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WhatsApp vom Chef: Droht Kündigung, wenn man nicht antwortet?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

WhatsApp vom Chef: Droht Kündigung, wenn man nicht antwortet?

Fachanwalt Bredereck

Feierabend. Man entspannt sich grad auf dem Sofa, erholt sich vom Stress des Tages, da macht das Handy „Pling“. Es ist nicht der Kumpel, nicht die Freundin, es ist – der Chef. Mit einer WhatsApp-Nachricht fragt er nach etwas Dienstlichem. Der Puls geht hoch, der Körper verspannt, und die schöne Abendstimmung ist dahin. Die meisten Arbeitnehmer gehen ran. Was aber, wenn man nicht antwortet, unerreichbar bleibt für den Chef während der Freizeit? Riskiert man dafür eine Abmahnung, eine verhaltensbedingte oder fristlose Kündigung?

Arbeitsrechtlich gesehen ist der Fall einfach: Ohne eine entsprechende Verpflichtung im Arbeitsvertrag muss der Arbeitnehmer nicht auf die Nachricht antworten, er muss sie nicht lesen, er muss auch kein WhatsApp haben. Freizeit ist Freizeit. Punkt. Darin liegt kein Kündigungsgrund, auch eine Abmahnung darf es dafür nicht geben; das ist die rechtliche Seite. Etwas Anderes ist die soziale Seite: In vielen Fällen wird erwartet, dass man erreichbar ist. Wie jede Beziehung ist auch die zum Chef keine Einbahnstraße.

Versetzen Sie sich in die Lage des Chefs: Er arbeitet bis spät in die Nacht und braucht Ihre Hilfe. Antworten Sie nicht, wird er nicht erfreut sein. Vielleicht bekommt er deswegen richtigen Ärger. In einem Kleinbetreib kann es dann passieren, dass er dem Mitarbeiter plötzlich kündigt. Begründen muss der Chef die Kündigung nicht, Mitarbeiter genießen in Kleinbetrieben nur in seltenen Fällen Kündigungsschutz. Auch Mitarbeiter in der Probezeit können ohne Begründung gekündigt werden. Mitarbeiter eines Kleinbetriebes sind am ehesten angewiesen auf das Vertrauen des Chefs: Gegen eine Kündigung in einem Kleinbetrieb oder eine Probezeitkündigung hat man oft schlechte Karten. Auf die WhatsApp sollte man also lieber antworten, wenn man am Job hängt.

Aber auch bei einem größeren Betrieb kann man wegen „atmosphärischer Störung des Arbeitsverhältnisses“ schnell auf die Abschussliste kommen. Die Folge: betriebsbedingte Kündigung. Dagegen kann man allerdings wirkungsvoll vorgehen! In Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern gilt regelmäßig das Kündigungsschutzgesetz, es schützt Arbeitnehmer vor ungerechtfertigten Kündigungen, wer sich dagegen wehrt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht, hat oft gute Chancen vor dem Arbeitsgericht. Mit einer Kündigungsschutzklage kann man sich zurückklagen auf seinen alten Arbeitsplatz, oder eine hohe Abfindung aushandeln. Bei einer betriebsbedingten Kündigung macht der Chef häufig Fehler: Beispielsweise bei der Sozialauswahl, bei der Wahl des mildesten Mittels, oder bei den Form-Vorschriften.

Hat Ihre Kündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg? Gern bespreche ich das mit Ihnen in einem persönlichen Erstberatungs-Gespräch unter 030.40004999. Rufen Sie mich gern an und ich sage Ihnen kostenlos und unverbindlich, welche Chancen Ihre Klage gegen die Kündigung hat und welche Abfindung realistisch ist. Auf Ihren Anruf freue ich mich!

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In der Zwickmühle: Was kranke Arbeitnehmer beachten müssen

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

In der Zwickmühle: Was kranke Arbeitnehmer beachten müssen

Fachanwalt Bredereck

Wann riskiere ich eher eine Kündigung? Wenn ich mich arbeitsunfähig krankschreiben lasse? Oder wenn ich krank zur Arbeit gehe und dann etwas falsch mache? Was Arbeitnehmer eher zu befürchten haben: eine Kündigung wegen Krankheit oder die verhaltensbedingte oder fristlose Kündigung wegen Fehler bei der Arbeit, erklärt Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck.

