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Zu viele Medikamente: Was leistet Homöopathie?

Viele Patienten nehmen fünf und mehr Medikamente. Wie kann die Homöopathie unterstützen?

Zu viele Medikamente: Was leistet Homöopathie?

Homöopathie kann eventuell eine Hilfe sein. (Bildquelle: © Coloures-Pic / Fotolia)

Wenn Patienten viele Medikamente auf einmal nehmen müssen, können Wechselwirkungen auftreten. Kann die Homöopathie eine Alternative sein?
Einer aktuellen Analyse der Barmer Krankenversicherung zufolge nehmen 21 Prozent der deutschen Bevölkerung fünf und mehr pharmazeutische Wirkstoffe ein. Die Anzahl der Medikamente steigt dabei mit dem Lebensalter. 23 Prozent der Bevölkerung nehmen keine Medikamente ein. Wechselwirkungen der verschiedenen Präparate sind kaum erforscht. Zudem konzentrieren sich Medikamentenstudien aufgrund ihres komplizierten Settings nicht auf ältere Patienten. Dabei kann der Körper älterer Menschen veränderte Organfunktionen aufweisen.

Warum ist Multimedikation ein Problem?

– Viele unterschiedliche Medikamente können in ihrer Kombination unerwünschte Wechselwirkungen erzeugen.
– Für Ärzte wird es zunehmend schwierig, den Überblick zu behalten.
– Die Multimedikation ist kaum wissenschaftlich erforscht.
– Studien für die Wirkung von Medikamenten bei älteren Patienten sind selten.

Gute Erfahrungen bei geriatrischen Patienten mit Homöopathie

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen vielbeachteten Forschungsreader herausgebracht. Darin wird homöopathischen Arzneimitteln in der Versorgungsforschung ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Versorgungsforschung untersucht die Anwendung von Medikamenten in der Praxis. In den Studien wurde in den meisten Fällen eine Besserung der Beschwerden und der Lebensqualität dokumentiert. Eine Langzeitstudie der Charité Universitätsmedizin Berlin dokumentierte eine nachhaltige Besserung durch die homöopathische Therapie bei geriatrischen Patienten.(1) Homöopathische Arzneimittel können neben- und wechselwirkungsarm eingesetzt werden. Gerade bei chronischen Erkrankungen können sie konventionelle Therapien unterstützen oder sogar ersetzen. Insofern kann die Homöopathie im Bereich der Multimedikation Potential entfalten.

Bewusstsein für Homöopathie anstelle von konventionellen Präparaten in der Bevölkerung

Bei den Patienten steigt das Bewusstsein für komplementäre Behandlungsformen. Die Homöopathie ist nach wie vor sehr beliebt. Gerade bei Alltagsbeschwerden oder chronischen Erkrankungen hat sie sich bewährt. Wie problematisch die Wirkung konventioneller Präparate sein kann, wurde im Barmer Arzneimittelreport dokumentiert. Die Barmer beschreibt, 18,2 Prozent der Versicherten habe im Jahr 2017 einen Protonenpumpenhemmer verordnet bekommen. Ein solches Präparat wird zum Beispiel bei Sodbrennen eingesetzt. Bei 40,1 Prozent dieser Patienten habe dafür keine Diagnose vorgelegen. Bei falscher Einnahme kann dieses Medikament zu einer vermehrten Säurebildung führen.

(1) http://www.wisshom.de/dokumente/upload/7cda0_forschungsreader_2016_ergschutzgeb%C3%BChr_180713.pdf.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Problem Multimedikation – Homöopathie als Alternative?

Barmer warnt vor „Arzneimitteltherapie mit Sicherheitslücken.“ Kann Homöopathie unterstützen?

Problem Multimedikation - Homöopathie als Alternative?

