Tag Archives: Breitbandausbau

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Der Kabelschacht der Zukunft ist aus Kunststoff

Vorteile von Kunststoff vs. Beton in Zeiten erhöhten Breitbandbedarfs

Der Kabelschacht der Zukunft ist aus Kunststoff

YouTube: Ein Langmatz-Video demonstriert humorvoll die Vorteile von Kabelschächten aus Kunststoff.

Lang ist’s her: Die ersten Glasfaser-Ortsnetze wurden Anfang der 1990er Jahre unter der Bezeichnung OPAL von der Deutschen Telekom installiert. In diese Phase fällt auch die Entwicklung moderner Kabelschächte aus Kunststoff. Bis dahin hatte man Schächte ausschließlich aus Beton gefertigt. Kunststoffkabelschächte haben sich seither zum Standard entwickelt und werden heute weltweit eingesetzt.

Aktuell treibt das milliardenschwere Förderprogramm der Bundesregierung den Netzausbau in Deutschland deutlich voran. Viele Tiefbauunternehmen sind bereits auf lange Sicht ausgebucht. Etliche Landkreise und Kommunen befinden sich in der Planung von Ausbauvorhaben und stehen vor der Wahl eines effizienten Schachtsystems. Die wird immer mehr zur Gretchenfrage: Nehme ich einen Schacht aus althergebrachtem Beton oder entscheide ich mich für eine zeitgemäße Variante aus hochwertigem Kunststoff?

Innovativer Mittelständler aus der Alpenregion
Bei Kabelschächten aus Kunststoff, eingesetzt als Kabelzugschächte, Telekommunikationsverteiler und Unterflurverteiler, ist die in Garmisch-Partenkirchen ansässige Langmatz GmbH ein international gefragter Hersteller und hierzulande Marktführer. Bereits frühzeitig, zu Beginn der 90er Jahre, hatte das innovative Unternehmen aus dem Alpenland mit der Entwicklung von Schachtsystemen aus Polycarbonat begonnen. Heute bietet Langmatz in diesem Segment eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten. „Unsere Kabelschächte aus Kunststoff sind sehr stark nachgefragt. Viele Kunden haben erkannt, dass sie eine robuste und flexible Alternative zu Kabelschächten aus schwerem Beton sind und aufgrund ihrer Frostbeständigkeit äußerst langlebig ihre Funktion erfüllen“, beschreibt Stephan Wulf, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Langmatz, die Marktlage.

Vorteile von Kabelschächten aus Kunststoff
Stephan Wulf weiß, welche Anforderungen Kunden an einen zeitgemäßen Kabelschacht stellen: „Ein Schacht muss ein geringes Eigengewicht haben, flexibel an die Einbaubedingungen vor Ort anpassbar und kostengünstig sein, schnell gesetzt werden können und eine perfekte Statik besitzen. Und genau das bieten unsere Schachtsysteme.“ Für die Herstellung seiner Schächte verwendet Langmatz ausschließlich hochwertige Kunststoffe. Die im eigenen Hause entwickelte 3D-ribFrame-Technologie sorgt für die Beständigkeit und Belastbarkeit der gesamten Konstruktion bis D 400. Modulare Grundbausätze ermöglichen zahlreiche Schachthöhen und Anschlussplatzierungen für Kabelanlagen. Sollbruchstellen in den Rahmenelementen sind schnell für eine einfache Herstellung flexibler Rohreinführungen zu öffnen. Zur Auswahl stehen auch diverse Schachtabdeckungen aus Gusseisen, Beton oder auspflasterbar, die eine homogene Integration ins Stadtbild fördern.

YouTube: Die Geschichte von Toni Tiefenbauer
Bilder sagen mehr als Worte: Um die Vorteile von Langmatz Schächten aus Kunststoff gegenüber Betonschächten einem breiten Publikum zugänglich zu machen, hat die Firma vor Kurzem einen humorvollen Zeichentrick-Film zu diesem Thema auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht (Link: https://youtu.be/HE5TQ7MW5ZI). Darin wird die fiktive Geschichte von „Toni Tiefenbauer“ geschildert, der als Tiefbauunternehmer den Auftrag von der Stadt erhält, einen Kabelschacht in einen Bürgersteig der Altstadt zu verlegen. Jetzt muss er viel organisieren: Genehmigungen der Stadt für die Straßensperrungen und Halteverbote, einen großen Bagger für das Heben des Betonschachts, einen entsprechenden LKW für den Transport und zusätzliches Personal. Beim Einbau passt der Betonschacht nicht, da unerwartet eine Erdleitung nicht in der angegebenen Tiefe verläuft, und er muss mit schwerem Gerät eine Anpassung in den Beton schneiden… Dann hat er einen Tagtraum: „Hätte er sich doch nur für einen leichten Kunststoffkabelschacht von Langmatz entschieden.“ In der Tat, die ganzen Mühen und zusätzlichen Kosten hätte sich Toni Tiefenbauer ersparen können, wie der Film in weiteren amüsanten Szenen zeigt. Vielleicht ist ja doch etwas dran: Der Kabelschacht der Zukunft ist aus Kunststoff.

