Tag Archives: Betriebswirt/in IHK

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Rein in die Kartoffeln

Unterscheiden Sie Sortimentsbreite u. Sortimentstiefe

Rein in die Kartoffeln

Viele Kartoffelsorten bedeuten eine große Sortimentstiefe (Bildquelle: pixabay)

Dass ein Händler über ein gewisses Sortiment verfügen sollte, ist auch Verbrauchern bekannt. Im betrieblichen Alltag ist jedoch die Unterscheidung zwischen Sortimentsbreite und Sortimentstiefe evident. Aus diesem Grund wird in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) auch gerne mal nach diesem Unterschied gefragt. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert klärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, worin sich diese beiden Begriffe unterscheiden.

Wenn zwischen Sortimentsbreite und Sortimentstiefe unterschieden werden soll, muss zunächst einmal der Begriff Sortiment geklärt werden. Dabei handelt es sich um die Gesamtheit des Warenangebotes, das beispielsweise in einem Geschäft bereitsteht. Dabei ließe sich weiter differenzieren in das Grundsortiment und das Randsortiment, also die Waren, mit denen der größte Teil des Umsatzes erzielt wird, und andere Waren die eher aus psychologischen Gründen mit im Angebot sind, zum Beispiel die obligatorische Tageszeitung in der Bäckerei. Der Begriff Sortiment hängt eng zusammen mit sortieren und mit Sorte. Die Sortimentspolitik entscheidet u.a. darüber, welche Sorten in welcher Breite und Tiefe angeboten werden sollen.

Im Hinblick auf den Begriff Sortimentsbreite kann man den Teilbegriff „Breite“ wörtlich nehmen. Das bedeutet, dass man sehr viele Produkte anbietet. Man verwendet hier durchaus den Begriff „Sorten“. Am Beispiel „Obst und Gemüse“ kann die Sortimentspolitik nun unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten anbieten, z.B. bei dem Obst eine tropische Frucht, Kirschen, Äpfel, Birnen, Bananen und so weiter, bei dem Gemüse Tomaten, Kartoffeln, Wirsing und so weiter. Die Richtung geht also in beiden Bereichen, Obst und Gemüse, immer weiter in die Breite. Das ist die Sortimentsbreite. Sie beantwortet die Frage „Wie viel unterschiedliche Produktarten/-sorten bietet der Händler an? Wie viel unterschiedliche Produktarten bietet der Händler an?“.

2.000 Apfel- und Kartoffelsorten

Sortimentstiefe hingegen bedeutet: Wenn man nun innerhalb der Bereiche Obst oder Gemüse eine Produktart wählen, z.B. Äpfel, geht man innerhalb dieser einen Produktart weiter in die Tiefe und bieten also verschiedene Varianten an. Hier benutzt man übrigens tückischerweise auch wieder den Begriff „Sorten“. Man bietet also innerhalb der Sorte Äpfel, die neben der Sorte Birnen und Pflaumen und Kirschen steht, verschiedene Sorten von Äpfeln an, also Pink Lady, Boskoop, Granny und so weiter. Gemeint sind also die Varianten von Äpfeln. Es gibt übrigens allein in Europa über 2.000 Apfelsorten, von denen etwa 50 eine wirtschaftliche Bedeutung haben. Bei den Kartoffeln gibt es weltweit über 2.000 amtlich registrierte Kartoffelsorten, von denen 210 in Deutschland zugelassen sind, etwa Linda und Sieglinde.

Natürlich wird kaum ein Händler derart in die Tiefe gehen und so viele Sorten anbieten. Dann wäre dies ein sehr tiefes Sortiment. Die meisten Supermärkte zum Beispiel gehen hier einen Kompromiss ein und gehen tendenziell eher in die Breite, nehmen also auch gerne mal eine tropische Frucht noch dazu, und bei den Äpfeln gibt es vielleicht zwei, drei, vier Varianten, bei den Kartoffeln gibt es auch drei oder vier Varianten. Das Prinzip und der Kompromiss lautet somit also eher Breite vor Tiefe. Würde jemand allein nur 100 Kartoffelsorten anbieten, wäre er bereits Kartoffelspezialist, dann würde er sich spezialisieren hier auf diese eine Linie. Das wäre dann wiederum ein sehr tiefes Sortiment.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Sortimentsbreite bedeutet: möglichst viele Produktarten, Sortimentstiefe bedeutet: innerhalb einer Produktart viele Varianten.

