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Lapp: Gesellschaft für Sport und Technik – Schule der Soldaten von morgen – Neu im Helios-Verlag

Militärpolitische Studie einer DDR-Wehrorganisation

Lapp: Gesellschaft für Sport und Technik - Schule der Soldaten von morgen - Neu im Helios-Verlag

Lapp: Gesellschaft für Sport und Technik – Schule der Soldaten von morgen – Helios-Verlag

Zu DDR-Zeiten absolvierten mehr als vier Millionen männlicher Jugendlicher im Alter von sechzehn bis achtzehn Jahren innerhalb von zwei Jahren eine vormilitärische Grund- bzw. Laufbahnausbildung in der Gesellschaft für Sport und Technik (GST), mehrheitlich in Vorbereitung auf ihren künftigen Dienst als Mot-Schütze und Militärkraftfahrer in der Nationalen Volksarmee oder den DDR-Grenztruppen. Lehrlinge (Berufsschüler) und Schüler der Erweiterten Oberschule (EOS) konnten sich dieser Ausbildung nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der DDR (Dauer: 18 Monate) zu Anfang der 1960er Jahre kaum entziehen, da die Teilnahme als obligatorisch galt und im Arbeitsgesetzbuch, in Lehrverträgen und Bestimmungen des Volksbildungswesens festgeschrieben war.
Wie und mit welchen Ergebnissen diese vormilitärische Ausbildung, die von den Teilnehmern oft als vorgezogener Wehrdienst empfunden wurde, unter Anleitung des DDR-Verteidigungsministeriums von der GST, der „Schule der Soldaten von morgen“, bis 1989 durchgeführt wurde, ist das Thema dieser Studie. ISBN 978-3-86933-226-0, 167 Seiten, Hardcover, 17 x 24 cm, 25 Abbildungen, davon 22 schwarz/weiß und 3 farbig. Nähere Informationen beim Helios-Verlag.

Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und Soziologie studierte. Schwerpunkt der verlegerischen Arbeit ist die militärische Zeitgeschichte, Zeitgeschichte, Regionalliteratur, Literatur zum jüdischen Widerstand. Darüber hinaus gibt er auch Belletristik heraus. Derzeit werden die Werke von über 140 Autoren verlegt.

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Helios Verlag
Dr. Karl-Heinz Pröhuber
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Inhalt: Äußerst bedenklich. Das neue Buch von Johanna Marie Jakob

Kurze Geschichten wie Mosaiksteine vor und nach der Wende

Inhalt: Äußerst bedenklich. Das neue Buch von Johanna Marie Jakob

(Bildquelle: verlag tasten & typen)

Anlässlich der Thüringer Buchtage am 03. und 04.11.2017 stellt der Tabarzer Verlag tasten & typen die Neuerscheinung von Johanna Marie Jakob vor: „Inhalt: Äußerst bedenklich“, eine Sammlung kurzer Geschichten wie Mosaiksteine.
Ein gelber Hund schnüffelt sich durch die Sammlung von scheinbaren Belanglosigkeiten, die ein farbiges und humorvolles Bild von Begegnungen im geteilten und wieder vereinten Deutschland malen. Die Großmutter schmuggelt Wurst im Kalten Hund und der Transitfahrer das Westfernsehen. Die Postfrau philosophiert über Westpakete und gönnt sich ab und zu ein Schäferstündchen mit dem Schuldirektor. Bürgerin H. fährt in den Westen – sehr zum Missfallen des Direktors – und der Wirt verschwindet über Nacht in Richtung Ungarn – sehr zum Ärger des ABV. Der Drücker versucht einen Besteckkasten an die Ostfrau zu bringen. Nicht zuletzt wird die längst fällige Frage gestellt, wohin der Duft aus dem Intershop verschwand. Da muss der gelbe Hund wohl nochmal schnüffeln gehen.

Autorin

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Autorin Johanna Marie Jakob
Simone Knodel
Steinacker 63
99759 Großlohra
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„Grenzbrigade Küste“ von P. J. Lapp erscheint im Mai beim Helios-Verlag

DDR-Grenzsicherung zur See

"Grenzbrigade Küste" von P. J. Lapp erscheint im Mai beim Helios-Verlag

Grenzbrigade Küste im Helios-Verlag

Bis zum 13. August 1961 spielte die see- und landseitige Grenzsicherung der DDR-Küste keine besondere Rolle, da die meisten „Republikflüchtigen“ den Weg über die bis dahin offenen Sektorengrenzen in Berlin wählten. Mit dem Bau der Mauer und der Verminung der innerdeutschen Grenze änderte sich das und an der 400 km langen „nassen Grenze“ der DDR setzte eine „Grenzverletzerbewegung“ ein. Tausende versuchten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten bis 1989 über die Ostsee in den Westen zu gelangen. Die Partei- und Staatsführung von SED und DDR bemühte sich, diesem „Druck auf die Grenze“ durch den Einsatz ihrer Sicherheitskräfte zu begegnen. Dazu gehörte die „Grenzbrigade Küste“ (GBK), ein Verband, der seit Ende 1961 der Volksmarine (VM) operativ unterstellt war. Diese Truppe von rund 2.500 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrpflichtigen sah sich allerdings kaum mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet, um ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Haushalt war auf Kante genäht. Die Anbindung der GBK an die Seestreitkräfte galt auch als umstritten, da nach Ansicht der „normalen“ See- und Ingenieur-Offiziere die Grenzsicherung an der Küste nicht unbedingt zu den ersten Aufgaben einer Marine gehörte. Die VM selbst wurde aber von Anfang an verpflichtet, die „Seegrenzer“ dauerhaft durch den Einsatz von Schiffen, Booten und Hubschraubern aus ihrem Bestand zu unterstützen. Wie die GBK die Sicherung der DDR-Seegrenze durchführte und wie das Zusammenwirken mit der VM und den anderen „Organen“ ablief und welche Probleme und Konflikte dabei auftraten, ist das zentrale Thema der Studie. Die Arbeit bemüht sich um eine streng sachbezogene Darstellung der Geschichte der GBK auf Grundlage der Auswertung von Aktenbeständen des Bundesarchivs (Militärarchiv Freiburg) und des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) sowie von Berichten und Veröffentlichungen von Sachbuchautoren und „Ehemaligen“ der Grenzbrigade Küste bzw. der Volksmarine. Zugegeben aus subjektiver, westlicher Sichtweise und ohne wissenschaftlichen Anspruch, aber im Wissen darum, dass die an der Nahtstelle zweier entgegengesetzter Systeme eingesetzten Soldaten der GBK seinerzeit glaubten oder davon überzeugt waren, in Erfüllung ihrer Pflichten, die Partei und Regierung vorgaben, so handeln zu müssen, wie geschehen. Erscheint im Mai 2017. ISBN 978-3-86933-182-9, 210 Seiten, Hardcover, 40 Abbildungen, Format 17 x 24 cm. Nähere Informationen beim Helios-Verlag.

Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und Soziologie studierte. Schwerpunkt der verlegerischen Arbeit ist die militärische Zeitgeschichte, Zeitgeschichte, Regionalliteratur, Literatur zum jüdischen Widerstand. Darüber hinaus gibt er auch Belletristik heraus. Derzeit werden die Werke von über 140 Autoren verlegt.

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16. August: Biografieworkshop „Erzähltes Leben“ im DDR Museum

16. August: Biografieworkshop "Erzähltes Leben" im DDR Museum

Biografieworkshop beim Netzwerktreffen der Dritten Generation Ost (Bildquelle: Foto: Ronny Keller)

Nach der Buchvorstellung „Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen“ präsentiert das DDR Museum nun einen Biografieworkshop der Dritten Generation Ost (zwischen 1975 und 1985 in der DDR geboren).

Er findet am Dienstag, den 16.08.2016, 19 – 21:30 Uhr im Bildungszentrum des DDR-Museums statt und wird durch Sammlungsleiter Sören Marotz eröffnet.

In dem Workshop tauschen sich die heute etwa 30- bis 40-jährigen Teilnehmenden im geschützten Rahmen über Ihr Leben in der DDR und die Veränderungen nach dem Mauerfall aus. Die Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Besichtigung ausgewählter und für die Dritte Generation Ost spezifischer Exponate im DDR-Museum. Die Besichtigung dient als Anregung für den anschließenden Austausch der Teilnehmenden zu ihren persönlichen Erfahrungen in der DDR- und Wendezeit.

Das Biografieteam versteht diesen Workshop als Ort der Selbstreflexion und Erweiterung des eigenen Erinnerungs- und Bewertungshorizonts. Außerdem können die Perspektiven der Dritten Generation Ost gesellschaftlich eingebracht werden.

Teilnehmende bringen bitte zum Workshop einen persönlichen Gegenstand mit, der für Sie die Zeit des Umbruchs symbolisiert.

Bitte melden Sie sich beim Biografieteam der Dritten Generation Ost bis zum 08.08.16 an.
Die Teilnahme kostet 15 EUR.
Kontakt: hallo@mein-leben-entdecken.de, Tel: 0177 – 60 90 254.

Das Biografieteam der Dritten Generation Ost (Dipl. Soz. Päd. Juliane und Dipl. Päd. Johannes Dietrich) moderiert seit 2012 Gespräche, in denen sich Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe zur deutsch-deutschen Vergangenheit miteinander austauschen, um selbst- und weltbewusst die Gegenwart und Zukunft (Ost)deutschlands mitzugestalten.

Mehr Informationen unter http://mein-leben-entdecken.de.

Kontakt
Juliane Dietrich
Juliane Dietrich
Heideweg 92A
01824 Gohrisch
0177-6090254
juliane@mein-leben-entdecken.de
http://mein-leben-entdecken.de

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Rutronik und Nanya unterzeichnen Franchisevertrag

Die Nanya Technology Corporation und die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH haben eine europaweite Franchisevereinbarung geschlossen. Sie umfasst das gesamte Nanya Produktportfolio an SDRAM Speichern.

Nanya entwickelt, produziert und vertreibt Standard sowie Mobile SDRAM Speicher. Mit 30nm und 42nm Technologie adressiert der taiwanesische Hersteller gezielt den Automotive- und Industriemarkt. Die fortschrittliche 30nm Technologie bietet Kunden Kosten- und Leistungsvorteile. Für Automobil-Applikationen bietet Nanya eine umfassende Palette hochqualitativer, Automotive-spezifizierter Produkte bis 105°C. „Mit seiner Stärke im Automotive- und Industriemarkt passt Rutronik ideal zu uns und wird Nanya bestens unterstützen können, in diesen Märkten in Europa mehr Anteile zu gewinnen“, erklärt Jean-Louis Freart, Managing Director, Nanya Technology Europe GmbH.

Das Nanya Portfolio beinhaltet DDR, DDR2, DDR3 und DDR4. Die Mobile Varianten (LPDDR, LPDDR2, LPDDR3) bieten hervorragende Leistung in mobilen Anwendungen. Sie sind in verschiedenen Formfaktoren verfügbar (FBGA, MCP, PoP, KGD für SiP). Nanyas Multi-Chip-Package (MCP) Produkte kombinieren verschiedene Speichertechnologien, darunter Single-Level-Cell (SLC) NAND Flash mit Mobile DRAM, in einem kleinen Gehäuse. DDR SDRAM von Nanya finden ihren Platz auch in Anwendungen wie Set Top Boxen, Kassensysteme, Überwachungskameras und embedded PCs. „Mit den SDRAM Lösungen von Nanya haben wir unser Portfolio für embedded Speicher jetzt erweitert“, so Stephan Fiege, Linemanager Nanya, Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH. „Zusätzlich haben wir jetzt auch für die Automobilindustrie unser Produktspektrum verstärkt.“

Nanya ist ISO 9001 und ISO/TS 16949 zertifiziert und erfüllt mit strikter Kontinuität hinsichtlich Dokumentation, Rohmaterialien, Prozessumgebung und -überwachung sowie Mess- und Prüfvorgaben hohe Qualitätsstandards.

Über Rutronik (www.rutronik.com)
Die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH ist drittgrößter Distributor in Europa (lt. Europartners Distribution Report 2014) und besetzt weltweit Rang elf (lt. Global Purchasing, Mai 2016). Der Breitband-Distributor führt Halbleiter, passive und elektromechanische Bauelemente sowie Boards, Storage, Displays & Wireless Produkte. Zielmärkte sind vorrangig Automotive, Medical, Industrial, Home Appliance, Energy und Lighting. Unter RUTRONIK EMBEDDED bündelt Rutronik sämtliche Produkt- und Service-Angebote für spezifische Embedded Anwendungen aus den Bereichen Boards, Storage, Displays, Wireless und Peripherie. RUTRONIK SMART vereint Sensoren, Wireless-Komponenten, Mikrocontroller, Powermanagement- und Sicherheitslösungen für Geräte innerhalb des Internet of Things (IoT). Kompetente technische Unterstützung bei Produktentwicklung und Design-In, individuelle Logistik- und Supply Chain Management Lösungen sowie umfangreiche Serviceleistungen ergänzen das kunden- und zukunftsorientierte Leistungsspektrum. Das 1973 von Helmut Rudel in Ispringen/Deutschland gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 820 Mio. Euro in der Gruppe.

