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4. simus classmate Anwenderforum: Quo vadis Datenmanagement?

4. simus classmate Anwenderforum:  Quo vadis Datenmanagement?

Zahlreiche Kunden informierten sich über die Neuheiten und Vorteile von simus classmate (Bildquelle: simus systems GmbH)

Gleich zu Beginn des 4. Anwenderforums präsentierte Herr Dr. Kunze, der technische Geschäftsführer der simus systems GmbH, die jüngsten Neuerungen für simus classmate: Neben neuen Funktionen wie der Rohmaterialauswahl oder dem verbesserten classmate modelmonitor für das Konstruktionsmonitoring, wurde vor allem die Enthüllung des Moduls classmate CLOUD von den Teilnehmern mit Interesse aufgenommen. Hierbei handelt es sich um ein Online-Kalkulations-Tool, das Fertigungskosten und -zeiten auf Basis von CAD-Modellen präzise in drei Schritten berechnet. Momentan befindet sich die Anwendung noch in einer geschlossenen Beta-Implementierung, in der sie von ausgewählten Anwendern und Partnern getestet wird.
Bei den Anwenderberichten machte Tobias Müller von der HAUNI Maschinenbau GmbH den Anfang. In seinem detailreichen Vortrag skizzierte er, wie die automatisierte Vorkalkulation von Bauteilen mit classmate PLAN erfolgreich in die bereits bestehenden Prozesse des Unternehmens integriert wurde. Außerdem erläuterte er, wie mithilfe der Software Kosteneinsparungen in den verschiedenen Fertigungsstandorten realisiert werden konnten und welche praktischen Vorteile die nun vorhandene Bauteil-Vorkalkulation im alltäglichen Betrieb mit sich bringt.
Nach einer kurzen Pause folgte der Praxisbericht von Hubert Kötzinger von der HSM GmbH & Co. KG. In seinem anschaulichen Vortrag legte er dar, wie HSM durch simus classmate einen standardisierten Workflow für Anlage und Pflege von Materialstammdaten eingeführt hat, so die Datenqualität im Unternehmen deutlich verbessern konnte und sich so die Durchlaufzeit von Materialien beschleunigte.
Im dritten und letzten Anwenderbericht referierten die Herren Franz Maier und Maximilian Wiesbacher von der Kiefel GmbH über die Vorteile, die die Software für den Einkauf von Fertigungsteilen mit sich bringt. Sie führten aus, wie Kiefel mithilfe von simus classmate eine automatische Zuordnung von 3D-CAD-Modellen zu passenden Zulieferern realisiert hat und wie der Einkauf diese Daten frühzeitig für valide Vorkalkulationen der Herstellkosten nutzen kann, so dass ein automatisierter Bestellprozess implementiert werden konnte.
Der ausführliche Bericht zu der Veranstaltung ist unter https://www.simus-systems.com/2018/10/anwenderforum-simus-classmate-2018/ verfügbar.

Über simus classmate
simus classmate besteht aus mehreren Haupt-Modulen, die aufeinander abgestimmt sind und sich in alle gängigen ERP-, PDM- und CAD-Systeme integrieren lassen.
Mithilfe der Software-Suite können Datenbestände strukturiert und standardisiert sowie 3D-CAD-Modelle geometrisch analysiert und klassifiziert werden. Vorkalkulationen und Arbeitspläne lassen sich automatisiert erstellen. Durch ein komfortables Suchwerkzeug mit grafischer Benutzeroberfläche können Bauteile im System schnell gefunden und wiederverwendet werden.

Die 2002 gegründete simus systems GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist mit ihrer Produktfamilie simus classmate einer der Marktführer im Bereich automatische Klassifizierung von CAD-Modellen, Datenbereinigung von Massendaten, dem Suchen und Finden vorhandener Daten und der automatischen Kalkulation. Das eigenständige Unternehmen bietet Erfahrungen aus über 220 erfolgreichen Projekten in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik. Die Produktfamilie simus classmate integriert sich mit führenden 3D CAD- und PLM-Lösungen sowie mit ERP-Systemen wie SAP.

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Optimierte CAD Performance im Maschinen- und Anlagenbau

Neueste Generation der innovativen Software 3D_Evolution Simplifier am Markt

Optimierte CAD Performance im Maschinen- und Anlagenbau

Die Datenvereinfachung optimiert die Verabeitungsgeschwindigkeit in CAD-und VR-Systemen. (Bildquelle: CoreTechnologie GmbH)

Der 3D_Evolution Simplifier des deutsch-französischen Software-Herstellers CoreTechnologie ist eine Software zur schnellen und vollautomatischen Vereinfachung von CAD Daten. Das Tool ist zudem ein Konverter, der das Lesen und Schreiben aller gängigen Formate beherrscht wie Catia V5 und V6, NX, Solidworks, Creo, Inventor, Step, IGES, JT, XT, FBX, DWG und DGN. Zusätzlich zur Konvertierung und Vereinfachung können die Modelle geprüft und qualitativ optimiert werden.

Hüllgeometrie verbessert CAD Performance

Im Anlagenbau ist das Handling großer 3D CAD Modelle ein wichtiges Thema. Durch den zunehmenden Detaillierungsgrad und den Umfang der CAD Modelle sprengt die Anzahl der darzustellenden Elemente in den meisten Fällen die Leistungsfähigkeit heute verfügbarer CAD Workstations. Die automatisierte Vereinfachung und Datenreduktion ist für die Beherrschbarkeit großer Datenumfänge zur Erstellung von Layouts oder VR-Modellen in der Praxis unumgänglich. Die schnelle und vollautomatisierte Erzeugung von Hüllgeometrien stellt eine praktikable Lösung dar, um reibungslos mit den insbesondere im Anlagenbau großen Datenmengen zügig arbeiten zu können.

Aufbereitung von Kunden- oder Lieferantendaten

Der Simplifier dient der Vereinfachung und Konvertierung von Lieferantendaten. Das Entfernen von interner Geometrie zur Berechnung von Hüllgeometrien gelingt auf Knopfdruck in Sekunden. Zur effizienten Reduzierung der Dateigröße werden vollautomatisch Solids ohne Innenleben erzeugt. Die Healing-Technologie sorgt für die automatische Analyse und Reparatur der 3D-Modelle. Durch die automatischen Korrekturfunktionen wird die Datenqualität verbessert, um den Datenaustausch vor allem bei importierten Daten zu optimieren.

