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Mehr als eintausend Mitglieder in der XING-Gruppe für staatlich geprüfte Diätassistenten

Staatlich geprüfte Diätassistenten haben die Lizenz zur qualifizierten Diät- und Ernährungsberatung!

Mehr als eintausend Mitglieder in der XING-Gruppe für staatlich geprüfte Diätassistenten

(NL/2705510559) James Bond hat die Lizenz zum Töten und staatlich geprüfte Diätassistenten haben Lizenz zur qualifizierten Diät- und Ernährungsberatung, informiert heute Sven-David Müller, Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. Der Stellenwert des Internets nimmt gerade im Bereich der medizinischen Information immer weiter zu. Während früher Ärzte, Logopäden oder staatlich geprüfte Diätassistenten in den Gelben Seiten oder anderen Schriftwerken gesucht wurden, findet die Suche heute in der Regel über Sachmaschinen wie Google oder Bing statt. Und wer mit seiner Website nicht im World Wide Wartezimmer zu finden ist, ist nicht auf der Gewinnerstraße. Insbesondere Ernährungsfragen stehen bei den Google-Suchanfragen ganz weit oben und vor diesem Hintergrund profitieren staatlich geprüfte Diätassistenten, die Vollzeit oder neben ihrer Festanstellung freiberuflich in der Diät- und Ernährungsberatung tätig sind, massiv von einer offensiven Webpräsenz. Dazu gehört neben der suchmaschinenoptimierten Website natürlich auch die Aktivität im Social Media Bereich sowie Veröffentlichungstätigkeit.

Neben Twitter, Facebook, Youtube spielt das Businessnetzwerk XING eine wichtige Rolle in den Social Media Aktivitäten von staatlich geprüften Diätassistenten. Über XING finden staatlich geprüfte Diätassistenten Auftraggeber, Mitarbeiter oder Kollegen. Die moderne Mediengesellschaft verlangt geradezu nach einer intensiven Vernetzung in den digitalen Medien. Die XING-Gruppe für staatlich geprüfte Diätassistenten (https://www.xing.com/communities/groups/diaetassistenten-diaetetik-und-diaetberatung-b8c8-1000668) hat inzwischen mehr als eintausend Mitglieder. Und auch bei Facebook gibt es Gruppen, die den Austausch der Berufsgruppe untereinander fördert und somit auch zur Entwicklung des Berufsbildes beiträgt. Staatlich geprüfte Diätassistenten, die für sich und ihre Profession werben möchten, können die umfangreiche Klaviatur im Social Media Bereich nutzen und Artikel verfassen, die sie auf Onlineportalen publizieren, Beiträge bei Facebook oder XING posten, Kurznachrichten twittern oder Videos bei Youtube hochladen. Verlinkungen auf die eigene Website oder Internetseiten vom Berufsverband VDD (www.vdd.de) oder der Fachgesellschaft Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (www.dkgd.de).

16.000 Diätassistenten in Deutschland
In Deutschland sind mehr als 16.000 staatlich geprüfte Diätassistenten tätig, davon mindestens 2.000 in eigener Praxis. Durch eine dreijährige Ausbildung sind staatlich geprüfte Diätassistenten gesetzlich befugt, diättherapeutische und ernährungsmedizinische Maßnahmen auf ärztliche Anordnung eigenverantwortlich durchzuführen. Zudem erlaubt das Gesetz über den Beruf des Diätassistenten/der Diätassistentin die Durchführung von ernährungstherapeutischen Beratungen und Schulungen. Damit sind staatlich anerkannte Diätassistenten wie keine andere Berufsgruppe in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Regelung dazu befähigt und beauftragt ernährungstherapeutisch und beratend tätig zu werden. Staatlich geprüfte Diätassistenten gehören im Gegensatz zu Ernährungswissenschaftlern zur Gruppe der Heilberufe. Der Beruf des Diätassistenten ist über das Diätassistentengesetz (DiätAssG) und die dazugehörige Ausbildungs- und Prüfungsordnung (DiätAss-APrV) gesetzlich geregelt. Die Ausbildung zum Diätassistenten darf ausschließlich an staatlich anerkannten Einrichtungen erfolgen. Nach erfolgreicher Ausbildung und abschließender bestandener staatlicher Prüfung – mündliche, schriftliche und praktische Prüfung stellt die zuständige Behörde eine Erlaubnisurkunde für die Führung der Berufsbezeichnung Diätassistent aus.