Bei der Einnahme ab fünf Arzneimittel sind Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen. (Bildquelle: © stockpics / Fotolia)

In ihrem Arzneimittelreport für das Jahr 2018 analysiert die Barmer Krankenkasse, dass jeder fünfte Bundesbürger im Jahr 2016 fünf oder mehr Arzneimittel eingenommen hat. Die Wechselwirkungen der vielen Medikamente seien dabei Unsicherheitsfaktoren.
Die Ergebnisse der Versorgungsforschung sprechen für die Homöopathie. Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, spricht im Arzneimittelreport von „Sicherheitslücken in der Arzneimitteltherapie“, die durch eine bessere ärztliche Kommunikation und Verfügbarkeit von Informationen vermeidbar seien. In einem Projekt zur digital unterstützten Arzneimitteltherapie sollen Hausärzte bei der Arzneimitteltherapie- und dem Versorgungsmanagement unterstützt werden.

Multimedikation: Vieles spricht für die Homöopathie

Homöopathie kann gerade im Bereich der Multimedikation, also der Verordnung von vielen unterschiedlichen Medikamenten von unterschiedlichen Ärzten, eine Alternative sein. Homöopathische Arzneimittel gelten als nebenwirkungsarm und verträglich.Gerade bei chronischen Leiden ist der Bedarf an eine angepasste Medikation hoch. Wie drängend das Problem ist, zeigt sich im Barmer Arzneimittelreport. Bundesweit leiden nach Angaben der Krankenkasse 5,4 Millionen Menschen an drei chronischen Erkrankungen, 23,3 Millionen an fünf oder mehr. Bei zwei Drittel der Barmer-Versicherten behandelten drei oder mehr Ärzte medikamentös. Wie problematisch die Folgen sein können, stellt die Krankenkasse heraus. Ihrer Analyse zu Folge wurden 1.400 Patienten das Mittel Methotrexat im Rahmen der Krebs- bzw. Rheumatherapie verordnet, obwohl die Patienten zugleich eine eingeschränkte Nierenfunktion vorwiesen und dieses Präparat nicht einnehmen dürften. Die Kasse macht deutlich, dass es den Ärzten gerade bei älteren multimorbiden Patienten schwerfällt, den Überblick über die Medikation und die Wechselwirkungen zu behalten.

Homöopathie bei geriatrischen Patienten zeigt in Studien nachhaltigen Behandlungseffekt

Homöopathische Arzneimittel zeigten in einer Metaanalyse der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (Wisshom) in zahlreichen Studien der Versorgungsforschung eine klinisch relevante Verbesserung der Symptome und der Lebensqualität der Patienten. In ihrem Forschungsreader spricht die Wisshom von einem „klinisch relevanten Nutzen für die Patienten.“ So konnte zum Beispiel eine große Beobachtungsstudie mit 3.981 Patienten über einen Zeitraum von acht Jahren, durchgeführt an der Charite Universitätsmedizin Berlin und in Praxen von über 100 homöopathisch arbeitenden Ärzten in Deutschland und der Schweiz nachweisen, dass unter anderem geriatrische Patienten von einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln profitieren konnten. Der Behandlungseffekt war dabei nachhaltig.

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Neue medizinische Hautpflege mit patentiertem Stimulans-Wirkstoff

Neue medizinische Hautpflege mit patentiertem Stimulans-Wirkstoff

(Bildquelle: BELANO medical AG)

Hennigsdorf b. Berlin, 17. Dezember 2018 – Die BELANO medical AG bringt eine neue mikrobiotische medizinische Hautpflege zur therapiebegleitenden Behandlung bei Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Rosazea, Akne und anderen Hauterkrankungen auf den Markt. Die neue Serie „ibiotics med“ umfasst vier Produkte – Reinigungsmilch, Lotion, Intensivcreme und Akutpflegecreme – und wurde speziell für Betroffene entzündlicher Hauterkrankungen sowie für die Anwendung durch Dermatologen und Heilpraktiker entwickelt.