Wussten Sie, dass in den Alpen innovative Patente mit Weitblick entstehen? Wenn Innovationskraft auf Leistung trifft, entstehen kluge, technische Systemlösungen für Telekommunikations-, Energie- und Verkehrstechnik. Die Langmatz GmbH mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen ist ein innovatives, mittelständisches Unternehmen für Kunststoff- und Metallverarbeitung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Infrastrukturkomponenten wie beispielsweise Kabelschächte, Unterflurverteiler, Signal-Anforderungsgeräte, Funkrundsteuerempfänger und Komponenten für den Glasfaserausbau. Die Langmatz GmbH ist Marktführer für Kabelschächte aus Kunststoff.

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BITMi überreicht Minister Pinkwart Stellungnahme zur Digitalstrategie NRW

BITMi überreicht Minister Pinkwart Stellungnahme zur Digitalstrategie NRW

BITMi-Präsident Grün überreicht Minister Pinkwart die Stellungnahme

– BITMi begrüßt Digitalstrategie NRW sowie das Verfahren der öffentlichen Beteiligung
– Verband schlägt konkrete Schritte in 6 Bereichen vor
– Augenmerk liegt auf Wirtschaft, Bildung, vernetzter Mobilität, digitaler Verwaltung, Breitbandausbau und Datenrecht

Aachen, 26. September 2018 – Am Montag überreichte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), dem Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine Stellungnahme des BITMi zur Digitalstrategie NRW.

Eine erfolgreiche Digitalisierung kann nur funktionieren, wenn sie von der Gesellschaft getragen wird und Rahmenbedingungen für die Wirtschaft bestehen, die ein lebendiges digitales Ökosystem ermöglichen. Die Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen der Landesregierung liefert hierzu wichtige Ansätze, auch begrüßt der BITMi das Verfahren der Entwicklung der Digitalstrategie in einem mehrstufigen Prozess mit Beteiligung und Teilhabe der Öffentlichkeit.

Der Bundesverband IT-Mittelstand wünscht sich mehr konkrete und gezielte Maßnahmen in der finalen Digitalstrategie NRW, nimmt daher Stellung und fordert konkrete Schritte in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, vernetzte Mobilität, digitale Verwaltung, Breitbandausbau und Datenrecht.

BITMi Forderungen Wirtschaft und Breitbandausbau

„Die Förderung des Breitbandausbaus ist nach wie vor grundlegend für digitales Vorankommen. Daher ist es auch zwingend notwendig, dass das Land hier eine strategische Führungsrolle einnimmt und einen wirklich konkreten Umsetzungsplan als Leitfaden und Orientierung für Kommunen erarbeitet“, empfiehlt Grün, der auch im Beirat Digitale Wirtschaft NRW vertreten ist und die Landesregierung bei der Umsetzung ihrer Agenda für die digitale Wirtschaft berät.

„Wichtig ist jedoch, sich nicht nur auf die Infrastruktur zu konzentrieren, sondern auf die Innovation durch Startups und Mittelstand auf der Infrastruktur. Neben der Förderung von Startups muß auch die Förderung der Digitalisierung des Mittelstandes mehr in den Fokus genommen werden“, so Grün. Nach Auffassung des Verbandes müssen transdisziplinäre Ansätze unterstützt werden, um die digitale Transformation in der NRW Wirtschaft insgesamt durch systematische Entwicklung und Einführung neuer digitaler Geschäftsmodelle anzutreiben. Nur wenn Bildung, Gründung und Wachstum zusammengedacht werden, kann die digitale Transformation gelingen.

Zur Verbesserung der Kapitalausstattung von Startups könnte beispielsweise die Aufmerksamkeit von Wagniskapitalgebern durch eine Sonderwirtschaftszone für ICOs über Blockchain-Technologie auf NRW gelenkt werden.

Grundsätzlich begrüßt der BITMi erste Maßnahmen der Landesregierung wie das Gründerstipendium oder die Innovations- und Digitalisierungsgutscheine.

BITMi Forderungen Bildung und Datenrecht

Um einen digitalen Standort NRW überhaupt erst zu ermöglichen, muss in digitale Bildung investiert werden. Die Lehre muss grundlegend digitalisiert und das Bildungssystem durchlässiger werden. Der BITMi setzt sich für ein eigenständiges Unterrichtsfach Digitalkunde ab der 3. Klasse in der Grundschule ein, das den Grundstein für ein Programmierverständnis legt und ein Bewusstsein für einen sensiblen Umgang mit Daten schafft. Datenschutz ist unumstritten wichtig, doch um die Chancen von Big Data zu nutzen benötigen wir auch ein entsprechendes Datenrecht. Der BITMi fordert daher die Forcierung rechtlicher Regelungen, die einen offenen Markt nicht-personenbezogener Daten ermöglichen.

BITMi Forderungen Digitale Verwaltung und Vernetzte Mobilität

Um eine von der Gesellschaft getragene, erfolgreiche Digitalisierung in Gang zu setzen, müssen auch in öffentlichen Bereichen Veränderungen stattfinden. Die Entwicklung zum E-Government muss konsequent vorangetrieben werden, wofür nicht bloß die Verwaltung intern digitalisiert werden muss, sondern auch die Interaktion mit den Bürgern. Der BITMi hält das geplante Open Data Gesetz, mit dem die Landesregierung kostenlos Daten zur Verfügung stellen möchte, für einen guten Ansatz, empfiehlt aber verpflichtende offene Schnittstellen zur Ermöglichung der Nutzung dieser Daten von jedermann.

Auch im öffentlichen Verkehrsraum sollten Potentiale der Digitalisierung genutzt werden. Mit der Etablierung von Testfeldern im Raum NRW können Chancen genutzt werden, Mobilitäts-Technologien der Zukunft wie das autonome Fahren weiterzuentwickeln und so die deutsche Automobilbranche zu stärken.

