Tag Archives: Biotechnologie

Allgemein

Test für Gebärmutterhalskrebs in Portugal: BioTech Unternehmen oncgnostics vergibt exklusive Lizenz für Krebsfrüherkennungstest

Test für Gebärmutterhalskrebs in Portugal:  BioTech Unternehmen oncgnostics vergibt exklusive Lizenz für Krebsfrüherkennungstest

(Mynewsdesk) Lissabon/Jena, 16. April 2018 – Das Unternehmen Speculum S.A. ist ab sofort exklusiver Lizenzpartner der oncgnostics GmbH für den Früherkennungstest GynTect in Portugal. Der Test soll auffällige Ergebnisse aus Vorsorgeuntersuchungen genauer spezifizieren und somit helfen, die beste Behandlungsmethode zu finden.

Bereits im Januar schloss das Jenaer BioTech-Unternehmen oncgnostics GmbH eine exklusive Vertriebspartnerschaft für den Früherkennungstest GynTect in den Ländern Slowakei und Tschechien. Mit Speculum S.A. in Portugal kommt nun ein neuer Vertriebspartner, der eine exklusive Lizenz innehat, hinzu. Damit ist Portugal das vierte europäische Land, in dem GynTect angeboten wird.

Speculum S.A. in Portugal gut aufgestellt

Speculum S.A. vertreibt verschiedene Medizinprodukte mit dem Schwerpunkt auf den gynäkologischen Bereich. Das Unternehmen ist sehr gut mit Fachleuten und führenden Größen im Bereich Frauengesundheit vernetzt. Auch LAP Porto, das größte Portugiesische Diagnostiklabor im Bereich Frauengesundheit, arbeitet mit Speculum S.A. zusammen.

Das Unternehmen war zudem maßgeblich an der Einführung der Dünnschichtzytologie beteiligt, einer verbesserten Pap-Abstrichmethode, die in Portugal einen Marktanteil von über 50% hat. Da aus genau diesen verbesserten Pap-Abstrichen auch GynTect durchgeführt werden kann, sind die Chancen für die Markteinführung in Portugal sehr gut.

GynTect bringt schnelle und sichere Ergebnisse

Der von oncgnostics entwickelte molekularbiologische Test GynTect klärt frühzeitig ab, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus-Infektion (HPV) eine zu behandelnde Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe vorliegt bzw. sich ein Karzinom entwickeln wird. Der Test liefert schnelle und sichere Untersuchungsergebnisse und betroffenen Frauen Gewissheit, wie mit einer auffälligen Voruntersuchung am besten weiterverfahren wird. Durch GynTect wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert: einerseits können unnötige, vorschnelle Operationen vermieden, andererseits die Chancen auf erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden.

Hohe Sterberate bei Gebärmutterhalskrebs in Portugal

Die Erkrankungsrate bei Gebärmutterhalskrebs ist in Portugal etwas höher als in Deutschland. In Portugal erkranken jährlich 9 von 100.000 Frauen, in Deutschland sind es 8,2 von 100.000. In Portugal ist Gebärmutterhalskrebs die zweithäufigste Krebsart bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren, in Deutschland liegt die Häufigkeit bei Frauen dieses Alters auf Platz 3. Weit größer ist die Differenz bei der Sterblichkeitsrate: In Portugal versterben 54% aller an Gebärmutterhalskrebs Erkrankten, in Deutschland ist es etwa ein Drittel.

„Durch eine frühe Erkennung von Gebärmutterhalskrebs kann eine wirksame Behandlung durchgeführt und weitere Komplikationen vermieden werden. Wir versprechen uns von GynTect eine effektive Maßnahme im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs und dessen Folgen“, so Antonio Ferreira, Geschäftsführer von Speculum S.A. in Lissabon.

Weitere Partnerschaften in Planung

Die europaweite CE-IVD Zulassung für GynTect erfolgte 2015 und ebnete den Weg für europäische Partnerschaften. Im vergangenen Jahr konnte oncgnostics zudem eine exklusive Lizenzvereinbarung für den chinesischen Markt mit GeneoDx, einem Tochterunternehmen der staatlichen Sinopharm-Gruppe, abschließen.

Weitere Partnerschaften zur Internationalisierung von GynTect sind in Verhandlung.

Weiteres Bildmaterial finden Sie hier: 

www.mynewsdesk.com/de/tower-pr/latest_media/tag/oncgnostics

und hier:  www.oncgnostics.com/downloads/

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Tower PR

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/scx41j

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheit/test-fuer-gebaermutterhalskrebs-in-portugal-biotech-unternehmen-oncgnostics-vergibt-exklusive-lizenz-fuer-krebsfrueherkennungstest-51806

Über die oncgnostics GmbH:

Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer Start-Up auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens. GynTect ist ein eingetragenes Warenzeichen der oncgnostics GmbH.

