLIF® System für die endoskopische Stabilisierung der Lendenwirbelsäule. Das EndoLIF® System umfasst neben der voll endoskopischen Zugangstechnologie zum Bandscheibenfach mit der bewährten TESSYS® bzw. iLESSYS® Methode einen O-Cage (Oblique Cage). Im Weiteren Percusys®, ein Schrauben-Stab-System für die posteriore perkutane Stabilisierung.

Die Vorteile dieser Verfahren liegen auf der Hand:
– Gewebeschonender, wenig traumatisierender Zugang durch Gewebedilatation
– Schutz von Dura und Nerven durch die Arbeitshülse
– Erhalt der dorsalen knöchernen Strukturen
– O-Cage aus Titanium, mit Wabenstruktur als optimaler Untergrund für das Zellwachstum
– Stabilisierung durch Schrauben-Stab-System perkutan und damit ebenfalls minimal-invasiv

Beide neuen Systeme sind CE zugelassen, die Anmeldung bei der FDA läuft.

Über joimax®
Die joimax® GmbH aus Karlsruhe zählt zu den führenden Medizintechnikunternehmen für minimal-invasive Chirurgie im Bereich der Wirbelsäule („joined minimal access“). Der Fokus liegt speziell auf der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Technologien und Methoden der endoskopischen Wirbelsäulen-Chirurgie. Die Komplettsysteme von joimax® bieten bestmögliche Visualisierung, Gewebeentfernung, falls notwendig auch Stabilisierung und Dokumentation in einem, sodass der Chirurg flexibel, eigenständig und kosteneffizient arbeiten kann. Um die Operationsmethoden zielgerichtet anzuwenden, werden die Chirurgen in einem dreistufigem joimax® CM3 Education Programm ausgebildet. Neben Hospitationen und Präparateworkshops beinhaltet die Ausbildung auch die Begleitung von Operationen durch erfahrene Medical Trainer oder Applikationsspezialisten. joimax®, TES®, TESSYS®, iLESSYS®, CESSYS®, intENTS®, EndoLIF®, Percusys®, Vitegra®, Camsource®, Shrill®, Versicon®, Endovapor®, Vaporflex®, Legato®, Kyverment®, Tigrip®, Intracs® und SPOT® sind eingetragene Marken der joimax® GmbH.

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Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, (bundesweit) weiter auf Erfolgskurs:

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, (bundesweit) weiter auf Erfolgskurs:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Ciper & Coll. informieren:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Berlin – vom 21. März 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Absprachewidrige Versteifung der Bandscheibe, LG Berlin, Az. 35 O 7/11

Chronologie:
Die Klägerin unterzog sich bei der Beklagten einer Bandscheibenoperation. Vereinbart war die Implantation einer Bandscheibenprothese. Die behandelnden Ärzte führten jedoch absprachewidrig eine Versteifung durch. Hierdurch kam es zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und Schmerzen bei der Klägerin. Diese beeinträchtigen sie in ihrer Berufstätigkeit als Yoga-Lehrerin in erheblicher Art und Weise.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin holte ein fachmedizinisches Gutachten ein. Dieses bestätigte den klägerischen Vortrag. Die Parteien schlossen daraufhin im Termin der mündlichen Verhandlung einen hohen Abfindungsvergleich ab. Der Streitwert liegt im deutlich fünfstelligen Eurobereich.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der sachbearbeitende Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Daniel C. Mahr, LLM konnte erreichen, dass zu der hohen Abfindungssumme noch zusätzlich Zinsen hinzugerechnet werden. Dieses stellt in derartigen Verfahren keineswegs die Normalität dar.

Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Ciper
Dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
duesseldorf@ciper.de
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Neue Bandscheiben im digitalen Materiallabor entwickeln

Medicrea, Hersteller von Wirbelsäulenimplantaten, nutzt Software Digimat für Werkstoffmodellierung und Vorhersage des Materialverhaltens

Neue Bandscheiben im digitalen Materiallabor entwickeln

e-Xstream engineering, ein Unternehmen von MSC Software und Entwickler der Software Digimat , gab heute bekannt, dass einer der Top-Innovatoren in dem noch jungen Gebiet der Entwicklung von Wirbelsäulenimplantaten ab sofort Digimat einsetzt. Das Unternehmen möchte mit der Software die mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe vorhersagen, aus denen Bandscheibenersatz gefertigt wird. Als Plattform für die nichtlineare multiskalare Material- und Strukturmodellierung kann Digimat das Verhalten von Werkstoffen auf Grundlage ihrer Mikrostruktur analysieren.