Das Resultat des Simplifier-Prozesses und der Qualitätsoptimierung ist eine deutlich höhere Performance im CAD System sowie bei allen Downstream-Prozessen. Besonders geeignet ist die Methode für Digital Mock Ups. Zudem werden Probleme bei der Zeichnungsableitung durch die deutlich reduzierte Datenmenge sowie die hohe Datenqualität eliminiert.

Automatisierte Produktfreigabe mit Knowhow-Schutz

Die Modellvereinfachung erfolgt automatisiert im Batch-Modus und kann für beliebig viele Dateien und Verzeichnisse durchgeführt werden. Über Attribute in den CAD-Daten, Farbgebung und Namen der Bauteile lässt sich der Vereinfachungsprozess genau steuern. So werden bestimmte Bauteile gezielt von der Vereinfachung ausgeschlossen, komplett entfernt oder durch stark vereinfachte, das heißt angenäherte Hüllkonturen ersetzt.

Die Hüllkonturen sorgen neben dem ultimativen Schutz des Knowhows durch das Ersetzen der originalen Geometrie für eine zusätzliche Reduzierung der Dateigröße. Blechteile können beispielsweise durch Boxen, Gewinde oder Zahnräder durch Zylinder oder komplexere Geometrien mit Kühlrippen durch Polyeder ersetzt werden. Darüber hinaus bietet der Enterprise Datamanager verschiedene Möglichkeiten der Automatisierung. Webbasierte Client-/Server-Lösungen, der Multiprozessor-Betrieb, die Bedienung über eine Kommandozeile und der optionale Directory-Scanner sorgen bei Bedarf für eine nahtlose Integration in bestehende PLM-Umgebungen. Der Directory-Scanner überwacht definierte Ordner und verarbeitet darin abgelegte Daten.

Eine weitere Möglichkeit zur Integration in bestehende PLM-Systeme stellt die Kommandozeile dar. Die Integration ermöglicht die Automatisierung zur Bereitstellung von Produktdaten zum Beispiel auch für Katalogsysteme wie Docware oder Engineer-to-Order Systeme wie PLM Rulestream von Siemens.

Aufbereitung von CAD Daten für VR/AR

Bei der Aufbereitung von CAD Daten für die Darstellung in Virtual oder Augmented Reality wird der 3D_Evolution Simplifier verwendet, um bei typischen Modellen aus dem Maschinen- und Anlagenbau die Anzahl der Polygone ohne Qualitätsnachteile drastisch, das heißt um 90 Prozent und mehr zu verringern. Der Prozess basiert auf dem Entfernen der inneren Geometrie sowie Bohrungen auf Basis optimierter B-Rep Solids. Nach dem Einlesen der originalen CAD-Geometrie erfolgt die Vereinfachung der exakten B-Rep Daten. Anschließend wird die Konvertierung in Formate wie obj und fbx mit Festlegung der Polygon-Größe sowie die Reduktion der Tesselierung um bis zu 98 Prozent durchgeführt. Da beim Simplifier vereinfachte B-Rep Geometrie mit Topologie tesseliert werden, entstehen keine Löcher oder unerwünschte Geometriedeformationen.

Weitere Informationen zum innovativen Software-Tool 3D_Evolution Simplifier sind abrufbar unter www.coretechnologie.de/produkte/3d-evolution .
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Der Softwarehersteller CoreTechnologie mit Standorten in Deutschland, Frankreich, USA, Japan und Großbritannien wird seit seiner Gründung im Jahr 1998 von den Geschäftsführern Dominique Arnault und Armin Brüning geleitet. Mit innovativen Produkten hat das visionäre Unternehmen sein Produktportfolio konsequent optimiert und sich die Technologieführerschaft im Bereich der Konvertierungssoftware gesichert. Jedes Jahr investiert CoreTechnologie mehr als 30 Prozent des Umsatzes in die Erforschung und Umsetzung neuer Technologien und verfügt heute über die vollständigste Produktpalette auf diesem Gebiet.

Im Fokus der Technologie-Entwicklung steht die Produktlinie 3D_Evolution, die einen effizienten und verlustfreien Austausch komplexer Datenstrukturen zwischen unabhängigen und heterogenen CAX-Softwarelösungen gewährleistet. Mit extrem leistungsstarken Nativschnittstellen für alle führenden CAD-Systeme und zur Umwandlung in alle gebräuchlichen 3D-Formate sichert das Software-Modul die optimale Interoperabilität der unterschiedlichsten IT-Lösungen.

Neben der Bereitstellung der Visualisierungs- und Fertigungsdaten über unterschiedliche Systeme hinweg bietet CoreTechnologie herausragende Technologien für die automatische Datenkorrektur, Feature basierte Konvertierung, Geometrieoptimierung, Qualitätskontrolle und die Langzeitarchivierung sowie zur Visualisierung komplexer 3D-Modelle. Die Software-Komponenten für Softwarehersteller der unterschiedlichsten CAX-Anwendungen sind das zweite Standbein des Unternehmens.

Das Kundenportfolio von CoreTechnologie umfasst mehr als 400 Unternehmen aus Automobil-, Aerospace-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie, vielfach die Qualitätsführer in ihrem jeweiligen Segment.

