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Sommer und Zecken: Das hält die Plagegeister auf Abstand

Sommer und Zecken: Das hält die Plagegeister auf Abstand

Zecken lieben schattige Plätzchen

Zecken können durch ihren Stich Krankheiten wie Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen können. Die Gefahr geht allerdings nur von den infizierten Zecken aus.

FSME
FSME ein Sammelbegriff für verschiedene Formen von Hirnhautentzündungen, die vermutlich durch ein Virus ausgelöst werden. Sie zeigen sich durch ein grippales Vorstadium und führen im weiteren Verlauf zu dauerhaften Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen sowie zu Bewusstseinsstörungen. Eine spezifische Behandlung gegen FSME gibt es derzeit noch nicht, allerdings kann eine Impfung schützen. FSME wird eher selten übertragen, wogegen Borreliose – Erkrankungen häufiger auftreten.

Borreliose
Die Borreliose ist ein Meister der Tarnung. Viele Krankheiten entsprechen ihrem Beschwerdebild und sind davon abhängig, wo sich die Erreger über die Blutbahn im Körper verteilt haben. Hierzu gehören Muskel- und Gelenkschmerzen, taube Glieder, Fieber, Magen- und Darmbeschwerden, große Müdigkeit, Störungen des vegetativen Nervensystems sowie Angst- und Aggressionszustände. In den meisten Fällen wird Borreliose mit Antibiotika behandelt. Zudem gibt es homöopathische Behandlungsmethoden. In Deutschland erkranken jährlich je nach Region 25 bis 100 Menschen pro 100.000 Einwohnern an Borreliose, in Österreich sind es 150 bis 300 Menschen pro 100.000.

Im Gegensatz zur FSME ist gegen Borreliose bisher noch kein Impfstoff gefunden worden. Denn diese im Darm der Zecke sitzenden Bakterien, die sogenannten Borrelien sind äußerst clever: Dank ihres ausgeklügelten Informationssystems erkennen sie sofort, ob die Zecke das Blut eines Hundes, einer Maus oder das eines Menschen angezapft hat und passen ihren Stoffwechsel dem des Wirtes an. Hierdurch überlisten sie dessen Immunzellen und können unbemerkt aus dem Darm zu den Speicheldrüsen der Zecke wandern. Somit dauert es bis zur Ansteckung eine gewisse Zeit. US-Studien belegen, dass nach 12 Stunden Saugzeit noch keine Gefahr besteht, nach 24 Stunden liegt die Ansteckungsgefahr bei 30 Prozent und nach 48 Stunden fast bei 100 Prozent. Falls sich nach dem Stich rund um die Einstichstelle ein roter Kreis, die sogenannte Borreliose – Wanderröte bildet, sollte ein Arzt aufgesucht werden; wobei diese erst nach Tagen bzw. Wochen auftreten kann. Bei einigen Menschen entwickelt sich hingegen keine Wanderröte. Zudem sind manche Menschen beschwerdefrei, obwohl sie sich nachweislich infiziert haben. Ob bei ihnen das Immunsystem die Borrelien erfolgreich bekämpft hat oder sie sich irgendwo im Körper verstecken, ist bisher unklar.

Wissenswertes über Zecken:
– Zecken meiden direktes Sonnenlicht. Sie halten sich lieber im schattigen Gebüsch oder im Gras auf. Entgegen der oft angenommen Meinung lassen Zecken sich nicht von Bäumen herabfallen, krabbeln jedoch im Gebüsch bis zu eineinhalb Meter hoch, um von dort leicht an ihren Wirt andocken zu können.

– Zecken sind blind. Sie nehmen aber jede kleinste Veränderung wie Erschütterungen, Wärmeunterschiede, Lichtveränderungen oder Gerüche wahr. Vor allem Menschen mit „saurem“ Schweiß, die unter Stress stehen oder sich vorwiegend von säurebildenden Lebensmitteln wie z. B. tierischem Eiweiß und Zucker ernähren, sind für Zecken leicht wahrnehmbare Beute.

Zeckenschutz:
– Festes Schuhwerk und geschlossene Kleidung bieten einen gewissen Schutz vor Zecken.

– Auch das Einreiben von Beinen und Armen mit ätherischen Ölen wie Geranienöl, Nelkenöl oder Teebaumöl halten Zecken auf Abstand, wobei ein Mix dieser drei Öle am besten wirkt. Darüber hinaus leistet Kokosöl gute Dienste.

– Menschen, die in Gegenden mit einem hohen Anteil an infizierten Zecken leben, können vorsorglich das homöopathische Mittel Borreliennosode D30 über einen Zeitraum von drei Tagen einnehmen. Die Dosierung liegt bei dreimal täglich. (Nosoden sind homöopathisch aufbereitete Mittel, die aus krankem Blut, Krankheitserregern oder wie in diesem Fall aus infizierten Zecken hergestellt werden).

Was bei einem Zeckenstich zu beachten ist:
– Zecken beißen nicht – sie stechen. Daher ist es ratsam, sie einfach herauszuziehen; z. B. mit einer Zeckenkarte, die in Apotheken erhältlich ist. Eine Zeckenzange dagegen ist zu grob und quetscht die Zecke, sodass sie ihren Darminhalt – und falls infiziert, auch die Borrelien – in die Einstichstelle erbricht.

– Ebenso nachteilig ist es, der Zecke mit Öl, Klebstoff oder Nagellack zu begegnen.

– Nach dem Entfernen der Zecke sollte die Bissstelle mit Teebaumöl oder einem anderen ätherischem Öl desinfiziert werden.

Literaturquelle: Borreliose natürlich heilen, Wolf-Dieter Storl, AT Verlag, 9. Auflage

Über die Autorin:
Claudia Meyer ist Personal Trainerin, Ernährungstrainerin und ehemalige Leistungssportlerin. In ihrem neuen Buch „Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben“ geht sie auf die Fähigkeiten der Intuition ein und zeigt, wie jeder Mensch sie für sich nutzen kann. Das Buch ist im Verlag tredition erschienen und überall im Handel erhältlich. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.

