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Spurensuche: Immobilien – Bauwerke – Geschichten lesen

Auf Spurensuche: Jede Immobilie erzählt ihre Geschichte oder wie die Geschichte der Immobilie verstehen? Zwischenruf von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor („Investieren in Denkmale“) aus Stuttgart

Spurensuche: Immobilien - Bauwerke - Geschichten lesen

Spurensuche: Immobilien – Bauwerke – Geschichten lesen

„Großstädter kommen täglich an unterschiedlichen Gebäuden vorüber. In Metropolen und Großstädten wie auf dem Land sind Bauwerke andersartig oder einzigartig. Was macht sie anders? Wann wurden sie erbaut und warum? Welche Geschichten haben die Immobilien und Bauten? Diese Fragen stellen sich aufmerksame Beobachter“, betont Eric Mozanowski.

Wissenswert ist, dass die Architektur und Baukunst eine eigene Sprache haben. Das Lesen von Gebäuden ist wie das Lesen in jeder Sprache. Die Sprache der Gebäude ergibt sich aus Epochen, Zeiten und Beweggründen, erläutert Eric Mozanowski.

Drei Hauptaspekte kennzeichnen die Grammatik der Architektursprache:

1.Stile der jeweiligen Epoche
2.Bauwerkstypen
3.Baumaterialien

Diese drei Hauptaspekte beeinflussen das Aussehen eines Gebäudes, weswegen jeder Aspekt zu Lesen des Gebäudes wichtig ist. Diese Grammatik ist geprägt durch architektonische Vokabulare der Bauwerksteile, z.B. Säulen, Feuerstellen, Dächer, Treppen, Fenster, Türen und Ornamente sind Bestandteile. Ein Gebäude zu lesen bedeutet diese Begriffe zu sehen und zu verstehen.

Auf Spurensuche

Das Verstehen von Bauwerken erinnert an Detektivarbeit, schmunzelt Eric Mozanowski. Spurensuche zur Identifizierung. Aussagekräftige Spuren sind z.B. modifizierte Fenster, die Verwendung anderer Baumaterialien oder Fragmente älterer Gebäude, die einen Umbau überdauert haben. Die Spuren sind subtiler, z.B. unscheinbare Details oder eigenartige Unregelmäßigkeiten, die einen nach dem Warum fragen lassen. Jede Bauform ist anders. Grundlegende Spuren sind z.B. Dachüberreste oder umgebaute Fenster, erläutert Eric Mozanowski.

Bei Dachüberresten werden an den Gebäuden, an denen Umbauten stattgefunden haben, Spuren hinterlassen. Beispiele finden sich bei abgeflachten Dächern, die alte Dachkante ist erkennbar. Der überspringende Überrest einer Mauer ist die Spur eines heute verschwundenen Baus. Oder umgebaute Fenster. Merkmale der verschiedenen Stilrichtungen richtig erkennen, bedeutet die Entwicklung eines Bauwerks leichter zu verstehen. Wenn zum Beispiel ein großes Fenster aus dem 15. Jahrhundert, erkennbar an dem Maßwerk, in zwei Öffnungen aus dem 12. Jahrhundert eingesetzt wurde. Diese Spuren lasen sich bei kirchlichen Bauten im Laufe der Jahrhunderte nachvollziehen.

Spurensuche: Unregelmäßigkeiten – Grundriss – Bauweisen

Ungewöhnliche oder unregelmäßige Merkmale deuten auf Umbauten eines Bauwerks hin. Bei der Kathedrale von Canterbury z.B. verrät der Grundriss der Ostanlage, dass ein älterer Bau zum Teil abgerissen war, als die neue Ostanlage der Kathedrale zwischen 1175 und ca. 1183 erbaut wurde, erläutert Eric Mozanowski.

