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Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Globale Ölsaatenversorgung 2017/2018

Marktanalysen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Globale Ölsaatenversorgung 2017/2018

Die aktuelle Kolumne „Chilla checkt!“ Der AGRAVIS Raiffeisen AG ist online und behandelt dieses Mal das Thema globale Ölsaatenversorgung 2017/2018. Der AGRAVIS-Experte Bernhard Chilla erläutert unter anderem, dass die Rapsversorgung in der EU deutlich besser als im Vorjahr ist, jedoch ein schwieriges Marktumfeld für den Raps besteht. Detaillierte Informationen finden Sie in der Kolumne „Chilla checkt“!
Je nach aktuellem Geschehen und Jahreszeit werden bei „Chilla checkt!“ Analysen zu Getreide, Ölsaaten, Mais, Sojabohnen und anderen erstellt. Die AGRAVIS hat die Marktanalysen für ihre Kunden und alle Interessierten so gestaltet, dass sowohl die Website-Besucher abgeholt werden, die sich nur einen schnellen Überblick verschaffen wollen, als auch Spezialisten, die auf eine ausführliche Analyse Wert legen.
Zur Kolumne „Chilla checkt!“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.000 Mitarbeitern mehr als 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Nachhaltigkeit von Biokraftstoff-Rohstoffen ist mehr als nur der Ölertrag je Hektar

Nachhaltigkeit von Biokraftstoff-Rohstoffen ist mehr als nur der Ölertrag je Hektar

Wolfgang Vogel, Vorsitzender UFOP e. V.

Der Vorsitzende der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), Wolfgang Vogel, fordert eine umfassende Einbeziehung von Aspekten in die Bewertung der Nachhaltigkeit von Biomasse-Rohstoffen, die in Biokraftstoffen verwendet werden. Er reagiert damit auf angestellte Vergleiche des Ölertrages von Ölpalmen und von Raps als Kriterium für die Effizienz der jeweiligen Produktion.

„Wer die Nachhaltigkeit von Biokraftstoff-Rohstoffen aus Anbaubiomasse wie zum Beispiel Palmöl auf den Ölertrag je Hektar reduziert, wertet mit Scheuklappen und lässt viele wichtige Aspekte der Nachhaltigkeit bewusst unerwähnt“, so der UFOP-Vorsitzende. Der internationale Markt für Pflanzenöle sei derzeit von einem deutlichen Überschuss gekennzeichnet. Gerade die hohe Palmölproduktion hat die Pflanzenölpreise in den vergangenen Wochen erheblich belastet und nach unten gezogen. Die globale Palmölproduktion steige aktuell infolge von Flächenausweitungen durch legale und illegale Rodungen sowie durch den Einsatz neuer Hybridsorten mit hohem Ertragspotenzial.

Natürlich müsse das Palmöl zur Biodieselherstellung nachhaltig zertifiziert sein, wenn es für die Biokraftstoffproduktion in der Europäischen Union verwendet werden solle. Dies gelte aber nur für den Biokraftstoffbereich, nicht für den Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie oder in der Oleochemie. Dort werde lediglich auf freiwillige Zertifizierungssysteme zurückgegriffen. „Aber was ist mit all den anderen positiven Aspekten, die zum Beispiel der Anbau von Raps in Europa mit sich bringt, vor allem die Lieferung von dringend benötigten und stark nachfragten Mengen an gentechnikfreiem Rapsfuttermitteln? Oder weiteren Aspekten wie die Erweiterung der Fruchtfolge mit einer Blühpflanze und dem damit verbundenen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität im Ackerbau? Diese Bewertungsseite ist bei der Ölpalme leer“, hält Wolfgang Vogel fest.