Firmenkontakt
Mynewsdesk
Mynewsdesk Client Services
Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

press-de@mynewsdesk.com
http://www.themenportal.de/gesundheit/test-fuer-gebaermutterhalskrebs-in-portugal-biotech-unternehmen-oncgnostics-vergibt-exklusive-lizenz-fuer-krebsf

Pressekontakt
Mynewsdesk
Mynewsdesk Client Services
Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

press-de@mynewsdesk.com
http://shortpr.com/scx41j

Allgemein

Innovationen schaffen – seit 150 Jahren

Analytica 2018: Greiner Bio-One präsentiert Neuheiten für die erfolgreiche Arbeit im Labor

Innovationen schaffen - seit 150 Jahren

Die einlagige Variante der CELLdisc vereinfacht Überwachung und Analyse von Massenzellkulturen. (Bildquelle: Greiner Bio-One)

Frickenhausen, 3. April 2018 – Die Greiner Bio-One GmbH, Technologiepartner für die diagnostische und pharmazeutische Industrie, stellt auf der Analytica 2018, der Internationalen Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie in München, zahlreiche Produktneuheiten vor. Dazu gehören in diesem Jahr die Sapphire Pipetten für das Liquid Handling, die mit ihrem Anwenderkomfort und ihrer Präzision überzeugen, das 5 ml Reaktionsgefäß, welches das Portfolio an Reaktionsgefäßen und Röhrchen optimal ergänzt, sowie das neue einlagige Zellkulturgefäß aus der bewährten CELLdisc-Reihe.

Darüber hinaus präsentiert Greiner Bio-One mit dem CELLview-Portfolio für die Mikroskopie zahlreiche durchdachte Zellkulturprodukte mit Glasboden in Form von Objektträgern, Schalen und Platten. Auf der Analytica 2018 wird auch das gesamte Portfolio für die 3D-Zellkultur ausgestellt: Die Zellkulturgefäße mit zellabweisender Oberfläche ermöglichen die Kultivierung von Zellen zu dreidimensionalen Strukturen und stellen so eine optimale Plattform für die magnetische 3D-Zellkultur dar.

Zusätzlich können die Besucher sämtliche Hightech-Produkte für das Biobanking kennenlernen: Greiner Bio-One bietet mit seinen Cryo.s Biobank-Röhrchen sowie dem 8-Kanal Decapper und dem Rack Scanner perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen für die Probenlagerung im Hochdurchsatz und in automatisierten Lagerungssystemen an.

Erfolgreiche Entwicklung
Die BioScience Division von Greiner Bio-One mit Sitz in Frickenhausen, Baden-Württemberg, ist auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Qualitätsprodukten aus Kunststoff für den Laborbedarf spezialisiert. Greiner Bio-One ist Teil der Greiner Gruppe, einem der führenden Unternehmen in der Kunststoff- und Schaumstoffindustrie, welches in diesem Jahr sein 150-jähriges Firmenbestehen feiert.

Greiner Bio-One International GmbH
Greiner Bio-One ist auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Qualitätsprodukten aus Kunststoff für den Laborbedarf spezialisiert. Das Unternehmen ist Technologie-Partner für Krankenhäuser, Labore, Universitäten, Forschungseinrichtungen, die diagnostische und pharmazeutische Industrie sowie die Biotechnologie. Greiner Bio-One ist in drei Geschäftssparten untergliedert: Preanalytics, BioScience und Sterilisation. Als Original Equipment Manufacturer (OEM) übernimmt Greiner Bio-One individuelle, kundenspezifische Designentwicklungen und Fertigungsprozesse für die Bereiche Lifesciences und Medizin. 2016 erzielte die Greiner Bio-One International GmbH mit über 2.000 Mitarbeitern, 25 Niederlassungen und zahlreichen Vertriebspartnern in mehr als 100 Ländern einen Umsatz von 452 Millionen Euro. Greiner Bio-One ist Teil der Greiner Holding mit Sitz in Kremsmünster (Österreich).

Greiner Bio-One BioScience Division
Die BioScience Division von Greiner Bio-One zählt zu den führenden Anbietern von Spezialprodukten für die Kultivierung und Analyse von Zell- und Gewebekulturen. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung mit Gefrierlagerung von Proben, bietet Greiner Bio-One auch Lösungen für automatisierte Lagersysteme in Biobanken an. Darüber hinaus entwickelt und produziert sie Microplatten für das Hochdurchsatz-Screening, die der Industrie und Forschung schnellste und effizienteste Wirkstoffprüfungen ermöglichen. Die deutsche Unternehmenszentrale der BioScience Division mit Sitz in Frickenhausen steuert die gesamte Entwicklung und Herstellung sowie den Vertrieb.

Firmenkontakt
Greiner Bio-One GmbH
Simone Schafstein & Sylvia Bauer
Maybachstraße 2
72636 Frickenhausen
Telefon: (0 70 22) 948 – 0
marketing@de.gbo.com
http://www.gbo.com

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711-60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb-kommunikation.de

Allgemein

Industrial Biotechnology Forum 2018

Industrial Biotechnology Forum 2018

(Mynewsdesk) München, 22.03.2018 – Am 13. und 14. März 2018 fand letzte Woche bereits zum zweiten Mal die wissenschaftliche Konferenz „Industrial Biotechnology Forum“ (IBF) in Garching bei München statt. Etwa 150 Teilnehmer aus Akademie und Industrie, sowie Vertreter aus der Politik fanden sich an der TUM-Fakultät für Maschinenwesen in Garching zusammen, um die neusten Entwicklungen in der Industriellen Biotechnologie zu erfahren und sich auszutauschen. Das IBF ist eine gemeinsame Veranstaltung der IBB Netzwerk GmbH und der Technischen Universität München. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidentin und Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Illse Aigner sowie des Staatssekretärs Franz Josef Pschierer im gleichen Ministerium.

Das hochkarätige Aufgebot von internationalen Experten aus Akademie und Industrie sprach zu den Themengebieten „Enzyme Catalysis“, „Metabolic Engineering“, „Synthetic Biotechnology“, „Bioprocess Engineering / Upscaling“, „Bioinformatic Trends in Biotechnology“ und „Bioseparation Engineering“.

