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Alexander Gounares verstärkt die Unternehmensleitung von Arxan

Alexander Gounares verstärkt die Unternehmensleitung von Arxan

Alexander Gounares, Arxan

Alexander Gounares ist ab sofort neues Mitglied im Board of Directors von Arxan Technologies, dem Spezialisten für die Abwehr von Cyberangriffen durch Application Protection. Mit mehr als 20 Jahren Branchenerfahrung wird der ehemalige Chief Technology Officer der Online Services Division von Microsoft und Gründer der Cybersicherheitsfirma Polyverse Corporation die Führungsposition von Arxan auf dem Markt für Applikationsschutz und -management stärken und den Wachstumskurs des Unternehmens vorantreiben.

Während seiner Zeit bei Microsoft leitete Gounares wichtige strategische und technische Geschäftsbereiche für einige der wichtigsten Projekte des Unternehmens, darunter Microsofts globale Werbeplattform, Bing Search, MSN und Microsoft Virtual Earth. Darüber hinaus war Gounares Technologieberater des Microsoft-Gründers Bill Gates.

„Sein profundes technisches Fachwissen hat es Alexander ermöglicht, Teams in einigen der größten und innovativsten Technologieunternehmen der Welt zu leiten“, sagte Joe Sander, CEO von Arxan. „Wir freuen uns, dass wir beim Ausbau unseres Unternehmenserfolges ab sofort von Alex‘ Ideen und Visionen profitieren können. Alex kennt den Wert des Arxan Portfolios und wird als Mitglied unserer Unternehmensleitung bei der Expansion in neue Märkte und beim weiteren Ausbau des Unternehmens bedeutend mitwirken.“

Nach seiner Zeit bei Microsoft war Gounares als Chief Technology Officer bei AOL für alle Aspekte der Technologiestrategie, der Plattform-Entwicklung und der externen Technologiepartnerschaften verantwortlich. Darüber hinaus war er Mitglied des Global Executive Operating-Komitees von AOL. Aktuell ist Gounares CEO der von ihm gegründeten Polyverse Corporation, einem führenden Anbieter von Cybersicherheitslösungen. Neben der Gründung von Polyverse und drei weiteren Start-Ups hat Gounares zudem mehr als 200 Patente angemeldet.

„Unternehmen setzen Apps heutzutage sowohl für interne als auch externe Geschäftsprozesse ein. Dennoch sind sich viele Unternehmen noch nicht darüber bewusst, wie leicht Cyberkriminelle Apps angreifen, für eigene finanzielle Absichten manipulieren und sensible persönliche Daten stehlen können – was für die Marke und die Reputation eines Unternehmens letztlich fatale Folgen nach sich ziehen kann“, so Gounares. „Arxans branchenweit führende Application Protection-Lösung adressiert die sich ständig ändernde Bedrohungslandschaft und passt sich den Markt- und Kunden-Bedürfnissen stets an. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen mit dem Arxan-Team zu teilen, um den Erfolg und die Dynamik des Unternehmens voranzutreiben.“

Arxans patentierte Technologie verfolgt einen vielschichtigen App-Protection-Ansatz, der Applikationen vor Angriffen, Manipulationen, Reverse Engineering und dem Diebstahl geistigen Eigentums schützt. Darüber hinaus bietet Unternehmen spezielle Kundenerfolgsprogramme und verfügt über ein erfahrenes Expertenteam, das Angriffe für potenzielle Kunden identifiziert und eine Gefahrenabwehr sowie Angriffs-Analyse und Threat Intelligence zur Verfügung stellt.

Über Arxan Technologies
Arxan Technologies schützt die Integrität von Programmen und Applikationen. Mit der einzigartigen, patentierten Guarding-Technologie von Arxan schützen Anwendungen proaktiv ihre eigene Integrität durch die Abwehr, Erkennung, Meldung und Reaktion auf Hackerangriffe anhand einer individuell entwickelten Strategie. Dabei werden nicht nur Apps auf mobilen Geräten gesichert, sondern auch Server-, Desktop- und embedded Applikationen – inklusive dem Internet der Dinge (IoT). Mit Arxan-Technologie geschützte Anwendungen laufen auf mehr als 500 Millionen Geräten und werden von führenden Unternehmen aus den Branchen Finanzdienstleistungen, Hightech, Softwareherstellung, Medien, Gaming, Produktion, Healthcare und anderen Branchen eingesetzt. Der Hauptsitz von Arxan Technologies befindet sich in San Francisco, CA, mit Niederlassungen weltweit. Weitere Informationen unter www.arxan.com

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Cybersicherheit braucht europäische Marktführer

Ein Kommentar von Pierre Calais, CEO Stormshield

Cybersicherheit braucht europäische Marktführer

Pierre Calais, CEO von Stormshield

Cybersicherheit ist unbestreitbar ein strategischer Markt, der exponentiell wächst. Durch die zunehmende Digitalisierung in allen wirtschaftlichen und politischen Bereichen nehmen digitale Technologien in unserem Alltag einen wichtigen Stellenwert ein. Im Zuge dieser Entwicklung steigt auch die Zahl der Cyberattacken auf Informationssysteme. Aus diesem Grund sollte der Schutz dieser Systeme oberste Priorität haben.

Industrieunternehmen benötigen zuverlässige Sicherheitslösungen, um sich vor den immer häufiger ausgelösten Cyberangriffen auf ihre strategisch wichtigen Systeme effektiv schützen zu können. Aber welche Technologie eignet sich dafür? Auf dem Markt sind zahlreiche Lösungen verfügbar. Bei näherer Betrachtung fällt allerdings auf, dass nur wenige von ihnen in Europa entworfen wurden. Tatsächlich stammen die meisten Entwickler von Cybersicherheitslösungen aus Amerika oder Israel. Auch China hat Fortschritte auf diesem Markt gemacht, insbesondere durch verschiedene Kooperations- und Förderprogramme, die von einigen der größten Industrieunternehmen ins Leben gerufen wurden. Angesichts dieser Entwicklung besteht ein berechtigter Grund, sich um die Souveränität von Unternehmen und europäischen Staaten Gedanken zu machen. Cybersicherheit ist ein strategisch wichtiges Thema für die Zukunft. Daher ist es entscheidend, in diesem Bereich wirklich souverän zu bleiben.

