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Endlich frei: Hainetze an Stränden in Südafrika abgebaut!

Großartige Entwicklung für bedrohte Delfine, Haie, Rochen und Meeresschildkröten

Seit dem 26. Juli 2018 gibt es an Stränden in Südafrika keine Hainetze mehr. Grund ist ein Streik der Beschäftigten des für Wartung und Aufstellen der sogenannten „Strandschutznetze vor Hai-Angriffen“ verantwortlichen KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) für höhere Löhne. Aus Sicherheitsgründen und damit die Netze nicht unbeaufsichtigt – Geisternetzen gleich – ständig weitere Delfine, Haie und andere Meerestiere töten, wurden die zusammengerechnet 23,4 Kilometer Stellnetze, die an Stränden der Küste der Provinz KwaZulu-Natal installiert waren, abgebaut.

„Wir freuen uns sehr über diese unerwartete, für unzählige Meerestiere positive Entwicklung. Delfine, Haie oder Rochen können endlich gefahrlos die Küste von Südafrika entlang schwimmen“, freut sich Ulrich Karlowski, Diplom-Biologe bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD).

Kein Schutz vor Haiangriffen
Hainetze sind keine Barriere. Etwa 400 m vor der Küste werden vor Badestränden mehrere, bis zu 200 m lange und sechs Meter hohe Stellnetze installiert, die knapp unter der Wasseroberfläche schweben. Delfine, Haie und andere Meerestiere können an ihnen vorbei und unter ihnen hindurch schwimmen.

„Die Netze sind vielleicht für Strandnutzer psychologisch wichtig. Für Meerestiere sind sie tödlich. Etwa ein Drittel der in Hainetzen getöteten Haie sterben, wenn sie den betreffenden Strandabschnitt gerade wieder verlassen wollen“, betont Karlowski.

In Hainetzen der Provinz KwaZulu-Natal starben innerhalb von 30 Jahren 33000 Haie, über 2200 Schildkröten, fast 8500 Rochen und 2500 Delfine. Neben den vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfinen sind auch Indopazifische Große Tümmler sowie Langschnäuzige Gemeine Delfine betroffen.

„Hainetze sind Geräte zu Vernichtung großer Exemplare von seltenen Haiarten, wie Weißer Hai oder Bullenhai. Als Kollateralschaden nimmt man in Kauf, dass die letzten überlebenden Bleifarbenen Delfine in Südafrika ausgerottet werden“, erklärt Ulrich Karlowski.

Die Installation der Netze ist in Südafrika gesetzlich nicht vorgeschrieben und hoch umstritten. Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, die das KZNSB mit der kostspieligen Installation und Wartung der Netze beauftragen.

Bevölkerung, Touristen und Kommunen werden unter Druck gesetzt
Um Druck auf die Gemeindeverwaltungen in KwaZulu-Natal auszuüben, verbreitet das KZNSB jetzt flächendeckende Warnungen, an den jetzt ungeschützten Stränden ins Wasser zu gehen. Einige Strände wurden sogar gesperrt. „Vielleicht haben wir Glück und die Situation zieht sich hin. Höhere Löhne würden noch höhere Kosten verursachen. Dies dürfte die ohnehin schon schwierigen Verhandlungen mit den Kommunen zusätzlich erschweren“, hofft Karlowski.

Schutzprojekt für bedrohte Delfinart
Seit Mitte 2017 unterstützt die GRD die südafrikanische Meeresbiologin Shanan Atkins von der Witwatersrand-Universität in Johannesburg und ihr Projekt „Humpback Dolphin Research“. Ziel des Projekts ist es die Ausrottung der letzten etwa 200 überlebenden Bleifarbenen Delfine, einer Buckeldelfinart, an der Ostküste von Südafrika zu verhindern.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

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Adria-Delfine bitte melden! Mitmachaktion für Urlauber

Touristen werden zu Delfinschutz-Bürgerforschern – Jetzt auch mit neuer Sichtungs-App

Kroatienurlauber können als Bürgerforscher das Projekt “ Rettung der letzten Adria-Delfine“ der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unterstützten. Dazu kann man jetzt auch eine neue, kostenlose Sichtungs-App einsetzen. Um Delfine in der kroatischen Adria zu entdecken, muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population
Das Sichtungsprogramm, welches die GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt, existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und dienen gemeinsam mit anderen Erhebungen als Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um die bedrohten Bestände zu schützen. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur ca. 220 Große Tümmler überlebt.