Der UFOP-Vorsitzende fordert daher eindringlich, bei den derzeit laufenden Verhandlungen zur Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie in Brüssel insbesondere den Aspekt der Lieferung wertvoller heimischer Futtermittel als Koppelprodukt der Verarbeitung von Raps, Getreide oder Zuckerrüben zu Biokraftstoffen zu berücksichtigen. Viele EP-Abgeordnete unterstützten bereits den Ansatz einer weiteren Verwendung sogenannter „Highly sustainable crop-based biofuels (HSCB)“ in aktuellen Stellungnahmen. Darüber hinaus habe er es außerordentlich begrüßt, dass das EU-Parlament zur Palmölfrage in seiner Entschließung vom 4. April 2017 (2016/2222(INI)) klar Stellung bezogen habe. Das Parlament fordere darin, anstelle von Palmölimporten den nachhaltigen Anbau von Raps, Sonnenblumen und weiteren Alternativen als Beitrag zur Biodiversität zu fördern.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

Verband fordert verpflichtende THG-Minderungsregelung für alle EU-Mitgliedsländer

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

THG-Potenzial nicht voll genutzt: Stagnierende Biodieselmenge trotz steigendem Dieselabsatz

Mit etwa 38 Millionen Tonnen erreichte der Dieselverbrauch im Jahr 2016 in Deutschland, vor allem konjunkturbedingt durch den steigenden Güterverkehr auf der Straße, einen neuen Rekordwert. Verbrauchsreduzierungen im Pkw-Sektor wurden hierdurch kompensiert. Eine sofort wirksame Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) ist daher vorrangig nur über den Kraftstoff möglich. Nachhaltige Biokraftstoffe bieten hier mit einer durchschnittlichen THG-Einsparung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel einen idealen Ansatz. Dennoch stagniert die Biokraftstoffmenge im Diesel bei etwa 2,15 Millionen Tonnen.

Ursache dafür ist die nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestiegene Effizienz der eingesetzten Rohstoffe bei der THG-Minderung. Die 2015 nur in Deutschland eingeführte „THG-Minderungspflicht“ hat dazu geführt, dass Unternehmen der Mineralölwirtschaft diese Verpflichtung mit immer weniger Biokraftstoffen erfüllen können. Es hat ein Wettbewerb eingesetzt, die THG-Emissionen in der gesamten Biokraftstoff-Warenkette zu optimieren und zudem kosteneffizient zu produzieren. Dieser Ansatz einer verpflichtenden THG-Minderungsregelung müsste jetzt bei der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie auf EU-Ebene für alle Mitgliedsländer eingeführt werden, fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP).

Gleichzeitig mahnt der Verband, dass bei der Auswahl der Rohstoffe für die Biodieselherstellung heimisches Rapsöl mit seiner nachvollziehbar nachhaltigen Erzeugung und der großen Bedeutung für die Bereitstellung von gentechnikfreiem Proteinfuttermittel, das bei der Ölproduktion anfällt, wieder stärker berücksichtigt werden sollte. Die zunehmende Verwendung von Palmöl bei der Produktion von Biokraftstoffen trägt aus Sicht der UFOP zu einer kritischen Beurteilung von Biokraftstoffen durch Verbraucher und Politik bei. Die differenzierte Betrachtung der Rohstoffarten und ihrer Herkünfte sei daher von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Biokraftstoffmarktes.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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UFOP veröffentlicht Sachstandsbericht „Biodiesel 2016/2017“

UFOP veröffentlicht Sachstandsbericht "Biodiesel 2016/2017"

UFOP Bericht „Biodiesel 2016/17“

Auch in diesem Jahr veröffentlicht die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) einen Auszug der relevanten Kapitel zum Thema Biodiesel aus dem Geschäftsbericht 2016/2017 als Sonderdruck.

Der Bericht informiert auf 44 Seiten über die wichtigsten Aspekte der nationalen und europäischen Biokraftstoffpolitik sowie der Biodieselmärkte. Er umfasst die Kapitel „Biodiesel und Co.“, den Bericht der UFOP-Fachkommission „Biokraftstoffe und nachwachsende Rohstoffe“ sowie aktuelle nationale und europäische Biokraftstoffstatistiken.

