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Orthopäde in Tettnang behandelt mit Chirotherapie

Warum sich Orthopädie und Chirotherapie gut ergänzen, erklärt Orthopäde Dr. Wolfgang Stritt

Orthopäde in Tettnang behandelt mit Chirotherapie

Patienten, die mit der Chrirotherapie behandelt werden, berichten von schnellen Erfolgen. (Bildquelle: © Dan Race – Fotolia.com)

TETTNANG. Orthopädie und Chirotherapie sind zwei Behandlungsfelder, die sich gut ergänzen. Das weiß auch Orthopäde Dr. med. Wolfgang Stritt, der sich als Facharzt für Orthopädie auch in der Chirotherapie weiterqualifiziert hat. Er kennt die Symptome gut, die mit Blockaden in Gelenken einhergehen und Schmerzen verursachen. Chirotherapie kann bei Patienten wirksam sein, die zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen, beim Aufstehen von einer Sitzgelegenheit oder Anheben von Gewichten Schmerzen verspüren. Hintergrund können dann Verrenkungen kleinerer Wirbelkörpergelenke sein, ohne dass eine Schädigung der Struktur vorliegt. Chirotherapeuten sprechen dann von Blockaden, die sich von orthopädischen Krankheitsbildern unterscheiden.

Wenn Gelenke hängen bleiben, kann Chirotherapie beim Orthopäden in Tettnang helfen

Wenn sich die Wirbelkörpergelenke verrenken, verursachen sie stichartige, einschießende Schmerzen. „Die Gelenke bleiben hängen“, beschreibt Dr. med. Wolfgang Stritt die Ursache für die Beschwerden. Der Facharzt für Orthopädie und Chirotherapie untersucht zunächst die Bewegungsfähigkeit des Patienten, um die Blockade genau zu lokalisieren. Mithilfe der sogenannten manuellen Medizin kann der Chirotherapeut die Blockaden lösen. „Meist stellt sich bereits nach sehr kurzer Zeit eine Linderung der Beschwerden ein“, berichtet Dr. Stritt. Kurzfristig setzt der Facharzt bei Bedarf Medikamente ein, um die Behandlung zu unterstützen.

Orthopäde Wolfgang Stritt berichtet von raschen Behandlungserfolgen mit Chirotherapie

Vorteil der Behandlung mit Chirotherapie ist nach Einschätzung von Dr. Stritt, der in seiner Praxis Patienten aus Tettnang, Friedrichshafen und Ravensburg behandelt, ihre rasche Wirkung. Voraussetzung ist natürlich die exakte Diagnose, ob die Beschwerden tatsächlich auf eine Blockade der Gelenke zurückzuführen sind oder ob ein anderes orthopädisches Problem vorliegt. Dabei profitiert Dr. Wolfgang Stritt von der Kenntnis auf beiden Fachgebieten. In den meisten Fällen sind die Beschwerden mit Hilfe der manuellen Therapie direkt nach der Behandlung bzw. im Zeitraum von zwei Stunden danach verschwunden, denn in etwa solange braucht die Muskulatur, um sich zu entspannen.

Dr. med. Wolfgang Stritt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteologe, Sportmedizin, Chirotherapie. Schwerpunkte der orthopädischen Arbeit in der Praxis sind die Behandlung von Arthrosen, Wirbelsäulenerkrankungen, Muskel- und Sehnenverletzungen, Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen.

Kontakt
Orthopädie Stritt
Dr. med. Wolfgang Stritt
Bahnhofstr. 11
88069 Tettnang
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Wie Hyaluron Patienten in Tettnang hilft

Moderne Therapie für Sehnen und Gelenke mit Hyaluron beim Orthopäden in Tettnang

Wie Hyaluron Patienten in Tettnang hilft

Hyaluron kann für Stabilität in den Gelenken sorgen. (Bildquelle: © Clemens Schüßler – Fotolia.com)

TETTNANG. Wenn sich der körpereigenen Knorpel in den Gelenken meist altersbedingt und aufgrund von Verschleiß zurückbildet, wendet Orthopäde Dr. med. Wolfgang Stritt in seiner Praxis eine Therapie mit Hyaluron an. Der Wirkstoff besteht aus Hyaluronsäure und ist dem körpereigenen „Schmiermittel“ an den Knochen sehr ähnlich. Sie ist der Hauptbestandteil des Knorpels und findet sich zudem in der Gelenkflüssigkeit wieder.
Die gesunde Gelenkflüssigkeit wirkt wie ein Puffer, damit die Knorpel nicht aneinander reiben. Was liegt also näher, als mit einem körpereigenen Stoff bei nachlassender Viskosität der Gelenkflüssigkeit über das Zuführen von Hyaluronsäure die Gelenkbestandteile zurück in ein Gleichgewicht zu führen?

Welche Vorteile hat eine Therapie mit Hyaluron für Patienten aus Tettnang, Friedrichshafen und Ravensburg

Dr. med. Wolfgang Stritt hat in seiner Praxis in Tettnang, in der er auch Patienten aus Friedrichshafen und Ravensburg behandelt, gute Erfahrungen mit der Hyaluron Behandlung gemacht. Dr. Stritt: „Patienten, die mit Verschleißerscheinungen an den Gelenken in meine Praxis kommen, profitieren von der Behandlung mit Hyaluron, das in das geschädigte Gelenk injiziert wird. Es gehört zum medizinischen Dienstleistungsangebot unserer Praxis, das wir zum Beispiel bei durch Arthrose geschädigten Gelenken anwenden“, schildert der Facharzt. Die gesunde Gelenkflüssigkeit ist ideal an die körperlichen Funktionen angepasst, die ein Gelenk zu erfüllen hat. Sie reduziert Reibungswiderstände und verleiht Stabilität bei Bewegungen. Hyaluron wirkt dabei nicht nur ähnlich wie Motoröl als Schmiermittel. Es sorgt auch durch die Vernetzung von Zuckerproteinketten im Knorpel für das Grundgitter der Knorpelstruktur.

