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Buchvorstellung: TOKOGLIFOS

Die gesellschaftlichen Schieflagen und ihre Verursacher

Buchvorstellung: TOKOGLIFOS

H. T. Thielen

Glauben Sie alles, was uns die Politik erzählt?

Wir, die Nachkommen der Dichter und Denker, verkümmern zu Opportunisten und Erfüllungsgehilfen einer herrschenden Machtelite. Unmündig, politisch desinteressiert, egozentrisch und gefühlskalt stehen wir dem Elend der Welt gegenüber.
Zeitgleich agiert die herrschende Elite, die Tokoglifos, im Verborgenen. Sie entstammen dem Adel, der Hochfinanz, Politik und Wirtschaft. Wenige Superreiche lenken die globalen politischen Geschehnisse – zu ihrem eigenen Vorteil.
Das vorliegende Buch hat ein Ziel: Es will dem Leser die wahren gesellschaftlichen Zusammenhänge offenbaren.
Der Autor klagt den menschenverachtenden Kapitalismus als Ursache der Verwerfungen unserer Zeit an. Er diskutiert die wissende Beteiligung der Politik an den herrschenden Zuständen. Er spricht uns alle an, wir, die lethargisch das Weltgeschehen tatenlos zur Kenntnis nehmen.
Doch er zeigt auch Lösungen auf, die uns helfen können, den Weg zurück zu einem denkenden, mündigen Menschen zu finden.

Der Text wendet sich an Leser, die an aktuellen politischen Fragestellungen und tieferliegenden Zusammenhängen interessiert sind. Er behauptet nicht, er bedient sich Tatsachen und weist Zusammenhänge mithilfe von Zitaten und Quellen nach. Dabei handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Publikation, vielmehr stellt der Text eine gedankliche Auseinandersetzung mit romanhaften Zügen dar, die dazu dienen sollen, das Erzählte fundiert, aber kurzweilig wiederzugeben. Darin liegt zugleich die Stärke des Textes. Er beleuchtet die jeweiligen Zusammenhänge in komprimierter Form, ohne sich in unüberschaubaren Details zu verlieren. Er gibt den Lesern einen erschütternden, aber notwendigen Einblick in Zusammenhänge, die nicht offen kommuniziert werden.
Eine brisante Aufklärungsschrift, ja eine Streitschrift, die den Leser auffordert, sich nicht länger manipulieren zu lassen.

Ein Buch, das dem Leser zuruft: Wach auf Mensch, denke nach und wach endlich auf!

„Tokoglifos“
von H. T. Thielen ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN:
978-3-7345-9608-7 (Paperback)
978-3-7345-9609-4 (Hardcover)
978-3-7345-9610-0 (e-Book)

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Alle weiteren Informationen zum Buch finden Sie unter www. tredition.de sowie unter

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54669 Bollendorf

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Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – Überleben

Geißeln der Menschheit: Zerstörung – feindliche Umwelt. Diskussionsbeitrag mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte - Überleben

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Im ersten veröffentlichten Teil der Serie Denkmalschutz – Umwelt und der lange Weg zur Gesundheit erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege.

Die Vergangenheit mit ihren Kulturgütern ist nicht reproduzierbar. Wie die Zeugnisse sichern und dem Schwund entgegen treten? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass beispielsweise in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit mehr Kulturdenkmale zerstört und vernichtet wurden als während des Krieges. Diese Erkenntnis und Aufarbeitung hat der Bedeutung des Denkmalschutzes erheblich gestärkt. Es gibt Hoffnung für die weitere Etablierung der Denkmalpflege. „Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in den Bundesländern in den Bauordnungen etabliert wurden. Die Hoffnung, dass der Denkmalschutz auch eine angemessene Etablierung und deren Regelungen in die Länder der Bundesrepublik findet, wird nicht aufgegeben“, meint der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Ein langer schmerzreicher Weg zur Gesundheit

Geschichtlich betrachtet nahmen die Geißeln der Menschheit, wozu auch die Tuberkulose zählte, teilweise bizarre Wendungen ein. Eric Mozanowski erläutert, dass die ätherische Erscheinung der schönen Schwindsüchtigen zum weiblichen Schönheitsideal um 1848 als Vorbild diente. Den englischen Malern einer englischen Malervereinigung von Dante Gabriel Rossetti, denen die Vorläufer Raphaels als Vorbild dienten, erhoben diese Schwindsüchtigen zum Schönheitsideal. Unter den bürgerlichen Dichtern, Malern und Musikern, die wie Spitzwegs „Der arme Poet“ in einer edlen Dachkammer hausten, gab es Schwindsüchtige. Die Tuberkulose galt als die Krankheit der „Romantika“.