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BIM wird praxistauglich mit G-BIM

Neues Software-Modul für Architekten, Ingenieure und Projektsteuerer

BIM wird praxistauglich mit G-BIM

Sidoun Globe G-BIM lädt Daten direkt aus der gemeinsamen Datenbank mit dem CAD (Bildquelle: marketing@sidoun.de)

Eine schnelle und effiziente Planung ist das Ziel jedes Planers. Die AVA-Software Sidoun Globe unterstützt mit dem innovativen neuen Modul G-BIM selbst hoch komplexe Bauprozesse mit zahlreichen nützlichen Features und lässt IFC-Schnittstellen dabei alt aussehen.
Am Bau setzt sich zunehmend die modellbasierte Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) durch: zuvor starre, lineare Prozesse ersetzt man durch ein ganzheitliches Gebäudemodell mit Echtzeitdaten aus allen Gewerken und bezieht neben den räumlichen Daten des CAD auch Kosten und Zeit ein. Dazu braucht es intelligente Software, die sich den Abläufen des Anwenders anpasst, statt diesen in feste Vorgaben zu zwingen. Die Sidoun International GmbH, Branchenspezialist im Bereich AVA-Software, stellt mit Sidoun Globe ein leistungsstarkes Tool zur effizienten Bearbeitung der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI. Von der Ausschreibung über die Vergabe bis hin zur Abrechnung unterstützt die Software den gesamten Arbeitsprozess und bezieht dabei auch Kostenschätzungen, Kostenmanagement und Bauzeitenplanung mit ein. Mit dem neuen Zusatzmodul G-BIM schließt sich nun die Schnittstelle zum CAD, das Gebäudemodell wird für Planer perfekt abgebildet.

G-BIM steht für Global BIM. Die Spezialfunktion der Sidoun Globe Oberfläche ist die schnelle und sichere Alternative zur IFC-Schnittstelle: Anwender arbeiten wie gewohnt in ihrem CAD-Programm und erfassen die Daten dabei individuell und auch zeitgleich durch mehrere Mitarbeiter über weite geografische Entfernungen. Eine Mehrsprachenoption erleichtert die Kooperation über Sprachgrenzen hinweg. Die Sidoun Globe G-BIM Software synchronisiert die Daten in Echtzeit – ohne Konvertierung, ohne Datenübertragung und ohne IFC-Schnittstelle. „Mit G-BIM ist die Veränderung von Plänen viel schneller und vor allem fehlerlos und sicher möglich“, erläutert Mike Karmann, Leiter Geschäftsentwicklung bei Sidoun. „Da unser Modul mit einer gemeinsamen Datenbasis mit der CAD arbeitet, ist keine Duplizierung von Daten mehr notwendig. Die Zeit- und Kostenersparnis ist enorm, von dem Ärgernis fehlerhaft übertragener Daten ganz zu schweigen.“

Sind die grundsätzliche Geometrie und die Qualitäten in CAD erfasst, generiert Sidoun Globe G-BIM das BIM-taugliche Gebäudemodell, inklusive Übernahme der Mengen in nachvollziehbarer und VOB-gerechter Form. Änderungen in der CAD werden automatisch übernommen, so dass jeder Anwender auf Basis gleicher Daten arbeitet. In einem weiteren Schritt können die passenden LV-Positionen zu jedem Gebäudemodell-Element ausgewählt werden. Der Planer entscheidet auf der Basis einer gefilterten Liste, welche konkreten Qualitäten die einzelnen Gebäudeteile haben. Es folgen Kostenauswertung, Vergabe, Abrechnung und Rechnungsstellung.
Pflegt man während des Bauprozesses weitere Daten ein, erreicht man eine andauernde Vertiefung der „Level of Detail“ (LOD). Die Software erfasst und korrigiert hierbei ständig die Qualitäten der Gebäudeteile und gibt Feedback über den aktuellen Stand. Alle geschriebenen Daten sind mit Quellnachweis gekennzeichnet, sodass der Projektverantwortliche leicht und sicher den Ursprung der Daten erkennt.

Mit G-BIM haben Planer endlich die Möglichkeit, ihr Projekt vollständig zu überwachen und zu steuern. Das Ergebnis ist eine VOB-gerechte Erfassung aller CAD- und AVA-Daten in einem gesamten digitalisierten Modell. Damit ist eine effiziente Bearbeitung von Ausschreibungen ebenso gesichert wie die Kostenauswertung und Steuerung nach DIN 276. Dabei trägt die Software der hohen Variabilität von Bauprozessen Rechnung und lässt Raum für Nachbearbeitungen und flexible Dateneingabe. Architekten und Planer gestalten mit Sidoun Globe G-BIM ihre Prozesse noch effizienter und zukunftsfähiger.

Die SIDOUN International GmbH wurde 1977 von Gerard Sidoun gegründet. Seit über 40 Jahren ist man nun etablierte Software-Schmiede für innovative AVA-Software. Bereits sechs Mal wurde das Unternehmen mit den „Innovationspreis-IT“ ausgezeichnet und beweist sich damit als Branchenspezialist und Innovationsführer. Mehr als 8.000 Architekten, Ingenieure, Verwaltungen, Baufirmen, Großunternehmen und internationale Konzerne verlassen sich auf SIDOUN Globe® und die Produkte der SIDOUN International GmbH. Seit 2007 ist man zudem als zertifizierter Partner von Microsoft tätig.

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IAA Nutzfahrzeuge 2018: Produktkonfigurator zur Ausstattung von Sonderfahrzeugen

IAA Nutzfahrzeuge 2018:  Produktkonfigurator zur Ausstattung von Sonderfahrzeugen

Mit der P´X Sales Solution werden Fahrzeugeinrichtungen sicher und übersichtlich projektiert (Bildquelle: Perspectix AG, Zürich)

