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MVeffizient, die Kampagne für mehr Energieeffizienz im Land, informiert über Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen

Energiekosten sparen, Klima schützen: Jeder Liter Heizöl, der durch Holzhackschnitzel ersetzt wird spart 0,65 EUR und 2,85 kg CO2!

MVeffizient, die Kampagne für mehr Energieeffizienz im Land, informiert über Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen

BU: Sabine Krüger, Akademie für Nachhaltige Entwicklung, beim Auftakt der Kampagne MVeffizient. Foto

Im Rahmen der Kampagne MVeffizient informiert die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums Unternehmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit über Energieeinspar-maßnahmen. Auftraggeber der mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten dreijährigen Kampagne ist das Energieministerium des Landes. Das Informationsangebot umfasst kostenfreie und unverbindliche Vor-Ort-Beratungen durch die Energieeffizienz-Experten der LEKA MV, um unternehmens-spezifisch relevante Handlungsfelder zu identifizieren, Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, über den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren und Kontakte zu Energieberatern herzustellen. Darüber hinaus finden regelmäßig MVeffizient-Stammtische an wechselnden Orten in Mecklenburg-Vorpommern statt, die Unternehmen aus der Region eine Plattform bieten, sich über Energieeffizienzmaßnahmen auszutauschen.

Am 21.11.2018 findet der nächste Stammtisch (1) bei der Firma Biotherm in Hagenow statt, mit Fokus auf Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen. Wir informieren vorab über das Thema.

Von Lagerfeuerromantik zum modernen Heiz-(kraft)werk.
Seit Jahrtausenden nutzen Menschen Holz als nachwachsenden Rohstoff in vielfältigster Weise, der Einsatz als Brennstoff zur Wärmeerzeugung ist wohl die ursprünglichste Form. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, knapper werdenden fossilen Ressourcen und mit mittlerweile sehr ausgereiften Technologien ist der Brennstoff Holz wieder auf dem Vormarsch: sein Anteil an der gesamten Endenergieversorgung in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren auf circa 4% verdoppelt. Rund 135 Millionen Kubikmetern Holz werden jährlich in Deutschland genutzt, ungefähr die Hälfte davon energetisch. Da bei der Verbrennung von Holz nicht mehr klima-schädliches CO2 freigesetzt wird, als beim Wachstum der Pflanzen gebunden wurde, werden so ungefähr 30 Millionen Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Doch hier geht es weniger um knisternde Kaminöfen im Eigenheim als vielmehr um die gewerbliche Nutzung von Holz als nachwachsenden Rohstoff zur Wärmeerzeugung.

Energiekosten sparen, Klima schützen: Jeder Liter Heizöl, der durch Holzhackschnitzel ersetzt wird spart 0,65 EUR und 2,85 kg CO2! (2)
Im gewerblichen Bereich kommen vorwiegend Holzpellets und Holzhackschnitzel zum Einsatz, die in den entsprechenden Heiz- und Biomassekesseln verbrannt werden. Die Anlagen zur Verfeuerung sind heute technisch ausgereift und vielfältig einsetzbar: von Leistungen ab 50 kW bis in den Megawatt-Bereich in industriellen Heiz-(kraft)werken. Sie sind im Dauereinsatz grundlastfähig und können annähernd jede zentrale Feuerungsanlage ersetzen, von der einfachen Objektheizung über Nah- und Fernwärmenetze bis hin zur Dampferzeugung, sowie mittels nachgeschalteter Anlagenerweiterungen auch zur Erzeugung von Strom und Kälte.

Die Herkunft macht den Unterschied, für Kosten und Klima.
Energieholz stammt nicht nur aus dem Wald, auch Abfälle aus Garten- und Landschafts-pflege können energetisch verwertet werden. Allerdings können die unterschiedlichen Qualitäten der Brennstoffe, Feuchtigkeit und Verschmutzung, auch zu Problemen im Anlagenbetrieb führen, die wiederum Energieverluste, erhöhte Abgaswerte und Wartungs-kosten nach sich ziehen. Und nicht zuletzt sind bei erhöhtem Schadstoffausstoß sowohl die Genehmigungsfähigkeit als auch die Umweltverträglichkeit in Gefahr. In manchen Fällen kann daher die Vergabe von Planung, Errichtung und Betrieb einschließlich Brennstoffversorgung an ein spezialisiertes Contracting-Unternehmen wirtschaftlicher sein.
Im Durchschnitt 50% Förderquote.

Durch Kombination von Bundes- und Landesfördermitteln von BAFA, KfW und LFI werden im Durchschnitt 50% der Kosten für Planung und Investition gefördert. Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 50.000 Euro je Einzelanlage, bei innovativen Anlagen sogar bis zu 100.000 Euro. Werden besonders ineffiziente Heizungsanlagen ausgetauscht, gewährt das BMWi im Rahmen des sog. „Heizungspakets“ einen um 20 Prozent erhöhten Tilgungszuschuss.

Der Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeerzeugung wirkt sich also nicht nur positiv auf die Ökobilanz eines Unternehmens aus, die vergleichsweise hohen Förderquoten und günstigen Betriebskosten sind auch wirtschaftlich attraktiv. Auch fällt das Brennstoffkostenrisiko für die Zukunft deutlich geringer aus als bei vielen fossilen Brennstoffen. Und insbesondere in ländlichen Regionen bieten sich vielfältige Chancen zur branchenübergreifenden Zusammenarbeit und damit Stärkung der regionalen Wirtschaft.

(1) https://www.mv-effizient.de/mveffizient-stammtisch-bei-biotherm-in-hagenow/
(2) Quelle: C.A.R.M.E.N. e.V. (Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.)

Weiterführende Informationen zu Förderprogrammen
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/F%C3%B6rderprodukte-(S3).html
https://www.lfi-mv.de/foerderungen/klimaschutz-projekte-in-wirtschaftlich-taetigen-organisationen/index.html
https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/klimaschutz-projekte-in-wirtschaftlich-taetigen-organisationen/download/Foerderhoehenmerkblatt-Unternehmen.pdf
Marktübersicht Holzhackschnitzel: https://www.carmen-ev.de/infothek/preisindizes/hackschnitzel
Marktübersicht Holzhackschnitzel-Anlagen: https://mediathek.fnr.de/hackschnitzel-heizungen-marktubersicht.html

Über die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH.
Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) mit Standorten in Stralsund, Schwerin und Neustrelitz, wurde 2016 gegründet, um die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben. Damit zukünftig Strom größtenteils aus erneuerbaren Energien bezogen und der Ausstoß von Treibhausgasen auf ein Minimum reduziert wird, zeigt LEKA MV, wie öffentliche Einrichtungen, Unternehmen sowie Privatpersonen achtsam mit Ressourcen umgehen können. Dabei stehen für die acht Mitarbeiter Themen wie der Klimaschutz in den Kommunen, die Energieeffizienz in Unternehmen und das Umweltbewusstsein jedes Einzelnen im Fokus.

Über die Kampagne MVeffizient.
MVeffizient ist die Kampagne für mehr Energieeffizienz in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums durchgeführt. Insgesamt informieren vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Firmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit rund um die Themen Energieeffizienz und mögliche Energieeinsparmaßnahmen. Die Kampagne wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Infos unter: www.mv-effizient.de

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LEKA MV GmbH
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Zur Schwedenschanze 15
18435 Stralsund
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http://www.mv-effizient.de

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Bertha-von-Suttner-Str. 5
19061 Schwerin
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Heizen mit Pyrolyseöl aus Restbiomasse hat Potenzial

Deutlich geringere Treibhausgasemissionen und Ascherecycling sind möglich

Heizen mit Pyrolyseöl aus Restbiomasse hat Potenzial

Pyrolyseöl kann beispielsweise aus Stroh hergestellt werden. (Bildquelle: bogitw – pixabay.com)

Erste Zwischenergebnisse des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“ zeigen, dass bei der Verwendung von Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl im Raumwärmemarkt hohe CO2-Einsparungen sowie das Recycling und nachhaltige Nutzung der bei der Herstellung entstehenden Asche zu erreichen sind.

