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Metabo: Mehr Leistung, mehr Freiheit, mehr Möglichkeiten – Metabo präsentiert auf der BAU die Vielfalt der Kabelfreien Baustelle

„Alles geht mit Akku“, sagt Horst W. Garbrecht, CEO von Metabo. Und wie das geht, zeigt der Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller mit seinem breiten Angebot an Akku-Maschinen auf der Messe BAU in München.

Metabo: Mehr Leistung, mehr Freiheit, mehr Möglichkeiten - Metabo präsentiert auf der BAU die Vielfalt der Kabelfreien Baustelle

Schneller Schrauben mit dem SSW 18 LTX 300 BL. Foto: Metabo

Mit dem herstellerübergreifenden Akku-System Cordless Alliance System (CAS) sind professionelle Anwender dabei flexibel wie nie zuvor.

Die Messe BAU ist groß, und das gilt auch für die Anzahl der Hersteller, die hier ihre Neuheiten präsentieren. Für die Elektrowerkzeug-Branche und ihre Kunden bedeutet das: Viele unterschiedliche Maschinen, Akkupacks und Ladegeräte. Das war zumindest bisher so. Aber die Akkupacks, die in diesem Jahr am Stand von Metabo im Einsatz sind, passen auch auf die Maschinen neun weiterer Hersteller. Denn die zehn Elektrowerkzeug- und Maschinenhersteller Metabo, Mafell, Rothenberger, Eibenstock, Eisenblätter, Collomix, Steinel, Haaga, Starmix und Rokamat sind Teil des gemeinsamen Akku-Systems CAS. Basis von CAS ist die Akku-Technologie von Metabo. Mit der aktuellen Generation der Metabo LiHD-Akkupacks bleiben die Nürtinger Technologieführer im Akku-Bereich. Die Akkupacks mit 8.0, 5.5 und 4.0 Amperestunden liefern in Summe bis zu 3.200 Watt. Genug Power also, um selbst bei den härtesten Anwendungen jedes handgeführte Elektrowerkzeug so zu betreiben, dass es keinen Leistungsunterschied zu Kabelmaschinen mehr gibt. „Damit beweisen wir, dass die Kabelfreie Baustelle funktioniert“, sagt Horst W. Garbrecht, CEO von Metabo. „Wir wollen dem Handwerker eine klare Botschaft mitgeben: Alles geht mit Akku, und bei Metabo bist Du dafür an der richtigen Adresse.“

Leistungsstarke Akku-Technologie
„Viele Anwender reagieren immer noch erstaunt, wenn sie erfahren, dass bei Metabo selbst die Akkupacks aus dem Jahr 2009 noch auf jedes aktuelle Werkzeug-Modell und jedes Ladegerät passen. Wir haben eine hundertprozentige Kompatibilität innerhalb unseres Akku-Systems – gestern, heute und morgen“, sagt Garbrecht. Mit CAS seien professionelle Anwender noch flexibler, so Garbrecht. „Sie können mit ein und demselben Akkupack die Akku-Maschinen aller CAS-Partner betreiben. So arbeiten sie schneller und produktiver – und die Arbeit macht kabelfrei einfach mehr Spaß.“

Von Standard- bis Spezialaufgaben
„Die Nachfrage nach Akku-Maschinen steigt kontinuierlich“, sagt Dr. Andreas Siemer, Direktor Produktmanagement & Training bei Metabo. Die Nürtinger reagieren darauf mit einem stetigen Ausbau des Akku-Programms. Schon jetzt bietet Metabo allein im 18-Volt-System mehr als 90 Maschinen, innerhalb CAS stehen Anwendern mehr als 120 Geräte zur Verfügung. „Wir wollen neben allen wichtigen gängigen Maschinen auch immer mehr Spezialmaschinen für unsere Zielgruppen in einer Akku-Variante anbieten“, sagt Dr. Siemer. Insbesondere für die Kernzielgruppen Bauhandwerk und Renovierung sowie Metallhandwerk und -industrie biete Metabo gemeinsam mit den CAS-Partnern das umfangreichste Standard- und Spezialmaschinensortiment im gesamten Wettbewerb an. In Summe könnten so 98 Prozent der Anwendungen auf der Baustelle mit Akku-Maschinen erledigt werden.

Schneller schrauben
Zu den diesjährigen Neuheiten auf der BAU gehören beispielweise der Akku-Schlagschrauber SSW 18 LTX 300 BL und die Akku-Metall-Handkreissäge MKS 18 LTX 58. Wer zum neuen Akku-Schlagschrauber SSW 18 LTX 300 BL greift, erledigt Schraubarbeiten in Beton, Metall oder Holz jetzt so schnell wie nie zuvor. Denn das neueste Kraftpaket von Metabo hat einen bürstenlosen Motor und ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern. „Damit ist der Schlagschrauber für unterschiedlichste Schraubarbeiten in Metall, Beton oder Holz bestens geeignet und dabei noch besonders schnell und effizient“, erklärt Metabo Produktmanager Felix Kaiser. Und trotz einer erheblichen Leistungssteigerung im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der SSW 18 LTX 300 BL besonders kompakt und leicht. Das erleichtert das Arbeiten buchstäblich, etwa bei Arbeiten auf dem Gerüst oder über Kopf.

Flexible Metallbearbeitung
Handlich und kompakt ist auch die neue Akku-Metall-Handkreissäge von Metabo. Doch auch hier trügt das äußere Bild: Die MKS 18 LTX 58 hat ordentlich Durchzugskraft. Die erste Akku-Metall-Handkreissäge aus Nürtingen überzeugt mit einer am Markt einzigartigen Schnitttiefe von 58 Millimetern und besonders präzisen Schnitten. Produktmanagerin Katja Stark weiß: „Mit der neuen Akku-Metall-Handkreissäge sind Anwender besonders flexibel. Die MKS 18 LTX 58 ist die optimale Maschine für alle, die auf der Baustelle mobil bleiben wollen, um die verschiedensten Arten von Metall vor Ort zuzuschneiden oder an einem Werkstück nachzuarbeiten.“

Weniger Kosten, mehr Möglichkeiten
Das Arbeiten mit Akku-Geräten ist nicht nur produktiver – es spart auch Kosten. „Häufig sind Akkugeräte heute nicht mehr teurer als leistungsgleiche Kabelgeräte“, sagt Dr. Andreas Siemer. „Hinzu kommt die Flexibilität im System: Früher musste man zu jedem Gerät Akkus und Ladegerät dazukaufen. Heute reicht die Anschaffung von Akkus und Ladegerät in einer Voltklasse, die Maschinen können beliebig kombiniert werden.“ Innerhalb CAS gelte das nicht nur doppelt, sondern sozusagen gleich zehnfach. „CAS bietet Anwendern die einzigartige Chance, sich bei verschiedenen Herstellern jeweils die besten Werkzeuge für die eigenen Zwecke auszusuchen“, ergänzt Garbrecht. CAS soll professionellen Anwendern künftig noch mehr Möglichkeiten bieten. In den kommenden Jahren solle sich die Kooperation um weitere Partner und damit weitere Spezialisten erweitern. „Unser Ziel ist klar: Wir tun alles, um Handwerkern das Arbeitsleben zu erleichtern“, sagt Garbrecht.

Die Metabowerke GmbH in Nürtingen ist ein traditionsreicher Hersteller von Elekt-rowerkzeugen für professionelle Anwender aus den Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung. Metabo steht für leistungsstärkste Akku-Werkzeuge und ist mit seiner LiHD-Technologie führender Anbieter im Akku-segment. So hat Metabo seine Vision der Kabellosen Baustelle zur Wirklichkeit ge-macht. Unter dem Markennamen Metabo bietet der Vollsortimenter Maschinen und Zubehör für alle gängigen Anwendungen, aber auch Kompetenzprodukte und Sys-temlösungen für spezielle Anforderungen. Das Metabo Programm umfasst außer dem umfangreichen Sortiment an Akkugeräten auch kabelgebundene Netzmaschinen und Druckluftwerkzeuge. 1924 im schwäbischen Nürtingen gegründet, ist Metabo heute ein mittelständisches Unternehmen, das außer am Stammsitz Nürtingen auch im chinesi-schen Shanghai produziert. 25 Vertriebsgesellschaften und mehr als 100 Importeure sichern die internationale Präsenz. Weltweit arbeiten rund 2.000 Menschen für Metabo. Sie haben im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 467 Millionen Euro erwirtschaftet. Mehr über das Unternehmen Metabo und seine Produkte unter www.metabo.com

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CREATIVBAD optimiert Vertriebsprozesse mit neuer CRM-Lösung genesisWorld

CREATIVBAD optimiert Vertriebsprozesse mit neuer CRM-Lösung genesisWorld

(Mynewsdesk) DIEDRICH‘s CREATIV-Bad hat sich für den Einsatz einer neuen CRM-Lösung entschieden. bpi solutions implementiert genesisWorld, die führende Standard-CRM von CAS Software GmbH. CREATIVBAD beabsichtigt mit der neuen Lösung die Prozesse im Verkauf und im Außendienst zu optimieren.