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Ernährungstrainer

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33330 Gütersloh
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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2018

Aktionsbündnis fordert patientenzentrierte medizinische Versorgung und aussagefähige Diagnostiktests

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org:  Aktionstage im Mai 2018

Im Rahmen internationaler Mai-Aktionen zu der häufig von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose ruft das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, traditionell zu Informations- und Aktionstagen in mehreren Städten Deutschlands auf.

Hier die Städte und Termine für das Jahr 2018:

Leipzig – Aktionstag
Samstag, 05.05.2018
Infostand von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr (zum Leipziger Selbsthilfetag)
11.00 Uhr Protest-Aktion „WIR SIND VIELE!“
Ort: Universität Leipzig, Campus Jahnallee 59,
(Vorplatz der Ernst-Grube-Halle)
Kontakt: borrelioseprotest-leipzig@web.de

Dortmund – Aktionstag
Samstag, 12.05.2018
Infostand von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Innenstadt, Platz von Netanya (Fußgängerzone)
Kontakt: borrelioseprotest-nrw@email.de

Mainz – Aktionstag
Samstag, 19.05.2018
Infostand von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Leichhof, vor der Sparkasse neben dem Baum (Wochenmarkt Mainz)
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Saarbücken – Aktionstag
Samstag, 26.05.2018
Infostand von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Trierer Straße 1 (Fußgängerzone Bahnhof- / Reichsstraße vor der EUROPA-Galerie)
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Angesichts des Klimawandels und der steigenden Gefahr durch Zeckenstiche fordert die gemeinnützige Initiative mit dem Motto „(Be)-Handelt endlich!“ verstärkte Forschungsanstrengungen, die Entwicklung standardisierter, aussagefähiger Tests und Langzeittherapie-Studien.

Lyme-Borreliose – eine ernstzunehmende Herausforderung für Patienten und Ärzte

Aufgrund spärlicher und überdies noch widersprüchlicher Studienergebnisse gibt es bislang keinen diagnostischen und therapeutischen Goldstandard bei der Lyme-Borreliose – auch wenn dies durch die neue S3-Leitlinie zur Neuroborreliose suggeriert wird. Hinzu kommt der ungewisse kurative Erfolg einer Borreliosetherapie, insbesondere im späten Stadium. OnLyme-Aktion.org hält es für dringend erforderlich, dass Patienten von Ärzten über die unterschiedlichen Therapieansätze informiert werden. In diesem Zusammenhang verweist OnLyme-Aktion.org auch auf die USA, wo etliche Bundesstaaten inzwischen Gesetze zum Schutz der Rechte von Borreliose-Patienten erlassen haben, um eine adäquate, häufig längere Therapie der fortgeschrittenen Borreliose zu ermöglichen.

Wie groß der Bedarf an Informationen über zeckenübertragene Infektionen ist, kann das Aktionsbündnis auch an den stetig steigenden Zugriffs- und Anmeldezahlen ihres Online-Patientenforums messen. “ Angesichts der Schwere und Häufigkeit der Borreliose-Erkrankung halten wir es für dringend notwendig, die Bevölkerung besser zu informieren und das motiviert uns Jahr für Jahr für unsere Aktionstage“, erläutert ein engagiertes Mitglied des Aktionsbündnisses.

OnLyme-Aktion.org unterhält ein kostenfreies, unabhängiges und moderiertes Online-Patientenforum, in dem sich Interessierte über alle Aspekte der Borreliose informieren und Erfahrungen austauschen können: http://forum.onlyme-aktion.org/
http://forum.onlyme-aktion.org/

OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland mindestens über 200.000 Menschen neu mit dem häufig durch Zeckenstiche übertragenen Krankheitserreger Borrelia burgdorferi. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist bereits jedes 14. Kind in Deutschland mit Borrelien infiziert. Die Multi-Organ-Erkrankung wird auch als „großer Imitator“ bezeichnet, weil ihr diffuses, wechselndes Krankheitsbild Fehldiagnosen wie Multiple Sklerose, Rheuma, Arthritis, Fibromyalgie-Syndrom, somatoforme Störung und viele mehr verursacht.

Lyme-Borreliose ist eine ernstzunehmende, bakterielle, multisystemische Infektion, die arthritische, muskulo-skeletale, kardiologische, neurologische, ophtalmologische und psychiatrische Krankheitsmanifestationen auslösen kann. Die Wanderröte zeigt sich oft nicht, die Tests sind nicht-standardisiert und unzuverlässig. Daher sind eine frühe klinische Diagnose und eine angemessene Therapie notwendig, um eine chronische Lyme-Borreliose zu vermeiden. Mehr als 30 Jahre nach Entdeckung des Erregers gibt es immer noch keinen schützenden Impfstoff und keine sicher heilende Therapie für die Lyme-Borreliose.

Kontakt
OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
Sürderstr. 4
51375 Leverkusen
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„Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison“ – Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Wie sich Spaziergänger, Hobbygärtner & Co. schützen können

"Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison" - Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Bei einem Waldspaziergang können Zecken im Unterholz lauern.
Quelle: ERGO Group

Wenn die Temperaturen wieder milder werden, zieht es nicht nur wintermüde Couch-Potatoes in die Natur: Auch Zecken werden wieder aktiv und warten in Büschen und auf Gräsern auf einen Wirt. Wo die Zeckengefahr besonders hoch ist, welche Krankheiten sie übertragen und wie sich Spaziergänger und Co. vor den Parasiten schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wann und wo treten Zecken auf?

