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Den Skiurlaub sicher verbringen – mit REKORD-Fenstern

Wer sich für Fenster oder Haustüren von der österreichischen Qualitätsmarke REKORD entscheidet, entscheidet sich für hohe Sicherheitsstandards und einen entspannten Skiurlaub.

Den Skiurlaub sicher verbringen - mit REKORD-Fenstern

20 Jahre Langzeit-Garantie auf Fenster und Türen – ein weiteres Argument für REKORD (Bildquelle: REKORD Franchise GmbH)

„Ab auf die Piste!“, wird es in der kommenden Skisaison wieder heißen. Wird jedoch während des verdienten Skiurlaubes das Eigenheim für einige Tage oder sogar Wochen verlassen, steigt auch das Risiko eines Einbruches. Statistisch gesehen passiert alle fünf Minuten ein Einbruch – zu Stoßzeiten wie der Sommer- oder eben Winterurlaubssaison werden die Intervalle merklich kleiner. Sofern nicht bereits vorhanden, ist also der kommende Pistenurlaub die ideale Gelegenheit, an Sicherheitsvorkehrungen zu denken. Dabei sollte man vor allem auf sichere Fenster und Türen achten, die dafür sorgen, dass es im Falle eines Einbruchsversuches beim Versuch bleibt.

Fenster und Türen von REKORD leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass Sie sich – ob zuhause oder im Urlaub – weniger um die Sicherheit Ihres Heims sorgen müssen. Denn das durchdachte Sicherheitskonzept Österreichs am schnellsten wachsender Fenstermarke umfasst Maßnahmen, die Einbrechern ihr Vorhaben enorm erschweren. Darunter das attraktive Sicherheitsbeschlagsystem „SOLID“, das durch seine spezielle Materialzusammensetzung und Verschraubung für sehr hohe Stabilität sorgt. Zusätzliche Schließteile der Sicherheitsstufe RC2 erschweren das Aushebeln, versperrbare Fenstergriffe sowie Verbund-Sicherheitsglas runden den Einbruchsschutz perfekt ab. Aber auch was Haustüren betrifft wartet REKORD mit hohen Sicherheitswerten auf: Sie verfügen standardmäßig über die VdS-Klasse A und sind beispielsweise durch optionale Sicherheitszylinder gegen beliebte Einbruchsmethoden wie Aufbohren noch besser geschützt. Zu sämtlichen Möglichkeiten in puncto Sicherheit und Einbruchschutz informiert gerne ein Experte an einem der österreichweit 16 REKORD-Standorte. So wird der Winterurlaub zur sicheren Entspannung.

REKORD, die österreichische Marke für Fenster und Türen, umfasst – aufgebaut auf einem Franchise-Konzept – jetzt 16 Standorte (Amstetten, Bad Ischl, Baden bei Wien, Getzersdorf bei Herzogenburg, Götzis, Graz, Gunskirchen bei Wels, Klagenfurt, Mautern, Oberhofen am Irrsee, Pinkafeld, Stadelbach, St. Johann im Pongau, Vomp, Weitendorf bei Wildon, Wolkersdorf), ergänzt durch ein Händlernetzwerk (über 200 REKORD-Händler) sowie Montagepartner. Gegründet 1999 setzt REKORD schnell mit konkurrenzlos kurzen Lieferzeiten (9 Werktage, abhängig von Modell und Standort) Maßstäbe. Schritt für Schritt erweitert man das Sortiment und ist längst Komplettanbieter für Fenster, Balkon- und Hebe-Schiebetüren, Haustüren sowie Sonnen- und Insektenschutzsysteme. 2008 wird der innovative Online-Preisrechner eingeführt. Seit 1.1.2016 gewährt REKORD 20 Jahre Langzeit-Garantie auf Fenster und Türen.

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Online-Inserate: Fotos können Einbrecher anlocken

R+V-Infocenter: Auf Fotos keinen Einblick in den Wohnraum gewähren

Online-Inserate: Fotos können Einbrecher anlocken

Wiesbaden, 24. Oktober 2018. Ob Möbel, Kleidung oder Spielzeug: Wer erfolgreich Gegenstände online verkaufen möchte, dekoriert die Anzeigen mit attraktiven Fotos. Doch das kann gefährlich werden, wenn sich Kriminelle so Einblicke in Haushalt und Wohnraum verschaffen, warnt das R+V-Infocenter zum „Tag des Einbruchschutzes“.