Gegründet wurde DIEDRICH‘s CREATIV-Bad 1996 in Olsberg. Seit 2001 ist der Sitz der Unternehmensgruppe in den eigenen Geschäftsräumen in Hallenberg.

Auf 56.000 m² befinden sich Verwaltungsgebäude und Produktionshallen. Badmöbel von CREATIVBAD stehen für markantes Design und hohe Verarbeitungs-Qualität. Die handwerkliche Fertigung macht es möglich, flexibel auf Kundenwünsche einzugehen. Entwickeln und Herstellen von Sonderanfertigungen sind Bestandteil des Leistungsangebotes. Heute beschäftigt das Familienunternehmen rund 75 Mitarbeiter.

Die Nähe zu den Kunden, sowie die schnelle und flexible Umsetzung auf Marktveränderungen, stehen im Fokus des Unternehmens aus Hallenberg. DIEDRICH‘s CREATIV-Bad hat sich für den Einsatz von genesisWorld entschieden, um mit einer flexiblen Ausrichtung auf die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse noch besser eingehen zu können. Dabei ist der intuitive Zugriff auf stets aktuelle Kundendaten und einheitliche Prozesse das Bestreben im Hause DIEDRICH‘s CREATIV-Bad. Marcus Diedrich, Geschäftsleitung CREATIVBAD stellt fest. „Die Anwendung steht und fällt mit der Akzeptanz der Mitarbeiter, die mit dem System arbeiten. Hier punktet die neue CRM-Lösung. Weniger ist mehr, einfach, schnell und überschaubar.“

Neben den rein funktionalen Anforderungen sind die Mitarbeiter von CREATIVBAD vom Look & Feel der Oberfläche und der einfachen Handhabung begeistert. Die mobile Welt unterstützt den Außendienst in vielfacher Weise. Der Visitenkartenscan wird sofort in Besuchsberichte übernommen. Die Reports sind einfach umzusetzen und die Aktualisierung der Datenfelder ist selbsterklärend. Die Minimalisierung durch schlanke Prozesse wird von den Außendienstmitarbeitern hoch geschätzt. Klare Strukturen, genaue Vorgaben erleichtern Aufnahme, Weiterverfolgung und Auswertungen. So werden Anfragen schnell umgesetzt.

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Über bpi solutions 

Die bpi solutions gmbh & co. kg, Software- und Beratungshaus in Bielefeld, unterstützt ihre Kunden seit Beginn der 1980erJahre erfolgreich mit einem unternehmensüber­greifenden Lösungskonzept von einfach zu bedie­nender Standardsoftware und branchenorientierten Lösungen in der Möbelindustrie, Logistik und anderen Branchen. Das Leistungsspektrum reicht von der Be­ratung, über die Konzeption und die Entwicklung bis zur Integration neuer Anwendungen. Schwerpunkte sind die Optimierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse in Marketing, Verkauf und Service. Grundlage sind die eigenen Produkte und Lösungen in den Bereichen Customer Relationship Manage­ment, Cross Media Publishing, Supplier Relationship Management und integrierten Portallösungen. Die Lösungen helfen schnelle Kommunikationswege aufzubauen und umfassende Informationen sowohl dem Innen- und Außendienst als auch Kunden, Lieferanten und Partnern zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus ist bpi solutions als Systemintegrator in den Bereichen Geschäftsprozess-integration, Dokumenten Management und Archivierung tätig. Ausgangspunkt sind die auf Standardtechnologien basierenden Lösungen führender Hersteller wie CAS Software AG, dataglobal GmbH, Insiders Technologies GmbH, INSPIRE TECHNOLOGIES GMBH, OPTIMAL SYSTEMS GmbH, United Planet GmbH, die nicht nur IT-Systeme integrieren, sondern auch die Geschäftsprozessmodellierung ermöglichen, Prozesse über­wachen und Ergebnisse auswerten, sowie Echtzeitinformationen zur Optimierung der Geschäftsprozesse zur Verfügung stellen. Durch innovative Prozessintegration, effektives Datenmanagement und revisionssicheres Archivieren erreichen Unternehmen signifikante Effizienzsteigerungen und sichern durch vorausschauendes Handeln ihren Wettbewerbsvor­sprung.

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Metabo: Ein Akku für alles – Neun Elektrowerkzeug-Hersteller präsentieren mit CAS ein gemeinsames Akku-System

Doppelte Freiheit für professionelle Anwender in Handwerk und Industrie: Mit dem Akku-System können sie nicht nur kabellos arbeiten, sondern auch die Maschinen verschiedener Hersteller nutzen.

Metabo: Ein Akku für alles - Neun Elektrowerkzeug-Hersteller präsentieren mit CAS ein gemeinsames Akku-System

Ein Akku – mehr als 110 Maschinen. Und das von verschiedenen Herstellern. Foto: Metabo

Von weitem erinnert der thyssenkrupp-Testturm in Rottweil ein bisschen an einen Bohrer. Das passt, findet Horst Garbrecht, Geschäftsführer (CEO) von Metabo. Denn Garbrecht und die Geschäftsführer der Unternehmen Rothenberger, Mafell, Eisenblätter, Collomix, Haaga, Starmix, Eibenstock und Steinel leiten schließlich Elektrowerkzeug- und Maschinenhersteller. In rund 240 Metern Höhe haben die neun Unternehmen zur gemeinsamen Pressekonferenz geladen, um etwas zu präsentieren, das in der Branche bisher einmalig ist – ein herstellerübergreifendes Akku-System.

Die Basis des Cordless Alliance System (CAS) ist die Akku-Technologie von Metabo. Die Nürtinger haben sich in den vergangenen Jahren in diesem Bereich mit einer ganzen Reihe von Innovationen die Technologieführerschaft erobert. Die neueste Generation der Metabo LiHD-Akkupacks liefert in der 18-Volt-Ausführung mit zehn Akku-Zellen bis zu 1.600 Watt Leistung bei einer Kapazität von 8.0 Amperestunden (Ah). „Mit LiHD haben wir selbst für die energieintensivsten Anwendungen genügend Leistung. Deshalb können wir heute jedes handgeführte Elektrowerkzeug als Akku-Maschine bauen – und zwar so, dass sie den Anforderungen professioneller Anwender an Leistung und Ausdauer genügt“, sagt Garbrecht.