Ungewöhnlich viele Sichtungsmeldungen im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr wurde der bisherige Rekord aus 2016 von über 400 Sichtungen mit 442 Sichtungen klar übertroffen. Neben Großen Tümmlern, der einzigen Delfinart die ganzjährig in kroatischen Gewässern lebt, wurden kleinere Gruppen von Streifendelfinen, mehrere Fin- oder Pottwale sowie Meeresschildkröten gesichtet und der GRD gemeldet.

Zuwachs von 12 Totfunden gegenüber 2016
Leider markiert 2017 auch einen Rekord von 34 toten Meeressäugern, ein Zuwachs von 12 Totfunden gegenüber 2016. Mit Abstand die häufigste Art war erneut der Große Tümmler (Tursiops truncatus) mit 22 toten Tieren. Auf Rang zwei der Adria-Todesliste 2017 lagen Streifendelfine (Stenella coeruleoalba) mit fünf Tieren – eine in Anbetracht der Seltenheit dieser Art in der Adria überraschende Zahl. 2016 wurde kein einziger toter Streifendelfin aus der kroatischen Adria gemeldet.
Außerdem wurde ein toter Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris) gefunden. Sechs Delfinleichen waren bereits so stark zersetzt, dass es nicht mehr möglich war, die Art zu bestimmen. Die meisten Totfunde gab es im September.

Todesursache Nr. 1: Fischernetze
Von den geborgenen und untersuchten 16 Delfinleichen ließ sich bei sieben Tieren die Todesursache noch klären: Sechs Delfine ertranken in Fischernetzen, einer starb an den Folgen eines starken Parasitenbefalls. Zum Vergleich: Von den 2016 untersuchten toten Delfinen konnte noch bei acht Tieren die Todesursache nachträglich festgestellt werden. Von diesen waren vier als Beifang in Fischernetzen verendet.

Adria-Sichtungen von Delfinen, Meeresschildkröten oder Walen kann man über die neue Sichtungs-App oder unter www.delfinsichtung.de abgeben.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

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Delfine und Wale sollen nicht länger in Geisternetzen sterben

Taucher der Ghost Fishing Stiftung und der GRD Ende August an der Küste von Irland auf gefährlicher Mission

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) möchte gemeinsam mit der niederländischen Ghost Fishing Stiftung (GF), die tödliche Bedrohung mariner Meeressäuger durch Geisternetze, insbesondere von Delfinen und Walen, an der Küste Irlands eindämmen.

Irlands atemberaubende Artenvielfalt

An Irlands Küstengewässern herrscht eine atemberaubende Vielfalt mariner Meeressäuger und Irland ist damit eines der wertvollsten Gebiete für Whale and Dolphin Watching. Irlands Gewässer beherbergen das ganze Jahr über verschiedene Delfinarten und stellen im Sommer mit Ihren nährstoffreichen Gewässern die Nahrungsgrundlage für einige Walarten dar. Finnwale, Schweinswale, Zwergwale und Buckelwale sind relativ häufig dort anzutreffen und zu beobachten. Bisher spricht man von insgesamt 24 Wal- und Delfinarten, die bisher vor Ort gesichtet wurden.

Verkannte Gefahr: Geisternetze, die „lautlosen Killer“

Geisternetze stellen weltweit mittlerweile eine enorme Bedrohung der marinen Artenvielfalt dar. Geschätzte 640.000 Tonnen Geisternetze töten jedes Jahr mehr als 136.000 Seehunde, Seelöwen, Delfine, Wale und zusätzlich Millionen von Vögel, Schildkröten, Fische und auch noch viel kleinere Organismen, die für das Ökosystem Meer notwendig sind.

Geisternetze sind Fischernetze, die absichtlich zurückgelassen oder unabsichtlich verlorengegangen sind und als tödliche Fallen – in den Meeresströmungen treibend – unselektiv und leider viel zu effektiv weiterfischen. Die ganze marine Nahrungskette ist betroffen, allesamt unschuldige Lebewesen, die den vom Menschen verursachten Gefahren in ihrem ureigenen Lebensraum nicht einfach ausweichen können.