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25 Jahre vereintes Deutschland: Wo die deutsche Wirtschaft am stärksten boomt

West oder Ost – Geschichte von gestern? Nicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland. In welchen Regionen und entlang welcher Routen sich Firmen besonders gerne ansiedeln, zeigt die aktuelle Karte des Monats von Nexiga.

Bonn, 07.10.2015_ Deutschland, völlig Banane? In der ehemaligen DDR war die Südfrucht dermaßen heiß begehrt, dass die Bürger dafür stundenlanges Anstehen in Kauf nahmen. Doch auch 25 Jahre nach dem Mauerfall spielt die Banane noch immer eine große Rolle – und zwar bezogen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland und in einer anderen Farbe, nämlich blau. In Bezug auf Deutschland weist Berlin die höchste Dichte an Gewerbestandorten auf, gefolgt von München, Hamburg und Düsseldorf. Genau diese Verteilung folgt dem Verlauf der „blauen Banane“, wie die aktuelle Karte des Monats von Nexiga zeigt.

Die blaue Banane steht ursprünglich für eine dicht bevölkerte, wirtschaftlich enorm wichtige Zone, die sich vom nördlichen Liverpool in Großbritannien bis in die Emilia-Romagna Italiens erstreckt. Diese blaue Banane zieht sich auch in der Bundesrepublik quer durch alle wichtigen Wirtschaftsstandorte. So verläuft sie über Düsseldorf und Köln/Bonn am Rhein entlang, schließt die deutsche Börsenstadt Frankfurt am Main mit ein, bevor sie über die Metropolregion Stuttgart letztendlich Nürnberg und München berührt.

Den deutschen Geschäftsmann zieht es in die Stadt. Und zwar nicht in irgendeine, sondern vor allem in Deutschlands größte. Berlin ist ungeschlagene Nummer Eins für die Ansiedlung von Firmen (jedenfalls absolut gesehen). Doch auch weitere Großstädte holen auf, wie München, und Hamburg. Und noch eine Achse zeigt sich: Große Firmenzentralen von Allianz bis VW sind im Westen ansässig; kein DAX-Konzern ist in Berlin oder den neuen Bundesländern zu finden.

Der Schlüssel zum Wirtschaftsstandort: Wo ein Weg ist, boomt auch die deutsche Wirtschaft. Die Bedeutung von Verkehrswegen ist enorm. Entlang der Autobahnen A3 und A2 ist eine sehr hohe Firmendichte erkennbar, während sich im Osten einige Regionen durch nahezu gähnende Leere auszeichnen. Auch tritt das, was ohnehin kein Geheimnis ist, deutlich hervor: Innenstädte wie beispielsweise das Gebiet rund um den Hamburger Hafen haben gegenüber Randregionen und außerstädtischen Gebieten die Nase vorn. Die „Landflucht“ der Bevölkerung ist also auch bei der Ansiedlung von Firmen zu beobachten, wie Nexiga mit seinen über 4,85 Millionen geokodierten Firmenstandorten verdeutlicht.

Zur Datenerhebung: Da die Regionen in und um Berlin, München und Hamburg aber ebenso schwer zu vergleichen sind wie die Verteilung der Firmendichte auf die einzelnen Bundesländer, legt der Kompetenzführer im Geomarketing Nexiga neue Maßstäbe an. Statt bloße Zahlen, die aufgrund unterschiedlicher Bevölkerungsdichten und geografischer Ausmaße der Länder enorm variieren und Firmen bei derartigen Vergleichen eher ungenau abbilden, zeigt Nexiga die Verteilung der Gewerbestandorte im Bundesgebiet aggregiert auf Sechsecke, sogenannte Hexagons (mit einer Kantenlänge von 10km bzw. 260 km²).

Zusätzlich zur Verteilung der Gewerbestandorte wird die Anzahl der Firmen in zwei unterschiedlich großen Wabenrastern dargestellt. Das dabei entstehende Bild ähnelt stark der Bevölkerungsverteilung in der Bundesrepublik. Einerseits treten klar die Metropolen Berlin, Hamburg und München sowie die Verteilung entlang der Blauen Banane, also die Abbildung der Ballungsräume im Ruhrgebiet, in den Rhein/Main- und den Rhein/Neckar-Regionen hervor. Andererseits werdend die Verhältnisse in Bremen, Hannover, Leipzig und Dresden deutlich.

Der Kompetenzführer im Geomarketing hat diese Erkenntnisse mit weiteren wichtigen Daten wie Größe, Umsatz, Branche, Mitarbeiterzahlen und Ansprechpartnern der Firmen angereichert. Dank der Darstellung in Hexagonen lassen sich die unterschiedlichen Regionen problemlos vergleichen. Der Vorteil der Verwendung von derartigen regelmäßigen geografischen Formen ist, dass die massiven Unterschiede in der Geografie ausgeglichen werden können und somit politische Prozesse und geschichtliche Entwicklungen wie z.B. von Landesgrenzen die Darstellung nicht verzerren. So zeigt die Karte Standortplanern und -entwicklern, Marketingabteilungen, Investoren und Gründern deutlich, wo die deutsche Wirtschaft boomt, aber auch wo genügend Platz und ausreichend Verkehrsanbindung für neue Gründerzentren vorhanden ist.

Quellen: Nexiga/Schober Datenbank

Link zur Karte des Monats: http://arcg.is/1NncIna

Die Nexiga GmbH ist Pionier und einer der Marktführer für Geomarketing. Mit der zunehmenden Integration von Geomarketing-Komponenten in den Geschäftsprozessen der Unternehmen unterstützt der Full-Service-Anbieter diese in der Planung und Bewertung von Standorten, Vertriebsgebieten, Zielgruppen und der Ermittlung von Marktpotenzialen.

Mit LOCAL® – der ganzheitlichen Geomarketing-Lösung – bietet Nexiga neben einer enormen Datenbasis auch die notwendigen Technologien für detaillierte und passgenaue Analysen: So beschreiben die hausgenauen Daten von LOCAL®Data Standorte anhand von Markt- und Geodaten samt branchenspezifischer Merkmale und liefern damit essentielle Inhalte für genaue Analysen über das Marktpotenzial sowie die Infrastruktur der Standorte vor Ort. Eine systematische Marketing- und Vertriebsplanung ist über die automatische Anreicherung von Datensätzen mit raumbezogenen Informationen durch die Geomarketing-Systeme von LOCAL®Systems möglich. Adressen werden schnell und präzise verifiziert, lokalisiert und dargestellt, so dass sie als Basis für die strategische Marktbearbeitung dienen. Werbe- und Marketingmaßnahmen sind mess- und planbar, weil genau ermittelt werden kann, wo potenzielle Neukunden zu erreichen sind.
LOCAL®Competence rundet das Full-Service-Paket von Nexiga ab. Das erfahrene Expertenteam sorgt mit seiner langjährigen Erfahrung und dem gezielten Einsatz von umfassenden Analyse-, Planungs- und Berechnungsmethoden für eine zuverlässige Beratungskompetenz.