Hier finden Sie die vollständige Stellungnahme des BITMi zur Digitalstrategie NRW: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Stellungnahme-Digitalstrategie-NRW.pdf

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Neu: Langmatz Glasfaser-Netzverteiler 2.0

Fibre future by Langmatz: Redesign des Gf-NVt EK 245 auf Basis von Kundenwünschen

Neu: Langmatz Glasfaser-Netzverteiler 2.0

Der neue Langmatz Gf-NVt 2.0: Nochmals vereinfachte Installation und Betrieb des Netzverteilers.

Seit mehreren Jahren ist die in Garmisch-Partenkirchen ansässige Langmatz GmbH mit umfassenden Systemlösungen für den FTTB/H-Glasfaserausbau unter dem Label „fibre future“ erfolgreich bei ihren Kunden platziert. Zum Produktportfolio gehören alle relevanten Komponenten vom Central Office bis ins Gebäude. Dazu zählt der vielseitige Glasfaser-Netzverteiler (Gf-NVt) EK 245, mit dem Langmatz seit seiner Einführung im Jahre 2012 für Furore sorgt. Beim aktuellen Nachfolger, dem Gf-NVt 2.0, wurden eine Reihe Optimierungen vorgenommen, die die Installation und vor allem den Betrieb des Netzverteilers nochmals vereinfachen und flexibler machen. Vom neuen Modell versprechen sich die Garmisch-Partenkirchener die bisherige Erfolgsgeschichte fortzuschreiben, schließlich flossen diverse Kundenwünsche in das Redesign ein.

Easy Handling: Der Gf-NVt 2.0
Glasfaser-Netzverteiler von Langmatz sind als oberirdische Outdoor-Gehäuse für die langlebige und kostengünstige Glasfaserverteilung konzipiert. Der neue Gf-NVt 2.0 weist eine ganze Reihe Neuerungen auf, die die verschiedenen Montageschritte wesentlich erleichtern und unterstützen. An der Innenseite der Gehäusetür ist die Montageplatte für das E&MMS angebracht. Ein Schwenken des Kassettenbereichs (E&MMS) während der Beschaltung und Herstellung der Glasfaserverbindungen ist damit für den Monteur nicht mehr erforderlich – er hat vollen Zugriff auf den gesamten Arbeitsbereich. Zusätzlich erleichtert der von 90 auf 130 Grad erweiterte Tür-Öffnungswinkel das Handling der Glasfasern. Die Kabelführung zwischen Tür und Gehäuseinnerem erfolgt über ein Flexrohr, welches die Glasfaserkabel sicher von dem E&MMS Kassettenbereich an der Türinnenseite in den Gehäusebereich überführt.
Bestand bisher das Problem, dass bei der Fixierung der Röhrchen an der Bodenplatte die üblichen Klemmringe aufwändig zu montieren waren, bietet der Gf-NVt 2.0 eine bahnbrechende Lösung: Durch den Einsatz von Fixierlaschen für die Mikrorohre schafft Langmatz eine optimale Einzelzugentlastung und gewährleistet die sichere Befestigung der Röhrchen beim Durchgang durch die Bodenplatte. Außerdem ist mittels der Langmatz-Fixierlasche neuerdings eine leichtere Nachjustierung bei der Montage der Röhrchen möglich. Neu ist auch die herausnehmbare Bodenplatte mit Kunststoffrahmen. Diese unterstützt die unterschiedlichen Montageschritte beim Belegen des Gf-NVt mit Mikrorohren. Die neue Variante des Gf-NVt ist außerdem acht Kilogramm leichter als ihr Vorgängermodell. Abschließend bleibt zu erwähnen, dass bei all den Änderungen die Belegungsmatrix des Mikrorohrmanagements für 5 Millimeter, 7 Millimeter, 10 Millimeter und 12 Millimeter Mikrorohre gleich geblieben ist und die Dokumentation der Belegung damit unverändert übernommen werden kann.

FTTx-Produkte von Langmatz: Alles komplett aus einer Hand
Die Langmatz GmbH hat ein durchgängiges Konzept mit aufeinander abgestimmten Produkten entwickelt. Dazu gehören Schutz- und Überwachungssysteme, Glasfaser-Hauptverteiler (Gf-HVt), Kabelschächte aus Kunststoff, Glasfaser-Verteilsysteme (ober- und unterirdisch), Hauseinführungen sowie Glasfaser-Abschlusspunkte (Gf-AP). Bei sämtlichen FTTx-Produkten von Langmatz handelt es sich um praxisbewährte Komponenten, die eine Systemlösung für zusammenhängende FTTx-Infrastrukturen schaffen.

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Wussten Sie, dass in den Alpen innovative Patente mit Weitblick entstehen? Wenn Innovationskraft auf Leistung trifft, entstehen kluge, technische Systemlösungen für Telekommunikations-, Energie- und Verkehrstechnik. Die Langmatz GmbH mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen ist ein innovatives, mittelständisches Unternehmen für Kunststoff- und Metallverarbeitung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Infrastrukturkomponenten wie beispielsweise Kabelschächte, Unterflurverteiler, Signal-Anforderungsgeräte, Funkrundsteuerempfänger und Komponenten für den Glasfaserausbau. Die Langmatz GmbH ist Marktführer für Kabelschächte aus Kunststoff.