Cybersicherheit fördern und weiterentwickeln
Noch ist nichts verloren. Ganz im Gegenteil: Ein zentraler Punkt dabei ist, dass wir in Europa über die Fähigkeit verfügen, bahnbrechende industrielle Lösungen zu entwickeln, die weltweit für ihre Leistung geschätzt werden. Europäische Experten für Cybersicherheit brauchen Unterstützung, um ihre Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. Sales und Marketing sind die wahrscheinlich wichtigsten Hebel, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Player zu stärken und den Wettbewerbern aus Amerika auf Augenhöhe zu begegnen. Dabei sollte Cybersicherheit nicht nur nach nationalen, sondern auch nach ökonomischen Gesichtspunkten behandelt werden. Diese Grundhaltung ist absolut notwendig, um die beteiligten Kräfte in Balance zu halten.

Europäische Allianzen schmieden
Es ist wichtig, europäische Marktführer durch strategische Allianzen von Branchenakteuren wie Softwarefirmen, Industrieunternehmen etc. zu etablieren. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass Cybersicherheit die Bewältigung komplexer Prozesse von Anfang bis Ende voraussetzt. Daher ist die Kombination von technologischem und geschäftlichem Know-how ein wesentlicher Bestandteil dieser Prozesse. Das zeigt sich am Beispiel der Industrie: Industrielle Infrastrukturen geeignet zu schützen, erfordert die Bündelung von Know-how aus verschiedenen komplexen Fachgebieten. Diese Fachgebiete lassen sich nur aus Partnerschaften, unter anderem zwischen Industrie-, Software- und Integrationsunternehmen, besetzen. Es ist an der Zeit, Allianzen für Cybersicherheit zu schmieden, die durch ihre entscheidende Größe und ihr anerkanntes Fachwissen gestärkt daraus hervorgehen.

Diese Belange betreffen strategisch wichtige Bereiche. Sie sollten dazu veranlassen, Fragen über unsere Souveränität zu stellen. Es liegt in der Hand von europäischen Staaten und Unternehmen zu handeln, um bei diesen existenziellen Fragen nicht die Kontrolle über ihr Schicksal zu verlieren.

Über Stormshield – www.stormshield.eu
Stormshield bietet umfassende innovative Sicherheitslösungen für den Netzwerkschutz (Stormshield Network Security), den Endpunktschutz (Stormshield Endpoint Security) und den Datenschutz (Stormshield Data Security). Diese vertrauten Lösungen der nächsten Generation sind in Europa auf höchster Ebene zertifiziert (EU RESTRICTED, NATO RESTRICTED und ANSSI EAL4+) und garantieren den Schutz strategischer Daten. Sie werden weltweit über ein Netz von Vertriebspartnern, Integratoren und Betreibern bereitgestellt – in Unternehmen, Regierungsinstitutionen und Verteidigungsorganisationen.

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EU Digitalgipfel in Tallinn: Harmonisierung ist Trumpf

EU Digitalgipfel in Tallinn: Harmonisierung ist Trumpf

Aachen/Berlin 29. September 2017 – Heute treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Tallinn zum „Digitalen Gipfeltreffen“. Ziel des Treffens ist es, Europa zum weltweiten Technologieführer zu machen und sich in der globalen Digitalisierung zu behaupten.

Nachdem schon vor einigen Tagen die Finanzminister der EU zusammenkamen, um die Weichen für eine faire Besteuerung von Digitalunternehmen zu stellen, sind es wieder Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien, die sich im Vorfeld zusammen positionieren und heute ein Positionspapier vorgelegt haben.

Demnach sollen vornehmlich das Steuerrecht der EU sowie die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen harmonisiert werden. Gerade die Besteuerung multinationaler Unternehmen müsse an die Veränderungen durch neue digitale Geschäftsmodelle angepasst werden. Zukünftig solle geltendes EU-Recht grundsätzlich hinsichtlich der Digitalisierungsbemühungen überprüft und bei Bedarf angepasst werden.

Weiterhin fordern die vier Staaten die Umsetzung eines 5-Punkte Plans, der den Weg in die europäische Gigabitgesellschaft ebnen soll. Bis spätestens 2018 sollen in den Bereichen Infrastruktur, Plattformökonomie, Fachkräfte und Bildung, (Startup-) Finanzierung sowie Digitalisierung von Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht sein. Darüber hinaus sollen die Themen Datenökonomie, geistiges Eigentum, Bürgerrechte, Transparenzverpflichtungen für die Plattformökonomie sowie Cybersicherheit eine wichtige Rolle spielen.

„Die EU-weite Harmonisierung von Rahmenbedingungen ist essentiell für mehr Chancen bei der Digitalisierung und Europas Rolle“, äußerte sich BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Entscheidend wird aber sein, welche Maßnahmen auch kurzfristig umgesetzt werden können. Die Digitalisierung wartet nicht auf Verhandlungsrunden der EU“, führte er fort.