Mit LOCAL® – der ganzheitlichen Geomarketing-Lösung – bietet Nexiga neben einer enormen Datenbasis auch die notwendigen Technologien für detaillierte und passgenaue Analysen: So beschreiben die hausgenauen Daten von LOCAL®Data Standorte anhand von Markt- und Geodaten samt branchenspezifischer Merkmale und liefern damit essentielle Inhalte für genaue Analysen über das Marktpotenzial sowie die Infrastruktur der Standorte vor Ort. Eine systematische Marketing- und Vertriebsplanung ist über die automatische Anreicherung von Datensätzen mit raumbezogenen Informationen durch die Geomarketing-Systeme von LOCAL®Systems möglich. Adressen werden schnell und präzise verifiziert, lokalisiert und dargestellt, so dass sie als Basis für die strategische Marktbearbeitung dienen. Werbe- und Marketingmaßnahmen sind mess- und planbar, weil genau ermittelt werden kann, wo potenzielle Neukunden zu erreichen sind. LOCAL®Competence rundet das Full-Service-Paket von Nexiga ab. Das erfahrene Expertenteam sorgt mit seiner langjährigen Erfahrung und dem gezielten Einsatz von umfassenden Analyse-, Planungs- und Berechnungsmethoden für eine zuverlässige Beratungskompetenz.

Zum Thema Geomarketing

\“All success is local\“: Die räumliche Komponente spielt in der Wirtschaft eine herausragende Rolle und hilft Unternehmen, optimal und effizient zu steuern und strategisch fundierte Entscheidungen mit minimalem wirtschaftlichen Risiko zu treffen. Für die wirtschaftliche Betrachtung und Bewertung eines Marktes macht Nexiga räumliche Zusammenhänge nach den relevanten Parametern für die weitere Bearbeitung transparent und beantwortet zusätzlich durch exakte Geoinformationen und -daten die wichtige Frage nach dem \“Wo\“. Darüber hinaus gibt der Kompetenzführer für Geomarketing Unternehmen ergänzende Marktinformationen und -daten an die Hand, mit denen sie die für sich interessanten Gebiete nach wirtschaftlichen und soziodemographischen Gesichtspunkten, wie Kaufkraft, Alter, Wohnumfeld oder Produktaffinität noch besser und exakter einschätzen können. Auf dieser Basis erhalten Kunden eine optimale Planungsgrundlage für Up- und Cross-Selling-Maßnahmen sowie Neukundengewinnung.
Weitere Informationen unter www.nexiga.com

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53177 Bonn
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Aberlestr. 18
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25 Jahre in schwarz

Die Schornsteinfeger aus beiden Teilen Berlins haben die Wiedervereinigung vorbildlich gemeistert

25 Jahre in schwarz

Grenzöffnung Ruppiner Chaussee (Bildquelle: Schornsteinfeger-Innung Berlin)

(Berlin, zum 3.10.2015) – Für einige Berufsgruppen bedeutete die am 3. Oktober 1990 vollzogene Vereinigung der beiden Teile Deutschlands und Berlins eine große Herausforderung. Von besonderer Bedeutung waren natürlich die staatlich organisierten oder gelenkten Einrichtungen wie Notfallrettung, Krankenversorgung und öffentlicher Verkehr sowie ebenfalls sicherheitsrelevante Bereiche, zu denen das Schornsteinfegerwesen zählt.

Im Westen war das Schornsteinfegerwesen vor der Wende in etwa so organisiert, wie wir es heute kennen, mit Schornsteinfegermeistern, die, öffentlich bestellt, für einen ihnen übertragenen Kehrbezirk verantwortlich waren, mit Angestellten und Auszubildenden, in aller Regel in Innungen organisiert. Auch im Osten hatte man die traditionellen Kehrbezirke beibehalten und im Gegensatz zu vielen anderen Berufsgruppen hatte sich das Schornsteinfegerhandwerk eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. Innungen hatte die DDR-Administration zwar aufgelöst, aber die Meister durften sich in Berufsgruppen organisieren. Auch ihre schwarze Berufskleidung und den Zylinderhut ließen sie sich nicht nehmen. Für die Schornsteinfeger im Osten bedeutete die Wiedervereinigung die Übernahme weiterer Aufgabenbereiche; durch den zunehmenden Einsatz von Heizöl und Erdgas, neue Vorschriften zum Schutz der Umwelt und die Verfügbarkeit neuer Messgeräte und -techniken änderten sich die Aufgaben. Das bedeutete zwar nicht die Verbannung „vom Dach in den Heizungskeller“, aber die Arbeiten im Keller nahmen doch mehr Raum ein und die Überprüfung von privaten und gewerblichen Lüftungsanlagen kam neu hinzu.

Bernhard Kettner: Statt zur Tante erst mal in die Innung

Zur Zeit des Mauerfalls war Bernhard Kettner Bezirksschornsteinfegermeister in Weißensee. „Als Angehörige eines aktiven Christen und selbständigen Handwerksmeisters durften unsere Kinder trotz der sehr guten Noten in der Schule kein Abitur machen, weil wir nicht organisiert waren und sie nicht bei FDJ, den Jungen Pionieren und der Jugendweihe mitmachen ließen.“

Den Aufgaben im Osten entsprechend sei man technisch ganz gut ausgerüstet gewesen und habe fast immer die nötigen Materialien bekommen oder sich anders zu helfen ge-wusst. 1984 durfte Kettner davon ausgehen, dass er ausgesorgt hatte – falls er entschlossen war, in der DDR zu bleiben und sich direkt systemfeindlicher Umtriebe zu enthalten: Er bekam als Bezirksschornsteinfegermeister den gewünschten Kehrbezirk in Weißensee auf Lebenszeit und wurde 1988 in den Vorstand der Berufsgruppe Schornsteinfeger der Hauptstadt der DDR gewählt. Als die politische Wende schon bevorstand, wurde ihm – zu seiner eigenen Überraschung – die lange ersehnte Vergünstigung zuteil. „Ich hatte den Antrag gestellt, zum 70. Geburtstag meiner Tante nach West-Berlin reisen zu dürfen und bekam tatsächlich die Genehmigung.“

Mit seiner Loyalität gegenüber dem SED-Staat war es dann doch nicht soweit her, denn sein erster Weg führte ihn nicht zur Tante, sondern zu einem inoffiziellen Besuch in die West-Berliner Innung in der Westfälischen Straße. „Im September 1989 wurde ich herzlich aufgenommen und war von den modernen Büros sehr beeindruckt.“ Als besonderen Akt der „Subversion“ wollte er die illegale Einfuhr eines Kopierers organisieren, den die West-Berliner Innung zu bezahlen anbot.