Das komplette, kostenlose Video “ Unterscheiden Sie Sortimentsbreite u. Sortimentstiefe“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Hand ohne Elfmeter

Unterscheiden Sie Handkauf u. Platzkauf!

Hand ohne Elfmeter

Beim Handkauf wird die Ware vor Ort gegen die Bezahlung getauscht (Bildquelle: pixabay)

In der Wirtschaftssprache werden teils kuriose und merkwürdige Begriffe verwendet, die sich dem unbedarften Unternehmer oder Verbraucher nicht so ohne weiteres erschließen. So dürfte auch die Aufforderung „Unterscheiden Sie Handkauf u. Platzkauf!“ im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) den einen oder anderen Prüfling verwirren. Damit dies nicht passiert, erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diese beiden Begriffe in seinem kostenlosen Schulungsvideo.

Was unter einem Kauf zu verstehen ist, sollte jedem Unternehmer und Betriebswirt klar sein. Darunter versteht man gemeinhin den Eigentumserhalt an einer Sache oder der Inhaberschaft an einem Recht gegen eine vereinbarte Bezahlung. Dabei regeln zahlreiche Gesetze die Einzelheiten, um Missverständnisse oder Übervorteilungen auszuschließen und beide Parteien zu schützen.

Etwas sperriger sind nun die beiden Begriffe Handkauf und Platzkauf. Hier wird nicht etwa eine Hand oder ein Platz gekauft. Die Begriffe umschreiben vielmehr die Art und Weise, wie der jeweilige Kauf stattfindet.

Auf die Hand oder geliefert?

Beim Handkauf befinden sich der Verkäufer und der Käufer zeitlich und räumlich am selben Ort, sozusagen Auge in Auge gegenüber. Der Verkäufer irgend übergibt die Ware, und der Käufer übergibt das Geld. Genauer und anschaulicher: Der Verkäufer gibt dem Käufer die Ware in die Hand, und der Käufer gibt dem Verkäufer das Geld in die Hand. Deswegen wird diese Kaufvariante als Handkauf bezeichnet. Das Verpflichtungsgeschäft und das Erfüllungsgeschäft fallen zeitlich zusammen. Mit der Übergabe der Ware geht das Risiko an den Käufer über.

Anders dagegen der Platzkauf: Hier können Verkäufer und Käufer räumlich und zeitlich getrennt voneinander agieren. Entscheidend ist allerdings, dass hier die Ware vom Verkäufer an den Käufer gesendet (zugestellt) wird, wobei Verkäufer und Käufer ihren Sitz am gleichen Ort bzw. in der gleichen Gemeinde haben. Der Erfüllungsort ist also der gleiche.

Wird die Ware dagegen an einen anderen Ort als den Erfüllungsort gesendet, handelt es sich um einen Versendungskauf.

Dazu jeweils ein Beispiel: Herr Meier möchte zum Frühstück frische Brötchen. Er geht zum Bäcker im Ort und trägt dort seinen Wunsch vor. Die Bäckereifachverkäuferin packt die Brötchen ein und nennt den Preis, Herr Meier bezahlt, und die Bäckereifachverkäuferin übergibt Herrn Meier die Brötchen. Dies ist ein typischer Handkauf. Anders sieht es dagegen aus, wenn Herr Meier Lust auf eine abendliche Pizza hat und dazu beim örtlichen Pizzabäcker eine Pizza bestellt, die ihm dann nach Hause geliefert wird. Da beide, der Pizzabäcker und Herr Meier, im gleichen Ort wohnen und er seine Pizza nicht selbst abholt, sondern zugestellt bekommt, handelt es sich hier um einen typischen Platzkauf.

Im Grunde handelt es sich bei den beiden Begriffen also um ganz alltägliche Geschäftsabläufe. Handkauf ist der typische traditionelle, stationäre Ladenverkauf, und Platzkauf ist der Verkauf mit Auslieferung im gleichen Ort. Die Begriffe sind Gegenbegriffe, und für beide gelten die Bestimmungen über den Kaufvertrag.

Das komplette, kostenlose Video “ Unterscheiden Sie Handkauf u. Platzkauf!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Geld oder Ware?

Unterscheiden Sie Geld- und Warenkredit!

Geld oder Ware?