Kultur und Kunst in Zeiten der Schwindsucht

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer in die Zeit der Schwindsucht und diskutiert die Zustände, die zu dieser „Geißel der Menschheit“ beigetragen hat. Nicht nur in Deutschland herrschten schlechte hygienische Zustände in den europäischen Großstädten war der Gesundheitszustand schlechter als auf dem Land. Aus der Not ist Kunst und Kultur entstanden. In Frankreich bezeichnete man die Schwindsucht in Künstlerkreisen als „romantisches Fieber“. Besonders in Paris fiel auf, dass schöne Frauen, die von der „Jeunesse doree“ umjubelt wurden, von heute auf morgen verschwanden – alleine, weil sie erkrankt waren. Von allen Bewunderern verlassen, dahinsiechten – eine Brutalität zu der Zeit. Das Schicksal einer dieser Schönen, Marie Duplessis, die an Schwindsucht gestorben war und deren Sarg einige befreundete Dichter und Maler folgten, nicht Herzöge, Marquis und Lords, die früher ihr Bett mit Gold übersäten, regten Alexandre Dumas den Jüngeren 1848 zu seinem Roman „Die Kameliendame“ an. Bald danach gestaltete Giuseppe Verdi aus dieser Vorlage seine „La traviata“ („Die Verirrte“), deren Aufführung in der Opernliteratur etwas unerhört Neues bedeutete. Zu erwähnen gilt, dass zum ersten Mal ein Komponist, einen zeitgenössischen Stoff auf die Bühne zu bringen wagt – die Geschichte der Kurtisane Violetta Valeri, die an galoppierender Schwindsucht stirbt.

Von nun an verschwand die Tuberkulose nicht mehr von den Opernbühnen. 1881 entstand die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), in der die junge Antonia Crespel an Schwindsucht stirbt. 1895 gelangte Puccinis „La Boheme“ zur Aufführung. Ein Werk, durch das sich die Krankheit wie ein roter Faden zieht, und das wie die „La traviata“ Welterfolg hatte. All diesen Opern ist gemeinsam, dass von der Tuberkulose nicht nur gesprochen wird, sondern dass sie auch in den Verlauf der Handlung eingreift. Die Schwindsucht galt als unheilbar tödliche Krankheit. Sie führt das tragische Ende der Werke herbei, immer ist es ein zartes junges Mädchen, das an ihr stirbt.

Wie kam es, dass viele Opern zu dieser Zeit die Tuberkulose thematisierten?

Sie versinnbildlichten den tragischen Tod von jungen Menschen, deren Hoffen und Streben durch die heimtückische Krankheit ein jähes Ende fand. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer realen Zeitgenossen teilten und das darum so große Anteilnahme fand.

Den Krankheitsnamen „Tuberkulose“ prägte 1832 Schönlein, der als Erster in Deutschland in seiner Würzburger Klinik die neuen diagnostischen Methoden „Perkussion“ und „Auskultation“ einführte und die verstorbenen Kranken sezieren ließ, um die Richtigkeit der am Krankenbett gestellten Diagnose zu kontrollieren.

Inventarisation von Baudenkmälern – Erfassung und Bedeutung

Immobilienexperte Eric Mozanowski zur den Parallelen im Bereich Denkmalpflege: „Denkmalschutz hat mit dem Ruf einer „Geißel der Menschheit“ zu kämpfen, denn die Meinungen um schützenswerte Kulturgüter gehen weit auseinander. Was wird unter einem Baudenkmal verstanden? Kurz beschrieben; eine bauliche Anlage aus vergangener Zeit.“ Die Erhaltung von Denkmalen wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung liegt im Interesse der Allgemeinheit. „Die Qualitäten beruhen auf künstlerische, technische, städtebauliche, volkskundliche, sozialgeschichtlichen oder wirtschaftsgeschichtlichen Einflüssen. Erinnerungen an historische Situationen oder Persönlichkeiten spielen dabei eine weitere wesentliche Rolle zur Erhaltung. Oft gestellte Frage, welche Objekte kommen in Frage? Die Bandbreite reicht vom Bauernhaus zum Gutshof über die Kirche, der weiträumigen Klosteranlage bis hin zu ganzen Städten. Die Geschichte ist nicht immer gerecht“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski das Verständnis des Denkmalschutzes. Damit Denkmalpflege beginnen kann, wird eine Inventarisierung, die Erfassung des Denkmales vorausgesetzt. Diese Erkenntnis reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Denkmalqualität wird durch die Inventarisierung sichtbar gemacht und rechtfertigt den staatlichen Erhaltungsanspruch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Inventarisierungen nicht nur auf den Baukörper anzuwenden sind, sondern auch aus Schmuck, Einrichtung, Funktion und Bild, dies erst zur geschichtlichen Aussage führt. Die Inventarisierung wird laufend fortgeführt. In vielen Diskussionen und Beiträgen stellt sich heraus, dass es im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Jahren auch Fehlurteile gab und gibt.