Im Kapitel „Biodiesel und Co.“ werden die zu erwartenden Maßnahmen im Verkehrsbereich im Rahmen des EU-Winterpakets zur Reform der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED II) vorgestellt und die abzuleitenden nationalen Perspektiven für Biokraftstoffe und den Rapsanbau diskutiert. Zudem werden Vorschläge zur Neufassung der RED II sowie einer nationalen Politik unter Berücksichtigung von Kraftstoffen aus Anbaubiomasse unterbreitet.

In einem weiteren Schwerpunkt informiert der Sonderdruck über die Tätigkeit der UFOP-Fachkommission „Biokraftstoffe und nachwachsende Rohstoffe“ und in diesem Zusammenhang über von der UFOP geförderte Projektvorhaben. Der statistische Anhang präsentiert mit 16 Tabellen aktuelle Zahlen zu Ausgangsrohstoffen, der Produktion, dem Handel und dem Verbrauch von Biodiesel bzw. Biokraftstoffen.

Die Publikation steht zum kostenlosen Download unter dem Link http://www.ufop.de/biodieselberichte zur Verfügung.

Informationen zur aktuellen Diskussion rund um Biokraftstoffe und erneuerbare Mobilität und zum Stand der Technik wird auch der 15. Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ am 22. und 23. Januar 2018 in Berlin liefern. Das Programm und die Anmeldung des regelmäßig von über 500 Experten besuchten Kongresses, stehen unter http://www.kraftstoffe-der-zukunft.com zur Verfügung.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Der Biodieselabsatz stagniert trotz höherer THG-Quote

THG-Minderungspotenzial nicht ausgeschöpft – auch der Flugverkehr muss einbezogen werden

Der Biodieselabsatz stagniert trotz höherer THG-Quote

Biodieselabsatz stagniert

Trotz der zu Jahresbeginn von 3,5 auf 4,0 Prozent angehobenen Treibhausgas(THG)-Minderungsverpflichtung und einem erneut auf knapp 15 Mio. t (Vj. 14,15 Mio. t) gestiegenen Dieselverbrauch sinkt der Verbrauch von Biodiesel weiter von 0,912 Mio. t auf 0,848 Mio.t. Zu diesem Ergebnis kommt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) nach Auswertung der Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für den Zeitraum Januar bis Mai 2017.

Dieser Nachfragerückgang erklärt sich aus der nach Auswertung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) von 65,3 auf 71,5 Prozent gestiegenen THG-Minderung von Biodiesel. Die zeige aber auch, dass mit der aktuellen Höhe der Minderungsverpflichtung das Potenzial für die notwendige Dekarbonisierung des Kraftstoffs nicht ausgeschöpft wird, betont die UFOP. Die in Deutschland 2015 anstelle einer energetischen Quotenverpflichtung eingeführte THG-Minderungspflicht sei grundsätzlich der richtige Weg, um die Rohstoff- und Kosteneffizienz bei nachhaltig produzierten Biokraftstoffen zu steigern, und sollte deshalb EU-weit ab 2021 eingeführt werden, stellt der Verband fest. Das Klimaschutzziel im Verkehrssektor bedeutet Treibhausgasneutralität, um das 2 Grad- (besser das 1,5 Grad-) Ziel zu erreichen. Jede Option müsste genutzt werden, statt – wie dies aktuell die Fahrzeugindustrie tut – darauf zu setzen, dass synthetische Kraftstoffe aus erneuerbare Energien irgendwann zum gleichen Preis wie fossile oder heute verfügbare Biokraftstoffe produziert werden können.

Die UFOP fordert die Politik auf, jetzt zu handeln und die THG-Minderungsverpflichtung an dem in der Dieselkraftstoff-Norm vorgegebenen Beimischungsanteil von 7 Volumenprozent auszurichten. Die UFOP erinnert an dieser Stelle an die von Bundesumwelt- und Bundeslandwirtschaftsministerium initiierte Roadmap Biokraftstoffe, die 2007 als Ergebnis der Umstellung von einer steuerbegünstigten Förderung auf eine Quotenverpflichtung eingeführt und so auch umgesetzt wurde. Der Biodieselanteil von 7 Prozent am Dieselmarkt war der Mengenkompromiss, der nicht unterschritten werden sollte, um die Investitionen in die Produktionsanlagen für Biodiesel hierzulande abzusichern.