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Neue Koalition muss Wohlstandsbedeutung der Digitalisierung erkennen

Neue Koalition muss Wohlstandsbedeutung der Digitalisierung erkennen

Aachen/Berlin 12. Januar 2018 – Nach dem heutigen positiven Ergebnis der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD ist die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen und damit die Fortführung der Großen Koalition sehr wahrscheinlich.

Das Thema Digitalisierung findet in dem 28seitigen Papier zu den Ergebnissen der Sondierung allerdings nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. „Die Digitalisierung ist eine Revolution und wird unseren Wohlstand in der Zukunft maßgeblich beeinflussen. Die Politik muss endlich lernen, nicht nur auf Entwicklungen zu reagieren, sondern zu agieren. In dem Papier wird der Digitalisierung erneut nur scheibchenweise begegnet, es fehlt jede aktive Digitalstrategie für Deutschland. Im Verlauf möglicher Koalitionsverhandlungen muss sich dies dringend ändern“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) fordert in seinem Positionspapier „Digitaler Mittelstand 2020“ zu den Bundestagswahlen erhebliche Maßnahmen, um eine erfolgreiche Digitalisierung zu realisieren. Union und SPD berücksichtigen jedoch nur einzelne verteilte Schritte hin zur Digitalisierung.

Positiv ist zu bewerten, dass ganz konkrete Forderungen des BITMi, wie beispielsweise die steuerliche Forschungsförderung, Anreize für Investition in die Digitalisierung von Unternehmen, und zweistellige staatliche Milliarden-Investitionen in den Breitbandausbau einen Platz in dem Ergebnispapier der Sondierungsgespräche fanden.

Es fehlen neben einer Strategie beispielsweise konkrete Maßnahmen, um die digitale Bildung inhaltlich in den Schulen zu verankern. Auch die sehr deutlich anstehende Veränderung der Berufswelt durch die Digitalisierung wird nur vage erfasst.

„Dass der Begriff „Digitalisierung“ sich an vielen Stellen des Papiers in relativ unkonkretem Zusammenhang wiederfindet, spiegelt unser Hauptproblem in Deutschland deutlich wider“, so Grün. „Wir brauchen eine zentrale Verantwortlichkeit in Form eines Digitalministers mit entsprechender Expertise, der sich ressortübergreifend den Digitalthemen annimmt und für eine gemeinsame Strategie aller Ministerien sorgt“.

Für die nahe Zukunft ist wichtig, dass man sich dieser Problematik bewusst wird und schon in den Koalitionsverhandlungen das Thema Digitalisierung zentral und mit größter Bedeutung platziert.

Der BITMi setzt sich dafür ein, dass die mittelständische IT-Wirtschaft bei den Koalitionsverhandlungen entsprechend Ihrer großen Bedeutung für die gesamte deutsche Wirtschaft berücksichtigt wird.

Positionspapier BITMi „Digitaler Mittelstand 2020“: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Positionspapier-2017.pdf

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SWW Wunsiedel GmbH sorgt für schnelles Internet in der Region

Breitbandausbau in drei Ortsteilen Wunsiedels viel früher als geplant abgeschlossen

Mit Hochgeschwindigkeit surfen: Das ist heute für die Lebensqualität fast ebenso wichtig wie eine sichere Belieferung mit Strom, Trinkwasser und Wärme. In Wunsiedel sorgt die SWW Wunsiedel GmbH für den raschen Ausbau des Glasfasernetzes. In diesem Jahr wurden die Ortsteile Stemmasgrün, Johanneszeche und Wintersreuth mit Glasfaserkabeln erschlossen – und das weit schneller als geplant.

Der Vertrag für dieses Projekt wurde am 12. Mai dieses Jahres von der SWW und der Stadt Wunsiedel unterschrieben. Bereits drei Tage später startete man mit der Feinplanung der Trassen. Nach rund sechs Wochen stand der finale Bauzeitenplan und in den folgenden Monaten erfolgten die Tiefbauarbeiten in den drei Ortsteilen.

Ab Ende Oktober konnten die Glasfaserkabel, auch Lichtwellenleiter genannt, in die bereits verlegten Rohre montiert werden. Mitte November erhielt die Stadt Wunsiedel die Fertigstellungsanzeige. Laut Vertrag wäre damit bis zum Februar 2018 Zeit gewesen. „Nur dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen konnten wir das schaffen“, freut sich der Projektverantwortliche der SWW Markus Hausmann.

18 Hausanschlüsse
Insgesamt wurden 3,5 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt sowie 800 Meter Hausanschlusskabel für 18 Anwesen. Die Übertragungsraten betragen mindestens 100 Mbit/s im Download und mindestens 50 Mbit/s im Upload. „Damit setzen wir die dynamische Entwicklung bei der Breitbandversorgung fort“, sagt Hausmann. Von 1026 Ende 2016 auf jetzt 1700 gestiegen sei etwa die Zahl der Gebäude, die direkt oder über den nächsten Hauptverteiler oder per Richtfunk Highspeed-Internet nutzen können.

„Wir werden die Web-Infrastruktur unserer Stadt weiter so schnell wie möglich verbessern“, ergänzt Hausmann. Mittlerweile sei für die SWW als lokal verwurzelter Versorger das Breitband-Internet ebenso ein selbstverständlicher Teil des Portfolios wie die klassischen Leistungen eines Stadtwerks, betont Geschäftsführer Marco Krasser. Wer sich für Highspeed-Surfen oder Telefonie über die SWW interessiert, der findet die entsprechenden WUNconnect-Angebote unter www.wunconnect.de Infos gibt es auch unter Telefon 0800 7994968 (0800SWW4you).