Neben dem Vortragsprogramm bot die Posterausstellung Gelegenheit für den wissenschaftlichen aber auch geselligen Austausch rund um die 33 präsentierten Poster. Diese wurden durch eine Jury aus dem wissenschaftlichen Komitee bewertet und am zweiten Tag drei davon prämiert. Ebenso fanden „Elevator Pitches“ statt, bei denen Firmen die Gelegenheit hatten, sich kurz und prägnant dem interessierten Publikum vorzustellen.

Thermo Fisher Scientific leistete als Platin-Sponsor einen entscheidenden Beitrag zur tatkräftigen Unterstützung des IBF. Als weitere Sponsoren traten Jennewein Biotechnologie, die Südzucker Gruppe und BCNP Consultants auf. Aussteller wie ANiMOX, DIE ZEIT academics, Frontiers, Avestin Europe, das nova-Institut, PreSens Precision Sensing, Thermo Fisher Scientific und TRACE Analytics, präsentierten ihre Produkte bzw. Dienstleistungen.

Weitere Höhepunkte der Konferenz waren die Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie zum Abendempfang sowie die geführten Touren durch das TUM-Technikum für Industrielle Biotechnologie.

Wir danken an dieser Stelle allen, die zum IBF 2018 beigetragen haben, insbesondere dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, allen Rednern, unseren Sponsoren und Partnern und der TU-München!

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/m4sd3r

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wissenschaft/industrial-biotechnology-forum-2018-44632

Über die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH

Die IBB Netzwerk GmbH ist ein Netzwerk- und Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und Nachhaltigen Ökonomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management der ZIM-Kooperationsnetzwerke MoDiPro und UseCO2 sowie der verstetigten Kooperationsnetzwerke Waste2Value und BioPlastik. Insbesondere unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Weitere Informationen unter www.ibbnetzwerk-gmbh.com: http://www.ibbnetzwerk-gmbh.com/

Firmenkontakt
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Dr. Christopher Timm
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried
+49 89 540 454 7 16
christopher.timm@ibbnetzwerk-gmbh.com
http://www.themenportal.de/wissenschaft/industrial-biotechnology-forum-2018-44632

Pressekontakt
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Dr. Christopher Timm
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried
+49 89 540 454 7 16
christopher.timm@ibbnetzwerk-gmbh.com
http://shortpr.com/m4sd3r

Allgemein

Klimawandel: Gesellschaft braucht bioökonomisches Bewusstsein

Neue Bundesregierung soll politische Unterstützung und Förderung verstärken

Klimawandel: Gesellschaft braucht bioökonomisches Bewusstsein

Prof. Dr. Christine Lang ist eine führende Vertreterin der Mikrobiologie und der Bioökonomie (Bildquelle: Organobalance)

Berlin, 13. März 2018 – Um den Klimawandel und seine Folgen wirksam bekämpfen zu können, reichen Einzelmaßnahmen und technologische Entwicklungen nicht aus. Die gesamte Gesellschaft muss ein neues bioökonomisches Bewusstsein entwickeln. Das schreibt die Vorsitzende des Bioökonomierates und Geschäftsführerin der Organobalance GmbH, Prof. Dr. Christine Lang, in einem Gastkommentar für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Biospektrum“, die in diesem Monat erscheint.

In ihrem Beitrag kritisiert die Wissenschaftlerin die Ergebnisse der letzten Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn. Die vagen Ergebnisse seien nicht zielführend und spiegelten nicht wider, was Bioökonomie und Biotechnologie schon heute leisten könnten, um dem Klimawandel zu begegnen. „Biotechnologie und biobasierte Wirtschaft haben an Alternativen zur herkömmlichen CO2 produzierenden Industrie einen wichtigen Anteil“, heißt es in dem Beitrag. Diese Alternativ-Möglichkeiten würden weder hinreichend genutzt noch gefördert. Die neue Bundesregierung solle entsprechend die politische Unterstützung und Förderung verstärken.

Biotechnologie und Bioökonomie könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um CO2-Emmissionen in der Luft und Plastikmüll in den Meeren zu reduzieren. „Vom möglichen Kraftstoff aus Mikroorganismen, über neue klima- und umweltfreundliche Eiweißquellen für unsere Lebensmittel bis zu nachhaltig hergestellten Biomaterialien für Textilien und Implantate in der Medizintechnik haben biobasierte Entwicklungen und Produkte nahezu alle Lebensbereiche der Gesellschaft erreicht.“

Weiter schreibt Prof. Lang: „Wir alle müssen verstehen, was Klimaschutz-Maßnahmen für uns konkret bedeuten und warum es sich lohnt diesen Weg mitzugehen.“ Klimaschutz heiße nicht nur Länder vor dem ansteigenden Meeresspiegel zu bewahren, sondern auch „Luft und Wasser sauberer zu machen und auch die Biodiversität zu erhalten, um die steigende Zahl von Umwelt-Erkrankungen oder Allergien zu reduzieren.“ Dieser Nutzen für die Menschen von heute komme in den bisherigen nationalen und internationalen Verhandlungen zu kurz.