Die neue Bundesregierung müsse hier wieder ansetzen und zudem Anrechnungsoptionen für die Fahrzeughersteller schaffen, die ab 2021 den CO2-Ausstoß bei Neufahrzeugen auf 95 g CO2 senken müssen. Andernfalls drohten empfindliche Strafzahlungen in Höhe von 95 EUR je Gramm Überschreitung und Fahrzeug, die an die EU-Kommission abzuführen wären. Der aktuelle Flottendurchschnitt bei den 2016 etwa 3 Millionen neu zugelassen Fahrzeugen betrug nach Angaben das Kraftfahrtbundesamtes (KBA) 127 g CO2. Zudem müsse jetzt endlich der Flugverkehr in die THG-Minderungsverpflichtung einbezogen werden fordert die UFOP. In diesem Sektor wird zwar viel über alternative Kraftstoffe geredet, es passiert aber praktisch nichts.

Die UFOP erinnert daran, dass die Landwirtschaft in Europa und global durch strukturelle Überschüsse insbesondere bei Getreide und Pflanzenöl einem dauerhaften Preisdruck ausgesetzt ist. Für die Landwirtschaft seien auskömmliche Erzeugerpreise der wichtigste Grundpfeiler für nachhaltiges Wirtschaften und Wachstum. Wenn die Dekarbonisierung in der übrigen Wirtschaft zur Förderung der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe praktisch nicht vorankomme, dann müsse dieses Rohstoffpotenzial zunächst für die Dekarbonisierung des Verkehrs genutzt werden. Denn es wachse jedes Jahr eine neue Ernte heran, bekräftigt die UFOP ihre Vorschläge und verweist auf den kürzlich veröffentlichen „UFOP-Versorgungsbericht 2016/2017“ ( www.ufop.de).

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Das Raps-Kraftwerk

Rapsblüte in Deutschland

Das Raps-Kraftwerk

Aktuell blühen in Deutschland auf mehr als 1,3 Millionen Hektar die Rapsfelder. Die Pflanzen speichern die Sonnenenergie in den Körnern, bzw. im darin entstehenden Rapsöl. Dessen Energiedichte ist vergleichbar mit der von Dieselkraftstoff. Das macht Rapsöl und den daraus hergestellten Rapsmethylester, besser bekannt als Biodiesel, in Deutschland und Europa zur mit Abstand wichtigsten nachhaltig zertifizierten Kraftstoffalternative. Diese Zertifizierung der Nachhaltigkeit gilt im übrigen für den gesamten Rapsanbau in Deutschland, unabhängig von der Endverwendung, also auch für Rapsspeiseöl. Besonders wichtig für viele Verbraucher ist zudem die Tatsache, dass in den Ländern der Europäischen Union ausschließlich gentechnikfreier Raps angebaut wird. So ist auch das eiweißhaltige Rapsschrot, das bei der Pressung der Rapssaat neben Rapsöl entsteht, gentechnikfrei. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Sojaimporten, die in der Regel nicht gentechnikfrei sind. Rapsschrot sichert so eine Eiweißfutterversorgung, die es erlaubt, Milchprodukte, Eier oder auch Rindfleisch mit dem Label „Ohne Gentechnik“ zu kennzeichnen.

Die Rapspflanzen sind regelrechte Kraftwerke. Aus nur zwei bis drei Kilogramm Saatgut, die pro Hektar ausgesät werden, entstehen innerhalb von elf Monaten bei der Ernte im Schnitt 3.800 Kilogramm Rapssaat. Daraus werden bei der Pressung 1.600 Liter Rapsöl und 2.300 Kilogramm gentechnikfreies Rapsextraktionsschrot gewonnen. Der Einsatz des Rapsöls als Kraftstoff sorgt für eine garantierte Einsparung von 2,5 Tonnen CO2 gegenüber herkömmlichem Dieselkraftstoff und das pro Hektar.

