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Die 11 häufigsten gestellten Fragen zur 24-Stunden-Betreuung und Pflege daheim und Ihre Antworten

24h-Pflege:Alle Fragen und Antworten auf einen Blick

Die 11 häufigsten gestellten Fragen zur 24-Stunden-Betreuung und Pflege daheim und Ihre Antworten

Jacura 24 Stunden Pflege Agentur

1.) Welche Leistungen übernimmt eine 24-Stunden-Betreuungskraft?

Die 24-Stunden-Betreuungskraft wohnt mit Ihnen gemeinsam im Haus/ in der Wohnung. So ist die Betreuungskraft sozusagen jederzeit für Sie erreichbar.

Die Betreuungskraft übernimmt alle anfallenden Tätigkeiten im Haushalt sowie alle erforderlichen Pflegeleistungen. Im Vorfeld wird eine genaue Bedarfsanalyse durchgeführt. So weiß die 24-Stunde-Betreuungskraft genau welche Tätigkeiten anfallen.

Wenn Sie es wünschen, können wir Ihnen Betreuungskräfte vermitteln, die einen Abschluss zur examinierten Pflegefachkraft vorweisen können.

Empfehlenswert ist eine Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst; besonders zur Übernahme der medizinischen Tätigkeiten (z.B. Insulininjektionen und Tabletten stellen).

2.) Wie wird eine 24-Stunden-Betreuungskraft untergebracht?

Um die Privatsphäre der 24-Stunden-Betreuungskraft gewährleisten zu können, sollte ein Zimmer sowie ein Badezimmer (zur Mitbenutzung) zur Verfügung stehen. Ausreichende Erholungsmöglichkeiten und Freizeit für die Betreuungskraft muss gewährleistet sein.

Um den Kontakt zu der Familie in der Heimat aufrechterhalten zu können, bietet es sich an der Betreuungskraft die Möglichkeit von Telefonaten zu geben (1 – 2 mal wöchentlich). Durch eine Telefonflatrate oder eine Call-by-Call-Vorwahl können die Kosten hierfür sehr gering gehalten werden (ca. 5€/Monat).

3.) Welche Arbeitszeiten haben 24-Stunden-Betreuungskräfte?

Die individuelle Arbeitszeit können Sie mit der Betreuungskraft absprechen. Selbstverständlich müssen ausreichend Pausen- und Erholungszeiten sichergestellt werden. Es wird allgemeinhin von einer 24 Stunden Pflege gesprochen, jedoch sind die Betreuungskräfte tatsächlich nicht rund um die Uhr im Einsatz.

Als Vorteil anzusehen ist es, dass die 24-Stunden-Betreuungskraft immer in unmittelbarer Nähe der pflegebedürftigen Person ist, und so in der Regel rufbereit ist (bspw. im Notfall).

4.) Was ist bezüglich der Sprachkenntnisse der 24-Stunden-Betreuungskräfte zu beachten?

Die Kommunikation zwischen der pflegebedürftigen Person und der 24-Stunden-Betreuungskraft ist sehr wichtig.

Wir achten daher darauf, dass wir nur Betreuungskräfte vermitteln, die mindestens Grundkenntnisse in der deutschen Sprache vorweisen können.

Die Betreuungskräfte werden in ihrem Bewerbungsverfahren hinsichtlich der Deutschkenntnisse überprüft und in verschiedene Kategorien eingestuft.

Nicht immer ist es notwendig, dass eine Betreuungskraft gute Deutschkenntnisse vorweisen kann. Häufig ist es auch wichtiger, dass die Betreuungskraft gute pflegerische Kenntnisse und Erfahrungen mit einem bestimmten Krankheitsbild hat.

Die Auswahl der erforderlichen Sprachkenntnisse ist individuell zu treffen. Wir beraten Sie gerne hierzu.

5.) Welche Kosten entstehen bei dem Einsatz einer 24-Stunden-Betreuungskraft?

Die anfallenden Kosten für den Einsatz einer 24-Stunden-Betreuungskraft werden individuell bestimmt.

Hierbei ist folgendes zu berücksichtigen:

Die Sprachkenntnisse der 24-Stunden-Betreuungskraft
Die persönliche, fachliche und berufliche Qualifikation der 24-Stunden-Betreuungskraft
Die individuellen Pflegestufe der pflegebedürftigen Person
Der tatsächliche Arbeitsaufwand.

Deutsche Pflegekräfte kosten ca. 2.700€ – 5.600€ monatlich.
Für eine 24-Stunden-Betreuungskraft aus Osteuropa fallen ca. 1.900€ – 2.500€ monatlich an.

6.) Sind die 24-Stunden-Betreuungskräfte krankenversichert? Ist die Beschäftigung einer Betreuungskraft aus Osteuropa legal?

Es ist zu beachten, dass die jeweilige 24-Stunden-Betreuungskraft sozialversicherungspflichtig bei einem polnischen Partnerunternehmen angestellt ist.

Den Nachweis hierüber liefert die A1-Bescheinigung.

Es kommt immer wieder vor, dass Betreuungskräfte aus Osteuropa diesen Nachweis nicht erbringen können. Ein Hinweis auf eine nicht-sozialversicherungspflichtige und somit illegale Tätigkeit sind deutlich geringere Preise.

Bei einer Beschäftigung einer nicht-sozialversicherungspflichtig angestellten Betreuungskraft können erhebliche Folgen, wie z.B. Bußgeld, Haftstrafe und das Nachzahlen von Sozialabgaben, entstehen.