Der neuartigen Pflege liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei Hautkrankheiten in der Regel die Hautflora – die natürliche Vielfalt gesunder Bakterien auf der Haut – gestört ist. Dadurch können das Immunsystem und die Widerstandskraft der Haut geschwächt werden, pathogene Keime können sich ausbreiten und Entzündungen auslösen. Der in „ibiotics med“ enthaltene patentierte Wirkstoff „stimulans“ – ein Extrakt aus dem Milchsäurebakterium Lactobacillus brevis DSM 17250 – fördert das Wachstum natürlich vorkommender kommensaler (= guter) Bakterien. Er unterstützt so die Wiederherstellung und Stabilisierung einer gesunden Hautflora. Das wurde in klinischen Studien belegt.

„Bisher ist kein anderer Wirkstoff bekannt, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit das Wachstum von Staphylococcus epidermidis und anderen Vertretern der gesunden Hautflora anzuregen“, betont Dr. Christine Lang, Professorin für Mikrobiologie an der TU Berlin und Entwicklerin des Wirkstoffs. Mit „ibiotics med“ komme daher eine wissenschaftlich fundierte dermatologische Neuheit auf den Markt. Die Produkte enthalten keine lebenden Zellen und anders als viele herkömmliche Angebote zur Behandlung entzündlicher Hautkrankheiten auch keine Parabene sowie keine Allergene.

Die medizinische Hautpflege bringt eine gestörte Hautflora wieder in gesunde Balance und hilft dadurch, Symptome von Hauterkrankungen wie Juckreiz, Brennen oder Spannungsgefühl zu mildern und teilweise ganz zu beseitigen. „Wir wissen, wie Menschen unter Neurodermitis, Schuppenflechte und anderen entzündlichen Hautkrankheiten leiden“, betont Christine Lang, „Unser Ziel ist es, diesen Leidensdruck zu verringern und mehr Lebensqualität zu schaffen.“

Bei Neurodermitis zum Beispiel kommt es zur Dysbalance des Mikrobioms der Haut, was mögliche Entzündungen der Haut fördert. Zur Vorbeugung im frühen Stadium und therapiebegleitend können die zu behandelnden Hautpartien mit „ibiotics med“ Reinigungsmilch gesäubert und anschließend mit der Intensivcreme behandelt werden. Im fortgeschrittenen Stadium wird eine Behandlung mit der Akutpflegecreme empfohlen.

Die Anwendung mit „ibiotics med“ kann die beschwerdefreie Zeit verlängern und die Symptome in Akutphasen abmildern. Der Wirkstoff zeigt sowohl bei der Akut-Behandlung wie auch bei der vorbeugenden Pflege einen anti-inflammatorischen Effekt.

Abhängig von der Art der Erkrankung und der Beeinträchtigung der Hautflora sowie von individuellen Umweltbedingungen kann der Regenerationsprozess mehrere Wochen dauern. Studien belegen jedoch, dass durch den mikrobiotischen Wirkstoff „stimulans“ bereits nach 14 Tagen eine Verbesserung der Hautqualität erreicht werden kann. „ibiotics med“ ist für betroffene Kinder ebenso geeignet wie für Erwachsene.

Weitere Informationen und Produktübersicht: www.ibiotics-med.de

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

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Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Gleason Score: Dieser Wert gibt Auskunft über den Prostatakrebs. (Bildquelle: © ChrisChrisW – iStock)

Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

– ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
– ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
– ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.

Wie wird der Gleason-Score bei Prostatakrebs bestimmt?

Um den Gleason Score zu bestimmen, wird eine Gewebeprobe mit Krebszellen untersucht. Dabei werden die vorliegenden Drüsenformationen, also die Drüsenmorphologie der Prostata bewertet und einem bestimmten Grad zugeordnet. Er kann zwischen den Werten sechs und zehn liegen. Je niedriger der Gleason-Score, umso langsamer wächst der Prostatakrebs und bildet mit geringerer Wahrscheinlichkeit Metastasen. Je höher der Wert ist, umso aggressiver sind die untersuchten Krebszellen. Ein Gleason Score von

– 6 kennzeichnet eine geringe,
– einer von 7 eine mittlere und
– ein Wert von 8 bis 10 eine hohe Aggressivität.