Digimat unterstützt den europäischen Anbieter von Orthopädieprodukten Medicrea bei der Entwicklung von Wirbelsäulenimplantaten aus glasfaserverstärkten Verbundkunststoffen. Diese kommen als Ersatz für verletzte oder beschädigte menschliche Wirbel zum Einsatz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Simulationslösungen, bei denen jeder Werkstoff als Metall behandelt wird, kann Digimat mikromechanisches Material simulieren und dabei die Variabilität von Verbundwerkstoffen, sogenannten Composites, in die Berechnung des mechanischen Verhaltens mit einbeziehen. Mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) und den Analysedaten von Spritzgussformen lässt sich die Materialsteifigkeit an jedem Punkt im Wirbelsäulenimplantat präzise anpassen.

Dank Digimat sind die Ingenieure von Medicrea nunmehr in der Lage, viel genauere Vorhersagen über das Implantatverhalten als mit früheren Simulationslösungen zu treffen. Während frühere Lösungen die Steifigkeit von Implantaten oft um bis zu 170 Prozent überschätzten, stimmten die Materialmodelle von Digimat nahezu perfekt mit den Ergebnissen der physikalischen Prüfungen überein.

„Mit den Simulationen von Digimat können wir sowohl unsere Produktionsprozesse als auch den mechanischen Wirkungsgrad von Implantaten optimieren“, so Thomas Mosnier, Leiter für Forschung und Entwicklung bei Medicrea. „Mit Hilfe der Simulationen wird der Entwicklungsaufwand für eine ganze Reihe bereits geplanter Erweiterungsprodukte gesenkt.“

Implantate aus Composites sind eine relativ neue Erfindung. In vielen Fällen haben sie die Verwendung von Metall, das schwieriger zu implantieren ist und nicht die gleiche Flexibilität aufweist, als Bandscheibenersatz verdrängt. Eine langfristige Vorhersage der Leistungsfähigkeit von Composites ist jedoch weitaus schwieriger als bei Metallen, da die Verhaltensweisen je nach Form und Herstellungsverfahren des Implantats erheblich variieren können. Durch Form und Herstellung kann sich die Faserausrichtung von Composites ändern. Dies wiederum kann zu einer unbeabsichtigten Verstärkung oder Verringerung der Steifigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Implantats führen. Im Gegensatz dazu ist die Steifigkeit von Metallen in jedem Bereich der Teileform gleich.

„Die Flexibilität von Composites eröffnet Ingenieuren eine Vielzahl neuer Möglichkeiten bei der Entwicklung medizinischer Implantate“, so Roger Assaker, CEO von e-Xstream engineering und Chefstratege im Bereich Werkstoffe bei MSC Software. „Digimat liefert das fehlende Know-how über das Verhalten der Materialien, das erforderlich ist, um größtmöglichen Nutzen aus den besonderen Eigenschaften zu ziehen und optimal funktionierende Produkte zu entwickeln, mit denen sich die Lebensqualität der Patienten verbessert.“

MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute weltweit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Lösungen von MSC erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

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Neue Perspektiven für Wirbelsäulenoperationen

Die minimal-invasive Operation (M.I.S.) erobert eine medizinische Disziplin nach der anderen. Im Interview erläutert Dr. Slawomir Moszko, Neurochirurg und leitender Oberarzt am Klinikum Deggendorf, warum er mittlerweile auch bei Operationen an der Wirbelsäule zunehmend auf schonende Techniken und entsprechende Implantate setzt.