Einerseits bleiben die Forderungen aus dem Vorfeld des Digitalgipfels hinter den BITMi Forderungen zurück, beispielsweise was die Geschwindigkeit des Ausbaus von Glasfaserleitungen betrifft, andererseits gibt es doch auch große Übereinstimmungen hinsichtlich der Schwerpunktsetzung.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Darmstadt wird „Digital Hub für Cyber Security“

Eröffnung des neuen Digital Hub-Schwerpunkts für Cyber Security in Darmstadt – Unterstützung für Start-ups und Innovationen

Darmstadt wird "Digital Hub für Cyber Security"

Strahlende Gesichter zum Digital Hub in Darmstadt, Vertreter aus Wissenschaft und Politik.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat im Rahmen der „Digital Hub Initiative“ die Region Frankfurt-Darmstadt zu einem der herausragenden Knotenpunkten für die digitale Transformation der Wirtschaft erklärt. Darmstadt wird hierbei die Rolle des Digital Hub für Cyber Security übernehmen, in Ergänzung zu dem bereits 2016 benannten Digital Hub für FInTech in Frankfurt am Main. Eröffnet wurde der neue Hub heute mit dem Besuch von Dr. Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Darmstadt. Dort traf er Start-ups sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die das besondere Ökosystem zur Cybersicherheit in Darmstadt weiter verbessern und digitale Innovationen vorantreiben wollen.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist bereits heute ein führender Innovationsstandort für Cybersicherheit in Deutschland. Er verbindet namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit einer lebendigen, technologieorientierten Start-up-Szene: Das Center for Research in Security and Privacy (CRISP) ist das größte Forschungszentrum für Cybersicherheit in Europa und verbindet die Technische Universität Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und die beiden Fraunhofer-Institute SIT und IGD. Das Competence Center for Applied Security Technology (CAST e. V.) ist mit 251 Mitgliedern das größte Unternehmensnetzwerk für Cybersicherheit im deutschsprachigen Raum.

Zitate

Prof. Dr. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer SIT und Sprecher des Center for Research in Security and Privacy (CRISP): „Weltweit boomt der Markt für Cybersicherheit. In Israel und den USA gehört Cybersicherheit deshalb zu den aktivsten Bereichen für Start-ups. Deutschland gehört zu den forschungsstärksten Standorten für Cybersicherheit, hinkt bei den Start-ups aber deutlich hinterher. Es freut mich sehr, dass die Bundesregierung mit der Entscheidung für das Thema Cybersicherheit und den Standort Darmstadt das Potenzial erkannt hat, und nun gemeinsam mit uns die Voraussetzungen dafür schafft, auch hier eine aktive und reihhaltige Start-up-Kultur im Bereich Cybersicherheit zu schaffen. Die Fraunhofer-Gesellschaft unterstützt nachdrücklich diese Initiative und hat beispielsweise im Dezember 2016 hier in Darmstadt ein Fraunhofer-Leistungszentrum zum Thema Cybersicherheit gegründet und gemeinsam mit dem Generalkonsul von Israel einen Accelerator speziell für Cybersicherheit angekündigt.“

Prof. Dr. Kristina Sinemus, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar: „Wir freuen uns sehr, dass Darmstadt die Digital Hub Initiative mit dem Thema CyberSecurity unterstützten wird. Laut Studie EU Cluster Panorama 2014 der EU-Kommission liegt der Regierungsbezirk Darmstadt unter allen EU-Regionen auf Platz 1 in Bezug auf die Existenz starker Cluster in den sogenannten Emerging Industries, also Zukunftstechnologien, denen die EU besondere Bedeutung für das Wachstum in Europa beimisst. Cybersicherheit ist dafür ein essentieller Bestandteil. Damit die Region auch starke Start-ups hervorbringen kann, hat die IHK Darmstadt neben dem vier Millionen Euro starken Innovationsfonds auch die Planungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt für ein neues Technologie- und Gründerzentrum vorangetrieben. Die neue Location soll ab Herbst 2017 Raum für Co-Working Spaces, Büros, Veranstaltungen und die notwendige technische Infrastruktur bieten und fördert damit eine offene, innovationsfördernde Kultur.“

Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt: „Technologie, Forschung und Innovation gehören zum Kern dessen, was die Wissenschaftsstadt Darmstadt heute ausmacht. Im Zukunftsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft belegte Darmstadt 2015 und 2016 deshalb auch zurecht den Spitzenplatz. Darmstadt ist einer der Spitzenreiter in der Digitalisierung, und nirgendwo sonst in Deutschland gibt es eine vergleichbare Ballung von Kompetenz im Bereich der Cybersicherheit. Die Auszeichnung Darmstadts als Digital Hub für Cyber Security ist deshalb konsequent und richtig. Gemeinsam mit unseren Partnern IHK Darmstadt, dem Fraunhofer SIT, der Technischen Universität und der Hochschule Darmstadt werden wir den Ausbau unserer Start-up Förderung auch weiterhin vorantreiben und so Darmstadt zum Security Valley Deutschlands machen.“

Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini, Vizepräsidentin der Technischen Universität Darmstadt: „Darmstadts Stärke liegt in der Kombination aus Gründungsinteressierten, Start-ups, der hohen Nachfrage starker Branchen aus der Metropolregion Rhein-Main sowie exzellenter Wissenschaft. Bund und Land Hessen unterstützen die Forschung zur Cybersicherheit in Darmstadt, das seine wissenschaftliche Exzellenz und Führungsrolle in kompetitiven Ausschreibungen bewiesen hat: Hier findet sich die größte Anzahl an Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema befassen und die größte Anzahl an Verbundprojekten im Cybersicherheitsbereich.“

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

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64295 Darmstadt
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Fraunhofer SIT: Cybersicherheit für die Bahn von morgen

Hardware-basierter Schutz für kritische Infrastruktur des Schienennetzes

Fraunhofer SIT: Cybersicherheit für die Bahn von morgen

Fraunhofer SIT – Projekt HASELNUSS

Die digitale Transformation eröffnet Unternehmen viele Chancen, auch im Schienenverkehr: Durch die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik (LST) können die Betriebsabläufe verbessert und die Transportleistungen erhöht werden. Die Nutzung von standardisierten Datennetzen macht die Sicherungstechnik jedoch auch anfällig für potentielle Hackerangriffe. Denkbare Folgen solcher Angriffe reichen von Verspätungen bis zu Unfällen mit Auswirkungen auf Leib und Leben. Das neue Forschungsprojekt „Hardwarebasierte Sicherheitsplattform für Eisenbahn Leit- und Sicherungstechnik“ – kurz HASELNUSS – entwickelt ein Sicherheitssystem, welches gegen Angriffe schützt und die langen Lebenszyklen der Bahn-Infrastruktur berücksichtigt. Erstmals praktisch erprobt wird die neuartige Lösung im Testzentrum der DB Netz AG und im Eisenbahnbetriebsfeld Darmstadt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.haselnuss-projekt.de.