Gleason Score zeigt, wie weit sich das Gewebe durch Prostatakrebs verändert hat

Der Pathologe, der die Gewebeprobe untersucht, bewertet das Gewebe anhand von festgelegten Kriterien und aufgrund seiner Erfahrung. Er nimmt dabei in den Blick, wie weit sich das Tumorgewebe morphologisch von gesundem Ausgangsgewebe entfernt hat. Je ähnlicher es seinem Ausgangsgewebe ist, ist von einer geringen Aggressivität und einem niedrigen Risiko für ein schnelles Tumorwachstum auszugehen. Der Gleason-Score hat sich weltweit als Gradierungssystem bei Prostatakrebs etabliert. Er betrachtet ausschließlich sogenannte architektonische Werte, also Form und Anordnung der Prostatadrüsen. Die ermittelten Werte werden in fünf vorgegebene Muster eingeteilt. In Abhängigkeit des Gleason Scores empfehlen die ärztlichen Leitlinien zur Behandlung von Prostatakrebs weitere Untersuchungen. Das kann je nach Gleason Score eine Magnetresonanztomographie (>8) oder eine Skelettszintigraphie (>8 und PSA Wert von 10 ng/ml) zum Ausschluss von Metastasen sein.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Diagnose Aneurysma – Hilfe in der Metropolregion Köln

Aneurysma – was ist das und wie wird es diagnostiziert? Neurochirurgie im Einzugsbereich Köln informiert

Diagnose Aneurysma - Hilfe in der Metropolregion Köln

Ein Aneurysma ist eine Gefäßaussackung. (Bildquelle: © Gorodenkoff – Fotolia)

KÖLN. Ein Aneurysma ist tückisch, denn es macht sich häufig nicht durch bestimmte Symptome bemerkbar. Aneurysmen können an verschiedenen Gefäßen des Körpers auftreten. Wird ein Aneurysma im Gehirn diagnostiziert, ist ein Neurochirurg der richtige Ansprechpartner. Was genau ist ein Aneurysma? Zunächst einmal handelt es sich dabei um Aussackungen von Gehirnarterien. Sie können symptomfrei sein oder sich in einem frühen Stadium durch Kopfschmerzen oder Nervenausfälle bemerkbar machen. Dramatisch wird der Krankheitsverlauf dann, wenn es zu sogenannten Subarachnoidalblutungen kommt. Dabei hat der Patient aus heiterem Himmel plötzlich nicht auszuhaltende Kopfschmerzen und verliert innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein. Auch Nackensteifigkeit, Lähmungen und Benommenheit können auf eine Hirnblutung hinweisen. In den meisten Fällen ist ein Aneurysma Ursache dafür, seltener ein Angiom, also eine sogenannte arteriovenöse Malformation (AVM). In etwa 20 Prozent der Fälle bleibt unklar, warum eine Hirnblutung entsteht.

Neurochirurgie (Region Köln): Aneurysmen der Gehirnarterien werden oft zufällig entdeckt

Weil Aneurysmen oft symptomfrei bleiben können, werden sie häufig im Rahmen von Untersuchungen zu anderen Erkrankungen entdeckt. Wurde ein Aneurysma diagnostiziert, suchen die Neurochirurgen im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, die zunehmend Patienten aus dem Großraum Köln behandeln, nach weiteren Gefäßmissbildungen, denn manchmal zeigen Patienten mit intrakraniellen Aneurysmen weitere Gefäßaussackungen. Die Diagnose eines Aneurysmas der Blutgefäße im Gehirn erfolgt mit Hilfe der Computertomographie (CT), die die Gefäße im Gehirn darstellt. Wird bei dieser Untersuchung eine Aussackung der Schlagadern im Gehirn festgestellt, wird der Neurochirurg seine Behandlung von der Größe, der Lage, dem Alter und dem Allgemeinzustand des Patienten abhängig machen.