Hyaluron – für neue Stabilität im Gelenk

Damit ein Gelenk festen und stabilen Knorpel ausbildet, ist Hyaluron bzw. Hyaluronsäure ein wichtiger Baustein. Orthopäde Dr. Stritt ist überzeugt, dass zum Beispiel ein durch Arthrose oder Überbelastung geschädigter Knorpel durch eine gezielte Gabe von Hyaluron wieder gefestigt werden kann. Seine Stabilität wächst und seine Belastbarkeit steigt wieder an. Ob und wann eine Therapie mit Hyaluron in Frage kommt, bespricht der Facharzt ausführlich mit den Patienten aus Tettnang, Friedrichshafen, Ravensburg und Umgebung.

Dr. med. Wolfgang Stritt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteologe, Sportmedizin, Chirotherapie. Schwerpunkte der orthopädischen Arbeit in der Praxis sind die Behandlung von Arthrosen, Wirbelsäulenerkrankungen, Muskel- und Sehnenverletzungen, Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen.

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Osteoporose frühzeitig erkennen und behandeln

Endokrinologe (Mainz) rät im Zweifel zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

Osteoporose frühzeitig erkennen und behandeln

Knochenschwund oder Osteoporose genannt, eine heimtückische Krankheit. (Bildquelle: © crevis – Fotolia.com)

MAINZ. Osteoporose ist eine heimtückische Volkskrankheit. Osteoporose verläuft unbemerkt und schmerzlos. Statistiker gehen davon aus, dass etwa acht Millionen Menschen allein in Deutschland unter Knochenschwund (Osteoporose) leiden. Jahr für Jahr sind fast eine halbe Million Knochenbrüche auf die Erkrankung zurückzuführen. Betroffen sind insbesondere der Unterarm, die Wirbelsäule und der Schenkelhals. Etwa die Hälfte der Patienten ist unter 50 und ist damit viel jünger als viele meinen. „Schon allein deshalb sollten Vorsorgeuntersuchungen spätestens ab dem 45. oder 50. Lebensjahr selbstverständlich sein.

Schlecht, wenn Osteoporose erst nach einem Knochenbruch festgestellt wird. Dann ist wertvolle Zeit für eine zielgerichtete Therapie verloren gegangen“, meint der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster aus Mainz.

Nur jeder fünfte Fall von Osteoporose wird rechtzeitig therapiert

Besonders häufig erkranken Frauen an Osteoporose – Grund ist ein Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen während und nach der Menopause. Man geht davon aus, dass nur jeder fünfte Fall von Osteoporose rechtzeitig erkannt und therapiert wird. Der Knochenschwund führt dazu, dass selbst normale Anforderungen und kleinste Krafteinwirkungen zu Brüchen führen können. Neben Knochenbrüchen gibt es weitere Hinweise, auf Knochenschwund. So zum Beispiel:

– anhaltende Rückenschmerzen,
– Größenverlust von mehreren Zentimetern,
– ungewollter Gewichtsverlust.

Aber selbst bei diesen Hinweisen kann eine Osteoporose schon sehr weit fortgeschritten sein. Die Menopause, Risikofaktoren wie übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen, einseitige Ernährung und wenig Bewegung sollten Anlass sein, rechtzeitig mit Osteoporose-Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen. Auch Krankheiten wie Diabetes, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Morbus Crohn aber auch Zöliakie, Plasmozytom oder Mastocytose können die Entstehung von Osteoporose begünstigen. Für den Endokrinologen Prof. Dr. Christian Wüster ist die Therapie anhängig von der individuellen Diagnose. Neben Bisphosphonaten, Denosumab, Teriparatid, , oder Vitamin D können auch Östrogene und sog. SERMs (Antiöstrogene) zum Einsatz kommen. Eine ausgewogene calciumreiche Ernährung sowie viel Bewegung sowie Muskelaufbautraining unterstützen die Therapie.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Wie funktioniert Osteopressur bei Rückenschmerzen?

Liebscher & Bracht Schmerzspezialisten haben mit der Osteopressur ein erfolgreiches Behandlungskonzept entwickelt

Wie funktioniert Osteopressur bei Rückenschmerzen?

Spannungsmuster im Rücken müssen gelöscht werden. (Bildquelle: © ALDECAstudio – Fotolia.com)

Wer kennt ihn nicht – den Rückenschmerz? Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund 20 Millionen Menschen an chronischen oder immer wiederkehrenden Schmerzen. Rückenschmerzen zählen zu den am häufigsten auftretenden Schmerzzuständen. Statistisch gesehen leiden rund 70 Prozent der Deutschen unter Rückenschmerzen. Von chronischen Rückenschmerzen sind rund 20 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer betroffen. Rückenschmerzen verursachen in Deutschland einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden, der mit rund 50 Milliarden Euro beziffert werden kann. Werden Rückenschmerzen konservativ behandelt, kommen zunächst Schmerzmittel zum Einsatz, die als Medikament oder mit einer Spritze verabreicht werden. Hilft auch das nicht, wird oftmals auch eine Operation empfohlen. Schmerzmittel bringen nur kurzfristig eine Linderung. Wer über einen längeren Zeitraum oder gar dauerhaft Schmerzmittel einnimmt, der riskiert schwerwiegende Nebenwirkungen. So können durch die Schmerzmittel Leber, Nieren oder auch der Magen angegriffen werden, was weitere Behandlungen nach sich ziehen kann.

