Tag Archives: Betrag

Allgemein

Abschied vom Bargeld?

Brisante Neuerscheinung von Michael Brückner

Abschied vom Bargeld?

Autor Michael Brückner (Archiv Brückner)

Dieses Statement war sicher ganz nach dem Geschmack der Cash-Freunde: „Bargeld als solches ist völlig unbestritten“, sagte Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny im Sommer. Die Diskussionen über eine geplante Bargeld-Abschaffung hält er für eine „Scheindebatte“. Doch das Thema bleibt auf wundersame Weise auf der politischen Agenda.

Vielleicht, weil damit viele Probleme auf einen Schlag gelöst würden. Der Finanzjournalist Michael Brückner beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Achtung! Bargeldverbot“ mit den Hintergründen – und mit den Alternativen zum Bargeld.

Eine Welt, in der man einen Goldbarren nicht mehr bar bezahlen kann, in der sogar der Käufer eines Gebrauchtwagens den vereinbarten Preis überweisen muss, und in der man an der Rezeption diskret den Kopf schüttelt, wenn man eine höhere Hotelrechnung mit Euro-Scheinen begleichen möchte. Ist das vorstellbar? Und ob. Meint zumindest der Lindauer Wirtschaftsjournalist und Autor Michael Brückner. Es könnte sogar noch schlimmer kommen. Möglicherweise werde das Bargeld europaweit komplett verboten. Dann müsse man – wie heute schon in Schweden üblich – sogar die Benutzung einer öffentlichen Toilette mit dem Smartphone zahlen.

Autor Brückner dazu: „Mancher arglose Zeitgenosse in Deutschland und Österreich hält EU-weite Bargeld-Restriktionen oder sogar –Verbote noch immer für krude Verschwörungstheorien. Von wegen. Immer mehr prominente Ökonomen und Politiker plädieren für die Abschaffung des Bargelds. Die Phalanx reicht vom ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, Ken Rogoff, über den früheren US-Finanzminister Larry Summers bis hin zu dem deutschen Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter Borjans träumt bereits von einer Bargeld-Obergrenze zwischen 2000 und 3000 Euro“ . Solche Limits gibt es tatsächlich schon in Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich. Derweil schlug Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup, vor einiger Zeit allen Ernstes vor, Steuern auf Bargeld zu erheben und in den USA und Europa nur noch Fünf-Dollar- beziehungsweise Fünf-Euro-Scheine auszugeben.

Bargeld-Verbote stehen nach Ansicht Brückners auf der politischen Agenda, weil damit gleich mehrere Probleme gelöst wären. Zum einen könnten die Notenbanken zur zwangsweisen Belebung der Konjunktur Negativzinsen einführen. Davor schreckten die Notenbanken nur deshalb noch zurück, weil ihnen klar sei, dass in einem solchen Moment die Sparer ihre Konten plündern und ihr Geld zu Hause aufbewahren würden, ohne Strafzinsen zahlen zu müssen. Deshalb sei derzeit der Negativzins von –0,2 Prozent noch auf die sogenannte Einlagenfazilität begrenzt. Zu diesen Konditionen können Geschäftsbanken überschüssige Liquidität kurzfristig bei der Europäischen Zentralbank parken. Nach einem Bargeld-Verbot wäre es aber kein Problem, auch für Privatkunden Negativzinsen von 2 oder 3 Prozent für Spareinlagen zu berechnen. Der Bankkunde hätte nur die Möglichkeit, seine Ersparnisse verstärkt in den privaten Konsum zu investieren und die Rechnungen per Überweisung oder Kreditkarte zu begleichen.

Selbst ein kleines Trinkgeld wäre bei einem Bargeld-Verbot nicht mehr möglich

Nach einem Bargeld-Verbot müssten die Regierungen außerdem keinen Banken-Run befürchten, schreibt der Autor. Wenn es am Schalter kein Bargeld mehr gebe, mache es wenig Sinn, zur Bank zu rennen, sobald das Institut in eine Schieflage gerate. Auch die bei jedem Finanzpolitiker verhassten anonymen Tafelgeschäfte gehörten der Vergangenheit an. Selbst bei einem Cash-Limit von 2000 Euro könne man also keinen 100-Gramm-Goldbarren mehr kaufen. Der Betrag müsste überwiesen oder mit Karte gezahlt werden. In beiden Fällen hinterließe der Käufer Spuren. Und nicht zuletzt wird der Bürger endgültig absolut gläsern. Selbst ein kleines Trinkgeld wäre bei einem Bargeld-Verbot nicht mehr möglich, ohne dass es von Big Fiskus registriert würde.

Vor allem aber rieben sich die US-amerikanischen Großkonzerne die Hände. Google, Apple und Microsoft bieten bereits Lösungen zum bargeldlosen Zahlen an. „Gemeinsam mit den führenden amerikanischen Kreditkartenunternehmen und den Geschäftsbanken bilden sie eine mächtige Lobby, die in Brüssel massiv für Bargeld-Restriktionen wirbt“, schreibt Brückner.