Beim Warenkredit muss die Ware nicht gleich bezahlt werden (Bildquelle: pixabay)

Wenn es um die Unterschiede bei Krediten geht, denken die meisten an Laufzeiten und Zinsen. Es gibt jedoch noch andere Unterschiede, die insbesondere ein Unternehmer oder Betriebswirt kennen sollte. So wird denn auch in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) auch gerne mal gefragt nach dem Unterschied zwischen Geld- und Warenkredit. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert klärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, worin sich diese beiden Kreditarten unterscheiden.

„Ware gegen Ware“ beziehungsweise „Ware gegen Geld“ ist im Handel eine geflügelte Redewendung. Gemeint ist damit, dass die Tauschwaren bzw. die gekaufte Ware und der dafür fällige Geldbetrag gleichzeitig über die Ladentheke wandern. Dies ist übrigens auch fairer als die ebenfalls verbreitete Abwandlung „Erst das Geld und dann die Ware“ oder umgekehrt, mit der dem Geschäftspartner ein Stück weit Misstrauen entgegengebracht wird.

Die Frage nach dem Unterschied zwischen Geld- und Warenkredit lässt sich recht einfach beantworten, indem man sie auf eine andere Frage zurückführt, nämlich: „In welcher Form bekommt man den Kredit?“ Und hier ergeben sich in der Tat zwei Varianten.

Geld wird verliehen oder Ware auf Ziel gekauft

Beim Geldkredit wird schlicht und ergreifend Geld verliehen. Dies ist genau das, was im Alltagsgebrauch mit dem Wort „Kredit“ gemeint ist und wie es die meisten Verbraucher auch interpretieren. Eine andere Bezeichnung wäre Gelddarlehen.

Beim Warenkredit ist es dagegen nicht ganz so, sondern hier werden Waren auf Ziel gekauft. Hier werden also Waren als Kredit gewährt. Das bedeutet: Der Händler kauft Ware ein vom Produzenten, zahlt aber die Ware beispielsweise erst in sechs Wochen. Und in dieser Zeit hat der Händler die Ware dann hoffentlich weiterverkauft und kann dann von dem Erlös dann die Ware beim Produzenten bezahlen. Um es noch kürzer zu formulieren: Ein Warenkredit ist ein Warenzielkauf.

Während es sich beim Geldkredit um ein Gelddarlehen handelt, stellt der Warenkredit ein Sachdarlehen dar. Auch dies ist nicht nur im B2B-Bereich üblich, etwa als Lieferantenkredit, sondern auch im Konsumenten- und Endkundenbereich bzw. im B2C-Bereich, etwa in Form von Finanzierungsangeboten wie der beliebten Null-Prozent-Finanzierung.

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Auflösungserscheinungen

Wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst?

Auflösungserscheinungen

Personengesellschaften werden meist infolge Insolvenz aufgelöst (Bildquelle: pixabay)

Unternehmen werden gegründet und können entsprechend auch wieder aufgelöst werden. Das gilt sowohl für Kapital- als auch für Personengesellschaften. Doch wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst? Dieses Wissen sollte ein Kandidat in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) parat haben. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zählt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die wichtigsten Gründe für die Auflösung einer Personengesellschaft auf und erläutert kurz die Zusammenhänge.

Anders als Kapitalgesellschaften wird bei einer Personengesellschaft nicht getrennt zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern. Es handelt sich dabei demnach nicht um juristische, sondern um natürliche Personen. Typische Beispiele für Personengesellschaften sind Offene Handelsgesellschaft (OHG), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und Kommanditgesellschaft (KG). Auch der eingetragene Kaufmann (e.K) ist eine Einzelgesellschaft und wird folglich ebenfalls wie eine Personengesellschaft behandelt.

Doch wie sieht es nun aus, wenn eine solche Personengesellschaft aufgelöst werden soll? Wann kann dies erfolgen?

Häufigster Auflösungsgrund: Insolvenz

Wie so oft lautet auch hier lautet die Antwort zunächst einmal: Das kann mehrere Gründe haben. Zur Beantwortung der Prüfungsfrage kann man diese z.B. nach der Häufigkeit der Gründe angeben.

Der Hauptgrund ist, wie auch bei Kapitalgesellschaften, eine Insolvenz. Die Auflösung erfolgt genau betrachtet am Ende der Insolvenz, wenn zum Beispiel auch die Insolvenz mangels Masse eingestellt oder gar nicht erst eröffnet wird.