Clipping und Coiling – Behandlung eines Aneurysmas in der Neurochirurgie im Raum Köln

Die Neurochirurgen am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen wenden zwei Verfahren zur Behandlung eines Aneurysmas an. Das sogenannte Clipping zielt dabei auf die Unterbrechung der Versorgung des Aneurysmas durch eine Operation. So kann verhindert werden, dass das Aneurysma platzt. Je nach Form und Ausdehnung kann ein Verschluss auch über eine Metallspirale, sogenannte Coils, erfolgen. Diese Metallspiralen sind unterschiedlich groß und werden über einen Zugang von der Leiste aus über einen Katheter bis zur Gefäßaussackung vorgeschoben. Durch den Reiz dieses Fremdkörpers kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels. Das ist durchaus gewünscht, denn so kann das Gefäß verschlossen werden und nicht mehr platzen.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Psoriasis-Arthritis erfolgreich natürlich behandeln

Deutliche Besserung bei der Psoriasis Arthritis nach 1,5 Jahren Behandlung mit dem Sivash-Schlick

Psoriasis-Arthritis erfolgreich natürlich behandeln

Jurij Leschenko

Die langen 1,5 Jahre hat der Jurij Leschenko aus dem Poltawa Gebiet der Ukraine seine sehr schwere Form der Psoriasis Arthritis mit dem Sivash-Schlamm behandelt und das mit großem Erfolg. Die schuppenden Stellen waren fast komplett verschwunden. Die Gelenke schmerzten viel weniger und die Dosis der Schmerzmittel konnte deutlich reduziert werden.
Die Behandlungen mit dem Sivash-Schlick hat Herr Leschenko in eigenem Bad zu Hause gemacht. Zuerst war er auch direkt an dem Salzsee Sivash. Er konnte dort aber nur 10 Tage aushalten, weil seine von der Psoriasis bedeckte Haut an vielen Stellen offen war und in der konzentrierten Sole des Salzsees unerträglich stark brannte.
Die ersten positiven Ergebnisse der Behandlung mit dem Sivash-Soleschlick konnte Herr Leschenko bei sich erst nach einem Jahr sehen.

In diesem Video erzählt der Mann seine ganze Geschichte:
Psoriasis-Arthritis natürlich behandeln – Erfahrungsbericht vom Jurij Leschenko, 2016

Es gibt noch ein Video vom Jurij Leschenko aus dem Jahr 2017. Darin erzählt er über seine Psoriasis-Arthritis in der Zeit nach der intensiven Behandlung mit Heilschlamm

Die Firma ALNOVA importiert und vertreibt in EU und Schweiz das einzigartige Peloid aus dem Salzsee Siwasch (engl. Sivash). Das ist ein salz-, magnesium- und sulfidhaltiger Meeresschlick, der in der rosa, an Beta-Carotin reichen, konzentrierten Sole entsteht. Auch die Sole des Salzsees und das besondere naturbelassene Meersalz, das durch die Verdunstung der rosa Sole entsteht, gehören zum Lieferprogramm des Unternehmens.

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Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Informationen zur Therapie mit fokussiertem Ultraschall bei Prostatakarzinom

Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Ultraschall und MRT Einsatz bei der Prostata Behandlung. (Bildquelle: © RFBSIP – Fotolia)

Impotenz und Harninkontinenz sind die möglichen Nebenwirkungen einer konventionellen Behandlung von Krebs an der Prostata. Bei einer Operation (radikale Prostatektomie), aber auch bei einer Strahlentherapie kann es zu diesen unerwünschten Nebenfolgen kommen, die starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Männer haben kann. Studien konnten nachweisen, dass es vor allem diese möglichen Therapiefolgen sind, die Männer mit der Diagnose Prostata-Krebs am meisten beschäftigen und sie mit großer Sorge erfüllen (1). Zu den neueren, minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs gehört das TULSA Verfahren.
Dabei kommt hochintensiver Ultraschall unter Echtzeit-MRT-Kontrolle zum Einsatz. Vereinfacht dargestellt wird dabei das Krebsgewebe zielgerichtet durch Ultraschallenergie verkocht. Die Prostata wird von innen heraus und nicht von außen behandelt. Klinische Studien zeigen, dass das TULSA Verfahren unerwünschte Therapiefolgen wie Impotenz oder Harninkontinenz minimieren kann.