Weiterbildung vieler Diätassistenten: Ernährungsberater DGE
Viele Diätassistenten haben sich zum Ernährungsberater DGE oder zur Diabetesberater DDG qualifizierend weitergebildet oder an Fachhochschulen und Universitäten akademisiert. Dafür stehen verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge (beispielsweise berufsbegleitend zum Master of Science Klinische Ernährungsmedizin an der Donau Universität Krems) zur Verfügung. Im digitalen Zeitalter findet die Fort- und Weiterbildung im akademischen und nichtakademischen Bereich häufig auch digital statt. Die Schulung und Beratung von Klienten, Kunden oder Patienten findet einerseits im persönlichen Gespräch mit dem Diätassistenten und andererseits über die digitalen Medien beispielsweise in Form von Videodialogen statt. Viele Menschen suchen im Internet nach Antworten auf ihre Fragen zur Ernährung und zu Diätkostformen. Diese Antworten sollten insbesondere von staatlich geprüften Diätassistenten kommen, die damit qualitativ hochwertig informieren und gleichzeitig für ihre Profession und ihren Berufsstand werben. Um über die gängigen Suchmaschinen gefunden zu werden, ist es sinnvoll und notwendig auch in ernährungsmedizinischen oder diätetischen Texten auf ein suchmaschinenorientiertes Verfassen zu achten.

Weiterentwicklung des Berufsstandes der Diätassistenten
Für die Weiterentwicklung des Berufsstandes der staatlich geprüften Diätassistenten ist insbesondere die Akademisierung der Ausbildung mindestens auf Bachelorniveau wichtig. Zudem entspricht die Berufsbezeichnung Diätassistent schon jetzt nicht mehr den Notwendigkeiten und eine Änderung ist im Rahmen einer Gesetzesänderung an die sich ändernden Bedingungen und beruflichen Tätigkeiten anzupassen. In Österreich wird der Beruf als Diätologe bezeichnet und dies scheint auch für Deutschland unter Umständen angezeigt, um die Kompetenz und Tätigkeit schon in der Berufsbezeichnung deutlich zu widerspiegeln. Das ist bei der Berufsbezeichnung Diätassistent nicht gegeben und somit ist hier auch in der Berufsbezeichnung der Weg von der Assistenz zur Deutlichmachung der Kompetenz notwendig. Dafür erscheinen beispielsweise die Berufsbezeichnungen Diätologe, Diätetiker oder Ernährungstherapeut denkbar.

Ernährungsberatung qualifiziert durchführen
Im Gegensatz zur diätetischen Beratung oder Ernährungstherapie kann die Ernährungsberatung ohne qualifizierende Ausbildung durchgeführt werden. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen für den Begriff Ernährungsberater. Das führt dazu, dass sich jeder auch ohne Ausbildung als Ernährungsberater bezeichnen und Ernährungsberatung anbieten und durchführen darf. Der gesundheitliche Verbraucherschutz müsste hier eine Notwendigkeit des gesetzlichen Regelung und öffentlichen Kontrolle sehen. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik macht sich seit seiner Gründung vor elf Jahren für die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung stark und fordert den Schutz der Bezeichnung Ernährungsberater. Der Verbraucher muss von unqualifizierten Ernährungsberatern und unqualifizierter Ernährungsberatung geschützt werden. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik wurde in Köln von staatlich geprüften Diätassistenten, Medizinern, Pädagogen, Apothekern und Ernährungswissenschaftlern gegründet. Inzwischen hat die anerkannte Fachgesellschaft, die sich als Sprachrohr und Netzwerk für Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung beschreibt, 170 Mitglieder. Für einen Jahresbeitrag von 36,- Euro erhalten die Mitglieder unter anderem die Fachzeitschriften Diabetes Forum, Die Naturheilkunde, Vitalstoffe und Bodymedia kostenlos im Abonnement. Der Beitritt zum Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist online jederzeit unter http://www.dkgd.de/onlinebeitritt.html möglich. Die Fachgesellschaft ist im Social Media Bereich unter anderem bei Facebook (zwei Gruppen), Linkedin, Xing (zwei Gruppen) und bei Twitter aktiv. Die XING-Gruppe für staatlich geprüfte Diätassistenten lädt alle Kolleginnen und Kollegen herzlich ein, kostenlos Mitglied zu werden: https://www.xing.com/communities/groups/diaetassistenten-diaetetik-und-diaetberatung-b8c8-1000668. Die Mitgliedschaft in der von Sven-David Müller moderierten Gruppe ist kostenlos und unverbindlich. Gleiches gilt für die Basismitgliedschaft im Business-Netzwerk XING.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Computergestützte Ernährungsberatung und Nährwertberechnung

Rabatt: Mitglieder des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik erhalten das Nährwertberechnungsprogramm EBIS preisgünstiger

Computergestützte Ernährungsberatung und Nährwertberechnung

(NL/4738295219) Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik arbeitet mit EBIS zusammen
Seit Anfang April 2018 arbeiten wir enger mit Dr. Jürgen Erhardt vom Nährwertberechnungsprogramm EBIS zusammen, teilt heute der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V., Sven-David Müller, in Berlin mit. Unsere Mitglieder können das seit vielen Jahren in der Ernährungs- und Diätetiklandschaft bestens bewährte PC-Programm EBISpro zur Nährwertberechnung auf Basis des Bundeslebensmittelschlüssels (BLS) mit einer Ermäßigung von 10 Prozent erwerben, so Sven-David Müller, staatlich geprüfter Diätassistent, Diabetesberater DDG und Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin) weiter.