Geisternetze: die Vermüllung der Meere mit Plastik – von makro bis mikro!

Geisternetze verschmutzen die Meere zusätzlich mit Millionen von Teilchen von Mikroplastik. Diese kleinen Teile, die kleiner als 5mm sind, entstehen, wenn sich das Plastik der ursprünglichen Fischernetze zersetzt. Dieses ökologische Problem enormen und für uns Menschen noch unvorstellbaren Ausmaßes, betrifft über die Nahrungskette auch irgendwann uns Menschen.

Delfintödliche Geisternetze bergen UND die Vermüllung des marinen Lebensraumes stoppen

Die Mission „Stone & Steel“, die Ende August stattfinden soll hat sich zur Aufgabe gemacht, delfintödliche Geisternetze zu bergen. Diese biodiversitätsvernichtenden Fallen werden mit ehrenamtlich agierenden Tauchern der Ghost Fishing Stiftung und GRD eigenen Tauchern aus den Irischen Küstengewässern geholt.
„Wenn die Netze nicht geborgen werden, werden unzählige, unschuldige marine Lebewesen weiterhin in den vor Ort treibenden Geisternetzen sterben, was die bereits sehr verwundbare Artenvielfalt stark schwächen wird“, berichtet die Diplom-Biologin Verena Platt-Till von der GRD. Unsere Partner und wir vermuten, dass es ähnlich viele Geisternetze gibt wie in der Ostsee in Polen, wo laut einer Aussage von WWF alleine im Jahr 2015 rund 270 Tonnen Fischernetze geborgen wurden.

Aufklärungsarbeit

Die ehrenamtlichen Taucher haben neben der Bergung delfintödlicher Geisternetze, vor allem auch das Ziel vor Augen mit der Mission „Stone & Steel“ ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik der Geisternetze zu schaffen. Die Videos und Fotos, die bei den Aktionen von GF entstehen, sollen dabei helfen, den Leuten zu veranschaulichen, welche Mengen an Fischernetz-Müll in den Meeren schlummert und wie viele Tiere elendig in ihnen verenden. Außerdem werden in einem weiteren Schritt die geborgenen Netze, die aus wichtigen und wiederverwertbaren Rohstoffen bestehen, von der NGO Healthy Seas gereinigt und recycelt und zu nachhaltigen Produkten, wie beispielsweise Armbändern, den Bracenets, weiterverarbeitet. Das bisher größte Netz, das geborgen und aus dem Armbänder gefertigt wurden, hatte eine Länge von 2,5km!

Weltweit einzigartig: Geisternetz-Patenschaft

Weltweit einzigartig ist nun bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine die Möglichkeit, eine Geisternetz-Patenschaft zu übernehmen und damit uns und unsere Kooperationspartner der Ghost Fishing Stiftung dabei zu unterstützen, biodiversitätsvernichtende und delfintödliche Geisternetze vor Irlands Küsten zu bergen und damit wertvolles Leben per Soforthilfe zu retten

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

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ITB Berlin: Delfinschützer warnen vor unkontrolliertem Schwimmen mit Delfinen

Vortrag beim „13. Pow-Wow for Tourism Professionals“ am 7. März um 16:30 (Halle 4.1 – Adventure Bühne)

Das Schwimmen mit wilden Delfinen erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit und hat sich in Gebieten wie dem Roten Meer, Sansibar oder den Azoren zu einem bedeutenden touristischen Faktor entwickelt. Touristen schätzen den hohen Erlebniswert, Delfinen in freier Wildbahn begegnen zu können. Tourismuskonzerne wissen um das wirtschaftliche Potential derartiger Ausflugsangebote.

Doch viele der als nachhaltig und für die Tiere unbedenklich angepriesenen Ausflugsangebote halten einer näheren Überprüfung nicht stand. Von hemmungsloser Profitgier getriebene Anbieter vertreiben die Meeressäuger aus ihren Lebensräumen und gefährden das Überleben der betroffenen Delfinpopulationen.