Ein System mit großem Anwendernutzen
Die professionellen Anwender habe man auch im Sinn gehabt, als die Idee für CAS entstand. „Wir sprechen intensiv mit den Anwendern über ihre Anforderungen und Wünsche. Und in vielen dieser Gespräche steht ein Wunsch ganz oben: Die Flexibilität, mit nur einem Akku-System und den Maschinen verschiedener Hersteller arbeiten zu können. Bei kabelgebundenen Maschinen ist das ja auch kein Problem, da ist die Steckdose die Universal-Schnittstelle aller Hersteller. Aber die Akku-Systeme der einzelnen Hersteller sind bislang nicht untereinander kompatibel. Das wollen wir zumindest für die Maschinen der CAS-Partner ändern. So haben die Anwender die doppelte Freiheit: Die des kabellosen Arbeitens – und die, Maschinen unterschiedlicher Hersteller wie bei Kabelmaschinen kombinieren zu können“, erklärt Garbrecht den Grundgedanken von CAS. „Dabei wäre aus technischer Sicht keine eigene Marke für die Kooperation notwendig. Die Kompatibilität von Akkupacks, Ladegeräten und Maschinen wäre auch gegeben, wenn alle Hersteller die entsprechenden Komponenten unter ihren angestammten Marken vertreiben würden. Aber natürlich ist die Kooperations-Marke für die Information der Anwender enorm wichtig. Ohne CAS könnten diese ja nicht ohne Weiteres erkennen, welche Hersteller mit demselben Akku-System arbeiten und daher untereinander hundertprozentig kompatibel sind.“

Metabo habe eine gewisse Sonderstellung in der Branche, weil die Nürtinger Generalist und Spezialist in einem seien. Die Marke habe alle Klassiker im Programm, aber für ihre beiden Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung darüber hinaus auch eine ganze Fülle von Speziallösungen und Kompetenzprodukten. Garbrecht: „Aber es gibt eben außer den beiden genannten viele weitere Anwendungen, für die wir selbst keine Speziallösungen haben. Die CAS-Partner schon. Deshalb ist es aus unserer Sicht auch kein Problem, dass einige Kooperationspartner auf den ersten Blick Wettbewerber von uns sind. Zum einen sind die Überschneidungsbereiche sehr klein, und zum anderen vertreiben die Partner ihre Produkte teilweise über ganz andere Handelskanäle als wir. Unsere Vision ist, dass CAS die führende Schnittstelle für die Hersteller der Branche wird, die ihren Zielgruppen exakt auf deren Anforderungen zugeschnittene Speziallösungen und Kompetenzprodukte bietet. Für die großen Anbieter der Branche sind solche Produkte meist wenig interessant, weil sie nicht die Stückzahlen erreichen, die große Generalisten brauchen, um möglichst wirtschaftlich produzieren zu können. Schon jetzt umfasst das Angebot aller CAS-Partner rund 110 Maschinen, und diese Zahl wird sehr schnell weiter wachsen.“

Partnerschaft auf Augenhöhe
„Wir denken im System“, sagt auch Dr. Christian Heine, Geschäftsführer von Rothenberger. „Für die Profis in der SHK-Branche haben wir heute bereits ein umfassendes System an Rohrwerkzeugen. Aber mit CAS können wir ihnen darüber hinaus ein breites Portfolio an weiteren Akku-Maschinen bieten.“ Bei der Wahl des Technologie-Partners habe sich Rothenberger gleich aus mehreren Gründen für Metabo entschieden, sagt Heine: „Metabo hat sich durch die Entwicklungen der vergangenen Jahre die Technologieführerschaft erobert und bietet das aktuell leistungsfähigste System der Branche, das nicht zuletzt in puncto Kompatibilität sehr durchdacht ist. Zudem hat Metabo die ideale Größe, um CAS weiter voranzutreiben: Groß genug, um den nötigen Entwicklungsaufwand leisten zu können – aber mittelständisch geprägt und dadurch schnell und flexibel.“ Auch der partnerschaftliche Gedanke war für Heine entscheidend: „Die Kooperation mit Metabo ist stets auf Augenhöhe. Diese Augenhöhe gestaltet sich dagegen eher schwierig, wenn die Größenunterschiede zwischen den Partnern zu massiv sind.“

Rothenberger ist nicht der einzige CAS-Partner, der punktgenau auf die Anforderungen ganz bestimmter Zielgruppen eingeht. Durch die verschiedenen Kompetenzbereiche der Unternehmen bietet das CAS nicht nur ein breites Angebot, sondern auch einzigartige Speziallösungen für viele Gewerke. Ob die Kappschienen- und Tauchsägen von Mafell, das Akku-Rührwerk von Collomix oder die Heißluftgeräte von Steinel – alle diese Maschinen sind für echte Spezialisten gemacht, und alle Akkupacks und Ladegeräte sind innerhalb des CAS zu 100 Prozent kompatibel.

Extrem leistungsfähige Akku-Technologie
Für viele Kooperationspartner haben Leistung und Kapazität der Akku-Technologie eine entscheidende Bedeutung. „Unsere Putzbearbeitungsmaschinen beispielsweise sind für den harten Baustelleneinsatz gemacht. Dafür war die Akku-Technologie in der Vergangenheit noch nicht leistungsfähig genug“, sagt Hendrik Kreutel, Geschäftsführer des Elektrowerkzeug-Herstellers Eibenstock aus der gleichnamigen Bergstadt in Sachsen. Nicht nur die Putzbearbeitung, „auch heiße Luft zu produzieren, braucht enorm viel Energie“, weiß Steinel-Chef Ingo Steinel. „CAS liefert die passende Akku-Technologie zu den schon von Haus aus sehr technologisch ausgefeilten Steinel-Produkten“, sagt er.

Gemeinsam Stärke zeigen
Leistung und Qualität waren auch für den Oberndorfer Holzhandwerk-Spezialisten Mafell entscheidende Kriterien. „Wir stehen bei unseren Zielgruppen im Ruf, ein Hersteller mit qualitativ erstklassigen Produkten zu sein“, sagt Geschäftsführer Matthias Krauss. „Das müssen wir uns immer wieder hart erarbeiten, und natürlich darf auch ein Akku-Werkzeug von Mafell unsere Kunden und Anwender nicht enttäuschen. Deshalb kommt für uns nur ein Top-System in Frage, und selbst entwickeln können wir das bei unserer Spezialisierung und Unternehmensgröße nicht ohne Weiteres. Aber natürlich wissen wir genau, dass die Anwender unserer Maschinen gerade im Akku-Bereich ein komplettes Programm erwarten, weil sie nicht mit unterschiedlichen Akkupacks und Ladegeräten arbeiten wollen. Als Partner von CAS bieten wir ihnen zusammen mit den Maschinen der anderen Hersteller und auch mit dem breiten Programm von Metabo ein solches System. Nur gemeinsam können wir am hart umkämpften Akku-Markt bestehen“, sagt Krauss.

Die Zukunft liegt im Akku-Segment
Die Akku-Handkehrmaschinen von Haaga liefen auch bisher schon mit Akku, allerdings mit der heute überholten Blei-Gel-Technologie. „Die Akku-Allianz bringt uns einen großen technologischen Fortschritt“, sagt Stefan Sander, Geschäftsführer von Haaga. Auf der anderen Seite erweitern die Kehrmaschinen aus Kirchheim unter Teck das Portfolio der anderen Hersteller um ein Kompetenzprodukt. Im Gegensatz zu Haaga ist der Weg ins Akku-Segment für andere der CAS-Kooperationspartner noch neu. „Wir wollen den Akku-Bereich sukzessive ausbauen“, sagt etwa Gerd Eisenblätter, Chef des gleichnamigen Familienunternehmens aus Geretsried in Bayern. Eisenblätter konzentriert sich auf metallbearbeitende Branchen und geht mit einem Akku-Winkelschleifer und einem Akku-Satinierer an den Start.

Auch für den Gaimersheimer Rührwerk-Spezialisten Collomix ist das Handrührwerk das erste Akku-Produkt. „Collomix arbeitet im Motoren-Bereich schon seit vielen Jahren erfolgreich mit Metabo zusammen. Da war es für uns klar, dass wir auch im Akku-Bereich mit Metabo kooperieren wollen“, sagt Collomix-Chef Alexander Essing.

Beide Seiten profitieren
So versammelt CAS die unterschiedlichsten Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzbereichen. Das erleichtert nicht nur Profis die Arbeit – auch die Unternehmen selbst profitieren von der Akku-Gemeinschaft. Mit den Saugern von Electrostar etwa, die unter dem Markennamen Starmix vertrieben werden, arbeiten Handwerker aus den unterschiedlichsten Branchen. „Wenn diese Handwerker mit unseren Akkupacks auch noch eine ganze Fülle von Elektrowerkzeugen betreiben können, ist das für uns ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt Electrostar-Geschäftsführer Roman Gorovoy.

CAS soll mit weiteren Partnern wachsen
Mit den bisherigen neun Unternehmen solle CAS, so Garbrecht, auch in den nächsten Jahren weiter wachsen und immer mehr kleine und größere Unternehmen im Namen der Akku-Technologie unter einem Dach versammeln. Wie der Turm in Rottweil, in dem sie sich an diesem Tag versammelt haben, setzen die Unternehmen der CAS mit ihrer Akku-Schnittstellenpartnerschaft auf Weitblick und gute Aussichten.