Konkret heißt es in dem Beitrag: „Mehr Gesundheit durch biobasierte Pharmaka-Alternativen, sinkende Umweltbelastungen durch Umstellung bei der Ernährung (weniger Fleisch) und neue, möglicherweise ungewohnte Mobilitätskonzepte, um Emissionen zu reduzieren und unsere Atemluft sauberer zu halten; Biotechnologie und Bioökonomie spielen dabei – wenn man sie lässt – eine entscheidende Rolle.“

Über Prof. Dr. Christine Lang:
Prof. Dr. Christine Lang ist Geschäftsführerin des von ihr gegründeten Biotechnologie-Unternehmens Organobalance und Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung. Die promovierte Biologin forschte zunächst zehn Jahre in der Industrie und wechselte später an die Technische Universität Berlin, wo sie heute noch lehrt. Die Organobalance GmbH ist seit September 2016 Teil der dänischen Novozymes A/S.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürliches Milchsäurebakterium, das spezifisch an den Magenkeim Helicobacter pylori bindet. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 ist Organobalance Teil der dänischen Novozymes A/S.

Firmenkontakt
ORGANOBALANCE GmbH
Prof. Dr. Christine Lang
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
+49 (0)30 921076550
info@organobalance.com
http://www.organobalance.de

Pressekontakt
Organobalance GmbH / Claudius Kroker · Text & Medien
Prof. Dr. Christine Lang
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
+49 (0)30 46307 200
organobalance@ck-bonn.de
http://www.organobalance.de

Allgemein

Die Injektion der Zukunft neu gedacht

In einem co-kreativen Prozess ruft Vetter gemeinsam mit der bwcon Innovation Academy zur Entwicklung neuer Ideen rund um das Thema „Injektion“ auf.

Ravensburg und Stuttgart, 28.02.2018 – Unter Anwendung der Innovationsmethode Design Thinking werden im Rahmen der Vetter Open Innovation Challenge interdisziplinäre Teams das Thema Injektion von Arzneimitteln neu denken. Am Ende winkt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für das Siegerteam und die Gelegenheit, ihre Idee gemeinsam mit dem Pharmadienstleister fortzuführen und so hautnah im industriellen Umfeld an einem sinnstiftenden Zukunftsthema mitzuwirken.

Im Laufe von Jahrzenten wurde das Injektionssystem Spritze in Bezug auf ihre Komponenten kontinuierlich weiterentwickelt, dabei ist ihre Anwendungsweise grundsätzlich gleichgeblieben. Der rasante technologische Fortschritt und zugehörige Innovationen in Bereichen wie Sensorik, Internet der Dinge, Miniaturisierung oder Radio Frequency Identification (RFID) ermöglichen heute die Entwicklung neuer Anwendungen und Services in sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens. Um solche Neuerungen auch für den Injektionsbereich zu prüfen und gegebenenfalls anzuwenden, sind kreative Herangehensweisen gefragt. Dr. Claudia Roth, Vice President Innovationsmanagement bei Vetter, fasst die Zielsetzung des neuartigen Projektes zusammen: „Als innovativer Partner der weltweiten Top 20 Pharma- und Biotechunternehmen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Sicherheits- und Komfortaspekte für Anwender und Services rund um die Medikamenteninjektion kontinuierlich zu verbessern. Genau hier setzt die Open Innovation Challenge an.“
Um neue Ideen rund um das Thema zu generieren, werden interdisziplinäre Teams, unter anderem bestehend aus Studierenden, Gesundheitspersonal, Entwicklern und Vetter Mitarbeitern, den Design Thinking-Prozess durchlaufen und in diesem Rahmen die verschiedenen Phasen der Innovationsentwicklung kennenlernen: Vom Verstehen ungestillter Anwender-Bedürfnisse über die Erstellung von Personas, d.h. wichtige Zielgruppen, bis hin zur Prototypen-Entwicklung wird Schritt für Schritt versucht, die Injektion der Zukunft zu entwerfen und gestalten.
Die Challenge läuft von Juni bis September 2018 und schließt verpflichtende Workshop-Tage und Vor Ort-Termine mit Anwendern ein. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos und setzt keine spezifischen Vorkenntnisse voraus.
Bis 31. März 2018 läuft die Bewerbungsphase. Aus allen Bewerbungen werden 20 Teilnehmer ausgewählt, die zu den Workshops eingeladen werden und am Ende mit ihrem Team Aussicht auf 10.000 Euro Preisgeld haben. Darüber hinaus können sie gegebenenfalls ihre Idee gemeinsam mit Vetter weiterverfolgen.

Mehr Informationen zur Vetter Open Innovation Challenge sowie das Bewerbungsformular finden Interessierte unter www.vetter-innovation-challenge.com

Über Vetter
Vetter ist einer der weltweit führenden Pharmadienstleister für die keimfreie Abfüllung und Verpackung von Spritzen und anderen Injektionssystemen – unter anderem zur Behandlung von Krankheiten wie Multiple Sklerose, schwere rheumatische Arthritis und Krebs. Das global operierende Unternehmen unterstützt Arzneimittelhersteller von der frühen Entwicklung neuer Präparate bis zur weltweiten Marktversorgung. Vetter besitzt drei Fertigungsstätten in und um Ravensburg, einen Entwicklungsstandort in Chicago (USA) sowie Vertriebsbüros in Singapur, Japan und Südkorea. Bei dem Pharmadienstleister arbeiten derzeit rund 4.300 Mitarbeiter, die nachhaltig die Zukunft des Unternehmens gestalten. Als innovativer Partner der weltweiten Top 20 der Pharma- und Biotechunternehmen fühlt sich Vetter dem Erhalt der Lebensqualität und gleichzeitig seiner unternehmerischen Verantwortung für die Gesellschaft verpflichtet. Das bereits 1950 in Ravensburg als Apotheke gegründete Unternehmen ist noch heute in Familienbesitz. Weitere