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RAPSBLÜTE 2017

Deutschlands bedeutendste Öl- und Eiweißpflanze sorgt wieder für blühende Landschaften

RAPSBLÜTE 2017

Rapsblüte 2017 (Bildquelle: UFOP e. V. / Johannes Haas)

In Deutschland haben die alljährlichen Raps-Festspiele begonnen. Die Natur hat wieder die Farbeimer ausgepackt und auf rund 1,3 Millionen Hektar ordentlich gelbe Farbe eingesetzt. Auch wenn es so aussieht, als würde immer mehr Raps angebaut, trügt dieser Eindruck. Schon seit Jahren bewegt sich die Rapsanbaufläche in Deutschland konstant zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Hektar. Jeder einzelne Hektar davon liefert elf Monate nach der Aussaat von lediglich 2,5 kg Saatgut bei der Ernte im Juli zwischen 4.000 und 5.000 kg Rapssaat.

Mecklenburg-Vorpommern ist mit einer Anbaufläche von 235.200 Hektar für den deutschen Rapsanbau weiterhin das bedeutendste Bundesland. Weitere wichtige Anbauregionen sind mit 171.000 Hektar Sachsen-Anhalt, mit 135.500 Hektar Brandenburg und mit 131.900 Hektar Sachsen. Insgesamt repräsentieren die östlichen Bundesländer rund 58 Prozent der in Deutschland ausgesäten Rapsfläche. Mit 129.000 Hektar folgt Niedersachsen im Ranking der Bundesländer. Die Länder Thüringen (122.800 Hektar), Bayern (119.200 Hektar) und Schleswig-Holstein (101.000 Hektar) weisen ebenfalls eine Anbaufläche über 100.000 Hektar auf.

Die Ernte im Juli 2017 wird etwa 5 Mio. Tonnen Rapssaat liefern, die anschließend in Ölmühlen gepresst wird. Dabei entstehen ca. 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl. Das Speiseöl aus Rapssaat ist bereits seit 2009 das beliebteste in Deutschland und liegt mit einem Marktanteil von über 40 Prozent deutlich vor Sonnenblumen- und Olivenöl. Der größte Teil des Öls findet sich jedoch nicht in der Küche, sondern als Rapskraftstoff in Fahrzeugtanks wieder. Hier ersetzt es mit einem Anteil von bis zu 7 Prozent konventionellen Dieselkraftstoff. Das schont nicht nur die Erdölreserven, sondern reduziert die Treibhausgasemissionen um durchschnittlich 60 Prozent. Diese unterschiedlichen Verwendungen von Rapsöl werden von den Verbrauchern überwiegend begrüßt. Gut zwei Drittel der Deutschen beurteilen die Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel positiv, so eine Umfrage von TNS Infratest aus dem letzten Jahr.

Neben Rapsöl entsteht bei der Pressung als zweite Komponente auch proteinhaltiges Rapsschrot, das in der Rinder-, Schweine- und Geflügelmast überaus gefragt ist. Hier ersetzt es als gentechnikfreies Eiweißfuttermittel im großen Umfang Sojaschrot. Diese Gentechnikfreiheit ist Voraussetzung dafür, dass immer mehr Milchprodukte, Eier oder Rindfleisch mit dem Hinweis „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet werden dürfen. Raps ist hierfür die mit Abstand wichtigste heimische Proteinquelle. Die dadurch eingesparten Sojaimporte entsprechen einem Anbauumfang von rund einer Million Hektar in Südamerika. So trägt der Rapsanbau in Deutschland indirekt auch zum Schutz der Regenwälder bei.

Die leuchtend gelben Felder besitzen übrigens nicht nur für Menschen eine große Attraktivität. Auch Bienen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf die gelbe Pracht, denn Raps ist hierzulande als wichtigste Trachtpflanze für die Insekten eine unverzichtbare Nektar- und Pollenquelle. Belohnt wird das mit 40 kg Rapshonig pro Hektar. Gefragt ist dabei der sprichwörtliche Bienenfleiß, denn für ein Glas Honig fliegen die Bienen rund 40.000 Mal aus dem Bienenstock und besuchen dabei zwei bis sieben Millionen Rapsblüten.