Fotos können viel „verraten“
Kriminelle finden immer neue Wege, um mögliches Diebesgut auszukundschaften. „Dazu gehört auch die Suche nach aussagekräftigen Fotos auf den zahlreichen Verkaufsplattformen und Auktionsseiten im Internet“, sagt Udo Wolf, Sicherheitsexperte bei der R+V Versicherung. Gefährlich wird es zum Beispiel, wenn ein Foto nicht nur das zu verkaufende Sofa zeigt, sondern auch den großen Flachbild-Fernseher und das hochwertig ausgestattete Wohnzimmer.

R+V-Experte Wolf rät deshalb, wirklich nur den Artikel zu fotografieren, um den es geht und nicht zu viel vom Wohnraum preiszugeben. „Denn ist das Interesse von Kriminellen erst einmal geweckt, können sie die Adresse über die Anzeige leicht in Erfahrung bringen. Schließlich bieten Verkäufer oft die Besichtigung oder Abholung des Artikels an – und geben in diesem Zusammenhang dann auch die Kontaktdaten preis.“

Nur eigene Fotos verwenden
Manche Verkäufer machen es sich besonders einfach und verwenden ungefragt vorhandene Produktfotos aus dem Internet. „Das geht natürlich gar nicht, weil sie dadurch das Urheberrecht anderer Fotografen verletzen. Und das kann eine teure Abmahnung nach sich ziehen“, so Udo Wolf.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters
– Am besten eignet sich für das Fotoshooting ein „neutraler“ Raum, etwa ein Keller oder die Garage. Auch im Garten lassen sich manche Gegenstände gut fotografieren. Kleine Gegenstände platziert der Verkäufer gut auf einer schlichten Decke oder einem ungedeckten Tisch.
– Beim Fotografieren ist es zudem wichtig, den Hintergrund im Auge zu haben. Wertvolle Gegenstände außer Sichtweite bringen und Bilder abhängen.
– Auch für Soziale Medien gilt: Am besten keine Wertsachen ablichten und auf die unverfängliche Umgebung achten.
– Bei der Vermietung einer Immobilie gilt: Fotos der bewohnten Wohnung dürfen nur mit Zustimmung des Mieters ins Internet.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Straftaten jagen jedem vierten Deutschen Angst ein

R+V-Infocenter: aktuelle Studie „Die Ängste der Deutschen“

Straftaten jagen jedem vierten Deutschen Angst ein

Wiesbaden, 17. Oktober 2018. Diebstahl, Betrug, Raubüberfall: 28 Prozent der Deutschen haben große Angst davor, Opfer einer Straftat zu werden. Bei Frauen ist diese Sorge besonders ausgeprägt. Das zeigt die aktuelle Studie „Die Ängste der Deutschen“, die das Infocenter der R+V Versicherung jedes Jahr veröffentlicht.

Angst niedriger als in den 90er Jahren
Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter jährlich rund 2.400 Menschen nach ihren größten Ängsten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie, Gesundheit – und Kriminalität. „Mehr als jeder vierte Deutsche hat 2018 große Angst davor, Opfer einer Straftat zu werden“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Dabei haben die Menschen im Norden und Osten Deutschlands mehr Angst vor Überfällen, Einbrüchen und Betrügern als im Süden und Westen der Republik.“ Doch insgesamt sind die Ängste in diesem Bereich gesunken. „Der Wert ist deutlich niedriger als in den 90er Jahren.“ Aus gutem Grund: Denn die Zahl aller erfassten Straftaten ist laut Polizeilicher Kriminalstatistik in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 12 Prozent zurückgegangen.