Das europäische Forschungsprojekt hat zum Ziel, unterschiedliche Ströme von Biomasseresten für die häusliche Wärmeproduktion zu nutzen. Mit Hilfe des Schnell-Pyrolyse-Verfahrens werden Biomassereste in Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl gewandelt, das als biogener Brennstoff der 2. Generation für die Verbrennung in einer Raumheizung geeignet ist. Beim Einsatz von Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio-oil FPBO) sind abhängig von der Rohstoffbasis zwischen 77 % und 95 % geringere Treibhausgasemissionen zu erwarten. Das ist das Ergebnis einer Bewertung, die im Rahmen des Projektes durchgeführt wurde. Diese Zahlen zeigen, dass die Verwendung von FPBO die Anforderungen zur Reduzierung der Treibhausgase erreichen kann, gemäß der Renewable Energy Directive (RED) der Europäischen Union und des aktualisierten Entwurfes der Direktive (RED2).

Die Rückgewinnung und das Recycling der während der Produktion von Pyrolyseöl anfallenden Asche können positive Auswirkungen für die Umwelt haben. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die im FPBO-Produktionsprozess gewonnene Asche in kleinräumig begrenzten Experimenten eine positive Wirkung auf das Pflanzenwachstum hat. Darüber hinaus scheinen die physikalisch-chemischen Eigenschaften der FPBO-Asche denen anderer Aschearten ähnlich zu sein. Ein möglicher Nutzen könnte ihr Einsatz zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft sein.

Darüber hinaus wurde für die Pyrolyseöl-Produktion auf Basis von Holzresten und seiner Verbrennung in einem Heizkessel kleiner Leistung eine Nachhaltigkeitsrisikoanalyse erstellt. Unterschiedliche Rohstoffe wie Weizenstroh, Rinde und Miscanthus wurden bei der Analyse berücksichtigt, mit dem Ergebnis dass alle untersuchten Rohstoffe zum nachhaltigen Heizen mit FPBO eingesetzt werden können. Einige mögliche Risiken wurden identifiziert, die bei der Anwendung der Rohstoffe beobachtet und berücksichtigt werden müssen, beispielsweise bei der Nachhaltigkeitszertifizierung:
– Kohlenstoffbestand: Erhalt der Kohlenstoffbilanz des Bodens bei der Ernte
– Indirekte Landnutzungsänderungen: Die Kultivierung darf nicht die Nahrungsmittelproduktion verdrängen;
– Biodiversität: Erhalt der Nährstoffe und der Bodenqualität beim Einsatz von Biomasseresten;
– Kaskadennutzung von Biomasse: Verwendung von Biomasse (-reststoffen) zuerst für Produkte (zum Beispiel Biowerkstoffe) und anschließend zur Energiegewinnung.

Das gesamte Potenzial von Pyrolyseöl aus Biomassereststoffen für den Raumwärmemarkt wird im Residue2Heat-Projekt weiter untersucht. Es werden Marktuntersuchungen zu diesem neuen Brennstoff und einem modifizierten Heizsystem durchgeführt, die weiterführendes Wissen für eine erfolgreiche Markteinführung generieren sollen. Das langfristige Ziel von Residue2Heat ist die Produktion von FPBO auf Basis von land- und forstwirtschaftlichen Biomassereststoffen, die weder für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion genutzt werden können noch zu einer indirekten Landnutzungsänderung führen. Der konzeptionelle Ansatz sieht die Nutzung von lokal anfallender Biomasse vor, die in relativ kleinen Produktionseinheiten von 20.000 bis 40.000 Tonnen Biomasse pro Jahr zu FPBO verarbeitet werden und dieses lokal an Endverbraucher zu vertreiben.

Das EU-Forschungsprojekt „Residue2Heat“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 unter dem Förderkennzeichen Nr. 654650 gefördert.

Weitere Information und Details zum Projekt finden Interessierte auf www.owi-aachen.de oder www.residue2heat.eu

Über das Residue2Heat-Konsortium
Das EU-Forschungsprojekt Residue2Heat verbindet die Entwicklung von Produktionstechnologien zur Herstellung erneuerbarer Brennstoffe mit der Entwicklung von Heizsystemen für den Raumwärmemarkt. Das Konsortium setzt sich aus drei Universitäten, drei Forschungsinstituten und drei kleinen und mittelständischen Unternehmen aus fünf verschiedenen EU Ländern zusammen.

– RWTH Aachen University (project coordinator, DE)
– OWI Oel-Waerme-Institut GmbH (technical coordinator, DE)
– BTG Biomass Technology Group B.V. (NL)
– VTT Technical Research Centre of Finland Ltd. (FI)
– MEKU Energie Systeme GmbH & Co. KG (DE)
– IM-CNR Istituto Motori, Consiglio Nazionale delle Ricerche (IT)
– PTM Politecnico di Milano (IT)
– BTG BioLiquids B.V. (NL)
– UIBK University of Innsbruck, Institute of Microbiology (AT)

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI an Konzepten und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung energieeffizienter und umweltschonender Produkte, die marktfähig sind. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Mit Pyrolyseöl heizen

EU-Projekt will Biomasse-Reststoffe im Wärmemarkt nutzen

Mit Pyrolyseöl heizen

Das Gesamtkonzept des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“. Grafik: OWI

Mit “ Residue2Heat “ (Reststoffe zu Wärme) ist ein neues Forschungsprojekt der Europäischen Union gestartet, das unterschiedliche Ströme von Biomasse-Reststoffen aus Land- und Forstwirtschaft nachhaltig aufbereiten und für die Wärmeerzeugung nutzbar machen will. Ziel ist es, mit Hilfe eines flüssigen Brennstoffs aus Biomasseresten die CO2-Emissionen im Wärmemarkt um mehr als 85 % zu reduzieren im Vergleich zum Einsatz fossiler Brennstoffe. Dieser Bio-Brennstoff der 2. Generation, Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio-oil, FPBO), wird bereits mit dem technischen Verfahren der Schnell-Pyrolyse aus breit variierenden Biomasse-Reststoffen hergestellt. Ein internationales Konsortium aus Forschungsinstitutionen und mittelständischen Unternehmen wird die Standardisierung und die Verwendung eines flüssigen, biogenen Brennstoffes im Wärmemarkt untersuchen sowie ein Brennwert-Heizsystem für die Nutzung des Brennstoffs technisch optimieren.

Der Brennstoff soll zur Wärmeerzeugung in Raumheizungen im Leistungsbereich von 20 bis 200 kW eingesetzt werden und effizient verbrennen. Die erste Herausforderung in diesem Projekt besteht darin, FPBO trotz seiner großen Bandbreite an möglichen biogenen Rohstoffen mit einer gleichbleibend hohen Qualität und weitgehend standardisierten Stoffeigenschaften herzustellen. Die zweite zentrale Aufgabe des Projekts ist die technische Anpassung eines hocheffizienten Brennwert-Heizsystems an die Nutzung dieses flüssigen Biobrennstoffs. Das ist notwendig, weil die Produkteigenschaften des Bio-Öls von denen konventioneller Brennstoffe abweichen, so dass beispielsweise der Brenner des Heizsystems neu entwickelt werden muss. Im Fokus der Entwicklung steht insbesondere die Gemischaufbereitung, die für einen effizienten und schadstoffarmen Betrieb des Brenners verantwortlich ist.