Herr Dr. Moszko, beim 7. Deutschen Wirbelsäulenkongress vom 6. bis 8. Dezember 2012 in Stuttgart werden Sie aus Ihrer aktuellen Arbeit berichten. Was darf der interessierte Zuhörer erwarten?
Dr. Moszko:
Ich greife mal an einem kleinen Punkt vorweg. Für mich sind minimal-invasive Fusionstechniken der neue medizinische Standard. Ich arbeite selbst besonders viel an der Wirbelsäule, und gerade hier lässt sich das mustergültig demonstrieren.
Die Wirbelsäule ist ein extrem sensibler Bereich mit wichtigen Nervenbahnen. Braucht ein Mediziner da für Operationen nicht maximalen Zugang zum Operationspunkt?
Dr. Moszko:
Das ist die klassische Sichtweise. Und es lässt sich natürlich nie pauschal beantworten, was der richtige Weg für eine individuelle Patienten-Situation ist. Aber der minimal-invasive Ansatz ist ja nicht zuletzt deshalb entstanden, weil klassische Methoden auch Schwächen aufweisen. Ein Mensch ist keine Maschine, bei der man eine Tür öffnet, ein Scharnier ölt und die Tür wieder schließt. Zum Erfolg einer Operation tragen eben auch Faktoren wie Dauer, Blutverlust, Infektionsgefahr oder Wundheilung bei. Und hier liegt der unbestreitbare Vorteil minimal-invasiver Verfahren.
Aber das Bandscheiben-Implantat selbst hat ja schon eine gewisse Größe und muss eingebracht werden, sind da nicht ohnehin größere Schnitte notwendig?
Dr. Moszko:
Nicht unbedingt. Denn es steht ja nicht der Operateur mit seiner Handlungsfreiheit im Mittelpunkt, sondern die geringstmögliche Einwirkung auf den Patienten bestimmt bei gleichem oder verbessertem Operationsergebnis die Herangehensweise. Und je weniger wir schneiden und eingreifen müssen, desto besser. Auch viele neuartige Wirbelsäulen-Implantate lassen sich auf diesem Wege einsetzen. Das bedingt unter anderem weniger Verletzungen an Nerven, Gefäßen und Muskeln.
Frage: Welche Möglichkeiten haben Mediziner heute, die sie früher nicht hatten?
Dr. Moszko:
Wir haben heute natürlich innovative Implantate, die dazu beitragen. Darunter beispielsweise das ROMEO-MIS System von SanofiSpine[1], das einfach einzubringen ist. So wird wesentlich weniger Platz benötigt, um mit Instrumenten zu hantieren und das Implantat zu setzen. Das ermöglicht letztlich eine kleinere Wunde, verkürzt die Heildauer und verringert das Infektionsrisiko und gegebenenfalls die Notwendigkeit von Folgeoperationen. Für den Patienten bedeutet es zudem, dass er weniger Schmerzen hat.
Frage: Das hört sich so an, als ob auch der Operateur entlastet wird?
Dr. Moszko:
Beide, Arzt und Patient profitieren davon. So braucht man für das wichtige genaue Platzieren der Wirbelsäulenimplantate eine Röntgenkontrolle während der Operation. Das dauert bei den herkömmlichen minimal-invasiven Methoden beispielsweise nur wenige Minuten, bedingt aber eine gewisse Strahlenbelastung für Arzt und Patient. Bei den minimal-invasiven Methoden ohne Führungsdraht ist die Durchleuchtungsdauer um rund ein Drittel reduziert. Das vermindert wiederum die Strahlenbelastung für den Operateur und insbesondere den Patienten. Zudem ist bei dieser drahtlosen Technik die Strahlenbelastung um 47 Prozent, also rund die Hälfte, geringer als bei herkömmlichen minimal-invasiven Methoden.
Herr Dr. Moszko wir danken Ihnen für das Gespräch.
[1] (www.sanofispine.de)

Jambo9 informiert in digitalen und mobilen Medien über aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Gesundheitswesen. Im Hintergrund sorgen ein erfahrenes Expertenteam sowie ein umfassendes Netzwerk im Gesundheitswesen für fachliches und ökonomisches Verständnis der Branche. Jambo9 bietet darüber hinaus eigenständige digitale und mobile Kommunikationskonzepte und Lösungen für die Gesundheits- und Pharmabranche.

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Minimal-invasiv erfolgreich

Der Trend in deutschen Operationssälen tendiert nach Ansicht von Experten weiter hin zu minimal-invasiven Techniken (M.I.S.). Selbst komplexe Eingriffe an der Wirbelsäule sind mittlerweile mit den schonenden Verfahren möglich.