Die SWW Wunsiedel GmbH ist ein Eigenbetrieb der Stadt Wunsiedel. Zu den Geschäftsfeldern gehören die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie die Sparte Telekommunikation. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Die dafür entwickelten Strategien werden als Wunsiedler Weg bezeichnet.

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Neu von Langmatz: Glasfaser-Abschlusspunkt compact

Für einfache Installation und Inbetriebnahme filigraner Glasfasertechnik

Neu von Langmatz: Glasfaser-Abschlusspunkt compact

Gf-AP EK 440 compact: Kompakte Komponente für den Glasfaserausbau. (Bildquelle: Langmatz GmbH)

Unter dem Motto „fibre future“ bietet die Langmatz GmbH seit vielen Jahren Komplettlösungen für den FTTB/H-Glasfaserausbau und ist bundesweit in zahlreichen Breitbandausbau-Projekten Partner von Kommunen, Stadtwerken und Telekommunikationsbetreibern. Jetzt bringt das in Garmisch-Partenkirchen ansässige Unternehmen einen neuen Glasfaser-Abschlusspunkt mit der Bezeichnung „compact“ (Gf-AP EK 440 compact) auf den Markt.

Produkt mit praxisbewährten Eigenschaften
„Auf Grund vieler Kundenanfragen nach einer Variante des bewährten Gf-AP EK 330, der sehr umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten hat, haben wir uns für die Entwicklung eines Produktes im unteren Preissegment entschieden. Der neue ‚compact‘ hat bei gleicher Qualität etwas weniger an Funktionalität, die aber für viele ausreichend ist“, erläutert Stephan Wulf, Vorsitzender der Geschäftsführung von Langmatz. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei dem „kleinen Bruder“ um ein äußerst kompaktes Produkt. Es ermöglicht das Management von bis zu zwölf Glasfasern, integriert in ein robustes und geschütztes Gehäuse aus Polycarbonat mit einem Schutzgrad IP 54. Er ist sowohl für den Einsatz bei der Übergabe zum Kundennetz als auch für ein Ein- oder Mehrfamilienhaus und den Firmenbereich geeignet, anwendbar für Steckverbindung, Fusionsspleiß und Splitter.

Einfach installiert und flexibel bis ins Detail
Der Langmatz Gf-AP EK 440 compact ist so konzipiert, dass sich Installation, Aufnahme, Verlegung und Inbetriebnahme filigraner Glasfasertechnik für den Anwender leicht gestalten. Ferner wurde viel Wert auf große Flexibilität bis ins Detail gelegt. So sind Zu- und Abgang von Kabeln und Mikrorohren mit einem Durchmesser von fünf, sieben, zehn oder zwölf Millimetern unten links oder rechts frei wählbar. Die herausnehmbare Montageplatte für Fasermanagement und Kupplungs- beziehungsweise Spleißschutz-Ablage hat Steckplätze für sechs Kupplungen, auch die Aufnahme von handelsüblichen Einzelzugabdichtungen für Mikrorohre ist gewährleistet. Außerdem bestehen verschiedene Verschlussarten für das Gehäuse mit Plombierungsmöglichkeit. Ein weiteres Plus: Sowohl für die Montage als auch Inbetriebnahme oder Service ist kein Spezialwerkzeug notwendig.

Stabilität und Sicherheit bei Installation und im Betrieb
Das Fasermanagement ist durch Führung auf der Montageplatte sehr einfach, ein geschützter Bereich für den sicheren Anschluss der Kabel ist ebenfalls vorhanden. Auch die Einhaltung der Biegeradien ist durch vordefinierte Faserführungen garantiert. Die Abgangskabel sind über Silikondichtungen geschützt. Ein besonderer Vorteil des Gf-AP EK 440 compact besteht überdies darin, dass Kupplungen sogar während des laufenden Betriebes entnommen werden können.

Zum Lieferumfang gehören ein Gehäuse mit Deckel, eine Montageplatte, zwei Dichtungselemente für den Kabelabgang sowie eine Installationsanleitung als Onlineversion.

Anmerkung für die Redaktion
Das Langmatz-Produktportfolio umfasst alle Komponenten für den Glasfaserausbau vom Central Office bis ins Gebäude: Schutz- und Überwachungssysteme, Glasfaser-Hauptverteiler (Gf-HVt), Kabelschächte aus Kunststoff, Glasfaser-Netzverteiler (Gf-NVt), Verteileinrichtungen mit Muffe, Hauseinführungen und Glasfaser-Anschlusspunkte (Gf-AP).

Wussten Sie, dass in den Alpen innovative Patente mit Weitblick entstehen? Wenn Innovationskraft auf Leistung trifft, entstehen kluge, technische Systemlösungen für Telekommunikations-, Energie- und Verkehrstechnik. Die Langmatz GmbH mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen ist ein innovatives, mittelständisches Unternehmen für Kunststoff- und Metallverarbeitung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Infrastrukturkomponenten wie beispielsweise Kabelschächte, Unterflurverteiler, Signal-Anforderungsgeräte, Funkrundsteuerempfänger und Komponenten für den Glasfaserausbau. Die Langmatz GmbH ist Marktführer für Kabelschächte aus Kunststoff.