Der Produktionsprozess von FPBO nutzt die vorhandenen Ressourcen sehr effizient, weil mehr als 90 % der aus den Bioreststoffen übrig bleibenden Asche und Mineralien entfernt und recycelt werden. Im Rahmen des Projektes werden zudem Marktstudien durchgeführt, die das Potenzial des neuen Brennstoffs und der modifizierten Heizungstechnik bewerten und weiteres Grundlagenwissen für die Markteinführung schaffen. Das langfristige Ziel von „Residue2Heat“ ist, FPBO auf Basis von land- und forstwirtschaftlichen Biomasseresten wie Stroh herzustellen, die weder für die Lebensmittel- noch für die Futtermittelproduktion nutzbar sind oder zu Landnutzungsänderungen (ILUC, indirect land use change) führen. Der konzeptionelle Ansatz sieht vor, lokal anfallende Biomasse in relativ kleinen Produktionsanlagen mit einer Verarbeitungskapazität von 20.000 bis 40.000 Tonnen Biomasse pro Jahr in Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl zu wandeln und lokal an Hausbesitzer zu vertreiben.

Das EU-Forschungsprojekt „Residue2Heat“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 unter dem Förderkennzeichen Nr. 654650 gefördert.

Über die OWI Oel-Waerme-Institut GmbH
Das OWI erforscht und entwickelt als gemeinnützige, freie Forschungseinrichtung in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung Konzepte und Technologien auf dem Gebiet der Wärme- und Stromerzeugung. Der Schwerpunkt liegt auf der energieeffizienten und schadstoffarmen Nutzung flüssiger fossiler und regenerativer Brenn- und Kraftstoffe. Das Ziel ist die Entwicklung neuer, marktfähiger Produkte. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und des Industrieofenbaus.

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G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH unterstützt Biomasse Heizungshersteller mit innovativer Softwarelösung

Produzenten von Biomasseheizanlagen kalkulieren und erobern mit Softwareunterstützung neue Märkte

G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH unterstützt Biomasse Heizungshersteller mit innovativer Softwarelösung

Grundriss Planvorlagen Import plan4heat

Bilder zum Pressetext Die aktuelle weltwirtschaftliche Situation lässt den Ölpreis zur Zeit sehr stark fallen. Diese für den allgemeinen Verbraucher sehr gute Situation stellt allerdings die Hersteller von Biomasseheizanlagen vor schwierige Aufgaben. Für sie wird es immer schwieriger sich am Markt der Heizungssysteme zu behaupten. Die G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH aus Oberösterreich unterstützt hierbei mit einer innovativen Softwarelösung. Ab Dezember 2015 können die Hersteller mit einem weiteren neuen Feature, dem Planvorlagen Import, noch einfacher und schneller die Planung, Konfiguration und Angebotserstellung durchführen. Weitere Informationen hierzu gibt es im Internet unter http://www.gascad.at.

Während sich viele Verbraucher über niedrige Benzin- und Heizölpreise freuen, steigen bei den Herstellern von Biomasseheizanlagen die Sorgenfalten. Denn aktuell ist es sehr schwierig, diese umweltfreundlichen Heizanlagen zu verkaufen. Viele Eigenheimbesitzer verschieben aktuell die Investition in eine neue innovative und umweltschonende Biomasseheizanlage und betreiben Ihre alten Ölheizungen wegen des günstigen Ölpreises weiter. Die Hersteller und Vertriebspartner von Biomasseheizanlagen müssen daher neue und innovative Wege beschreiten, um ihre Heizanlagen dem Verbraucher schmackhaft zu machen. Dabei wollen die Software- und Heizanlagenexperten der G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH unterstützen. Mit ihrem Softwaresystem plan4heat erstellen Hersteller quasi per Knopfdruck alle für ein entsprechendes Angebot relevanten Dokumente. Dies beginnt mit einem vollständigen Kundenangebot und geht bis zu einer kompletten 3D Darstellung der gesamten Planungssituation. Darüber hinaus erstellt das Programm im Anschluss einen umfangreichen und sämtlichen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Einreichplan. Die Software arbeitet dabei unkompliziert und alle Arbeitsschritte sind für die Hersteller und Anbieter von Biomasseheizanlagen sehr leicht erlernbar. Mit plan4heat kommen viele positive Aspekte daher. So gibt es eine absolute Zeitersparnis bei der Erstellung von Angeboten und auf spezielle Kundenanliegen kann noch schneller reagiert werden.

Die G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH aus dem oberösterreichischen Attnang-Puchheim entwickelt seit mehreren Jahren innovative Planungssoftware für Hersteller und Anbieter von Heizungsanlagen. Dabei greift sie auf die immense Erfahrung und das Know How seiner langjährigen Mitarbeiter zurück. Weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter http://www.gascad.at.

Bildtext: Ansicht importierter Grundriss
Der importierte Grundriss kann als Vorlage zum Nachzeichnen verwendet werden. Mit dem neuen Planvorlagen-Import können bestehende Grundrisspläne als BMP oder JPG importiert werden. Nach Angabe eines Referenzmaßes und dem Nachzeichnen der Mauern wird die Planung maßstabsgetreu in plan4heat dargestellt. Mit dem Vorlagen-Import werden Grundrisse in wenigen Minuten einfach und schnell erfasst.

Die G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH ist ein international ausgerichtetes Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Attnang-Puchheim (Österreich), das sich auf Softwareentwicklung im Bereich 3D-Grafik mit Logik zur Produkt- und Anlagenkonfiguration spezialisiert hat. Plan4 ist die Softwarelösung für Vertrieb und Projektierung zur Planung und 3D Konfiguration von Produkten in Vernetzung von Industrie und Handel.

Das Ergebnis unserer Arbeit sind einfach zu bedienende Softwarelösungen, die es ermöglichen ohne konstruktions- spezifisches Know-How und spezielle CAD Kenntnisse, komplexe Situationen realitätsgetreu und sortimentsgerecht darzustellen und die entsprechenden kaufmännischen und technischen Unterlagen auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen.

Unser plan4 Produktkonfigurator wird aktuell unter anderem im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich eingesetzt. Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Anwender mit den ALL IN ONE Lösungen plan4solar®PV sowie plan4heat zur einfachen und schnellen 3D-Planung von Photovoltaikanlagen bzw. Heizzentralen. Die einfach und intuitiv zu bedienenden ALL IN ONE Branchenlösungen für Solar-/Photovoltaik- und Heizraumplanung, Spielanlagenbau und Befestigungstechnik sind bei Kunden wie BOSSARD AG – FRÖLING – FRANKENSOLAR – ESCAD Energy – EWS – HERZ Energietechnik – Kaiser & Kühne – ÖKOFEN – sikla – SOLTECH-Solar – SOLARDIREKT – STIEBEL ELTRON als Industrieversion und bei hunderten von Solarteuren und Fachinstallationsunternehmen und bei Vertriebspartnern unserer Kunden im Einsatz.