Alle von uns vermittelten 24-Stunden-Betreuungskräfte sind legal bei einem unserer Partnerunternehmen angestellt. Die Sozialabgaben werden entsprechend abgeführt.

7.) Habe ich die Garantie, dass die 24-Stunden-Betreuung funktioniert?
Eine solche Garantie kann Ihnen leider niemand geben.

Wir geben Ihnen jedoch die Garantie, dass wir jederzeit bemüht sind, eine Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechende Betreuungskraft auszuwählen. Wir sind jederzeit Ihr Ansprechpartner, wenn eine Unzufriedenheit auftreten sollte.

Durch eine genaue Bedarfsanalyse im Vorfeld kann der reibungslose Ablauf vor Betreuungsbeginn optimiert werden.

Ebenfalls können Sie durch das Beachten folgender Punkte das Zusammenleben und-arbeiten mit der 24-Stunden-Betreuungskraft erfolgreich beeinflussen:

Geben Sie der Betreuungskraft, die Möglichkeit ihre Privatsphäre zu haben
Ermöglichen Sie der Betreuungskraft den Kontakt zu der Familie aufrecht zu erhalten, z.B. durch Telefonate
Behandeln Sie die Betreuungskraft stets respektvoll
Weisen Sie die Betreuungskraft gerade zu Beginn der Tätigkeit und die häuslichen Gegebenheiten und die zu erfüllenden Tätigkeiten ein.

8.) Wie lange bleibt eine 24-Stunden-Betreuungskraft im Einsatz?
Eine 24-Stunden-Betreuungskraft bleibt in der Regel 2 Monate bei Ihnen im Einsatz. Nach dieser Zeit findet ein Wechsel der Betreuungskräfte statt. Die Pflegerin wird von der nachfolgenden Pflegerin abgelöst. Bei jedem Wechsel findet zwischen den beiden Kräften eine Übergabe statt, so dass die weitere Versorgung gewährleistet ist. Hierzu sind meist beide Betreuungskräfte einen Tag gemeinsam anwesend (es findet jedoch keine doppelte Berechnung statt).

Die Pflegerinnen reisen entweder mit einem Minibus direkt zu Ihnen an bzw. ab oder werden am nächsten größeren Bahnhof/Busbahnhof abgeholt.

Sollten alle beteiligten Personen damit einverstanden sein, so wechseln sich 2 feste Betreuungskräfte mit ihren Einsätzen bei Ihnen ab. Hier besteht der Vorteil, dass die Betreuungskräfte und die pflegebedürftige Person sich gegenseitig kennen und die Arbeitsabläufe eingespielt sind.

Aus folgenden Gründen ist ein Wechsel der Betreuungskräfte nach 2 Monaten sinnvoll:

Die Betreuungskraft kann sich nach dem Einsatz erholen
Die Betreuungskräfte haben häufig Familie im Heimatland
Die Motivation für den nächsten Einsatz steigt deutlich an.

9.) Kann das Pflegepersonal ausgewählt werden?

Die Auswahl der für Sie passenden Betreuungskraft ist sehr wichtig für das Funktionieren des Einsatzes bei Ihnen.

Wir wählen gemeinsam mit unseren Partnerunternehmen nach den gewünschten Kriterien die Betreuungskräfte aus. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, schlagen wir ihnen diese Betreuungskraft vor.

Sollte es vorkommen, dass Sie mit den von uns vorgeschlagenen Betreuungskräften nicht einverstanden sind, so werden wir Ihnen selbstverständlich weitere Angebote unterbreiten, bis Sie zufrieden sind.

10.) Ist eine Kostenerstattung durch die Pflegekasse möglich?

Da ausländische Pflege- und Betreuungsdienste keine Kooperationsverträge mit den deutschen Pflegekassen haben, wird die 24-Stunden-Betreuung durch osteuropäische Kräfte nicht von der Pflegekasse übernommen. Aus Sicht der Pflegekassen wird die von uns vermittelte Tätigkeit so gewertet, als ob Sie die Pflege selbst durchführen.

Sie haben aber die Möglichkeit, das Pflegegeld (Geld für selbstbeschaffene Pflege) zu beantragen.

11.) Wie ist der Ablauf der Zusammenarbeit mit uns?

Sie kontaktieren uns telefonisch oder füllen auf unserer Homepage online den Fragebogen aus.Wir unterbreiten Ihnen ein unverbindliches Angebot.
Sind Sie einverstanden, wählen wir gemeinsam mit unseren polnischen Partneragenturen geeignete Betreuungskräfte für Sie aus und unterbreiten Ihnen die Vorschläge
Sie entscheiden sich für die Zusammenarbeit mit uns und der ausgewählten Betreuungskraft (vorher entstehen keinerlei Kosten für Sie)

Der Dienstleitungsvertrag, in dem Beginn und Dauer der Tätigkeit sowie die anfallenden Kosten festgehalten sind, wird unterschrieben

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen, Ihre Fragen sind beantwortet. Gerne beraten wir Sie auch telefonisch unverbindlich! Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen.

Jacura ist eine Vermittlungsagentur für 24h-Betreuung, die professionelle Beratung im Rahmen der Vermittlung einer 24h-Betreuungskraft für die häusliche Seniorenbetreuung anbietet. Gegründet wurde die Agentur durch erfahrene Pflege-Experten, unter anderem durch die examinierte Altenpflegerin und Pflegedienstleiterin Katja Holsing.