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IT-Mittelstand zur Bundestagswahl 2017

IT-Mittelstand zur Bundestagswahl 2017

Aachen/Berlin 20. September 2017 – Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 hat der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) die Parteien, die voraussichtlich in den 19. Deutschen Bundestag einziehen werden, einem mittelstandsorientierten digitalpolitischen Check unterzogen.

Untersucht wurde bei der Analyse, welche Parteien welche Lösungen und Ideen für den digitalen Standort Deutschland sowie möglichst positive Rahmenbedingungen für den deutschen IT-Mittelstand anbieten. Der BITMi hatte in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden und den über 1.500, durch den BITMi vertretenden Unternehmen das Positionspapier Digitaler Mittelstand 2020 erarbeitet und schließlich in einem zweistufigen Verfahren die Standpunkte der Parteien analysiert. In der ersten Stufe wurden zunächst nur die Wahlprogramme analysiert, nun, in der zweiten Stufe, wurden BITMi Wahlprüfsteine mit einer konkreten Befragung der Generalsekretäre bzw. Parteivorstände aus sieben Themenblöcken abgeschlossen – die Antworten der Parteien sind abrufbar.

Grundsätzlich ist die wachsende Bedeutung der Digitalisierung in der Wahrnehmung aller Parteien gegenüber der letzten Legislaturperiode positiv zu bewerten. Allerdings macht dem BITMi die Geschwindigkeit Sorgen: „Die Digitalisierung hält sich nicht an gewohnte Geschwindigkeit der Politik, wir müssen vielmehr in vollkommen anderen Größenordnungen in die Chancen der Digitalisierung investieren. Diese Erkenntnis fehlt immer noch in der Politik, das muss sich zum Erhalt unseres Wohlstandes in der Zukunft dringend ändern“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und Präsident des europäischen IT-Mittelstandsverbandes European DIGITAL SME Alliance.

Eine der zentralen BITMi Forderungen wird momentan nur von der FDP unterstützt – die Schaffung eines eigenständigen Digitalministeriums. Alle anderen Parteien erkennen zwar einen dringenden Handlungsbedarf an, sind sich aber teilweise unsicher (Die Linke) oder lehnen ein eigenständiges Digitalministerium ab (CDU).

Das Thema Breitbandausbau wird von allen Parteien als prioritär anerkannt. Zur Gigabit Gesellschaft bis 2020 (BITMi) bekennen sie sich aber nicht, lediglich Grüne und FDP folgen der BITMi Auffassung, dass besondere Maßnahmen wie die Veräußerung von Anteilen des Bundes beispielsweise an Post und Telekom, wichtige Ressourcen in zweistelliger Milliardenhöhe freisetzen könnten, um den Breitbandausbau entschieden zu forcieren.

Die Schaffung einer funktionierenden europäischen Datenökonomie und die Nutzung nicht-personenbezogener Daten sowie die Förderung eines offenen Markts für diese Daten spielen für die meisten Parteien keine Rolle. Lediglich die FDP hat dieses Thema richtigerweise als DAS Wachstumsfeld der Digitalisierung erkannt und verfügt über entsprechende Ideen zur Gestaltung. Die anderen Parteien sehen hier im Schwerpunkt nur eine Datenschutzdebatte.

SPD, Linke und FDP stimmen mit dem BITMi darin überein, dass ein Unterrichtsfach „Digitalkunde“ mit Medienkompetenz, Programmieren etc. schon ab der Grundschule einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Digitalbildung Deutschlands leisten würde. CDU und Grüne wollen zumindest auf digitale Medien fächerübergreifend setzen, die AfD möchte Kinder erst ab der 5. Klasse an diese Materie heranführen.

Der BITMi fordert, dass nicht ausgeschüttete, thesaurierte Gewinne von mittelständischen Unternehmen, die in Digitalmaßnahmen reinvestiert werden, bis zu einer Obergrenze von 100.000 EUR von der Steuer als Sofortabschreibungen freigestellt werden. Diese Idee findet sich so konkret bei keiner Partei wieder – sie wird teilweise sogar vollständig abgelehnt, im Wesentlichen wird hier mit der ausreichenden Erhöhung allgemeiner Abschreibungsgrenzen bei geringwertigen Wirtschaftsgütern auf 800 EUR argumentiert. Letzteres zeigt aus Sicht des BITMi erneut ein nicht ausreichendes Verständnis für die Bedeutung der Digitalisierung.

Spannend wird es in der nächsten Legislaturperiode wohl auch im Bereich Forschungsförderung: Linke und AfD benennen die steuerliche Forschungsförderung weder im Wahlprogramm noch in den Wahlprüfsteinen als Vehikel zur Digitalisierung des Mittelstandes – alle anderen Parteien schon. Damit werden alle wahrscheinlichen Regierungsparteien diesen Punkt auf Ihrer Agenda haben – es bleibt zu hoffen, dass die längst überfällige Umsetzung in dieser Legislaturperiode kommt.

Im Vergleich zur ersten Stufe, der alleinigen Analyse der Wahlprogramme, ändert sich durch die nun vollzogene quantitative Auswertung der Übereinstimmungen nach der zweite Stufe der BITMi-Analyse (Analyse von Wahlprogrammen und Wahlprüfsteinen kumuliert) ein wenig. Die FDP kann sich stark absetzen und weist die deutlichsten Übereinstimmungen mit den Positionen des IT-Mittelstandes auf. SPD und Grüne folgen fast gleichauf an zweiter Stelle. CDU und Die Linke weisen nur halb so viele Übereinstimmungen mit den digitalen Mittelstandspositionen auf und landen auf Platz 3. Die AfD landet deutlich auf dem letzten Platz. Unten finden sich die Auswertungsdiagramme für alle sechs Parteien.