Firmenkontakt
Vetter Pharma International GmbH
Markus Kirchner
Eywiesenstrasse 5
88212 Ravensburg
0751-3700-0
info@vetter-pharma.com
http://www.vetter-pharma.com

Pressekontakt
Vetter Pharma International GmbH
Markus Kirchner
Eywiesenstrasse 5
88212 Ravensburg
0751-3700-3729
prnews@vetter-pharma.com
http://www.vetter-pharma.com

Allgemein

Sicherer Test für Gebärmutterhalskrebs ab sofort in der Slowakei und in Tschechien erhältlich: BioTech Unternehmen oncgnostics schließt exklusive Kooperation mit der MEDIREX Group

Sicherer Test für Gebärmutterhalskrebs ab sofort in der Slowakei und in Tschechien erhältlich:  BioTech Unternehmen oncgnostics schließt exklusive Kooperation mit der MEDIREX Group

(Mynewsdesk) Jena, 31. Januar 2018 – Die oncgnostics GmbH ist eine Partnerschaft mit der MEDIREX Group eingegangen. Die Firma hält damit die exklusiven Vertriebsrechte an dem Test zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs GynTect® für die Slowakei und Tschechien.

Nach ihrem Crowdfunding-Erfolg über die Plattform Seedmatch geht die oncgnostics GmbH nun mit der Kooperation mit der MEDIREX Group die weitere Internationalisierung an. Der Labordiagnostikverbund aus der Slowakei beschäftigt mehr als 1700 Mitarbeiter. Mit einem Marktanteil von über 50% ist MEDIREX der Marktführer für Labordiagnostik in der Slowakei. Der Vertrag sieht eine Laufzeit von drei Jahren mit Option auf Verlängerung vor.

GynTect schafft Gewissheit

Der von oncgnostics entwickelte molekularbiologische Test GynTect klärt frühzeitig ab, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus-Infektion (HPV) eine zu behandelnde Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe vorliegt bzw sich ein Karzinom entwickeln wird.

„Wir möchten mit GynTect die Vorsorge in Tschechien und der Slowakei qualitativ verbessern. Der Test liefert schnelle und sichere Untersuchungsergebnisse und betroffenen Frauen Gewissheit, wie mit einer auffälligen Voruntersuchung am besten weiterverfahren wird.“, so Jozef Gavlas, Geschäftsführer der MEDIREX Labordiagnostik.

Durch GynTect wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert: einerseits können unnötige, vorschnelle Operationen vermieden, andererseits die Chancen auf erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden.

Zahlen in Deutschland, Tschechien und der Slowakei

In Deutschland erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit erkranken jedes Jahr 8,2 von 100.000 Frauen. In Tschechien und in der Slowakei liegen die Erkrankungsraten wesentlich höher, nämlich bei 14,1 und in der Slowakei sogar bei 16,1 von 100.000 Frauen jährlich.

In allen drei Ländern stirbt etwa ein Drittel der erkrankten Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Durch eine regelmäßige Teilnahme an der Vorsorge, die in allen drei Ländern angeboten wird, kann die Erkrankungsrate wesentlich verringert werden. Durch HPV verursachte Veränderungen können rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Trotzdem nehmen in Deutschland und Tschechien nur knapp über 50% der Frauen an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen teil, in der Slowakei sind es sogar noch weniger als 50%, hier ist die Vorsorge jedoch nur alle drei Jahre vorgesehen.

Weitere Partnerschaften sind geplant

GynTect ist bereits europaweit für den Einsatz in Laboren zugelassen, so dass die MEDIREX Group sofort mit dem Vertrieb sowie mit der Anwendung in den eigenen Laboren beginnen kann. Die CE-IVD Zulassung für den Test erfolgte 2015. Letztes Jahr konnte oncgnostics eine exklusive Lizenzvereinbarung für den Chinesischen Markt mit Geneo Dx, einem Tochterunternehmen der staatlichen Sinopharm-Gruppe, abschließen.

Weitere Partnerschaften in und außerhalb Europas sind in Verhandlung und sollen noch 2018 geschlossen werden. Die gerade außergewöhnlich erfolgreich beendete Kampagne zur Crowd-Finanzierung auf der Investment-Plattform Seedmatch brachte oncgnostics 750.000 Euro ein und trägt zur Planung und zum Abschluss der Partnerschaften bei.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Tower PR

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/2v7j1s

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wissenschaft/sicherer-test-fuer-gebaermutterhalskrebs-ab-sofort-in-der-slowakei-und-in-tschechien-erhaeltlich-biotech-unternehmen-oncgnostics-schliesst-exklusive-kooperation-mit-der-medirex-group-85182

Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer Start-Up auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

Firmenkontakt
Mynewsdesk
Mynewsdesk Client Services
Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

press-de@mynewsdesk.com
http://www.themenportal.de/wissenschaft/sicherer-test-fuer-gebaermutterhalskrebs-ab-sofort-in-der-slowakei-und-in-tschechien-erhaeltlich-biotech-unter

Pressekontakt
Mynewsdesk
Mynewsdesk Client Services
Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

press-de@mynewsdesk.com
http://shortpr.com/2v7j1s

Allgemein

Apfelextrakte als färbende Lebensmittelzutat

Apfelextrakte als färbende Lebensmittelzutat

(Mynewsdesk) Martinsried, 24.10.2017 – Wenn aufgeschnittene Äpfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verfärben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerwünscht; die Projektpartner von „APPO“ möchten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um färbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getränkeherstellung anfallen, als natürlichen Farbstoff in für Lebensmitteln zugänglich zu machen. Das Projektkonsortium vereint Kompetenzen aus Industrie und Akademie und wird mit ca. 320.000€ für drei Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Das Projekt wurde im Rahmen des ZIM-Kooperationsnetzwerks „Waste2Value“ angestoßen, das von der IBB Netzwerk GmbH gemanagt wird.