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High-Tech Prozessoptimierung von Biogasanlagen

Biotechnologische Optimierung einer Zukunftstechnologie

(Mynewsdesk) Zwingenberg, 05.10.2015: Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG gibt die Optimierung im Prozess der Biogas-Produktion aus Abfallströmen bekannt. In dem zum Teil vom BMBF co-finanzierten Programm ESE-BIOGAS ist es den Wissenschaftlern bei BRAIN gelungen, den mikrobiellen Prozess der Biogas-Bildung zu optimieren und dabei die Energieausbeute gegenüber den etablierten Prozessen um mehr als 20% zu erhöhen. In einem 10 Liter Prototyp-Fermenter mit vorgeschalteter und von BRAIN etablierter Exoenzymfarm konnte der Biogas-Produktionsprozess validiert werden und steht für eine industrielle Nutzung zur Verfügung.

Energieträger müssen in Deutschland zurzeit teuer importiert werden. Wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Unsicherheiten sind damit absehbar. Um mittelfristig von Energieimporten unabhängiger zu werden, bedarf es einer Neuausrichtung der industriellen Energiegewinnung, zum Beispiel durch eine nachhaltige Biologisierung der Prozesse. Eine Biologisierung der Energiegewinnung durch die konsequente Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen stellt dabei einen Schwerpunkt der bundesdeutschen Forschung und Entwicklung dar. Das Thema ist dazu Teil der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030, in der auch das Forschungsvorhaben ESE-BIOGAS der BRAIN und der akademischen Partner unter dem FKZ: 03SF0424D angesiedelt ist.

Biogas ist die Energiequelle für mehr als 50% der aus Biomasse gewonnenen elektrischen Energie in der Bundesrepublik Deutschland. Um nicht in Konkurrenz mit der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln zu gelangen, setzt BRAIN hier klar auf die Optimierung der Verwertung von Abfallströmen wie Stroh, Holzabfällen oder tierischer Exkremente, die unter Verwendung mikrobieller Konsortien zum Energieträger Biogas umgesetzt werden.

Die biochemische Konversion von Biomasse zu Biogas ist ein komplexer Vorgang, der eine diverse mikrobielle Lebensgemeinschaft benötigt. Die Komplexität dieser Lebensgemeinschaft in einem luftdicht abgeschlossenen Reaktor schließt bisher eine verlässliche Steuerung des Fermentationsvorgangs weitgehend aus, was eine großtechnische industrielle Nutzung der Technologie limitiert. Neben der fehlenden Regelungsmöglichkeit ist der initiale, sehr langsame, und damit geschwindigkeitsbestimmende Aufschluss der polymeren Biomasse zu durch Mikroorganismen abbaubaren Zucker-Monomeren eine weitere Limitation.

Eine bekannte Komplikation beim Betrieb von Biogasanlagen ist die Problematik des „Umkippens“ der Reaktoren durch eine Übersäuerung des Behälterinhalts. Der durch die Säureproduktion erniedrigte pH-Wert lässt in der Folge die empfindlichen Methan produzierenden Bakterien absterben und führt in der Konsequenz zu einer Fehlgärung des Behälterinhalts und damit einem wirtschaftlichen Schaden.

Der von BRAIN etablierte neue Prozess setzt hier an und macht den Fermentationsvorgang stabiler, nachhaltiger und effektiver, was mit weniger Aufwand zu höherer Ausbeute führt. Der Prozess besteht dabei aus drei optimal interagierenden Hauptkomponenten: der Exoenzymfarm, dem Elektro-Biogas Fermenter und dem Biosensor.

„Die Exoenzymfarm liefert einen definierten Enzym-Cocktail, der die Substratspaltung und die nachfolgende Verstoffwechselung um 20% effektiver gestaltet. Die Vorteile dieses Prozessabschnitts sind eine bessere Raum-Zeit-Ausbeute bei reduziertem Abfallvolumen. Die zentrale Komponente der Anlage bildet ein Elektro-Biogas-Fermenter, in welchem durch direkt eingebrachte Brennstoffzellen die Abbauschritte der Substrate individuell gesteuert werden können. Parallel erfolgt eine Direktverstromung von bei der enzymatischen Umsetzung entstehenden Energieäquivalenten (Elektronen), welche im Vergleich zu bestehenden Blockheizkraftwerken deutlich effizienter ist“, stellt Dipl. Ing. Marc Gauert, leitender Ingenieur bei BRAIN, heraus. „Die letzte Komponente stellt einen Biosensor im Mikrofluidik-Format dar, der als Biomarker ein wichtiges Prozess-Intermediat (Propionsäure) aufzeichnet und somit eine einfachere Prozesssteuerung erlaubt“.

„Bei dem ESE-BIOGAS Programm handelt es sich um ein absolutes Vorzeigeprojekt der BRAIN. In kürzester Zeit ist es dem Team um Marc Gauert gelungen, den Prozess der Biogasproduktion nachhaltig zu optimieren. Unser besonderer Dank gilt aber auch Herrn Prof. Dr. Johannes Gescher vom KIT in Karlsruhe, dessen herausragendes Know-how rund um die mikrobiellen Brennstoffzellen sowie die exo-elektrogenen und methanogenen Mikroorganismen maßgeblich zum positiven Gesamtergebnis beigetragen hat“, fügt Dr. Guido Meurer, Unit Head Strain Development bei BRAIN, hinzu.

Ende 2014 waren in Deutschland 7.820 Biogasanlagen mit einer installierten Anlagenleistung von ca. 3.500 MW in Betrieb. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anlagenzahl damit mehr als versiebenfacht. Damit ersetzen die Biogasanlagen bereits heute in Deutschland mehr als zwei Atomkraftwerke und versorgen über 10 Millionen Haushalte mit 27 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr (4.3% der Bruttostromerzeugung). Allein in Deutschland arbeiteten in der Biogas-Branche 2013 etwa 40.000 Mitarbeiter, die insgesamt 6.6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten. Etwa 40% des Umsatzes wurden mit Auslandsgeschäft erwirtschaftet.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/f571nr

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/high-tech-prozessoptimierung-von-biogasanlagen-14967

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

Kontakt
BRAIN AG
Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
www.brain-biotech.de

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Energiesysteme Wirtschaft und Gesellschaft

Diskussionsbeitrag net search AG aus dem Fürstentum Liechtenstein

Energiesysteme Wirtschaft und Gesellschaft

„Die Welt heute wird nicht die der 50er- und 60er-Jahre sein. Wie auch? Die wirtschaftliche und in deren Gefolge die gesellschaftliche Entwicklung vollzieht sich nicht länger nur nach dem Automatismus“, so Net Search AG Verwaltungsrat Andras Federkeil einführend. Das Unternehmen Net Search AG mit Sitz im Fürstentum führt regelmäßig Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen zu Themen rund um Rohstoffinvestments durch. „Die EU strebt bis 2030 eine 27%-ige Versorgung mit erneuerbaren Energien an. Dieses Ziel kann nur gemeinschaftlich und global erreicht werden. Die net search AG wurde 1997 gegründet und ist heute ein international ausgerichtetes Vertriebsunternehmen für Lösungen im Bereich der Erneuerbaren Energien und im Bereich Edelmetalle und Rohstoffe. Als unabhängiges Unternehmen werden relevante Themen zur Rohstoff- und Energiewirtschaft, Rohstoffinvestments und deren Sicherheit, kurzen Laufzeit, starken Renditen diskutiert.