Der Transportkapazitätsbedarf im Schienenverkehr steigt jährlich um bis zu vier Prozent. Der Einsatz von Informationstechnologie ermöglicht eine bessere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur durch eine flexiblere Planung und Steuerung. Derzeit müssen viele Stellwerke immer noch von Hand betätigt werden und zahlreiche Abläufe und Wartungsarbeiten sind aufwendig und mit langen Sperrpausen verbunden. Im Zuge einer umfangreichen Modernisierung wird die Leit- und Sicherungstechnik der Deutschen Bahn schrittweise flächendeckend digitalisiert. Für eine größere Effizienz werden Leitstellen an passenden Orten zusammengefasst. Diese Modernisierung sorgt zwar einerseits für eine bessere Streckenauslastung, andererseits werden durch die vernetzten Steuergeräte neue Angriffspunkte für Hacker geschaffen.

Im Projekt HASELNUSS arbeiten die DB Netz AG, das Fraunhofer SIT, die SYSGO AG sowie die TU Darmstadt mit dem Profilbereich CYSEC gemeinsam an der Sicherheit der Eisenbahn- Leit- und Sicherungstechnik von morgen. Die Partner werden eine hardwarebasierte IT-Sicherheitsplattform entwickeln, die an die speziellen Anforderungen der Bahn, wie die Einhaltung bestimmter Echtzeitanforderungen oder den Nachweis zur Einhaltung der funktionalen Sicherheit, angepasst ist.

Sicherheitsanker für die Bahninfrastruktur

Die im Projekt HASELNUSS entwickelte Architektur basiert auf einem Hardware-Sicherheits-Modul neuester Generation, dem „Trusted Platform Module (TPM) 2.0“, welches als Sicherheitsanker fungiert und gemeinsam mit einer TPM Software-Plattform und dem Mikrokern-basierten Betriebssystem PikeOS von SYSGO AG grundlegende Sicherheitsfunktionen für den Einsatz in der Eisenbahn- Leit- und Sicherungstechnik bereitstellt. Auf dieser Grundlage können weiterführende Dienste zur Angriffserkennung, Zugriffsschutz und Zustandsüberwachung ergänzt werden.

„Die besondere Herausforderung bei HASELNUSS wird darin bestehen, die Hard- und Softwaresicherheitsplattform so zu entwickeln, dass sie auch in 20 Jahren noch nutzbar ist“, erklärt Professor Dr. Christoph Krauß, HASELNUSS-Projektkoordinator und Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT. „Gerade für die langfristige Absicherung der vernetzten Bahnanlagen ist es essenziell, dass es jederzeit möglich ist, Updates sicher einzuspielen.“ Professor Dr. Stefan Katzenbeisser vom Profilbereich CYSEC der TU Darmstadt ergänzt: „Mit der HASELNUSS-Sicherheitsplattform werden wir einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Eisenbahn-Sicherungstechnik von morgen resilient gegen Angriffe zu machen. Ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass auch im Falle eines Angriffs das System Bahn seine wichtigsten Aufgaben erfüllen kann.“

Das Projekt HASELNUSS begann Anfang 2017 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Das Projekt wird vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zuge der neuen Hightech-Strategie gefördert.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

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Digital Shadows erweitert Funktionalitäten von SearchLight™

Neue Erweiterungen der Monitoring-Lösung schützen Unternehmen vor möglichen Bedrohungen durch mobile Applikationen

Digital Shadows erweitert Funktionalitäten von SearchLight™

Sicherheits-Alerts in Echtzeit für mobile Apps

München, 14. März 2017 – Digital Shadows hat neue Erweiterungen seiner Lösung SearchLight™ bekannt gegeben. Der Service zur Verwaltung digitaler Risiken unterstützt Unternehmen ab sofort Bedrohungen mobiler Anwendungen für Mitarbeiter und Kunden aufzudecken und entsprechend zu reagieren.
SearchLight ermöglicht es schädliche sowie unbefugte Applikationen in offiziellen wie fremden AppStores zu identifizieren. Mit der neuen Funktion lassen sich zudem gefälschte und nachgeahmte Apps erkennen, die den Markennamen von Unternehmen schädigen oder sensible Informationen preisgeben.

Mit den Erweiterungen baut Digital Shadows seine Flagship-Lösung weiter aus, um die digitalen Risiken für Unternehmen, z. B. Cyberbedrohungen und Daten Leaks, zu überwachen. Die wichtigsten neuen Funktionen von SearchLight:
– Mobile-Apps-Monitoring: Identifizieren schädlicher mobiler Applikationen sowie die Analyse des Anwendungscodes zur Einstufung des Grads und der Art der Bedrohung. Dazu zählen u. a. Verletzung geistigen Eigentums, Malware und Phishing.
– Registrierung für mobile Applikationen: Stellt das Erfassen sowie die aktive Verwaltung einer Applikation sicher, einschließlich unternehmensspezifischer Empfehlungen.
– Verbesserte Dashboards für Führungskräfte und Sicherheitsteams: Intuitive Visualisierung für einen schnellere und ganzheitliche Übersicht aller öffentlich zugänglichen Daten, den damit verbundenen Risiken – aus der Sicht von Angreifern und eingestuft nach ihrer Gefährlichkeit.

Mobile-Apps-Monitoring
Mit dem neuen Monitoring von mobilen Applikationen können Kunden ein breites Spektrum an Bedrohungen identifizieren. Dazu zählt auffälliges Verhalten der App oder Code (z. B. selbst-signiertes Zertifikat, Malware), Veränderungen von Applikationsversionen durch Dritte sowie nicht verwaltete Kopien von Anwendungen in AppStore. Zudem lassen sich nachgeahmte und gefälschte Anwendungen ermitteln, die den Markennamen eines Unternehmens missbrauchen und Affiliate-Links beinhalten, um Nutzer zu täuschen und irrezuführen. Das Monitoring reicht dabei weit über mobile Kundenapplikationen hinaus und beobachtet auch unternehmensinterne Anwendungen.