Eine Besonderheit der Rapspflanzen ist beim Blick auf die blühenden Felder nicht sichtbar, da sie unter der Oberfläche liegt. Wolfgang Vogel, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) und selbst praktizierender Landwirt erklärt, um was es sich dabei handelt: „Rapspflanzen haben eine ausgesprochen lange Pfahlwurzel, die den tiefen Erdschichten mit einer enormen Anzahl von Wurzelhaaren Nährstoffe entnimmt. So bereitet Raps den Boden ideal für die nachfolgenden Pflanzen vor. Das macht die Pflanze so gut, dass beispielsweise der im darauffolgenden Jahr angebaute Weizen bis zu 10 Prozent mehr Ertrag liefert. Das ist für uns Landwirte ein wichtiges Argument für den Rapsanbau.“

Weniger erfreulich ist für die deutschen Bauern und ihre europäischen Kollegen hingegen das seit 2013 bestehende Verbot des Einsatzes bestimmter Pflanzenschutzmittel, das durch die EU-Kommission erlassen wurde. „Durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide entstehen uns jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Sollte der Rapsanbau durch diese Einschränkungen ökonomisch weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, würde dadurch die wichtigste Futterquelle der Bienen und auch ein zentrales und wertvolles Fruchtfolgeglied im Ackerbau verlorengehen“, so Wolfgang Vogel.

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Vertreter der Branchenplattform Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft begrüßen Einigung zu Biokraftstoffen

Vertreter der Branchenplattform Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft begrüßen Einigung zu Biokraftstoffen

Logo – Branchenplattform Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft

Mit großer Erleichterung haben die Verbände und Beteiligten der Branchenplattform „Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft“ auf die Entscheidung des Bundeskabinetts reagiert, die bestehende Regelung zur Steuerbegünstigung von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft im Energiesteuergesetz fortzuführen. Das Bundesfinanzministerium hatte vorgeschlagen, die Steuerentlastung zu streichen, da es eine Doppelförderung durch eine bestehende Beimischungsverpflichtung für Biokraftstoffe gebe. Die Vertreter der Branchenplattform weisen darauf hin, dass diese Argumentation seit der Einführung der Treibhausgas-Minderungsverpflichtung zum 1. Januar 2015 ins Leere läuft. Der Einsatz von Biokraftstoffen sei nur eine von mehreren Optionen zur Erfüllung der Treibhausgasquote.

„Eine Streichung der Steuerentlastung von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft wäre ein fatales Signal für die Entwicklungsabteilungen der Landmaschinenindustrie gewesen, die sich mit der Entwicklung von klimaschonenden Antriebstechnologien befassen“, so Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau und Vorsitzender der Branchenplattform.

„Biokraftstoffe sind aufgrund ihrer hohen Energiedichte und der hohen Leistungsanforderungen bestens für den Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft geeignet und sind die einzige verfügbare Option, in diesem Bereich einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, stellt Wolfgang Vogel, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und Präsident des sächsischen Landesbauernverbandes klar.

Nach der Entscheidung über die Fortführung der Steuerbegünstigung sprechen sich die Beteiligten der Plattform nun für die konsequente Weiterentwicklung dieses Systems aus, um neue Anreize für den Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft zu schaffen. Denn letztlich tragen heimische Biokraftstoffe durch die Lieferung der bei der Rohstoff-Verarbeitung anfallenden Koppelprodukte auch zur Stärkung der heimischen Eiweißversorgung bei.