EBISpro ist die Software für Ernährungsberatung und Ernährungswissenschaft, auf die das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik seit der Gründung in Köln vor elf Jahren setzt.

EBIS ist ideal für die Ernährungsberatung
Das Programm EBIS ist ideal für die Ernährungsberatung und wurde vom Ernährungswissenschaftler Dr. Jürgen Erhardt, der an der Universität Hohenheim studierte, konzipiert, geschrieben und laufend weiterentwickelt. Ich arbeite seit fast 20 Jahren mit EBIS und habe damit auch die Rezepte in meinen Ernährungsratgebern analysiert, informiert Sven-David Müller. EBISpro ermöglicht die Lebensmittelanalyse, die Erstellung von Diätplänen, die Ernährungsanamnese mit Ernährungsprotokoll, Diet History oder Food Frequency, die Energie- und Nährstoffbedarfsberechnung sowie Kunden- und Rezeptverwaltung. Dabei ist EBIS rasch zu installieren und zu erlernen, so Müller. Die Mitglieder des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik erhalten einen Rabatt von rund 40,- Euro und können das Programm somit für 350,- Euro erwerben. Unter www.ebispro.de gibt es ausführliche Informationen zum Programm.

Vorteile für Mitglieder des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik
Die Mitglieder des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik profitieren von verschiedenen Vorteilen. Dazu gehören neben der Ermäßigung auf den Erwerb des Nährwertberechnungsprogrammes EBISpro auch vier verschiedene Fachzeitschriften. Die Mitglieder erhalten die Fachzeitschriften Diabetes Forum, Vitalstoffe, Bodymedia und Die Naturheilkunde kostenlos im Abonnement und sind dadurch immer sehr gut informiert. Der Jahresbeitrag für ordentliche Mitglieder im Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik liegt bei 36,- Euro. Die anerkannte Fachgesellschaft, die sich als Netzwerk und Sprachrohr für ganzheitliche, wissenschaftlich begründete Gesundheitsförderung im gleichberechtigten therapeutischen Team etabliert hat, verfügt momentan über rund 170 Mitglieder. Dazu gehören in erster Linie Mediziner, staatlich geprüfte Diätassistenten, Apotheker, Ernährungswissenschaftler, Pädagogen, Psychologen, Heilpraktiker und Physiotherapeuten.

Begrüßungsgeschenk für neue Mitglieder des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik
Als Begrüßungsgeschenk erhalten alle neuen Mitglieder des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik das Fachbuch Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler (Mainz Verlag, Aachen) sowie einen Ernährungsratgeber aus dem Verlag Schlütersche (Hannover). Unter http://www.dkgd.de/onlinebeitritt.html kann der Beitritt zum Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik bequem online erklärt werden.

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Ernährungstherapie und Diätberatung endlich als Heilmittel anerkannt

Ab Januar 2018 können Ärzte bei bestimmten Erkrankungen eine ambulante Ernährungstherapie und Diätberatung bei staatlich geprüften Diätassistenten verordnen

Ernährungstherapie und Diätberatung endlich als Heilmittel anerkannt

Sven-David Müller vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik

Ab dem ersten Januar 2018 gehört die Ernährungstherapie und damit auch die Diätberatung (medizinisch-therapeutische Ernährungsberatung) bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen zu den verordnungsfähigen Heilmitteln, wie aus einer Veröffentlichung im Bundesanzeiger hervorgeht, die das Inkrafttreten des Beschlusses zur Heilmittel-Richtlinie beinhaltet, informiert Sven-David Müller, Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte in seiner Sitzung vom 21. September 2017 beschlossen, dass die Ernährungstherapie bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen werden soll [1]. Damit können insbesondere staatlich geprüfte Diätassistenten mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung und spezifischer Therapieerfahrung bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen das Heilmittel Ernährungstherapie inklusive der notwendigen Diätberatung auf ärztliche Verordnung in ihrer Praxis anbieten und mit den gesetzlichen Krankenversicherungen abrechnen. Das bedeutet eine deutliche Verbesserung der Versorgung von bestimmten Patientengruppen durch staatlich geprüfte Diätassistenten und Mediziner im ambulanten Bereich. Bisher gehörte die Ernährungstherapie inklusive Diätberatung nicht zu den verordnungsfähigen Heilmitteln. Lediglich im stationären Bereich konnten entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden, sofern die Diätberatung in den Fallpauschalen der klinischen Einrichtungen vorhanden waren. Auch weiterhin bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen gemäß § 20 Sozialgesetzbuch (SGB) 5 die prophylaktische Ernährungsberatung und Schulungsmaßnahmen nach § 43 SGB 5 – es handelt sich dabei um eine Kann-Leistung für chronisch kranke Menschen.

