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Auf der Hannover Messe 2018 setzt CKD auf das Thema Sicherheit bei der Herstellung von Batterien und Lebensmitteln

Das japanische Unternehmen für Fabrikautomation zeigt auf der Hannover Messe 2018 eine breite Produktpalette von Luftfiltern und Ventilen bis hin zu Cloud-fähigen Aktuatoren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Automobil- und Lebensmittelindustrie.

Auf der Hannover Messe 2018 setzt CKD auf das Thema Sicherheit bei der Herstellung von Batterien und Lebensmitteln

Der Powerarm FPB2 ermöglicht die reibungslose Zusammenarbeit von Mensch und Maschine.

Japan/Hannover, 03.04.2018 – Bereits zum zweiten Mal stellt die japanische CKD Corporation auf der Hannover Messe aus, die in diesem Jahr vom 23. bis 27. April stattfindet. Das Unternehmen aus der Region um Nagoya, einem wichtigen Zentrum für die Automobil- und Fertigungsindustrie westlich von Tokio, produziert Komponenten für die Industrieautomation. Auf der Hannover Messe zeigt CKD die Stärke seiner Technologien in der Lebensmittel- und Automobilindustrie. Im Mittelpunkt steht dabei die P4-Serie. Mit dieser Komplettlösung ist CKD das ersten Unternehmen, das die Sicherheitsprobleme bei Lithium-Ionen-Sekundärbatterien (LIBs) effektiv angeht.

Eine Lösung für Sicherheitsprobleme mit LIBs

Besucher der Hannover Messe können die P4-Serie am Messestand von CKD besichtigen. Die Lösung wird bei der Herstellung von Sekundärbatterien eingesetzt und entstand aus einer Kundenanfrage heraus. Bei LIBs für Computer und Mobiltelefone war es ungewollt zu starker Hitzeentwicklung gekommen; die Geräte entzündeten sich mitunter selbstständig. Lithium-Ionen-Batterien wurden so zu einem Sicherheitsrisiko. Schon die Suche nach der Ursache des Problems stellte viele Unternehmen vor unlösbare Herausforderungen. Ein LIB-Hersteller beauftragte die CKD Corporation, die zu dieser Zeit LIB-Wickelmaschinen herstellte, eine Lösung zu finden. Gemeinsam mit dem Kunden stellte CKD fest, dass Kontaminationen und Wasserbildung in den Produktionslinien das Material ungewollt erwärmen. Um diesem Problem entgegenzuwirken entwickelte CKD die P4-Serie. Diese umfasst eine Reihe von Komponenten, die den Herstellungsprozess von Batterien optimieren. Materialien wie Kupfer und Zink, die für die Herstellung von LIBs problematisch sind, kommen nicht zum Einsatz. Durch Abstreifer und Stangendichtungen sind die Batterien vor Staub von außen geschützt. Die Serie beinhaltet auch eine Vakuumfunktion, die verhindert, dass sich Verschleißpartikel der metallischen Komponenten ansammeln. Darüber hinaus sorgt eine eigens entwickelte selbstschmierende Technologie für eine lange Lebensdauer in ultra-trockenen Umgebungen. CKD war das erste Unternehmen, das eine Komplettlösung gegen das Sicherheitsrisiko von LIBs entwickelte und vermarktete.

Die Serie umfasst mehrere Varianten und kann bei unterschiedlichen Bedürfnissen und Batterietypen eingesetzt werden. Dadurch ist sie auch für den aufstrebenden E-Mobilitätsmarkt von großem Interesse. Auf der Hannover Messe stellt CKD in den Mittelpunkt, wie diese führende Technologie der Automobilindustrie zugutekommen kann. Neben der P4-Serie präsentiert das Unternehmen Sensoren, die mit IO-Link kompatibel sind. Geräte, die mit der Technologie ausgestattet sind, können sich über dieses Kommunikationssystem miteinander verbinden und Daten austauschen. Die Produkte von CKD sind damit für das Internet der Dinge gerüstet und vielen Mitbewerbern einen großen Schritt voraus.