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Gelbe Felder statt brennende Wälder

UFOP fordert Ende der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU

Gelbe Felder statt brennende Wälder

Es muss Schluss sein mit der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU! Dies fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) zu Beginn der Diskussion über die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Biokraftstoffpolitik. Diese wurden als Bestandteil des sogenannten „Winterpaketes“ in der vergangenen Woche vorgestellt. Mit der Reform der Erneuerbare Energien-Richtlinie muss die Definition für die erste Generation der Biokraftstoffe geändert bzw. geschärft werden: Ab 2021 sollten nur noch Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse in der EU angerechnet werden, wenn bei deren Herstellung auch hochwertige Eiweißfuttermittel anfallen, begründet die UFOP ihre Forderung.

Biokraftstoffe aus Raps, Getreide und Zuckerrüben tragen dann nicht nur heute, sondern auch in Zukunft wesentlich dazu bei, den Import von gentechnisch veränderten Soja in die EU zu minimieren. 2015 wurde in Deutschland erstmals mehr Raps- als Sojaschrot verfüttert. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Deklaration von Milchprodukten mit dem Label „Ohne Gentechnik“. Raps ist die mit Abstand bedeutendste gentechnikfreie Eiweißfutterquelle in der EU.

Damit die „Proteinquelle“ Raps für die Milchviehbetriebe erhalten bleibt, ist der Rapsanbau auf etwa 1,4 Mio. Hektar in Deutschland geradezu auf die Verwertung des Rapsöls im Kraftstoffsektor angewiesen, betont der Verband. Jeder Hektar Raps erübrige den Import einer entsprechenden Anbaufläche Soja. Mit der heimischen Eiweißquelle Raps könne diesem sogenannten Flächen- und Nährstoffimport und damit auch der Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) begegnet werden.

Die EU-Kommission und der Rat der EU-Umweltminister verstecken sich geradezu bei der von Umweltorganisationen immer wieder forcierten iLUC-Debatte. Die jährlichen Brandrodungen in Indonesien sollten genug Anlass sein, endlich konkret zu handeln. Niedrigere Kappungsgrenzen oder die Einführung von „iLUC-Faktoren“ retten keinen einzigen Hektar Urwald. Die Alternative heißt stattdessen: Verbot der Anrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl zur Quotenanrechnung in der EU!

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Smudo sorgt beim ADAC 24h-Rennen nachhaltig für Aufsehen

Smudo mit Power vom Bauer beim ADAC 24h-Rennen 2016

Wenn am letzten Wochenende im Mai wieder rund 200Rennwagen zum traditionellen ADAC 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife antreten, sind auch Smudo und sein Four Motors-Rennstall mit am Start. Bereits zum 14.Mal tritt das Team aus Reutlingen an, den Klassensieg einzufahren und gleichzeitig eine Mission zu erfüllen. Gemeinsam mit dem ehemaligen DTM-Fahrer Thomas von Löwis of Menar demonstriert der bekannte Künstler und passionierte Rennfahrer Smudo in einem „Bioconcept-Car“, dass sich Rennsport und Nachhaltigkeit nicht zwangsläufig ausschließen müssen. Smudo und sein Team setzten dafür von Anfang an auf den Einsatz von nachhaltig produzierten heimischen Biokraftstoffen auf Basis von Raps. Eine Idee, die sich letztlich bis zum Verbraucher durchgesetzt hat, denn Biokraftstoffe sind als Beimischungskomponente in fossilen Kraftstoffen heute die mit Abstand wichtigste nachhaltige Kraftstoffalternative. Technisch aufwändige Lösungen wie Hybridantrieb und E-Mobilität kommen dagegen nur langsam voran. Außerdem ist die Frage der garantierten Nachhaltigkeit des benötigten Stroms im Gegensatz zur gesetzlichen Regelung bei Biokraftstoffen bislang völlig ungeklärt.