Es gibt Fehlurteile, die sich wie eine ewige Krankheit forterben. Wichtig in der Medizin bei der Heilung der Tuberkulose beispielsweise ist, sagt Eric Mozanowski, dass aufgrund der pathologisch-anatomischen Studien man zu der verhängnisvollen Ansicht kam, der anatomische Charakter der Krankheit schließe eine Heilung aus, auch wenn die Krankheit bereits im Anfangsstadium erkannt wurde.

Damit entstand bei Ärzten und Laien eine allgemeine Resignation. Man betrieb höchstens noch eine lindernde symptomatische Behandlung. Dem Kranken sollte solange wie möglich der wahre Charakter seines Lebens verborgen werden. Der Glaube damals, die Kenntnis von allem würde den Tod beschleunigen.

Eric Mozanowski zur Geschichte „Die Geißeln der Menschheit“ und die daraus entstandenen Kunstwerke und Beiträge, die bis heute überliefert sind, lohnen zur differenzierten Betrachtung und hat Schutz verdient – Sie bereichern unser Leben!

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Eric Mozanowski
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Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
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Neu in Chicago Fashion Outlets und dichterische Stadtführungen

Neu in Chicago Fashion Outlets und dichterische Stadtführungen

Selbst Chicagos Hochbahn „El“ hat Dichtern schon als Inspirationsquelle gedient.

Fashion Outlets eröffnen am 1. August

In Chicagos Vorort Rosemont entsteht ein neues Einkaufsparadies für Markenmode zu günstigen Preisen: die Fashion Outlets of Chicago, die am 1. August 2013 erstmals ihre Pforten öffnen. Besucher finden dort auf knapp 50.000 Quadratmetern zahlreiche international bekannte Anbieter und Hersteller von Markenartikeln, die Mode aus ihrem aktuellen Sortiment um bis zu 75 Prozent günstiger verkaufen. Die Liste der Geschäfte ist lang und enthält unter anderem Banana Republic, Disney, Gucci, Hugo Boss, Nike, Prada und Tommy Hilfiger. Die Fashion Outlets of Chicago lassen sich bequem per Auto von Downtown Chicago erreichen. Der internationale Flughafen O“Hare ist nur wenige Minuten entfernt. fashionoutletsofchicago.com

Stadtführung mit Poeten

Eine ganz besondere Art Chicago zu entdecken, hat die Poetry Foundation in Chicago entwickelt: von Dichtungen und Gedichten inspirierte Rundgänge. Ob zur Geschichte der Stadt, einzelnen Bauwerken und typischen Institutionen wie der „El“ Hochbahn, viele Dichter und Poeten haben Chicago in großen und kleinen Werken verewigt. Auf der Website der Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org – Resources – Tours – Chicago) kann man einen 45-minütigen Podcast herunterladen, der Besucher vom Cultural Center über den Millennium Park und das Fine Arts Building bis zur Harold Washington Library führt und dabei zahlreiche Dichter zu Wort kommen lässt. Wem das nicht genügt, findet ebenfalls auf der Website einen interaktiven akustischen Reiseführer, der zahlreiche weitere Orte in der Stadt poetisch beschreibt und zu einem persönlichen Besuch anregt. Er lädt beispielsweise dazu ein, die Chess Record Studios, den legendären Jazzclub Green Mill oder den Friedhof Graceland zu entdecken, und lässt sich auch als zip-Datei kostenlos herunterladen. poetryfoundation.org

Der Reiseverkehr spielt für die Wirtschaft Chicagos eine tragende Rolle: Die Metropole am Michigan See beschäftigt im Tourismus 128.000 Menschen und erzielt mit dieser Schlüsselindustrie ein Steueraufkommen von 725 Millionen US-Dollar. Im Bereich des Reisesektors werden in Chicago jährlich rund zwölf Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Weitere Informationen zu Chicago: www.choosechicago.com

