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Beratungsklau ärgert die Fachhändler

Der neue Trend beim Ladendiebstahl

Beratungsklau ärgert die Fachhändler

Foto: Fotolia (No. 5099)

sup.- Heimlich unter der Jacke etwas mitgehen lassen? Preisschilder vertauschen oder beim Abwiegen schummeln? Das sind Spielarten des Ladendiebstahls von gestern. Viel zu riskant und uneffektiv für eine neue Generation von Langfingern. Deren bevorzugte Mitnahme-Methode heißt Beratungsklau: Man gehe in ein Fachgeschäft, lasse sich Produkte vorführen und kompetent über sämtliche Details informieren, treffe auf dieser Basis eine Kaufentscheidung – und bestelle anschließend per Computer bei einem preisgünstigeren Online-Händler. Der Schaden, der vielen Fachgeschäften mittlerweile durch dieses Kundenverhalten entsteht, liegt weit über den Werten, die unter der Jacke hinausgetragen werden können. Denn die Kosten für qualifiziertes Fachpersonal, für Ausbildungsplätze, Weiterbildungen, Verkaufs- und Präsentationsfläche sowie Service und Marketing müssen ja erst einmal aufgebracht und auch wieder erwirtschaftet werden. Wenn der Verkauf dann aber im großen Stil an diesen Geschäften vorbeigeht und stattdessen im Internet stattfindet, könnte der klassische Fachhandel schon bald mangels Rentabilität ein Auslaufmodell sein.

Der Trend zum Beratungsklau schadet deshalb langfristig allen Kunden, denen vor einer Investition in hochwertige und manchmal auch erklärungsbedürftige Waren die entsprechenden Hintergrundinformationen bzw. praktische Testmöglichkeiten wichtig sind. Auch diejenigen, denen der Schutz vor Fehlkäufen durchaus ein höheres Preisniveau wert ist, könnten in den realen Einkaufszonen bald vor verschlossenen Türen stehen. Und ausgerechnet das Bundeskartellamt, das ja eigentlich die Angebotsvielfalt im Handel sichern soll, beschleunigt derzeit durch seine Maßnahmen das Fachhandelssterben. Diese Behörde geht nämlich massiv z. B. gegen Sportartikel-Hersteller vor, die ihre Produkte ausdrücklich nur über autorisierte lokale Fachhändler verkaufen möchten. Diese nachvollziehbare Unternehmensentscheidung wird als unzulässige Behinderung des Internet-Vertriebs gewertet und immer häufiger untersagt. Dass die Hersteller ihre Produkte teilweise schon aus Image-Gründen auf den einschlägigen Online-Portalen gar nicht sehen möchten, spielt für die amtlichen Wettbewerbshüter keine Rolle.

Die Tatsache, dass der Preiswettbewerb der Internethändler mit der notwendigen Kalkulation eines Fachgeschäfts nicht vergleichbar ist, bleibt im Handelsverständnis der Kartellbehörden offenbar ebenfalls ausgeklammert. „Das provoziert Geschäftsaufgaben und vernichtet mittelständische Existenzen und Arbeitsplätze. Die Fokussierung auf den Preis gefährdet den Qualitätswettbewerb, weil diesem die erforderliche wirtschaftliche Basis entzogen wird“, warnt der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel in dem neuen Buch „Wirtschaft im Würgegriff / Wie das Kartellamt Unternehmen blockiert“, das er gemeinsam mit dem Ökonomen und Juristen Florian Josef Hoffmann geschrieben hat (Campus Verlag, ISBN 978-3-593-50150-5). Nach Einschätzung der Autoren wird ohne echte Chancengleichheit für alle Vertriebsformen vom Online-Discounter bis zum qualifizierten Fachhandel vor Ort letztlich nur noch ein Einheitsangebot auf niedrigstem Preis- und Service-Niveau überdauern. In diesem „Discountry“ werden die Kunden dann vergeblich nach hilfreicher Beratung und anderen verbraucherfreundlichen Leistungen suchen.

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Psychologin enthüllt die Ursachen der weiblichen Depression

Weltweit erkranken 5 Millionen Frauen an Depression. Während aber das Burnout Syndrom längst zur prominenten Krankheit avanciert ist, bleibt die Depression ein Geheimnis. Psychologin Ursula Nuber holt sie und ihre Ursachen ans Licht.