Die Metabowerke GmbH in Nürtingen ist ein traditionsreicher Hersteller von Elektrowerkzeugen für professionelle Anwender aus den Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung. Metabo steht für leistungsstärkste Akku-Werkzeuge und ist mit seiner LiHD-Technologie führender Anbieter im Akkusegment. So hat Metabo seine Vision der Kabellosen Baustelle zur Wirklichkeit gemacht. Unter dem Markennamen Metabo bietet der Vollsortimenter Maschinen und Zubehör für alle gängigen Anwendungen, aber auch Kompetenzprodukte und Systemlösungen für spezielle Anforderungen. Das Metabo Programm umfasst außer dem umfangreichen Sortiment an Akkugeräten auch kabelgebundene Netzmaschinen und Druckluftwerkzeuge. 1924 im schwäbischen Nürtingen gegründet, ist Metabo heute ein mittelständisches Unternehmen, das außer am Stammsitz Nürtingen auch im chinesischen Shanghai produziert. 25 Vertriebsgesellschaften und mehr als 100 Importeure sichern die internationale Präsenz. Weltweit arbeiten knapp 1.900 Menschen für Metabo. Sie haben im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 457,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Mehr über das Unternehmen Metabo und seine Produkte unter www.metabo.com

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bpi solutions präsentiert auf der CeBIT Trusted Solutions für das digitale Business

bpi solutions präsentiert auf der CeBIT Trusted Solutions für das digitale Business

(Mynewsdesk) Die neue CeBIT findet in diesem Jahr vom 11.-15. Juni in Hannover statt und rückt thematisch die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt. bpi solutions ist in Halle 15, F38 am Gemeinschaftsstand des VOI mit zwei Präsentationsplätzen, sowie einem weiteren Präsentationsplatz bei CAS Software in Halle 16, J18 vertreten. Im Focus stehen die Lösungen rund um CRM und ECM, welche von Europas größter Computerzeitschrift COMPUTER Bild als „Trusted Solution 2018“ ausgezeichnet wurden.

Mit einem radikal veränderten Konzept startet am 11. Juni die neue CEBIT. In einer bislang einmaligen Form verbindet die CEBIT Geschäftsanbahnung in der digitalen Wirtschaft mit Festivalelementen. Die neue CEBIT ist Messe, Konferenz und Networking in einem. Inhaltlich präsentiert die neue CEBIT alle Technologien, die die digitale Transformation treiben: Künstliche Intelligenz, Blockchain, Security, IoT und 5G, Human Robotics, VR/AR, Collaboration & Workspace 4.0 und Future Mobility.

bpi solutions, IT-Dienstleister aus Bielefeld, gehört zu den langjährigen Ausstellern der CEBIT. In diesem Jahr präsentiert das Unternehmen ein wahres Feuerwerk an neuen Entwicklungen. Auf der Basis von dg hyparchive (dataglobal), enaio (OPTIMAL SYSTEMS), BPM inspire (Inspire Technologies) und Digital Mailroom und E-Invoice Suite (insiders technologies) stellen die IT-Spezialisten die Umsetzung für digitale Lösungen in den Bereichen DMS, ECM und BPM in der Praxis vor. Zahlreiche erfolgreich umgesetzte Projekte mit Anwendungen wie Insiders Digital Mailroom Suite und Insiders smart INVOICE PILOT SAP stehen für tiefere Einblicke am Stand F38 in Halle 15 bereit, wie z. B. die digitale Personalakte, die Vertragsverwaltung, die digitale Kundenakte oder die Optimierung der Rechnungsverarbeitung.

Im Mittelpunkt stehen die von Europas größter Computerzeitschrift COMPUTER Bild prämierten „Trusted Solutions 2018“ zu CRM und ECM, welche mit sehr hohem Vertrauen und sehr hoher Empfehlung überzeugen. Darüber hinaus werden diese Lösungen für Collaboration & Workspace durch webbasierte Anwendungen für Future Mobility ergänzt, welche im Zusammenspiel mit anderen, im Unternehmen eingesetzten Softwarelösungen interagieren. Stellvertretend für diesen Themenbereich zeigt bpi solutions Beispiele aus der Praxis auf der Basis von dg portal powered by Intrexx vor.

Ferner ist bpi solutions in Halle 16 am Ausstellungsstand J18 der CAS Software AG vertreten und stellt branchenübergreifend mit CAS genesisWorld zahlreiche Möglichkeiten für interaktives Kundenbeziehungsmanagement vor.

„Die Digitalisierung bringt Kunden und Unternehmen auf Augenhöhe. Unsere Lösungen unterstützen Unternehmen mit integrierten Lösungen ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und gewinnbringendes Beziehungsmanagement zu leben“, stellt und Anke Kortkamp, Geschäftsführung bpi solutions, fest. „Als langjährig zuverlässiger IT-Dienstleister erstellen wir überwiegend Lösungen für den Mittelstand. Auf der CEBIT zeigen wir aktuelle Lösungen, hinterfragen Herausforderungen und diskutieren mit unseren Gästen über ihre Anforderungen“, ergänzt Henning Kortkamp, Geschäftsführung bpi solutions.

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Die bpi solutions gmbh & co. kg, Software- und Beratungshaus in Bielefeld, unterstützt ihre Kunden seit Beginn der 1980erJahre erfolgreich mit einem unternehmensüber­greifenden Lösungskonzept von einfach zu bedie­nender Standardsoftware und branchenorientierten Lösungen in der Möbelindustrie, Logistik und anderen Branchen. Das Leistungsspektrum reicht von der Be­ratung, über die Konzeption und die Entwicklung bis zur Integration neuer Anwendungen. Schwerpunkte sind die Optimierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse in Marketing, Verkauf und Service. Grundlage sind die eigenen Produkte und Lösungen in den Bereichen Customer Relationship Manage­ment, Cross Media Publishing, Supplier Relationship Management und integrierten Portallösungen. Die Lösungen helfen schnelle Kommunikationswege aufzubauen und umfassende Informationen sowohl dem Innen- und Außendienst als auch Kunden, Lieferanten und Partnern zur Verfügung zu stellen.

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AFVD im Abseits – doch wer hat schuld ?

Die EM 2018 findet ohne Titelverteidiger Deutschland statt. Es ist das vorläufige Ende eines Machtgerangels auf Weltebene – mit dem AFVD als Verlierer

AFVD im Abseits - doch wer hat schuld ?

Da war die Welt noch in Ordnung. Robert Huber bei der Ankündigung der Football EM 2018 in Frankfurt

Ein Kommentar von American-Football.com Redakteur Markus Schulz

Es ist vollbracht! Der AFVD hat es geschafft, sich und damit den deutschen American Football international ins Abseits zu stellen. Die Europameisterschaft 2018, die eigentlich in Deutschland hätte stattfinden sollen, findet nun in Finnland statt. Und das gänzlich ohne deutsche Beteiligung, ohne den Titelverteidiger auf dem Gridiron.

Vorausgegangen war ein internationales Machtgerangel innerhalb des Football-Weltverbandes IFAF. Doch anstatt sich dem CAS-Urteil ( Court or Arbitration for Sport, Internationaler Sportgerichtshof ) zu beugen und den Weltverband mit Sitz in New York als neues Oberhaupt im Welt-Football zu akzeptieren und sich anzuschließen, setzt der AFVD mit Präsident Robert Huber in einer Grundsatzerklärung auf das „europäische Sportmodell“. In dieser Erklärung verschanzt sich der deutsche Football-Dachverband, der für über 63.000 Mitglieder zuständig ist, hinter so ehrenvollen Aufgaben, wie dem Kampf gegen das Doping und macht der IFAF zum Vorwurf, keinen geregelten Spielbetrieb in ihren Ländern zu betreiben, als Serviceorganisation Leistungen für Spieler und Trainer gegen Entgelt anzubieten und den Weltverband nach Maßgabe des auf Kapitalgesellschaften basierenden amerikanischen Sportmodells auszurichten.