Frauen haben mehr Angst
Ebenfalls interessant: Bei Frauen ist die Angst vor Straftaten deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern. „Während sich zum Beispiel nur 15 Prozent der Männer davor fürchten, ausgeraubt zu werden, sind es bei den Frauen 35 Prozent“, sagt Studienleiterin Römstedt. Das hat ebenfalls viel mit den Kriminalitätszahlen zu tun: So suchen sich Handtaschendiebe zu fast 90 Prozent Frauen als Opfer. „Was jedoch viele nicht wissen: Betrachtet man alle Raubdelikte in der Kriminalstatistik, sind die Opfer zu 70 Prozent männlich – der Handtaschenraub bildet da eine Ausnahme.“

Im Alter ist die Angst am größten
Die Studie zeigt zudem, dass sich ältere Menschen mehr vor Straftaten fürchten als jüngere: 32 Prozent der über 60-Jährigen haben große Angst davor – fast doppelt so viele wie die Jugendlichen. Vor allem Diebstählen und Einbrüchen stehen Teenager entspannt gegenüber. Vor Raubüberfallen fürchten sich hingegen alle Altersgruppen ähnlich stark.

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Autoschlüssel verloren – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Melanie A. aus Herzogenaurach:
Mein Autoschlüssel ist weg. Wahrscheinlich habe ich ihn verloren, aber vielleicht wurde er auch gestohlen. Muss ich den Verlust der Versicherung melden, auch wenn ich noch einen Reserveschlüssel habe?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Ist der Autoschlüssel weg, sollte der Besitzer den Verlust sofort der Kfz-Kaskoversicherung melden. Denn im Fall eines Diebstahls verlangt die Versicherung alle Originalschlüssel. Sind nicht mehr alle vorhanden, sollte der Besitzer nachweisen können, wo sie geblieben sind. Ansonsten greift unter Umständen der Diebstahlschutz einer Kaskoversicherung nicht oder es drohen Kürzungen der Versicherungsleistungen. Wer sich sicher ist, dass die Autoschlüssel gestohlen wurden, sollte außerdem umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten. Egal ob Schlüssel verloren oder gestohlen: Der Autobesitzer sollte einen neuen bestellen. Die meisten Schlüssel sind moderne Funkschlüssel. Neue Exemplare gibt es in der Kfz-Werkstatt gegen Vorlage des Personalausweises und des Fahrzeugscheins oder der Zulassungsbescheinigung. Zusätzlich sperrt die Werkstatt den verlorenen oder gestohlenen Funkschlüssel. Bei älteren Pkw mit mechanischen Schlüsseln muss der Autobesitzer die Schlösser austauschen lassen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 989

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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Kündigung wegen Diebstahls: Chancen auf eine Abfindung?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigung wegen Diebstahls: Chancen auf eine Abfindung?

Fachanwalt Bredereck

Im Unternehmen ist geklaut worden. Ein Mitarbeiter wird verdächtigt und vor die Tür gesetzt: Fristlose Kündigung. Gegen die wehrt er sich mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Im Prozess staunt der Chef nicht schlecht: Er soll dem vermeindlichen Dieb eine Abfindung zahlen; das Verfahren soll mit einem Abfindungsvergleich beendet werden. Warum sich das für den Arbeitgeber fast immer lohnt, erklärt Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck.

Für den Arbeitgeber ist eine Kündigung immer riskant. Selbst wenn er sich ganz sicher ist, selbst wenn er den Diebstahl sogar selbst beobachtet hat: Bei einer fristlosen Kündigung wegen Diebstahls muss er bestimmte arbeitsrechtliche Vorschriften einhalten, sonst kassiert das Arbeitsgericht die Kündigung. Der gekündigte vermeidliche Dieb muss dann wieder eingestellt werden, ihm müssen Lohn und Gehalt nachgezahlt werden, mitsamt Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsbeiträge.

Wer sich an den Emmely-Fall erinnert, der weiß, dass das sehr teuer werden kann für den Arbeitgeber. Im Emmely-Fall klagte eine langjährige Kassiererin gegen ihre Kündigung, die sie wegen Diebstahls von Kleinstwerten erhalten hatte. Nach circa fünf Jahren verlor der Arbeitgeber den Rechtsstreit in letzter Instanz vor dem Bundesarbeitsgericht. Seiner ehemaligen Arbeitnehmerin musste er sehr viel Geld nachzahlen. Auch wenn nur wenige mit ihrer Kündigungsschutzklage bis vor das Bundesarbeitsgericht ziehen: Viele Kündigungsschutzverfahren gehen in die Berufung und ein Urteil erhält man vom Landesarbeitsgericht, dem Berufungsgericht, regelmäßig auch erst nach ein bis zwei Jahren – für den Arbeitgeber ein enormes Risiko.