Bildrechte: City of Chicago

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Neuerscheinung: Gedichtband „www . schicksal . komm“ von Hanna Scotti

Hanna Scotti fasst in ihrem lyrischen Debüt die Kunst des Alterns in Verse

Neuerscheinung: Gedichtband "www . schicksal . komm" von Hanna Scotti

Cover: Gedichtband „www . schicksal . komm“ von Hanna Scotti

Hanna Scotti greift in ihren Gedichten brisante Themen auf, die in Zeiten des Jugendwahns allzu gerne tabuisiert werden: Das Alter und der Tod sind die Dreh- und Angelpunkte ihrer Verse. Auch wenn Gedanken an das Altern und die eigene Vergänglichkeit gerne verdrängt werden, sind sie doch unausweichliche Fixpunkte des Lebens. Unweigerlich bringt jeder neue Lebensabschnitt spürbare Veränderungen mit sich, sowohl körperlicher als auch geistiger Natur. Diese Umbrüche spiegeln sich in Hanna Scottis Gedichten: Mal komisch, mal tragisch berichtet sie von Gebrechen und Gefühlen, die der Herbst des Lebens mit sich bringt.

Die Bremerin weiß, wovon sie schreibt: Seit zehn Jahren begleitet sie als ausgebildete Clownin demenzkranke Senioren in Tagespflegeeinrichtungen und Altenheimen, verkörpert in der Rolle der alten Närrin Bella mal zärtlich, mal zornig, mal vorlaut, mal still ihr Anliegen: das kunstvolle Altern. Ob als Clownin oder als Dichterin, Hanna Scotti möchte die Wahrnehmung der Möglichkeiten des Alters bei ihrem Publikum schärfen. Der gelassene, kreative Umgang mit altersbedingten Unzulänglichkeiten einerseits, aber auch das Bewusstsein für den gewonnenen Erfahrungsschatz sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen dabei im Fokus.

Geprägt von den emanzipatorischen Strömungen und der Lyrik der 60er- und 70er-Jahre, findet sich auch in Hanna Scottis Lyrik das Politische im Privaten. Die untrennbare Verbindung dieser Sphären manifestiert sich in der Vergangenheitsbewältigung ebenso wie in der Betrachtung aktueller gesellschaftlicher Zustände.

Bei aller Ernsthaftigkeit ihrer Themen gelingt es Hanna Scotti, in ihren poetischen Texten Leichtigkeit zu erzeugen. Als genaue Beobachterin des Zeitgeschehens hält sie in der Tradition weiser Narren der Gesellschaft augenzwinkernd einen Spiegel vor. So gelingt dieser Lyrikerin in ihrem ersten Gedichtband „www.schicksal.komm“ der waghalsige Balanceakt zwischen Komik und Kritik.

Leseprobe:

Altern

ist ein See
ohne Grund
wird man hinein
geworfen wundert
sich beim Auftauchen
über Nackensteife
Atemnot

Lebendiges
gründelt noch
in den Tiefen
watet vorsichtig
durch Schlamm
und lacht mit
den Enten

Die Autorin:

Hanna Scotti (*1946 in Osnabrück) arbeitete fast dreißig Jahre lang im Bereich Schauspiel, Regie und Improvisationstheater mit Kindern und Erwachsenen, darunter auch Menschen mit Suchterkrankungen sowie seelischen und körperlichen Handicaps. Seit zehn Jahren begleitet sie als ausgebildete Clownin Kranke und Sterbende. Hanna Scotti lebt in Bremen.

Das Buch:

Hanna Scotti
www.schicksal.komm
Gedichte
66 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2013
ISBN 978-3-943599-07-7
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Kontakt:

Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Postfach 12 36
86712 Nördlingen
Telefon: 09081 / 2964-0
info@Poesie21.de
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

Kontakt:
Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Matthias Steinmeier
Postfach 12 36
86712 Nördlingen
09081 / 2964-0
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Engagement für literarisches Exotentum: 25 Jahre Igel Verlag

Der Hamburger Igel Verlag feiert sein 25jähriges Jubiläum mit einer Neuauflage des ‚Wunderfabelbuchs‘ von Paul Scheerbart