Dann ging alles ganz schnell. „Am späten Abend des 9. November 1989 standen meine Frau, mein Sohn Thomas und ich an der Bornholmer Brücke und riefen mit vielen anderen Bürgern Ost-Berlins ,Macht das Tor auf““, erinnert sich Bernhard Kettner. „Auf einmal öffnete sich die Schranke und wir stürmten in den Westteil der Stadt – welch ein Wunder.“ Einen kleinen Kopierer durfte man dann bereits im Dezember im Westen kaufen und offiziell einführen.

Nach den ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer am 18. März 1990 (die CDU unter Lothar de Maiziere gewann) wurde sofort der Antrag auf Gründung einer Innung gestellt, natürlich gehörte Kettner zu den treibenden Kräften. Allerdings hielt die neue Eigenständigkeit nicht lange – bereits Ende 1990 fand im Hotel Steglitz international der Zusammenschluss mit den Kollegen im Westen statt. „Von Anfang an waren mehrere Ost-Berliner im neuen gemeinsamen Vorstand vertreten, ich wurde Schriftführer“, sagt Bern-hard Kettner, der 1994 bis 1997 stellvertretender Obermeister und nach dem überraschenden Tod des damaligen Obermeisters vorübergehend sogar amtierender Obermeister war. Weil er das aber nicht bleiben wollte, verließ er den Vorstand und wurde nach der Bezirksreform von 2001 erster Bezirksinnungsmeister des nunmehr bevölkerungsstärksten Berliner Bezirks Pankow. Am 31. Dezember 2014 übergab er seinen Kehrbezirk an Sohn Stephan Kettner, der bereits seit 1992 in den Betrieb eingetreten war. Sein jüngerer Sohn Thomas ist heute übrigens Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger in Spandau.

Michael Schmidt: Gruseln in der Stasi-Zentrale

Während in den meisten traditionellen Wohnhäusern im Osten stark schwefelhaltige Braunkohle verbrannt wurde, die den Himmel bräunlich-gelb färbte und dicke Rußablage-rungen in den Schornsteinen hinterließ, verfeuerten die großen Wohnanlagen russisches Rohöl – was die Luft nicht besser, aber dafür viele Schornsteinfeger krank machte. Die drei Tage zusätzlichen Jahresurlaubs (21 statt 18), die sie sich dafür erkämpften, waren ein schwacher Trost. Dennoch machten sich die wenigsten DDR-Bürger allzu viele Ge-danken über das Thema Umweltschutz. „Der Ruß war in Ost und West gleich schwarz“, schrieb eine große Berliner Tageszeitung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls. Klingt gut, stimmt aber nur teilweise: Der Unterschied zwischen Ruß vom westlichen Heizöl und Ruß von Braunkohle und Rohöl im Osten war eklatant.

Von seinen Kreuzberger Dächern aus überschaute Bezirksschornsteinfegermeister Michael Schmidt einen großen Teil des Mauerverlaufs an der Grenze zwischen den beiden Teilen des heutigen Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Erkelenzdamm, Adalbertstraße, Mariannenplatz etc. „Die Grenze war direkt am Engelbecken, manchmal konnte ich dem Kollegen jenseits der Mauer ins Auge blicken“, sagt Schmidt. „Wir durften uns zwar nicht zuwinken, bewegten aber zum Gruß unauffällig Besen und Leiter.“ Nach der Wende war Michael Schmidt, damals als Landestechniker ein ausgewiesener Experte für Messtechnik, bei den Kollegen im Osten sehr gefragt. „Es gab am Anfang schon mal Berührungsprobleme, ich war ja im Kreuzberger Bezirksvorstand der CDU, also eher konservativ, nahm aber den Umweltschutz sehr ernst und nutzte die Schulungen im Osten immer zur Aufklä-rung.“

Als besonders „gruselig“ erlebte Schmidt die erste Abnahme einer neuen Heizungsanlage im Osten – ausgerechnet in der vormaligen Stasi-Zentrale in der Normannenstraße. „Da war kein Mensch zu sehen, ich fuhr rein, da gingen hinter mir lautlos die Stahltore zu; ich fühlte mich aus allen Ecken beobachtet.“ Schließlich fand sich doch ein Ansprechpartner.

Die beiden aus Ost und West zusammengesetzten Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg boten natürlich die besten Voraussetzungen, um ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Michael Schmidt findet, das sei gut gelungen: „Wir haben die Gemeinschaft schnell aktiv gelebt.“

Klaus Palmowski: Partnerschaft im Köpenicker Ratskeller besiegelt

Klaus Palmowski war 1990 Bezirksschornsteinfegermeister in Charlottenburg und Kassenwart der Bezirksgruppe. Nach dem Mauerfall bot auch er sich an, den Kontaktaufbau zu den Kollegen im Osten nach Kräften zu forcieren. „Ich war zwar einer der wenigen, die gar keine Beziehung in den Ostteil hatten, keine Verwandtschaft, keine Freunde, aber ich fand die Idee großartig, den Austausch und die Annäherung durch Partnerschaften zwischen West- und Ost-Bezirken zu unterstützen“, sagt Palmowski. Als man sich im Winter 1989/90 im Köpenicker Ratskeller traf, war das Eis schnell gebrochen – bei einige älteren Kollegen, die sich noch aus der Vor-Mauer-Zeit kannten, war die Wiedersehensfreude groß. „Die Kollegen mussten sich eben damit arrangieren, dass die DDR-Urkunden über die Vergabe ihrer Kehrbezirke auf Lebenszeit nichts mehr wert waren – und im Osten hatten sie mit dem Messen nicht viel am Hut.“ Weil das schwere russische Rohöl verheizt worden sei, das vor dem Gebrauch erst einmal angewärmt werden musste, damit es überhaupt flüssig wurde, habe es im Osten keine Erfahrung mit dem leichten Heizöl gegeben, das im Westen längst Standard war. „Die Kollegen konnten und wollten messen, hatten aber fast keine Geräte, in der ersten Zeit haben wir ihnen unsere gepumpt.“ Wie oft er damals nach Köpenick gefahren ist, kann Klaus Palmowski, der 1991 zum Bezirksinnungsmeister von Charlottenburg gewählt wurde, nicht mehr sagen. Oft jedenfalls!