Die Funktion eines Gebäudes beeinflusst sein Erscheinungsbild. Viele Bauwerkstypen haben eindeutige Merkmale, wie einen Kirchturm oder Schaufenster. Diese Merkmale haben sowohl einen praktischen und einen dekorativen Zweck. In einem Kirchturm läuten Glocken zum Gebet. Wer die Geschichte der Gebäude liest, braucht Schlüsselmerkmale, um die verschiedenen Gebäudetypen voneinander zu unterscheiden. Merkmale eines Typs wurden als dekoratives Element verwendet, um beispielsweise zwei Bauweisen miteinander zu verbinden. Ein markantes Beispiel ist der Turm von St. Pancras (erbaut 1819-22) in London. Das Gebäude weist dich klar als Kirche aus, obwohl es eine Tempelfassade als Schmuck hat, erläutert Eric Mozanowski.

Fazit: Gebäude weisen Schlüsselelemente auf. Zu lesen ist der architektonische Stil – Preisgebens durch Rückschlüsse auf Erbauer, Nutzung und Geschichte.

Viele Bauwerkstypen haben besondere Merkmale, die von anderen unterscheiden, z.B. das Minarett einer Moschee, der breite Eingang eines Lagerhauses oder die riesigen Fenster von Geschäften.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Eric Mozanowski
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Bauträume verwirklichen: Eisen, Stahl, Beton und Glas

Baumaterialien Eisen, Stahl, Beton und Glas verwirklichen neue Bauten dank hervorragender Eigenschaften – Zwischenruf von Eric Mozanowski, aus Stuttgart, Autor und Experte für Immobilien

Bauträume verwirklichen: Eisen, Stahl, Beton und Glas

Eric Mozanowski: Beton: Baumaterial zum Formen und Gestalten

Eisen, Stahl, Beton und Glas

Eine neue Zeit beginnt. Das Erscheinungsbild der Architektur prägten die Materialien Holz und Stein, Eisen spielte eine untergeordnete Rolle, in Form von Ankern, Dübeln und Ketten. Der Einsatz von Metallen am Bau begann in großem Stil im späten 18. Jahrhundert. Angefangen von gusseiserne Stützen, die in Bauhöfen, Museen und öffentlichen Gebäuden für Dächer mit großer Spannweite zum Tragen kamen bis zur Skelettbauweise. Stahl ermöglicht große Spannweiten zu überwinden. Statische Unterstützung des Mauerwerks, erläutert Eric Mozanowski. Architekten experimentierten mit der Gestaltung von gusseisernen Details für Dächer und Innenräume. Ein rasanter technischer Fortschritt mit neuen Materialien folgte: Stahlbeton, Glasbausteine und Aluminium.

Neue Bauwerke: Glas-, Eisen- Hallen

Die Entwicklung des Baustahls im späten 19. Jahrhundert ermöglichte den Einsatz von selbsttragenden Stahlskeletten und damit den Bau gigantischer Wolkenkratzer. Ein Materialmix, wie die Einkaufspassage „Galleria Vittorio Emanuele“ (1865-77) in Mailand entstanden ist, schöpft aus der Vielzahl stilistischer und baulicher Möglichkeiten von Eisen in Kombination mit Stein und Glas, erläutert Eric Mozanowski. Detailreiche Fassaden von Läden und den Räumlichkeiten darüber finden Abrundung durch komplexe Eisenmaßwerke des verglasten Daches. Warenhausfassaden, gusseiserne Fassaden waren im 19. Jahrhundert in Mode, speziell für Fabriken und Warenhäuser. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Gusseisen preiswert in der Herstellung, feuerbeständig und ermöglicht große Fenster mit interessanten und zarten Details.

Beton: Baumaterial zum Formen und Gestalten

Weiteres Baumaterial war Beton. Beton ist alt und zu Römerzeiten ein Baumaterial, was zu Ruhm gelangte. Am bekanntesten ist die Kuppel des Pantheons, 118 bis 128 n.Chr. in Rom erbaut. Heute ein Meisterwerk, imposant und gewaltig für jeden Besucher spürbar.