Ein weiteres Argument lautet, nach der Abschaffung des Bargelds werde die Zahl der Banküberfälle sinken. Tatsächlich gebe es in Deutschland seit 2003 deutlich weniger polizeilich gemeldete Banküberfälle. Die Zahl sei von damals 767 bis zum Jahr 2014 auf 193 gesunken. Gleichzeitig jedoch habe man eine signifikante Zunahme der Cyberkriminalität registriert. Ein Bargeld-Verbot führe also nicht zu einem Rückgang der Kriminalität, sondern nur zu einer Verlagerung.

Das dritte Pseudoargument: Wenn es kein Bargeld mehr gebe, würden die Schwarzgeld-Transfers der organisierten Kriminalität unterbunden. Das jedoch funktioniere nur, wenn gleichzeitig in den Schwellenländern das Bargeld abgeschafft würde. Ansonsten komme es auch in dieser Hinsicht lediglich zu einer Verlagerung.

Kein Wunder also, dass sich der Autor als Anhänger des Bargelds outet. Es gehe nicht darum, eine bestimmte Art des Bezahlens zu diskriminieren. Jeder Kunde müsse selbst entscheiden dürfen, ob er – auch größere Beträge – bar oder mit Karte bezahle.

Michael Brückner: Achtung! Bargeldverbot! 224 Seiten, Hardcover, 9,90 Euro, Dezember 2015, ISBN 978-3-86445-258-1

Firmenkontakt
Redaktionsbuero Brueckner
Michael Brueckner
Multatulistrasse 22
55218 Ingelheim

Redaktion.Brueckner@gmail.com
www.redaktion-brueckner.de

Pressekontakt
Redaktionsbuero Brueckner
Michael Brueckner
Multatulistrasse 22
55218 Ingelheim
06132 431568
Redaktion.Brueckner@gmail.com
www.redaktion-brueckner.de

Allgemein

fair-NEWS bereitet neue Verwaltungsoberfläche für Agenturen vor

fair-NEWS bereitet neue Verwaltungsoberfläche für Agenturen vor

fair-NEWS bereitet neue Verwaltungsoberfläche für Agenturen vor

Das Leben wird leichter. Ein wenig, zumindest: Das neue Pressboard von fair-NEWS

Der Start ist für den 1. April 2015 geplant. Die nicht einmal entfernt an einen Aprilscherz erinnernde Oberfläche zur Verwaltung von Pressemitteilungen soll es Agenturen, aber auch Unternehmen, die regelmäßig Pressemitteilungen veröffentlichen ermöglichen, ihre Online-Pressearbeit besser zu organisieren.

"Wir wollen vor allen Dingen den ‚Vielschreibern‘ ein Mittel an die Hand geben, ihre Pressemitteilungen schneller und einfacher zu Veröffentlichen", meint Klaus P. Lewohn, der die Idee hatte zu der neuen Plattform und sie auch realisierte. "Es wird um einiges einfacher werden, Kunden und ihre Pressefächer anzulegen und zu verwalten oder auch neue Pressemitteilungen zu erstellen und im Portal zu veröffentlichen."

Direkt aus dem Pressboard heraus wird es möglich sein, erfasste Artikel über Dienste wie Dow Jones Newswires oder PR-Gateway zu verbreiten. Wo es möglich ist, sollen interessante Rabatte von bis zu 20 Prozent neben der Zeit- auch eine Geldersparnis mit sich bringen. Der ansonsten übliche Weg über die Zusendung eines Freischalt-Links vor der Veröffentlichung entfällt komplett, und auch nachträgliche Änderungen oder Löschungen können die Nutzer direkt selbst ausführen.

Bestehende Pressefächer können in das Pressboard mitsamt den darin enthaltenen Beständen an Pressemitteilungen importiert werden. Es lassen sich Zugänge für einzelne Mitarbeiter in Agenturen oder Presseabteilungen anlegen.

Das kostenlos nutzbare FREE-Account enthält die wesentlichen Grundfunktionen, während das PROFI-Account für 29,90 Euro im Monat (zzgl MwSt.) den vollen Umfang des Pressboards nutzbar macht. Der Betrag ist schnell wieder eingespart, denn Änderungen und Löschungen kosten dann nichts mehr zusätzlich, und es kann sogar die Verlinkung aus den Pressemitteilungen heraus auf andere Websites an- oder abgeschaltet werden – ganz nach Wunsch des Herausgebers. Eine Verbreitung von Meldungen zu Wirtschaftsthemen soll mit dem Pressboard nur noch 43,20 Euro kosten statt 54,00 Euro, wenn ein entsprechendes Kontingent gebucht wird.

Einen ersten Blick können besonders Neugierige schon jetzt erhaschen: www.fair-news.de/pressboard

fair-NEWS.de ist ein seit 2008 aktives Online-Presseportal für die kostenlose Verbreitung von Pressemitteilungen.

Zahlreiche, ebenfalls kostenfrei nutzbare Zusatzfunktionen stehen ebenso zur Verfügung wie kostenpflichtige "Premium-Dienste".