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24 Stunden Pflege aus Osteuropa – Was Sie wissen sollten

Die Infografik zur 24-Stunden-Pflege

24 Stunden Pflege aus Osteuropa - Was Sie wissen sollten

Jacura 24h-Betreuung

Durch die Erweiterung der EU im Jahr 2004 hat die 24h-Pflege stark an Bedeutung gewonnen. Pflegekräfte aus Osteuropa, oft polnische Pflegekräfte, leben im Haushalt der zu pflegebedürftigen Person und betreuen diese in den Bereichen Grundpflege, haushaltsnahe Tätigkeiten und Lebensführung.

Die wesentlichen 3 Beschäftigungsformen in Deutschland sind:

Entsendemodell: Die Betreuungskraft ist bei einem Arbeitgeber im EU-Ausland angestellt und wird nach Deutschland entsandt. Bei polnischen Pflegekräften liegt die Bescheinigung A1. Dieses Formular bestätigt, dass die Person in ihrer Heimat angemeldet ist und dort die für sie fälligen Beiträge entrichtet werden. Auch sollten Sie das Thema Haftpflichtversicherung im Auge haben (mehr zu Polnische Pflegekräfte Haftpflichtversicherung).
Selbstständige: Die Betreuungskraft hat ein Gewerbe in ihrem Heimatland angemeldet und arbeitet in Deutschland auf selbstständiger Basis.
Direktbeschäftigung: Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Modell, d.h., die 24-Stunden-Betreuungskraft ist direkt beim Haushalt angestellt.
Die Kosten variieren je nach Beschäftigungsform, Qualifikationen (insb. Deutschkenntnisse) und tatsächlicher Betreuungssituation (mehr zu 24 Stunden Pflege Kosten und zu Kosten polnische Pflegekräfte).

Aktuell sind geschätzt ca. 300.000 Betreuungskräfte in Deutschland tätig:
Davon sind jedoch nur ca. 10 Prozent über ein angemeldetes Dienstleistungsunternehmen in Deutschland tätig. Bei einer offiziellen Beschäftigung werden Sozialabgaben und Versicherungsbeiträge im osteuropäischen Heimatland abgeführt. Der deutsche Haushalt kann zudem indirekt staatliche Zuschüsse wie Pflegegeld nutzen und evtl. einige der Kosten steuerlich geltend machen.

Für die Betreuungskräfte gilt der seit dem 01.01.2015 in Deutschland geltende Mindestlohn. Legal agierende Vermittlungsagenturen und deren Partner halten im Falle des Entsendemodells dieses Gesetz ein. Ab 2017 hat sich der Mindestlohn erneut erhöht (mehr zu Mindestlohn polnische Pflegekräfte 2017). Der Großteil der Betreuungskräfte ist aber vermutlich ohne eine vertragliche Grundlage in Haushalten im Rahmen einer Betreuung tätig und somit oftmals dem Verdacht einer illegalen Beschäftigung (Schwarzarbeit) ausgesetzt

Aktuell existieren zwei Verbände in Deutschland, die sich für die Branche der 24h-Betreuung engagieren:

BHSB e.V.: Bundesverband häusliche SeniorenBetreuung e.V., gegründet 2007, Sitz in Berlin
VHBP e.V.: Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V., gegründet 2014, Sitz in Bonn
Sie möchten weitere Informationen zur 24-Stunden-Pflege? Melden Sie sich gerne bei uns. Nutzen Sie die Vorzüge der strukturierten Abläufe und Unterstützung einer professionellen Vermittlungsagentur wie Jacura. Lassen Sie sich von unserer Pflegeberatung unverbindlich beraten, wie eine optimale Lösung für Sie und Ihre Angehörigen aussehen könnte.

Sie möchten unsere Infografik nutzen oder verbreiten?

Immer gerne! Geben Sie als Quelle einfach “ Jacura 24h-Betreuung“ samt der Infografik-URL https://jacura.de/blog-24h-betreuung/24-Stunden-Pflege-Information.html an.

Jacura ist eine Vermittlungsagentur für 24h-Betreuung, die professionelle Beratung im Rahmen der Vermittlung einer 24h-Betreuungskraft für die häusliche Seniorenbetreuung anbietet. Gegründet wurde die Agentur durch erfahrene Pflege-Experten, unter anderem durch die examinierte Altenpflegerin und Pflegedienstleiterin Katja Holsing.

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Florian Langenscheidt: „Mit dem Trampolin ins Leben!“

Florian Langenscheidt: "Mit dem Trampolin ins Leben!"

Dr. Florian Langenscheidt spricht am 27. September 2017 in Stuttgart. (Bildquelle: Florian Jaenicke)

Dr. Florian Langenscheidt, ehemaliger Vorstand im gleichnamigen Verlag, Autor, Redner sowie Gründer und Leiter der Kinderhilfsorganisation Children for a Better World, spricht am kommenden Mittwoch, 27. September 2017, ab 16.30 Uhr in Stuttgart im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“. Er beschäftigt sich mit dem Thema „Groß werden in einer digitalisierten Welt: Die Zukunft unserer Kinder in der Gesellschaft 4.0“. Der Vortrag im Haus der Wirtschaft ist öffentlich und kostenfrei zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen: www.invest-in-future.de

Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ steht 2017 unter dem Motto „Gesellschaft 4.0. – Auswirkungen auf die Kita-Welt“. Die zweitägige Fachtagung schließt am 27. September mit einem öffentlichen Vortrag von Dr. Florian Langenscheidt. Der Ururenkel des Langenscheidt-Verlags-Gründers ist studierter Philosoph und war im Unternehmensvorstand für Programme und (digitale) Innovationen zuständig. Er ist engagierter Bildungsmoderator und Vater von fünf Kindern. Als „Außenstehender“ hält er dem deutschen Bildungssystem den Spiegel vor und ruft zum Neudenken auf.