Beton ist in der Herstellung preiswert. Beton besteht aus einem Gemisch aus Kalkmörtel, Wasser, grob- oder feinkörnigem Gestein. Beton ist widerstandsfähig, wasserfest und zu allem formbar. Zement ermöglichte den Römern den Bau von Kuppeln und mehrstöckigen Häusern und ist ein Fundamentmaterial für moderne Gebäude. Neue Formen entstanden dank Beton. Beton hat den großen Vorteil, er ist flüssig in komplexe Formen zu gießen. Mit Frank Lloyd Wright“s „Guggenheim-Museum“ in New York entstand 1959 einer der ersten Betonbauten im organischen Design, erläutert Eric Mozanowski. Die Nautilusschnecke dient als Vorbild, der Kreis als Hauptmotiv des Grundrisses und der terrassenförmigen Etagen.

Skelettfassaden – Rasterbauten – Achsabstände

Bei Skelettfassaden sind Teile des Trageskeletts sichtbar, Skelettfassaden ein universelles Merkmal der Nachkriegsmoderne. Die 50er Jahre verändern die Baukultur. Die Konzeption öffentlicher Bauten wie Schulten und Verwaltungsgebäude als Rasterbauten prägen das Bild der 50er Jahre. Die Architektur definiert das Raster für ein orthogonales Liniennetz der Ordnung- und Gestaltungsprinzipien im Städte- und Hochbau. Im Fokus der Architekten liegt das Gestaltungsprinzip der Proportionen, die Entwicklung der wirtschaftlichen und optimalen Achsabstände. Die Rasterfassade bildete den Stil für Büro- und Geschäftshäuser der 50er Jahre. Zahlreiche Gestaltungs- und Variationsmöglichkeiten dank der Rasterfassade zeichneten die Bauten aus. Beispiele in Berlin sind das Bayer-Haus, der Gloria-Palast, das Agrippa-Haus oder das Defaka-Haus, erläutert Eric Mozanowski.

Baumaterial Glas: kostbar – transparent

Was wären all diese Gebäude und Entwicklungen ohne das Baumaterial Glas, fragt sich Eric Mozanowski. Glas lässt Licht rein und verzaubert. „Glas wird und wurde hauptsächlich für Fenster und Türen verwendet. Dächer aus Glas unvorstellbar. Frühes Glas war äußerst wertvoll, und die Glasscheiben waren klein. Die Herstellung in größerem technisch nicht realisierbar“, erläutert Eric Mozanowski.

Glas heute: Dank der Baumaterialien Stahl, Beton, Eisen entstehen ganze Glashäuser. Der aktuelle Trend geht zu vollverglasten Gebäuden. Die Technik der Vorhangfassade ermöglicht dies. Die Außenwände sind im Bauskelett verankert und ohne tragende Funktion. Das Bauhaus (1923-26) in Dessau mit seiner Glasvorhangfassade ist ein frühes Beispiel, erläutert Eric Mozanowski. Für den zur Weltausstellung in London 1851 erbauten Kristallpalast aus Glas und Eisen wurden über 80.000 qm im Zylinderglasverfahren hergestellt. Das Glas eingefasst in einem gusseisernen Rahmen. Diese Methode machte den Bau kleinerer Wintergärten für Privatpersonen populär. Tragisch, dass der Kristallpalast 1936 bei einem Brand zerstört wurde.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Immobilien

Grünes Licht für Quartier an der Kuvertfabrik

Das Quartier an der ehemaligen Kuvertfabrik in München Pasing wird mit großer Mehrheit von der Münchner Stadtgestaltungskommission gebilligt. Bauwerk entwickelt dort rund 175 Eigentumswohnungen, eine Tiefgarage sowie Einzelhandels- und Büroflächen.

Grünes Licht für Quartier an der Kuvertfabrik

Allmann Sattler Wappner entwickelt ein identitätsstiftendes Erkermotiv für die Fassadengestaltung. (Bildquelle: Allmann Sattler Wappner)

Die Pläne des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner für das Quartier rund um die Alte Kuvertfabrik stießen bei der Stadtgestaltungskommission auf breite Zustimmung. Mit nur einer Gegenstimme wurde das zukunftsweisende Projekt gebilligt. Generalkonservator Mathias Pfeil lobte die „schöne Kombination von historischer und moderner Architektur, die etwas wie Identität schaffen kann.“ Die Vermarktung des Projekts startet noch in diesem Herbst.