Firmenkontakt
fair-NEWS.de – S. Lewohn Internet & Presse
Klaus P. Lewohn
Königsallee 2
41747 Viersen
049 (0)21 62-35 60 88
redaktion@fair-news.de
www.fair-news.de

Pressekontakt
fair-NEWS.de – S. Lewohn Internet
Klaus P. Lewohn
Königsallee 2
41747 Viersen
049 (0)21 62-35 60 88
redaktion@fair-news.de
www.fair-news.de

Allgemein

Top-Kanzlei Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. die Anwälte für Patienten und Medizinrecht ( bundesweit):

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Oberlandesgericht Köln – vom 05. Januar 2015
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Versorgung einer Radiustrümmerfraktur am rechten Handgelenk, OLG Köln, Az.: 5 U 73/14

Chronologie:
Der Kläger erlitt im Juli des Jahres 1999 eine Radiustrümmerfraktur an seinem rechten Handgelenk, aufgrund derer er im Hause der Beklagten operativ versorgt wurde. Wegen mangelnder Versorgung der Radiustrümmerfraktur waren diverse Folgeoperationen am rechten Handgelenk des Klägers erforderlich. Es stellten sich bei ihm fortdauernde Nervenschmerzen und eine Außenrotationsfehlstellung mit erheblicher Beweglichkeitsbeeinträchtigung ein.

Verfahren:
Nachdem das Landgericht Köln mit Urteil vom 03.09.2008 die Klage zunächst als unbegründet abgewiesen hatte, wurde dem Kläger mittels Berufungsurteil des OLG Köln vom 25.05.2011 (5 U 174/08) ein Schmerzensgeldbetrag im vierstelligen Eurobereich zugesprochen. Ebenfalls wurde festgestellt, dass die Beklagten verpflichtet sind, dem Kläger alle materiellen Schäden in Folge der fehlerhaften Behandlung zu ersetzen.

Aufgrund dessen traten die Prozessvertreter des Klägers erneut an die gegnerische Partei heran, welche eine adäquate außergerichtliche Regulierung nicht ermöglichen wollte. Es war erneut gerichtliche Inanspruchnahme vor dem Landgericht Köln erforderlich, das abermals die Klage abwies. Gegen dieses Urteil ging der Kläger wiederum zum OLG Köln in Berufung, wo diesem nunmehr ein hoher vierstelliger Vergleichsvorschlag unterbreitet wurde.

Anmerkung von Ciper & Coll.:
Der Senat des OLG Köln führte in Bezug auf den Vergleichsvorschlag aus, dass die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts "unglücklich" gewesen sei. Zur Vermeidung einer tiefergehenden Beweisführung sowie einer langen Prozessdauer wurde daher ein Vergleich mit einem Betrag von fast 100.000,- Euro für erforderlich und angemessen gehalten. Das angerufene Oberlandesgericht zeigte mithin eine völlig andere Einschätzung der Sach- und Rechtslage als das dem Verfahren vorangegangene Untergericht, stellte der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach, LL.M. fest.

Firmenkontakt
Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Pressekontakt
Ciper
dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Allgemein

Erfolgreiche Kanzlei im Arzthaftungsrecht: Ciper &. Coll, die Rechtsanwälte für Medizin- und Patientenrecht:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Kammergericht Berlin – vom 29. Dezember 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaft vorgenommene Axilladissektion, Kammergericht Berlin, Az.: 20 U 261/13

Chronologie:
Die Klägerin begab sich 2002 in die Behandlung des Beklagten, einem niedergelassenen Chirurgen. Dieser führte eine operative modifizierte radikale Mastektomie mit Axillaausräumung durch. Seit der Operation leidet die Klägerin an erheblicher Bewegungseinschränkung des rechten Armes.

Verfahren:
Bereits das Landgericht Berlin (Az.: 6 O 2/07) hat den Vorfall umfangreich fachmedizinisch aufarbeiten lassen. Im Ergebnis stellte das Gericht fest, dass die Axilladissektion behandlungsfehlerhaft erfolgte. Die jetzigen Gesundheitsbeschwerden seien auf diese Fehler zurückzuführen. Daraufhin verurteilte das Gericht den Beklagten zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 35.000,- Euro sowie weiterer materieller Schäden von ca. 20.000,- Euro. Im Übrigen wurde festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, auch sämtliche weiteren materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft zu zahlen. Die gegen diese Entscheidung von der Beklagtenseite eingelegte Berufung hat das Kammergericht Berlin nun gemäß § 522 ZPO zurückgewiesen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Arzthaftungsprozesse können sich lange hinziehen. Der streitgegenständliche Vorfall datiert aus 2002. Derartig lange Verfahrensdauern stellen keine Besonderheit dar, so die Rechtsanwälte Dr D.C.Ciper LLM, und Daniel C. Mahr LLM. Der Vorteil für den geschädigten Patienten liegt in diesem Fall jedoch an anderer Stelle: Zusätzlich zu den ausgeurteilten Beträgen und den später noch zu eruierenden Feststellungsansprüchen erhält die Klägerin Zinsen, die fünf Prozent über dem Basiszinssatz der Zentralbank liegen und das seit Klagezustellung. In der vorliegenden Sache steigert das die Regulierungssumme um einen erheblichen Betrag.