Dann kann auch die Personengesellschaft aufgelöst werden durch Beschluss der Gesellschafter. Dass eine solche Regelung sinnvoll ist, kann man sich leicht vorstellen. Wenn eine (zukünftige) Personengesellschaft durch Beschluss der Gesellschafter gegründet werden kann, dann kann sie auch wieder aufgelöst werden.

Ein weiterer möglicher Grund für die Auflösung einer Personengesellschaft kann darin bestehen, dass die Gesellschaft überhaupt nur auf Zeit gegründet war. In diesem Fall erfolgt die Auflösung automatisch durch Fristablauf.

Des Weiteren gibt es noch den seltenen Fall, dass eine Personengesellschaft durch einen gerichtlichen Beschluss aufgelöst wird. Dies könnte z.B. geschehen bei Gefährdung des Gemeinwohls, etwa durch gesetzwidrige Handlungen. Denkbar wäre hier beispielsweise der Weiterverkauf von Lebensmitteln entgegen den Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes nach entsprechenden vorangegangenen Kontrollen oder der Weitervertrieb nicht zugelassener Potenzmittel über das Internet trotz vorangegangenen Verbots. Dieser Grund für die Auflösung einer Personengesellschaft ist allerdings die große Ausnahme.

Das komplette, kostenlose Video “ Wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Da ist noch was offen…

Was ist Debitorenkontrolle?

Da ist noch was offen...

Debitorenkontrolle dient der Liquiditätssicherung (Bildquelle: pixabay)

Wer Leistungen erbracht hat oder Waren geliefert hat, möchte dafür auch bezahlt werden. Ein wichtiges Instrument zu Erreichung dieses Ziels sind Rechnungen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man dabei auch den Überblick behält. Die Frage „Was ist Debitorenkontrolle?“ im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) greift dieses Thema auf. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert beantwortet in seinem kostenlosen Schulungsvideo nicht nur die Frage, sondern er erläutert auch die Zusammenhänge und gibt zusätzlich wertvolle Tipps für die mündliche Prüfung.

Im Grunde einmal verrät die Frage bereits die Antwort: Debitorenkontrolle ist die Kontrolle der Debitoren. Und die Debitoren sind die Menschen oder Unternehmen, an die das eigene Unternehmen Rechnungen gestellt hat, die noch offen sind. M.a.W: Das sind die Menschen, die dem Unternehmen noch Geld bezahlen müssen, weil es seine Dienstleistungen oder sein Produkt bereits erbracht beziehungsweise verschickt hat und entsprechende Rechnungen gestellt hat. Noch anders ausgedrückt: Die Debitoren sind die Adressaten von offenen Rechnungen. Debitorenkontrolle ist also nicht alles anders als die Kontrolle offener Rechnungen. Dies gilt übrigens auch für den Fall, dass zum Beispiel Ratenzahlungen vereinbart wurden. Hier müssen dann die jeweils fälligen Ratenzahlungen als offener Rechnungen beziehungsweise offene Ratenzahlungen überwacht werden.

Damit ist die eigentliche Prüfungsfrage beantwortet. Für den weiteren positiven Verlauf der Prüfung empfiehlt Dr. Ebert, auf der Basis dieser Antwort weiterzureden, sofern die Prüfer dies zulassen. So kann z.B. der Sinn der Debitorenkontrolle, also das „Warum?“, und die technische Umsetzung, also das „Wie?“ weiter erörtert werden.

Debitorenkontrolle hilft, die Liquidität des Unternehmens zu sichern

Der Grund für die Debitorenkontrolle besteht darin, die Liquidität des Unternehmens zu sichern und Liquiditätsengpässe möglichst zu vermeiden. Statt bei einem Liquiditätsengpass erst einmal alle offenen Rechnungen herauszusuchen und Mahnungen zu versenden, erfolgt dies bei der Debitorenkontrolle regelmäßig und automatisiert.

Die Debitorenkontrolle erfolgt über die Debitorenbuchhaltung. Dies wiederum erfolgt idealerweise durch ein Finanzbuchhaltungsprogramm, also durch eine Software. Man kann das auch ganz einfach mit der Hand machen, indem man zum Beispiel alle Rechnungen, die Ratenzahlungen beinhalten, regelmäßig zum Zahlungstermin auf Wiedervorlage hat. Dieses Verfahren eignet sich allerdings nur für sehr kleine Unternehmen. Wenn das Ganze ein bisschen größer ist, erledigt man das mit einem Finanzbuchhaltungsprogramm. Dieses ermöglicht auch die Anzeige überfälliger Rechnungen. Die nächsten Schritte wären dann Mahnung und gegebenenfalls gerichtliches Mahnverfahren.