Doch was ist von dem „europäischen Sportmodell“ für den American Football eigentlich noch übrig? Während es fast alle anderen Verbände Europas schafften, sich der IFAF in New York anzuschließen, stellte sich der AFVD schmollend in die Ecke. Es riecht nach Machtverlust auf internationaler Ebene und das schmeckt dem deutschen American Football Verband überhaupt nicht.

Dabei war der Einfluss des AFVD in den vergangenen Jahren auf internationaler Ebene gestiegen. Huber und sein schwedischer Kollege Tommy Wiking (nebenbei lange Zeit Präsident der IFAF in Paris) hatten massiven Einfluss. Wäre da nicht das Fiasko um die abgesagte Weltmeisterschaft 2015 in Schweden gewesen. Wiking hatte eine große Veranstaltung angekündigt, musste dann aber ein halbes Jahr vorher kleinlaut mitteilen, dass sein Verband die Aufgabe doch nicht würde stemmen können. Infolgedessen trat er als Präsident des Weltverbandes zurück, um nur einen Tag später von seinem Rücktritt nichts mehr gewusst haben zu wollen. Doch den Rücktritt vom Rücktritt kassierte der Internationale Sportgerichtshof CAS im Frühjahr diesen Jahres wieder ein, was massiven Machtverlust für die IFAF in Paris und alle ihre Anhänger bedeutete.

Darunter der AFVD, der nicht in der Lage scheint, den Verlust von Macht und Einfluss wie ein guter Verlierer einzustecken. Stattdessen „steht man zum europäischen Sportmodell“, von dem von den größeren europäischen Verbänden nur noch der AFVD und sein italienisches Pendant übrig geblieben sind. Die Frage, wie es in dieser Konstellation überhaupt für die deutsche Nationalmannschaft weitergehen wird, drängt sich dabei auf. In diesem Sommer, wenn Finnland, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Österreich und Frankreich um den EM-Titel kämpfen, ist der Titelverteidiger jedenfalls zum Zuschauen verdammt und mit ihm der deutsche Football-Fan. Fraglich ist, welchen sportlichen Wert eine EM als Einladungsturnier ohne den Titelverteidiger und das zuvor qualifizierte Italien hat.

Der AFVD hat sich derweil schon wieder seiner alltäglichen Arbeit hingegeben und verkündet, dass der German Bowl, der einst vor 30.000 Zuschauern im Hamburger Volkspark ausgespielt wurde und nun im kommenden Oktober zum siebten Mal in Folge im tristen Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Berlin ausgetragen wird, bei Sport1 live übertragen wird. Er flüchtet sich also in seine heile Welt der GFL, dem Aushängeschild des europäischen Vereins-Footballs. Dort, wo man noch Herr im eigenen Hause ist.

Doch auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Wie viele einst ruhmreiche Vereine sind in den letzten Jahren aus finanziellen Gründen in der Versenkung verschwunden? Die Hamburg Blue Devils, die Mönchengladbach Mavericks, die Cologne Falcons, um nur wenige zu nennen. Dem AFVD geht es derweil prächtig und er ist offenbar nicht satt zu bekommen. 2013 klagte der AFVD vor dem Kölner Verwaltungsgericht um Sportförderung durch das deutsche Innenministerium (BMI). Das Urteil damals war ernüchternd für den AFVD und hätte – wäre der Sport in Deutschland doch nur bekannter – zu einem Erdrutsch im Verband führen können, doch heimlich, still und leise nahm kaum jemand Notiz von der Klage, geschweige denn vom Urteil.

Das Gericht hatte damals die Klage abgewiesen weil American Football in Deutschland nicht förderungswürdig sei. Eine Begründung war, dass der Verband genug Geld habe, dieses aber nicht einsetze. In Zahlen: Der AFVD verfügte im Haushaltsjahr 2013 über ein Etatvolumen von etwa 580.000 Euro. Davon wurden für den Leistungssport an Eigenmitteln 31.647,67 Euro eingesetzt, während der Verband von den Leistungssportlern selbst Eigenbeteiligungen von 60.955 Euro eingefordert hatte. Walter Reiterer fasste in seinem Kommentar „End of Game“ auf football-austria.com das Urteil am 9. März diesen Jahres wie folgt zusammen: „Kurz gefasst wurde dem deutschen Footballverband darin mitgeteilt, dass seine Funktionäre derart ungewöhnlich hoch für ihre Tätigkeiten entlohnt werden, so man eigentlich davon ausgehen muss, dass dort nichts mehr gefördert werden muss.“ Anders formuliert: Der AFVD scheint als Selbstbedienungsladen seiner Funktionäre gut zu funktionieren. American Football scheint da nur Mittel zum Zweck.

Doch wo bleibt der Widerstand von der Basis? Von Spielern, die mehrmals in der Woche in Trainingseinheiten und Spielen zum überwiegenden Großteil unentgeltlich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Von all den Ehrenamtlichen in den Vereinen und Landesverbänden, die mit Liebe für ihren Sport einstehen während „oben“ Kasse gemacht wird? Seit zwei Dekaden sitzt Präsident Huber schon an der Macht des deutschen Footballs. Die Entwicklung von American Football in Deutschland in dieser Zeit? Steigende Mitglieder- und Vereinszahlen – ansonsten fristet der Sport weiterhin ein Nischendasein, spielt in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle. Und das zu Boom-Zeiten dank der Free-TV-Präsenz des großen Schlachtschiffes NFL.

Das Interesse an Wachstum dürfte wohl auch begrenzt sein – denn dann müsste man etwas abgeben: Aufgaben, Termine, Einfluss, vielleicht sogar Geld. Da ist man doch froh, dass die GFL unterdessen von der Firma German Football Partners vermarktet wird. Ein Blick ins Impressum verrät den Inhaber: Robert Huber. Man stelle sich vor, der Deutsche Fußball-Bund würde die Rechte am DFB-Pokal über eine Rechteverwertungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH vermarkten, deren rechtlicher Vertreter der DFB-Präsident selbst ist. Er würde sich wohl nicht mehr lange im Amt halten können.

Mittlerweile äußern sich auch etablierte Nationalspieler wie Simon Gavanda kritisch zu dieser Situation. Gavanda hätte gerne seine internationale Karriere mit der EM im eigenen Land ausklingen lassen. Außerdem hätte das deutsche Team nach der Final – Niederlage gegen Frankreich bei den World Games 2047 noch etwas gut zu machen.

In einer aktuellen Stellungnahme bestreitet Huber, das der Verband über das CAS Urteil und die Bestätigung von Richard McLean als neuen legitimen Präsidenten der IFAF bislang informiert wurde. Und er signalisiert gleichzeitig Gesprächsbereitschaft über eine zukünftige Zusammenarbeit, sobald das Urteil vorliegt. Außer der eigenen Ankündigung von Richard McLean, in welcher er sich auf dieses aktuelle Urteil bezieht, gibt es momentan keine weiteren validen Informationen. Von der CAS selbst wurde bislang dazu noch nichts veröffentlicht. Doch genau die Veröffentlichung dieses Urteils wird von allen American Footballfans sehnsüchtig erwartet, damit endlich Klarheit besteht, wo diese Reise hingehen wird.

American-Football.com ist ein Projekt der Ankerwerke GmbH. Dahinter steht ein footballbegeistertes Team um Holger Weishaupt und seine Jungs. Weishaupt hat seit über 30 Jahren mit American Football zu tun, in den 80 iger Jahren als Spieler, danach als Funktionär, Veranstalter und Stadionsprecher

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bpi solutions bot auf dem IT&MEDIA FUTUREcongress Einblicke in das digitale Büro 4.0

bpi solutions bot auf dem IT&MEDIA FUTUREcongress Einblicke in das digitale Büro 4.0

(Mynewsdesk) Unter dem Motto „Business 4.0 – Alles wird digital“ präsentierten am Donnerstag, den 21. September, die rund 100 Aussteller des 2. IT&MEDIA FUTUREcongress ihre Lösungen für die aktuellsten digitalen Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Der Bielefelder IT-Dienstleister bpi solutions war auf gleich zwei Ständen vertreten und zeigte – neben einem breit gefächerten Lösungsportfolio für die Optimierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen – ein Live-Szenario zum Thema Rechnungseingangsworkflow im „FUTURE Office“.