Für die Patienten sind es in den meisten Fällen die Narben, die eine Abwendung von herkömmlichen Eingriffen und den Wunsch nach minimalinvasiven Methoden aufkommen lassen. Mediziner sehen allerdings eine ganze Reihe fachlicher Gründe, die auch bei komplexeren Operationen für eine minimalinvasive Herangehensweise sprechen. Die geringere Verletzungsgefahr an Nerven, Gefäßen und Muskeln sowie eine schnellere Ausheilung der Operationswunden und die Vermeidung einer Reihe von Spätfolgen sind nur einige Vorteile, von denen der leitende Oberarzt am Klinikum Deggendorf, Dr. Slawomir Moszko, beim Weltkongress für minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie 2012 in Bahia/Brasilien berichten konnte. Nach anfänglichen Unwägbarkeiten liegen seiner Ansicht nach mittlerweile zahlreiche Erfahrungswerte vor, die auch bei Eingriffen an der Wirbelsäule – wie etwa dem Einsetzen einer künstlichen Bandscheibe – den Trend zur minimal-invasiven Chirurgie unterstützen. „Verkürzt gesagt: es geht schneller und ist weniger blutig, wenn man minimal-invasive Methoden einsetzen kann“, so der Neurochirurg.
Dabei profitiert die Medizin auch von neuen Produkten und Entwicklungen der forschenden Gesundsheitsindustrie die dem Trend entgegenkommen. Bei seinem Fachvortrag vor Chirurgenkollegen aus aller Welt zeigte Moszko dies beispielhaft anhand der Vorteile des einfach einzubringenden ROMEO2 MIS Systems von SanofiSpine (www.sanofispine.de) für Operationen an der Wirbelsäule auf. Dieses Verfahren erleichtert dem Operateur nicht nur die Platzierung des Implantats, es macht zudem den Einsatz eines bislang üblichen Kirschner-Drahtes überflüssig und verkürzt die Operationsdauer, die damit einhergehenden mechanischen Belastungen sowie insbesondere die Röntgendauer. „Bei der drahtlosen minimal-invasiven Methode wie dem ROMEO2 MIS ist die Belastung durch Röntgenstrahlung verglichen mit herkömmlicher MIS Methode um fast die Hälfte geringer“, erläuterte Moszko.
Einen weiteren Vorteil minimal-invasiver Operationen an der Wirbelsäule dokumentiert nun auch eine neue Studie, der zufolge auch das Infektionsrisiko signifikant geringer ausfällt [1].
Neurochirurg Moszko ist überzeugt: „Wir gewinnen gerade eine Menge wesentlicher Informationen, deren Auswertung uns noch einmal deutlich weiter bringen wird. Das Zeitalter der minimal-invasiven Möglichkeiten hat gerade erst begonnen!“
[1] http://www.egms.de/static/en/meetings/dkou2012/12dkou323.shtml

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Wenn der Rücken nicht mehr mitspielt

Demografischer Wandel und steigende Arbeitsbelastungen machen den Menschen zu schaffen. Für immer mehr Arbeitnehmer heißt die Folge: Erwerbsunfähigkeit. Orthopädische Beschwerden zählen dabei zu den Hauptursachen.
Rund 180.000 Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr erstmals eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Gemessen an der Gesamtzahl neu hinzukommender Rentner bedeutet dies: Jeder fünfte Arbeitnehmer geht nicht wegen seines Alters, sondern vorzeitig wegen gesundheitlicher Beschwerden in Rente [1]. Unter den körperlichen Ursachen der Berufsunfähigkeit nehmen dabei die orthopädischen Erkrankungen seit Jahren den Spitzenplatz ein und machen trotz zahlreicher Verbesserungen in der Arbeitswelt und vermehrtem Arbeitsschutz derzeit rund 15 Prozent aller Erwerbsminderungs-Fälle aus [2].
Bereits seit Mitte des letzten Jahrzehnts verzeichnet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zudem steigende Zahlen gemeldeter Berufskrankheiten. So weisen die zuletzt vorliegenden Zahlen für 2010 eine Zunahme um fast 5 Prozent auf mehr als 73.000 Fälle aus [3]. Unter den anerkannten Fällen für Berufskrankheiten nehmen wiederum Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule mit gut 25 Prozent den zweiten Platz nach Hauterkrankungen ein [3]. Ärzte und Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihnen bekannte Verdachtsfälle zu melden, aber auch Krankenkassen und Patienten können dies neuerdings tun.
Klassischerweise treten Probleme vor allem bei Berufsgruppen auf, die körperliche Arbeit in ungünstiger Haltung zu verrichten haben. Doch bereits 2009 kam eine Studie der Bundesanstalt zur Frage von Bandscheibenvorfällen in der Halswirbelsäule zu dem Schluss, dass auch die Arbeit an Personalcomputern ein signifikant höheres Risiko mit sich bringt [4]. Eine Entwicklung, die auch die Unternehmen aufhorchen lässt. So beschäftigt man sich bei Sanofi Spine (www.sanofispine.de) mit den vielfältigen Ursachen von Bandscheibenschäden und der Suche nach der bestmöglichen medizinischen Antwort darauf. Im Mittelpunkt der neuesten Entwicklungen steht dabei das Ziel, mit Hilfe innovativer Implantate eine höchstmögliche Bewegungsfähigkeit zu erhalten. Ein Ansatz, der vielen Patienten nicht nur Schmerzen und Beschwerden nimmt, sondern Ihnen gegebenenfalls sogar die weitere Ausübung ihres Berufes ermöglicht.