ITB-Vortrag: „Mass tourism puts dolphins at risk – Responsible wildlife tourisms holds high value“
Die Schweizer Biologin und Delfinforscherin Angela Ziltener zieht für die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und Dolphin Watch Alliance (DWA) mit einem Vortrag beim „13. Pow-Wow for Tourism Professionals“ der ITB am 7. März um 16:30 (Halle 4.1, Adventure Bühne) kritische Bilanz.

Den Delfinschutzorganisationen ist es dabei ein Anliegen, aufzuzeigen, dass nachhaltiger Tourismus mit wilden Delfinen möglich ist und funktioniert, wenn die Anbieter sich an naturverträgliche Verhaltensregeln, einen „Code of Conduct“ halten.

Wildtier-Tourismus kann zur ernsthaften Bedrohung für Delfine werden
In vielen Regionen weltweit gibt es einen derartigen „Code of Conduct“ entweder nicht oder er wird nicht eingehalten. Die Frage muss gestellt werden, warum sich auch große deutsche Reiseveranstalter – trotz vielfach bekundeter Selbstverpflichtungen zu Nachhaltigkeit und Tierschutz – hier ihrer Verantwortung entziehen.
Unkontrollierter Tourismus hat dramatische Folgen für die betroffenen Wale und Delfine, wie Studien aus verschiedenen Ländern zeigen.

Die Tiere vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen kaum noch zur Ruhe und verschwenden wertvolle Energie und Zeit beim Versuch, den Booten zu entkommen. Sie sind zunehmend erschöpft, ruhelos und stehen unter enormem Stress. Propeller von dicht an sie heranfahrenden Zodiacs zerfetzen ihren Rückenbereich.

GRD und DWA setzen sich weltweit mit Projekten und Aufklärungskampagnen für mehr Nachhaltigkeit bei touristischen Angeboten zum Schwimmen mit wilden Delfinen ein.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

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Terminhinweis: Schauspieler Sigmar Solbach und Weltumseglerin Angelika Gebhard auf der boot Düsseldorf

Signierstunde mit Sigmar Solbach und Angelika Gebhard

Am Sonntag, den 21. Januar stehen die beiden Vorsitzenden der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), Schauspieler Sigmar Solbach und Weltumseglerin und Autorin Angelika Gebhard, ab 16:00 Uhr am GRD-Infostand (Stand D 94 in Halle 3) für Interviews im Rahmen einer Signierstunde zu den soeben erschienenen Büchern „Rollo Gebhard – Logbuch eines Lebens“ und „Mit Rollo um die Welt“ zur Verfügung.

Zuvor, um 15:45 Uhr stellt Sigmar Solbach auf der Bühne des Tauchturms in Halle 3 gemeinsam mit der GRD-Projektpartnerin Angela Ziltener von der Dolphin Watch Alliance/DWA das Delfinschutzprojekt in Hurghada am Roten Meer vor.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

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Tod eines seltenen Delfins entfacht Kontroverse um Hainetze

Der Tod eines der seltenen Bleifarbenen Delfine in einem Hainetz hat in Südafrika eine Debatte um die umstrittenen Hainetze zum Schutz von Schwimmern entfacht.

Der Tod eines der seltenen und vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfine (Sousa plumbea) in einem Hainetz bei Richards Bay (Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika), hat eine hitzige Debatte um den Sinn derartiger Strandschutzmaßnahmen vor Angriffen großer Haie ausgelöst. Der ertrunkene Delfin wurde am 18. August von Mitarbeitern des KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) aus dem am Newark Beach installierten Hainetz „net 99“ geborgen.

„Eine vom Aussterben bedrohte Delfinart wird für völlig sinnlose Strandschutzmaßnahmen geopfert, damit Schwimmer und Surfer sich in scheinbarer Sicherheit fühlen“, sagt der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Die Zahl der Bleifarbenen Delfine an der Küste von KwaZulu-Natal wird auf 200 Exemplare geschätzt.

Selbst den Verantwortlichen des KZNSB, das die Hainetze kontrolliert und wartet, ist die hohe Delfin-Beifangrate von „net 99“ mittlerweile unheimlich. So spricht sich Mike Anderson-Reade, Leiter des KZNSB von Richards Bay im „Zululand Observer“ dafür aus, „net 99“ zu modifizieren. Entsprechende Vorschläge seien der zuständigen Stadtverwaltung von uMhlathuze unterbreitet worden. „Es ist ganz einfach, wir wollen keine Delfine fangen“, erklärt Anderson-Reade im „Zululand Observer“.