Um dieses Risiko auszuschließen, wird jeder wirtschaftlich denkende Arbeitgeber einem Abfindungsvergleich regelmäßig doch noch zustimmen. Der gekündigte Arbeitnehmer muss das wissen, wenn er sich überlegt, ob er gegen eine Kündigung vorgehen will. Auch wenn es auf den ersten Blick für den wegen Diebstahls fristlos gekündigten Mitarbeiter nicht gut aussieht: Der Arbeitgeber muss Formvorschriften einhalten, fristlos kündigen darf er nur innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis der Kündigungsgründe, er muss den Betriebsrat ordnungsgemäß anhören und er muss den Diebstahl gerichtsfest darlegen und beweisen. An diesen Vorgaben scheitern Arbeitgeber immer wieder vor Gericht.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

18.06.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Fristlose Kündigung des Arbeitnehmers wegen Diebstahls ohne Beweise?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Fristlose Kündigung des Arbeitnehmers wegen Diebstahls ohne Beweise?

Fachanwalt Bredereck

Ein Diebstahl des Arbeitnehmers ist, auch wenn es sich nur um Sachen von geringem Wert handelt, in der Praxis ein beliebter und auch grundsätzlich tauglicher Kündigungsgrund für Arbeitgeber. Doch oftmals kann der Arbeitgeber seine Diebstahlsvorwürfe gar nicht oder nur unzureichend beweisen oder beschuldigt den Arbeitnehmer gar zu unrecht. Kann auch in solchen Fällen eine wirksame Kündigung ausgesprochen werden?

Tatkündigung nur bei Beweisen: In diesem Zusammenhang muss man die Fälle, in denen der Arbeitgeber wegen der Diebstahlstat an sich kündigt, unterscheiden von den Fällen, in denen er sich nur auf einen Verdacht stützt. Eine sog. Tatkündigung wegen des Diebstahls als Straftat an sich wird vor Gericht nur dann Erfolg haben, wenn der Arbeitgeber die entsprechenden Vorwürfe auch beweisen kann.

Verdachtskündigung nur bei vorherige Anhörung: Kann er dies nicht, bleibt dem Arbeitgeber nur die Möglichkeit einer sog. Verdachtskündigung, die unter strengen Voraussetzungen ebenfalls zulässig sein kann. Dann muss er aber in jedem Fall zwingend den Arbeitnehmer vor Ausspruch der Kündigung anhören. Hat er das nicht getan, ist die Kündigung bereits aus diesem Grund unwirksam.

Kündigung wegen Diebstahls angreifen: Daraus ergeben sich für Arbeitnehmer gute Erfolgsaussichten, wenn sie innerhalb von drei Wochen eine Kündigung wegen Diebstahls oder Diebstahlsverdachts mit einer Kündigungsschutzklage angreifen. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird in solchen Fällen zwar meist bereits irreparabel zerstört sein, dennoch lässt sich auf diesem Weg jedenfalls eine beträchtliche Abfindung erzielen.

Bei Anhörung sofort Rechtsanwalt kontaktieren: Lädt der Arbeitgeber zu einer Anhörung, sollten Arbeitnehmer sofort anwaltlichen Rat einholen. Teilweise kommt eine solche Anhörung auch überraschend. Dann gilt in erster Linie: keine Vereinbarung unterschreiben oder sonstige Zugeständnisse machen, sondern sich Zeit erbeten, um einen Anwalt aufzusuchen. In der Regel können sich Arbeitnehmer, auch und gerade wenn sie zu Unrecht beschuldigt werden, durch Aussagen gegenüber dem Arbeitgeber nur selbst schaden.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Im Fall einer Kündigung wegen Diebstahls immer Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Die Chancen, auf diesem Weg zumindest eine Abfindung zu erreichen, sind oftmals sehr gut. Das gilt insbesondere dann, wenn sich der Nachweis der Vorwürfe des Arbeitgebers schwierig gestaltet. Trifft der Arbeitgeber Vorbereitungen für eine Verdachtskündigung (insbesondere Anhörung zu Diebstahlsvorwürfen), sollten sich Arbeitnehmer sofort an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber: Denken Sie in solchen Fällen immer auch an die Möglichkeit einer Verdachtskündigung. Bei einer Verdachtskündigung müssen Sie die Straftat des Arbeitnehmers nicht vollständig beweisen. Erforderlich ist aber immer, dass Sie den Arbeitnehmer vor der Kündigung anhören. Hierbei müssen Sie ihm sämtliche Umstände, die sie für ihren Verdacht heranziehen, mitteilen und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Das geschieht am besten schriftlich.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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15.05.2018