25 Jahre später: Drei ausgezeichnete Herren

Dass ein Vierteljahrhundert vergangen sein soll, seit die Schornsteinfeger Ost und die Schornsteinfeger West nach langer Trennung wieder zueinander fanden und vom erweiterten Innungshaus in Wilmersdorf aus die gemeinsame Interessenvertretung – samt erfolgreicher Vertretung ihrer Anliegen gegenüber der Politik – aufnahmen, ist für viele kaum zu fassen. Andererseits: Die drei Herren, die im September 2015 vom amtierenden Landesinnungsmeister Heiko Kirmis für ihre langjährige ehrenamtliche Innungsarbeit ausgezeichnet wurden, heißen Michael Schmidt, Bernhard Kettner und Klaus Palmowski. Alle drei waren damals 40 und sind nun um die 65 Jahre alt, alle drei haben kürzlich ihre Kehrbezirke an ihre Nachfolger übergeben. Und alle drei haben viel dazu beigetragen, dass das Schornsteinfegerhandwerk in Berlin die Wiedervereinigung vorbildlich vollzogen hat.

Hartmut Zeeb

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Die Schornsteinfeger-Innung in Berlin ist die Fachorganisation für das Schornsteinfeger-Handwerk in Berlin. Wir sind eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und haben insbesondere die Aufgabe, die gemeinsamen gewerblichen Interessen unserer Mitglieder zu fördern. Dazu gehört die Vertretung der berufspolitischen Interessen ebenso wie z.B. Angelegenheiten der Aus- und Weiterbildung. Im Rahmen unseres Aufgabengebiets sind wir Ansprechpartner staatlicher Stellen und Behörden sowie sonstiger handwerklicher Organisationen.
Ansprechpartner sind wir v.a. aber für unsere Mitgliedsbetriebe, denen wir zahlreiche Leistungen kostenfrei oder deutlich kostenreduziert zur Verfügung stellen; über unsere Partner bieten wir Sonderkonditionen z.B. beim Waren- und Materialeinkauf, beim Autokauf oder im Mobilfunkbereich. Im Versicherungswesen bieten wir maßgeschneiderte Verträge zu Mitgliedskonditionen.
Mitglied der Innung kann jeder Schornsteinfegermeister werden, der mit dem Schornsteinfegerhandwerk in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer Berlin eingetragen ist.

Firmenkontakt
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Berlin
Heiko Kirmis
Westfälische Straße 87
10709 Berlin
030 8609820
info@schornsteinfeger-berlin.de
http://www.schornsteinfeger-berlin.de

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Zeeb Kommunikation GmbH
Hartmut Zeeb
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10178 Berlin
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info@zeeb.info
http://www.zeeb-kommunikation.de

Immobilien

Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015

Wohnpalast am Ostseeplatz und Museumswohnung Haselhorst bieten „Geschichte(n) zum Anfassen“

Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015

Museumswohnung Haselhorst: Willkommen in der guten Stube aus den 1930er Jahren (Bildquelle: Sabine Dobre)

– Führungen am Ostseeplatz: Wohnalltag der 1950er Jahre in der DDR
– Offene Türen in der Gewobag-Museumswohnung in Haselhorst: Familienleben der 1930er Jahre auf 45 Quadratmetern

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen bundesweit mehr als 8.000 historische Bauten und Stätten ihre Türen, die sonst gar nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Auch die Gewobag lädt am 13. September zu zwei hochinteressanten Streifzügen in die Vergangenheit ein: Der „Wohnpalast am Ostseeplatz“ ist ein kaum bekanntes Denkmal des frühen DDR-Städtebaus aus dem Jahre 1954 und wurde zwischen 2013 und 2015 von der Gewobag denkmalgerecht saniert. Der Berliner Kulturjournalist, Stadtführer und Buchautor Michael Bienert bietet um 11 und 14 Uhr Führungen an, eine Anmeldung ist erforderlich. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die von der Gewobag eingerichtete Museumswohnung in der ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst im Bezirk Spandau zu besichtigen. Die Siedlung entstand in den 1930er Jahren und war das größte staatliche Wohnungsbauprojekt der Weimarer Republik in Berlin. Eine Museumswohnung, die mit Originalmobiliar und Haushaltsgerätschaften aus der Bauzeit ausgestattet ist, erlaubt seit Abschluss der denkmalgerechten Sanierung der Siedlung 2014 eine ganz besondere Zeitreise. Sie ist am 13. September von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Angebote sind kostenfrei.

Tag des offenen Denkmals | Sonntag, 13. September 2015
Wohnpalast am Ostseeplatz – Ostseestraße 89 – 10409 Berlin (Prenzlauer Berg)
Führungen von Michael Bienert: 11 und 14 Uhr, Eintritt: frei,
Treffpunkt: Ostseestr. 89, Anmeldung unbedingt erforderlich bis zum 4. September (Janine Kühnold, Telefon 4708-1541 oder j.kuehnold@gewobag.de)

Museumswohnung in der ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst – Burscheider Weg 21 – 13599 Berlin (Spandau)
Öffnungszeit: 11 bis 16 Uhr (ohne Anmeldung), Eintritt frei

„Wohnpalast am Ostseeplatz“: Imposantes Gebäudeensemble im neuen Glanz
Auf den ersten Blick erinnert der denkmalgeschützte Wohnpalast an die bekannten Henselmann-Bauten an der damaligen Stalinallee, die zur gleichen Zeit entstanden. Insgesamt 116 Wohnungen wurden am Ostseeplatz in Prenzlauer Berg in den Jahren 1953/54 im Zuge des Nationalen Aufbauprogramms der DDR errichtet. Als Gegenentwurf zu den engen Mietskasernen der Kaiserzeit entstanden großzügige Wohnungen in repräsentativer Architektur, die beispielhaft für den DDR-Wohnungsbau in der Stalinzeit stehen. Bereits während der Bauzeit änderte sich die ideologische Ausrichtung des staatlich gelenkten Wohnungsbaus. Die Großplattenbauweise setzte sich durch, der Wohnpalast am Ostseeplatz geriet in Vergessenheit.

In den Jahren 2013 bis 2015 wurde die rund 100 Meter lange Steinputzfassade zum Ostseeplatz mit traditionellen Handwerkstechniken aufgearbeitet. Stadtführer Michael Bienert brachte die kaum bekannte und ungewöhnliche Historie des Wohnpalastes wieder ans Tageslicht und lädt am Tag des Offenen Denkmals ein zu einem Ausflug in den Wohnalltag der 1950er Jahre. Mit Liebe zum Detail: Er präsentiert zum Beispiel auch die historische Kaltmangel im Keller, die ganz im Sinne eines Palastes feinsten Wäscheglanz erzeugte.