„Ich habe einen Traum“
„Wie könnte ein Bildungssystem aussehen, das Kindern ein Trampolin ins Leben baut?“, fragt er und skizziert seinen Traum für neue Bildungswelten im 21. Jahrhundert. Sie müssten zum Beispiel Neugier fördern und Stärken stärken. Sie müssten die Interessen der Kinder ernst nehmen, Zeit für Spontaneität haben und Verbindungen ins reale Leben schaffen. Sie müssten auf Teamarbeit und Verantwortung für die Gemeinschaft setzen, statt Einzelkämpferinnen und -kämpfer heranzuziehen. Sie müssten Kreativität über Normerfüllung und Standardisierung stellen. Und sie müssten eines weitergeben: Optimismus. „Das ist die wichtigste erneuerbare Energie, die wir haben“, sagt er.

Öffentlicher Vortrag
Die Veranstalter des Kongresses „Invest in Future“, die Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH und die element-i-Bildungsstiftung, laden alle, die sich für die Bildungszukunft in einer digitalisierten Gesellschaft 4.0 interessieren, zum Vortrag von Florian Langenscheidt am 27. September, ab 16.30 Uhr, ins Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, in Stuttgart ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zu „Invest in Future“, das komplette Programm des zweitägigen Fachkongresses sowie die Möglichkeit für eine Online-Anmeldung finden Interessierte unter: www.invest-in-future.de Für Fragen steht Projektkoordinatorin Nicole Lessig unter Telefon 0711-656960-35 zur Verfügung.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk rund 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

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70563 Stuttgart
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Zembro Plus – Notrufarmband für 24/7-Betreuung von Demenz- und Alzheimerpatienten

Mobiler Hausnotruf mit Sicherheitsverschluss und Geo-Fencing-Funktion ab sofort in Deutschland erhältlich

Zembro Plus - Notrufarmband für 24/7-Betreuung von Demenz- und Alzheimerpatienten

München, 21. September 2017 – Zembro, das digitale Notrufarmband für Senioren, bringt mit Zembro Plus eine neue Notruflösung für Senioren, die von Demenz oder Alzheimer betroffen sind, auf den deutschen Markt. Zembro Plus wurde entwickelt, um sowohl Privatpersonen wie auch professionellen Pflegeeinrichtungen die Betreuung von Senioren mit Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen, wie Demenz und Alzheimer, zu erleichtern. Die neue Notruflösung umfasst eine Geo-Fencing-Funktion und einen Sicherheitsverschluss, der nur von Pflegepersonal oder Familienmitgliedern des Seniors geöffnet werden kann.

Das Zembro Notrufarmband ist bereits seit 2016 in Deutschland erhältlich. Es wurde entwickelt, um Senioren einen aktiven und selbstbestimmten Lebensstil zu ermöglichen. Mit dem Zembro Notrufarmband können Senioren im Ernstfall überall zu jeder Zeit Hilfe rufen. Zuvor festgelegte Notfallkontakte werden dann über die Zembro-App auf ihrem Smartphone alarmiert. Sie können den Standort des Trägers in der App einsehen und direkt auf dem Armband anrufen.

Zembro Plus für Demenzpatienten
Mit Zembro Plus widmet sich Zembro nun auch der herausfordernden Betreuung von Senioren, die an Demenz oder Alzheimer leiden. Die Zahl der Menschen, die von diesen Krankheiten betroffen sind, nimmt von Jahr zu Jahr zu. Zugleich steigt auch die Belastung für Angehörige und Pflegeeinrichtungen. Mit Zembro Plus bietet Zembro ein mobiles Wearable, das Betroffenen mehr Sicherheit und eine bessere Betreuung ermöglicht.

„Das Zembro Plus Notrufarmband besitzt einen einzigartigen Sicherheitsverschluss, der nur mit Hilfe einer zweiten Person, z. B. eines Familienmitglieds oder Pflegers, geöffnet werden kann. So verhindern wir, dass Demenzpatienten das Armband selbstständig ablegen“, erklärt Johan De Geyter, CEO von Zembro. „Um die Armbandträger auch innerhalb von Gebäuden zuverlässig orten zu können, nutzt Zembro Plus spezielle Zembro-Beacons. Diese Sender können in den Bereichen angebracht werden, in denen sich der Träger bevorzugt aufhält.“

Geo-Fencing und professioneller Notrufservice
Das neue Zembro Plus Notrufarmband ist zudem mit einer Geo-Fencing-Funktion ausgestattet. Durch GPS-Ortung kann eine virtuelle Grenze um ein festgelegtes Gebiet gezogen werden. Sobald der Träger des Notrufarmbands diesen sicheren Bereich verlässt, wird ein Alarm ausgelöst und die Notfallkontakte werden automatisch kontaktiert. Notfallkontakte können z. B. Familienmitglieder des Trägers oder Pflegepersonal sowie ein professioneller Notrufservice sein. Diese können den Träger über das Notrufarmband orten und sogar direkt mit ihm kommunizieren – das Zembro Plus Notrufarmband funktioniert dann wie ein Telefon.

Zembro Plus umfasst auch einen professionellen Notrufservice, der rund um die Uhr erreichbar ist. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiter werden im Ernstfall automatisch benachrichtigt und koordinieren die notwendigen Aktionen, um dem Träger des Armbands zu helfen.