Viele Lebensmittel enthalten heutzutage Farbstoffe um sie für den Verbraucher attraktiv zu machen. Der Wunsch nach natürlichen Farbextrakten wird dabei immer stärker. Allerdings fehlen insbesondere für Brauntöne wie z.B. in Cola-Getränken entsprechende natürliche Alternativen. Hier möchte das „APPO“-Projektteam eine nachhaltige Lösung liefern. Dr. Arno Cordes, Geschäftsführer der ASA Spezialenzyme GmbH, erklärt: „In Äpfeln sind sogenannte Polyphenole enthalten, die für die Braunfärbung verantwortlich sind. Diese Inhaltsstoffe möchten wir extrahieren und enzymatisch oxidieren um so einen färbenden Lebensmittelzusatz zu erhalten. Als Ausgangsstoff sollen dabei Pressrückstände aus der Apfelsaftproduktion genutzt werden. Unser Ziel ist ein großtechnisch realisierbares Verfahren, das industrielle Reststoffe verwendet und einen gesunden natürlichen Farbextrakt für alltägliche Lebensmittel liefert.“

Im Projekt arbeitet die ASA Spezialenzyme GmbH eng mit dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV zusammen. Die Projektpartner werden für drei Jahre im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Projektidee und -konsortium entstanden innerhalb des ZIM-Kooperationsnetzwerks „Waste2Value“, das von der IBB Netzwerk GmbH gemanagt wird. Die Partner des Netzwerks treffen sich in regelmäßigen Abständen, um innovative Projekte zum Thema „Wertschöpfung aus Reststoffen“ anzustoßen. Das nächste „Waste2Value“-Netzwerktreffen findet diese Woche in Martinsried bei München statt.

(2.251 Zeichen)

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/tk5h1b

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wissenschaft/apfelextrakte-als-faerbende-lebensmittelzutat-18160

Über das ZIM-Kooperationsnetzwerk Waste2Value

Im ZIM-Kooperationsnetzwerk Waste2Value arbeiten Partner aus Industrie und Wissenschaft unter Koordination der IBB Netzwerk GmbH an einem gemeinsamen Ziel: Biobasierte Reststoffe aus der industriellen Verarbeitung sollen als Ausgangsstoffe für neue Alltagsprodukte genutzt werden. Das Netzwerk unterstützt damit den Wandel von einer erdölbasierten zu einer stärker biobasierten und nachhaltigen Gesellschaft.

Waste2Value berücksichtigt die gesamte Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbereitstellung, der Fermentation, Extraktion und katalytischen Veredelung, über die Prozessentwicklung und Aufarbeitung bzw. Modifikation bis hin zum Einsatz in Endprodukten. Genutzt werden Rest- und Abfallströme aus beispielsweise der Forst- und Landwirtschaft, der verarbeitenden Lebensmittelbranche oder der Holz- und Papierindustrie. Aus diesen Rohstoffen werden im ersten Schritt Spezial- und Basischemikalien gewonnen, wie z. B. Butanol oder sekundäre Pflanzenstoffe (phenolische Verbindungen, Terpene, u.a.). Anschließend werden diese Chemikalien zu innovativen und hochwertigen Produkten weiterverarbeitet.

Das ZIM-Kooperationsnetzwerk Waste2Value wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Förderung in Phase 2 läuft von Januar 2016 bis Dezember 2017. Anschließend soll das Netzwerk durch Beiträge der Partner verstetigt werden. In Waste2Value entstand u.a. das beschriebene Projekt zu Apfelfarbstoffen. Weitere Informationen unter http://www.netzwerk-waste2value.de

Über die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)

Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und nachhaltigen Ökonomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management der ZIM-Kooperationsnetzwerke MoDiPro, UseCO2 und Waste2Value sowie des verstetigten Kooperationsnetzwerks BioPlastik. Insbesondere unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei München. Weitere Informationen unter http://www.ibbnetzwerk-gmbh.com

Firmenkontakt
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Dr. Katrin Illner
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried
+49 (0) 89 5404547-17
katrin.illner@ibbnetzwerk-gmbh.com
http://www.themenportal.de/wissenschaft/apfelextrakte-als-faerbende-lebensmittelzutat-18160

Pressekontakt
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Dr. Katrin Illner
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried
+49 (0) 89 5404547-17
katrin.illner@ibbnetzwerk-gmbh.com
http://shortpr.com/tk5h1b

Allgemein

Forschung und Wirtschaft: Neues Netzwerk will globale Probleme lösen

Erster Schritt: Kinder vor E.coli Infektionen schützen – Aufruf von UNICEF

Forschung und Wirtschaft: Neues Netzwerk will globale Probleme lösen

Mit seiner neuen Online-Plattform lädt Novozymes Wissenschaftler, Unternehmen und Investoren ein

Berlin / Kopenhagen, 26. September 2017 – Wie können die großen Herausforderungen der Menschheit wie Klimaerwärmung, Überdüngung, Hunger oder Mangel an sauberem Trinkwasser mit Hilfe von Wissenschaft und Natur gelöst werden? Dazu hat der dänische Konzern Novozymes, zu dem auch das deutsche Biotechnologie-Unternehmen Organobalance gehört, ein Online-Netzwerk ins Leben gerufen. Auf der englischsprachigen Plattform HelloScience sind ab sofort Unternehmen aus dem Mittelstand und Startups, Wissenschaftler, Investoren und Institutionen aufgerufen ihre Ideen zur Bewältigung bedeutender Zukunftsprobleme vorzustellen, auszutauschen und bis zur möglichen Umsetzung weiterzuentwickeln.