Wer arbeitsunfähig krankgeschrieben ist, darf der Arbeit fernbleiben. Und er muss es sogar! Wer sich mit einer Erkrankung zur Arbeit schleppt und dort deshalb Fehler macht, riskiert eine Kündigung! Aber riskiert man die Kündigung nicht auch, wenn man sich häufig Krank meldet? Schließlich ist die Kündigung wegen häufiger Kurzzeiterkrankung unter bestimmten Umständen erlaubt. Wo gehen Arbeitnehmer, die ohnehin auf einer „Abschussliste“ stehen, das höhere Risiko ein: Wenn sie sich krankschreiben lassen? Oder wenn sie nicht fit zur Arbeit gehen?

Wer sich wiederholt krankschreiben lässt, zieht nicht selten den Zorn des Chefs und der Mitarbeiter auf sich, das ist richtig. Und manch ein Arbeitgeber wird sich sagen: „Jetzt reicht“s mir, den werfe ich jetzt raus!“ Doch so einfach ist das nicht. Eine Kündigung wegen Krankheit geht nur unter sehr engen Voraussetzungen, der Kündigungsschutz vor krankheitsbedingten Kündigungen ist sehr stark. Wenn der Arbeitnehmer bei den Formalitäten rund um die Krankmeldung alles richtigmacht und sich zuhause von seiner Krankheit erholt, dann hat der Arbeitgeber regelmäßig nur dann eine Chance, den Arbeitnehmer wegen einer Kurzzeiterkrankung zu kündigen, wenn man mehrere Jahre hintereinander mehr als 6 Wochen im Jahr gefehlt hat.

Andersherum stehen die Karten deutlich schlechter für den Arbeitnehmer: Erscheint er nicht fit zur Arbeit und macht er dort Fehler, weil er unkonzentriert ist oder müde, ist das Risiko einer Kündigung deutlich höher. Wer arbeitsunfähig ist und bei der Arbeit einen Fehler macht, begeht regelmäßig eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung, für die er zumindest eine Abmahnung erhalten kann. Bei schwerwiegenden Verstößen droht sogar eine verhaltensbedingte oder fristlose Kündigung. Wer auf der „Abschussliste“ steht und bereits eine oder mehrere Abmahnungen hat, der sollte daher besonders aufpassen und sich nicht scheuen, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreichen, wenn man tatsächlich arbeitsunfähig krank ist. Jeder Arbeitnehmer, der zur Arbeit geht, obwohl er arbeitsunfähig ist, geht ein hohes Risiko ein!

Arbeitnehmer, die eine Kündigung wegen Krankheit erhalten, haben oft gute Karten. Man sollte sofort zum Anwalt gehen und sich eine Strategie überlegen. In vielen Fällen ist die Kündigung angreifbar. Mit einer Kündigungsschutzklage kann der Arbeitnehmer Druck aufbauen und sich auf seinen alten Arbeitsplatz zurückklagen, oder eine hohe Abfindung verhandeln! Auch bei einer verhaltensbedingten oder fristlosen Kündigung hat man nicht selten gute Chancen. Denn der Arbeitgeber kann auch da viel falsch machen: Besonders, wenn das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist!

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Ist Ihr Arbeitsplatz in Gefahr? Legt man Ihnen nahe, selbst zu kündigen? Oder bietet man Ihnen einen Aufhebungsvertrag an? In diesen Fällen sollten Sie schnell handeln und einen Experten im Kündigungsschutzrecht aufsuchen! Rufen Sie mich gern an unter 030.40004999. Gern bespreche ich mit Ihnen, welche Strategie für Sie am besten ist, ob eine Kündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg hat und welche Abfindung realistisch ist. Auf Ihren Anruf freue ich mich!

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Weihnachtsshopping im Internet: Wenn sich private Pakete am Arbeitsplatz stapeln

R+V-Infocenter: Arbeitnehmer sollten vorher um Erlaubnis fragen

Weihnachtsshopping im Internet: Wenn sich private Pakete am Arbeitsplatz stapeln

Wiesbaden, 30. November 2017. Geschenke mit einigen Klicks bestellen: Gerade in der Adventszeit boomt der Onlinehandel. Doch wer sich private Pakete ungefragt ins Büro schicken lässt, kann sich viel Ärger einhandeln, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Zur Sicherheit um Erlaubnis fragen
Pakete am Arbeitsplatz in Empfang nehmen: Das ist zeitsparend und praktisch, besonders wenn zuhause niemand dem Paketboten öffnen kann. Viele Unternehmen dulden diese privaten Lieferungen, solange der Aufwand dafür im Rahmen bleibt. Vor der ersten Bestellung an die Unternehmensadresse sollten Arbeitnehmer jedoch klären, ob das erlaubt ist. Einen rechtlichen Anspruch darauf haben sie nicht. „Der Arbeitgeber kann durch sein Weisungsrecht frei bestimmen, ob er private Paketbestellungen an die Betriebsadresse zulässt oder nicht“, sagt Axel Döhr, Arbeitsrechtsexperte beim R+V-Infocenter.