Die Configure-Price-Quote (CPQ)-Lösung von Perspectix arbeitet mit Bibliotheken, die während der Implementierungsphase mit leichtgewichtigen CAD-Modellen aus der Konstruktion bestückt werden. Diese werden so bearbeitet, dass sich die Objekte über Parametereingaben steuern. Die gesamte Produktlogik wird in einem umfangreichen technischen Regelwerk festgehalten, damit während der Konfiguration nur zulässige Varianten entstehen. Dabei wählen die Kundenberater die Komponenten aus, die sich an vordefinierten Stellen verbinden lassen. Fortlaufend wird das Gewicht der gewählten Komponenten im Hintergrund summiert, damit die zulässige Zuladung nicht überschritten wird. Mitlaufende Preiskalkulationen erleichtern die Einhaltung des Budgets und unterstützen sogar eine Entscheidung zwischen Standard- und individuellen Komponenten. Originalgetreue Farben und Texturen vermitteln einen realistischen Eindruck und erleichtern den Betrachtern die Entscheidungsfindung.
Die korrekte Auslegung gewisser Produkte basiert auf komplexen technischen Berechnungen. Diese dienen etwa zur Absicherung von Kollisionsfreiheit, Mindestabständen, maximaler Gewichtslast sowie zur Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen oder Transportrichtlinien und lassen sich durch die P“X Sales Solution automatisieren. Die im Konfigurator definierten Produkte generieren automatisch ihre Materialstückliste und eine Kostenübersicht. Alle eingefügten Module enthalten korrekte Informationen, die über die Projektstruktur hinweg hierarchisch zu Gesamtlisten aufsummiert werden.
Mit der P´X Sales Solution können Kundenberater zahlreiche Anforderungen an Sonderfahrzeuge während der Planung ohne großen Aufwand erfüllen. Jedes Projekt lässt sich in der Bautiefe anpassen. Der Radstand kann ebenso wie die Fahrzeughöhe einfach verändert werden. Selbst Komponenten fremder Hersteller, wie etwa Sauerstoffflaschen oder Ladeeinrichtungen, lassen sich als Geometriemodelle in die Darstellung einbeziehen. Damit gewinnen die Kunden während der Konfiguration einen realistischen Gesamteindruck und erhalten sämtliche Informationen für eine sichere Investitionsentscheidung. Eine automatische Erstellung des Fußbodens oder die Möglichkeit, Bauteilvarianten mit verschiedenen Eigenschaften belegen zu können, sorgen für schnelle und fehlerfreie Planungen. Dank dieser Automatisierung und der vielfältigen Auswahl von Bildern für die Angebote, lassen sich gegenüber herkömmlichen Planungsmethoden erhebliche Vorteile generieren.
Erfüllen Funktionalität, Preis und Gewicht der gesamten Konfiguration die Kundenanforderungen, werden sofort detaillierte Angebotsunterlagen in der gewählten Sprache einschließlich Zeichnungen und 3D-Ansichten, Stücklisten und Preisen ausgegeben. Die schnelle Angebotserstellung erhöht die Erfolgsquote und verbessert die Chancen zur Gewinnung neue Marktanteile.

Über Perspectix
Die Perspectix AG in Zürich realisiert durchdachte Software-Lösungen für den technischen Vertrieb und die Ladenplanung. Seit der Gründung 1996 hat sich das Unternehmen kontinuierlich zum technologisch führenden Lösungsanbieter für den Vertrieb und die Projektierung variantenreicher Produkte entwickelt. Nutzer der P’X Sales Solution profitieren von Erfahrungen aus komplementären Anwenderbranchen: Maschinenbau, Anlagenbau, Elektrotechnik, Einrichtungs-, Ladenbau-, Lager- und Logistiksysteme. Mit der P´X Store Solution erhalten Anwender eine maßgeschneiderte Lösung für Ladenplanung, Sortimentsgestaltung und Filialauswertung. Wegen der Verbindung von Vertriebsoptimierung, grafischer Projektierung und Product Lifecycle Management in einer zukunftsweisenden Technologie ist Perspectix heute strategischer Lieferant namhafter Hersteller und Handelsketten sowie Partner führender IT-Häuser.

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Ob im Druck oder im Web – das Fraunhofer IGD denkt dreidimensional

Ob im Druck oder im Web - das Fraunhofer IGD denkt dreidimensional

Realistische 3D-Modelle durch Transluzenz und Transparenz. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der SIGGRAPH 2018 drei Publikationen vor, die richtungsweisende Entwicklungen im 3D-Druck, in der 3D-Webvisualisierung und der optischen Materialerfassung beschreiben. Die angenommenen Publikationen bestätigen, dass das Institut eine internationale Spitzenstellung in der computergraphik-relevanten Forschung besitzt.

Auf der SIGGRAPH 2018, die in diesem Jahr vom 12. bis 16. August in Vancouver stattfindet, wurden diesmal gleich zwei Papers sowie ein Poster des Fraunhofer IGD zugelassen. Als weltweit größte Konferenz in der Computergraphik ist die SIGGRAPH das bedeutsamste internationale Wissenschaftsforum für Virtual Reality, Mixed Reality, Animation, Spiele und digitale Kunst.

Professor Philipp Urban beschreibt in seinem Paper mit dem Titel 3D Printing Spatially Varying Color and Translucency eine Technologie, mit der völlig neue Möglichkeiten im 3D-Druck entstehen. Im Kern entwickelte er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Alan Brunton, Can Ates Arikan und Tejas Madan Tanksale einen Algorithmus, mit dem Vollfarbe, Transluzenzen und Transparenzen realisierbar und zudem kombinierbar sind. Hieraus ergeben sich vielfältige Einsatzszenarien, etwa in der Filmindustrie und in der Medizintechnik. Urban zeigt in seinem Paper, wie es unter anderem damit möglich ist, transluzente Materialien wie Haut realistisch nachzubilden. Ingenieure und Designer können die entsprechenden 3D-Modelle mit herkömmlichen Modellierungswerkzeugen erzeugen und in Standarddateiformaten abspeichern. Auch das Kopieren von Objekten aus unterschiedlichen Materialien ist vorstellbar. Anwender und Kunden können auf dieser Basis jetzt Millionen Designs drucken, die bereits im Internet verfügbar sind. Die Technologie ist im vom Fraunhofer IGD entwickelten 3D-Druckertreiber Cuttlefish integriert und wird bereits von Kunden genutzt.

Das zweite Paper Box Cutter: Atlas Refinement for Efficient Packing via Void Elimination befasst sich mit einer Methode zur Optimierung von texturierten 3D-Modellen. Dr. Max Limper und seine Kollegen Nicholas Vining und Alla Sheffer von der University of British Columbia UBC zeigen darin, wie die Box-Cutter-Software in der Lage ist, Oberflächen von 3D-Modellen detailreicher darzustellen, ohne dass mehr Speicherkapazität erforderlich ist. Was von Experten bisher mit hohem Aufwand manuell im sogenannten Atlas arrangiert werden musste, übernimmt nun ein Algorithmus. Als denkbare Anwendungsgebiete nennt Limper 3D-Visualisierungen, Computerspiele, VR-Anwendungen und 3D-Darstellungen im Browser. Insgesamt erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten von 3D-Modellen aufgrund der reduzierten Ladezeit deutlich.