Bildmaterial finden Sie unter: ftp://presse.hbi.de/pub/Zembro/

Über Zembro
Das Zembro Notrufarmband ist ein Wearable, das Senioren mit ihren Kindern, ihrer Familie oder ihren Pflegekräften vernetzt. Das Armband sendet in Notsituationen einen Notruf an die Angehörigen des Trägers. UEST NV, das belgische Start-Up hinter Zembro, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Generationen zu verbinden. Dazu müssen sie in der Lage sein, bestmöglich füreinander zu sorgen. Für UEST NV ist Technologie das Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Neben dem Investment-Fond Fidimex von imec haben auch weitere erfolgreiche Entrepreneure in Zembro investiert.

Mehr Informationen über Zembro finden Sie unter: https://www.zembro.com/de-DE/

Die kostenlose Zembro Beratung erreichen Sie unter 0800 724 49 32 (von 9 bis 18 Uhr).

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Ausbildung zum GenerationenBerater (IHK) nun auch in Regensburg möglich

IHK Regensburg bietet in Kooperation mit Deutsches Privat Institut Generatio-nenBeratung Ausbildung zum GenerationenBerater an – Neue Zugangswege zu Kunden, Kundenbindung und Empfehlungen

Das „Deutsches Privat Institut GenerationenBeratung“ hat eine Kooperation mit der IHK Regensburg geschlossen. Im September 2017 und im März 2018 findet in Regensburg die Ausbildung zum GenerationenBerater mit IHK Zertifikat statt. Gerade in Niedrigzinsphasen und bei sinkenden Provisionserträgen auf Seiten der Finanzdienstleister bietet die GenerationenBeratung die perfekte Erweiterung des Beratungsspektrums, um bestehende Kunden zu halten, neue zu gewinnen und zusätzliche Erträge zu erwirtschaften. Die Ausbildung richtet sich an Privatkundenberater und -betreuer von Banken und Sparkassen, Agenten und Makler der Versicherungsbranche sowie Personen, welche künftig auch zu Themen wie Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen, Testamentsvollstreckung, Liquidität in der Pflegebedürftigkeit, Elternunterhalt etc. kompetent informieren möchten. Mit der Ausbildung haben die künftigen GenerationenBerater (IHK) zudem mehr Rechtssicherheit bei der Vermittlung von anwaltlichen Leistungen, neue Zugangswege zu Kunden, Kundenbindung und Empfehlungen.

Auch nach der Ausbildung steht das Institut als erste Anlaufstelle zu Themen der rechtlichen Vorsorge mit Informationen und Unterlagen für die Beratungstätigkeit des GenerationenBeraters zur Verfügung. Qualität setzt sich durch: das Institut ist für den Großen Preis des Mittelstandes 2017 nominiert worden. Der Preis gehört zu den deutschlandweit begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen. „Die Nominierung unterstreicht die Bedeutung und unsere Rolle, mit neuen Seminaren, die die Generation 50 plus unterstützt, neue Geschäftsfelder insbesondere für die Finanzbranche zu entwickeln,“ so Margit Winkler, Geschäftsführerin des Instituts.

Das unabhängige und neutrale „Deutsches Privat Institut GenerationenBeratung“ (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der GenerationenBeratung aus. Unser Netzwerk und Know how versetzt sie in die Lage, Lösungen über die Themen Finanzen und Versicherungen hinaus zu vermitteln, um ihre Kunden noch besser beraten und bedienen zu können. Die IGB-Veranstaltungen, der IGB-Support und die IGB-Services unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei der Erreichung ihrer Ziele.

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Störung bei Amazon betraf auch Cloud Dienste

Störung bei Amazon betraf auch Cloud Dienste

Anfang März wurde in den Medien über einen stundenlangen Ausfall verschiedener Webdienste des Online-Riesen Amazon berichtet. Davon betroffen waren auch Unternehmen, die entsprechende Cloud Services in Anspruch nehmen – und das nicht zum ersten Mal, wie beispielsweise das Handelsblatt (01.03.17) feststellt: „Viele Start-ups und auch etablierte Unternehmen holen sich Rechenleistung bei Amazons Cloud-Sparte AWS. Deswegen sind Ausfälle oft breit spürbar. Zuletzt hatte eine größere Störung 2015 unter anderem Netflix und den Wohnungsvermittler AirBnB ausgebremst.“

Großkonzerne als Anbieter von Cloud Diensten – Nachteile für den Mittelstand

Angesichts solcher Vorfälle drängt sich insbesondere für mittelständische Unternehmen immer wieder die Frage auf, inwiefern Großkonzerne für diese überhaupt der richtige Anbieter von Cloud Diensten sind. Dazu Pascal Kube, IT-Experte und Mitglied der Geschäftsführung des EDV-Dienstleisters Mahr EDV, ein selbst mittelständisches Unternehmen, das u.a. auch Cloud Dienste anbietet, im Kurzinterview:

Frage: Herr Kube, können Sie es verstehen, wenn mittelständische Unternehmen für ihre Cloud Lösungen auf große Konzerne zurückgreifen?

Kube: Verstehen? Ja. Schließlich sollte einer der wichtigsten Faktoren für die Wahl eines Anbieters von Cloud Diensten Vertrauen sein. Große Konzerne stehen an sich schon für Wachstum und Erfolg, ergo auch Vertrauen. Ich halte es dennoch in der Regel nicht für die richtige Entscheidung.
Frage: Weil Vorfälle wie die bei Amazon Anfang der Woche beweisen, dass die Konzerne das in sie gesetzte Vertrauen nicht rechtfertigen?