Geheimtipp Haselhorst: Innovatives Wohnen anno 1935
Die bis 2014 denkmalgerecht modernisierte ehemalige Reichsforschungssiedlung Haselhorst ist einen Besuch wert: An der Großsiedlung in Haselhorst waren unter anderem Bauhausgründer Walter Gropius und namhaften Architekten wie Paul Mebes und Otto Bartning beteiligt. Zur offiziellen Fertigstellung 1935 wurden in Haselhorst mehr als 3.400 Wohnungen für rund 12.000 Menschen fertiggestellt. Wegen der großen Wohnungsnot war das Ziel des „Neuen Bauens“, möglichst praktische und platzsparende Grundrisse für das Leben von einkommensschwachen Familien zu entwickeln. Ergebnis waren staatlich geförderte Wohnungen, in denen der knappe Raum optimal ausgenutzt wurde.

Die heutige Museumswohnung plante Architekt und Stadtplaner Fred Forbát als Kleinstwohnung mit 45 Quadratmetern Wohnfläche für eine Familie mit zwei Kindern. Die Besucher erwartet viel Originalsubstanz: Holztüren mit den originalen Klinken und Türzargen, ein Türspion, Terrazzoböden in Bad und Küche, in den Zimmern historische Holzdielen mit ochsenblutrotem Anstrich. Das dazu passende Mobiliar aus der Bauzeit wurde neu beschafft, darunter eine historische Kochmaschine, eine Kurzbadewanne, ein Badeofen und sogar Vorhangstoffe und Bettwäsche aus den 1930er Jahren.

Die Gewobag ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland mit rund 58.000 eigenen Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Der Immobilienbestand der Gewobag steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig. Mit der Gründung ihrer Stiftung Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt die Gewobag als städtisches Unternehmen in einem besonderen Maße Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in vielen Bezirken Berlins. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst, Kultur und Sport sowie Projekte für Jugendliche und Senioren.

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Reiner Kunze erhält den Franz Josef Strauß-Preis Bayerisches Fernsehen überträgt Verleihung am 9. Mai 2015

Reiner Kunze erhält den Franz Josef Strauß-Preis  Bayerisches Fernsehen überträgt Verleihung am 9. Mai 2015

(Mynewsdesk) München. Mit seinen Werken hat Schriftsteller Reiner Kunze die gesamtdeutsche Literaturlandschaft in einzigartiger Weise geprägt. Hierfür wird er am kommenden Samstag (9. Mai 2015) in München von der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Franz Josef Strauß-Preis ausgezeichnet.

Man kann Reiner Kunze als einen „poetischen Wegbereiter“ des Zusammenbruchs der DDR bezeichnen. Streitbar und mutig benannte er Unrecht als Unrecht. Der heute 81-jährige Schriftsteller, Bürgerrechtler und DDR-Dissident hat in seinem Schaffen kompromisslos die Einheit Deutschlands beschworen. Die Hanns-Seidel-Stiftung zeichnet den gebürtigen Oelsnitzer (Erzgebirge), der 1977 in die Bundesrepublik übergesiedelt war, im 25. Jahr der Deutschen Einheit mit dem Franz Josef-Strauß-Preis aus. „Er leistete in beiden Teilen Deutschlands einen unverzichtbaren Beitrag zur Überwindung der Teilung“, heißt es in der Begründung der Jury.

Die festliche Preisverleihung wird am 9. Mai 2015 in der Münchner Residenz stattfinden und vom Bayerischen Fernsehen ab 14.00 Uhr live übertragen. Laudator ist der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel, den Festvortrag hält Ministerpräsident Horst Seehofer. Ursula Männle, die Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, wird im Kaisersaal rund 500 geladene Gäste und Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 1996 verliehen. Im 100. Geburtsjahr von Franz Josef Strauß erhält ihn mit Reiner Kunze eine Persönlichkeit, die sich literarisch um die Einheit Deutschlands große Verdienste erworben hat.

Pressekontakt: Hubertus Klingsbögl | presse@hss.de | +49 (0)89 1258 262

Presseakkreditierungen bis möglichst 6. Mai 2015 unter http://www.hss.de/fileadmin/media/downloads/Presse/15_FJS_Presseakkreditierung_.pdf

Information zum Bild: © Jürgen Bauer/http://www.juergen-bauer.com/

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Hanns-Seidel-Stiftung

Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung

Die 1967 gegründete CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung, die im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung politische Bildungsarbeit im In- und Ausland auf Grundlage christlicher Weltanschauung leistet. Sie ist benannt nach dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel. Mit ihren Fachabteilungen ist sie in den Bereichen Politikberatung, Politische Bildung, Begabtenförderung und in der Entwicklungszusammenarbeit mit ca. 90 Projekten in rund 60 Ländern weltweit tätig. Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung im Internet unter http://www.hss.de

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Der Anwalt, der Hitler verhörte – und eine Jahrhundertfrau, die Deutschland wie kaum eine andere erlebt hat

Der Uccello Verlag veröffentlicht zwei wahre Lebensgeschichten als Spiegelbild deutscher Geschichte – mit bewegenden Hörbüchern, die auf dem Markt einmalig sind.

Der Anwalt, der Hitler verhörte - und eine Jahrhundertfrau, die Deutschland wie kaum eine andere erlebt hat

„Trotz der Tränen“ und „Jahrhundertfrau“ – zwei bewegende Geschichts-Hörbücher des Uccello Verlags.

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau bekommen zwei bewegende Audioproduktionen des Uccello Verlags den Stellenwert wichtiger Zeitdokumente, die die deutsche Geschichte authentisch widerspiegeln.

„Trotz der Tränen“ erzählt vom Anwalt Hans Litten, der 1931 in einem Prozess Adolf Hitler in den Zeugenstand lud und mit seinen Fragen in die Enge trieb – was Hitler ihm nie verzieh und später zur Inhaftierung und Folter in KZs führte. Das Hörbuch „Jahrhundertfrau“, gelesen von Schauspielerin Suzanne von Borsody, gibt die ergreifenden, wahren Erlebnisse einer Frau wieder, die Deutschland in vier Staats- und Herrschaftsformen erlebt hat. Beide Produktionen ermöglichen dem Hörer die Teilnahme an sehr persönlich geschilderten Schicksalen.

Hans Littens Schicksal wurde sogar in einer Dokumentation und in einem Spielfilm der britischen BBC geschildert – und nun zum Gegenstand eines von Kritikern und Publikum gefeierten Theaterstücks am renommierten Londoner „Theatre Royal Haymarket“. Darstellerin von Littens Mutter ist Großbritanniens Filmstar Penelope Wilton, bekannt aus der bisher erfolgreichsten englischen TV-Serie „Downton Abbey“. „Umso mehr ein Grund“, sagt Patricia Litten, Sprecherin des Hörbuchs, „dass die bewegende Geschichte meines Onkels und auch meiner Großmutter, die sich beide Hitler entgegenstellten, nun auch in Deutschland erzählt wird.“

„Ein deutscher Held, nur auf einer Londoner Bühne“, titelte FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort in seinem Vorwort in Ausgabe 7/2015 und schrieb mit einiger Verwunderung: „Viele Engländer wissen seit einigen Tagen mehr über den deutschen Rechtsanwalt Hans Litten als die meisten Deutschen.“ Tatsächlich gibt es hierzulande über die Geschichte des Mannes nur den erschütternden Bericht seiner Mutter Irmgard Litten, die fünf lange Jahre dafür kämpfte, ihren Sohn aus den Fängen der Nationalsozialisten zu befreien.