Abmahnung möglich
Das bedeutet: Hat der Chef ausdrücklich ein Verbot ausgesprochen, müssen sich die Arbeitnehmer daran halten. Ansonsten droht ihnen eine Abmahnung – und im Wiederholungsfall sogar die Kündigung. „In einigen Unternehmen finden sich solche Angaben in der Betriebsordnung“, so R+V-Experte Döhr. „Wenn private Angelegenheiten generell verboten sind, gilt das auch für die Zustellung privater Pakete.“

Die Paketzusteller haben jedoch darauf reagiert, dass nicht alle Berufstätige so einfach eine Lieferadresse angeben können. Sie bieten die Möglichkeit, Pakete an Packstationen, an Nachbarn, an sichere Ablageorte zu Hause oder zu Wunschterminen zu liefern.

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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Erreichbarkeit für den Chef im Urlaub

Schutz vor digitalem Stress – Unternehmen müssen betriebliche Regelungen treffen

Erreichbarkeit für den Chef im Urlaub

30 Prozent der Beschäftigten müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein.

Endlich Urlaub! Ferien vom Alltag und von der Arbeit. Doch jeder dritte Arbeitnehmer hat sein Diensthandy oder Laptop mit im Reisegepäck. 30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein, so das Ergebnis des Randstad Arbeitsbarometers (Q2/2015). Fast 59 Prozent führen in dieser Zeit berufliche Telefonate oder verschicken Mails, wie eine weitere Umfrage des Onlinemagazins randstadkorrespondent (Q3/2015) herausgefunden hat. Die Mehrheit der Befragten gibt zwar an, das Ganze freiwillig zu machen, doch auf Dauer kann dieses permanente Erreichbarsein enormen Stress verursachen.

Die fortschreitende Digitalisierung macht es in einigen Branchen möglich, flexibel und ortsunabhängig zu arbeiten, was häufig mit einer höheren Work-Life-Balance in Verbindung gebracht wird. Schließlich kann man sich die Zeit weitestgehend frei einteilen. Wer aber rund um die Uhr auf seine Arbeit zugreifen kann, und das auch im Urlaub, wird es schwer haben, ein Ende zu finden und Ruhezeiten einzuhalten. „Die Verschmelzung von Beruflichem und Privatem ist auf Dauer für beide Parteien ungesund – auf regelmäßige und ständige Überlastung folgen vermehrt krankheitsbedingte Ausfälle“, warnt Klaus Depner, Manager Health & Human Safety bei Randstad Deutschland.

Wichtig ist, dass Unternehmen betriebliche Regelungen für flexibles und mobiles Arbeiten aufsetzen, um ihre Mitarbeiter vor Stress, Überforderung oder psychischer Ermüdung zu schützen. „Aber nicht nur für den Geschäftsalltag sollte es hier klare Spielregeln geben, sondern auch für die Urlaubszeit. Ferien sollen zur Erholung dienen. Davon profitiert schließlich auch der Chef, wenn der Mitarbeiter ausgeruht nach dem Urlaub wieder im Job durchstartet“, so Klaus Depner.

Über die Studien
Das Randstad Arbeitsbarometer, eine Online-Umfrage, wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Das Online-Magazin randstadkorrespondent, das vom Personaldienstleister Randstad herausgegeben wird, erscheint alle zwei Monate und bietet viel Wissenswertes rund um das Thema Personalarbeit. Das Online-Magazin führt regelmäßig Umfragen unter seinen Lesern durch. An der Befragung zum Thema „Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben“ haben über 2.000 Leser teilgenommen.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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hr fernsehen – alles wissen: Beitrag zum Managertraining mit Pferden

hr fernsehen - alles wissen: Beitrag zum Managertraining mit Pferden

Ein Filmteam der Wissenschaftsredaktion des hr fernsehens hat das HorseDream Seminar „Die Kunst der Führung“ begleitet. Der Beitrag ist jetzt in der ARD Mediathek zu sehen: hr fernsehen – alles wissen

Dazu hieß es in der Anmoderation:

„Manager Training mit Pferden – weg vom Schreibtisch, raus auf die Reitbahn. Was vor einigen Jahren noch belächelt wurde, gilt heute als gängige Trainingsmethode, um Manager und Chefs zu gestandenen Führungspersönlichkeiten zu machen. Das Pferd als Medium, als Spiegel der eigenen Persönlichkeit – denn Pferde kennen keine Vorurteile, sind normalerweise nicht nachtragend und immer wieder zur Kommunikation bereit. Deshalb kann der Mensch auch so viel von ihnen über eine gute Zusammenarbeit lernen. Wie das funktioniert haben wir uns angeschaut.“

Und nach dem Beitrag:

„Hoffentlich haben das jetzt auch einige Chefs gesehen.“

HorseDream veranstaltet Führungsseminare und Teamtrainings mitten in Deutschland. Der Seminarort Oberbeisheim liegt 30 Minuten südlich von Kassel an der A7. Offene Seminare finden regelmäßig statt. Die Teilnahme kostet netto rund 900,00 Euro pro Tag. Für firmeninterne Trainings werden individuelle Angebote gemacht. Feedback und Referenzen sind auf http://www.horsedream.de/referenzen—feedback.html zu finden.

HorseDream ist der Pionier der pferdegestützten Aus- und Weiterbildung. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen auf Führungstrainings und Teamentwicklung mit Pferden als Medium spezialisiert. Auf der Basis dieses Konzepts arbeiten inzwischen weltweit über 150 lizenzierte HorseDream Partner. Gut 400 TrainerInnen sind durch die HorseDream Train the Trainer Seminare gegangen und bieten pferdegestützte Seminare haupt- oder nebenberuflich an. Mehr als 300 Mitglieder hat die von HorseDream 2004 gegründete EAHAE International (früher European) Association for Horse Assisted Education.

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Vorbildfunktion – Chefs in Deutschland schneiden schlecht ab

Randstad Arbeitsbarometer: Führungskräfte im europäischen Vergleich

Vorbildfunktion - Chefs in Deutschland schneiden schlecht ab

Deutschlands Chefs schneiden in punkto Vorbildfunktion schlecht ab.

Für Führungspositionen braucht man besondere Eigenschaften. Eine davon: Als Chef sollte man seinen Mitarbeitern ein Vorbild sein. Doch in diesem Punkt schneiden Deutschlands Chef im europäischen Vergleich fast am schlechtesten ab. Sie rangieren auf dem vorletzten Platz. Nur 64 Prozent der Arbeitnehmer in der Bundesrepublik attestieren ihrem Vorgesetzten, dass er die Unternehmenskultur vertritt und Vorbildcharakter hat, so das Ergebnis des Randstad Arbeitsbarometers. Schlechtere Ergebnisse erzielen nur noch die Manager in Luxemburg (60 Prozent).

Die vorbildlichsten Chefs gibt es laut Umfrage in Schweden, Spanien und Portugal. Hier sagen jeweils 76 Prozent der Arbeitnehmer, dass ihr direkter Vorgesetzter für die Unternehmenskultur eintritt und mit gutem Beispiel vorangeht. „Wir leben in einer sich stetig wandelnden Wirtschaftswelt, die sich durch Digitalisierung und Co. immer schneller dreht. Da ist es wichtig, dass Führungskräfte Richtungsgeber für ihre Mannschaft sind. Das heißt, sie sollten die Werte selbst vorleben, die sie von ihren Mitarbeitern einfordern. Wenn man sich die Ergebnisse aus Deutschland anschaut, gibt es hier noch deutlich Luft nach oben“, so Petra Timm, Director Group Communication bei Randstad Deutschland. In punkto Arbeitsatmosphäre schneiden die Chefs besser ab. Hier geben 73 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik an, dass ihr Vorgesetzter eine wichtige Rolle für den Teamgeist spielt.

Über das Randstad Arbeitsbarometer
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Kündigung wegen Kritik am Chef?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kündigung wegen Kritik am Chef?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Auf unserem YouTube-Kanal hat zuletzt mal wieder jemand eine Zuschauerfrage gestellt und wollte wissen, ob man eine Kündigung zu befürchten hat, wenn man sich gegenüber seinem Arbeitgeber im Ton vergriffen und ihn heftig kritisiert hat. Wie ist ein solcher Fall zu beurteilen?

Fachanwalt Bredereck: Zunächst einmal muss man sehen, was „im Ton vergriffen“ hier bedeutet. Wenn der Arbeitnehmer seinem Chef eine Beleidigung an den Kopf wirft, dann droht tatsächlich eine Kündigung. Sofern es sich um eine Beleidigung von einigem Gewicht handelt, kann der Arbeitgeber unter Umständen sogar fristlos ohne vorherige Abmahnung kündigen.