Diätberatung bei seltenen Erkrankungen jetzt als Heilmittel anerkannt
Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie, die am 23. November 2017 im Bundesanzeiger veröffentlich worden ist, tritt am ersten Januar 2018 in Kraft [2]. Ab diesem Zeitpunkt können Patienten, die unter Mukoviszidose oder bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise spezifischen Störungen des Kohlenhydrat-, Protein- oder Lipidstoffwechsels, leiden, eine Ernährungstherapie inklusive der notwendigen Diätberatung vom behandelnden Arzt verordnet bekommen. Es handelt sich um einen langfristigen Heilmittelbedarf, der nach Expertenanhörung bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen gegeben ist. Ohne Ernährungstherapie inklusive Diätberatung käme es bei Mukoviszidose oder seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen ansonsten zum Tod oder es droht eine schwere Behinderung. Eine lebenslange phasen- und situationsgerechte Therapie mittels einer Ernährungstherapie inklusive Diätberatung ist demzufolge unerlässlich. Auf Grund der Langfristigkeit und Schwere der funktionellen/strukturellen Schädigungen des Verdauungs- und Stoffwechselsystems bei den vorgenannten Erkrankungsbildern und der daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Aktivitäten kann von einem langfristigen Heilmittelbedarf mit Ernährungstherapie inklusive Diätberatung ausgegangen werden [3].

Staatlich geprüfte Diätassistenten als Heilmittelerbringer
Zur Erbringung des Heilmittels Ernährungstherapie inklusive Diätberatung sind insbesondere Ärzte und staatlich geprüfte Diätassistenten befugt. Staatlich geprüfte Diätassistenten gehören zu der Gruppe der Heilberufe und Heilmittelerbringer [6]. Gegenstand des Berufs des Diätassistenten ist gemäß des in § 3 des Gesetzes über den Beruf des Diätassistenten (Diät-AssG) definierten Ausbildungsziels die eigenverantwortliche Durchführung diättherapeutischer und ernährungsmedizinischer Maßnahmen aufgrund ärztlicher Anordnung oder Verordnung, das Erstellen von Diätplänen, das Planen, Berechnen und Herstellen wissenschaftlich anerkannter Diätformen sowie die Mitwirkung bei der Prävention und Therapie von Krankheiten mitzuwirken und ernährungstherapeutische Beratungen und Schulungen durch-zuführen [5]. Demzufolge sind staatlich geprüfte Diätassistenten mit spezifischer Berufs- und Therapieerfahrung berechtigt, Diätberatung bei Patienten mit Mukoviszidose und seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen durchzuführen und mit den gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen. Zu den seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen gehören insbesondere (3, 4):

– proteinarme Diätkostformen bei angeborenen Stoffwechselstörungen,
– Störungen im Abbau von Aminosäuren,
– Störungen im Abbau des Phenylalanin-Stoffwechsels (Phenylketonurie),
– Störungen im Abbau der verzweigtkettigen Aminosäuren (MSUD),
– Störungen im Abbau des Lysin-Stoffwechsels (Glutarazidurie),
– Störungen im Abbau des Methionin-Stoffwechsels (Homocystinurie),
– Organoazidurie – Störungen im Propionat- und Methylmalonat-Stoffwechsel,
– Harnstoffzyklusdefekte,
– Kohlenhydratdefinierte Diäten bei Störungen im Kohlenhydratstoffwechsel,
– Glykogenose,
– Galaktosämie,
– hereditäre Fruktoseintoleranz,
– Lipiddefinierte Diätkostformen bei Störungen im Fettstoffwechsel),
– Störungen im Transport exogener Lipide (ß-Oxydationsstörungen),
– Störungen im Fett- und Energiestoffwechsel (PDH-Defekte, MAD-Defekte).
– Biotinidasemangel
– Galaktosämie
– Aminoacidopathien,
– Fettsäureoxidationsdefekte (z.B.: Medium-Chain-Acetyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, Long-Chain-3-OH-AcVI-CoA-Dehydrogenase-Mangel, Very-Long-Chain-Acetyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel,
– Carnitinzyklusdefekte (z. B.: Carnitin-Palmityl-Translerase-I-Mangel, Carnitin-Palmityl-Transferase-II-Mangel, Carnitin-Acylcarnitin-Translocase-Mangel und
– Organoacidämien (z. B.: Glutaracidurie Typ I, Isovalerianacidämie).