Das Four Motors-Team geht nach 13 Jahren mit rapsbasierten Biokraftstoffen im Tank in diesem Jahr mit einem Porsche Cayman GT4 und einer Bioethanolmischung gegen 200 Konkurrenten ins Rennen. Es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn man sagt, dass Smudo und sein Team Biokraftstoffe im Rennsport hoffähig gemacht haben. Und weil Biokraftstoffe, insbesondere reines Pflanzenöl und Biodiesel, auch abseits der Rennstrecke im wahrsten Sinne des Wortes „hoffähig“ sind, präsentieren Smudo und sein Team in diesem Jahr im Rahmen des 24h-Rennens ein außergewöhnlich spektakuläres Fahrzeug. Ein technischer Leckerbissen, der mit 263 PS und einem Drehmoment von gewaltigen 1.000 Nm die 200.000 Motorsportfans an der Strecke nicht nur mit technischen Daten, sondern mit schierer Größe beeindruckt. Denn bei der mattschwarzen „Special Edition“ handelt es sich um einen Warrior Großtraktor aus dem Haus DEUTZ-FAHR, der rapsbasierten Biokraftstoff auch in der Landwirtschaft „hoffähig“ macht.

Der Einsatz von reinen Biokraftstoffen ist derzeit in der Landwirtschaft noch ähnlich selten wie im Rennsport. Verantwortlich ist dafür im Fall von reinem Biodiesel in erster Linie der aktuell extrem niedrige Mineralölpreis, der den Einsatz von Biodiesel trotz Freigaben vieler Traktorhersteller für viele Landwirte wirtschaftlich unattraktiv macht. Wenn es um den Einsatz von reinem Pflanzenöl geht, sind es auch technische Gründe, die einem flächendeckenden Einsatz im Weg stehen. Speziell für die Verwendung von Pflanzenölen, hierzulande in erster Linie heimisches Rapsöl, konzipierte Traktoren und Umrüstangebote sind noch rar. Das Land Bayern arbeitet seit einigen Monaten mit einem eigenen Förderprogramm daran, die Angebotssituation zu verbessern.

Für Wolfgang Vogel, den Vorsitzenden der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP), ist die weitere Verbreitung von Biokraftstoffen in der Landwirtschaft aber nur eine Frage der Zeit. „Mittel- bis langfristig werden die Mineralölpreise steigen. Damit werden Biodiesel auf Rapsölbasis oder reines Rapsöl zu attraktiven Alternativen für die Landwirte. Das gilt insbesondere dann, wenn Landwirte einen regionalen Kreislauf aufbauen, der den Anbau von Raps, dessen Verarbeitung zu Öl und Eiweißfutter und den Einsatz in eigenen Fahrzeugen sowie der eigenen Tierhaltung umfasst“, so Vogel. Der Einsatz von Rapskraftstoffen ist dann ökonomisch attraktiv und gleichzeitig auch ökologisch sinnvoll. Gegenüber konventionellem Diesel werden mindestens 50 Prozent Treibhausgase eingespart. Und das unter Berücksichtigung aller Emissionen, die beim Anbau, der Verarbeitung und dem Transport entstehen.

Zwei Pluspunkte der Rapskraftstoffe gewinnen momentan zusätzlich immer stärker an Bedeutung. Sie betreffen nicht den Kraftstoff selbst, sondern das bei der Ölgewinnung anfallende Eiweißfutter. Da in Deutschland angebauter Raps grundsätzlich nicht gentechnisch modifiziert ist und die Nachfrage nach GVO-freien Futtermitteln stark zunimmt, hat Rapseiweiß gegenüber importiertem Sojaschrot einen echten Mehrwert. Indirekt hat die Verwendung der hiesigen Futtermittelalternativen zudem auch positive Auswirkungen auf den Schutz der Regenwälder, die in Südamerika bereits allzu oft neuen Anbauflächen für Sojabohnen weichen mussten. Wolfgang Vogel nennt dazu eine beeindruckende Zahl: „Wir gehen davon aus, dass durch die Nutzung von Raps als heimischer Eiweißfutterquelle mehr als 1 Mio. Hektar Sojaanbau in Südamerika eingespart werden.“

Für alle, die es nicht selbst zum Rennen in die Eifel schaffen, noch ein Tipp: Smudos Team berichtet auf www.facebook.com/fourmotors am gesamten Rennwochenende live aus der „Grünen Hölle“.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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