Am Messestand der bpi solutions stand in diesem Jahr vor allem der Preview der brandneuen Version dg hyparchive 10 im Fokus, die bpi dort erstmalig potentiellen Neukunden sowie Nutzern der Vorgängerversionen präsentieren konnte. „Das neue Release beinhaltet zahlreiche Innovationen und Verbesserungen, die wir den interessierten Besuchern in einer Live-Demo an unserem Messestand vorführen konnten“, weiß Marcus Schalk, Leitung BPM & DMS bei bpi solutions, zu berichten. „Dazu zählen eine facettierte Suche über WebClient und Desktop-Anwendung, eine optimierte Unterstützung mobiler Endgeräte durch ein responsives Design sowie die Möglichkeit, die Software komplett über die Tastatur zu steuern, was zur Barrierefreiheit beiträgt. Außerdem können zukünftig E-Mails und Attachments per Drag-and-drop direkt aus Outlook in den Web Client abgelegt werden.“

Das vorgestellte bpi-Portfolio beinhaltete darüber hinaus moderne Lösungen aus den Bereichen Business Communication, Enterprise Content Management sowie dem Kundenmanagement. Große Interesse zeigten die Standbesucher u. a. an dem ECM-System enaio® von OPTIMAL SYSTEMS, der aktuellen CRM-Lösung CAS genesisWorld des Marktführers CAS Software AG, sowie an der Produktpalette für die Klassifizierung und Erkennung von Eingangsbelegen von Insiders Technologies.

Auf der Sonderfläche „FUTURE Office“ führte bpi solutions die Besucher durch einen komplett elektronischen Rechnungsdurchlauf und zeigte, wie dieser mit Hilfe moderner Digitalisierungstechniken auf Basis von BPM inspire und smartFIX effizient und automatisiert gestaltet werden kann.

Die Software-Lösung BPM inspire stand erneut am frühen Nachmittag beim Vortrag der bpi solutions im Mittelpunkt. Unter dem Thema „Machen Sie kurzen Prozess – Geschäftsabläufe leistungsfähiger gestalten“ erstellte der Referent und BPM-Experte Dr. Michael Otte live per Rapid Prototyping ein neues Prozessmodell, überführte es in die Automatisierung und gestaltete passende Browseroberflächen dazu, so dass nach ca. 15 Minuten eine funktionsfähige Anwendung ohne Programmierung entstand. So brachte er den Zuhörern die verschiedenen Module und Funktionen der Software-Lösungen einfach und nachvollziehbar näher.

„Obwohl wir Kunden in ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern haben, ist für uns als Bielefelder IT-Softwarehaus die Teilnahme an regionalen Events ein Muss. Viele Unternehmen schätzen kurze Wege und den direkten Kontakt, weshalb sie sich bewusst für einen Dienstleister aus ihrer Nähe entscheiden“, schildern Anke und Henning Kortkamp, Geschäftsführung bpi solutions. „Darüber hinaus nutzen wir den Netzwerkcharakter der Messe, pflegen bestehende Geschäftsbeziehungen und kommen mit potentiellen neuen Partnern in Kontakt.“

Die Digitalisierung des Unternehmensalltags ist für alle Akteure längst vom optionalen Trend zur aktuellen Herausforderung geworden. Digitale Dokumente und Schriftverkehre müssen revisionssicher archiviert, Prozesse abteilungsübergreifend automatisiert werden. Mit dem IT&MEDIA FUTUREcongress haben die Veranstalter daher eine in Ostwestfalen-Lippe einzigartige Kommunikationsplattform geschafften, um sich unter anderem zu den Themenbereichen Prozessoptimierung, IT-Infrastruktur, Weiterbildung und Recruiting, Cyber Security sowie Online-Marketing und Vertriebsoptimierung auszutauschen und die passende IT-Unterstützung aus der Region zu finden.

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Über bpi solutions 

Die bpi solutions gmbh & co. kg, Software- und Beratungshaus in Bielefeld, unterstützt ihre Kunden seit Beginn der 1980erJahre erfolgreich mit einem unternehmensüber­greifenden Lösungskonzept von einfach zu bedie­nender Standardsoftware und branchenorientierten Lösungen in der Möbelindustrie, Logistik und anderen Branchen. Das Leistungsspektrum reicht von der Be­ratung, über die Konzeption und die Entwicklung bis zur Integration neuer Anwendungen. Schwerpunkte sind die Optimierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse in Marketing, Verkauf und Service. Grundlage sind die eigenen Produkte und Lösungen in den Bereichen Customer Relationship Manage­ment, Cross Media Publishing, Supplier Relationship Management und integrierten Portallösungen. Die Lösungen helfen schnelle Kommunikationswege aufzubauen und umfassende Informationen sowohl dem Innen- und Außendienst als auch Kunden, Lieferanten und Partnern zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus ist bpi solutions als Systemintegrator in den Bereichen Geschäftsprozess-integration, Dokumenten Management und Archivierung tätig. Ausgangspunkt sind die auf Standardtechnologien basierenden Lösungen führender Hersteller wie CAS Software AG, dataglobal GmbH, Insiders Technologies GmbH, INSPIRE TECHNOLOGIES GMBH, OPTIMAL SYSTEMS GmbH, United Planet GmbH, die nicht nur IT-Systeme integrieren, sondern auch die Geschäftsprozessmodellierung ermöglichen, Prozesse über­wachen und Ergebnisse auswerten, sowie Echtzeitinformationen zur Optimierung der Geschäftsprozesse zur Verfügung stellen. Durch innovative Prozessintegration, effektives Datenmanagement und revisionssicheres Archivieren erreichen Unternehmen signifikante Effizienzsteigerungen und sichern durch vorausschauendes Handeln ihren Wettbewerbsvor­sprung.

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Bundesgerichtshof zum Sportrecht

Schiedsvereinbarung zum CAS wirksam

Bundesgerichtshof zum Sportrecht

Dr. Marius Breucker – Rechtsanwälte Wüterich Breucker

Mit Urteil vom 7. Juni 2016 im Schadensersatzprozess der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein gegen den Eisschnelllauf-Weltverband International Skating Union (ISU) entschied der erste Senat des Bundesgerichtshofs, dass die zwischen der Athletin und der ISU geschlossene Schiedsvereinbarung wirksam sei und einer Klage vor staatlichen Gerichten entgegenstehe. Damit widersprach der Bundesgerichtshof der Einschätzung des Kartellsenates des Oberlandesgerichts München. Dieser hatte die Klage der Athletin für zulässig erachtet. Die Einrede der Schiedsgerichtsbarkeit stehe, so das OLG, nicht entgegen, da die zwischen der Athletin und der ISU geschlossene Schiedsvereinbarung wegen Verstoßes gegen zwingendes Kartellrecht unwirksam sei.

OLG München: Schiedsvereinbarung wegen Kartellrechtsverstoß unwirksam

Das Oberlandesgericht München bewertete den faktischen Zwang der Athletin eine Schiedsvereinbarung abzuschließen, als Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung des Verbandes. Der Münchner Senat bejahte zwar die Notwendigkeit einheitlicher (Sanktions-) Verfahren im internationalen Sport. Er sah aber die Rechte der Athleten in der derzeitigen Ausgestaltung des Schiedsverfahrens vor dem Internationalen Sportschiedsgericht CAS in Lausanne nicht hinreichend gewahrt. Die Parteien des Schiedsverfahrens müssen dort jeweils einen Schiedsrichter aus der geschlossenen Schiedsrichterliste des CAS ernennen. Die Zusammensetzung der Liste obliegt dem International Council of Arbitration für Sport (ICAS). In diesem 20-köpfigen Gremium stellen die internationalen und nationalen Olympischen Komitees sowie die internationalen Spitzenverbände zwölf Vertreter. Diese Zwölf ernennen vier Athletenvertreter. Die so gebildeten sechzehn Vertreter ernennen vier unabhängige Mitglieder. Aufgrund des zahlenmäßigen Übergewichts der Sportorganisationen, die in Dopingstreitverfahren auch für die Verfolgung und Sanktionierung von Dopingverstößen zuständig sind, könne der Eindruck entstehen, dass die Schiedsrichter auf der Liste nicht gänzlich neutral seien. Verstärkt werde dieser Effekt durch den Umstand, dass der Vorsitzende des Schiedsgerichts in Berufungsverfahren jeweils durch den Präsidenten der Berufungsabteilung des CAS ernannt wird. Der Präsident der Berufungsabteilung seinerseits wird wiederum vom ICAS ernannt, in dem die Sportorganisationen ein Übergewicht haben. Dies führe in Summe dazu, dass das derzeitige Verfahren zugunsten des internationalen Sports ausgestaltet sei, ohne dass hierfür ein sachliches Erfordernis bestehe. Könnte der einzelne Sportler frei wählen, so würde er sich – so die Kontrollüberlegung des Oberlandesgerichts München – nicht für ein Schiedsverfahren in der derzeitigen Form entscheiden. Im Ergebnis verstoße die derzeitige Ausgestaltung des Schiedsverfahrens gegen deutsches Kartellrecht, so dass die zugrundeliegende Schiedsvereinbarung nichtig sei.