„Mobile Anwendungen sind längst kein Bereich mehr, der isoliert vom digitalen Fußabdruck eines Unternehmens betrachtet werden kann. Vielmehr sind sie heute Standard – deshalb ist es auch so wichtig, die damit verbundenen digitalen Risiken zu kennen“, erklärt Alastair Paterson, CEO und Mitgründer von Digital Shadows. „Ein Großteil der mobilen Anwendungen scheitert bereits bei grundlegenden Sicherheitstests. Jedes Unternehmen sieht sich damit digitalen Risiken wie Datenverlust und Reputationsschaden ausgesetzt. In einer Welt, die mehr und mehr auf Mobilität setzt, können unsere Kunden jetzt entstehende Bedrohungen noch genauer ausmachen und erfassen.“

Im Testbetrieb bei einem Kunden aus dem Finanzsektor konnte Digital Shadows mit der neuen, erweiterten Lösung 39 potentielle Bedrohungen durch mobile Applikationen identifizieren. Gefunden wurden mobile Applikationen mit schädlichen Code, Nachahmungen sowie Anwendungen, die unerlaubt den Markennamen nutzen. Auch wenn ein Großteil der Anwendungen aus AppStores von Drittanbietern stammt, fanden sich auch Fälle auf offiziellen Plattformen.

Erst im letzten Jahr warnte die US-Handelskommission (FTC) angesichts der wachsenden Zahl an Online-Einkäufen über mobile Apps vor einer Zunahme von Betrugsversuchen. So tauchen vermehrt gefälschte Apps auf Smartphones auf, die versuchen auf private Daten der Nutzer zu zugreifen. Dabei nutzen sie die Namen bekannter Handelsketten und locken mit vielversprechenden Angeboten und Vorteilen.

Digital Shadows unterstützt Unternehmen dabei Cyber Situational Awareness zu schaffen und sich so gegen Cyberangriffe, Verlust geistigen Eigentums, Beschädigungen der Marke und Integritätseinbußen zu schützen. Die Lösung SearchLight™ von Digital Shadows ist eine skalierbare und bedienerfreundliche Analyseplattform, die einen lückenlosen Blick auf den digitalen Fußabdruck eines Unternehmens und auf das Profil potenzieller Angreifer freigibt. Flankiert wird dieses Konzept durch ein Team von erstklassigen Spezialisten, das sich um eine umfassende Abdeckung, individuell abgestimmte Informationen und eine reibungslose Implementierung kümmert. SearchLight überwacht kontinuierlich über 100 Mio. Datenquellen in 27 Sprachen – im sichtbaren Web, im Deep Web, Dark Web und in anderen Online-Quellen. So entsteht ein minutengenaues Lagebild eines Unternehmens und der Risiken, die Handlungsbedarf erfordern. Digital Shadows hat seinen Sitz in London, Großbritannien, und San Francisco, USA. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.digitalshadows.com

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Fraunhofer SIT: Viele Android-Passwort-Manager unsicher

Unterschiedliche Implementierungsfehler

Fraunhofer SIT: Viele Android-Passwort-Manager unsicher

Fraunhofer SIT

Das Fraunhofer-Institut für Informationstechnologie SIT hat gravierende Sicherheitslücken in Passwort-Apps für Android entdeckt. Bei vielen der beliebtesten Passwort-Manager konnten Cyberkriminelle leicht Zugriff auf die geschützten Informationen erhalten, beispielsweise, wenn sich der Angreifer im selben Netzwerk befindet. Die Hersteller wurden informiert und haben die Fehler mittlerweile behoben. Nutzer sollten jedoch sicherstellen, dass sie die aktuelle App-Version verwenden. Die Details ihrer Analysen stellen die Experten des Fraunhofer SIT im April auf der „Hack In The Box“-Konferenz in Amsterdam vor. Das für die Tests genutzte Werkzeug CodeInspect zeigt das Institut bereits vom 20.-24. März in Halle 6 am Stand B 36 auf der CeBIT in Hannover.

Für jede Anwendung und jedes Benutzerkonto wird ein eigenes Passwort benötigt. Dadurch können Nutzer leicht den Überblick verlieren und Passwörter vergessen. Abhilfe schaffen Passwort-Manager: Dabei muss sich der Nutzer nur noch ein einziges Masterpasswort merken, alle anderen Zugänge und Passwörter werden sicher verschlüsselt in der Applikation gespeichert. Doch was wenn die Sicherheitsmechanismen Fehler haben? Ein Forscherteam des Fraunhofer SIT hat eine Reihe beliebter Android-Passwort-Manager-Apps analysiert. Ergebnis: Viele dieser Passwort-Apps waren unsicher.

Unterschiedliche Implementierungsfehler

In einigen der analysierten Apps, darunter LastPass, Dashlane, Keeper und 1Password, fanden die Security-Experten gleich mehrere Implementierungsfehler, die zu ernsthaften Sicherheitslücken führten. „Einige Anwendungen speichern beispielsweise das eingegebene Master-Passwort im Klartext auf dem Smartphone“, erklärt Dr. Siegfried Rasthofer, Android-Experte am Fraunhofer SIT. Infolgedessen kann die Verschlüsselung leicht umgangen werden und alle Daten stehen dem Angreifer zur Verfügung – ohne dass der Nutzer dies merkt.