Rund 70 Prozent der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen

Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, büßen oft ganz erheblich an Lebensqualität ein. Nicht selten bestimmen die Schmerzen alle Bereiche des täglichen Lebens. Das soziale Umfeld kann schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Und auch die Psyche leidet erheblich, wenn die Schmerzen unser Leben bestimmen. Für diese Menschen haben die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht eine Therapie entwickelt, die an die Ursachen der Schmerzen herangeht und dabei ohne Nebenwirkungen ist. Die Therapie orientiert sich an der Ursache von Rückenschmerz. Vielfach entstehen Rückenschmerzen aufgrund zu weniger oder zu einseitiger Bewegungen. Dieses muskuläre Ungleichgewicht führt zu Verkrampfungen und Verspannungen. Zu hohe Verspannungen und Verkürzungen verursachen Druck auf das Gewebe, auf die Nerven und Blutgefäße. Schlechte Durchblutung und Nervenleitfähigkeit sind die Folge. Der entstehende Schmerz ist als Alarmschmerz zu verstehen. Der Körper will uns vor Schädigungen schützen. Ignorieren wir diesen Alarmschmerz, können Schädigungen der Knorpel, Bänder und Entzündungen entstehen. Diese Schäden haben jedoch in 90 Prozent der Fälle nichts mit den Schmerzen zu tun.

Wie funktioniert die Rückenschmerz Therapie nach Liebscher & Bracht?

Bei der von Liebscher & Bracht entwickelten Osteopressur handelt es sich um eine manuelle Technik. Ziel der Therapie in Kombination mit Übungen zur Engpassdehnung ist es, die Spannungen in Muskeln zu lösen und die Faszien wieder flexibel zu trainieren. Die Osteopressur führt dazu, dass Spannungsmuster gelöscht werden. In der Regel reduziert sich der Schmerz schon deutlich in der ersten Behandlung bis auf einen geringen Restschmerz.

Häufig vorkommende Schmerzzustände wie Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Kopfschmerzen und Schulterschmerzen werden in der Gesundheitspraxis von Dr. med. Petra Bracht in Frankfurt / Bad Homburg erfolgreich mit der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht behandelt. Die Schmerztherapie setzt genau dort an, wo der Schmerzt entsteht: Schmerzen werden größtenteils von Muskeln, Engpässen in diesen Muskeln und falsch antrainierten Muskelprogrammen verursacht.

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Körpersprache Rückenschmerzen

Liebscher & Bracht: Wie ein neues Schmerzverständnis zu nachhaltiger Besserung führen kann

Körpersprache Rückenschmerzen

Rückenschmerzen richtig begreifen. (Bildquelle: © anetlanda – Fotolia.com)

Für ihre Rückenschmerzen haben Patienten meist ein ganz eigenes Erklärungsmodell. Die Bandscheibe drückt auf den Nerv, ein Wirbel gleitet, die Wirbelsäule ist verkrümmt oder Nerven sind eingeklemmt. Der herkömmliche Behandlungsansatz geht vom klassischen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang aus: Wenn Schmerzen auftreten, liegt eine Schädigung einer körperlichen Struktur vor – bei Rückenschmerzen im Bereich des unteren Rückens und der Lendenwirbelsäule -, die Schmerzen hervorruft. Die Schmerzspezialisten Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht dagegen gehen von einem ganz anderen Schmerzverständnis aus und sind damit hocherfolgreich in der nachhaltigen Behandlung von Patienten, auch mit chronischen Beschwerden.

Woher kommt eigentlich der Schmerz, wenn Patienten über Rückenschmerzen klagen?

Beispiel Rückenschmerzen: 80 bis 90 Prozent unserer Bevölkerung leidet mindestens einmal im Leben an Rückenschmerzen. Das kann sogar dazu führen, dass Menschen deshalb nicht mehr arbeitsfähig sind. Schmerzen im Rücken sind nach Liebscher & Bracht einfach zu verstehen. Im Bereich der Lendenwirbelsäule treten Schmerzen auf. Der Hauptgrund dafür ist ganz einfach: Das lange Sitzen ist das Hauptproblem. Durch die beständige Sitzhaltung stellt das Gehirn die Muskulatur auf diese immer gleiche Haltung ein. Die Folge: Muskeln verkrampfen sich und das Gehirn erhält das entsprechende Anspannungsprogramm aufrecht. Faszien verfilzen immer mehr. Wenn man jahraus jahrein sitzt, „verkürzen“ sich Muskeln und Faszien und die Rückenstrecker, die Muskulatur im Rücken, muss beständig dagegen ziehen. Die dabei entstehende Kraft wirkt sich auf die Bandscheiben aus. Was dabei schmerzt, sind die völlig überforderten und verkrampften Muskeln. Wenn die Situation sich zuspitzt sendet das Gehirn einen Alarmschmerz aus, weil die Bandscheiben zu sehr belastet werden.

Rückenschmerzen sind Alarmschmerzen – im Verständnis dafür liegt großes Potential

Begreifen Patienten ihre Rückenschmerzen als Alarmschmerzen, eröffnet sich dadurch ein neues Behandlungspotential, das zu einer nachhaltigen Linderung ihrer Beschwerden führt. Liebscher & Bracht wenden dazu gezielte Übungen zur Engpassdehnung an und setzen manuelle Impulse am Knochen. Die Manualtherapie der „72 Liebscher & Bracht Osteopressur-Punkte“ und die „27 Liebscher & Bracht Übungen“ lindern in ihrem Zusammenspiel Rückenschmerzen ohne Medikamente – und das in über 90 Prozent der Fälle bereits nach der ersten Behandlungseinheit.