Firmenkontakt
Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Pressekontakt
Ciper
dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Allgemein

Erfolgreiche Kanzlei im Arzthaftungsrecht: Ciper &. Coll, die Rechtsanwälte für Medizin- und Patientenrecht:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Kammergericht Berlin – vom 29. Dezember 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhaft vorgenommene Axilladissektion, Kammergericht Berlin, Az.: 20 U 261/13

Chronologie:
Die Klägerin begab sich 2002 in die Behandlung des Beklagten, einem niedergelassenen Chirurgen. Dieser führte eine operative modifizierte radikale Mastektomie mit Axillaausräumung durch. Seit der Operation leidet die Klägerin an erheblicher Bewegungseinschränkung des rechten Armes.

Verfahren:
Bereits das Landgericht Berlin (Az.: 6 O 2/07) hat den Vorfall umfangreich fachmedizinisch aufarbeiten lassen. Im Ergebnis stellte das Gericht fest, dass die Axilladissektion behandlungsfehlerhaft erfolgte. Die jetzigen Gesundheitsbeschwerden seien auf diese Fehler zurückzuführen. Daraufhin verurteilte das Gericht den Beklagten zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 35.000,- Euro sowie weiterer materieller Schäden von ca. 20.000,- Euro. Im Übrigen wurde festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, auch sämtliche weiteren materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft zu zahlen. Die gegen diese Entscheidung von der Beklagtenseite eingelegte Berufung hat das Kammergericht Berlin nun gemäß § 522 ZPO zurückgewiesen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Arzthaftungsprozesse können sich lange hinziehen. Der streitgegenständliche Vorfall datiert aus 2002. Derartig lange Verfahrensdauern stellen keine Besonderheit dar, so die Rechtsanwälte Dr D.C.Ciper LLM, und Daniel C. Mahr LLM. Der Vorteil für den geschädigten Patienten liegt in diesem Fall jedoch an anderer Stelle: Zusätzlich zu den ausgeurteilten Beträgen und den später noch zu eruierenden Feststellungsansprüchen erhält die Klägerin Zinsen, die fünf Prozent über dem Basiszinssatz der Zentralbank liegen und das seit Klagezustellung. In der vorliegenden Sache steigert das die Regulierungssumme um einen erheblichen Betrag.

Firmenkontakt
Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Pressekontakt
Ciper
dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Allgemein

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht u. Arzthaftungsrecht – landesweit – auf Erfolgskurs:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Ciper & Coll. informieren:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Nürnberg-Fürth – vom 13. Juni 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Rückenmarkschädigung mit Querschnittslähmung nach Typ A2 Impressionsfraktur, LG Nürnberg-Fürth, Az. 4 O 6300/12

Chronologie:
Der Kläger begab sich in 2009 aufgrund starker Rückenschmerzen in die Behandlung bei der Beklagten. Dort wurde die Diagnose einer Impressionsfraktur mit vertikaler Höhenminderung und ventrodorsaler Spaltenbildung in der Grundplatte, Klassifikation A2 nach Magerl gestellt und der Kläger operativ behandelt. Postoperativ stellte sich eine Querschnittslähmung ab dem 4. Brustwirbel ein. Der zum Zeitpunkt der Schädigung 29-jährige Patient ist seither in seiner Lebensführung stark eingeschränkt. Eine Besserung seines Zustandes ist nicht zu erwarten.

Verfahren:
Das Landgericht Nürnberg-Führt hat den Vorfall mittels eines Leiters einer Universitätsklinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie überprüfen lassen. Dieser stellte im Ergebnis heraus, dass eine konservative Behandlung, anstatt der Operation ebenfalls möglich gewesen wäre, die weniger risikobehaftet ist, worüber der Patient jedoch nicht aufgeklärt worden ist. Das Landgericht geht insoweit von einem Aufklärungsverschulden aus und hat den Parteien angeraten, sich nunmehr bezüglich der Höhe der Ansprüche gütlich zu einigen. Der Streitwert liegt im Bereich von 400.000,- Euro, eine Regulierungssumme wird jedoch deutlich über diesem Betrag liegen, da die Zukunftsansprüche nur auf fünf Jahre begrenzt waren, also bis einschließlich 2014.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In der vorliegenden Sache bestand keine absolute, sondern lediglich eine relative Indikation zur Operation. In derartigen Fällen muss die Behandlerseite umfassend auf die Risiken der Behandlung hinweisen und die Alternativen eingehend darlegen. Wird dieses verabsäumt, so wie vorliegend, gewinnt der Patient grundsätzlich den Arzthaftungsprozess. Die Gesamtansprüche liegen im deutlichen Millionen-Euro-Bereich. Die Klägervertreter befinden sich nun in Vergleichsverhandlungen mit dem Versicherer der Klinik, so der sachbearbeitende Rechtsanwalt D.C. Mahr, LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