Die Heilmittel-Richtlinie muss um weitere Erkrankungsbilder erweitert werden
Die ab dem ersten Januar 2018 definierten Indikationen und Patientengruppen sind nicht ausreichend, um Menschen vor den Schäden einer Fehl- und/oder Unterernährung zu schützen und vor Erkrankungsschäden zu schützen. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. setzt sich dafür ein, dass das Indikationsspektrum der Ernährungstherapie inklusive Diätberatung erweitert wird. In jedem Falle ist es nach Ansicht der Experten des Deutschen Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Diätetik not-wendig, insbesondere eine Ernährungstherapie inklusive Diätberatung bei chronisch dekompensierter Niereninsuffizienz (nicht-dialysepflichtige Niereninsuffizienz), dialysepflichtiger Niereninsuffizienz, glutensensitiver Enteropathie (Zöliakie/Sprue), dekompensierter Leberzirrhose mit hepatischer Enzephalopathie und/oder Ascites oder natriumsensitiver Hypertonie in die Heilmittel-Richtlinie aufzunehmen. Es ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen der langfristigen Ernährungstherapie inklusive Diätberatung bedarf. Zudem fordert das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. die Diätberatung, die im ambulanten Bereich bisher durch § 43 SGB 5 als Kann-Leistung bezuschusst wird, zu einer Regelleistung zu machen. Es wäre natürlich auch vor dem Hintergrund des Kostendrucks sinnvoll, bei morbider Adipositas (BMI über 35/40) mit metabolischem Syndrom und gegebenenfalls auch Diabetes mellitus vom Typ 1 und 2 eine Möglichkeit der Ernährungstherapie inklusive Diätberatung auf Verordnung zu Lasten der GKV zu ermöglichen.

[1] https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3072/
[2] https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?genericsearch_param.start_date%3A0=23&genericsearch_param.start_date%3A1=11&genericsearch_param.start_date%3A2=2017&genericsearch_param.stop_date%3A0=23&genericsearch_param.stop_date%3A1=11&genericsearch_param.stop_date%3A2=2017&%28page.navid%3Ddetailsearchlisttodetailsearchlistupdateresetpage%29=Dokumente+anzeigen&genericsearch_param.fulltext=BAnz+AT+23.11.2017+B1
[3]
https://www.g-ba.de/downloads/40-268-4317/2017-03-16_HeilM-RL_Ernaehrungsberatung-Stoffwechselerkrank-Mukoviszidose_ZD.pdf
[4]
https://www.g-ba.de/downloads/39-261-2907/2017-03-16_HeilM-RL_Ernaehrungsberatung-Stoffwechselerkrank-Mukoviszidose_BAnz-WZ.pdf
[5] http://www.gesetze-im-internet.de/di_tassg_1994/__3.html
[6] https://www.vdd.de/fileadmin/downloads/D_I/D_I_Fokus_2016/DundI_4_2016_SONDERTEIL_Web.pdf

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. ist eine interdisziplinärer anerkannte Fachgesellschaft, die sich im deutschsprachigen Raum für ganzheitliche wissenschaftliche begründete Gesundheitsförderung und die Förderung der gesunden Lebensführung (Diätetik) einsetzt. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. fordert die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung. Mitglied im Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. sind insbesondere staatlich geprüfte Diätassistenten, Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Apotheker, Ernährungswissenschaftler, Pädagogen, Psychologen und Heilpraktiker.

Kontakt
Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V.
Sven-David Müller
Berliner Straße 11c
15517 Fürstenwalde/Spree
0173-8530938
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Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik fordert die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung

Wenn der Gesetzgeber Ernährungsberatung nicht rechtlich absichert, ist die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik fordert die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung

Ernährungsberatung muss gesetzlich abgesichert werden

Der Gesetzgeber muss endlich die Ernährungsberatung gesetzlich absichern, um die Bevölkerung vor Scharlatanen zu schützen. Staatlich geprüfte Diätassistenten sind als anerkannte Heilberufler auf eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung angewiesen, um ihr Klientel adäquat aufklären und informieren zu können. Zudem ist die Situation des Berufsstandes seit Jahrzehnten nicht entsprechend der Notwendigkeiten. Die Berufsgruppe klagt seit vielen Jahren über unzureichende Anerkennung seitens der breiten Öffentlichkeit und auch in den verschiedenen Berufsfeldern der Medizin. Die Änderung des Berufstitels erscheint angebracht, da die Berufsbezeichnung „Diätassistent“ nicht wirklich verdeutlicht, was hinter dem Beruf steht und welche Qualifikation eine „staatlich geprüfte Diätassistentin“ hat.