Lebensmittelsicherheit im Fokus

Das Wohlbefinden der Verbraucher wird in der Lebensmittelindustrie immer wichtiger. CKD fertigt Komponenten wie Aktuatoren und Luftfilter, die den Herstellungsprozess effizient und vor allem sicher machen. „Die Anforderungen and die Lebensmittelsicherheit sind in Japan besonders hoch, weshalb unsere Produkte auf diese Entwicklung gut vorbereitet sind“, meint Satoru Kawaguchi, General Manager für Vertrieb Übersee bei CKD. Das Unternehmen optimiert kontinuierlich seine Produkte und Technologien, um auch für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.

Besucher des Messestandes können sich zudem die FP-Serie ansehen, eine Produktlinie, die ebenfalls für spezielle Bedürfnisse von Kunden entwickelt wurde. Das Unternehmen verwendet in diesen Produkten ausschließlich lebensmitteltaugliche Schmiermittel und setzt auf Kautschuke und Kunststoffe, die im Umgang mit Lebensmitteln besonders sicher sind. Zusätzlich zu den Komponenten der FP-Serie zeigt CKD auch Produkte, die das Unternehmen speziell für den steigenden Bedarf an Lebensmittelsicherheit entwickelte. Dazu gehören ein spezieller Bakterienfilter, der es ermöglicht, Lebensmittel keimfrei zu verpacken, und eine Technologie, die mit Hohlfasermembranen aus Druckluft Stickstoff gewinnt. Das Gas ist unerlässlich, um bei der Verpackung von Lebensmitteln verderbliche Produkte frisch zu halten. Verpackungsunternehmen setzen dafür häufig Stickstofftanks ein. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen sind die Innovationen von CKD mobil, umweltfreundlich und sparen bis zu 90% der Kosten.

Mensch und Maschine arbeiten Hand in Hand

Ein weiteres Highlight am CKD-Stand ist der Powerarm PFB2. Eine Demonstration vor Ort zeigt Besuchern hautnah, wie Mensch und Maschine zusammenarbeiten. Eine CKD-Mitarbeiterin führt vor, dass der Roboterarm den Arbeitsprozess nicht nur weniger anstrengend, sondern auch effizienter macht. Die PFB2 ist vielseitig einsetzbar und unterstützt Mitarbeiter etwa beim Anheben schwerer Lasten bis zu 75 Kilogramm.

Um mehr über CKD und seine Produkte zu erfahren, besuchen Sie den Firmenstand in Halle 16, Stand E08.

Über CKD

Die japanische CKD Corporation steht unter der Leitung von Kazunori Kajimoto und hat ihren Sitz in der Präfektur Aichi, einem wichtigen Zentrum der Automobil- und Fertigungsindustrie. Seit der Gründung 1943 ist CKD Pionier auf dem Gebiet der Automatisierung. Das Unternehmen bietet Kunden aus allen Branchen eine Auswahl von über 500.000 Produkten. Dazu gehören pneumatische und elektrische Antriebe und Zusatzkomponenten ebenso wie Universalventile, Regler für hochreine chemische Gase oder automatisierte Maschinen. Seit 2003 ist CKD in Europa mit einer Niederlassung in Hoofddorp in den Niederlanden vertreten. Im Jahr 2016 wurde die CKD Europe B.V. gegründet.

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Proteomanalyse erkennt 7 verschiedene Formen der chronischen Nierenerkrankung (CKD)

Urin-Diagnostik kann Nieren-Biopsien in Frühphase vorgeschaltet werden

Proteomanalyse erkennt 7 verschiedene Formen der chronischen Nierenerkrankung (CKD)