Maximilian Renger: Und wenn man „nur“ in relativ ruppiger Art und Weise Kritik geäußert hat?

Fachanwalt Bredereck: Dann dürfte eine Kündigung in der Regel nicht gerechtfertigt sein. Oftmals steckt hinter einer heftigen Kritik ja aber auch eine Widersetzung gegenüber Weisungen des Arbeitgebers, mit denen man nicht einverstanden ist. Das kann durchaus heikel werden und zumindest für eine Abmahnung ausreichen, für eine fristlose Kündigung dagegen nicht.

Maximilian Renger: Sofern man sich also nicht in den Bereich einer strafrechtlich relevanten Beleidigung begibt, hat man also keine Kündigung zu befürchten?

Fachanwalt Bredereck: Grundsätzlich nicht, man sollte aber folgenden bedenken: Ein Arbeitgeber, der nach einer deftigen Kritik des Arbeitnehmers zum Anwalt geht und dort den Hinweis erhält, dass das entsprechende Verhalten nicht für eine Kündigung ausreicht, wird möglicherweise auf anderem Wege versuchen, den Arbeitnehmer loszuwerden. Unter Umständen können auch betriebsbedingte Kündigungsgründe in Betracht kommen. Hier ist also Vorsicht geboten. Das gilt übrigens auch ganz besonders für all diejenigen, die in einem Kleinbetrieb arbeiten, in dem regelmäßig nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt sind. Die haben nämlich keinen Kündigungsschutz und können demnach leicht vom Arbeitgeber vor die Tür gesetzt werden.

Maximilian Renger: Wie sieht es denn kritischen Äußerungen und dergleichen in der Öffentlichkeit aus?

Fachanwalt Bredereck: Auch davor kann man nur warnen. Besonders problematisch sind immer wieder Beleidigungen und negative Äußerungen über den Arbeitgeber in den sozialen Netzwerken. Hier gehen viele Arbeitnehmer fälschlicherweise davon aus, dass solche Posts auf Facebook etc. nicht öffentlich wären bzw. sie hier keine Konsequenzen zu befürchten haben. Das ist grob falsch. Wenn der Arbeitgeber darauf aufmerksam wird, kann er auch auf solche Äußerungen eine Kündigung stützen. Deshalb mein Rat: Öffentliche Äußerungen über den Arbeitgeber, ganz gleich welcher Art, unbedingt bleiben lassen.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank für das Interview.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitgebern im Zusammenhang mit Kündigungen. Wir vertreten Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Ausspruch von Kündigungen. Wir analysieren die Situation und empfehlen ein sinnvolles Vorgehen. Anschließend unterstützen wir Sie bei der Umsetzung.

Deutschlandweite Vertretung von Arbeitnehmern in Kündigungsfällen. Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen.

Fragen an den Autor. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage. Hierbei können Sie auch die Kosten, bzw. das Kostenrisiko im Verhältnis zu der zu erwartenden Abfindung besprechen.

5.10.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber:

Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweisen. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de

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Jeder dritte Mitarbeiter rebelliert gegen den Chef

Haufe präsentiert das Agilitätsbarometer 2016/2017: Schlechte Führung wirkt als Motivationskiller in deutschen Unternehmen

Jeder dritte Mitarbeiter rebelliert gegen den Chef

Quelle: Haufe, „Haufe Agilitätsbarometer“; n= 1.200 (Mitarbeiter = 800, Führungskräfte = 400) (Bildquelle: Haufe)

Freiburg, 06. Oktober 2016 – Handeln entgegen der Vorgaben des Chefs? Eigentlich undenkbar. Für knapp ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland ist das allerdings nicht unbedingt ausgeschlossen, so die Ergebnisse des Haufe Agilitätsbarometers 2016/2017 , das sich mit der generellen Frage befasst: Sind sich Unternehmensführung und Mitarbeiter der Tragweite und Bedeutung des Konzepts „Agilität“ bewusst? Und sind sie der Herausforderung schon gewachsen? In Zusammenarbeit mit TNS Infratest warf Haufe im Rahmen dieser Umfrage einen Blick in mittelständische und große Unternehmen aller Branchen. Teil 2 der Studie untersucht: Wie wollen Führungskräfte heute führen und Mitarbeiter geführt werden? Welchen Einfluss hat die Art der Führung auf die Motivation und die Leistung der Beschäftigten? Und wie zufrieden sind Mitarbeiter mit der allgemeinen Arbeitssituation? 400 Führungskräfte und 800 Mitarbeiter stellten sich diesen Fragen und zeichnen ein teilweise beunruhigendes Bild der Führungsstrukturen deutscher Unternehmen: 20 Prozent der Mitarbeiter sind unzufrieden mit dem Führungsstil ihres Vorgesetzten; knapp zwei Drittel von ihnen werden klassisch-hierarchisch geführt und fühlen sich in starren Top-down-Hierarchien mit geringem Handlungsspielraum gefangen. Doch die Studie zeigt auch Positives: 62 Prozent der Mitarbeiter zeigen sich zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrer Arbeitssituation im Allgemeinen.