„Wir freuen uns, dass unsere Philosophie der richtigen Architektur am richtigen Ort bei der Stadt München Anklang findet. Unser Anspruch ist es, mit dem Quartier rund um die Alte Kuvertfabrik einen Ort visionärer Vielfalt entstehen zu lassen, der den Standort positiv prägen soll“, sagt Roderick Rauert, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwerk Development GmbH. Vergangenheit und Zukunft bilden die inspirierenden Kontraste im Quartier. Das denkmalgeschützte Industriegebäude von 1909 wird saniert und im Inneren entsprechend der Anforderungen an eine zeitgemäße Arbeitsumgebung umgebaut. Auf vier Geschossen entstehen moderne Büroflächen. Im eingeschossigen Anbau des ehemaligen Kesselhauses ist ein gastronomisches Konzept vorgesehen. Zudem sollen den Bewohnern eine Tiefgarage mit rund 200 Stellplätzen sowie ein Lebensmittel-Einzelhandel zur Verfügung stehen.

Um die Kuvertfabrik herum ordnen sich fünf Wohngebäude an, die einen zukunftsorientierten Kontrapunkt zum historischen Erbe setzen. Die Fassaden bestechen durch ihren Facettenreichtum: Die nach innen orientierten Fassaden des Quartiers vermitteln einen ruhigen, sachlichen Eindruck. Die außenliegenden Stadtfassaden erhalten eine mit Erkern gegliederte, reliefartige Gebäudehülle. Großformatige, raumhohe Fenster sowie Balkone erweitern das Wohnen nach draußen. Die von den Landschaftsarchitekten Keller Damm Kollegen entworfenen üppig begrünten Außenanlagen sind offen und einladend gestaltet. Die Grenzen zwischen privaten Gärten, öffentlichen Grünflächen, Spielbereichen sowie Promenadenzonen sind fließend. Auf Zäune, Mauern oder Blickschutzhecken verzichtet der Entwurf.

ÜBER BAUWERK

Bauwerk ist einer der führenden Projektentwickler sowie Berater und Vermarkter hochwertiger und designorientierter Neubauprojekte in München, Berlin und Frankfurt. Das Leistungsportfolio der beiden Geschäftsfelder Bauwerk Development und Bauwerk Capital erstreckt sich über die verzahnten Bereiche Projektentwicklung, Produktmanagement-Architektur, Marketing-Kommunikation und Vertrieb. In der Vermarktung hat Bauwerk Capital seit 2010 knapp 1.000 Neubauwohnungen mit rund einer Milliarde Euro Verkaufsvolumen erfolgreich platziert. Mit dem 2018 gegründeten Geschäftsbereich Bauwerk Development stärkt das Unternehmen seine Positionierung als Projektentwickler. Es steht zudem als Joint Venture-Partner oder Dienstleister für Grundstückseigentümer, Investoren und Immobilienentwickler zur Verfügung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München wurde im Jahr 2002 gegründet und ist mit Niederlassungen in Berlin und Frankfurt vertreten.

Weitere Informationen unter www.bauwerk.de

Kontakt
Bauwerk Capital GmbH und Co. KG
Julia Wald
Prinzregentenstrasse 22
80538 München
0894155951441
jwald@bauwerk.de
http://www.bauwerk.de

Immobilien

Brunzel Bau GmbH: Handwerk4.0 – Building Information Modeling

Handwerk 4.0 eine neue Zeitrechnung auf dem Bau – Weiterbildungsschulung Brunzel Bau GmbH in Velten/ Brandenburg mit Bauunternehmer Heiko Brunzel. Klassische Ausbildung in den Zukunftssprung Handwerk 4.0 – Zukunft, die heute beginnt