Bundesgerichtshof: CAS als „echtes“ Schiedsgericht

Der Bundesgerichtshof hielt dagegen die Schiedsvereinbarung für wirksam. Der CAS sei ein „echtes“ Schiedsgericht im Sinne der Zivilprozessordnung und könne daher an die Stelle der staatlichen Gerichtsbarkeit treten. An der Qualität eines „echten“ Schiedsgerichts fehle es zwar, wenn die Schiedsrichter nicht unabhängig seien, insbesondere wenn die Mitglieder des Spruchkörpers allein oder überwiegend von einer Partei bestimmt werden oder wenn die Streitbeteiligten keinen paritätischen Einfluss auf die Besetzung des Spruchkörpers haben. Durch die Zusammensetzung des ICAS habe der organisierte Sport zwar ein Übergewicht; dieses bestehe aber nicht zugunsten des Einzelnen, am konkreten Verfahren beteiligten Sportverbandes, hier der ISU. Denn diese habe als einzelner Verband keinen konkreten Einfluss auf die Auswahl der Schiedsrichter auf der CAS-Liste. Dies folge daraus, dass Verbände und Athleten nicht in zwei unterschiedlichen Lagern stünden. Vielmehr decke sich das grundsätzliche Interesse der Verbände und der Sportler an einem dopingfreien Sport.

BGH: Kein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung

Die Schiedsvereinbarung verstößt nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht gegen Kartellrecht. Zwar organisiere die ISU als einziger Verband Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften und sei daher ein Monopolverband. Als solcher dürfe die ISU ihre marktbeherrschende Stellung nicht missbrauchen. Ob in dem Verlangen einer bestimmten Schiedsvereinbarung als Teilnahmevoraussetzung ein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung liege, sei durch eine umfassende Interessenabwägung zu ermitteln. Diese falle hier zugunsten des Verbandes aus. Zwar könne sich der betroffene Sportler auf die Berufsfreiheit nach Artikel 12 Abs. 1 Grundgesetz und den Justizgewährungsanspruch nach Artikel 19 Abs. 4 Grundgesetz berufen; demgegenüber überwiege aber das durch Artikel 9 Abs. 1 Grundgesetz geschützte Interesse des Sportverbandes an einem effektiven Anti-Dopingkampf.

BGH: Athlet handelt fremdbestimmt, aber nicht unfreiwillig

Die Schiedsvereinbarung sei, so der BGH, auch nicht deshalb unwirksam, weil es an der Freiwilligkeit bei der Unterzeichnung fehle. Zwar sei die Athletin verpflichtet, die Vereinbarung zu unterzeichnen, wenn sie an der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft teilnehmen will. Ein unmittelbarer Zwang zur Unterzeichnung, der eine Unfreiwilligkeit begründe, folge hieraus jedoch nicht. Die Unterzeichnung der Schiedsvereinbarung durch die Athletin sei zwar fremdbestimmt, aber nicht „unfreiwillig“ gewesen. Die Schiedsvereinbarung sei daher nicht wegen fehlender Freiwilligkeit unwirksam.

Auf den vom Oberlandesgericht München thematisierten Aspekt der Ernennung des Vorsitzenden durch den Präsidenten der Berufungsabteilung des CAS geht der Bundesgerichtshof nicht näher ein. Vielmehr geht er in seiner Entscheidung – abweichend von den Statuten des CAS – davon aus, dass der Vorsitzende des Schiedsgerichts in erster Linie durch die von den beiden Parteien bestimmten Schiedsrichter ernannt werde und der Präsident der Berufungsabteilung lediglich zuständig sei, wenn sich die beiden übrigen Schiedsrichter nicht einigen könnten.

BGH: Übergeordnetes gemeinsames Interesse an effektivem Anti-Dopingkampf

Im Ergebnis stellt der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung weniger auf die konkrete Konstellation ab, in der sich die ISU und die Athletin als zwei verschiedene Parteien in der Rolle des (An-) Klägers und der Beklagten gegenüberstanden. Vielmehr nimmt der Bundesgerichtshof das Gesamtsystem der Sportgerichtsbarkeit in den Blick. Gegenstand der Betrachtung und Bewertung ist demnach nicht die kontradiktorische Stellung im einzelnen Verfahren, sondern das übergeordnete Interesse aller am Sport Beteiligten an einem funktionierenden Anti-Dopingsystem einschließlich entsprechender Sanktionsverfahren. Auf dieser (Abstraktions-) Ebene geht der Bundesgerichtshof davon aus, dass sich die Interessen von Sportverbänden und Athleten nicht im Sinne zweier gegensätzlicher „Lager“ gegenüberstehen. Das Oberlandesgericht München stellte dagegen in seiner Betrachtung auf die konkrete Konstellation ab und sah dabei die paritätische Besetzung des Schiedsgerichts aufgrund des strukturellen Übergewichts der Sportverbände gefährdet. Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs ist der zivilrechtliche Instanzenzug abgeschlossen. Möglich bleibt eine Verfassungsbeschwerde.

Weitere Informationen zur Pressemeldung “ Bundesgerichtshof zum Sportrecht: Schiedsvereinbarung zum CAS wirksam“ sind zu finden unter:

http://de.slideshare.net/MariusBreucker/bundesgerichtshof-zum-sportrecht

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Wüterich Breucker zählt zu den ersten Adressen alteingesessener Stuttgarter Kanzleien für Zivil- und Wirtschaftsrecht. Die derzeit sieben Anwälte betreuen unternehmerische und private Mandanten umfassend in allen zivilrechtlichen Fragen. Schwerpunkte sind Vertrags- und Wirtschaftsrecht, Arbeits-, Handels- und Gesellschaftsrecht, Bau- und Architektenrecht, Familien- und Erbrecht einschließlich Testamentsvollstreckung, Bank- und Kapitalmarktrecht, Schiedsverfahren sowie Vereins- und Sportrecht. Neben der rechtlichen Beratung und Vertragsgestaltung vertritt die Kanzlei ihre Mandanten bundesweit vor Gerichten und in nationalen und internationalen Schiedsverfahren. Wüterich Breucker gilt als Kanzlei mit ausgewiesener Expertise und Erfahrung in Zivilprozessen und Schiedsverfahren. Die Kanzlei geht auf das Jahr 1924 zurück und verbindet Fleiß und Zuverlässigkeit mit Freude an kreativer juristischer Gestaltung und innovativer Problemlösung. Die Anwälte beteiligen sich als Lehrbeauftragte, Referendarausbilder und Prüfer im Staatsexamen an der Ausbildung junger Juristen und mit zahlreichen Publikationen an der rechtswissenschaftlichen Diskussion.

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Starkes Gütesiegel „Software Made in Germany“ – BMWi verlängert Schirmherrschaft

Starkes Gütesiegel "Software Made in Germany" - BMWi verlängert Schirmherrschaft

Gütesiegel Software Made in Germany

Seit 5 Jahren ist die Initiative des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) „Software Made in Germany“ nun auf Erfolgskurs: 280 Produkte von 195 Unternehmen wurden bislang ausgezeichnet.