In Südafrika gibt es keine Vorschrift, Hainetze aufzustellen
Das Stellen von Hainetzen zum Schutz von Stränden vor Haiangriffen ist in Südafrika nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, die das KZNSB mit der kostspieligen Installation und Wartung der bis zu 200 m langen und sechs Meter hohen Netze beauftragen. Derzeit sind 37 Strände in KwaZulu-Natal mit den knapp unter der Wasseroberfläche verankerten Stellnetzen ausgerüstet. Ihre Gesamtlänge summiert sich auf 23,4 Kilometer.

In der durch einen Videopost des Journalisten Dave Sanides vom „Zululand Observer“ gestarteten Onlinedebatte wird in den meisten Kommentaren ein Abbau der Netze gefordert. User werfen dem KZNSB z.B. vor, die Angst vor Haiangriffen zu befeuern, was extrem schädlich für den Tourismus in Südafrika sei. Die Realität zeige, dass nicht mit Hainetzen ausgerüstete Strände tagein tagaus genutzt würden, ohne dass etwas passiere.

Andere fordern mehr und besser bezahlte Lifeguards an den Stränden, um wirkungsvollen Schutz für Schwimmer und Surfer sicherzustellen. Die größten Risiken im Wasser seien Brandungsrückströmungen, mächtige Brandungswellen oder zerbrochene Glasflaschen.

Neues Projekt zum Schutz Bleifarbener Delfine vor Hainetzen
Die GRD unterstützt seit einigen Monaten das Projekt „Humpback Dolphin Research“ der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Witwatersrand-Universität in Johannesburg. Ziel ist die Entwicklung und Etablierung wirkungsvoller, nicht-tödlicher Strandschutzmaßnahmen, um sämtliche Hainetze in KwaZulu-Natal zu ersetzen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Muttertag – Auch Delfinmütter leisten Großartiges

Am 14. Mai ist Muttertag – der Tag, an dem die Leistungen der Mütter – leider viel zu selten – besonders gewürdigt werden. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will an diesem Tag an die Mütter aus dem Reich der Delfine erinnern, die maßgeblich zum Populationserhalt beitragen. Auch sie leisten schier Unglaubliches und sind dabei noch vielen Gefahren ausgesetzt.

Delfinmütter haben es schwer
Delfine vermehren sich langsam und bekommen in der Regel nur ein Kind: 12 Monate wächst das Junge im Mutterleib heran, bis es das Licht der Welt erblickt. Dann wird etwa ein Jahr lang gesäugt, es folgen 2 bis 5 Jahre, in denen sich die Mutter bemüht, den Nachwuchs auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Doch viele Gefahren lauern im Meer, kaum dass das Kleine seinen ersten Atemzug genommen hat. Die meisten davon sind menschengemacht, denn der größte (und nahezu einzige) Feind der Delfine ist der Mensch.

Viele Jungtiere sterben
Im Mittelmeer oder im Ärmelkanal ist die Muttermilch stark mit Giftstoffen belastet, was zu einer hohen Jungensterblichkeit im ersten Lebensjahr führt. Ein traumatisches Erlebnis für jede Mutter.

In der industriellen Fischerei sterben unzählige Mütter und Jungtiere als Beifang. Bei grausamen Jagden auf Delfine, wie auf den Färöern oder in Japan, werden auch Delfinmütter, egal ob trächtig oder mit Nachwuchs und Jungtiere brutal ermordet. Abgesehen vom unvorstellbaren Tierleid werden auf diese Weise ganze Populationen in ihrem Bestand gefährdet.

Mit einer Patenschaft Delfinmütter schützen
Mit ihren Projekten und Kampagnen setzt sich die GRD für bedrohe Delfinpopulationen und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Für einige dieser Projekte bietet die GRD symbolische Patenschaften für individuelle Delfine an. Darunter befinden sich etliche Delfinmütter und ihre Jungtiere:

„Crta“ oder „Ypsilon“ in der kroatischen Adria, „Bo“ aus den mosambikanischen Küstengewässern, die bereits zwei Kleine aufgezogen hat, oder die 18 Jahre alte „Ferdinand-Destiny“ aus dem Roten Meer, die im letzten Juli erneut Mutter wurde.