„In Deutschland wird nach Sicherheit gestrebt. Entwicklung bedeutet Veränderung, viele sind nachvollziehbar und nicht aufzuhalten. Es wird nach der Zukunft gefragt und wie etwas weiter wachsen kann und soll. Es wird nach Qualität gefragt und nicht nur nach der Quantität, wie diese vermehrt werden kann. Immer mehr Bürger des Landes legen mehr Wert auf die Verbesserung der Lebensqualität und nicht auf die Erhöhung des Lebensstandards. Dieses jedenfalls konnte in Studien belegt werden, und für die Bürger der Bundesrepublik wie für Menschen in anderen hochentwickelten Industriestaaten traf dieses zu. Die Entwicklungsländer der Dritten Welt haben andere Probleme und benötigen andere Lösungen“, so Verwaltungsrat Andras Federkeil über das Spiel der Zusammenhänge des Lebenszyklus.

Die Ölkrise – kein Spiel, sondern Realität

Die Ölkrise führte aller Welt vor Augen, dass die Begrenztheit wirklich real existiert und nicht ein Hirngespinst darstellt. Zwar konnte infolge dieser Krise nur für kurze Zeit eine echte Verknappung der Ölversorgung beobachtet werden, und die Hauptwirkung in einem ersten Preisschub beendete das. Aber die Ursache von den schwindenden Vorräten ist nach wie vor vorhanden. „Damals wie heute wurde die Ölkrise als ein rechtzeitiges Signal empfunden, um die Begrenztheit unserer Erde zu begreifen. Gleichzeitig konnte beobachtet werden, dass die Erkenntnis – immer mehr Güter bedeuten notwendigerweise nicht einen immer größeren Nutzen – zutrifft. Die Umweltbelastungen wurden als Gefahr für Mensch und Natur erkannt“, so die Erfahrungen der Zeugnisse aus dieser Zeit. Realität besteht auch darin, dass die zunehmende Zersiedelung der Landschaft, immer größere Müllberge, Unfallopfer, Stress, psychisch Kranke und vieles mehr plötzlich als Begleiterscheinung des Wachstums begriffen wurden. Weiterhin wurden im Bruttosozialprodukt, das als Maßstab für die in einer Volkswirtschaft im Laufe einer Periode produzierten Güter und Dienstleistungen dient, nicht nur die erwünschten positiven Zielbeiträge erfasst, sondern auch zunehmend solche Anteile, die als Reparaturleistungen für die negativen Begleiterscheinungen anzusehen sind wahr genommen.

Besteht Verantwortung für den Verbrauch an Energieträgern – oder wird wie im Roulette gehandelt: Rien ne va plus?

„Eines der ersten Energieprogramme wurde Ende 1973, kurz vor der ersten Ölkrise, der Bundesrepublik vorgelegt. Vorher hatten sich nur wenige Experten um dieses Thema gekümmert“, gibt der Referent zu bedenken. Die Energieversorgung wurde ansonsten der Energiewirtschaft überlassen. Thema „Energie“ wirft weitere Fragen auf und hinterfragt das Zutun. Dazu muss das Zusammenspiel Entwicklung und Wachstum betrachtet werden, so in der weiteren Diskussionsrunde mit den Verantwortlichen und Partner der Net Search AG. Lange Zeit galt es als gesicherte Erkenntnis, dass das Wachstum der Wirtschaft einen in etwa proportional steigenden Energieumsatz zur Folge habe. Die Annahme einer engen Kopplung zwischen Bruttosozialprodukt und Energieumsatz, die zeitweise als quasi Naturgesetz angesehen wurde, beruhte auf langjährigen Erfahrungen. Untersucht man die Entwicklung etwas genauer, so kann man feststellen, dass dies allenfalls im Zeitraum von 1960 bis 1973 der Fall war, also in der Zeit des billigen Öls. Aber selbst während dieser Periode veränderte sich der Elastizitätskoeffizient, der das Verhältnis von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauchsanstieg wiedergibt. Allerdings lässt sich im langjährigen Mittel in dieser Zeit ein annähernder Vergleich vom Wirtschaftswachstum und Zunahme des Verbrauchs an Energieträgern feststellen.

Weitere Details erläutert der Referent anhand von Diagrammen. Zusammenfassend waren sich die Teilnehmer einig, dass aber auf jeden Fall allen, die sich etwas näher mit diesem Thema befasst haben, nach dem ersten Ölpreisschub im Jahre 1973 klarwerden müssen, dass eine zumeist zeitweise Entkopplung zwischen Wirtschaftswachstum und Energieverbrauchsanstieg stattfinden würde, und sogar die Möglichkeit bestand, den Energieumsatz für längere Zeit nicht mehr ansteigen zu lassen.

Fazit: Energieleistung die wesentliche Frage für Entwicklung und Nutzung

Aus konventioneller Sicht besteht das Energieproblem in der rechtzeitigen Verfügbarmachung von ausreichend Energie. Damit werden globale Fragen angesichts der beschränkten einheimischen Energieressourcen immer wichtiger, ja sogar entscheidend, so der Referent. Diese Sichtweise unterliegt jedoch dem grundlegenden Irrtum, Energie sei nur durch Energie zu ersetzen. Inzwischen bestätigen die Erfahrungen, dass es nicht auf die Energie, sondern auf die damit möglichen Energieleistungen ankommt.

Der Referent und der Veranstalter der Net Search AG, Andreas Federkeil bedanken sich für die rege Diskussion und den Zuspruch. Dem Wunsch nach weiteren Veranstaltungen wird gerne nachgekommen.

V.i.S.d.P.:

Andreas Federkeil
Verwaltungsrat
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die net search AG wurde im Jahr 1997 gegründet und ist ein international ausgerichtetes Vertriebsunternehmen von Solarmodulen und innovativer Energiegewinnung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die intelligente Verknüpfung von am Markt verfügbaren Möglichkeiten schafft neue innovative Lösungen. Die net search AG hat mit Ihren Partnerunternehmen ein Konzept entwickelt, dass die Innovation von Erneuerbaren Energien mit der Werthaltigkeit von Edelmetallen und Rohstoffen verbindet. Biomasse ist bisher der wichtigste und vielseitigste erneuerbare Energieträger in Deutschland. Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt. Die net search AG hat mit Ihren Partnerunternehmen eine Lösung entwickelt, die Kuhmist/gülle und waldfrische Holzabfälle verstromen kann. Weitere Informationen unter www.netsearch.li

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Gegen Energiepreisschwankungen gerüstet:

Lagerhaltung erleichtert die Kostenkalkulation

Gegen Energiepreisschwankungen gerüstet:

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sup.- Niemand kann die Entwicklung der Energiepreise für die kommenden Monate genau prognostizieren. Selbst die Vorhersagen ausgewiesener Experten erweisen sich manchmal schon nach wenigen Wochen als Fehleinschätzung, weil einer der vielen Einflussfaktoren aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Klima eine unerwartete Wendung nimmt. Die Zeiträume, für die Unternehmen und Gewerbebetriebe ihre Markt-, Investitions- und Personalentscheidungen treffen müssen, sind dagegen auf Jahre ausgelegt. Um trotzdem ein möglichst hohes Maß an Planungssicherheit zu erreichen, ist es in den meisten Fällen eine empfehlenswerte Strategie, sich durch die Lagerhaltung der benötigten Brennstoffe von kurzfristigen Preisschwankungen unabhängig zu machen. Gerade dort, wo Wärmeerzeugung für Arbeitsplätze oder Produktionsprozesse ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen Abläufe ist, erleichtern firmeneigene Tanks mit großzügigen Kapazitäten die Kostenkalkulation.