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Autoschlüssel weg: sofort handeln

Autoschlüssel weg: sofort handeln

Wiesbaden, 5. April 2018. Verloren, verlegt oder vielleicht sogar gestohlen? Wenn der Autoschlüssel unauffindbar ist, sollten die Besitzer schnell handeln, um potenziellen Dieben die Arbeit zu erschweren, so das Infocenter der R+V Versicherung. Wichtig ist eine Information an die Versicherung und bei Verdacht auf Diebstahl auch eine Anzeige bei der Polizei.

Händler kann elektronische Schlüssel sperren
Wer seinen Autoschlüssel vermisst, sollte als erstes prüfen, ob das Fahrzeug noch an seinem Platz steht und keine Wertsachen fehlen. „Gerade die elektronischen Schlüssel machen es Dieben leicht, das richtige Fahrzeug zu finden – einmal klicken genügt“, sagt Karl Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Wenn die Suche nach dem Schlüssel erfolglos bleibt, sollten Autofahrer ihn schnell bei einem Vertragshändler ihrer Automarke sperren lassen. Dieser bestellt einen Ersatzschlüssel und programmiert auch den Zweitschlüssel neu. Damit der Händler weiß, dass er mit dem rechtmäßigen Besitzer spricht, unbedingt einen Ausweis und die Fahrzeugpapiere vorlegen. In den Zulassungspapieren steht auch die Fahrgestellnummer, die für die Bestellung eines neuen Schlüssels wichtig ist.

Immer Versicherung informieren
Darüber hinaus sollten Autobesitzer den Verlust ihrer Kfz-Versicherung melden – auch wenn nur ein Schlüssel betroffen ist. „Kommt es in der Folgezeit zu einem Versicherungsfall, müssen die Besitzer in der Regel alle Originalschlüssel vorweisen“, so Karl Walter. Wer befürchtet, dass der Schlüssel gestohlen wurde, sollte das zudem der Polizei melden.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters
– Genau wie ihr Portemonnaie sollten Autofahrer auch Schlüssel niemals unbeaufsichtigt liegen lassen – etwa in Umkleide- oder Aufenthaltsräumen. Bei Dieben ebenfalls beliebt: Autoschlüssel unbemerkt aus Jackentaschen in Restaurants oder Kneipen ziehen. Für die Autofahrer kann das teuer werden, weil die Versicherung dann unter Umständen nur einen Teil des entstandenen Schadens zahlt.
– Den Ersatz- oder Notschlüssel nie im Auto aufbewahren. Zum einen nützt er nichts, wenn sich der Fahrer ausgeschlossen hat – zum anderen kennen auch Diebe solche Verstecke.
– Wird ein Autoschlüssel bei einem Wohnungseinbruch gestohlen, übernimmt mitunter die Teilkasko-Versicherung die Kosten für Ersatzschlüssel und -schloss.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Arbeitsrecht

Teurer Schmuck im Büro: Arbeitgeber haftet nicht bei Diebstahl

Wer teuren Schmuck und andere Wertgegenstände zur Arbeit mitbringt und im Rollcontainer seines Schreibtisches lagert, kann nach einem Diebstahl nicht den Arbeitgeber verantwortlich machen. Die entsprechende Schadenersatzklage eines Krankenhaus-Mitarbeiters vor dem Landesarbeitsgericht Hamm blieb laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) ohne Erfolg.
LAG Hamm, Az. 18 Sa 1409/15