Kube: So pauschal würde ich das nicht unterschreiben. Ausfälle lassen sich nie und von Niemandem zu 100% ausschließen. Aber: Bei vielen Kunden gehören Cloud basierte Dienste wie E-Mail, Fileablage oder virtuelle Server zu den wichtigsten IT-Diensten. Was, wenn E-Mails über Stunden/Tage/Wochen nicht funktionieren? Die entscheidenden Fragen sind daher: Wie lange dauert es, bis so ein Ausfall behoben ist? Welche Unternehmensbereiche sind betroffen? Wie hoch ist der wirtschaftliche Schaden, der entsteht? Und welche Maßnahmen kann der Kunde mit seinem Dienstleister selbst beeinflussen, um im Fall des Falles die Arbeitsfähigkeit schnell wiederherzustellen? Bei den meisten Konzernen gibt es für Sie als Kunde jedoch keine Adresse, zu der Sie fahren könnten, um beispielsweise mit der Geschäftsführung im Rahmen einer Eskalation Pläne und Maßnahmen zu besprechen, welche die individuellen Probleme vor Ort auch zügig lösen. Zudem fehlt häufig ein umfangreicher technischer Support aus erster Hand mit persönlichen Ansprechpartnern. Der Support ist in solchen Fällen stattdessen nur über Webformulare erreichbar. So bleibt dem Kunden oft nicht viel mehr übrig, als passiv abzuwarten, bis alles wieder läuft, und zu hoffen, dass sich der Schaden in Grenzen hält.

Vorteile mittelständischer Cloud Anbieter: Service und persönlicher Support

Frage: Es geht also nicht um die angebotenen Dienste, sondern um den Support?

Kube: Die angebotenen Dienste sind zumindest meistens sehr ähnlich. Was konkret angeboten wird, hängt jedenfalls in den seltensten Fällen von der Größe des Anbieters ab. In der persönlichen Betreuung aber dürften kleinere Anbieter einige Vorzüge aufweisen. Bei den Mahr EDV Cloud Diensten zum Beispiel kennt der persönlich erreichbare IT-Systemadministrator selbstverständlich alle verantwortlichen Ansprechpartner und ist mit den Bedürfnisse vor Ort vertraut. Dagegen kann das Verhältnis zwischen dem mittelständischen Unternehmen als Kunde und dem Großkonzern als Anbieter von Cloud-Services schnell nach David und Goliath aussehen – mit dem Unterschied zur Mythologie, dass Konflikte in der Realität selten zugunsten Davids ausgehen.

Frage: Folgt daraus, dass sich auch Mahr EDV als Anbieter von Cloud Diensten selbst nicht von Großkonzernen abhängig macht?

„Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe“

Kube: Ganz allgemein arbeiten wir natürlich auch mit Großkonzernen zusammen, so ist Mahr EDV seit über 15 Jahren Microsoft Gold Partner in mehreren Kompetenzfeldern. Die Gold Partnerschaft ist die höchste Auszeichnung, die Microsoft seinen Partnern vergibt. Was die Cloud betrifft, hat Mahr EDV jedoch ein eigenständig betriebenes Cloud System in deutscher Verwaltung und auf deutschem Boden errichtet. Das ist deshalb zu betonen, weil es ein nicht zu überschätzender Vorteil ist, wenn Kunde, Cloud Anbieter, Rechenzentrumsbetreiber und Dienstleister allesamt denselben Gesetzen in Hinblick auf Datensicherung, Datenschutz und Geschäftsabwicklungen im Allgemeinen unterliegen. Auch sind wir aufgrund unserer Kunden-, Lieferanten- und Partnerstruktur von keinem Konzern abhängig. Unter anderem das macht alle Kunden für uns gleich wichtig und schafft Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe. Es scheint mir ohnehin insgesamt eine Win-Win-Situation zu sein, wenn sich der regionale Klein- und Mittelstand wirtschaftlich gegenseitig unterstützt.

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange rund um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste, Server Monitoring und vieles mehr – in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung.

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Vertretungsrecht für Ehegatten ersetzt nicht die Vorsorgevollmacht

Von Margit Winkler, Geschäftsführerin Institut GenerationenBeratung: Institut GenerationenBeratung begrüßt den Gesetzentwurf zum Vertretungsrecht für Ehegatten, weist aber darauf hin, dass dieses eine Vorsorgevollmacht nicht ersetzt

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) begrüßt den Gesetzentwurf zum Vertretungsrecht für Ehegatten. Fälschlicherweise entsteht jedoch der Eindruck, dass eine Vorsorgevollmacht nicht mehr notwendig sei. „Das geplante Vertretungsrecht ersetzt nicht die Vorsorgevollmacht“ betont Margit Winkler vom Institut GenerationenBeratung (IGB). Tatsächlich erleichtert das Gesetz die Situation, wenn keine entsprechende Vorsorgevollmacht vorliegt. Wer jedoch selbstbestimmt darüber entscheiden möchte, wer im Falle des Verlustes der eigenen Handlungsfähigkeit handeln und entscheiden soll und weitere Vollmachten erhält, dem ist weiterhin zu Erteilung einer Vorsorgevollmacht zu raten. Denn der Gesetzentwurf beschränkt sich ausschließlich auf die Vertretung in Gesundheitsangelegenheiten. „Ohne Vorsorgevollmacht mündet eine dauerhafte entsprechende Beeinträchtigung in eine nicht gewollte Betreuung, die vom Gericht kontrolliert wird. Das Vertretungsrecht alleine schützt davor nicht“, warnt Winkler.