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Wer herstellt, der haftet — auch ohne Schuld

Produkthaftungsgesetz, Grundidee

Wer herstellt, der haftet -- auch ohne Schuld

Das Produkthaftungsgesetz begründet die unverschuldete Herstellerhaftung (Bildquelle: pixabay)

Das Thema Produkthaftung erhitzt Immer wieder die Gemüter der Verbraucher. Doch auch angehende Betriebswirte sollten wissen, was es damit auf sich hat und worin die Grundidee dieses Gesetzes besteht. In der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) wird deshalb gerne auf diese Thematik abgehoben. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erklärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo nicht nur die Grundidee des Produkthaftungsgesetzes, sondern geht auch der Frage nach, wer denn eigentlich davon betroffen ist.

Wenn nach einer Grundidee oder einem Grundgedanken gefragt wird, dann wird darauf immer nur eine kurze Antwort erwartet. Für die Frage nach der Grundidee des Produkthaftungsgesetzes lautet sie: Das Produkthaftungsgesetz begründet die Haftung des Herstellers. Noch kürzer formuliert: Das Produkthaftungsgesetz begründet die Herstellerhaftung.

Unverschuldete Herstellerhaftung

Die ist allerdings erst die halbe Miete. Denn es fehlt noch ein entscheidender Gedanke: Es begründet die Haftung des Herstellers ohne Schuld. Und das bedeutet, dass der Hersteller auch in Haftungsprobleme kommen kann und sogar gerade dann in Haftungsprobleme kommen kann, wenn er keine Schuld hat. Schuld ist Vorsatz oder Fahrlässigkeit. Im Klartext bedeutet dies: Der Hersteller kann in Haftung genommen werden unter den Bedingungen des Produkthaftungsgesetzes, auch dann wenn ihn keine Schuld trifft. Somit könnte man die Grundidee noch knackiger fassen, indem man sagt: Das Produkthaftungsgesetz begründet die unverschuldete Herstellerhaftung.

Soweit die die Grundidee.

Jetzt geht es natürlich weiter: Wer ist denn überhaupt der Hersteller? Im Produkthaftungsgesetz sind unter der Überschrift Hersteller verschiedene Dinge über verschiedene Gruppen zusammengefasst: Das ist nicht nur der, der das Teil zusammengeklöppelt hat, sondern auch zum Beispiel der, der nur seinen Markennamen darauf geprägt hat, der sogenannte Pseudohersteller. Auch das ist der Hersteller. Aber auch derjenige, der das Produkt in den Wirtschaftsraum der EU eingeführt hat, ist ebenfalls Hersteller. Der Begriff Hersteller ist hier also relativ weit gefasst.

Das Produkthaftungsgesetz begründet also eine unverschuldete Herstellerhaftung, wobei der Begriff Hersteller relativ weit gefasst wird. Hier sind ganz klar amerikanische Einflüsse zu sehen. In Amerika kennt man als Grundidee die Haftung ohne Schuld. Dies soll Schaden verhindern. Und dieser Gedanken wurde teilweise übernommen im Produkthaftungsgesetz.

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Stabile Sache

Nennen Sie die Konvergenzkriterien!

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Konvergenzkriterien sichern die Stabilität des Euro (Bildquelle: pixabay)

In der Wirtschaft ist häufig die Rede von Divergenz und Konvergenz. Sind diese Begriffe schon nebulös genug, gilt dies noch mehr für den Begriff der Konvergenzkriterien. Die Aufforderung „Nennen Sie die Konvergenzkriterien!“ im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) kann deshalb leicht zur Stolperfalle werden. In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zunächst den Begriff und seine Verortung. Daraus lässt sich dann eine fachlich korrekte Antwort ableiten.

Das Wort „divergieren“ ist relativ geläufig und bedeutet „sich unterscheiden“ oder „auseinanderstreben“. Meist bezieht es sich auf Meinungen. Eine Divergenz ist somit eine Abweichung vom Üblichen oder Angestrebten. Konvergenz ist das Gegenteil davon, nämlich das Annähern oder die Übereinstimmung. Was auseinanderstrebt, fällt irgendwann auch auseinander. Konvergenz dagegen sorgt für Stabilität.