Zecken sind Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts, an dem sie sich mit Krallen und Haftkissen festhalten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einem Zeckenbiss die Rede, Experten sprechen jedoch von einem Stich. Zeckensaison ist von Frühjahr bis Spätherbst. Doch schon ein paar aufeinanderfolgende Tage mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad reichen aus, um die Parasiten aus ihren Winterverstecken zu locken. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie um diese Zeit zustechen, ist zwar gering, da die Temperaturen noch keine kurzen Hosen und T-Shirts zulassen. Dennoch ist es ratsam, sich nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit auf Zecken zu untersuchen“, rät Dr. Reuter. Zecken sind vor allem an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit aktiv, etwa in Wäldern. Doch auch auf schattigen Wiesen, an Waldrändern oder einzelnen Baumgruppen sowie in Büschen, Gärten oder an Bächen sind sie anzutreffen. Übrigens: Dass Zecken von Bäumen fallen, stimmt nicht. Sie bewegen sich meist in hohem Gras oder im Unterholz.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Der Zeckenstich selbst ist nicht gefährlich. Allerdings kann die Zecke damit verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Zu den häufigsten zählt die Lyme-Borreliose. In ganz Deutschland können Zecken mit den Borreliose-Bakterien infiziert sein. Die Ansteckungsgefahr ist daher in der ganzen Bundesrepublik gleich hoch. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist eine Hautrötung, die sogenannte Wanderröte. Typischerweise ist sie ringförmig und hat einen blasseren Farbton in der Mitte. Sie kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein. Häufig ist die Haut an dieser Stelle wärmer. Die Rötung kann noch bis zu mehreren Wochen nach einem Stich auftreten. Dazu können weitere Symptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit kommen. In sehr seltenen Fällen kann die Hautinfektion durch Borrelien zu einer Infektion des ganzen Körpers fortschreiten und dann zu Schäden an Nerven, Gelenken und Herz führen. Einen wirksamen Impfschutz dagegen gibt es bisher nicht. Außerdem können Zecken die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die das Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Borreliose ist das Virus nur in Teilen Deutschlands verbreitet. Auf seiner Internetseite informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) darüber, wo diese Gebiete liegen. Die ersten Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen. Das Infektionsrisiko ist allerdings relativ gering. Dennoch empfiehlt das RKI Menschen aus Risikogebieten eine Schutzimpfung.

Effektiver Schutz gegen Zecken

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohes Gras meiden. Lange Hosen und Oberteile sowie geschlossene Schuhe schützen die Haut zusätzlich vor Zeckenstichen. Der DKV Experte empfiehlt außerdem, vor allem bei längeren Wanderungen, die Hose in die Socken zu stecken. Auch Mückenschutzsprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET, auf Haut und Kleidung können vor den kleinen Blutsaugern schützen. Kehren Spaziergänger nach einem Wald- oder Wiesenbesuch zurück, sollten sie sich unbedingt nach Zecken absuchen. „Neben den für Zecken leicht erreichbaren Füßen, Waden oder Kniekehlen ist das Augenmerk auch auf Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel zu richten“, so der Gesundheitsexperte. „An diesen Stellen stechen die Parasiten besonders gern. Denn hier ist die Gefahr, entdeckt zu werden, vergleichsweise klein“, weiß der Gesundheitsexperte. Haben die Zecken einen Wirt gefunden, suchen sie oft noch einige Zeit nach einer geeigneten Einstichstelle. Wer sich direkt nach einem Aufenthalt in der Natur absucht, hat daher gute Chancen, einen Stich noch zu verhindern. Auch bei Arbeiten im heimischen Garten sind die genannten Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll.

Zeckenstich – was tun?

Wer eine bereits festsitzende Zecke bei sich entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Das kann unter Umständen eine Borreliose-Infektion verhindern, denn die Zecke überträgt diese Krankheit erst nach ein bis zwei Tagen auf den Menschen. Der Betroffene sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen und mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Ein Herausdrehen der Zecke ist nicht ratsam, denn dabei können sehr leicht Teile des Parasiten abreißen. Anschließend die Wunde gründlich säubern und desinfizieren. Um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden, den Parasiten auf keinen Fall zerquetschen. „Tritt nach einigen Tagen eine Hautrötung an der Stelle auf, ist ein Besuch beim Arzt notwendig“, so Reuter. Stellt dieser eine Borreliose fest, ist eine Behandlung mit Antibiotikum unumgänglich. Klagen Betroffene nach einigen Tagen über grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber, kann es sich um eine FSME-Infektion handeln. Dann ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt erforderlich.
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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum

Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V. wurde am 11. August 2012 von engagierten Bürgern gegründet

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum

OnLyme-Aktion.org ©

Im Jahr 2017 blickt OnLyme-Aktion.org auf fünf ereignisreiche Jahre zurück. Inzwischen hat sich der Patientenverein erfolgreich etabliert und ist aus der Interessensvertretung für Borreliose-Patienten nicht mehr weg zu denken.

OnLyme-Aktion.org feiert den fünften Geburtstag. Ein willkommener Anlass, um auf bewegte Jahre zurück zu blicken. Mitglieder einer virtuellen Selbsthilfegruppe gründeten 2012 den gemeinnützigen Patientenverein. Sehr schnell begnügte sich das Aktionsbündnis nicht mehr nur mit Aktionen, die für eine verstärkte gesundheitspolitische Aufmerksamkeit für die häufig von Zecken übertragene Infektionskrankheit Lyme-Borreliose sorgen. Bereits Ende 2012 wurde auch der Grundstein für das Herzstück des Vereins gelegt: Das Borreliose-Patientenforum. Siehe: http://onlyme-aktion.org/borreliose-onlyme-aktion-org-forum-jetzt-auch-bei-nakos-5-top-gruende-fuer-die-forumsnutzung/
Selbst erkrankte Vereinsmitglieder moderieren in diesem unabhängigen, werbefreien Forum die Beiträge der stetig wachsenden ForumsnutzerInnen. Suchten Ende 2012 noch rund 200 registrierte Nutzer Informationen und Erfahrungsaustausch im Forum, so sind es inzwischen fast 3000 registrierte Mitglieder. An manchen Tagen tummeln sich über 350 Nutzer im Forum. Kein Wunder – der Informationsbedarf rund um Zeckenstiche, Lyme-Borreliose und Co-Infektionen ist sehr groß. Zweifelsohne ist die Entwicklung dieses Patientenforums eine einzige Erfolgsgeschichte und eine wichtige Ergänzung zum professionellen Gesundheitssystem.
Das Patientenforum als virtuelle Selbsthilfegruppe (SHG) bietet sehr viele Vorteile. Unter anderem hat es quasi immer geöffnet und ist auch noch ortsunabhängig zu erreichen. Ein enormer Pluspunkt, gerade wenn man krank und körperlich eingeschränkt ist. Gleichzeitig erreicht man im Forum eine recht große Zahl von Menschen, die sich dort beteiligen und ihre vielfältigen Informationen und Erfahrungen vermitteln. Das Ganze ist übersichtlich strukturiert und archiviert. Damit ist im Laufe der Jahre ein großer Wissensschatz entstanden, auf den Interessierte kostenlos rrund um die Uhr Zugriff haben. Der Wissensschatz umfasst zur Zeit nahezu 120 000 Beiträge zu über 9000 Themen.