Ob autoritär oder laissez-faire: Jedes Unternehmen – und innerhalb des Unternehmens häufig sogar jedes Team – hat einen eigenen Führungsstil. Allerdings haben Vorgesetzte und Mitarbeiter oft unterschiedliche Auffassungen dessen. Der Großteil der Führungskräfte (33 Prozent) beschreibt die Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter als agile Netzwerke, die sich nach Bedarf in variierenden Projektgruppen organisieren. Dieser Auffassung stimmt allerdings nur knapp ein Fünftel der Mitarbeiter zu. 41 Prozent sehen im Führungsstil ihres Chefs eher eine klassisch hierarchische Top-Down-Struktur. Welches Führungsmodell den zukünftigen Geschäftserfolg sichern soll, darüber stimmen beide Befragungsgruppen hingegen überein: Je nach Anforderung des Unternehmensbereichs soll situativ über den Grad der Hierarchie entschieden werden, meint mehr als ein Drittel der befragten Mitarbeiter und Führungskräfte.

Führung 4.0: Mitarbeiter wollen Anerkennung

Die gute Nachricht: Trotz divergenter Sicht auf die aktuellen Führungsmodelle scheinen doch mehr als zwei Drittel der Führungskräfte und über die Hälfte der Mitarbeiter mit dem Führungsstil des direkten Vorgesetzten zufrieden zu sein. Gleichwohl sprechen die Antworten der unzufriedenen Mitarbeiter – immerhin 20 Prozent der Befragten – eine klare Sprache: 63 Prozent dieser Gruppe gaben an, klassisch Top-down geführt zu werden. „Ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit der Mitarbeiter und der Art, wie sie geführt werden, liegt also nahe“, so Bernhard Münster, Senior Product Manager bei Haufe und Initiator der Studie. „Generell vermissen unzufriedene Mitarbeiter jedoch vor allem eines: Anerkennung für ihre Leistung.“ So nennen 58 Prozent der Mitarbeiter fehlendes Lob als Hauptgrund für ihre Unzufriedenheit, gefolgt von dem Gefühl, sich nicht entwickeln zu können (50 Prozent). Letzteres ist mit 57 Prozent vor allem bei Mitarbeitern in starken Hierarchien besonders ausgeprägt. Die Konsequenz: Knapp jeder dritte Mitarbeiter (31 Prozent) setzt sich zumindest zeitweise über die Entscheidung seines direkten Vorgesetzten hinweg. Dies geschieht, um langwierige Abstimmungsprozesse zu vermeiden (35 Prozent) oder aufgrund der Annahme, Markt- und Kundenanforderungen besser zu kennen (33 Prozent).

Unterforderung in agilen Netzwerken

Doch auch die allgemeine Arbeitssituation kann zu Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern führen. Hauptgründe sind dabei das Führungsverhalten (36 Prozent), eine als negativ empfundene Unternehmenskultur (34 Prozent) und Unterforderung (29 Prozent). Letztere scheint bemerkenswerterweise vor allem in agilen Netzwerken zu herrschen. Dieser Ansicht sind 37 Prozent der Mitarbeiter, die sich agil organisieren. Das Hauptproblem unterforderter Mitarbeiter insgesamt: Begrenzter Handlungsspielraum. Stärkster Motivationsfaktor ist auch hier die Anerkennung der Leistung durch die Führungskraft, dicht gefolgt von einem größeren Gestaltungsfreiraum. 42 Prozent der Beschäftigten waren zudem der Meinung, ein guter Führungsstil des Vorgesetzten steigere ihr Engagement. „Die Untersuchung zeigt deutlich: Immer noch werden Soft Skills bei Führungskräften unterschätzt“, so Münster. „Im Zeitalter der Wissensarbeit sind Mitarbeiter die wichtigste Ressource für Unternehmenserfolg – und müssen entsprechend wertschätzend und individuell geführt werden.“

Das Haufe Agilitätsbarometer 2016/2017

Alle Ergebnisse der Befragung stehen kostenlos zum Download zur Verfügung. Für weitere Hintergrundinformationen und Zusammenhänge steht Ihnen Bernhard Münster als Initiator der Studie gerne für ein Interview zur Verfügung.