Von der Flexibilität bei Kaufzeitpunkt und -menge, die durch die Lagerhaltung ermöglicht wird, kann in Deutschland an jedem beliebigen Unternehmensstandort profitiert werden. Leitungsunabhängige Brennstoffe wie Heizöl, Flüssiggas oder Biomasse werden dort mit Lieferfahrzeugen direkt zu den jeweiligen Tank- und Behältersystemen gebracht. Die Summe dieser Tankinhalte in privatem oder gewerblichem Besitz bildet Deutschlands größte Energiereserve und bedarf deshalb einer bestmöglichen Qualitätssicherung. Zu diesem Zweck ist bereits vor mehr als zehn Jahren das RAL-Gütezeichen Energiehandel eingeführt worden. Diese Kennzeichnung leistet Orientierungshilfe bei der Auswahl zuverlässiger Brennstoff-Lieferanten, weil sie nur an speziell kontrollierte Anbieter vergeben wird (www.guetezeichen-energiehandel.de). Gewerbliche Abnehmer, für die die zeitliche Reichweite ihrer Tanks eine wichtige Geschäftsgrundlage ist, verfügen auf diese Weise beim Einkauf von Energie über eine dauerhafte Kontrollinstanz hinsichtlich der Liefermenge und der Produktgüte. Zu den Prüfkriterien für das RAL-Gütezeichen gehören die Eichgenauigkeit der Zähleranlagen an den Lieferfahrzeugen und die Funktionsfähigkeit der Mischvorrichtungen zur Dosierung so genannter Additive. Diese Beigaben in bestimmten Heizöl-Premiumvarianten optimieren unter anderem die Alterungsstabilität des Brennstoffs und bekommen einen höheren Stellenwert, je größer die Lagerkapazitäten der Tanks sind.

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Die Klimawende – Erneuerbare Energien auf einen Blick

Die Klimawende ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts für den Menschen. Am Gelingen dieses Vorhabens könnte sich der Fortbestand unserer Spezies entscheiden. Ein Überblick.

Spätestens seit der beschlossenen Energiewende kommt erneuerbaren Energieträgern eine zentrale Rolle in der deutschen Energieversorgung zu. Angesichts zur Neige gehender fossiler Brennstoffe, immer stärker spürbarer Umwelt-Auswirkungen des Klimawandels und der Risiken der Atomkraft wird auch weltweit die Bedeutung erneuerbarer Energien erkannt.

Erneuerbare Energien – diese Formen gibt es

Als erneuerbare Energien werden ganz allgemein Energieträger bezeichnet, die – zumindest unter menschlichen Zeitmaßstäben – entweder praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen oder sich in relativ überschaubarer Zeit immer wieder erneuern. Synonym werden sie auch „alternative Energien“ oder „regenerative Energien“ genannt.

Sie unterscheiden sich insofern grundsätzlich von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Gas oder Kohle, deren Ressourcen begrenzt sind. Es gibt manche Studie und Forschung, die dafür überschaubare Zeiträume aufzeigt. Auch nukleare Brennstoffe sind – abgesehen von den Risiken – prinzipiell erschöpfbar.

Im Rahmen der deutschen Energieversorgung sind vor allem vier Formen erneuerbarer Energien von Bedeutung:

– Sonnenenergie
– Windenergie
– Bioenergie
Wasserkraft

Von geringerer Relevanz sind dagegen die Geothermie – das ist die Energieerzeugung aus Erdwärme – und die Gezeiten und Meeresströmungen als Energiequelle. Ob Geothermie in Zukunft noch wichtiger werden kann, muss die Forschung und ein genaueres Studium noch zeigen.

Energieerzeugung aus Sonnenstrahlen

Die Sonnenenergie nutzt die natürliche Sonnenstrahlung aus und setzt sie in Wärme und/oder Strom um. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Sonnenkollektoren ggf. in Verbindung mit Wärmepumpen. Strom wird über Photovoltaik-Anlagen und Solarthermie-Kraftwerke erzeugt. Bei Solarthermie-Kraftwerken wird die Sonnenstrahlung zunächst in Wärme umgesetzt, um Wasserdampf zu erzeugen, der wiederum Stromturbinen antreibt.

Sonnenenergie steht theoretisch praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Das Problem bei der Nutzung in Deutschland besteht vor allem in den Wetterbedingungen. Aufgrund der auftretenden Schwankungen bei der Sonnenscheindauer ist auch die Erzeugung von Solarenergie volatil. Die Speicherung von Sonnenenergie ist bisher nicht befriedigend gelöst. Es gibt etliche Regionen in Europa und auf der Welt, in denen die Voraussetzungen wesentlich günstiger sind.

Die Kraft des Windes nutzen

Die Windenergie kann auf eine lange menschliche Nutzung zurückblicken. Windmühlen und Segelschiffe basieren seit alters her auf der Windkraft als Energieträger. Wie die Solarenergie ist Windenergie de facto unbegrenzt verfügbar. Windkraft wird vor allem zur Stromerzeugung eingesetzt. Dazu dienen Windkraft-Anlagen, bei denen windbetriebene Rotoren über Generatoren Strom erzeugen. Auch die Windenergie ist wetterabhängig, die Bedingungen in Deutschland sind aber grundsätzlich besser als bei Solarenergie. Vor allem die weiten Ebenen in Norddeutschland besitzen gute Voraussetzungen, Nord- und Ostsee bieten sich für Offshore-Windparks an.

Auch bei der Windkraft ist die Speicherung noch ein Problem. Windkraftanlagen und Windparks stoßen oft auf ästhetische Bedenken und werden von Anwohnern als Beeinträchtigung empfunden. Einen Ausweg bieten die Offshore-Windparks auf offener See. Ein anderes Problem ist die Verteilung des erzeugten Windstroms. Gerade im Zusammenhang mit der Windenergieerzeugung werden neue Stromtrassen der Netzbetreiber benötigt, um den vor allem im Norden erzeugten Windstrom in den Süden Deutschlands zu leiten.

Mit Biomasse Energie erzeugen

Als Bioenergie wird die Energieerzeugung aus Biomasse bezeichnet. Biomasse entsteht durch gezielten Pflanzenanbau und Tierhaltung. Typische Beispiele sind Hölzer, Mais, Raps, Palmen, Gülle, Stallmist, natürliche Abfälle usw.. In der Regel sind zunächst gewisse Biomasse-Aufbereitungen notwendig, um überhaupt Bioenergie herstellen zu können. Dazu gehören die Methangärung (Biogasproduktion), die alkoholische Gärung (Ethanol für Biokraftstoffe) oder die Ölgewinnung (Pflanzenöle).
Biomasse kann sowohl zur Strom- als auch zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Außerdem spielt Bioenergie eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Biokraftstoffen.
Biomasse ist gut speicherbar und weniger witterungsabhängig als Solar- und Windenergie. Sie ist allerdings nicht immer schadstofffrei, da bei Umwandlungs- und Verbrennungsvorgängen auch Emissionen stattfinden. Die Ausdehnung von Anbauflächen für die Bioenergie zu Lasten der Nahrungsmittelerzeugung wird beim Studium der Auswirkungen häufig ebenso kritisiert wie die Gefährdung der Biodiversität und natürlicher Räume (Regenwald, Moore, Grünland) durch zu exzessiven Anbau.

Wasserkraft – ein altes Modell

Auch Wasserkraft wird schon seit Urzeiten vom Menschen genutzt. Heute dient sie primär der Stromerzeugung. Wasserkraftwerke benötigen sehr oft Staumauern, bei denen Wassermengen aufgestaut werden und so ein künstliches Wassergefälle zur Energieerzeugung über Turbinen geschaffen wird. Natürliche Gefälle in erforderlichem Umfang sind in Deutschland die Ausnahme. Die Errichtung von Staumauern und -seen stellt einen massiven Eingriff in die Natur dar, der mit vielen negativen Begleiterscheinungen verbunden ist. In Deutschland kommt daher der Wasserkraft über den Bestand hinaus nur geringe Bedeutung beim Ausbau der Stromerzeugung zu.