Schlüsselwörter, Tags

Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Behandlungsfehler, Patientenanwälte, Ciper & Coll., Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, Top-Kanzlei Arzthaftung

ciper & coll.
Dirk Ciper
kaiser-wilhelm-ring 19
40545 duesseldorf

duesseldorf@ciper.de
www.ciper.de

ciper
dirk Dirk Ciper
kaiser-wilhelm-ring 19
40545 duesseldorf
0211556207
ra.ciper@t-online.de
www.ciper.de

Allgemein

Handyvertrag inkl. Bargeld im Angebot einer Online-Kreditplattform

Handyvertrag inkl. Bargeld im Angebot einer Online-Kreditplattform

Handyvertrag inkl. Bargeld im Angebot einer Online-Kreditplattform

creditsun.de

Berlin, den 29.04.2014: Mit dem Angebot „Bargeld statt Handy“ vertreibt die Plattform www.creditsun.de ab sofort Handyverträge, zu denen keine Handys ausgeliefert werden. Stattdessen wird der Wert des im Vertrag notierten Geräts als Bargeld ausgezahlt.

Das seit 2011 bestehende Kreditportal creditSUN erweitert sein Angebot um ein Nischenprodukt der Kreditwirtschaft. Der Vertrieb eines Handyvertrags, an den eine Bargeldauszahlung gebunden ist, startet Ende April. Die Auszahlungssumme richtet sich nach dem im Vertrag festgeschriebenen Handywarenwert. Der Betrag wird nach Vertragsunterzeichnung statt des Handys ausgezahlt.
Aktuell vertreibt das Portal Handyverträge mit verschiedenen Auszahlungsprämien von 250 EUR bis 420 EUR. Alle Vertragstypen binden über eine Laufzeit von 24 Monaten. Die Monatsrate variiert zwischen 29,99 EUR und 34,95 EUR.

Die Voraussetzungen für die Vertragsunterzeichnung entsprechen den vertragstypischen Pflichten eines Kaufvertrags. Das heißt, der Interessent muss in Deutschland gemeldet und im geschäftsfähigen Alter sein. Die Unterzeichnung eines Handyvertrags erfordert außerdem eine positive Schufa. Dagegen ist ein Einkommensnachweis im Gegensatz zu einer Kreditbewilligung nicht erforderlich.
Carsten Möller, der geschäftsführende Manager der creditSUN, sieht zwei Personengruppen als potentielle Kunden: „Der Handyvertrag mit Auszahlung ist eine gute Option für alle, die einen zusätzlichen Handyvertrag inkl. der SIM Karte benötigen, aber keine Verwendung für ein neues Handy haben, weil – zum Beispiel – bereits ein Gerät im Haushalt vorhanden ist. Weiterhin dürfte das Angebot auch Arbeitslose, Hausfrauen, Azubis oder Studenten interessieren. Denn jeder, der einen kleinen Auszahlungsbetrag ohne Einkommensnachweis sucht, findet nun mit unserem Portal eine zeitnahe und zuverlässige Lösung.“

Unter www.creditsun.de/handyvertrag-mit-auszahlung kann der Online-Antrag für das Angebot ausgefüllt und versendet werden. In der Regel dauert die Vertragsunterzeichnung eine Woche und die Bargeldauszahlung erfolgt binnen zwei Wochen.

Die creditSUN ist ein Portal der in Berlin ansässigen Kanzlei Hegner & Möller GmbH. Seit 1991 ist das Unternehmen deutschlandweit als Finanz- und Immobiliendienstleister tätig.

Die Hegner & Möller GmbH (www.hegner-moeller.de) wurde 1991 durch Lutz Hegner und Carsten Möller gegründet. Das in Berlin ansässige Unternehmen bietet Dienstleistungen aus dem Bereich Finanzen und Immobilien.

Im Bereich Finanzen ist das Unternehmen tätig in der:
– Finanzberatung (persönliche, telefonische Beratung, Online Finanzberatung),
– Vermittlung von Privatkrediten und
– Immobilienfinanzierung.

Im Bereich Immobilien bietet das Unternehmen Dienstleistungen zu:
– Immobilienvertrieb (Kauf, Miete, Pacht),
– Immobilienvermarktung,
– Immobilienverwaltung und
– Projektentwicklung/Projektierung.

Das Unternehmen beschäftigt über 25 Mitarbeiter.