Engagement für literarisches Exotentum: 25 Jahre Igel Verlag

Programmleiterin Johanna Seegers (li) mit Volontärin Christina Schmidt-Hoberg

Entstanden aus einer Idee auf einer Paderborner Germanistenparty im Jahr 1987, blickt der kleine Literaturverlag am 7. August 2012 auf eine nunmehr 25-jährige Geschichte zurück.
Die vergrabenen und vergessenen Schätze der literarischen Moderne hatten es den Gründern Michael Schardt und Susanne Bek angetan: Da war zum Beispiel Paul Scheerbart (1863-1915), der eigenwillige Phantast und Surrealist aus den Künstlerkreisen um Richard Dehmel, Erich Mühsam und Bruno Taut, der die beiden faszinierte. 1909 war er einer der ersten Rowohlt-Autoren gewesen, nun jenseits antiquarischer Glücksfunde kaum noch greifbar. Und so kam als erstes und ursprünglich einzig geplantes Buch des Igel Verlags vor einem Vierteljahrhundert sein ‚Wunderfabelbuch‘ mit dem sperrigen Titel ‚ Ja .. was .. möchten wir nicht Alles!‘ heraus.

In diesen Tagen erinnert der Igel Verlag mit einer Jubiläumsausgabe seines ersten Titels an den Startschuss für ein dann doch beträchtlich gewachsenes Verlagsprogramm. Nach und nach gelangen diverse Wiederentdeckungen namhafter, verfemter und auch absonderlicher Autoren der Moderne. Der wirtschaftliche Erfolg setzte mit der so bahnbrechenden wie medienwirksamen Ausgrabung des Wiener Expressionisten Robert Müller (1887-1924) ein. Es folgten die Werkausgaben von Größen wie Richard Beer-Hofmann und Franz Hessel oder von Exoten wie Stanislaw Przybyszewski und den Prager deutschen Autoren Ludwig Winder und Hermann Ungar. Zusammen mit einer rasch zunehmenden Zahl von flankierenden literaturwissenschaftlichen Publikationen – Dissertationen, Dokumentationsbänden und Studienreihen – wurde dieses Igel-Programm zu einem Begriff unter Kennern und Liebhabern der Berliner, Münchner und Wiener Moderne. Bis heute ist es auf über 270 lieferbare Titel angewachsen.

Natürlich blickt der Nischenverlag nicht auf ausnahmslos glattes Fahrwasser zurück, und gerade die letzten Jahre sind auch bei Igel nicht immer einfach gewesen. Ein nicht unerheblicher Vorteil mag allerdings sein, dass ein gewisses Maß an Überlebenskampf hier ganz einfach zur guten Tradition gehört. Seit Gründer Michael Schardt sich 2007 zurückzog und seinen zuletzt sehr ruhig gewordenen Verlag an den Hamburger Diplomica Verlag verkaufte, konnte das kleine Haus in den vergangenen fünf Jahren nicht zuletzt dank dieser Imprint-Lösung langsam wieder Fahrt aufnehmen. Unter der Programmleitung von Johanna Seegers, die schon bei Schardt Mitarbeiterin gewesen war, bringt Igel Literatur und Wissenschaft mittlerweile wieder 15 bis 20 Novitäten im Jahr hervor.

Vor allem im Segment Wissenschaft kamen neue Schwerpunkte hinzu und ist die Drehzahl erheblich gestiegen – allein in diesem Jahr starteten zwei neue Studienreihen mit literatur- und medienwissenschaftlichen Hochschulschriften. Die Finanzierung größerer Editionsprojekte fällt demgegenüber angesichts knapper werdender Fördermittel und gewachsener Konkurrenz zunehmend schwerer.

Dennoch schlägt das Herz bei Igel nach wie vor auch für Ausgrabungen und Wiederentdeckungen. Frisch ausgeliefert ist beispielsweise eine kommentierte Werkausgabe zum 150. Todestag des einst gefeierten österreichischen Dichters Ernst Goll (1887-1912). Das Engagement für literarisches Exotentum bleibt also nach 25 Jahren Verlagsarbeit ungebrochen.

Der Hamburger Diplomica Verlag veröffentlicht seit 1996 Fachbücher und wissenschaftliche Studien aus allen Fachrichtungen. In sieben Imprints werden Titel aus allen wissenschaftlichen Bereichen sowie aus den Segmenten Belletristik, Literatur und Sachbuch herausgegeben.

Kontakt:
Diplomica Verlag GmbH
Esther Rehder
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
040-6559920
rehder@diplomica.de
http://www.diplomica.de

Pressekontakt:
Igel Verlag Literatur & Wissenschaft, Imprint der Diplomica Verlag GmbH
Johanna Seegers
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
040-6559920
seegers@igelverlag.com
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