Diätassistenten profitieren von einem Engagement im berufspolitischen und fachlichen Bereich. Daher erscheint es sinnvoll, wenn Diätassistenten einerseits Mitglied im Berufsverband für Diätassistenten (VDD e. V.) oder einer Gewerkschaft bleiben oder werden und andererseits in einer fachlichen Organisation wie beispielsweise dem Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V., das als Sprachrohr und Netzwerk für ganzheitliche wissenschaftlich fundierte Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung anerkannt ist. Die Vernetzung der verschiedenen im Bereich der Gesundheitsförderung tätigen Berufsgruppen ist notwendig, da die Einzelleistungen wie die Diät- und Ernährungsberatung niemals isoliert betrachtet werden dürfen. Vielmehr ist eine Verbindung zwischen den einzelnen Disziplinen, wie das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik seit mehr als 10 Jahren fordert und fördert notwendig. Wenn staatlich geprüfte Diätassistenten als Einzelkämpfer tätig werden, müssen sie scheitern.
Ein besonderer Hemmschuh in der Gesundheitsförderung und der Tätigkeit von Diätassistenten – aber auch von Ernährungswissenschaftlern – ist die Tatsache, dass Ernährungsberatung nicht rechtlich definiert und abgesichert ist. Wirklich jeder kann – auch ohne qualifizierende Ausbildung oder Studium – Ernährungsberatung anbieten und durchführen. Hier ist der Gesetzgeber gefordert und daher macht sich das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik dafür stark, dass nur qualifizierte Ernährungsfachkräfte (insbesondere staatlich geprüfte Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler mit entsprechender Spezialisierungen) Ernährungsberatung durchführen dürfen. Hier ist ein breites Handlungsfeld, bei dem im Sinne des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und des Erhalts der Volksgesundheit viel zu tun ist. Die Bevölkerung muss vor ausgewiesenen Nichtexperten in der Ernährungsberatung geschützt werden. Hier darf einerseits die Gefahr, die aus Halbwissen oder dem bloßen Verkauf von Produkten (insbesondere Nahrungsergänzungsmitteln o. ä.) und andererseits die Rolle des Gesetzgebers nicht unterschätzt werden. Die Gesundheit ist ein hohes Gut und es kann und darf nicht länger geduldet werden, dass jeden Tag überall in Deutschland die Gesundheit durch unqualifizierte Ernährungsberater gefährdet wird.

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein, der im Dezember 2007 in Köln von Diätassistenten, Apothekern, Ernährungswissenschaftlern, Pädagogen und Medizinern gegründet worden ist. Inzwischen sind mehr als 130 Personen als Mitglied in der anerkannten Fachgesellschaft engagiert, die durch wissenschaftlichen Beirat und Kuratorium sowie Persönlichkeiten, die sich bei der Kampagne „Prominente pro Prävention“ einbringen, auf rund 200 „Aktivisten“ kommt. Der Jahresbeitrag liegt bei 36,- Euro. Dafür erhalten die Mitglieder unter anderem verschiedene Fachzeitschriften (Diabetes Forum, die Naturheilkunde, Vitalstoffe und Bodymedia) kostenlos im Abonnement. Zudem könnten sie weitere Fachzeitschriften und Patientenzeitschriften gratis abonnieren und erhalten auch andere Fachzeitschriften (wie die Ernährungsumschau) und Dienstleistungen großzügige Rabatte. Der Beitritt kann online unter http://www.dkgd.de/onlinebeitritt.html erklärt werden. Alle neuen Mitglieder erhalten zur Begrüßung das Fachbuch „Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler“, das im Mainz Verlag Aachen erscheint und normalerweise 45,- Euro kostet sowie einen Patientenratgeber (beispielsweise Ernährungsratgeber Dialyse oder Kühe würden Margarine kaufen) und eine elektronische Uhr mit Datumsanzeige für den Schulungs- und Beratungsraum geschenkt.

In diesem Jahr ist eine neue Imagebroschüre des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik erschienen, die kostenlos in der Geschäftsstelle der Fachgesellschaft in Fürstenwalde an der Spree in der Nähe von Berlin (DKGD e. V., c/o: 1. Vorsitzender Sven-David Müller, Berliner Straße 11c, 15517 Fürstenwalde/Spree) angefordert werden kann. Weitere Informationen zum DKGD sind unter www.dkgd.de im Internet abrufbar.