Häufig vorkommende Schmerzzustände wie Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Kopfschmerzen und Schulterschmerzen werden in der Gesundheitspraxis von Dr. med. Petra Bracht in Frankfurt / Bad Homburg erfolgreich mit der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht behandelt. Die Schmerztherapie setzt genau dort an, wo der Schmerzt entsteht: Schmerzen werden größtenteils von Muskeln, Engpässen in diesen Muskeln und falsch antrainierten Muskelprogrammen verursacht.

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HNO Praxis im Citti-Park: Audiologie und Neurootologie

Audiologie und Neurootologie – Die Fachärzte der HNO Praxis im CITTI-Park Flensburg sind spezialisiert auf Behandlungen bei Störungen der Kopfsinne.

HNO Praxis im Citti-Park: Audiologie und Neurootologie

Beschwerden wie Hörsturz, Tinnitus und Schwindel sind häufige unangenehme Symptome von Erkrankungen der Hör- und Gleichgewichtsorgane, an denen heutzutage immer mehr Menschen leiden. Die Fachärzte der HNO Praxis im CITTI-Park Flensburg schenken diesem Bereich eine verstärkte Aufmerksamkeit und haben sich in den Feldern Audiologie und Neurootologie zusätzlich weitergebildet.

> Audiologie – wenn gut hören schwerfällt

Der Fokus der Audiologie liegt auf der genauen Untersuchung von Hörstörungen. Dabei ist nicht nur das Ausmaß der Schwerhörigkeit bedeutend für die Therapie, sondern es werden parallel auch Lokalisation und Ursache festgestellt. Durch den demografischen Wandel ist ein deutlicher Anstieg der Altersschwerhörigkeit vorhersehbar. Waren es früher noch überwiegend Lärmschäden durch Arbeit, so kann man heute feststellen, dass auch immer mehr junge Menschen an Schwerhörigkeit leiden – vielfach ausgelöst durch lautes Musikhören oder auch Veranstaltungen mit extremer akustischer Belastung.

Das Hören ist ein sehr komplexer Prozess und gutes Hören ist sowohl im Berufs-, als auch im Privatleben extrem wichtig. Akustische Signale werden über unsere Ohren wahrgenommen und weiter verarbeitet, damit unser Gehirn das Gehörte in „Verstehen“ übersetzen kann. Aufgrund der Komplexität des menschlichen Gehörs, können viele ganz unterschiedliche Funktionsdefizite auftreten. Ändert sich nur ein Baustein in diesem komplexen Gefüge, kann es schnell zu Hörstörungen kommen. Ziel ist es dann, diese mit verschiedenen Untersuchungsmethoden der audiologischen Funktionsdiagnostik, möglichst sicher zu erkennen und erfolgreich zu behandeln.

Erkrankung des Ohres können akute oder auch sich langsam entwickelnde Ursachen haben – Fakt ist, dass sie in jedem Fall die Lebensqualität des betroffenen Patienten stark einschränken. Mittels einer modernen Hörtestdiagnostik lassen sich in der HNO Praxis im CITTI-Park Flensburg die häufigsten Hörerkrankungen schnell diagnostizieren und behandeln. Diagnostik und Behandlung erfolgen immer erst nach einem ausführlichen Patientengespräch und auch weiterführende Spezial-Untersuchungen sind in der Praxis möglich. Die HNO-Fachärzte Sönke Asmuss und Dr. Christoph Rehkamp sind Spezialisten für Hörstörungen, Hörverarbeitung und Hörwahrnehmung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.

Mehr über die Audiologie und die Therapie bei Hörstörungen können Patienten auf der Praxis-Website erfahren.

> Neurootologie – wenn der Boden wankt

Die Neurootologie befasst sich mit Schwindel und Störungen des Gleichgewichts, verliert dabei aber auch nicht die Bereiche Hörstörungen sowie Riech- und Geschmacksstörungen aus dem Blick. Wikipedia beschreibt sie als das „medizinische Spezialgebiet von der gesunden und der krankhaft gestörten Funktion der Kopfsinne“.

Das menschliche Gehirn bezieht die Informationen für die Orientierung aus den Gleichgewichtsorganen, dem Sehsystem und dem Bewegungsapparat. Diese Informationen müssen gegeneinander berechnet und richtig bewertet werden. Eventuelle Störungen des komplexen Systems führen zu Fehlberechnungen und können vielfältige Varianten von Schwindel auslösen. Dies macht die Behandlung von Schwindelerkrankungen so anspruchsvoll.

Der Schwindel zählt zu den 25 häufigsten Gründen für einen Arztbesuch, wobei eine der häufigsten Ursachen eine Erkrankung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr (peripher-vestibuläre Störung) darstellt. Bei einer ersten Diagnostik wird unter anderem über die Bewegungen der Augen eine Funktionsprüfung des Gleichgewichtsorgans durchgeführt. Weitere Stimulationen des Gleichgewichtsorgans können durch rasche Kopfbewegungen und thermische Reize ausgelöst werden. Zusätzlich bieten sich sowohl Stand-, Gang-, als auch Koordinationsprüfungen an.

Die Behandlung erfolgt je nach Krankheitsbild unterschiedlich und kann sowohl medikamentös, naturheilkundlich, mit gelegentlichen Spritzen oder über Lagerungsbehandlungen (Reposition von gelösten Ohrsteinchen) erfolgen. Aber auch physiotherapeutische Trainings oder eine psychische Beratung sind immer häufiger angebracht.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen für Schwindelerkrankungen. Die sehr genaue und erfolgreiche Klärung der Ursachen ist das Ziel der Fachärzte der HNO Praxis im CITTI-Park, und so sind Dr. Christoph Rehkamp und Sönke Asmuss durch ihre Zusatzqualifikationen auf Schwindeldiagnostik spezialisiert.