Hegner & Möller GmbH
Daniela Grosch
Bornholmer Str. 72
10439 Berlin
030 / 2000 399 22
daniela.grosch@hegner-moeller.de
www.hegner-moeller.de

Hegner
Daniela Grosch
Bornholmer Str. 72
10439 Berlin
030 / 2000 399 22
marketing@creditsun.de
www.creditsun.de

Allgemein

Rechtsschutz Union Schaden GmbH – Alte Leipziger – räumt gegenüber der BaFin Fehlerbearbeitung ein:

Rechtsschutz Union Schaden GmbH – Alte Leipziger – räumt gegenüber der BaFin Fehlerbearbeitung ein:

Die Rechtsschutz Union Schaden GmbH steht als Schadenabwickler der Alten Leipziger weiter in massiver Kritik. Ihrer Aufsichtsbehörde gegenüber, der BaFin, gibt sie nun erstmals erhebliche Fehler zu:

Dass es bei dem Rechtsschutzversicherer „Rechtsschutzunion Schaden GmbH“ als Schadenabwickler der Alten Leipziger Versicherung mit der Sachbearbeitung nicht besonders gut bestellt ist, ist der Anwaltschaft hinlänglich bekannt. Im Internet hagelt es gegen den Rechtsschutzversicherer, für den GF Clemens Cichonczyk verantwortlich zeichnet, an Kritik. Dutzende Deckungsprozesse verliert der Versicherer vor deutschen Gerichten gegen ihre Versicherungsnehmer. Nunmehr musste die RS-Union erstmals gegenüber ihrer Aufsichtsbehörde, der BaFin eine Schlechtbearbeitung zugeben. In der Einlassung vom 6. September 2013 zu Aktenzeichen: Q24-QB 4400-5405-2013/0037 heißt es explizit: „Leider versäumte es der Vertreter des Sachbearbeiters…., den ausgeurteilten Betrag anzuweisen……. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.“….. und weiter: „die Antworten (des Mitarbeiters der RS-Union) waren im konkreten Fall nicht zielführend“.

Leider häufen sich diese „Versehen“ und diese „nicht zielführenden Antworten“ des Versicherers in jüngerer Vergangenheit. Dieses ist auch der BaFin bereits hinreichend bekannt, ebenso wie gerichtsbekannt ist, dass der Versicherer ihm zugestellte Sendungen als „nicht erhalten“ haben will, kolportiert.

In der Öffentlichkeit sind Rechtsschutzversicherer in der Regel nur aufgrund der Höhe ihrer Versicherungsprämien bekannt, nicht jedoch, ob sie ihren Regulierungspflichten aus einem Rechtsschutzvertrag auch tatsächlich nachkommen oder nicht. So preist sich die Rechtsschutz Union gerne als besonders günstig. Wenn es jedoch um die Schadenabwicklung geht, zieht die Rechtsschutz Union gegen Ihre eigenen Kunden und die vertretenden Anwälte in den Kampf. Vor einer Deckungszusage für einen medizingeschädigten Patienten will der Versicherer gerne einmal die komplette Behandlungsdokumentation sichten und intern sodann abklären lassen, ob ein Behandlungsfehler tatsächlich vorliegt, oder nicht. Im Zweifel heißt es dann: keine Erfolgsaussicht. Die dagegen von der Anwaltschaft erlassenen Stichentscheide werden sodann mit der textbausteinartigen Argumentation, diese seien „willkürlich“ erlassen worden, konterkariert. Ein Einlenken des Geschaftsführers Clemens Cichoncyzk, der für diese Geschäftspraktiken verantwortlich zeichnet ist nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil, versucht er neuerdings der Anwaltschaft mittels Unterlassungsandrohungen auch noch, den Mund zu verbieten. Die Öffentlichkeit möge von den Fällen besser nichts erfahren. Dutzende Prozesse, die der Versicherer verliert, veranlassen diesen dennoch nicht, seine Geschäftspraktiken einmal zu hinterfragen. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Versicherer auch in Zukunft mit banalen Entschuldigungsschreiben an seine Aufsichtsbehörde seiner Verantwortung entziehen wird, oder einmal darüber nachdenkt, in eine seriöse Regulierungspraxis überzugehen. Den Versicherten, oftmals schwer medizingeschädigten Patienten, ist dieses allemal zu wünschen. Auch die verlustig gegangen Deckungsprozesse belasten darüberhinaus die Gerichtsbarkeit sowie die gesamte Versichertengemeinschaft.

Kontakt
Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Pressekontakt:
Ciper
Dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
Duesseldorf@Ciper.de
http://www.ciper.de

Allgemein

Rechtsschutzunion Schaden GmbH – Alte Leipziger – räumt gegenüber der BaFin Fehler ein:

Rechtsschutzunion Schaden GmbH – Alte Leipziger – räumt gegenüber der BaFin Fehler ein:

Die Rechtsschutzunion Schaden GmbH steht als Schadenabwickler der Alten Leipziger weiter in massiver Kritik. Ihrer Aufsichtsbehörde gegenüber, der BaFin, räumt sie erhebliche Fehler ein:

Dass es bei dem Rechtsschutzversicherer „Rechtsschutzunion Schaden GmbH“ als Schadenabwickler der Alten Leipziger Versicherung mit der Sachbearbeitung nicht besonders gut bestellt ist, ist hinlänglich bekannt. Dutzende Deckungsprozesse verliert der Versicherer vor deutschen Gerichten gegen ihre Versicherungsnehmer. Nunmehr musste die RS-Union erstmals gegenüber ihrer Aufsichtsbehörde, der BaFin eine Schlechtbearbeitung zugeben. In der Einlassung vom 6. September 2013 zu Aktenzeichen: Q24-QB 4400-5405-2013/0037 heißt es explizit: „Leider versäumte es der Vertreter des Sachbearbeiters…., den ausgeurteilten Betrag anzuweisen……. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.“….. und weiter: „die Antworten (des Mitarbeiters der RS-Union) waren im konkreten Fall nicht zielführend“.