Im August 2012 sind sich alle Gründungsmitglieder einig, dass in der Öffentlichkeit und der Politik dringend ein stärkeres Problembewusstsein für die Gefahren zeckenübertragener Infektionen geschaffen werden muss. Gesagt, getan. Seit der Gründung des Aktionsbündnisses macht OnLyme-Aktion.org unermüdlich durch zahlreiche Aktionen wie der Berlin-Demo im Wahljahr 2013, jährliche Aktionstage im Mai sowie Online-Petitionen auf die schlechte medizinische Versorgung aufmerksam. Dabei werden – und das unterscheidet das neue Aktionsbündnis – alle Aktivitäten im Bereich Information, (internationaler) Kommunikation, Zusammenarbeit und Organisation digital und mithilfe sozialer Netzwerke koordiniert. Das ist zeitgemäß, zukunftsfähig und effizient.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Vereinsarbeit ist die Teilnahme an den Leitlinienkonferenzen der AWMF, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mithilfe von medizinischen Leitlinien kann auf die Diagnose und Therapie der Patienten Einfluss genommen werden – somit ist es für OnLyme-Aktion.org enorm wichtig – in dem bescheidenen Rahmen, der Patientenorganisationen zur Verfügung steht – in den Verhandlungen immer wieder die Sicht der Patienten in den Fokus zu rücken. Im Sinne aller Patienten hält OnLyme-Aktion.org daher auch den im Zuge der Leitlinienkonferenzen entstandenen konstruktiven Dialog mit den Leitlinien-Verantwortlichen für einen großen Fortschritt. Ermutigt durch die inzwischen in den Konferenzen zu beobachtende ernsthafte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen und den vielen noch offenen Fragen bei der Lyme-Borreliose, setzt sich die gesundheitspolitische Arbeitsgruppe von OnLyme-Aktion.org mit ganzer Kraft für die Patienten ein, frei nach dem Motto: Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf gegen eine Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Soviel Einsatz erregte 2013, nur ein Jahr nach der Gründung, bereits große Aufmerksamkeit. OnLyme-Aktion.org wurde für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Begründung: Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins werden aufgrund ihres überdurchschnittlichen persönlichen Engagements im Kampf für Information und Unterstützung von Borreliose-Patienten sowie für ihre Teilnahme an weltweiten Kampagnen zur Aufklärung über die schlechte medizinische Versorgung nominiert. Der Einsatz für erkrankte Zeckenstichopfer erfährt durch diese Nominierung eine ganz besondere Anerkennung. In einem ausführlichen Porträt eines Fachmagazins über OnLyme-Aktion.org heißt es in der Überschrift treffend: „Das Aktionsbündnis OnLyme-Aktion.org – eine Patientenorganisation, die ihrem Namen alle Ehre macht“.

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2017

Aktionsbündnis fordert aussagefähige Diagnostiktests und mahnt patientenzentrierte medizinische Versorgung an

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2017

Im Rahmen internationaler Mai-Aktionen zu der häufig von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose ruft das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, traditionell zu Informations- und Aktionstagen in mehreren Städten Deutschlands auf.

Hier die Städte und Termine für das Jahr 2017:

Berlin – Aktionstag
Samstag, 06.05.2016. Infostand in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
Ort: Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg
Kontakt: borrelioseprotest-berlin@web.de

Hamm – Aktionstag
Samstag, 27.05.2017. Infostand von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Wochenmarkt an der Pauluskirche, Stadtzentrum
Kontakt: borrelioseprotest-nrw@email.de

Leipzig – Aktionstag
Samstag, 13.05.2017. Infostand von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr (zum Leipziger Selbsthilfetag)
Ort: Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59, Pausenhalle Nord (barrierefrei über den Haupteingang zu erreichen) oder auf der Freifläche davor.
Kontakt: borrelioseprotest-leipzig@web.de

Leipzig – Informationstag mit Dokumentarfilm „Under our Skin“ (Teil 1 und 2) am Donnerstag, 18.05.2017
Filmvorführung von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Ort: Luru-Kino in der Spinnerei, Spinnereistraße 7 in 04179 Leipzig (barrierefrei über den Hintereingang Nr. 18 zu erreichen)
Kontakt: Borreliose-leipzig@gmx.de

Mainz – Aktionstag
Samstag, 20.05.2017. Infostand in von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: In der Seppel-Glückert-Passage/Ecke Betzelsstraße, neben C&A
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Saarbrücken – Aktionstag
Samstag, 27.05.2017. Infostand von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Fußgängerzone Bahnhof-/Reichsstraße, in Höhe Europagalerie
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

In Berlin, Hamm, Mainz, Leipzig und Saarbrücken informieren Patienten und OnLyme-Aktion.org-Mitglieder über die Gefahren, die von Zecken ausgehen. Aus diesem Anlass machen sie dabei auch auf die schlechte medizinische Versorgung insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam.

„Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Leider fehlt es gerade bei dieser ernstzunehmenden Multi-Organ-Erkrankung an allem, was medizinisch notwendig ist“, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Es fehlten spezialisierte Ärzte, es gebe keine zuverlässige, standardisierte Diagnostik, keinen Impfstoff, keine sicher heilende Therapie und zu wenig Forschung, beklagt OnLyme-Aktion.org. Angesichts des Klimawandels und der steigenden Gefahr durch Zeckenstiche fordert die gemeinnützige Initiative mit dem Motto „(Be)-Handelt endlich!“ verstärkte Forschungsanstrengungen, die Entwicklung standardisierter, aussagefähiger Tests und Langzeittherapie-Studien. Für Betroffene unterhält das gemeinnützige Aktionsbündnis ein kostenfreies, unabhängiges und moderiertes Online-Patientenforum, in dem man sich über alle Aspekte der Borreliose informieren und Erfahrungen austauschen kann: http://forum.onlyme-aktion.org/

Die Erfahrungen zeigen, dass der Bedarf an Informationen sehr groß ist – das Online-Forum verzeichnet seit Jahren steigende Zugriffs- und Anmeldezahlen. Das verwundert nicht: Aufgrund spärlicher und überdies noch widersprüchlicher Studienergebnisse gibt es bislang keinen diagnostischen und therapeutischen Goldstandard bei der Lyme-Borreliose. Daher, so OnLyme-Aktion.org, sei es unerlässlich, dass Ärzte ihre Patienten über die unterschiedlichen Borreliose-Therapieansätze informieren. In diesem Zusammenhang verweist OnLyme-Aktion.org auch auf die USA, wo etliche Bundesstaaten inzwischen Gesetze zum Schutz der Rechte von Borreliose-Patienten erlassen haben, um eine adäquate Therapie der fortgeschrittenen Borreliose zu ermöglichen. Eine Therapie, die hierzulande oft nicht möglich ist; siehe hierzu auch: http://onlyme-aktion.org/borreliose-online-petitionsfrist-ist-abgelaufen-onlyme-aktion-org-sagt-danke-fuer-die-grossartige-unterstuetzung/

Zecken lauern bereits ganzjährig vor der Haustür

OnLyme-Aktion.org verweist auf Untersuchungsergebnisse der Universität Hohenheim: Jeder Mensch, der aus der Haustür tritt, begibt sich in den Lebensraum der Zecken. Generell zeige die Zeckenforschung, dass die Parasiten ausgesprochen unberechenbar sind. „Alte Weisheiten, zum Beispiel dass Zecken nur im Sommer aktiv sind, gelten nicht mehr. Heute finden wir das ganze Jahr über aktive Zecken“, erklärt Prof. Dr. Mackenstedt von der Uni Hohenheim.

Zecken übertragen überraschend viele verschiedene Krankheitserreger

Die Bandbreite der Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden, sei größer als oft bekannt, so OnLyme-Aktion.org. Zecken können Viren, Bakterien und auch Parasiten wie beispielsweise Babesien übertragen. Es kommen inzwischen weitere neu entdeckte Krankheitserreger hinzu, die teilweise lebensbedrohlich sind. Doch bereitet allein schon die frühzeitige Diagnose einer Borreliose große Schwierigkeiten, da die Symptome von Ärzten aufgrund ihrer unspezifischen Natur leicht fehlinterpretiert werden können; noch schwieriger gestaltet sich gemeinhin die korrekte Diagnose der möglichen Co-Infektionen. Die nächste große Herausforderung wartet mit den therapeutischen Ansätzen und dem ungewissen kurativen Erfolg auf Patienten und Ärzte. „Zeckenübertragene Infektionen sind ein weithin unterschätztes gesundheitspolitisches Problem. Angesichts der Schwere und Häufigkeit der Borreliose-Erkrankung halten wir es für dringend notwendig, die Bevölkerung besser zu informieren und das motiviert uns Jahr für Jahr für unsere Aktionstage“, erläutert ein engagiertes Mitglied des Aktionsbündnisses.

Mai 2017

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

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51375 Leverkusen
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Bioresonanz zur Borreliose-Gefahr durch Zecken

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, wodurch es möglicherweise durch Zecken zur Borreliose kommen kann.

Bioresonanz zur Borreliose-Gefahr durch Zecken

Bioresonanz News

Lindenberg, 13. Juli 2016. In jedem Sommer geht die Angst vor Zecken um. Groß ist die Sorge vor so schwerwiegenden Erkrankungen wie die Borreliose. Die Redaktion von bioresonanz-zukunft.de gibt Hinweise, was das bedeuten könnte.

Eigentlich sollte der Sommer jedem eine Freude bereiten. Doch längst sind die Zeiten vorbei, in denen man unbeschwert Wälder, Wiesen und Felder durchstreifen konnte. In manchen Gegenden sind Zecken zu einer regelrechten Plage geworden, die bis in den heimischen Garten reicht.

Die Angst gilt nicht nur dem Zeckenbiss an sich, als vielmehr vor den Krankheiten, die man in Folge befürchtet. Man geht davon aus, dass eine Vielzahl von Krankheiten durch Zecken übertragen werden können. Eine der bekanntesten ist die Borreliose. Sie verdankt ihren Namen den Borrelien, eine Form von Bakterien. Erschwerend kommt hinzu, dass diese nicht nur von Zecken, sondern beispielsweise auch von Stechmücken übertragen werden können.

Was die Borreliose-Gefahr durch Zecken wirklich bedeutet

An diesem Umstand heraus werden Naturheilkundige kritisch. Sowohl die Borrelien, wie auch Steckmücken und Zecken gibt es schon immer. Ist das Problem heute wirklich größer geworden oder steht es nur in einem größeren Bewusstsein, seit man sie in den 1980er Jahren entdeckt hat?

Naturheilkundige gehen davon aus, dass das Immunsystem normalerweise selbst dafür sorgen müsste, mit den Bakterien, wie die Borrelien, fertig zu werden. Es sei denn, es liegen Regulationsstörungen des Organismus vor, die dem entgegenstehen. Dann kann es zu den zweifellos schwerwiegenden Erkrankungen kommen.

Ansatz der Bioresonanz

Genau an dieser Stelle setzt die Bioresonanz an. Erfahrene Therapeuten der Bioresonanz nach Paul Schmidt beobachten immer wieder, dass bereits erblich angelegte aber auch beispielweise durch Schadstoffe und Elektrosmog erworbene Regulationsstörungen das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen kann. So erklären sie sich, warum der Organismus schlechter mit Infektionen fertig wird, wozu sie auch die Borreliose einordnen .