BITMi Analyse Wahlprogramme : https://www.bitmi.de/wahlprogramm-analyse-2017/

BITMi Wahlprüfsteine, Antworten der Parteien: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/Wahlprüfsteine_BITMi.pdf

BITMi Parteienanalyse: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/Parteienanalyse.pdf

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Breitband@Mittelstand – „Breitband für kleine und mittelständische Unternehmen“

Veranstaltung in Limburg zeigt Zusammenhang von Digitalisierung und Breitband anhand praktischer Beispiele

Breitband@Mittelstand - "Breitband für kleine und mittelständische Unternehmen"

Das Infomobil unterwegs für Deutschlands digitale Zukunft (Bildquelle: Fotocredit: Breitbandbüro des Bundes/Florian Schuh)

Wiesbaden/Limburg, 23. Mai 2017 – Wie gelingt es kleinen und mittelständischen Unternehmen, sich zukunftsfähig aufzustellen? Hierbei hilft ihnen die Digitalisierung, denn digitale Technologien ermöglichen unter anderem individuelle Produkte, neue Geschäftsmodelle und effiziente Prozesse. So können Ressourcen und Kosten gespart und neue Märkte erschlossen werden. Die durch Digitalisierung anfallenden Datenmengen erfordern allerdings eine entsprechende Infrastruktur. Wie Digitalisierung und Breitband zusammenspielen, zeigt die Veranstaltung „Breitband@Mittelstand – Breitband für kleine und mittelständische Unternehmen“ am 6. Juni 2017 bei der Smart Electronic Factory im Hause der Limtronik GmbH in Limburg a. d. Lahn.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Grußwort des Limburger Bürgermeisters Dr. Marius Hahn, anschließend informiert Barbara Hoffmann vom Breitbandbüro des Bundes über die Breitbandsituation in der Region und Fördermöglichkeiten für Unternehmen. Es folgen praxisbezogene Beiträge von Mitgliedsunternehmen des Smart Electronic Factory e. V. (Limtronik GmbH und iTAC Software AG) und weiterer Unternehmen wie der teliko GmbH, F+S Fleckner und Simon Informationstechnik GmbH. Diese zeigen unter anderem, welche Datenmengen bei digitalisierten Prozessen und Geschäftsmodellen entstehen und wie Unternehmen diese sicher handeln können. Eine anschließende Diskussionsrunde bietet die Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen den Unternehmen, der Wirtschaftsförderung und dem Breitbandbüro des Bundes.

Das vor Ort aufgestellte Infomobil der vom Breitbandbüro des Bundes im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) und DIHK organisierten Roadshow informiert anschaulich zum Thema Breitbandausbau. Außerdem vermitteln Führungen durch das Museum zur Telekommunikationstechnik und die Smart Electronic Factory, wie die Digitalisierung Produkte und Prozesse verändert und wo Chancen liegen.

Kooperationspartner der Veranstaltung sind das Breitbandbüro des Bundes, die Hessen Trade & Invest GmbH, die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH und der Smart Electronic Factory e. V.

Weitere Informationen und kostenfreie Anmeldung: http://bbb-veranstaltung.atenekom.eu/event.php?vnr=4e9-310

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.smart-electronic-factory.de

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Schnelles Internet für Gewerbegebiet Selmsdorf

GlobalConnect schließt Ausbau von Glasfasernetz erfolgreich ab

Schnelles Internet für Gewerbegebiet Selmsdorf

GlobalConnect baut sein eigenes Glasfasernetz in Mecklenburg-Vorpommern auch in 2017 weiter aus.

Selmsdorf/Hamburg, 20. Dezember 2016. Schnelles und sicheres Internet – das ist im Gewerbegebiet Selmsdorf in Nordwestmecklenburg nun keine Zukunftsmusik mehr. Das Unternehmen GlobalConnect GmbH hat den Netzausbau jetzt abgeschlossen und bietet damit Firmen, Unternehmern und Freiberuflern attraktive und professionelle Möglichkeiten der Nutzung eines Glasfaseranschlusses an diesem Standort.

Selmsdorfs Bürgermeister Marcus Kreft erklärt: „“Wir schaffen damit einen Gewerbestandort der deutliche Wettbewerbsvorteile mit sich bringt. Gerade Unternehmen, die schnelle Bandbreiten benötigen, profitieren von Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit. Das sind Geschwindigkeiten, die in anderen Gebieten bei Weitem nicht erreicht werden.“ Er geht davon aus, dass Selmsdorf für Unternehmen in diesem Bereich nun an Attraktivität deutlich gewonnen hat. Klaus-Peter Horstmann vom Amt Schönberg ergänzt: „Der Breitbandausbau mit Glasfasernetzen bietet neben der rasant schnellen Übertragung extrem große Übertragungsreserven.“

Volker Buck, Country Manager Germany bei GlobalConnect, weiß: „Bei der Standortauswahl von Unternehmen wird in Zukunft modernste Infrastruktur eine große Rolle spielen. Vor allem Geschäftsabläufe benötigen eine sichere und zuverlässige Internetanbindung. In Zeiten steigenden Datenvolumens ist eine skalierbare Breitbandlösung unabdingbar.“

Hohe Datensicherheit

Dazu kommen glasfaserbasierte Anschlüsse anstelle von Kupferleitungen zum Einsatz. Hohe Verfügbarkeiten und Bandbreiten bis zu 10 Gbit/s garantieren eine reibungslose und schnelle Kommunikation sowie einen blitzschnellen Transport der Daten. Zudem stellt das mittelständische Unternehmen GlobalConnect umfangreiche Datacenterlösungen zur Verfügung, die die Auslagerung von sicherheitsrelevanter Technik in eine dafür speziell ausgebaute Umgebung mit Klima, Brandschutz, redundanter Stromversorgung und gesicherten Zugängen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr ermöglichen.