Brunzel Bau GmbH: Handwerk4.0 - Building Information Modeling

Handwerk 4.0 eine neue Zeitrechnung auf dem Bau – Weiterbildungsschulung Brunzel Bau GmbH in Velten/

Handwerk 4.0 eine neue Zeitrechnung auf dem Bau – Weiterbildungsschulung Brunzel Bau GmbH in Velten/ Brandenburg mit Bauunternehmer Heiko Brunzel. Klassische Ausbildung in den Zukunftssprung Handwerk 4.0 – Zukunft, die heute beginnt

Weltweit auf dem Vormarsch – Building Information Modeling, kurz BIM – Maurer, Dachdecker, Elektrotechniker und alle am Bau Beteiligten arbeiten gemeinsam an einem Bauprojekt und werden durch Maschinen unterstützt. Das lernen die Kinder spätestens seit Bob den Baumeister. Wie gestaltet sich die Zukunft? Was heißt Handwerk 4.0 – Industrie 4.0? Klassische Bauplanung bestand aus Zeichnungen, Tabellen, Planungen, Kostenvoranschläge und Aufträge auf Papier. Handwerk 4.0 verspricht, dass anstatt mit Zeichnungen und Tabellen auf Papier zu hantieren digitale Bauwerkinformationsmodelle zum Einsatz kommen. Heiko Brunzel, Geschäftsführer der Brunzel Bau GmbH und mit langjähriger Berufs- und Unternehmenserfahrung in der Entwicklung der Baubranche informiert die Teilnehmer über die Zeitreise. Was für eine Erleichterung wenn im Baualltag übergreifend aus den Bereichen Architektur, Materialien, Mengen und Eigenschaften jederzeit alles abgerufen werden könnte?

Digitales Verfahren: Building Information Modeling

„Schuster bleib bei deinen Leisten, wie soll eine Software anhand der Abhängigkeiten automatisch berechnen, wie sich Änderungen am Bauprozess auf die benötigten Materialien und Kosten auswirken? Was ist der Mehrwert für Handwerker und Unternehmen? Spart das Bauhandwerk Zeit, arbeitet kosteneffizienter und wird wettbewerbsfähiger? Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt das deutsche Handwerk beim „Building Information Modeling“, kurz BIM. Das Handwerk und die Baubranche stehen vor einer Weggabelung“, begrüßt Heiko Brunzel die jungen Auszubildenden, Mitarbeiter und weitere Interessierte. Informationstechnik durch BIM gibt der Baubranche neuen Look – Handwerk in die Zukunft!

BIM in der Ausbildung nutzen

Heiko Brunzel weiß um die Wichtigkeit des Fortschritts, die jede Branche betrifft. Das Ausbildungssystem in Deutschland zählt zum wichtigsten Fundament für die deutsche Wirtschaft. „Genau bei der Ausbildung ist BIM zu nutzen. Alles nur Theorie, das ändert sich! BIM wird Realität. Förderprojekte gewährleisten, dass beispielsweise das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein multimediales Lehr- und Lernkonzept fürs Handwerk entwickelt hat. Es geht um die Frage, wie BIM-Modell mit den passenden Arbeitsprozessen in die Praxis eines Handwerksbetriebs zu implementieren. Die ersten BIM-Schulungen für Handwerksbetriebe werden an den Handwerkskammern angeboten. Die Zukunft des Lernens sieht vor, dass neben Vor-Ort-Schulungen im Besonderen E-Learning-Veranstaltungen über das Internet stattfinden, im Besonderen sind die Handwerksmeister aufgefordert“, erläutert Heiko Brunzel die Umsetzung.

BIM ist Global – Wettbewerbsdruck für Betriebe

BIM wird in Deutschland in den nächsten fünf Jahren das Handwerk verändern und den Durchbruch schaffen. Für alle Handwerksbetriebe national und international die wettbewerbsfähig bleiben wollen geht kein Weg an BIM vorbei, bestätigen Studien. Vorreiter von BIM sind England, Skandinavien oder die USA. In diesen Ländern ist BIM etabliert, bei der Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen wird BIM vorausgesetzt. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist ein gutes Stück entfernt, rechtliche Fragen verhindern die Umsetzung. Es geht um Haftung, Schutz, Urheberrecht geistiges Eigentum bei BIM-Computermodellen.