Dabei nutzen sie sogenannte Frequenzspektren, die auf der feinen bioenergetischen Ebene ansetzen. Damit will die Bioresonanz energetische Regulationsstörungen ausfindig machen und den Organismus bei den Selbstregulationskräften unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen bislang weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Krankheitsübertragung durch Zeckenstich?

Krankheitsübertragung durch Zeckenstich?

(Mynewsdesk) Zecken haben von Februar bis Oktober Saison. Liegt die Temperatur über fünf Grad Celsius, werden die Blutsauger aktiv. Sie können beim Blutsaugen gefährliche Erreger, wie die der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und der Borreliose auf den Menschen übertragen. FSME ist eine Viruserkrankung, für die es noch keine Therapie gibt. Eine Ansteckung kann schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Borreliose hingegen ist bakteriell bedingt und kann mit Antibiotika therapiert werden. Der Parasitologe Prof. Dr. Heinz Mehlhorn beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.

Herr Prof. Mehlhorn, wo in Deutschland befinden sich „FSME-Risikogebiete“?
„In Deutschland besteht vor allem in Bayern und Baden-Württemberg das Risiko, sich mit dem FSME-Erreger anzustecken, aber auch Hessen, Thüringen, Saarland und Rheinland-Pfalz sind betroffen.“

Welche Krankheiten können durch einen Zeckenstich übertragen werden?
„Zecken können verschiedene Erreger in sich tragen. Durch einen Stich können Bakterien, Viren sowie Einzeller auf den Wirt übergehen. Borelliose gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die von Zecken übertragen werden. Nach Ergebnissen aus dem Jahr 2015, werden beispielsweise ca. 3 % der 3- bis 6jährigen und 7 % der 14- bis 17jährigen mindestens einmal von einer mit Borrelien infizierten Zecke gestochen.[1] Da die Symptome einer Erkrankung leicht mit anderen Krankheiten verwechselbar sind, ist die Diagnostik meist schwierig. Für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), gibt es noch keine Therapie.
FSME wird durch Viren ausgelöst, die eine Hirnhautentzündung verursachen können. Diese Entzündung kann bei schweren Verläufen auf das Gehirn und das Rückenmark übergreifen. Schwindelgefühl, Sprach- und Schluckstörungen sowie Lähmungen sind dann die Folgen.“

Ist jede Zecke infiziert?
„Nein, nicht jede Zecke ist infiziert. Etwa jede Vierte trägt Borrelien in sich und jede Fünfzigste in Endemiegebieten FSME. Viele Ixodes ricinus Zecken übertragen auch beide Erreger.“

Wie kann man sich vor Borreliose und FSME schützen?
„Zeckenenzephalitis ist hier die einzige von Zecken übertragene Krankheit, gegen die man sich impfen lassen kann. Die Ständige Impfkommission empfiehlt dies vor allem für die Risikogebiete, wie z. B. Süddeutschland. Zudem kann man sich durch Repellentien und geschlossene Kleidung bei langen Spaziergängen in der Natur vor Zeckenstichen schützen. Ratsam ist es außerdem, seinen Körper danach gründlich nach den lästigen Blutsaugern abzusuchen. Dabei sollte besonders auf die von Zecken bevorzugten Stellen geachtet werden, wie z. B. Kniekehlen, Ohren, Achselhöhlen, Kopf- und Intimbereich.“

Wie lange hält eine FSME-Schutzimpfung?
„Für einen vollständigen Schutz sind drei Impfungen notwendig. Es handelt sich um eine sogenannte aktive Impfung, d. h. der Körper muss selbst aktiv werden und gegen den Impfstoff Antikörper bilden, damit er später gegen echte Erreger immun ist. Bei der Grundimmunisierung erfolgen die ersten beiden Impfungen im Abstand von ein bis drei und die dritte nach neun bis zehn Monaten. Die erste Auffrischung sollte nach drei Jahren erfolgen. Es steht aber auch eine Schnellimpfung zur Verfügung, die nach zwölf bis achtzehn Monaten aufgefrischt werden sollte.“

Wie entfernt man Zecken richtig?
„Die Zecke sollte mit einer vorne spitzen Pinzette am Saugrüssel erfasst und gerade aus der Haut gezogen werden. Da die Borrelien sich im Darm des Spinnentieres befinden, steigt die Gefahr der Übertragung erst nach ca. 8 bis 10 Stunden. Bei FSME-Viren kann die Übertragung hingegen bereits nach wenigen Stunden erfolgen. Sinnvoll ist es, die Einstichstelle nach dem Entfernen zu desinfizieren.“

[1] https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/FSME/Zecken/Zecken.html

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=== Prof. Dr. Heinz Mehlhorn, Parasitologe beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Zeckenstiche. (Bild) ===

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Medizinische Leitlinie: neue Behandlungsstandards für die kutane Lyme-Borreliose sind veröffentlicht

OnLyme-Aktion.org begrüßt erste Schritte in die richtige Richtung

Medizinische Leitlinie: neue Behandlungsstandards für die kutane Lyme-Borreliose sind veröffentlicht

19. Juni 2016 – Die neue Leitlinie zur „Kutanen Lyme-Borreliose“ ist nach mehrjähriger Vorarbeit jetzt in der Endfassung erschienen. Die Leitlinie, die von Patientenseite maßgeblich von intensiver mehrjähriger Mitarbeit durch die Leitlinienarbeitsgruppe des Aktionsbündnisses gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, geprägt war, bezieht sich primär auf die Diagnostik und Therapie der Hautmanifestationen der Lyme-Borreliose. Der neueste Stand zur Diagnostik und Behandlung der kutanen Erscheinungsformen der Lyme-Borreliose ist jetzt der Öffentlichkeit und Fachwelt zugänglich, doch bleiben aufgrund der unzureichenden Studienlage entscheidende Fragen unbeantwortet. Andere Symptome und Erscheinungsformen der Borreliose sind nicht Ziel und Gegenstand dieser Leitlinie.