Mit der Proteomanalyse aus dem Urin kann jetzt nicht mehr nur sehr genau und frühzeitig erkannt werden, dass der Patient an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) leidet, sondern auch noch genau, an welcher Form der CKD er leidet. Dies ist so wichtig, weil die Differenzialdiagnostik wegen der hohen invasiven Gefahren der Nieren-Biopsien zum rechtzeitigen (frühen) Zeitpunkt häufig unterbleibt. Bei jeder Gewebeentnahme werden irreparabel Nierenfilter zerstört. Die Ärzte wollen ihre Patienten nicht so früh diesen unnötigen Risiken aussetzen. Dadurch wird jedoch die Nierenerkrankung oft spät erkannt und entsprechend spät behandelt. Die nichtinvasive Methode eines Urin-Tests kann hier aus dem Dilemma helfen und liefert im frühen Stadium hervorragende Ergebnisse. Für chronisch Nierenkranke ist dies ein bedeutsamer Fortschritt in der Medizin.
In einer soeben im Journal „Nephrology Dialysis Transplantation“ veröffentlichten Studie zeigen die Forscher um Dr. Justyna Siwy und Dr. Petra Zürbig, dass der Protein-Test sieben verschiedene Typen der chronischen Nierenerkrankung unterscheiden kann. Und zwar unabhängig von dem der Krankheit zugrunde liegendem Mechanismus.
In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler 1180 Urinproben von Patienten mit unterschiedlichen Typen der chronischen Nierenerkrankung. Im Ergebnis definierten sie zwischen 116 und 619 Biomarker (Eiweißbruchstücke), die jeweils eine von sieben verschiedenen Nierenerkrankungen anzeigen. Bei der Überprüfung in einer unabhängigen Beobachtungsstudie wurde eine gute bis sehr gute Genauigkeit nachgewiesen.
Darüber hinaus kann eine zusätzliche Sequenzanalyse der Biomarker sogar molekulare Veränderungen innerhalb der einzelnen Erkrankungen aufzeigen.
Damit wurde erstmals in einer erfolgreichen klinischen Studie, auch zum Thema „Liquid Biopsy“, eine bedeutende Weiterentwicklung aufgezeigt. Die Analyse aus Urin zeigt wesentlich präziser als Blut die Nierenerkrankungen an, und kann vollkommen risiko- und schmerzfrei mehrmals gewonnen werden.
Krankheiten ent- und bestehen nur auf molekularer Ebene und auch Medikamente wirken ausschließlich auf molekularer Ebene im Körper. Da die Proteomanalyse die Typen der chronischen Nierenerkrankung bereits auf dieser – der molekularen – Ebene erkennt, ist sie allen anderen Diagnostiken weit überlegen, genau und kann zu einem frühen Zeitpunkt klinische Aussagen treffen.

Der Nutzen für die Patienten liegt in einer wirklichen personalisierten Medizin. Eine schnelle, differenzierte Diagnostik zum frühen Zeitpunkt verhilft dem Einzelnen auf diese Weise zu einer schnellen und genau auf ihn zugeschnittenen erfolgversprechenden Therapie.

Besonders wichtig ist Differenzialdiagnostik für das sogenannte kardio-renale Syndrom. Herz-/Kreislauf – und Nierenerkrankungen bilden unter diesem Begriff die bedeutsamste Krankheitsverbindung. Folgen sind zum Beispiel Herzinfarkte und Nierenfunktionsausfälle. Weil beide Krankheitsformen sich negativ bedingen können, ist deren frühe Erkennung ein Muss! Liegen z.B. bereits unerkannte Nierenschäden vor und es wird eine Herzmuskelschwäche diagnostiziert, besteht kaum Aussicht auf eine erfolgreiche Therapie.
Einer Studie des Robert-Koch-Institutes zufolge leiden über zwei Millionen Deutsche an einer chronischen Nierenerkrankung. Seit 1995 ist die Zahl der Dialysepatienten um 53 % gestiegen, die der Nierentransplantierten um 78 %. Durch die hohe Rate an Herz-Kreislauf-Komplikationen und durch die Notwendigkeit von teuren Nierenersatzverfahren (Dialyse und Nierentransplantation) entstehen durch das chronische Nierenversagen hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Diese sind, genauso wie die umfangreichen Abrechnungsmanipulationen bei chronischen Krankheiten, nur durch den gezielten Einsatz der innovativen Diagnostik zu vermeiden.