In acht Schritten zum Building Information Modeling: BIM-Verfahren in der Praxis

1.Auftraggeber gibt seine Anforderungen an das Objekt in eine Datenbank ein.
2.Das virtuelle BIM-Modell wird vom Projektteam aus verschiedenen digitalen Bauteilen zusammengesetzt.
3.Angaben zu Abmessungen, Materialien oder Farben der Bauteile sowie Hinweise zur Montage oder den Energieeigenschaften werden von den jeweiligen Baugewerken über die Software ergänzt.
4.Der Architekt platziert das BIM-Modell einer digitalen Karte dort wo es entstehen soll.
5.Das Projektteam analysiert aus dem BIM-Modell:
-Bau- und Wartungskosten des Gebäudes
-seine Energieleistung
-Umweltfaktoren und Zertifizierungen
6.Datenmodell digital an die örtliche Baubehörde zur Prüfung, Erhalt einer Baugenehmigung
7.Bauunternehmer wählt das beste Angebot der Lieferanten aus.
8.Angaben zu den gelieferten Bauteilen werden im BIM-Modell festgehalten.

Heiko Brunzel erläutert, dass über einen kostenfreien BIM-Viewer die beteiligten Handwerker jederzeit das digitale Baumodell einsehen und mit einem BIM-Filter die für sie wichtigen Informationen herauslesen können. Kommt es zu einem Schaden, können die benötigten Informationen zu Reparatur und Ersatzteilen jederzeit aus dem BIM-Modell ausgelesen werden. Eine Dokumentation zu allen Informationen, Ersatzteilen und Schadensfällen werden über das BIM-Modell festgehalten. „Hand in Hand in die Zukunft mit großer Transparenz durch Dokumentation – Handwerk 4.0 setzt noch bessere Ausbildung, Kommunikation und Flexibilität voraus“, meint Heiko Brunzel in der Diskussion.

Werkzeug Handy – als Vorbote im Handwerk 4.0

„Wer besitzt kein Smartphone?“, fragt Heiko Brunzel die Teilnehmer, Auszubildende und Mitarbeiter der Brunzel Bau GmbH. Keine Rückmeldung nur allgemeines Raunen und Stirnrunzeln: Was für eine Frage? Alle besitzen ein Smartphone. Wer weiß um die Idee des Mobilen Telefons, fragt Heiko Brunzel weiter in die Runde und erläutert: „Das Handy war als Werkzeug gedacht zur Vereinfachung des Alltags. Geblieben ist das Handy vor allem als Zeitvernichtungsmaschine, Pausenfüller oder Suchtmittel oder?“ Welche Voraussetzungen sind nötig zum richtigen Umgang im Bereich der Multimedien? Studien zur Nutzung des Handys beweisen, dass das Smartphone durchschnittlich achtundachtzig Mal pro Tag eingeschaltet wird. Durchschnittlich dreiundfünfzig Mal entsperrt, um eine wichtige Nachricht zu schreiben. „Muss mal pinkeln. Oder: Gehe schnell Pizza holen, usw.“ Die Idee, das Handy als Alltagsentlastungswerkzeug hat die Gesellschaft hat verändert. Permanente Aufmerksamkeitsstörung durch Klingeln, Vibrieren, Piepsen oder Surren. Für zehn Prozent der Handynutzer besteht Suchtgefahr. Smart, glatt, schmal, elegant begleitet das Handy an alle Orte. Ein grandioser Verführer, der in allen Weltsprachen parliert“, gibt Heiko Brunzel in der Diskussion zu bedenken. Was passiert mit der Gesellschaft bei der weiteren Digitalisierung und dem Weg zum Handwerk 4.0?