Zu den Mandaten von Hans Litten gehörten auch einige Verfahren, bei denen er Opfer des berüchtigten „SA-Sturmes 33“ vertrat. Ein Beweisantrag Littens führt dazu, dass Hitler 1931 in den Zeugenstand geladen wird. Durch Littens Fragen in die Enge getrieben, schwört Hitler Verfassungstreue und verstrickt sich unter Eid in Lügen. Hans Litten erfuhr auf tragische Weise, dass Hitler ihm diese Vernehmung nie verziehen hat: Von 1933 bis 1938 wurde er in verschiedenen Haftanstalten und KZs gefoltert und gedemütigt, bis er sich schließlich in Dachau das Leben nahm.

Seine Mutter hat seit dem Tag der Verhaftung alles unternommen, um ihren Sohn zu befreien. Ihre Hartnäckigkeit führte sie bis in die Spitzen des NS-Regimes, sie organisierte Beistand für Hans und internationale Solidarität. Die Erfahrungen dieser Zeit hat Irmgard Litten in ihrem Buch „Beyond Tears“ zusammengefasst – es erschien bereits 1940 in USA, Großbritannien, Mexiko, China und Frankreich.

Neben dem Buch vermag vor allem das Hörbuch zu beeindrucken, weil die Interpretin der Produktion durch die Nähe zum Protagonisten zusätzliche Authentizität verleiht: Patricia Litten (u.a. „Schauspielerin des Jahres“, Bayerischer Theaterpreis) ist die Nichte des Anwalts und die Enkelin von Irmgard Litten, und sie liest – so das Magazin BÜCHER – „so authentisch, als sei sie es selbst“. Und die „Nürnberger Zeitung“ schrieb: „Es ist ein Werk gegen das Vergessen. So eindringlich, so unglaublich, so erschreckend, dass es sich verankert. Man lauscht dem detaillierten Erfahrungsbericht wie hypnotisiert.“

Das Hörbuch „Trotz der Tränen“ ist im Uccello Verlag erschienen, umfasst 3 CDs mit einer Laufzeit von 220 Minuten und ist zum Preis von 17,90 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-937337-51-7). Am 13. März wird Patricia Litten auf der Leipziger Buchmesse im Forum „Hörbuch + Literatur“ aus dem Buch lesen (17.30 Uhr, Halle 3, Stand B500). Nähere Informationen finden Interessierte auf www.uccello.de .

Nicht minder beeindruckend ist auch das Hörbuch „Jahrhundertfrau“, das im Uccello Verlag wie das Hörbuch „Trotz der Tränen“ in der Reihe „Unsere Geschichte“ erschienen ist. Es erzählt, so die Redaktion der „BildWoche“, „sehr bewegend von den unbeschwerten Jugendjahren über den Horror des zweiten Weltkrieges bis hin zur Gegenwart“ – und damit eine Geschichte, die eine Frau aus dem Weserbergland wirklich erlebt hat. Authentisch erzählt Erna (geboren 1913, gestorben 2010) damit auch einen Teil der deutschen Geschichte.

1932 zieht das damals 19-jährige Mädchen aus einem kleinen Ort bei Hameln nach Berlin – in die Metropole voller Versprechungen. Doch Erna bleibt nicht viel Zeit, um die Sehnsucht nach einem aufregenden Leben in der Großstadt zu stillen. Viel zu schnell müssen die unbeschwerten Stunden den Stunden der Angst und der Trauer weichen. Erna versucht, ihre aufrechte Haltung im Angesicht der Tyrannei zu bewahren. Schwerverletzt überlebt sie den Krieg und findet zwischen Trümmern und Tod ein neues Leben. Doch erst nach ihrer Flucht aus Ostberlin – am Abend vor dem Baubeginn der Berliner Mauer – kann sie sich wieder sicher fühlen. 1989 erlebt sie nicht nur die politische Wende, sondern auch eine sehr persönliche – als Entschädigung für die wohl größte Tragik ihres Lebens.

Dieser Lebensgeschichte verleiht die Schauspielerin Suzanne von Borsody eine so beeindruckende Interpretation, dass das Hörbuch von der Jury des Deutschen Hörbuchpreises 2015 in die Longlist aufgenommen und sogar für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Die Schauspielerin ist bekannt aus zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen und wurde für ihre Leistungen u.a. mit dem Deutschen Filmpreis, der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Über das Hörbuch (93 Minuten, 2 CDs, 13,95 Euro, ISBN 978-3-937337-90-6) urteilte die Redaktion des Magazins BÜCHER: „Suzanne von Borsody verkörpert Erna, liest sanft und liebevoll, von naiv über zweifelnd bis kämpferisch, sogar spürbar ‚alternd‘ – einfach grandios!“ Sogar der große Rezitator Erwin Grosche schwärmte: „Was für eine tolle Geschichte. Großes Kino. Da waren die Autobahnen so voll und ich habe gar nichts davon mitbekommen. Gebannt habe ich alles verfolgt.“

Die Jahrhundertfrau, die Deutschland wie kaum eine andere erlebt hat, und der Anwalt, der Hitler verhörte – zwei wahre Lebensgeschichten als Spiegelbild deutscher Geschichte, die mit diesen bewegenden Hörbüchern hör- und greifbar wird.

Ziel des Uccello Verlags, gegründet 1997, ist die Veröffentlichung qualitativ hochwertiger Hörbücher, Hörspiele und Musik – für Kinder wie auch für Erwachsene. Neben Lizenzproduktionen erscheinen auch regelmäßig neue Titel, die noch nicht als Buch herausgegeben wurden – bekanntestes Beispiel ist „Die Geschichte vom Löwen der nicht schreiben konnte“ von Martin Baltscheit. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen die Qualität der Audioproduktionen: Hörbuch des Jahres (hr2 und Börsenblatt des Deutschen Buchhandels), Hörbuch-Qualitätssiegel Auditorix (Initiative Hören e.V. und Landesanstalt für Medien NRW), „Leopold“ (Preis des Verbandes Deutscher Musikschulen) sowie Empfehlungen der Stiftung Zuhören, des Instituts für angewandte Kindermedienforschung sowie des Verbandes deutscher Schulmusiker.

Kontakt
Verlag uccello – gut zu hören
Martina Mühlbauer
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