Entwicklungslinien der Energiepolitik

Die Energiewende wurde ansatzweise bereits in der Zeit der rot-grünen Bundesregierung in den Jahren 1998 bis 2005 eingeleitet. Damals wurde mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erstmals ein Fördermechanismus eingeführt, der den systematischen Ausbau der regenerativen Energieformen beschleunigen sollte. Bereits vorher waren Photovoltaik-Anlagen im Rahmen des sogenannten 100.000-Dächer-Programms der KfW mit zinsgünstigen Darlehen gefördert worden. Im Jahre 2000 wurde erstmals ein zeitlich gestaffelter Atomausstieg beschlossen.

Den entscheidenden Impuls erhielt die Energiewende aber unter der schwarz-gelben Bundesregierung in der Folge der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahre 2011. Angesichts dieses Ereignisses wurde nun endgültig ein vollständiger Atom-Ausstieg Deutschlands bis zum Jahre 2022 festgelegt, den schon Rot-Grün angestrebt hatte. Parallel dazu beschloss man eine Beschleunigung des Umsteuerungsprozesses. Ökostrom soll danach die Kernkraft und auch die Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen auf Dauer ersetzen. In der politischen Diskussion fokussiert sich die Energiewende bisher vor allem auf den Stromsektor. Wärmeerzeugung und Biokraftstoffe oder intelligente Kopplungs-Lösungen über Wärmepumpen sind wesentlich weniger im Blick.

EEG – Fördergesetz für Erneuerbare Energien

Für die Umsetzung der Energiewende ist das EEG nach wie vor von großer Bedeutung. Es fördert einerseits die regenerativen Energieformen, wirkt aber andererseits auch vielfach belastend. Die Förderung erfolgt über eine Einspeisevergütung für Ökostrom, die die Erzeuger erhalten. Die dafür notwendigen Mittel werden im Umlageverfahren von den Stromverbrauchern aufgebracht, wobei es zahlreiche Sonderregelungen und Ausnahmen gibt.

Durch die Umlage sind die Strompreise insbesondere für private Verbraucher in den letzten Jahren stark gestiegen. Um einen weiteren Anstieg zu verhindern, ist am 1. August diesen Jahres – nach bereits vorher erfolgten zahlreichen Novellierungen – unter Federführung des BMWI eine weitere EEG-Reform in Kraft getreten, die die Umlage stabil halten soll. Dazu dient u.a. eine stärkere Begrenzung der Einspeisevergütung für Ökostrom. Der ökonomische Nutzen des EEG bleibt umstritten, unbestritten hat es aber spürbare Anreize zur Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie gesetzt.

BMWI, KfW u.a. Förderinstanzen

Neben der EEG-Förderung gibt es eine Vielzahl weiterer Fördermaßnahmen. Eine Reihe von Förderprogrammen der KfW unterstützen Private, Unternehmen und kommunale Einrichtungen bei Umwelt-Maßnahmen, bei der Energieeinsparung und beim Einsatz von erneuerbaren Energieformen. Es gibt auch weitere Förderung durch das BMWI und nach gelagerte Behörden.

Bilanz der bisherigen Umsetzung

Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Endenergieverbrauch hat sich von 1998 bis zum Ende letzten Jahres von 3,2 auf 12,3 Prozent erhöht. Besonders ausgeprägt ist der Anteil beim Stromverbrauch mit 25,4 Prozent, Wärmeverbrauch und Kraftstoffverbrauch weisen mit 9,0 bzw. 5,3 Prozent dagegen deutlich niedrigere Anteile auf. Im Stromsektor haben Windenergie und Bioenergie die beiden höchsten Anteile. Sie machen zusammen gut zwei Drittel der alternativen Stromerzeugung im vergangenen Jahr aus, etwa ein Fünftel ist auf Photovoltaik, der Rest auf Wasserkraft entfallen.

Die Energiewende – Es gibt Noch viel zu tun

Von den selbst gesetzten Zielen ist die Politik allerdings – auch nach Erkenntnis mancher Studie – noch ein Stück weit entfernt. Danach sollen bis 2025 40 bis 45 Prozent der deutschen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieformen bestehen, bis 2050 sollen es sogar 80 Prozent sein. Und auch beim notwendigen Netzausbau besteht noch erheblicher Handlungsbedarf. Diese wenigen Zahlen machen deutlich, welch gewaltigen Investitionsbedarf die Energiewende noch erfordert. Die deutschen Netzbetreiber und Stromerzeuger werden in hohem Maße auf fremdes Kapital angewiesen sein, um diese Herausforderung zu meistern.

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Technische Zeichner werden überflüssig – Planzeichnung ganz einfach via Foto-App

GASCAD mit neuer App zur Heizraumgrundrissplanung – kinderleicht OHNE einen Strich zu zeichnen

Technische Zeichner werden überflüssig - Planzeichnung ganz einfach via Foto-App

plan4magIC Digitalisieren Tür

Attnang-Puchheim (07.11.2014/09:00) – Heizkesselhersteller, Heizkesselbauer und Installateure sind auf exakte Grundrissplanungen angewiesen, wenn es um den Einbau von modernen Biomasseheizanlagen in privaten oder gewerblichen Heizungskellern geht. Eine der innovativsten Unternehmen für 3D-Planung in diesem Bereich ist G.A.S.CAD http://www.gascad.at , sitzt in Attnang-Puchheim und stellt mit plan4magIC eine genial einfach zu bedienende App für das Handy vor, die dem professionellen Heizungsbauer die mühsame Zeichenarbeit vor Ort beim Kunden komplett abnimmt. Innerhalb weniger Sekunden wird ein exakter Plan erstellt, nur durch abfotografieren des Raumes. Jörg Thaler, Geschäftsführer von G.A.S.CAD, zu der Entwicklung: „Selbst Fachleute sind erstaunt, wie schnell man zu einer detailgenauen Planzeichnung kommt. Denn durch die App erstellt man in zwei Minuten einen kompletten Grundriss, ohne einen einzigen Strich zu zeichnen oder auszumessen. Eine echte Revolution!“

Die neue plan4magIC-App für iOS und Android ist Teil von plan4heat, einem Gesamt-Softwarepaket für Heizungsbauer, das die komplette 2D/3D-Planung, Darstellung, bis hin zur detaillierten preislichen Angebotsstellung einer Heizungsanlage übernimmt.

Aus Handyfoto wird Grundrissplan!

Wie funktioniert nun die plan4magIC-App? Jörg Thaler zeigt es vor: „Es ist so einfach wie fotografieren – App aufs Handy laden – App öffnen – auf die Raum-Eckpunkte fokussieren, fotografieren und mit dem letzten Eckpunkt ist der Vorgang abgeschlossen und der Grundriss sofort als exakter Grundrissplan inklusive Bemaßung sichtbar und exportierbar. Wir nutzen dieses Tool für die schnelle Grundrissplanung unserer Heizräume, wo wir dann diese Pläne in plan4heat importieren und der Heiz- und Lagerraum dann in 3D maßgenau erfasst wird. Jetzt muss nur noch der Erfassungsbogen ausgefüllt werden, im Plan der Kessel und die gewählte Austragung positioniert werden und den Rest erledigt plan4heat – fertig. Alle notwendigen Dokumente wie Einreichplan, 3D Farbdarstellung, Stückliste und Angebot können nun ganz einfach ausgedruckt werden.“ Ohne Konstruktionskenntnisse kann so eine vollständige und vor allem völlig korrekte Planung einer Biomasse-Heizanlage inklusive aller benötigten Dokumente maßstabsgetreu mit Stückliste und 3D-Farbansichten erstellt und dem Kunden sofort präsentiert werden. „Ein enormer visuell emotionaler Vorteil für den Verkauf beim Kunden“, wie Jörg Thaler betont.