„Leider wurden bei Weitem nicht alle unsere Eingaben berücksichtigt und sicherlich werden diese Leitlinien nicht allen Patienten gerecht werden können. Trotzdem hoffen wir, dass wir durch die vielen intensiven Einzelgespräche unsere berechtigten Anliegen deutlicher machen konnten. Insbesondere ist immer wieder der unzureichende Forschungsstand zu Diagnostik und Therapie hervor zu heben“, sagt Ursula Dahlem, Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses und Leiterin der Leitlinienarbeitsgruppe von OnLyme-Aktion.org.

Sie führt weiter aus: „Gemeinsam mit der Deutschen Borreliosegesellschaft konnten wir bewirken, dass diese Leitlinie auf die kutane Manifestation der Multisystem-Infektion reduziert wurde. Wir hoffen, dass es somit künftig nicht mehr, wie in der Vergangenheit, zu starken Vermischungen der anderen Borreliose-Manifestationen kommt. Das Review der Therapie durch das Cochrane Institut ist noch nicht abgeschlossen, hier gibt es noch Diskussionen; auch zur Diagnostik bleiben noch Fragen und Wünsche offen. Problematisch bleibt der Mangel an klinischen Studien, die die Grundlage für die Empfehlungen in einer Leitlinie bilden. Letzten Endes haben wir unseren Einfluss aber so gut das überhaupt möglich war geltend gemacht. In den Arztpraxen wird sich entscheiden, inwieweit den Patienten die in Fachkreisen geforderte partizipative Entscheidungsfindung ermöglicht werden wird. Wir konnten diesem Ansatz in der nun verabschiedeten Leitlinie mehr Raum verschaffen. Dennoch sei daran erinnert, dass Leitlinien keine Richtlinien sind. Ärzte sind in Diagnostik und Therapie unabhängig und nicht an diese Leitlinie gebunden.“

Die Leitlinie basiert auf der Aktualisierung der 2009 von einem Expertengremium erstellten Leitlinie Nr.013-044 „Kutane Manifestationen der Lyme Borreliose“ der niedrigsten Entwicklungsstufe S1. Die Leitlinie wurde entsprechend den methodischen Vorgaben zur Entwicklung und Weiterentwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) erstellt und entspricht nach dem Dreistufenkonzept der AWMF einer S2k-Leitlinie. Insgesamt haben 22 Fachgesellschaften interdisziplinär an der Leitlinie mitgearbeitet.
In Deutschland sind jährlich mindestens über 200.000 Menschen neu von der Lyme-Borreliose betroffen. Sie ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Geplant ist nun eine interdisziplinäre Gesamtleitlinie „Lyme-Borreliose – Diagnostik und Therapie der Lyme-Borreliose“, Entwicklungsstufe S3. Die jetzt veröffentlichte Leitlinie zu Hautmanifestationen stellt dazu lediglich Teil 1 dar. Eine interdisziplinäre Leitliniengruppe bereitet derzeit Teil 2 „Neuroborreliose“ und anschließend Teil 3 „Lyme Arthritis, Lyme Karditis und andere seltene Manifestationen“ für die ambulante und stationäre Versorgung vor.

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

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Birgit Jürschik-Busbach
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Borreliose vorbeugen und Borreliose Symptome erkennen

Aktuelles Zecken-Wissen zum weltweiten „Lyme Borreliose-Monat“ Mai

Borreliose vorbeugen und Borreliose Symptome erkennen

Zecken können chronisch krank machen. Borreliose Symptome sind vielfältig. Bild: BCA clinic

Das schöne Wetter lädt jetzt dazu ein, die Natur zu genießen. Doch Vorsicht: Im Schutz hoher Gräser, Hecken und Waldränder lauern kleine Spinnentiere, von denen etwa jedes dritte Borrelien und andere krankmachende Bakterien übertragen kann. Wen diese Zecken stechen, der kann auch Jahre später noch die Krankheit Lyme-Borreliose bekommen. Erste typische Borreliose Symptome treten bei etwa jedem zweiten Infizierten kurz nach dem Stich der Zecken auf: Die so genannte Wanderröte – rote Ringe um die Einstichstelle herum.

Wanderröte muss nicht sein: Zuverlässig testen

Doch auch wer nach dem Stich von Zecken „nur“ eine Art Grippe oder typische Borreliose Symptome wie Nacken- und Gliederschmerzen, Schlafstörungen oder Herzrasen – ohne Wanderröte – bekommt, sollte sich einem Borreliose-Test unterziehen. Leider schlägt der übliche Borreliose-Bluttest nur in bestimmten Stadien der Bakterieninfektion durch Zecken an. „Lassen Sie deshalb in einem Fachlabor einen sogenannten Westernblot oder z.B. EliSpot Labor Test machen“, rät Dr. Carsten Nicolaus. Er hat als Gründer der BCA-Borreliose Spezialklinik sowie des BCA-Labor in Augsburg schon viele tausend Borreliose-Verdachtsfälle beurteilt und betreut.

Denn wird die Infektion verschleppt, kann das Opfer der Borrelien-Übertragung durch Zecken auch Jahre später noch die oft chronische Krankheit Lyme-Borreliose bekommen – eine in Diagnose und Therapie komplizierte Krankheit. Denn die Symptome der Borreliose unterscheiden sich kaum von denen vieler anderer Krankheitsbilder. Häufig sind: andauernde Gelenk- und Muskelschmerzen, papieren wirkende Stellen an den Händen, Lähmungen, Kopfschmerzen sowie neurologische Störungen, die zu schweren Konzentrations- und Sehstörungen führen können, chronische Müdigkeit und verschiedenste für den Experten typische Hautveränderungen an ganz unterschiedlichen Körperstellen.
Dann werden nach Erfahrung der BCA-clinic klassische oder kräuterbasierte Antibiotikakuren über einen längeren Zeiträume hinweg notwendig – kombiniert mit immunstärkenden und schmerzstillenden alternativmedizinischen Maßnahmen.

Zecken besser vorbeugen

Beste Vorbeugung ist und bleibt es, Stiche von Zecken zu vermeiden. Also: lange Kleidung anziehen und gegebenenfalls die Hose in die Socken stecken. Beißt die Zecke doch, gilt: Je früher die Zecke samt Kopf entfernt wird, umso geringer ist die Gefahr einer Borrelien-Infektion und der entsprechenden Symptome.