Die mosaiques group Deutschland, gegründet 2002, ist als Biotechnologieunternehmen internationaler Marktführer auf dem Gebiet der klinischen Proteomdiagnostik. Forschung und Entwicklung stehen für die Umsetzung der personalisierten Medizin vom Schlagwort in die Praxis. Mosaiques hat seinen Hauptsitz in Hannover und arbeitet weltweit mit 65 renommierten Kliniken und Instituten, wie etwa der Harvard Medical School, zusammen. Der führende Proteomforscher, Prof. Dr. Dr. Harald Mischak ist Unternehmensgründer und gehört zum Management Board.
Mit der von Prof. Mischak entwickelten und patentierten CE-/MS-Technologie werden Krankheiten besonders früh und präzise diagnostiziert. Der Vorteil für die Patienten liegt in der Krankheitserkennung zu einem Zeitpunkt, an dem das Fortschreiten der Erkrankung noch nicht eingetreten ist und eine Therapie daher Schäden an Organen noch aufhalten kann.

Kontakt
Mosaiques Diagnostics&Therapeutics AG
Clemens Gutzeit
Rotenburger Straße 20
30659 Hannover
+49 (0)511 55 47 44 0
presse@mosaiques.de
http://mosaiques-diagnostics.de

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Chronische Nierenerkrankung

– eine unerkannte Volkskrankheit

Viel zu oft werden chronische Nierenleiden viel zu spät erkannt. Teilweise sogar zwei oder drei Jahre zu spät, wie auf dem Portal der Deutschen Nierenstiftung zu lesen ist. Die seit zehn Jahren im März stattfindenden Nierenwochen mit dem Weltnierentag am 10. März sollen aufklären und dazu anregen, auf die Nierengesundheit achtzugeben. Allein in Deutschland leiden laut einer neuen Studie von Prof. Matthias Girndt, Halle, rund zwei Millionen Menschen an einer Chronischen Nierenerkrankung (CKD, engl. Chronic kidney disease) mit deutlich eingeschränkter Nierenfunktion – rund zwei Drittel wissen es nicht einmal. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Diabetes mellitus verdoppelt das CKD-Risiko, Bluthochdruck verdreifacht es, wie die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) mitteilt.
Als chronisch nierenkrank gelten Menschen, deren Nieren-Filtrationsleistung unter die Normgrenze sinkt. „Dass die Filtrationsleistung in der zweiten Lebenshälfte sinkt, ist eine normale Entwicklung“, erklärt Peter Hans-Joachim Kulzer vom Dialyse-Zentrum Marktheidenfeld, „problematisch wird es, wenn sie deutlich eingeschränkt ist“. Dabei werden fünf verschiedene Grade unterschieden. Im ersten funktioniert die Entgiftung des Körpers durch die Niere noch uneingeschränkt, es wird lediglich vermehrt Eiweiß ausgeschieden. Das ist häufig bei Diabetikern der Fall. Grad II reicht von 90 bis 60 Milliliter Filtrationsleistung pro Minute, Grad III von 60 bis 30, Grad IV von 30 bis 15. Grad V ist erreicht, wenn die Filtrationsleistung unter 15 Milliliter pro Minute gesunken ist – dann muss der Patient mit Dialyse rechnen, ab zehn ist sie unausweichlich. Neuerdings wird Grad III nochmal unterteilt – sobald weniger als 45 Milliliter filtriert werden, besteht ein hohes Risiko des Nierenversagens.