Vorteile plan4magIC-App von G.A.S.CAD:

+ einmalige und einheitliche Datenerfassung beim Kunden vor Ort
+ unschlagbar einfache Grundrisserfassung mit Foto-App
+ mehrere Projekte können OHNE Papierplanung erfasst werden
+ einfache Erfassung mit einer elektronischen „Checkliste“
+ Daten müssen nie wieder mehrmals erfasst werden
+ ergänzende Dokumentation durch Fotofunktion im Projektordner
+ Die Erfassung funktioniert OHNE Internetzugang (OFFLINE)
+ Übertragung der Daten an plan4heat zum Import und Detailplanung in 3D
+ einfache und schnelle Kommunikation der Planungsdaten
+ einfachste Bedienung und minimale Anforderungen
Infos zur App und zu plan4heat

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Gesellschaft für angewandte Softwaretechnik

Phone: +43 (7674) 206 – 770
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Die GASCAD 3D Technologie GmbH ist ein international ausgerichtetes Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Attnang-Puchheim (Österreich), das sich auf Softwareentwicklung im Bereich 3D-Grafik mit Logik zur Produkt- und Anlagenkonfiguration spezialisiert hat. Plan4 ist die Softwarelösung für Vertrieb und Projektierung zur Planung und 3D Konfiguration von Produkten in Vernetzung von Industrie und Handel.

Das Ergebnis unserer Arbeit sind einfach zu bedienende Softwarelösungen, die es ermöglichen ohne konstruktions- spezifisches Know-How und spezielle CAD Kenntnisse, komplexe Situationen realitätsgetreu und sortimentsgerecht darzustellen und die entsprechenden kaufmännischen und technischen Unterlagen auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen.

Unser plan4 Produktkonfigurator wird aktuell unter anderem im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich eingesetzt. Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Anwender mit den ALL IN ONE Lösungen plan4solar®PV sowie plan4heat zur einfachen und schnellen 3D-Planung von Photovoltaikanlagen bzw. Heizzentralen. Die einfach und intuitiv zu bedienenden ALL IN ONE Branchenlösungen für Solar-/Photovoltaik- und Heizraumplanung sind bei Kunden wie HERZ Armaturen GmbH, FR-Frankensolar GmbH, ESCAD Energy, ÖkoFEN Forschungs- und Entwicklungs GesmbH, Soltech, Stiebel Eltron, Bossard AG und EWS GmbH & Co. KG als Industrieversion und bei hunderten von Solarteuren und Fachinstallationsunternehmen im Einsatz.

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Auf ein Neues: Dank cleverer Energieversorgung können Badegäste klimaneutral anreisen.

Mit dem Zuschlag zur Energieversorgung der in Bau befindlichen Thermen- und Badewelt Euskirchen, hat die Südwärme zum 4. Mal ein renommiertes Erlebnisbad der Wund Unternehmensgruppe unter Vertrag.

Auf ein Neues: Dank cleverer Energieversorgung können Badegäste klimaneutral anreisen.

Euskirchen / Unterschleißheim, 21.07.2014: Im Bereich des Energie Contracting gilt die Unterschleißheimer Südwärme AG inzwischen als Spezialist der Branche, wenn es um die wirtschaftlich und ökologisch ausgerichtete Energieversorgung von Erlebnisbädern geht. Diese Einrichtungen gelten gemeinhin als immense Energieverbraucher, sodass dem Versorgungskonzept erste Priorität zukommt. Nach den äußerst positiven Erfahrungen mit der Therme Erding, dem Badeparadies Schwarzwald sowie der Thermen- und Badewelt Sinsheim, hat die Friedrichshafener Unternehmensgruppe Wund für ihr aktuellstes Projekt einen neuen Weg beschritten und die Südwärme gemeinsam mit Regionalgas Euskirchen als gleichberechtigtem Kooperationspartner vor Ort damit beauftragt, die Thermen- und Badewelt Euskirchen im Rahmen von Contracting mit Wärme und Strom zu versorgen. Ausschlaggebend waren das überzeugende Konzept zu einem günstigen Preis und nicht zuletzt die erfolgreiche bestehende Zusammenarbeit in anderen Projekten. Gegenstand des über eine europaweite Ausschreibung des Ingenieurbüros Grad zustande gekommenen Auftragspaketes ist die Investition, der Bau und der eigenverantwortliche Betrieb der Wärme- und Stromerzeugung der Themen- und Badewelt Euskirchen inklusive 24-Stunden-Monitoring und Vollgarantierwartung. Im August 2014 wird die Anlage in Betrieb gehen: Für die Grundlast sorgt ein Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 650 kW elektrisch bzw. 900 kW thermisch. Der Mittellastbereich wird von einem Biogas-BHKW mit 220 kW elektrisch bzw. 250 kW thermisch abgedeckt. Mit dem Betrieb des Bio-Gas-BHKW haben die Südwärme und die Regionalgas die örtlich ansässige Firma Bioenergie Kleinbüllesheim aus Euskirchen beauftragt. Als Spitzenlastkessel und für die notwendige Redundanz werden ein Gas-Niedertemperaturkessel mit 1.900 kW und ein Öl-Niedertemperaturkessel mit 1.900 kW installiert. Mit dieser Konfiguration wird eine innovative dezentrale Stromerzeugung realisiert: Bis zu 90% des gesamten benötigten Stroms werden über ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) selbst erzeugt. Die hierbei anfallende Wärme kann zu 100% im Bad genutzt werden und deckt rund 60% der benötigten Wärme ab. Diese Wärme- und Stromerzeugung über 4 Wärmeerzeuger garantiert absolute Versorgungssicherheit. Der Betreiber sichert sich mit dem Energie-Contracting eine Reihe von entscheidenden Vorteilen, die sofortigen Nutzen garantieren: Es werden die kompletten Investitionskosten in Höhe von ca. 2,1 Mio Euro eingespart (erbringt das Contracting Team Südwärme/Regionalgas); die Energieversorgung (Wärme und Strom) wird unter dem Gesichtspunkt der ganzheitlichen Wirtschaftlichkeit umgesetzt, d.h. die Lebenszykluskosten sind der Maßstab; hohe Investitionen in aufwändige Technik ermöglichen günstige Verbrauchskosten; alle hohen gesetzlichen Anforderungen (EnEV, EEWärmeG) werden sehr deutlich erfüllt; höchste Betriebssicherheit wird durch den professionellen Betrieb durch die Südwärme und die Regionalgas garantiert und – last but not least – gibt es einen minimalen Co2-Ausstoß als „ökologische Zugabe“. Es werden gegenüber konventioneller Energieversorgung ca. 2.500 to an CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Damit kann jeder der geschätzten 750.000 Besucher pro Jahr aus einer Entfernung von bis zu 21 Kilometern CO2-neutral mit dem PKW anreisen. Fazit: Eine Top-Lösung, sowohl unter wirtschaftlichen als auch ökologischen Aspekten.
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