Hintergrundinformation:
Arbeitgeber haben gegenüber ihren Arbeitnehmern bestimmte Schutz- und Fürsorgepflichten, auch wenn diese nicht ausdrücklich vertraglich geregelt sind. Dazu gehört zum Beispiel der Schutz vor Gefahren für Leben und Gesundheit, aber auch vor Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, etwa durch Mobbing. Aber umfasst der Schutz auch das Eigentum des Arbeitnehmers, beispielsweise persönliche Wertgegenstände? Der Fall: Ein Krankenhaus-Angestellter hatte Schmuck und Uhren im Wert von circa 20.000 Euro mit zur Arbeit gebracht. Die Wertsachen hatte er in einem Rollcontainer seines Schreibtisches eingeschlossen und wollte sie nach eigenen Angaben anschließend ins Bankschließfach bringen. Allerdings musste er länger arbeiten und kam auch an den nächsten Tagen nicht dazu. Einige Tage später musste er feststellen, dass die Wertsachen verschwunden waren. Offenbar hatte jemand seine Bürotür mit einem Generalschlüssel geöffnet und den Rollcontainer aufgebrochen. Der Generalschlüssel wiederum stammte aus dem aufgebrochenen Spind einer Mitarbeiterin. Der Klinik-Mitarbeiter verklagte nun seinen Arbeitgeber auf Schadenersatz. Seiner Ansicht nach hätte der Krankenhaus-Betreiber durch klare Anweisungen oder Sicherheitsvorkehrungen für die zuverlässige Aufbewahrung von Generalschlüsseln sorgen müssen. Das Urteil: Das Arbeitsgericht wies die Klage des Mannes in erster Instanz ab. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice nahm er in der Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Hamm seine Klage wegen Aussichtslosigkeit zurück. Das Gericht erläuterte zu dem Fall, dass der Arbeitgeber nur dann eine Schutzpflicht für mitgebrachte Sachen seiner Angestellten habe, wenn diese die Gegenstände regelmäßig mit sich führen, etwa Jacken oder Smartphones, oder für die Arbeit brauchen. In diesen Fällen seien vom Arbeitgeber in zumutbarem Rahmen Maßnahmen zum Schutz des Eigentums der Arbeitnehmer zu erwarten.
Landesarbeitsgericht Hamm, Beschluss vom 21. Januar 2016, Az. 18 Sa 1409/15

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Transport auf dem Autodach: Skiausrüstung leichte Beute für Diebe

R+V-Infocenter: Auto besser nicht aus den Augen lassen

Transport auf dem Autodach: Skiausrüstung leichte Beute für Diebe

Ab auf die Piste: Viele Deutsche machen sich jetzt auf den Weg in den Winterurlaub und verstauen die sperrige Skiausrüstung auf dem Autodach. Doch das lockt Langfinger an – und die gestohlene Ausrüstung ist dann in der Regel nicht versichert. Das gilt auch bei abgeschlossenen Dachboxen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Dachgepäck im Auge behalten
Vor allem auf Parkplätzen und an Autobahnraststätten halten Diebe nach schneller Beute Ausschau. Mit teurer Skiausrüstung auf Dachgepäckträgern oder in Dachboxen haben sie oft leichtes Spiel. „Skifahrer sollten das Auto deshalb besser nicht aus den Augen lassen“, sagt Michael Urban, Schadenexperte beim R+V-Infocenter. „Denn solche Diebstähle sind nicht nur ärgerlich. Sie sind für den Geschädigten oft auch teuer, weil die Skiausrüstung auf dem Autodach meist nicht versichert ist.“

Der Grund: Ski, Stöcke und Gepäck sind nicht fest mit dem Auto verbunden. Deshalb sind sie nicht über die Kaskoversicherung abgedeckt. „Grundsätzlich springt die Hausratversicherung zwar für Diebstähle aus dem Auto ein. Das gilt aber nur, wenn das gestohlene Equipment vorher im Kofferraum verstaut war,“ so R+V-Experte Urban. Versichert ist auch, wer das Auto samt Dachbox in einer geschlossenen Garage parkt.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters
– Lassen sich Dachgepäckträger gar nicht abschließen, ist noch größere Vorsicht geboten. Denn hier geht ein Diebstahl besonders einfach und schnell.
– Reisende sollten Skier in Dachboxen mit Spanngurten fixieren. Das bietet nicht nur einen zusätzlichen Diebstahlschutz, weil die Diebe länger brauchen. Es verhindert auch, dass die Skier bei einem Unfall die Kunststoffwand durchstoßen und zum gefährlichen Geschoss werden.
– In manchen Fällen lohnt sich eine Reisegepäckversicherung. Dann ist die Skiausrüstung auch versichert, wenn sie bei einem Unfall zerstört wird.