Mit Konvergenzkriterien sind die Euro-Stabilitätskriterien gemeint

Und genau dies ist die Brücke zur Antwort. Denn ein anderes Wort für Konvergenzkriterien ist der Begriff Stabilitätskriterien. Und damit ist auch die Verortung geklärt: Es geht im weitesten Sinne um den Euro und somit eine VWL-Perspektive.

„Konvergenz“ heißt im Grunde nichts anderes als „Gleichlauf“. Und Gleichlauf bezieht sich auf die Volkswirtschaften der Eurozone. Und diese Kriterien, die nun gleich benannt werden, gelten sowohl für die Volkswirtschaften, die im Euro sind, als auch für die, die rein wollen. Denn müssen nämlich diese Konvergenzkriterien erfüllen. Das heißt: Die Volkswirtschaften der Länder der Eurozone sollten in gewisser Weise gleichlaufen.

Wie ist nun dieser Gleichlauf gemeint? – Genau dies beschreiben die vier Kriterien.
Das erste Konvergenzkriterium ist die Preisstabilität. Es soll also nicht so sein, dass ein Land relativ stabile Preise hat, also relativ wenig Inflation, und ein anderes Land, vielleicht das Nachbarland, hoch inflationär ist. Das meint man hier mit Gleichlauf — Preisstabilität.

Das zweite Kriterium ist die Verschuldung. Hier unterscheidet man nochmal in die Gesamtverschuldung sowie die Neuverschuldung.

Drittes Kriterium ist das Zinsniveau. Auch das soll gleichlaufen.

Das vierte Kriterium, die Wechselkursstabilität, ist etwas veraltet. Es galt damals, als man dieses System mit den Bandbreiten hatte, so dass eine gewisse Wechselkursstabilität zwischen der deutschen Mark und dem französischen Franc oder der italienischen Lira oder was auch immer erforderlich war.

Dies sind also die Konvergenzkriterien, die Gleichlaufkriterien, die Bedingungen für die Einführung des Euro und im Prinzip auch dafür, den Euro beizubehalten.

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Die Grundbuch-Frage

Was ist das Grundbuch?

Die Grundbuch-Frage

Das Grundbuch wird beim zuständigen Amtsgericht geführt (Bildquelle: pixabay)

Die Themen Grundbuch und Grundbucheinträge werden für Unternehmer besonders dann interessant, wenn es um den Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken geht. Doch was ist überhaupt das Grundbuch? Diese Frage wird auch gerne in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) gestellt. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erklärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo, was es damit auf sich hat und zeigt zudem wertvolle Strategien für die Prüfung auf.

Wenn in der Prüfung eine Frage gestellt wird, die mit „Was ist …?“ beginnt, birgt dies die Gefahr, dass der Prüfungskandidat ins Stocken gerät und in seinem Prüfungswissen nach einer bereits einmal gehörten du gelernten Definition sucht. Dies ist allerdings meist nicht sehr hilfreich. Bewährt haben sich dagegen zwei andere Strategien. Zum einen kann man sich eine Brücke bauen, indem man das Hilfsverb „ist“ ersetzt durch ein anderes, etwa „macht“ oder „bewirkt“. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, einen Trittstein zu finden in Form eines Synonyms.

Verzeichnis aller Grundstücke eines Bezirks

Wendet man diese letzte Strategie auf die Frage „Was ist das Grundbuch?“ an, gelangt man über das „Buch“ zum „Verzeichnis“: „Das Grundbuch ist ein Verzeichnis…“. Ein anderes Wort für „Grund“ wäre hier „Grundstücke“. Also ist das Grundbuch zunächst einmal ein Verzeichnis von Grundstücken. Dies ist die Eselsbrücke, auf der nun die Frage abschließend beantwortet werden kann. Dabei muss nur noch berücksichtigt werden, dass dort alle Grundstücke aufgelistet werden, allerdings nicht alle Grundstücke auf der ganzen Welt oder in ganz Deutschland, sondern eines bestimmten Bezirks. Somit ist das Grundbuch ein Verzeichnis aller Grundstücke eines bestimmten Bezirks.