Darüber hinaus ignorieren viele Anwendungen das Problem der Zwischenablage, wodurch ein sogenanntes „Sniffing“ möglich wird. Das bedeutet, die Zwischenablage wird nicht bereinigt, nachdem die Anmeldeinformationen dorthin kopiert wurden. Zugriffe zum Auslesen der Zwischenablage könnten praktisch von jeder anderen App ausgeführt werden; und wer kann sich sicher sein, dass eine bestimmte andere App nicht gerade dies ausnutzt und sich somit die Zugangsinformation für den Passwort-Manager verschafft. In anderen Fällen hätte es für Angreifer ausgereicht, sich im selben Netzwerk zu befinden, aber auch ein Geräteverlust hätte erhebliche Risiken für die Nutzer mit sich bringen können.

„Sicherheitsanalysen von Apps gehören bei uns zum Tagesgeschäft. Mit CodeInspect und Appicaptor haben wir eigene Werkzeuge entwickelt, mit denen wir Apps sehr effizient und detailliert auf ihre Sicherheit überprüfen können, selbst wenn uns die Apps nicht im Quellcode vorliegen. Dies gilt sowohl für Android als auch für iOS“, erklärt Dr. Rasthofer. Mit seinen Werkzeugen konnte das Fraunhofer SIT bereits viele Schwachstellen in Apps aufdecken. Dazu gehören solche, die eher aus Unachtsamkeit bei der Programmierung entstanden sind, aber auch solche, die wahrscheinlich absichtlich in Apps eingebaut wurden.

Sicherheitslücken zwischenzeitlich geschlossen

„Wir haben die Hersteller der betroffenen Passwort-Manager über die Sicherheitslücken informiert. Alle haben reagiert und die Verwundbarkeiten geschlossen.“, erklärt Rasthofer. Auf Geräten, auf denen sich die Apps Sicherheitsupdates aus dem App-Store herunterladen, sind die Probleme behoben. Wenn Nutzer keine automatischen Updates aktiviert haben, sollten die Applikationen umgehend aktualisiert werden. Welche Apps betroffen sind und weitere Details zu den jeweiligen Schwachstellen können unter http://sit4.me/pw-manager eingesehen werden.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

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Fraunhofer SIT: Cybersicherheit in Deutschland

Empfehlungen aus der Wissenschaft zur Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland: Positive Entwicklung fortführen

Fraunhofer SIT: Cybersicherheit in Deutschland

Fraunhofer SIT – Positionspapier zur aktuellen Lage der Cybersicherheit

Die Leiter der drei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kompetenzzentren für IT-Sicherheitsforschung CISPA in Saarbrücken, CRISP in Darmstadt und KASTEL am Karlsruher Institut für Technologie übergaben heute auf der ersten Nationalen Konferenz zur IT-Sicherheitsforschung in Berlin der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Prof. Dr. Johanna Wanka ein Positionspapier zur aktuellen Lage der Cybersicherheit. Darin beschreiben die Wissenschaftler die wichtigsten Herausforderungen und machen konkrete Vorschläge, wie sich diese bewältigen lassen. Unter anderem empfehlen die Experten die strategische Verbesserung der digitalen Souveränität in Deutschland und Europa, die gezielte Förderung von Cybersicherheitsinfrastrukturen sowie eine Verbesserung des Forschungsrahmens, etwa durch Forschungswettbewerbe und durch Strukturen zur schnellen Reaktion auf Forschungsbedürfnisse. Die Bundesrepublik befinde sich in einer guten Ausgangslage. Jetzt gelte es, die Stärken zu erkennen, zu bündeln und durch internationale Kooperation weiter auszubauen. Das Papier steht im Internet unter www.kompetenz-it-sicherheit.de/positionspapier-cybersicherheit zum Download bereit.

Durch die zunehmende Digitalisierung des Alltags erhält die Informationstechnologie und ihre Absicherung eine zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die Medien berichten täglich über den Diebstahl von Kundendaten, Cyberspionage oder die Beeinflussung von Wahlen durch Social Bots. Durch Gesetze und neue Regeln wie das IT-Sicherheitsgesetz und die EU-Datenschutzgrundverordnung hat sich die Cybersicherheitslage in Deutschland und Europa zwar verbessert. Die Bedrohungen und Herausforderungen werden dadurch jedoch nicht geringer. Durch die Verschmelzung von digitaler und physischer Welt erhöht sich die Angriffsfläche für IT-basierte Angriffe. Neue technische Möglichkeiten wie Big Data, Cognitive Computing oder Quantencomputer können auch von Kriminellen genutzt werden; gleichzeitig verfügen Deutschland und Europa in vielen Bereichen der Digitalisierung nicht mehr über die Fähigkeit, wichtige Schlüsseltechnologien zu entwickeln oder deren Sicherheitseigenschaften zu bewerten. Die Zunahme datenzentrierter Geschäftsmodelle bedroht die Privatsphäre und bereits heute ist die Komplexität unserer IT-Systeme mit bekannten ingenieursmäßigen Methoden oft nicht mehr ausreichend beherrschbar.

Zur Entwicklung neuer Verfahren und Werkzeuge, mit denen sich komplexe Systeme ausreichend schützen lassen, empfehlen die Wissenschaftler in ihrem Papier den weiteren Ausbau der grundlagenorientierten und angewandten Exzellenzforschung im Bereich Cybersicherheit. Durch die Schaffung der drei Kompetenzzentren sind die Forschungskapazitäten bereits erhöht worden. Jetzt gelte es auch den Rahmen für Innovationen zu verbessern: Die Politik müsse zum einen mehr Anreize für den schnelleren Wissenstransfer schaffen, um den Nutzen der Forschung für Wirtschaft und Gesellschaft und die Chancen für deutsche Unternehmen auf dem internationalen Markt zu erhöhen. Zum anderen brauche auch die Forschungsförderung größere Flexibilität, um schneller auf Veränderungen reagieren zu können wie etwa neue IT-Angriffe oder sich ändernde Bedrohungslagen für Gesellschaft und Wirtschaft. Angesichts immer kürzer werdender Entwicklungszyklen in der IT und der wachsenden Dynamik der Technologiewelt erscheinen derzeitige Vergabeverfahren mit monatelangen Antragsphasen den Autoren nicht mehr ausreichend. Mit frei zu vergebenden Budgets für akute und unvorhergesehene Fragen der Cybersicherheitsforschung könnten Ministerien schneller auf Veränderungen reagieren. Durch die Förderung von mehreren konkurrierenden Projekten, die um die beste Lösung für ein gegebenes Problem wetteifern, kann die Innovation gefördert werden.