Fazit: Fluch und Segen zugleich – Alltagserleichterungen dank digitalem Fortschritt – weiteres Lernen im Umgang

Die Teilnehmer und Bauunternehmer Heiko Brunzel waren sich einig, dass Selbstkontrolle, Disziplin und Konsequenz unumgänglich und nötig im Umgang mit dem Smartphone und der Digitalisierung sind. An diesen Fähigkeiten muss regelmäßig gearbeitet werden.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau GmbH
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
03304-253163
info@brunzel-bau.de
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Revolution in der Baustoffanalytik

CIL (Chemischen Ingenieurbüro Lapp) erstellt fundierte Baustoffanalysen jetzt schon in 2 Tagen

Revolution in der Baustoffanalytik

Mit modernster Labortechnik bietet CIL sehr schnell exakte und kostengünstige Baustoff-Analysen.

Früher musste man bis zu 6 Wochen Wartezeit einrechnen, wenn man Proben in ein Baustofflabor brachte. Bei CIL in Oberrot erhält man die Ergebnisse der Proben inzwischen schon nach 2 Tagen – noch dazu sehr viel kostengünstiger und mit einer sensationellen Kapazität von über 250 Bohrmehlproben pro Tag.

Zur Sanierung von Betonbauten – insbesondere solchen, die dem Straßenverkehr ausgesetzt sind – wird mit Hilfe von Baustoff-Proben der Zustand des Bauwerks bestimmt und ein entsprechendes Sanierungskonzept erarbeitet. Da der Material-Zustand einzelner Bohrungen für ein Bauwerk örtlich sehr stark variieren kann, sind häufig große Probenzahlen nötig. Bei CIL können Bauwerkssanierer, Ingenieurbüros, Gutachter, Baustofflabors sowie Analytische Labors nun in sehr kurzer Zeit und für deutlich geringeren finanziellen Aufwand als üblich ihre Proben analysieren lassen.

Baustoff-Proben von CIL
Die Baustoff-Proben werden von CIL auf Chlorid in Bohrmehl (säurelöslich, wasserlöslich) insbesondere im Bereich der Betonbauten, Sulfat in Bohrmehl und Gehalt säurelöslicher Sulfide in Bohrmehl, analysiert. Weitere Parameter sind in Vorbereitung.
Auf Grund des hohen Automatisierungsgrades, der effizienten internen Vernetzung, sowie des professionellen, gut ausgebildeten Personals sind enorme Stückzahlen und Preise von unter 20 Euro pro Probe möglich.

Qualität und Nachvollziehbarkeit
Ein Parameter wird erst angeboten, wenn das Verfahren sicher beherrscht wird. Darunter versteht CIL nicht nur die Einhaltung der üblichen Standards und DIN-Vorschriften über Streuung und Richtigkeit, sondern vor allem die problemlose Abwicklung im täglichen Betrieb in überdurchschnittlichen Probenzahlen. Dazu gehört auch, dass alle einem Wert zugeordneten Messungen automatisch archiviert werden. Für Kunden bedeutet das, dass CIL zum Beispiel die kompletten Titrationskurven mit den Originaldaten (wie aus dem Messgerät) samt Auswertung und Ergebnis, einschließlich eines Zeitstempels für jede Messung speichert und so eine umfassende Rückverfolgbarkeit ermöglicht.

Bewährte Analytik
„Eine neue Ära für Bauen und Sanieren ist eingeläutet. Alle jene, welche mit Baustoff-Proben arbeiten, werden diese neuen technischen Entwicklungen sehr begrüßen. Die Verbesserungen in Hinblick auf Zeit- und Geldaufwand sind geradezu revolutionär“, so Helmut Lapp, Inhaber von CIL.
Zahlreiche Ingenieurbüros, Bauunternehmen und andere Firmen greifen bereits auf die Leistungen von CIL zurück. Auch namhafte Prüfinstitute nehmen CIL für ihre Baustoffanalysen in Anspruch.