Über Haufe

Mit der Philosophie „Menschen, die das Richtige tun“ steht Haufe für ein Management, das Mitarbeiter ins Zentrum unternehmerischen Denkens und Handelns stellt – denn es sind die Menschen, die Unternehmen erfolgreich machen. Diese Überzeugung prägt alle Aktivitäten von Haufe und liegt dem einzigartigen integrierten Portfolio aus Software, Inhalten, Weiterbildung und Beratung zugrunde.
Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Haufe ein bewährter Partner für Führungskräfte und Personalabteilungen und bietet innovative und verlässliche Unternehmenslösungen für Management und HR. Darüber hinaus entwi-ckelt Haufe digitale Arbeitsplatzlösungen, die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Wissensarbeit und operativen Prozessen optimal unterstützen.
Mit Rhythmix bietet Haufe Unternehmen einen ganzheitlichen Lösungsansatz, um nachhaltige Business-Strategien für aktuelle Herausforderungen erfolgswirksam einzuführen und umzusetzen. Dabei schöpft Haufe aus dem breiten Portfolio an Software, Beratung und Training und setzt auf das integrative Zusammenspiel von Organisationsdesign, Mitarbeiterentwicklung und Technologie.
Über fünf Millionen Nutzer in rund 100.000 Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen arbei-ten erfolgreich mit Lösungen von Haufe. Zu den Kunden zählen unter anderem Airbus, Allianz, BMW Group, Carl Zeiss, Deutsche Telekom, EDEKA, Infineon, PricewaterhouseCoopers, Siemens und Zumtobel.
Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Gruppe. Das Unternehmen mit Haupt-sitz in Freiburg wurde bereits 1951 gegründet und beschäftigt heute rund 1.550 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 (Juli 2015 bis Juni 2016) einen Umsatz von über 304,5 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 292 Mio. Euro).

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Von unten nach oben! Vier Tipps, um seinen Chef wirksam zu managen

Von unten nach oben! Vier Tipps, um seinen Chef wirksam zu managen

(Bildquelle: @ Atelier Coaching & Training AG)

Obwohl sie Chef eines Teams, Büros, Werks, einer Abteilung oder Sparte sind, haben die meisten Führungskräfte einen ranghöheren Chef über sich. Auf dieser Struktur der klaren Definition von Hierarchien in Unternehmen beruht die klassische Managementausbildung. „Gedacht wird von oben nach unten und nicht umgekehrt“, berichtet der Berater Stefan Häseli ( www.stefanhaeseli.ch ) aus der Unternehmenspraxis. „Der ideale Vorgesetzte soll seine Mitarbeiter motivieren und ihnen eine vorbildliche Führung angedeihen lassen. Die Frage, wie man als Führungskraft mit dem eigenen Vorgesetzten umgehen soll, wird dabei ausgeklammert. Nicht selten kommt es genau an diesem Punkt zu Schwierigkeiten. Während die Führung der Mitarbeiter mehr oder wenig gut funktioniert und notfalls auch per Weisung nach unten durchgesetzt werden kann, erfordert die Beziehung nach oben andere Qualitäten.“ Auf Dauer erfolgreich zu sein, hänge von einer guten Arbeitsbeziehung zum Vorgesetzten mindestens ebenso ab, wie von den Resultaten des eigenen Verantwortungsbereiches, so der Trainer und Speaker.

Chef bleibt Chef
„Wer seinen Chef nicht erdulden will, der muss ihn managen!“, ist Stefan Häseli überzeugt. „Nicht selten wechseln motivierte Mitarbeiter frustriert die Stelle, weil sie mit ihrem Vorgesetzten nicht klar kommen. Und gelangen dabei womöglich vom Regen in die Traufe. Denn auch bei der neuen Position gibt es einen Vorgesetzten. Einen anderen zwar, aber nicht unbedingt einen (für sie) besseren.“ Oft zeige die Zusammenarbeit mit dem neuen Chef, dass auch dieser Ecken und Kanten habe, die der Mitarbeiter nicht ignorieren kann, sondern akzeptieren muss. „Besser als sich den idealen Chef zu suchen, ist es, sich mit seinem (unvollkommenen) Chef auseinanderzusetzen“, so Stefan Häseli, der für die Führung von unten rät, sich folgende Fragen zu stellen und zu beantworten – weil „nur wer weiß, wie der andere tickt, kann sich darauf einstellen und damit Reibungspunkte umgehen.“
– Was für ein Mensch ist er (oder sie)?
– Welche speziellen Eigenarten pflegt er?
– Favorisiert er Details oder Zusammenfassungen?
– Wünscht er Zwischenberichte oder Endergebnisse?
– Hört er gerne zu oder redet er lieber selbst?
– Liest er gerne E-Mails oder telefoniert er lieber?
– Bevorzugt er wenige längere oder mehrere kurze Besprechungen?
– Was bedeuten ihm zwischenmenschliche Beziehungen und Gesprächsthemen?