Weiterführende Informationen zur neurootologischen Diagnostik und Behandlung finden Betroffene auf der Website der Praxis.

> Gut zu wissen …

Sönke Asmuss und Dr. Christoph Rehkamp haben beide die zertifizierte ärztliche Qualifikation als Audiologen und Neurootologen (BV HNO).

So vielfältig wie die Krankheitsbilder im HNO-Bereich sind auch unsere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg. Die hohen Standards in Beratung, Behandlung und Heilung begründen sich in einem internen HNO-Qualitätszirkel, in dem sich alle Praxispartner kontinuierlich weiterbilden. Für eine präzise Diagnostik und möglichst schonende minimalinvasive Therapien sind die Behandlungsräume auf 262m² in der medicum Gesundheitswelt nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet. Abgestimmt auf individuelle Beschwerden und Bedürfnisse werden bewährte schulmedizinische Verfahren mit naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten kombiniert und begleiten das Motto der HNO-Praxis: „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“.

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HNO Praxis im Citti-Park Flensburg
Dr. Christoph Rehkamp
Langberger Weg 4
24941 Flensburg
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REHO Medical bringt mit CLIP AWAY ein revolutionäres Mittel zur Entfernung von Warzen oder Leberflecken auf den Markt

Mit CLIP AWAY lassen sich ganz ohne Säure und ohne Vereisung erhabene Hautanomalien wie Leberflecke oder Warzen auf natürliche Weise entfernen.

REHO Medical bringt mit CLIP AWAY ein revolutionäres Mittel zur Entfernung von Warzen oder Leberflecken auf den Markt

REHO Medical GmbH: CLIP AWAY

CLIP AWAY ist ein speziell geformtes Kunststoff-Plättchen, welches über eine Zellwucherung gestülpt, dieser die Blutzufuhr abklemmt und absterben lässt.

Etwa 20% der Menschen haben punktuelle Hautanomalien wie Warzen oder Leberflecke. Meistens haben diese eine andere Farbe als die der Haut und fallen auf. Einige betrachten dies als Schönheitsfleck und stören sich nicht daran, aber viele Leute wünschen sich jedoch eine einfache und unproblematische Entfernung. Eine Zellwucherung ist nicht nur eine Frage des Aussehens, sie kann auch die Gefahr eines erhöhten Krebsrisikos bergen. Daher sollten alle Auffälligkeiten der Haut unbedingt von einem Facharzt kontrolliert werden. Stellt sich die Zellwucherung als harmlos heraus, bringt REHO Medical mit CLIP AWAY eine neuartige Methode zur Entfernung ins Spiel.

+++ Natürliche und effektive Entfernung von Zellwucherungen auf der Haut +++

Mit CLIP AWAY startet REHO Medical den Verkauf eines Behandlungsmittels, welches im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden einen komplett anderen Ansatz verfolgt. CLIP AWAY kommt ganz ohne aggressive Mittel wie Säure oder Vereisen aus. Das Kunststoff-Plättchen klemmt die Blutzufuhr der unerwünschten Zellwucherung ab, die Zellen werden nicht mehr mit Blut versorgt und sterben auf ganz natürliche Weise ab. Das Ergebnis: Die Warze oder der Leberfleck fallen nach erfolgreicher Behandlung nach 7 bis 8, maximal 14 Tagen, einfach ab.

Die Vorteile dieser sanften und effektiven Methode liegen auf der Hand. CLIP AWAY verursacht keine Wunde und beschädigt nicht die umliegende Haut. Es ist nicht invasiv und stellt damit eine revolutionäre Behandlungsmöglichkeit dar. Eine Entfernung von Zellwucherungen mit Säure oder Vereisung ist mit gewissen Risiken verbunden, weshalb diese Mittel nicht an allen Körperstellen einsetzbar sind. CLIP AWAY lässt sich dagegen problemlos am ganzen Rumpf und sogar am Kopf anwenden.

+++ CLIP AWAY überzeugt mit einfacher Anwendung +++

Um die Behandlung mit CLIP AWAY zu beginnen, sollten zunächst sowohl die betreffende Hautpartie als auch die Hände, sowie die verwendete Pinzette gereinigt und desinfiziert werden. Zuerst wird die Pinzette geschlossen und deren Spitze durch den Schlitz des CLIP AWAY-Plättchens geführt. Dieses wird bis zum oberen Anschlag der Pinzette geschoben. Anschließend wird die Pinzette geöffnet und die abstehende Hautanomalie erfasst. Danach wird das Plättchen über den Griff der Pinzette vorsichtig nach unten bis über die Zellwucherung geschoben. Besonders gut platziert ist es, wenn es flach auf der umgebenden Haut aufliegt. Zum Schutz wird das CLIP AWAY mit einem beiliegenden Pflaster abgeklebt. „Die Behandlung von abstehenden Zellwucherungen mit CLIP AWAY ist eine einfache und effektive Methode die überzeugt, weil sie zu Hause angewendet werden kann, nicht invasiv ist und völlig ohne Vereisung oder Säure funktioniert“, so Jörg Hofmann, Geschäftsführer der REHO Medical GmbH.