„Wir verfügen über mehr als 13.000 Quadratmeter Datacenterfläche in Deutschland und Dänemark sowie direkte Anbindung über unser eigenes Glasfasernetz. Und die Netze sowie das Angebotsspektrum werden ständig weiter ausgebaut“, so Lukasz Poloch, der bei GlobalConnect für die Geschäftskunden vor Ort zuständig ist. Er ist für alle Fragen rund um die Möglichkeiten des Glasfasernetzes und weitere Informationen der Ansprechpartner in Mecklenburg-Vorpommern.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen bietet GlobalConnect eine hohe Kundennähe durch eigene Präsenz in Norddeutschland. Das Fundament basiert auf 15 Jahren Erfahrung und Netzbetrieb in Deutschland, das bedeutet für die Kunden nachhaltige Betreuung mit Kompetenz und Verlässlichkeit. Mit hoher Flexibilität erstellt das Unternehmen kundenspezifische Lösungsangebote und plant mit den Kunden gemeinsam die Umsetzung. GlobalConnect wächst stetig, bereits heute betreibt es mehr als 13.000 Kilometer eigene Glasfasertrassen in Deutschland, Dänemark und Schweden, davon mehr als 2.600 Kilometer allein in Deutschland.

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TDT-Chef Pickhardt: Politik muss sich um Netze und sichere Datenübertragung kümmern

IT-Sicherheit und Breitbandversorgung wird für kleine und mittlere Unternehmen zunehmend zur Herausforderung. Michael Pickhardt, Geschäftsführer der niederbayerischen TDT GmbH setzt sich für diese Zielgruppe ein.

TDT-Chef Pickhardt: Politik muss sich um Netze und sichere Datenübertragung kümmern

Bundesminster Sigmar Gabriel mit TDT-Chef Michael Pickhardt

Kaum eine andere Branche verändert sich so rasant wie die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Obwohl der Boom erst in den 90er-Jahren begann, sind Computernetzwerke, Datenübertragung und Mobilfunk in der Arbeitswelt und im privaten Bereich nicht mehr weg zu denken. Am Rande des Katholikentages traf sich der niederbayerische Unternehmer Michael Pickhardt mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Als regionaler Vertreter im IKT-Ausschuss des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hat Michael Pickhardt die Chance ergriffen, für den Ausbau der Netze wie für die IT-Sicherzeit zu werben.

„Gerade für die mittelständischen Unternehmen ist die Breitbandinfrastruktur und Datensicherheit ein großes Thema“, weiß Michael Pickhardt als Geschäftsführer der TDT aus Essenbach. Besonders kleine und mittlere Unternehmen seien oft eine leichte Beute für IT-Kriminelle. Pickhardt setzte sich bei Bundeswirtschaftsminister Gabriel auch dafür ein, den Netzausbau intelligent voranzutreiben. Deutschland dürfe beim Breitbandausbau im internationalen Vergleich nicht weiter zurückfallen. Als Mitglied des IKT-Ausschusses hat sein Wort in Berlin Gewicht: Der Ausschuss erarbeitet die Positionen der IHK-Dachorganisation und hat damit Einfluss auf das politische Geschehen. Rasante Innovationszyklen und die NSA-Abhöraffäre erhöhen den Handlungsdruck für Unternehmen wie Politik. Das mittelständische Unternehmen TDT entwickelt seit mehr als 30 Jahren modernste Technik für die Datenkommunikation. „Ich finde es wichtig, durch die Arbeit in Ausschüssen und in Gesprächen mit der Politik auf die Situation der Unternehmen aufmerksam zu machen“, fasst Pickhardt seine Motivation für das Engagement beim DIHK zusammen.

Bildrechte: Frank Ossenbrink Bildquelle:Frank Ossenbrink

TDT GmbH

TDT ist ein mittelständiges Technologie-Unternehmen, das seit über 30 Jahren modernste Technik für die Datenkommunikation entwickelt. Das Produktportfolio umfasst: High End VPN Gateways für die Hostumgebung zur Anbindung mehrerer Tausend Außenstellen, Industrie Class VPN Zugangsrouter mit modularer Hard- und Software-Architektur, Mobile Router für die 3/4G Funknetze und Loadbalancer. TDT entwickelt kundenspezifische Kommunikationsmodule für den Einsatz in den verschiedensten Systemen wie z.B. POS Terminals, Geldausgabe-automaten, Gefahrenmeldeanlagen, Ticketautomaten, Messdatenerfassung. Der TDT Expert Support erstellt komplexe Netzwerkkonzepte und betreibt ein weltweites Netzwerk-management. Die innovativen Lösungen von TDT spiegeln sich in erfolgreichen Projekten wie dem Datennetz der Aldi Süd, der deutschen Lotteriegesellschaften und der Anbindung von Geldausgabeautomaten für Großbanken im In- und Ausland.
Weitere Informationen unter www.tdt.de

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