Einen Beitrag dazu möchte auch Sanofi Spine leisten. Als eines der ersten Unternehmen hat Sanofi konsequent auf den Vertrieb nickelfreier Bandscheiben-Implantate gesetzt. Denn das Metall Nickel zählt zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien und stellt somit als Bestandteil von Implantaten einen Risikofaktor dar. Nickelhaltige Implantate können bei Betroffenen Allergikern Probleme verursachen oder eine Allergie sogar auslösen. Nickelfreie Implantate wie bei Sanofi Spine (www.sanofispine.de/nickelfrei) können einen Beitrag leisten, dies zu verhindern.

Quellen
[1]www.iaq.uni-due.de/auem-report/
[2]www.ihre-vorsorge.de/kompakt/grafiken-der-woche/erwerbsminderungsrenten.html
[3]www.baua.de/de/Informationen-fuer-die-Praxis/Statistiken/Berufskrankheiten/pdf/Berufskrankheitengeschehen.pdf;jsessionid=94F845EDF0CDA02CDD418DC77728AACA.1_cid246?__blob=publicationFile&v=6
[4]www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2146.pdf?__blob=publicationFile&v=7

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Allgemein

Endoprothesen halten immer länger

Immer mehr Menschen in Deutschland erhalten künstliche Gelenke oder Bandscheiben. Der Vormarsch der Endoprothesen hat auch mit neuen Materialien und verbesserter Lebensdauer zu tun.
Dank besserer medizinischer Versorgung steigt unsere Lebenserwartung ständig weiter an. Doch auch wenn der Anteil an körperlicher Arbeit zurückgeht, die Verschleißerscheinungen am menschlichen Körper bleiben, und Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins. Rund 80 Prozent aller Deutschen sind davon betroffen, bei 15 Prozent sind die Schmerzen chronisch [1] und fast 150000 Bandscheibenvorfälle werden pro Jahr operiert [2]. Auch die Gelenke machen den Deutschen zu schaffen. So erhalten jährlich rund 210000 Menschen eine Hüftprothese und mehr als 175000 eine Endoprothese im Knie [3].
Noch in den neunziger Jahren wusste man wenig über das genaue Maß der Belastungen, die auf unsere Gelenke wirken. Entsprechend wenig ließ sich über die Lebensdauer von künstlichen Gelenken sagen. Der mechanische Druck durch die stetige Belastung der Gelenke erzeugt auf Dauer Abrieb, der wiederum zu Entzündungen, Material-Korrosion und Funktionsstörungen führen kann. Viele Endoprothesen der ersten Generation mussten nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgetauscht werden[4]. Dank moderner Materialien hat sich die Lebensdauer von Implantaten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die höchste Lebensdauer sehen Experten mit 30 Jahren bei Bandscheibenimplantaten[5].
Einen genauen Überblick über die die Lebensdauer von Endoprothesen haben selbst Experten noch nicht. In einer Untersuchung für das Jahr 2009 stellt das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) fest, das in 9% der Fälle von Hüft- und Knieprothesen Wechseloperationen notwendig wurden [6]. In den Zahlen enthalten sind allerdings auch diejenigen Fälle, bei denen falsche Operationstechniken oder Abstoßungsreaktionen der Patienten die Ursache für einen kurzfristigen Austausch der Prothese darstellen. Und dieser Aspekt rückt in jüngster Zeit besonders ins Blickfeld. So kann beispielsweise das Metall Nickel, das in vielen Prothesen zum Einsatz kommt, bei Patienten eine allergische Reaktion auslösen. Unternehmen wie Sanofi (www.sanofispine.de) reagieren bereits mit einem Angebot an nickelfreien Produkten der Wirbelsäulenchirurgie, wie z.B. Bandscheibenimplantaten.

Quellen:
[1] im Internet:www.bkk.de/fileadmin/user_upload/PDF/Faktenspiegel/Archiv/Nov08_20.pdf[2] Internet:www.aok.de/news/rss/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/presse/mehr-bandscheiben-operationen-137275.php[3]Internet:www.mav-online.de/medizintechnik/-/article/46701/32609894/Implantat-Technologie:-Qualität-schafft-Wachstum/art_co_INSTANCE_0000/maximized/[4] Internet:http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/4885/pdf/Dissertation-StefanBreer.pdf[5] Internet:http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-4465/diss_zielke.pdf[6] Internet:www.eprd.de/index.php?id=22

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