Im Jahr 2006 hat Dr. Carsten Nicolaus die erste Borreliose-Spezialklinik Europas – die BCA-clinic in Augsburg – gegründet. Deren Ziel ist es, den Patienten eine umfangreiche Diagnostik und eine ganzheitliche Therapie der Lyme-Borreliose zu bieten. Denn im Unterschied zur akuten Borrelieninfektion unmittelbar nach einem Zeckenstich, die meist aufgrund der klassischen Wanderröte gut erkennbar und umgehend mit Antibiotika erfolgreich behandelbar ist, ist die „späte“ zunächst nicht erkannte Borreliose eine komplizierte Multisystem Erkrankung, die oft schwierig zu diagnostizieren und therapieren ist.

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Zeckenstich-Borreliose – Aktionsbündnis lädt im Mai 2016 zu Aktionstagen ein

OnLyme-Aktion.org fordert aussagefähige Diagnostiktests und mahnt patientenzentrierte medizinische Versorgung an

Zeckenstich-Borreliose - Aktionsbündnis lädt im Mai 2016 zu Aktionstagen ein

Im Rahmen internationaler Mai-Aktionstage zur häufig von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose ruft das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“ zu Informations- und Aktionstagen in mehreren Städten Deutschlands auf.
Orte und Zeiten der OnLyme-Aktion.org-Aktionstage 2016:

Berlin – Aktionstag
Samstag, 07.05.2016. Infostand in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
Ort: Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg
Kontakt: borrelioseprotest-berlin@web.de

Hamburg – Aktionstag
Samstag, 07.05.2016. Zeit: Infostand von 10 Uhr bis 17 Uhr
Ort: Fußgängerzone Spitalerstr./Mönckebergstr. Nähe Hbf.
Kontakt: borrelioseprotest.hamburg@web.de

Saarbrücken – Aktionstag
Samstag, 21.05.2016. Zeit: Infostand von 10 Uhr bis 16 Uhr
Ort: Fußgängerzone Bahnhof-/Reichsstraße in Höhe Europagalerie
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Mainz – Aktionstag
Samstag, 28.05.2016. Zeit: Infostand von 10 Uhr bis 16 Uhr
Ort: Auf dem Leichhof (von der Schöfferstraße kommend, linke Seite zwischen den Bäumen)
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Leipzig – Aktionstag
Samstag, 21.05.2016. Zeit: Infostand von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr
(8. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag)
Ort: Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59 (auf der Freifläche zwischen Testfeld und Schwimmhalle)
Kontakt: borrelioseprotest-leipzig@web.de

In Berlin, Mainz, Leipzig, Hamburg und Saarbrücken informieren Patienten über die Gefahren, die von Zecken ausgehen und machen aus diesem Anlass auch auf die schlechte medizinische Versorgung aufmerksam. „Borreliose ist zwar die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, gleichzeitig fehlt es gerade bei dieser Multi-Organ-Erkrankung an allem, was medizinisch notwendig ist“, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Es fehlten spezialisierte Ärzte, es gebe keine zuverlässige, standardisierte Diagnostik, keinen Impfstoff, keine sicher heilende Therapie und zu wenig Forschung, beklagt OnLyme-Aktion.org. Angesichts des Klimawandels und der steigenden Gefahr durch Zeckenstiche fordert die gemeinnützige Initiative mit dem Motto „(Be)-Handelt endlich!“ verstärkte Forschungsanstrengungen, die Entwicklung standardisierter, aussagefähiger Tests und Langzeittherapie-Studien.
Aufgrund spärlicher und dazu noch widersprüchlicher Studienergebnisse gibt es bislang keinen diagnostischen und therapeutischen Goldstandard, daher, so OnLyme-Aktion.org, sei es unerlässlich, dass Ärzte ihre Patienten über die unterschiedlichen Borreliose-Therapieansätze informieren. In diesem Zusammenhang verweist OnLyme-Aktion.org auch auf die USA, wo einige Bundesstaaten inzwischen Gesetze zum Schutz der Rechte von Borreliose-Patienten erlassen haben, um eine adäquate Therapie der fortgeschrittenen Borreliose zu ermöglichen. Eine Therapie, die hierzulande oft nicht möglich ist; siehe hierzu auch: http://onlyme-aktion.org/borreliose-online-petitionsfrist-ist-abgelaufen-onlyme-aktion-org-sagt-danke-fuer-die-grossartige-unterstuetzung/

Zecken lauern bereits ganzjährig vor der Haustür

Erst kürzlich hatte die Universität Hohenheim zum wiederholten Mal bei einer Untersuchung feststellen müssen, dass jeder Mensch, der aus der Haustür tritt, sich in den Lebensraum der Zecken begibt. Angesichts des Klimawandels und des veränderten Freizeitverhaltens riskieren immer mehr Menschen durch Zecken – oft unbemerkt – mit Krankheitserregern infiziert zu werden. Generell zeige die Zeckenforschung, dass die Parasiten ausgesprochen unberechenbar sind. „Alte Weisheiten, zum Beispiel dass Zecken nur im Sommer aktiv sind, gelten nicht mehr. Heute finden wir das ganze Jahr über aktive Zecken“, erklärt Prof. Dr. Mackenstedt von der Uni Hohenheim.

Zecken übertragen viele verschiedene Krankheitserreger

Die Bandbreite der Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden, sei größer als oft bekannt, so OnLyme-Aktion.org und verweist auf die Erkenntnisse des Landesgesundheitsamts Stuttgart. Zecken können Viren, Bakterien und auch Parasiten wie beispielsweise Babesien übertragen. Es kommen inzwischen weitere neu-entdeckte Krankheitserreger hinzu, die teilweise lebensbedrohlich sind. Doch wie bei allen zeckenübertragenen Erkrankungen macht bereits die Diagnose große Schwierigkeiten, da die Symptome von Ärzten aufgrund ihrer unspezifischen Natur leicht fehlinterpretiert werden können.

April 2016

Patientenforum: http://forum.onlyme-aktion.org/

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Kontakt
OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
Sürderstr. 4
51375 Leverkusen
015774446896
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