Delfinpatenschaften online: Delfine mit einer Patenschaft schützen

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
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Allgemein

Adria-Delfine bitte melden!

Mitmachaktion für Touristen als Delfinschutz-Bürgerforscher beim Projekt zur Rettung der letzten Adria-Delfine.

Adria-Delfine bitte melden!

Ein Adria-Tümmler. (Bildquelle: Ulrike Kirsch / GRD)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Kroatienurlauber um Mithilfe: Als Bürgerforscher für das Projekt “ Rettung der letzten Adria-Delfine„, Delfinsichtungen zu melden. Dafür muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population
Das Sichtungsprogramm, das die GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt, existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und dienen gemeinsam mit anderen Erhebungen als Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um die bedrohten Bestände zu schützen. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur ca. 220 Große Tümmler überlebt.

Ungewöhnliche Sichtungen im vergangenen Jahr
„Weit über 400 Sichtungen wurden uns 2016 gemeldet, so viele gab es noch nie“, fasst GRD-Projektleiterin Ulrike Kirsch die Bilanz des letztjährigen Bürgerforschungsprogramms zusammen. Neben Großen Tümmlern, der einzigen Delfinart die ganzjährig in kroatischen Gewässern lebt, sichteten Segler vor der Insel Mljet und bei olta zwei größere Schulen mit Gemeinen Delfinen. Diese Art ist eher selten in der Adria zu beobachten. Wie 2014 verirrten sich 2016 erneut Pottwale in die Adria. Eine Segelcrew entdeckte die Leviathane im August vor der istrischen Stadt Rovinj.
Die Sichtungen werden zeitnah, soweit vorhanden mit Fotos und Videos, online auf www.adriadelfine.de veröffentlicht.

Tatort Meer
„Wichtig ist, Funde von gestrandeten oder toten Meeressäugern umgehend zu melden. Nur dann lassen sich sofortige Rettungsmaßnahmen einleiten bzw. die Todesursachen erforschen“, erklärt Ulrike Kirsch. Leider werden Delfine bis heute von vielen Fischern als Nahrungskonkurrenten gesehen, die es zu elimieren gilt, oder als leichte Beute für eine Harpune, wenn die Tiere nichts Böses ahnend in einer Bugwelle reiten. Nur wenn derartige Vorfälle zeitnah gemeldet werden, besteht die Chance, die Täter zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Sichtungsmeldungen online und offline
Meldebogen und Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Delfinen, Walen und Mittelmeer-Mönchsrobben in freier Wildbahn können im Büro der GRD angefordert oder online abgerufen (und ausgefüllt) werden: www.delfinsichtung.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Im Urlaub kein Tierleid unterstützen: Delfinarien meiden

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Urlauber mit den Reisezielen Mallorca, Türkei, Mexiko, Teneriffa oder Dominikanische Republik nachdrücklich darum, auf den Besuch von Delfinarien und Aquaparks, in denen Delfine gehalten werden, zu verzichten und im Urlaub kein Tierleid zu unterstützen.

Delfine leiden unter den katastrophalen Bedingungen der Gefangenschaftshaltung
Delfinarien in diesen und in vielen anderen Ländern, dienen ausschließlich der kommerziellen Ausbeutung der Delfine, die unter katastrophalen Haltungsbedingungen leiden und auch sterben. Etwa im Hotel Gran Bahia Principe Tulum an der Karibikküste in Mexiko. Dort leben sechs Große Tümmler in einem nur ca. 4 m tiefen und ca. 20 m im Durchmesser großen Becken. Für die Hotelgäste werden Schwimmprogramme angeboten.

Man kann die Delfine streicheln, sich durchs Becken ziehen lassen, Trainer spielen… Kinder werden laut Prospekt aufgefordert, die Tiere zu küssen! „Für die Delfine ist dies der pure Stress. Sie haben keine Rückzugsmöglichkeiten, müssen sieben Tage die Woche von früh bis spät zum Vergnügen der Hotelgäste bereit sein“, erklärt der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. Ähnlich sieht es in Delfinarien in der Türkei, der Dominikanischen Republik oder auf Mallorca und Teneriffa im dortigen „Loro Parque“ aus.