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der GenerationenBeratung aus. Unser Netzwerk und Know how versetzt sie in die Lage, Lösungen über die Themen Finanzen und Versicherungen hinaus zu vermitteln, um ihre Kunden noch besser beraten und bedienen zu können. Die IGB-Veranstaltungen, der IGB-Support und die IGB-Services unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei der Erreichung ihrer Ziele.

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Betreuungsunterhalt wegen erhöhten Förderbedarfs – Pflicht zur Vollzeittätigkeit?

Beim Betreuungsunterhalt wird immer wieder über die Frage gestritten, wann dem betreuenden Elternteil eine Vollzeittätigkeit zugemutet werden kann. Übt dieser keine Vollzeitarbeit aus, obwohl er müsste, wird mit dem Mittel des „fiktiven Einkommens“ gearbeitet. Allerdings kann bei einem erhöhten Förderbedarf des Kinds die Pflicht, sich um eine Vollzeittätigkeit zu kümmern, entfallen.

Einen solchen Fall hatte das Oberlandesgericht Hamm am 2. Juni 2016 (AZ: I 6 BF 19/16) vorliegen. Das Gericht lehnte die Verpflichtung der Mutter zur Vollzeittätigkeit ab, da für das autistische Kind ein deutlich erhöhter Förderungsbedarf bestand. Daher konnte die Mutter weiterhin Betreuungsunterhalt beanspruchen.

Betreuungsunterhalt und Vollzeitbeschäftigung
Die Eltern sind geschieden. Sie haben einen gemeinsamen im Jahre 2000 geborenen Sohn. Der Junge ist Autist, leidet an Neurodermitis und einer Lebensmittelunverträglichkeit, wird außerdem von Migräne und Kopfschmerzen geplagt.

Im Mai 2010 schlossen die Eltern einen gerichtlichen Vergleich. Der Vater verpflichtete sich, an die Mutter nachehelichen Unterhalt in Höhe von monatlich 591 Euro zu zahlen. Gleichzeitig war die Mutter verpflichtet, einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen. Später vereinbarten die Eltern, den nachehelichen Unterhalt auf 449 Euro zu reduzieren.

Der Sohn besuchte inzwischen die 9. Klasse einer Gesamtschule. Der Unterricht findet an vier Tagen in der Woche bis 15.45 Uhr statt. Der Vater war der Ansicht, dass die Mutter aufgrund des Schulbesuchs und des sonstigen Entwicklungsstands des Sohnes eine volle Stelle annehmen könne. Er beantragte, nicht mehr zum nachehelichen Unterhalt verpflichtet zu sein.

Bei Fragen um den Betreuungsunterhalt zum Anwalt
Grundsätzlich kann man die Unterhaltsansprüche im Laufe der Jahre überprüfen lassen. Auch der Anspruch auf Betreuungsunterhalt kann sich im Laufe der Zeit verändern. Familienrechtsanwältinnen und -anwälte klären, ob eine Änderung des Betreuungsunterhalts vorgenommen werden kann. Dies kann sowohl die Absenkung als auch dessen Steigerung betreffen. Im vorliegenden Fall kam dies jedoch nicht zum Tragen.

Gericht: Keine Pflicht zur Vollzeittätigkeit bei erhöhtem Förderbedarf des Kindes
Der Vater scheiterte bei Gericht. Er war weiterhin zur Zahlung des Betreuungsunterhalts verpflichtet. Grundsätzlich kann ein Ehepartner von dem anderen zur Pflege und Erziehung des Kinds für mindestens drei Jahre nach der Geburt Unterhalt verlangen. Der Anspruch verlängert sich nach den Belangen des Kindes und den Möglichkeiten der Kinderbetreuung.

Hier war der Frau höchstens eine Erwerbstätigkeit im Rahmen einer Zwei-Drittel-Stelle zuzumuten. Zwar werde das Kind durch den Schulbesuch in einem Umfang von knapp 36 Stunden in der Woche betreut, es müssten aber die diversen Krankheiten und der Entwicklungsstand berücksichtigt werden.

Wegen des Autismus bestehe ein erhöhter Förderbedarf. Daraus resultiere wiederum ein gesteigerter Betreuungsbedarf, den die Mutter leistet. Durch die erhöhte Betreuung auch in einem Autismuszentrum entstehen in der Woche erhebliche Wege, die die Mutter zurücklegen muss.

Es blieb also bei dem Betreuungsunterhalt in Höhe von 449 Euro. Das Gericht selbst hätte auch einen Betreuungsunterhalt von 470 Euro für angemessen gehalten. Allerdings hatten sich die Eltern zuvor bereits auf den niedrigeren Betrag verständigt.

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NDR 1 Niedersachsen und „Hallo Niedersachsen“ mit vielfältigem Einsatz für die Benefizaktion

"Hand in Hand für Norddeutschland"

NDR 1 Niedersachsen und „Hallo Niedersachsen“ mit vielfältigem Einsatz für die Benefizaktion

Foto NDR/Getty Images

Mit vielfältigem Engagement unterstützen NDR 1 Niedersachsen und „Hallo Niedersachsen“ die diesjährige NDR Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen: Zwei Wochen lang – von Montag, 5. Dezember, bis Freitag, 16. Dezember – informieren die beiden Programme in Sondersendungen, Reportagen und Berichten über die Arbeit der Hospizvereine und Palliativeinrichtungen in Niedersachsen. Dabei rufen sie auch zum Spenden auf. Partner der Aktion ist der „Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V.“ (DHPV) mit seinen Organisationen in Norddeutschland.