Prof. Michael Waidner, Leiter Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie und Sprecher des Darmstädter Zentrums CRISP: „Mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft nehmen auch Cybercrime, Cyberspionage und Eingriffe in die digitale Privatsphäre zu. Durch konsequente Verfolgung der im Positionspapier umrissenen Handlungsfelder der Cybersicherheit lassen sich die Risiken minimieren, die Handlungsfähigkeit des Staates und der Gesellschaft ausbauen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft nachhaltig verbessern. Deutschland und Europa haben sehr gute Chancen, zum führenden Land, zur führenden Region im Bereich Cybersicherheit zu werden.“

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien gefördert.

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Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
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oliver.kuech@sit.fraunhofer.de
http://www.sit.fraunhofer.de

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secion fragt: Ist Ihre Datenbank noch zu retten?

BSI-Initiative „Allianz für Cyber-Sicherheit“ und secion laden zum 16. Cyber-Sicherheits-Tag nach Hamburg ein

secion fragt: Ist Ihre Datenbank noch zu retten?

Patrick Jung, Leiter Professional Services bei secion

Jedes Unternehmen steht heute mehr denn je der Herausforderung gegenüber, die eigenen Datenbanken umfassend gegen Cyber-Angriffe abzusichern. Aktive Unterstützung erhalten Firmen dabei vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Dessen Initiative „Allianz für Cyber-Sicherheit“ lädt am 21. Februar 2017 zusammen mit dem offiziellen Partner secion zum 16. Cyber-Sicherheits-Tag ins Lindner Park Hotel Hagenbeck nach Hamburg ein. Die ganztägige Veranstaltung widmet sich dem übergreifenden Thema „Sicherheit in Datenbanken“ und liefert gezielte Best Practices. Der Hamburger IT-Sicherheitsspezialist secion wird als Ausrichter u.a. einen praxisnahen Vortrag mit dem Titel „Risiko Innentäter – Der Weg vom Verbündeten zum Feind!“ sowie einen daran anknüpfenden Workshop präsentieren.

Das BSI gründete die Allianz für Cyber-Sicherheit zusammen mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), um aktuelle und valide Informationen zu Gefährdungen im Cyber-Raum bereitzustellen. Der Allianz gehören inzwischen mehr als 2059 Institutionen an. Der IT-Sicherheitsspezialist secion engagiert sich seit Mitte 2014 als offizieller Partner und richtet im Februar erstmals den Cyber-Sicherheits-Tag der Initiative aus. Die deutschlandweit stark nachgefragte Veranstaltungsreihe der Allianz für Cyber-Sicherheit beschäftigt sich aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage in der 16. Ausgabe ausführlich mit dem Brennpunktthema „Sicherheit in Datenbanken“.

Kriminelles Ausspähen und Stehlen von Daten gezielt bekämpfen
In den unternehmenseigenen Datenbanken liegen die digitalen Schätze, dazu zählen sensible Benutzerdaten wie E-Mail-Adressen oder persönliche Informationen wie Geburtsdaten, Passwörter oder Kreditkartendaten. An diese Informationen möchten Angreifer nur allzu gerne gelangen und suchen gezielt nach Schwachstellen in der IT-Infrastruktur vieler Firmen. Eine erfolgreich ausgenutzte Schwachstelle kann es dem Hacker unter Umständen sogar ermöglichen, direkt auf die Unternehmensinfrastruktur zuzugreifen und sensible Daten zu stehlen.

Die Allianz für Cyber-Sicherheit zeigt am 21. Februar mit secion und weiteren Partnern, dass sich der Grad potentieller Angriffsmöglichkeiten mit effektiven Maßnahmen erheblich reduzieren lässt. Im Rahmen des Cyber-Sicherheits-Tages in Hamburg berichtet Patrick Jung, Leiter Professional Services von secion, in seinem Vortrag „Risiko Innentäter – Der Weg vom Verbündeten zum Feind!“ von einem potenziellen Angriffsszenario. Anhand seiner eigenen Erfahrungen bei Innentäter-Audits beleuchtet er, wie Innentäter häufig vorgehen, welche Daten gefährdet sind und wie Unternehmen das Risiko eines solchen Angriffs gezielt minimieren. Ein Beispiel für eine Best Practice liefert der daran anknüpfende Workshop „Der Weg zum Admin – Wie einem Angreifer die Proxy-Konfiguration hilft“ von secion IT-Security Consultant Gerrit Helm. Diese praxisnahen Informationen sollen Teilnehmer des Cyber-Sicherheits-Tages nachhaltig dazu verhelfen, ihre Datenbanksicherheit zu optimieren.

Die detaillierte Agenda zum Cyber-Sicherheits-Tag ist unter folgendem Link zu finden. Zudem können sich Interessierte auf der Website der Allianz für Cyber-Sicherheit direkt online und kostenlos für den 21. Februar 2017 anmelden. Anmeldeschluss ist der 13.02.2017 (12:00 Uhr); Zusagen werden nach dem 01.02.2017 versandt.