Neben den beiden Publikationen wurde auch ein Poster des Fraunhofer IGD angenommen. Unter dem Titel Automated Acquisition and Real-time Rendering of Spatially Varying Optical Material Behavior stellen Martin Ritz und Pedro Santos den Konferenzbesuchern eine neue, vollautomatische Methode zur physikalisch realistischen Erfassung und Darstellung von optischem Materialverhalten vor. Je nach Lichteinfallsrichtung variieren Objektoberflächen erheblich – bisher eine große Herausforderung bei der Produktion realistischer 3D-Modelle. Die neue Methode transportiert die lichtabhängigen Oberflächenveränderungen in den Virtuellen Raum und ermöglicht im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen ein Rendern in Echtzeit. Durch die massive Einsparung im Speicherbedarf sind die erfassten Daten damit auf beliebige 3D-Modelle übertragbar. Anwendungsbeispiele finden sich in der Automobilbranche, wo verschiedene Materialien der Innenausstattung bereits vor Produktion eines Prototypen virtuell unter realistischer Beleuchtung geprüft werden können, oder in der Architektur.

Das Fraunhofer IGD lädt am 15. August zu einem Networking-Event in Vancouver ein, bei dem Gäste mit unseren Experten über diese Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten diskutieren können. Auch die Software instant3Dhub, die skalierbar auf allen Endgeräten 3D-Objekte visualisiert, wird dort unter Einsatz von Augmented Reality demonstriert. Dabei werden die 3D-CAD-Daten ohne manuelle Anpassungen direkt zum Tracking genutzt. Zudem wird bei der Veranstaltung eine Software vorgesellt, die die computergestützte Modellierung von gradierten Eigenschaften und multiplen Materialien für 3D-Bauteile und die Herstellung mittels 3D-Druck ermöglicht.

Weiterführende Informationen:

https://www.cuttlefish.de/
https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/instant3dhub
https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/cultlab3d

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
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64283 Darmstadt
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simus classmate Version 9.0: Schneller zum passenden Rohmaterial: Software wertet 3D-Modelle intelligent aus

simus classmate Version 9.0:  Schneller zum passenden Rohmaterial: Software wertet 3D-Modelle intelligent aus

Unterstützung der Rohmaterialauswahl durch simus classmate (Bildquelle: simus systems GmbH)

Die Software-Suite simus classmate besteht aus mehreren Haupt-Modulen, die aufeinander abgestimmt sind und sich in alle gängigen ERP-, PDM- und CAD-Systeme integrieren lassen. Mit Version 9.0 führt simus systems nun eine Reihe von grundlegenden Funktionserweiterungen ein:
In classmate CAD wurde die Geometrieanalyse für die Ähnlichteilsuche von Komponenten und Teilgeometrien optimiert sowie die Performanz gesteigert. Das Modul analysiert Geometrieinformationen von 3D-CAD-Modellen und klassifiziert diese automatisch für die weitere Verwendung. So wird die Teileverwaltung verbessert, ohne dass Mehraufwand in der Konstruktion entsteht.
Außerdem interessant für Konstrukteure: der classmate modelmonitor. Dieser zeigt bereits während des Konstruktionsvorgangs selbständig Ähnlichteile an und führt gleichzeitig eine valide Vorkalkulation durch. Hier wurden Aussehen sowie Benutzeroberfläche neugestaltet – für ein noch intuitiveres Handling.
Auch bei den CAD-Datensuchmaschinen classmate FINDER und easyFINDER gibt es Neues. Mit dem Merkmallexikon gestaltet sich die Bauteil-Suche für User jetzt noch komfortabler. Außerdem kann der browserbasierte simus WebGLViewer nun Annotationen und Gewindetexturen darstellen – wodurch die angezeigten Modelle noch aussagekräftiger sind.
Das Highlight des Release ist die neu geschaffene Rohmaterialauswahl: Der Konstrukteur gestaltet wie gewohnt sein Bauteil. Mithilfe des neuen Features kann er nun nach der Definition des Werkstoffs mit nur einem Klick sämtliche Rohmaterialien ermitteln lassen, die zu seinem Modell passen. Im nächsten Schritt wählt er ein Material aus der ermittelten Vorschlagsliste aus, worauf dieses mit seiner Artikelnummer dem CAD-Modell zugeordnet wird.
Viele Funktionen von simus classmate und dem aktuellen Release werden unter www.simus-systems.com in Produktvideos und Webinaren vorgestellt.

Die 2002 gegründete simus systems GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist mit ihrer Produktfamilie simus classmate einer der Marktführer im Bereich automatische Klassifizierung von CAD-Modellen, Datenbereinigung von Massendaten, dem Suchen und Finden vorhandener Daten und der automatischen Kalkulation. Das eigenständige Unternehmen bietet Erfahrungen aus über 220 erfolgreichen Projekten in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik. Die Produktfamilie simus classmate integriert sich mit führenden 3D CAD- und PLM-Lösungen sowie mit ERP-Systemen wie SAP.

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DSAK 2018 – Kunde, Produkt und Fertigung automatisiert verbunden

DSAK 2018 - Kunde, Produkt und Fertigung automatisiert verbunden

Im Fokus der DSAK 2018: 3D-Visualisierung im Web, sowie virtuelle und erweiterte Realität

Zur hauseigenen Design & Sales Automation Konferenz (DSAK) im Mainzer Hotel Hilton versammelte die Lino GmbH zahlreiche Branchenpioniere. Ihr gemeinsames Interesse: Wege aufzeigen, wie sich die Prozesse vom Vertrieb über die Projektierung bis zur Konzeption und Fertigung durch integrierte Softwarelösungen automatisieren lassen. Ihr gemeinsames Ziel: Mit schlanken Geschäftsprozessen innovative und hochvariable Produkte anbieten – bei minimierten Fehlern und Kosten und in steigender Produktqualität.