Das TULSA Verfahren zur Behandlung von Krebs an der Prostata im Überblick

Wie läuft eine TULA Behandlung bei Prostatakrebs ab? TULSA ist die Abkürzung für Transurethale Ultraschall Ablation der Prostata. Infrage kommt die Therapie für Patienten mit Tumoren, die einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen (Gleason Score 6 bis teilweise 7). Die Behandlung lässt sich folgendermaßen darstellen: Der Patient wird unter Vollnarkose in einem MRT-Gerät und nicht in einem Operationssaal behandelt. Der Ultraschall-Applikator wird über die Harnröhre in die Prostata eingeführt. Gleichzeitig erfolgt eine rektale Kühlung. Zuvor genau definierte Bereiche der Prostata werden mit Hilfe von Ultraschall erhitzt. Auch eine komplette Abtragung des Prostatagewebes kann so erfolgen. Der Behandlungsablauf wird mit Hilfe von Echtzeit-MRT fortdauernd überwacht. Der Vorteil dieses Verfahrens ist u.a. seine Präzision: Die Ultraschallenergie wird genau auf die Bereiche der Prostata gerichtet, die behandelt werden müssen. Nicht betroffenes Gewebe und die empfindlichen Nervenbahnen von Blase und Darm und die Erektionsfunktion werden geschont.

Die Kombination von MRT und Ultraschall zur Behandlung von Krebs an der Prostata

Das TULSA Verfahren kombiniert die bildgebende Technik über MRT und hochintensivem Ultraschall zu einem Verfahren, dass sich durch eine vergleichsweise hohe Präzision kennzeichnen lässt. Kommt es während der Behandlung zu Veränderungen der Prostata, liefert das MRT in Echtzeit die entsprechenden Bilder. So kann der Arzt den Behandlungsbereich flexibel anpassen. In vielen Fällen ist die Rekonvaleszenz nach einer TULSA-Behandlung recht kurz. Der Arzt entscheidet nach der Behandlung, ob der Patient am selben Tag wieder nach Hause kann oder noch über Nacht bleiben soll.

1) Prostate Cancer: Living, not Just Surviving Survey. Results of a pan-European survey of prostate cancer patients, caregivers and healthcare professionals. Beerse (Belgium) 2015.

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Was ist eine gutartige Prostata Vergrößerung?

Ist die Prostata vergrößert, kann eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) die Ursache sein

Was ist eine gutartige Prostata Vergrößerung?

Zwei Ansätze bei einer gutartigen Prostata Vergrößerung. (Bildquelle: © WrightStudio – Fotolia)

Kommt es bei Männern zu Störungen beim Wasserlassen, kann die Ursache eine gutartige Vergrößerung der Prostata sein. Die Prostata ist ein Organ etwa in der Größe einer Kastanie. In der Drüse wird das Sekret gebildet, das der Samenflüssigkeit beigemischt wird und das so die Beweglichkeit der Spermien verbessert. Die benigne Prostatahyperlasie ist die häufigste Ursache für Störungen beim Wasserlassen bei Männern. Rund 50 Prozent der Männer in einem Alter über 60 Jahre zeigen eine gutartige Vergrößerung der Drüse. Warum sich die Prostata gutartig vergrößert, ist nicht vollständig geklärt. Nachweislich kann eine Prostatavergrößerung die Folge eines Ungleichgewichts zwischen weiblichen und männlichen Hormonen mit fortschreitendem Alter sein. In der Folge kommt es zu einer Überwucherung von Prostatazellen. Eine Größenveränderung an der Prostata wird noch nicht als Krankheit bezeichnet. Erst wenn Beschwerden entstehen, raten Urologen zu einer Behandlung.