Bereits zum dritten Mal in Folge übernimmt nun das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Schirmherrschaft für „Software Made in Germany“. Das BMWi schätzt die Initiative als einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Digitalisierung. Denn ein starker deutscher IT-Mittelstand ist wesentliche Voraussetzung dafür, dass Deutschland die Digitalisierung erfolgreich umsetzt und von ihr profitiert.

„Wir freuen uns über die Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums durch die Verlängerung der Schirmherrschaft“ erklärt Martin Hubschneider, Vizepräsident des BITMi und Vorstandsvorsitzender der CAS Software AG. „Genau wie das BMWi sehen wir den IT-Mittelstand als einen entscheidenden Akteur für die erfolgreiche Digitalisierung in Deutschland. IT-Mittelständler können mit ihren Lösungen „Made in Germany“ Enabler des anwendenden Mittelstands sein und ihn auf Augenhöhe in die Digitalisierung begleiten.“

Gemeinsam mit dem Schwestersiegel „Software Hosted in Germany“ bildet die Initiative „Software Made in Germany“ für Software-Anbieter ein starkes Paket, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Zusätzlich hat der BITMi auf der CeBIT für Hosting-Anbieter das Siegel „Software Hosted in Germany – Partner“ gestartet. Hier können sich deutsche Unternehmen auszeichnen lassen, die Cloud- und Hosting-Lösungen in Deutschland selbst anbietet und somit dem deutschen Recht, insbesondere dem deutschen Datenschutzrecht, BGB und HGB, zu unterliegen. Damit stellen sie die geeignete Infrastruktur zur Verfügung, mit der ihre Kunden problemlos das Gütesiegel „Software Hosted in Germany“ beantragen können.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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CAS Software präsentiert CRM­Highlights für mehr Customer Centricity

Premiere auf der CeBIT: Neue app­basierte CRM­Cloudlösung für kleine Unternehmen

CAS Software präsentiert CRM­Highlights für mehr Customer Centricity

(Mynewsdesk) Karlsruhe, 29.02.2016. Im Zeichen von Customer Centricity präsentiert die CAS Software AG Lösungen für kundenzentriertes Beziehungsmanagement. Vorgestellt wird eine neue app­basierte CRM­Cloudlösung für kleine Unternehmen auf Basis der CAS SmartDesign weiteren Highlights gehören neue Funktionen der branchenübergreifenden CRM­Lösung für den Mittelstand CAS genesisWorld. Hersteller variantenreicher Produkte erfahren, wie sie mit dem CAS Configurator Merlin Produktwissen bündeln und bis zu 90 Prozent Zeit bei der Angebotserstellung einsparen. CAS Software und Partner sind von 14. bis 18. März 2016 in Halle 4, Stand A28, auf der CeBIT in Hannover vertreten.

CeBIT­Besucher haben als erste die Möglichkeit, die neue app­basierte CRM-Cloudlösung live kennenzulernen: „Es handelt sich um eine smarte Lösung explizit für kleine, besonders kundenorientierte Unternehmen, die eine CRM­Lösung mit intuitiver Bedienung, Flexibilität und vertrauenswürdiger Datenspeicherung zu einem günstigen Preis benötigen – egal, ob auf dem PC, Notebook, Tablet, Phone oder auf der SmartWatch“, kündigt Martin Hubschneider, Vorstandsvorsitzender der CAS Software AG, an. „Unser Ziel ist es, kleine Unternehmen mit dieser faszinierend einfachen CRM-Software ‚Made in Germany‘ zu begeistern, die das beste Preis­/Leistungsverhältnis mit zertifizierter Datensicherheits­Kriterien im Markt verbindet“, erklärt Martin Hubschneider. Die Daten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren und nach deutschen Datenschutzbestimmungen gespeichert und vor dem Zugriff Dritter geschützt.

Mobiles CRM auf Basis der SmartDesign

Wie die mobilen Lösungen der Komplettlösung CAS genesisWorld basiert die neue CRM­Cloud-Anwendung für kleine Unternehmen auf der weltweit einzigartigen SmartDesignSmartDesign®-Technologie. Sie ermöglicht Anwendern das nahtlose Arbeiten und Wechseln zwischen iOS, Android oder Windows­Geräten und berücksichtigt sogar Offline­Szenarien. Hinzu kommt, dass die Apps für die Anwender individuell zusammengestellt und angepasst werden können, um das optimale Nutzenerlebnis zu erreichen.

Preview auf CAS genesisWorld x8

Zu den neuen Möglichkeiten der im Frühjahr 2016 erwarteten Version x8 von CAS genesisWorld, der Komplettlösung für den Mittelstand, gehört die intelligente Volltextsuche SmartSearch 3.0. Sie revolutioniert die Recherche in CRM­ und xRM­Systemen und erlaubt bereits während der Texteingabe das blitzschnelle Auffinden von Informationen vergleichbar zur Google­Suche. Neben allen Daten im CRM­System lässt sich jetzt nach Dokumenteninhalten in PDFs und Word­Dokumenten recherchieren. Die Suchkriterien werden in der neuen Version unternehmensspezifisch anpassbar sein.

Dynamische Auswertungs­ und Filtermöglichkeiten in der Cloud und mit Microsoft Office-
Integration

Die Web­Variante von CAS genesisWorld Web bietet neue Reporting­Möglichkeiten: Sämtliche Auswertungen von Kunden­ und Projektdaten lassen sich per Drag & Drop dynamisch erstellen – zum Beispiel in Form von Pivot­Tabellen. Die erweiterten Filtermöglichkeiten schaffen auch die Grundlage für die kundenorientierte Kommunikation per Brief und E­Mail. Hinzu kommen professionelle Funktionen im Bereich Projekt­, Vertriebs­ und Servicemanagement für reibungslose Prozesse, Ressourcenplanung, Zeit-und Spesenerfassung.

Produktkonfiguration bündelt Produktwissen

Die auf dem Markt einmalige Kombination der CRM­Lösung CAS genesisWorld und dem auch mobil einsetzbaren Produktkonfigurator CAS Configurator Merlin sorgt für einen durchgängigen Vertriebsprozess und spart bis zu 90 Prozent Zeit bei der Angebotserstellung für variantenreiche Produkte. Der Konfigurator sorgt zum Beispiel in den Bereichen Maschinen­ und Anlagenbau dafür, dass das umfangreiche Produktwissen zentral im Unternehmen dokumentiert, angepasst und erweitert werden kann. So können Unternehmen zum Beispiel regionale Anpassungen ihres Produktportfolios schnell und fehlerfrei umsetzen.

Internationaler Einsatz

Ein Partnernetzwerk in über 30 Ländern, darunter in Österreich und der Schweiz, die Verfügbarkeit der Software in 11 Sprachen sowie die Unicodefähigkeit gewährleisten die Nutzung von CAS Produkten rund um den Globus.

Die CAS Software AG mit ihren Partnern auf der CeBIT 2016:
Halle 4, Stand A28

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=== CAS Software stellt auf der CeBIT app-basierte CRM & xRM-Lösungen auf Basis der weltweit einzigartigen SmartDesign-Technologie vor. (Bild) ===

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Die CAS Software AG wurde 1986 von Martin Hubschneider und Ludwig Neer gegründet. Heute ist das Unternehmen mit der Mission Passion for Customer Centricity deutscher CRM­Marktführer für den Mittelstand und Pionier für xRM, dem universellen Beziehungsmanagement der nächsten Generation. Das Produktportfolio umfasst CRM­Systeme, xRM­Lösungen und spezielle Branchenlösungen, mit denen Unternehmen und Organisationen erfolgreiche und nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufbauen, das Unternehmenswissen besser nutzen und die Effizienz ihrer Mitarbeiter steigern. Über 250.000 Anwender arbeiten täglich mit Produkten der CAS Software.

Die Karlsruher CRM­ und xRM­Spezialisten engagieren sich in zahlreichen Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene. Für seine innovative Produktpalette und sein Engagement im Mittelstand hat das Unternehmen mehrere Auszeichnungen und Preise erhalten u.a. als Gesamtsieger bei TopJob als Arbeitgeber des Jahres“ und Gesamtsieger bei Top100 als „Innovator des Jahres“. 2016 wurde CAS Software bundesweit als bester IT­Arbeitgeber ausgezeichnet.

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