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Zentrum für Kulturkommunikation
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Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler jetzt als Fachbuch im Mainz Verlag erschienen

Soft Skills für die Berufspraxis von Ernährungsfachkräften erleichtern den Berufsalltag nicht nur von Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern

Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler jetzt als Fachbuch im Mainz Verlag erschienen

Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler jetzt als Fachbuch

Kürzlich ist die völlig aktualisierte und überarbeitete zweite Auflage des Fachbuchs „Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler“ im Mainz Verlag (Aachen) erschienen. Ohne Soft Skills (Soziale Kompetenzen) kommen natürlich auch staatlich anerkannte Diätassistenten, Ernährungsmediziner oder Ernährungswissenschaftler in der diätetischen Therapie und der Ernährungsberatung nicht zum Ziel und genau hier setzt das Fachbuch an und präsentiert auf 418 Seiten alles, was Ernährungsfachkräfte von einem praktischen Begleiter für den Berufsalltag erwarten können. Dem ausgewiesenen Autorenteam um die Herausgeber Kathrin Pfefferkorn und Sven-David Müller ist es gelungen, die aktuellen wissenschaftlichen Fakten der Diätetik und der Ernährungsmedizin praktisch für die Diät- und Ernährungsberatung sowie die diätetische Versorgung nutzbar zu machen und die Soft Skills nicht aus dem Auge zu verlieren. Und neue Mitglied im Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. ( http://www.dkgd.de) erhalten das Fachbuch als Begrüßungsgeschenk.

Diät- und Ernährungsberatung erleichtern
Die Autoren haben es mit ihrem Fachbuch erreicht, den Arbeitsalltag von staatlich anerkannten Diätassistenten und anderen qualifizierten Berufsgruppe, die in der Diät- und Ernährungsberatung tätig sind, zu erleichtern. Sven-David Müller hat seine Ausbildung zum staatlich anerkannten Diätassistenten in Bad Hersfeld, die Fortbildung zum Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) an der Universitätsklinik Jena erfolgreich absolviert und zudem angewandte Ernährungsmedizin studiert. Sein Studium hat er als Master of Science in Applied Nutritional Medicine abgeschlossen. Er ist beim Gesundheitswissenschaftlichen Institut in Berlin tätig. Kathrin Pfefferkorn ist als staatlich anerkannte Diätassistentin seit vielen Jahren an der Universitätsklinik der RWTH Aachen beschäftigt und hat publizistisch schon mehrfach mit Sven-David Müller zusammengearbeitet.

Vorwort von Pädiater Prof. Dr. Kurt Widhalm
In seinem Vorwort schreibt Universitätsprofessor Dr. med. Kurt Widhalm (Präsident des Österreichischen Akademischen Instituts für Ernährungsmedizin) von der der Universitätskinderklinik Wien, dass staatlich anerkannte Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler einen zentralen und außerordentlichen wichtigen Platz in der Vorbeugung und Therapie von fehlernährungsbedingten Erkrankungen haben. Nach einer Einführung in die Geschichte und Probleme der Berufsgruppe der staatlich anerkannten Diätassistenten und der Ernährungswissenschaftler bietet das Fachbuch verschiedene relevante und praxisbezogene Themenschwerpunkte. Dazu gehören unter anderem die Organisation der Tätigkeit in der Diät- und Ernährungsberatung, die Kommunikation in der Diät- und Ernährungsberatung, die Beratung bei ernährungsbedingten Erkrankungen, die medizinisch-praktische Tätigkeiten in der Diät- und Ernährungsberatung und auch die Organisation der Diätküche und diätetischen Gemeinschaftsverpflegung. Zudem enthält das Fachbuch auch ein Kapitel „Küchenmanagement“ inklusive Hinweisen für die Erstellung eines Kostform-/Diätkataloges. Das Kapitel der „medizinisch praktische Tätigkeiten“ widmet sich unter anderem der Blutdruckmessung, der Bestimmung des Körperfettanteils oder der Theorie und Praxis der künstlichen Ernährung (Sondenernährung).

Ernährungsberatung ist nicht gesetzlich geschützt
Ein großes Problem für qualifizierte Ernährungsfachkräfte ist, dass die Ernährungsberatung nicht gesetzlich geschützt ist und die Erbringer der Ernährungsberatung nicht definiert sind. Daher kann momentan jeder auch ohne qualifizierende Ausbildung oder Studium Ernährungsberatung anbieten und durchführen, was die Gesundheit massiv gefährden kann. Im Gegensatz zu anderen Fachbüchern im Bereich der Ernährungsmedizin und Diätetik greift das Werk auch dieses Thema auf und bietet interessante Informationen und Lösungsansätze dazu. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik hat eine Initiative zur rechtlichen Absicherung der Ernährungsberatung gestartet.

Ein Fachbuch, das Ernährungsfachkräfte brauchen
Themen wie Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Arbeitsvertrag und Bezahlung, Schweigepflicht, PC und Internet sowie Arbeitszeugnis machen das Buch von Pfefferkorn und Müller zu eine wertvollen Informationssammlung, die in keinem Diätberatungsbüro und keiner Klink fehlen sollte. Das Werk ist übersichtlich gestaltet und bietet den Lesern insgesamt 52 Bilder und Grafiken sowie 86 Tabellen. Besonders ausführlich und auf die Bedürfnisse von staatlich anerkannten Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern zugeschnitten präsentiert Sven-David Müller, ein ausgewiesener Praktiker in der Diät- und Ernährungsberatung, die Gesprächsführung mit Patienten und Kunden und lässt dabei auch den Umgang mit sterbenden oder schwerstkranken Klienten sowie den Umgang mit „schwierigen Patienten“ nicht aus.