Als erstes Thema wird der Mangel an sauberem Wasser in vielen Teilen der Erde behandelt. Gesucht werden unter anderem Möglichkeiten, wie mit E.coli-Bakterien und anderen Krankheitserregern belastetes Wasser nachhaltig gereinigt und mit weniger Einsatz von Chemikalien aufbereitet werden kann. Die neue Ideensuche basiert unter anderem auf einem Aufruf des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF). Weltweit sterben nach Angaben von UNICEF jeden Tag rund 18.000 Kinder an Durchfallerkrankungen und anderen Folgen von verunreinigtem oder mit Krankheitserregern belastetem Wasser.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürliches Milchsäurebakterium, das spezifisch an den Magenkeim Helicobacter pylori bindet. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 ist Organobalance Teil der dänischen Novozymes A/S.

Firmenkontakt
ORGANOBALANCE GmbH
Prof. Dr. Christine Lang
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
+49 (0)30 46307 200
info@organobalance.com
http://www.organobalance.de

Pressekontakt
Organobalance GmbH / Claudius Kroker · Text & Medien
Kathrin Fenyi
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
+49 (0)30 46307 200
organobalance@ck-bonn.de
http://www.organobalance.de

Allgemein

Smarte Prognosetools für Biotechnologie und Medizin

Smarte Prognosetools für Biotechnologie und Medizin

(Mynewsdesk) Martinsried, 28.08.2017 – Mitte August gab es grünes Licht vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Förderung des ZIM-Kooperationsnetzwerks „MoDiPro“. Mit etwa 140.000€ werden die Netzwerkpartner für zunächst ein Jahr gefördert. Im Netzwerk sollen computergestützte Modelle entwickelt werden, um in der biotechnologischen Forschung, Entwicklung und Produktion sowie in der Klinik valide Vorhersagen zu treffen und um die Möglichkeit zu schaffen, präventiv zu agieren. Die Partner vereinen Expertisen aus mittelständischer Industrie, Akademie und Klinik. Initiiert wurde „MoDiPro“ von der Industriellen Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH). Das Kick-off-Treffen des Netzwerks fand bereits im Juli in Martinsried bei München statt.

Worum geht es?

„Modelle für Diagnostik und Prozessoptimierung“ – das verbirgt sich hinter dem Akronym „MoDiPro“. Ziel des Netzwerks ist es, durch moderne computergestützte Modellierung ungenutzte Produktivitätspotenziale in biotechnologischen Industrieprozessen zu erschließen und neue Methoden für die individualisierte Medizin zu entwickeln. Dazu arbeiten im Netzwerk Partner aus der Datenerhebung, Modellierung, Software/Hardware-Entwicklung und Endanwender eng zusammen. Angestrebte Netzwerkprodukte sind z.B. Diagnostik-Tools und digitale Entscheidungshilfen für Ärzte oder clevere Sensor-Steuer-Module, die industrielle Produktionsprozesse in Echtzeit optimieren.

Mehrwert.

Prof. Haralabos Zorbas, Geschäftsführer der IBB Netzwerk GmbH, betont den Mehrwert des Netzwerks: „Kooperationsnetzwerke sind ein fruchtbarer Boden, um innovative Ideen effizienter und wirtschaftlicher in F&E-Projekten umzusetzen und marktreife Produkte und Verfahren zu realisieren. Nach unserer Erfahrung mit bereits drei ZIM-Kooperationsnetzwerken, wobei eines davon bereits verstetigt wurde, bin ich überzeugt, dass auch innerhalb von ‚MoDiPro‘ zukunftsträchtige Projekte bzw. Produkte entstehen werden!“ Neben der Organisation von regelmäßigen Netzwerktreffen unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Partner bei der Suche nach weiteren, geeigneten Projektpartnern sowie beim Anstoßen und Ausarbeiten von F&E-Anträgen. Darüber hinaus soll der Kontakt zu potenziellen Anwendern und Kunden wie z.B. zu Großindustrie und Kliniken weiter gestärkt werden.

Mitmachen!

„MoDiPro“ wird rückwirkend seit Juni 2017 im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Fördersumme beträgt rund 140.000 Euro für das erste Jahr und deckt 90% der Gesamtkosten. Eine Fortsetzung in einer zweiten Phase wird angestrebt. Zu den Netzwerkpartnern zählen aktuell die acht klein- und mittelständischen Unternehmen AptaIT GmbH, ATG:biosynthetics GmbH, Biomax Informatics AG, cellasys GmbH, Insilico Biotechnology GmbH, provenion GmbH, Trace Analytics GmbH und TWT GmbH sowie die Gruppe „Data-driven computational modeling“ vom Helmholtz Zentrum München und das Fachgebiet für Systembiotechnologie von der Technischen Universität München.