Die Sendung „Plattenkiste“, die montags bis freitags von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen zu hören ist, hat sechsmal Vertreter niedersächsischer Einrichtungen der Hospiz- und Palliativ-Arbeit zu Gast. Themen sind die Auricher Palliativberatung, der Garten der Stille in Helmstedt, der älteste ausschließlich ambulant arbeitende Hospizverein aus Hildesheim, das Spezialisierte ambulante Palliativversorgungs-Team aus Osnabrück, eine Trauergruppe für Männer in Barsingshausen und das Projekt „Hospiz macht Schule“ in Buchholz.

Zudem sendet NDR 1 Niedersachsen im täglichen Programm zahlreiche Beiträge mit dem Schwerpunkt Hospiz- und Palliativarbeit. In der Reihe „Anja will’s wissen“ besucht Reporterin Anja Westphal am Donnerstag, 8. Dezember, das Hospizhaus in Celle. Den ganzen Tag über berichtet sie live aus dem Hospiz, blickt hinter die Kulissen und spricht mit den Gästen und Mitarbeitern. Weitere Themen der Berichterstattung sind unter anderem die Hospizarbeit mit einem Pony in Göttingen, das Oldenburger Projekt „Death Café“, bei dem sich fremde Menschen bei Kaffee und Kuchen zu den Themen Tod und Sterben treffen, das Porträt einer Familie, die vom ambulanten Hospizdienst Walsrode unterstützt wird, und das Projekt „Lama to go“, bei dem Spaziergänge mit Lamas angeboten werden.

„Hallo Niedersachsen“ im NDR Fernsehen berichtet täglich ab 19.30 Uhr von der Benefizaktion. Am Sonntag, 4. Dezember, startet das Magazin mit einem Talk. Gäste sind Dr. Rainer Prönneke, Stellvertretender Vorsitzender des Hospiz- und PalliativVerbandes Niedersachsen e.V., und die Betriebswirtin Bettina Warnecke-Busch, die seit vielen Jahren ehrenamtlich im Hospizverein Hildesheim und Umgebung e.V. und im Hospiz Luise in Hannover arbeitet. Während des Aktionszeitraums zeigt „Hallo Niedersachsen“ unter anderem einen Einblick in das größte Hospiz Niedersachsens, das Hospiz Wolfsburg, berichtet von einer Gruppe für Männer in Lüneburg, die durch gemeinsames Kochen ihre Trauer bewältigen möchten, und besucht einen Kurs für ehrenamtliche Sterbebegleiter in Damme. Ein Schwerpunkt der Berichterstattung liegt zudem auf der Frage, inwiefern die Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen außerhalb von Ballungszentren gewährleistet werden kann.

Eine besondere Unterstützung der Benefizaktion gibt es von Stefan Gwildis: Der Soul-Sänger tritt am Donnerstag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses in Hannover auf. Der gesamte Erlös des Abends geht an die Benefizaktion. NDR 1 Niedersachsen sendet den zweistündigen Mitschnitt des Konzertes am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, ab 18.00 Uhr.

Für die Benefizaktion ist bei der Bank für Sozialwirtschaft ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE 47 251 205 100 100 100 100; BIC: BFSWDE33HAN; Empfänger: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e. V.). Das Geld kommt zu 100 Prozent der Hospiz- und Palliativarbeit im Norden zugute. Zuschauer, Hörer und Internet-Nutzer können in allen Banken und Sparkassen sowie über www.NDR.de/handinhand spenden.

Höhepunkt der NDR Benefizaktion ist der große Spendentag am Freitag, 16. Dezember. Den ganzen Tag über nehmen Prominente, NDR Moderatoren und Mitarbeiter telefonisch Spenden entgegen. Die kostenfreie Spendentelefonnummer von NDR 1 Niedersachsen und „Hallo Niedersachsen“ ist 0800 0 637 007.

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2,9 Mio Studierende zum WS 16/17 an deutschen Hochschulen

Bis zu 80% Abbrecherquote in Fernstudiengängen

2,9 Mio Studierende zum WS 16/17 an deutschen Hochschulen

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Lt. www.fernstudium-infos.de brechen bis zu 80% der Studierenden das Fernstudium nach 4 bis 5 Jahren ab und kommen nicht zum Abschluss.

2,9 Mio Studierende sind zum WS 16/17 an deutschen Hochschulen eingeschrieben, davon ca. 615.000 in Fernstudiengängen. Vermutlich werden über 1,4 Mio Studierende keinen Abschluss erhalten, da auch in den anderen Studiengängen die Abbrecher-/Durchfallquote bei bis zu 40% liegt.

An der AFUM Akademie für Unternehmensmanagement mit Sitz in Monheim (zwischen Düsseldorf und Köln) halten dagegen durch eine individuelle Betreuung in kleinen Gruppen von max. 24 Studierenden 95% der berufsbegleitend Studierenden nach 6 bis 7 Semestern bei den Bachelor Absolventen bzw. nach 3 bis 4 Semestern bei den MBA/Master Absolventen die Abschlussurkunde, verliehen von einer der Partnerhochschulen der AFUM, in Händen.

Weitere Infos zu den Studienangeboten der AFUM sind über die Homepage erhältlich: www.afum.de

Die AFUM Akademie für Unternehmensmanagement in Monheim (zwischen Düsseldorf und Köln gelegen) bietet international ausgerichtete Studienmöglichkeiten zum Bachelor, Master / MBA oder Doktor in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit international renommierten, öffentlichen staatlichen Hochschulen.

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