Das Leid der Delfine bleibt den Urlaubern verborgen
Viele der in den Delfinarien oder Aquaparks gehaltenen Delfine stammen aus der freien Wildbahn. Manche wurden während der blutigen Massaker vor der japanischen Küste mitgefangen und für das Leben in Gefangenschaft aussortiert, während der Rest ihrer Familien vor ihren Augen geschächtet wurde. „Die meisten Delfinarien existieren nur, weil sie ständig Nachschub aus Wildfängen erhalten und weil Urlauber, die die Nähe zu Tier und Natur suchen, aus Unwissen diese vermeintliche Attraktion besuchen. Das Leid der Delfine bleibt ihnen verborgen“, sagt Ulrich Karlowski.

Nachhaltige Reiseangebote müssen tierschutzgerecht sein
Zahlreiche Reiseveranstalter werben heute mit nachhaltigen Reise-Angeboten, z.B. bei der Reduzierung von Abfällen oder schonender Wassernutzung. Doch beim Thema Tiershows hat Gewinnmaximierung Vorrang. Zwar bietet z.B. die ehemalige REWE Touristik (jetzt DER-Touristik) Türkeireisenden seit 2010 keine Ausflüge zu den Delfinarien an der Türkischen Riviera mehr an. Auch das „Horror-Delfinarium Manati-Park“ in der Dominikanischen Republik wurde aus dem Angebot genommen. Jedoch können Gäste von DER-Touristik noch Ausflüge zum Delfinarium „Dolphin Explorer“ bei Punta Cana buchen und dort an tierquälerischen Delfin-Schwimmprogrammen teilnehmen.

2015 forderte die GRD gemeinsam mit elf deutschen und internationalen Tier- und Artenschutzorganisationen von der deutschen Reisebranche, sich auf Kriterien für einen tierschutzgerechten Wildtier-Tourismus festzulegen. Geschehen ist seitdem nichts.

Die GRD rät, Wildtiere ausschließlich in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Und dies ausschließlich bei seriösen, umweltbewussten und nachhaltig operierenden Veranstaltern.

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V tritt Naturschutzinitiative e.V. bei

Gemeinsam stark im Artenschutz

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) ist Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. geworden. Die GRD wurde vor über 25 Jahren vom dreimaligen Weltumsegler, Dokumentarfilmer und Buchautor Rollo Gebhard und seiner Frau Angelika nach ihrer Weltumsegelung gegründet. Ziel war es damals, die rücksichtslose Treibnetzfischerei und andere nicht nachhaltige Fischereimethoden in den Weltmeeren zu beenden, der jedes Jahr mehrere hunderttausende Delfine und andere Meerestiere zum Opfer fielen.

Bis heute gehört die Durchführung des internationalen Kontrollprogramms für delfin-sicher gefangenen Thunfisch SAFE zu den Kernaufgaben der GRD. Zusätzlich unterstützen die Münchner Delfin- und Meeresschützer weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Beide Verbände haben es sich zur Aufgabe gemacht, Wildtiere, deren Lebensräume und die Biodiversität nachhaltig zu schützen. Hierzu wird es zukünftig gemeinsame Projekte und Veranstaltungen, z.B. zur Meeresverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Ökosysteme geben.

„Wir freuen uns sehr, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine in unserem Verband willkommen heißen zu dürfen. Mit der GRD haben wir einen Partner gefunden, der sich mit hohem Sachverstand und leidenschaftlich für den Schutz der Meeressäugetiere und deren Lebensräume einsetzt“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.

„Mit der Naturschutzinitiative haben wir einen authentischen Partner gefunden, der sich gleichermaßen und mit hohem Sachverstand für die Bewahrung der Schöpfung einsetzt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und gemeinsame Veranstaltungen“, erklärte der designierte neue 1. Vorsitzende der GRD, der Schauspieler und passionierte Segler Sigmar Solbach.

Mehr Informationen unter
www.delphinschutz.org
www.naturschutz-initiative.de

Für Rückfragen
Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.
Telefon 02626 926 4770 – E-Mail: h.neumann@naturschutz-initiaitve.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
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– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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