Leitlinienorientiert und kurz gefasst: Ernährung in bestimmten Lebensphasen
Die Ernährung und die dabei notwendige Ernährungstherapie und -beratung in bestimmten Lebensphasen werden leitlinienorientiert wissenschaftlich einwandfrei und kurz gefasst sowie mit vielen praktischen Hinweisen und Tipps für die praktisch Beratung und Schulung dargestellt. Das Kapitel „Die wichtigsten Beratungen“ zeigt mustergültig auf, wie beispielsweise die Beratung von Adipösen, Diabetikern, Sportlern, chronisch Niereninsuffizienten, Essgestörten oder von Dumping Syndrom, Refluxösophagitis, Dysphagie beziehungsweise Hyperurikämie betroffenen Menschen theoretisch und praktisch aussehen könnte. Dieses Kapitel ist für Berufseinsteiger und Berufserfahrene staatlich anerkannte Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler und andere qualifizierte Ernährungsfachkräfte eine große Hilfe.

Ernährung und Religion
Das Werk präsentiert auch die Besonderheiten der Ernährungstherapie von Patienten unterschiedlicher Religionsgemeinschaften und geht im Kapitel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch auf die zunehmende Bedeutung moderner Medien in der Diät- und Ernährungsberatung ein. Ein ausführliches Verzeichnis von Fort- und Weiterbildungsangeboten inklusive Studiengängen, die auch von staatlich anerkannten Diätassistenten – teilweise sogar berufsbegleitend oder als Fernstudium – absolviert werden können. Exemplarisch stellen die Autoren das Studienangebot der Donau Universität Krems in Österreich vor, die seit mehr als 10 Jahren einen Schwerpunkt in der Ernährungsmedizin hat.

Donau Universität Krems bietet Ernährungsfachkräften zwei Studiengänge
An der Donau Universität Krems können staatlich anerkannte Diätassistenten und andere Ernährungsfachkräfte oder Mediziner beispielsweise Klinische Ernährungsmedizin ( http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/nutritivemedizin/index.php) und Ernährung und Sport ( http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/ernaehrung_sport_msc/index.php) studieren und ihr Studium mit dem akademischen Grad Master of Science (MSc.) in Klinischer Ernährungsmedizin und Master of Science (MSc.) in Ernährung und Sport abschließen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Universitätsstudium auch ohne Abitur absolviert werden. Die Donau Universität Krems hat das Promotionsrecht und bietet zwei verschiedene PhD-Studiengänge mit einer Dauer von mindestens 3 Jahren an.

Medikamente in der Diät- und Ernährungsberatung
Der Anhang des Fachbuchs enthält hilfreiche Literaturempfehlungen, Links und Adressen, Gesetzestexte, Normalwerte sowie eine umfangreiche Tabelle mit Medikamenten und ihren möglichen diätetisch relevanten Neben- sowie Wechselwirkungen. Ein Lexikon mit Übersetzungen wichtiger Begriffe für die Diät- und Ernährungsberatung in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch (inklusive Aussprache) runden das Werk von Kathrin Pfefferkorn und Sven-David Müller ab. Das Fachbuch erleichtert den Berufsalltag von Ernährungsmedizinern, Fachapothekern für Ernährungsberatung und natürlich staatlich anerkannten Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern ganz konkret. Das Buch mit der ISBN Nummer 3-86317-026-1 wird vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. empfohlen und es erscheint zum Preis von 45,- Euro im Verlag Mainz in Aachen.

Gratis für Neumitglieder
Alle neuen Mitglieder im Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. erhalten das Fachbuch „Berufs- und Beratungspraxis für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler“ kostenlos als Begrüßungsgeschenk. Die anerkannte Fachgesellschaft ist das Sprachrohr und Netzwerk für wissenschaftlich fundierte ganzheitliche Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung. Mitglieder müssen einen Jahresbeitrag von 36,- Euro entrichten. Der Beitritt zum Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. kann online unter http://www.dkgd.de/onlinebeitritt.html erfolgen. Die Fachgesellschaft hat das Jahr 2017 zum Jahr der Ernährungsberatung ausgerufen und führt am 5. September 2017 den ersten GESUNDtag – Tag der Gesundheitsförderung durch.

Die besten Grüße von Diätassistent/Medizinjournalist Sven-David Müller, MSc. aus Berlin
http://www.svendavidmueller.de / http://www.dkgd.de

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

Kontakt
Zentrum für Kulturkommunikation
Sven-David Müller,
Heinersdorfer Straße 38
122209 Berlin
0173-8530938
sdm@dkgd.de
http://www.dkgd.de