Symptome und Diagnose einer gutartig vergrößerten Prostata

Liegt ein benignes Prostatasyndrom vor, kommt es zu Schwierigkeiten beim Harnlassen. Betroffene Männer haben das Gefühl, die Blase sei nicht vollständig entleert, der Harnstrahl kann abgeschwächt sein oder das Harnlassen (Miktikion) ist verlängert. Diese Symptome werden als obstruktive Symptome bezeichnet. Irritative Symptome sind durch häufiges Wasserlassen mit kleinen Urinmengen, häufiges nächtliches Wasserlassen oder einschießenden Harndrang gekennzeichnet. Die Schwere der Symptome wird in die Stadien I bis III eingeteilt, wobei es im dritten Stadium zu Auswirkungen auf die Nierenfunktion kommen kann. Zur Diagnose und Einordnung einer gutartigen Prostatavergrößerung werden verschiedene Verfahren angewendet, u.a. die Tastuntersuchung wie die PSA-Bestimmung, um zwischen einer gutartigen und einer bösartigen Ursache für die Vergrößerung unterscheiden zu können. Zudem werden der Harnstrahl und der Blasendruck gemessen sowie bildgebende Verfahren angewandt.

Welche Therapien kommen zur Behandlung bei einer gutartig vergrößerten Prostata zum Einsatz

Die Therapie bei einem benignen Prostatasyndrom lässt sich in zwei Ansätze einteilen: Die medikamentöse und die operative Therapie. Neben pflanzlichen Präparaten werden zudem Alphablocker oder 5-Alpha-Reduktasehemmer eingesetzt. Die operativen Verfahren beschränken sich heute auf den transurethralen Zugangsweg in die Prostata. Offene operative Verfahren werden kaum noch angewendet, weil sie zu Komplikationen wie erektilen Dysfunktionen führen können und lange Rekonvaleszenz-Zeiten bedeuten. Zu den neueren minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung einer vergrößerten Prostata gehört das TULSA Verfahren. Dabei wird die vergrößerte Prostata mit Hilfe von Ultraschall unter MRT-Kontrolle behandelt. Die Therapie kann dabei exakt auf die Anatomie des Patienten angepasst werden.

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Krebs an der Prostata: Was ist Ultraschall?

Die Ultraschall-Behandlung gehört zu den neueren Verfahren bei Krebs an der Prostata

Krebs an der Prostata: Was ist Ultraschall?

Bei der Behandlung von Prostata Krebs kommt die Ultraschallenergie zum Einsatz. (Bildquelle: © auremar – Fotolia)

Ultraschall – also die Art von Schall, deren Frequenzen oberhalb des menschlichen Hörbereichs liegt – ist in der Medizin hauptsächlich aus der Diagnostik bekannt. Die Sonographie, also die diagnostische Anwendung von Ultraschall, nutzt dabei die Tatsache, dass Ultraschall je nach Material, auf das er auftritt, reflektiert, absorbiert, gestreut oder hindurchgelassen wird. Wie bei anderen Wellen treten Brechung, Beugung und Interferenz auf. Dadurch können innere Organe auf einem Ultraschallbild dargestellt werden. Doch Ultraschall kann auch therapeutisch eingesetzt werden, zum Beispiel in der Behandlung von bestimmten Arten von Prostatakrebs. So nutzt zum Beispiel das TULSA Verfahren zur präzisen, nebenwirkungsarm Ablation des Krebsgewebes in der Prostata hochintensiven Ultraschall.

Ultraschall: Therapeutischer Einsatz in der Behandlung von bösartigen Erkrankungen an der Prostata

Beim Einsatz von Ultraschallenergie in der Therapie von Prostatakrebs handelt es sich um ein neues Verfahren, das seit etwa zwei Jahren auch in Deutschland im klinischen Einsatz ist. Vorherige und laufende Studien kamen bereits zu positiven Ergebnissen. Derzeit läuft eine großangelegte amerikanische Studie, die sogenannte TACT-Pivotstudie, deren erste Daten eine Reduktion des PSA-Wertes nach einer TULSA-Behandlung dokumentieren. Doch was genau ist Ultraschall und wie wird er in der TULSA-Behandlung eingesetzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata nutzt hochintensiven Ultraschall