Zurzeit ist CLIP AWAY online über www.clip-away.com zum Preis von 14,99 Euro bestellbar. Eine Packung enthält 6 Einheiten der Kunststoff-Plättchen in 3 verschiedenen Größen, 6 Pflaster, 1 Pinzette sowie 6 Alkoholtupfer zur Desinfizierung und die Gebrauchsanweisung. Der Aufbau eines Vertriebsnetzes für den stationären Handel läuft zudem gerade an. Apotheken, Drogeriemärkte, Sanitätshäuser oder andere am Vertrieb von CLIP AWAY Interessierte können per E-Mail an dialog@reho-medical.com Kontakt zum Hersteller aufnehmen.

Weitere Informationen: http://www.clip-away.com

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Das Team um den geprüften PR-Berater (DAPR) Holger Ballwanz besteht aus Public Relations Experten (PR-Berater und PR-Redakteure, Mediaberater und Mediaplaner, Grafiker und Mediendesigner sowie Fotografen) mit umfassender Berufspraxis in Public Relations, Journalismus, Marketing, Mediaplanung und Werbung.

Weitere Informationen über die PR-Agentur PR4YOU sind im Internet unter www.pr4you.de & www.pr-agentur-pr4you.de abrufbar.

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Laser-Augen-OP: Übernahme der Kosten – Entscheidung BGH

Bundesgerichtshof (BGH) zur Notwendigkeit und Kostenerstattung durch Private Krankenversicherung bei der Laser-Augen Operation

Laser-Augen-OP: Übernahme der Kosten - Entscheidung BGH

Entscheidung des Bundesgerichtshofs – von AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB

Die Fortschritte und der Einsatz neuer Techniken in der Medizin ermöglichen heutzutage die Behandlung zahlreicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen. So kann durch die so genannte Lasik – Operation eine Fehlsichtigkeit der Augen oft erfolgreich behandelt werden.

Eine Laser-Operation der Augen ist jedoch kein preiswerter operativer Eingriff, vielmehr muss der Patient dafür schon tief ins Portemonnaie greifen, da eine Laser-Operation in aller Regel nicht von der Privaten Krankenversicherung gezahlt wird.

Hauptablehnungsgrund der Privaten Krankenversicherung ist die fehlende medizinische Notwendigkeit der Heilbehandlung, da eine Fehlsichtigkeit der Augen oftmals durch das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen ausgeglichen werden können.

Die Rechtsprechung in den Instanzengerichten war bis zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs am 29. März 2017 zum Aktenzeichen IV ZR 533/15 uneinheitlich. Teilweise wurden durch die Instanzengerichte die Rechtsstreite bezüglich der Übernahme der Kosten durch die Private Krankenversicherung abgewiesen oder der Klage wurde vollständig der Erfolg zugesprochen, mit der Folge, dass der Private Krankenversicherer die Kosten der Operation zu übernehmen hat.

Dieser uneinheitlichen Rechtsprechung hat der Bundesgerichtshof mit seiner Entscheidung vom 29. März 2017 (IV ZR 533/15) nunmehr ein Ende gesetzt.

Mit welcher Frage musste sich der Bundesgerichtshof auseinandersetzen?

In der überwiegenden Zahl der Fälle lehnten die Privaten Krankenversicherer die Übernahme der Kosten einer Laser – Operation der Augen ab. Hauptargument für die Ablehnungsgründe war, dass es sich bei einer solchen Operation nicht um die Behandlung einer bedingungsmäßigen Krankheit handelt und der Eingriff nicht medizinisch notwendig ist.
Die Privaten Krankenversicherer beriefen sich dabei auf die dem Vertrag zugrundeliegenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB), die insoweit den Musterbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung (MB/MK) entsprechen. So ist in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen meist gleich in § 1 folgendes geregelt:
„Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen …“

Nunmehr hatte der Bundesgerichtshof die Frage zu klären, ob es sich bei der vor der Operation vorhandenen Fehlsichtigkeit um eine bedingungsmäßige Krankheit handelt und die zu deren Beseitigung durchgeführte Operation medizinisch notwendig gewesen ist.

Wie hat der Bundesgerichtshof diese Frage entschieden?

Die Vorinstanzen, das Amtsgericht Heidelberg in erster Instanz und das Landgericht Heidelberg in der Berufungsinstanz, hatten sich der Auffassung der Privaten Krankenversicherung angeschlossen und die Übernahme der Kosten für die Laser-Operation abgelehnt. Aufgrund der nicht einheitlichen Rechtsprechung der Instanzengerichte und mangels Vorliegens einer höchstrichterlichen Entscheidung hat das Landgericht Heidelberg die Revision zugelassen.

Die Versicherungsnehmerin verfolgte vor dem Bundesgerichtshof ihre Ansprüche auf Bezahlung der Kosten für die Laser – Operation durch den Privaten Krankenversicherer weiter und hatte in der Sache Erfolg.

Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung des Landgerichts Heidelberg aufgehoben und den Rechtsstreit zur neuen Verhandlung dorthin zurückverwiesen.

Was waren die Gründe für die Aufhebung der Entscheidung durch den Bundesgerichtshof?

Das Landgericht Heidelberg hatte in seiner Entscheidung das Vorliegen einer bedingungsmäßigen Krankheit mit der Begründung verneint, dass es sich bei der streitgegenständlichen Fehlsichtigkeit um einen natürlichen Alterungsprozess handelt, welcher bei 30 – 40% der Menschen im mittleren Alter auftrete und daher noch keinen Krankheitswert im Sinne der Allgemeinen Versicherungsbedingungen habe.
Diese Auffassung teilte der Bundesgerichtshof nicht. Vielmehr stellte er darauf ab, wie ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer die Allgemeinen Versicherungsbedingungen verstehen darf.