Das Chemische Ingenieurbüro Lapp ist spezialisiert auf alle Themen rund um das Wasser sowie Baustoffanalytik. Mit einem reichen Erfahrungsschatz und Neutralität unterstützt das Ingenieurbüro Betriebe bei der Planung und Umsetzung einer optimalen und nachhaltigen Wasserwirtschaft. Modernste Verfahrenstechnik und Korrosions-Chemie helfen bei der Entwicklung einfacher, wirtschaftlicher und professioneller Lösungen, die von der Wasserwirtschaft bis hin zum kompletten Umweltmanagement alle Bereiche abdecken. Mit dem neuen Baustoffanalytik Labor bietet CIL seinen Kunden modernste Technik, außergewöhnlich schnellen und gleichzeitig hoch professionellen Service.

Firmenkontakt
Chemisches Ingenieurbüro Lapp
Helmut Lapp
Silcherstraße 23
74420 Oberrot
0 79 77 / 91 99 42
0 79 77 / 91 99 43
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KOKON – Marketing Profiling PR
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70176 Stuttgart
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Immobilien

“ Ein Bauwerk, das die Erinnerung an etwas stützen soll, das entweder dieser Stütze nicht bedarf oder an das man sich nicht erinnern kann.“

“ Ein Bauwerk, das die Erinnerung an etwas stützen soll, das entweder dieser Stütze nicht bedarf oder an das man sich nicht erinnern kann.“
Ambrose Bierce (1842-1914), amerik. Schriftsteller u. Journalist

Denkmalschutz
München, Hamburg, Berlin, nur ein paar Stationen auf unserem Weg der Geschichte. Es gibt hunderte von solchen Städten, die als Wiege deutscher Geschichte gelten. Und überall dort, wo Halt gemacht wird, treffen wir auf die stummen Zeugen vergangener Zeiten. Kunstwerke, erschaffen von tausenden von Menschen, die vor langer Zeit gelebt haben und unsere Kultur in einer wunderbaren Art und Weise mitbestimmt haben. Angesichts ihrer Arbeit, die Jahrhunderte überdauert hat, ist es unsere Pflicht, mit größter Sorgfältigkeit damit umzugehen. Denn sie sind ein Teil unseres Erbes – Die Rede ist von denkmalgeschützten Gebäuden.
Viele Gemeinden und Städte sind bemüht, diese Immobilien angesichts der ständig wachsenden Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum zu erhalten. Hierfür werden die Eigentümer durch verschiedene Anreize ermutigt, diese Häuser zu sanieren und dem Immobilienmarkt wieder zur Verfügung zu stellen. Die Firma HansaFinanzMarketing GmbH & Co KG aus Hamburg hat sich auf die Vermarktung solcher Immobilien, aber gleichermaßen auch auf die Beratung von Kaufinteressenten in allen Bereichen des Denkmalschutzes spezialisiert. Ein Team aus Experten, Architekten, Ingenieuren und Betriebswirten stehen Liebhabern solcher Objekte jeder Zeit mit Rat und Tat beiseite. Vor allem die finanziellen Aspekte solcher Transaktionen können professionell mit den hochgeschulten Spezialisten der HansaFinanzMarketing GmbH & Co KG diskutiert werden. Es ist die Rede von Sonderabschreibungen von bis zu 12 Jahren und sonst noch anderen Faktoren, die eine solche Entscheidung stützen sollen. Mit einem einfachen Klick auf www.investition-baudenkmal.de können Sie einen ersten Eindruck über die Vielfalt der Angebote und Informationen, welche die HansaFinanzMarketing GmbH & Co KG für ihre Kunden zur Verfügung stellt, erhalten.
Denkmalschutz ist eine Aufgabe, die wir von früheren Generationen übernommen haben und die wir an die, die nach uns kommen, weiter geben werden. Jeder von uns ist Teil der Geschichte und wird später an dem, was er hinterlassen hat, gemessen.

Investition Baudenkmal

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HansaFinanzMarketing GmbH & Co. KG
Kai Albert
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