Leider häufen sich diese „Versehen“ und diese „nicht zielführenden Antworten“ des Versicherers in jüngerer Vergangenheit. Dieses ist auch der BaFin bereits hinreichend bekannt, ebenso wie gerichtsbekannt ist, dass der Versicherer ihm zugestellte Sendungen als „nicht erhalten“ haben will, kolportiert.

In der Öffentlichkeit sind Rechtsschutzversicherer in der Regel nur aufgrund der Höhe ihrer Versicherungsprämien bekannt, nicht jedoch, ob sie ihren Regulierungspflichten aus einem Rechtsschutzvertrag auch tatsächlich nachkommen oder nicht. Weitere Eingaben gegen die Rechtsschutzunion liegen der BaFin bereits vor, die Staatsanwaltschaft München soll von Versichertenseite demnächst involviert werden, um hinterfragen zu lassen, ob die Regulierungspraxis des Versicherers tatsächlich beanstandungsfrei ist. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Versicherer auch in Zukunft mit banalen Entschuldigungsschreiben an seine Aufsichtsbehörde seiner Verantwortung entziehen wird, oder einmal darüber nachdenkt, in eine seriöse Regulierungspraxis überzugehen. Den Versicherten ist dieses allemal zu wünschen. Auch die verlustig gegangen Deckungsprozesse belasten darüberhinaus die gesamte Versichertengemeinschaft.

Kontakt
Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Pressekontakt:
Ciper
Dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
Duesseldorf@Ciper.de
http://www.ciper.de

Allgemein

Ciper & Coll., die Kanzlei für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld (bundesweit) informieren:

Ciper & Coll., die Kanzlei für Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Schmerzensgeld (bundesweit) informieren:

Ciper & Coll. stellen das „System der taggenauen Berechnung“ des Berliner Rechtsgelehrten Prof. Dr. Schwintowski von der Humboldt Universität zu Berlin zum Komplex von Schmerzensgeld dar:

Das „System der taggenauen Schmerzensgeldbemessung“:

Im Bereich des Personenschadenrechtes wird von Opferseite, Patientenstellen und Anwälten von Geschädigten immer wieder darauf hingewiesen, dass die in Deutschland zugesprochenen Schmerzensgeldbeträge oftmals untersetzt sind. Dagegen hat der Berliner Universitätsprofessor Dr. Schwintowski ein Konstrukt entworfen, das die Opferrechte stärken soll:

Ausgehend von dem Grundgedanken, dass eine Rechtsschutzlücke hinsichtlich der Bemessung der Schmerzensgeldhöhen existiert und die momentan zugesprochenen Schadensummen deutlich untersetzt sind, legt er zunächst anhand der Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofes aus 1955 zum Schmerzensgeldanspruch aus § 253 II BGB deren Kriterien dar und weist auf die zugesprochene Doppelfunktion – der Genugtuung und des Ausgleiches – für die erlittenen Schäden hin. Er führt aus, dass die Genugtuungsfunktion in denjenigen Fällen, in denen der Ausgleich seiner Natur nach nicht möglich ist, in denen die Lebensbeeinträchtigungen zu groß, zu stark und zu elementar sind, eine neben die Ausgleichsfunktion tretende ergänzende, letztlich auf Kompensation gerichtete Funktion übernimmt der zwar kein Strafcharakter innewohnt, die aber doch eine Art „Buße“ oder eben Genugtuung für zugefügte körperliche und seelische Leiden darstellt. Diese Kriterien habe der BGH zwar im Jahre 1955 genannt, aber man vermisst weitgehend deren Fortschreibung, das heißt in der Mehrzahl der Fälle würde der BGH sowohl zu den Schmerzensgeldkriterien als auch zur Höhe des Schmerzensgeldes schweigen. Das bedeutet, die Rechtspraxis suche nach objektivierenden Maßstäben für die Bemessung des Schmerzensgeldes; ein verbindlicher Katalog fehle. Die bisherige Praxis berufe sich zwar auf vergleichbare Fälle und Fallgruppen, so wie sie etwa in Schmerzensgeldsammlungen veröffentlicht werden. Diese Schmerzensgeldsammlungen seien aber durch keinerlei überprüfte oder überprüfbare Systematik gekennzeichnet. Abweichungen zwischen den Schmerzensgeldern bei ansonsten vergleichbaren Sachverhalten seien in der Praxis außerordentlich hoch – Schwankungen zwischen 20 % und mehr als 100 % seien nicht ungewöhnlich. Diese Rechtsschutzlücke will er mit dem System der taggenauen Bemessung des Schmerzensgeldes füllen.