Ursachen und Folgen der CKD
Die häufigste Ursache ist eine Gefäßproblematik, verursacht beispielweise durch langjährigen Bluthochdruck oder Diabetes. Viele Nierenkranke haben beides. Angeborene Ursachen und ursprüngliche Nierenerkrankungen sind nicht häufiger geworden und machen eher selten Probleme, weil sie heutzutage früher erkannt und behandelt werden. Sie verlieren prozentual an Bedeutung. Meist handelt es sich bei Nierenerkrankungen schlicht um eine Zivilisationskrankheit. Je höher der Lebensstandard, desto häufiger treten Gefäßerkrankungen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme auf. Übergewicht und Rauchen sind weitere Risikofaktoren. Hinzu kommt, dass die Menschen heute älter werden, auch diejenigen mit Vorschädigungen, denn Diabetiker sind heutzutage besser eingestellt und erleben dank der Fortschritte der Medizin im Gegensatz zu früher auch die späten und schweren Stadien der Erkrankung. Da die Filtrationsleistung mit zunehmendem Alter ohnehin nachlässt, kann es in den letzten Lebensjahren knapp werden, und die Nieren versagen ihren Dienst vorzeitig. Dann bleiben nur noch Dialyse oder Transplantation.
Von etwa 70 000 Dialysepatienten in Deutschland sind die meisten älter als 65 Jahre, Neuzugänge sogar meist älter als 75, weil besser und früher behandelt wird. „Es gelingt uns immer besser, die Dialyse so lang wie möglich hinauszuschieben“, sagt Kulzer, „so, dass es höchstens ein bis zwei Prozent Steigerung gibt“. Schließlich sei es mit enormen Einschränkungen des Lebensstils verbunden, dreimal pro Woche für je vier Stunden dialysiert zu werden. Das Thema Transplantation und Organspende ist in Deutschland sehr schwierig, nochmal verstärkt durch die Skandale bei Lebertransplantationen. Die Wartezeit beträgt meist fünf bis sechs Jahre.

Wie lässt sich vorbeugen?
Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzubeugen. Gesund leben, Übergewicht vermeiden, sich möglichst viel bewegen, mindestens 1.5 Liter täglich trinken, den Blutdruck einstellen lassen, notfalls medikamentös, keine frei verkäuflichen Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum einnehmen und nicht rauchen – das klingt banal. Nur ist es leider eine Sisyphusarbeit, einen Raucher davon zu überzeugen, damit aufzuhören. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist bunt, besteht aus viel Gemüse, naturnahen, möglichst regionalen Produkten und wenig industrieller Fertigware. Kulzer pflegt seinen Patienten zu raten: „Lassen Sie alles weg, wofür im Fernsehen Werbung gemacht wird, dann leben Sie gesund“. Sport und Bewegung gehören selbstverständlich dazu, aber auch das fällt oft schwer. Für Dialysepatienten gibt es beispielsweise Bettfahrräder oder Gummibänder für Gymnastik, aber das Angebot wird selten genutzt, die meisten wollen während der Dialyse einfach ihre Ruhe haben. Ganz wichtig ist es, den Blutdruck zu überwachen und gegebenenfalls medikamentös einstellen zu lassen, die Medikamente regelmäßig zu nehmen und zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.
Das Tückische an Nierenerkrankungen ist, dass sie symptomlos beginnen. Wenn Symptome spürbar sind, ist es eigentlich schon zu spät. Eine Früherkennung ist nur über Blut- und Urinuntersuchungen möglich, die bei Diabetikern regelmäßig erfolgen sollten, aber eben auch im Rahmen von Gesundheitschecks angeboten werden, die jeder wahrnehmen kann und für sich nutzen sollte. Risikopatienten, die älter als 60 Jahre sind, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Übergewicht oder einen an CKD erkrankter Familienangehöriger ersten Grades haben, sollten jährlich ihre Nierenfunktion vom Hausarzt prüfen lassen.

Infos über Aktionen zum Weltnierentag gibt es auf der Homepage der Deutschen Nephrologischen Gesellschaft, www.dgfn.eu ,

Autorin: Dr. Andrea Hammerl
Quelle: www.gesund-vital-online.de

Quelle / vollständiger Artikel:
http://www.gesund-vital-online.de/chronische-nierenerkrankung-eine-unerkannte-volkskrankheit/

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