Um konstruktiv mit seinem Vorgesetzten zusammenzuarbeiten, muss man diesen nicht lieben – besser ist es, ihn zu managen. Stefan Häseli empfiehlt vier einfache Vorgehensweisen, um den Chef positiv zu beeinflussen:

1. Chefs brauchen Erfolge
Wer seinem Vorgesetzten dazu verhilft, wird geschätzt werden. Es lohnt sich also herauszufinden, wo die Stärken des Chefs liegen. Denn damit – und nicht mit sicher ebenfalls vorhandenen Schwächen – werden Erfolge erzielt.

2. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete
Zeitmangel kennzeichnet die Situation vieler Vorgesetzter. Umso wichtiger ist es, diese nicht zu vergeuden. Nur gut vorbereitet lassen sich effektive Gespräche führen.

3. Keine Überraschungen
Taucht ein Problem auf muss der Chef informiert werden. Lieferanten, die nicht spuren oder Kunden, die nicht zahlen – der Vorgesetzte sollte es frühzeitig erfahren, damit er entscheiden kann, ob er eingreifen muss oder nicht.

4. Vorgesetzte sind keine Hellseher
Sie sind auf die Informationen ihrer Mitarbeiter angewiesen und diese haben die Pflicht, sie zu erbringen. Das gilt sowohl für sachliche Zusammenhänge als auch für persönliche Belange, die das Arbeitsverhältnis beeinflussen. Es klingt ein bisschen abstrakt. Doch im Zeitalter der Kommunikation ist dies nicht immer selbstverständlich. Zwar wird eine Flut an Informationen hin und her geschickt, aber nicht unbedingt ein Kreislauf geschlossen. Wichtig ist ein regelmäßiges Feedback an den Vorgesetzten. So wird der aktuelle Stand laufender Arbeiten oder Projekte für beide Seiten sichtbar.

Stefan Häseli regt als ehemaliger Kabarettist und gefragter Infotainer täglich dazu an, wirkungsvolle Kommunikation mit Spaß zu erleben. Sein Anspruch ist es, als Moderator und Keynot-Speaker intelligent zu unterhalten. Als Coach und Trainer für Führungs-, Verkaufs- und Kommunikationsthemen begleitet er seit vielen Jahren Führungskräfte in größeren Organisationseinheiten. Durch seine Erfahrungen im Management und einer Theaterausbildung verknüpft er beide Bereiche auf eine sehr wirkungsvolle Art und Weise.

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Im Urlaub für den Chef erreichbar sein

Randstad Arbeitsbarometer: Umfrage zu „Arbeiten in den Ferien“

Im Urlaub für den Chef erreichbar sein

30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein

Der August ist Ferienzeit. Doch nicht alle Arbeitnehmer können im Urlaub vom Job ausspannen. 30 Prozent der Beschäftigten in Deutschland müssen auch in den Ferien für ihren Chef erreichbar sein. Das geht aus dem Randstad Arbeitsbarometer hervor. Im europäischen Vergleich sind die Mitarbeiter in Deutschland aber noch gut dran. Im Süden Europas gibt es für die Mehrheit keine Sendepause vom Job.

Klare Spielregeln für den Urlaub
56 Prozent der Befragten in Portugal geben an, dass von ihnen seitens des Arbeitgebers erwartet wird, in den Ferien erreichbar zu sein. In Italien sind es 55, in Griechenland 53 und in Spanien immerhin noch 50 Prozent. Besser haben es da die Beschäftigten in Nordeuropa. Die Mehrheit der Arbeitnehmer kann während der schönsten Tage des Jahres ihren Job einfach Job sein lassen

„Durch die Digitalisierung gehen Arbeit und Privatleben immer stärker ineinander übergehen. Aber nicht nur für den Geschäftsalltag sollte es hier klare Spielregeln geben, sondern auch für die Urlaubszeit. Ferien sollen zur Erholung dienen. Davon profitiert schließlich auch der Chef, wenn der Mitarbeiter ausgeruht nach den Ferien wieder im Job durchstartet“, so Petra Timm, Director Communications bei Randstad Deutschland.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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