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Auch Diebe lieben Kunst: Sammler sollten ihre wertvollen Schätze gut absichern

R+V-Infocenter: Hausratversicherung ersetzt oft nur einen Teil des Wertes

Auch Diebe lieben Kunst: Sammler sollten ihre wertvollen Schätze gut absichern

Wiesbaden, 26. Oktober 2017. Ob Erbstück oder Geldanlage in Zeiten des Niedrigzinses: Immer mehr private Kunstliebhaber schmücken ihre Wohnungen mit wertvollen Gemälden oder Skulpturen. Doch wenn sie bei einem Einbruch gestohlen werden, ersetzt die normale Hausratversicherung oft nur einen Teil des Wertes, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Jeder dritte Deutsche fürchtet Diebstahl und Einbruch
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 hat über 150.000 Einbruchsfälle erfasst. Da ist es kein Wunder, dass laut einer R+V-Studie jeder dritte Deutsche große Angst davor hat, Opfer eines Diebstahls oder Einbruchs zu werden. Weit oben auf der „Wunschliste“ von Einbrechern stehen dabei Kunstgegenstände. Für ihre Besitzer ist der Diebstahl jedoch unter Umständen doppelt bitter. Zum einen bekommen sie die wertvollen Stücke meistens nicht zurück – die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen lag 2016 insgesamt bei knapp 17 Prozent. Zum anderen bleiben sie oft auf dem finanziellen Schaden sitzen. „Eine klassische Hausratversicherung sichert Gemälde, Zeichnungen, Grafiken oder Skulpturen nicht ausreichend ab“, sagt Ursula Schaumburg-Terner, Kunstexpertin beim R+V-Infocenter. „Nur eine spezielle Kunstversicherung übernimmt den Schaden komplett, etwa auch bei sogenanntem einfachen Diebstahl, wenn die Diebe beispielsweise durch die offene Terrassentür in die Wohnung gelangen oder Gäste bei einer Party ein Bild mitgehen lassen.“

Wert der Kunstwerke dokumentieren
Grundsätzlich empfiehlt die R+V-Expertin, Kunstgegenstände genau zu dokumentieren. „Am besten ist ein Gutachten als Nachweis für den Wert geeignet.“ Aber auch Rechnungen, Fotos, Maßangaben und detaillierte Beschreibungen helfen, wenn es tatsächlich zu einem Diebstahl kommt. Zudem können die Objekte bei einer Datenbank für gestohlene Kunstgegenstände gemeldet werden. Dies erhöht die Chance, dass die Besitzer sie wiederbekommen.

Um es Langfingern so schwer wie möglich zu machen, können Kunstbesitzer auch Bewegungsmelder oder Scheinwerfer im Außenbereich oder eine Alarmanlage installieren. Zusatzschlösser, Querriegel, Sicherheitsglas, Rollgitter und Gittertüren können Einbrüche ebenfalls erschweren.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Die „Allgefahrendeckung“ einer Kunstversicherung schließt nahezu alle Schäden ein – auch beispielsweise durch Feuer, Wasser oder Sachbeschädigung. Eine normale Hausratversicherung entschädigt Kunstgegenstände hingegen oft nur bis zu einer gewissen Höhe und unter gewissen Bedingungen.
– Wertgegenstände sind während längerer Abwesenheiten in einem Tresor zu Hause oder einem Bankschließfach gut aufgehoben.
– Keine Fotos auf Sozialen Medien veröffentlichen, auf denen die Kunstwerke im Haus zu sehen sind – auch das kann Einbrecher anlocken.

www.infocenter.ruv.de

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
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