Über die secion GmbH:
Gegründet im Jahr 2004, hat sich die secion GmbH als führender Spezialist für IT-Sicherheit in Deutschland etabliert. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg ist insbesondere auf Lösungen und Consulting in den Bereichen E-Mail-Security, Data Leakage Prevention, Network Security, Gateway und Endpoint Protection spezialisiert. Zudem engagiert sich secion für die Sensibilisierung in puncto IT-Sicherheit und bietet Unternehmen individuelle Security Workshops, Security Audits sowie Penetrationstests an. Awareness-Schulungen vermitteln Anwendern essenzielles Wissen und das Bewusstsein für IT-Sicherheit. Um ihre Erfahrungen mit den deutschen Unternehmen zu teilen, ist secion Partner der Allianz für Cyber-Sicherheit, einer Initiative des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Über dieses Engagement gibt secion Erfahrungswerte und IT-Sicherheitsanalysen den Partnern und Teilnehmern der Allianz aus der deutschen Wirtschaft bekannt. Mehr Informationen unter www.secion.de

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INFOCOMM UND CEDIA – KONFERENZ ÜBER CYBERSICHERHEIT AUF DER ISE 2017

INFOCOMM UND CEDIA - KONFERENZ ÜBER CYBERSICHERHEIT AUF DER ISE 2017

(Mynewsdesk) Die beiden weltweit führenden AV-Verbände, InfoComm International und CEDIA, veranstalten gemeinsam eine Konferenz zum Thema Cybersicherheit auf der Integrated Systems (ISE) in Amsterdam. Der Titel der Veranstaltung lautet: “Cybersecurity: How to Help Your Customers Understand, Mitigate, and Respond to Threats”

Auf der Konferenz, die am Messefreitag stattfindet, erfahren Integratoren, Berater und Kunden, wie sie ihre netzwerkbasierten AV-Systeme vor drohenden Cyberangriffen schützen, denn die Bedrohung wächst sowohl im kommerziellen wie auch im privaten Sektor. Jüngste Angriffe, einschließlich einer groß angelegten DDoS-Attacke in den USA, unterstreichen die Bedeutung von Cybersicherheit. Bei einem einer DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) wird eine Schadsoftware auf einen Rechner gespielt, die die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes oder Servers herbeiführt, wodurch den Betreibern der Dienste ein erheblicher Schaden entstehen kann. Gerade durch die wachsende Netzwerkfähigkeit von AV-Geräten und –systemen und dem Internet of Things (IoT) wächst auch die Gefahr von Cyberangriffen.

„Mit der zunehmenden Integration von AV-Systemen in IT-Netzwerke müssen sich Integratoren und Hersteller dem Thema Cybersicherheit annehmen“, sagt Pamela Taggart, CTS, Senior Director of Development Europe, InfoComm International. „Gemeinsam mit CEDIA haben wir einige kritische Ansätze herausgearbeitet, die den Teilnehmern der Konferenz von Nutzen sein werden.“

„Als Teil der AV-Industrie sind wir dazu verpflichtet, höhere Standards in allen Bereichen zu setzen und eine stabile und vorausschauende Antwort auf schädliche Cyber-Angriffe geben“, ergänzt Luke Amos, Senior Director of Education, CEDIA. „Collaboration ist der Schlüssel zur Cybersicherheit, denn die jüngsten Ereignisse belegen, wie anfällig IoT-Geräte noch sind. Wir sind stolz darauf, zusammen mit InfoComm International und der der Konferenz einen wichtigen Schritt in die Richtung zu mehr Cybersicherheit zu gehen.“

Die Konferenz wird moderiert von Mitch Klein, CEO der Z-Wave Alliance, und besteht aus fünf Einheiten à 30 Minuten, die ein breites Spektrum abdecken wie die Vermeidung von Hackerangriffen oder Risikoabschätzungs- und –vermeidungsstrategien zur Vorbeugung von Attacken. Jede Einheit endet mit einer Diskussionsrunde, in der Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Um an der Konferenz teilnehmen zu können, ist ein All Access Pass von InfoComm International oder ein gültiger CEDIA Trainings Pass notwendig. Mit dem All Access Pass können Interessierte an allen von der InfoComm angebotenen Kurse der MasterClass, den ausgerichteten Konferenzen und den Anwendungspraktika teilnehmen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung gibt es unter: http://www.iseurope.org/infocomm-at-ise.

Die Konferenz findet am Freitag, den 10.02.2017 von 10-13 Uhr im Raum G106 des RAI Amsterdam Convention Centre statt.

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Über InfoComm International®

InfoComm International® ist der internationale Fachverband der professionellen audiovisuellen, Informations- und Kommunikationsindustrie. Gegründet im Jahr 1939, hat InfoComm mehr als 5.000 Mitglieder und vertritt damit mehr als 70.000 Branchenexperten weltweit, darunter Hersteller, Systemintegratoren, Händler und Distributoren, unabhängige Berater, Programmierer, Miet- und Event-Unternehmen, Endanwender und Multimedia-Profis aus mehr als 80 Ländern. InfoComm International ist die führende Ressource für AV-Standards, Marktforschung und Nachrichten. Seine Ausbildung, Zertifizierungs- und Bildungsprogramme setzen einen Standard of Excellence für AV-Profis. InfoComm International ist der Gründer der InfoComm, die größte jährliche Konferenz und Messe für AV-Ein- und Verkäufer weltweit. InfoComm organisiert auch Messen in Asien, Europa, Lateinamerika und dem Nahen Osten.

Weitere Informationen stehen unter http://www.infocomm.org zur Verfügung.

Über CEDIA

CEDIA ist der internationale Handelsverband und Ansprechpartner für 3.700 Mitglieder, die Technologien für das Zuhause entwickeln, produzieren und installieren. CEDIA unterstützt Einsteiger auf ihrem Weg zum Erfolg mit einem führenden Aus- und Weiterbildungsangebot, Trainings und Zertifizierungen. Der Verband verfügt über eine hohe Marktkompetenz durch eigene Forschungen, bietet Gelegenheit zum Meinungsaustausch innerhalb der Kanäle und pflegt die Beziehungen zwischen Industriepartnern und Konsumenten. CEDIA ist Veranstalter der gleichnamigen, jährlich stattfindenden größten Show für Heimtechnologie und ist Mitausrichter der ISE, der größten Messe für AV-Technologie und Systemintegration.

Die Mitglieder des Verbandes liefern Technologie-Lösungen, die es den Menschen erlauben, den besten Wohnkomfort für sich zu erlangen.

Weitere Informationen stehen unter http://www.cedia.net zur Verfügung.

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