Insights der Partner
Gian Paolo Bassi, der CEO von Dassault Systemes SolidWorks Corp., erläuterte in seiner Keynote, weshalb Kosten zu senken, nicht weit genug reicht. Stattdessen ginge es darum, individualisierte und innovative Produkte anzubieten und so neue Werte zu schaffen. Dabei sei Geschwindigkeit der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Mit der 3D-CAD-Software von SolidWorks® sowie den Lösungen von Tacton und Lino erhalten Unternehmen wichtige Werkzeuge, um solche Produkte im richtigen Moment auf den Markt zu bringen, so Bassi.

In eine ähnliche Richtung argumentierte auch der CEO von Tacton Systems AB, Frederic Laziou: Durch die Globalisierung sei es fast unmöglich geworden, über den Preis zu konkurrieren. Vielmehr sollten Unternehmen den Wert ihrer Produkte betonen. Und dieser lasse sich bei radikaler Kundenorientierung – und entsprechender Individualisierung – sehr gut argumentieren. Aber der Variantenreichtum sei nur handhabbar und bezahlbar, wenn er auf einer umfassend integrierten Konfigurationslösung basiert, betonte Frederic Laziou.

Erfolgsrezepte aus der Praxis
Namhafte Anwender boten Einblick in ihre Prozesse und den produktiven Softwareeinsatz. Beispielsweise der Spielwarenhersteller Habermaass GmbH, der unter der Marke HABA® künftig auch Lino® 3D web zur Vertriebskonfiguration von Möbeln und Spielplätzen nutzt. Denn bislang mussten Daten aus Solidworks vielfach angelegt und gepflegt werden. Künftig werden einmal erzeugte Daten ohne Medienbrüche in allen Prozessen nutzbar sein – bis hin zur Produktkonfiguration mit 3D-Visualisierung. So lassen sich Neuheiten schneller demonstrieren und umsetzen.

Auch für die amerikanischen Messebauer von Orbus LLC spielt Visualisierung eine große Rolle. In ihrem Fall ist es die Möglichkeit, regelbasierte Layouts in kürzester Zeit zu erstellen und zu präsentieren. Mit der Aufstellplanung über Lino® 3D layout, können die Orbus-Kreativen bis zu drei Standdesigns am Tag erstellen. Der besondere Clou: Die Lino-Bibliothek und das Regelwerk sorgen automatisiert dafür, dass ausschließlich realisierbare Designs entstehen. Davon profitieren auch die Monteure, die sich auf ihre Montagepläne vollkommen verlassen können.

Eine durchgängige Prozessautomatisierung war das große Thema der Tagung. Der Hersteller für Antriebstechnik SEW-Eurodrive führt mit Lino aktuell ein Pilotprojekt durch, in dem der Gesamtprozess von der Konstruktion mit Solidworks und Tacton Design Automation bis zur Vertriebskonfiguration mit Lino 3D web durchgespielt wird. Die besondere Herausforderung: Die neuen Software-Bausteine in der gewachsenen und äußerst heterogenen IT-Struktur zwischen PLM, ERP und Microsoft Excel so zu integrieren, dass Transparenz und Nutzbarkeit entsteht.

„Wir implementieren momentan einen Piloten mit Tacton Design Automation, TCsite und Lino 3D web für unsere Konstruktion und zur Konfiguration. Die DSAK ist für uns immer ein spannender Termin, denn hier erfahren wir Neuerungen und Trends aus erster Hand – und wir kommen direkt mit den Entwicklern ins Gespräch. Außerdem profitieren wir enorm davon, uns mit anderen Anwendern auszutauschen.“

Raphael Buck,
Expert Variant Configuration and -management; System and Process Architecture,
SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG, Bruchsal

Die nächste Design & Sales Automation Konferenz der Lino GmbH findet am 22. / 23. Mai 2019 in Wiesbaden statt.

Lino GmbH ist Anbieter technologieführender Software-Lösungen und Beratungsleistungen für Design Automation, Vertriebs- und Produktkonfiguration, Systemkonfiguration, 3D-CAD und 3D-Visualisierung. Kunden verschiedener Industriebranchen realisieren mit dem Lino Team, sowie den Tacton Configurator- und Software Made by Lino®-Produkten durchgängige und effiziente Vertriebs- und Produktentwicklungsprozesse mit großem Einsparpotenzial.
Die Tacton-Technologie setzt völlig neue Maßstäbe in der Produktkonfiguration; sie revolutioniert das Entwerfen, Konfigurieren und Verkaufen komplexer Industrieprodukte. In Kombination mit Software Made by Lino®-Produkten lassen sich Applikationen aus CAD, PDM, PLM, ERP, CRM, Web, eCommerce oder für mobile Endgeräte unkompliziert mit der Tacton-Software integrieren.

Lino GmbH ist autorisierter Tacton Business Partner, Solidworks Solution Partner, Microsoft Partner Gold Application Development, KeyShot Gold Reseller und ANSYS SpaceClaim Partner. Der Konfigurationsspezialist und Softwareentwickler ist an sechs Standorten in Deutschland und Österreich vertreten, darunter Bremen, Mainz, Stuttgart, Nürnberg, Dresden und Raabs/Thaya.

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ZW3D CAD/CAM-System integriert VoluMill

ZW3D CAD/CAM-System integriert VoluMill

Höhere Wirtschaftlichkeit durch innovative Schrupptechnologie im 3D CAD/CAM-System ZW3D2019 (Bildquelle: encee CAD/CAM Systeme GmbH)