Ultraschall weist Frequenzen oberhalb des Bereichs auf, den das menschliche Ohr noch hören kann. Seine Frequenzen liegen bei 16 kHz bis zu 1 GHz (Hyperschall). Sind die Frequenzen zu niedrig, um vom Gehör erfasst zu werden, spricht man von Infraschall. Hochintensiver Ultraschall ist in der Lage, Gewebe zu erhitzen – und diese Eigenschaft macht sich das TUSLA-Verfahren zunutze. Während der Behandlung wird ein zuvor fest definierter Bereich unter MRT-Überwachung mit hochintensivem Ultraschall erhitzt. Die Krebszellen werden quasi verkocht und dann über das Blut abtransportiert. Der Patient befindet sich dabei in Vollnarkose. Über die Harnröhre wird der Ultraschall-Applikator in die Prostata eingeführt. Der Vorteil dieses Verfahrens: Die umliegenden empfindlichen Organstrukturen von Blase, Darm und die Erektionsfunktion werden geschont. Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz können minimiert werden.

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Homöopathie – Evidenz bezieht auch den Patienten ein

Prof. Andreas Michaelsen: Auch konventionelle Medizin erfüllt nicht immer die Kriterien der Evidenz

Homöopathie - Evidenz bezieht auch den Patienten ein

Apothekerverband spricht sich für die Homöopathie aus. (Bildquelle: © rh2010 – Fotolia)

Homöopathie raus aus der Kassenleistung und auch raus aus den Apotheken? Diese Forderungen haben Vertreter des Gemeinsamen Bundesausschusses und der Krankenkassen kurz vor dem Deutschen Apothekertag in München losgetreten und begründen sie mit der angeblich fehlenden Evidenz homöopathischer Arzneimittel. Prof. Andreas Michalsen von der Berliner Charité stellt vor diesem Hintergrund klar, die Evidenz, also die empirisch nachgewiesene Wirksamkeit, sei vielleicht bei 20 Prozent der ärztlichen Methoden tatsächlich nachgewiesen. Michalsen nennt ein Beispiel: Würde alles, was nicht evidenz-, sondern erfahrungsbasiert ist aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen ausgeschlossen, müsse konsequenterweise die komplette Chirurgie geschlossen werden und wohl auch so manche Apotheke. Auch Vertreter der Apotheker- und Industrieverbände sehen die Homöopathie weiterhin als Bestandteil des Angebots in Apotheken. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands Fritz Becker betont, Evidenz bestehe nicht nur aus einem wissenschaftlichen Nachweis, sondern zugleich in der persönlichen Erfahrung.

Apothekerverbände sprechen sich für die Homöopathie in Apotheken aus

Die Erfahrung des Arztes, die wissenschaftliche Erkenntnis und der Wunsch des Patienten in ihrem Zusammenspiel führten zu Evidenz, führt Becker mit Blick auf die Definition der Evidenzbasierten Medizin an. Unter diesen Aspekten sei es um die Homöopathie gut bestellt, lautet seine Einschätzung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen hätten mittlerweile die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel belegt. Zudem hätten Umfragen zufolge 56 Prozent der Deutschen bereits homöopathische Arzneien verwendet. 66 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Wahlfreiheit zwischen konventionellen und komplementärmedizinischen Arzneien in Apotheken aus.

Hochrangige politische Vertreter setzen sich für die Homöopathie ein

In der Politik stellen sich unter anderem Dr. Ralf Brauskiepe, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, sowie Manne Lucha, Gesundheitsminister von Baden-Württemberg, den Forderungen der Homöopathie-Gegner entgegen. Brauskiepe hatte sich erst vor kurzem für die integrative Medizin und die Homöopathie eingesetzt. Lucha hatte im Frühjahr angekündigt, die alternativen Arzneimitteln gehörten langfristig in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Auch Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery stellte im Gespräch mit dem bayerischen Rundfunk heraus, es sei eine Tatsache, dass Homöopathie vielen Menschen helfe.

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