Weitere interessierte Unternehmen, die in F&E-Projekten mitwirken möchten, sind im Netzwerk herzlich willkommen!

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/tsd568

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wissenschaft/smarte-prognosetools-fuer-biotechnologie-und-medizin-83059

Über das ZIM-Kooperationsnetzwerk MoDiPro

Die strategische Ausrichtung des Netzwerks MoDiPro liegt in der Digitalisierung der Biotechnologie mit den beiden großen Anwendungsfeldern der Industriellen Biotechnologie/Nachhaltigen Bioökonomie sowie der Individualisierten Medizin/Medizintechnik. Durch methodisch fortschrittliche Modellierung sowie Prognosen möchten die Netzwerkpartner sowohl biotechnologische Prozesse effizienter gestalten als auch optimierte und schnelle Entscheidungen z.B. in der Medizin ermöglichen. Als Produkte werden Softwarelösungen angestrebt, aber auch Hardware-Komponenten sowie Dienstleistungen, die auf der Vorhersagekraft von Computermodellen beruhen. Das Kooperationsnetzwerk MoDiPro wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Förderung in Phase 1 läuft von Juni 2017 bis Mai 2018, danach wird eine Fortsetzung in Phase 2 angestrebt.

Über die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)

Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und nachhaltigen Ökonomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management der ZIM-Kooperationsnetzwerke MoDiPro, UseCO2 und Waste2Value sowie des verstetigten Kooperationsnetzwerks BioPlastik. Insbesondere unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei München. Weitere Informationen unter http://www.ibbnetzwerk-gmbh.com

Firmenkontakt
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Dr. Katrin Illner
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried
+49 (0) 89 5404547-17
katrin.illner@ibbnetzwerk-gmbh.com
http://www.themenportal.de/wissenschaft/smarte-prognosetools-fuer-biotechnologie-und-medizin-83059

Pressekontakt
Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH
Dr. Katrin Illner
Am Klopferspitz 19
D-82152 Martinsried
+49 (0) 89 5404547-17
katrin.illner@ibbnetzwerk-gmbh.com
http://shortpr.com/tsd568

Allgemein

Hamilton stellt analogen Leitfähigkeitssensor vor

Conducell UPW erweitert das umfangreiche Sensorportfolio

Hamilton stellt analogen Leitfähigkeitssensor vor

Der analoge Sensor Conducell ermöglicht präzise Messungen der Leitfähigkeit

Die Hamilton Bonaduz AG hat ihr vielfältiges Sensorangebot um den analogen Sensor Conducell UPW erweitert. Der analoge Sensor zur Messung der Leitfähigkeit ist für den Einsatz in der Biotechnologie sowie der Pharma- und Kosmetikindustrie prädestiniert. Speziell in diesen Branchen sind die Einhaltung der Leitfähigkeitsgrenzwerte und damit einhergehend die Prozesssicherheit für ein sicheres Endprodukt ein entscheidendes Qualitätskriterium. So wird der Sensor in Reinstwassertanks oder in Rohrleitungen eingesetzt, um Verunreinigungen zu erfassen. Die Messung gibt Aufschluss darüber, ob der Wert im vorgegebenen Rahmen liegt oder ob eine Gefahr von Korrosion aufgrund zu hoher Werte besteht. „Unser Portfolio umfasst schon seit längerem den digitalen Conducell UPW Arc Sensor. Der neue analoge Sensor ermöglicht nun auch Anwendern von analogen Systemen eine hochpräzise Messung der Leitfähigkeit“, erklärt Susanne Näf-Rüdiger, Product Manager Analog Products bei der Hamilton Bonaduz AG. Das Funktionsprinzip der Sensoren ist identisch, der Unterschied liegt lediglich im Steckkopf: Der analoge 2-Pol Sensor wird mit dem Transmitter H100 Cond kombiniert, welcher die Messwerte umwandelt und diese sowie die Temperatur auf einem großen, kontrastreichen Display anzeigt. Eine komfortable und intuitive Bedienung runden den Transmitter ab, der Fehlermeldungen oder andere Informationen via Display meldet. Bei der digitalen Version sind diese Daten über ein mobiles Endgerät abrufbar.

Über HAMILTON:
Hamilton ist ein global aufgestelltes Unternehmen mit Hauptniederlassungen in Reno, Nevada; Franklin, Massachusetts (beide USA) und Bonaduz, Schweiz sowie Vertriebsbüros auf der ganzen Welt.
Hamilton und seine Tochtergesellschaften sind führend bei der Entwicklung und Produktion im Bereich Liquid Handling, Prozessanalytik, Robotics sowie automatisierte Lagerlösungen. Seit mehr als 60 Jahren wird Hamilton den höchsten Anforderungen seiner Kunden durch die Kombination von hochwertigen Materialien und erstklassiger Verarbeitung gerecht, damit sie die bestmöglichen Resultate erzielen können. Hamiltons Bekenntnis zu höchster Präzision und Qualität spiegelt sich nicht zuletzt in der globalen ISO 9001 Zertifizierung wieder.

Firmenkontakt
Hamilton Bonaduz AG
Marlies Nipius
Via Crusch 8
CH-7402 Bonaduz
+41 58 610 10 10
contact@hamilton.ch
http://www.hamiltoncompany.com

Pressekontakt
Jansen Communications
Catrin Jansen-Steffe
Birlenbacher Str. 18
57078 Siegen
0271 7030210
info@jansen-communications.de
http://www.jansen-communications.de