Im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit Celeritive Technologies Inc. wird der Entwickler ZWSoft den leistungsfähigen Werkzeugweg-Erzeuger VoluMill™ in die 3D-CAD/CAM-Lösung ZW3D integrieren und die VoluMill-Strategien für 2-3-Achsen-als optionales Upgrade anbieten, die den Anwendern eine deutlich höhere Produktivität bei Schruppvorgängen in jedem Material ermöglichen soll. Die patentierte Technologie von VoluMill berechnet Werkzeugwege, die auf einen konstanten Materialabtrag ausgerichtet sind und durch die gleichmäßige Belastung des Schruppwerkzeuges die Standzeiten verlängern. Gleichmäßige, fließende Bewegungen schaffen ideale Fräsbedingungen, unabhängig von der Form der Werkstücke. Darüber hinaus reduziert VoluMill für ZW3D die Kräfte, die auf Spindel und Schneidwerkzeug wirken, so dass die Maschinenleistung sicher ausgenutzt werden kann. Durch kürzere Zykluszeiten wird die Fertigung profitabler, flexibler und wettbewerbsfähiger. Dadurch erreichen die Anwender schnell den Return of Investment und kommen zu höheren Renditen.
„Mit der Integration von VoluMill werden unsere Kunden bereits nach kürzester Zeit eine Amortisation ihrer Investition erreichen“, sagt Markus Brandl, Leiter der Applikationstechnik der encee CAD/CAM Systeme GmbH. „Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass encee die Technologie von VoluMill in einem einzigartigen Preis-/Leistungsverhältnis zur Verfügung stellt.“
Rund 4000 Anwender des 3D CAD/CAM -Systems ZW3D erhalten die neuen Möglichkeiten optional mit einem Upgrade auf die Version 2019.
ZW3D wurde als integrierte CAD/CAM-Lösung für den kompletten Prozess der Produktentwicklung entworfen. Mit dem schnellsten Kern für Hybrid-Modellierung wird der Formenaufbau mit Flächen oder einfach programmierbare Frässtrategien für 2 bis 5 Achsen vorangetrieben. Kunden schätzen vor allem die geringen Kosten, einen besseren Entwicklungsprozess und höhere Leistungsfähigkeit.

Über encee CAD/CAM Systeme GmbH
Für die CAD/CAM-Lösungen ZW3D und ZWCAD von ZWSOFT ist die encee CAD/CAM Systeme GmbH, Kümmersbruck bei Amberg, exklusiver Händler in Deutschland. Als regionaler Ansprechpartner werden Beratung und technischer Support gewährleistet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden mehr als 1000 Kunden in den Bereichen Industrie-Design, Werkzeug- und Formenbau, Kunststofftechnik, Maschinenbau sowie der Luft- und Raumfahrttechnik betreut. Zudem vertreibt encee als autorisierter Partner die gefragten 3D-Drucker von Stratasys und Desktop Metal. Das Service-Angebot von encee, das neben den Bereichen Consulting, Schulung und Wartung auch eine Hotline umfasst, gewährleistet den Kunden ein umfassendes Dienstleistungs-Paket.

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Fraunhofer IGD – Simulation nahezu in Echtzeit

Fraunhofer IGD - Simulation nahezu in Echtzeit

Fraunhofer IGD (r)evolutioniert den Konstruktionsprozess mechanischer Bauteile. Schnelleres, intuitives Arbeiten, direktes Feedback. Erste Vorstellung der neuen Technologie auf ISC High Performance 2018.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der Konferenz ISC High Performance 2018 eine neue interaktive Simulationslösung vor. Die neue Rechentechnologie ermöglicht es, die computergestützte Konstruktion eines Bauteils und die Simulation seiner Stabilität parallel in einem Arbeitsgang durchzuführen. Bis dato benötigt der Konstrukteur für diesen iterativen Prozess aus geometrischer Modellierung, Simulation und Analyse der Ergebnisse unterschiedliche computergestützte Werkzeuge, oft auf verschiedenen Rechnern. Dazu müssen die Datenmodelle zwischen den Werkzeugen manuell konvertiert werden. Auch die Simulation selber ist bislang sehr zeitraubend. Das Testen und Optimieren verschiedener Formen in einem Arbeitsgang blieb bislang ein Wunschtraum.

Dr.-Ing. Daniel Weber, Gruppenleiter Interaktive Simulation am IGD, spricht von einer richtungsweisenden Evolution der Konstruktionsarbeit hin zu einem direkten, intuitiven Arbeitsstil. Dieser führt naturgemäß zu besseren Ergebnissen, nicht nur in Bezug auf die benötigte Entwicklungszeit, sondern auch auf die Qualität des Designs. Der Kern der neuen Technologie ist ein effizienter Gleichungslöser für Strukturmechanik. Die Software nutzt die massiv-parallelen Berechnungspotenziale handelsüblicher, kostengünstiger Grafikkarten. Da die Rechenzeit um Größenordnungen schneller als bei Standardsimulationen ist, sieht der Konstrukteur die Ergebnisse nahezu in Echtzeit auf seinem Bildschirm. Verbesserungspotenziale erkennt er so sofort und kann im gleichen Atemzug die Konstruktion optimieren.

„Ein Vergleich unserer interaktiven Simulationslösung mit einer schnellen kommerziellen Software ergab: für ein Modell mit mehr als 300.000 finiten Elementen benötigte die Standardsoftware 36 Sekunden. Unsere Lösung lieferte nach rund 0,5 Sekunden reiner Rechenzeit ein Ergebnis, wobei sich mit Initialisierung ein Gesamtzeitaufwand von 3,5 Sekunden ergibt. Damit ist unsere Simulationslösung – je nach Betrachtungsweise – um einen Faktor 10 bis 70-mal schneller als die Vergleichssoftware“, erläutert Weber. Als potentielle Lizenznehmer hat das Fraunhofer IGD die Konstruktionsingenieure großer Unternehmen und die Hersteller von einschlägiger Software im Blick.