In den Entscheidungsgründen des Bundesgerichtshofs liest sich das wie folgt:
„Ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer wird vielmehr davon ausgehen, zum Normalzustand der Sehfähigkeit gehöre ein beschwerdefreies Lesen und eine gefahrenfreie Teilnahme am Straßenverkehr, er wird das Vorliegen einer bedingungsgemäßen Krankheit annehmen, wenn bei ihm eine nicht nur ganz geringfügige Beeinträchtigung dieser körperlichen Normalfunktion vorliegt, die ohne Korrektur ein beschwerdefreies Sehen nicht ermöglicht. Dies folgt schon daraus, dass eine Krankheit nach dem gewöhnlichen Sprachgebrauch auch dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine nicht ganz unerhebliche Störung körperlicher oder geistiger Funktionen mit sich bringt und deshalb die Notwendigkeit einer Heilbehandlung begründet.“

Der Bundesgerichtshof kam damit zu dem Ergebnis, dass eine Fehlsichtigkeit der Augen, sofern sie durch das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen korrigiert werden muss, eine bedingungsgemäße Krankheit im Sinne der Allgemeinen Versicherungsbedingungen darstellt.

Laser-Operation als Heilbehandlung?

Zur Frage, ob die Laser – Operation auch eine medizinisch notwendige Heilbehandlung darstellt, machte der Bundesgerichtshof deutlich, dass dies immer einer Einzelfallentscheidung bedarf. Dies war auch der Grund, warum das Urteil des Landgerichts Heidelberg aufgehoben und zur neuen Verhandlung zurückverwiesen wurde. Das Landgericht Heidelberg hatte diesbezüglich keine ausreichende Sachverhaltsermittlung durchgeführt, so dass eine abschließende Entscheidung durch den Bundesgerichtshof nicht möglich war.
Jedoch gab der Bundesgerichtshof dem Landgericht Heidelberg verschiedene Hinweise mit auf den Weg, was es bei seiner Entscheidung zu beachten habe. In diesen Hinweisen macht der Bundesgerichtshof deutlich, wann er bei einer Laser – Operation der Augen von einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung ausgehen würde. Den Hinweisen ist im Ergebnis zu entnehmen, dass eine Laser – Operation zur Behandlung der Fehlsichtigkeit der Augen stets medizinisch notwendig sein dürfte, wenn es zumindest nach den objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Behandlung vertretbar war, sie als notwendig anzusehen. Eine Vertretbarkeit hält der Bundesgerichtshof nach seinen Ausführungen im Urteil bereits dann für gegeben, wenn durch die Laser – Operation bereits eine Verbesserung oder Linderung des Krankheitsbildes erreicht wird.

Abschließend machte der Bundesgerichtshof deutlich, dass es gerade nicht darauf ankommt, ob die Fehlsichtigkeit durch die Versorgung mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden kann.

Fazit: BGH Entscheidung zur Heilbehandlung und medizinische Notwendigkeit von Laser-Operationen zur Behandlung der Fehlsichtigkeit erleichtert die Argumentation der Versicherungsnehmer

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs nimmt den Privaten Krankenversicherern einen entscheidenden Ablehnungsgrund weg. Der Private Krankenversicherer kann sich also nicht mehr erfolgreich damit verteidigen, dass die Fehlsichtigkeit der Augen keine Krankheit darstellt. Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung mit aller Deutlichkeit klar gemacht, dass die Fehlsichtigkeit der Augen eine bedingungsgemäße Krankheit im Sinne der Allgemeinen Versicherungsbedingungen darstellt.

Jedoch hat der Bundesgerichtshof den Privaten Krankenversicherern nicht jede Argumentationsmöglichkeit geraubt, um ihre Eintrittspflicht im Leistungsfall abzulehnen. Die Frage der medizinisch notwendigen Heilbehandlung wird immer eine Frage des Einzelfalls bleiben. Jedoch wird dem Versicherungsnehmer hier die Argumentation wesentlich erleichtert werden, da es für das Vorliegen einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung bereits ausreichend ist, wenn die Laser – Operation zum Zeitpunkt der Behandlung vertretbar war.

Es bleibt abzuwarten, ob sich der Bundesgerichtshof in der Zukunft noch einmal ausführlicher mit der Frage der medizinischen Notwendigkeit von Laser – Operationen zur Behandlung der Fehlsichtigkeit der Augen befassen muss. Dies wird zumindest wohl dann der Fall sein, wenn das LG Heidelberg seine Entscheidung erneut getroffen und begründet hat.
Die Rechtsanwälte prüfen gerne die Ihrem Vertrag zugrunde liegenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen und beraten Sie, ob Ihr Privater Krankenversicherer die Kostenübernahme einer Laser – Operation zu Unrecht abgelehnt hat. Hier kann ein Versicherungskunde, sollte er sich gegenüber seiner Privaten Krankenversicherung durchsetzen können, sicherlich 2000 bis 3000 Euro sparen.

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Allgemein

Hornhautverkrümmung und Grauer Star

Wie lassen sich beide Augenleiden gemeinsam behandeln?

Hornhautverkrümmung und Grauer Star

Eventuell ohne Brille nach Katarakt Operation. (Bildquelle: © Jürgen Fälchle – Fotolia.com)

Definition Hornhautverkrümmung

Bei einem gesunden Auge bündelt die Hornhaut zusammen mit der Augenlinse einfallende Lichtstrahlen auf der Netzhaut. Somit ist es möglich, klar und deutlich zu sehen. Bei einer Hornhautverkrümmung wird durch die ungleichmäßige Form der Hornhaut das einfallende Licht verzerrt auf der Netzhaut abgebildet, dieses führt zu einer unscharfen Sicht. Die Hornhautverkrümmung, auch Astigmatismus genannt, ist meist angeboren und wird mit herkömmlichen Sehhilfen ausgeglichen.