Darauf könnte der Prüfer die nächste Frage stellen: „Wo finden Sie denn das Grundbuch?“ Das Grundbuch findet man beim Amtsgericht oder genauer bei den Amtsgerichten. Eine fachlich vollständige Antwort könnte dann lauten: „Das Grundbuch gibt es beim Grundbuchamt, und das Grundbuchamt wiederum ist beim Registergericht, und das Registergericht wiederum ist das Amtsgericht.“

In unserer modernen Zeit gibt es allerdings eine neuere Entwicklung, nämlich es gibt zunehmend auch das elektronische Grundbuch, das mehr und mehr aufgebaut wird. Manche Bundesländer oder auch Bezirke sind in dieser Beziehung weiter als andere, und man ist auch dabei, dies für jedes Bundesland zu zentralisieren, also so etwas wie ein zentrales Aktivierungs- und Auskunftssystem einzurichten. Das geht in Richtung e-Government, d.h. dass man mit den Behörden auf elektronischem Weg mehr und mehr in Kontakt treten kann.

Nun könnte der Prüfer noch fragen: „Darf denn da jeder reinsehen in das Grundbuch, in dieses Verzeichnis aller Grundstücke?“ Und da lautet die Antwort: „Nein, man braucht ein berechtigtes Interesse und muss das auch nachweisen.“

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Unterm Strich betrachtet…

Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?

Unterm Strich betrachtet...

Das Verhältnis von Ertrag und Aufwand sollte wirtschaftlich vertretbar sein (Bildquelle: pixabay)

Dass der Zweck eines Unternehmens darin besteht, Gewinn zu erwirtschaften, ist eine alte Kaufmannsweisheit. In diesem Zusammenhang ist auch oft die Rede von Wirtschaftlichkeit. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Genau darauf zielt die Frage „Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?“, die Prüfungskandidaten im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) zuweilen beantworten müssen. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert gibt dazu in seinem kostenlosen Schulungsvideo eine einleuchtende und leicht zu merkende Antwort.

Bleibt man zunächst beim Wortlaut der Frage „Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?“, fallen die beiden zentralen Begriffe „Organisationsgrundsatz“ und „Wirtschaftlichkeit“ auf.

Ein Organisationsgrundsatz ist nichts anderes als eine Regel oder ein Verhaltensgrundsatz, wie etwas organisiert sein soll oder wie, um im unternehmerischen Bereich zu bleiben, eine Organisation geführt werden soll. In der Betriebswirtschaftslehre gelten 6 solcher Grundsätze: der Grundsatz der Zweckmäßigkeit, der Grundsatz des organisatorischen Gleichgewichts, der Grundsatz der Koordination, der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, der Grundsatz der Klarheit und der Grundsatz der Berücksichtigung von Mitarbeiterbedürfnissen.

In das Wortfeld des Begriffs „Wirtschaftlichkeit“ gehören auch die Wörter „Wirtschaft“, „Betriebswirtschaft“ und „Betriebswirtschaftslehre“, ebenso „wirtschaften“ und „erwirtschaften“ sowie „wirtschaftlich“.

Wirtschaftlichkeit = Ertrag : Aufwand

Der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit ist zunächst einmal eine Regelung für den Einsatz der Mittel oder, moderner formuliert, der Ressourcen. Und zwar bestimmt dieser Organisationsgrundsatz für den Einsatz der Mittel ein wirtschaftliches Verhältnis. Ein wirtschaftliches Verhältnis bedeutet in diesem Zusammenhang konkret: Die eingesetzten Mittel müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zum Zweck stehen. Kürzer formuliert könnte man sagen: Der Ertrag, der rauskommt, muss in einem wirtschaftlichen Verhältnis stehen zum Aufwand, der eingesetzt wird oder wurde. Ein Verhältnis bedeutet mathematisch gesehen nichts anderes als einen Bruch. Dabei steht im Nenner, also unterhalb des Bruchstrichs, der Mitteleinsatz, und oberhalb des Bruchstrichs steht der Zweck, also der Ertrag. Vereinfacht ausgedrückt: Wirtschaftlichkeit = Ertrag : Aufwand. Und dieser Bruch muss ein vertretbares wirtschaftliches Verhältnis sein. Anders ausgedrückt: Das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand muss wirtschaftlich vertretbar sein. Und dies bedeutet: Das Ergebnis muss größer als 1 sein. Ist es gleich 1, ist die Wirtschaftlichkeit kostendeckend, ist es kleiner als 1, bedeutet dies Unwirtschaftlichkeit.