Er führt weiter aus, der BGH habe als Maßstab für die Vergleichbarkeit von Verletzungsfolgen zwar immer auf die „Größe, Heftigkeit und Dauer der Schmerzen und Leiden“ abgestellt, meine damit aber eigentlich die daraus resultierende „Lebensbeeinträchtigung“. Um diese Lebensbeeinträchtigung objektivieren und messen zu können müsse man zunächst nach den Behandlungsstufen fragen, die ein Patient durchlaufen muss. Die stärkste Lebensbeeinträchtigung erfahre der Patient auf der Intensivstation, die zweitstärkste auf der Normalstation im Krankenhaus: Danach folgen Reha – Maßnahmen, danach ambulante Behandlungen zuhause und schließlich ginge es um die Frage, ob der Patient durch den Unfall eine dauerhafte Lebensbeeinträchtigung davonträgt.

Im Ergebnis teilt Prof. Schwintowski die konkreten Schadenfälle in drei Stufen auf und kommt auf Stufe eins zunächst zu klaren Feststellungen der prozentualen Höhe der Tagessätze. Ausgehend von der Lebensbeeinträchtigung, die die verschiedenen Behandlungsstufen bestimmen, schlägt er vor:

– Intensivstation: 15 % täglich des monatlichen Durchschnittseinkommens
– Normalstation: 10 % täglich des monatlichen Durchschnittseinkommens
– Rehabilitation: 9 % täglich des monatlichen Durchschnittseinkommens
– Ambulant : 8 % täglich des monatlichen Durchschnittseinkommens
– Dauerschaden 7 % täglich (bei 100 % GdS) des monatlichen
Durchschnittseinkommens – bei weniger als 100 %
entsprechend reduziert.

Realistisch werden diese Prozentsätze durch die Verbindung mit dem monatlichen Durchschnittseinkommen der Bundesbürger, das im Jahre 2011 2.670,16 Euro betrug. Danach beträgt das Schmerzensgeld für einen Tag auf der Intensivstation ca. 400,- Euro, für den Tag auf der Normalstation sind es ca. 267,- Euro, für die Rehabilitation ca. 240,- Euro und für einen Tag ambulant zuhause ca. 213,- Euro, während eine Person, die einen 100 % Dauerschaden erleidet, pro Tag einen Betrag von ca. 187,- Euro an Schmerzensgeld erhält.

In einer zweiten Stufe sollen individuelle Zu- und Abschläge ermöglicht werden, je nach Gestaltung der Schwere des Falles. Die sich aus dem besonderen Verschuldensgrad, aus den beiderseitigen Vermögensverhältnissen und aus anderen Faktoren ergeben, die den Einzelfall prägen (§287 ZPO).

Die dritte Stufe soll der Präventionsfunktion des Haftungsrechtes Rechnung tragen, damit sich über die Höhe des Schmerzensgeldes letztlich doch das Verhalten derjenigen, die schwere Schäden angerichtet haben, ändert. Verwiesen wird auf Studien, die den Geldbetrag zu ermitteln versuchen, den die Mitglieder einer Risikogruppe aufzuwenden bereit sind, um das Risiko zu vermindern. Danach ergibt sich für das Risiko eines tödlichen Unfalles ein Betrag, der zwischen 1 – 2 Millionen Euro als Wert der Todesverhütung schwankt, für schwere körperliche Verletzungen, z.B. obere Querschnittslähmung wird ein Schmerzensgeld von etwa 1,5 Mio. Euro unter Abschreckungsgesichtspunkten angemessen sein. Momentan bewegen sich die zugesprochenen Beträge bei rund einem Zehntel dieser Summe.

Sodann geht Prof. Schwintowski noch auf Einzelfälle ein, wie u.a. die eine taggenaue Bemessung des Zinsschadens und zeigt auf, dass das System der taggenauen Bemessung des Schmerzensgeldes weder die Versicherungsgesellschaften noch die Versichertengemeinschaft überfordern würde, da die aus dem System resultierenden Lasten wirtschaftlich angemessen auf alle Schultern verteilt werden könnten.

Die Anregung zur taggenauen Schmerzensgeldbemessung stellt sich für den Rechtspraktiker als ein gelungener Versuch dar, die momentan bestehende Rechtsschutzlücke zur Höhe des Schmerzensgeldes und der momentan völlig untersetzten zugesprochenen Schadensummen zu füllen. Es lässt sich darüber streiten, ob man tatsächlich die Behandlungsstufen Intensivstation, Normalstation, Reha – Maßnahmen und ambulante Behandlung zuhause zum Maßstab nimmt. Subjektiv empfindet sicher jeder Geschädigte die jeweilige Behandlungsstufe, in der er sich befindet, anders. Aber es kommt für die Rechtspraxis notwendigerweise auf objektivierende Orientierungsmaßstäbe an. Dazu bietet das System Ansätze, die nicht einmal einer gesetzgeberischen Intervention bedürfen, zumal sie de lege lata bereits durch die bestehende Gesetzeslage eins zu eins umsetzbar wären.

Kontakt
Ciper & Coll.
Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

Pressekontakt:
Ciper
Dirk Herr Dirk Dr Ciper
Kurfürstendamm 217
10719 Berlin
0211556207
Duesseldorf@Ciper.de
http://www.ciper.de