Die neue Software wurde für handelsübliche Grafikkarten mit CUDA Architektur entwickelt. Auch das Fraunhofer IGD nutzt durch die Verlagerung der Simulationsberechnung von der CPU auf den Grafikprozessor die enormen Ressourcen dieser Baugruppen. Weber klärt auf: „Während eine CPU vier bis acht Kerne aufweist, stehen uns auf der Grafikkarte bis zu 5.000 Kerne zur Verfügung.“

Die Fraunhofer IGD-Lösung unterstützt die folgenden strukturmechanischen Konzepte: geometrisch lineare Elastizität, linear isotrope und anisotrope Materialien sowie lineare, quadratische und kubische Ansatzfunktionen auf Tetraedern. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Das Fraunhofer IGD arbeitet an einer weiteren Beschleunigung der Rechenzeiten und erweitert die Lösung hin zu geometrisch nichtlinearer Elastizität und nichtlinearen Materialien.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/interaktive-simulation

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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Neues Software-Tool: Additive Verfahren leicht gemacht

Innovative Software-Lösung 4D_Additive von CoreTechnologie

Neues Software-Tool: Additive Verfahren leicht gemacht

Automatisches Nesting der 4D_Additive Software erlaubt effizientes Packen des Bauraums

Mit der neuesten Version der Additive Manufacturing Software 4D_Additive revolutioniert CoreTechnologie additive Verfahrensabläufe. So bietet das einzigartige Tool Schnittstellen in sämtlichen Formaten zum unabhängigen Lesen aller gängigen CAD Formate und weist eigens entwickelte Zusatzfunktionen auf.

Leistungsstarke Funktionen

4D_Additive verfügt über einen ausgereiften Geometrie-Kernel mit 3D Datenanalyse- und Reparatur-Tools sowie direkten Modellierungs- und Offset-Funktionen auf Basis des EXACT B-Rep. Diese Technologie gewährleistet wasserdichte Modelle, die keine Abweichungen vom ursprünglichen CAD Modell aufweisen.

Leistungsstarke und vollautomatische 3D- und 2D-Nesting-Funktionen ergänzen das durchdachte Leistungspaket der Software ebenso wie die Kollisionsschutzfunktion für die halbautomatische Ausrichtung von Teilen und die Kollisionserkennung für manuell erstellte Arbeitsbereiche zur Vermeidung der Abtrennung von Elementen.

Die Analysefunktion dient der Visualisierung der zu erwartenden Oberflächenqualität in Echtzeit sowie zur Erzielung einer optimalen Ausrichtung des zu fertigenden Teils. Die automatische Ausrichtung für optimale Oberflächenqualität ausgewählter Bereiche unterstützt diesen Prozess.

Zudem kann eine Analyse von massiven Zonen vorgenommen werden, um Bereiche mit Wärmekonzentration anzuzeigen. Die automatische Wanddickenanalyse zeigt darüber hinaus problematische dünne Bereiche an. Slicer basierend auf dem genauen B-Rep-Modell, Animationswerkzeug und die zusätzliche Hatching-Funktion unterstützen den additiven Prozess.

Geometrieoptimierung für Additive Verfahren

Mit der innovativen Software sind CAD Modelle als intelligente B-Rep Geometrie durch robuste Direct Modelling Funktionen bearbeitbar, was deutliche Vorteile gegenüber der Bearbeitung tesselierter Modelle hat. Hierbei kann durch Defeaturing und dem präzisen Abändern kritischer Geometriebereiche sowie durch Flächenverschmelzung eine Reduzierung der Komplexität sowie eine effiziente Fehlerkompensation erreicht werden. Die übersichtliche Grafikoberfläche der Software ermöglicht die einfache Erzeugung von Offset-Flächen. Durch frei wählbare Skalierungsparameter können die Modelle entlang der drei Hauptachsen verschieden skaliert werden, um Schrumpfung oder Verzug zu kompensieren.

Speziell für Metalldruckverfahren unterstützt 4D_Additive die einfache teilautomatische Erzeugung von Stützstrukturen sowie von Lattice-Geometrien für die Fertigung bei gleichzeitiger Materialeinsparung. Mit der neuen Software-Version können Voxelized 3D Modelle für optimale Druckergebnisse erstellt werden, die künftig mit integrierten Funktionen ausgestattet sind wie Leitfähigkeit oder Flexibilität durch spezifische Eigenschaften, die jedem Voxel zugeordnet sind.

4D_Additive wurde entwickelt, um Prozesse zu automatisieren und im Batch-Modus auszuführen, um einen nahtlosen und automatisierten Prozess von CAD / PLM zum 3D Drucker zu ermöglichen. Die Software enthält keine Komponenten von Drittanbietern. So ist CoreTechnologie in der Lage, mit 4D_Additive innerhalb kürzester Zeit auf Kundenanforderungen zu reagieren.

Weitere Informationen zum innovativen Software Tool 4D_Additive sind abrufbar unter www.coretechnologie.de/produkte/4d-additive .
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Der Softwarehersteller CoreTechnologie mit Standorten in Deutschland, Frankreich, USA, Japan und Großbritannien wird seit seiner Gründung im Jahr 1998 von den Geschäftsführern Dominique Arnault und Armin Brüning geleitet. Mit innovativen Produkten hat das visionäre Unternehmen sein Produktportfolio konsequent optimiert und sich die Technologieführerschaft im Bereich der Konvertierungssoftware gesichert. Jedes Jahr investiert CoreTechnologie mehr als 30 Prozent des Umsatzes in die Erforschung und Umsetzung neuer Technologien und verfügt heute über die vollständigste Produktpalette auf diesem Gebiet.

Im Fokus der Technologie-Entwicklung steht die Produktlinie 3D_Evolution, die einen effizienten und verlustfreien Austausch komplexer Datenstrukturen zwischen unabhängigen und heterogenen CAX-Softwarelösungen gewährleistet. Mit extrem leistungsstarken Nativschnittstellen für alle führenden CAD-Systeme und zur Umwandlung in alle gebräuchlichen 3D-Formate sichert das Software-Modul die optimale Interoperabilität der unterschiedlichsten IT-Lösungen.

Neben der Bereitstellung der Visualisierungs- und Fertigungsdaten über unterschiedliche Systeme hinweg bietet CoreTechnologie herausragende Technologien für die automatische Datenkorrektur, Feature basierte Konvertierung, Geometrieoptimierung, Qualitätskontrolle und die Langzeitarchivierung sowie zur Visualisierung komplexer 3D-Modelle. Die Software-Komponenten für Softwarehersteller der unterschiedlichsten CAX-Anwendungen sind das zweite Standbein des Unternehmens.

Das Kundenportfolio von CoreTechnologie umfasst mehr als 400 Unternehmen aus Automobil-, Aerospace-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie, vielfach die Qualitätsführer in ihrem jeweiligen Segment.

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