Das Ergebnis dieses Bruchs ist übrigens eine Kennzahl, nämlich eben die Wirtschaftlichkeit eines Projektes oder eines Unternehmens. Sie kann sowohl isoliert betrachtet werden, also nur in Bezug auf das Projekt oder Unternehmen, aber auch im Vergleich zu der Wirtschaftlichkeit anderer Projekte oder Unternehmen.

Das komplette, kostenlose Video “ Was besagt der Organisationsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Allgemein

So lernt der Betriebswirt das ABC

Was ist die ABC Analyse

So lernt der Betriebswirt das ABC

Die ABC-Analyse ermöglicht eine Einteilung in Werteklassen (Bildquelle: pixabay)

Das ABC lernen Kinder bekanntlich bereits in der ersten Schulklasse. Doch was ist eine ABC-Analyse? Mit dieser Frage werden Prüfungskandidaten im Rahmen der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) häufig konfrontiert: Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erklärt in seinem kostenlosen Schulungsvideo nicht nur, warum auch die ABC-Analyse etwas mit Klassen zu tun hat, sondern gibt zudem auch wertvolle Tipps und Strategien für die Prüfung.

Eine Prüfungsfrage nach dem Muster „Was ist …?“ erscheint zunächst recht einfach, birgt aber für den Prüfungskandidaten ihre Tücken und kann ihn schnell ins Schleudern bringen. Um hier zu einer sicheren Antwort zu gelangen, haben sich zwei Strategien als hilfreich erwiesen: die Brückenbau-Strategie und die Trittstein-Strategie. Bei der Brückenbau-Strategie ersetzt man das Verb „ist“ durch ein anderes, zum Beispiel indem man sagt „Was macht die ABC-Analyse?“, „Was bewirkt die ABC-Analyse?“, „Wofür ist die ABC-Analyse gut?“. Bei der Trittstein-Methode findet man ein Synonym, das wie eine Art Trittstein funktioniert, über den man durch das Wasser treten kann, um zum Inhalt zu kommen. Wie diese Strategie funktioniert, wird anhand der Frage „Was ist die ABC Analyse?“ demonstriert.

ABC-Analyse ist eine Einteilung in Werteklassen

Der Trittstein ist hier das Wort „Klasse“ beziehungsweise „Einteilung in Klassen“. So kann die Antwort zunächst beginnen mit dem Satz: „Die ABC-Analyse ist eine Einteilung in Klassen…“, wobei die Klassen bereits im Begriff vorgegeben sind, nämlich „… in die drei Klassen A, B und C“.

Diese drei Klassen bezeichnen eine Stufe der Wichtigkeit: A ist wichtig, B ist weniger wichtig, und C ist unwichtig. Somit handelt es sich bei den drei Klassen um Werteklassen.

Der nächste Schritt ist nun die Antwort auf die implizite Frage „Wertung in Bezug auf was?“ Hier bieten sich dem Prüfungskandidaten vielfältige Beispiele, etwa in Bezug auf Kunden, Produkte oder Umweltrelevanz.

Eine ABC-Analyse in Bezug auf Kunden bedeutet: Diese Kunden sind die wichtigen Kunden. Warum sind sie wichtig? Weil das Unternehmen damit das meiste Geld verdient. Die B-Kunden sind weniger wichtig. Diese Information sollte man natürlich nicht nach außen geben, da es sich dabei um eine interne Einteilung handelt. Und die C-Kunden sind unwichtige Kunden.

Ähnlich gestaltet sich die ABC-Analyse bei Produkten: Die A-Produkte sind wahrscheinlich die 20 Prozent derjenigen Produkte, mit denen das Unternehmen 80 Prozent des Umsatzes erzielt.

Umweltrelevanz ist wieder ein anderer Aspekt. Da könnte man sagen: Die A-Produkte oder auch Prozesse sind die, die besonders umweltrelevant sind, das heißt hier muss der Unternehmer besonders viel an Sicherung und an Filtern im Hinblick auf Umweltmaßnahmen tätigen. Und die C-Prozesse oder -Produkte sind umwelttechnisch eher unwichtig, das heißt sie erfordern diesbezüglich keine Aufmerksamkeit.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist die ABC Analyse?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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