Psychologin enthüllt die Ursachen der weiblichen Depression

Frankfurt am Main, 15. August 2012
Burnout gilt längst als glamouröse Krankheit prominenter und erfolgreicher Leistungsträger, die Depression dagegen wird oft als Schwäche gehandelt – verständlich, dass darüber eher hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Für die vielen von dieser Krankheit betroffenen oder bedrohten Frauen ist das keine Hilfe. Am häufigsten erkranken Frauen zwischen 30 und 50 Jahren – starke Frauen, die Familie und Beruf erfolgreich managen. Ursula Nuber rückt dieses Thema mit ihrem neuen Buch „Wer bin ich ohne Dich?“ deshalb jetzt in den Vordergrund. Ihr Buch will Mut machen, denn Frauen, die bereits an Depression erkrankt oder von ihr bedroht sind, brauchen Mut.

Wie die Beziehung zum Problem wird – und Männer nicht wirklich daran schuld sind!
An Depression erkrankten oder davon bedrohten Frauen fehlt fast immer eine stützende und wärmende Partnerschaft. Sie finden bei ihren Partnern nicht das gewünschte Verständnis und die Unterstützung. Das festzustellen, bedeutet aber nicht, den Männern die Schuld zuzuweisen. Männer haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und sie ticken anders. Im Grunde leiden nämlich beide Geschlechter am „Beziehungsdefizitsyndrom“ – mit unterschiedlichen Folgen. Allerdings bietet Männern die Beziehung Schutz vor Depression, während für Frauen die Partnerschaft ein höheres Risiko der Depression birgt.

„Wie gut, dass niemand weiß …“ – Warum Frauen depressiv werden.
Es ist fast ein Klischee: Wenn Frauen weinen oder permanent unzufrieden sind, wird dies häufig auf die Hormonschwankungen geschoben. Die Psychologin Ursula Nuber hat dazu eine andere Meinung und bringt es auf den Punkt: „Eine glückliche Frau kann Hormonschwankungen haben, zum Beispiel nach einer Geburt oder in den Wechseljahren, ohne depressiv zu werden. Nein, die weibliche Depression ist eine Störung in der Beziehung: Die Erfahrungen, die Frauen in und mit Beziehungen machen, können Depressionen verursachen“.

Frauen haben eine höhere Beziehungsbedürftigkeit als Männer. Fehlt es Frauen an Beziehungen, die ihrem Bedürfnis nach emotionaler Nähe und Verbundenheit entsprechen, dann kann ein Gefühl der Abhängigkeit und der damit verbundene Selbstverlust eine Depression auslösen. Hinzu kommt, dass Frauen besonderen Stressoren und Mehrfachbelastungen ausgesetzt sind, die in einem Männerleben nicht so häufig vorkommen.

Die fünf Weisheiten der Königin – Wege aus der Depression!
Die Autorin weiß: Das Muster Chronischer Stress + Beziehungsenttäuschung = Depression findet sich bei vielen betroffenen Frauen. Ihr Buch eröffnet eine neue Perspektive auf die weibliche Depression und beschreibt Strategien, mit denen Frauen wieder zu sich selbst finden:
Den Sinn der Depression erkennen – Selbst aktiv werden – Hilfe annehmen – Wenn ich nicht für mich bin, wer ist es dann? – Nett war gestern!

Um diese Strategien umzusetzen brauchen Frauen Mut. Sie brauchen Mut, um sich ganz in Ruhe anzuhören, was die Depression ihnen zu sagen hat. Sie brauchen Mut, sich ihrer Angst vor Veränderung zu stellen, um die Depression abwehren zu können und nicht durch noch mehr Leistung, noch mehr Nettsein immer weiter in den Strudel zu geraten. Vor allem brauchen sie Mut, die eigene Stimme zu erheben und sich für das eigene, wahre Ich stark zu machen.

Die Autorin
Ursula Nuber ist Diplompsychologin und seit 1996 stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift Psychologie Heute. Sie arbeitet als Psychotherapeutin und Paarberaterin in der Nähe von Heidelberg und ist Autorin zahlreicher psychologischer Sachbücher mit einer Gesamtauflage von über 300 000 Exemplaren.
Ihr neues Buch „Wer bin ich ohne Dich?“ erscheint am 16. August 2012:

Ursula Nuber
Wer bin ich ohne Dich?
Warum Frauen depressiv werden –
und wie sie zu sich selbst finden
Campus Verlag 2012, gebunden
mit Schutzumschlag, 234 Seiten
D 19,99 Euro/A 20,60 Euro/CH 28,90 Fr.
ISBN 978-3-593-39555-5
Erscheinungstermin / Sperrfrist: 16. August 2012

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