Definition Grauer Star

Als Grauen Star, auch unter dem Namen Katarakt bekannt, bezeichnet man eine Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Die Katarakt macht sich im Anfangsstadium durch eine verschwommene Sicht, wie durch einen Nebelschleier, bemerkbar. Im weiteren Verlauf kommen immer mehr Symptome hinzu. Erhöhte Lichtempfindlichkeit, Blendung und abnehmendes Kontrastsehen schränken die Lebensqualität im Alltag deutlich ein. Mit zunehmender Sichtverschlechterung bleibt in den meisten Fällen nur eine Operation als Behandlungsmöglichkeit. Die Katarakt ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, vielmehr ist sie eine Alterserscheinung, die meist ab dem 60. Lebensjahr eintritt.

Was hat eine bestehende Hornhautverkrümmung mit einer Katarakt-Operation zu tun?

Im Zuge einer Operation des Grauen Star kann auch eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden. Wie funktioniert das? Bei einer Katarakt-Operation wird die getrübte Linse durch eine künstliche klare Linse, eine sogenannte Intraokularlinse, ersetzt. In der Standardvariante besitzt diese Linse nur einen Brennpunkt und verhilft dem Patienten nach dem Eingriff zu einer scharfen Sicht in nur einer Entfernung, also entweder im Nah- oder im Fernbereich. Für den anderen Sichtbereich muss weiterhin auf Sehhilfen zurückgegriffen werden.

Vorteile von torischen Linsen bei der Katarakt in Verbindung mit einer Hornhautverkrümmung

Mit einer torischen bzw. zylindrischen Intraokularlinse erreicht man mehr. Sie verfügt über eine spezielle Form der Linsenoberfläche, die eine Hornhautverkrümmung kompensieren kann. Soll gleichzeitig auch die Alterssichtigkeit korrigiert werden, so empfiehlt sich eine torische Multifokallinse. Diese verfügt über mehrere Brennpunkte und kann sowohl die Fern- als auch die Nahsicht korrigieren. Ein scharfer Blick in alle Entfernungen wird somit wieder möglich. Der Eingriff wird meist ambulant durchgeführt und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Er ist heutzutage sehr sicher, schmerzfrei und dauert nur etwa zehn bis zwanzig Minuten. Wer sich für eine Operation des Grauen Star entscheidet, kann folglich dank modernster Linsen zusätzlich andere bestehende Sehfehler, wie z.B. eine Hornhautverkrümmungoder Alterssichtigkeit, korrigieren lassen. Die visuelle Lebensqualität steigt, man sieht seine Umwelt wieder klar und deutlich – und auf Sehhilfen kann verzichtet werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
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10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
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Allgemein

Was tun beim Zufallsbefund Aneurysma?

Diakonie Klinik für Neurochirurgie in Siegen für die Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis: Aneurysma operativ ausschalten

Was tun beim Zufallsbefund Aneurysma?

Die Diagnose Aneurysma. (Bildquelle: © aleksandarfilip – Fotolia.com)

MÄRKISCHER KREIS / LÜDENSCHEID. Die routinemäßige Anwendung bildgebender Verfahren wie der Kernspin- bzw. Computertomografie fördert manchmal Diagnosen zutage, mit denen keiner gerechnet hätte. So ist es zunehmend häufiger dem Zufall zu verdanken, dass ein sogenanntes Aneurysma diagnostiziert wird. Dabei handelt es sich um eine Gefäßaussackung im Gehirn, die lebensbedrohlich werden kann, wenn sie platzt oder zu bluten beginnt. Wird bei einem CT des Kopfes ein Aneurysma festgestellt, ist Expertenrat gefragt. Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun und sein Team in der Neurochirurgie im Klinikum Jung Stilling der Diakonie in Siegen helfen Patienten bei der Bewertung der Diagnose und der Antwort auf die Fragen: Ist eine Operation die richtige Entscheidung und wenn ja, welches Verfahren sollte dabei angewendet werden.

Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird, ist Expertenrat gefragt

Ein zufällig entdecktes Aneurysma muss nicht bedeuten, dass zwingend eine Operation ansteht. Es kommt bei der Risikobewertung für eine Blutung vielmehr entscheidend auf die Lage und Größe des Aneurysmas an und darauf, ob der Patient Vorerkrankungen hat. Rauchen wird zudem als Risikofaktor für ein Aneurysma angesehen. „Die Entscheidung für oder gegen eine Operation kann stets nur im Einzelfall und individuell erfolgen“, klärt Prof. Braun auf. Die Neurochirurgen im Klinikum Jung Stilling in Siegen wenden bei der Operation verschiedene Verfahren an: das sogenannte Coiling, das Klipping oder das Gefäßmodelling über Stents.

Aneurysma Patienten aus der Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis sind im Diakonie Klinikum bestens aufgehoben

Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Verfahren bei der Behandlung eines Aneurysmas fällt auch unter der Maxime, das Aneurysma mit möglichst wenigen Eingriffen erfolgreich auszuschalten. Unter dieser Prämisse geben die Operateure in der Neurochirurgie der Diakonie Siegen unter bestimmten Voraussetzungen dem Klipping, also der offenen Operation am Schädel, den Vorzug gegenüber dem endovaskulären Coilling, bei dem das Aneurysma über einen Zugang in der Leiste behandelt wird. Beim Klipping wird mit Hilfe von Fluoreszenzmikroskopie operiert.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
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http://www.neurochirurgie-diakonie.de

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